Start Blog Seite 599

LG OLED C1 zum G1 „hacken“: Trick macht es möglich, ist aber nicht ratsam

Wer einen LG OLED der C1-Serie besitzt, kann jenen über einen Trick zu einem G1 umwandeln. Allerdings ist dieser „Hack“ nicht sehr empfehlenswert.

Wie funktioniert das Spielchen? Nun, wer in das Service-Menü seines LG C1 gelangt, kann dort die Geräte-ID ändern. Das ist allerdings schon von vornherein gar nicht so einfach, denn mit der Standard-Fernbedienung ist das gar nicht machbar. Einmal im Service-Menü angelangt, das eigentlich nur für Techniker gedacht ist, lässt sich quasi mit einem Klick die ID ändern und ein C1 soll sich dann wie ein G1 verhalten. Warum man das überhaupt wollen sollte? Nun, die G1 erreichen höhere, maximale Leuchtkraft – wegen des evo-Panels.

Leuchtkraft des C1 OLED lässt sich erhöhen

Offenbar kommen aber an den C1, zumindest wenn sie aus dem Werk in Guangzhou stammen, haargenau die gleichen Panels zum Einsatz. Das dürfte wirtschaftliche Gründe haben. Daher konnte man nach dem umstellen der ID auch an den C1 die höhere, maximale Leuchtkraft messen. Warum dann trotzdem von diesem Trick abzuraten ist? Laut einer Stellungnahme von LG verspiele man damit seine Garantie und es könne auch zu abnormalem Verhalten des TVs kommen.

So ist bei den LG G1 nicht nur das Panel an sich anders, das gilt auch für die Lautsprecher, die leistungsfähiger sind. Nach der Änderung der ID werden sie am C1 dann aber angesteuert wie am G1, was zu Schäden führen könnte. Auch Firmware-Updates sind nach dem „Hack“ eventuell nicht mehr möglich oder sorge eventuell für Fehler. Ebenfalls ist es möglich, dass die Lebenszeit des C1 durch das Ändern der ID sich verkürzt.

LG C1 zum G1 „umwandeln“: Garantieverlust droht

Letzten Endes kann man es also nicht empfehlen, im Service-Menü einen C1 zu einem G1 „umzuwandeln“. Das Risiko, dass irgendwann Fehler auftreten, ist zumindest groß. Dass LG dieses Procedere wiederum nicht selbst empfiehlt, ist auch wieder logisch. Schließlich möchte man „echte“ G1 verkaufen. Spannend ist an der ganzen Sache jedoch, dass die Hardware-Unterschiede offenbar gering sind.

Sony Bravia XR X95J und X85J: 4K-LCDs sind ab sofort in Deutschland bestellbar

Sony gibt bekannt, dass die neuen 4K-LCDs Bravia XR X95J und X85J ab sofort in Deutschland erhältlich sind. Sie bringen auch den Streaming-Dienst Bravia Core mit.

Zur Erinnerung: Bravia Core bleibt exklusiv den Bravia XR von Sony vorbehalten und soll mit besonders hohen Bitrates und IMAX Enhanced überzeugen. Doch kommen wir zurück zu den neuen TVs, die ja schon Anfang des Jahres vorgestellt worden sind. Beide implementieren HDMI 2.1 und basieren auf LCD-Technologie. Die Bravia XR X95J nutzen FALD (Full Array Local Dimming) und setzen auf den Cognitive Processor XR.

BRAVIA XR-Prozessor und HDMI 2.1

Auch ALLM, 4K bei 120 Hz, eARC und VRR versprechen die neuen Fernsehgeräte. Gamern können wir aber guten Gewissens aktuell noch nicht zu den neuen Sony-TVs raten. Denn VRR möchten die Japaner erst durch ein Firmware-Update nachreichen. Hier muss man also abwarten, ob die Einbindung dann auch wirklich fehlerfrei funktioniert. Leider bekleckerte sich Sony da mit seinen Aktualisierungen an anderen TVs nämlich nicht mit Ruhm. Wobei, wenn man eine PS5 mit dem neuen Sony TV nutzen möchte, hat man ggf. eh Zeit bis das VRR-Update kommt. Denn zum einen unterstützt die Konsole VRR noch nicht und zum Zweiten ist die PS5 ein sehr rares Gut!

