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TCL baut sein Soundbar-Lineup mit zwei neuen Modellen aus

Passend zum sehr erfolgreichen TV-Segment bei TCL möchte der chinesische Hersteller sein Soundbar-Lineup weiter ausbauen. Die neuen TS8111 (Dolby Atmos) und TS6110 (3.1) Modelle sind dabei womöglich erst der Anfang.

Vor etwa einem Jahr feierte TCL mit der TS9030 3.1 Soundbar (450 Watt, Dolby Atmos, Google Chromecast und Apple Airplay) seinen ersten großen Aufschlag im Soundbar-Geschäft. Vielen ist das Modell wohl eher als RAY-DANZ bekannt, benannt nach der gleichnamigen Technologie von TCL, die nicht nur Surround-Sound abliefert, sondern auch den „Sweet Spot“, also die Sitzposition aus der der Klang am besten wahrgenommen werden kann, vergrößert. TCLs Premium-Modell kann bereits seit mehreren Monaten bei Amazon.de und Co. geordert werden. Aufbauend auf diesen Erfolg, erscheinen jetzt die TS8111 und TS6110.

TS8111 Dolby Atmos Soundbar

Anschlüsse der TS8111 Soundbar
Anschlüsse der TS8111 Soundbar

Die TS8111 Dolby Atmos Soundbar soll die Nachfrage nach einem kompakten „All-In-One“-System bedienen. Somit ist auch klar, dass die TS8111 über einen integrierten, nein sogar zwei integrierte Subwoofer verfügt. Laut der Dissasembly-Grafik (Beitragsbild) handelt es sich hier um ein 2.1-System. Auch das Design und der Formfaktor ist etwas „Lifestyle-tauglicher“ als die RAY-DANZ. Das wichtigste Feature, die Verarbeitung von Dolby Atmos Inhalten, haben die Soundbars jedoch wieder gemein. Bei den drahtlosen Übertragungsstandards setzt TCL wieder den Rotstift an. Lediglich via Bluetooth können Musikstücke an die TS8111 übertragen werden. Dafür gibt es an den Hardware-Anschlüssen, die sich alle auf der Rückseite befinden nicht zu meckern. Zwei HDMI-Ports (Ein- / Ausgang mit ARC), Optisch-Digital (S/PDIF), ein AUX (3.5mm Klinke) sowie ein USB-Slot (womöglich für Firmware-Updates) lassen keine Wünsche offen.

TS6110 mit externem Subwoofer

Der Einstieg der S61-Serie: Die TS6110 Soundbar mit Wireless Subwoofer
Der Einstieg der S61-Serie: Die TS6110 Soundbar mit Wireless Subwoofer

Etwas klassischer zeigt sich die TS6110, welche die neue TS61-Serie eröffnet. Mit einem etwas schlankeren, abgerundeten Design bietet das 2.1-System einen, wie wir TCL kennen, günstiges Sound-Upgrade für die meist schwachen integrierten Soundsysteme der TV-Hersteller. Die Basic-Ausstattung besteht aus der Stereo-Soundbar mit externen, drahtlosen Subwoofer für Dolby Audio (Dolby Digital). Verbunden wird sich via Bluetooth oder über HDMI (mit ARC und CEC). Für den „cleanen“ Look können zudem beide Soundbar-Modelle an die Wand montiert werden.

Preis und Termin

Wer sich jetzt bereits mit einer TCL-Soundbar eindecken möchte, der hat aktuell nur die TS9030 Ray-Danz zur Auswahl. Die TS6110 und TS8111 sollen im vierten Quartal 2020 in ausgewählten Märkten in den Handel kommen. Preise für die neuen Modelle wurden von TCL leider noch nicht genannt.

LG bricht sein Versprechen: Kein Apple AirPlay 2 und HomeKit für TVs von 2018 (UPDATE!)

Besitzer von LG-TVs aus dem Jahr 2018 müssen jetzt stark sein: Der Hersteller will Apple AirPlay 2 und HomeKit offenbar doch nicht mehr via Update nachreichen.

Update (07.09.2020):

LG vollzieht eine Kehrtwende. Bei Twitter gibt man nun doch wieder an, dass Apple AirPlay 2 und HomeKit noch im Verlauf des Jahres für die besagten TV-Modelle aus dem Jahr 2018 erscheinen werde. Pikant: Die Aussage stammt von LG UK. Genau jene hatten zwischenzeitlich die Hiobsbotschaft verkündet, dass die älteren Geräte doch keine Unterstützung mehr erhalten sollten. Nun denn, alles sieht jetzt doch wieder nach einem guten Ende aus.

Originalmeldung vom 04.09.2020:

Eigentlich hatten die Südkoreaner im April 2020 ein Versprechen abgegeben: Demnach sollten die LCD-Serien SK und UK eine neue Firmware mit Apple AirPlay 2 und HomeKit erhalten. Zudem sollten alle OLED-Serien aus dem Jahr 2018, von den B8 bis hin zu den Z8, in den Genuss einer entsprechenden Aktualisierung kommen. Bis Oktober 2020 sollte die Aktualisierung vorbereitet werden, um dann eben im nächsten Monat in die Verteilung zu gehen.

