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LG 2023 Soundbar Neuheiten vorgestellt: SC9, SE6 und S77S mit Dolby Atmos & DTS:X

LG stellt die Neuheiten des 2023 Soundbar Line-ups vor. Kurz vor dem Start der CES 2023 gibt es Informationen zu den neuen SC9 und SE6 Soundbars mit Dolby Atmos, DTS:X und IMAX Enhanced, sowie der Slim-Variante S77S.

Wer dachte, man könnte Soundbars eigentlich nicht noch besser machen, der wird mit den LG 2023 Soundbars eines besserem belehrt. LG integriert fast über das komplette Line-Up hinweg neue Features, die den audiovisuellen Genuss verbessern sollen. So führt der koreanische Elektronikhersteller erstmals „WOW Orchestra“ ein, das die Klangwiedergabe von Soundbar und den integrierten Lautsprechern eines kompatiblen LG Smart TV synchronisiert. Das Feature ist wohl das Pendant zu Samsungs „Q-Symphony“. Der Smart Up-Mixer soll in der Lage sein, selbst 2-Kanal Audiostracks (Stereo) in ein 9.1.5-Kanal Sounderlebnis verwandeln zu können.

Triple Level Spatial: Die dritte Soundebene

Die LG SC9 3.1.3-Soundbar mit drahtlosem Subwoofer
Die LG SC9 3.1.3-Soundbar mit drahtlosem Subwoofer

Die Triple Level Spatial Sound-Technologie soll eine zusätzliche Soundebene zwischen den Surround- und den Höhenkanälen integrieren. Das soll eine noch bessere Verortung der Soundobjekte mit sich bringen. Die erweiterte KI-Raumkalibrierung optimiert die Klangwiedergabe und passt diese an die Umgebung an, während die bekannte AI Sound Pro-Technologie die Audiosignale analysiert und bestmöglich wiedergibt. Und auch Musik kann besser klingen, vor allem mit Unterstützung für Tidal Connect mit High-Fideliy-Sound!

Am meisten freut uns jedoch die Unterstützung von 4K mit 120Hz mit VRR (Variable Refresh Rate). Bedeutet, die SC9, SC6 und S77S sind die ersten Klangriegel von LG, die mit einer HDMI 2.1-Schnittstelle aufwarten können. Zudem sollen Modelle aus den Vorjahren ebenfalls via Update 4K@120Hz und weitere Features erhalten. Alle Soundbars unterstützen selbstverständlich die 3D-Audioformate Dolby Atmos und DTS:X und zum Teil sogar IMAX Enhanced. Zudem werden die Premium-Audiolösungen im Home-Dashboard der LG Fernseher angezeigt und können über eine intuitive Benutzeroberfläche gesteuert und eingestellt werden.

Nur zum Verständnis, ein Großteil der Vorjahresmodelle wird auch weiterhin in 2023 verkauft. Die drei nachfolgenden Soundbars bilden derzeit die einzigen Neuzugänge:

SC95 3.1.3-Soundbar: Perfekt für C2/C3 OLED TVs

LG SC9 Soundbar mit C3 OLED TV kombiniert mit der neuen Halterung
Die LG SC9 Soundbar und der C2/C3 OLED TV können mit der neuen Halterung „zusammengebaut“ werden.

Der vorläufige Star im LG 2023 Soundbar Line-Up ist die SC95 mit 3.1.2-Kanalsound und 400 Watt Gesamtleistung. Das System wurde so gestaltet, dass es perfekt zu den LG C2/C3 OLED Fernsehern passt. Über eine Halterung lässt sich die SC95 Soundbar mit dem C-Serie OLED verbinden, was dem Nutzer den Eindruck vermittelt, dass das Soundsystem einen integralen Part des Fernsehers bildet. Zudem wird mit der Halterung gewährleistet, dass die Soundbar optimal vor dem TV angebracht wird, damit die nach oben gerichteten Lautsprecher nicht vom Display blockiert werden. Wie wir den Bildern entnehmen können, lässt sich die Kombination inkl. Halterung nicht nur an die Wand montieren, sondern steht auch eigenständig. Man ersetzt sozusagen den regulären Standfuß des C2/C3 gegen die Halterung+Soundbar.

Ein weiteres Plus dieser kombinierten Lösung ist Wowcast, ein optionaler Adapter für LG Smart TVs erlaubt die Übertragung von Audiosignalen inkl. Dolby Atmos drahtlos an die hier vorgestellten Soundbars.

SE6 (Eclair): LGs kompakte All-In-One-Soundbar

Perfekte Symbiose: Die LG SC9 Soundbar und der LG C3 OLED TV
Perfekte Symbiose: Die LG SC9 Soundbar und der LG C3 OLED TV

Während die SC95 eher die High-End-Kundschaft anspricht, verlässt sich LG bei der SE6 eher auf das „All-In-One“-Konzept. Der Zusatz „Eclair“ im Modellnamen verrät uns, dass man sich wieder am Aussehen des beliebten Desserts orientiert, wie man es bereits bei der LG QP5 Eclair getan hat. Diese Klanglösung lieferte einen überraschend, guten Klang, obwohl das System extrem kompakt war. Das neue System SE6 mit 3.0-Kanälen und 100 Watt Gesamtleistung wird einen etwas größeren Formfaktor besitzen, das Design soll jedoch recht unauffällig sein und sich weitaus besser in jeden Einrichtungsstil integrieren lassen. Leider gab es noch keine Bilder von der SE6. Die Eclair werden wir aber sicherlich auf der CES 2023 zu Gesicht bekommen.

LG S77S Slim-Soundbar mit 3.1.3-Sound

Zuletzt plant LG mit der S77S eine neue Slim-Soundbar für das Produktjahr 2023 ein. Das System wird nicht in allen Märkten zur Verfügung stehen und wurde in der deutschen Pressemitteilung auch noch nicht erwähnt. Was nicht bedeutet, dass die S77S bzw. S7S nicht später auch in Deutschland/Österreich/Schweiz zum Kauf angeboten wird. Hierbei handelt es sich um ein umfassendes 3.1.2-System mit 400 Watt Gesamtleistung, welches versucht, die Lautsprecher so effektiv wie möglich anzuordnen, ohne viel Platz in Anspruch zu nehmen. Auch hierzu fehlen uns enttäuschenderweise noch detaillierte Abbildungen. Zudem sollte diese Angabe mit Vorsicht genossen werden. Ggf. erscheint nämlich dieses Modell nicht in der DACH-Region.

Detaillierte Spezifikationen zu den neuen 2023 Soundbar-Modellen von LG Electronics findest du anbei:

Spezifikationen LG SC9

  • Design passt zu den C2 / C3 OLED Fernsehern mit der optionalen Halterung
  • 3.1.3 Kanal-Sound mit 400 Watt Gesamtleistung
  • Dolby Atmos, DTS:X, IMAX Enhanced
  • Triple Level Spatial Sound-Technologie
  • Smart Up-Mixer
  • Clear Voice Plus
  • AI Raumkalibrierung Pro
  • Unterstützung von MQA-Dateien (Spotify / Tifal Connect)
  • 4K mit 120Hz
  • HDR, HLG & Dolby Vision Passthrough
  • VRR (Variable Refresh Rate)
  • ALLM (Auto Low Latency Mode)
  • eARC (enhanced Audio Return Channel)
  • WOW Synergy mit Wow Orchestra
  • Wowcast-kompatibel
  • Apple AirPlay 2
  • Google Assistant
  • Amazon Alexa

Spezifikationen LG SE6 (Eclair)

