Start Blog Seite 685

PlayStation 5: Jetzt ist Sony am Zug!

30

Sony ist am Zug! Jetzt gilt es die wichtigsten Fragen zur PlayStation 5 zu beantworten, nachdem Microsoft alle Informationen zu seinen XBox Series X/S Konsolen offengelegt hat.

Alle Karten auf dem Tisch und das gesamte Pulver verschossen – so kommt es uns irgendwie vor. Microsoft hat in den letzten Tagen alles an Informationen und audiovisuellem Material veröffentlicht, was die Fans seit längerer Zeit beschäftigt. Das Hin und Her zwischen Microsoft und Sony hat schon fast etwas von einer Schachpartie. Und wie beim Schach gibt es manchmal Phasen, an denen beide Spieler länger überlegen als sonst. Und so war es auch bei der Veröffentlichung von Preis und Termin für die neuen Konsolen. Wer macht den ersten Schritt und wie wird der Gegenüber darauf reagieren?

Was Microsoft angekündigt hat:

Microsoft hat sich erneut dazu entschieden, als Erster die noch offenen Fragen der Community zu beantworten. So wurde z.B. die Xbox Series S (Digital Only) offiziell vorgestellt, welche dem Kunden Next-Generation-Gaming mit bis zu 120Hz und 1.440p für nur 299 Euro nach Hause bringt. Ohne Abzüge wie dem fehlenden Disc-Laufwerk oder der Performance die bei rund 4 TFLOPS liegt, kann so ein günstiger Preis natürlich nicht realisiert werden. Wichtige neue Features wie HDMI 2.1, VRR, Raytracing, Dolby Vision, Dolby Atmos uvm. bleiben der Xbox Series S jedoch erhalten. Ideal für Full-HD Fernsehern oder Gaming-Monitore mit Full-HD oder 1.440p Auflösung. Die S-Variante wird am 10. November 2020 erscheinen.

Microsoft hat die Preislatte vorgelegt. Sony muss jetzt nachziehen
Microsoft hat die Preislatte vorgelegt. Sony muss jetzt nachziehen

Und dann hätten wir noch die Xbox Series X, die angeblich leistungsstärkste Konsole die jemals gebaut wurde. Mit 12 TFLOPS, 16 GB GDDR6 RAM und 1 TB PCIe Gen 4 NVME SSD ist die Konsole in der Lage 4K/60Hz oder 120FPS-Gaming zu ermöglichen. Und entgegen vieler Vermutungen wird die Konsole nicht den Preisrahmen sprengen. Die Xbox Series X kommt am 10. November 2020 für 499 Euro in den deutschen Handel.

Häh – ich dachte, in diesem Beitrag geht es um Sony und die PlayStation 5? Ja, geht es auch. Wir wollten euch nur alle auf den gleichen Stand bringen. Denn Sony schuldet der Community noch zwei Antworten, die ggf. über den Erfolg der nächsten Konsolengeneration entscheiden könnten: Releasetermin und Preis!

Sony ist in Zugzwang

Sony ist jetzt in Zugzwang und kann sich eigentlich nur innerhalb der von Microsoft gesteckten Grenzen bewegen. Sony könnte die PlayStation 5 z.B. nicht teurer machen als die Xbox Series X Konsole. Würde Sony die Konsole teurer machen, würde das sicherlich auf Unverständnis stoßen. Weniger Performance zum höheren Preis? Die Gamer-Gemeinschaft ist bei den Anschaffungskosten von Konsolen doch recht sensibel und entscheidet sich auch bei geringen Preisunterschieden oft für die günstigere Variante.

Das finale Design der Sony PlayStation 5 mit 4K Blu-ray Laufwerk und als PS5 Digital Edition

Sony hat auch nicht so viele Geldreservern wie Microsoft und kann es sich einfach nicht leisten, den Mitbewerber z.B. mit 449 Euro zu unterbieten (Variante mit 4K Blu-ray Laufwerk). In den letzten Gesprächen hat man schon herausgehört, dass Sony einen höheren Preis anpeilt. Die PlayStation 5 „All Digital Edition“ würde sich, sollten sich die Gerüchte bestätigen, mit 399 Euro zwischen der Xbox Series X/S positionieren. Wünschenswert wären 299 Euro für die All-Digital-Variante, dass bleibt jedoch sicherlich ein Wunschdenken.

Es muss ein Liefertemin her!

Auch beim Liefertermin bzw. Vorstellungstermin ist Sony unter Druck. Microsoft hat angekündigt, dass die neuen Konsolen ab dem 22. September vorbestellt und am 10. November ausgeliefert werden können. Das Zeitfenster ist so großzügig, dass sich alle Interessierten mit einer Konsole eindecken können. Peilt Sony ein ähnliches Zeitfenster an, müsste eine offizielle Mitteilung des Release- und Vorbestelltermins bereits in wenigen Tagen erfolgen. Mit jedem Tag der verstreicht, hätten Fans weniger Zeit sich eine PS5-Konsole zum Release bei den Händlern zu sichern. Bleibt zu hoffen, dass Sony sowie Microsoft ausreichend Ware bereitstellen können. Preisschlachten von Wiederverkäufern schadet nicht nur dem Ruf des Konsolenherstellers, sondern vor allem dem Geldbeutel der Gamer.

