Amazon hat eine neue Mini-Aktion ins Leben gerufen und verkauft mehrere Blockbuster 4K Blu-rays für je nur 17.99 Euro! Darunter Titel wie „Bad Boys For Life“, „Midway“ oder „Knives Out“.
Dann finden sich in der Aktion auch mehrere Titel die einen jetzt nicht gleich vom Hocker hauen, aber sicherlich unter „Nice-to-Have“ zu verbuchen sind:
Wer richtig sparen möchte, sollte jedoch seine „Vergleichs-Brille“ aufsetzen und sich noch folgende Aktionen genauer ansehen. Amazon selbst hat noch eine drei 4K Blu-rays für 50 Euro Aktion bis zum 15. November 2020 am laufen und MediaMarkt.de bietet im Rahmen seines Black Week Flyers alle Filme und Serien in einer 3-für-2-Aktion an!
Die Microsoft Xbox Series X|S sind auf dem Markt. Nun melden sich auch die ersten Nutzer, die technische Probleme mit den Spielekonsolen haben.
Zu jedem Konsolenlaunch gibt es auch technische Probleme. Das ist ganz normal, wenn zeitgleich Millionen von Geräten weltweit in die Hände von Kunden wandern. Da sind naturgemäß auch Einheiten dabei, die Defekte aufweisen. Nicht nur mit Spielekonsolen ist dies so, jedes technische Produkt ist betroffen. Nun gibt es auch erste Nutzer, die Probleme mit der Xbox Series X haben.
Wir müssen dazu sagen: Unser Testgerät läuft einwandfrei und hat auch schon mehrstündige Gaming-Sessions überstanden. Am häufigsten liest man von Querelen mit dem optischen Laufwerk der Konsole. Bei einigen Nutzern nimmt es keine Discs an oder produziert sehr laute / ungewöhnliche Geräusche. Da haben sich einige Besitzer zwar damit beholfen die Datenträger mit Gewalt ins Innere zu stopfen, davon raten wir aber dringend ab. Besser ist es, in so einem Fall mit dem jeweiligen Händler oder Microsoft Kontakt aufzunehmen.
Andere Gamer berichten von einem lauten Klackern. Das kann mit dem Lüfter zusammenhängen, dessen Stromkabel nicht korrekt strammgezogen wurde und daher gegen die Lüfterblätter gerät. Auch hier raten wir dazu den Hersteller oder den Händler zu kontaktieren und nicht selbst ans Werk zu gehen, da das den Garantieverlust bedeuten kann. Auch die Xbox Series S kann im Übrigen von diesem Lüfter-Problem betroffen sein.
Qualmende Xbox Series X sind ein Fake
Ebenfalls kursieren online Videos, die qualmende Xbox Series X zeigen. Angefangen hat dies mit dem Tweet eines Nutzers aus Polen, dem weitere Meldungen nachfolgten. Da handelt es sich aber ganz offensichtlich um einen Fake – was Microsoft ebenfalls bereits unterstrichen hat.
CANSADO de las FAKE NEWS.
Os dejo un video MIO explicando porque es Fake lo de la consola „Quemada“ y como han logrado este efecto incluso estando la consola „APAGADA“ pic.twitter.com/LfXzIBSu6N
Im Wesentlichen haben hier einige Nutzer von unten mit E-Zigaretten Dampf durch die Konsole geblasen, um einen dramatischen Effekt zu erzielen. Wem seine Konsole lieb ist, der lässt davon jedoch die Finger, denn das kann die Xbox Series X natürlich leicht beschädigen und im inneren Rückstände hinterlassen.
Sonos hat ein heiß erwartetes Update für seine Soundbar Arc veröffentlicht. Die Arc unterstützt damit nun endlich Multi-Channel-LPCM Surround Sound durch eine eARC-Verbindung.
Zuvor fehlte jenes Feature der Sonos Arc. Das sorgte in Verbindung mit einigen Geräten für Probleme – etwa mit dem Apple TV 4K oder der Nintendo Switch. Dann kam nämlich bei Inhalten mit Surround-Sound nur noch Stereo-Ton bei der Arc an. Das hängt mit den jeweiligen Formaten zusammen, die zur Übertragung verwendet werden. Dieses Problem löst sich nun glücklicherweise mit der Aktualisierung. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)
PCM steht für unkomprimierten Sound, der eben auf diese Weise z. B. vom Apple TV 4K, Gaming-PCs oder der Nintendo Switch übertragen werden. Auch an UHD Blu-ray-Playern ist diese Option verfügbar. Bisher kam die Sonos Arc damit leider nicht klar. Das war ein großes Versäumnis des Herstellers. Vor allem Besitzer eines Apple TV 4K ärgerten sich. Denn die Überschneidung der Kundenkreise von Apple und Sonos dürfte relativ hoch ausfallen.