  • Minimalistisches Design der Eclair-Serie
  • 3.0 Kanal-Sound mit 100 Watt Gesamtleistung
  • Dolby ATmos, DTS:X
  • Triple Level Spatial Sound-Technologie
  • Smart Up-Mixer
  • AI Raumkalibrierung Pro
  • Unterstützung von MQA-Dateien (Spotify / Tifal Connect)
  • 4K mit 120Hz
  • HDR, HLG & Dolby Vision Passthrough
  • VRR (Variable Refresh Rate)
  • ALLM (Auto Low Latency Mode)
  • eARC (enhanced Audio Return Channel)
  • WOW Synergy mit Wow Orchestra
  • Wowcast-kompatibel
  • Apple AirPlay 2
  • Google Assistant
  • Amazon Alexa

Spezifikationen LG S77S (Eclair)

  • Soundbar + drahtloser Subwoofer im Slim-Design
  • 3.1.3 Kanal-Sound mit 400 Watt Gesamtleistung
  • Dolby ATmos, DTS:X
  • Triple Level Spatial Sound-Technologie
  • Smart Up-Mixer
  • AI Raumkalibrierung Pro
  • Unterstützung von MQA-Dateien (Spotify / Tifal Connect)
  • 4K mit 120Hz
  • HDR, HLG & Dolby Vision Passthrough
  • VRR (Variable Refresh Rate)
  • ALLM (Auto Low Latency Mode)
  • eARC (enhanced Audio Return Channel)
  • WOW Synergy mit Wow Orchestra
  • Wowcast-kompatibel
  • Apple AirPlay 2
  • Google Assistant
  • Amazon Alexa

IMAX Enhanced: Ab sofort auch für Tablets

IMAX Enhanced stößt in ein neues Segment vor. Mittlerweile ist das erste Tablet mit der Zertifizierung erschienen.

Mit IMAX Enhanced ist das so eine Sache: Als die Zertifizierung 2018 erstmals vorgestellt worden ist, blieben die Verantwortlichen äußerst vage. Man sprach von Inhalten, aber auch Geräten, welche die beste Bild- und Tonqualität bieten. Über die Jahre ist man nicht wirklich konkreter gewesen. Die meisten Leser verbinden IMAX Enhanced mittlerweile wohl mit einigen Filmen bei Disney+, die schlichtweg im erweiterten Bildformat zur Verfügung stehen, sonst aber keine Aufwertungen bei Bild und Ton mit sich bringen.

Der chinesische Hersteller Honor kündigte schon 2021 an, IMAX Enhanced auch ins Segment für mobile Endgeräte hieven zu wollen. Jetzt liegt das erste Ergebnis vor: Das Tablet Honor Pad V8 Pro. Das Tablet nutzt ein LC-Display mit 12,1 Zoll Diagonale bei einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln. Der Screen deckt 100 % des Farbraums DCI-P3 ab und verfügt über eine Bildwiederholrate von 144 Hz. Auch das sei laut dem Hersteller eine Premiere für ein Tablet. Die Lautsprecher des mobilen Endgeräts verfügen über acht Treiber und sollen bereit für DTS:X sein.

IMAX Enhanced erreicht mittlerweile auch Tablets.
IMAX Enhanced erreicht mittlerweile auch Tablets.

Honor scheint so überzeugt von IMAX Enhanced zu sein, dass man es auch direkt fett auf die Rückseite des Tablets gedruckt hat. Der Hersteller gibt an, dank der Zertifizierung sollen sich entsprechende Inhalte am mobilen Endgerät konsumieren lassen. Zur weiteren Hardware zählen der MediaTek Dimensity 8100, 8 bis 12 GByte RAM und 128 bzw. 256 GByte Speicherplatz.

IMAX Enhanced: Geld durch Zertifizierungen um jeden Preis?

Wichtig ist hier natürlich zu wissen, dass man unbedingt versuchten möchte, mit Zertifizierungen Geld zu verdienen – ähnlich wie Dolby es auch mit beispielsweise Dolby Atmos tut. Das führt dann eben auch zu Auswüchsen, wie für Dolby Atmos zertifizierten Smartphones. Am Ende sind da weniger technische Mehrwerte und mehr das Marketing der eigentliche Fokus. Davon solltet ihr auch beim Honor Pad V8 Pro mit IMAX Enhanced und DTS:X ausgehen.

Auch eine Tastatur lässt sich beim Honor Pad V8 Pro andocken.
Auch eine Tastatur lässt sich beim Honor Pad V8 Pro andocken.

Bisher ist das mobile Endgerät im Übrigen nur für den chinesischen Markt angekündigt. Dort kostet es 350 Euro, mit 8 GByte RAM und 128 GByte Speicher. Wer auf 256 GByte aufrüstet, zahlt 390 Euro. Für die Maximalausstattung mit 12 / 256 GByte fallen umgerechnet 445 Euro an.

Die Übernahme von Sky Deutschland scheint zu platzen – Letzte Chance aus Frankreich?

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Die Übernahme von Sky Deutschland steht wohl kurz vor dem Scheitern. Ein weiterer Interessent sei abgesprungen und somit bleibt nur noch ein Unternehmen übrig, welches bereits damals zu Zeiten von Premiere involviert war. 

Große Enttäuschung vor den Toren Münchens: Es sieht offensichtlich nicht danach aus, dass es zu einer deutschen Lösung bei dem geplanten Verkauf von Sky Deutschland kommen wird. Das haben gut informierte Kreise dem Medienbranchen-Magazin Clap mitgeteilt. Wie sich bereits in der vergangenen Woche andeutete, waren die Vorstellungen bei den Verhandlungen in den letzten Tagen und Wochen immer weiter auseinandergegangen.

Es scheint, dass dem Management des Dommermuth-Unternehmens, zu dem unter anderem United Internet und 1&1 gehören, der geforderte Kaufpreis von Comcast zu hoch war. Das Unternehmen, welches sich derzeit wohl als einziges um den Kauf von Sky Deutschland bemühte, verließ somit ergebnislos den Verhandlungstisch. Von Magenta, bzw. der Telekom sowie Vodafone Deutschland scheinen sich schon vor längerer Zeit aus dem Rennen um Sky Deutschland verabschiedet zu haben. Keine guten Aussichten für den angeschlagenen Pay-TV-Anbieter.

Bild aus dem Sky Studio von der Präsenation des Sky Q Mini
Bild aus dem Sky Studio von der Präsenation des Sky Q Mini

Canal+ (Frankreich) scheint noch im Rennen zu sein

Jetzt scheint die letzte Hoffnung auf dem französischen Medienunternehmen Canal+ zu liegen. So scheint Canal+ bereits seit längerer Zeit an einem Übernahme-Deal zu arbeiten, wie das Medienmagazin Clap bereits in der vergangenen Woche gemeldet hatte. Interessant dabei ist, dass die beiden Unternehmen eine gemeinsame Vergangenheit haben. Vor gut 30 Jahren war Canal+ einer der Initiatoren von Sky-Vorgänger Premiere, einem deutschen Pay-TV-Sender.

Die Luft für Comcast, respektive Sky Deutschland, wird definitiv dünner und es bleibt abzuwarten, ob es noch in diesem Jahr zu einem Deal kommt. Ursprünglich wollte Sky ja noch 2022 den Verkauf unter Dach und Fach bringen, was bislang anscheinend an den Preisvorstellungen des Unternehmens scheiterte. Vielleicht nutzen die potenziellen Interessenten die Zeitnot aus und warten, bis Sky nochmals ein günstigeres Angebot unterbreitet.

Kodi 19.5: Multimedia-Software steht in einer neuen Version zur Verfügung

Die Multimedia-Software Kodi ist ab sofort in der neuen Version 19.5 (Matrix) verfügbar. Version 20 ist allerdings auch schon in Vorbereitung.

