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Netflix House: Streaming-Anbieter eröffnet 2025 eigene Standorte in den USA

Netflix wird in den USA 2025 eigene Erlebniszentren eröffnen. Die sogenannten „Netflix Houses“ sollen die Filme und Serien des Streaming-Anbieters in die Realität holen.

Das Thema hatten wir auch bereits im letzten Jahr aufgegriffen, als der Streaming-Anbieter erstmals vage derartige Pläne in Aussicht stellte. Jetzt wird Netflix konkreter, denn die ersten beiden Netflix Houses sollen 2025 in den USA eröffnen. Auserkoren hat man sich als Standorte Dallas und King of Prussia in Pennsylvania.

Die beiden Orte sind gewählt worden, weil es dort zwei der meistbesuchten Einkaufszentren des ganzen Landes gibt. Die Netflix Houses finden ihren Platz in ehemaligen Kaufhäusern, wo sie jeweils mehr als 9.300 Quadratmeter belegen sollen. Schon vor den eigentlichen Geschäften möchte das Unternehmen Besucher mit Wandgemälden und Statuen einladen, die natürlich von Netflix Originals inspiriert sind.

Was genau aber sollen die Netflix Houses euch bieten? Als Beispiel nennt das Unternehmen, dass ihr etwa einem orchestralen Lied von Taylor Swift lauschen könntet, während ihr durch die Nachbildung einer „Bridgerton“-Kulisse tanzt. Anschließend könntet ihr an einer Challenge aus „Squid Game“ teilnehmen, bevor ihr euch in ein Restaurant setzt. Letzteres soll dann Essen anbieten, das abermals von den Filmen und Serien des Streaming-Anbieters inspiriert ist.

Zum Abschluss könntet ihr ein Merchandising-Geschäft besuchen, in dem es z. B. T-Shirts zu „The Witcher“, „Cobra Kai“ oder „Stranger Things“ gibt. Ziel ist es demnach, in den Netflix Houses die Eigenproduktionen aus dem Streaming-Dienst erlebbar zu machen und so die Marken zu stärken bzw. die Kundenbindung zu erhöhen.

Netflix Houses: In Zukunft auch in Deutschland?

Dabei will man die interaktiven Erlebnisse in den Netflix Houses regelmäßig auffrischen bzw. austauschen. Dadurch soll es immer wieder interessant sein, die Erlebniszentren zu besuchen. Je nachdem, wie die ersten beiden Standorte angenommen werden, dürfte Netflix danach weitere Expansionen planen.

Sollte alles erfolgreich laufen, dürften 2025 sicherlich auch noch weitere Filialen in den USA geplant werden – und vielleicht irgendwann dann auch in Europa bzw. Deutschland.

LG OLED B4: Preisgünstige OLED-Serie startet in Deutschland unter 1.000 Euro!

Die LG OLED B4 sind ab sofort in Deutschland erhältlich. Sie stehen bei den Südkoreanern für die Einstiegsmodelle, welche dennoch technisch nicht zu verachten sind.

So stellten auch die LG OLED B4 das Gros der LCD-Modelle in den Schatten, da selbstleuchtende Pixel zum Einsatz kommen. So erreicht man eine präzise HDR-Darstellung ohne jegliches Blooming. Auch beim Gaming haben die OLED-TVs Vorteile, gegenüber selbst Mini-LED-Modellen. Denn LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen müssen letztere im Gaming-Modus deutlich vereinfacht ansteuern, worunter die Bildqualität sichtbar leidet.

LG OLED B4 bekommt vier HDMI 2.1-Anschlüsse spendiert!

Dabei bietet in diesem Jahr endlich auch die B-Serie vier vollwertige Anschlüsse für HDMI 2.1 – also für 4K mit 120 Hz, ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Mode). Auch AMD FreeSync und Nvidia G-Sync sind kompatibel, was PC-Gamer erfreuen dürfte. Klar, dass auch der Filmmaker Mode für ein originalgetreues Bild nicht fehlen darf. Dazu gesellt sich Support für sowohl HLG, HDR10 als auch Dolby Vision. Dolby Atmos bleibt ebenfalls erhalten.

Der LG B4 OLED TV in 77 Zoll (hier in 65 Zoll) ist der bislang günstigste OLED in dieser Zollgröße mit 4.299 Euro (UVP)
Der LG B4 OLED TV in 77 Zoll (hier in 65 Zoll) ist der bislang günstigste OLED in dieser Zollgröße. || Bild: Dominic Jahn

Der LG OLED B4 ergänzt die bereits erhältlichen Modelle C4 und G4. Der G4 bleibt natürlich das Flaggschiff und ist zudem das einzige Modell, das mit Meta Technology 2.0 versehen ist. Diese baut auf einem verbesserten Mikro-Linsen-Array auf und kann so Helligkeiten von bis zu 3.000 Nits gewährleisten. Da kann der LG OLED B4 natürlich nicht mithalten, kostet aber auch bedeutend weniger,

LG OLED B4: Das sind die Preise in Deutschland

LG B4 4K OLED TV 55 Zoll (OLED55B42LA) im LG Shop LG B4 4K OLED TV 65 Zoll (OLED65B42LA) im LG Shop LG B4 4K OLED TV 77 Zoll (OLED77B42LA) im LG Shop

Später im Jahresverlauf will LG auch noch den OLED M4 zu seinem Line-up hinzufügen. Dieses Modell ist technisch dem G4 ähnlich, nutzt aber eine externe Box, die kabellos mit dem TV verbunden ist, um die HDMI-Anschlüsse und Co. auszulagern. Wenn wir auf die LG OLED B4 zurückkommen, dann sind diese in Deutschland direkt bei LG aktuell in den Diagonalen 55, 65 und 77 Zoll für folgende Preise bestellbar:

