LG hat webOS 6.0 für seine kommenden TVs des Jahres 2021 vorgestellt. Auch eine neue Magic Remote kommt zum Zug.
Zunächst zur Erklärung: webOS 6.0 wird leider nur auf den TVs des Jahres 2021 zur Verfügung stehen. Das liegt an der Strategie des Unternehmens. Der südkoreanische Hersteller versorgt seit Jahren stets nur seine jeweils aktuelle Modellreihe mit dem neusten Betriebssystem. Dabei führt man nun einen neuen Homescreen ein, der vor allem die personalisierten Empfehlungen mehr in den Vordergrund rückt. Außerdem unterstützt man via LG ThinQ AI mehr Spracheingaben über Amazon Alexa und den Google Assistant.
webOS 6.0 auf LGs 2021 TVs
Eingesetzt wird webOS 6.0 von LG auf den kommenden OLED-TVs des Jahres 2021 sowie den QNED Mini LED, NanoCell und den UHD-Smart-TVs. Der neue Homescreen soll es dabei noch leichter machen zuletzt aufgerufene Apps und Inhalte wiederzufinden. Da kommt dann auch ein Feature namens „Next Pick“ ins Spiel, das jeweils zwei anstehende Inhalte aus dem linearen TV sowie eine App / einen VOD-Inhalt auf Basis der individuellen Nutzung empfiehlt.
LG hat webOS 6.0 für seine Fernseher vorgestellt
Zusätzlich erweitert LG sein Feature Magic Link zum Magic Explorer. Letzterer soll Zuschauern Zusatzinformationen zu gerade laufenden Filmen und Serien liefern. Das können etwa Angaben zu Drehorten, den Schauspielern oder anderen Hintergrundinformationen sein. Doch dann kommt ja auch noch die neue Magic Remote ins Spiel.
Die neue Magic Remote bringt erweiterte Hotkeys mit
LG hat die Magic Remote im Jahr 2021 mit neuen Hotkeye versehen. Es stehen nun neben Kurztasten für Amazon Prime Video und Netflix auch welche für Amazon Alexa, den Google Assistant sowie Disney+ zur Verfügung. NFC ist ebenfalls direkt in die Fernbedienung integriert. Das schaltet Vernetzungsmöglichkeiten mit Smartphones frei, sodass Inhalte vom TV ans Smartphone weitergereicht werden können und umgekehrt.
Die LG Magic Remote des Jahres 2021
Weitere Details zu webOS 6.0, der Magic Remote und den neuen TVs von LG folgen schon nächste Woche im Rahmen der digitalen CES 2021.
Sony präsentiert seine A90J Master Series 4K OLED Fernseher auf der CES 2021 und bestätigt damit die neue 83 Zollgröße! Wir verraten euch, welche Neuerungen der A90J 4K OLED mit sich bringt!
55, 65 und (Trommelwirbel) 83 Zoll! In diesen drei Größenvarianten können Heimkino-Enthusiasten den Sony A90J 4K OLED Fernseher in 2021 ordern. Wer einen Sony 4K OLED mit 48 oder 77 Zoll sucht, der muss entweder zum Vorjahres-Modell A9 greifen (wird in 2021 fortgeführt, hat aber kein HDMI 2.1), oder greift zum A80J aus 2021, der jedoch eine schlechtere Bilddarstellung besitzt (besitzt nicht die PRO-Variante von XR OLED Contrast). Wer sich dann doch für die Master Series A90J entschieden hat, kann sich sicher sein, dass der Name auch Programm ist (HIER GEHT ES DIREKT ZUM PREISVERGLEICH).
Sony A90J Bravia 4K OLED TV 2021
Vier Verbesserungen machen den A90J 4K OLED in unseren Augen zu einem mehr als würdigen Nachfolger des AH8 (Ja die Namensgebung war in den Vorjahren verwirrend, jedoch werden die Bezeichnungen 2021 international gleichgezogen – was wir sehr begrüßen). Beginnen wir mit der BRAVIA XR-Plattform die im Grunde auf dem neuen Sony XR-Prozessor aufbaut. Der in die Jahre gekommene X1-Prozessor wird im High-End-Segment (Ab X90J-Serie) abgelöst, wir vermuten dahinter einen neuen Prozessor von MediaTek. Der Prozessor soll weitaus performanter sein und liefert erstmals ein Modul für künstliche Intelligenz (AI), welche kombiniert mit einer angelernten kognitiven Intelligenz ein ganz neues Hör- und Seherlebnis abliefern soll. Der A90J kann dabei auf (neu benannte) Technologien wie XR 4K Upscaling, XR Triluminos Pro und XR Motion Clarity zurückgreifen. XR OLED Contrast Pro bezeichnet den Kontrast-Booster, der in Zusammenarbeit mit nachfolgender Verbesserung das bislang bestmögliche Bild eines Sony OLED TVs abliefern soll.
Erhöhte OLED-Helligkeit
Bekannte Bildalgorithmen neu verpackt
Bei der zweiten Hardware-Verbesserung handelt es sich nämlich um eine Optimierung des OLED-Panels. Die Rückseite des OLED-Panels wurde mit einer Aluminiumschicht überzogen, welche eine bessere Abwärme für die über 8 Millionen OLED-Pixel gewährleisten soll. Das erlaubt dem A90J alle Subpixel (Weiß, Rot, Grün, Blau) auch mit „voller Kraft“ laufen zu lassen, ohne, dass man eine Überhitzung des Panels zu befürchten hat. Und so leisten die OLED-Pixel eine erhöhte Helligkeit gegenüber den Vorjahresmodellen, in den Spitzenlichtern sowie bei der durchschnittlichen Bildschirmhelligkeit bei großflächigen Darstellungen. Sony beziffert sein Versprechen leider nicht mit Zahlen. Wir gehen davon aus, dass es sich um die neue OLED-Generation mit bis zu 1.000 nits handelt. Freuen wir uns über noch breitere Kontraste und ein erhöhtes Farbvolumen!