Microsoft hat die stärkste und günstigste Nex-Gen-Konsole

Microsoft war in dieser Konsolengeneration weitaus offener, was die Informationspolitik angeht. Zudem decken die Xbox Series X und Xbox Series S ein breites Feld an Gamern ab. Es ist eigentlich fast egal, zu welchem Preis Sony die PlayStation 5 ins Rennen schickt. Das Xbox-Team wird sicherlich darauf herumreiten, dass sie nicht nur die leistungsstärkste  Next-Generation-Konsole (Xbox Series X) am Markt haben, sondern auch die günstigste (Xbox Series S). Zwei Faktoren, die auch separiert in zwei Produkten funktionieren kann.

Was denkt ihr, wie Sony reagieren wird? Haben wir in den nächsten Tagen mit einer großen Überraschung zu rechnen, oder bleib es bei den vermuteten Preisen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

„Günstige“ LG BX 4K OLED Modellreihe ist in Kürze im Handel erhältlich

2

LG bringt mit der BX-Serie seine günstigen Einsteiger-OLEDs auf den Markt. Die BX 4K OLEDs sind mit HDMI 2.1, Dolby Atmos, Dolby Vision und dem Alpha 7 Prozessor (Gen 3) ausgestattet.

Die BX-Serie eröffnet wie auch in den letzten Jahren das Premium-OLED-Lineup von LG Electronics. Der Fokus bei diesem Produkt liegt auf einen „günstigeren“ Preis, was auch erklärt, wieso das Modell nur zwei HDMI 2.1-Eingänge, statt der üblichen vier bei den CX, GX und WX Modellen besitzt. Zudem ist der Prozessor Alpha 7 (Gen 3) etwas schwächer als die Alpha 9-Variante. Wir meinen jedoch, dass dies keine gravierenden Unterschiede bei der Bedienung und audiovisuellen Performance mit sich bringt. Zuletzt wäre noch das Design zu erwähnen, welches sich jetzt aber nicht extrem von den CX-Modellen unterscheidet. Lediglich der Standfuß ist etwas schmäler und „einfacher“.

Der BX 4K OLED ist auch bestens für Gamer geeignet dank HDMI 2.1, 4K/120Hz, VRR, ALLM, G-Sync uvm.
Der BX 4K OLED ist auch bestens für Gamer geeignet dank HDMI 2.1, 4K/120Hz, VRR, ALLM, G-Sync uvm.

BX 4K OLED in Kürze verfügbar

Würde uns also jemand Fragen, was die großen Unterschiede zwischen der CX und der neuen „günstigen“ BX-Modellreihe ist, würden wir wohl mit „Prozessor, Design, HDMI 2.1 und Preis“ antworten. LG Electronics hat es sich zu einer neuen Tradition gemacht, die B-Serie immer erst im Herbst zu veröffentlichen um den Händlern nochmals ein „Topseller-Produkt“ für das nahende Weihnachtsgeschäft zu liefern. Doch das ist womöglich nur die halbe Wahrheit. Früher erschien die B-Serie zeitgleich mit allen anderen OLED Fernsehern im Frühjahr. Das hatte zur Folge, dass der Preis für dieses Modell in den darauffolgenden Monaten extrem nach unten gezogen wurde. Preise von unter 1.000 Euro waren im Herbst/Winter keine Seltenheit. Und da LG seine OLED-Technologie nicht verramschen möchte, stellt dieser Schritt für den Hersteller und den Handel eine Win-Win-Situation dar. Die OLED-TVs bleiben Preisstabil und der Handel kann mehr verdienen.

Preisvergleich zur CX-Serie

Jetzt ergibt sich jedoch ein anderes Problem. Zum Marktstart ist die BX-Serie laut unverbindlicher Preisempfehlung bereits teurer als die bliebe CX-Serie, die zusätzlich in einer 48-Zoll-Variante verfügbar ist. Für die 48 und 55 Zöller der CX-Serie zahlt man aktuell um die 1.600 Euro. Also bereits 200 Euro weniger als für den OLED55BX9LB. Wer greift da noch zum „günstigeren“ BX-Modell, wenn man etwas mehr Prozessor-Performance und zwei zusätzliche HDMI 2.1 Ports mit der CX-Serie bekommen kann – und das zu einem besseren Preis? Wir können nur vermuten, dass Händler die BX-Modellreihe kurz nach Erstverkaufstag im Preis senken und in erste Preisaktionen aufnehmen. Ansonsten wird das Einstiegs-Modell in vielen Händlerregalen stehen bleiben.

 

Dolby-Vision-Gaming erstmals auf der Microsoft Xbox Series X & S

9

Dolby Vision Gaming ist neu und wird Gamern erstmals auf der Xbox Series X und Xbox Series S zur Verfügung stehen. Der dynamische HDR-Standard Dolby Vision wurde bislang nur für Filme und Serien genutzt. 

Microsoft hat in den letzten Tagen wirklich alle Karten auf den Tisch gelegt. Von der Ankündigung der günstigeren Digital-Only-Variante Xbox Series S für 299 Euro, über derer Spezifikationen bis hin zum finalen Preis und Vorbesteller-Datum der Xbox Series X (499 Euro) wurde alles kommuniziert, was die Gamer-Welt ab November 2020 bewegen soll. Doch zwischen den Haupt-Features wie der Xbox Velcity Architecture, Quick Resume, HDMI 2.1 mit Bildwiederholungsraten von bis zu 120Hz, Raytracing und Variable Rate Shading verstecken sich zwei Namen, die auch Film und Serienfans wohlbekannt sind.