Verbindungstalent: Die Sonos Arc lässt sich via HDMI 2.0 inkl. eARC, Wi-Fi, Ethernet oder Apple AirPlay 2 verbinden
Ab der neuen Firmware 12.2 eilt nun Abhilfe. Wer also eine Sonos Arc besitzt, sollte das Update mit der Hilfe der offiziellen Sonos-App prompt ausführen. Es bleibt natürlich dabei, dass die Sonos Arc weiterhin auch mit Dolby Digital 5.1, Dolby Atmos, Dolby TrueHD und MAT klarkommt. Des Weiteren weist Sonos noch darauf hin, dass die Sonos App nun mehr Sprachen unterstützt. Es sind Türkisch, Russisch, Koreanisch und traditionelles Chinesisch (Hongkong und Taiwan) hinzugekommen.
Die Sonos Arc ist Teil des Sonos-Ökosystems
Die Sonos Arc ist mit 899 Euro, ohne Subwoofer oder Rear-Lautsprecher, relativ hochpreisig. Das liegt daran, dass sich die Arc in das Multiroom-Ökosystem des Herstellers eingliedert. Somit ist die Soundbar in erster Linie lohnenswert für diejenigen, die ohnehin bereits fest bei Sonos beheimatet sind. Wer einfach „nur“ eine gut klingende Soundbar sucht, ist vermutlich beim Preis-Leistungs-Verhältnis an anderen Stellen besser aufgehoben.
Zuletzt aktualisiert am 31. August 2026 um 16:35 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 31. August 2026 um 17:14 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Aktuell gibt es Probleme mit den Streaming-Apps an Fernsehgeräten von Philips aus den Jahren 2017 und 2018. Statt HD und 4K bekommen die Besitzer nur noch SD zu Gesicht.
TP Vision, die in Europa im TV-Segment hinter der Marke Philips stehen, haben das Problem bereits bestätigt. Details nennt der Hersteller aber nicht zu den Hintergründen. Einige Anwender vermuten, dass es sich hier um ein Problem mit dem DRM-Zertifikat handeln könnte. Denn Trailer werden in Streaming-Apps wie Amazon Prime Video, Disney+ und Netflix weiterhin korrekt in HD bzw. 4K wiedergegeben. Erst wenn ein Film oder eine Serie gestartet wird, fällt die Wiedergabe auf nur noch SD in 480p bzw. 540p zurück.
Trailer sind üblicherweise nicht durch DRM-Maßnahmen geschützt, die eigentlichen Inhalte dann aber schon. So soll wohl die Widevine-Stufe an den betroffenen Philips-Geräten von Level 1 auf Level 3 heruntergestuft worden sein. Daher ist dann kein HD- und kein 4K-Streaming mehr möglich. Immerhin hat TP Vision jedoch schon ein Software-Update in Aussicht gestellt. Leider nennt man aber noch keinen konkreten Veröffentlichungstermin für jenes.
Gemeinsam ist allen betroffenen LCD- und OLED-TVs wohl auch der Prozessor MediaTek MT5891. Allein an dem Chip kann es aber nicht hapern. So wird er nämlich auch vom Rivalen Sony für diverse Fernseher verwendet. Jene leiden aber derzeit nicht unter dem Problem mit der für das Streaming reduzierten Auflösung. Es scheint also auf Modelle von Philips beschränkt zu sein.
Streaming: Externe Lösungen bleiben verlässlicher
Wir empfehlen unseren Lesern immer noch regelmäßig sich langfristig nicht auf die integrierten Streaming-Apps der TV-Hersteller zu verlassen. Häufig erhalten die Anwendungen rasch keine Updates mehr, Bugs werden nicht korrigiert und es kann eben auch dazu kommen, dass sie komplett eingestellt werden. Da ist man mit externen Lösungen, und sei es nur ein einfacher Amazon Fire TV Stick 4K, in aller Regel eher auf der sicheren Seite. Das illustriert dann auch das neue Beispiel.
