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LG Soundbar 2021: Preise und Termine der neuen Klangriegel und Bluetooth Speaker

LG hat die Preise und Termine für seine 2021 Soundbars und Bluetooth Lautsprecher kommuniziert. Das Lineup scheint sich sehr nah am Vorjahr zu orientieren. 

Leider gibt es zum Audio-Lineup von LG Electronics noch keine weitreichenden Informationen oder Abbildungen. Deshalb auch die Vorgänger-Soundbar DSN11RG als Beitragsbild. Die Aufstellung der Soundbar-Sparte sowie deren Preise legen nahe, dass sich im Vergleich zu den Vorjahresmodellen nicht allzu viel geändert hat. Es ist aber auch sicherlich schwer, das bestehende Lineup weiter zu optimieren, liefert die neue DSP11RA bereits ein 7.1.4 Setup mit einem externen, drahtlosen Subwoofer für Dolby Atmos, DTS:X via HDMI und eARC. Sollten die neuen Geräte jedoch wieder mit HDMI 2.1 beworben werden, würden wir uns eine vollständige Unterstützung der Schnittstelle wünschen, und  kein „Fake HDMI 2.1“ welches aus HDMI 2.0 + eARC besteht.

LG Soundbar Lineup 2021

Beim DSP11RA sind zwei Rear Speaker (bestehen je aus einem Surround- und Upfiring-Lautsprecher) im Lieferumfang enthalten, während alle anderen Soundbars mit einem „Y“ im Namen können mit dem SPK8-Speaker-Bundle nachgerüstet werden. Aus der Reihe tanzt noch die DG1, die schlanke Soundbar-Lösung die speziell für die 65-Zoll-Variante des G1 4K OLED Evo TV entwickelt wurde.

  • DSP11RA.DDEULLK – April 2021 – 1.599 Euro
  • DSP9YA.DDEULLK – April 2021 – 1.099 Euro
  • DSP8YA.DDEULLK – April 2021 – 729 Euro
  • DQP5W.DDEULLK – Juni 2021 – 699 Euro
  • DQP5.DDEULLK – Juli 2021 – 699 Euro
  • DG1.DEUSLLK – Juni 2021 – 999 Euro

Bluetooth Lautsprecher LG DSP2

Parallel dazu hat LG Electronics einen neuen Bluetooth Lautsprecher DSP2 angekündigt, den es in einer schwarzen und weißen (w) Ausführung geben wird. Auch hierzu fehlen uns leider noch ausführliche Details und Abbildungen:

  • DSP2.CDEULLK – Mai 2021 – 189 Euro
  • DSP2W.CDEULLK – Mai 2021 – 189 Euro

Zuletzt gibt es noch neue kabellose Tone-Kopfhörer in zwei Ausführungen, die jeweils in Schwarz und Weiß erhältlich sind:

  • Tone-FP8W.CEUFLLK – Juni 2021 – 179 Euro
  • Tone-FP8.CEUFLLK – Juni 2021 – 179 Euro
  • Tone-FP5W.CEUFLLK – Juli 2021 – 129 Euro
  • Tone-FP5.CEUFLLK – Juli 2021 – 129 Euro

Sobald wir umfängliche Details sowie Abbildungen von LG erhalten, werden wir diese natürlich nachliefern.

Sony: Nervige Pop-Up-Nachrichten im Menü nach TV-Updates

Sony hat ein neues Firmware-Update für mehrere TVs veröffentlicht. Leider erschwert es die Aktualisierung nun, die Bildeinstellungen anzupassen. Nervige Pop-Ups machen Nutzern das Leben schwer.

Betroffen sind aber nur Fernsehgeräte von Sony, die in Europa verkauft werden. „Bedanken“ könnt ihr euch bei der EU-Politik für die neuen Querelen. Laut Sony setze man mit dem Firmware-Update lediglich gesetzliche Vorgaben um, die in der Europäischen Union eingeführt worden seien. Bedeutet im Klartext auch, dass andere Hersteller da vermutlich noch nachziehen werden. Aber was genau passiert denn nun an den betroffenen TV-Modellen?