  • LG OLED77B42LA – 2.442 Euro
  • LG OLED65B42LA – 1.589 Euro
  • LG OLED55B42LA – 998,80 Euro

Das zuletzt genannte Modell ist danke eines EM-Rabatts, der einen Direktabzug von 12 % ermöglicht, so günstig. Regulär beträgt der Preis sonst 1.135 Euro. Übrigens solltet ihr darauf achten, dass ihr die B4-Serie mit der Endung „B42LA“ aufruft und ggf. bestellt. Die baugleichen „B49LA“-Modelle sind weitaus teurer. Wieso das der Fall ist, können wir nicht genau sagen. Die Spezifikationen, Ausstattung sowie Design geben keinen Hinweis darauf, dass die „B49LA“-Serie einen besonderen Mehrwert bietet.

 

YouTube: Härteres Vorgehen gegen Werbeblocker und VPN-Nutzer

YouTube geht härter gegen Nutzer vor, die günstig via Premium ohne Werbung zuschauen wollen oder komplette Werbeblocker nutzen.

So kennen sicherlich einige Leser das Spielchen: Wer YouTube Premium in Deutschland mit einem monatlichen Preis von 12,99 Euro zu teuer findet, erhält im Ausland per VPN deutlich günstigere Optionen. Da denkt sich mancher: Wenn große Tech-Konzerne auch alle Spielräume der Globalisierung ausnutzen, dann ist es nur recht und billig, wenn das auch der Kunde so handhabt. Zumal eine VPN-App nur zum Abschluss des Abos verwendet werden muss. Anschließend lässt sich das ausländische Abo aus z. B. Argentinien, der Ukraine oder der Türkei ganz normal mit einem deutschen Google-Konto und z. B. einer deutschen Kredit- oder Debitkarte bezahlen.

Doch inzwischen versucht YouTube, diese Strategie zu kontern. Viele Nutzer, die solche Kniffe angewendet haben, werden aktuell per E-Mail benachrichtigt. In der Nachricht heißt es, dass die jeweilige Premium-Mitgliedschaft beendet worden sei, weil es nahe liege, dass bei der Anmeldung nicht das Land des tatsächlichen Wohnsitzes angegeben worden sei. Wer weiter Mitglied bleiben wolle, solle sich neu für YouTube Premium registrieren – aus dem korrekten Land heraus.

Alternative Youtube-Apps mit Adblockern sollen bald nicht mehr funktionieren
Alternative Youtube-Apps mit Adblockern sollen bald nicht mehr funktionieren

YouTube lässt dann die jeweilige Mitgliedschaft noch bis zum nächsten Rechnungsdatum laufen – ohne weitere Verlängerung. Doch auch anderen Nutzern will die Videoplattform derzeit an den Kragen.

YouTube will Werbeblocker aussperren

Auch den bereits begonnenen Kampf gegen Werbeblocker führt man weiter. So gibt es mit SponsorBlock ein Tool, dass auch Werbung überspringt, welche von den Videomachern selbst direkt in die Videos eingebunden wird. SponsorBlock umgeht also nicht die klassischen Werbespots, sondern von den Creatorn selbst implementierte Partnerschaften. Doch jetzt versucht sich YouTube selbst an der serverseitigen Anzeigeneinblendung in den Videos.

Heißt: Die Werbung wird direkt in das Video eingelagert, was auch die Spielzeit verändert. Deswegen kann SponsorBlock nicht mehr korrekt greifen, denn die dort hinterlegten Zeitstempel passen nicht mehr. Dies ist aber wohl nur ein willkommener Nebeneffekt für YouTube, zentral dürfte das direkte, serverseitige Implementieren von Werbung als Teil des Hauptvideos sein.

Ultra HD Blu-ray: Händler schieben die Disc weiter ins Abseits

Die Ultra HD Blu-ray wird von Händlern immer mehr ins Abseits geschoben. In den USA ergeben sich deswegen kuriose Entwicklungen.

So ist es kein Geheimnis, dass die UHD Blu-ray ein Nischenmedium geblieben ist. Dem Gros der Menschen sind sowohl die Player als auch die Discs zu kostspielig. So kosten Film-Neuerscheinungen in der Regel 25 bis 30 Euro, während die DVD- und Blu-ray-Fassungen deutlich günstiger über die (virtuelle) Ladentheke wandern.

Dazu kommt, dass sich ein großer Teil der Nutzer ohnehin gänzlich von Discs verabschiedet hat. Entweder man frönt Streaming-Abonnements über Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und Co. oder kauft rein digital Filme bei z. B. Apple TV in der App. In den Vereinigten Staaten hat die große Kette Best Buy deswegen sogar schon gänzlich den Verkauf von Discs eingestellt.

Best Buy wird ab 2024 keine Discs mehr verkaufen.
Best Buy verkauft keine Discs mehr.

Spannend ist aber, dass die durchschnittlichen Verkaufspreise von DVDs, Blu-rays und Ultra HD Blu-rays in den USA im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr im März 2024 um 30 % höher gelegen haben. Im April 2024 stiegen die Preise weiter. Denkbar ist, dass dies auch an einer geringeren Nachfrage liegt: Wenn weniger Discs verkauft werden, man aber noch ausreichend einnehmen will, um Veröffentlichungen zu rechtfertigen, steigen die Preise.

