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LG Display verschiebt Bau neuer Fabrik für übergroße OLED-Displays

LG Display hat den Bau einer neuen Fabrik für übergroße OLED-Displays verschoben. Dies begründet man mit der schwierigen, makroökonomischen Lage.

So produziert LG Display derzeit seine Panels für OLED-Bildschirme in zwei 8.5G-Fabriken. Es sollte sich eine neue 10.5G-Fabrik hinzugesellen, in der vorwiegend übergroße Diagonalen produziert werden – zu günstigeren Preisen als bisher. Auch Diagonalen jenseits der 100 Zoll sollten denkbar werden.

Diese Pläne bestehen bereits seit 2017. Damals rechnete LG Display jedoch noch damit, im neuen Werk auch LCD-Panels zu fertigen. Der Markt änderte sich jedoch durch das Preis-Dumping chinesischer Konkurrenten, sodass man dann doch direkt mit OLEDs loslegen wollte. Dadurch kam es schon zu einer vorherigen Verzögerung.

LG hat ein Micro-LED-Display mit Stretch-Funktion vorgestellt.
LG Display hat auch schon hat ein Micro-LED-Display mit Stretch-Funktion vorgestellt.

Dann kam die Corona-Pandemie und nun die schwierige, makroökonomische Wirtschaftslage. Entsprechend hat LG Display eröffnet, dass man keine andere Wahl haben, als seine Pläne abermals zu überdenken bzw. zu verschieben. Nach wie vor visiere man jedoch die Eröffnung einer neuen 10.5-Generation-Fabrik an.

LG Display zuletzt mit roten Zahlen

LG Display musste zuletzt in seinen Finanzergebnissen rote Zahlen hinnehmen, was ebenfalls eine erhebliche Rolle für das Einfrieren der Investitionen spielen dürfte. Offenbar hat man die Deadline nun bis 2028 erweitert. Allerdings könnten vorher Teile der Fabrik öffnen und die Massenproduktion dort schrittweise im kleinen Rahmen beginnen. Das ist durchaus üblich.

Letzten Endes kann man als Kunde derzeit nur abwarten. Wer jedoch zeitnah auf größere OLED-Panels von LG Display zu günstigeren Preisen gehofft hatte, wird wohl noch eine ganze Weile Geduld mitbringen müssen. Vielleicht ist dann am Ende die Konkurrenz von Samsung Display schneller zur Stelle?

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Netflix: Vorgehen gegen Passwort-Sharing vergrault in Spanien 1 Mio. Nutzer

Netflix soll in Spanien mehr als 1 Mio. Nutzer durch das Vorgehen gegen das Passwort-Sharing verloren haben.

Wichtig zu beachten: Diese Zahlen sind nicht offiziell, sondern stammen von den Marktforschern von Kantar. Außerdem sind nicht 1 Mio. zahlende Abonnenten gemeint, sondern wirklich 1 Mio. User. Es sind also auch die Trittbrettfahrer eingerechnet, die Netflix nur über die Konten anderer Mitglieder mitbenutzen.

Doch auch der Verlust jener Mitbenutzer wird von Kantar für Netflix als Schlappe bewertet. Denn auch sie rühren etwa für Filme und Serien des Anbieters in sozialen Netzwerken die Werbetrommel und halten Netflix und seinen Content im Gespräch. Zur Erinnerung: In Spanien kostet das Hinzufügen zusätzlicher Mitbenutzer außerhalb des eigenen Haushalts pro Person 5,99 Euro. Damit ist es teurer als das werbefinanzierte Basis-Abo.

Netflix wertet das werbefinanzierte Basis-Abo auf.
Netflix wertet das werbefinanzierte Basis-Abo um 1080p auf.

Während die Analysten den Verlust der Abonnenten kritisch sehen, bekräftige Netflix, dass dies nur ein temporärer Effekt sein werde. Man rechne damit, dass viele der weggefallenen Nutzer bald eigene Abonnements abschließen. Kantar teilt diesen Optimismus jedoch nicht.

