LG Display ist erfreut, dass Samsung Display in den Markt für OLED-Panels für TVs eingestiegen ist. Davon werde der Markt insgesamt profitieren.
LG Displays Vizepräsident Oh Chang-ho predigt dabei erneut, dass die OLED-Technik LCDs deutlich überlegen sei. Das gelte auch für Modelle mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die grundsätzlich immer noch die gleichen Stärken und Schwächen aufweisen, die man von anderen LCD-TVs kennt. Deswegen sei der Eintritt von Samsung Display in den Markt für OLED-Displays für Fernsehgeräte nur zu begrüßen. Der Markt werde insgesamt davon profitieren und die OLED-Adoption wachsen.
Oh wies auch darauf hin, dass die OLED-Panels augenschonender seien. LG hatte hier selbst kürzlich seine neue Generation, die OLED.EX, vorgestellt. Jene werden heller als Vorgängermodelle. Samsungs QD-OLEDs sollen ebenfalls höher Helligkeiten erreichen als traditionelle OLEDs und können zudem eine noch größere Farbabdeckung erreichen. Als erster Hersteller hat Sony einen TV auf QD-OLED-Basis präsentiert.
Sony präsentiert mit dem A95K den weltweit ersten QD-OLED TV auf der CES 2022 || Bild: Sony
Leider liegen uns derzeit noch meine Angaben zu den Preisen der ersten QD-OLED-TVs vor. So rechnet man damit, dass jene Modelle deutlich teurer sein werden als herkömmliche OLED-TVs. Letztere sind seit Jahren im Preis gefallen. Oh von LG Display bleibt zwar weiterhin gegenüber LCD-TVs skeptisch, glaubt aber an Chancen, das OLED-Segment in den nächsten Jahren mit Samsungs Hilfe wachsen zu sehen.
LG und Samsung: Erzrivalen plötzlich versöhnlich?
LG und Samsung sind eigentlich im TV-Markt schlecht aufeinander zu sprechen und nutzen jede Gelegenheit, um gegeneinander zu sticheln. Während Samsung gegen Burn-In an OLED-TVs stichelte und grinsend seine LCD-TVs als Alternative empfahl, erklärte LG die Mini-LED-Technik direkt zum Start als veraltet. Die QD-OLED scheint man da ganz anders zu bewerten. Dennoch sagte der Manager von LG Display, dass auch WOLED weiterhin einen Platz am Markt haben werde.
Warner kündigt mit der „The Daniel Craig 5-Film-Collection“ eine neue und finale Zusammenstellung aller James Bond Filme in der er mitspielte auf 4K Blu-ray an – jetzt inkl. „James Bond: Keine Zeit zu sterben“.
Update: Die angekündigte Daniel Craig Collection kann ab sofort vorbestellt werden. Liefertermin ist der 7. April 2022.
Originalbeitrag: Großartige Neuigkeiten, für alle, die sich bist jetzt mit dem Kauf der Daniel Craig James Bond-Filmen zurückgehalten haben. Warner Bros. Home Entertainment kündigt die neue und Finale „The Daniel Craig 5-Film-Collection“ mit den Blockbusters „Casino Royale“, „Ein Quantum Trost“, „Skyfall“, „Spectre“ und den jüngsten Ableger „Keine Zeit zu sterben“ an. Die 10-Disc-Box beinhaltet die 4K Blu-ray und reguläre HD Blu-ray der jeweiligen Filme und soll am 1. März 2022 auf dem US-Markt erscheinen. Für Deutschland fehlt noch die offizielle Bestätigung sowie die finale Ausstattung der Filme.
Casino Royale – Extended und ungeschnitten
Das Box Design verspricht eine erweiterte und unzensierte Version von Casino Royale. Ob es sich hier wirklich um einen neuen Schnitt handelt, oder ob nur fehlende Szenen, wie in der deutschen Fassung nachgelegt werden, ist noch nicht bekannt. Jegliche Änderungen, die z.B. die Tonspuren der Fime betrifft würden wir doch sehr begrüßen, werden alle Filme bis auf „Keine Zeit zu sterben“ (Dolby Atmos) nur mit DTS Digital 5.1 in deutscher und englischer Sprache angeboten. Und über neues Bonusmaterial freuen sich Bond-Fans natürlich immer! Diese Details werden wir aber erst mit der offiziellen Bestätigung für den deutschsprachigen Raum erhalten.
„Keine Zeit zu sterben“ war ein Kraftakt
Daniel Craig spielte den britischen Geheimagenten James Bond seit 2006 (Casino Royale) und brachte und mit „Spectre“ in 2015 einen großen Cliffhanger. Es machten sich viele Berichte breit, nachdem Craig sich nicht mehr wirklich mit der Rolle des James Bond identifizieren konnte und sich das Ende mit „Keine Zeit zu sterben“ wohl sehnlichst hervor sehnte. Das Projekt nahm jedoch länger in Anspruch als geplant, immer wieder gab es Probleme bei der Produktion. Angefangen von Regisseuren, die hinwarfen bis hin zur Corona-Pandemie, weshalb der Kinostart mehrmals verschoben und mehrere Szenen wegen Product-Placement nochmals neu gedreht werden mussten (damit keine alten Produkte gezeigt werden).
Und jetzt ist „alles vorbei“ und jeder fragt sich, wer nimmt den Platz des berühmten Geheimagenten ein, dessen Filmrechte durch die Übernahme von MGM jetzt bei Amazon liegen? Womöglich eine Frau?
