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HDR10+: Google nutzt dynamisches HDR-Format für seinen Chromecast

Das dynamische HDR-Format HDR10+ sichert sich mehr Zuspruch. So hat sich Google zu dem Standard bekannt und will HDR10+ für seinen Chromecast mit Google TV einsetzen.

Damit nimmt HDR10+ aktuell dann doch mehr Fahrt auf, als man dem Standard zuletzt zugetraut hätte. Denn auch Paramount bekannte sich für seinen hauseigenen Streaming-Anbieter Paramount+ ja jüngst zu HDR10+. Zuletzt wurde HDR10+ vorwiegend von Samsung forciert und die Luft wurde immer dünner. Denn mittlerweile setzen die meisten Hersteller auf Dolby Vision. Selbst ehemalige HDR10+-Verfechter fahren mittlerweile meistens zweigleisig. Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video, Disney+ und Netflix konzentrieren sich ebenfalls auf Dolby Vision.

Googles Unterstützung für HDR10+ ist grundsätzlich nicht neu, denn man bindet das dynamische HDR-Format ja auch für YouTube und Google Play Filme & Serien ein. Offen ist aber noch, ob Google nun seinen bereits veröffentlichten Google Chromecast mit Google TV um HDR10+ aufstocken möchte oder sich die Unterstützung nur auf zukünftige Geräte bezieht. Es klingt aber so, als sollte es ein Update für den bereits erschienenen Mediaplayer geben.

Amazons Produkte wie der Fire TV Cube unterstützen bereits HDR10+

Amazon unterstützt mit seinen günstigen Fire TV 4K ebenfalls HDR10+, sodass es nichts Neues ist, dass dieser Standard auch von günstigen Streaming-Geräten einbezogen wird. Die Anzahl der Inhalte mit HDR10+ ist aber im Gegensatz zu jenen mit Dolby Vision aktuell recht eingeschränkt. Da muss man die Zukunft einmal beobachten.

Wird Samsung noch Dolby Vision adoptieren?

Ein Todesstoß für HDR10+ wär es natürlich, wenn Samsung letzten Endes doch noch Dolby Vision adoptoeren würde. Das steht zwischen den Zeilen nun erstmals im Raum, da es heißt, dass Samsung von LG Display OLED-Panels einkaufen möchte. Und ein OLED-TV ohne Dolby Vision ist im Jahr 2021 kaum noch vorstellbar.

Yamaha arbeitet weiter am HDMI 2.1-Problem + neue AV-Receiver geplant

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Yamaha kämpft weiterhin um eine Lösung um das Problem mit der HDMI 2.1-Schnittstelle im aktuellen AV-Receiver-Lineup in den Griff zu bekommen. Überarbeitete Varianten ohne fehlerhaften HDMI 2.1-Chip sind in Arbeit.

Sound United (Denon und Marantz) haben es vorgemacht und präsentierten mit dem kostenlosen HDMI 2.1-Adapter eine nicht ganz so schöne Lösung für die HDMI 2.1-Problematik – aber zumindest eine Lösung. Yamaha bemüht sich indes weiterhin, die fehlerhafte Zuspielung (Schwarzer Bildschirm) bestimmter Videosignale in den Griff zu bekommen. Betroffen sind derzeit die Modelle RX-V4A, RX-V6A, RX-A2A, TSR-400 und TSR-700. Wir würden vermuten, dass es bei Yamaha ebenfalls auf eine externe „Adapter-Lösung“ hinausläuft. Eine „Rückrufaktion“ mit Austausch der Anschluss-Platine bzw. der HDMI 2.1-Chipsätze wäre sicherlich mit einem zu hohen Kosten- und Organisationsaufwand verbunden. Zudem könnten Kunden für längere Zeit ihre Soundanlage nicht nutzen. Das offizielle Statement von Yamaha:

„In Bezug auf die aktuellen Modelle (RX-A2A, V6A, V4A) untersuchen wir derzeit noch, wie wir mit dem Problem umgehen sollen. Wir werden das gemeldete HDMI 2.1-Problem über zukünftige Updates beheben, um den Kunden die beste verfügbare Lösung zu bieten, es braucht jedoch Zeit, um alle Probleme rund um HDMI2.1 zu klären. „

Was war passiert?