Mit Watch Party (Beta) können sich bis zu 100 Freude zu einem virtuellen Filmabend auf Amazon Prime Video treffen! Im synchronen Videostream können sich die Nutzer im Chat parallel unterhalten.
Amazons neues Prime Video-Feature „Watch Party“ wurde in mehreren Ländern als Public Beta online genommen. Die neue Group-Watch-Funktion ermöglicht das synchrone Streaming und Chatten mit bis zu 100 Freunden. Ein ähnliches Feature „Groupwatch“ hatte Disney+ bereits Ende Oktober 2020 freigeschaltet. Auch für Platzhirsch Netflix gibt es bereits mehrere inoffizielle Apps und Plugins, mit denen das „Bingen“ mit mehreren Leuten möglich ist. Im Prinzip könnte man es mit einem Twitch-Stream vergleichen. Alle sehen den gleichen Content und kommentieren darauf im Chat. Dies ist im Gegensatz zur Umsetzung bei Disney+ nicht nur mit Emojis und Stickern möglich, sondern auch mit geschriebenen Wörtern. Zudem ist die Funktion nicht nur auf wenige Teilnehmer begrenzt. Es lassen sich bis zu 100 Freunde, Verwandte und Kollegen einladen.
Key-Features der Prime Video Watch Party (Beta)
Filmabend ohne Ansteckungsgefahr
Die Veröffentlichung dieses Features kommt vielen sicherlich gerade gelegen. In den meisten Ländern gibt es bereits harte Kontaktbeschränkungen aufgrund der steigenden Covid19-Infektionen. „Watch Party“ gibt einem die Möglichkeit Filme und Serien mit Freunden zu erleben und zu kommentieren. Die Film-Session mit Freunden ist dabei in Minuten aufgesetzt. Der Organisator lädt einfach Freunde ein und startet dann die Wiedergabe der Prime Video-Inhalte. Wer die Session startet, kann den Stream auch unterbrechen, pausieren sowie vor- und zurückspulen.
Originals wie „Borat 2“ oder die Hit-Serie „The Boys“ kann via Watch Party mit Freunden genossen werden
Prime Video Watch Party am PC/Laptop
Leider ist „Watch Party“ auf Amazon Prime Video derzeit nur auf Original Produktionen beschränkt. Ausgeliehene oder gekaufte Filme/Serien können nicht über das neue Feature wiedergegeben werden. Voraussetzung ist logischerweise ein aktives Prime-Abonnement. Darin enthalten sind ja auch einige aktuelle und ältere Filme. Zudem kann das Feature derzeit nur in Desktop-Browsern wie Google Chrome oder Firefox genutzt werden. Smart TV Apps, Fire TV, Set-Top-Boxen etc. sind derzeit noch ausgeschlossen. Eine Integration in die Prime Video App wird aber sicherlich der nächste, logische Schritt sein.
Offenbar bleiben die aktuellen Verkaufszahlen von 8K-TVs hinter den Erwartungen zurück. Die Ursachen für den Flop sind derzeit vielfältig.
Jedenfalls besagen Daten der Marktforscher von ABI Research, dass derzeit die Nachfrage nach 8K-Fernsehern sehr überschaubar sei. Dies liege laut den Analysten auch daran, dass sich viele Herstelller von den Tokyo Olympics 2020 eine Befeuerung des Marktes erhofft hatten. Jene sollten nämlich in 8K übertragen werden – zumindest in beispielsweise Japan.
Dann kam allerdings die Corona-Krise dazwischen und das Sportereignis musste für 2020 abgesagt werden. Zusätzlich hat die Pandemie viele Menschen vor finanzielle Herausforderungen gestellt. Auch ein 8K-TV als mögliche Anschaffung für eine Sportsbar dürfte damit z. B. für viele Betreiber vom Tisch gewesen sein. Denn da gibt es nun ganz andere Probleme.
Mittlerweile wildern neben LG und Samsung etwa auch Sony und TCL im 8K-Bereich. Den meisten Kunden scheinen die TVs aber noch zu kostspielig zu sein, auch wenn die Preise Jahr für Jahr gefallen sind. Dennoch ist natürlich ein erheblicher Aufpreis gegenüber 4K-Modellen fällig. Dabei bleiben die Mehrwerte derzeit noch überschaubar. Schließlich fehlt es an 8K-Inhalten.