Für das Kino besteht 2022 wieder Hoffnung. Doch die Hollywoodstudios werden immer abhänger vom chinesischen Markt, welcher für erhebliche Unsicherheit sorgt.
Wir hatten ja schon darüber berichtet, dass die Omikron-Variante des Coronavirus Kinobetreiber weiterhin vor Herausforderungen stellt. In Schleswig-Holstein etwa wurde gerade erst wieder die epidemische Lage beschlossen. Doch mittlerweile ergeben sich gerade für die Hollywood-Studios noch andere Unsicherheiten: Die Abhängigkeit vom umsatzstarken chinesischen Markt wächst, der jedoch strenger staatlich reguliert wird. Filme, die in China „nicht ins Bild“ passen, dürfen die Grenze sozusagen nicht offiziell passieren.
Darunter litten zuletzt besonders die Marvel-Filme: 2021 durften weder „Black Widow“, noch „Eternals“ oder „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ in China starten. Auch Sonys „Spider-Man: No Way Home“ und „Venom: Let There Be Carnage“ mussten draußen bleiben. Es heißt, dass im Falle von „Black Widow“ die Darstellung des Kommunismus in China für hochgezogene Augenbrauen gesorgt habe. Im Falle von „Eternals“ dürfte die Blockade an der in ihrem Heimatland in Ungnade gefallenen Chloé Zhao liegen.
Und auch der Hauptdarsteller von „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ hatte sich der Vergangenheit kritisch über China geäußert, was den Film dort ins Aus geschossen haben dürfte. Der US-Professor Stanley Rosen erklärte die Einstellung der chinesischen Regierung: „Als Produktionsfirma oder Studio gilt für dich in China: Du bist nur so gut wie dein schlechtester Film. Wenn du die einen Film leistest, denn die chinesische Regierung nicht mag, dann wird dort keiner deiner Filme mehr laufen.“
China will zum weltweit wichtigsten Kinomarkt aufsteigen
Dennoch will China sich jedoch zum weltweit einflussreichsten Kinomarkt entwickeln. Komplett möchte man sich also nicht von Hollywood fernhalten, aber die Beziehung ist kompliziert. Hollywood plane mittlerweile wieder ohne den chinesischen Markt: Wenn man dort starten dürfe, begrüße man dies, sei es nicht der Fall, könne und müsse man auch damit leben.
Amerikanische Studios legen hier ohnehin eine Gradwanderung hin: Einerseits will man westliche Werte repräsentieren, andererseits möchte man in China Geld verdienen. Von der einen oder der anderen Seite kommt stets früher oder später ohnehin Kritik. Insofern wird man wohl 2022 stärker auf Märkte wie eben die USA und Europa blicken. Es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklungen ausfallen. Disney etwa scheint skeptisch zu sein, verlegte man doch seinen Film „Rot“ direkt zu Disney+.
JVC kündigte im Rahmen der CES 2022 ihren neuen, nativen 4K Projektor DLA-NP5 an. Das Lampen-basierte Modell wartet mit neuen Features wie 4K@120Hz-Darstellung via HDMI 2.1 oder HDR10+ auf.
Nach der Ankündigung der neuen 4K/8K Laser-Projektoren DLA-NZ7, DLA-NZ8 und DLA-NZ9 Anfang September 2021 gab es Mutmaßungen, nachdem der DLA-N5 nachrückt und den neuen Einstieg ins 4K-Segment bilden soll. Dem ist aber wohl nicht so. Abverkaufsaktionen ermöglichten, dass der Vorgänger bereits viele Heimkinobesitzer glücklich gemacht und um Platz für den JVC DLA-NP5 zu machen. Der D-ILA-Projektor profitiert nämlich von den technischen Entwicklungen der letzten Monate und soll ab März in einer schwarzen (DLA-NP5B) und weißen Variante (DLA-NP5W) in den Handel gelangen. Die unverbindliche Preisempfehlung soll bei 6.999 Euro liegen.
DLA-NP5 verarbeitet 4K@120Hz via HDMI 2.1
Der DLA-NP5 setzt auf native 4K Projektion dank D-ILA-Technologie
Der 0,69 D-ILA Chip erlaubt eine native Verarbeitung von 4K-Videosignalen, von der Quelle über den Chipsatz bis auf die Leinwand. Das System löst sogar im Kinostandard auf und bietet so 4.096 x 2.160 Bildpunkte. Optimierungen bei den Prozessoren, dedizieren Treiberbausteinen und dem LSI-Treiber erlauben zudem die Bildwiedergabe mit 120fps und das bei voller Ultra HD-Auflösung. Zwei entsprechende HDMI 2.1-Schnittstellen mit 48 Gbit/s Bandbreite, HDCP 2.3 sowie Low Latency Modus stehen bereit, um Gamer-Herzen höherschlagen zu lassen. Die Lichtleistung konnte durch die Verbesserung der Reflexionseffizienz im Vergleich zum Vorgänger auf 1.900 Lumen angehoben werden. Das Kontrastverhältnis bleibt dabei gleich, bei immer noch hervorragenden 40.000:1 (dynamische 400.000:1).