So ziemlich alle Hersteller, darunter auch Yamaha, nutzten für das 2021-Lineup die HDMI 2.1-Chipsätze von Panasonic Solutions. Diese erwiesen sich nach Marktstart jedoch als fehlerhaft, sodass die bestmögliche visuelle Darstellung der neuen Spielekonsolen Xbox Series X und PlayStation 5 nicht in 4K@120Hz mit HDR erfolgen konnte. Hierbei handelt es sich auch um den einzigen Fehler der Schnittstelle, alle anderen Kombinationen aus Auflösung, Bildwiederholungsrate und Dynamikumfang funktionieren ohne Probleme.

Unter anderem betroffen, der RX-V6A (links) und RX-V4A (rechts)
Unter anderem betroffen, der RX-V6A (links) und RX-V4A (rechts)

Yamaha plant überarbeitetes AV-Receiver-Lineup

Yamaha bemüht sich parallel um einen „Refresh“ seines 2021 AV-Receiver-Lineups. Denon und Marantz liefern ihre 2021-Modelle bereits mit korrigierten Chipsätzen aus, leider scheint es aber keine offensichtliche Kennzeichnung für die überarbeiteten AV-Receiver zu geben. Man muss somit den Händler vor Kauf kontaktieren, ob es sich um ein „altes“ oder „neues/korrigiertes“ Modell handelt. Yamaha wird einen ähnlichen Weg gehen und kündigte gegenüber flatpanelshd.com an, dass „AV-Receiver mit 8K/60Hz und 4K/120Hz Passthrough in absehbarer Zeit (vielleicht sogar innerhalb eines Monats) vorgestellt werden“. Hoffentlich mit aktualisierter Typenbezeichnung, z.B. RX-V4A² oder RX-V4B.

Sharp vertreibt weltweit größtes 8K Display mit 120 Zoll Diagonale

Sharp hat sein neues 8K-Display mit 120-Zoll für den professionellen Einsatz angekündigt. Das 8M-B120C mit UV²A-Technologie liefert sogar 8K-Bilder mit 120Hz.

120 Zoll – 4 Quadratmeter – 33 Millionen Pixel. Das sind die Eckzahlen des 8K-Displays 8M-B120C, das ab sofort bei Sharp und lizenzierten Händlern geordert werden kann. Die Ausmaße des Bildschirmes und dessen Eigenschaften zeigen, dass Sharp mit diesem Modell professionelle Umgebungen in den Fokus nimmt. Das 8K-Display (kein TV, da kein Tuner integriert) soll eine realistische und detailreiche Bilddarstellungen in so ziemlich jeder Umgebungssituation liefern. Sharp nennt als Beispiel die Medizinbranche, Flugsicherungen, die Börse oder Ausstellungs- und Verkaufsräume – überall, wo es Detailtreue und Präzision ankommt.

2048 Dimming Zonen – 1.000 cd/m² (max)

Der Sharp 8M-B120C im Showroom eines Premium-Autohändlers
Der Sharp 8M-B120C im Showroom eines Premium-Autohändlers

Der LCD-Screen nutzt Sharps UV²A-Technologie, die die Bildqualität und Energieeigenschaften des Displays verbessern. Die Flüssigkristalle des LCD-Displays richten sich dabei an dem Einfallwinkel der natürlichen Lichtquelle aus, um jederzeit bestmögliche Kontraste und einen breiten Betrachtungswinkel zu gewährleisten. Parallel dazu liefert das Display eine hohe Lichtdurchlässigkeit und liefert im Durchschnitt 600 cd/m² mit Spitzenlichtern von bis zu 1.000 cd/m². Auf 120 Zoll ist das eine beachtliche Leistung. 2.048 dimmbare Zonen sorgen darüber hinaus für breite Kontraste (3.500:1) und gute Schwarzwerte. Auch HDR ist mit an Bord, laut Datenblatt wird HLG (Hybrid-Log Gamma) und PQ (HDR10) unterstützt und kann nativ über das 10-bit-Panel dargestellt werden.