Netflix: Vorgehen gegen Account-Sharing ein Fehler?

So erklären die Marktforscher, dass sie für das zweite Quartal 2023 in Spanien mit noch größeren Verlusten bei den Abonnenten rechnen. Es zeichne sich ab, dass das Vorgehen gegen das Sharing eben nicht zwangsläufig neue Kunden hervorbringe. Netflix beharrt hingegen darauf, dass es international mehr als 100 Mio. nicht zahlende Mitbenutzer gebe und man einen guten Teil von jenen zu zahlenden Abonnenten konvertieren könne.

Netflix erhebt Zusatzgebühren von Account-Sharern
Netflix erhebt Zusatzgebühren von Account-Sharern.

Netflix will dabei mit diversen Maßnahmen prüfen, ob es bei euch Trittbrettfahrer außerhalb des eigenen Haushalts gibt. Unter anderem sollt ihr wohl ein Heimat-Netzwerk angeben, in das sich eure Geräte regelmäßig einloggen müssen. Ebenfalls will der Streaming-Anbieter weitere Aspekte wie IP-Adressen, Kontoaktivitäten und mehr im Blick behalten.

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Netflix stellt neue Animationsfilme für 2023 und 2024 vor

Netflix hat einen Ausblick auf seine Animationsfilme der nächsten Monate gegeben. Dabei blickt man sogar bereits auf 2024.

Dabei sind viele Titel so ausgerichtet, dass sie sich sowohl für ein jüngeres als auch ein älteres Publikum eignen. Zu erwähnen wäre da etwa die Fortsetzung zu „Chicken Run“ aus dem Jahr 2000 „Chicken Run: Dawn of the Nugget“. Der Cast ist allerdings neu und so leihen unter anderem Zachary Levi, Bella Ramsey und Thandiwe Newton den Stop-Motion-Figuren ihre Stimmen. Start: 2024.

Dann wäre da „Nimona“, basierend auf dem Graphic Novel von ND Stevenson. Hier geht es um einen Ritter namens Ballister Boldheart, der eines Verbrechens beschuldigt wird, das er nicht begangen hat. Die Formwandlerin Nimona, gesprochen von Chloë Grace Moretz, will ihm helfen, seine Unschuld zu beweisen. Start: Sommer 2023.

"The Monkey King" startet im Sommer 2023.
„The Monkey King“ startet im Sommer 2023. Bild: Netflix

Die Action-Komödie „The Monkey King“ wiederum erzählt von einem Affen mit seinem magischen Kampfstock, der auszieht, 100 Dämonen zu erschlagen. Dabei wird sein Ego zu seinem größten Feind. Startet im Sommer 2023. Für Herbst 2023 rechnet man mit „Leo“. Dies ist ein animiertes Musical mit Adam Sandler in der Hauptrolle als alternder Eidechse, die als Klassen-Haustier ihr Dasein fristet und ausbrechen möchte, um den Rest ihres Lebens zu genießen.

Netflix plant Animationsfilme für Jung und Alt

Dann wäre da „In Your Dreams“, der die Geschichte der Brüder Stevie und Elliot erzählt. Beide ziehen aus, um den Sandmann zu finden (nein, nicht diesen). Er soll ihnen ihren größten Wunsch erfüllen: die Beziehung ihrer Eltern zu retten. Start: 2024

Spongebobs Freundin Sandy erhält einen eigenen Film.
Spongebobs Freundin Sandy erhält einen eigenen Film. Netflix © 2023

„Saving Bikini Bottom: The Sandy Cheeks Movie“ erzählt dann die Geschichte von einem aus dem Ozean gefischten Bikini Bottom. Zur Rettung schreitet zwar auch Spongebob, die Hauptrolle übernimt aber dieses Mal seine Freundin – das Eichhörnchen Sandy Cheeks. Start: 2024. Ebenfalls im nächsten Jahr läuft „That Christmas“ an. Der Film basiert auf den Kinderbüchern von Richard Curtis.

