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UHD ist auf dem Vormarsch: 75 % der in Deutschland abgesetzten TVs bieten Ultra HD

4K und 8K dominieren die TV-Landschaft. Laut der Deutschen TV-Plattform spiegele sich das auch in den Verkaufszahlen bzw. Marktanteilen wider.

Demnach liege der Marktanteil der UHD-TV-Geräte in Deutschland bei ca. 75 %. Eigentlich überrascht uns da sogar, dass nicht noch höhere Anteile erzielt werden: Denn es gibt ja schlichtweg kaum noch 1080p-Fernseher im Handel, außer im absoluten Einstiegssegment. Selbst dort dominieren allerdings bereits einfache 4K-LCD-TVs mit Edge-LED-Hintergrundbeleuchtungen.

Insgesamt seien mittlerweile über 20 Mio. UHD-TVs in Deutschland seit dem Jahr 2014 verkauft worden. 77 % der verkauften UHD-TVs wiederum würden mittlerweile neben HDR10 auch dynamische HDR-Formate wie HDR10+ oder Dolby Vision unterstützen. Für die nächsten Jahre ist natürlich damit zu rechnen, dass die Marktanteile weiter steigen werden.

4K und 8K dominieren eindeutig den TV-Markt.
4K und 8K dominieren eindeutig den TV-Markt.

Im ersten Quartal 2021 seien ca. 1,45 Mio. Fernsehgeräte in Deutschland verkauft worden – 1,1 Mio. davon waren UHD-Modelle. 97 % davon bieten mindestens einen HDR-Standard und 77 % eben auch dynamische Verfahren. Verwunderlich ist das nicht, denn selbst manche Einstiegsgeräte können mittlerweile mit Dolby Vision aufwarten. Ob das allerdings in der Praxis immer unbedingt etwas bringt, hängt von vielen Faktoren ab.

Überall ist Ultra HD noch nicht angekommen

Auch das Thema 4K und 8K ist komplexer, als es anfangs den Anschein haben mag. Bei zu hohen Sitzabständen bzw. zu kleinen Diagonalen, das Verhältnis muss stimmen, sind keine Vorteile durch die höheren Auflösungen mehr zu sehen. Dann bleibt in erster Linie nur noch HDR als Mehrwert. Und die Qualität der HDR-Darstellung ist stark von den verwendeten Technologien abhängig – bei LCD-Geräten etwa der Anzahl der Dimming-Zonen und den Algorithmen.

Die Ära von 1080p ist vorüber.
Die Ära von 1080p ist vorüber.

8K wird sich natürlich ebenfalls weiter ausbreiten, da fehlt es aktuell aber noch an Inhalten. Wir sind gespannt auf die Zukunft, in der wir insbesondere in Micro LED viel Potenzial sehen – sobald die Geräte bezahlbar werden.

Samsung TV Plus & Rakuten TV bringen mehr als 166 Kanäle in 16 Märkte

Samsung und Rakuten haben mitgeteilt, dass sie ihre Partnerschaft vertiefen. Gemeinsam bringt man 166 Kanäle in 16 Märkten an die Smart TVs der Südkoreaner.

Grundsätzlich ist es ja nichts Neues, dass Samsung Rakuten TV an seinen Fernsehgeräten anbietet bzw. mit TV Plus eine Möglichkeit offeriert, um Fernsehen zu konsumieren. Man möchte aber nun seine Kooperation stärken, was auch Werbetreibenden neue Chancen offerieren solle, wie man betont. Denn die Reichweite von Rakuten TV vergrößere sich und man biete wertvolle „First-Party-Daten“ und Audience Insights von Rakuten Advertising“. Ob man das natürlich als privater TV-Kunde so gerne hört, sei dahingestellt. Die Werbe-Offensiven an aktuellen Fernsehgeräten nehmen ja teilweise schon überhand.

Rakuten TV führt nun jedenfalls 20 eigene und Third-Party-Kanäle via Samsung TV Plus ein. In den Märkten, in denen der Service bereits verfügbar gewesen ist, wird das Channel-Angebot erweitert. Im April und Mai wird Rakuten TV insgesamt 166 neue Kanäle in 16 Märkten über TV Plus ausrollen. 20 sind Premium-Kanäle. Das gesamte Senderangebot stellt man nun exklusiv für TV Plus zur Verfügung. Der Rollout begann heute mit dem Start neuer Kanäle in Dänemark, Finnland und Norwegen. Folgen wird ein Rollout in Belgien, Luxemburg, Portugal und Irland, der für Mai geplant ist.