Kodi ist den meisten Lesern sicherlich ein Begriff: Über die Software könnt ihr allerlei Mediendateien bequem verwalten und auch abspielen – neben Musik und Fotos natürlich auch Videos. Dabei steht das Programm für unterschiedlichste Betriebssysteme wie Windows, macOS, Linux, Android, iOS oder auch die Xbox-Konsolen zur Verfügung. Kodi ist dabei vollkommen kostenlos.

Durch Add-ons könnt ihr den Funktionsumfang von Kodi stark erweitern und viele weitere Funktionen einbinden. Mittlerweile ist das Programm nun eben in der Version 19.5 (Matrix) verfügbar. Dabei handelt es sich, die Versionsnummer deutet es an, nicht um eine größere Veröffentlichung. Statt neuer Funktionen stehen also vielmehr Fehlerkorrekturen im Vordergrund. Dennoch empfiehlt es sich, eine Sicherung vor der Installation anzulegen.

Kodi 18.1
Kodi v20 verfügt bereits über einen Release Candidate und sollte ebenfalls bald fertig sein.

Wichtig für Android-Fans: Aufgrund einiger Anforderungen seitens Google wird Kodi 19.5 nicht im offiziellen Play Store landen. Dort verbleibt bis zur finalen Veröffentlichung von Version 20 also die Version 19.3 als aktuellste Variante der Software. Es ist aber möglich, Kodi 19.5 von der offiziellen Download-Website zu beziehen und via Sideloading zu installieren. Dann solltet ihr unter Android zuvor die Installation aus unbekannten Quellen kurzzeitig zulassen.

Kodi v20 hat bereits einen Release Candidate erhalten

Wer experimentierfreudig ist, kann von Kodi auch schon den Release Candidate 1 beziehen, der jedoch natürlich noch Bugs aufweisen kann. Es handelt sich eben nicht um die finale Version. Wer aber schon vor der breiten Masse herein schnuppern möchte, kann eben bereits einen Blick riskieren. Ansonsten empfiehlt sich jedoch das Abwarten auf die finale Version. Letztere ist üblicherweise nach der Veröffentlichung eines RCs auch nicht mehr allzu weit.

Dough bringt OLED-Monitor mit 240 Hz und Hochglanz-Panel

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Der Hersteller Dough will sich im Markt für OLED-Monitore nach vorne kämpfen. Daher hat man ein neues Modell mit 240 Hz für Gamer vorgestellt.

Der Dough Spectrum Glossy OLED kommt auf 27 Zoll Diagonale und nutzt ein OLED-Panel von LG Display. Die Auflösung steht hier allerdings nicht bei 4K. Stattdessen handelt es sich um ein QHD-Modell mit 2.560 x 1.440 Pixeln. Neben den bereits erwähnten 240 Hz Bildwiederholrate gibt es auch Unterstützung für mehrere VRR-Techniken – Nvidia G-Sync (kompatibel) und AMD FreeSync Premium Pro. Abgedeckt wird ein VRR-Bereich von 48 bis 240 Hz.

Ebenfalls ist der Diugh Spectrum Glossy OLED nach VESA DisplayHDR TrueBlack 400 zertifiziert. Er soll zudem 98,5 % des DCI-P3-Farbraums abdecken. Laut Dough wird ein 10-bit-Panel verarbeitet. Lautsprecher sind leider nicht vorhanden. Als Schnittstellen nennt der Hersteller zweimal HDMI 2.a, 1x USB 3.1 (Upstream) und viermal USB 3.1 (Downstream) sowie DisplayPort. Hervortun will man sich durch sein Hochglanz-Panel, das zwar stärker reflektieren dürfte als matte Pendants, dafür aber die Kontraste in der Wahrnehmung erhöhen könnte.

Einige Eckdaten des Dough Spectrum Glossy OLED.
Einige Eckdaten des Dough Spectrum Glossy OLED.

Geräte können über den Monitor mit bis zu 100 Watt aufgeladen werden. Der USB-Hub bietet zudem einen KVM-Switch. In Europa kostet der Dough Spectrum OLED Glossy 749,99 Euro, was sehr konkurrenzfähig anmutet. Allerdings fehlt im Lieferumfang ein Monitorständer, was wir sehr bedauerlich finden. Für letzteren fallen zusätzliche Kosten von über 100 Euro an.

OLED-Monitore: Beliebtheit bei Gamern wächst

Während OLED-TVs sich wachsender Beliebtheit und Verbreitung erfreuen, sind OLED-Monitor eher noch Exoten. Das liegt auch daran, dass die Burn-in-Gefahr natürlich am Rechner deutlich größer ist. Denn statische Inhalte sind nun einmal bei Office-Anwendungen eher die Regel als die Ausnahme. Die Anforderungen an Monitore sind also andere, als an Fernsehgeräte.

Dough nimmt an, dass ein mattes Panel stärker reflektiert, was wir doch bezweifeln.
Dough nimmt an, dass ein mattes Panel stärker reflektiert, was wir doch bezweifeln.

Daher gibt es auch vorwiegend OLED-Monitore für Gamer, wo sich diese Technologie naturgemäß recht gut schlägt.

TEST: Pulp Fiction auf 4K UHD Blu-ray – Tarantinos ewiges Meisterwerk

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Jetzt im Test: Pulp Fiction auf 4K Ultra HD Blu-ray! Lange haben wir auf die Restauration von Tarantinos Meisterwerk warten müssen. Unser Test verrät, ob sich die 4K Blu-ray von Pulp Fiction lohnt!

Inhalt (100%)

Quentin Tarantino hat gezeigt, dass er es kann. Mit Hilfe von Harvey Keitel und Richard N. Gladstein hat er sein Kinodebüt Reservoir Dogs weitgehend allein realisiert. Die Konzentration auf das Wesentliche, nämlich die Charaktere des Films und das gleichzeitige Weglassen dessen, was jeder andere Regisseur ausgenutzt hätte, macht den Film aus. Das wurde von Kritikern weltweit erkannt. Obwohl man sich keine große Marketingkampagne für Reservoir Dogs leistete, hat der Film fast das Doppelte seiner Produktionskosten wieder eingespielt – auch weil er nicht zimperlich mit Gewalt umging. Der Regisseur, der seit seiner Kindheit zu einem der größten Filmfans der Welt herangewachsen ist, hat bewusst grafische Bilder mit sarkastischem Humor kombiniert und das Ganze mit der coolsten Musik unterlegt, die der historische Plattenschrank hergibt. Im Anschluss haben ihn große Major-Studios angesprochen die ihm unter anderem die Regie für „Speed“ oder „Men in Black“ angeboten hatten – gut, dass er diese Angebote ausgeschlagen hat.

