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Achtung! Immer mehr Fake-Angebote zur PlayStation 5

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Es sind mehrere Webseiten aufgetaucht, die mit angeblich begrenzten Kontingenten der PlayStation 5 werben. Hierbei handelt es sich jedoch um Fake-Angebote! 

Einige die das lesen, werden sich natürlich an den Kopf fassen und sich denken, wer fällt den darauf rein? Die Antwort auf diese Frage ist womöglich erschreckend. Fake-Shops und Fake-Angebote sich an sich ja nichts Neues. Wir stolpern fast wöchentlich im Amazon Marketplace über Preisbrecher-Angebote, die jedoch voraussetzen, dass man sich mit den Händlern vorab per Email außeinandersetzt. Hier sollten bereits alle Alarmglocken klingeln. Das Gleiche gilt für angeblich verfügbare Kontingente der PlayStation 5 Konsole. Wer sich bis jetzt keine PS5 bei einem vertrauenswürdigen Händler gesichert hat, der wird auch keine zum Releasetag am 19. November 2020 erhalten – so einfach ist das.

Spambots bewerben Fake-Shops

Es gibt aber immer wieder Arschgeigen (sorry für die Wortwahl), die versuchen aus der Knappheit beliebter Waren oder hochpreisigen Geräten Kapital zu schlagen – oder einfach ausgedrückt versuchen Leute übers Ohr zu hauen. Es gibt sicherlich Tausende von PlayStation-Fans da draußen, die versuchen noch irgendwie eine PS5 zu ergattern und da klingt so ein „Hier gibt es noch begrenztes Kontingent“-Angebot sehr verlockend. So verlockend, dass man vielleicht den gesunden Menschenverstand ausschaltet. Die auf dem Bild gezeigte Webseite hat unter anderem auch versucht über unsere Kommentarfunktion Leute auf die Plattform zu locken (landete natürlich im Müll).

Sony kommuniziert die Preise des Zubehörs für die PS5
Die PS5 sowie ein Großteil des Zubehörs ist derzeit ausverkauft. 

PlayStation 5 ist derzeit ausverkauft – Punkt!

Sieht man sich die Webseite einmal an, erscheint diese auf den ersten Blick ganz schön offiziell. PS5-Logo in der Ecke, alle Vorteile der Konsole aufgelistet, offizielle Bilder und sogar eine Chat-Funktion, über die man direkt mit dem „Kundenservice“ kommunizieren kann. Und das beste, die Disc- und Digital-Only-Variante ist noch lieferbar, natürlich zum regulären Preis. An der Kasse kann jedoch nur per Banküberweisung bezahlt werden. Und wer da nicht stutzig wird, dem ist leider nicht mehr zu helfen. Vertrauenswürdige Shops würden mehrere Bezahloptionen, oder zumindest PayPal anbieten. Was hier nicht der Fall ist. Wer hier bestellt, sieht sein Geld nie wieder.

Bitte bestellt nur bei namhaften Shops und lasst euch nicht von angeblich in letzter Minute lieferbaren PS5 Konsolen locken! Wir haben Sony Interactive Entertainment (SIE) übrigens über den Fake-Shop informiert, damit diese rechtliche Schritte einleiten können.

PlayStation 5 Konsole vorbestellen (499€ UVP):

PlayStation 5 Digital-Edition vorbestellen (399€ UVP):

PlayStation 5: Keine Anzeichen für VRR, ALLM, 8K oder 1440p-Support

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Die ersten Reviews der PlayStation 5 sind online. Versprochene Features wie VRR, ALLM oder gar 8K-Support werden von Sonys Next-Generation-Konsole jedoch nicht unterstützt. 

Die NDAs (None Disclosure Agreement) sind gelüftet und die ersten umfassenden Tests zur PlayStation 5 Konsole sind online. Das Medienecho ist durchweg positiv, es gibt jedoch noch mehrere offene Fragen, über die derzeit nur spekuliert werden kann. So unterstützt die Konsole z.B. 4K/120Hz Videosignale, jedoch scheinen HDMI 2.1 Features wie VRR (Variable Refresh Rate) oder ALLM (Auto Low Latency Mode) gänzlich zu fehlen. Ersteres synchronisiert die Bildwiederholungsrate des TV-Displays mit der derzeitigen Framerate der PS5 um so Tearing (Zerreißen des Bildes) und Schlieren zu vermeiden. ALLM dagegen setzt alle Geräte in der Wiedergabekette (z.B. PS5 > AV-Receiver > 4K Fernseher) automatisch in den Low Latency Mode, meist auch als Game-Mode bezeichnet.