HLG, HDR10 und dynamisches HDR10+
Frame Adapt HDR von JVC ist ein Gamechanger bei der Heimkinoprojektion von HDR-Inhalten
Eine weitere Neuerung bringt der DLA-NP5 im Bereich HDR mit sich. Wie auch die großen Brüder mit Laser-Lichtquelle kann das System neben HLG und HDR10 nun auch das dynamische HDR10+ verarbeiten. Da die Auswahl an Bildinhalten mit HDR10+ derzeit immer noch recht übersichtlich ist, profitieren die Zuschauer womöglich weitaus mehr von den Funktionen „Auto Tone Mapping“ (automatische Anpassung von HDR-Inhalten) und den „Theater Optimizer“ (optimiert HDR-Darstellung in Abhängigkeit der Installationsumgebung – Leinwandgröße, Gain etc. inkl.. eigenem Tone Mapping).
Bildergalerie JVC DLA-NP5
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DLA-NP5 4K Projektor mit 120Hz in der Perspektive
Die Frontansicht die schicke Optik
Top-View des DLA-NP5
Alle wichtigen Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des DLA-NP5
Fernbedienung im Lieferumfang enthalten
Tauschlampe (nicht im Lieferumfang)
Ansonsten übernimmt der DLA-NP5 so gut wie alle in den letzten Jahren eingeführten Hardware- und Softwareverbesserungen, darunter das Ganzglas-Objektiv mit 17 Elementen, die verbesserte Clear Motion Drive-Wiedergabe (Upscaling) für maximal 4K@60p-Signale mit 4:4:4 Chroma, Vermeidung von Geisterbildern und Schlieren dank Motion Enhance, 10 abspeicherbare Installationsmodi inkl. Objektivsteuerung, Pixelanpassung etc., ein 6-Achsen-Farbmanagement-System und ein ISF C3-Modus für die professionelle Kalibrierung.
Lampe mit 4.500 Stunden Lebensdauer
Mit einer Lebensdauer der Lampe mit rund 4.500 Stunden im normalen Lichtmodus kann man sich auch sicher sein, dass man lange Freude an diesem Projektor hat, bevor man eine Serviceleistung in Anspruch nehmen muss. Da schmerzt auch nicht zu sehr, mal eine Runde auf dem JVC DLA-NP5 4K-Projektor zu zocken, oder das Geisterspiel aus der Fußball-Bundesliga zu verfolgen.
Für einen Anschaffungspreis von 6.999 Euro (UVP) und den neuen Features ist der Einstieg oder ein Upgrade im Heimkino ganz schön erstrebenswert geworden. Mal sehen, wie gut das neue Modell verfügbar sein wird, da auch im Projektoren-Segment die Knappheit von Chipsätzen zugeschlagen hat.
Wusstet ihr, dass ihr eure persönlichen Daten von Amazon herunterladen und ggf. löschen könnt? Interessant sind vor allem die Audiomitschnitte inkl. Transkripte von Alexa & Co.
Vielleicht etwas Off-Topic, aber trotzdem für den ein oder anderen ganz interessant. Ich bin vor Kurzem über diese Funktion gestolpert und habe die Abfrage meiner persönlichen Daten wohl eher aus Neugierde, als aus Sorge um meine Privatsphäre heruntergeladen. Obwohl, letztere ist mir doch sehr wichtig und ich wollte auch wissen, was Alexa & Co. im Laufe der Jahre so aufgezeichnet hat und ob es „jüngere“ Aufnahmen gibt, obwohl ich in meinem Haushalt keine aktivierten Alexa-Geräte nutze.
Ihr könnt unzählige persönliche Informationen abrufen, darunter Suchverläufe, Audiomitschnitte von Alexa und Echo-Geräten, Aktivitäten auf eurem Amazon Drive uvm.
Die Anforderung der Daten könnte nicht einfacher sein, auch wenn sich diese nicht direkt in den Kontoeinstellungen finden lässt. Wenn ihr diesem Link folgt, kommt ihr direkt auf die Seite, über die ihr eure persönlichen Datensätze abrufen könnt. Hier könnt ihr jegliche Informationen abrufen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Es ist möglich speziell bestimmte Daten für z.B. Alexa & Echo-Geräte (Audiomitschnitte und Transskripte), den Suchverlauf über eure Geräte, Fire TV, Veränderungen auf eurem Amazon Drive, Kindle TV, Fire TV usw. bei Amazon anfordern. Oder ihr ruft einfach alle Datensätze gesammelt ab.
Persönliche Datensätze von Amazon herunterladen
Das Ganze kann ein paar Stunden dauern. In meinem Fall waren es etwas über 2 Tage (wohl wegen Wochenende). Sobald die Sammlung an Daten bereitsteht, erhaltet ihr eine Benachrichtigung per Email. Einen Klick darauf und aus einer übersichtlichen Tabelle könnt ihr die jeweiligen Datenpakete herunterladen. Sehr interessant ist dabei die Datei „Alexa.zip“. Darin befinden sich alle Audiomitschnitte jeglicher Anfragen und das über den kompletten Nutzungszeitraum. Bei dem ein oder anderen kommt da sicher ganz schön etwas zusammen. Dazu gibt es eine Excel-Datei mit Transkripten, also Übersetzungen der Audioanfragen.