Target bietet ebenfalls bald keine Discs mehr in Filialen an

Auch die große US-Kette nimmt Discs aus dem Programm – zumindest in den Vor-Ort-Filialen. Man will DVDs, Blu-rays und UHD Blu-rays nur noch online anbieten. Vielleicht sind die durchschnittlichen Verkaufspreise aber auch gestiegen, weil weniger Kunden DVDs spontan in Supermärkten einkaufen. Dadurch könnte das Preisniveau der verkauften Titel steigen, ohne dass die Vertriebe selbst an der Preisschraube gedreht hätten.

Die durchschnittlichen Preise für DVDs und Blu-rays sind in den USA gestiegen.
Die durchschnittlichen Preise für DVDs und Blu-rays sind in den USA gestiegen.

Im Endeffekt verlieren die Studios zunehmend das Interesse am Disc-Markt und bevorzugen rein digitale Vertriebskanäle. Vor allem kleine Labels sind es, die Enthusiasten weiterhin bedienen.

Sky und WOW: Das sind die neuen Filme und Serien im Juli 2024

Sky Deutschland hat eröffnet, welche Filme und Serien ihr im Juli 2024 zu sehen bekommt. Sie starten natürlich auch beim hauseigenen Streaming-Dienst WOW.

Unter anderem geht es dabei mit der Comedy-Serie „Resident Alien“ weiter, welche in die mittlerweile dritte Staffel geht. Sie basiert auf den gleichnamigen Comics des Verlags Dark Horse und zeigt Alan Tudyk als auf der Erde gestrandeten Außerirdischen, der mit seinem Auftrag hadert, den gesamten Planeten auszulöschen.

Hier geht es zum kompletten Angebot von SKY

Hier geht es zum kompletten Angebot von WOW

Wer eher auf Young-Adult-Abenteuer steht, kann sich auf „Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“ freuen. Dieses Prequel zu den bereits veröffentlichten Filmen basiert ebenfalls auf einem Buch der Autorin Suzanne Collins. Die Kritiken fielen zwar eher gemischt aus, kommerziell war der Film um den Aufstieg von Coriolanus Snow allerdings ein Erfolg.

Für alle weiteren Titel lohnt natürlich wie immer ein Blick in die Liste mit den Neuzugängen weiter unten. Zu bedenken ist auch, dass unter anderem die 2. Season der Serie „House of the Dragon“ natürlich im Juli 2024 bei Sky und WOW weiterhin neue Folgen einstreut. Das Prequel zu „Game of Thrones“ dürfte sich sicherlich erneut als Zuschauermagnet erweisen.

Sky Deutschland steht vor einer ungewissen Zukunft

Wie es langfristig mit Sky Deutschland weitergehen wird, ist offen. Im letzten Jahr hatte der Pay-TV-Anbieter etwa seine deutschsprachigen, fiktionalen Eigenproduktionen gänzlich abgestellt. Nachdem man mehrere Sportrechte ganz oder teilweise an die Konkurrenz verloren hat, droht auch noch der Wegfall wichtiger Lizenztitel. Denn Warner Bros. Discovery hat den Start seines eigenen Streaming-Angebots Max auch für den deutschen Markt bestätigt – innerhalb der nächsten zwei Jahre.

Es ist zu vermuten, dass man deswegen das bisherige Lizenzabkommen mit Sky Deutschland auslaufen lassen wird. Dies umfasst eben auch HBO-Produktionen wie das erwähnte „House of the Dragon“ oder „The White Lotus und „The Last of Us“. Wir sehen da für Sky Deutschland in den nächsten Jahren jedenfalls schwere Zeiten anbrechen. Zumal man das eigene Streaming-Angebot WOW eher stiefmütterlich behandelt und dort nicht einmal 4K-Auflösung oder 3D-Sound etabliert hat.

Serien bei Sky und WOW im Juli 2024

  • Reeperbahn Spezialeinheit FD65 S1 3.7.
  • Kryptowährungen: Der ultimative Ratgeber 5.7.
  • Casey Anthony: Where the Truth Lies S1 16.7.
  • Jaguar Tagebücher S1 16.7.
  • The Equalizer S4 18.7.
  • Beschuldigt – Die Pädophilie-Lüge von Hampstead 18.7.
  • Resident Alien S3 18.7.
  • Lennox Lewis: The Untold Story 19.7.
  • Die geheime Welt der Klänge mit David Attenborough S1 – Sky Original 21.7.
  • Deadly Mission Shark – Rettet die Haie S1 22.7.
  • Law & Order S23 23.7.
  • Law & Order Organized Crime S4 23.7.
  • Animal Park: Zoo-Geschichten aus Longleat S17 24.7.
  • Bad Host: Hunting the Couchsurfing Predator S1 25.7.

Neue Filme

  • Bonus Track 3.7.
  • Raus aus dem Teich 4.7.
  • Dear David 8.7.
  • Skatergirls – Get Up 11.7.
  • Retribution 12.7.
  • Masquerade – Ein teuflischer Coup 13.7.
  • Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes 19.7.
  • The Painter 20.7.
  • Rogue Agent 25.7.
  • Silent Night – Stumme Rache 26.7.
  • Mean Girls – Der Girls Club 26.7.

waipu.tv führt zur Fußball-EM einen neuen Sport-Modus ein

Bei waipu.tv hat man sich zur Fußball-EM einen besonderen Kniff überlegt: Ein Sport-Modus soll Liveübertragungen mit geringeren Verzögerungen ermöglichen.