Mehr Details mit Dolby-Vision-Gaming

Zum einen liefern die Konsole objektbasierten Spatial Sound inkl. Dolby Atmos für Videos sowie für Games auch. Doch nicht nur das, auch Dolby Vision, welches auf der Konsole z.B. über Disney+ oder Netflix wiedergegeben werden kann, findet seinen Weg auf die Xbox Series X und Xbox Series S. Das Interessante dabei, der dynamische HDR-Standard soll für die nächste Generation 2021 auch für Videospiele zum Einsatz kommen. In der Theorie könnten so leuchtende Highlights oder Details in schattigen Bildbereichen der Spiele besser dargestellt werden. Der Standard könnte die Darstellung von Games nicht nur visuell aufhübschen, auch spielerisch könnten sich dadurch Vorteile ergeben. Erkennt man den Gegner noch in der dunklen Ecke, oder bleibt dieser in einem „grauen Matsch“ verborgen? Dolby Vision sorgt wie die meisten HDR-Standards auch für ein lebendigeres, kontrastreicheres Bild, welches den Spieler in gewisser Weise näher ans Spielgeschehen bringen soll. 

Microsoft hat die Preislatte vorgelegt. Sony muss jetzt nachziehen
Microsoft hat die Preislatte vorgelegt. Sony muss jetzt nachziehen

PlayStation 5 ohne Dolby Vision & Dolby Atmos

In einer kurzen Recherche zur Konkurrenzkonsole PlayStation 5 konnten wir leider keine Hinweise finden, dass Sony ebenfalls plant Dolby Vision HDR für seine Videospiele zu nutzen. Selbst zum 3D Audiostandard Dolby Atmos haben wir keine Aussage gefunden, dass das Format auf der PS5 Verwendung finden soll. Wir finden es etwas komisch, dass sich Sony hier so gegen die etablierten Standards stellt und auf eine eigene Audio-Chip-Umgebung, der Tempest Engine, setzt. Da stellt sich doch die Frage, wie sieht es auf der PS5 mit Streaming und der Wiedergabe von 4K Blu-rays aus? Wir hier dann nur HDR10 unterstützt? Wir werden sehen…

Xbox Series S: Microsoft verrät alle technischen Daten

7

Microsoft hat alle technischen Daten der Xbox Series S enthüllt. In einigen Punkten kann die preisgünstige Konsole sogar mit dem großen Bruder mithalten.

So bietet etwa auch die Xbox Series S ein NVMe-SSD mit PCI-Express 4.0 und identischen Geschwindigkeiten zur Xbox Series X – nur die Größe wurde von 1 TByte auf 512 GByte eingedampft. Auch die CPU von AMD ist identisch, wird allerdings in der Xbox Series S mit einem niedrigeren Takt betrieben. Zudem hat man den RAM verkleinert: von insgesamt 16 (Xbox Series X) auf 10 GByte (Xbox Series S) GDDR6.

Der größte Unterschied ist natürlich bei der GPU zu erkennen: Da bietet die Xbox Series X massive 12 TFLOPS an Leistung. Die Xbox Series S muss sich mit 4 TFLOPS begnügen. Bei beiden Konsolen wird im Übrigen die Erweiterung des Speicherplatzes nachträglich möglich sein. Dafür wird es aber spezielle, proprietäre SSD-Sticks geben. Da sollte man leider mit hohen Preisen rechnen, befürchten wir.

Xbox Series S und X im Vergleich
Die Xbox Series X und Series S ruhen nebeneinander

Sowohl die Xbox Series X als auch die Series S sind ab dem 22. September vorbestellbar. Ab dem 10. November 2020 werden sie im Handel zu finden sein. Die Preise belaufen sich auf 299 Euro für die Series S und 499 Euro für die Series X. Auch die Xbox Series S unterstützt hardwarebeschleunigtes Raytracing und Variable Rate Shading. Ebenfalls werden beide Konsolen Spatial Audio und Dolby Atmos unterstützen. Dolby Vision für Spiele soll 2021 folgen!

Xbox Series S: Eine Konsole für 1080p- und 1440p-Gaming

Laut Microsoft wolle man mit der Xbox Series S diejenigen abholen, die 1080p- und 1440p-Gaming nutzen. Ein optisches Laufwerk hat man für die günstigere der Next-Generation-Konsolen gestrichen. Da muss man sich also auf digitale Käufe und den Xbox Game Pass verlassen. Ab Ende des Jahres wird da ja auch noch EA Play dazustoßen – ohne Mehrkosten.

Xbox Series S - Liegend
Die Xbox Series S kann auch liegend genutzt werden

Ihr wollt noch einmal die technischen Daten der Xbox Series S sowie der Xbox Series X direkt vergleichen? Dafür hat Microsoft folgende Vergleichstabelle als Bild zur Verfügung gestellt.

Xbox Series S Vergleich mit Series X
Xbox Series S im Spec-Vergleich mit der Series X

Xbox Series X kostet 499 Euro und ist ab 22. September vorbestellbar

Microsoft macht es offiziell: Die Xbox Series X erscheint am 10. November für 499 Euro. Ab dem 22. September 2020 könnt ihr sie bereits vorbestellen!

Selbiges gilt auch für die Xbox Series S: Auch Microsofts Einstiegs-Konsole wird ab dem 10. November 2020 im Handel zu haben sein. In diesem Fall starten die Vorbestellungen ebenfalls am 22. September 2020. Der Preis ist natürlich niedriger – er liegt bei 299 Euro. Die Xbox Series S wird, wie der große Bruder, DirectX Ractracing unterstützen. Allerdings sind die Zielgruppe vielmehr 1080p-Gamer und Fans des Xbox Game Pass Ultimate.

Keine Produkte gefunden.