Pumkin und Honeybunny in der ersten Sequenz von Pulp Fiction
Spontane Ideen sind die besten
Denn Quentin Tarantino hatte bereits eine neue Geschichte im Kopf. Und diese sollte bestätigen, was er mit seinem ersten Film angedeutet hatte. Oder, aus der anderen Perspektive betrachtet: Alle Kritiker, die Reservoir Dogs als Eintagsfliege betrachteten, Lügen strafen. Pulp Fiction kam in die Kinos und das Ergebnis war ein Meisterwerk. Ein junger Drehbuchschreiber benötigt gerade einmal einen Film, um sich die Finger zu lockern, bevor er mit seinem Folgewerk etwas abliefert, das als Instant-Kultfilm in die Geschichte eingeht.
Und das zu Recht. Mit seiner erneut nicht-linearen Erzählweise schafft Pulp Fiction etwas, das sonst nur gute Buchautoren hinbekommen: Einzelne Situationen auf einen bestimmten Punkt hinsteuern und (teilweise) kurz vor der Klimax die Kurve zu einem anderen Handlungsteil vollziehen, nur um dort die Spannung ebenfalls zu erhöhen und die Stränge dann unglaublich elegant zusammenzuführen. Pulp Fiction ist zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jedem Winkel absolutes perfektes Erzählkino. Dass sich Tarantino mit seinem zweiten Film zweieinhalb Stunden Zeit lässt, wird von einigen Unverbesserlichen als Arroganz angesehen haben.
Jules und Vince sind einfach die coolsten - Pulp Fiction 4K Bu-ray Test
Mit Jules und Vince legt man sich besser nicht an
Umso erstaunlicher, dass Miramax, das Studio der beiden Weinstein-Brüder, die Produktion übernahm. Denn kurz zuvor war der Independent von Disney erworben worden. Die Weinsteins ließen sich auch nicht davon beeindrucken, dass die Bosse von TriStar das Drehbuch zuvor als „zu geistesgestört“ abgelehnt hatten. Mit 8,5 Mio. Dollar Budget ging man ins Rennen und erwirtschaftete weltweit rund 200 Mio. Dollar – ein riesiger Erfolg, der durch die frühzeitige Auszeichnung mit der Goldenen Palme von Cannes sowie das fast einhellige Kritikerlob noch befeuert wurde. Ein Grund, warum man die Ausgaben so kostengünstig halten konnte, war übrigens die gleichmäßige Bezahlung der Hauptdarsteller – sie bekamen 20.000 Dollar/Woche. Geradezu lächerliche Gagen, wenn man bedenkt, dass selbst Hauptakteur Travolta „nur“ sieben Wochen Drehzeit hatte.
Womit wir bei den Darstellern sind. Schon in Reservoir Dogs bewies Tarantino ein absolut glückliches Händchen, doch in Pulp Fiction steigerte er das noch einmal. Ja, Bruce Willis mag damals der bekannteste Name gewesen sein, doch witzigerweise ist es nicht Willis, der hier für die besonders denkwürdigen Momente sorgt. Das sind dann doch eher Uma Thurman und John Travolta. Und just dieser Travolta war vor Pulp Fiction mehr oder weniger in die Untiefen der B-Movies versunken, nachdem er in den 70ern und 80ern durch sein Mitwirken in Tanzfilmen so berühmt geworden war. Viele hatten ihn nach dem zweiten Kuck mal, wer da spricht Sequel bereits abgeschrieben. Tarantino erkannte das nach wie vor vorhandene Potenzial in dem Akteur, wollte ihn aber eigentlich für From Dusk Till Dawn, während Michael Madsen für den Part des Vincent vorgesehen war. Doch nach einem langen Gespräch zwischen den beiden besetzte Tarantino Travolta konsequent gegen den Strich. Heraus kam die coolste Filmrolle der 90er. Punkt.
Jeder Charakter perfekt ausgearbeitet: Hier Mia Wallace (Pulp Fiction 4K Blu-ray)
Mia Wallace ist eine gefährliche Ausgeh-Partnerin
Ihm zur Seite stellte er Uma Thurman, deren Karriere seinerzeit noch in den Kinderschuhen steckte und die nach dieser Kultrolle vollends durchstartete. In den gemeinsamen Szenen der beiden brennt die Leinwand – und das, weil beide Figuren einfach unfassbar cool sind. Nicht, weil sie unnötig romantisiert werden. Dass ein Samuel L. Jackson als Killer-Partner von John Travoltas Figur dazu die großartigsten Sätze in den Mund gelegt bekommt, zeigt, wie grandios das Drehbuch geschrieben ist. Selbstredend integrierte Tarantino erneut sensationelle Filmmusik, ließ erst gar keinen Score komponieren, da er alle relevanten Szenen mit Songs unterlegte.
Alleine diese Musikstücke reichen aus, um sich durch die Popkultur zu zitieren. Doch die Songs sind nur ein Aspekt. Praktisch der ganze Film ist eine Hommage an Hollywood und damit ist nicht nur Travoltas Tanz gemeint (den Tarantino übrigens an Godards Filme angelegt haben möchte, nicht an Travoltas Saturday Night Live). Travoltas Rolle ist so etwas wie eine Selbstreferenz an seine Karriere und man könnte ewig so weitermachen. Kein Wunder, dass US-Kritiker/-Herausgeber Gary Groth Tarantino mal als „filmischen Kleptomanen“ beschrieben hat.
Ikonische Tanzszene in Pulp Fiction
Tanzen kann John immer noch
Einer also, der sich munter durch die Filmhistorie „klaut“. Natürlich ist das zu kurz gegriffen und komprimiert nur zugespitzt, was Tarantino kann wie kein anderer: Aus bekannten Versatzstücken etwas Höchsteigenes und extrem Kreatives zu kreieren. Pulp Fiction ist trotz aller Verweise auf berühmte Vorbilder (alleine der Gang durch das Jack Rabbit Slim’s ist eine Retrospektive der Kino- und Popkultur der 50er) kein bloßes Sammelsurium an zusammengeklauten Motiven. Abseits der Zitate erschafft Tarantino selbst ikonische Bilder, die sich unlöschbar ins Gedächtnis des Filmfans gebrannt haben.
Beispielsweise das Close-up auf Uma Thurmans Mund und das Mikro, während sie über das Intercom mit John Travolta kommuniziert. Nicht weiter benennen muss man das Ausleben seines Fuß-Fetischs, dem er schon in Pulp Fiction ausgiebig frönt. Uma Thurmans Gang zum Plattenspieler gehört deshalb ebenso zu den Szenen, an denen man den Film sofort erkennt. Auch hier könnte man ewig weitermachen und käme irgendwann sicherlich auch zu Samuel L. Jacksons berühmtester Szene, in der er Hesekiel 25:17 zitiert oder zu der Szene, in der sich im Auto während der Fahrt ungewollt ein Schuss löst oder oder oder …

Bildqualität (85%)

Pulp Fiction wurde 1994 mit analogen Kameras auf 35-mm-Film gedreht. Zum Einsatz kamen Kameras vom Typ Arriflex 35-III, Panavision Panaflex Gold II, Panavision Lightweight und Panavision Platinum. Erwähnenswert ist, dass er auf 50er ASA-Filmmaterial gedreht, dem langsamsten Material, das es gibt – vor allem aus dem Grund, dass es ein nahezu kornfreies und glänzendes Ergebnis erzeugt. Dennoch filterte die Blu-ray davon noch einiges weg. Die UHD BD zeigt das Korn nun in seiner feinen filmischen Ursprungsform.

Es wird nie auffällig oder gar störend, sondern zeigt einfach ein sehr authentisch-analoges Bild. Dazu bot es die Möglichkeit für ein extrem scharfes Bild, solange der Fokus entsprechend saß. Manche Einstellungen sind wirklich sensationell knackig (Ving Rhames bei 95’02). Ein Indiz, das hier tatsächlich ein komplett neuer Scan vom Original-Filmmaterial vorgenommen wurde. „Indiz“ deshalb, weil der Bildausschnitt schon sehr ähnlich zu jenem der bisherigen Blu-ray ist und es keine ausmachbaren Differenzen gibt. Nimmt man sich aber erneut die Strommasten und -leitungen bei 93’52, so wird in der Tiefe dann doch sehr deutlich, welche Scheibe hier besser auflöst.

Die 4K Blu-ray von Pulp Fiction ist visuell defintiv besser aufgestellt
Kontraste und Farben kann die 4K-Scheibe viel dynamischer

Wo die Blu-ray Leitungen irgendwann in mangelnder Auflösung und Filterung auflöst, kommen sie hier zum Vorschein. Laufen zwei Leitungen nahe beieinander, kann man sie differenzieren, während die BD sie zu einem einzigen Strang verklumpt. Hier und da hat die BD zudem Probleme bei Aufblendungen nach einer schwarzen Kapitelansage, womit die UHD Blu-ray souveräner umgeht. Farben kommen durchweg kräftiger zum Betrachter, der Grauschleier der Blu-ray ist beseitigt und Kontraste sind nun viel knackiger.