Zwei HDMI 2.1-Ports mit ALLM & VRR
HDMI 2.1 kann derzeit auch wirklich nur von Gamern wirklich voll ausgekostet werden
2020 konnte man über die fehlende HDMI 2.1-Implementierung in Sonys Top-Modellen XH95 (LCD), AH9 (OLED) und AH8 (OLED) nur den Kopf schütteln. Mit dem neuen Sony XR-Prozessor ist scheinbar der Weg für die neue Schnittstelle endlich frei. Der A90J sowie der „kleine Bruder“ A80J kommen mit jeweils zwei HDMI 2.1 Anschlüssen. Unterstützung für 4K@120Hz mit HDR, ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) inklusive. Ob ALLM und VRR bereits bei der Auslieferung der Geräte integriert ist, oder per Firmware-Update nachgeliefert werden, steht derzeit noch nicht fest.
XR Sound mit Acoustic Surface Audio+
Sony hat die im A90J 4K OLED TV integrierte Acoustic Surface Audio+-Technologie weiter verbessert. Die OLED-Fernseher des japanischen Herstellers sind die einzigen Modelle, die mittels Aktuatoren das OLED-Panel zum schwingen bringen. Das Display selbst verwandelt sich dadurch zum Lautsprecher. Mit den neuen, performanteren Aktuatoren, kann auch wirklich das ganze Display in Schwingung versetzt werden (keine Sorge die Schwingungen sind nicht sichtbar). Der Klang kommt, wie im Kino, kraftvoll und direkt aus der Richtung, in der auch die Action stattfindet. Zwei zusätzliche Subwoofer sorgen zudem für den nötigen „Rumms“. Zuletzt darf noch 3D Surround Upscaling erwähnt werden, welches 2.1 Stereo oder 5.1 Surround-Signale in ein 5.1.2 3D-Signal hochskaliert und dieses (innerhalb der Fähigkeiten der Treiber) auch wiedergibt.
Der Sony A90J 4K OLED TV der Master Series ist einfach nur schick – und zudem gut ausgestattet!
Verbesserter Bildprozessor, HDMI 2.1, erhöhte Helligkeit und Farbvolumen des OLED-Displays sowie eine verbesserte Soundperformance. Gute Gründe, auf das 2021-Modell zu warten. Aber da ist noch mehr:
Mit dabei und definitiv erwähnenswert ist Dolby Vision HDR, Dolby Atmos, der Netflix Calibrated Mode und IMAX Enhanced. Mit Ambient Optimization passt sich Bild und Klang an die Umgebung an. Ein RGB-Lichtsensor verändert also nicht nur die Helligkeit des Bildes, sondern auch dessen Farbtemperatur. Der Klang verändert sich ebenfalls. Nach einer Raumkalibrierung verändert sich der Sound um z.B. Verwerfungen von im Raum stehenden Objekten zu beheben. Zuletzt noch ein Shout-Out an das schicke Design des A90J. Der „Seamless Edge“-Rahmen fasst das OLED-Display optimal ein und der Standfuß kann entweder komplett flach oder erhöht (z.B. für die Installation einer Soundbar) angebracht werden. Das 83 Zoll-Modell verfügt zusätzlich über eine dritte Standfuß-Variante die näher in die Mitte des Displays rücken – für schmale TV-Möbel.
Aus Android TV wird Google TV
So soll die Google TV Oberfläche aussehen
Android TV wird (wie wir bereits berichtet haben) zu Google TV und damit verändert sich nicht nur der Funktionsumfang, sondern auch die Nutzeroberfläche. Integriert ist somit auch der Google Assistant, welcher über die integrierten „Hands-free“ Mikrofone im TV auch ohne Fernbedienung genutzt werden kann. Ebenfalls mit dabei Chromecast built-in, Amazon Alexa, Bluetooth, Apple AirPlay 2 und Apple HomeKit. Ihr wollt noch mehr? Wie wäre es dann mit einer neuen Premium-Fernbedienung mit Aluminium-Finish und ENDLICH beleuchteten Tasten!
Alle Premium-Modelle (A90J, Z9J und X95J) kommten mit dieser Aluminium-Fernbedienung mit Hintergrundbeleuchtung
Zuletzt dürfen wir noch BRAVIA CORE erwähnen, der neue Premium-Streamingservice der nur Sony Bravia XR-Kunden zur Verfügung steht. Mit dem Kauf eines A90J erhält man ein 24-monatiges Abo (Zugriff auf rund 100 Titel) und 10 Movie Credits geschenkt. Mit letzteren kann man sich 10 Filme aus eineer Auswahl von über 300 Meisterwerken aussuchen und genießen – und das mit einem Videostream von bis zu 80 Mbit/s.
Sony A90J Preis & Verfügbarkeit:
Die Preise und Verfügbarkeiten des Sony A90J 4K OLED TV in 55, 65 und 83 Zoll sind noch nicht kommuniziert. Die Infos liefern wir – sobald vorhanden – nach. Eine praktische Übersicht über das komplette TV-Lineup 2021 von Sony findest du in diesem Beitrag!
Sony hat auf seiner digitalen CES-Pressekonferenz die TV-Neuheiten für 2021 vorgestellt. Die neue XR-Plattform liefert uns 8K und 4K Fernseher mit OLED und LCD-Technologie mit HDMI 2.1 uvm.
In diesem Beitrag wollen wir euch einen groben Überblick über Sonys TV-Lineup für das Jahr 2021. Ausführliche Beschreibungen der einzelnen Serien werden wir euch am Ende des Beitrages und im Fließtext verlinken. Das 4K LCD-Lineup besteht aus dem X80J, X81J, X85J, X90J und X95J. Danach folgen die OLED-Serien A80J und A90J. Den Abschluss machen das 8K-LCD-Model Z9J. Die Modellnamen sind bereits fix und sind in diesem Jahr erstmals gleichlautend für alle Märkte. Ein X95J in Deutschland entspricht somit einem X95J in den USA – zumindest was den Namen und die Eckdaten betrifft.