Die Bravia XR XJ95 sind Sonys neue LCD-Flaggschiffe.
Die Bravia XR XJ95 sind Sonys neue LCD-Flaggschiffe.

Die Bravia XR X95J in den Größen 85 und 75 Zoll und die Bravia X85J in 85, 75, 65, 55, 50 und 43 Zoll kommen im Juni 2021 in den Handel und können ab sofort vorbestellt werden. Der X95J in der Bildschirmgröße 65 Zoll wird im Laufe des Jahres zur Verfügung stehen.

Die neuen Bravia XR bieten viele Komfortfunktionen

Die neuen TVs von Sony arbeiten mit der Oberfläche Google TV und bieten daher auch Zugriff auf den Google Play Store zum Download zusätzlicher Apps. Zudem binden sie Apple AirPlay 2, HomeKit und die digitalen Assistenten Google Assistant und Amazon Alexa ein. Neben HDR10 ist bei beiden Modellreihen auch Dolby Vision an Bord.

TV-Modell unverbindl.
Preisempfehlung
Verfügbarkeit (Online Pre-Order)
4K HDR Full Array LED-TV BRAVIA XR X95J
XR-85X95J (85 Zoll / 215 cm) 4.599 € 25.05.21
XR-75X95J (75 Zoll / 189 cm) 3.399 € 25.05.21
TV-Modell unverbindl.
Preisempfehlung
Verfügbarkeit (Online Pre-Order)
4K HDR LCD-Fernseher X85J                         
XR-85X85J (85 Zoll / 215 cm) 2.999 € 10.05.21
XR-75X85J (75 Zoll / 189 cm) 2.099 € 17.05.21
XR-65X85J (65 Zoll / 164cm) 1.499 € 25.05.21
XR-55X85J (55 Zoll / 139cm) 1.299 € 25.05.21
XR-50X85J (50 Zoll / 126 cm) 31.05.21
XR-43X85J (43 Zoll / 108 cm) 31.05.21

OLED: LG Display sieht sich als ökologischer Sieger im Vergleich zu LCD

Laut LG Display OLED-Fernseher besonders umweltfreundlich: Die TV-Geräte die auf OLED setzen benötigen bis zu 91 Prozent weniger Plastik als reguläre LCD TVs und können zudem besser recycelt werden.

Der Displayhersteller LG Display und die Elektronik-Sparte LG Electronics sind sicherlich nicht die ersten Unternehmen, die versuchen ökologische Aspekte ihrer TV-Geräte hervorzuheben. Auch Samsung hat 2020 seine große „Samsung goes Green“-Kampagne gestartet, welche unter anderem die neue Fernbedienung mit integriertem Akku beinhaltet. Wir würden vermuten, die ökologische Bilanz all dieser genannten Unternehmen ist in Gesamtheit gar nicht so grün. Mit ökologischen Versprechen lassen sich unter Umständen jedoch ein paar mehr TV-Geräte verkaufen.

OLED: 91 Prozent weniger Plastik im Vergleich zu LCD

Das schlanke OLED-Panel erhält seine Stabilität durch eine Glasplatte und nicht durch ein Plastik-Chassis.

So hat sich LG Display auf die Suche nach ein paar „ökologischen Argumenten“ gemacht, die mit der OLED-Technologie einhergehen. Vergleicht man den Plastikanteil eines 65 Zoll OLED-Fernsehers mit einem durchschnittlichen LCD-Fernseher derselben Größe, wird für die Produktion bis zu 91 Prozent weniger Plastik benötigt. Nur rund 0.43 Kilogramm Plastik werden für einen OLED-TV benötigt. Ein LCD-TV kommt da schon auf fast 5.2 kg. Allein im ersten Quartal 2021 sollen dadurch 71.550 Tonnen Plastik eingespart worden sein (LG Display ht rund 15.000 OLED-Panels ausgeliefert). Wir können bestätigen, dass OLED Fernseher im Vergleich zu LCD TVs meist ein geringeres Gesamtgewicht aufweisen. LCD TVs sind aufgrund ihres Plastik-Chassis dafür stabiler und können einfacher aufgestellt werden.