Vielleicht kennt ihr das ja: Während ihr per Stream noch gespannt beobachtet, wie die Stürmer auf das generische Tor zulaufen, rufen eure Nachbarn schon laut: „Toooor!“. Das kann ärgerlich sein und einem den Spaß verderben. Genau da will waipu.tv eben mit einer neuen Low-Latency-Technik für das Streaming ansetzen. Der erwähnte Sport-Modus steht ab heute zur Verfügung – allerdings exklusiv auf dem waipu.tv 4K Stick.

Hier geht es zum Angebot von waipu.tv

Schenkt man dem Anbieter Glauben, soll durch den neuen Modus die Verzögerung des Streams um bis zu 30 Sekunden sinken, wenn man mit Konkurrenzanbietern vergleicht. Der Sport-Modus ist für die Sender Das Erste HD und ZDF HD freigeschaltet. Aktivieren könnt ihr ihn unter „Mein Konto“ auf dem waipu.tv 4K Stick. Wie das Ganze im Detail technisch funktioniert, schlüsselt der Anbieter allerdings leider nicht auf.

Der Sport-Modus von waipu.tv steht ab sofort zur Verfügung.
Der Sport-Modus von waipu.tv steht ab sofort zur Verfügung.

Außerdem erhalten ihr bis zum Ende der EM die Möglichkeit, von einer Aktion zu profitieren. So bietet waipu.tv das Perfect-Plus-TV-Abo mit einer Dauer von 12 Monaten in Kombination mit dem waipu.tv 4K Stick zum Bundle-Preis von 59,99 Euro (zzgl. 4,99 Euro
Versandkosten) an. Dieser Deal läuft bis einschließlich 14. Juli 2024.

waipu.tv bietet über 250 HD-Sender

Hier geht es zum Angebot von waipu.tv

Locken will man euch seitens waipu.tv auch mit über 250 HD-Sendern bzw. 70 Pay-TV-Kanälen, die direkt im Paket Perfect Plus enthalten sind. Dazu kommt auch noch die waiputhek mit über 30.000 Filmen und Serien auf Abruf. Natürlich hofft man beim Anbieter zudem nach dem Wegfall des Nebenkostenprivilegs einige ehemalige Kabelkunden für sich zu gewinnen. Ob dieser Plan aufgeht, muss allerdings die Zeit zeigen.

https://youtu.be/nLXjeIpasyU

Wir sind auf erste Rückmeldungen dazu gespannt, ob der neue Sport-Modus von waipu.tv am Stick des Unternehmens wirklich merkliche Reduzierungen der Latenz mit sich bringt.

Roku TV: Zwischenbildberechnung lässt sich nicht mehr abschalten

Roku TV krankt aktuell unter einem durchaus schwerwiegenden Bug: Bei einigen Nutzern wird die Zwischenbildberechnung forciert und lässt sich auch nicht mehr abschalten.

Das ist gerade für Puristen ärgerlich, welche Filme und Serien gerne mit ihrer nativen Bildrate ansehen möchten. So lässt die Zwischenbildberechnung die Darstellung zwar flüssiger und glatter wirken, führt aber auch oft zu neuen Störungen und dem berühmten Seifenoper-Effekt. Denn selbst hochkarätige Hollywood-Blockbuster können dann plötzlich wie TV-Produktionen wirken.

Am Ende sollte jeder selbst entscheiden dürfen, ob er Zwischenbildberechnung nutzen mag, oder eben nicht. Doch in den Foren des Herstellers häufen sich die Meldungen von Nutzern, die unter Roku OS 13 diese Funktion nicht mehr deaktivieren können. „Action Smoothing“, unter Roku TV die Bezeichnung für die Zwischenbildberechnung, habe sich von alleine aktiviert und sei nicht mehr auszumerzen.

Die Metz blue MQE7001 starten mit Roku TV in Deutschland.
Die Metz blue MQE7001 starten mit Roku TV in Deutschland.

Betroffen sind z. B. TV-Modelle von TCL mit Roku OS 13. Allerdings tritt der Fehler wohl nicht bei allen Smart-TVs auf. Roku selbst hat in seinen offiziellen Foren die Problematik bestätigt. Man habe den Fehler zur Kenntnis genommen und arbeite bereits an einer Lösung. Auch andere Hersteller bieten natürlich die Zwischenbildberechnung unter verschiedenen Bezeichnungen an. LG nennt das Ganze etwa TruMotion, bei Samsung heißt es Auto Motion Plus und Sony spricht von Motionflow.

Roku will Abhilfe für den Zwischenbildberechnungs-Bug schaffen

Im Endeffekt soll die Zwischenbildberechnung die Bewegungsschärfe verbessern. Dafür werden künstlich berechnete Frames eingeführt. Dies kann durchaus bei der Sportwiedergabe sinnvoll sein, verfälscht bei Filmen und Serien aber stark den künstlerisch gewollten Bildeindruck. Besser ist es dann, wenn nativ mit höheren Bildraten gedreht wird – wie etwa für „Avatar: The Way of Water“. Neue Techniken wie TrueCut Motion suchen zudem bereits nach Kompromissen aus flüssiger Darstellung und cineastischem Look.

 

Preisbeben bei BOSE: Preisreduzierte Soundbars mit Dolby Atmos

Bei der großen Preisaktion von BOSE könnt ihr bis zu 28 Prozent auf die erstklassigen Audio-Produkte sparen! Mit dabei die beliebten Soundbars der Audiospezialisten!