8K mit 120Hz dank „Frame-Doubling“

Ein dickes Ding: Der Sharp 8K 120 Zoll Bildschirm wiegt über 180 kg
Ein dickes Ding: Der Sharp 8K 120 Zoll Bildschirm wiegt über 180 kg

Die vierfache 4K (3.840 x 2.160) Auflösung auf 120-Zoll bringt auch so seine Tücken mit sich. Bewegte Inhalte in nativer 8K-Auflösung (7.680 x 4.320) können bei schnellen Bewegungen (z.B. Kameraschwenks) schnell ins Stottern geraten. Eigentlich sind 8K-Displays aufgrund ihrer HDMI 2.1-Schnittstelle auf 8K@60Hz beschränkt, mit den „Frame-Doubler“ wird die Bildwiederholungsrate auf 120Hz bzw. 120 Bilder pro Sekunde angehoben um auch actionreichen Content ruckelfrei darstellen zu können. Im Grunde genommen wird es sich hierbei um eine Zwischenbildberechnung handeln.

HDMI 2.1 mit 48 Gbit/s

Über vier HDMI 2.0a-Anschlüsse können unterschiedliche Bildsignale parallel auf dem 120-Zoll-Behemoth dargestellt werden, oder man nutzt die integrierte HDMI 2.1 Schnittstelle mit der Unterstützung der vollen 48 Gbit/s-Bandbreite. Vier integrierte 10 Watt sowie zwei 15 Watt Lautsprecher runden die Ausstattung des 8M-B120C ab.

Das 8K Display im 16:9-Format wiegt übrigens um die 180kg und soll über 200.000 Euro kosten. Da loben wir uns doch die etwas kleineren 8K-Fernseher von Samsung und co. die in 75 und 85 Zoll noch recht bezahlbar sind.

tvOS 14.5 Update jetzt verfügbar mit Farbbalance-Kalibrierung + Support für PS5 & XBSX Controller

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Apple hat das tvOS 14.5 Update für den Apple TV 4K veröffentlicht. Die neue Version des Betriebssystems bringt neue Features wie eine Farbbalance-Kalibrierung oder den Support der PS5 und Xbox Series X|S-Controller mit sich. 

Erst vor wenigen Tagen wurde der Apple TV 4K der 2. Generation (mit A12 Bionic & HDMI 2.1) vorgestellt. Bereits jetzt gibt es einige neue Features, von denen auch die aktuelle Variante des Apple TV 4K aus 2017 (sowie der Apple TV HD) profitiert. Die neuste Version des Betriebssystems wird je nach Einstellungen am Apple TV automatisch oder manuell installiert. In den Einstellungen unter System>Softwareupdates>Software aktualisieren könnt ihr die Installation von tvOS 14.5 manuell anstoßen. Nach einem kurzen Download gefolgt von einem Neustart befindet ihr euch auf der neuen Plattform.

Farbbalance auf dem Apple TV 4K kalibrieren

Die automatische Bildkalibrierung des Apple TV 4K (Gen 2) erfolgt über die Kamera eines Apple iPhone
Die automatische Farbkalibrierung des Apple TV 4K (Gen 2) erfolgt über die Kamera eines Apple iPhone

Eines der interessantesten neuen Features ist sicherlich das Verfahren zur Korrektur der Farbbalance. Mittels der Kamera eines iPhones (mit FaceID und iOS 14.5) kann so die dargestellte Bildqualität verbessert werden. Dabei sei angemerkt, dass mit der Kalibrierung lediglich die „falschen Bildeinstellungen“ des Fernsehers lokal, auf dem Apple TV 4K korrigiert werden. Ändert ihr danach z.B. den Bildmodus am TV, stimmt die Farbbalance vielleicht nicht mehr. Die „Color Balance“-Kalibrierung funktioniert für SDR und HDR (HDR10) Inhalte, jedoch nicht für Dolby Vision, da das Format einen dynamischen Ansatz verfolgt.

