Es gibt weitere Hinweise auf eine Veröffentlichung der Nintendo Switch 2 im Jahr 2024. Bedauerlicherweise zeichnet sich aber ein LC-Display für die Konsole ab.
Auch die erste Nintendo Switch ist 2017 zunächst mit einem LC-Display auf den Markt gekommen. Jedoch führte das japanische Unternehmen dann 2021 auch eine neue Variante mit einem deutlich überlegenen OLED-Bildschirm ein. Für die Switch 2, wir taufen sie in diesem Artikel der Einfachheit wegen einmal so, soll aber laut den Marktforschern von Omdia Research wieder ein LCD zum Einsatz kommen.
Schon 2023 hatte sich dabei abgezeichnet, dass wohl Sharp dabei als Zulieferer agiert. Denn das Unternehmen bestätigte im Rahmen der Bekanntgabe seiner Finanzergebnisse, dass man einen Konsolenhersteller mit LC-Displays für ein neues Modell beliefern werde. Da kam eigentlich nur Nintendo infrage. Und Omdia will durch Kontakte aus dem Zuliefersegment zumindest erfahren haben, dass der Nachfolger der Nintendo Switch eben in der Tat ein LC-Display verwende.
Perfekter Spielspaß mit der Nintendo Switch OLED Mario Edition!
Ob vielleicht wenigstens eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung verbaut wird, ist offen. Für Besitzer der Nintendo Switch OLED könnte die Rückkehr zu einem LC-Display ansonsten wohl einen Rückschritt in Sachen Bildqualität darstellen, selbst wenn sich die Auflösung sicherlich erhöhen dürfte. Offizielle Angaben zur potenziellen Nintendo Switch 2 fehlen jedoch ohnehin noch.
Nintendo Switch 2: Veröffentlichung wohl im Herbst 2024
Nach dem aktuellen Stand der Dinge wird Nintendo seine nächste Konsole, offiziell wird sie wohl nicht „Switch 2“ heißen, im Herbst 2024 veröffentlichen. Das Unternehmen selbst schweigt allerdings noch beharrlich. Die Nintendo Switch 2 wird voraussichtlich erneut einen Chip von Nvidia nutzen. So könnte man deren KI-Upscaling-Funktionen übernehmen.
Die erste Nintendo Switch ist am Markt ein immenser Erfolg geworden. Ihr ging mit der Wii U allerdings auch ein herber Flop voraus. So wechselten sich zuletzt bei Nintendo erfolgreiche Konsolen mit Ladenhütern ab, denn der Vorgänger der Wii U, die Wii, war wie die Switch den Verkaufsschlager. Warten wir ab, was der Switch 2 so blühen wird.
Philips hat auf seinem TV/Audio-Event in Barcelona das neue TV-Betriebssystem „Titan OS“ vorgestellt. Die Plattform wird 2024 in den LCD-Modellen sowie ausgewählten OLED-TVs zum Einsatz kommen.
Philips enthüllt Titan OS in Barcelona für 2024er LCD- und ausgewählte OLED-TVs, bietet verbesserte Nutzererfahrung und löst teilweise Android/Google TV ab.
Titan OS startet in Serien wie PUS8909, PML9009, OLED759; unterstützt plattformübergreifende Suche, Casting und zeigt Inhalte in einer benutzerfreundlichen Oberfläche.
Apps über Cloudserver aktualisiert, keine lokale Speicherung; Titan OS steigert Werbeeinnahmen für Philips, indem es von Googles Werbepartnerschaften unabhängig wird.
Titan OS soll, wie wir aus der Pressemitteilung entnehmen können, seinen Nutzern eine „verbesserte, schnellere und intuitive Erfahrung“ liefern. Schlagwörter, die so ziemlich jeder TV-Hersteller schon einmal für seine Smart TV-Plattform genutzt hat. Ähnliche Buzzwords sind sicherlich auch damals bei Philips Saphi-Betriebssystem gefallen, welches sich über die Jahre langsam verabschiedete. Aber wie heißt es so schön: neues OS, neues Glück! Mit Titan OS löst sich Philips teilweise von Android TV und Google TV, wobei Google TV in den High-End-Serien 2024 (OLED+959, OLED+909, OLED809) bestehen bleibt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch diese Serien, bzw. deren Nachfolger, bei einer erfolgreichen Einführung von Titan OS auf das neue System setzen.