"Thelma, das Einhorn" startet erst 2024.
„Thelma, das Einhorn“ startet erst 2024. Bild: Netflix

„Thelma The Unicorn“ startet ebenfalls 2024 und erzählt von einem Pony, das vom großen Ruhm, träumt – und diesen erhält, nachdem es in ein Einhorn verwandelt wird. Aber das hat auch seine dunklen Seiten. Last but not least ist für 2024 auch „Ultraman“ eingeplant, basierend auf dem gleichnamigen Charakter aus Japan, der dort ein Dauerbrenner ist.

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Panasonic Media Center: App wird eingestellt

Panasonic hat mitgeteilt, dass die App „Panasonic Media Center“ eingestellt wird. Ab 18. Oktober 2023 ist Schluss.

Ab jenem Datum verschwindet die Anwendung damit sowohl von Google Play als auch aus dem Apple App Store. Doch auch wer die App schon vorher heruntergeladen hatte, wird mit ihr nichts mehr anfangen können. Laut Panasonic wird nämlich generell die zugrunde liegende Plattform eingestampft.

So war die App Teil der Initiative „TV Anywhere / TV Anytime“. Denn geeignet ist die App „Panasonic Media Center“ zur Verwendung in Kombination mit HDD-Rekordern und Smart-TVs des Unternehmens. Ihr habt dann über die Anwendung die Chance, aufgezeichnete Inhalte auch unterwegs an Smartphone oder Tablet zu genießen – noch.

Unserem Eindruck nach, liefert der Panasonic MZW2004 einen stabilen Blickwinkel, wie gewohnt von OLED
Unserem Eindruck nach, liefert der Panasonic MZW2004 einen stabilen Blickwinkel, wie gewohnt von OLED

Warum stellt Panasonic die Anwendung ein? Der Hersteller liefert in seiner offiziellen Ansage leider keine Begründung. Man entschuldigt sich da nur für mögliche Unannehmlichkeiten. Wir können somit über die Hintergründe nur spekulieren. Womöglich stand die geringe Anzahl der Nutzer nicht im Verhältnis zum Aufwand, der betrieben werden musste, um die App zu pflegen bzw. die Server für die Verwaltung der Daten zu betreiben.

HDD-Aufzeichnungen sprechen immer weniger Kunden an

Zu vermuten ist, dass die Funktonen von TV Anywhere / TV Anytime bzw. der App fürs Panasonic Media Center immer weniger Nutzer ansprechen, sodass der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich ist. Das Gros der User dürfte sich mittlerweile mit Streaming und Mediatheken behelfen und nur noch selten überhaupt etwas auf eine Festplatte aufnehmen.

Und selbst wenn das der Fall ist, werden die Aufnahmen vermutlich selten mobil begehrt. Wer allerdings aktuell die App Panasonic Media Center im Gebrauch hat, wird dann schon bald umdenken müssen. Ein großer Verlust? Wohl eher nicht, denn die durchschnittlichen Benutzerbewertungen im Apple App Store sowie bei Google Play standen  ohnehin nur bei 1,6 von 5 Sternen.

Sony TA-AN1000: AVR mit 8K und 360 Spatial Sound Mapping

Sony hat seinen neuen AV-Receiver TA-AN1000 vorgestellt. Der ist nicht nur für DTS:X und Dolby Atmos gerüstet, sondern auch für 360 Spatial Sound Mapping.

Dabei liefern die Japaner euch hier einen AVR für 7.2-Surround-Sound, der obendrein 8K und 4K bei 120 Hz unterstützt. Zudem sind HDMI 2.1 und dessen weitere Funktionen wie eARC, ALLM (Auto Low Latency Mode) plus VRR (Variable Refresh Rate) an Bord. Auch für Hi-Res Audio und 360 Reality Audio ist das Gerät gerüstet.

Sony TA-AN1000 mit HDMI 2.1 (4K@120Hz)

Besonders hebt Sony jedoch die Technik 360 Spatial Sound Mapping hervor. Mit 360 Spatial Sound Mapping können Phantomlautsprecher im Raum simuliert werden. Das soll für einen deutlich breiteren Klang sorgen. Erzeugt werden die Phantomlautsprecher anhand der Positionsdaten, die von Digital Cinema Auto Calibration IX (D.C.A.C. IX) gemessen werden. Dahinter verbirgt sich die neuesten Auto-Kalibrierungstechnologie von Sony.