Rakuten TV fügt im Dezember 2019 neue Filme hinzu
Rakuten TV expandiert

Als Ergänzung des Angebots von Rakuten TV, das bereits in Großbritannien, Spanien, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz auf TV Plus zu sehen ist, ist seit dem 14. April jetzt auch der Family Channel in diesen Märkten verfügbar. Samsung TV Plus ist Teil des integrierten Portfolios von Rakuten Advertising, in dem Publisher und Werbetreibende Werbung auf einer Vielzahl von Kanälen platzieren können, mit dem Potenzial, mehr als 27 Millionen Nutzer Europa zu erreichen. Über die Rakuten TV-Kanäle, die auf TV Plus verfügbar sind, können Marken zielgerichtete Kampagnen durchführen.

Nutzt ihr TV Plus bzw. Rakuten TV?

Samsung und Rakuten werben damit, dass man „inhalte höchster Qualität zum Nulltarif“ biete. Allerdings zahlt ihr hier, daraus wird ja auch kein Hehl gemacht, mit euren Daten. Wir fragen uns ohnehin, Samsung TV Plus und Rakuten TV wirklich exzessiv genutzt werden. Schließlich gibt es noch ausreichend Streaming-Anbieter und auch Pay- sowie Free-TV. Nur, dass die Reichweite potenziell vorhanden ist, bedeutet ja nicht, dass die Nutzung sonderlich intensiv wäre.

Die neuen Kanäle werden in Großbritannien, Spanien, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz auf Samsung Smart TV-Geräten, die ab 2016 gebaut wurden, im TV Plus Service verfügbar sein. In den restlichen Märkten gilt das gleiche für Samsung Smart TV-Geräte ab Baujahr 2017.

Sky Ticket macht mobil: Ab sofort als App für Huawei-Geräte

Das Sky Ticket gibt es ab sofort auch für mobile Endgeräte von Huawei. Damit steht dem mobilen Streaming nichts mehr im Wege.

Falls ihr euch wundert, da es das Sky Ticket doch grundsätzlich schon als App für Geräte mit Android bzw. Apple iOS gibt: Das ist richtig, doch der chinesische Hersteller Huawei ist aktuell gezwungen einen Sonderweg zu gehen. Wegen der US-Sanktionen darf Huawei keine Google-Dienste und Apps auf seinen Geräten einbinden. Das führt zum Verzicht auf beliebte Anwendungen wie YouTube, Google Maps oder den Google Assistant aber auch den Zugriff auf den Google Play Store.

Folgerichtig etablierte Huawei einen eigenen App Store: Die Huawei AppGallery. Und genau dort bietet Sky Deutschland ab sofort eben auch die offizielle App für das Sky Ticket an. Dadurch erhaltet ihr auch an den Smartphones von Huawei nun mobil Zugriff auf die Inhalte des Pay-TV-Anbieters. Es bleibt natürlich bei den üblichen, technischen Beschränkungen: Sky behandelt das Sky Ticket da eher stiefmütterlich und hat es bisher nicht auf 4K / UHD, HDR oder Dolby Atmos aufgerüstet.

Das Sky Ticket erreicht nun Geräte wie das Huawei Mate 40 Pro
Das Sky Ticket erreicht nun Geräte wie das Huawei Mate 40 Pro

Neben Huawei-Geräten beglückt das Sky Ticket wie gehabt unter anderem die Amazon Fire TV Sticks, Smart TVs von Samsung, LG und Sony, Konsolen wie PlayStation 4 und 5, Xbox One, Series X und Series One und viele weitere Mobilgeräte. Zeit also eigentlich für Sky, da auch einmal die technische Qualität zu steigern. Vermutlich will man da aber Alleinstellungsmerkmale für Sky Q erhalten, nehmen wir an.