Titan OS für Philips OLED759, „The ONE“ und „The Xtra“
Titan OS wurde im Rahmen des TV- & Audio-Events von TP Vision / Philips in Barcelona angekündigt || Bild: Dominic Jahn
Im Jahr der Einführung von Titan OS wird das Betriebssystem somit in den Serien PUS8909 (The One), PUS8309, PML9009 (The Xtra) und dem OLED-Einstieg OLED759 zum Einsatz kommen. Auch darunter liegende Serien wie die PUS8109 oder PUS7149 könnten ebenfalls mit Titan OS ausgestattet werden. Zudem wurde uns auf dem Event kommuniziert, dass auch Vorjahresmodelle nachgerüstet werden sollen. Entsprechend gehen wir davon aus, dass die direkten Vorgänger der in diesem Jahr betroffenen Serien auf Titan OS umschwenken.
Titan OS orientiert sich am Branchenstandard
Titan OS orientiert sich definitiv an dem Branchenstandard || Bild: Dominic Jahn
Die neue Oberfläche auf den Philips Smart TVs präsentiert sich uns weniger als Revolution, sondern eher als Best-of der bereits bewährten Full-Screen-Varianten der Mitbewerber. So finden sich auch Kunden zurecht, die zuvor einen Fernseher eines anderen Herstellers im Einsatz hatten. Ganz gibt es Menü, welches uns Zugriff auf die Suche, den Homescreen, die Channels (IPTV), Apps, Signaleingänge und Einstellungen gewährt. Darunter kommt auch schon der Bereich für den „Sponsored Content“ (Werbung), welcher in etwa ein Drittel des Bildes einnimmt. Danach folgen die beliebtesten Apps, die man frei auswählen und verschieben kann. Dabei muss immer eine gewisse Anzahl an Apps in der Launchbar verbleiben, auch wenn diese gar nicht in Benutzung sind.
Die Content-Suche auf Titan OS ist die zentrale Anlaufstelle für unschlüssige TV-Nutzer || Bild: Dominic Jahn
Dann folgen auch schon die Empfehlungen und Vorschau von Filmen und Serien, die ihr über eure angemeldeten Streaming-Apps abrufen könnt. Sehr stolz war man auf die Suche, mit denen der Nutzer plattformübergreifend nach Inhalten suchen kann. Eine Genre-Auswahl erleichtert zudem die Suche. So kann man einfach, je nach Stimmung passende Inhalte ausfindig machen. Das System verfügt auch über eine Casting-Funktion, die sich mit Chromecast kompatibel zeigt. Damit können Inhalte vom Smartphone, Tablet oder TV ganz einfach auf den Titan OS Fernseher gestreamt werden. Das ist übrigens auch einer der einfachsten Wege, um Inhalte von noch nicht unterstützen Apps auf den TV zu bringen.
Streaming-Apps werden über den Cloudserver abgerufen
Der Bereich „Channels“ widmet sich den kostenlosen IPTV-Kanälen (lokal & international) || Bild: Dominic Jahn
Apropos Apps: diese werden wohl nicht, wie in der Branche Standard, lokal auf dem Fernseher gespeichert, verwaltet und aktualisiert. Bei der Auswahl der Dienste handelt es sich eigentlich eher um Links, mit denen man die Webapps über den zentralen Cloudserver von Titan OS abruft. Damit wird sichergestellt, dass sich die App jederzeit auf dem aktuellsten Stand befindet. Wie gut diese Anbindung im täglichen Betrieb funktioniert, wird sich erst zeigen. Die Apps müssen eben über das Internet aufgerufen werden, was die Ladezeiten verlängern könnte. Uns stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage, was passiert, wenn man etwas ansieht und zum gleichen Zeitpunkt wird die App auf dem Cloudserver aktualisiert. Wir werden sehen, ob dieser Ansatz der klassischen, lokalen Installation von Apps vielleicht überlegen ist.
Via Aircast (Chromecast) könnt ihr Inhalte von Smartphone, Tablet und Co. auf den Titan OS Fernseher streamen || Bild: Dominic Jahn
Titan OS dürfte Werbeeinnahmen bei TP Vision steigern
Der Wechsel kommt nicht ganz unerwartet und ist auch definitiv nachvollziehbar. Philips hat sich mit Titan OS einen neuen, ambitionierten Partner ins Boot geholt, der definitiv umfänglicher auf die Bedürfnisse von TP Vision (Philips TV-Sparte) eingehen wird. Das wichtigste Argument für TP Vision ist aber sicherlich die bessere Vermarktung von Werbung, bei der das Unternehmen nicht mehr große Anteile an Google abtreten muss. Das erhöht entsprechend die Gewinnmarge nach dem initialen Verkauf der Fernseher und somit sichert dies auch zukünftige Investitionen und Entwicklungen in die TV-Marke. Mit dem Start von Titan OS diversifiziert sich das Angebot an TV-Betriebssystemen weiter. Der Neuzugang steht fortan in Konkurrenz für LG webOS, Samsung TIZEN, Google TV, Android TV, Fire TV, Roku OS, Vidaa (Hisense) und/oder My Home Screen (Panasonic).