Die erste Frage, die womöglich vielen Nutzern unter den Fingernägeln brennt: Wie sieht es mit HDMI 2.1 aus? Ab der A85J-Serie aufwärts wird es in allen Modellen mindestens zwei HDMI 2.1 Anschlüsse geben. Das 8K Modell Z9J wird sogar über drei HDMI 2.1 Schnittstellen verfügen. Darauf aufbauend, werden die genannten Serien auch ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) unterstützen. Ob zum Verkaufsstart oder erst später via Firmware-Update steht noch nicht ganz fest, da die Spezifikationen für ALLM und VRR innerhalb des HDMI 2.1-Standards wohl noch nicht final verabschiedet wurden.
Neue Plattform: Bravia XR
Alle Sony 2021 Fernseher ab der A90J-Serie aufwärts bauen auf der neuen Bravia XR-Plattform auf
2021 führt Sony die neue Bravia XR TV-Plattform ein. Was sich erst einmal nur wie ein Rebranding anhört, soll sich jedoch mit Verbesserungen und neuen Features durch einen Großteil des TV-Lineups ziehen. Bravia XR ist einfach gesprochen die Verbindung Künstlicher Intelligenz (AI) mit kognitiver Intelligenz, also dem Verständnis, wie Hören und Sehen funktioniert und wie Bilder und Klänge vom Menschen wahrgenommen werden. Sony rühmt sich hier eine Vorreiterrolle einzunehmen in dem man AI und CI (Cognitive Intelligence) kombiniert und gegeneinander abgleicht. Eine zu ausführliche Erklärung möchten wir euch an dieser Stelle ersparen. Herzstück ist der neue Sony XR Prozessor, der die in die Jahre gekommenen X1-Prozessor ablösen wird (ab X90J aufwärts). Wir vermuten, dass Sony auf einen neuen MediaTek Chipsatz (z.B. der MT9950) setzt. Dieser liefert z.B. Unterstützung für HDMI 2.1, 4K@120Hz, 8K@60Hz, ALLM, VRR und hat ein integriertes AI-Segment. Damit einhergehend wird es eine Umbenennung der bekannten Bildalgorithmen geben:
XR Sound Position = Acoustic Surface Audio + Acoustic Multi Audio
XR Surround = 3D Surround Upscaling
A90J OLED mit erhöhter Helligkeit
Der Sony Bravia XR A90J 4K OLED TV soll eine erhöhte Helligkeit bieten
Je nach Modell und Anzahl der Dimming-Zonen bekommen die LCD TVs eine „Helligkeits-Einstufung“. Der Z9J (8K) besitzt z.B. „XR Contrast Booster 15“, während der X90J mit „XR Contrast Booster 5“ auskommen muss. Welche Helligkeitswerte und welche Anzahl der Dimming-Zonen sich dahinter verbirgt, das ließ sich Sony natürlich nicht entlocken. Interessant ist die Meldung über eine erhöhte Helligkeit beim High-End-OLED A90J. Dieser soll nicht nur hellere Spitzenlichter, sondern auch eine erhöhte Durchschnittshelligkeit und ein erhöhtes Farbvolumen bieten. Erreicht wird dies über eine hinter dem Display angebrachte Aluminiumfolie, die die Hitze der OLEDs besser verteilt, wodurch alle Subpixel (Weiß, Rot, Grün Blau) auch mit „voller Kraft“ eingesetzt werden können. Wir sind gespannt, in welche Helligkeitsbereiche der A90J damit vordringt.
Neue Anti-Reflexionsbeschichtung
Die neue X-Anti-Reflection-Beschichtung ist leider nur in der X95J und Z9J Serie bei den Modellen ab 75 Zoll enthalten
Die Premium-Modelle im LCD-Segment erhalten neben der X-Wide-Angle–Technologie (verbessert den Blickwinkel) zudem eine neue Anti-Reflexionsbeschichtung mit dem Namen X-Anti-Reflexion. Wie in unserem Youtube-Video verdeutlicht, reflektieren Sonys LCD-Fernseher ganz schön – zum Teil sogar mehr als ein OLED-TV. Dagegen geht man jetzt mit X-Anti-Reflexion in den Modellreihen X95J (ab 75 Zoll) und Z9J (8K) vor.
XR Sound Position & 3D Surround Upscaling
Auch an der Audio-Front gibt es Neues zu vermelden. Sony hat seine Acoustic Surface Audio + (OLED) und Acoustic Multi-Audio-Technologien noch weiter verbessert. Die Aktuatoren der OLED Fernseher sind noch performanter und schaffen es wirklich das gesamte OLED-Display zum Schwingen zu bringen. Die LCD-TVs mit Acoustic-Multi-Audio freuen sich dagegen über zusätzliche Treiber, die im schlanken Rahmen des Fernsehers untergebracht werden. Alle Bravia XR Modelle erhalten zudem 3D Sound Upscaling, welches 2-Kanal oder 5.1-Kanal-Sound auf ein 5.1.2 3D-Signal hochskaliert.
Google TV + BRAVIA CORE Streamingservice
Was die User Experience betrifft, Sonys TV-Modelle aus 2021 werden nicht mehr mit Android TV, sondern mit Google TV ausgeliefert. Hierbei handelt es sich jedoch nur um ein Rebranding seitens Google. Im Hintergrund arbeitet immer noch Android, liefert jedoch eine überarbeitete Nutzeroberfläche und neue Features. Näheres dazu erfahren wir hoffentlich in den nächsten Tagen. Ganz neu hingegen ist BRAVIA CORE. Ein neuer Streaming-Service, welcher nur Nutzern der XR-Modelle zur Verfügung steht. Nutzer haben Zugriff auf über 100 Filme aus der Sony Pictures Home Entertainment Datenbank mit 4K, HDR und Bitraten von bis zu 80 Mbit/s. Bedeutet, die Bildqualität könnte diese der 4K Blu-ray noch übertrumpfen. Käufer eines 2021 XR-TV bekommen bereits bei der Auslieferung sogenannte Credits gutgeschrieben, welche sich in Filme umwandeln lassen.