Wo wir beim Xbox Game Pass Ultimate sind: Letzterer erlebt eine gehörige Aufwertung. Denn EA Play soll ohne Mehrkosten integriert werden. Die Integration soll zu den Feiertagen 2020 erfolgen. Da hat sich Microsoft also das nächste, heiße Eisen gesichert. Es wird aber auch klar, dass für Microsoft die Zukunft des Spielens nicht nur in der Xbox Series S bzw. Xbox Series X steckt, sondern ganz besonders auch im Xbox Game Pass Ultimate.

Xbox All Access
Xbox All Access startet in weiteren Ländern

Microsoft weitet zudem auch sein Leasing-Programm Xbox All Access auf weitere Länder aus. Das Angebot wird auch für die Xbox Series X und Xbox Series X verfügbar sein. Es erlaubt es, eine Konsole plus den Xbox Game Pass Ultimate für 24 Monate ab 24,99 US-Dollar im Monat zu erhalten. Leider sind aber weder Deutschland, Österreich noch die Schweiz unter den Neuzugängen.

Xbox All Access breitet sich aus

Für 2021 hat Microsoft aber in Aussicht gestellt, dass man das Modell auch noch auf mehr Länder erweitern werde als die zwölf, die es ab den Feiertagen 2020 sein werden.

Xbox All Access gibt es ab Ende 2020 in folgenden Ländern:

  • Australien via Telstra
  • Kanada via EB Games
  • Dänemark via Elgiganten
  • Finland via Gigantti
  • Frankreich via FNAC
  • Neuseeland via Spark
  • Norwegen via Elkjøp
  • Polen via Media Expert
  • Südkorea via SK Telecom
  • Schweden via Elgiganten
  • UK via GAME und Smyths Toys
  • USA über Walmart, Gamestop, Target, Best Buy und den MS Store

Keine Produkte gefunden.

Oscars 2024: Diversität als neues Kriterium für den besten Film

3

Bei den Academy Awards, auch bekannt als den Oscars, wird sich ab 2024 einiges ändern. So wird Diversität zu einem Kriterium für die Auswahl des besten Films.

Update (09.09.2020):

Ein Film wie „Parasite“ hätte immer noch eine Chance auf den „Besten Film“, da Cast und Co. zwar homogen (asiatisch) sind, dies aber als Minderheit betrachtet wird. Divers im Sinne von vielseitig ist das zwar nicht, aber der Begriff wird von der Academy da anders ausgelegt. Das heißt, dass ein Film, der fast ausschließlich von einem weißen Team gestemmt wurde, keine Chance auf den Oscar als bester Film mehr hätte – ein asiatisch oder z. B. afro-amerikanisch dominiertes Team hätte die Chance aber trotz Homogenität dennoch. Hier kann man sich streiten, ob da mit zweierlei Maß gemessen wird, das ist aber ein Balanceakt. Mehr dazu lest ihr hier.

Originalmeldung:

Bei Twitter wurde diese Nachricht angekündigt und direkt in den Kommentaren auch sehr kritisch diskutiert. Die einheilige Begeisterung, welche sich die Academy da möglicherweise versprochen haben mag, ist also nicht eingetreten. Dabei hat man vier Kriterien aufgestellt: „On-Screen Representation, Themes and Narratives“, „Creative Leadership and Project Team“, „Industry Access and Opportunities“ sowie „Audience Development“. In mindestens zwei von diesen vier Bereichen solle Inklusion und Diversität gegeben sein. Das bedeutet im Wesentlichen, dass ein Film durchaus in Handlung und Cast z. B. nur mit weißen, schwarzen oder asiatischen Darstellern besetzt sein kann. Dann sollten aber etwa hinter den Kulissen multikulturelle Akteure involviert sein.

Das Problem ist, dass die Academy seine Auswahlkriterien so pauschal formuliert hat, dass man da natürlich gerne mehr wüsste: Was etwa meint man genau mit „Audience Development“? Beispielsweise dürfte dann auch ein Film, der vorwiegend an Afro-Amerikaner oder das asiatische Publikum gerichtet ist, beispielweise mancher Anime, von der Nominierung als „Bester Film“ möglicherweise ausgeschlossen sein.

Oscars 2024 Neue Standards
Oscars ab 2024: Die Nominierungen für den „Besten Film“ beziehen nun Diversität ein

Ob die gewählten Kriterien also wirklich fair sind, ist schwer zu sagen. Beispielsweise wäre die Frage, ob ein Film wie „Parasite“ nach den neuen Kriterien für Diversität und Inklusion überhaupt noch eine Chance auf den „Besten Film“ hätte. Schließlich sind weder vor noch hinter den Kulissen diverse Drahtzieher am Werk gewesen. Außerdem richtete sich der Film zunächst vorwiegend an ein südkoreanisches Publikum und wurde eher international zu einem Überraschungserfolg.

Gut gemeint, aber fragwürdig umgesetzt

Die neuen Kriterien zur Auswahl der Nominierungen für den „Besten Film“ sollen erst ab 2024 gelten. Wir finden das ganze Thema sehr heikel, da die Kriterien eben vor allem auf Filme aus den USA zugeschnitten worden sind. Grundsätzlich sind natürlich auch wir für Diversität und Inklusion – die Umsetzung muss aber zum Inhalt passen und gerade bei den Academy Awards sollte man auch internationale Filme berücksichtigen, die eventuell aus Ländern stammen, in denen es eine andere Bevölkerungszusammensetzung und andere Voraussetzungen in der Industrie gibt – sie das „Parasite“-Beispiel.

„Monster Boy and the Cursed Kingdom“ liefert 4K / 120 fps für PlayStation 5 & Xbox Series X

2

Die PlayStation 5 und die Xbox Series X beherrschen die Darstellung von 4K bei bis zu 120 fps. Nun ist ein weiteres Spiel bestätigt, das dies nutzen wird: „Monster Boy and the Cursed Kingdom“.