Pop-up begleitet neustes Firmware-Update

Die neue Firmware, im Falle des XH90 die Version 6.0429, zeigt nun jedes Mal ein Pop-Up, wenn ihr eine Bildeinstellung ändert, die zu höherem Stromverbrauch führt. Das Pop-Up verschwindet nicht von allein, sondern muss jedes Mal erst per Knopfdruck bestätigt werden. Diese nervigen Hinweise tauchen jedes Mal auf, wenn ihr an einem entsprechenden Setting, wie etwa der Helligkeit oder den Luminanzeinstellungen, werkelt. Betroffen sind offenbar auch alle Modelle mit dem Chip X1 Ultimate (Sony Bravia AF9, AG9, A8, XH95, etc.).

Das Pop-Up warnt euch dann „Dies kann den Stromverbrauch über das normale Maß hinaus steigern.“ Ihr könnt dann die Einstellung widerrufen oder „Ok“ drücken. Normalerweise fummelt man zwar nicht täglich in den Bildeinstellungen herum, dennoch ist diese Maßnahme nervig und aus Sicht vieler Nutzer sicherlich unnötig bzw. eine Gängelung.

Sony könnte das Interface vielleicht noch verbessern

Eventuell könnte es immerhin noch Anpassungen geben. Auf eine Anfrage von HDTVTest antwortete zumindest Sony UK, dass man natürlich die Rückmeldungen von Kunden ernst nehme und sie in die Anpassungen der Benutzeroberfläche einfließen lasse. Bleibt nun abzuwarten, ob bald auch andere Hersteller wie LG, Philips und Samsung mit ähnlichen Updates nachziehen. Sonys Begründung, die sich ja auf EU-Vorgaben beruft, legt das jedenfalls nahe.

Google Chromecast mit Google TV: Firmware 200918.033 verbessert die Dolby-Unterstützung

Google hat diese Woche für seinen Chromecast mit Google TV eine neue Firmware veröffentlicht. Das Update auf die Softwareversion 200918.033 verbessert auch die Unterstützung für Dolbys Audioformate.

Es handelt sich dabei um Googles erstes Update für den Chromecast mit Google TV in diesem Jahr. Verbesserungen betreffen hier die Zusammenarbeit mit diversen TVs und AV-Receivern, sowie einen Fix für ein bisher bestehendes Problem mit Dolby Atmos. Da konnte es zu Passthrough-Fehlern kommen. Ebenfalls erwähnt Google im offiziellen Changelog leider nicht näher konkretisierte Sicherheitsverbesserungen sowie Stabilitäts- und Performance-Optimierungen.

Ein weiterer Fix soll denjenigen aushelfen, die bisher zum Android-Wiederherstellungs-Bildschirm gleitet worden sind. Wir haben den Chromecast mit Google TV im Übrigen auch hier vorgestellt. Es handelt sich da am Markt um eine echte Alternative zu den Amazon Fire TV 4K, die dank Android TV mit der Oberfläche Google TV einige Mehrwerte enthält.

Der neue Google Chromecast mit Google TV ist da
Der neue Google Chromecast mit Google TV ist da

Besitzt ihr den Google Chromecast mit Google TV und wollt euch nach dem neuesten Update umsehen, dann wechselt in die Einstellungen, dann zum Bereich „System“, dann wiederum „Über“ und dann solltet ihr im Unterbereich für System-Updates einmal manuell auf die Suche gehen. Google weist aber darauf hin, dass die neue Firmware schrittweise verteilt wird. Eventuell müsst ihr also noch etwas ausharren.

Chromecast mit Google TV: Wann wird Stadia nachgereicht?

Enthalten ist im Update nun auch der Android-Sicherheitspatch aus dem Dezember 2020. Uns überrascht, dass Google immer noch kein Stadia für seinen eigenen Streaming-Stick verteilt. Vielleicht zeigt das aber auch, wie viel Glauben das Unternehmen selbst noch an sein Cloud-Gaming-Angebot hat. Erst kürzlich schloss man ja sein eigenes Entwicklerstudio, das eigentlich Exklusivspiele für Stadia vorbereiten sollte. Die wird es aber nun doch nicht mehr geben.

Apple soll an Micro OLEDs und Micro LEDs arbeiten

Apple soll gleich an zwei Display-Technologien der Zukunft werkeln. Sowohl Micro OLED als auch Micro LEDs sind für das Unternehmen im Rennen.