8K wird auch 2021 eine Nische bleiben
ABI Research rechnet folglich damit, dass auch 2021 nur 1 % der international ausgelieferten Flachbildfernseher 8K-Modelle sein werden. Auch der Launch der Next-Generation-Konsolen dürfte da kaum einen Effekt haben. Formal unterstützen beide 8K-Auflösungen. Die PS5 wird dafür aber trotz protzigem Aufdruck auf der Verpackung ein Update benötigen. Derzeit kann die PlayStation 5 nämlich noch kein 8K-Signal ausgeben.
Phil Spencer, der Kopf der Xbox-Sparte, hatte ebenfalls angemerkt, dass 8K für Spiele aufgrund der immensen Leistungsanforderungen bestenfalls in einigen Jahren Rolle spielen könnte. Selbst das ist aber mit seinem sehr großen Fragezeichen zu versehen.
Sony hat wirklich umfassende FAQs zu seiner in Kürze erscheinenden PlayStation 5 Konsole veröffentlicht. Leider werden darin das Fehlen etablierter Standards wie Dolby Vision, Dolby Atmos oder DTS:X bestätigt.
Update: Sony hat die FAQs überarbeitet, um klarzustellen, dass die PS5 DTS:X und Dolby Atmos bei der Wiedergabe von 4K Blu-rays unterstützt.
Originalbeitrag: Ihr habt eine Frage zur Sony PlayStation 5? Dann solltet ihr auf jeder Fall die „Ultimative FAQ“ im PlayStation Blog aufsuchen. Hier findet man nicht nur Antworten auf spezielle Fragen, sondern kann sich auch ein paar gute Tipps für die zukünftige Nutzung der PS5 holen. Z.B. wie sollte die Konsole aufgestellt werden, um eine optimale Lüftung zu gewährleisten? Andere Angaben, wie z.B. die Akkulebensdauer des DualSense Controllers werden nur vage mit „ähnlich des DualShock 4 Wireless Controllers“ beantwortet.
HDR10 mit an Bord
Wir haben uns einmal durch die FAQs gescrollt und Informationen zu Tage gefördert, die uns persönlich noch fehlen. Als Erstes haben wir uns nach den Unterstützten High Dynamic Range Formaten umgesehen. Ja, die PS5 unterstützt HDR, jedoch nur im HDR10 „Standard-Format“. Formate mit dynamischem Ansatz wie HDR10+ oder Dolby Vision werden nicht erwähnt, ebenso wenig HLG (Hybrid-Log Gamma), was z.B. für die Dolby Vision Aufnahmen auf dem neuen iPhone 12 zum Einsatz kommt.
Sony beantwortet gefühlt alle Fragen zur PlayStation 5 und deren Zubehör wie z.B. dem neuen DualSense Controller
Kein Dolby Atmos oder DTS:X
Was uns ebenfalls noch extrem wichtig war, sind die unterstützten Audioausgabeformate. Leider ist die „Ausbeute“ hier ebenfalls etwas enttäuschend. Die PS5 stellt hier keine Weiterentwicklung zur PS4 dar. Es wird lediglich Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio in einer maximalen 7.1-Kanal-Ausgabe unterstützt. Somit ist kein 3D-Sound via DTS:X oder Dolby Atmos mit an Start. Etwas frustrierend, wenn man bedenkt, dass die Microsoft Xbox Series X und Series S nicht nur Dolby Atmos, sondern auch Dolby Vision HDR beherrschen.
8K erst nach Firmware-Update
Dafür rüstet sich Sony bereits für den nächsten Auflösungs-Standard: 8K. Jedoch unterstützt die PlayStation 5 Auflösungen von 7.680 x 4.320 nicht ab Werk, sondern erst nach einem Systemsoftware-Update und nur „wenn Kontent verfügbar ist“. Wir fragen uns, ob die PS5 lediglich 8K Videos wiedergeben kann (z.B. via Youtube-App), oder ob auch „einfache“ Games in 8K/30p oder 8K/60p dargestellt werden können. Zukunftsmusik, mit der wir uns jetzt noch nicht auseinandersetzen müssen.