Bis zu 92% eines OLED-TVs sind recycelbar

Ein weiteres Argument, das für OLED spricht, ist der geringere Emissionsausstoß bei der Produktion. Es werden bis zu 50 Prozent weniger schädliche Inhaltsstoffe bei der Produktion freigesetzt – verglichen mit LCD. Und zuletzt sollen sich OLED-Fernseher weitaus besser recyceln lassen. 92.2 Prozent der Komponenten können ihren ursprünglichen Rohstoffen zurückgeführt werden. LCD-Fernseher liegen bei rund 74 Prozent. Diese Öko-Freundlichkeit hat sich LG Display vom internationalen Warenprüfkonzern SGS (börsennotiert) bestätigen lassen.

OLED-Fernseher bilden seit Jahren die Speerspitze im High-End-Segment und für viele Kunden ist es sicherlich nicht ganz unerheblich, dass die Bildschirmtechnologie anscheinend ein so gute, ökologische Bilanz abliefert. Achtet ihr beim Kauf eines Fernsehers auf ökologische Kriterien?

HDMI 2.1-Bug der Yamaha 2020 AV-Receiver lässt sich nur via Boardtausch beheben

Der HDMI 2.1-Bug, der bei Yamahas AV-Receivern aus 2020 auftritt, kann nur mittels Boardtausch (Hardware-Update) behoben werden. Das Austauschprogramm soll im Herbst 2021 starten. 

So haben die betroffenen Receiver ein Problem bei der Nutzung von 4K mit 120 Hz und HDR in Verbindung mit den Xbox Series X und Grafikkarten der Reihe Nvidia GeForce RTX 30. Das funktioniert nämlich nicht korrekt, sodass es zu Bildaussetzern bzw. einen schwarzen Screen kommt. Yamaha stellte eine Lösung in Aussicht und wird nun endlich konkreter.

HDMI 2.1-Bug kann nur mittels Bord-Tausch behoben werden

Betroffen sind da diverse Modelle wie die RX-V4A, RX-V6A, RX-A2A, TSR-400 und TSR-700. Von dem Problem verschont bleiben übrigens die neuen Aventage-Modelle. Wir sprechen hier also nur über die Geräte aus dem Vorjahr. Wie Yamaha nun eingestehen muss, kann man das HDMI-2.1-Problem an seinen AV-Receivern nicht über ein Firmware-Update lösen. Vielmehr würden betroffene Kunden ab Herbst 2021 die Gelegenheit haben, an ihren Yamaha-Receivern das Board tauschen zu lassen.

Yamaha RX-A2A 8K AV-Receiver in der Perspektive
Yamaha RX-A2A 8K AV-Receiver in der Perspektive – dieses Modell ist fehlerfrei

Das ist eine elegantere Lösung als die von Sound United bzw. Denon und Marantz, die mit einem externen Adapter arbeiten, der auch einen eigenen Stromanschluss benötigt. Der Board-Austausch wird bei Yamaha kostenlos sein und im Herbst 2021 beginnen. Für 24 Monate nach Anlaufen dieser Initiative wird die Aktion für alle Kunden kostenlos zu beanspruchen sein.

Yamaha will bald weitere Informationen preisgeben

Zum genaueren Ablauf will Yamaha im Verlauf des Sommers noch genauere Angaben machen. Man weist darauf hin, dass der Austausch für Kunden nur notwendig ist, wenn sie eine Xbox Series X oder eine Grafikkarte der Reihe Nvidia GeForce RTX mit 4K bei 120 Hz in Verbindung mit ihrem AVR nutzen wollen. Wer also ohnehin kein Gamer ist, für den ist die Aktion eher optional und eine Abwägungssache.

Preis: € 449,00 Bester Preis
Versand: € 5,99 Verfügbarkeit: 1
Versand: n. a. Verfügbarkeit: N/A
Versand: n. a. Verfügbarkeit: auf Lager
Versand: n. a. Verfügbarkeit: lieferbar - in 8-10 Werktagen bei dir
Versand: n. a. Verfügbarkeit: Auf Lager
Zuletzt aktualisiert am 30. August 2026 um 05:49 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Preis: € 584,00 Bester Preis
Versand: n. a. Verfügbarkeit: Nur noch 18 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Versand: € 4,95 Verfügbarkeit: lieferbar - in 1-2 Werktagen bei dir
Versand: € 4,90 Verfügbarkeit: 1
Versand: n. a. Verfügbarkeit: auf Lager
Zuletzt aktualisiert am 30. August 2026 um 04:41 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Panasonic JXW834: Neue 4K-LCD-Serie mit Android TV vorgestellt (UPDATE)

Panasonic hat seine neuen 4K-LCDs mit Android TV vorgestellt. Somit besteht direkt an den TVs der Zugriff auf den Google Play Store.