Kein VRR & ALLM ab Werk

Es steht fest, dass diese Features ab Werk nicht unterstützt werden, es wird jedoch darüber spekuliert, dass VRR und ALLM über ein Firmware-Update freigeschaltet werden. Interessanterweise fehlen dem Sony XH90 4K Fernseher (mit dem wir aktuell eher andere Probleme haben), der als PS5-TV beworben wird, die gleichen Features. Vielleicht gibt es hier einen Zusammenhang und Sony arbeitet hinter den Kulissen an einer, hoffentlich fehlerfreien, Implementierung.

Das Bildeinstellungs-Menü der PS5: Übersichtlich
Das Bildeinstellungs-Menü der PS5: Übersichtlich || Bild: Eurogmer.net

Fehlende 1440p-Unterstützung

Nochmal auf die 120Hz-Singalverarbeitung zurückzukommen. Sonys PS5 ermöglicht eine 4K/120Hz-Wiedergabe, die kann auch in den Videoeinstellungen der PlayStation 5 eingesehen werden. Es gibt jedoch keine manuelle Möglichkeit, die Bildwiederholungsrate auszuwählen/abzuwählen. Der 120Hz-Modus wird, so spekulieren mehrere Redakteure, wohl nur bei unterstützten Spielen aktiviert. Laut Tests unterstützt die PlayStation 5 auch keine native 1.440p Darstellung. Wer also die PS5 an einem WQHD-Monitor mit 2.560 x 1.440p nutzen wollte, der muss mit Verlusten bei der Bildqualität rechnen. Die Bildausgabe erfolgt auf einem solchen Monitor lediglich mit 1080p. Bedeutet die PS5 skaliert von 4K auf 1080p und der Monitor skaliert wiederum auf die 1.440p. Leider nicht ganz zufriedenstellend.

Chroma-Einstellungen & kein 8K Support

Auf der Verpackung der PlayStation 5 prangert ein 8K-Logo. Diese Auflösung wird ab Werk jedoch nicht unterstützt
Auf der Verpackung der PlayStation 5 prangert ein 8K-Logo. Diese Auflösung wird ab Werk jedoch nicht unterstützt

Den Testern ist noch der Menüpunkt „4K Videotransferrate“ in den Bildeinstellungen aufgefallen. Diese kann auf „Standard“, „-1“ oder „-2“ gestellt werden. An dieser Stelle kann das Chroma Subsampling von 4:4:4 auf 4:2:2 und 4:2:0 verändert werden, was bei älteren HDMI-Kabeln und Displays helfen kann, Bildfehler zu korrigieren. Zuletzt wurde die 8K-Fähigkeit der Konsole getestet. Auf der Box der PS5 wird diese ja deutlich mit einem 8K-Logo beworben. Das Ergebnis des ersten Tests fällt hier ebenfalls ernüchternd aus. An einem kompatiblen LG 75NANO99 8K Fernseher gab es keine Möglichkeit die Auflösung auf 4.320p einzustellen. Die Auflösungseinstellungen bleiben bei maximal 2.160p.

Die Xbox Series X macht es (noch) besser

An dieser Stelle möchten wir doch eine Lanze für Sony brechen. Es ist unter den aktuellen Umständen sicherlich nicht einfach, eine neue Gaming-Hardware auf den Markt zu bringen. Die Implementierung der neuen HDMI 2.1 Schnittstelle ist sicherlich auch kein einfaches Unterfangen. Viele dieser angesprochenen Mankos werden in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich via Updates gefixt. Man muss jedoch anmerken, dass es Microsoft mit der Konkurrenz-Konsole Xbox Series X bereits geschafft hat, 4K/120Hz (Auswahl in den Einstellungen), VRR und ALLM zu integrieren. Auch ein nativer Support für 1.440p-Displays (inkl. VRR) ist vorhanden. Im Endeffekt können wir nur abwarten und hoffen, dass die Ingenieure bei Sony einen guten Job machen. Wir befinden und noch am Start der neuen Konsolengeneration und bis zur Ziellinie ist es noch weit!

Singles Day: Mediamarkt.de gewährt Club-Mitgliedern 11% auf alles* (Nur heute)

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Mediamarkt.de und Saturn.de feiern mit euch den Singles Day und gewähren Club-Mitgliedern 11% Rabatt auf das gesamte* Sortiment! Z.B. auf den LG CX 4K OLED mit 48 Zoll für nur 1.248,44€!