Micro LED haben wir als Technologie natürlich schon oft beschrieben: Dabei handelt es sich um anorganische, selbstleuchtende Pixel. So vereint Micro LED quasi die Vorteile von LCDs (hohe Helligkeiten, lange Lebensdauer) mit denen von OLEDs (selbstleuchtend, perfekte Kontrast- und Schwarzwerte). Apple möchte Micro LED offenbar in Zukunft für seine iMacs und MacBooks verwenden. Es geht aber auch darum, sich schon möglichst früh Patente zu sichern. Denn Apple möchte bei den Display-Techniken der Zukunft eifrig mitreden und Einfluss ausüben.

Apple interessiert sich für Micro-LED und Micro-OLED

Micro OLED meint eine Technik, welche bei der Display-Herstellung auf ein Glassubstrat verzichtet. Stattdessen sitze das Display direkt auf den Chip-Wafern. Somit sollen noch dünnere Bildschirme möglich sein, die wenig wiegen. Vorgesehen sind die Micro OLED aber nicht für größere Screens, sondern offenbar für Geräte aus den Bereichen Augmented und Virtual Reality. Zusammengetan hat sich Apple da für die Entwicklung mit dem Auftragsfertiger TSMC. Außerdem warb das Unternehmen aus Cupertino dutzende Veteranen von AU Optoelectronics ab.

Wunderschön und unbezahlbar. Samsungs Micro LED TV mit Infinity Design
Samsung verkauft 2021 bereits Micro-LED-TVs an Privatkunden

Derzeit soll man immerhin so weit sein, dass man die Micro OLED in die Testproduktion geschickt hat – mit Diagonalen von unter einem Zoll. Bis die Massenproduktion jedoch final anlaufen könnte, dürften noch Jahre vergehen. So befindet sich die Entwicklung offenbar noch in einem relativ frühen Stadium. Ziel dieser Strategie sei es übrigens auch, sich von Zulieferern wie Samsung Display unabhängiger zu machen.

Strenge Geheimhaltung bei Apple

Apple und TSMC sollen die Mitarbeiter an den Micro-OLED- und Micro-LED-Projekten zu strengster Geheimhaltung verpflichtet haben. Selbst Treffen mit Freunden aus der Industrie seien deswegen untersagt. Man muss aber abwarten, wie sich die ganze Angelegenheit entwickelt. Apple bezieht gerne möglichst viele Komponenten aus eigener Entwicklung. Deswegen stellt man beispielsweise aktuell auch seine Macs auf selbst entwickelte ARM-Chips um. Wie es da aber im Display-Bereich weitergeht, müssen wir abwarten.

Amazon reduziert Fire TV Streaming-Player um bis zu 42% (inkl. Fire TV Stick 4K)

Ab sofort gibt es den Fire TV Stick (Lite), den Fire TV Stick 4K und den Fire TV Cube mit Preisvorteilen bis zu 42 Prozent.

Wer einen neuen 4K Fernseher oder Projektor besitzt, sollte zum Fire TV Stick 4K greifen. Das Modell hat den gleichen Funktionsumfang wie die HD-Variante, bietet jedoch zusätzlich Unterstützung für 4K/60p Signalquellen und unterstützt zudem HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision HDR. Sogar Dolby Atmos 3D Sound kann über den Player wiedergegeben werden, jedoch ist die Auswahl der Inhalte noch recht begrenzt.  Der Preist ist mit 34.99 Euro (statt 59.99 Euro) echt klasse! (-42%)

Wer einen HD/Full-HD Fernseher besitzt oder einen „dummen“ Fernseher mit Smart TV Features „nachrüsten“ möchte, für den ist der Fire TV Stick Lite (HD) genau das Richtige. Das Modell wird aktuell für 24.99 Euro statt 29,99 Euro angeboten (17 Prozent Rabatt). Oder ihr investiert in den Fire TV Stick mit verbesserter Fernbedienung für 29.99 Euro (statt 39.99 Euro).

Zuletzt wie schon erwähnt der Fire TV Cube, der sich durch seine Hands-free Sprachbefehle auszeichnet. Dafür hat das Modell mehrere Mikrofone verbaut, damit die Anfragen der Nutzer auch verstanden werden. Der Funktionsumfang gleicht, abgesehen vom Alexa Sprachassistenten, dem Fire TV Stick 4K. Somit können auch mit diesem Gerät 4K/60p Signale mit HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision inkl. Dolby Atmos 3D sound wiedergegeben werden. Aktuell 33% günstiger, für nur 79,99 Euro!