Angepasste Bildraten und „ausgelagerte“ Apps

Angeknüpft an das Thema Bildqualität liefert tvOS 14.5 die Integration weiterer Bildraten-Optionen von 29.97 Hz und 59.94 Hz und somit die korrekte Ausgabe bestimmter Filme und Serien. Früher wurden die Bildrate auf 30 Hz und 60Hz „glattgezogen“ was zu Rucklern führen konnte. Mit der Spracheingabefunktion „Type to Siri“ lassen sich Texte einsprechen und bietet somit eine gute Alternative zum Onscreen-Keyboard. Installierte Apps, die länger nicht benutzt wurden, können automatisch entfernt werden, um Platz zu sparen. Die App bleibt dabei im Menü sichtbar und wird erneut heruntergeladen, sobald diese ausgewählt wird. Daten und gespeicherte Fortschritte (z.B. bei Spielen) bleiben jedoch erhalten. Diese Funktion kann unter Einstellungen>Apps>Apps auslagern aktiviert werden.

Support für PS5 & Xbox Series X|S Controller

Dualsende Conroller Playstation 5
Der Apple TV 4K kann jetzt auch mit dem neuen PlayStation 5 DualSense Controller gesteuert werden.

Wer den Apple TV 4K auch zum zocken nutzt (z.B. via Apple Arcade), wird sich über die Unterstützung der Xbox Series X|S und PlayStation 5 Controller freuen! Weil besser als mit der aktuellen Controller-Referenz lassen sich Spiele sicherlich nicht steuern.

HDR10+ sichert sich Streamingdienst Paramount+ als neuen Unterstützer

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Die HDR10+ Technologies LLC hat sich mit Paramount+ einen weiteren Unterstützer des dynamischen HDR-Formats ins Boot geholt. Wir bezweifeln jedoch, dass dies viel an der Akzeptanz von HDR10+ ändert.

Paramount+ ist derzeit nur in den USA, Kanada, vier nordischen Ländern und mehreren südamerikanischen Staaten verfügbar. Eine Ausweitung nach Australien und weiteren europäischen Ländern soll kurz bevorstehen. An dieser Stelle könnte man sich natürlich über die Fragmentierung des Streaming-Markts aufregen, der mit dem Start neuer Plattformen wie Disney+ oder HBO Max nicht nur unübersichtlicher, sondern im Endeffekt für den Kunden auch teurer wird. Das ist aber ein Thema für einen anderen Beitrag.

Paramount+ hält die Fahne für HDR10+

Paramount besitzt neben Disney, Warner und Universal einen der größten Film- und Serienkataloge
Paramount besitzt neben Disney, Warner und Universal eine der größten Film- und Serienkataloge

Paramount+ wird das dynamische HDR-Format HDR10+ bei neuen Serien wie „The Stand“ zum Einsatz bringen. Eigentlich ist das Format nur interessant, weil dieses vom TV-Weltmarktführer Samsung Electronics unterstützt wird. So kann Besitzern eines Samsung Fernsehers eine eigene Lösung zum etablierten Konkurrenzformat Dolby Vision HDR geboten werden. In meinen Augen ist dies nicht viel mehr als ein Marketing-Gig sowie der Versuch der HDR10+ Technologies LLC die Fahne für das Format irgendwie oben zu halten. Letztendlich wird ein Großteil des Film- und Serienkataloges auf Paramount+ ebenso in Dolby Vision angeboten und die Akzeptanz des Konkurrenzformats ist weitaus größer.