Beginnen wir mit dem womöglich interessantesten Segment der großen BOSE-Aktion – den Soundbars! Drei Modelle sind derzeit mit Rabatten zwischen 10 und 28 Prozent erhältlich und decken so ziemlich jeden Anspruch ab. Wer selbst etwas stöbern möchte, kann direkt nachfolgenden Link klicken, ansonsten führen wir euch gerne durch das aktuelle Soundbar-Angebot:

BOSE-Aktionsseite auf mediamarkt.de

BOSE TV Speaker Soundbar

BOSE TV-Speaker Soundbar auf mediamarkt.de
  • Aktuell für 244,99 Euro statt 299,95 Euro – entspricht 24% Rabatt

Als Basis-Upgrade für euren Fernseher steht die „TV Speaker“ Soundbar von BOSE bereit. Eine kompakte Stereo-Soundbar mit Dolby-Encoder, ausgestattet mit zwei Full-Range-Treibern sowie einem Tweeter für klare Höhen. Die TV Speaker Soundbar wird mittels HDMI (ARC) oder einem optisch-digitalen Audiokabel (S/PDIF) mit dem Fernseher verbunden. Mobile Endgeräte wie Smartphone, Tablet, PC und Co. übertragen via Bluetooth ihre Audioinformationen an den Klangriegel. Wer in den Tiefen Frequenzbereichen (Bass) noch etwas nachhelfen möchte, kann die Audiolösung noch mit einem kompatiblen BOSE Bass Module 500 oder Bass Module 700 erweitern (Verbindungskabel für Bass Module muss separat gekauft werden – Klinkenstecker).

BOSE Smart Soundbar 600 mit Dolby Atmos

BOSE Smart Soundbar 600 auf mediamarkt.de
  • Aktuell für 489,99 Euro statt 549,95 Euro – entspricht 10% Rabatt

Die BOSE Smart Soundbar 600 stellt im Vergleich zur „TV Speaker Soundbar“ ein noch fortschrittlicheres Akustik-Upgrade dar. Bei dem System handelt es sich um eine 3.0.2-Soundbar, die über zwei Full-Range-Treiber verfügt, die den Klang in der Surround-Ebene verteilen sowie einen Tweeter, für klare Höhen und gut verständliche Effekte/Dialoge. Dazu gesellen sich die beiden nach oben gerichteten Full-Range-Treiber für die Höheneffekte. Denn das System unterstützt auch Dolby Atmos 3D-Sound, wie er oft auf Blu-ray oder von Streamingdiensten angeboten wird.

Doch was macht diese Soundbar denn smart – sprich intelligent? Zum einen die verbauten Mikrofone, mit denen sich Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant nutzen lassen. Damit steuert ihr nicht nur die Soundbar, sondern auch alle anderen smarten Geräte, die ihr in euer Heim-IoT-System integriert habt. „BOSE Truespace“ verwandelt Audiosignale (außer Dolby Atmos) in ein hochwertiges Mehrkanal-Hörerlebnis, welches besser klingt, als die ursprünglichen Stereo oder 5.1-Audiosignale. Und smart bedeutet auch mehr Komfort. Neben den Sprachassistenten wird bei der BOSE Smart Soundbar 600 auch Apple AirPlay 2, Spotify Connect und Google Chromecast unterstützt. Über die integrierte Wi-Fi-Verbindung lässt sich die Soundbar auch über die BOSE Music App steuern und einstellen.

Die BOSE Smart Soundbar 600 lässt sich ebenfalls mit dem BOSE Bass Module 500 oder Bass Module 700 erweitern, sowie den Bose Surround oder Bose Surround 700 Rear-Lautsprechern, für ein noch besseres Klangerlebnis.

Bose Smart Ultra Soundbar mit Dolby Atmos und Bluetooth-KI

BOSE Ultra Soundbar (Schwarz) auf mediamarkt.de BOSE Ultra Soundbar (Weiß) auf mediamarkt.de
  • Aktuell für 719,99 Euro statt 999,95 Euro – entspricht 28% Rabatt

Insgesamt neun Lautsprecher verrichten in der BOSE Ultra Soundbar ihren Dienst und strahlen so den Sound in alle Richtungen des Raumes ab. Optimal natürlich für eine realistische Klangkulisse, z.B. für die Wiedergabe von Dolby Atmos 3D-Sound. Auch bei diesem Modell kommt das Audio-Upscaling „Bose Truespace“ zum Einsatz, welches Stereo oder Surround-Audiosignale in ein dreidimensionales Klangerlebnis transportieren. Wie bei der 600er-Soundbar, sind die beliebten Sprachassistenten, Apple AirPlay 2, Spotify Connect, Bluetooth und Wi-Fi mit an Bord. Verbunden wird das System via HDMI (eARC) oder über den optischen Eingang mit dem TV.

Neben der besseren Klangperformance bietet die BOSE Ultra Soundbar noch einen weiteren Mehrwert für Nutzer. Der KI-Dialogue-Modus liefert eine klare Stimmwiedergabe bei jeder Signalquelle. Somit bleibt das gesprochene Wort immer bestens verständlich, egal ob Nachrichten im TV, ein Action-Kracher via Streaming oder Dialoge des Superhelden in einem Videospiel. Die BOSE Ultra Soundbar ist das derzeit beste, was der Audiospezialist zu bieten hat – und das in den Farbvarianten Schwarz und Weiß!

Auch die BOSE Smart Ultra Soundbar lässt sich mit dem BOSE Bass Module 500 oder Bass Module 700 erweitern. Kompatibel ist das akustische Upgrade zudem mit den Bose Surround oder Bose Surround 700 Rear-Lautsprechern, für ein noch besseres Klangerlebnis.