Bewertet man die Streaming-Player nach Preis/Leistung, kann man den Geräten, zumindest den Fire TV Sticks, nur einen Daumen nach oben geben. Der Fire TV Clube lohnt sich dagegen wirklich nur für Kunden, die den Alexa Sprachassistenten ausgiebig nutzen möchten. Mit den Streaming-Playern erhält man einfachen Zugriff auf unzählige Streamingdienste, darunter Amazon Prime Video, Netflix, Youtube, DAZN, Youtube, Disney+ uvm. Zudem können die Mediatheken von ARD, ZDF usw. kostenlos genutzt werden. Die Installation und Bedienung zudem einfach und intuitiv.

Smart TVs: Bundesjustizministerium forciert Update-Verpflichtung

In Deutschland möchte man eine Aktualisierungsverpflichtung für digitale Produkte einführen. Auch Smart TVs wären von dem potenziellen Gesetz natürlich betroffen.

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat jedenfalls einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorgelegt. Damit setzt man dann die EU-Warenkaufrichtlinie ins nationale Recht um. Betroffen wären davon natürlich nicht nur Fernsehgeräte, sondern eine recht breite Palette an Produkten – beispielsweise auch Smartphones, Smartwatches oder Fitnesstracker. Der Entwurf wurde nun heute vom Kabinett beschlossen. Jetzt benötigt er allerdings noch die Zustimmung des Bundestags.

Apps und Cloud-Anbindungen müssen aktualisiert werden

Generell spricht man von Produkten mit „digitalen Elementen“. Gemeint sind damit unter anderem Apps oder auch eine Anbindung an die Cloud. Die Update-Verpflichtung für Hersteller solle dafür sorgen, dass Produkte langfristiger funktionsfähig bleiben. Die Hersteller werden dadurch aber ausdrücklich nicht dazu verpflichtet, auch neuere Funktionen nachzurüsten. Vielmehr geht es darum, dass die Sicherheit der Produkte genau so gewährleistet bliebe wie die zum Start vorhandenen Dienste.

Vereinfacht und übertrieben: Wenn euer TV mit Amazon Prime, Disney+ und Netflix ausgeliefert wurde, dann sollten die Apps an dem TV nicht wenige Monate nach dem Kauf schon wegfallen. Leider fehlen uns aktuell aber noch konkretere Informationen zu dem Gesetzesentwurf. Beispielsweise wäre ja spannend, wie lange die Update-Verpflichtung für Hersteller gelten soll.

Verbraucher sollen mehr Rechte erhalten

Weitere Verbesserung aus Verbrauchersicht: Tritt an einem Produkt ein Mangel nach dem Kauf auf, so soll bald ein Jahr (statt wie bisher sechs Monate) grundsätzlich die Annahme gelten, dass der Mangel bereits beim Kauf vorlag und somit die Gewährleistung greift. Die Umkehrung der Beweislast würde damit nach hinten verschoben.

Klingt grundsätzlich spannend, wenn man denn wüsste, wie lange die Update-Verpflichtung greifen soll. So raten wir beispielsweise auch immer dazu, nicht zu viel Wert auf die integrierten Streaming-Apps der Fernseher zu geben, da es mit dem Update-Support da häufig eher dürftig aussieht. Allerdings können das auch nicht die Hersteller allein regeln, denn da sind die App-Anbieter selbst gefragt. Kompliziertes Thema also.

„Wonder Woman 1984“ startet am 18. Februar 2021 direkt bei Sky in UHD

Der Kinofilm „Wonder Woman 1984“ wird in Deutschland noch vor dem Kinostart bei Sky zu sehen sein. Schon am 18. Februar 2021 läuft der Streifen dort an.

Laut Sky Deutschland wird „Wonder Woman 1984“ via Sky Q sogar in Ultra HD / 4K abrufbar sein. Der Film stößt zu Sky Cinema. Alternativ kann er als Stream aber auch über das Sky Ticket genossen werden. Wobei man es mit „Genuss“ hier vorsichtig nehmen sollte. So reagierten die Kritiker und die Community auf den Film eher mit gemäßigten Reaktionen.