Diese Geräte von Huawei erhalten das Sky Ticket

Sky Deutschland liefert dann auch direkt eine Liste mit, die aufschlüsselt, welche Modelle ab sofort das Sky Ticket über die Huawei AppGallery beziehen können:

• HUAWEI P40
• HUAWEI P40 lite
• HUAWEI P40 lite 5G
• HUAWEI P40 lite E
• HUAWEI P40 Pro
• HUAWEI P40 Pro+
• HUAWEI P smart 2021
• HUAWEI Mate 40 Pro
• HUAWEI Mate 30 Pro
• HUAWEI Mate Xs
• HUAWEI Y5P
• HUAWEI Y6P
• HUAWEI Matepad Pro
• HUAWEI MatePad
• HUAWEI MatePad T 10s
• HUAWEI MatePad T 10
• HUAWEI MatePad T 8

Doch nicht: Sony sieht von Schließung des PlayStation Store für die PS3 und PS Vita ab (Update)

Sony informiert über eine wichtige Neuigkeit: An den beiden Konsolen PlayStation 3 und PlayStation Vita wird der PlayStation Store bald herausfallen.

Update I: Sony wird nicht wie geplant zum 2. Juli die PlayStation Stores für die PS3 und PS Vita schließen. Auf Bitten unzähliger Fans, hat sich Sony Interactive Entertainment dazu entschieden, älteren Geräten weiterhin den vollen Funktionsumfang zu gewähren. Es soll vielen auch weiterhin ermöglicht werden, in absehbarer Zeit Klassiker für die PS3 und PS Vita zu kaufen. Sony will sich den Herausforderungen der älteren Geräten stellen, eine Lösung sei angeblich schon gefunden. Womöglich spricht Sony hier von der Infrastruktur des Shopsystems, dass sich mit der PlayStation 4 und PlayStation 5 natürlich weiterentwickelt hat.

Originalbeitrag: Die PlayStation 3 war Sonys erste Konsole, bei welcher die Online-Funktionalität von Anfang an im Zentrum stand. Nachfolgemodelle wie die PlayStation 4 und die aktuelle PlayStation 5 bauten das natürlich erheblich aus. Nachdem nun ca. 15 Jahre seit der Veröffentlichung vergangen sind, zieht Sony jedoch für die PS3 den Stecker: Die Anbindung an den PlayStation Store wird bald herausfallen. Betroffen ist davon auch die PlayStation Vita.

Der Zugriff auf bereits gekaufte Inhalte wird weiter bestehen. Jedoch wird es an den Plattformen dann leider nicht mehr möglich sein, noch neue Spiele oder anderweitige Inhalte zu erwerben. Die PS3 wird man da ab dem 2. Juli 2021 außen vor lassen, während die PlayStation Vita ab dem 27. August 2021 ausgesperrt wird. An der PlayStation Portable wird zudem zusätzlich ebenfalls am 2. Juli 2021 die Option herausfallen, über die Kauf-Funktion des Handhelds noch Inhalte zu erwerben.

Die Sony PlayStation 5 ist zwar nicht schön, aber dafür selten
Die Sony PlayStation 5 ist weiterhin vergriffen

Damit geht den genannten Plattformen natürlich eine zentrale Funktion verloren. Wollt ihr an den Konsolen auf eure alten Inhalte zugreifen, dann wird das weiterhin über die Download-Liste möglich sein. Ob das natürlich ewig so bleiben wird, ist eine andere Frage, die sich nicht beantworten lässt. Eine Begründung für das Streichen des Zugriffs nennt Sony nicht. Kosteneinsparungen dürften dahinter stecken.

PlayStation 5 bleibt weiterhin ausverkauft

Viele Nutzer würden sicherlich gerne von einer alten Konsole, sei es nun die PS3 oder die PS4, zur PlayStation 5 wechseln. Die neueste Konsole bleibt aber auf weiter Flur ausverkauft. Wer jedenfalls noch mit einer PS3 oder Vita unterwegs ist, wird sich da bald auf physische Spiele beschränken müssen, sollten da noch Neuanschaffungen geplant sein.

Piraten-Streaming-Webseite allthestreams.fm sendet nicht mehr

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Die Webseite allthestreams.fm hat sich zum „Piratenradio des Streamings“ ernannt und liefert Besuchern kostenlos Filme & Serien von Netflix, Disney+, Prime Video uvm. 

Update: Die Webseite erstrahlt immer noch im ursprünglichen Design, jedoch flimmern nicht mehr Filme und Serien der Streaminganbieter über die „Matschscheibe“, sondern eine Warnung des FBI. Womöglich wurde diese Warnung selbst von den Betreibern online gestellt. Die Sache wurde dann vielleicht doch etwas zu heikel. Wer übrigens lange genug wartet, der bekommt noch ab und zu das Intro-Video des „Piratensenders“ zu sehen.