Die Vorderseite des Sony TA-AN1000.
Die Vorderseite des Sony TA-AN1000.

Ebenfalls weist Sony seinem neuen AVR TA-AN1000 Unterstützung für HLG, HDR10, Dolby Vision und auch IMAX Enhanced zu. Zudem ist der TA-AN1000 in der Lage, Tone Mapping mit HDR-Automatik und den automatischen Genre-Bildmodus an kompatible Bravia-Fernseher durchzuleiten. Davon sollen Besitzer einer PlayStation 5 profitieren.

Sony TA-AN1000: Viele smarte Funktionen

Zudem unterstützt der TA-AN1000 native Direct Stream Digital-Wiedergabe (DSD) ohne jede Konvertierung. Als weitere Optionen sind aber auch noch Bluetooth, Spotify Connect, Chromecast, Apple Airplay 2 und Works with Sonos an Bord.

Die Anschlüsse des neuen Sony-Receivers.
Die Anschlüsse des neuen Sony-Receivers.

Wird der TA-AN1000 an einen Bravia-Fernseher mit Acoustic Center Sync angeschlossen, kombiniert der Verstärker den Ton des Fernsehers mit dem des Center-Lautsprechers. Ähnliche Techniken kennen wir ja auch von LG sowie Samsung. Bei letzteren heißt dies etwa Q-Symphony. Darüber hinaus kann der TA-AN1000 kabellos mit den Rear-Lautsprechern SA-RS5 und SA-RS3S sowie den Subwoofern SA-SW5 und SA-SW3 vernetzt werden.

Preis / Verfügbarkeit:

Der TA-AN1000 ist ab Juni 2023 zum Preis von 999 Euro erhältlich.

Highlight-Features Sony TA-AN1000 AV-Receiver:

  • Sony TA-AN1000
  • 7.1-Kanal AV-Receiver
  • Ausgangsleistung: 120W + 120W (6 Ohm, 1kHz, THD 0.9%)
  • Lautsprecher Impendanz: 6-16 Ohm
  • Maximaler Stromverbrauch: 240 Watt
  • 2-Kanal Stereo, Multi Stereo, Dolby Atmos, DTS:X, Audio Enhancer, Kopfhörer 2-Kanal
  • Acoustic Center Sync, DSEE Ultimate, Pure Direct, Deckenlautsprechermodus, Anheben des Center-Lautsprechers
  • 360 Spacial Sound Mapping, Phantom Surround Back, Speaker Relocation, Roon Tested
  • Dekodierung HDMI: DSD, Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus, Dolby Digital, DTS:X, DTS-HD MA, DTS-HD HR, DTS
  • Hi-Res Audio: DSDIFF (DSD) bis zu 11.2 MHz, DSF bis zu 11.2 MHz, WAV (LPCM), AIFF (LPCM), FLAC, ALAC
  • Maximale Auflösung: 8K@60Hz+HDR, 4K@120Hz+HDR
  • HDR: HLG, HDR10, HDR10+, Dolby Vision
  • HDMI-Eingänge: 4x HDMI 2.0 / 2x HDMI 2.1
  • HDMI-Ausgänge: 2x HDMI 2.1
  • HDMI-Features: eARC, VRR, ALLM
  • IMAX Enhanced
  • Chromecast
  • Apple AirPlay 2
  • Spotify Connect
  • Maße: 430 x 156 x 331 mm
  • Gewicht: 10.3 kg

Hollywood: KI-Drehbücher laut Joe Russo schon zum Greifen nahe

Laut Joe Russo („Avengers: Endgame“) könnten brauchbare Drehbücher aus der Feder von KIs schon in ein paar Jahren Realität sein.