Großer Film & Serienkatalog

Was gibt es eigentlich auf Paramount+ zu sehen? Serien wie SpongeBob Schwammkopf, NCIS, The Handmaid’s Tale, Star Trek: Discovery oder die Animationsserie Star Trek: Lower Decks laden zum bingewatchen ein. An der Filmfront ist Paramount auch nicht schlecht aufgestellt. Das Transformers Franchise, Sonic The Hedgehog, die Mission Impossible Filme, die Iron Man Trilogie uvm. zählen zu den bekannteren Beispielen. Zudem kann das Unternehmen auf einen großen Backkatalog zurückgreifen wie z.B. Tomb Raider, Forrest Gump, Braveheart oder Der Pate.

Wann genau Paramount+ in Deutschland starten wird und vor allem zu welchem Preis (in den USA kostet das monatliche Abonnement 9.99 $US, das Jahresabonnement 99 $US) stezt zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

Denon & Marantz lösen Probleme mit 4K/120 Hz und 8K über kostenlosen Adapter

Denon und Marantz veröffentlichten Mitte 2020 ihre ersten AVRs mit HDMI 2.1. Letzteres funktionierte jedoch leider in einigen Szenarien nicht problemlos. Jetzt kündigen die beiden Hersteller eine dauerhafte Lösung für ihre Käufer an.

Update (27.04.2021):

Denon und Marantz liefern seit einiger Zeit auch schon AVR-Modelle aus, die das in diesem Artikel beschrieben Problem nicht mehr haben. Sie verwenden bereits einen korrigierten Chipsatz. Solltet ihr also eines der neueren Exemplare erwischt haben, könnt ihr natürlich auf die Anforderung des HDMI-Adapters verzichten.

Originalartikel:

Wir hatten über das neue Receiver-Angebot von Denon ja zum Start berichtet. Rasch gab es dann aber Meldungen zu Problemen bei der Nutzung von HDMI 2.1. Nicht nur die Modelle von Denon, auch die von Marantz sowie von Yamaha waren betroffen. Verantwortlich war nämlich ein Chipset von Panasonic Solutions (mittlerweile zu Nuvoton Technology gehörig), das in den AV-Receivern verbaut worden ist.

Welches Problem ergab sich daraus? Nun, bei Nutzung von Fixed Rate Link (FRL), einer standardisierten Übertragung, via HDMI 2.1 blieb das Bild schwarz, wenn wie Xbox Series X|S oder aktuelle Grafikkarten mit HDMI 2.1 Verwendung fanden. Ausgenommen blieb nur die PlayStation 5 aufgrund einer abweichenden Einbindung. Eine Lösung war nicht so einfach, da das Problem Hardware-basiert ist. Entsprechend mussten Denon und Marantz, beide Teil von Sound United, auch mit einer Hardware-Lösung um die Ecke kommen: einem Adapter.

Diesen Adapter liefern Denon und Marantz bald betroffenen AVR-Nutzern
Diesen Adapter liefern Denon und Marantz bald betroffenen AVR-Nutzern

Obiges Bild zeigt den HDMI-Adapter SPK618, welchen Denon und Marantz betroffenen Kunden kostenlos zur Verfügung stellen werden. Er behebe dauerhaft die Kompatibilitätsprobleme mit 4K/120 Hz /8K Gaming-Quellgeräten. Die Kompatibilität des Adapters wird durch eine Firmware-Aktualisierung der betroffenen Geräte gewährleistet, die je nach Benutzereinstellung manuell oder automatisch erfolgt.

So kommt ihr an den SPK618-Adapter

Um den SPK618-Adapter zu erhalten, müsst ihr auf je nach gekaufter AVR-Marke auf www.denon.com/hdmiadapter oder www.marantz.com/hdmiadapter klicken. Dort füllt ihr das Formular mit den notwendigen Angaben aus. Im Rahmen der Garantiezeit erhaltet ihr den Adpater dann kostenlos zugeschickt. Dieses Verfahren gilt für Großbritannien, Deutschland, Österreich, die Niederlande und Frankreich. Die Registrierung wird aber erst ab dem 15. Mai 2021 möglich sein. Der Adapter wird Ende Mai 2021 in Europa ausgeliefert.