Das klang nach einer positiven Überraschung für Bestandskunden. Denn zuerst hieß es, dass Apple AirPlay 2 und HomeKit erst ab dem Modelljahr 2019 strammstehen sollten. In einem mittlerweile aufgrund des darauf folgenden Shitstorms wieder gelöschten Tweet, erklärte LG aber nun wieder, dass es doch keine Pläne gebe, ältere TV-Generationen mit Apple AirPlay 2 und HomeLit zu versorgen. Da gab es also wohl einen zweiten Sinneswandel.

LGs Plan für die Modelle aus dem Jahr 2018 war über eine aktualisierte Support-Page durchgesickert, wo der Hersteller schwarz auf weiß auf das kommende Update verwies. Die Angaben sind nun ebenfalls von der Support-Website, wo wir sie damals selbst mustern konnten, entfernt worden. Zuvor hatte es im Übrigen eine Petition von LG-Bestandskunden gegeben, die sich AirPlay 2 und HomeKit für die 2018er-TVs wünschten. Über 22.000 Anwender unterzeichneten sie.

LG kommentiert die Lage nicht

Nun könnte LG sich natürlich ein weiteres Mal zum offiziellen Stand der Dinge äußern und die Situation kommentieren. Der Hersteller schweigt allerdings. Somit bleibt der aktuelle Stand der Dinge, dass AirPlay 2 und HomeKit ältere Geräte nicht mehr erreichen werden. Wer sich mit einem der TVs aus dem Jahr 2019, wie beispielsweise dem beliebten LG C8, auf eine neue Firmware gefreut hatte, guckt in die Röhre.

Pringles-Gewinnspiel leakt Preis für Xbox Series X

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Ein Gewinnspiel von Pringles soll den Preis für die Xbox Series X geleakt haben – zumindest für Südafrika. Die Meldung lässt jedoch die Preise für andere Märkte – respektive Europa – erahnen. 

Die Wege über die manche Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, sind manchmal fast schon unglaublich. So soll der Preis für die Microsoft Xbox Series X Konsole jetzt über ein Gewinnspiel der Chips-Marke „Pringles“ in Südafrika geleakt worden sein. Ein findiger Twitter-User hat den Preis auf der Facebook-Seite von Pringles Südafrika entdeckt. Die Promotion läuft vom 1. September bis 15. Oktober 2020 und täglich wird eine Xbox Series X unter allen Teilnehmern verlost. Die 46 Konsolen sollen zusammen 621.000 Südafrikanische Rand kosten, macht 13.500R je Konsole. Umgerechnet wären das 814 US-Dollar oder 686 Euro!

Looks like Pringles, of all brands, broke the Xbox Series X price for South Africa. If my maths checks out, this puts the XSX at around R13,5K locally? Unsure if that's excluding tax. https://t.co/luosSEa8Qi pic.twitter.com/UsDe2tfcAB

— Cavie (@CaV1E) September 4, 2020

Dabei soll es sich um die unverbindliche Preisempfehlung inkl. Steuern handeln. Die Preise wurden jedoch mit dem Zusatz versehen, dass der Promoter, in diesem Fall Pringles, nicht belangt werden kann, wenn sich der Gesamtwert des Preispools ändert – sprich günstiger wird. Also ist hier vielleicht auch noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Technik in Südafrika ist sehr teuer

Und wer sich jetzt Gedanken macht, wie er sich die 686 Euro teure Konsole leisten soll, den können wir beruhigen. Technik in Südafrika ist, gemessen am durchschnittlichen Bruttoeinkommen, weitaus teurer, als z.B. in den USA oder Deutschland. Während Lebenshaltungskosten (je nach Region) recht günstig sein können (für europäische Verhältnisse), muss für technische Neuheiten tiefer in die Tasche gegriffen werden. Das liegt womöglich daran, dass der Markt für hochwertige Technik in Südafrika recht klein und der Import recht teuer ist. Zudem ist es möglich, dass die Kosten für Service, Infrastruktur (Multiplayer etc.) und Marketing einfach auf die vergleichsweise kleine Nutzergruppe umgewälzt werden.

Die Microsoft Xbox Series X bietet 12 TFLOPS
Die Microsoft Xbox Series X bietet 12 TFLOPS

Xbox Series X für 599 britische Pfund

Die britische Webseite Critical Hit errechnete einen Preis von 611 britische Pfund, was einen Preis auf einen Startpreis von 599 britische Pfund hinweisen könnte. Sollte dies der Fall sein, ist es fraglich, ob sich Microsoft traut in Deutschland noch mehr für die Konsole zu verlangen. Normalerweise müsste der Preis hierzulande dann bei 649-679 Euro liegen. Das Microsoft das Xbox Series X Powerhouse nicht für „n Appl und n Ei“ verkauft dürfte auch jedem klar sein. Vor allem dann, wenn Microsoft mit der Xbox Series S noch eine schwächere, aber dafür günstigere Konsole in der Hinterhand hat.