Keine SSD-Erweiterung zum Start
Man kann sich über die FAQs wirklich wertvolle Tipps holen und sich ggf. sogar (temporär) Geld sparen. So empfiehlt Sony z.B. ausdrücklich mit dem Kauf von M.2-SSD-Laufwerken zur Speichererweiterung der PS5 zu warten. Sony will hier in Zukunft (hoffentlich bald) weitere Details zu empfohlenen Laufwerken kommunizieren. Zudem würde einem eine M.2-SSD derzeit nichts bringen, da die Funktionalität zur Speichererweiterung erst mit einem Firmware-Update freigeschaltet wird. Wir können PS5-Fans nur empfehlen, sich einmal die FAQs im Vorfeld durchzulesen.
Die Xbox Series X ist ab morgen im Handel erhältlich. Unser Ersteindruck fasst unsere wichtigsten Hands-On-Erfahrungen mit der Next-Generation-Konsole zusammen.
Auch wenn morgen der Erscheinungstag der Xbox Series X ist, so werden Kurzentschlossene wohl wenig Glück bei der Suche nach einer Konsole haben: Bereits durch Vorbestellungen war die neue Plattform aus Redmond restlos ausverkauft. Dabei bietet die Xbox Series X gegenüber der PlayStation 5 einige Vorzüge. So ist sie in Sachen Grafikleistung eindeutig überlegen. Außerdem werden die Spiele an der Konsole neben Dolby Atmos auch Dolby Vision unterstützen.
Vergleicht man wiederum den Controller der Xbox Series X mit dem der PlayStation 5, dann hat wohl Sony die Nase vorne: Der DualSense bietet adaptive Trigger, die ihren Widerstand passend zu Gameplay-Aktionen verringern oder erhöhen können – ein tolles Konzept. So kann man etwa das Abfeuern einer Waffe oder auch das Ziehen eines Hebels immersiver gestalten. Dazu kommt das Haptic Feedback, das eine präzisere Vibration erlaubt.
Der Controller der Xbox Series X ist mehr eine Evolution als eine Revolution.
Dagegen wirkt der Controller der Xbox Series X sehr konventionell: Er ist eine weiterentwickelte Version des Xbox-One-Pads. Neu hinzugekommen ist im Wesentlichen ein Share-Button. Ansonsten hat Microsoft die Ergonomie verbessert und die Größe minimal verringert. Außerdem ähnelt das Design des D-Pads nun dem auf dem Elite Controller 2. Die Rückseite des Controllers wartet nun mit einer geriffelten Oberfläche auf, was für mehr Grip sorgt.
Xbox Series X: Die ersten Spiele
Microsoft bewirbt die Xbox Series X aktiv als 4K-Konsole. Dennoch unterstützen nicht alle Launch-Titel tatsächlich nativ diese Auflösung. Das gilt z. B. auch für das hauseigene „Gears 5“, das via Smart Delivery in einer für die Xbox Series X aufgepeppten Variante strammsteht. Die Grafikeinstellungen entsprechen nun der PC-Version auf dem Setting „Ultra“. Das äußert sich auch in hochauflösenderen Texturen. Allerdings verbleibt dennoch eine dynamische Auflösung. Meistens rangiert das Spiel also Sub-4K. Dafür läuft es jedoch konstant mit 60 fps.
Ein weiterer Launchtitel ist „Yakuza:Like a Dragon“. Nun sind die „Yakuza“-Spiele seit der PS3-Ära nicht gerade für Grafikpracht und technische Finesse bekannt. Es handelt sich hier schließlich auch nicht um Triple-A-Games. So beehrt dieses Game die Xbox Series X in 1440p bei 60 fps („Normal“-Mode) bzw. bei nativem 4K bei 30 fps („Resolution“-Mode). Das ist ebenfalls von dem hochgesteckten Ziel, an der Xbox Series X 4K bei 60 fps zum Standard zu erheben, weit entfernt.
Einreihen soll sich da auch „Watch Dogs Legion“, eines der ersten Spiele, das Ray-Tracing auf der Xbox Series X einbindet – bei einer dynamischen Auflösung und 30 fps. Natives 4K soll hingegen „Assassin’s Creed Valhalla“ bei 60 fps anlegen. Testen konnten wir die beiden Ubisoft-Titel allerdings nicht vorab. Es kristallisiert sich aber heraus: Das Launch-Lineup für die Xbox Series X ist etwas schwach. Zugegeben: Sony bietet da für seine PlayStation 5 aber auch kaum besseres. So erscheinen die zwei wichtigsten Blockbuster der beiden Rivalen, „Halo Infinite“ (Microsoft) und „Horizon Forbidden West“ (Sony) erst 2021.