Hisense kehrt zur 8K Association zurück

Hisense feiert seinen Eintritt in die 8K Association. Doch geflissentlich unterschlägt man dabei ein nicht ganz unwichtiges Detail.

So klingt die offizielle Pressemitteilung so, als würde Hisense erstmals der 8K Association beitreten, um diese jetzt voller Tatendrang und Überzeugung zu unterstützen. Doch die Wirklichkeit sieht etwas anders aus. Hisense zählte eigentlich 2019 zu den Gründungsmitgliedern des Branchenverbandes, zog sich dann aber zwischenzeitlich resigniert zurück. Jetzt hat es offenbar einen Sinneswandel gegeben und der Hersteller ist wieder Mitglied geworden.

Weitere Mitglieder der 8K Association sind beispielsweise Panasonic, Philips, Samsung und TCL. Auch Prime Video zählt dazu. Offiziell hat man sich zum gemeinsamen Ziel gesetzt, über die 8K Association die ultrahohe Auflösung im Heimkino salonfähig zu machen. Bislang ist das wohl eher ein Flop, denn in den letzten Jahren haben mehr und mehr Hersteller bisherige 8K-Bemühungen eingestellt oder zumindest eingedampft.

Die PlayStation 5 wird zwar mit 8K beworben, lässt die Funktion jedoch vermissen.
Die PlayStation 5 wurde zwar mit 8K beworben, lässt die Funktion jedoch vermissen.

Weder LG noch Sony sind Mitglieder der 8K Association. Letztere hatten ihre PlayStation 5 lange mit 8K-Support beworben und ein Update versprochen, welches das Feature einführen sollte. Die Aktualisierung ist aber nie erschienen und mittlerweile hat man die Verweise auf die 8K-Auflösung stattdessen entfernt.

8K reißt die Kunden nicht vom Hocker

Im Ergebnis sehen die meisten Kunden angesichts der Aufpreise vom Kauf eines 8K-TVs ab. Denn native 8K-Inhalte gibt es von großen Streaming-Anbietern ohnehin nicht. Auch ein physisches 8K-Medium ist bestenfalls der Wunschtraum einiger Enthusiasten. Im Ergebnis lohnen sich 8K-Fernseher wohl nur für diejenigen, die selbst 8K-Inhalte produzieren – z. B. Fotografen und Videomacher.

Auch 8K-Gaming ist beispielsweise derzeit selbst mit den leistungsfähigsten PC-Grafikkarten kein echtes Thema. Wir rechnen also nicht damit, dass die Adoption innerhalb der nächsten Jahre anziehen wird.

Der Markt für 8K Fernseher ist tot – Hersteller wenden sich ab!

Wer darüber nachdenkt, einen 8K Fernseher zu kaufen, sollte zuvor dieses Special durchlesen. Denn der Markt für 8K Fernseher ist faktisch tot und bis auf einen Hersteller, glaubt niemand mehr an das Ultra HD-Feature.

8K Ultra HD wurde vor einigen Jahren als die nächste logische Entwicklungsstufe im TV-Markt angesehen. Namhafte Hersteller wie Samsung, LG und Sony sprangen schnell auf den hochauflösenden Zug auf, nur um ihn wenige Jahre später wieder zu stoppen. In diesem Special möchten wir die Technik hinter 8K genauer betrachten, wie sie von Herstellern und Kunden aufgenommen wurde und warum es eigentlich keine Gründe gibt, sich einen 8K-Fernseher anzuschaffen.

Was ist 8K?

Größenvergleich der Auflösungen 4320p (8K), 2160p (4K), 1440p (WQHD & UWQHD) 1080p (Full-HD) und 720p (HD).
Größenvergleich der Auflösungen 4320p (8K), 2160p (4K), 1440p (WQHD & UWQHD) 1080p (Full-HD) und 720p (HD).

8K bezeichnet eine ultrahohe Bildauflösung, genauer gesagt eine Auflösung von 7680 × 4320 Pixeln, was insgesamt etwa 33,2 Millionen Pixel entspricht. Dies ist die vierfache Anzahl der Pixel von 4K oder die 16-fache Anzahl von Full HD, was 8K zu einer der detailreichsten Auflösungen innerhalb des Ultra HD-Standards macht. Die Bezeichnung „8K“ leitet sich von der annähernd 8000 Pixel breiten Horizontalauflösung ab. Die enorme Pixeldichte dieser Technologie ermöglicht extrem detailreiche Bilder, die insbesondere auf großen Bildschirmen oder bei Betrachtung aus kurzem Sitzabstand ihre Stärken ausspielen können. Es grassiert auch die Bezeichnung 4.320p, welche sich von der Anzahl der horizontalen Pixelreihen ableitet (2.160p = 4K / 1.080p = Full HD / 720p = HD).

8K ist die höchste im Ultra HD Standard unterstützte Auflösung. Alle anderen Features des UHD-Standards wie z.B. eine erhöhte Bildwiederholungsrate, Farbraum oder Dynamikumfang (HDR), können unabhängig von der Auflösung in TV-Geräten, Monitoren usw. zum Einsatz kommen. Bedeutet, man muss nicht notgedrungen einen 8K Fernseher kaufen, um ein anderes Feature nutzen zu können. Die Vorteile der visuellen Darstellung, werden bei 4K Fernsehern ebenfalls bestens ausgespielt, vielleicht sogar noch besser als bei 8K-Geräten.