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Nur zum Vergleich: Die kürzlich angekündigte Nvidia GeForce RTX 3070 Grafikkarte, die in etwa die Grafikpower einer PS5 / Xbox Series X besitzen soll, wurde mit 499 Euro angekündigt. Dann besitzt man jedoch nur die Grafikkarte und müsste noch Gehäuse, Motherboard, Arbeitsspeicher, Festplattenspeicher, Prozessor, Kühlung und Laufwerke dazu kaufen um einen kompletten Gaming-PC aufsetzen zu können – ach ja und Betriebssystem und Internet Security (Windows etc.) nicht zu vergessen. In diesem Kontext erscheint der Preis der Xbox Series X, sollte er bei 649+ Euro liegen, wieder ganz sexy.

Wieso können wir die PlayStation 5 und Xbox Series X nicht vorbestellen?

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Es ist Anfang September 2020 und in wenigen Wochen soll mit der Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X die neue Konsolen-Ggeneration über uns „hereinbrechen“. Doch wieso können wir die Konsolen noch nicht vorbestellen?

Heute ist der 6. September 2020. Die „IFA Light“ ging gestern zu Ende und ab diesem Zeitpunkt ist für viele der Blick nur noch auf das kommende Weihnachtsgeschäft gerichtet. Alles im Bereich Unterhaltungselektronik und Unterhaltung wurde bereits angekündigt und kann zum großen Teil bestellt bzw. vorgeordert werden. Doch zwei große Akteure halten sich mit den finalen Informationen zu ihren neuen Produkten immer noch zurück. Die Rede ist von der Sony PlayStation 5 und der Microsoft Xbox Series X. Die neue Hardware soll Konsolengamer endlich ins 4K-Zeitalter katapultieren, mit neuen Grafik-Features wie Raytracing und punktgenauem 3D Sound. Alles sehr geil, könnte man die Konsolen eindlich mal vorbestellen.

Xbox One konnte 6 Monate im Voraus bestellt werden

Gehen wir ein paar Jahre zurück. Juni 2013 E3 in Las Vegas. Kein Covid 19, kein Präsident Trump und die Tesla-Aktie lag bei rund 14 US-Dollar. Und auf der Electronic Entertainment Expo konnten es Sony und Microsoft gar nicht erwarten ihre neuen Konsolen vorzustellen. Und mit Vorstellen meinen wir einen Abschluss der voraus gegangenen Informationsflut. Traditionsgemäß wurde auf der E3 dann auch der Preis und das Lieferdatum für die PlayStation 4 und Xbox One veröffentlicht. Die PS4 kostete 399 Euro, die Xbox One dagegen 499 Euro (Kinect inkl.). Und das Beste? Man konnte die Konsolen auch bereits vorbestellen. Die PlayStation 4 konnte bereits einen Monat später im Juli 2013 geordert werden und die Xbox One war sogar im Mai 2013, noch vor der E3 Präsentation, auf Amazon und Co. vorbestellbar (mit Pseudo-Preis). Bis zum Release im November 2013 waren also noch vier bis sechs Monate Zeit um von der Vorfreude zu zehren.

Microsoft Xbox Series S
Angeblich steht bei Microsoft noch die Ankündigung der „günstigeren“ Xbox Series S aus (Mockup)

Sony und Microsoft belauern sich

Jetzt sind es drei, maximal vier Monate, bis die neue PlayStation 5 und Xbox Series X in den Handel kommen sollen und bis auf eine Pseudo-Listung bei Amazon.de (noch nicht vorbestellbar) gibt es noch keine finalen Angaben zum Preis oder Releasetermin. Die Gründe hierfür, die wissen wirklich nur die Vorstände der beiden Entertainment-Giganten, doch auch uns fallen ein paar Szenarien ein, wieso alles etwas schleppend verläuft. Der Release der aktuellen Konsolen in 2013 hat gezeigt, dass der Preispunkt auf jeden Fall einen großen Einfluss auf den Erfolg eines gesamten Konsolenzyklus haben kann. Sony und Microsoft scheinen sich gegenseitig aufzulauern und warten nur darauf, dass der Mitbewerber „zum Colt greift“. Ist der Preis der Mitbewerber-Konsole niedriger als erwartet, könnten die Anschaffungskosten der eigenen Konsole nochmals nach unten korrigiert werden. Ist die Konsole des Gegenübers weitaus teurer, wäre es ein guter Zeitpunkt sich darüber „lustig zu machen“ – so wie es Sony z.B. über die DRM-Beschränkungen der Xbox One gemacht hat:

Wir können nur hoffen, dass der Supgergau ausbleibt. Dieser würde sich aus „Hoher Anschaffungspreis“ + „Geringe Verfügbarkeit“ + „Mittelmäßige Games“ zusammensetzen.