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 11% Rabatt auf das komplette* Sortiment bei Media Markt und Saturn. Die Aktion gilt nur für Club-Mitglieder. Wer noch kein Club-Mitglied ist, kann natürlich online eine Mitgliedschaft abschließen, diese ist Kostenlos und bietet noch zusätzliche Vorteile wie z.B. verlängertes Rückgaberecht usw. Wie bei fast allen Aktionen gibt es auch ein paar Ausnahmen, die ihr im Rechtstext nachlesen könnt. So ziehen die Rabatte z.B. nicht bei den neuen iPhone 12 Modellen, Sonos Lautsprechern oder den neuen Xbox Series X/S Konsolen (als ob diese bestellbar wären).

Eingeloggt sieht man als Club-Mitglied sofort die reduzierten Preise in den Artikelbeschreibungen
Eingeloggt sieht man als Club-Mitglied sofort die reduzierten Preise in den Artikelbeschreibungen

Club-Mitglied in 2 Minuten

Wer sich online auf MediaMarkt.de oder Saturn.de mit seiner Email-Adresse anmeldet, die auch in der Club-Mitgliedschaft angegeben ist, der sieht im Online-Shop sofort die reduzierten Preise. Diese gelten z.B. auch auf TV-Geräte wie den LG CX OLED TV mit 48 Zoll, der dann nur noch 1.248,44 € kostet. Die Anmeldung als Club-Mitglied funktioniert auch online und ist in 2 Minuten erledigt. Wer sich also die Rabatte noch schnappen möchte, sollte nicht mehr allzu lange zögern!

* 11% Club-Rabatt nicht gültig auf APPLE iPhone 12, 12 pro, 12 mini, 12 pro max, APPLE iPad Air 4th Generation, SONOS, XBOX (Modelle 2020), Vorbesteller-Artikel, Verträge mit Drittanbietern, Drittanbieter-Artikel, Members-Only-Artikel, sämtliche Download-/Content-/GamingCards, Gutschein (-karten/-boxen), Prepaid-Aufladekarten/-Services, E-Books/Bücher, digitale Guthabenkarten, Zusatzgarantien, Lieferservice, Reparaturdienstleistungen, Fotoservice, Lebensmittel, Tchibo Cafissimo, IQOS, E-Zigaretten, Heets, Liquids und Versandkosten. Gilt ausschließlich für Club-Mitglieder, die ein verfügbares Aktionsprodukt während des Aktionszeitraums (11.11.2020, lokale Öffnungszeiten beachten) in einem MediaMarkt in Deutschland oder im MediaMarkt Onlineshop auf mediamarkt.de kaufen/bestellen (Aktion nicht gütig bei Käufen von Drittanbietern auf mediamarkt.de). Auf folgende Produktgruppen erhalten Club-Mitglieder zusätzlich einen Rabatt von 4 % auf den jeweils ausgewiesenen Verkaufspreis: Samsung Smartphones, Tablets und entsprechendes Zubehör, Beauty-Produkte, IT-Zubehör, GSM-Zubehör, Foto & Foto-Zubehör, Microsoft IT-Produkte. Für den Erhalt des Club-Preises ist die Vorlage der Club-Karte an der Kasse vor Bezahlung bzw. Online der Kauf als eingeloggtes Club-Mitglied erforderlich. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen, Irrtümer vorbehalten. Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen und solange der Vorrat reicht.

LG und Samsung wollen 2021 auf Mini LED setzen

Aktuell dominieren immer noch LCD-TVs den Markt. Dabei wird es wohl auch 2021 bleiben. Allerdings könnten Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen die Flaggschiffe von LG und Samsung aufwerten.

Mini LED solltet ihr dabei bitte nicht mit Micro LED verwechseln. Während Micro LED selbstleuchtende Pixel meint und somit eher mit OLED vergleichbar ist, meint Mini LED wiederum einfach eine bestimmte Art der Hintergrundbeleuchtung für LCD-TVs. Da Micro LED aktuell noch in der Herstellung zu teuer und daher für Privatkunden unerschwinglich ist, nutzt man Mini LED nun sozusagen als Zwischenschritt.

2021 soll LG Mini LED nun für seine NanoCell-Flaggschiffe einbinden, heißt es aus Südkorea. Allerdings werde LG den Fokus weiterhin auf seinen OLEDs erhalten. Bei Samsung sehe es da schon anders aus. So will Samsung wohl Mini LEDs für seine kommenden QLEDs verwenden. QD-OLEDs hatte die TV-Abteilung ja eine Absage erteilt. Stattdessen will Samsung Display die OLEDs mit Quantenpunkten nur an externe Partner liefern.