Betroffene AVR Modelle von Denon und Marantz:

  • Denon AVC-A110
  • Marantz AV7706
  • Denon AVC-X6700H
  • Marantz SR8015
  • Denon AVC-X4700H
  • Marantz SR7015
  • Denon AVC-X3700H
  • Marantz SR6015
  • Denon AVR-X2700H
  • Marantz SR5015
  • Denon AVR-X2700HDAB
  • Marantz SR5015DAB
  • Denon AVR-S960H
  • Marantz NR1711

Einschaltquoten auf dem Tiefpunkt: Verblasst der Glanz der Oscars?

Die 93. Academy Awards wurden verliehen. Allerdings erreichten die Einschaltquoten der Preisverleihung ihren bisherigen Tiefpunkt.

Wir haben bereits über die Gewinner der 93. Academy Awards alias Oscars berichtet. In diesem Jahr konnte insbesondere Netflix abräumen und sicherte sich für seine Produktionen satte sieben Trophäen. Aber auch „Soul“ von Pixar, der direkt bei Disney+ startete, ist letzten Endes ein Streaming-Film, der mit zwei Oscars prämiert wurde. Das öffentliche Interesse an der Veranstaltung, die viele als Selbstbeweihräucherung Hollywoods kritisieren, nimmt jedoch kontinuierlich ab.

Dass Glanz und Glamour der Preisverleihung verblassen, liegt in diesem Jahr natürlich auch an der Corona-Krise: Viele Kinofilme wurden 2020 verschoben, da die Lichtspielhäuser geschlossen blieben. Das hat indirekt natürlich auch zu den vielen Streaming-Gewinnern in diesem Jahr beigetragen. Allerdings ist es etwas zu einfach, die sinkenden Einschaltquoten nur auf die Pandemie zu schieben. Denn bereits vor COVID-19 sanken die Einschaltquoten der Academy Awards kontinuierlich jedes Jahr.

In diesem Jahr sollen sie in den USA um satte 58 % eingebrochen sein, wenn man mit 2020 vergleicht. So haben in den Vereinigten Staaten nur ca. 9,85 Mio. Zuschauer die 93. Academy Awards verfolgt. 2020 waren es noch 13,75 Mio. mehr. Wie bereits angerissen, ist die Pandemie aber nur eine Erklärung für das abnehmende Interesse unter den Zuschauern. So spekulieren wir, dass vielen Menschen auch Veränderungen bei den Bedingungen sauer aufgestoßen sind.

Diversität wird zum Auswahlkriterium

So sorgte es beispielsweise für viele Kontroversen, dass Nominierungen für etwa den besten Film ab 2024 nur noch infrage kommen, wenn Filme bestimmte Diversitätskriterien erfüllen. Außerdem empfinden mehr und mehr Menschen die Academy Awards als relativ abgehobene Veranstaltung, in der ihr Filmgeschmack nicht repräsentiert wird. Generell hat das Interesse der Menschen an derlei künstlichen Events, die in erster Linie Selbstzweck sind, um die Branche an sich in den Vordergrund zu rücken, abgenommen.

Wir rechnen damit, dass die Academy Awards auch in den kommenden Jahren weiter abrutschen werden und mehr und mehr zu einer Veranstaltung werden, die innerhalb der Filmindustrie noch Prestige genießt, für den „normalen“ Zuschauer aber immer weniger Bedeutung einnimmt.

Tidal Musikstreaming-App erreicht LG Smart TVs (ab 2018) inkl. Dolby Atmos

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Die Tidal-App ist ab sofort auf den webOS-basierten Smart-TVs von LG (ab 2018) verfügbar. Die App bietet Zugriff auf Musikvideos, Wiedergabelisten sowie eine große Auswahl von Titeln mit Dolby Atmos.