PS5 und XBSX auf 2021 verschieben

Irgendwie fühlt es sich so an, als wäre 2020 nicht das richtige Jahr für einen Konsolenrelease. Die Lange Wartezeit auf die Veröffentlichung des PS5-Designs, die mittelmäßigen Präsentationen von Sony und Microsoft, die fehlenden Infos zur „günstigen“ Xbox Series S-Variante und das jüngste Debakel um eine angebliche Limitierung bei den Vorbestellungen der PS5 und die Verschiebung des First-Party-Titels „Halo Infinite“ für die XBSX… da ist doch etwas ziemlich im Argen. Wieso also nicht den Release auf 2021 verschieben? Ja diese Frage ist rhetorischer Natur, die Antwort wissen wir bereits. Die PS5 und Xbox Series X steht schon als „Profitcenter“ für die nächsten Quartale in den Berichten für die Aktionäre. Zudem würde sich weder Sony noch Microsoft die Blöße geben, sich seine Konsole später auf den Markt zu bringen, „weil man es nicht hinbekommen hat“.

Vorfreude vs. Bauchschmerzen

Ich persönlich habe ein ungutes Gefühl, was den Start der Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X angeht. Wir werden versuchen, beide Konsolen für ausführliche Tests in unsere Redaktion zu bekommen. Um selbst jedoch nicht enttäuscht zu werden, schraube ich meine Erwartungshaltung erst einmal nach unten. Wie geht es euch mit der aktuellen Situation? Hat sich bei euch auch der ein oder andere Zweifel eingeschlichen, oder ist euer Wunsch nach neuer Konsolen-Hardware so groß, dass nichts eure Vorfreude trüben kann? Hinterlasst uns doch einen Kommentar!

Loewe kündigt Soundbar an und startet Zweitmarke „We. by Loewe“

Loewe hat zur IFA 2020 nicht nur neue OLED-Fernseher vorgestellt, sondern auch im Bereich Audio gezaubert. So kündigte man eine neue Soundbar und einen Subwoofer an.

Wir haben ja bereits über die neue OLED-Serie bild i sowie auch neue Modelle der Reihen bild s und bild v berichtet. Damit will der deutsche Hersteller aus Kronach also nun im TV-Bereich neu angreifen. Doch auch Audio-Produkte für das Heimkono wurden vorgestellt. Im Wesentlichen plant Loewe da zwei Komponenten: die Soundbar klang bar5 mr und den neuen sub5.

Der Zusatz „mr“ bei der Soundbar soll auf ihre Multiroom-Fähigkeiten hinwiesen, denn da hat Loewe abseits seiner Heimkino-Komponenten auch einige smarte Lautsprecher vorgestellt, die dann mit der Soundbar harmonieren. Die neue Loewe klang bar5 mr ist eine 5.1.2-Soundbar mit Dolby Atmos, die im Set mit dem sub5 auf 800 Watt Leistung kommen soll. Zu den weiteren technischen Daten hält Loewe sich aber eher vage. Immerhin spricht man drei HDMI-Anschlüsse und Unterstützung für Google Chromecast und Apple AirPlay 2 an. Sämtliche Streaming-Dienste sollen ebenfalls kompatibel sein.

Loewe klang5 mr
Die Loewe klang bar5 mr bringt auch Apple AirPlay 2 mit

Loewe verspricht auch 4K-Passthrough, schweigt aber leider zu den HDR-Optionen. Ob also auch HDR10+ und Dolby Vision durchgeschleift werden, verrät man nicht. Hingegen wird die Option bestehen zusätzliche, kabellose Lautsprecher der mr-Modellreihe als Rears einzubinden. Da beschreitet Loewe also einen ähnlichen Weg wie Sonos mit seiner Arc. Die Loewe klang bar 5 soll im ersten Quartal 2021 auf den Markt kommen und wird 1.299 Euro kosten. Der dazu passende Subwoofer klang sub5 kostet laut Loewe dann 399 Euro.

Loewe ruft neue Marke „We. by Loewe“ ins Leben

Parallel zur Einführung seiner neuen Hardware will Loewe sich mit einer neuen Marke namens „We. by Loewe“ bei jungen Kunden beliebt machen. Ob das allerdings bei der Preisstruktur des Unternehmens wirklich die richtige Zielgruppe ist, muss jeder selbst entscheiden. Laut dem Unternehmen aus Kronach orientiere sich We. by Loewe an den Bedürfnissen junger Menschen und biete: „kompromisslose Qualität, Nachhaltigkeit und ein außergewöhnliches fesselndes Design.“

Loewe sub5
Der neue Loewe klang sub5

We. by Loewe solle laut dem Hersteller für eine neue Generation den Weg in die Premium-Welt von Loewe ebnen. Was will man da an konkreten Produkten veröffentlichen? Für 2021 stellt Loewe Bluetooth-Lautsprecher und neue LCD-TVs mit 32 bis 65 Zoll Diagonale in Aussicht. Da ist der Markt allerdings in beiden Segmenten hart umkämpft und Loewe wird unserer Meinung nach nur punkten können, wenn man auch bei den Preisen zur jungen Zielgruppe kompatibel wird. Die TVs sollen Streaming-Apps für Amazon Prime, Netflix, YouTube und Co. mitbringen und Dolby Atmos über eine integrierte Soundbar unterstützen.