Update: Die Panasonic 4K LCD TVs der JXW834-Serie mit Android TV kann bereits bei mehreren Händlern bestellt werden. Hier geht es direkt zum Preisvergleich!

Originalbeitrag: Abseits seiner neuen OLED-Fernseher für das gehobenere Marktsegment und den LCD-Serien JXW944 und JXW854 hat der japanische Hersteller auch noch die darunter angesiedelte Reihe JXW834 hervorgezaubert. Hier handelt es sich um eine weitere LCD-Modellreihe. Dieses Mal ist jedoch Android TV als Betriebssystem installiert. Dadurch besteht Zugriff auf den Google Play Store mit seiner App-Vielfalt.

4K LCD-TV für Jedermann (und Jederfrau)

Im Inneren werkelt der HCX-Prozessor und Panasonic ordnet das Panel als HDR Bright Panel Plus ein, was aber in erster Linie beim japanischen Hersteller eine Kategorisierung für das Marketing ist. Neben HDR10 unterstützen diese TVs auch HDR10+ Adaptive und Dolby Vision. Ebenfalls können der Google Assistant und Chromecast built-in beansprucht werden. Über die neue Fernbedienung mit Mikrofon kann der Sprachassistent direkt genutzt werden. Panasonic bedient sich im Übrigen eines Kniffs: Wer mag, kann auch auf die Benutzerführung im Design von My Home Screen zurückgreifen, wenn die MyApp-Taste aufgerufen wird.

Die Panasonic JXW834 bieten für Gamer lediglich ALLM
Die Panasonic JXW834 bieten für Gamer lediglich ALLM

Analog zum My Home Screen 6.0 ermöglicht es das Quick Menü, Einstellungen für Bild und Ton vorzunehmen. Der Triple Tuner sorgt für TV-Empfang von Antenne, Satellit oder Kabel. Für Gamer ist hier leider nur ALLM (Auto Low Latency Mode) an Bord – VRR und 4K bei 120 Hz bleiben außen vor. Erhältlich sind die JXW834-Fernseher in den Bildgrößen 65, 58, 50 und 40 Zoll.

Termin und Preise der JXW834-Fernseher

Die Preise der 4K LCD-Modelle JXW834 wurden bereits kommuniziert. Die Preisrange reicht von 599 Euro (40 Zoll) bis hin zu 1.299 Euro (65 Zoll). Die JXW834 Fernseher wurden in der ersten Vermarktungswelle in großen Technikmärkten wie Media Markt oder Saturn gelistet, stehen jetzt aber auch bei anderen Händlern zur Betellung bereit. Konkrete Preise und Termine findest du anbei:

Highlight-Features Panasonic JXW834:

  • 4K LCD Fernseher (3.840 x 2.160)
  • 40, 50, 58 und 65 Zoll
  • 60Hz Panel
  • HLG, HDR10, HDR10+ Adaptive, Dolby Vision
  • Filmmaker Mode
  • HCX-Bildprozessor
  • 3 x HDMI 2.0
  • eARC (enhanced Audio Return Channel)
  • ALLM (Auto Low Latency Mode)
  • 2x 20 Watt Soundsystem
  • Triple Tuner (DVB-S2/C/T2 HD)
  • Google Assistant (built in)
  • Chromecast (built-in)
  • WLAN 5
  • Bluetooth
  • Android TV Betriebssystem

Kaufempfehlung: Sony 65XH9005 4K LCD TV mit HDMI 2.1 für nur 899 Euro!

Media Markt reduziert den Preis des Sony 65XH9005 65 Zoll 4K LCD TVs mit direktem LED Backlight und HDMI 2.1 (zwei Anschlüsse) auf nur 899 Euro! Ein unschlagbarer Preis!

Ziehen wir den aktuellen Preisvergleich auf idealo.de zurate, sehen wir, dass es die 65 Zoll-Version des XH9005 (auch XH90 genannt) bei keinem Online-Shop günstiger zu kaufen gibt. Erst vor Kurzem hat Media Markt den Preis auf 899 Euro (kostenloser Versand) reduziert. Davor lag der Preis immer noch bei rund 970 Euro. Otto.de bietet den TV ebenfalls für 899 Euro an, verlangt jedoch Versandkosten von rund 30 Euro.