Die Datensätze stehen nach Kategorien sortiert zum Herunterladen bereit
Und hier kann es ziemlich peinlich werden. Vor allem, wenn man sich wieder mal vornimmt, Alexa im leicht angetrunkenen Zustand auf die Probe zu stellen. Dazwischen findet sich dann auch mal ein „Alexa, ich liebe dich“ und Anfragen, die man hier nicht wiederholen kann. Dem ein oder anderen mag es schockieren, wie viel Amazon eigentlich über einen gesammelt hat. Einen Großteil der Daten, z.B. Rechnungen usw. wird auch noch einen bestimmten Zeitraum von Amazon gespeichert werden müssen. Im Fall der Sprachbefehle kann man jedoch Alexa um eine Löschung bitten.
Alexa-Sprachaufnahmen/Sprachbefehle löschen
Dafür geht man in die Alexa App, dann auf Mehr>Einstellungen (Zahnrad-Symbol) und unter Alexa Datenschutz>Alexa-Daten verwalten aktiviert man dann die Funktion „Löschen per Sprachbefehl aktivieren“. Ab diesem Zeitpunkt stehen einem Sprachbefehle wie folgende zur Verfügung:
„Lösche, was ich gerade gesagt habe.“
„Lösche alles, was ich heute gesagt habe.“
„Lösche meinen gesamten Sprachverlauf.“
So kann man immer mal wieder den Backlog an Aufnahmen löschen oder Erinnerungen an „spezielle Abende“ schnell ausradieren. Die Löschung der Sprachaufnahmen beeinflusst laut Amazon die „Genauigkeit der Interaktionen mit Alexa“, was die „Nutzererfahrung negativ beeinträchtigen kann“. Ich habe auf jeden Fall kurzzeitig Alexa über die App genutzt und alle Sprachbefehle gelöscht. Mal sehen, ob Gespräche von 2017-2020 noch vorhanden sind, wenn ich eine nochmalige Abfrage meiner persönlichen Daten anstoße.
HBO Max will 2022 18 Mrd. US-Dollar in neue Inhalte pumpen. Dadurch will man die Rivalen von Disney+ und Netflix langsam einholen.
So kommt HBO Max aktuell nicht an die Abonnentenzahlen von Netflix oder auch Disney+ heran. Allerdings konnte man 2021 immerhin 13 Mio. neue Abonnenten gewinnen. Dies mag auch daran gelegen haben, dass HBO Max im letzten Jahr alle neuen Kinofilme von Warner Bros. direkt ab dem ersten Tag im Programm hatte. Dazu zählten folgerichtig auch publikumswirksame Kracher wie „Dune“, „Mortal Kombat“ oder „Godzilla vs. Kong“.
Der CEO von WarnerMedia, Jason Kilar, gibt sich da bereits siegesgewiss: Laut ihm gebe es an vorderster Front ein Rennen zwischen drei Streaming-Anbietern. Und das seien Netflix, Disney+ und eben HBO Max. Letztere kommen derzeit auf rund 74 Mio. Abonnenten, allerdings ist da auch HBO eingerechnet. 2020 waren es noch 61 Mio. Netflix kann sich über ca. 214 Mio. Abonnenten freuen und im Falle von Disney+ sind es ca. 118 Mio.
HBO Max gibt es in Deutschland leider nicht || Bild: Warnermedia
Während HBO Max 2022 rund 18 Mrd. US-Dollar in neuen Content stecken will, sind es im Falle von Disney+ und Netflix jeweils 33 bzw. 17 Mrd. US-Dollar. Allerdings sind bei Disney auch Sportrechte für ESPN+ eingerechnet. HBO Max ist wiederum noch gar nicht in allen Märkten gestartet. Wegen Abkommen mit Sky bleibt etwa der Start in Großbritannien und Deutschland bisher aus.
HBO Max hat noch einen steinigen Weg vor sich
Keine Frage, HBO Max kann mit starken Inhalten aufwarten – etwa jenen von DC, also Filmen und Serien rund um Superman, Batman, Wonder Woman und mehr. Auch andere starke Marken zählen zum Portfolio von Warner Bros. Allerdings fragmentiert sich der Streaming-Markt immer stärker. Insofern bleibt abzuwarten, ob am Ende wirklich alle Streaming-Portale von Hollywood-Studios tragfähig sein werden.
Als David Ayer 2016 seine Anti-Superheldentruppe in Suicide Squad auf die Zuschauer losließ, waren die Reaktionen ziemlich gespalten. Während das Kinopublikum den Film zu einem Erfolg machte, gingen die Kritiker wenig gnädig mit dem düsteren Film um. Während man die Darsteller noch lobte, ging man mit der Story hart ins Gericht. Dennoch war schnell klar, dass man ein Sequel inszenieren wollte. Ayer sollte erneut inszenieren und Smith wieder den Deadshot geben. Allerdings sollte Ayer auch ein Spin-off mit Harley Quinn inszenieren, das seinerzeit unter dem Arbeitstitel Gotham City Sirens lief. Entsprechend ging Warner Bros. auf die Suche nach einem neuen Regisseur. Unter anderem kamen Mel Gibson und Jaume Collet-Serra ins Gespräch.