Wonder Woman 1984 ist ein „Digital-First“

In den USA startete „Wonder Woman 1984“ bereits im Dezember beim dortigen Streaming-Anbieter HBO Max. Bereits damals erschien wahrscheinlich, dass bei uns demnach Sky die Rechte erhalten könnte. Denn Sky hat bereits eine exklusive Kooperation mit HBO bzw. Warner Bros. am Laufen. Somit startet dann eben auch der neue Superhelden-Film schon am 18. Februar 2021 exklusiv bei Sky Deutschland. Ins Kino soll er wohl auch noch kommen, wenn die Lichtspielhäuser denn wieder öffnen dürfen.

Nicht nur „Wonder Woman 1984“ findet schneller als gewohnt seinen Weg zu Sky. Auch die Warner-Bros.-Produktiinen „The Little Things“ mit Denzel Washington und das Drama „Judas and the Black Messiah“ werden deutlich früher als regulär, nämlich bereits 28 Tage nach Kinostart, auf Sky starten. Diese Strategie ist natürlich der Corona-Krise geschuldet. So müssen in der Pandemie Kinos aktuell geschlossen bleiben und dürften auch in den nächsten Monaten weniger Besucher verzeichnen als gewohnt.

Die Krise des Kinos

Das Kino steckt aktuell in einer ernsthaften Krise: Schon vor Corona ergab sich das Problem, dass Zuschauer im Heimkino mittlerweile dank 4K-TVs und HDR schon mit überschaubare Budget visuell eine bessere Qualität erzielen können, als im Kino. Denn technologiebedingt sind Beamer nicht dazu fähig, eine qualitativ vergleichbare HDR-Qualität zu erzielen. Dazu kommt, dass Streaming-Anbieter mit immer hochkarätigeren Produktionen dem Kino Konkurrenz machen.

Außerdem entdecken Studios wie Universal neue Vertriebswege und möchten ihre Filme am liebsten direkt zum Kinostart auch als digitale Leihversionen anbieten. Ohne die Kinobetreiber als Mittelsmänner steigen nämlich ihre Margen. Zumal sie bei digitalem Konsum noch zusätzliche Kundendaten auswerten können.

FAKE HDMI 2.1 – Bewerbung von Geräten ist oft irreführend

Es gibt mehrere Geräte die mit einem HDMI 2.1-Anschluss ausgelobt werden, jedoch nur ein Feature der neuen Schnittstelle (eARC) unterstützen. 4K@120Hz Bildsignale, VRR, ALLM oder gar 8K funktionieren damit nicht!

Update: Philips (TP Vision) hat auf unseren Bericht reagiert und hat die Falschangabe, die sich lediglich in die Pressemitteilung eingeschlichen hatte, korrigiert. Vielen Dank dafür. LG Electronics scheint von der zweifelhaften Bewerbung nicht abrücken zu wollen und stützt sich hier auf die Vorgaben der HDMI Licensing. Beide Statements findest du am Ende des Beitrages!

Originalbeitrag: Zuerst: Sorry für den aufdringlichen Titel, jedoch glaube ich, dass Käufer über nachfolgende Praxis diverser Hersteller informiert werden sollten. Stellt euch vor, ihr kauft euch eine Soundbar, Projektor oder Ähnliches und achtet explizit darauf, dass die Modelle eine HDMI 2.1-Schnittstelle besitzen. Ein normales Vorgehen, gibt es doch mittlerweile Grafikkarten und Konsolen (PlayStation 5 und Xbox Series X), die die Schnittstelle voll ausnutzen. Bei der Nutzung stellt ihr dann fest, dass gar keine HDMI 2.1 Schnittstellen vorhanden sind, sondern nur „alte“ HDMI 2.0-Anschlüsse. Das einzige, was das Gerät kann, ist z.B. eARC (enhanced Audio Return Channel). Ein Feature, das der HDMI 2.1-Schnittstelle zugeordnet wird, jedoch bereits mit HDMI 2.0 umgesetzt werden konnte. Diese „Werbemaßnahme“ haben wir uns nicht ausgedacht, sondern wird von verschiedenen Herstellern derzeit so praktiziert. In unseren Augen ist das mehr als irreführend!