Dafür bieten sowohl die Xbox Series X als auch die PlayStation 5 umfassende Abwärtskompatibilität. Das funktioniert an der Xbox Series X dann auch vorzüglich. Besonders Titel mit offenen Frameraten profitieren da, denn sie haben nun die Chance auf der Series X 60 fps zu erreichen. Auto-HDR wiederum hat bei uns einen eher gespaltenen Eindruck hinterlassen. Bei einigen Titeln wie „Batman: Arkham Knight“ funktioniert Auto-HDR sehr gut. Bei anderen Spielen kommt es zu ausgeblichenen Highlights und einem eher verwaschenen Bildeindruck. Uns erinnert das Ergebnis an die automatische HDR-Konvertierung einiger Fernsehgeräte.
Xbox Series X: Funktionen für 4K-Freunde
Die Xbox Series X wartet mit Unterstützung für 4K bei 120 Hz auf, was wir an einem LG OLED E9 getestet haben. Ungeachtet der aktuellen, visuellen Probleme, funktioniert diese Kombination einwandfrei. Der TV wird korrekt mit 120 Hz erkannt und diese Bildrate lässt sich in den Einstellungen der Konsole festlegen. Allerdings hatten wir anfangs Probleme mit dem HDMI-Handshake. So brauchten wir mehrere Versuche, um die Bildrate beibehalten zu können und ein stabiles Bildsignal zu erhalten. Ob dies an unserer speziellen Hardware-Kombination liegt, vermögen wir nicht zu sagen.
Die Xbox Series X erkennt die Features des LG E9.
Wer die Xbox Series X auch als Player für Ultra HD Blu-rays nutzen möchte, wird enttäuscht sein: Wie schon die Xbox One X, so unterstützt die Xbox Series X nämlich für Ultra HD Blu-rays nur HDR10 – Dolby Vision bleibt außen vor. Das haben wir selbst mit mehreren Discs wie etwa „Joker“, „Die Braut des Prinzen“ und „Watchmen“ getestet. Games mit Dolby Vision sollen im Übrigen 2021 auf den Markt kommen. Dolby Vision wird aktuell also ausschließlich für Streaming-Apps wie Netflix und Disney+ eingebunden.
Dolby Atmos funktioniert natürlich sowohl mit Apps als auch Discs. Auch Spiele können Dolby Atmos einsetzen, uns ist da bisher jedoch kein kompatibler Titel untergekommen. Dafür mag es also noch zu früh sein. An dieser Stelle ein paar Worte zur Lautstärke des Laufwerks: Das ist im Betrieb durchaus hörbar. Wir haben etwa mit zwei UHD Blu-ray Playern vergleichen können: einem Sony UBP-X700 sowie einem LG UBK90. Die Xbox Series X ist bei dem Lesen von UHD Blu-rays leiser als der Player von Sony aber lauter als das Pendant von LG. Natürlich kann es hier jedoch Serienstreuung geben.
Die Xbox Series X: Design und Lautstärke
Die Xbox Series X begeisterte uns mit ihrem Look and Feel nicht unbedingt auf Anhieb. Allerdings sagt uns auch das Design der Sony PlayStation 5 kaum zu. Beide Unternehmen verfolgen auch hier entgegengesetzte Kurse. Während es die PS5 darauf anlegt aufzufallen, wirkt die Xbox Series X sehr dezent. Ein Laie könnte die Konsole im Wohnzimmer für einen Mini-PC oder einen großen Lautsprecher halten. Diese pragmatische Optik gefällt uns mittlerweile.
Die rückseitigen Anschlüsse der Xbox Series X.
Abzug gibt es für das Plastik des Gehäuses, das Fingerabdrücke blitzschnell zeigt und empfindlich auf Fette und Öle zu reagieren scheint. Jede Berührung hinterlässt sofort einen Abdruck. Da nützt auch das matte Plastik nichts. Ansonsten ist der schwarze Monolith wertig verarbeitet und schwerer, als man auf den ersten Blick vermuten sollte. An der Rückseite finden sich dann die Ports für HDMI 2.1, zweimal USB Typ-A, Ethernet, den Netzstecker und die Erweiterungs-SSDs von Seagate. Gestrichen wurden der HDMI-Eingang sowie Optical.