Das Drehbuch was letztlich geschrieben wurde, wies aber zu viele Ähnlichkeiten zu jenem des bereits beschlossenen Birds of Prey auf, weshalb der damals engagierte Regisseur/Drehbuchautor Gavin O’Connor wieder absprang. Als James Gunn bei Disney nach der Kontroverse um alte Tweets, die er 2008 und 2009 vom Stapel gelassen hatte, zunächst als Regisseur der Guardians entlassen wurde, holte Warner ihn für The Suicide Squad an Bord, was nunmehr kein Sequel, sondern ein Reboot werden sollte. Gunn war von Anfang an klar, dass er sich einen feuchten Kehricht um die Altersfreigabe scheren wollte. Selbst Ayer hätte seine Fortsetzung gerne als R-Rating inszeniert. Und Gunn, so kann man durchaus sagen, haut hier dermaßen auf die Kac*e, dass man vermutet, Disney hätte ihm zuvor Fesseln angelegt.
Diese Selbstmordtruppe hat’s drauf
Schon die Eröffnungssequenz mit Savant im Gefängnishof wird nicht jedem schmecken – vor allem nicht den Tierliebhabern unter den Filmfans. Gunn lässt keinen Zweifel daran, dass sein The Suicide Squad von Beginn an zynische Töne anschlägt und sie lustvoll überdreht. Und es sind keine zehn Minuten vergangen, da geht’s auch schon dem zweiten Tier des Films an den Kragen – ob James Gunn ein Problem mit der Fauna hat?
Keine zwei Minuten später hat man einen weggeschossenen und einen in zwei Teile geschlitzten Schädel in Großformat gesehen – nein, ein Disney-Film ist das hier nicht. Eher ein Splattermovie im Gewand eines (Anti)Superheldenfilms. Und das ist gut so.
Immerhin kaschiert es die (erneut) ziemlich dünne Story. Was dieses Mal nicht schlimm ist, da die comichafte Ultrabrutalität so nahe an der Vorlage bleibt, dass man anhand dieser Konsequenz nur Beifall klatschen kann. Gunn ist nichts zu schade. Ob es das lustvolle Massaker an Team 1 ist oder das Unterlaufen gängiger Erwartungshaltungen, wenn Bloodsport auf seine Tochter trifft. Deren gemeinsamer Austausch von F-Wörtern dürfte zu den unflätigsten Unterhaltungen zwischen Vater und Tochter innerhalb der Filmgeschichte gehören. Ohnehin ist Idris Elba als Bloodsport eine Glücksbesetzung. Er ist nicht nur physisch äußerst präsent, sondern durchsetzt seine Figur mit einem wunderbaren Sarkasmus. Und seine ständigen Lattenmessen-Frotzeleien mit Peacemaker (ebenfalls mit Spaß an der Sache: John Cena) sind irre witzig.
King Shark hat Hunger
Dass es dieses Mal ausgerechnet Harley Quinn ist (die im Erstversuch noch den Film dominierte und den größten Spaß ausmachte), die hier unter ein paar belanglosen Szenen leidet, ist spätestens dann geschenkt, wenn sie endlich zeigen darf, wie verrückt sie wirklich ist. Und dass Margot Robbie diese Figur immer noch liebt, sieht man ihr auch in The Suicide Squad wieder deutlich an. Wenn sie sich in Oldboy-Manier durch ihre Gegner metzelt und Gunn dabei Blümchen regnen lässt, ist das nicht nur Hommage an den Korea-Klassiker, sondern eine wunderbare Szene an sich. Dass man im Finale dann ein bisschen arg auf Godzilla macht und dabei mitunter etwas lächerlich wirkt, schmälert das Vergnügen ein bisschen – auch wenn Starro auf einer echten Vorlage in den DC-Comics basiert. Davon aber abgesehen: Diese Suicide Squad dürfen uns sehr gerne wieder beehren.
The Suicide Squad wurde mit Rotpunkt-Kameras aufgenommen – mit diversen Geräten von RED. Zum Einsatz kamen hier die Komodo IMAX, die Ranger Monstro IMAX und die Weapon Monstro IMAX. Allesamt also digitale Kameras, die mit hohen Auflösungen zwischen 6K und 8K arbeiten und außerdem IMAX-zertifiziert sind. Kein Wunder, dass der Film im “Fast”-Vollbildformat von 1,90:1 vorliegt. Gemastert wurde im Übrigen über ein 4K DI, was im Verbund mit HDR10, HDR10+ und Dolby Vision (also allen Kontraststeigerungsformaten) für ein möglichst eindrucksvolles Bild sorgen sollte.
Jetzt ist es natürlich so, dass die Blu-ray starke Stilisierungen und optische Spielereien offenbarte. Und die UHD Blu-ray weist diese in Teilen auch auf. Allerdings holt sie das massiv Überstrahlte der Blu-ray wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Nicht, dass die UHD BD nicht auch noch sehr hell wäre, aber man erkennt bspw. wieder Stromkabel, wo sie über die Blu-ray im hellen Himmelshintergrund verschwanden (110’37). Sämtliche Szenen direkt zu Beginn sowie im Finale bekommen wesentlich mehr Durchzeichnung und wirken dadurch plastischer und dreidimensionaler. Die teils sehr starke Gelbtendenz der Blu-ray wird zugunsten eines natürlicheren Ockertons ein wenig revidiert, was dem Film etwas besser steht. Der Himmel ist nun tatsächlich oft auch wieder hellblau und nicht fast ausschließlich gelb.
Die UHD Blu-ray zeichnet in den vielen sehr hellen Szenen besser durch
Farben gelangen dabei durchweg eindrucksvoller und kräftiger zum Auge – egal, ob’s Harleys roter Lippenstift ist oder das Blau, Pink und Bernstein des einäugigen Riesenseesterns. Und was die Detailschärfe angeht, so war schon die Blu-ray wirklich gut. Die native 4K-Disk hebt das aber noch mal auf ein neues Niveau. Dolby Vision liefert gegenüber HDR10 noch mal etwas mehr Kontrast-Homogenität während der helleren Szenen und kann sich hier noch etwas absetzen.