Sony 65XH9005: Optimales Preis-/Leistungsverhältnis

Der Sony 4K Fernseher aus 2020 konnte bereits im letzten Jahr mit seinem klasse Preis-/Leistungsverhältnis punkten (Unser Test der 55 Zoll Variante). Und jetzt gibt es die größere 65-Zoll Variante ebenfalls zu einem Preis, bei dem man eigentlich nichts falsch machen kann. Der 4K LCD TV besitzt ein 120Hz-Panel, welches via HDMI 2.1 (2x HDMI 2.1 + 2x HDMI 2.0) mit 4K@120Hz Bildsignalen versorgt werden kann. Wir möchten euch nicht vorenthalten, dass es, je nach Bildquelle, zu geringen Unschärfen im 4K@120Hz-Betrieb kommen kann. Jedoch fallen diese, z.B. Ingame nicht wirklich auf. Wer den TV jedoch als „Monitor“ nutzen möchte, sollte hier auf den 4K@60Hz Betrieb umschwenken, damit alles pixelgenau dargestellt werden kann.

HDMI 2.1 mit eARC, AirPlay 2 uvm.

Ansonsten wäre noch das direkte LED-Backlight zu erwähnen, welches in dieser Preis- und Ausstattungsklasse natürlich nicht absolut fein gerastert ist, aber immer noch weitaus bessere Ergebnisse (Kontrast / Schwarzwert) liefert, als ein vergleichbarer TV mit EDGE-LED-Backlight. Ansonsten hat der TV eigentlich alles was man benötigt. Über Android TV können alle namhaften Streamingdienste (Netflix, Prime Video, DAZN, Disney+ usw.) abgerufen werden, Inhalte von mobilen Geräten lassen sich via Chromecast oder Apple AirPlay 2 drahtlos auf das TV-Gerät übertragen und zusätzliche HDMI 2.1 Features wie eARC (enhanced Audio Return Channel) stehen ebenfalls bereit. Nur VRR und ALLM müssen noch via Firmware-Update nachgereicht werden. Womöglich parallel zum VRR+ALLM-Update für die PlayStation 5.

Das Angebot ist entweder auf Zeit oder auf eine bestimmte Menge begrenzt. Wer sich für den TV interessiert, sollte somit nicht allzu lange warten.

Netflix goes Gaming: Streaming-Anbieter plant mehr interaktive Unterhaltung

Netflix interessiert sich offenbar für den Gaming-Markt. Zumindest hat der Streaming-Anbieter weitere Bestrebungen in Sachen „interaktives Entertainment“ bestätigt.

Netflix bietet ja bereits interaktive Inhalte an, die man allerdings nicht als vollwertige Spiele bezeichnen kann. Vielmehr handelt es sich um interaktive Filme bzw. Serien. Als Beispiele wären da „Black Mirror: Bandersnatch“, „Du gegen die Wildnis“ oder auch „Der gestiefelte Kater und das magische Buch“ zu nennen. Zudem erteilte man die Freigabe für einige Spiele, etwa zur dritten Staffel von „Stranger Things“.

Beliebte Netflix Originals als Games

Nun soll Netflix aber tatsächlich Führungskräfte aus der Gaming-Branche anwerben, um etwas ernster zur Sache zu gehen. Was genau der Streaming-Gigant plant, ist aber noch ungewiss. Man munkelt, es könnte sich um eine Spiele-Flatrate ähnlich wie Apple Arcade handeln. Dann wäre aber die Frage, wie man das Ganze handhaben wollte: In Zusammenarbeit mit Partnern als Downloads oder etwa via Cloud-Gaming. Da müsste man dann direkt mit Anbietern wie Google Stadia, Nvidia GeForce Now und Amazon Luna konkurrieren.

Netflix selbst hat gegenüber GameSpot offiziell bestätigt, dass man mehr im Bereich interaktive Unterhaltung plane. Weiter Details bleibt der Streaming-Anbieter jedoch schuldig. Es verwundert nicht, dass Netflix im Gaming-Segment Potenzial sieht: Mittlerweile werden mit Gaming höhere Umsätze erreicht, als mit der Film- und Musikindustrie. Allerdings hat die Vergangenheit auch gezeigt, dass Neueinsteiger es schwer haben.