Mini LED hat natürlich Vorteile für das Local-Dimming, denn durch die kleineren Leuchten sind mehr Zonen möglich. Das Ergebnis kann eine homogenere Ausleuchtung und eine bessere HDR-Wiedergabe sein. Mit OLEDs kann man freilich immer noch nicht mithalten, was Kontraste und Schwarz betrifft, erreicht aber höhere Helligkeiten. Samsung soll sich mit den beiden Firmen Seoul Viosys und PlayNitride bereits Zulieferer gesichert haben.

Mini LEDs sollen 2021 Fahrt aufnehmen

Für 2021 rechnen die Analysten von TrendForce mit 4,4 Mio. ausgelieferten Mini-LED-TVs. Davon sollen 2 Mio. von Samsung stammen. Die Mini-LED-TVs des Jahres 2021 könnten 8.000 bis 30.000 Mini-LED-Chips pro TV verwenden. Als kleiner Vergleich: Aktuell stecken in herkömmlichen LCDs ca. 50 LED-Chips.

TCL setzt schon auf Mini LED
TCL setzt schon auf Mini LED

Neben LG und Samsung will beispielsweise auch Apple bald auf Mini-LED-Technologie setzen – für seine iPads und MacBooks setzen. Außerdem ist TCL da ja bereits vorangeprescht. TCL bietet bereits Mini-LED-Fernseher an.

Apple tvOS 14.2 bringt Verbesserungen für Dolby Atmos und die HomePods mit sich

Apple hat das neue Betriebssystem tvOS 14.2 für seine Apple TV 4K freigegeben. Es unterstützt nun auch die Verbindung mit den Apple HomePod als Standard-Lautsprechern.

Somit kann der reguläre HomePod, der Smart Speaker von Apple, nun als Teil eines Systems mit dem Apple TV 4K vernetzt werden. Ihr könnt dabei wahlweise einen oder auch mehrere HomePod nutzen. Wenn ihr möchtet, dürft ihr die HomePods dann als Standard-Lautsprecher für den Apple TV 4K beibehalten. Das Update auf tvOS 14.2 sorgt außerdem dafür, dass ihr die HomePods, entsprechende Anzahl vorausgesetzt, für 5.1- 7.1- und Dolby-Atmos-Konfiugrationen verwenden könnt.

Kabellose Soundübertragung bei Games

Theoretisch geht das, bei Abstrichen beim Sound, sogar nur mit einem einzigen HomePod. Muss man natürlich insgesamt mal abwarten, wie sich das Ergebnis dann wirklich anhört. So ein HomePod ersetzt natürlich keine Soundbar oder gar ein dediziertes Surround-System mit AVR. Was ebenfalls neu dazustößt: tvOS 14.2 bietet nun Unterstützung für kabellose Soundübertragung bei Spielen. Leider funktionierte das nämlich zuvor nur bei Videoinhalten.

Das sind natürlich gute Nachrichten für alle, die Apple Arcade abonniert haben. Wer nun bei der Audioübertragung Probleme mit Verzögerungen hat, sollte das „Wireless Audio Sync“-Feature am Apple TV 4K bemühen. Jedoch müsst ihr da für jede Kombination separat kalibrieren – also etwa einzeln für 4K bei 60 fps mit SDR, 4K bei 60 fps mit HDR10, 4K mit 60 fps bei Dolby Vision, etc.

Apple TV 4K: Eine mächtige Multimedia-Plattform

Zu erwähnen ist, dass die hier beschriebenen Features mit dem Original-HomePod funktionieren – nicht aber mit dem brandneuen HomePod Mini. Außerdem bleibt offenbar auch der Apple TV ohne 4K außen vor. Third-Party-Lautsprecher, auch wenn sie AirPlay 2 und HomeKit unterstützen, sind ebenfalls leider ausgenommen. Da ist aber natürlich durchaus möglich, dass Apple mit einem Update später noch das gleiche Feature nachliefert.

Fake 4K/120Hz – Täuscht Sony mit dem XH90 4K TV XH90 seine Kunden? (Update)

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Wie es aussieht, kann Sonys XH90 4K Fernseher mit HDMI 2.1 keine echten 4K/120Hz wiedergeben. Tests legen nahe, dass es sich nur um ein hochskaliertes 4K-Bild handelt!

Update: Sony hat sich wohl nach doch heftiger Kritik dazu entschlossen, sich der 4K/120Hz-Problematik zu widmen! 