Von Soundbars bis Projektoren

LGs neue CineBeam 4K-Laserprojektoren Forte und Forza
LGs neue CineBeam 4K-Laserprojektoren Forte & Forza werden mit HDMI 2.1 beworben, besitzen aber lediglich HDMI 2.0+eARC

Beispiele gefällig? Da hätten wir zum einen beliebten Soundbars von Samsung wie die HW-Q950T oder HW-Q800T. Beide Modelle werden mit HDMI 2.1 beworben, besitzen aber lediglich HDMI 2.0 Anschlüsse + eARC. Das gleiche Spiel bei den „neuen“ High-End-Soundbars von LG Electronics. Z.B. die DSN8YG (welche wir selbst getestet hatten) wird in der offiziellen Produktbeschreibung (Spezifikationen) mit „HDMI-Eingänge: 1x HDMI 2.1 mit HDCP 2.3“ und „HDMI-Ausgänge 1x HDMI 2.1 mit HDCP 2.3“ beworben. Als einziges 2.1-Feature bleibt auch beim DSN8YG lediglich eARC übrig. Und wer jetzt denkt, diese Bewerbung wird nur bei Soundbars praktiziert, der sollte einmal einen Blick auf die jüngst angekündigten 4K Laserprojektoren Forte & Forza von LG riskieren. Hier das gleiche Spiel, ein Anschluss soll HDMI 2.1-konform sein, der Projektor kann jedoch nur 4K@60Hz. Und ja, auch hier soll das eARC-Feature die Bewerbung mit der neuen Schnittstelle rechtfertigen. Entwarnung können wir derzeit bei den TV-Geräten geben. Hier wurde noch nicht so verfahren.

Mit Erlaubnis der HDMI Licensing

In unseren Augen ist das nichts anderes als Kundenverarsche. Wenn ich an der Eisdiele Schoko-Traube-Nuss bestelle, dann will ich auch genau diese Geschmacksrichtung und nicht Vanille-Nuss. Das Schlimme an der Sache ist, dass diese Kennzeichnung von der HDMI Licensing so abgesegnet ist. Einer, der er wissen muss, ist Rob Tobias, CEO der besagten Organisation. Bereits vor längerer Zeit hatten wir ihn auf genau dieses Thema angesprochen. Für ihn, uns somit auch für die HDMI-Organisation ist dieses Vorgehen „okay“ und man solle zusätzlich die Features wie eARC hervorheben:

HDMI 2.1 Auszeichnung Rob Tobias
Rob Tobias, CEO der HDMI Licensing, bestätigt das die Praxis der Hersteller „okay“ ist

Ich finde, nur weil etwas „erlaubt“ ist, muss ich es noch lange nicht machen. Wenn ich eine Soundbar oder Projektor mit HDMI 2.1 kaufe, dann erwarte ich, dass die Anschlüsse eine Bandbreite von 40 Gbit/s bzw. 48 Gbit/s bieten und somit in der Lage sind, mit kompatiblen Kabeln und Hardware 4K@120Hz oder ggf. 8K@60Hz-Bildsignale zu verarbeiten – im Idealfall mit HDR, 4:4:4 Chroma und VRR. Und genau dieses „Hauptfeature“ möchte ich es mal nennen, ist einfach nicht vorhanden. Mich ärgert es zudem gewaltig, wie z.B. die angesprochenen Projektoren von LG via Youtube beworben werden. Schaut euch mal das offizielle Video von LG ab Minute 2:55 an:

Finde nur ich das dreist? Ich spreche hier jetzt nicht von irgendwelchen Kompatibilitätsproblemen, weshalb ein TV, Soundbar usw. vielleicht keine 4K@120Hz schafft (davon hatten wir in den letzten Wochen ja genug), sondern davon, dass die Produkte hardwaretechnisch gar nicht in der Lage sind, oben genannte Bildsignale wiederzugeben. Wir befassen uns seit Jahren mit der Materie und selbst wir fallen (sind wohl zu gutgläubig) mal auf die Angaben der Hersteller rein. Aber wie soll ein 0815-Kunde denn erkennen, dass er nicht das bekommt, wofür er bezahlt hat?