Der Zugriff auf die IPTV-Formate funktionierte in der Demonstration bereits sehr gut. || Bild: Dominic Jahn
Wir sind sehr gespannt, eine finale Variante von Titan OS in einem Endkunden-TV testen zu können. Denn viele Bereiche des Systems, wie z.B. die Einstellungen, wurden aufgrund des noch verfrühten Stadiums der Plattform-Integrierung noch nicht gezeigt.
Apple TV liefert erneut eine breite Auswahl an reduzierten 4K UHD Filmen zum günstigen Kauf an. Neben Heimkino-Blockbustern ab 3.99 Euro, gibt es auch neue Titel, die direkt in die Schnäppchenauswahl gerutscht sind. Darunter die klassische Jack Ryan-Filmreihe.
Das schöne ist, in fast jeder Preiskategorie erwartet uns ein kleines Highlight. Es beginnt mit den Kauftitel für 3.99 Euro auf Apple TV (iTunes). Dort stehen derzeit „Spider-Man: Across the Spider-Verse“, „Talk to me“ und „Die Truman Show“ hoch in der Gunst der Käufer. „Die Truman Show“ sowie „Varsity Blues“ wurden übrigens erst kürzlich auf 4K aktualisiert und wanderten erfreulicherweise sofort in die günstigste Preiskategorie. Interessant wird es dann wieder bei den Filmen für 5.99 Euro. Hier finden wir den 4K-Neuzugang „Deep Impact“, „Up in the Air“ mit George Clooney sowie den Filmklassiker „Stalag 17“ wieder.
Jack Ryan-Filmreihe erhält 4K UHD-Upgrade auf Apple TV
Groß ist die Freue auch bei den Filmen für 7.99 Euro. Hier wurden gleich sechs Filmklassiker einem UHD-Upgrade unterzogen. Da hätten wir die Jack Ryan-Filmserie mit „Jack Ryan: Shadow Recruit“, „Die Stunde Der Patrioten“, „Das Kartell“, „Jagd auf Roter Oktober“ und „Der Anschlag“. Dazu gesellt sich noch „Die unbestechlichen“, die bislang nur auf 4K UHD Blu-ray als Restauration zur Verfügung standen.
Wieder eine ausgewogene Angebotsvielfalt auf Apple TV, mit der man seine digitale Filmsammlung um hochwertige Titel erweitern kann. Unsere Empfehlung an dieser Stelle lautet wie immer, sich irgendwann für die Wiedergabe einen Apple TV 4K Streaming-Player zuzulegen. Diese bieten in unseren Augen die beste Streaming-Qualität. Denn je nachdem, ob ihr einen externen Streaming-Player und/oder eine integrierte Smart TV-App nutzt, kann definitiv Auswirkungen haben auf die audiovisuellen Qualität des Streams.
Disney+ hat bestätigt, welche Neuheiten euch im Februar 2024 beim Streaming-Anbieter erwarten. Es gibt auch Neues für Fans von Marvel und Star Wars.
Beispielsweise könnt ihr euch Staffel 3 der Animationsserie „Star Wars: The Bad Batch“ ansehen. Die Serie spielt im selben Universum wie „Star Wars: The Clone Wars“ und hat ebenfalls schon ihre Fans gefunden. Zudem hatten wir ja auch schon aufgegriffen, dass der Kinofilm „The Marvels“ am 7. Februar 2024 bei Disney+ anläuft.
Im Kino flotte letzterer, doch vielleicht kann das Superhelden-Abenteuer mit Brie Larson in der Hauptrolle ja im Heimkino neue Fans erreichen? Schließlich ist auch das Steelbook zur Ultra HD Blu-ray bereits vorbestellbar. Für jüngere Fans von Star Wars hagelt es Mitte des nächsten Monats im Übrigen dann auch noch neue Folgen aus der 1. Staffel zu „Star Wars: Die Abenteuer der jungen Jedi“.
Ansonsten könnt ihr weiter unten in den Listen einmal durchgehen, ob ihr mit den neuen Inhalten bei Disney+ zufrieden seid. Allerdings muss man einräumen, dass das Filmangebot im Februar 2024 z. B. bei Amazon Prime umfangreicher ausfällt. Dafür führen letztere jedoch im nächsten Monat auch als Standard für alle Abonnenten Werbung ein. Wer sich dem entziehen möchte, soll einen Aufpreis von 2,99 Euro im Monat bezahlen.