Verwundern dürfte das nicht: Schon jetzt fühlen sich viele Drehbücher eher generisch an und wirken so, als würden sie von einem Gremium beschlossene Items abhaken. Der Schritt, einer künstlichen Intelligenz Vorgaben zu machen, nach denen sie ein Drehbuch erstellt, wirkt nicht mehr allzu weit.

Joe Russo kann sich auch Szenarien vorstellen, in denen KI gar persönliche Filme erstellt: Es wird quasi ein individueller Film nach den Wünschen des Zuschauers gerendert. Generell rechnet der Regisseur und Drehbuchschreiber jedoch damit, dass KI möglicherweise schon in 2 Jahren oder weniger brauchbare Drehbücher verfassen könnte, die schwer als KI-Schöpfungen erkennbar wären.

KI kommt in Hollywood natürlich schon jetzt zum Einsatz, aber eher im Bereich der visuellen Effekte. So nutzt man Algorithmen für das Upscaling oder etwa das Verjüngen von Schauspielern, den Austausch von Gesichtern und mehr. Auf diese Weise konnte man mit einer Kombination aus CGI und Deepfake etwa Luke Skywalker neu in den „Star Wars“-Serien bei Disney+ in Höchstform präsentieren.

Künstliche Intelligenz: Mehr Kontrolle für den Zuschauer?

Künstliche Intelligenz hat also in vielen Bereichen Potenzial in Hollywood. Ob und wie das am Ende ausgenutzt wird, steht aber natürlich noch in den Sternen. So ist auch die Frage, ob die Zuschauer sich wirklich vorwiegend eigene Stories erstellen lassen wollen oder nicht auf die Kreativität und Überraschungen durch die Filmemacher hoffen.

Am Ende dürften viele Kreative die Entwicklungen durchaus auch mit Skepsis beobachten – denn seinen Job verlieren, das will natürlich niemand. Und generell ist künstliche Intelligenz natürlich Fluch und Segen gleichermaßen – es kommt ganz darauf an, wie der Mensch sie benutzt.

Sennheiser Ambeo 2-Channel Spatial Audio: Jetzt auch für Live-Übertragungen

Sennheiser ist ein wichtiger Verfechter von Spatial Audio. Kein Wunder, dass man dies also verstärkt für Live-Produktionen pushen möchte.

Da kommt eben Ambeo 2-Channel Spatial Audio jetzt auch für Live-Produktionen ins Spiel. Das dürfte im wahrsten Sinne des Wortes gelten, denn Sennheiser möchte besonders Sender und Studios ansprechen, die Livesport übertragen. Auf der NAB-Show wird Sennheiser Pro Labs einen Prototyp des Live-Renderers für Ambeo 2-Channel Spatial Audio vorführen.

Falls euch Spatial Audio nichts sagt: Dabei will man auch für Stereo-Kopfhörer und -Lautsprecher ein immersives Klangerlebnis ermöglichen. Das sei besonders wichtig, da immer noch das Gros der Zuhörer, auch im Heimkino, lediglich Stereo-Konfigurationen verwende. Die Technologie von Sennheiser macht Surround-Sound für alle Zuschauer zugänglich, indem sie den Surround-Mix in ein verbessertes 2-Kanal-Erlebnis übersetzt.

Sennheiser Ambeo 2-Channel Spatial Audio funktioniert jetzt auch mit Live-Übertragungen.
Sennheiser Ambeo 2-Channel Spatial Audio funktioniert jetzt auch mit Live-Übertragungen.

Eingeführt hatte Sennheiser Ambeo 2-Channel Spatial Audio bereits 2022. Das Processing stand allerdings bislang nicht für Live-Events zur Verfügung – das ändert sich jetzt. Die Steuerung erfolgt über Anubis, eine Standard-Software im Broadcast-Bereich.

Sennheiser Ambeo 2-Channel Spatial Audio für Live-Sound

​Die erste Implementierung des Ambeo 2-Channel Spatial Audio Live Renderers läuft auf den AES67-Geräten von Merging Technologies, die bereits in vielen Broadcast-Umgebungen eingesetzt werden. Auf der NAB-Show zeigt Sennheiser einen Prototyp des Plugins für das Anubis-Interface.