Panasonic Lumix S5: 4K-Video mit 60 fps sind bei dieser Systemkamera gesichert

Panasonic hat mit der Lumix S5 eine neue Vollformatkamera für Foto- und Videomacher in petto. Auch 4K-Video mit 60 fps gehört zum Repertoire der Cam.

So kann die neue Lumix S5 4K-Videos mit 60p bei 10-bit anfertigen. Die maximale Aufzeichungsdauer beträgt dann allerdings am Stück 30 Minuten. Objektive werden am L-Mount befestigt. Obwohl ein Vollformat-Sensor mit 24,2 Megapixeln zum Einsatz kommt, sei die Lumix S5 mit ihrem wetterfesten Magnesiumgehäuse laut Panasonic kleiner und leichter als die GH5 mit MFT-Sensor. Es steht auch ein 5-Achsen-Bildstabilisator zur Verfügung – mit kompatiblen Objektiven zu einem Dual-Stabilisator erweiterbar, was bis zu 6,5 zusätzliche Blendstufen bieten könne.

Laut Hersteller fertige die Kamera Aufnahmen mit großem Dynamikumfang und rauscharmer Bildqualität auch bei hohen ISO-Werten an. Hierfür komme die aus der S1H bekannte Dual-Native-ISO-Technologie zum Einsatz. Die Lichtempfindlichkeit des Sensors reiche von ISO 100 bis zu ISO 51.200. Via Live View Composite sei ist es einfacher, Langzeitbelichtungen zu erstellen. Der Fortschritt der Langzeitbelichtung wird live auf dem Display angezeigt und kann somit beim Erreichen der korrekten Belichtungsdauer beendet werden.

Panasonic Lumix S5 mit Objektiv
Die Panasonic Lumix S5 mit Objektiv

Der verbesserte DFD-High-Speed-Autofokus erkenne Menschen und Tiere bzw. ihre Augenbei Menschen und Tieren die Augen. Panasonic setzt auf einen elektronischen OLED-Sucher mit 2,36 Mio. Bildpunkten. Dazu kommt ein dreh- und schwenkbares 3-Zoll-Touch-Display im Format 3:2 mit 1,84 Mio. Bildpunkten zum Einsatz. Im Bezug auf Videos erreicht die neue Lumix S5 einen Dynamikumfang von 14+ Blendenstufen. Videos können in V-Log aufgenommen werden und der Farbumfang des Sensors übersteige laut Panasonic den BT.2020-Farbraum.

Die Panasonic Lumix S5 setzt ist ab Ende September erhältlich

Der neue DMW-BLK22-Akku der Kamera erreiche eine Kapazität von 2.200 mAh mit der ca. 470 Aufnahmen (max. 1.500 in Power Save LVF-Modus) erreicht werden. Das Aufladen des Akkus ist via USB-C in der Kamera oder mit einem externen Ladeadapter möglich. Alternativ kann die Kamera auch über den USB-C-Anschluss mit Dauerstrom versorgt werden. Die Lumix S5 hat zwei SDXC-Speicherkartenplätze. Speicherplatz 1 ist mit dem Übertragungsstandard UHS-II (V90) und Speicherplatz 2 mit dem Standard UHS-I kompatibel. Mikrofone und Kopfhörer lassen sich ebenfalls anschließen.

Panasonic L Mount Lumix
Panasonic greift auf ein breites L-Mount-Ökosystem zurück

Als weiteres Zubehör erscheinen noch der Batteriegriff (DMW-BGS5), der Mikrofonadapter (DMW-XLR1), der Fernauslöser (DMW-RS2) und der Stativgriff (DMV-SHGR1). Die Lumix S5 wird Ende September 2020 als Gehäuse und im Kit mit dem 20-60mm S-Objektiv im Handel erhältlich sein.

Lumix S5 Gehäuse:

  • UVP Deutschland 1.948,61 € inkl. 16% MwSt.
  • UVP Österreich 1.999,00 € inkl. 20% MwSt.

Lumix S5 + 20-60mm Objektiv:

  • UVP Deutschland 2.241,04 € inkl. 16% MwSt.
  • UVP Österreich 2.299,00 € inkl. 20% MwSt.