Wer einen LG Smart TV (OLED, NanoCell, UHD) mit webOS Betriebssystem (4.0 bis 6.0) aus den Jahren 2018-2021, sowie einen Tidal-Account besitzt, kann sich freuen. Mit der neuen Tidal TV App können Nutzer endlich auf High-Quality MQA-Audiostreams sowie einem wachsenden Angebot an Dolby Atmos Musikstücken auf dem LG Smart TV zugreifen. Voraussetzung ist ein aktives Tidal-Abonnement der Kategorie „HiFi“, welches mit 19.99 Euro zu Buche schlägt. Über die Webseite von Tidal.com ist es möglich, ein kostenloses Probeabo abzuschließen. Zum Reinschnuppern und um ein paar Dolby Atmos Titel auszuprobieren, sicherlich nicht verkehrt.

Die Tidal TV App kann ab sofort im LG Content Store heruntergeladen werden
Die Tidal TV App kann ab sofort im LG Content Store heruntergeladen werden

Von „Kraftwerk“ bis „The Weeknd“

Selbst wenn die LG Smart TVs bereits Dolby Atmos verarbeiten können, werden die Musikstücke über die integrierten Lautsprecher der Fernseher sicherlich nicht so überzeugend rüberkommen. Wer über eine Dolby Atmos Soundbar oder einem 3D-Soundsystem, bestehend aus mehreren Lautsprechern und einem AV-Receiver, verfügt (via eARC verbunden), wird erst das volle Potenzial der Dolby Atmos 3D-Soundtracks erfahren können. Der Katalog an immersiven Audiotracks erstreckt sich über alle Genres, von „Kraftwerk – 3D The Catalogue“, „Hans Zimmers Live in Prague“, „R.E.M – Automatic For The People“, „Ariana Grande – 7 Rings“ oder „The Weeknd – After Hours“.

Über 250.000 hochauflösende Musikvideos

Auf Tidal findet man nicht nur in Dolby Atmos abgemischte Musik, sondern auch über 70 Millionen, teils exklusive Songs, 250.000 hochauflösende HD-Videostreams (Musikvideos, Eigenproduktionen und Live-Events) sowie personalisierte Playlisten und „Radios“. Wer einen Tidal Account eröffnet, kann die Musik mit der Tidal App für iOS und Android natürlich auch unterwegs genießen.

Oscars 2021: Das sind die Gewinner

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Mittlerweile stehen die Gewinner der 93. Academy Awards fest. Besser bekannt sind die begehrten Trophäen natürlich als die Oscars.

Überraschungen gab es im Grunde keine. So wurde ja schon im Vorfeld erwartet, dass „Nomadland“ sicherlich einige der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen würde – und so kam es dann auch. Auch Pixar durfte sich für seinen Animationsfilm „Soul“, der direkt bei Disney+ startete, über zwei Oscars freuen: einmal für den besten Animationsfilm und einmal für den besten Soundtrack.

„Tenet“ von Christopher Nolan hingegen sicherte sich nur einen Oscar für die besten visuellen Effekte. Zu sagen ist natürlich, dass das Oscar-Jahr eher unspektakulär gewesen ist: Aufgrund der Pandemie liefen deutlich weniger hochkarätige Kinofilme an. Das spiegelt sich dann auch indirekt in den Nominierten und Gewinnern der diesjährigen Academy Awards wider. Unten findet ihr alle Gewinner.

Die Gewinner der 93. Academy Awards (Oscars)

  • Bester Film: „Nomadland“
  • Bester Hauptdarsteller: Anthony Hopkins („The Father“)
  • Bester Nebendarsteller: Daniel Kaluuya („Judas and the Black Messiah“)
  • Beste Hauptdarstellerin: Frances McDormand („Nomadland“)
  • Beste Nebendarstellerin: Yuh-Jung Youn („Minari“)
  • Bester Animationsfilm: „Soul“
  • Beste Kinematografie: „Mank“ – Erik Messerschmidt
  • Bestes Kostümdesign: „Ma Rainey’s Black Bottom“ – Ann Roth
  • Beste Regie: „Nomadland“ – Chloé Zhao
  • Beste Dokumentation: „My Octopus Teacher“
  • Beste Kurz-Doku: „Colette“
  • Bester Schnitt: „Sound of Metal“ – Mikkel E. G. Nielsen
  • Bester internationaler Film: „Another Round“
  • Bestes Make-Up und Frisuren: „Ma Rainey’s Black Bottom“ – Sergio Lopez-Rivera, Mia Neal und Jamika Wilson
  • Bester Soundtrack: „Soul“
  • Bester Original-Song: „Fight for You“ – aus „Judas and the Black Messiah“
  • Bestes Produktionsdesign: „Mank“
  • Bester animierter Kurzfilm: „If Anything Happens I Love You“
  • Bester Kurzfilm: „Two Distant Strangers“
  • Bester Ton: „Sound of Metal“
  • Beste visuelle Effekte: „Tenet“
  • Bestes Drehbuch (Adaption): „The Father“
  • Bestes Drehbuch (Original): „Primising Young Woman“