Der Live-Renderer wandelt in Echtzeit Mehrkanal-Surround-Formate und immersive-Formate in zwei Audiokanäle um. Bedienelemente ermöglichen eine Feinabstimmung der Raumeinstellungen, um die Integrität des Mixes und die Dialogverständlichkeit zu gewährleisten. Klingt also erstmal alles sinnig und dürfte diejenigen erfreuen, die gerne Live-Sport schauen und dabei eine Stereo-Konfiguration einsetzen. Passend dazu: Bald kommt offenbar auch eine neue Soundbar von Sennheiser auf den Markt.

Sennheiser Ambeo Soundbar Mini: Geleakte Bilder und Infos der neuen Dolby Atmos Soundbar

Sennheiser plant mit der Ambeo Soundbar Mini einen kompakten Klangriegel mit gehobener Ausstattung. Erste Bilder und Informationen der Ambeo Soundbar Mini leakt der Hersteller selbst – aus Versehen.

Sennheiser ist ein kleiner Fauxpas unterlaufen (oder steckt hinter der Aktion womöglich bewusstes Marketing?). Die Audiospezialisten hatten aus Versehen die Detailseite der neuen Ambeo Soundbar Mini freigeschaltet, obwohl da Modell noch gar nicht offiziell angekündigt ist. Mittlerweile ist die Seite offline, wir konnten jedoch noch alle wichtigen Informationen und Bilder sichern! Wie der Name der Klanglösung bereits vermittelt, handelt es sich um eine kompakte Soundbar, die ihren großen Brüdern in puncto Ausstattung jedoch in nichts nachstehen soll. So bleiben die 3D-Sound-Funktionalitäten mit Dolby Atmos, DTS:X, 360 Reality Audio und MPEG-H der Ambeo Soundbar Mini trotz reduzierter Größe erhalten.

Sennheiser Ambeo Soundbar Mini mit integrierten Subwoofern

Die Sennheiser Ambeo Soundbar Mini hat ähnliche Maße wie die Sonos Beam Soundbar
Die Sennheiser Ambeo Soundbar Mini hat ähnliche Maße wie die Sonos Beam Soundbar

Die Ambeo Soundbar Mini erweitert das bestehende Soundbar-Line-up von Sennheiser, welches aktuell aus der Ambeo Soundbar Max, dem Ambeo Sound Plus und dem kompatiblen, drahtlosen Subwoofer Ambeo Sub besteht. Anhand der Bilder kann man sich einen guten Eindruck verschaffen, was die neue Klanglösung von Sennheiser zu bieten hat. Obwohl die technischen Spezifikationen noch nicht kommuniziert wurden, steht jetzt bereits fest, dass Sennheiser hochwertige Breitbandtreiber sowie zwei 100 Millimeter Subwoofer (4 Zoll) in der Ambeo Soundbar Mini verbaut hat. Letztere dürften dem Zuhörer ein ausgewogenes All-In-One-Sounderlebnis bieten, dass sich auch in den tieferen Frequenzen (Bass) bemerkbar macht. Optional lässt sich die Ambeo Soundbar Mini auch mit dem drahtlosen Ambeo Sub Subwoofer erweitern, wie ihr auf den Bildern erkennen könnt.

Stößt die Sennheiser Ambeo Mini die Sonos Beam vom Thron?

Die kompakte Ambeo Soundbar Mini mit dem Ambeo Sub (Subwoofer)
Die kompakte Ambeo Soundbar Mini mit dem Ambeo Sub (Subwoofer) || Bild: Sennheiser

Es ist sicherlich kein Geheimnis, das sich die Ambeo Soundbar Mini im gleichen Marktsegment wie die kompakte Sonos Beam Soundbar niederlassen möchte. Doch im Vergleich zum Konkurrenzprodukt erlegt uns Sennheiser mit seiner Klanglösung keine schwer, nachvollziehbaren Einschränkungen auf. Bedeutet, Audiosignale finden via HDMI (mit eARC), Bluetooth, WiFi, Chromecast oder Apple AirPlay 2 ihren Weg auf die Sennheiser Ambeo Soundbar Mini. Auch DTS:X unterstützt das Konkurrenzprodukt nicht. Dazu gesellen sich noch der Sprachassistent Amazon Alexa (built-in), Google Assistant (build-in) sowie Spotify Connect und Tidal Connect. 