Klasse sind auch die Spitzlichter bei 54’48. Die Straßenlaternen bleiben bis in die Tiefe definiert(er), wo die Blu-ray die jeweils drei Leuchtmittel frühzeitig zu einem Ganzen verwischt. Außerdem sind sie sichtbar heller als über die Blu-ray. Geblieben sind leider der ab und an wackligen Bildstand und das leichte Helligkeitsflackern (82’45).

Tonqualität (65%)

Akustisch wartete die Blu-ray mit DTS-HD-Master-Tonspuren auf, die weder im O-Ton, noch auf der deutschen Synchro Bäume ausreißen oder herausragend klingen. Die deutsche Fassung fügt etwas mehr Bass hinzu (gut hörbar im Opening Song „Misirlou“ von Dick Dale & The Del Tones), lässt ihn allerdings etwas unmotiviert vor sich hin brummeln. Die Surrounds bekommen in der Synchro etwas mehr als nur reinen Hall, was bei „Misirlou“ allerdings tonal nicht ausgewogen klingt. Der O-Ton allerdings tönt auf den hinteren Speakern dauerhaft, als stünde man in einer riesigen Kathedrale – unnatürlich verhallt.

Der Ton von Pulp Fiction schneidet in unserem Test am schlechtesten ab
Der Ton nutzt die Spuren der alten Blu-ray

Außerdem legt die englische Spur nicht mal die Schüsse von Vince und Jules mit auf die Rears, was in der deutschen Version durchaus gut klingt. Allerdings wiederum mit weniger Dynamik. Der O-Ton bleibt hier zwar frontal, aber während der Schüsse mit hörbar mehr Punch. Die beiden Fassungen klingen insgesamt sehr unterschiedlich und behandeln auch die einzelnen Speaker maximal anders. So kommt die Filmmusik im Original mehr aus den Mainspeakern, während der deutsche Ton sich auf den Center fokussiert. Stimmen werden über beide Sprachen verständlich reproduziert, könnten aber noch etwas mehr Volumen haben.

  • Deutsch: DTS HD-Master (65%)
  • Englisch: DTS HD-Master (70%)

Bonus (80%)

Der Hauptanteil vom Bonusmaterial liegt auf der Blu-ray und ist somit weitgehend bekannt. „Nicht das übliche Kennenlern-Gesülze“ läuft mit 45 Minuten angenehm lang und ist in seinen Interview-Schnipseln wirklich überraschend ehrlich. Weitere Featurettes schließen sich gemeinsam mit geschnittenen Szenen und Ausschnitten von unterschiedlichen Award-Verleihungen an. Drei der Featurettes finden sich parallel auch auf der UHD Blu-ray.

Gesamtbewertung Pulp Fiction (83%)

Wie gesagt: Gut, dass Tarantino die Angebote der großen Studios, Filme wie Speed oder Men in Black zu inszenieren, ausschlug. Wer weiß, in welche Richtung er dann gegangen wäre und ob er uns die grandiosen Hommagen an das Gangster-, Blacksploitation-, Samurai-, Spaghetti-Western- und WW-II-Kino dann überhaupt beschert hätte. Pulp Fiction jedenfalls gehört zu den ganz großen Filmen der Geschichte und besteht neben Klassikern wie Citizen Kane, die das Kino ebenso nachhaltig beeinflussten.

Schade, dass Tarantino nur noch einen Film drehen möchte – auch wenn das seinen Legenden-Status weiter zementieren wird, weil er sich nach wie vor nicht vor irgendeinen Karren spannen lässt. Schaut man sich seine bisherigen neun Filme an, muss man konstatieren, dass die Quote von Volltreffern bisher nur von einer Handvoll anderer Regisseure erreicht wurde. Dass der Kultfilm nun in der bestmöglichen Bildqualität vorliegt, ist das beste Argument ihn entweder erstmals oder einfach nochmals ins Regal zu stellen.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 08. Dezember 2022 Review am: 21. Dezember 2022
Erscheinungsjahr Film: 1994 Laufzeit: 155 Minuten
Filmstudio: Paramount FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2,35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS HD-Master
Deutsch DTS HD-Master
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

TEST: Reservoir Dogs auf 4K UHD Blu-ray – Kultfilm erhält visuelles Upgrade!

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Wir testen Resevoir Dogs auf 4K UHD Blu-ray! Quentin Tarantinos großes Debüt veränderte die Kinolandschaft nachhaltig. Macht die 4K Restauration den Film Reservoir Dogs noch besser?

Inhalt (90%)

Am 27. März 1963 erblickte ein Junge  mit irischen, italienischen und Cherokee-Wurzeln das Licht der Welt. Sowohl sein Vater, der als Filmschauspieler unterwegs war, die Familie aber früh verließ, als auch der neue Partner seiner Mutter, der den Jungen schon früh mit ins Kino nahm, weckten sein Interesse am Film. Die Rede ist natürlich von Quentin Tarantino. Vor allem die Tatsache, dass er in einem (eigentlich völlig ungeeigneten) frühen Alter in Filme mitgenommen wurde, die eigentlich fürs erwachsene Publikum gedacht waren (bspw. Beim Sterben ist jeder der Erste), formte ihn nachhaltig.

Seine Mutter antwortete auf Quentins Frage, warum er Filme sehen dürfe, die Gleichaltrige nicht zu Gesicht bekamen, dass es ihr mehr Sorgen machen würde, wenn er die Nachrichten schauen würde. Filme täten ihm nicht weh. Wahre Worte, die dem jungen Tarantino ermöglicht haben, zu einem der größten Filmfans des Planeten zu reifen. Kein Wunder, dass er von 1985 bis 1990 in einer Videothek namens „Video Archives“ arbeitete. Dort sprach sich schnell sein famoses Filmwissen herum, das den Besuchern des VHS-Ladens die eine oder andere filmische Überraschung beschert haben dürfte. Kein Wunder, dass der Regisseur später auf die Frage, ob er die Filmschule besucht hätte, mit „Nein, er hat sich Filme angeschaut“ antwortete.

Der Überfall geht richtig schief
Die Idee zu Reservoir Dogs kam ihm während der Zeit in den Video Archives. Seinerzeit kannte er bereits den späteren Filmemacher und -produzenten Roger Avary, der später gemeinsam mit Tarantino die Story zu Pulp Fiction entwickeln sollte. Reservoir Dogs wollte Tarantino eigentlich als noch günstigeren s/w-Film realisieren, doch das Skript gelang über Umwege zu Produzent Richard N. Gladstein und Harvey Keitel. Letzterer gab ebenfalls etwas Geld dazu und übernahm eine der Hauptrollen. Insgesamt kamen so ca. 1,5 Mio. Dollar zusammen und Keitel ermöglichte Tarantino auch, Castings mit prominenten Kollegen abzuhalten. Nach und nach gesellten sich zu Keitel und Tarantino (der auch eine der „farbigen“ Rollen übernahm) dann versierte Genre-Darsteller wie Tim Roth, Michael Madsen, Steve Buscemi oder Chris Penn hinzu.
Herausgekommen ist das, was das moderne Gangsterkino neu definieren sollte. Mit Einflüssen von Kubricks Die Rechnung ging nicht auf aka The Killing (wie Tarantino selbst angibt) und Anleihen bei Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 (die Farb-Namen) zitiert sich der seinerzeit 29-jährige Regisseur bereits lustvoll durch seine Filmvorbilder und integrierte gleichzeitig das, was sein Markenzeichen werden sollte: Angeregte Wortgefechte über popkulturelle Phänomene und/oder Belanglosigkeiten. Keiner anderer schafft es, auf so unterhaltsame und witzig-süffisante Art und Weise Diskussionen über Popsongs von Madonna oder die französische Bezeichnung eines „Quarter Pounders mit Cheese“ in seine Filme zu integrieren.
Tarantino definiert coole Gangster neu

Dabei ist Reservoir Dogs alles andere als eine Komödie. Gegenüber dem doch teils betont lockeren Ton im Nachfolger Pulp Fiction geht es in Tarantinos Kino-Debüt ernst und ziemlich blutig zu. Und das, obwohl der eigentliche Heist-Coup, also der Diamantenraub gar nicht gezeigt wird. Letzteres eine Entscheidung aus zweierlei Gründen. Zum einen wäre die Inszenierung des Raubs und der anschließenden Flucht natürlich sehr kostspielig geworden. Zum anderen war’s letztlich eine bewusste Entscheidung, die Tarantino die Möglichkeit gab, den Film erzählerisch und nicht über Bilder zu entwickeln. Aus heutiger Sicht vermutlich die beste Entscheidung in der Karriere des Regisseurs.