Jetzt kann man natürlich die ketzerische Frage stellen, ob das stark überzogen-kontrastierte der Blu-ray nicht vielleicht sogar der intendierte Look war, denn irgendeinen Grunde dafür muss es ja geben. Dann könnte man der UHD Blu-ray unterstellen, dass sie den Look zu sehr neutralisiert. Aber technisch sieht’s wirklich besser aus.
Warner machts bei seinen großen und spektakulären Filmen eigentlich durchweg so, dass es fürs Deutsche und Englische Dolby Atmos schon über die Blu-ray gibt. Und das ist auch hier der Fall. Dieses Mal sogar mit einer True-HD basierten englischen Variante, die oftmals bei Warner erst über die UHD-BD verlustfrei integriert wird. Auf der regulären Ebene punktet Suicide Squad schon mal mit satter Dynamik, die während der Landung am Strand richtig los fetzt. Explosionen sind satt, das Geknatter der MGs kommt fett und wenn King Shark zubeißt, wird auch das mit Punch wiedergegeben.
Hinzu kommen die kongenial eingesetzten Filmsongs und der Score – beides wurde gleichermaßen räumlich und auch ansprechend dynamische integriert. Einzig die deutschen Dialoge sind teilweise etwas zu leise eingebettet, während sie im Original insgesamt mehr Volumen haben. Außerdem hätte hier und da noch etwas mehr an direktionalen Effekten über die Rears kommen dürfen. Was aber bringen die Atmos-Höhensignale zusätzlich?
Im Finale gibt’s ordentlich was auf die Ohren
Es beginnt mit den Rotorengeräuschen nach 3’37, wenn die Squad-Mitglieder in den Senkrechtstarter steigen und macht dort nach sechseinhalb Minuten weiter, wenn die Gang abgeworfen wird. Dass Weasel keine große Lust aufs Wasser hat, davon zeugt sein Schrei kurz darauf. Während der Ballereien am Strand setzt es fast pausenlos Querschläger und flitzende Geschosse über die Heights, was immer wieder ein großer Spaß ist. Ebenso wie der plötzlich auflebende Dschungel nach 29 Minuten, der eine Vielzahl an Ratten über die Höhen-Speaker huschen lässt. Nach etwa 65 Minuten gibt’s dann mal reichhaltig Score über die Höhen-Speaker und wenn der Jeep den Abhang runter kullert, hört man auch das Stöhnen aus dem Inneren authentisch.
Nach etwas über 80 Minuten rutscht der schleimige Kerl dann hörbar von oben an der Scheibe herab kurz darauf beginnen Explosionen das unterirdische Labor abzureißen. Hier kommen relativ deutliche 3D-Sounds zum Einsatz. Interessant ist, dass man den Kampf nach knapp 90 Minuten auf die Höhenspeaker gelegt hat, solange die Kamera auf der Ebene des am Boden liegenden Helmes ist. Bei 103’50 fliegen dann sehr lautstark noch Seesternaugen über die Kamera und die Zuschauer hinweg und im Finale hört man immer mal wieder berstende Stahlseile und das Grunzen des Riesenauges. Insgesamt wäre vielleicht noch etwas mehr drin gewesen, aber einige sehr sinnvolle und nette Sounds hat man hier schon auf die Heights gelegt.
Die UHD Blu-ray enthält lediglich den Audiokommentar sowie das Featurette “Harleys große Flucht”, die ihren Old-Boy-Sololauf vorbereitet. Die Blu-ray enthält zusätzlich noch acht entfernte Szenen sowie Patzer und die Featurettes “King Shark wird zum Leben erweckt”, “Diese Squad muss man lieben”, “Gunn-Style” und “Starro: Es ist ein verdammtes Kaiju”. Bei “King Shark” geht’s natürlich um das Motion Capturing und Sylvesters Stallones Synchro. “Diese Squad” nimmt dann Bezug auf die Comic-Vorlage und “Gunn-Style” gibt uns ein wenig Einblick in die Arbeit des Regisseurs. “Starro” letztlich kümmert sich um die Realisierung und die Hintergründe des Endgegners des Films.
Gesamtbewertung The Suicide Squad (82%)
The Suicide Squad sagt man nach, er sei das, was David Ayers Film vor fünf Jahren hätte sein müssen. Und das ist nicht ganz Unwahr. Umso schöner, dass man nun in den Genuss eines kompromisslos-harten und comichaft überdrehten Spaßes kommt, der sich nicht hinter einem düsteren Look versteckt, sondern in hellster Ausleuchtung ein anarchisches Feuerwerk mit Splattereinlagen abfeiert. Die UHD Blu-ray präsentiert das mit noch besserer Detailtiefe und weit weniger überkontrastiert als die Blu-ray. Der Unterschied hier ist teils gravierend. Der Sound spielt auf hohem, wenn auch nicht allerhöchstem Niveau.
Pixar wird langsam zum vielleicht wichtigsten Content-Lieferanten von Disney+. So startet auch der nächste Film des Studios, „Rot“ direkt beim Streaming-Angebot.