Originalbeitrag: Wer auf die Webseite allthestreams.fm stößt, der fragt sich im ersten Moment, auf was für einer Plattform man gelandet ist. Das Design ähnelt die eines alten Radios kombiniert mit einem Röhrenfernseher und auf dem Bildschirm laufen aktuelle Filme & Serien von Netflix, Disney+, Hulu, HBO Now, Prime Video und Showtime. Man muss kein Experte sein um zu kapieren, dass es sich hierbei nicht um ein von den Rechteinhabern ins Leben gerufenes Gratisangebot handelt. Das Portal sieht sich als so etwas wie das „Piratenradio des Streamings“ und bietet seinen Besuchern kostenlose Unterhaltung im englischen Originalton. Per Textnachricht kann man sich Inhalte der beliebten Streaming-Plattformen wünschen, die dann von allthestreams.fm gespielt werden. Ein netter Touch: Über den Sendersucher (roter Balken) des „Radios“ können wir zwischen den „Stationen“ (Streamingdiensten) hin- und herschalten.

Lineares Streaming für umsonst

Als dieser Beitrag verfasst wird, tummeln sich laut Anzeige auf der Webseite rund 260.000 Nutzer auf dem Portal. Nach einer kurzen Prüfung können wir auch bestätigen, dass es sich hier nicht nur um Trailer oder bereits öffentlich zugängliches Material, sondern um originale Inhalte handelt. Auf Disney+ lief das Live-Action-Remake von „König der Löwen“ und auf Netflix konnte man sich eine Serie der 2. Staffel „Stranger Things“ genehmigen. Doch wer steckt dahinter?

Lineares Streaming: Hier läuft gerade ein Pixar Animationsfilm auf allthestreams.fm an
Lineares Streaming: Hier läuft gerade ein Pixar Animationsfilm auf allthestreams.fm an

Betreiber hat keine Erlaubnis

Das Webportal TorrentFreak soll die Betreiber ausfindig gemacht haben und mit diesen in Kontakt getreten sein. Diese sind sich auch bewusst, dass sie keine Erlaubnis von den Rechteinhabern besitzen, die Inhalte über die Webseite zu veröffentlichen. Der Betreiber möchte einfach kurz die „Rechteaufteilung aufbrechen“ und wohl für etwas Chaos sorgen. Die Formation „MSCHF“ (Mischief = Unfug), die die Webseite betreibt, ist bereits in der Vergangenheit durch ähnliche Aktionen aufgefallen.

Die Webseite liefert aktuelle Filme & Serien, dafür vermisst man alle Komfortfunktionen, die das Streaming eigentlich ausmachen. Man kann Intros nicht überspringen, es gibt keine Titelauswahl (außer der Wechsel zwischen den Streaminganbietern) und zudem bleibt ein flaues Gefühl zurück, als würde man gerade etwas Verbotenes machen. Wie findet ihr die Aktion des MSCHF-Kollektivs? Ein netter Viral-Gag oder unnötige Verschwendung von Ressourcen?

Der Babysitter klingelt: Amazon Kids für die Fire TV ist in Deutschland verfügbar

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Amazon hat mittlerweile Amazon Kids für seine Fire-TV-Geräte in Deutschland freigegeben. Damit ist eine erweiterte Kindersicherung für Erwachsene verbunden.

Auch das kostenpflichtige Kids+ schiebt Amazon auf seine Fire TV als Option. Allerdings stehen beide Angebote nicht für alle Fire-TV-Modelle stramm. Konkret sind es nun die Fire TV Stick Lite, Fire TV Stick (3. Generation), Fire TV Stick 4K und Fire TV (3. Generation), welche ab sofort versorgt werden. Zudem möchte man im Jahresverlauf dann auch den Fire TV Stick der 2. Generation bedenken.

Amazon Kids bzw. Kids+ überzieht dann für Kinder die gesamte Oberfläche auf neue Weise und schränkt konsequenterweise den Zugriff auf kinderfreundliche Inhalte ein. Eltern könnten zusätzlich über eine Kindersicherung auch manuell weitere Feinjustierungen vornehmen – z. B. auch um die maximale Bildschirmzeit anzupassen. Kinderprofile lassen sich ja an den Amazon Fire TV in der neuen Oberfläche bereits einrichten.