Für Reservoir Dogs selbst bedeutete das, dass sich die Figuren nach und nach entfalten. Sie legen Schicht für Schicht ihrer Anonymität ab und geben mehr und mehr preis, wes Geistes Kind sie sind: Das Spiel mit dem möglichen Verräter innerhalb der Truppe, der Wahnsinn, den Mr. Blonde an den Tag legt, der emotionale und gleichzeitig ruhige Mr. White oder der etwas paranoide Mr. Pink, der zwar an den Coup an sich glaubt, sich selbst aber für den einzigen Profi hält, Trinkgeld hingegen für Unsinn. Diese maximal unterschiedlichen Figuren fügt Tarantino zu einem fesselnden, blutigen und packenden Ganzen zusammen, dass er in einem klassischen Western-Finale enden lässt. Glücklicherweise nahm der Regisseur auch nicht das Angebot eines ungenannten Produzenten wahr, der das Ende gerne dergestalt ändern wollte, dass sich die ganze Sache als Inszenierung erwiesen und alle wiederauferstanden wären.

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Bildqualität (90%)

Tarantino hat Reservoir Dogs damals natürlich analog gedreht. Zum Einsatz kamen Kameras vom Typ Arriflex 35-III, Panavision Panaflex X und Panavision Panaflex Gold. Von diesem 35-mm-Filmmaterial wurde nun ein neuer 4K-Scan angefertigt, auf dessen Grundlage noch HDR10 und Dolby Vision mit einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum hinzu kamen.

Die bisherige Blu-ray datierte bereits aus dem Jahr 2008 und war noch VC-1 kodiert. Aber selbst für eine Full-HD-Scheibe aus der Anfangszeit der Blu-ray sieht sie ziemlich schwach aus. Es beginnt mit relativ verwaschenen Farben, während Hauttöne einen leicht kränklichen Eindruck hinterlassen und leicht ins Grünliche fallen. Dazu ist das VC-1-Encoding wirklich schwach. In Begleitung einer Rauschfilterung zeigen sich auf uniformen Hintergründen immer wieder clusterartige Rauschblöcke. In Halbtotalen geht die Schärfe fast völlig flöten und durch die Rauschminderung wirken Gesichter etwas wachsig.

Die neue Blu-ray und UHD Blu-ray machen nun alles anders. Im laufenden Film ist die UHD Blu-ray gerade diesen kleinen Hauch dunkler, der die leicht überstrahlenden Bereiche der neuen Blu-ray noch besser durchzeichnet (Himmel bei 21’03). Auf der anderen Seite sind Schwarzwerte nun noch satter und kräftiger.

Das Bild der neuen BD und UHD-BD schlägt das der alten Blu-ray um Längen

Die Durchzeichnung auf dunklen Bildanteilen bleibt stets erhalten. Versumpfungen oder Black Crush gibt es nicht. Das Bild wirkt insgesamt noch filmischer, noch authentischer. Vor allem die Auflösung ist in der Tiefe noch mal sichtbar besser. Das lässt sich an Feinheiten ausmachen (Gitter auf der linken Seite bei 21’03), aber auch an Oberflächen, die durch die feinere Körnung und das bessere Encoding eine plastischere Struktur bekommen (Nieten am El Camino bei 21’03).

Die Farben sind gleichzeitig noch etwas kräftiger, lösen aber auch besser auf  – gut zu sehen bei der schwierigen Rot-in-Rot-Szene ab 26’52, bei der Keitels Haut etwas souveräner bleibt und das Wuseln im hellen Balken (oben im Bild) homogener erscheint. Rot ist ohnehin noch mal kräftiger, was gerade dem reichlich fließenden Lebenssaft mehr Ausdruck verleiht. Die Magenta-Einfärbung der neuen Blu-ray ist auch über die UHD-BD zu sehen, fällt aber etwas weniger auf, da die Farben insgesamt noch kräftiger sind. Das reichhaltig fließende Blut wurde selten knalliger in einem Film wiedergegeben. Menschen, die warme Gradings nicht mögen, werden hier unter Umständen kritischer hinschauen, ansonsten aber ist die 4K-Disk ein Augenschmaus.

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Tonqualität (65%)

Auch akustisch war die alte BD nicht ganz das Gelbe vom Ei. Mit einer 5.1-DTS-HD-High-Resolution-Spur kam die Scheibe für die Synchro und litt vor allem unter etwas muffigen Dialogen. Die Atmosphäre im Diner zu Beginn ist allerdings ganz hübsch räumlich und der Intro-Song kommt erstaunlich knackig rüber. Das kann die englische Fassung mit identischer Kodierung auch nicht sonderlich viel besser. Viel besser kann sie die Dialoge darstellen. Denn kaum wechselt die Szenerie in das Fluchtfahrzeug mit Mr. Orange und Mr. White kehrt die deutsche Synchro zum dünnen und muffigen Charakter zurück.

Der Tonsektor bleibt unspektakulär

Das ist insgesamt zweckdienlich, klingt aber nur mittelprächtig gut und in der Lagerhalle ist einfach eine Spur zu viel Hall auf dem Geschehen. Die neue Blu-ray nutzt (leider) die gleiche Tonspur, allerdings nun mit DTS-HD-Master-Kodierung. Das ändert nichts am generellen Soundeindruck, da die Datenrate keine ernsthafte Klangverbesserung erwirken kann, wenn die Quelle identisch ist. Ebenfalls vorhanden sind zwei 2.0-PCM-Spuren, die ordentlich klingen, die deutschen Dialoge aber dennoch nicht besser in den Raum stellen.

  • Deutsch: DTS HD-Master (65%)
  • Englisch: DTS HD-Master (75%)

Bonus (40%)

Beim Bonusmaterial wurden zunächst einmal die vier Audiokommentare der bisherigen Blu-ray gestrichen. Weder der von Tarantino und Bender, noch diejenigen von den drei Filmkritikern sind enthalten. Auch das restliche Bonusmaterial der alten BD ist nicht mehr an Bord. Dafür gibt’s entfernte Szenen sowie die beiden Featurettes „Profiling the Reservoir Dogs“ und „Playing it Fast & Loose“. Ersteres ist eine kurze Charakterisierung der einzelnen Figuren des Films und das zweite lässt Filmkritiker und Filmprofis zu Wort kommen. Sie schildern, warum Tarantinos Erstling zu dem wichtigen Kultfilm wurde, der er ist.

Gesamtbewertung Reservoir Dogs (82%)

Reservoir Dogs ist nach wie vor ein grandioser Gangsterfilm und der Grundstein für eine einzigartige Filmemacher-Karriere. Bis heute hat der Film nichts von seiner Faszination verloren. Die bisherige Blu-ray wurde dem nicht ansatzweise gerecht. Gut, dass dieses Doppelpack dem nun ein Ende bereitet.