Kunden, die eine Lumix S5 bei teilnehmenden Händlern bis zum 30. September 2020 kaufen, können ein kostenloses Sigma 45 mm/ F2.8 DG DN / Contemporary Objektiv im Wert von UVP 569€ (Stand August 2020) erhalten. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen dazu findet ihr unter: www.panasonic.de/lumix-s5-zugabeaktion

Technische Daten der Panasonic Lumix S5

Panasonic Lumix S5
Die neue Systemkamera Panasonic Lumix S5
  • Sensor: 24,2 MP, Vollformat-Sensor ohne Tiefpassfilter mit AR Coating, 96 MP HighRes Aufnahme (JPEG/RAW)
  • Gehäusestabilisator: 5-Achsen Gehäusestabilisator, Dual I.S. kompatibel, max. 6,5 Blendenstufen
  • Staubschutz-System: Sensorstabilisator-Vibration
  • Dateiformate: Foto: JPEG (DCF, Exif 2.31), RAW, HLG Photo (CTA-2072), 4K/6K Foto: MP4; Video: MP4 (H.264/265), MOV
  • Seitenverhältnis: 4:3, 3:2, 16:9, 1:1, 64:27, 2:1
  • Farbraum:  sRGB, AdobeRGB
  • Bildgröße Foto: Max. 6.000 x 4.000 Pixel, HighRes: 12.000 x 8.000 Pixel
  • Bildgröße Video: 4K: 3840×2160, 60p/50p/30p/25p/24p, max. 200Mbps / FHD: 1920 x 1080, 60p/50p/30p/25p/24p, max. 100Mbps
  • Videofunktionen: Slow & Quick Motion / Zeitraffer / 4K 60, 30, 15, 10 5, 2, 1 fps; FHD 180, 150, 120, 100, 60, 30, 15, 10, 5, 2, 1 fps / Zeitraffer 4K 60p (in der Kamera), 10bit Aufnahme; 4K 60p 4:2:0 10bit / 4K 30p 4:2:2 10bit intern; 14+ Blenden V-Log / V-Gamut
  • Kontinuierliche Aufnahmezeit:  4K 60p 30 Min. / 4K 30p unbegrenzte Aufnahmezeit (8-bit)
  • Anamorph Video: 4K CinemaScope; 4K 50.00p / 29.97p / 25.00p / 23.98p
  • HDMI Ausgabe:  4K 60p 4:2:2 10bit (nur Ausgabe) / 4K 30p 4:2:2 10bit (bei interner Aufnahme)
  • Log / HDR:  V-Log 14+ Blenden / • Like2100 (HLG)
  • Weiteres zu Video: Time Code, XLR optional, Tally-Fkt., Framer-Marker, Hochkant Video, Wave Form Monitor, Zebra-Pattern, Luminance Spot Meter, Cinelike Gamma, Knee Control/Like709
  • Autofokus: Sensor-Kontrast-AF mit Hilfslicht / Hybrid-AF mit DFD / 225 AF-Felder / EV -6 – 18
  • Fokussierarten: AF-S (einmal), AF-C (kontinuierlich), MF (manuell), Augen-/Gesichts-/Mensch-/Tiererkennung
  • Messarten (AF/MF/Fokus Peaking)
  • Lichtmesscharakteristik: Intelligente-Mehrfeld / Mittenbetone Integral- / Spotmessung
  • Belichtungsarten: Programm-, Blenden-, Zeitautomatik, manuelle Nachführmessung, Motivprogramme, Motiverkennung
  • ISO: 100-51.200 (erweitert 50-204.800)
  • Belichtungskorrektur: ± 5 EV in 1 / 3 EV-Stufen (± 3 EV für Videoaufnahmen)
  • Belichtungsspeicher: AFL / AEL-Taste oder leichter Auslösedruck
  • Belichtungsreihenautomatik: 3, 5 oder 7 Bilder, in 1 / 3, 2 / 3 oder 1 EV-Schritt (+Fokusreihe, Blendenreihe)
  • Einstellungen für Weißabgleich und Farben: Auto (kühl/warm)/Tageslicht/Wolken/Schatten/Glühlampe/Blitz/manueller Abgleich 1,2,3,4/Farbtemperatur 1,2,3,4
  • Weißabgleichsreihe: 3 Aufnahmen mit Verschiebung auf Blau-Gelb oder Magenta-Gelb-Grün-Achse
  • Kreativmodus:  22, u.a. Miniatur-Effekt, Selektivfarbe
  • Verschlusszeit: Foto: 1/8.000 – 60 s, Bulb (max. 30 min), elektronischer Verschluss: 1/8.000 s – 60 s,
  • Fernauslöser: Mit WiFi oder Kabel-Fernauslöser (2,5 mm)
  • Serienbelichtung: Max. 7 B/s (AFS), 5 B/s (AFC), 4K Foto mit 60 B/s / 6K Foto mit 30 B/s
  • Post Focus/ Focus Stacking
  • Blitz / Blitz-Modi: Externer TTL-Blitz (optional erhältlich) / 7
  • X-Synchronzeiten: Bis 1/250 s
  • Blitz-Belichtungskorrektur:
  • ± 3 LW in 1 / 3 LW-Schritte
  • Blitzschuh
  • LCD-Touchscreen, 7,6 cm (3,0?), 3:2 Format, 1,8 MP, frei schwenkbar, 100% Bildfeld
  • Sucher:
  • OLED, 2.4 MP, 0,74x, max. 120 B/s, 0,005 s lag, Bildfeld 100%, Augensensor
  • WiFi/ Bluetooth: (2.4 & 5 Ghz) / • (BLE Bluetooth Low Energy 4.2)
  • Staub-/Spritzwasserschutz; Magnesiumgehäuse
  • Menüsprachen: 16, u.a.: Deutsch, Englisch, Spanisch, Türkisch
  • Doppelter Kartenslot (1x SD UHS-II, 1x SD UHS-I)
  • USB 3.1 TypeC (inkl. Lade-Fkt. & Stromversorgung) / HDMI TypeD (micro)
  • Externer Batteriegriff: (DMW-BGS5)
  • Mikrofon/ Lautsprecher: Eing. Mikrofon/ eing. Lautsprecher/ Mikrofoneingang (3,5mm; XLR optional) / Kopfhörerausgang (3,5 mm)
  • Akku: Li-Ion Akku 7,2V, 2200mAh / ca. 1.400 Aufnahmen im LVF Power Save Modus
  • Abmessung Gehäuse: 13,3 x 9,7 x 8,2 cm
  • Gewicht: 712 g (Gehäuse mit Akku und SD-Karte)
  • Software: PHOTOfunSTUDIO, Tether & Silkypix als Download
  • Serienmäßig mitgeliefert: Akku, Ladegerät, USB-Kabel, Blitzschuh-Abdeckung, Schultergurt, Gehäusedeckel