Preise & Verfügbarkeit
Wie ihr euch denken könnt, hat Sony noch keine Informationen zum Pricing und der Verfügbarkeit der neuen TV-Modelle veröffentlicht. Sobald wir von Sony mit diesen Details versorgt werden, lest ihr es entsprechend auf 4kfilme.de. Ihr wollt Informationen zu einem bestimmten Modell? Wir haben euch detaillierte Beschreibungen für nachfolgende Geräte erstellt:
Sonys mittlerweile dritter Ausflug in die 8K-Welt hört auf den Namen Z9J und ist Teil der neuen Bravia XR-Serien. Die Pixelboliden mit 75 und 85 Zoll liefern endlich die Ausstattung, die man sich von Sonys Master Series gewünscht hat.
Die Vereinheitlichung der Modellnamen bei Sonys 2021 TV-Lineup macht auch nicht vor dem neuen 8K Bravia XR Fernseher Z9J halt – und das ist auch gut so. So ist in den nächsten Jahren auch für Laien ein Vergleich zwischen unterschiedlichen Jahresmodellen möglich. Der 8K Fernseher löst mit 7.680 x 4.320 Bildpunkten auf und unterstützt 8K Bildsignale mit maximal 60Hz. 4K Signale hingegen werden mit bis zu 120Hz dargestellt – optimal für die PlayStation 5 Konsole. Der neue Sony XR Prozessor (womöglich ein neuer MediaTek SoC) soll die rechenintensiven Aufgaben mit Bravour erledigen. Nicht nur die einzelnen Pixel auch das Full-Array-LED-Backlight möchte nämlich mit passenden Informationen versorgt werden.
Sony Z9J mit künstlicher Intelligenz
Die zum Teil umbenannten Technologien XR Triluminos Pro, XR Contrast Booster und XR 8K Upscaling liefern realistische 8K Bilder mit satten Schwarztönen, breiten Kontrasten und intensiven Highlights. Ebenfalls mit dabei, die bei Sony-Fans hochgeschätzt XR Motion Clarity-Technologie (Zwischenbildberechnung). Der Sony XR Prozessor greift darüber hinaus auf künstliche Intelligenz und kognitive Intelligenz zurück. Beide kombiniert soll das Hör- und Seherlebnis des Nutzers deutlich verbessern. Der neue Prozessor ist nicht nur beim Z9J integriert, sondern gehört ab der X90J Serie zum Standard.
Die Standfüße des Sony Z9J 8K TV können auf drei unterschiedlichen Positionen angebracht werden – abgebildet: Erhöht z.B. für einen Soundbar
Neue Anti-Reflexionsbeschichtung
X-Wide Angle, also die Verbesserung des Blickwinkels ist ebenfalls wieder mit an Bord. Zusätzlich gibt es erstmals eine Anti-Reflexionsbeschichtung „X-Anti-Reflection“, was die LCD-TVs von Sony in unseren Augen bitter nötig haben. Schön zu „sehen“, dass Sony in diesem Bezug nachgebessert hat. Neben der visuellen Performance, gibt es auch nocht Verbesserungen beim Sound. Die Acoustic Multi-Audio-Technologie wurde weiter verfeinert. Bedeutet, im schlanken Rahmen wurden noch mehr Treiber verbaut, um dem Nutzer ein Kino-ähnliches Filmerlebnis bieten zu können.
Doch was helfen alle diese Verbesserungen, wenn diese nicht in jeder Umgebungssituation richtig zur Geltung kommen können? Darüber kümmert sich Sonys „Ambient Optimization“, die Bild- und Tonqualität an die Wohnumgebung anpasst, z.B. an wechselnde Umgebungshelligkeit. Der integrierte RGB-Sensor passt dabei nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Farbtemperatur des Bildes an.
HDMI 2.1 mit ALLM & VRR
2021 gehört HDMI 2.1 bei Top-Geräten natürlich zum Standard. Wir hoffen, Kinderkrankheiten sind weitestgehend ausgebügelt, damit die Freude über gleich drei HDMI 2.1 Anschlüsse auch lange anhält. Neben der HDMI 2.1 Schnittstelle (ein Anschluss mit eARC) soll auch noch ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) unterstützt werden. Ob zum Verkaufsstart oder via Firmware-Update nachgeliefert steht derzeit noch nicht fest. Auf jeden Fall ist der 8K Bravia TV Z9J endlich so ausgerüstet, wie es sich für einen „Futureproof“ TV gehört.
Haupt-Features des Z9J
Von AirPlay 2 bis IMAX Enhanced
Zu den weiteren Features gehören unter anderem Dolby Atmos, Dolby Vision HDR, Apple Airplay 2 & Homekit,Amazon Alexa und Google Assistant Sprachsteuerung, der Netflix Calibrated Mode, IMAX Enhanced und die Calman Ready Kalibrierungsfunktion. Das Android-Betriebssystem bekommt übrigens einen neuen Anstrich und wird zukünftig Google TV heißen. Über das Design kann man sich wie immer streiten. Funktional im „One-Slate-Design“, mit einem immer noch schlanken Displayrahmen (für die Lautsprecher) und einen Standfuß der in drei Positionen angebracht werden kann. Schmal, für kleinere TV-Boards, breit für minimale Ablenkung und erhöht, um z.B. ein Soundbar-System mit dem Sony Z9J zu kombinieren.
Z9J: Preis & Verfügbarkeit
Preis und Verfügbarkeit werden wie üblich erst zu einem späteren Zeitpunkt von Sony genannt. Der 8K Bravia XR TV Z9J wird es in 75 Zoll und 85 Zoll Diagonale geben. Eine praktische Übersicht über das komplette TV-Lineup 2021 von Sony findest du in diesem Beitrag!
Alle Premium-Modelle (A90J, Z9J und X95J) kommten mit dieser Aluminium-Fernbedienung mit Hintergrundbeleuchtung
Der Sony X95J Bravia XR 4K Fernseher liefert Fans endlich ein LCD-Modell mit hoher Helligkeit und HDMI 2.1 Schnittstelle. Was das Flaggschiff X95J alles kann, erfahrt ihr hier!