Amazon Kids soll es Eltern leichter machen.
Amazon Kids soll es Eltern leichter machen.

Bereits bestehende und konfigurierte Kids-Profile lassen sich dann auch für die Amazon Fire TV übernehmen. Es ist dann für Eltern auch möglich ihre gekauften Serien, Filme und Apps wie Disney+ separat ebenfalls für die Kinder freizuschalten. Kids+ wiederum erfordert ein separates Abonnement und beinhaltet zusätzliche Filme und Serien wie z. B. „Der Räuber Hotzenplotz“, „Wickie und die starken Männer“ oder auch „Fünf Freunde“.

Amazon Kids steht ab sofort zur Verfügung

Die Kindersicherung erlaubt es Eltern, für verschiedene Kinder auch individuelle Einstellungen je nach Alter festzulegen. Neben den Altersfiltern sind auch anpassbare Begrenzungen für die Bildschirmzeit möglich. Jene können auch für Wochenenden anders eingerichtet werden als für Werktage. Auch eine PIN lässt sich zur Sicherheit natürlich festlegen. Die Einstellungen lassen sich über das Eltern-Dashboard unter eltern.amazon.de jederzeit anpassen. Dort finden sich etwa auch Aktivitätsberichte zur Nutzung der Sprösslinge.

LG 4K gOLED Fernseher zeigt sich erstmals (iF Design Awards)

Der neue LG „gOLED“ 4K OLED Fernseher präsentiert sich „erstmals“ über die iF Design Awards. Der gOLED soll dem Kunden wohl eine weitere Lifestyle-Option in ansprechender Design-Glass-Optik präsentieren.

Das sich der gOLED (wird es „GOLED“ oder „G – OLED“ ausgesprochen?) erstmals präsentiert stimmt so nicht ganz. Bereits Anfang März konnten wir die Abbildungen ausfindig machen. In der internationalen Marken- und Patentdatenbank tauchte zudem die Bildmarke zu „OLED.EX“ auf. Die Bezeichnung gOLED wird LG Electronics wohl in Bezug auf die Glasscheibe gewählt haben, auf der das extrem dünne OLED-Panel aufgebracht ist. Das ganze erinnert uns von der Idee her dann doch sehr stark an die G6 und G7 Signature-Modelle, deren OLED-Panel ebenfalls auf einer Glasscheibe aufgebracht war. Seit 2020 steht die G-Serie (GX/G1) jedoch für das Gallery-Design, weshalb sich LG wohl für „gOLED“ entschieden hat. Das sagt die iF Design Award Jury zum neuen Design-OLED:

„“GOLED“ bietet Benutzern ein einzigartiges Erlebnis dank eines Bildschirms, der so dünn wie ein Blatt Papier ist. Echtes Glas liefert einen sauberen und minimalistischen Eindruck sowie eine erhöhte Sensibilität. Der Designcharakter, der Einfachheit und Reinheit betont, zeigt sich nicht nur auf der Vorderseite, sondern auch auf der Rückseite des Fernsehgeräts. Der Standfuß, über den die Kabel ordentlich hinter das TV-Gerät geführt werden können, ist ein kleines Detail, aber eine große Überlegung für die Nutzer.“

Superschlankes OLED-Glas-Design

gOLED Glas-OLED-Design
Das schlanke OLED-Panel des gOLED nimmt auf einer Glasscheibe „platz“

Im Endeffekt möchte LG Electronics mit dem gOLED wohl nochmals das „Superschlanke-Display-OLED-Feature“ ins Gewissen der Käufer rufen. Durch das Design dürften sich jedoch keine Vorteile bei der audiovisuellen Präsentation ergeben. Das OLED-Display lässt sich aufgrund der Bautiefe auch nicht ohne Abstand an die Wand montieren, wie es z.B. bei den W-Modellen (Wallpaper-OLED) der Fall war.