Update: Wie erwartet wurde „Rot“ exklusiv und direkt zum Streamingservice Disney+ geschoben. Seinen „zweiten“ Release feiert der Film am 12. Mai auf DVD und Blu-ray. Parallel wird der Animationfilm bereits digital auf Prime Video, iTunes und Co. zum Kauf angeboten:
Originalbeitrag: Das kommt einem irgendwie bekannt vor: Zu Weihnachten 2020 startete der Pixar-Film „Soul“ statt im Kino direkt exklusiv bei Disney+. Auch mit „Luca“ verfuhr man dann 2021 so und hievte den Streifen ebenfalls direkt zum Streaming-Anbieter. Während dem Disney-eigenen Animationsfilm „Encanto“ zumindest ein kurzes exklusives Kinofenster vergönnt gewesen ist, soll auch der nächste Pixar-Streifen direkt im Streaming bei Disney+ landen.
Rot startet am 11. März auf Disney+
Es wird also auch keine Phase des kostenpflichtigen VIP-Zugriffs geben. Die Rede ist im Übrigen von „Rot“ (im Original „Turning Red“). Los geht es bei Disney+ am 11. März 2022. Vermutlich hat man sich da bei Disney Gedanken gemacht, ob bis dahin die Kinos weltweit wieder geöffnet sein könnten und ein Start in den Lichtspielhäusern sich lohnt. Es scheint, als sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass der Film eher ein gutes Lockmittel für Abonnenten bei Disney+ sei.
Was die Handlung betrifft, so dreht sich „Rot“ um die 13-jährige Mei Lee. Das Mädchen verwandelt sich in einen roten Bären, wenn es sich zu sehr aufregt. Kein Wunder, dass ihre übervorsichtige Mutter Ming also nie weit entfernt vom Teenager bleibt. Die Story dreht sich also offenbar um das Erwachsenwerden und das Leben mit den eigenen Marotten.
Disney+ wird für Disney zu einer der wichtigsten Säulen
Das Streaming-Angebot Disney+ hat sich für das Unternehmen schnell zu einer wichtigen Säule entwickelt, in einer Zeit, in der immer mehr Leute dem Kino in der Pandemie fernbleiben. Zumal schon vor der Corona-Krise viele Zuschauer mehr und mehr dem Heimkino den Vorzug gegeben haben. Diesen Trend befeuert das Studio nun natürlich mit seiner Strategie noch stärker. Kinobetreiber dürften enttäuscht sein, doch es ist wie es ist: Der Animationsfilm „Rot“ wird exklusiv bei Disney+ seinen Einstand geben.
Auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas wurden erneut keine neuen 4K Blu-ray Player angekündigt. In Japan kommen dagegen zwei neue Modelle in den Handel.
Ihr kauft und sammelt Filme/Serien auf 4K Blu-ray? Wir auch! Beschleicht euch auch das Gefühl, dass man das letzte physische Format noch mitnehmen muss, bevor alles nur noch digital angeboten wird? Ja, vielleicht kann sich mit dieser Beobachtung der/die ein oder andere ebenfalls identifizieren. So ist es auch immer wieder deprimierend anzusehen, wenn das Format auf großen Technologie-Messen wie der CES gar keine Rolle mehr spielt. Bereits das 3. Jahr in Folge wurden keine neue 4K Blu-ray Player angekündigt. In Japan dagegen wurden kürzlich zwei neue Premium-Geräte inkl. TV-Tuner und integrierter Festplatte für Aufnahmen vorgestellt:
Sony 4K Blu-ray Recorder BDZ-FBT4100
Der neue Sony BDZ-FBT4100 4K Blu-ray Player/Recorder von Sony
Komisch, wenn Leute immer von Japan, besonders von den Großstädten erzählen, dann berichten viele „als wäre man in der Zukunft“. Da verwundert es schon etwas, dass hier das Thema Disc und TV-Tuner noch so groß ist. So wurde in den letzten Tagen der Sony BDZ-FBT4100, ein Player-Recorder-Bolide mit 4TB Speicherplatz, 3 integrierten UHD-Tunern für Live-Fernsehen und einem Laufwerk für die Wiedergabe von 4K Ultra HD Blu-rays. Doch damit nicht genug. Auf der Festplatte aufgezeichnete UHD-Übertragungen können sogar auf BDXL-Discs (100+ GB) gespeichert/gebrannt werden.
Panasonic DMR-ZR1 4K Blu-ray Recorder
Das Chassis des DMR-ZR1 stammt vom DP-UB9004. Die Festplatte nimmt hinter dem Disc-Laufwerk Platz
Mitte Dezember wurde dann noch der Panasonic Blu-ray-Disc-Recorder DMR-ZR1 angekündigt. Dieser baut auf dem Chassis des beliebten DP-UB9004 auf und erweitert dieses mit einem 4K-Tuner für Live-Fernsehen. Auch auf diesem Modell können parallel drei Programm ein 4K/2K-Auflösung auf die interne Festplatte aufgenommen werden. Und nicht nur das, dass Model erhält wohl auch so einige Upgrades und zusätzliche Features, die uns 4K-Fans ebenfalls gefallen würden. Diese könnt ihr alle im Beitrag von AV-Watch einsehen. Darunter auch neue technische Komponenten wie eine überarbeitete Sektion für die Stromzufuhr, neue optimierte HDMI-Anschlüsse uvm. Vielleicht die Vorlage für einen DP-UB9004 MK2?