Absatzzahlen von 8K Fernsehern

Das TV-Marktvolumen in Europa für 2023: 8K-Geräte machen meist nur 0.1 bis 0.2 Prozent an den verkauften Stückzahlen aus. 2024 soll dieser Wert noch weiter sinken.
Das TV-Marktvolumen in Europa für 2023: 8K-Geräte machen meist nur 0.1 bis 0.2 Prozent an den verkauften Stückzahlen aus. 2024 soll dieser Wert noch weiter sinken. || Bild: TCL

Wer zu den wenigen Endkunden gehört, die noch an einen „Siegeszug“ von 8K glauben, für den haben wir Zahlenmaterial, welches auch den letzten Jünger zum Zweifeln bringen müsste. Im vergangenen Jahr (2023) wurden in Deutschland rund 6.000 TV-Geräte mit 8K Auflösung verkauft. Das klingt im ersten Moment nach ganz stattlichen Absatzzahlen. Stellt man die Verkäufe jedoch in Relation zu den über 4 Millionen neu angeschafften TV-Geräten, dann sollte jedem klar werden, dass für 8K absolut „kein Platz“ in deutschen Wohnzimmern ist. Von 1.000 Käufern entscheidet sich gerade einmal eine Person für einen 8K Fernseher – Tendenz weiter sinkend. Auch in anderen europäischen Märkten sieht es übrigens nicht anders aus. Hier kommen die 8K-Geräte vielleicht mit Mühe und Not auf 0.2% des Gesamtabsatzes. Im laufenden Jahr soll dieser Wert aber eher gegen 0.1% und darunter abfallen.

Huhn-Ei-Problematik: Fehlender 8K-Content

Wieso sich 8K nicht in den deutschen Wohnzimmern etabliert hat, liegt sicherlich auch daran, dass kein passender Content bereitgestellt wird bzw. der Mehrwert der vierfachen 4K-Auflösung nur schwer zu transportieren ist. Zum einen haben weder Hollywood noch Streaminganbieter Interesse daran, das Format zu unterstützen, da der Mehraufwand und Mehrkosten in keiner Relation zum verbesserten Nutzererfahrung stehen. Die 8K-Produktionen, die wirklich nativ bereitgestellt werden, kann man an einer Hand abzählen. Uns fällt eigentlich nur die dritte Staffel des Sky-Exklusives „Das Boot“ ein, die man hierzulande in 8K streamen konnte. Auch die Verantwortlichen für die linearen Fernsehsender haben früh genug mitgeteilt, dass man nicht über HD oder 4K hinausgehen werde.

Der Aufwand, der für die 3. Staffel von Das Boot in 8K Auflösung betrieben wurde, sucht seinesgleichen!
Der Aufwand, der für die 3. Staffel von Das Boot in 8K Auflösung betrieben wurde, suchte seinesgleichen! || Bild: Sky

Die einzige Sinalquelle, die Inhalte mit 7680 × 4320 Pixeln bereitstellen kann, ist eigentlich der Bereich Gaming. Und auch hier zeigen sich bereits die Limitierungen, die mit der hohen Anzahl an angesteuerten Pixeln einhergeht. Next-Generation-Konsolen wie die PS5 und Xbox Series X bewerben eine Darstellung in 8K, faktisch gibt es jedoch kein einziges Spiel, welches in nativer 8K-Auflösung auf den Konsolen gerendert wird (in 8K gerendert und in 4K ausgegeben wird lediglich „The Touryst“). Sony Interactive Entertainment hat erst vor Kurzem das 8K-Logo von den Verkaufsverpackungen der PS5 entfernt, was eigentlich so ziemlich alles aussagen dürfte. Nur am PC hat man die Möglichkeit, mit einem performanten System und einer starken Grafikkarte mit HDMI 2.1-Ausgang, ein 8K-Signal mit bis zu 60fps an einen kompatiblen TV zu übertragen.

Bildstottern durch „Pixel-Hopping“

Und hier kommt es oft zu allerlei Problemen, die sich nicht durch Soft- oder Hardware beheben lassen. Denn die maximale Bildwiederholungsrate von 60Hz verursacht bei schnellen Bewegungen und Kameraschwenks, wie sie z.B. bei Fußballsimulationen oder Shootern durchgehend vorkommen, doch ein merkliches Bildstottern, welches bei 4K mit 60Hz oder höherer Bildwiederholungsrate (4K TVs erreichen bis zu 144Hz), nicht so auffällig sind. Das liegt daran, dass die Inhalte bei jedem Frame mehr Pixel überspringen müssen, als es z.B. bei einem 4K-Display der Fall wäre. Das und die Beschränkung der Bildwiederholungsrate stellen auch in diesem Segment ein unlösbares Problem dar. Davon abgesehen können sich die meisten sicherlich nicht einen so leistungsfähigen Gaming-PC leisten.

Selbst bei Samsung steht 8K (hier abgebilder QN900D aus 2024) nicht mehr so extrem im Fokus - derzeit konzentriert man sich wohl eher auf 4K und OLED.
Selbst bei Samsung steht 8K (hier abgebilder QN900D aus 2024) nicht mehr so extrem im Fokus – derzeit konzentriert man sich wohl eher auf 4K und OLED.

Die oben beschriebene Problematik erklärt auch, warum 8K-Demomaterial meist aus Standbildern besteht oder einen festen Fokuspunkt hat. Bei bewegten Szenen würde der negative Bildeindruck selbst Laien auffallen. Zudem verbraucht ein 8K-TV in der Regel mehr Strom, um die gleiche Bildqualität wie ein vergleichbares 4K-Gerät darzustellen. Das feinere Pixelraster erfordert eine stärkere Hintergrundbeleuchtung, um eine ausreichende Helligkeit zu gewährleisten.