Disney+ muss Kunden halten
Auch Disney+ bietet bereits einen werbefinanzierten Tarif an, ist da aber noch zurückhaltender. Schließlich muss man noch danach streben, seine Bestandskunden zu halten und Neukunden zu gewinnen. Denn es ist davon auszugehen, dass der Streaming-Dienst weiterhin rote Zahlen schreibt.
Generell hat sich der Markt für Streaming-Dienste und -Inhalte stark fragmentiert. Analysten rechnen allerdings damit, dass dieses Modell in dieser Form dauerhaft nicht für alle Anbieter lukrativ sein wird. Einige Plattformen werden also langfristig wohl auf der Strecke bleiben oder sich mit anderen zusammenschließen. Das stand ja etwa bereits für Paramount+ und Max im Raum.
Disney+: Die Neuheiten im Februar 2024
2. Februar:
Selbst
7. Februar:
The Marvels
9. Februar
Suncoast (Star)
14. Februar
Daughters of the Cult (Star)
Star Wars: Die Abenteuer der jungen Jedi – Neue Folgen der 1. Staffel (Star Wars)
21. Februar:
Star Wars: The Bad Batch – Staffel 3
27. Februar:
FX’s Shogun
28. Februar
We Live Here: The Midwest (Star)
Katalogtitel:
7. Februar
American Dad – Staffel 19 (Star)
Die 2000er – Die Welt mit anderen Augen sehen – Staffel 1 (National Geographic)
Die 80er – Ein Jahrzehnt verändert die Welt – Staffel 1 (National Geographic)
Animal Fight Club – Staffel 3-6 (National Geographic)
Apokalypse: Der Kalte Krieg – Staffel 1 (National Geographic)
Drogen im Visier – Staffel 6-7 (National Geographic)
Dr. Joya – Hautärztin der Tiere – Staffel 1 (National Geographic)
14. Februar
Micky Maus: Spielhaus – Neue Episoden der 2. Staffel (Disney)
Geschichte mal anders! – Staffel 1 (National Geographic)
Philips hat auf seinem TV/Audio-Event in Barcelona das neue Ambilight Plus vorgestellt. Das überarbeitete Licht-Feature kombiniert LED mit MINI-Linsen, kann vier Licht-Ebenen darstellen und wird erstmals im OLED+959 zum Einsatz kommen.
In diesem Jahr zelebriert Philips das 20-jährige Jubiläum von Ambilight. Über zwei Jahrzehnte hat sich dieses Licht-Feature kontinuierlich weiterentwickelt, eine Entwicklung, die der TV-Hersteller auf seinem Event beeindruckend darlegte. Trotz einer 20-jährigen Erfolgsgeschichte und einer äußerst loyalen Fangemeinde – 8 von 10 Ambilight-Kunden bleiben Philips treu – sieht der Hersteller weiterhin Potenzial zur Verbesserung seiner Technologie. Um den Kunden einen noch besseren Bildeindruck zu vermitteln und sich von Imitationen aus China und anderen Ländern abzuheben, hat TP Vision das neue Ambilight Plus enthüllt. Dieses wird im Herbst 2024 als 3-seitige Variante im limitierten Modell OLED+959 eingeführt.
Philips Ambilight Plus: LED + Mini Linsen
Bildinhalte wirken dank Ambilight Plus auf dem OLED+959 noch lebendiger || Bild: Dominic Jahn
Aber was ist es, das Ambilight Plus so einzigartig macht? Im Gegensatz zum herkömmlichen Ambilight, das lediglich eine Farbe vom Rand des Bildschirms in Lichtsignale umwandelt, ermöglicht Ambilight Plus durch die innovative Kombination von vier LEDs und Mini-Linsen eine erweiterte Farbdarstellung auf vier Ebenen. Das bedeutet, dass nicht nur die Farben am Bildschirmrand, sondern auch die Farbinformationen aus dem Bildinneren in die Lichterzeugung einfließen. Dies vermittelt ein Erlebnis, das an das des Ambilux-Prototyps auf der IFA 2015 erinnert, der mit Mini-Projektoren ausgestattet war. Dieser Prototyp wurde allerdings aufgrund seiner tendenziell unruhigen Lichtprojektion und der enorm hohen Produktionskosten nicht weiterverfolgt. Ambilight Plus hingegen stellt den idealen Mittelweg dar: Es vereint die besten Eigenschaften des klassischen Ambilight mit denen der Ambilux-Projektionsvariante, ohne deren Nachteile.