Es kommt sogar noch besser: Wer das Spiel bereits für die PlayStation 4 oder die Xbox One erworben hat, der muss es keinesfalls erneut kaufen. Via Twitter haben die Entwickler stattdessen bestätigt, dass Bestandskunden ein kostenloses Upgrade erhalten werden. Hier ein Hinweis von uns: Diese Ankündigung kommt zeitlich zu einem exzellenten Zeitpunkt. Aktuell ist „Monster Boy and the Cursed Kingdom“ nämlich im Sale. Deswegen kann das Spiel für die Sony PlayStation 4 im PlayStation Store für 15,99 Euro ergattert werden.

Sollte euch das Spiel nichts sagen: Dieses 2D-Spiel mit liebevoller Grafik im handgezeichneten Cartoon-Stil ist quasi der „Nachfolger im Geiste“ der Reihe „Wonder Boy“ bzw. „Monster World“. Die Games wurden auf dem Sega Master System bzw. dem Mega Drive populär. Daran knüpft das neue Abenteuer, auch ohne den offiziellen Namen, ziemlich direkt im Gameplay an. So könnt ihr euch in unterschiedliche Kreaturen verwandeln und neue Fähigkeiten erlernen. Dadurch schaltet ihr im Spiel dann neue Wege frei.

Wann „Monster Boy and the Cursed Kingdom“ für die PS5 und Xbox Series X verfügbar sein wird, ließen die Entwickler noch offen. Immerhin ist damit aber ein weiterer Sidescroller bestätigt, der 4K und die vollen 120 fps ausreizen wird. Damit ergibt sich ein weiteres Argument für HDMI 2.1. Denn ohne die Schnittstelle ist dieses Feature leider nicht nutzbar.

4K bei 120 fps – Indie-Spiele setzen darauf

Wir haben von Anfang an prophezeit, dass in erster Linie Indie- bzw. 2D-Spiele auf 4K bei 120 fps / 120 Hz setzen dürften. Dazu passt natürlich die Ankündigung rund um „Monster Boy and the Cursed Kingdom“. Das Spiel war insbesondere auf der Nintendo Switch sehr erfolgreich, für die es aber kein 4K-Update geben wird, da die Konsole damit nicht zurechtkäme. Sollte aber eine Nintendo Switch Pro mit 4K-Support folgen, dann würden sich die Entwickler auch da ans Werk machen. Das haben sie bereits via Twitter bestätigt.

Denon: Vollverstärker PMA-A110 und SACD-Player DCD-A110 kosten zusammen 6500 Euro

1

Ihr seid auf der Suche nach dem ultimativen Zweikanal-Hi-Fi-System? Der Denon Vollverstärker PMA-A110 und SACD-Player DCD-A110 könnten eine vielversprechende Combo darstellen! 

Wir haben euch bereits die Sonderedition des AV-Verstärkers AVC-A110 vorgestellt. Ein Schwergewicht für das audiovisuelle Heimkino. Doch Denon hat noch mehr zu seinem großen Jubiläum geplant. Der PMA-A110 Vollverstärker soll die perfekte Wahl für Musikliebhaber sein und bildet eine perfekte Symbiose mit dem SACD-Player DCD-A110. Was die beiden Geräte so besonders macht, versuchen wir euch nachfolgend zu erklären:

Vollverstärker PMA-A110 (3.499 Euro – UVP)

Die Front des PMA-A110 Vollverstärkers
Die Front des PMA-A110 Vollverstärkers

Für viele User ist der Stereo-Ton das Nonplusultra, wenn es um die Wiedergabe von Musikstücken geht. Genau für diese Zielgruppe ist der PMA-A110 gedacht. Das Highlight des Zweikanal-Vollverstärkers ist Denons patentierte UHC-Topologie (Ultrahochstrom) der mittlerweile siebten Generation, die eine durchgehende Leistung von 80 Watt pro Kanal bei 8 Ohm (20 Hz – 20 kHz, Klirrfaktor 0.07%) abliefert. Bei 4 Ohm sind es sogar 160 Watt je Kanal. Selbst anspruchsvollste Lautsprechersysteme sollten sich mit diesen massiven Ausgangsströmen optimal bespielen lassen. Die Verstärkerschaltung ist darauf ausgelegt einen Frequenzgang von bis zu 100 kHz zu gewährleisten. Die überarbeitete elektronische Lautstärkenregelung soll unerwünschten Effekten wie Rauschen oder Gangunterschieden entgegenwirken.

Anschluss-Terminal auf der Rückseite des PMA-A110
Anschluss-Terminal auf der Rückseite des PMA-A110

Hochwertige PCM1795 Chips

Der PMA-A110 unterstützt eine Vielzahl unterschiedlicher hochauflösender und unkomprimierter Audioquellen. Für eine optimale Darstellung sorgen vier PCM1795-Chips von Burr Brown – also je Kanal zwei Chips je D/A-Wandler. Die zwei PCM1795 laufen dabei im „Differenzmodus“ um eine hohe Präzision zu wahren und das Signal-Rausch-Verhältnis auf einem bestmöglichen Niveau zu halten.

Die analoge Wellenform wird vom PMA-A110 mittels Ultra AL32 Processing erstellt. Der neue Daten-Algorithmus unterstützt hochauflösende Signale bis 384 kHz/24 Bit. Auch anspruchsvolle, große Datenmengen werden um fehlende Punkte erweitert, um glatte Wellenformen zu erzeugen – sprich ein natürliches Signal zu ermöglichen. Die Abtastrate des Signals liegt bei 1,411 MHz bei fs 44,1 kHz oder 1,536 MHz bei fs 48 kHz, was eine detailreiche Wiedergabe des Audiosignals ermöglicht.

An den PMA-A110 lassen sich sowohl analoge als auch digitale Quellen anschließen. So können Anwender auch ihren Plattenspieler mit dem eingebauten Phono-Vorverstärker verbinden, der sowohl mit Moving-Magnet-(MM)- als auch Moving-Coil-(MC)-Tonabnehmern kompatibel ist. Über die koaxialen, optischen und USB-B-Eingänge mit Jitter-Unterdrückung können Nutzer mühelos hochauflösende digitale Audioinhalte genießen. Der hochwertige Vierfach-D/A-Wandler liefert eine außergewöhnliche Klangqualität beim Abspielen von PCM-Dateien mit bis zu 384 kHz und DSD-Dateien mit bis zu 11,2 MHz beziehungsweise DSD256. Der PMA-A110 ist die ideale Basis für jedes moderne High-End-Musiksystem, insbesondere in Kombination mit dem SACD-Player DCD-A110 der Jubiläums-Edition.

SACD-Player DCD-A110 (2.999 Euro -UVP)

Der SACD-Player DCD-A110
Der SACD-Player DCD-A110

Auch der SACD Player DCD-A110 kommt in einer limitierte 110-Jahre-Jubiläumsedition daher. Das Flaggschiff soll feinsten Klang bei der Wiedergabe von CD und SACD sowie selbstgebrannten Discs (DVD-R/RW / DVD+R/RW) mit DSD-Dateien mit 2.8 MHz/5.6 MHz oder hochauflösende Audiodateien mit 192 kHz/24 bit. Die Audiodateien auf der CD-R/RW können mit einer Abtastrate von bis zu 48 kHz wiedergegeben werden.

Anschlüsse des DCD-A110 von Denon
Anschlüsse des DCD-A110 von Denon

Die Performance des DCD-A110 basiert insbesondere auf dem patentierten Suppress-Vibration-Hybrid-(S.V.H.-) Mechanismus von Denon, der einzigartigen Audioverarbeitung, den Premium-Komponenten und der hochwertigen Stromversorgung. Der S.V.H.-Mechanismus, mit dem auch andere High-Performance-Player von Denon ausgestattet sind, sorgt für möglichst kurze Signalwege, um Rauschen zu vermeiden. Die komplette Konstruktion und vor allem das Disc-Laufwerk soll dank hochwertigen Materialien eine optimale Performance abliefern. Die Deckplatte aus Kupfer sorgt für stabilität, das Disc-Laufwerk an sich ist aus druckgegossenem Aluminium. Die Halterung des Disc-Antriebs wurden aus zwei Millimeter dicken Stahl angefertigt.

Ein Blick in den Innenraum des DCD-A110. Gut zu erkennen, die Kupfer-Platte für den CD-Player
Ein Blick in den Innenraum des DCD-A110. Gut zu erkennen, die Kupfer-Platte für den CD-Player

Hochwertige Bauteile für optimale Laufruhe

Die hochwertigen, schweren und perfekt angepassten Bauteile sorgen für eine hohe Vibrationsbeständigkeit. Der niedrige Schwerpunkt sorgt zudem für eine ruhige Drehbewegung des Players. Beim DCD-A110 wird erstmals eine Konfiguration mit einem Vierfach-D/A-Wandler verwendet, der die großen Datenmengen der neuen Ultra AL32 Processing Engine konvertiert. Diese Engine basiert auf einem Intel Cyclone 10 FPGA und ermöglicht ein bis zu 32-faches Oversampling des eingehenden PCM-Signals was für eine äußerst präzise Reproduktion der Wellenform sorgen soll. Die fortschrittliche D/A-Wandler-Topologie mit vier PCM1795-Chips bietet eine hervorragende Kanaltrennung, äußerst geringes Rauschen und einen extrem niedrigen Klirrfaktor. Statt einer einfachen Analog-Filter-Schaltung, wie sie bei herkömmlichen Operationsverstärkern verwendet wird, verfügt der DCD-A110 über eine vollständig diskrete Filterstufe mit Audioteilen, die vom Denon Soundmaster sorgfältig ausgewählt und für eine herausragende Audio-Performance abgestimmt wurden. Zwei integrierte Taktoszillatoren – je einer pro Abtastfrequenz (44,1 kHz und 48 kHz) – sorgen für eine zuverlässige Jitter-Unterdrückung.

Getrennte Netzteile für Analog/Digital

Darüber hinaus verfügt der SACD-Player mit limitierter Auflage über getrennte Netzteile für die digitale und analoge Schaltung, um Interferenzen und Rauschen zu vermeiden. Die analoge Versorgungsschaltung zeichnet sich durch eine vollständig diskrete, für Audio optimierte Bauweise aus, wobei für die Stromversorgungseinheit der analogen Audioschaltung nach dem D/A-Wandler ein Blockkondensator mit hoher Kapazität (3.300 µF) von Denon zum Einsatz kommt. Das Netzteil des DCD-A110 besteht aus speziell gefertigten Teilen, darunter bipolare Hochleistungs-Transistoren, eine vollständig diskrete Spannungsreglerschaltung, Elektrolytkondensatoren mit hoher Klangqualität und Polyphenylensulfid-Kondensatoren.

Wir ziehen unseren Hut vor allen, die jedes Wort dieses Beitrags verstehen! 😉

Preis & Termin

Der Vollverstärker PMA-A110 und SACD-Player DCD-A110 sind ab Oktober 2020 über den Fachhändler des Vertrauens zu beziehen. Für den Vollverstärker verlangt Denon 3.499 Euro (UVP), für den CD-Player „nur“ 2.9999 Euro (UVP).

Sony: Drei neue 4K Projektoren mit X1 Prozessor und bis zu 10.000 Lumen

7

Sony präsentiert seine neuen Heimkino-Projektoren mit nativer 4K Auflösung VPL-VW590ES, VPL-VW790ES und VPL-GTZ380 mit X1 Prozessor, Dynamic HDR Enhancer uvm. 

Sony, der Vorreiter für die native 4K Projektion ohne 4K Shifting im Heimkino, hat sein komplettes Projektoren-Lineup überarbeitet. Der neue Einstieg mit Lampen-Lichtquelle hört auf die Modellbezeichnung VPL-VW590ES und ersetzt den VPL-VW570ES, während der VPL-VW790ES mit Laser-Lichtquelle den immer noch exzellenten VPL-VW760ES ersetzt. Beide Modelle sind ab sofort im Fachhandel erhältlich. Wer genug Geld und etwas Gedult mit sich bringt, für den kommt im Winter 2020 der VPL-GTZ380 mit einer maximalen Lichtleistung von 10.000 Lumen!

VPL-VW590ES mit X1 Prozessor

Der VPL-VW590ES 4K/HDR Projektor in Schwarz
Der VPL-VW590ES 4K/HDR Projektor in Schwarz

Der VPL-VW590ES ist der erste native 4K Projektor von Sony, der mit den für Projektoren optimierten X1 Prozessor in den Handel kommt. Es dürfte jedem einleuchten, dass die bildverbessernden Algorithmen an die unterschiedlichen Lichtquellen der SXRD-Projektoren angepasst werden müssen. Mit dem neuen Bildprozessor halten auch neue Features wie der „Dynamic HDR Enhancer“ Einzug in den VPL-VW590ES. Der X1 Prozessor analysiert jeden einzelnen Frame, um die Bildhelligkeit optimal anzupassen. Ein ähnliches Feature hatte JVC bereits bei seinen Modellen im vergangenen Jahr via Firmware-Update nachgereicht. Das Ergebnis der dynamischen Helligkeitsanpassung von HDR-Material, sollte ein deutlich detail- und kontrastreicheres Bild hervorbringen.

Der Dynamic HDR Enhancer kommt in allen neuen 4K Projektoren zum Einsatz
Der Dynamic HDR Enhancer kommt in allen neuen 4K Projektoren zum Einsatz

Ebenso neu ist die „Digital Focus Optimizer„-Technologie, die ursprünglich aus Sonys Ultra-Kurzdistanz-Projektoren-Lineup stammt. Dabei wird die Signalquelle so verändert, dass Unschärfen an den Ecken des Bildes, die durch die Optik entstehen kann, kompensiert werden. Die letzte große Neuerung ist „Super Resolution“, also ein Upscaler für SD, HD und Full-HD Inhalte. Damit sollen auch DVDs und Blu-rays in einem ganz neuen Detailgrad wahrgenommen werden können. Und keine Angst, Highlight-Features der Vorgänger wie die 4K-Motion-Flow-Zwischenbildberechnung oder eine Input-Lag-Reduction sind auch bei diesen Modellen mit an Bord.

Lampe mit 6.000 Betriebsstunden

Die Queksilberlampe im VPL-VW590ES soll im ECO-Modus rund 6.000 Stunden ihren Dienst verrichten. Die maximale Lichtleistung wird mit 1.800 Lumen angegeben, der Kontrast soll bei 350:000:1 liegen. Zwei HDMI 2.0 Anschlüsse mit HDCP 2.3 unterstützen Videosignale in nativer 4K Auflösung 4.096 x 2.160 Bildpunkte mit 60 Vollbildern pro Sekunde (4K/60p). Als unterstützte HDR-Formate werden HLG und HDR10 angegeben. 3D Filme können auch mit den neuen Sony 4K Projektoren wiedergegeben werden.

VPL-VW790ES mit Laser-Lichtquelle

Der VPL-VW790ES in Schwarz mit Phosphor-Laser-Lichtquelle
Der VPL-VW790ES in Schwarz mit Phosphor-Laser-Lichtquelle

Der große Bruder VPL-VW790ES erhält alle Verbesserungen, die bereits dem VPL-VW590ES zuteil wurden. Jedoch besitzt das Modell zum einen ein etwas „hübscheres“ Chassis und nutzt einen Phosphor-Laser als Lichtquelle. Dieser erhöht die maximale Helligkeit auf 2.000 Lumen und verlängert die Lebensdauer auf rund 20.000 Stunden. Das Kontrastverhältnis verbessert sich zudem. Laut Sony könnte ein „unendlicher“ Kontrast dargestellt werden (Laser komplett aus/an), was natürlich nicht der Realität entspricht. Die maximale Leistungsaufnahme verringert sich auf 430 statt 460 Watt (VW590ES), zudem ist das Modell zwei dB leiser als der VW590ES (24 dB). Zudem gibt es den 4K Projektor nur in einer schwarzen Ausführung.

VPL-GTZ380 mit 10.000 Lumen

Das Projektions-Schwergewicht VPL-GTZ380 für Profis, Industrie und Heimkino-Verrückte
Das Projektions-Schwergewicht VPL-GTZ380 für Profis, Industrie und Heimkino-Verrückte (Bild: Sony)

Last but definitely not least – der Sony VPL-GTZ380. Selbst wenn wir uns dieses Modell nie leisten können (und wahrscheinlich nicht würden) ist es doch schön sich durch die Spezifikationen eines High-End-Produkts zu wühlen, um etwas ins Träumen zu geraten. Der VPL-GTZ380 ist genau so ein Gerät. Der 4K-Laser-Projektor beerbt den ausgezeichneten VPL-VW5000ES und legt im Vergleich zum VW590ES und VW790ES noch eine große Schippe drauf. Beginnen wir mit dem Phosphor-Laser. Zu den zwei blauen Lasern gesellt sich jetzt auch eine rote Variante, die es Sony erstmals erlaubt den kompletten DCI-P3 Farbraum abzudecken. Die maximale Lichtleistung liegt bei diesem Modell bei unglaublichen 10.000 Lumen und bringt ein natives Kontrastverhältnis von 16.000:1 mit sich.

Der X1 Ultimate Prozessor mit objektbasierter Super Resolution
Der X1 Ultimate Prozessor mit objektbasierter Super Resolution (Bild: Sony)

Je nach Heimkino-Aufbau stehen dem Nutzer zwei verschiedene Linsen zur Auswahl, eine Short-Throw Lens mit einer 0.8-1.02 Ratio und die Standard-Linse mit 1.4 – 2.73. Was das Gerät zudem von den „kleineren“ Modellen abhebt, ist der integrierte X1 Ultimate Prozessor. Dieser unterstützt nämlich Sonys objekbasierte Super-Resolution-Technologie, die Bilder im Ganzen analysiert, Objekte erkennt und diese anhand ihrer typischen Charakteristika optimiert. Die Performance des VPL-GTZ380 kann natürlich in einem Heimkino genutzt werden, Sony lobt das Modell jedoch eher für professionelle Anwender aus. So könnte man z.B. mit einer zusätzlichen Lizenz und zwei Displayport-Kabeln zwei 3D-4K-60Hz-Signale auf dem Projektor darstellen. Auch 4K/120Hz Darstellungen mit 4:4:4 Chroma und 10-bit wären möglich. So etwas kommt jedoch nur in VR- und Industrie-Design-Szenarien zum Einsatz.

Für den VPL-GTZ380 gibt es zwei unterschiedliche Linsen (Sony)
Für den VPL-GTZ380 gibt es zwei unterschiedliche Linsen (Sony)

Doch wer sich bereits mit seiner PlayStation 5 vor diesem Modell in 4K/120p zocken sieht, den müssen wir leider enttäuschen. Die 4K/120p-Darstellung funktioniert nur über die Dual-Displayport-Lösung. Die beiden HDMI 2.0 Eingänge (HDCP 2.3) unterstützen maximal 4K/60p. Ein Datenblatt mit allen Highlight-Features haben wir HIER!

Preise & Termine:

Der VPL-VW590ES und der VPL-VW790ES sind ab sofort verfügbar und kosten 6.999 Euro (UVP), respektive 11.999 Euro (UVP). Für das absolute Top-Modell VPL-GTZ380 gibt es leider noch keinen konkreten Termin, aber im „Winter 2020“ soll es so weit sein. Bis dahin kann man sich noch etwas Geld zusammensparen, denn der Preis liegt bei satten 79.999 Euro (UVP).

Netflix: Weiterhin keine Werbung aber Gaming als neue Chance

Der Netflix-CEO, Reed Hastings, hat über die Zukunft des Streaming-Anbieters gesprochen. Er sieht zum Beispiel im Gaming-Segment noch viel Potential.

In einem Interview mit Variety wurde Hastings auch zu einem Dauerbrenner-Thema befragt: Könnte es Werbung bei Netflix geben? Hastings erklärte, dass er davon nichts halte. Generell wirke die Werbefinanzierung zunächst sehr attraktiv. Sobald man sich aber intensiver mit dem Thema beschäftige, stelle man fest, dass es Schattenseiten gebe.

Demnach würde Netflix auf diesem Kurs direkt mit TV-Sendern um die knapper werdenden Werbebudgets großer Unternehmen konkurrieren müssen. Das sei ein Kampf mit harten Bandagen – insbesondere in der Corona-Krise. Für Netflix sei das aktuell keine Option. Laut Hastings biete man seinen Kunden ohne Werbung das attraktivere Angebot – was sich auch direkt auf den Wert von Netflix auswirke.

Es sei somit also keine Philosophie für Netflix, auf Werbung zu verzichten. Man wäge wirtschaftlich ab. Und ökonomisch stehe man ohne die Einbindung von Werbung besser da. Der Geschäftsführer des Streaming-Anbieters wurde natürlich auch zu seiner Meinung über Neuankömmlinge im Streaming-Geschäft wie Disney+, Peacock und HBO Max befragt. Laut Hastings sei das eine Chance für den gesamten Markt. Netflix fühle sich nicht unter Druck gesetzt. Vielmehr treibe man sich gegenseitig an, um den Abonnenten die besten Inhalte anzubieten.

Netflix: Sport, Gaming und nutzergenerierte Inhalte sind denkbar

Bei Netflix könnten in Zukunft auch Sport, Gaming-Content und nutzergenerierte Inhalte eine Rolle spielen. Laut Hastings seien das für den Streaming-Anbieter drei spannende Bereiche. Allerdings seien die Milliarden-Budgets des Unternehmens für die nächsten Jahre voll verplant – für noch bessere Filme und Serien. Entsprechend werde man da eher langfristig abwägen, wie man seine Fühler ausstrecke.

Zuletzt fiel Netflix leider damit auf, dass der kostenlose Probemonat gestrichen wurde. Immerhin hat man aber ein Gratis-Portal gestartet, auf dem Nicht-Abonnenten in einige Inhalte kostenlos herein schnuppern können.