Beliebtes Filmforum „bluray.com“ nicht mehr erreichbar – Das ist der Grund! (Update)

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Das englischsprachige Filmforum „bluray.com“ ist seit über einer Woche offline. Der Grund für die Downtime ist eine fehlerhafte Festplatte. Doch da ist noch mehr.

Update: blu-ray.com ist wieder online!

Originalbeitrag: Zuerst müssen wir erwähnen, dass die Informationen bereits für alle einholbar auf der Haupt-Domain blu-ray.com zur Verfügung stehen. Wer jedoch die Webseite via bluray.com besucht, bzw. die Adresse in seinen Favoriten so hinterlegt hat, erhält eine blanke Webseite ohne Informationen geliefert. Die Betreiber der Plattform haben wohl einfach vergessen eine Weiterleitung (Redirect) auf die Haupt-Domain einzurichten. Wie man an jedoch anhand etlicher Posts auf Twitter und Facebook sehen kann, zeigen sich mehrere Nutzer besorgt, ob das Forum sowie dessen Filmdatenbank Geschichte ist.

Wer das Forum via blu-ray.com besucht, sowie Fan der offiziellen Facebook-Seite ist, konnte sich bereits selbst über den aktuellen Zustand informieren. Erste Probleme traten bereits am 16. April 2021 auf. Eine fehlerhafte Festplatte hat dazu geführt, dass die Seite vom Netz gegangen ist. Backups (Sicherung der Daten) stehen laut blu-ray.com zur Verfügung, die Einspielung derer erweist sich jedoch als kniffelig.

Das letzte Statement der Webseite blu-ray.com
Das letzte Statement der Webseite blu-ray.com

Support des Betriebssystems wird eingestellt

Zudem läuft der Server auf CentOS (Linux Distribution) dessen Ende der Unterstützung von 2029 einfach mal 8 Jahre auf 2021 vorgezogen wurde. Bedeutet, Fixes sowie Sicherheitsupdates wird es keine mehr geben und somit würde die Plattform mit fortschreitender Zeit angreifbarer werden. Die Betreiber des Filmforums haben die unfreiwillige Downtime gleich als Anlass genommen, um auf ein neues Betriebssystem mit ihrem vBulletin-Board umzusteigen. Und wie ihr euch denken könnt, ist die Integration eines so großen Forums auf ein neues Betriebssystem nicht ganz einfach.

Downtime hält länger an

Am 24. April 2021 gab es einen weiteren „Entschuldigungs-Post“. Man arbeite mit Hochdruck daran, das Forum wieder Fit zu machen, jedoch gab es Probleme mit einem SSL-Zertifikat, zudem gibt es unzählige Kompatibilitäts-Probleme (Betriebssystem, Kernel, Module, Hardware, PHP, NGINX, MySql usw.), die nacheinander abgearbeitet werden müssen. Es ist die bislang längste Downtime in der Geschichte der Webseite (seit 2003 online) und nicht nur die Betreiber sind mehr als unzufrieden damit. Nach dem Neustart der Webseite, sollen langen Beeinträchtigungen der Webseite jedoch der Vergangenheit angehören, da die Plattform in Zukunft mehrmals gespiegelt wird.