3-seitiges Ambilight Plus mit 4 Farbebenen
Das Video liefert einen ausgezeichneten Einblick in die Präzision und Funktionsweise des neuen Ambilight Plus. Die 3-seitige Variante wird sich nicht nur in technischer und visueller Hinsicht vom herkömmlichen Ambilight abheben, sondern auch durch eine Vielzahl an zusätzlichen Einstellungsoptionen und Weiterentwicklungen glänzen. Ein Beispiel dafür ist die Verbesserung, dass bei Filmen oder Spielen die Lichtränder nicht mehr komplett schwarz bleiben, wenn weiter innen im Bild Farbinformationen vorhanden sind – ein „Ambilight-Blackout“ gehört damit der Vergangenheit an. Zudem ist es denkbar, dass Nutzer zukünftig die Tiefe einstellen können, aus der der Algorithmus Farbinformationen aus dem Bild extrahiert. Da es sich bei dem auf dem Philips Live-Event in Barcelona präsentierten Modell allerdings noch um einen Prototyp handelt, sind die finalen Einstellungsmöglichkeiten noch nicht abschließend festgelegt.
Philips ist auf Kundenfeedback angewiesen
Die Farbdarstellung von Ambilight Plus präsentierst sich dank Erhöhung der LED-Anzahl noch detaillierter || Bild: Dominic jahn
Noch einmal der Hinweis, dass Ambilight Plus (vorerst) nur im limitierten Modell OLED+959 in einer 65-Zoll-Variante zum Einsatz kommen wird. Würde Philips Ambilight Plus in Zukunft nicht mehr verfolgen, wäre dies also die einzige Möglichkeit sich das 4-Ebenen-Lichtfeature zu sichern. Es hängt definitiv vom Feedback der Kunden ab, ob Philips die Entwicklung uns Ausbreitung von Ambilight Plus weiter vorantreibt. Und auch wer sich keinen OLED+959 zulegt, wird durch sein Feedback im Fachhandel, auf Messen oder Online sicher dazu tragen, wie sich Philips (TP Vision) letztlich entscheidet. Was wir gesehen haben, war aber schon einmal sehr beeindruckend, obwohl das Feintuning bei Ambilight Plus definitiv noch nicht abgeschlossen ist. Was haltet ihr vom erweiterten Licht-Feature? Schreibt uns gerne einen Kommentar!
Amazon als Zerstörer des Kinos? Regisseur Doug Liman unterstellt das gewissermaßen dem Online-Giganten und ist erzürnt über den Umgang mit seinem Film „Road House“.
Liman hat bei Filmen wie „Mr. & Mrs. Smith“, „Die Bourne Identität“ oder auch „Edge of Tomorrow“ Regie geführt. Mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle hat er zuletzt den Kampfsport-Film „Road House“ gedreht – im Auftrag von MGM, die ja mittlerweile zu Amazon gehören. Letztere haben nun entscheiden, dass der Film allerdings nicht größer in den Kinos starten wird, sondern direkt zu Prime Video wandert. Für Liman ist das ein Affront.
Amazon schade mit diesem Schachzug nicht nur Liman, sondern auch Gyllenhaal und den Kinos. So habe Amazon zwar bei der MGM-Übernahme noch davon gesprochen, sich für das Kino einzusetzen, zeige mit der Strategie von „Road House“ jedoch, dass dahinter nur heiße Luft stecke. Laut Liman sei der Film bei Testvorführungen extrem gut bewertet worden. Es sei nicht für ihn nachvollziehbar, dass der Film quasi nun bei Prime Video aufschlage, als Anreiz für Amazon-Kunden und um am Ende mehr Haushaltsartikel zu verscherbeln.
Was man bedenken sollte: Liman argumentiert zwar mit „den armen Kinos“ und damit, dass das Publikum der Chance beraubt werde, „Road House“ auf der großen Leinwand zu genießen, in Wahrheit dürfte es dem Regisseur aber auch stark ums Geld gehen. Hohe Einspielergebnisse können seine Reputation stärken und je nach Vereinbarungen auch mehr Geld durch Einnahmebeteiligungen fließen lassen. So gibt Liman dann auch zu, dass weder er noch ein Darsteller wie Gyllenhaal von einem Streaming-Hit so profitieren, wie von einem erfolgreichen Kinofilm.
„Road House“: Ein potenzieller Kinohit?