Originalbeitrag: Gefühlt werden fast täglich neue Probleme gemeldet die mit der Einführung der HDMI 2.1 Schnittstelle in Verbindung stehen. Das jüngste „Opfer“ ist wohl Sony Electronics, bzw. deren Gaming-Flaggschiff XH90 (X90H) aus 2020. Das Modell wird von Sony eigentlich als DER PlayStation 5 TV beworben, besitzt dieser doch als einziger 4K Fernseher aus Sonys TV-Lineup eine bzw. zwei HDMI 2.1 Schnittstellen. Jetzt haben uns einige Leser darauf angesprochen, dass der XH90 wohl gar keine echte 4K/120Hz Verarbeitung bietet, sondern das Bild erst in einer niedrigeren Auflösung (mit vollen 120 Vollbildern) rendert und dann auf 4K/120Hz hochskalisert. Entsprechende Nachrichten machen gerade die Runde.

I would be furious if I had bought the Sony 900h / h90.
4K image at 60hz and 4K image at 120hz pic.twitter.com/S1N4FF5r5s

— EvilBoris ©️ (@EvilBoris) November 4, 2020

Fake 4K/120Hz im Video

Wir haben euch auch ein Video zur Thematik online gestellt, welches ihr in diesem Beitrag vorfindet. Unser erster Test (XH90 via Hama Ultra High Speed Kabel an Geforce RTX 3080 Grafikkarte) legt nahe, dass an der Sache etwas dran sein muss. Während unser Testbild mit dem Space-Invader im 4K/60Hz Bildmodus noch Pixelgenau dargestellt wird, verwischen im 4K/120Hz Modus die Linien, was womöglich auf ein Upscaling hinweißt. Sobald man die Bildwiederholungsrate auf 100Hz oder 120Hz umgestellt hat, bekommt die Schrift der Windows-Oberfläche auch unklare Kanten. Verwaschene Schriften und detailärmere Darstellungen könnten somit auch in Games via PC, Xbox Series X oder PlayStation 5 auftreten, sofern diese Kombination von Auflösung und Bildwiederholungsraten von den Spielen unterstützt wird.

Bewusste Täuschung?

Im Gegensatz zur HDMI 2.1-Problematik, die gerade Sound United (Marantz & Denon), Yamaha & Co. beschäftigt, scheint es fast so, als hätte Sony hier bewusst getrickst. Grund dafür könnte sein, dass der verbaute Bildprozessor im SoC (System-on-Chip) des XH90 nicht genug Rechenpower mit sich bringt, um ein natives 4K/120Hz Signal zu verarbeiten. Sollte hier bewusst mit einem Upscaling gearbeitet werden, ist dieser Umstand nicht viel mehr als ein Betrug am Kunden. Denn der XH90 wird von Sony unter anderem mit den Key-Selling-Points HDMI 2.1 und 4K/120Hz beworben, was das Gerät, zumindest in der Bildausgabe, vermutlich nicht beherrscht.

Nochmal im Vergleich der E9 OLED (2019) und der XH90 mit unterschiedlichen Chroma (die das Bild leider nicht verbessern in 120Hz)
Nochmal im Vergleich der E9 OLED (2019) und der XH90 mit unterschiedlichen Chroma (die das Bild leider nicht verbessern in 120Hz)

Offizielles Statement von Sony steht aus

Wir sind gespannt, ob Sony sich in einem offiziellen Statement dazu äußert. Vielleicht handelt es sich auch einfach nur um einen Software-Fehler, der mit einem Firmware-Update behoben werden kann. Sollte jedoch der Prozessor des XH90 zu schwach sein, gibt es eigentlich keine Möglichkeit, den 4K Fernseher für die 4K/120Hz fit zu machen.

PlayStation 5 am 19. November 2020 ausschließlich online erhältlich

Die Sony PlayStation 5 erscheint am 19. November 2020. Vor Ort braucht ihr im Handel allerdings nicht nach einem Exemplar zu suchen. So wird die Konsole vorerst ausschließlich online vertrieben.

Es gab schon vorab Gerüchte zu diesem Thema. Nun hat Sony es bestätigt: Wegen der anhaltenden Corona-Krise wolle man sowohl seine Kunden als auch die Mitarbeiter des Handels schützen. Daher werde die PlayStation 5 nicht für den Verkauf an den stationären Handel geliefert. Zum Launch am 19. November 2020 kann man die Next-Generation-Konsole ausschließlich online kaufen.