Go, Go gOLED

Wir denken, LG wird beim gOLED wieder in die Vollen gehen was die Anschlüsse (HDMI 2.1, VRR, ALLM etc.) angeht
Wir denken, LG wird beim gOLED wieder in die Vollen gehen was die Anschlüsse (HDMI 2.1, VRR, ALLM etc.) angeht

Selbst wenn der gOLED ganz schick daherkommt, wage ich zu bezweifeln, dass Käufer in diesem Jahr genau auf dieses Modell gewartet haben. Mit der neuen A1-Einstiegs-Serie, weiteren Modellgrößen (mehr 48 Zöller und 4K mit 83 Zoll) die sich über insgesamt sechs Modellreihen erstrecken (A1, B1, C1, G1, R1, Z1), findet eigentlich jeder „seinen“ OLED-TV. Mal sehen, wann LG Electronics den gOLED offiziell ankündigen wird. Über Ausstattung, Preise und Verfügbarkeit für den deutschen Markt ist noch nichts bekannt.

LG 2021 4K OLED TVs:

Zuletzt aktualisiert am 26. August 2026 um 14:37 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Paramount+ will der nächste große Player im weltweiten Streaming-Markt werden

Paramount+ ist in den USA das Streaming-Angebot von CBS bzw. Viacom. Auch international möchte man sich allerdings mehr und mehr ausbreiten.

Paramount+ ist dabei gar nicht so neu, wie das Angebot auf den ersten Blick wirkt. Denn im Grunde handelt es sich hier um das umgetaufte CBS All Access, das schon 2015 gestartet ist. Bis 2024 möchte man nun 65 bis 75 Mio. Abonnenten erreichen. Mittlerweile ist das Angebot auch in Lateinamerika und Skandinavien sowie Kanada gestartet. Und Australien, Neuseeland sowie weitere Länder Europas nimmt man bereits ins Visier.

Wann Paramount+ allerdings in Deutschland starten könnte, ist ungewiss. Bei uns hat man laufende Lizenzabkommen mit Netflix („Star Trek: Discovery“) und Amazon („Star Trek: Picard“, „Star Trek: Lower Decks“) abgeschlossen. Laut dem Management sei aber logisch, dass man möglichst viele Menschen weltweit erreichen wolle. Das Potenzial für Paramount+ auf dem internationalen Markt sei gigantisch und das müsse man ausnutzen.

Pluto TV Logo 2020
Pluto TV gibt es auch in Deutschland

Große Hoffnungen setzt man seitens ViacomCBS aber nicht nur auf Paramount+, sondern auch auf Pluto TV – in Deutschland ist dieses werbefinanzierte Streaming-Angebot ja auch bereits verfügbar. Bis 2024 rechnet man für Pluto TV mit 100 bis 120 Mio. aktiven Benutzern. Paramount+ soll sich davon international durch ein abweichendes Angebot abheben, das auch mit regionalen Eigenproduktionen punkten soll.

Der Streaming-Markt fragmentiert sich

Die Frage ist natürlich, wann die Zahlungsbereitschaft der Kunden endet. Der Markt für Streaming geht immer mehr in die Breite. Kaum ein Kunde wird dauerhaft Amazon Prime Video, Apple TV+, Disney+, HBO Max, Netflix, Paramount+ und womöglich weitere Abonnements unterhalten. Bis HBO Max allerdings in Deutschland starten könnte, soll es wohl bis mindestens 2025 laufen. Denn da gibt es ja noch bestehende Abkommen zwischen Warner und Sky.

4K Blu-rays von Disney, Star Wars, Marvel & Co. mit 33% Rabatt (3 für 2-Aktion )

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Amazon bietet 4K Blu-rays von Disney, Star Wars, Marvel und Co. mit 33 Prozent Rabatt in der neuen 3 für 2-Aktion an! Wählt aus über 80 Titeln eure Favoriten und spart!

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Die Aktion wurde am Sonntag gestartet  (etwas ungewöhnlich) und läuft ganze zwei Wochen bis zum 2. Mai 2021. Genug Zeit um sich das komplette Angebot einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Zu den Highlight-Filmen gehören unter anderem Titel von Marvel wie „Avengers: Endgame“, „Guardians of the Galaxy Vol. 2“, „Thor: Tag der Entscheidung“, oder „The First Avenger: Civil War“. Dazu gesellen sich die überarbeiteten Filme der Star Wars-Saga, darunter auch die Spin-Off – wir nennen es mal Versuche – „Rogue One – A Star Wars Story“ und „Solo – A Star Wars Story“.