Liman argumentiert jedenfalls, dass sich in der Vergangenheit auch gezeigt habe, dass zunächst im Kino erfolgreiche Filme später auch im Streaming erfolgreicher laufen. Er habe grundsätzlich nichts dagegen, wenn ein Film von Anfang an spezifisch fürs Streaming produziert werde. Auch er selbst drehe gerade mit „Instigators“ eine Produktion speziell für Apple TV+. Doch in diesem Fall nehme er wahr, wie Amazon das Kinogeschäft von MGM demontiere und Versprechen breche.
Klare Verantwortliche, außer Amazon als Unternehmen und wahrscheinlich Algorithmen im Hintergrund, könne und wolle er nicht benennen. Am Ende macht sich Liman allerdings Sorgen um die Zukunft des Kinos. Bei Amazon sieht er sie jedenfalls nicht in guten Händen.
Samsung bietet schon seit 2022 ein Self-Repair-Programm an. Dieses erweitert man jetzt endlich auf Smart-TVs und Soundbars!
Solltet ihr noch nicht von dieser Initiative gehört haben: Samsung stellt im Rahmen von Self-Repair sowohl Reparatur-Anleitungen als auch Ersatzteile für seine Produkte zur Verfügung. Wer also über ausreichend handwerkliches Geschick und die notwendigen Werkzeuge verfügt, hat somit die Gelegenheit, auch nach der Garantiezeit defekte Geräte selbst wieder flottzumachen.
Ob sich das Ganze lohnt, hängt natürlich vom Einzelfall ab. Denn ihr müsst euch solche Reparaturen nicht nur zutrauen, sondern auch einen Obolus entrichten. Denn gratis sind die Ersatzteile freilich nicht. Bisher fokussierte sich Samsung zudem in seinem Self-Repair-Programm eher auf seine mobilen Endgeräte, also Smartphones und Tablets. Inzwischen hat man aber auch Monitore, Smart-TVs, Soundbars und auch Projektoren hinzugefügt.
Der Samsung S90C mit 77 Zoll Diagonale ist jetzt Teil des Self-Repair-Programms.
Beispielsweise bietet man jetzt Ersatzteile für einige Varianten der Lifestyle-TVs der Reihe The Frame oder die Beamer The FreeStyle (2. Generation) an. Auch bedenkt man, als ein weiteres Beispiel, den OLED-Smart-TV S90C mit 77 Zoll Diagonale oder den LCD mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung Neo QLED 8K QN990C.
Samsung verspricht mehr Nachhaltigkeit durch Self-Repair
Klar, dass die Südkoreaner ihr Self-Repair-Programm auch als Sieg für die Nachhaltigkeit bewerben. Noch besser wäre es da sicher, die Herstellergarantie auszuweiten, was noch mehr Reparaturen statt Neukäufe ermöglichen würde – so weit will man dann aber doch lieber nicht gehen. Was ihr an Komponenten austauschen könnt, ist dabei im Übrigen immer geräteabhängig.
An den Smart-TV ist es z. B. defekte Bauteile rund um Wi-Fi, die Lautsprecher oder natürlich die Fernbedienung zu wechseln. An den Soundbars könnt ihr auch Komponenten rund um die optischen und HDMI-Anschlüsse wechseln. Samsung beruft sich hier darauf, dass man euch stets Original-Teile liefert und somit die einwandfreie Funktion nicht durch minderwertige Komponenten beeinträchtigt werden könne. Mehr zu Samsung Self Repair könnt ihr bei Interesse auch hier nachlesen.
Netflix hat seine neuen Filme, Serien und mehr für den Februar 2024 bestätigt. Mit dabei ist auch die frische Realverfilmung von „Avatar: Herr der Elemente“.
Mit letzterer hofft Netflix sicherlich an den immensen Erfolg des letzten, ähnlichen Projekts anzuknüpfen: „One Piece“. Die Anime-Umsetzung im Live-Action-Format erfreute sich rasch immenser Beliebtheit und erhält auch eine 2. Staffel. Allerdings gibt es bei „Avatar: Herr der Elemente“ einen ganz zentralen Unterschied, der Fans der Zeichentrickserie skeptisch macht.
War bei „One Piece“ der Schöpfer der Vorlage eng eingebunden und behielt sich ein Veto für jegliche Änderungen vor, so sind die Macher des Originals zu „Avatar: Herr der Elemente“ während der Produktion früh wegen „kreativer Differenzen“ mit Netflix ausgeschieden. Möglicherweise verheißt das nichts Gutes.
Doch neben Eigenproduktionen halten im Februar 2024 auch Lizenztitel bei Netflix Einzug. Beispielsweise könnt ihr euch gleich zwei Videospieleverfilmungen von Sony ansehen. Einerseits wäre da „Uncharted“ mit Tom Holland und Mark Wahlberg. Dazu gesellt sich aber auch der Rennsport-Film „Gran Turismo“, der ebenfalls auf der gleichnamigen PlayStation-Spielereihe basiert.