Da geht Sony etwas besser vor als Microsoft, welche mit einer entgegengesetzten Aktion sogar Kunden vorab für Vorbestellungen in die Filialen von Media Markt und Saturn locken wollten. Ein Schlag ist die Aktion jedoch für kleinere Händler. Gemindert wird das Ganze immerhin durch einen wichtigen Faktor: Wer bereits sein Exemplar der PlayStation 5 vorbestellt hatte, kann die Konsole natürlich zum Erscheinungstag vor Ort abholen, wenn dies so vereinbart wurde.

Sony gibt aber eben für den 19. November kein weiteres Kontingent für die Geschäfte vor Ort frei. Damit wolle man Menschenaufläufen vorbeugen, da man mit einer hohen Nachfrage rechne. Sony erklärt wörtlich: „Wir bitten euch daher, dass ihr euch nicht vor den lokalen Handelspartnern anstellt oder dort campt, in der Hoffnung, eine PS5-Konsole kaufen zu können. Bleibt gesund, bleibt zu Hause und tätigt euren Kauf online.“

PlayStation 5: Die Konsole bleibt ausverkauft

Spannend wird nun natürlich, ob es denn wirklich zum 19. November 2020 online wieder Exemplare geben wird. Sony hatte ohnehin angemerkt, dass erst zu Weihnachten möglicherweise mit mehr Einheiten zu rechnen sei. Insofern könnte man die aktuellen Aussagen auch nur als Klarstellung deuten, dass niemand zum Erscheinungstag in ein Ladengeschäft latschen muss. Es schadet aber natürlich nichts, am 19. November einmal die üblichen Online-Shops auf Bestellmöglichkeiten zu mustern.

OLED-Boom: LG meldet 10 Mio. verkaufte TVs

LG hat im Bereich der OLED-TVs einen neuen Meilenstein erreicht. Seit 2013 habe man mittlerweile rund 10 Mio. OLED-Fernseher verkauft.

Jene Angabe bezieht sich auf den weltweiten Markt und nur auf LG. So bieten ja auch andere Hersteller wie Panasonic, Philips oder auch Sony OLED-Fernsehgeräte an. Alle Unternehmen beziehen dabei aber ihre Panels von LG Display. Das kann manchmal auch ein Nachteil sein, wie die aktuelle VRR-Problematik demonstriert. Dabei gibt LG zusätzlich zu Protokoll, dass insbesondere der deutsche Markt wachse.

OLED-Umsätze steigen um 25 Prozent

Trotz der Corona-Krise seien die Umsätze mit OLED-TVs international in diesem Jahr um ca. 25 % angestiegen. Sicherlich dürfte da auch eine Rolle spielen, dass viele Anwender sich aufgrund der anstehenden neuen Konsolengeneration einen neuen TV mit HDMI 2.1 angeschafft haben. In Deutschland sei der Markt gegenüber dem Vorjahr sogar um 37 % gewachsen. Betrachtet man die reinen Stückzahlen, dann seien es sogar 41 %.

OLED-TVs bieten gegenüber LCD-Kontrahenten viele Vorteile: Dank der selbstleuchtenden Pixel ist das Bild stets homogen. Außerdem ist dadurch perfektes Schwarz möglich und auch die Kontraste sind ideal. Allerdings haben OLEDs auch Nachteile. So kann es unter einigen Bedingungen zum Einbrennen kommen. Außerdem nutzen sich OLEDs schneller ab als LCDs. Auch erreichen sie nicht so hohe, maximale Helligkeiten.

OLEDs: Die Technik ist noch nicht am Ende

Bis auf Samsung setzen aber im Grunde alle Hersteller im High-End-Segment mittlerweile auf OLED-Technik. Letztere werden, durch Samsung Display, allerdings ab 2021 ebenfalls OLEDs – mit Quantenpunkten – an Partner liefern. Ausgerechnet Samsungs TV-Abteilung zeigte sich jedoch unbeeindruckt und wird auch im nächsten Jahr bei LCD-Technik verbleiben. Da ruhen die Hoffnungen wohl eher auf Micro LED. Diese Technik ist aktuell allerdings noch extrem kostspielig. Sie vereint quasi die Vorteile von OLED- und LCD-Technologie.

QLAB: Samsung erklärt euch die Vorteile der QLED Fernseher (Video)

Wieso sollte man sich einen QLED Fernseher von Samsung kaufen? Der koreanische TV-Hersteller beantwortet diese Frage am liebsten selbst, in seiner neuen QLAB-Werbekampagne!