Bose Smart Soundbar 300: USA erhält aufgepeppte Version des Bose TV Speakers

Der Hersteller Bose lässt uns aktuell die Stirn runzeln. So veröffentlicht man in den USA mit der Smart Soundbar 300 eine aufgewertete Version des hierzulande bereits erhältlichen TV Speakers.

Das ist also eine etwas merkwürdige Strategie, welche Bose da an den Tag legt. Doch was sind die Unterschiede zwischen der brandneuen Smart Soundbar 300 (USA) und dem auf den ersten Blick identischen TV Speaker (Deutschland)? Nur die Bose Soundbar 300 integriert ein Wi-Fi-Modus und bietet dadurch etwa Spotify Connect, Amazon Music, Deezer sowie sogar Apple AirPlay 2 und die Option das Gerät über die App für Bose Music zu bedienen.

Im Klartext bringt die Bose Smart Soundbar 300 also deutlich mehr smarte Funktionen mit, als der hierzulande verfügbare TV Speaker. Dabei kostet die Smart Soundbar in den USA aber auch etwas mehr. Sie liegt bei 399,95 US-Dollar, was umgerechnet ca. 338 Euro entspricht. Hingegen gibt es den Bose TV Speaker bei uns schon zu einem Preis von 272,90 Euro. Wer also die zusätzlichen Funktionen nicht benötigt, macht da eventuell sogar das bessere Geschäft.

Bose Smart Soundbar 300
Die Bose Smart Soundbar 300 ist optisch mit dem TV Speaker identisch

So sollte der Klang der beiden Modelle identisch sein. Die Bose Smart Soundbar 300 ist ca. 5 cm hoch und erlaubt nicht nur den Anschluss von Zuspielern via HDMI mit ARC, sondern auch via Bluetooth. Auch Amazon Alexa und der Google Assistant sind nutzbar, da Mikrofone integriert sind. Separat könnt ihr die Soundbar mit zusätzlichen Rear-Lautsprechern und einem Subwoofer zu einem Surround-System erweitern.

Bose Smart Soundbar 300 erscheint am 15. September 2020

In den Vereinigten Staaten wird die neue Bose Smart Soundbar 300 bereits ab dem 15. September 2020 im Handel zu haben sein. Leider ist derzeit offen, ob Bose die Veröffentlichung dieses Modells auch für Deutschland geplant hat. Im Lieferumfang der Soundbar sind neben dem Gerät an sich eine Fernbedienung, ein Stromkabel, ein optisches Kabel und eine Kurzanleitung enthalten. Die Soundbar arbeitet mit Bluetooth 4.2 und bietet Ports für HDMI (mit ARC) sowie Optical.

Bose Smart Soundbar 300
Die Bose Smart Soundbar 300 könnte auch in Deutschland erscheinen

Die Bose Smart Soundbar 300 nutzt vier Full-Range-Treiber und soll gemessen am Preis natürlich laut dem Hersteller guten Klang bieten. Wer sich Surround-Sound oder Dolby Atmos erhofft, ist bei diesem Einstiegsmodell aber natürlich an der falschen Adresse. Ein Release in Deutschland erscheint aber auch deswegen wahrscheinlich, da bereits eine mehrsprachige Anleitung zum Download angeboten wird – unter anderem auch in deutscher Sprache.

Philips Hue Play Gradient Lightstrip – Was kann das Ambilight Upgrade?

Wer seinen 4K/8K Fernseher mit Ambilight nachrüsten möchte, kann dies jetzt mit dem neuen Philips Hue Play Gradient Lightstrip umsetzen! Der Lightstrip ist in drei Größen für TV-Geräte von 55 bis 85 Zoll erhältlich.

Update II: Wir haben für euch unseren LG 4K OLED TV mit 55 Zoll mit Ambilight nachgerüstet, um euch zu zeigen, wie einfach es ist. Hier findet ihr den Test inkl. Vergleichsvideo!