Adaptiver Sound Modus + 5.1 Upmixer

Die Sennheiser Ambeo Soundbar Mini könnte für manche TV-Setups zu hoch sein
Die Sennheiser Ambeo Soundbar Mini könnte für manche TV-Setups zu hoch sein. || Bild: Sennheiser

„AMBEO Mini wurde mit dem einzigartigen audiophilen Know-how von Sennheiser entwickelt und liefert raumfüllenden Klang und gestochen scharfe Musik. Einfache Einrichtung und Selbstkalibrierung passen sich an die Raumakustik an, während die funktionsreiche und intuitive App bei der Steuerung von Einstellungen, EQ, Sprachverbesserung und mehr hilft.“

Doch das ist noch nicht alles. Das integrierte Betriebssystem Ambeo OS liefert euch nicht nur einen einfachen Zugriff auf bekannte Streaminganbieter, sondern versorgt den Kunden mit allerlei Komfort-Features. So verfügt die Ambeo Soundbar Mini z.B. über eine automatische Kalibrierungsfunktion, die die Klangwiedergabe an die räumlichen Gegebenheiten anpasst. Stereo-Signale lassen sich über einen Upmixer auf ein 5.1-Signal hochrechnen und der Adaptive Mode passt die Klangdarstellung an die Inhalte an. Zudem lassen sich drei Equalizer-Presets nach Wunsch an die Hörgewohnheiten des Nutzers anpassen und abspeichern.

Ist die Mini etwas zu hoch gewachsen?

Das Ambeo-Logo an der unteren rechten Ecke der Ambeo Soundbar Mini
Das Ambeo-Logo an der unteren rechten Ecke der Ambeo Soundbar Mini || Bild: Sennheiser

Hört sich doch alles nach einer vielversprechenden Soundbar an. Das einzige Problem, was wir bei dieser Klanglösung sehen, sind die Maße. Anhand der Bilder lässt sich erkennen, dass die Soundbar wohl zwischen 60 und 70 cm in der Breite messen dürfte. Auch die Tiefe sollte 15 cm nicht übertreffen. Einzig die Höhe der Ambeo Soundbar Mini macht uns etwas Sorge. Je nach TV-Set, lässt sich das Gerät womöglich nicht vor dem Fernseher aufbauen, ohne ins Bild zu ragen. Vor allem High-End-Geräte mit einem sehr flachen Standfuß funktionieren wohl nicht in Kombination mit dem Klangriegel. In diesem Fall müsste man den Fernseher erhöht aufstellen, oder an die Wand montieren. Oder man besitzt ein spezielles TV-Möbel, auf dem sich Soundbar und TV auf unterschiedlichen Höhen abstellen lassen.

Zuletzt haben wir noch die Feature-Zusammenfassung der Sennheiser Ambeo Soundbar Mini, wie sie auf der offiziellen Detailseite zu lesen war:

Features und Highlights der Sennheiser Ambeo Soundbar Mini:

Das Sennheiser Soundbar Line-up 2023 (ganz oben die Ambeo Soundbar Mini)
Das Sennheiser Soundbar Line-up 2023 (ganz oben die Ambeo Soundbar Mini)

Immersive Sound Excellence

  • State-of-the-art AMBEO virtualization
  • Latest 3D Sound Codecs (Dolby ATMOS, DTS:X, MPEG-H, and 360 Reality Audio)
  • Built-in 4″ dual-subwoofers
  • Sennheiser Audiophile DNA (High End full-range drivers)
  • Compact but powerful