Viele der Samsung QLED Fernseher siedeln sich im hochpreisigen High-End-Segment an. Und genau dort ist die Konkurrenz ziemlich groß und zum Teil sogar günstiger. Wir reden hier natürlich von der OLED-Technologie. Doch wieso sollte man sich bei seiner Kaufentscheidung letztendlich doch für einen QLED Fernseher von Samsung mit 4K oder 8K Auflösung entscheiden? Das soll in vier humorigen und etwas überzogenen Werbespots verdeutlicht werden.

QLED ohne Einbrennen:

 

Die Gefahr von dauerhaften Beeinträchtigungen des Bildes, sogenanntes „Einbrennen“ oder „Burn-In“ ist bei Samsungs QLED-Geräten nicht gegeben. In den USA gibt es sogar eine 10-jährige Garantie gegen Einbrennen auf das QLED-Lineup. Samsung zielt hier natürlich direkt auf die OLED-Konkurrenz, die dieses Stigma weiterhin tragen. Temporäre Geisterbilder haben die meisten OLED-Nutzer vielleicht schon einmal gesehen. Dass „Einbrennen“ von Bildelementen kommt laut unserer Erfahrung nur zustande, wenn der OLED falsch genutzt wird. Bedeutet mehrere Hundert Stunden Content mit statischen Elementen (z.B. Gaming), keine wechselnden Inhalte und dazu den OLED nach dem Ausschalten direkt vom Strom trennen. Bei Samsung QLED-Lineup muss man sich hierzu jedoch weniger Gedanken machen.

Anti-Reflexionsbeschichtung:

 

In diesem Video bewirbt Samsung in unseren Augen wohl einen der wichtigsten Key-Selling-Points der QLED Fernseher: Die Anti-Reflexionsbeschichtung. Zumindest in den oberen Modellreihen (2020 ab Q84T | 2019 ab Q80R) liefert die Ultra Black Elite Anti-Reflexionsbeschichtung einen teils deutlichen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Im Video wird dies wieder überzogen dargestellt, so als würde ein QLED TV wirklich überhaupt nicht spiegeln. Das ist nicht der Fall. Jedoch ist der Unterschied z.B. zu einem OLED TV oder einem regulären LCD-Display ohne Anti-Reflexionsbeschichtung deutlich sichtbar, wie unser umfassender Test (inkl. Video) beweist.

QLED mit HDR

 

Den HDR-Test hätte sich Samsung eigentlich sparen können. Hier spricht man ja eigentlich kein Alleinstellungsmerkmal an, sondern lediglich ein Feature, welches bereits zur Standard-Ausstattung eines 4K Fernsehers gehört. Zudem muss man bedenken, dass Samsung als einziger Hersteller das etablierte dynamische HDR-Format Dolby Vision nicht unterstützt. Wir können nur hoffen, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird, denn das von Samsung mitentwickelte Konkurrenzformat HDR10+ ist gefühlt bereits tot.

QLED Helligkeits-Test:

 

Wieder auf der Plus-Seite angekommen, präsentiert Samsung einen weiteren Vorteil seiner QLED-Fernseher. Durch die Bank liefern die QLED Fernseher eine maximale Helligkeit von um die 1.000 nits. In den oberen Modellreihen sogar bis zu 2.000 nits. Diese Helligkeitsreserven in Kombination mit den QLED-Farbfilter und der Anti-Reflexionsschicht liefern in vielen Alltagssituationen ein klasse Bild ab. Vor allem die Kombination von hoher Helligkeit mit dem Ultra Black Elite Filter bieten eine gute Bildqualität sogar unter Tageslichtbedingungen – was man von einem OLED TV und vielen LCD-Konkurrenzmodellen nicht behaupten kann.

Wie zu erwarten erzählten die Promo-Clips nicht immer die ganze Wahrheit. Die Protagonisten und die Aufmachung verrät jedoch, dass man die Sache nicht zu 100% ernst nehmen sollte. Die Wahrheit hinter den Clips ist, sobald man diese etwas ausführlicher erläutert, jedoch sehr wertvoll für unentschlossene TV-Käufer.

Nokia bringt eigene 4K/HDR Streamingbox mit Android auf den Markt

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Nokia bringt mit der „Streaming Box 8000“ einen eigenen 4K/HDR Streaming-Player mit Android TV-Oberfläche auf den Markt. Die Box soll noch in diesem Jahr für 100 Euro auf den Markt kommen. 