Was der XH95 (2020) nicht konnte liefert nun endlich der X95J aus 2021. Nicht wundern, die Namensgebung wurde international gleichgezogen, somit heißt es jetzt „X“ für 4K/LCD, „95“ für die Modellreihe und „J“ für das Jahr 2021. In den nächsten Jahren wird dadurch hoffentlich die Vergleichbarkeit unter den Modelljahren etwas einfacher. Beginnen wir mit den Äußerlichkeiten des XH95. Ein schlanker Bildschirmrahmen wird von einem schicken Aluminium-Chassis eingefasst. Der Standfuß kann praktischerweise in drei Positionen (flach, mittig und erhöht) am X95J angebracht werden. Die Rückseite ist mit einem markanten Muster und dem neuen XR-Logo versehen. Bei den Displaygrößen hat sich Sony auf 65, 75 und 85 Zoll geeinigt. Leider gibt es somit keine 55 Zoll-Variante mehr im High-End-LCD-Segment.
Bravia XR Prozessor und Anti-Reflexionsschicht
Sony X95J: Nicht nur außen hübsch. Bild und Sound des X95J sollen ebenfalls begeistern
Außen schick, aber „Innen“ noch schicker! Denn der Sony X95J 4K LCD Fernseher ist Teil der neuen BRAVIA XR-Plattform! Angefeuert wird der Fernseher jetzt vom neuen Sony XR Prozessor (womöglich neuster MediaTek SoC) der das Full Array LED Backlight, den XR Contrast Booster, XR 4K Upscaling, XR Triluminos Pro sowie XR Motion Clarity steuert. Dazu gesellt sich noch die Blickwinkel-verbessernde X-Wide Angle Technologie und ganz neu, X-Anti-Reflection (nur beim 75 und 85 Zoll Modell). Letzteres ist komplett neu und soll wie Samsung Ultra Black Elite einen effektiven Schutz vor Reflexionen bieten – wird auch Zeit!
X95J mit HDMI 2.1
Dank HDMI 2.1 ist der X95J auch endlich zukunftssicher und fit für die PlayStation 5
Und damit das FALD-Display auch richtig etwas zum Arbeiten bekommt, stattet Sony den X95J endlich mit der HDMI 2.1-Schnittstelle aus – genauer gesagt mit zwei Anschlüssen. Diese unterstützen 4K@120Hz Bildsignale mit HDR sowie ALLM (Auto Low Latency Mode), VRR (Variable Refresh Rate) und eARC (enhanced Audio Return Channel). Ob ALLM und VRR jedoch bereits ab Verkaufsstart zur Verfügung stehen ist bislang nicht bekannt. Die Features könnten auch später via Firmware-Update nachgereicht werden.
Acoustic Multi Audio + 3D Surround Upscaling
Und wie es sich gehört wurde auch die Klangqualität des X95J verbessert. Acoustic Multi Audio fügt zwei nach vorne gerichtete Lautsprecher zu den bereits im Rahmen befindlichen Positions-Tweetern hinzu. Bässe sollen mit dem neuen schlanken Subwoofer noch besser den Raum füllen. Und um dem Nutzer ein raumfüllendes Klangerlebnis bieten zu können, rechnet 3D Surround Upscaling Stereo und 5.1 Audioquellen in ein 5.1.2-Signal um.
Von Dolby Vision bis IMAX Enhanced
Google TV begleitet den Nutzer auf dem X95J 4K BRAVIA XR TV
Bei den Standards hat Sony, zumindest im Vergleich zum Vorjahr, an nichts gespart. Dolby Vision HDR, Dolby Atmos 3D Sound, Netflix Calibrated Mode, IMAX Enhanced und Calman Ready sind einige der wichtigsten Features, die Erwähnung finden müssen. Dazu gesellt sich die Google TV Nutzeroberfläche (ehemals Android TV), integrierte Mikrofone für Hands-free Voice-Search via Google Assistant und Amazon Alexa, Chromecast build-in, Apple AirPlay 2 und Apple HomeKit. Zuletzt und neu wäre dann noch „Ambient Optimisation“. Das Klangbild des X95J passt sich stetig den Gegebenheiten an. So beeinträchtigt der Sessel, der im Raum gerne mal die Position wechselt, nicht dauerhaft das Klangerlebnis. Ein RGB-Lichtsender sorgt zudem dafür, dass die Helligkeit des Displays und somit die Kontraste optimal zur Umgebungshelligkeit passt. Und nicht nur das, auch der Farbton wird verändert, wechselt man z.B. von natürlichem, warmem Licht, zu einer kälteren, künstlicheren Lichtquelle.
X95J Preis, Verfügbarkeit und Lieferumfang
Die Preise der Sony X95J-Modelle findet ihr anbei in der Preisübersicht. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Fernseher in 65, 75 oder 85 Zoll zusätzlich die neue Aluminium Remote mit Hintergrundbeleuchtung sowie ein 24-Monats Abonnement für BRAVIA CORE, der neue Premium-Streamingdienst, exklusiv für BRAVIA XR-Kunden. Dieses gewährt Zugriff auf über 100 Filmtitel in bester Qualität mit bis zu 80 Mbit/s. Zudem erhält man 10 Movie Credits, welche man gegen 10 Filme aus über 300 Titel starken Filmdatenbank eintauschen kann. Eine praktische Übersicht über das komplette TV-Lineup 2021 von Sony findest du in diesem Beitrag!
Zuletzt aktualisiert am 5. November 2026 um 02:19 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Sony ruft mit BRAVIA CORE einen neuen Streamingdienst ins Leben. Die Plattform ist Käufern eines 2021 Bravia XR Fernsehers vorbehalten und soll beste Bildqualität mit bis zu 80 Mbit/s liefern.