Netflix lockt mit „Outlander“
Ziemlich sicher sind wir zudem, dass schon mancher Leser der 6. Staffel der Fantasy-Serie „Outlander“ entgegengefiebert hat. So wurde die Veröffentlichung ja auch langsam Zeit, denn im Fernsehen ist bereits Season 7 gelaufen. 2024 wird nämlich bereits Staffel 8 ihren Einstand geben. Ein guter Zeitpunkt also, um Runde 6 beim Streaming-Anbieter Netflix nachzuholen.
Was die restlichen Neuzugänge betrifft, so könnt ihr euch in den unten stehenden Listen informieren. Wir hoffen natürlich, dass für euch etwas dabei ist, das euren Geschmack trifft. Dabei erinnern wir Betroffene: Netflix stellt bald das werbefreie Basis-Abo auch für Bestandskunden ein. Obendrein geht das Unternehmen wohl laut Berichten mehrerer Nutzer derzeit auch gegen Kunden vor, die über VPN-Anbieter den Kniff genutzt haben, um z. B. aus Deutschland heraus in der Türkei und Co. ein Abo abzuschließen. Da droht also möglicherweise eine Kündigungswelle.
Amazon hat seine neuen Filme und Serien bei Prime Video für den Februar 2024 bestätigt. Besonders die Neuzugänge bei den Filmen sind in der Anzahl beeindruckend.
Wir erinnern allerdings daran: Ab dem 5. Februar 2024 zeigt Amazon bei Prime Video als Standard Werbung. Wer sich damit nicht abfinden möchte, hat zwei Möglichkeiten. Zum einen kann das Abonnement natürlich gekündigt werden. Zum anderen könnt ihr euch für 2,99 Euro im Monat freikaufen. Das entspricht dann aber freilich einer saftigen Preiserhöhung.
Es gibt dabei bei Amazon Prime Video im Februar 2024 unter den Serien auch einige Rückkehrer. Etwa könnt ihr nun nach einer Pause wieder „Dr. House“ mit Hugh Laurie bei Prime Video ansehen – zumindest die Staffeln 1 bis 6. Für Comedy-Fans könnte „Das Büro“ alias „The Office“ in der US-Version etwas sein. Alle neun Staffeln des Formats mit unter anderem Steve Carell stehen zur Verfügung.
Wenn wir auf die Filme blicken, dann sind etwa die beiden Monsterfilme „King Kong“ und „King Kong: Skull Island“ zu nennen. Hervorheben kann man sicher auch den gelungenen Science-Fiction-Film „Ex Machina“, der sich um künstliche Intelligenz dreht. Aber auch einen Klassiker wie „E. T. – Der Außerirdische“ kann man sich sicher immer mal wieder ansehen.
Amazon Prime Video tischt bei den Filmen ordentlich auf
Wie eingangs angedeutet, hievt Amazon im Februar 2024 besonders viele neue Filme ins Angebot. Christopher Nolans „Interstellar“ ist vielleicht auch für manche Leser ein kleiner Tipp, der nicht mehr wirklich geheim ist. Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass Amazon das Filmangebot bei Prime Video parallel zur Einführung der Werbung besonders aufstockt? Sonst war die Liste der neuen Titel in den vergangenen Monaten meistens kürzer.
So oder so könnt ihr unten ja einmal in die Listen blicken, um zu prüfen, ob da vielleicht im Februar 2024 bei Prime Video etwas für euch bei den Filmen und Serien dabei ist. Am Ende ist es natürlich auch subjektiv, was man sich da ansehen mag. Wir wünschen jedenfalls viel Spaß beim Streaming im nächsten Monat!