8K: Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis

Der geringe Anteil an verkauften 8K-Fernsehern liegt hauptsächlich am wichtigsten Verkaufsfaktor – dem Preis. Obwohl Hersteller wie Samsung versucht haben, Einstiegsgeräte im 8K-Segment zu etablieren, bieten diese immer noch ein weitaus schlechteres Preis-Leistungs-Verhältnis als ähnlich ausgestattete Fernseher mit 4K-Auflösung. Dies wissen nicht nur viele potenzielle Käufer, sondern auch die Händler, denen entsprechend die Argumente fehlen, warum man sich für ein 8K-Modell und nicht für einen 4K-TV entscheiden sollte.

Hersteller verabschieden sich von 4.320p

Immer weniger Hersteller verkaufen aktiv 8K Fernseher - Jahresübersicht von 2018 bis 2024
Immer weniger Hersteller verkaufen aktiv 8K Fernseher – Jahresübersicht von 2018 bis 2024

Um euch einen Eindruck zu vermitteln, wie sich 8K auch aus dem Bewusstsein der Hersteller verabschieden, haben wir euch eine hoffentlich leicht verständliche Grafik erstellt. Man sieht, seit dem Verkaufsstart der ersten 8K-Geräte in 20218 haben sich mehrere Hersteller mit dem Thema 8K auseinandergesetzt. Neben Samsung haben auch andere namhafte TV-Hersteller eigene 8K-Geräte in den Handel gebracht, oder zumindest mit dem Gedanken gespielt, eines auf den Markt zu bringen. Eigentlich gab es hierzulande nur Samsung, LG und Sony, die wirklich über einen längeren Zeitraum TV-Geräte mit vierfacher 4K-Auflösung angeboten hatten, wobei sich LG und Sony derzeit aus diesem Produktfeld zurückziehen. Big Player wie Philips oder TCL haben dagegen lediglich Studien oder Prototypen vorgestellt. Uns fällt eigentlich nur noch Hisense ein, die entsprechende Fernseher angeboten hatten und natürlich der Beovision Harmony von Bang & Olufsen der zum Marktstart satte 46.500 Euro gekostet hat.

Kunden sind Displaygröße und Framerate wichtiger.

Andere Hersteller wie Panasonic, Nokia, Xiaomi, Blaupunkt, Grundig, Amazon, Toshiba, Loewe und Metz sind in diesem Marktsegment nicht aktiv geworden. Statt der Auflösung stehen bei potenziellen Kunden derzeit zwei andere Kaufargumente im Vordergrund. Neben der erhöhten Bildwiederholungsrate, die vor allem für Gaming wichtig ist, entscheiden sich immer mehr Kunden für große 4K-Fernseher jenseits der 65 Zoll (ca. 165 cm). Fernseher mit Bildschirmdiagonalen zwischen 70 und 100 Zoll (ca. 254 cm) verzeichnen derzeit die größten Zuwächse beim Absatz, da die Geräte immer erschwinglicher werden. Für einen 86-Zoll-Fernseher (ca. 218 cm) zahlt man derzeit etwa 1.200 Euro aufwärts, und einen 98-Zöller gibt es bereits ab 2.000 Euro (oder günstiger).

Selbst auf einem 115 Zoll 4K Fernseher wie dem TCL X955, lässt sich kein Pixelraster aus normaler Sitzentfernung erkennen.
Selbst auf einem 115 Zoll 4K Fernseher wie dem TCL X955, lässt sich kein Pixelraster aus normaler Sitzentfernung erkennen.

Hier könnte man argumentieren, dass größere Displaydiagonalen von einer höheren Auflösung profitieren könnten. Allerdings zeigt die Praxis, dass man auf normalen Sitzentfernungen bei einem großen 4K-Fernseher kein Pixelraster erkennen kann. Besonders in Kombination mit hohen Bildwiederholungsraten von 120Hz oder 144Hz bleibt das Bild absolut detailliert.

Fazit: 8K ist tot!

Käufer eines Samsung Q900R aus 2019 bekamen HDMI 2.1 via Hardware-Upgrade nachgeliefert (One Connect Box)
8K ist wohl tot…

Unsere Auseinandersetzung mit der 8K-Technologie zeigt, dass trotz beeindruckenden visuellen Darstellungen, sich eine Marktakzeptanz nicht einstellen wird. Die Gründe hierfür sind vielschichtig: Zum einen die hohen Kosten, die mit der Produktion und letztlich dem Kauf von 8K Fernsehern verbunden sind, zum anderen die Tatsache, dass es an echtem Content mangelt, der die überlegene Auflösung von 8K effektiv nutzen könnte.

Darüber hinaus erfüllen bereits 4K und sogar Full HD für viele Verbraucher und Anwendungen die Anforderungen an Bildqualität und Detailgenauigkeit. Die Industrie neigt daher dazu, sich auf verbesserte Bildqualität durch HDR, bessere Farbskalen und verbesserte Bildraten zu konzentrieren, statt auf eine weitere Erhöhung der Pixelzahl. In diesem Kontext wird 8K in der Zukunft keine dominante Rolle im Medienkonsum einnehmen: „8K ist tot“. Dennoch könnte 8K in spezifischen professionellen und kommerziellen Anwendungen, wie in der Medizin oder bei großformatigen Displays, eine Nische finden.