Familienfreundliches Entertainment liefern die Live-Action-Verfilmungen beliebter Disney-Klassiker wie „Der König der Löwen“, „Die Schöne und das Biest“, „Aladdin“ oder „Dumbo“. Dazu gesellen sich ehemalige Blockbuster von 20th Century Fox. Zu meinen persönlichen Favoriten zählt unter anderem „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“, „The Revenant – Der Rückkehrer“ (muss man einfach haben), „Deadpool 2“ und „JoJo Rabbit“ – letzterer besticht wohl eher durch den Inhalt, als durch seine audiovisuelle Aufmachung.

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Legt wie gesagt drei Titel in euren Warenkorb und Amazon reduziert den Gesamtpreis dann entsprechend an der Kasse. Dabei ist es wohl egal, ob die Filme unterschiedliche Preise haben. Vom Gesamtbestellwert werden dann 33 Prozent abgezogen. Weitere 4K Blu-ray-Schnäppchen auf Amazon findest du hier:

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iF Design Awards enthüllen Philips OLED936 und OLED986 TV-Modellreihen

Die iF Design Awards erlauben uns einen Blick auf die noch unangekündigten Philips 4K OLED-Modellreihen OLED936 und OLED986 – beide mit Bowers & Wilkins-Soundsystem und 4-seitigem Ambilight.

Es ist kein Geheimnis, dass Philips (TP Vision) zur IFA im September sein TV-Lineup immer noch um ein paar Modelle erweitert. In fast schon guter alter Tradition werden unter anderem die Premium-OLED-Modelle für das laufende Jahr erstmals auf der Ausstellungsfläche der Berliner Messe gezeigt. Ein „Sneak Peak“ liefern meist die iF Design Awards, die mit einer kurzen Beschreibung und ersten Abbildungen der OLED-Serien aufwarten können. Nachfolgend präsentieren wir euch die Beschreibung der iF-Jury sowie die ersten Bilder der OLED986 und OLED936 4K-OLED-Fernseher mit Ambilight:

Philips OLED986:

„Dieser Fernseher wurde entwickelt, um ultimative Bildqualität in Kombination mit der Flaggschiff-Audiowiedergabe der von Bowers & Wilkins (B & W) entwickelten Soundlösung zu vermitteln. Der einzigartige, minimalistische Archetyp-Standfuß präsentiert die ultimative TV-Lautsprechertechnologie, mit einem sichtbaren zentraler Hochtöner, der die Audioleistung verbessert und die optimierte Audioqualität von B&W auch visuell kommuniziert. Die Herausforderung bestand darin, die Bild- und Tonleistung des Flaggschiffs mit einem Design in Einklang zu bringen, das in moderne Häuser passt. Der maßgeschneiderte Kvadrat-Akustikstoff liefert eine klare Verbindung zu modernen Möbeltrends, während das Metall-Micro-Mesh-Material frische und herausragende technische Leistungsmerkmale einführt.“

Philips OLED936:

„Dieser Fernseher wurde entwickelt, um ultimative Bildqualität in Kombination mit einer High-End-Audiowiedergabe in der „Engineered Sound Base“ von Bowers & Wilkins zu präsentieren. Die einzigartige, minimalistische Architektur des Standfußes präsentiert die ATMOS-Lautsprechertechnologie in Kombination mit dem sichtbaren zentralen Hochtöner, der die Audioleistung verbessert und die optimierte Audioqualität von B&W auch visuell kommuniziert. Die größte Herausforderung beim Design bestand darin, Spitzentechnologie und High-End-Leistung mit einem Design in Einklang zu bringen, das in moderne Häuser passt. Der maßgeschneiderte Kvadrat-Akustikstoff liefert eine klare Verbindung zu modernen Möbeltrends, während das Metall-Micro-Mesh-Material herausragende technische Designmerkmale hervorbringt.“

Philips 4K-Premium-OLED mit HDMI 2.1

Der Jury-Text verrät jetzt nicht allzu viel über die technischen Fähigkeiten des OLED986 und OLED936. Fest steht, beide Modelle sind in der Lage Dolby Atmos Audiosignale zu verarbeiten und simuliert über das Bowers & Wilkins Soundsystem wiederzugeben. Beide Modelle nutzen 4-seitiges Ambilight, ein 4K-120Hz-OLED-Panel und besitzen auch mindestens eine HDMI 2.1 Schnittstelle. Bei den Standards wird Dolby Vision und Dolby Atmos sicherlich mit an Bord sein. Preis, Verfügbarkeit und ausführliche Details werden wir im Rahmen der IFA 2021 in Erfahrung bringen.