Die untere Vorderseite der Xbox Series X.
An der Vorderseite beherbergt die Xbox Series X natürlich den Disc-Slot, einen weiteren Anschluss für USB Typ-A sowie den Kopplungs-Button für Controller. Das Design ist, wie bereits erwähnt, sehr konventionell. Das macht es aber auch leicht die Konsole z. B. einfach neben einen TV zu stellen und sie unauffällig verschwinden zu lassen.
Das Design der Xbox Series X erfüllt zudem einen praktischen Nutzen. Die geteilte Hauptplatine und das darauf ausgelegte Lüfterkonzept kühlt die Konsole optimal und ist in unserem Test nicht wahrnehmbar. Selbst unter Last, bleibt die Xbox Series X „geräuschlos“. Wer sein Ohr direkt an die Konsole hält, wird natürlich ein leichtes Rauschen wahrnehmen können. Wir sind gespannt, ob es auch Spieletitel gibt, die die Drehzahl der Lüfter nochmals erhöhen. Wir können uns jedoch vorstellen, dass Titel wie „Watch Dogs: Legion“ dem System bereits einiges abverlangen.
Abschließend noch unsere Meinung zum Dashboard: Die Oberfläche der Xbox Series X gleicht jener der Xbox One, läuft allerdings bedeutend schneller. Wer sich schon zuvor an den versprengten Menüs und Tabs gestört hat, wird diese Kritik jedoch aufrechterhalten. Auch fehlt hier, wie beim Controller, das echte Gefühl etwas Neues zu erleben. Die Spannung und der Wow-Effekt, den eine neue Konsolengeneration mit sich bringen sollte, tritt etwas in den Hintergrund. Stattdessen hat man vielfach das Gefühl an einer beschleunigten Xbox One X zu sitzen.
Ein Fazit
Die Xbox Series X ist ein Nachfolger der Xbox One X – und zwar durch und durch. Erneut hat Microsoft die leistungsfähigste Konsole am Markt. Technisch ist der Sieger klar. Doch während Sony das UI der PS5 komplett runderneuert hat und mit den adaptiven Triggern und Haptic Feedback frischen Wind in den DualSense-Controller bringt, ist die Xbox Series X da deutlich konservativer. Die Benutzeroberfläche und das Pad sind im wesentlichen Evolutionen.
Auch fehlt es noch an Games, welche die Hardware ausreizen und damit die Performance-Übergelegenheit gegenüber der PS5 ausschöpfen könnten. Wir hatten allerdings vor dem Launch auch noch nicht die Chance viele optimierte Games anzuspielen, da die Patches für Games wie etwa „Watch Dogs Legion“ erst heute ausgerollt werden.
Die Xbox Series X liefert massive Leistung.
Wir denken, dass die Xbox Series X, genau wie die Xbox One X, die beste Multiplattform-Konsole sein wird. Abseits eines Gaming-PCs bekommt man hier die beste Leistung geboten. Allerdings muss Microsoft noch beweisen, dass man auch starke Exklusivtitel in petto hat – die Übernahme von ZeniMax Media bietet da Chancen in Hülle und Fülle. Klar, und dann ist da noch Microsofts Xbox Game Pass, zu dem Sony bisher keine gescheite Alternative auffahren kann. Es gibt also viele Gründe, die für den Kauf einer Xbox Series X sprechen.
Unsere Prognose: Wer mit einer Xbox One X rundum zufrieden gewesen ist, wird auch von der Xbox Series X angetan sein. Um potenzielle Käufer der PlayStation 5 abzuwerben, benötigt Microsofts Konsole aber noch mehr Glanz und Glorie durch exklusive Spiele. Wir sind auf die weitere Zukunft gespannt.
Einen Tag früher als erwartet: Für die Xbox Series X|S steht ab sofort die offizielle App für Apple TV und damit auch den Streaming-Dienst Apple TV+ zur Verfügung.
Microsoft hatte es ja schon in Aussicht gestellt: Die Xbox Series X|S können die App für Apple TV beanspruchen. Es kommt sogar noch besser. Auch die älteren Konsolen des Unternehmens versorgt man. Ihr könnt also auch an den Variationen der Xbox One ab sofort Apple TV verwenden – und damit eben auch Apple TV+. Ein Abonnement des Streaming-Dienst bleibt aber natürlich die Voraussetzung.