Haben die nicht mal Handy gemacht? Ja, die Marke Nokia ist den meisten wohl nur noch aus den frühen Handy-Zeiten bekannt. Der finnische Elektronikhersteller versucht sich noch immer mit innovativen Konzepten im Smartphone-Markt niederzulassen. Selbst wenn der Erfolg meist ausbleibt, der Bekanntheitsgrad der Marke Nokia bleibt bestehen. Das ist auch der Grund, wieso dem Unternehmen scheinbar fremde Elektronikartikel mit dem Nokia-Branding auf den Markt kommen. Im Fall der Streaming Box 8000 steckt das in Österreich ansässige Unternehmen Streamview dahinter.

Die Nokia Streaming Box 8000 im Zusammenspiel mit dem ebenfalls angekündigtem 4K Fernseher von Nokia
Die Nokia Streaming Box 8000 im Zusammenspiel mit dem ebenfalls angekündigtem 4K Fernseher von Nokia

4K/60p/HDR Streaming-Box

Das Design der Nokia Streaming Box 8000 erinnert uns unweigerlich an den ersten Amazon Fire TV. Das eckige flache Design mit dem Logo-Branding auf der matten Oberfläche kommt uns verdächtig bekannt vor. Im Gegensatz zum 2014 erschienenen Fire TV (1. Generation) beherrscht Nokias Streamingplayer aber eine ganze Menge mehr Funktionen. Unterstützt werden 4K UHD Inhalte (3.840 x 2.160) mit maximal 60 fps mit 10-bit Farbtiefe. Bedeutet HDR-Inhalte können ebenfalls wiedergegeben werden. Welche Standards Unterstützung finden (HLG, HDR10, HDR10+ oder Dolby Vision) ist derzeit nicht kommuniziert.

Alle wichtigen Anschlüsse vorhanden: Gigabit-Lan, HDMI 2.0, AV-Out, digital-optisches Audio-Out (S/Pdif) und USB-C. Seitlich zudem ein USB-A Anschluss.
Alle wichtigen Anschlüsse vorhanden: Gigabit-Lan, HDMI 2.0, AV-Out, digital-optisches Audio-Out (S/Pdif) und USB-C. Seitlich zudem ein USB-A Anschluss.

Unterstützt werden die wichtigen Codecs VP9 Profile 2, h.264 sowie h.265 (HEVC) mit je 10-bit. Verbunden wird die Streaming Box 8000 via HDMI 2.0 mit kompatiblen 4K Fernsehern. Zudem gibt es noch Wi-Fi 802.11ac, Bluetooth 4.2, Gigabit-Ethernet, sowie ein USB Typ-A und Typ-C Anschluss. Als Betriebssystem hat sich Nokia für die Android TV 10 Oberfläche entschieden.

Der 4K Streaming-Player richtet sich an Kunden, die sich ggf. vom linearen Fernsehen lösen möchten. Apps für Prime Video, Disney+, Netflix, Youtube uvm. können über den Google Playstore heruntergeladen werden. Über das integrierte Chromecast können Inhalte auch direkt von kompatiblen Smartphones auf die Nokia Streaming Box 8000 übertragen werden.

Lieferumfang, Preis & Termin

Im Lieferumfang befindet sich neben der Box auch ein Netzkabel, ein HDMI-Kabel, Batterien sowie die üppig ausgestattete Fernbedienung mit Hintergrundbeleuchtung. Diese erinnert uns in puncto Design an die aktuelle Remote, die den Sony TV-Geräten beiliegt (was nicht schlechtes ist). Damit lassen sich auch Sprachbefehle via Google Assistant an die Box richten. In Deutschland soll der 4K Streaming-Player noch vor Weihnachten 2020 in den Handel kommen. Der Preis von 99,90 Euro ist recht happig, vor allem wenn man bedenkt, dass ein Fire TV 4K Stick derzeit gerne mal für unter 25 Euro angeboten wird.

  • Betriebssystem: Android TV 10
  • Auflösung: 4K (3.840 x 2.160) mit 60fps (max.)
  • Farbtiefe: 10-bit
  • Unterstützte HDR-Formate: ?
  • Encoding: VP9 Profile 2, h.264, h.265
  • Anschlüsse: HDMI 2.0, Gigabit-Ethernet, USB Typ-A, USB Typ-C, Optisch-digital (S/Pdif), 3.5mm AV
  • Konnektivität: WiFi 802.11 ac, Bluetooth 4.2, Chromecast build-in
  • Lieferumfang: Streaming Box 8000, Sprachfernbedienung, Netzkabel, HDMI-Kabel, Batterien