Das Bild der neuen BD und UHD Blu-ray ist einfach umwerfend gut. Lediglich Menschen, die empfindlich auf die warme Farbgebung reagieren, werden hier eventuell die Nase rümpfen. In puncto Kontrastdynamik, Schärfe, Detailabbildung, Encoding und Plastizität wischen die beiden neuen Disks mit der alten BD aber den Boden auf.

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Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 01. Dezember 2022 Review am: 21. Dezember 2022
Erscheinungsjahr Film: 1992 Laufzeit: 99 Minuten
Filmstudio: Studiocanal FSK: ab 18 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2,35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS HD-Master
Deutsch DTS HD-Master
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Reservoir Dogs Trailer:

 

Sind 4K und HDR das gleiche? Wir klären euch auf!

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Wir beantworten die Frage, sind 4K und HDR das Gleiche? Bei vielen Nutzern herrscht noch Unklarheit über diese Begrifflichkeiten und wir möchten denjenigen eine Hilfestellung geben, diese besser zu verstehen. 

Die Begriffe 4K und HDR begleiten uns bereits seit Jahren und natürlich ist uns und vielen unseren Stammlesern klar, was diese bedeuten. Es gibt aber auch viele Menschen, die mit den Begriffen das erste Mal in Kontakt kommen. Denn 4K und HDR haben nicht nur bei Fernsehgeräten Einzug gehalten, sondern sind mittlerweile in so ziemlich jedem Segment der Unterhaltungselektronik zu finden, darunter Projektoren, Smartphones, Spielekonsolen und sogar bei Soundbars. Somit ist die Frage, ob es sich bei diesen beiden Bezeichnungen eigentlich um das Gleiche handelt, durchaus gerechtfertigt.

Sind 4K und HDR das gleiche?

Viele meine mit 4K die 4K Auflösung, welche 3.840 x 2.160 Pixel beträgt
Viele meine mit 4K die 4K Auflösung, welche 3.840 x 2.160 Pixel beträgt

Das Interessante an dieser Frage ist nämlich, dass es keine eindeutige Antwort darauf gibt. Es gibt nämlich zwei Betrachtungsweisen, die uns zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Wenn wird 4K als Auflösung betrachten, was in der Regel 3.840 x 2.160 Bildpunkte sind, dann lautet die Antwort NEIN, 4K und HDR sind nicht das Gleiche. Während 4K die Anzahl der horizontalen und vertikalen Bildpunkte definiert, beschreibt HDR oder ausgeschrieben High Dynamic Range den erweiterten Dynamikumfang der zu verarbeitenden Videosignale. HDR ist eine Technologie, die es ermöglicht eine größere Spanne an Helligkeitsabstufungen darzustellen, was ein Bild kontrastreicher, lebendiger und realistischer wirken lässt.

Man könnte auch sagen, 4K legt die Anzahl der Pixel fest, während HDR diese Pixel schöner macht. Damit wäre die Frage auch bereits hinreichend beantwortet. Jedoch gibt es noch eine zweite Betrachtungsweise. Damit man am Ende dann nicht verwirrt ist, sollte man nachfolgenden Absatz noch mitnehmen:

4K = Ultra HD

HDR (High Dynamic Range) und SDR (Standard Dynamic Range) im Vergleich - HDR macht das Bild kontrastreicher, farbenfroher und liefert mehr Details
HDR (High Dynamic Range) und SDR (Standard Dynamic Range) im Vergleich – HDR macht das Bild kontrastreicher, farbenfroher und liefert mehr Details

So wird der Bergriff 4K nicht nur umgangssprachlich, sondern auch von der Industrie genutzt, um den Ultra HD (Ultra High Definition) Standard zu beschreiben. Unter Ultra HD werden mehrere Komponenten der audiovisuellen Darstellung zusammengefasst bzw. definiert, darunter die Auflösung (4K oder 8K), der Dynamikumfang (HDR), der Farbraum, die Bildwiederholungsrate sowie die Audiowiedergabe. Bedeutet, wenn man 4K als Standard betrachtet und nicht als konkrete Auflösung, dann lautet die Antwort: NEIN, 4K ist nicht gleich HDR. Jedoch ist HDR ein Teil von Ultra HD, was oft auch 4K genannt wird.

Kurz zusammengefasst:

  • 4K und HDR sind nicht das gleiche
  • Der Ultra HD Standard wird oft auch 4K genannt
  • 4K (Auflösung) und HDR sind Teil des Ultra HD Standard 

Zusatzinfos:

Ihr wollt noch etwas tiefergehende Informationen zum Thema 4K und HDR? Dann haben wir für euch hier noch ein paar zusätzliche Fakten aufgelistet:

  • HDR ist ein Überbegriff. Es gibt verschiedene HDR-Standards, die geläufigsten sind HDR10 und HLG (Hybrid-Log Gamma). Letzteres wird oft für TV-Übertragungen verwendet. Dann gibt es noch die sogenannten „dynamischen“ Formate, das wären Dolby Vision und HDR10+.
  • Das „Gegenteil“ von HDR (High Dynamic Range) ist übrigens SDR (Standard Dynamic Range). SDR kommt meist bei normalen TV-Übertragungen, DVDs, Blu-rays, älteren Spielekonsolen und bei vielen Streaminganbietern noch zum Einsatz.
  • Ein HDR-Video wirkt oft detaillierter als ein SDR-Video, selbst wenn diese die gleiche Auflösung besitzen. Denn unter HDR bleiben mehr Details in sehr hellen und dunklen Bildbereichen erhalten.
  • Während 4K Auflösung bei Streamingdiensten fast schon zum Standard gehört, ist die Auswahl an Fernsehprogrammen in 4K (3.840 x 2.160 Bildpunkte) überschaubar.
  • Im Ultra HD Standard ist übrigens noch die 8K Auflösung 7.680 x 4.320 Bildpunkte definiert, sowie die oben angesprochenen HDR-Standard sowie Audioformate inkl. 3D-Audio.
  • Der erweiterte Farbraum BT.2020, welcher unter Ultra HD definiert wurde, ist übrigens ebenfalls nicht gleichzusetzen mit HDR. Die beiden Komponenten sind jedoch eng miteinander verbunden. Während der Farbraum (BT.2020) definiert, welche Farben wiedergegeben werden können, definiert HDR (High Dynamic Range) in wie vielen Helligkeitsabstufungen jede Farbe dargestellt werden kann. Alle Farben in allen Helligkeiten bilden ein sogenanntes Farbvolumen.

Was ist 4K Auflösung? Wir klären euch auf!

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Was versteckt sich hinter dem Begriff „4K Auflösung“ und wie beeinflusst diese unser tägliches Leben? Wir klären euch auf, was es mit „4K“ auf sich hat! 

Der Begriff „4K-Auflösung“ wird häufig im Kontext von Displays und Wiedergabegeräten verwendet, die dazu in der Lage sind, Videos und Bilder mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten darzustellen. Der Name stammt von der fast 4.000 Bildpunkte umfassenden horizontalen Auflösung. Für viele repräsentiert „4K-Auflösung“ daher die erste Phase von Ultra HD mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Ursprünglich stammt der Ausdruck „4K“ aus der Kinematographie und bezeichnet eigentlich eine Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixeln, was manchmal auch als „Cinema 4K“ bezeichnet wird. Allerdings hat die Industrie es versäumt, eine klare Unterscheidung zwischen „Ultra HD“ und „4K“ zu treffen.

Größenvergleich der Auflösungen 4320p (8K), 2160p (4K), 1440p (WQHD & UWQHD) 1080p (Full-HD) und 720p (HD).
Größenvergleich der Auflösungen 4320p (8K), 2160p (4K), 1440p (WQHD & UWQHD) 1080p (Full-HD) und 720p (HD).