Laut ersten Berichten laufe die App pfeilschnell, insbesondere an der Xbox Series X sollen da keinerlei Wünsche offen bleiben. Eigentlich hatten wir mit der App erst für morgen gerechnet, denn sie sollte am 10. November erscheinen, also zeitgleich zum Launch der Xbox Series X|S. Nun ist es aber glücklicherweise bereits einen Tag früher so weit.
Apple tvOS 14.2 ist da
Zu finden ist die App für Apple TV an den Xbox-Konsolen direkt über den Microsoft Store. Dort wird sie auch als kompatibel für sowohl die Current- als auch die Next-Generation-Modelle ausgewiesen. Hingewiesen sei darauf, dass ihr den Download natürlich auch über die App für den Microsoft Store am PC anstoßen könnt.
Apple-TV-App: Verbreitung erhöht sich
Wie gehabt bleibt für Apple zwar der hauseigene Apple TV 4K die wichtigste Anlaufstelle für Streaming und Co., kürzlich erst mit tvOS 14.2 versorgt, doch natürlich will sich Apple gerne für seine Abonnements weitere Kunden ins Boot holen. Daher hievte man Apple TV+ auch bereits als App auf beispielsweise die Fernsehgeräte von LG, Samsung und Sony. Zusätzlich bedient man mittlerweile nun eben auch fröhlich die neue Konsolengeneration.
Denn nicht nur die Xbox Series X|S, sondern auch die Sony PlayStation 5 bieten native Apps für Apple TV. Vielleicht kann sich das Unternehmen aus Cupertino so neue Kunden erschließen.
Wie im Fernsehen: Netflix experimentiert derzeit im kleinen Kreis mit der linearen Ausstrahlung von Inhalten. Vergleichbar ist das Ganze mit einer Playlist im Shuffle-Modus.
Aktuell testet der Streaming-Anbieter die lineare Ausstrahlung unter dem Namen „Direct“ bei unseren Nachbarn in Frankreich. Uns erinnert das Prinzip aber auch an die Shuffle-Wiedergabe von Musik-Playlists. So können Nutzer auf einen Direct-Link im Systemmenü klicken und bekommen dann einen linearen Feed vorgesetzt. Dieser Feed enthält dann eine voreingestellte Mischung aus Filmen, Serien und Dokumentationen, die nach und nach herunterdudeln – wie im linearen Fernsehen eben.
Wir finden das Prinzip veraltet, da wohl die meisten Nutzer in der heutigen Zeit lieber selbst entscheiden wann, wo und wie sie ihre gewünschten Inhalte konsumieren. Laut Netflix gebe es aber noch Zuschauer, die so eine Art der Ausstrahlung schätzen. Denn dann müssten sie sich für einen Film oder eine Serie entscheiden und könnten sich einfach zurücklehnen. Selbst die Möglichkeit zurückzuspulen fehlt übrigens bei dem Direct-Feed.
Frankreich ist ein wichtiger Markt für Netflix. Gerade bei unseren Nachbarn hat das lineare Fernsehen jedoch noch einen verhältnismäßig hohen Stellenwert. Und dort schätzt man offenbar die Option sich zurückzulehnen und sich berieseln zu lassen. Außerdem sei das eine Chance für Netflix, den Zuschauern über den Direct-Feed Inhalte nahezubringen, welche jene sich sonst aktiv eventuell nicht ausgewählt hätten.
Netflix Direct: Ist eine Ausweitung möglich?
Freilich soll Direct das bisherige nonlineare Streaming-Angebot nicht ersetzen, sondern stellt schlichtweg eine Erweiterung dar. Aktiviert, dann folgt eine Beschallung über 24 Stunden mit vorausgewählten Filmen und Serien. Nach jeweils fünf Tagen gibt es übrigens eine neue Abspielliste – erinnert etwas an Playlisten bei Musikstreaming-Anbietern wie Spotify. Allerdings orientieren sich die Wiedergabelisten bei Direct an den Inhalten, die gerade besonders beliebt bei Netflix sind. Es handelt sich also nicht um personalisierte Wiedergabelisten.
Auch steht Netflix Direct in Frankreich aktuell nur über die Webversion bereit. In den Apps ist das Feature nicht zu finden. Mal sehen, ob wir die Funktion auch noch in Deutschland erblicken.