Amazon und Google beißen sich am Gaming-Markt die Zähne aus

So haben es sowohl Amazon als auch Google versucht, im Gaming-Markt Fuß zu fassen. Google Stadia wurde aber deutlich schlechter angenommen als erwartet und bleibt im Bezug auf die Nutzerzahlen bisher weit hinter Googles Erwartungen zurück. Amazon wiederum versuchte sich an der Entwicklung von Triple-A-Spielen und verbuchte mit Titeln wie „Crucible“ nur Flops. Ob Netflix da bessere Karten hätte, kann uns nur die Zeit zeigen.

Philips startet Sofortbonus-Aktion mit bis zu 1.000 Euro Rabatt beim TV-Kauf (MediaMarkt.de)

Philips will euch zu TV-Geräten mit Ambilight locken. Daher startet man seine Sofortbonus-Aktion, bei der ihr bis zu 1.000 Euro beim Kauf eines Fernsehers sparen könnt.

HIER GEHT ES ZUR AKTION!

Die Aktion laufe laut Philips ab heute bis inklusive 13.06.2021 für teilnehmende Fernsehgeräte von Philips mit Ambilight. Der Lauf muss allerdings bei einem teilnehmenden Händler erfolgen. Laut der offiziellen Website zur Aktion sind da unter anderem Amazon.de, MediaMarkt, Saturn, Euronics, Otto und Expert mit von der Partie. Anbei alle preisreduzierten Philips TV-Geräte auf MediaMarkt.de:

Wie es meistens bei solchen Aktionen der Fall ist, so erhaltet ihr den maximalen Rabatt nur beim Kauf eines Flaggschiffs. Konkret gibt es 1.000 Euro Sofortrabatt nur beim Kauf des OLED+ 65OLED984/12. Er kostet dann beispielsweise bei MediaMarkt aktuell 3.099 statt 4.099 Euro – immer noch eine stolze Summe für einen 65-Zoll-TV, selbst wenn dieser mit der Bowers & Wilkins Soundlösung und 4-seitigem Ambilight doch ganz schick ist.

Auf andere Modelle wie die Performance Series mit dem LCD-TV 75PUS8505/12 erhaltet ihr bei dem genannten, spezifischen Modell beispielsweise 300 Euro Sofortabzug. Bei anderen Modellen wie dem 43PUS8555/12, einem anderen LCD der Performance-Series, sinkt der Abzug etwa nur noch auf lapidare 40 Euro. Da müsst ihr also mal schauen, inwiefern sich der Rabatt für den TV eurer Wahl tatsächlich lohnt.

Sofortrabatt heißt: Keine Registrierung notwendig

Angenehm ist natürlich, dass ihr im Gegensatz zu Cashback-Aktionen, wie Samsung sie gerne startet, keinerlei Rechnung oder persönliche Daten übermitteln müsst. Der Abzug des Rabatts erfolgt stattdessen direkt beim Kauf. Das ganze Spielchen lohnt sich natürlich überwiegend dann, wenn ihr ohnehin einen Fernseher von Philips ins Auge gefasst hattet und nun beim geplanten Kauf dank der Aktion ein wenig sparen könnt.

Der OLED706 4K OLED TV mit HDMI 2.1 und 3-seitigem Ambilight
Der neue OLED706 4K OLED TV mit HDMI 2.1 und 3-seitigem Ambilight

Hinter der Marke Philips steckt mittlerweile im TV-Segment in Europa TP Vision. Ein Alleinstellungsmerkmal der Fernseher ist die Ambilight-Hintergrundbeleuchtung, die sich den Inhalten am Bildschirm anpasst.

BOE präsentiert erstes, selbstleuchtendes AMQLED-Display aus dem Drucker (55 Zoll)

Displayhersteller BOE präsentiert auf der digitalen SID 2021 das erste, selbstleuchtende 55 Zoll QD-Display (AMQLED), dass komplett mit Drucktechnik hergestellt wurde.

Selbstleuchtend bedeutet in diesem Fall, dass das Display nicht auf Licht-gebende Schichten, wie sie bei LCD-TVs üblich sind (LED oder Mini LED), angewiesen ist, sondern dass jeder Pixel sein eigenes Licht emittiert. Also im Prinzip der gleiche bzw. ähnliche Aufbau, wie ein OLED-Display, bei dem auch jeder der organischen LED-Pixel (besteht meist aus vier Subpixeln in weiß, rot, grün und blau) als eigene Lichtquelle fungiert. Das selbstleuchtende QD-Display, auch AMQLED genannt, von BOE ist aus mehreren Gründen interessant. 