Neue Serien im Februar 2024 bei Amazon Prime Video
The Handmaid’s Tale | Staffel 1-4 – ab 1. Februar 2024
Mr. & Mrs. Smith – ab 1. Februar 2024
Wolf Like Me | Staffel 2 – ab 9. Februar 2024
Dr. House | Staffel 1-6 – ab 9. Februar 2024
The Silent Service | Staffel 1 – ab 9. Februar 2024
Soltos em Floripa | Staffel 4 – ab 23. Februar 2024
Das Büro | Staffel 1-9 – ab 16. Februar 2024
Shameless | Staffel 1-11 – 25. Februar 2024
Neue Filme
Die glorreichen Sieben – ab 1. Februar 2024
Mile 22 – ab 1. Februar 2024
Everything, Everything – ab 1. Februar 2024
Natürlich Blond – ab 1. Februar 2024
Natürlich Blond 2 – ab 1. Februar 2024
The Spectacular Now – ab 1. Februar 2024
Eat Wheaties! – ab 3. Februar 2024
Ex Machina – ab 4. Februar 2024
Es gilt das gesprochene Wort – ab 4. Februar 2024
High Heat – ab 5. Februar 2024
Justice League – ab 5. Februar 2024
Old Henry – ab 6. Februar 2024
The Witch: Subversion – ab 7. Februar 2024
The Witch: Part 2 – The Other One – ab 7. Februar 2024
Die Känguru-Chroniken – ab 8. Februar 2024
The Underdoggs – ab 9. Februar 2024
Der Killer – ab 8. Februar 2024
Upgraded – ab 9. Februar 2024
Godzilla: King of the Monsters – ab 9. Februar 2024
The Cellar – ab 10. Februar 2024
Lamb – ab 11. Februar 2024
Colossal – ab 11. Februar 2024
Der weiße Hai – ab 12. Februar 2024
Veronica Mars – ab 12. Februar 2024
Pensati Sexy – ab 12. Februar 2024
King Kong – ab 13. Februar 2024
Kong: Skull Island – ab 13. Februar 2024
Five Blind Dates – ab 13. Februar 2024
Das Letzte Tabu – ab 15. Februar 2024
This Is Me… Now – ab 16. Februar 2024
Neneh Superstar – ab 16. Februar 2024
Interstellar – ab 19. Februar 2024
E.T. – Der Außerirdische – ab 19. Februar 2024
The Twin – ab 20. Februar 2024
Men – Men Was Dich Sucht, Wird Dich Finden – ab 20. Februar 2024
Meet Joe Black – ab 22. Februar 2024
The second best hospital in the galaxy – ab 23. Februar 2024
Jenny Slate: Seasoned Professional – ab 23. Februar 2024
Split – ab 24. Februar 2024
Meet Cute – ab 25. Februar 2024
Immenhof – Das große Versprechen – ab 27. Februar 2024
Netflix wird das werbefreie Basis-Abo gänzlich einstellen. Auch Bestandskunden fliegen also in absehbarer Zeit aus diesem Tarif raus.
Es hatte im wahrsten Sinne des Wortes im Kleinen angefangen: Im letzten Jahre hatte Netflix damit begonnen, das werbefreie Basis-Abo ins Kleingedruckte zu verfrachten. Später stellte man diesen Tarif dann für Neukunden gänzlich ein. Somit kann dieses Abonnement also schon nicht mehr neu gebucht werden. Bestandskunden können den Tarif allerdings nutzen – noch.
Denn inzwischen hat der Streaming-Anbieter im Zuge der Bekanntgabe seiner jüngsten Finanzergebnisse erklärt, dass das werbefreie Basis-Abo bald vollständig weichen werde. Beginnen will man mit der Einstellung im ersten Schritt in Kanada und Großbritannien im 2. Quartal 2024. Nach und nach wird der Tarif dann aber in allen Regionen entschwinden, in denen es das werbefinanzierte Standard-Abo als Alternative gibt.
Netflix verabschiedet sich vom werbefreien Basis-Tarif.
Am Ende dürfte Netflix schlichtweg an den Kunden mehr verdienen, die zum einen 4,99 Euro im Monat als Gebühr im werbefinanzierten Tarif zahlen und zum anderen zusätzlich Werbung über sich ergehen lassen. Bestandskunden im werbefreien Basis-Abo wird dann nur verbleiben, entweder gänzlich zu kündigen oder auf eine andere Tarifstufe umzusteigen.
Netflix feiert das werbefinanzierte Abo als Erfolg
Zumindest gibt es noch keinen konkreten Termin für die Abschaffung des werbefreien Basis-Tarifs in Deutschland. Etwas Zeit bleibt euch also noch. Laut Netflix sei das werbefinanzierte Abo jedenfalls ein voller Erfolg. In einigen Ländern wandern 40 % der Neukunden zu jenem Tarif. Wir vermuten aber auch, dass immer mehr Nutzer Anbieter-Hopping betreiben und die Treue aufgekündigt haben. Angesichts rasant angestiegener Preise für Streaming-Abos lassen immer weniger User ihre Tarife einfach durchlaufen.
Schlechte Nachrichten gibt es auch für „Schein-Auswanderer“, die Netflix über Länder wie die Türkei gebucht haben. Laut mehreren Nutzern bei Reddit geht es auch hier den Abonnenten an den Kragen. Offenbar kündigt Netflix inzwischen gezielt solche per VPN angelegten Konten. Die Zeiten werden also härter.