BRAVIA CORE ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Sony Electronics und Sony Pictures Entertainment (SPE). Unterhaltung trifft auf Technologie, welches nicht nur das Motto des Streamingdienstes ist, sondern auch sehr gut zu Sonys neuem Bravia XR TV-Lineup passt. Der japanische Elektronikhersteller versucht nämlich die Vision der Filmschaffenden so gut wie möglich dem Zuschauer zu vermitteln, vergisst dabei jedoch nicht, wie wir audiovisuelle Inhalte wahrnehmen. Dabei genießen zukünftige Besitzer eines Bravia XR Fernsehers ein exklusives Nutzungsrecht auf BRAVIA CORE.
Exklusiver Streamingdienst für Bravia XR-Modelle
Bedeutet, der Streamingdienst wird nur auf den 2021-Modellen X90J, X95J, A80J, A90J und Z9J angeboten. Vorjahresmodelle werden bei der Integration vorerst nicht berücksichtigt. Doch was gibt es eigentlich auf BRAVIA CORE zu sehen? Die Auswahl umfasst laut Sony Pictures Entertainment aktuelle Premium-Titel, beliebte Klassiker sowie eine umfangreiche Auswahl an IMAX Enhanced-Filmtiteln. Über 300 Filme sollen zum Start zum Kauf bereitstehen. Rund 100 dieser Titel können in einer Art Streamingabo ohne zusätzliche Kosten genossen werden. Die Titel lösen in der Regel in 4K auf (3.840 x 2.160) und unterstützen zudem den erweiterten Dynamikumfang (HDR). Ob neben HDR10 auch Dolby Vision oder gar HDR10+ mit an Bord ist, ist noch nicht kommuniziert.
Die PureStream-Technologie soll Videostreams mit bis zu 80 Mbit/s ermöglichen
BRAVIA CORE – Besser als 4K Blu-ray?
Klingt jetzt nicht besonders spannend, bis man in der Pressemitteilung auf den Absatz mit der Pure Stream-Technologie stößt. Der Videostream von BRAVIA CORE soll eine nahezu verlustfreie Bild- und Tonqualität abliefern und damit einer 4K Blu-ray in nichts nachstehen. Und nicht nur das. Mit einer maximalen Bitrate von bis zu 80 Mbit/s würde der Streamingdienst sogar theoretisch eine bessere Qualität abliefern, als der physische Datenträger. Diese kommen auf maximal 60 Mbit/s. Streamingdienste wie Netflix, Prime Video oder Disney+ kommen übrigens auf maximal 25-40 Mbit/s.
Streaming-Abo und „Movie Credits“
Angelockt werden Kunden eines Bravia XR Fernsehers übrigens über kostenlose „Movie Credits“. Wer sich z.B. einen A90J (Master Series OLED) oder X95J (LCD) kauft, bekommt 10 Movie Credits, mit denen man sich Filme aus BRAVIA CORE auswählen kann. 10 Movie Credits auch 10 Filmtiteln. Wer sich z.B. für den 4K OLED TV A80J (Regular OLED) entscheidet, bekommt nur 5 Movie Credits. Kunden eines Premium XR-TVs erhalten zudem 24 Monate Zugriff auf den BRAVIA CORE Streamingdienst (beinhaltet 100 Filme), günstigere Modelle nur 12 Monate. Die Plattform ist also ähnlich Prime Video, ein Mix aus Inklusiv- und Kauftiteln.
Bravia Core Logo | Bild: Sony
Nettes Goodie
Klingt interessant, jedoch gibt es wohl zwei Probleme. Zum einen werden nur wenige Nutzer einen Datenstream von 80 Mbit/s stabil übertragen können, vor allem in den Abendstunden, wenn mehrere Parteien im Wohngebäude und/oder der Wohngegenden im Internet unterwegs sind. Zum anderen beschränkt sich das Angebot nur auf Filme von Sony Pictures Entertainment und die meisten Nutzer sind einfach die Vielfalt und fast täglichen Nachschub von Netflix oder Prime Video gewohnt. Zum Start sicherlich interessant, darüber hinaus aber erst einmal nicht viel mehr als ein nettes Goodie.
BRAVIA CORE soll in allen europäischen Märkten (außer Italien) ausgerollt werden. Leider gibt es noch keine Details über Preise oder Starttermin der Plattform. Eine praktische Übersicht über das komplette TV-Lineup 2021 von Sony findest du in diesem Beitrag!
Netflix zieht in Großbritannien die Preise für das Streaming-Abonnement an. Möglicherweise könnte auch Deutschland bald an der Reihe sein.
Im Oktober 2020 hatte Netflix in den USA die Preise angehoben. Jetzt rückt die Bedrohung sozusagen näher, denn auch Großbritannien hat man ins Visier genommen. Dort bleibt lediglich der Preis des Basis-Abonnements identisch. Er liegt weiterhin bei 5,99 Pfund im Monat. Jene Stufe bietet dann allerdings auch nur bescheidene SD-Qualität.
Netflix lässt sich „besseren Dienst“ bezahlen
Anders sieht es mit den Stufen „Standard“ (HD) und Premium (4K, HDR) aus. Während Netflix zum Februar 2021 den Monatspreis für Standard auf 9,99 Pfund anhebt, verlangt man für die zeitgemäße Premium-Stufe fortan 13,99 Pfund im Monat. Zuvor lagen die Preise jeweils bei 8,99 bzw. respektive 11,99 Pfund im Monat. Als Begründung für die Preissteigerungen nennt Netflix, dass Verbesserungen der Dienstes an sich und Investitionen in neue Inhalte die höheren Preise bedingen.
Dabei erntete der Schritt von Netflix im Vereinigten Königreich bereits Kritik. So gibt es auch dort gerade einen umfassenden Lockdown. Das zieht die Menschen natürlich zu Streaming-Anbietern, da sie zu Hause verweilen müssen. Somit wird moniert, dass Netflix sich einen sehr ungünstigen Zeitpunkt für die Preiserhöhung ausgesucht habe. Aus Netflix Perspektive ergibt die Erhöhung wiederum Sinn.