Wir würden gerne mutmaßen, dass eine Kombination aus 4K Blu-ray Player und UHD Tuner auch hierzulande gut funktionieren könnte. Jedoch denken wir, dass der Zug für ein solches Kombi-Gerät womöglich bereits abgefahren ist. In Deutschland bekommt man eigentlich nur noch 4K Player von Panasonic und Sony zum Kauf angeboten, dazu gesellen sich wenige, meist hochpreisige Modelle, deren Hersteller nicht unbedingt jedem geläufig sein dürften. Wie dem auch sei, solange noch Discs produziert werden und unsere Player laufen, werden wir uns auch an Blu-rays, 4K Blu-ray und 3D Blu-rays erfreuen und diese weiter sammeln.
Videomarkt wird kleiner – 4K Blu-ray mit Zugewinnen?
Disc-Markt in den USA im Verlauf der Jahre laut NPD VideoScan
Insgesamt verkleinert sich der Markt für Filme und Serien auf Disc seit Jahren. Das ist kein Geheimnis. Interessant ist dabei zu beobachten, wie sich das Gefüge zwischen DVD, Blu-ray und 4K Blu-ray verschiebt. Geschätzte Analysen für den US-Markt zeigen, dass der Anteil der DVD-Käufer wieder nach oben ging, während die Blu-ray deutlich eingebüßt hat. Dagegen konnte sich die 4K Blu-ray (obwohl das Jahr 2021 nicht von hunderten Topsellern geprägt war) sogar Gewinne am Markt verschaffen. Wohl durch die Pandemie geschuldet, suchten Leute vermehrt nach Unterhaltung, während die Generation „Blu-ray“ entweder zum teureren 4K Blu-ray-Format wechselten, oder gar komplett im Streaming-Segment verschwanden – so unsere Theorie.
Wie sieht euer aktueller Stand aus? Kommt euer Entertainment nur noch via Fernsehen und Streaming, oder seid ihr der Disc nicht abgeneigt? Gibt es vielleicht sogar ein paar Neulinge, die durch das 4K Blu-ray-Format wieder Lust am physischen Film bekommen haben? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Die HW-S800B Slim Dolby Atmos Soundbar (HW-S810B Schwarz / HW-S811B Weiss) wurde auf dem CES-Stand von Samsung erstmals präsentiert. Aufgrund der Größe und Designs der Soundbar konnte man dieses Highlight jedoch leicht übersehen!
Originalbeitrag: Wir haben euch ja bereits umfänglich über Samsung neue Premium-Soundbar HW-Q950B informiert. Diese entspricht in puncto Form und Klangperformance sicherlich dem, was man sich von ihr erwartet. Bei der Samsung HW-S800B ist das aber sicherlich nicht so. Das Modell ist der Auftakt einer ganz neuen Kategorie schlanker Klangriegel bei Samsung. Diese sollen sich vorwiegend in ihrer Länge und ihrer endgültigen Klangperformance unterscheiden. Die HW-S800B misst gerade einmal 3.8 cm in der Höhe und 3.5 cm in der Tiefe. Vor dem TV platziert oder darunter mit einer ausgeklügelten Wandhalterung installiert, kann das Klangwunder gerne einmal übersehen werden.
Slim Soundbar HW-S800B mit 3.1.2-Klang
Die wechselbaren Gehäuse (optinal) der HW-S800B Slim Soundbar von Samsung || Bild: flatpanelshd.com
Was wir bislang gesehen haben, gefällt uns schon ganz gut. Jedoch müssen wir uns noch etwas zügeln, was die Beurteilung der Klangqualität angeht. Wir können hier nur auf Kommentare diverser Journalisten zurückgreifen, die das System vor Ort auf der CES 2022 zu Gehör bekommen haben. Viele zeigten sich überrascht darüber, dass eine so kompakte Soundbar Raum akustisch so gut ausfüllen kann. Bei dem System handelt es sich um ein Bundle bestehend aus Soundbar und kompakten Subwoofer, die ein 3.1.2-Soundsystem bilden. Wir haben somit drei Lautsprecher für den Center, Links und Rechts, zwei nach oben gerichtete Lautsprecher für die Höhenakustik und eine „Bassbox“. Letztere ist mit einem aktiven Woofer mit 16,5 cm Durchmesser und einem passiven Radiator mit 20 cm Durchmesser ausgestattet und passt mit dem Würfel-Design und den abgerundeten Ecken perfekt zur Soundbar.
Dolby Atmos, DTS:X und Q-Symphony
Der kompakte Subwoofer im Würfel-Design der HW-S800B || Bild: flatpanelshd.com
Unterstützt werden laut den kommunizierten Spezifikationen neben Dolby Atmos auch DTS:X 3D-Sound, die Soundbar lässt sich auch mittels Q-Symphony mit einem kompatiblen Samsung TV verbinden um eine noch eindrucksvollere Klangkulisse zu schaffen. Angaben zur Gesamtleistung, Frequenzbereich etc. werden wir wohl erst erhalten, wenn die finalen Spezifikationen auf der Samsung-Webseite online gestellt werden. Fest steht, der HW-S800B soll auch in puncto Design überzeugen und lässt sich mit wechselbaren Gehäusehüllen (optional) zusätzlich personalisieren.
Zuletzt aktualisiert am 29. Oktober 2026 um 22:26 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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