AMQLED übertrifft OLED

Der Aufbau des AMQLED-Displays von BOE
Der Aufbau des AMQLED-Displays von BOE

Zum einen nutzt das Display für die Farbdarstellung Quantum Dot-Material, dass im Gegensatz zu organischen Materialien wie sie in OLED-TVs vorkommen, keine Anfälligkeit für Einbrennen (Burn-In) zeigen soll. Das Kontrastverhältnis wird von BOE mit 1.000.000:1 angegeben, was impliziert, dass der Schwarzwert und der maximale Helligkeitswert des Displays sich auf dem Niveau eines OLED-Displays bewegen dürfte. Was wunderbar klingt, ist dagegen die Farbraumabdeckung. Das Display soll 90% des BT.2020 Farbraums wiedergeben können. LCD und OLED TVs können meist nur 75-85% wiedergeben. Der einzige Wert, der uns für eine vorläufige Qualitätseinschätzung fehlt, ist die maximale Helligkeit bzw. durchschnittliche Helligkeitsleistung (APL) bei großflächigen Darstellungen.

Geringe Produktionskosten dank Druckverfahren

Und zuletzt soll die „Material Utilization Rate“, also der Prozentsatz an Materialien, die auch wirklich im Endprodukt Verwendung finden bei 90 Prozent liegen. BOE rechnet also lediglich mit einem Materialausschuss von rund 10 Prozent, was sich natürlich positiv auf die Produktionskosten auswirkt. Für BOE ist dies auch der vorrangige Grund, wieso man sich für die Entwicklung und Investition in die Drucktechnik entschieden hat. Wir sind gespannt, welche TV-Hersteller die Displaytechnik von BEO in marktfähige Produkte überführen werden. Den Trailer für das 55 Zoll AMQLED-Display könnt ihr nachfolgend einsehen (ab Minute 2:30):

Neuer Apple TV 4K gibt Audiosignale von TV, Konsole & Co. an HomePods weiter (eARC)

Die zweite Generation des Apple TV 4K (2021) unterstützt erstmals HDMI 2.1 mit eARC. Über die Schnittstelle lassen sich Audiosignale von TV, Konsolen & Co. drahtlos an HomePod Lautsprecher weiterleiten.

Der alte Apple TV 4K (2017) war ebenfalls in der Lage, Audiosignale an maximal zwei HomePod-Lautsprecher weiterzuleiten. Dieser „Heimkino“-Modus funktionierte jedoch nur mit den integrierten Streaming-Apps, Spielen und der Menüoberfläche des Apple TV. Mit der zweiten Generation des Apple TV 4K  (2021), können auch Audiosignale von externen Geräten wie einem TV-Gerät, Spielekonsolen und Co. via eARC (enhanced Audio Return Channel) auf einen HomePod übertragen werden.

Audiostreaming via eARC bald für mehr Endgeräte?

Diese Entdeckung ist dahin gehend interessant, als dass Apple dieses Feature für ein Endgerät bereitstellt (HomePod), dessen Entwicklung und Produktion bereits eingestellt wurde. Somit ergibt die eARC-Integration auf den ersten Blick keinen Sinn. Es ist aber gut möglich, dass die Weiterleitung von Audiosignalen bald auch in Kombination mit anderen Endgeräten, z.B. Apple AirPods, AirPods Max oder mit noch nicht angekündigten Geräten, funktioniert. Bloomberg hatte erst vor Kurzem berichtet, dass Apple an einem Hybrid aus Apple TV 4K und HomePod, ähnlich dem Amazon Fire TV Cube, arbeite.

Der neue Apple TV 4K mit A12 Bionic Chipsatz, HDMI 2.1-Schnittstelle und der neuen Fernbedienung wird in diesen Tagen an Vorbesteller versendet. Unschlüssige Käufer dürfen gerne die ersten Reviews abwarten. Wer jedoch noch keinen Apple TV 4K besitzt, für den gibt es eigentlich überhaupt keinen Grund, nach der veralteten Hardware Ausschau zu halten. Allein die neue Fernbedienung, die die Menüführung absolut vereinfacht, rechtfertigt in unseren Augen bereits den Aufpreis von rund 30 Euro, den man laut den aktuellen Preisvergleichen investieren müsste: