Der Netflix-CEO, Reed Hastings, hat über die Zukunft des Streaming-Anbieters gesprochen. Er sieht zum Beispiel im Gaming-Segment noch viel Potential.
In einem Interview mit Variety wurde Hastings auch zu einem Dauerbrenner-Thema befragt: Könnte es Werbung bei Netflix geben? Hastings erklärte, dass er davon nichts halte. Generell wirke die Werbefinanzierung zunächst sehr attraktiv. Sobald man sich aber intensiver mit dem Thema beschäftige, stelle man fest, dass es Schattenseiten gebe.
Demnach würde Netflix auf diesem Kurs direkt mit TV-Sendern um die knapper werdenden Werbebudgets großer Unternehmen konkurrieren müssen. Das sei ein Kampf mit harten Bandagen – insbesondere in der Corona-Krise. Für Netflix sei das aktuell keine Option. Laut Hastings biete man seinen Kunden ohne Werbung das attraktivere Angebot – was sich auch direkt auf den Wert von Netflix auswirke.
Es sei somit also keine Philosophie für Netflix, auf Werbung zu verzichten. Man wäge wirtschaftlich ab. Und ökonomisch stehe man ohne die Einbindung von Werbung besser da. Der Geschäftsführer des Streaming-Anbieters wurde natürlich auch zu seiner Meinung über Neuankömmlinge im Streaming-Geschäft wie Disney+, Peacock und HBO Max befragt. Laut Hastings sei das eine Chance für den gesamten Markt. Netflix fühle sich nicht unter Druck gesetzt. Vielmehr treibe man sich gegenseitig an, um den Abonnenten die besten Inhalte anzubieten.
Netflix: Sport, Gaming und nutzergenerierte Inhalte sind denkbar
Bei Netflix könnten in Zukunft auch Sport, Gaming-Content und nutzergenerierte Inhalte eine Rolle spielen. Laut Hastings seien das für den Streaming-Anbieter drei spannende Bereiche. Allerdings seien die Milliarden-Budgets des Unternehmens für die nächsten Jahre voll verplant – für noch bessere Filme und Serien. Entsprechend werde man da eher langfristig abwägen, wie man seine Fühler ausstrecke.
Denon hat im Rahmen seiner Feierlichkeiten zum 110-Jährigen den 8K-fähigen AV-Verstärker AVC-A110 vorgestellt. Das High-End-Schwergewicht mit 13.2 Kanal-Sound bietet für 5.499 Euro (UVP) eine ganze Menge.
Richtig gelesen 5.499 Euro (UVP) soll der Denon AVC-A110 kosten. Das neue Modell soll zur jüngsten „DENON LIVE“ Talkrunde ausführlich vorgestellt werden. Anhand der Beschreibung kann man jedoch bereits so viel verraten, der neue AV-Verstärker wird wohl auch höchsten Ansprüchen genügen. Denon verspricht, dass der AVC-A110 als einer der besten AV-Verstärker in die Firmengeschichte eingehen wird. Doch was kann das neue AV-Verstärker-Flaggschiff eigentlich?
AVC-A110 unterstützt alle 3D Audioformate
Beim AVC-A110 handelt es sich um einen 13.2-Kanal-AV-Verstärker mit Unterstützung aller gängigen 3D-Audioformate, darunter Dolby Atmos, DTS:X, DTS:X Pro, IMAX Enhanced und sogar Auro-3D. Bereits im Entwicklungsstadium achteten die Ingenieure von Denon auf höchste Detailgenauigkeit und optimierten das Modell auf allen Komponentenebenen – feinst abgestimmt von den Denon Soundmastern. Um die Wertigkeit des AVC-A110 zu verdeutlichen, wurde das Chassis im inneren komplett in Schwarz gehalten. Die Außenfarbe kommt in einer limitierten Silber-Graphit-Ausführung daher. Die Seitenteile sind aus Aluminium gefertigt, dazu gibt es speziell angefertigte Druckguss-Füße und eine Trafobasis aus Kupfer für eine bessere Isolierung. Wer einen Blick in das Gehäuse geworfen hat, der wünscht sich fast ein durchsichtiges Gehäuse. Irgendwie erinnert die Anordnung der Komponenten an einen Motorblock eines Supersportwagens – also echt schick.
Der AVC-A110 ist einer von vier Special-Edition-Produkten zum 110-jährigen (von links nach rechts): PMA-A110, DCD-A110, AVC-A110, DL-A110
8K/60Hz & 4K/120Hz dank HDMI 2.1
Perfekt für „alles was noch kommen mag“ (z.B. die PlayStation 5, Xbox Series X oder Nvidia RTX 3090 Grafikkarte) ist der AVC-A110 dank HDMI 2.1 bereit für 8K/60Hz und 4K/120Hz Signale im Passthrough (Durchschleifen). In der höchsten Preisklasse natürlich mit an Bord ALLM (Auto Low Latency Mode), VRR (Variable Refresh Rate) und QFT (Quick Frame Transport) – nicht zu vergessen eARC (enhanced Audio Return Channel). Kleiner Wermutstropfen: Von den acht HDMI-Eingängen ist leider nur einer 8K-fähig. Dafür sind alle drei Ausgänge mit HDMI 2.1 ausgestattet. Es ist jedoch egal welchen HDMI-Eingang man wählt, verarbeitet werden überall 4K-Signale mit 60Hz, bei 4:4:4 Chroma, 10-bit Farbtiefe und HDR. Und wie es sich gehört werden alle wichtigen High Dynamic Range-Formate unterstützt: HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision.
Bildergalerie AVC-A110 von Denon
1 von 6
Der AVC-A110 "nackt"
Top-Ansicht, gut erkennbar der Transistor-Block
Frontansicht geschlossene Klappe
Frontansicht mit geöffneter Klappe
Anschluss Terminal des AVC-A110
Das 110 Anniversary Logo
Die Wortwahl „Schwergewicht“ im ersten Absatz war nicht ganz zufällig gewählt. Nicht nur die Ausstattung, sondern auch das Gerät an sich bringt einiges auf die Waage. Allein der Hochstrom-Tranformator wiegt 8.2 kg und thront in der Mitte des Chassis wie der Fluxkompensator einer Zeitmaschine. Die spezielle Anfertigung mit 22.000 uF/80 V, liefert 210 Watt ro Kanal (6 Ohm) und soll ein äußerst realistisches Klangbild abliefern. Nicht nur Audiospuren von Filmen und Serien, auch Musikstücke werden in bestmöglicher Qualität dargestellt.
HEOS Multiroom-Musikstreaming
Im modernen Zeitalter wird aber dann doch gerne einmal kabellos gestreamt. Auch in dieser Hinsicht ist der AVC-A110 bestens ausgestattet. Das hauseigene HEOS Multiroom-Musikstreaming wird um Apple AirPlay 2 und Bluetooth erweitert. Beliebte Musikstreaming-Dienste wie Spotify, Amazon Music HD, TIDAL oder Deezer – um nur einige zu nennen – sind natürlich herzlich eingeladen ihre Musikstücke in optimaler Qualität darzustellen. Und es wäre nicht 2020, wenn sich der AVC-A110 nicht mittels Sprachbefehlen via Amazon Alexa, Google Assistant oder Siri steuern ließe.
Detailansicht Denon AVC-A110
1 von 7
Das Anschluss-Panel des AVC-A110
Speziell angefertigte Kondensatoren-Blöcke
Der Hochstrom-Tranformator in der Mitte des Chassis
Verstärker-Kanäle auf der rechten Seite
Die Standfüße wurden im Druckguss-Verfahren produziert
Insgesamt setzt Denon nur auf hochqualitative Komponenten
Preis & Termin AVC-A110
Nochmal kurz stark sein, denn wir nennen nochmals den Preis: 5.499 Euro (UVP). Aber wer „schön sehen/hören will“, muss eben leiden. Dafür bekommt man auch wirklich ein ganz besonderes Stück Technik, von dem wir in diesem Beitrag nur die wichtigsten Highlights aufgezählt haben. Denon verspricht, dass alle Jubiläums-Modelle ab Oktober 2020 über den Fachhandel erhältlich sind. Einzig der Tonabnehmer für Plattenspieler DL-A110 verspätet sich auf November.
Amazon hat im Rahmen der September-Angebote die Sony XH80 4K/HDR Fernseher im Preis gesenkt. Doch wie gut/schlecht ist das Tagesangebot wirklich? Wir machen den Preischeck!
Erst einmal ein paar technische Daten zur XH80 Serie. Es handelt sich hierbei um 4K Fernseher (3.840 x 2.160) mit Unterstützung für HDR (HDR10, HLG und Dolby Vision). Als Hintergrundbeleuchtung kommt EDGE-LED zum Einsatz. Der Sony X1 Prozessor ermöglicht eine detailreichere Darstellung von HD und Full-HD Inhalten auf 4K-Niveau – optimal für lineares SD/HD-Fernsehen. Dazu gibt es noch die Zwischenbildberechnung Motionflow XR für eine klare Darstellung bei schnellen, bewegten Videos dank BFI (Black Frame Insertion).
Auf der Audio-Seite liefert das Modell eine punktgeaue Klangdarstellung (mit angeschlossener 3D-Sound-Anlage) dank integriertem Dolby Atmos Encoder. Der Out-Of-The-Box-Sound soll dank der X-Balanced-Lautsprecher ebenfalls überzeugen können. Wichtige Streamingdienste wie Netflix, Youtube oder Prime Video können natürlich in 4K/HDR/Dolby Vision wiedergegeben werden. Sprachsteuerung, Google Home, Chromecast und Apple AirPlay runden das Angebot ab. Alles in allem ein gut ausgestattetes Mittelklasse-Gerät. (Keine Lust auf BLABLABLA? Hier geht es direkt zum Preisvergleich)
Trotz günstigen Preisen liefert die XH80-Serie ein ansprechendes Design
Amazon hat sich also die XH80 Modelle für sein heutiges Tagesangebot auserkoren. Sony vertreibt die Modellreihe mit dem Hinweis „Perfekt für PlayStation“. Damit ist jedoch die aktuelle PS4(Pro) gemeint und nicht die neue PS5. HDMI 2.1? Fehlanzeige! Was jedoch nicht bedeutet, dass das Modell nicht zur PS5 passt. Eine native 4K/60p Darstellung von Games, wird auf den XH80-Geräten sicherlich auch sehr gut kommen. Auf Bild-verbessernde Features wie VRR (Variable Refresh Rate) muss jedoch verzichtet werden.
Preisvergleich Sony XH80 Modelle:
Zurück zum eigentlichen Thema. Nicht immer heißt ein Aktionspreis, dass man bei dem Angebot auch wirklich spart. Das haben wir in den letzten Wochen immer wieder feststellen müssen. Deshalb haben wir für euch den Preischeck gemacht, mit teilt freudigen Ergebnissen. Als der Beitrag veröffentlicht wurde, liefert Amazon für alle Modelle den Bestpreis am Markt. Lediglich die 75 Zoll-Variante ist 10-30 Euro günstiger bei diversen Händlern zu bekommen.
Mehr aktuelle Schnäppchen und Angebote findest du in unserem Special!
Heute ist überraschendweise der Tag der Xbox Series S. Die Konsole ist offiziell für 299 Euro vorgestellt worden. Ein durchgesickertes Video verrät nun technische Details.
Demnach wird die Xbox Series S bis zu 1440p als native Auflösung bei wiederum bis zu 120 fps unterstützen. Natives 4K-Gaming darf man hier nicht erwarten, stattdessen wirbt Microsoft in dem durchgesickerten Video, das sicherlich auch bald offiziell zu Twitter und Co. gehievt wird, mit 4K-Upscaling für Spiele. Allerdings wird die Xbox Series S 4K-Streaming bieten. Auch VRR (Variable Refresh Rate) und DirectX Raytracing sind tatsächlich an Bord.
Wie der große Bruder, die Xbox Series X, so nutzt auch die Xbox Series S ein Custom-NVMe-SSD. Allerdings schrumpft die Größe von 1 TByte (Series X) auf 512 GByte (Series S). Das könnte also eng werden, denn diese Next-Generation-Konsole verzichtet ja auf ein optisches Laufwerk. Man ist also hier auf digitale Käufe bzw. den Xbox Game Pass beschränkt.
Xbox Series S: Das sind die Features
Die neue Xbox Series S soll ca. 60 % kleiner sein als die Series X. Damit wird sie also weniger Platz einnehmen. Microsoft spricht gar von der bisher kompaktesten Xbox überhaupt. Da dürfte auch Sony eher beschämt zur Seite blicken, denn die PlayStation 5 ist ein riesiger Plastikbomber mit umstrittenem Look.
Xbox Series S: Erhältlich voraussichtlich ab dem 10. November 2020
Aktuell steht als Erscheinungsdatum für sowohl die Xbox Series S als auch die Xbox Series X der 10. November 2020 im Raum. Kosten soll die Series X aktuellen Berichten zufolge wohl 499 Euro. Microsoft hat diese Summe bisher aber noch nicht bestätigt. Für uns klingt der Betrag realistisch, denn das wäre ein Angebot, das preislich deutlich über der Series S läge, aber immer noch für die meisten Geldbeutel hinnehmbar wäre.
Bekannte Informationen über die Xbox Series S
Die Xbox Series S ist 60 % kleiner als die Series X
Schon seit Monaten warten Heimkino-Fans auf die finalen Details der neuen BenQ 4K-Ultra-Kurzdistanz-Pojektoren mit Laser-Lichtquelle V6100 (Schwarz) und V6000 (Weiß). BenQ Italien hat jetzt Preis und Termin der neuen Modelle veröffentlicht.
Wir haben für euch ja bereits umfänglich vom Preview-Event der BenQ 4K-UST-Laser-Projektoren von der Berlinale 2020 berichtet. Im Rahmen der Veranstaltung konnten wir auch bereits alle wichtigen Fragen zu den V6000 / V6100 Modelle klären und euch sogar mit einem kleinen Video versorgen (am Ende des Beitrages). Jedoch blieben zwei Fragezeichen übrig: Marktstart und Preis. Jetzt haben sich die Kollegen von BenQ.it ein Herz genommen und die Community endlich mit den finalen Informationen versorgt. Beide Modelle sollen laut Angaben des Herstellers im November 2020 in Handel kommen und je 3.999 Euro (UVP) kosten.
Preis für Deutschland noch nicht bestätigt
An dieser Stelle der Hinweis, dass die Infos nur für Italien gelten. Wir denken jedoch, dass der Releasezeitraum und Preis so auch für den deutschen Markt gelten könnte. November 2020 ist der mittlerweile umsatzstärkste Monat für Unterhaltungselektronik, mit ausreichend Abstand zum Weihnachtsfest (sollte es jemand schaffen das Gerät bis Heilig Abend nicht auszupacken). Der Preis wird in Deutschland sicherlich nicht viel günstiger/teurer ausfallen. Viele Interessierte haben bereits, mit Blick auf die Mitbewerber, auf 3.999 Euro (oder 4.000 Euro glatt) spekuliert.
Die Konkurrenz schläft nicht
Das Design und die Ausstattung der V6000 und V61000 sucht ja noch seinesgleichen. Die mechanische Abdeckung und das integrierte Soundystem machen die 4K Ultra-Kurzdistanz-Projektoren mit Laser-Lichtquelle zu einem „All-In-One“-Gerät für Heimkino-Einsteiger und -Enthusiasten gleichermaßen. So eine schicke „Gesamtlösung“ wird jedoch auch von den Mitbewerbern angeboten. Erst kürzlich hat Samsung mit dem „The Premiere“ ein (auf dem Papier) ähnliches Modell vorgestellt. Und chinesische Hersteller wie Hisense, Vava und Xiaomi nutzen bereits seit längerer Zeit einen ähnlichen Aufbau. Für den deutschen Markt könnte BenQ aber so etwas wie ein „Pionier“ für hochwertige Laser-Projektion mit 4K-Shifting sein, verkleinern die Geräte doch die Lücke zwischen nativer 4K Projektion und 4K-Shifter mit einer Lampe oder LED als Lichtquelle.
Aktuelle Leaks und sogar eine offizielle Mitteilung verraten uns die Preise der Xbox Series X und Xbox Series S. So soll der Einstieg in die neue Konsolengeneration bereits ab 299 US-Dollar möglich sein.
So werde die Xbox Series S demnach am 10. November 2020 auf den Markt kommen. In den USA soll dieses Einstiegsmodell 299 US-Dollar kosten. Letzteres ist sogar schon offiziell durch Microsoft bestätigt! Der Preis steht also fest. Das Datum aber ist noch Spekulation. Jenen Preis dürfte man dann 1:1 in Euro übertragen können. Wermutstropfen: Die Xbox Series S soll auf ein Laufwerk verzichten. Sie richtet sich also in erster Linie an diejenigen, die einfach nur den Xbox Game Pass Ultimate abonnieren wollen und günstig bei der nächsten Konsolengeneration dabei sein wollen.
Wiederum soll die Xbox Series X angeblich 499 US-Dollar kosten. Das würde für Deutschland natürlich eindeutig für einen Preis von 499 Euro sprechen. Auch diese Konsole soll am 10. November 2020 erscheinen. Die Series X ist das leistungsfähigere Modell, das in diesem Punkt auch die Sony PlayStation 5 deutlich überflügelt. So sind bereits seitens Microsoft 12 TFLOPS Grafikleistung bestätigt. Die Xbox Series S soll im Übrigen bei 4 TFLOPS stehen. Da aber eine neuere GPU-Architektur zum Einsatz kommt, ist die Angabe nicht 1:1 mit älteren Konsolen vergleichbar.
Nachdem Microsoft nun endlich die Xbox Series S offiziell bestätigt hat und mit 299 US-Dollar einen preisgünstigen Einstieg in die nächste Generation ermöglicht, gerät Sony unter Zugzwang. Im November werden sowohl die PlayStation 5 als auch die Xbox Series S und Series X erwartet. Vorbestellen kann man bisher keine der Plattformen. Es wird also Zeit, dass die Hersteller sich einen Ruck geben.
Die Marke hohem vertreibt in Deutschland mit dem iSteady Multi einen Gimbal, der sich nicht nur für Smartphones, sondern auch für kompakte Digitalkameras eignet. Wir haben das Accessoire einem kurzen Test unterzogen.
hohem ist ein chinesischer Anbieter, der sich auf günstige Gimbals spezialisiert hat. Da reiht sich dann eben auch der iSteady Multi ein. Das „Multi“ im Namen kommt daher, dass dieser Gimbal sowohl für Smartphones als auch Digialkameras geeignet ist. Letztere dürfen maximal auf ein Gesamtgewicht von 400 Gramm kommen. Als kompatible Modelle nennt der Hersteller beispielsweise die Sony RX100-Serie, die Canon PowerShot G1, 5 und 7 sowie die Panasonic DMC-LX10.
Was Smartphones betrifft, so sollten alle gängigen Android- und iOS-Modelle in den Gimbal passen, denn der Einsatz für Smartphones ist natürlich in der Größe verstellbar, damit verschiedene Gerätegrößen ihren Platz finden. Wer den Gimbal ausnutzen will, benötigt auch die offizielle App hohem Gimbal, welche Firmware-Updates erlaubt und die Feinabstimmung einiger Parameter ermöglicht.
hohem iSteady Multi: Eine stabile Tragetasche ist direkt dabei
Der hohem iSteady Multi beherrscht drei Grundmodi (plus Variationen): Pan/Follow; Follow und Lock. Weitere Zusatzfunktionen, wie der Go-Modus, sollen sich speziell für schnelle Bewegungen eignen.
hohem iSteady Multi: An der Rückseite findet sich die „Turbo-Taste“
Ähnlich wie etwa der von uns getestete Zhiyun Smooth 4 bietet auch der iSteady Multi eine Taste an der Rückseite, welche die Leistung kurzzeitig auf das Maximum pusht, um blitzschnelle Bewegungen zu erlauben. Als Akkulaufzeit nennt hohem ca. 8 Stunden, dank einer Kapazität von 3.600 mAh. Wie lange der Gimbal tatsächlich durchhält, hängt aber natürlich stark von der Art des Einsatzes ab. Sieben bis neun Stunden sind aber realistisch, also nennt hohem hier mit 8 Stunden einen guten Mittelwert.
Ausstattung und Verarbeitung sowie App
hohem versieht den iSteady Multi mit einem Micro-USB-Anschluss, welcher den Gimbal auch zur Powerbank für andere Geräte umfunktionieren kann – ein netter Bonus. Uns störte sofort nach dem Auspacken, dass der Gimbal praktisch nicht „einrastet“. Bei Zhuyiuns Modellen lässt sich der Gimbal so ausrichten, dass er in der Ruheposition nicht verrutschen kann und quasi festsitzt. Der iSteady Multi hingegen hat immer Spiel – sobald man ihn also im ausgeschalteten Zustand bewegt, wackelt der obere Teil direkt mit.
hohem iSteady Multi: Am Griff finden sich viele Bedienelemente
Wer ein Smartphone am Gimbal nutzen möchte, muss erst die Smartphone-Halterung auf die Schnellwechselplatte montieren. Das ist an sich rasch erledigt, die Anleitung liefert da mit undeutlichen Mini-Bildchen aber nur wenig Hilfestellung. Das hätte man besser lösen können. So sind auch die Produktbilder etwas irreführend und wir hatten die Halterung erst verkehrt montiert – immerhin lässt sie sich leicht lösen und neu justieren. Die Halterung findet dabei auf einem 1/4-Gewinde Platz – die notwendige Schraube liegt bei.
hohem iSteady Multi: Der Kopf des Gimbals ist recht massiv
Positiv ist zu bewerten, dass der Gimbal direkt in einer überraschend stabilen Tragetasche geliefert wird. Zudem ist der Gimbal nach Schutzklasse IPX5 gegen Wasser resistent, übersteht also auch einen kleinen Regenschauer. Die Verarbeitungsqualität ist ebenfalls gelungen, denn es kommt viel Metall zum Einsatz und auch der Griff mit seiner rutschfesten Beschichtung fühlt sich stabil an.
hohem iSteady Multi: Auch ein kleines Stativ wird mitgeliefert
Im Lieferumfang ist sogar auch ein Tisch-Stativ enthalten – klasse!
Die zentrale Oberfläche der hohem-Gimbal-App
Die offizielle App von hohem ist hingegen eine Katastrophe und extrem überarbeitungswürdig. Wir übten schon Kritik an der App von Zhiyun, die sich zumindest über die letzten Monate verbessert hatte – siehe unser Test des Zhiyun Smooth Q2. hohem setzt da aber eins drauf. Beispielsweise ist die App „hohem Gimbal“ nicht vollständig deutsch, sondern mischt auch gerne mal chinesische Schriftzeichen oder niederländische Begriffe unter. Wir hatten außerdem mit Verbindungsabbrüchen und sehr langsamen Reaktionen der Oberfläche zu kämpfen – das macht keinen Spaß.
hohem Gimbal: Die App mischt kunterbunt die Sprachen durch
Auf die aufgenommenen Videos waren über die hohem-App von schlechterer Qualität als mit der Standard-Kamera-App an einem Xiaomi Mi Note 10 oder einem Black Shark 3 – mit beiden Smartphones haben wir den Gimbal getestet. Gut, dass der Gimbal seine Arbeit als Stabilisator auch ohne die App verrichtet. Firmware-Updates haben wir über die Anwendung während unseres dreiwöchigen Testzeitraums nicht erhalten.
Beispielvideos
Der hohem iSteady Multi mag nicht über die App des Herstellers überzeugen, sehr wohl aber bei der Stabilisierung. Wir haben hier einfach mal einige Beispielvideos eingebunden, die für sich selbst sprechen dürfen. Zu bedenken ist, dass wir dabei teilweise „extreme“ Szenarien hergestellt haben – die wenigsten Anwender dürfen mit dem Gimbal in der Hand laufen und dann dabei ein Video drehen.
Der Joystick des Gimbals lässt sich fein konfigurieren
Viele Einstellungen wirken anfangs aber etwas erschlagend
Im letzten Video nutzen wir ein sehr nettes Feature: Der hohem iSteady Multi verfügt über einen kleinen Stick, mit dem sich der Gimbal manuell schwenken lässt. In der hohem-Gimbal-App lassen sich da sogar diverse Feineinstellungen vornehmen.
Man sieht, dass wir das etwas ruckelig machen, da man erst ein Gefühl dafür bekommen muss. Das ist aber eine Funktion, die Filmemacher sehr begrüßen dürften.
Fazit
Der hohem iSteady Multi ist ein 3-Achsen-Gimbal, der mit Smartphones und leichten Digitalkameras stabilisierte Aufnahmen erlaubt. Haben wir schon über die App des Konkurrentens Zhiyun gemeckert, so muss man die Kritik bei hohem noch verschärfen. Außer für Firmware-Updates, ist die Anwendung eher eine Plage als ein Mehrwert. Da sollte der Hersteller in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Performance gehörig nachbessern.
hohem iSteady Multi: Bis auf die Begleit-App ein empfehlenswertes Accessoire
Positiv fällt der Lieferumfang mit seiner stabilen Tasche, dem Tisch-Stativ und der separaten Smartphone-Halterung auf. Auch die Bedienung des Gimbals über den Stick haben wir als angenehmen Bonus gegenüber Konkurrenzmodellen empfunden.
Der Gimbal selbst ist sehr gut verarbeitet und liefert auch eine saubere Stabilisierung. Wir hätten uns lediglich gewünscht, dass die Halterung in der Ruheposition einrasten würde, denn so macht das Ganze einen wackeligen Eindruck. Am Griff gibt es viele Bedienelemente, die teilweise aber nur in Verbindung mit der holprigen App etwas nutzen. Insgesamt erhält man hier aber einen guten Gimbal, den wir insbesondere denjenigen empfehlen, die sowohl eine Action- oder leichte Digitalkamera als auch ein Smartphone besitzen und beide Geräte stabilisieren möchten.
LG OLED Fernseher aus dem Modelljahr 2019/2020 haben wohl ein Darstellungsproblem, wenn das HDMI 2.1 Feature VRR (Variable Refresh Rate) in Games aktiviert wird. Eine schnelle Behebung des Fehlers ist nicht in Sicht.
Die OLED Fernseher von LG sind in der Gamer-Community hoch im Kurs. Das zeigte sich zuletzt in den reißenden Absätzen für das neue 48 Zoll Modell OLED48CX. Auf dem Papier bringen die Modelle aus 2019 und 2020 auch alle Voraussetzungen für ein optimales Gaming-Display mit sich: HDMI 2.1, ALLM (Auto Low Lantency Mode), eARC (enhanced Audio Return Channel), VRR, Nvidia G-Sync und Unterstützung für 4K/120fps und 8K/60fps Darstellungen. Doch eines dieser Features scheint dem Unternehmen aus Südkorea jetzt Probleme zu bereiten. Die Implementierung der variablen Bildwiederholungsrate hat wohl eine Zunahme der Bildhelligkeit bzw. die Erhöhung der Gammakurve zur Folge.
VRR „zerstückelt“ den Schwarzwert
Kurz gesagt, Bildbereiche in Spielen die eigentlich Schwarz oder sehr dunkel sein sollten, erscheinen mit aktiviertem VRR eher Grau. Dieser Umstand steht natürlich im kompletten Gegensatz zu dem, was sich Nutzer von einem OLED-TV erwarten. Forbes-Redakteur John Archer schreibt, dass das Problem z.B. beim HDR-Kalibrierungs-Setup von „Gears 5“ mehr als deutlich zu sehen ist. Wird VRR über das Menü aktiviert, sind die Details in den schattigen Bereichen weitaus schlechter zu erkennen. Wird der OLED Fernseher zudem in einen anderen Bildmodus als „Game“ gesetzt, z.B. auf „Standard“, kann dieser Helligkeits-Shift sehr deutlich gemacht werden.
Flackern im VRR-Modus bei 2019 OLED TVs
Einige Nutzer melden zudem ein Flackern bzw. eine „instabile Bilddarstellung“ in sehr dunklen Bildbereichen, wenn das VRR-Feature auf den OLED-Modellen aus 2019 aktiviert wird. Dieses Problem gibt es jedoch bereits seit mehreren Monaten, da auf Youtube mehrere Videos zum Thema mit Upload-Datum Januar 2020 und früher zu finden sind. Womöglich hat sich bislang einfach noch niemand ausreichend über diesen Missstand aufgeregt bzw. keine große Publikation darüber berichtet.
LG arbeitet an einer Lösung
Wie dem auch sei. LG hat sich bereits in einer offiziellen Stellungnahme zu den Problemen geäußert. Als einer der ersten Hersteller, die VRR in ihr TV-Portfolio integriert haben (Samsung hatte es bereits in seinen 2018 QLEDs implementiert), wollte LG seinen Kunden eigentlich nur die bestmögliche Gaming-Erfahrung bieten. Mit neuen Technologien, selbst wenn diese in erprobter Hardware zum Einsatz kommen, können sich immer mal wieder Fehler und Probleme einschleichen. LG Electronics arbeitet bereits mit Hochdruck an einer Fehlerbehebung. Ein Bugfix via Firmware-Update könnte aber einige Zeit in Anspruch nehmen.
Google will einen neuen Chromecast mit 4K, HDR und Android TV als Betriebssystem veröffentlichen. Neue Leaks bescheinigen dem Gerät nun einen Kampfpreis.
So haben einige US-Händler den neuen Dongle in ihren Systemen für 49,99 US-Dollar aufgeführt. Das wäre natürlich ein sehr aggressiver Preis für einen neuen TV-Stick, der nicht nur mit Android TV aufwartet, sondern auch 4K, HDR und wohl auch Dolby Vision unterstützt. Eventuell müsste sich da dann selbst Amazon mit seinem Fire TV 4K warm anziehen.
Wir haben schon über den Nachfolger des Google Chromecast Ultra mit dem Codenamen „Sabrina“ berichtet. Das Gerät soll etwa Dolby Vision unterstützen und auch ALLM bzw. einen Game Mode unterstützen. Bilder der Benutzeroberfläche und des Dongles konnten wir ebenfalls schon erblicken. In den letzten Wochen war es dann rund um Sabrina jedoch wieder ruhig geworden.
Die Fernbedienung des neuen Chromecast-Geräts
In mehreren Händlersystemen stehen nun 49,99 US-Dollar als Preis für Googles „Sabrina“. Darunter sind auch große Ketten wie Home Depot und Target. Sollte sich jener Preis bewahrheiten, dann wäre der Preis im direkten Vergleich mit einem Chromecast Ultra deutlich gesunken. Für Deutschland wäre die Summe natürlich noch offen, mit etwas Glück könnte der Nachfolger des Chromecast Ultra mit Android TV dann hierzulande für 50 bis 60 Euro den Besitzer wechseln.
Google Chromecast Sabrina soll in drei Farben erscheinen
In den Systemen tauchen bereits drei Farbvarianten auf – Rock Candy, Como Blue sowie Summer Melon. Die zuletzt genannte Farbe dürfte jener entsprechen, die wir auf ersten Leaks gesehen haben. Nun müsste Google nur noch sein Schweigen brechen und uns einmal den finalen Namen des Chromecast-Ultra-Nachfolgers verraten. Auch für die technischen Eckdaten wären wir natürlich dankbar. Langsam nähert sich der Herbst und ein neues Streaming-Gerät wäre da sicherlich bei vielen Käufern durchaus willkommen.
Das chinesische Schwergewicht Tencent hat mit Videospielen allein im 4. Quartal 2019 rund 5.2 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Sony, Apple, Microsoft und Nintendo können bei diesen Zahlen nur staunen.
Hättet ihr aus dem Stegreif gewusst, welche die erfolgreichste Games-Company weltweit ist oder hättet ihr irgendwas geraten wie „Sony“, „Microsoft“ oder „Nintendo“? Wir waren auch etwas überrascht als wir auf die Statistik von Newzoo.com gestoßen sind. 5.2 Millarden US-Dollar hat Tencent im letzten Quartal 2019 umgesetzt. Dahinter mit einem respektablen Abstand liegt Sony, die auf rund 3.879 Milliarden US-Dollar kommen. Dann kommt Apple, die sich gerade in einem großen Streit mit den Fortnite-Entwicklern befinden, mit 2.887 Milliarden US-Dollar, dicht gefolgt von Microsoft (2.831 Mrd. $US), Nintendo (2.286 Mrd. $US) und Google (1.877 Mrd. $US). Man merkt sofort, dass die Betreiber eigener Plattformen weitaus besser verdienen als klassische Spielentwickler.
Zwei reine Spielentwickler sind im Milliarden-Club
Activision Blizzard (WoW, Starcraft, Diablo) kommt mit 1,749 Mrd. $US auf Platz 7 und Electronic Arts (Fifa) auf Platz 9 (1.593 Mrd. $US). Take 2 (GTA) ist mit 930 Millionen $US nur auf Platz 10 zu finden, so etwas ändert sich jedoch sehr schnell mit großen Releases (Hat jemand GTA 6 gesagt?). Doch noch einmal zurück zu Tencent. Wie konnte sich das chinesische Internetunternehmen heimlich an die Spitze der Games-Publisher arbeiten? Investitionen – und zwar die richtigen wären eine Antwort auf diese Frage. Schon früh hatte das Unternehmen in eigene Chat-Dienste investiert (Tencent QQ) und auch in jungen Jahren schafft das Unternehmen mit WeChat einen Großteil der Unterhaltungen über seinen Dienst laufen zu lassen.
Fortnite gehört fast zur Hälfte zu Tencent
Epic Games und somit auch Fortnite gehört fast zu 50% dem chinesischen Unternehmen || Bild: Epic Games
Frühzeitig wurden auch für Games finanzielle Mittel in die Hand genommen. Funcom und Riot Games gehören Tencent zu 100%. Epic Games gehört fast zur Hälfte (48,4%) dem Unternehmen und somit auch die bekannte Grafik-Plattform „Unreal Engine“ und Games wie „Fortnite“ oder „Unreal Tournament“. Selbst kleine Anteile von je 5% bei ActivisionBlizzard, Ubisoft und Tesla finden sich im bunten Portfolio-Mix wieder. Wieso wir euch das erzählen? Weil der Autor es irgendwie interessant findet. Schon komisch, wie sich ein Unternehmen über wenige Jahre hinweg zu einem Entertainment-Mogul entwickelt.
Wir sind gespannt, ob sich das Gefüge mit dem Verkaufsstart der Playstation 5 und Xbox Series X Konsolen groß verändert, oder ob Tencent mit seinem Fokus auf ESports und mobile Gaming einfach nicht mehr einzuholen ist.