Zwar hat der Streaming-Anbieter während der Corona-Krise massiven Zulauf erhalten, das bedeutet aber nicht zwangsweise, dass die Gewinne nun immens steigen würden. Denn auch Bestandskunden nutzen das Angebot intensiver. Am liebsten sind Streaming-Anbietern wie Netflix aber Nutzer, die den Dienst zwar abonnieren und bezahlen, ihn aber wenig bzw. in Maßen verwenden. Denn je intensiver der Dienst genutzt wird, desto höher werden die Kosten für den Betrieb für Netflix.
Kommt bald die Preiserhöhung in Deutschland?
Für Netflix werden die Zeiten härter: Disney hat etwa mit Disney+ eine eigene Plattform etabliert und seine Inhalte bekanntermaßen von Netflix abgezogen. Allerdings wird auch Disney+ bald deutlich teurer – der Preis wird auf 89,99 Euro im Jahr bzw. 8,99 Euro im Monat ansteigen. Dennoch liegt Disney+ damit weit unter dem Preis von Netflix. Auch Amazon Prime Video ist mit 69 Euro z. B. günstiger als Netflix.
Netflix scheint allerdings der Meinung zu sein, dass Preis und Leistung beim eigenen Angebot zusammenpassen. Spannend wird es jedoch in Zukunft sein, wenn möglicherweise auch HBO Max und Peacock in Europa breiter starten. Werdet ihr bei einer möglichen Preiserhöhung dennoch bei Netflix bleiben?
Folgt nach der Corona-Krise ein neuer Boom für das Kino? Das ist es jedenfalls, was der Vorstand der deutschen Filmförderungsanstalt (FFA) prophezeit.
In den Kommentaren äußert ihr euch immer wieder skeptisch zur Zukunft des Kinos. Meistens werden dabei technische Argumente angeführt. So bieten aktuelle 4K-TVs, insbesondere OLEDs, eine hervorragende HDR-Erfahrung an. Das ist in Kinos mit Projektoren schlichtweg aufgrund der technischen Einschränkungen der Beamer-Technologie nicht möglich. Auch lässt sich daheim bereits für überschaubare Budgets eine Dolby-Atmos-Anlage für 3D-Surround-Sound zusammenstellen. Das Kino hat seinen technischen Vorsprung also eingebüßt.
Nichts fühlt sich so an wie Kino
Doch immer noch kann das Kino einen Event-Charakter genießen, als Begegnungsstätte dienen und seine soziale Komponente erhalten. Damit argumentiert dann auch Dinges. Der Vorstand der FFA vertritt die Meinung, dass die Menschen es mittlerweile satthätten, alleine im Wohnzimmer zu sitzen. Er rechnet daher sogar mit einem Boom für die Kinobranche, sobald die Säle wieder öffnen dürfen: „Wir werden nach Ende der Pandemie einen Kinoboom erleben.“
Ein Hindernis: Studios wie Warner finden mehr und mehr Gefallen an eigenen Streaming-Diensten, bei denen sie die Kinobetreiber als Mittelmänner umgehen können und alle Einnahmen selbst abgreifen. Noch sind es Notlösungen aber Disney und Warner schieben beispielsweise mehr und mehr Filme direkt zu ihren Streaming-Angeboten. Warner geht sogar so weit, im Jahr 2021 alle Kinofilme zeitgleich auch bei HBO Max starten zu lassen – sehr zum Ärger von Kreativen wie Christopher Nolan.
Streaming und Kino: Friedliche Koexistenz?
Laut Dinges habe die Kinobranche vor der Corona-Krise, also 2019, so viel umgesetzt wie nie zuvor: 42,2 Mrd. US-Dollar. Es gebe keinerlei Gründe, warum sich das nach der Pandemie nicht wieder fortsetzen sollte. Außerdem würden einige Betreiber den Mut beweisen die Zwangspause zu nutzen, um ihre Säle zu renovieren bzw. zu modernisieren. Er geht also optimistisch von einer großen Zukunft für das Kino aus.
TCL hat bereits vor der offiziellen CES Pressekonferenz Informationen zum neuen Flaggschiff-QLED-TV C825 veröffentlicht. Interessant ist vor allem die neue OD-Zero Mini-LED-Technologie!
Einmal nicht aufgepasst, schon „tröpfeln“ erste Details zum neuen TV-Lineup ins Internet. TCL hat wohl aus Versehen erste Details zu seinen CES-Highlights auf seiner Webseite veröffentlicht. Spannend finden wir vor allem den C825 4K QLED Fernseher mit neuem OD-Zero Mini-LED-Backlight – sozusagen der Nachfolger des 2020 erschienenen X10 Mini-LED-TV. Mit einer detaillierten Ausstattung können wir derzeit noch nicht dienen, dafür haben wir für euch eine erste Abbildung sowie ausführliche Informationen über das neue OD-Zero Backlight des C825.
TCL C825 mit OD Zero Mini LED
Zehntausende von Mini-LEDs sowie Tausende von Dimming-Zonen und das auf kleinstem Raum – Das ist TCLs OD Zero Mini-LED-Technologie
„Dünner. Heller. Mehr Kontraste.“ – so das Versprechen von TCLs neuer OD Zero Technologie. „OD“ steht für Optical Distance und Zero natürlich für „Null“. Hinter dem Begriff versteckt sich eine Weiterentwicklung der erstmals 2018 vorgestellten Mini-LED-Technologie. Die Hintergrundbeleuchtung des C825 besteht aus Zehntausenden von Mini-LEDs. Alle ausgestattet mit einer ultradünnen LED-Linse, die das Licht gleichmäßig in alle Richtungen verteilt. Auf den Mini-LEDs kann direkt ohne Abstand die sogenannte Diffuster Plate und darauf die LCD-Schicht mit Quantum Dot Farbfilter angebracht werden. Allein die Hintergrundbeleuchtung ist damit rund 50% dünner als noch beim Vorjahresmodell X10. Das Display des TCL C825 Mini-LED-QLED-TVs konnte mit der neuen Technik mit einer extrem geringen Bautiefe realisiert werden. Zum Vergleich: Reguläre LED-Hintergrundbeleuchtung, z.B. in einem QLED-TV benötigen (auch wegen der Wärmeabfuhr) einen Abstand von bis zu 12mm. TCL spricht beim C825 vom „schmalsten, direkt beleuchteten Fernseher aller Zeiten“.