Sind 4K Auflösung und Ultra HD das gleiche?

Der offizielle Name des neuen Standards lautet Ultra High Definition (Ultra HD), ein Begriff, der von der Consumer Electronics Association (CEA) festgelegt wurde. Er bezeichnet alle Wiedergabegeräte, die eine Displaydarstellung oder Projektion mit mehr als acht Millionen Pixeln ermöglichen. Dieser offizielle Ausdruck wird hauptsächlich auf Verpackungen und in Werbematerialien verwendet. Seit Anfang September ist zudem das offizielle Ultra HD-Logo verfügbar, das den Kunden unmittelbar vermittelt, dass das betreffende Gerät alle wichtigen Standards und Codecs für Ultra HD unterstützt. Im Prinzip beschreiben die beiden Begriffe „4K“ und „Ultra HD“ den gleichen Standard, jedoch hat sich „4K“ beim Endkunden und der Industrie mehr etabliert.

TCL stellt seine Premium-Fernseher 2023 vor (abgebildet C845)
4K Fernseher dominieren mittlerweile das Entertainment im Wohnzimmer (abgebildet TCL C845)

Geräte mit Ultra HD Logo erfüllen folgende Voraussetzungen:

  • Minimale Auflösung des Displays (LCD, PDP, OLED) oder Display-Engine (DLP) muss 3.840 x 2.160 Pixel betragen, bei einem Seitenverhältnis von 16:9.
  • Der minimal unterstützte Farbraum muss die BT.709 Spezifikation erfüllen.
  • Das Display muss über einen HDMI-Anschluss verfügen, welcher Bilder mit 3.840 x 2.160 Pixel mit 24p, 25p, 30p, 50p und 60p bei einer minimalen Farbtiefe von 8-bit.
  • Der HDMI-Anschluss muss den HDCP 2.2 Kopierschutz unterstützen
  • Eine minimale Farbabtastung von 4:2:0 für 50p/60p und 4:2:2 für 24p/26p/30p Wiedergaben.
  • Das Gerät muss mindestens ein PCM 2.0 Stereo-Signal über den gleichen HDMI-Anschluss übertragen, über den auch das Videosignal übertragen wird.

Bei Geräten mit 4K-Auflösung sind oft die Bezeichnungen „Ultra HD“ und „4K“ auf der Verpackung abgedruckt. Einige Hersteller, wie zum Beispiel Samsung, verwenden die Abkürzung UHD für Produkte wie Monitore und Fernseher. Diese Abkürzung ist zudem direkt auf den Geräten zu finden.

Auflösungen im Ultra High Definition Standard

  • 3840 x 2160 (4K) Pixel
  • 7680 × 4320 (8K) Pixel

Produktgruppen mit 4K-Unterstützung

Sony Xperia 1 II Lifestyle
So gut wie jedes moderne Smartphone nimmt mittlerweile Videos in 4K Auflösung auf, zum Teil sogar mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde || Bild: Sony

Der 4K/Ultra HD-Standard hat sich bereits in einer breiten Palette von Produktgruppen etabliert. Der Großteil der Verbraucher dürfte bereits über ein Smartphone, eine Digitalkamera oder einen Camcorder verfügen, die Bewegtbilder mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten aufnehmen können. Auch im Heimkino ist 4K längst präsent, mit TV-Geräten, AV-Receivern, 4K-Blu-ray-Playern und vielem mehr, die alle für eine detailreiche Darstellung mit erweiterter Bilddynamik, hohen Kontrasten und lebhaften Farben sorgen. Wer sich derzeit z.B. auf die Suche nach einem neuen TV-Geräte fürs Wohnzimmer bewegt, der wird in der Regel nur noch Modelle mit 4K oder 8K Auflösung im Fachmarkt vorfinden.

Darüber hinaus bieten Video-on-Demand-Anbieter (VOD) wie Youtube, Netflix, Amazon Prime Video, Disney+, Paramount+, Sky (Wow) oder iTunes bereits eine riesige Palette an Content in 4K-Auflösung an.

Mehr hilfreiche Ratgeber findest du hier:

Gewinnspiel: Philips „The One“ 4K Fernseher mit 65 Zoll, Ambilight und 120Hz-Panel

Der Hauptpreis unseres Adventskalender-Gewinnspiels ist der Philips „The One“ 4K Fernseher in der 65 Zoll-Variante. Gewinne mit etwas Glück den 65PUS8807 mit 3-seitigem Ambilight. 

Philips „The One“ ist ein 4K Fernseher, der so etwas wie ein Tipp von einem guten Freund. Bedeutet, das Gerät hat alles mit an Bord, was man so für audiovisuelles Entertainment benötigt und sogar noch etwas mehr. Wichtig dabei, in keiner Disziplin zeigt der Fernseher schwächen und so wird der 65PUS8807 4K HDR Fernseher mit Ambilight dem Gewinner oder Gewinnerin sicherlich eine Freude bereiten.

Beginnen wir bei der TV-Wiedergabe. Über den Triple Tuner (DVB-T2/C/S2) empfangen wir klassische TV-Formate, welche in niedrigen Auflösungen über die P5 Perfect Picture Engine aufgewertet werden. Der P5-Prozessor ist übrigens für die komplette Signalverarbeitung verantwortlich, egal ob SD-Fernsehen oder 4K@120Hz-Videosignale von einer Spielekonsole. Unterstützt werden alle wichtigen HDR-Formate wie HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision. Auch mit dabei, der Filmmaker Mode, der die Bildeinstellungen so anpasst, dass die visuelle Darstellung euch genau so erreicht, wie sie vom Regisseur vorgesehen ist.

Wie oben schon erwähnt, 4K@120Hz Videosignale mit HDR können verarbeitet werden. Dafür stehen HDMI 2.1-Anschlüsse zur Verfügung, die ein PC, Xbox Series X und PlayStation 5 komplett ausreizen können. Unterstützt werden auch HDMI-Features wie VRR (Variable Refresh Rate inkl. AMD FreeSync Premium), ALLM (Auto Low Latency Mode) und eARC (enhanced Audio Return Channel). Letztere erlaubt es uns z.B. Dolby Atmos Tonspuren über eine HDMI-Verbindung an eine kompatible Soundanlage oder Soundbar zurückzuleiten.

Abgerundet und farblich eingerahmt wird der Philips 65PUS8807 durch das 3-seitige Ambilight, welches TV, Filmen, Serien und Games das besondere Etwas verleiht. Das sind übrigens nur die Highlight-Features des „The One“, wir könnten euch noch so viel erzählen, z.b. über Game Streaming mit Geforce Now, das Android TV Betriebssystem, die CalMAN Ready Kalibrierung, die Natural Motion Bildverbesserung, Micro Dimming Pro uvm. Aber ich glaube, ihr wollt euch jetzt einfach nur für diesen Fernseher anmelden:

Der hier verloste Gewinn wurde von Philips (TP Vision) gestellt! Vielen Dank für die Unterstützung unseres Advenskalenders! Wer an dem Gewinnspiel teilnimmt, akzeptiert die Teilnahmebedingungen! Wir verlosen ein Philips The One 65PUS8807 4K Fernseher. Ihr könnt bis zum 30. Dezember 2022 am Gewinnspiel teilnehmen.


Gewinnspiel Nr. 24: Philips The One 65PUS8807 4K Fernseher

  • Gewonnen hat Norbert W. aus Stendal. Herzlichen Glückwunsch! Deine Glückszahl war die 3006

Wer sich für diesen Preis anmeldet, nimmt NICHT automatisch an allen davor oder danach veröffentlichten Gewinnspiel-Türchen des Adventskalenders teil. Es muss sich für jeden Gewinn eigens angemeldet werden! Alle aktiven Gewinnspiel-Türchen findest du in unserem Adventskalender-Special!