⁠⁠Intelligent and Adaptive Sound

  • Automated Smart Self-calibration
  • Stereo and 5.1 Upmixing
  • Adaptive mode
  • Customizable presets with EQ three AMBEO virtualization levels

Feature-loaded and Hyper-connected

  • Future-proof Connectivity via AMBEO|OS: Bluetooth, Wi-fi, built-in Alexa and Google Chromecast, Apple AirPlay 2; Spotify Connect, Tidal Connect
  • Multi Room Audio
  • Virtual Assistants
  • Wireless Sub Connectivity

Considerate and Elegant

  • Intuitive UX
  • Voice Enhancement Options
  • Night Mode
  • Privacy Control
  • Amazing build quality and non-intrusive minimalistic design

Neue 4K Blu-rays von Paramount: Die Firma, Vanilla Sky & Trueman Show

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Paramount bringt im Juli 2023 drei weitere Filmklassiker auf die 4K UHD Blu-ray. „Die Firma“, „Vanilla Sky“ und „Die Trueman Show“ beehren uns ab dem 13. Juli 2023 im hochauflösenden Format.

Wir haben leider noch keine finalen Spezifikationen zu den einzelnen 4K Blu-ray-Veröffentlichungen, diese werden wir jedoch in unserer 4K Blu-ray Komplettliste nachtragen, sobald wir diese im Internet finden. In dieser findet ihr alle 4K UHD Blu-ray für den deutschen Markt sowie die aktuellsten Neuheiten und Vorbesteller. Erst kürzlich haben wir z.B. die 4K Blu-rays zu „Limbo“, „Sakra“ und „Misfits – Nicht gesellschaftsfähig“ in unser Special aufgenommen. Und heute erreicht uns zudem das Design des limitierten 4K Blu-ray Steelbooks von „John Wick: Kapitel 4“. Wer immer auf dem aktuellsten Stand bleiben möchte, der kann auch unseren kostenlosen 4K Blu-ray-Newsletter abonnieren:

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Star Trek 10-Film-Kollektion in 4K und Dolby Vision für nur 39.99 Euro (Apple TV / iTunes)

Apple TV / iTunes startet in die neue Woche mit großartigen neuen Bundle-Angeboten. Das Highlight in dieser Woche dürfte die Star Trek 10-Film-Kollektion für 39.99 Euro sein!

Mit der Star Trek 10-Film-Kollektion holt man sich beste, interstellare Unterhaltung in die eigenen vier Wände bzw. für unterwegs. Das Bundle beinhaltet die ersten sechs Filme der Originalserie sowie Film Nr. 7 bis 10 aus „The Next Generation“. Wer seine digitale Star Trek-Sammlung komplettieren möchte, der holt sich zusätzlich das 3-Film-Pack mit „Star Trek“, „Star Trek: Into Darkness“ und „Star Trek: Beyond“ (Kelvin Zeitlinie). Alle Filme stehen derzeit in 4K Auflösung inkl. HDR10 und Dolby Vision bereit. Die Film-Bundles auf iTunes lohnen sich primär erst dann, wenn diese im Preis reduziert werden. Die beliebtesten Kollektionen in dieser Woche haben wir euch nachfolgend aufgelistet. Hoch im Kurs steht derzeit auch das Top Gun 2-Film Bundle, die Der Pate Trilogie sowie die Scream 3-Film-Collection (Teil 1-3), obwohl nur Teil 1+2 in 4K+HDR+Dolby Vision vorliegen.

Günstige 4K-Film-Bundles:

39,99 €  (3,99 € je Film) 12,99 €  (4,33 € je Film) 9,99 €  (4,99 € je Film)
12,99 €  (4,33 € je Film) 19,99 €  (3,99 € je Film) 17,97  (4,49 € je Film)
9,99 €  (3,33 € je Film) 9,99 €  (3,33 € je Film) 17,99 €  (3,60 € je Film)

 

Neuheiten auf iTunes / Apple TV findest du in unserem Special! Du bist nur an Vorteilsangeboten und Film-Schnäppchen interessiert? Dann solltest du des Öfteren in unserem Angebote-Special vorbeischauen.

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