Eure Meinung ist gefragt!

Wie findet ihr den Status Quo? Leide ich unter Realitätsverzerrung und es ist vollkommen ok, wie einige Hersteller hier mit der Bewerbung der HDMI 2.1-Schnittstelle umgehen. Ich finde, die Vorgaben der HDMI Licensing  müssten sich ändern! Nur Geräte, die auch einen richtigen HDMI 2.1 Anschluss mit 40/48 Gbit/s besitzen dürfen auch so beworben werden!

Update – Statement Philips TP Vision:

„In der Presseinformation zu den neuen Philips Fidelio Soundbars B95 und B97 wurde auch auf die Schnittstellen gemäß HDMI 2.1 mit eARC und Pass-Through Funktionalität hingewiesen. Tatsache ist, dass die Philips Soundbars mit Dolby Atoms nach der Testspezifikation HDMI 2.1b, einer Kombination aus HDMI 2.0 und eARC gemäß HDMI 2.1, spezifiziert sind. Diese Leistungsfähigkeit geht über die von Soundbars hinaus, die nur einen bisher üblichen HDMI 2.0-Anschluss bieten. Aus diesem Grund wurde das Merkmal HDMI 2.1 in der Presseinformation erwähnt. Eine bewusste Irreführung durch diese Aussage war nicht beabsichtigt. Dies belegt auch die Tatsache, dass an keiner anderen Stelle der üblichen Kundenkommunikation vor dem Kauf (Verpackung, Website, Datenblätter, POS-Materialien, Anzeigen oder Broschüren) das Merkmal HDMI 2.1 genannt oder gar beworben wird.

Aus unserer Sicht ist die Ausstattung der HDMI-Schnittstelle einer Soundbar mit eARC eine kundenfreundliche und systemgerechte Lösung, um den hochwertigen Sound einer entsprechenden Bildquelle ohne Verluste wiederzugeben. Die gilt auch für die neusten Audioformate. Eine Durchschleiffunktion ist dafür keine Voraussetzung. Dennoch bieten die genannten Soundbars zusätzlich auch eine 4K-Pass-Through Funktion mit 4K@60 Hz, was für viele Anwendungen ausreichend ist.“

Update – Statement LG Electronics:

„HDMI 2.1 ist ein Container-Begriff für verschiedenste technische Features. Der Projektor unterstützt 24fps, die mit HDMI 2.1 gefordert sind. Viele Features sind nur bei (Gaming) Monitoren und TV überhaupt möglich: VRR Refresch, ALLM Latenz. Manches davon ist bei PJT DLP technisch nicht möglich: auch nicht 120Hz @4K. Aber: 10 Bit @60 Hz bei 4K HDR, dynamisch anpassbar, eARC wird unterstützt.“

DualSense der PlayStation 5 hat offenbar ein Drift-Problem

Aktuell gibt es Berichte, die dem DualSense-Controller der PS5 ein Drift-Problem bescheinigen. Das Pad führt also Eingaben aus, ohne dass der Spieler die Kontrolle behält.

Insbesondere Besitzer einer Nintendo Switch kennen das Drift-Problem von ihren Joy-Con-Controllern. Gemeint ist damit ein Fehler, der dazu führt, dass die Analogsticks Bewegungen ausführen, ohne das Zutun des Spielers. In der Regel wird die Spielfigur dabei stur nach links oder rechts bewegt. Entstehen kann das Problem durch eine fehlerhafte Abdichtung, sodass Schmutz ins Innere gelangt. Auch minderwertige Schaltkreise, die sich zu schnell abnutzen, können verantwortlich sein.

Dualsense leidet unter Drift-Problem

Nintendo hat das Problem für seine Joy-Con bereits eingeräumt und bietet deswegen auch außerhalb der Garantiezeit kostenlose Reparaturen an. Verbraucherschützer gehen in der EU allerdings aktuell dennoch gegen das Unternehmen vor, weil die Japaner es versäumt haben, an der Hardware Verbesserungen vorzunehmen. Nun richtet sich der Blick aber eben auch auf den DualSense der PlayStation 5.