„Tausende Dimming-Zonen“
Weitaus wichtiger als das Design, ist jedoch die Bildqualität, die der TCL C825 abliefern soll. Zumindest theoretisch ist das neue Modell dem X10 aus 2020 deutlich überlegen. Im Teaser-Video spricht TCL von Tausenden von Kontrastkontrollzonen – sprich Dimming-Zonen. Jeder dieser Zonen sind mehrere Mini-LEDs für entsprechende Leuchtkraft zugeordnet. In Kombination mit dem QLED-Farbfilter soll der C825 für einen LCD-TV überragende Kontraste und optimale Schwarzwerte abliefern. Ist die optimierte Mini-LED-Technologie womöglich ein kleiner Durchbruch für das LCD-Segment?
Wir sind absolut gespannt auf den TCL OD Zero Mini LED Fernseher und können nur hoffen, dass die Bildverarbeitung des Prozessors sowie die Ausstattung uns nicht im Nachgang enttäuscht. Das Thema Mini LED nimmt mit Vorreitern wie TCL und sowie dem Marktführer Samsung (stellte seinen Neo QLED mit Mini LED vor) so richtig Fahrt auf.
TCL auf der CES 2021
Weiter wird TCL auf der CES 2021 wohl zwei QLED-Modelle C725 und C728 für Gamer vorstellen, sowie eine neue Dolby Atmos Soundbar TS8132. Zudem gibt es einen Ausblick auf neue Displaytechnologien, wie z.B. ein gedrucktes, aufrollbares OLED-Display oder ein größenverstellbares AMOLED-Display.
Samsung hat bereits zum vierten Mal seine Micro-LED-TVs auf der CES vorgestellt. 2021 soll die innovative Displaytechnik endlich auch für private Anwender verfügbar sein.
Erstmals 2018 hat Samsung Electronics, seine beeindruckenden Micro LED-TVs unter dem Namen „The Wall“ vorgestellt. „Profi-Varianten“ gingen auch bereits über den Ladentisch. 2021 soll das Jahr werden, in dem die Technologie für Jedermann zur Verfügung steht – entsprechende finanzielle Mittel vorausgesetzt. Ein Micro LED-Display wird aus einzelnen Modulen zusammengesetzt, welche wiederum Tausende von MicroLED-Pixel beherbergen. Jeder dieser Pixel ist in einen roten, grünen und blauen Subpixel unterteilt, welche dünner sind, als ein menschliches Haar. Über 24 Millionen selbstleuchtende Subpixel kommen z.B. bei Samsung 110 Zoll-Model zusammen, welches auch einen CES Innovation Award gewonnen hat.
Samsung MicroLED TVs kommen vorerst nur in 110 und 99 Zoll, weitere Größen sollen folgen
Im Vorstellungsvideo gibt es auch ein Shoutout an Samsung Display, da die Produktion der Micro-LED-Panels alles andere als einfach ist und auch in absehbarer Zeit keine Massenware werden wird. Die selbstleuchtenden Pixel sind wie OLED in der Lage, perfektes Schwarz darzustellen. Zudem ist die Technik in der Lage großflächig, helle Bilder wiederzugeben. Und so ein Micro LED-Displays spiegelt auch nicht, ein weiterer Vorteil gegenüber OLED. Und zuletzt verspricht Samsung, dass die Technologie keine Gefahr von „Burn-In“ oder Helligkeitsverlusten besitzt, da die LEDs anorganisch sind. Die Lebensdauer wird mit über 100.000 Stunden angegeben. Im Gegensatz zu Micro LED it OLED jedoch bezahlbar.
Micro LED TV mit Infinity Screen Design
Wunderschön und unbezahlbar. Samsungs Micro LED TV mit Infinity Design
Die Micro LED-Module werden mit Samsung Monolith-Design in ein Infinity Screen Chassis eingebettet (Kennen wir bereits vom Samsung QN900A Neo QLED TV). Also ein ultraschlanker Rahmen, der fast nicht mehr sichtbar erscheint. Vor allem nicht, wenn der Micro LED-TV mit der Umgebung (Ambient Mode+) verschmilzt. Aber selbst wenn die Bildqualität absolut überzeugt, wo soll der Sound bei einem so riesigen Display herkommen? Die Antwort liefert „Area Sound“. Das Display hat ein integriertes 5.1-Soundsystem, das zudem Samsungs Object Tracking Sound Pro unterstützt. Der Klang kommt also direkt aus dem Display, ähnlich als würde man im Kino sitzen.
Modular und anpassbar
Wie hier abgebildet könnte es Micro LED auch klassisch mit Standfuß im „TV-Design“ und nicht nur als Wandinstallation geben
4Vue (Quad-View) erlaubt es dem Nutzer bis zu vier unterschiedliche Bildsignale parallel zu verarbeiten. Wie wäre es mit einer epischen Gaming-Session mit vier Spielekonsolen? Mit einem Micro LED-TV kein Problem. Und das soll erst der Anfang sein. Abgesehen von klassischen 16:9, können die Bildschirme durch ihren modularen Aufbau in verschiedensten Größen, Bildverhältnissen und Formen aufgebaut werden. Das ist jedoch noch Zukunftsmusik, die auch nur gespielt wird, wenn sich das Micro LED-Geschäft für Samsung als rentabel erweist.
Preise, Größen und Verfügbarkeiten
Samsung wird seine Micro LED TVs erst einmal in 110 und 99 Zoll anbieten. Wie bereits angemerkt, werden noch weitere Größen (wahrscheinlich 90, 80, 70 Zoll) im Laufe der nächsten Monate folgen. Über den Preis verliert Samsung bislang kein Wort. Ist auch klar, werden sich die Technologie auch nur rund „1%“ der Leute leisten können. Die Verfügbarkeit ist auch noch nicht kommuniziert. 2021 muss es jedoch losgehen, alles andere wäre gelogen 😉