Die Frontansicht des Playstation 5 DualSense: Gut zu erkennen das Mikrofon samt Mute-Taste unterhalb der PS-Taste

Demnach haben hier bereits ebenfalls einige Nutzer ein Problem mit Controller-Drift. Es ist jedoch derzeit schwer einzuschätzen, ob es sich um Einzelfälle oder eine größere Problematik handelt. Klar ist aber, dass es das Drift-Problem offenbar gibt. Wer davon betroffen ist, hat nur die Möglichkeit sich entweder direkt an Sony zu wenden oder aber mit dem Händler seines Vertrauens Kontakt aufzunehmen.

DualSense: Auch die Adaptive Trigger sind anfällig für Schäden

Neben dem Controller-Drift, gibt es auch mit den Adaptive Triggern bei einigen Spielern Probleme. Demnach seien die Trigger filigraner als erwartet. So steckt im Inneren ja eine Feder, welche den Widerstand erhöhen oder verringern kann. Einige Gamer berichten nun davon, dass die Feder leicht zerstört wurde, als sie die Trigger betätigten. Dadurch fehlt dann natürlich jeglicher Widerstand und das DualSense muss ebenfalls getauscht werden.

Canon XA45: Neuer kompakter 4K Camcorder mit 20x optischen Zoom

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Canon stellt mit dem XA45 einen neuen, kompakten 4K Camcorder für semi-professionelle Anwendungen vor. Die Videokamera liefert detailreiche Aufnahmen dank dem 1/2.3 CMOS-Sensor und 20x optischem Zoom.

Die Auswahl an 4K Camcordern ist in den letzten Jahren etwas geschrumpft. In den ersten Jahren unserer Website wurde fast in jedem Quartal eine neue kompakte Videokamera vorgestellt. Auch wir haben mehrere Messeaufnahmen mit UHD-Camcorder von Sony und Panasonic aufgezeichnet. Viele greifen hier dann doch lieber zu ihrem Smartphone, vielleicht in Kombination mit einem Gimbal-Stabilisator. Canon liefert für professionelle Anwender dann doch ein paar überzeugende Argumente, wieso man zu einem Modell wie dem XA45 4K Camcorder greifen sollte.

4K Videoaufnahme mit 160Mbit/s

Das Modell ist mit dem hauseigenen DIGIC DV6 Bildprozessor ausgestattet, der die Bilder des 1/2.3″ CMOS-Sensors verarbeitet. Aufgezeichnet wird im XF-AVC Videoformat, welches sich für professionelle Workflows und zusätzliche Metadaten eignet. Die XA45 unterstützt 4K UHD Aufnahmen mit 25p und 160 Mbit/s und Full-HD mit 25p/50p/50i mit 45 Mbit/s. Wer möchte, kann auch auf das etablierte MP4-Format umsteigen. Slow- und Fast-Motion Aufnahmen sind in einer bis zu 1.200x Geschwindigkeit möglich.

20x optischer Zoom | 5-Achsen Bildstabilisation

Einen Vorteil gegenüber einer Smartphone-Kamera sehen wir vor allem im 20x optischen Zoom mit der Wide-Angle-Linse die eine Brennweite von 29.3 mm bietet. Eine optische Bildstabilisation (5-Achsen) sorgt dafür, dass ihr auch weit entfernte Objekte ruckelfrei und detailreich einfangen könnt. Bei schlechten Lichtverhältnissen liefert die Canon XA45 zudem brauchbare Bilder im Infrarot-Modus in (Weiß oder Grün). Der 3-Zoll Touchscreen, 2 XLR-Eingänge für lineares PCM Audio und der Dual SD-Karten-Slot runden den 4K Camcorder ab.

Canon XA45 & XA40

Der XA45 besitzt sogar einen 3G-SDI-Ausgang. Canon bietet mit dem XA40 ein zusätzliches Modell an, welches ohne SDI auskommt, dafür aber alle übrigen Features des XA45 besitzt. Leider unterstützt das Modell keine höheren Bildwiederholungsraten im 4K-Videomodus und zeichnet lediglich mit 4:2:0 Chroma und 8-bit Farbtiefe auf. Sehr schade, denn die „Bildtiefe“ könnte darunter etwas leiden.

Der Canon XA45 soll bereits ab Ende Februar 2021 in den Handel kommen. Als unverbindliche Preisempfehlung wird 2.049 Euro (inkl. Steuer) angegeben. Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen Artikeldetailseite.