Update I: Wer einen Philips Hue Play Gradient Lightstrip über nachfolgende Links bestellt, bekommt einen „MwSt-Rabatt“ von 19% auf 16% automatisch an der Kasse abgezogen. Die 65-70 Zoll-Variante kostet damit z.B. nur 194,95 Euro statt 199.99 Euro.

Originalbeitrag: Große Überraschung zur IFA 2020 von Signify (Philips Hue). Mit dem neuen Hue Play Gradient LightStrip liefert das Unternehmen eine einfache Lösung, ein TV-Gerät eines Drittherstellers (nicht Philips) mit dem beliebten Ambilight-Feature nachzurüsten. Der Vorgänger des Philips Lightstrip war ebenfalls in verschiedenen Längen erhältlich, konnte aber jeweils nur eine Farbe über die gesamte Länge des „Lichtstreifens“ darstellen. In der überarbeiteten Variante kann jede Multicolor-LED eigens angesteuert werden.

 Hue Play Gradient Lightstrip benötigt zusätzliche Hardware

Der neue Gradient Lightstrip wird mittels der im Lieferumfang befindlichen Führung auf der Rückseite des Fernsehers intstalliert
Der neue Gradient Lightstrip wird mittels der im Lieferumfang befindlichen Führung auf der Rückseite des Fernsehers intstalliert

Doch wie funktioniert das ganze? Der Philips Hue Play Gradient Lightstrip allein schafft es ja nicht, die Bildsignale des Fernsehers in Lichtimpulse umzuwandeln. Dazu benötigt man die Philips Hue Play HDMI Sync Box (einen umfassenden Test findest du hier) und eine Hue Bridge – NOCH! Denn die Ingenieure bei Signify arbeiten angeblich bereits an einer Lösung, die ganz ohne die zusätzlichen Komponenten auskommt. Jetzt sind ist aber noch zusätzliche Hardware nötig, mit der sich übrigens nicht nur die Lightstrips, sondern auch alle anderen kompatiblen Hue-Multicolor-Lichter ansteuern lassen, um den kompletten Raum mit Ambilight zu füllen. Man wählt sich also den Lichtstreifen in der richtigen Größe aus, installiert diesen mittels der mitgelieferten Halterung, die auf der Rückseite des TVs angebracht wird und bindet den Lightstrip dann in das aktuelle Hue-Setup der Hue Bridge bzw der HDMI Sync Box. Und das war es auch schon!

Der Gradient Lightstrip unterscheidet sich zum normalen Lightstrip Plus nicht nur in der Ansteuerung, auch das Design und die Anordnung der LEDs wurde verändert. Die Abstände zwischen den LEDs sollen geringer sein, zudem besitzen sie eine maximale Helligkeit von 1.100 Lumen. Wie „schön“ der Strip aussieht, ist aber sicherlich Nebensache, verschwindet dieser doch eh hinter dem TV-Gerät.

Philips macht sich selbst Konkurrenz

Seit Monaten/Jahren geisterte in unseren Köpfen bereits eine ähnliche Lösung herum. Die Frage, wieso Philips Hue die ganzen Jahre kein entsprechendes „Nachrüst-Kit“ für TV-Gräte angeboten hat, konnten wir uns jedoch selbst beantworten. Ambilight ist DAS Alleinstellungsmerkmal der Philips TV-Geräte, die von TP Vision entwickelt, produziert und vertrieben werden. Würde man dem Kunden die Möglichkeit geben, das Ambilight-Feature an einem Fernseher von Samsung, Sony, LG, Panasonic und Co. nachzurüsten, würde man die Philips TVs ihres Key-Selling-Points berauben. Für uns ist dieses Produkt also nicht so ganz nachvollziehbar, zumindest wenn man Philips als eine Marke sieht. 

Lieferumfang Philips Hue Play Gradient Lightstrip
Lieferumfang des Philips Hue Play Gradient Lightstrip: Halterung/Führung für den TV, Netzkabel, und Lichtstreifen

Der Endkunde wird sich jedoch über die Philips Hue Play Gradient Lightstrips definitiv freuen. Vor allem Nutzer, die bereits ihren Fernseher oder Gaming-Monitor mit der Philips Hue Play HDMI Sync Box und dazu passenden Lichtern aufgewertet haben, dürften den jüngsten Zugang der Hue-Familie begrüßen. Wie gut das ganze funktioniert, könnt ihr in nachfolgendem Video (ab 4:50 Minuten) sehen.

Preis und Termin Philips Hue Play Gradient Lightstrip

Die Preise für die Philips Hue Play Gradient Lightstrips konnten wir bereits im Internet erspähen. Während man auf den deutschen Seiten von Philips Hue noch mit einem „Vorübergehend nicht lieferbar“ vertröstet wird, haben die spanischen Kollegen bereits die Strips für 179,99 Euro (55-60″), 199.99 Euro (65-70″) und 229.99 Euro (75-85″) gelistet. Das neue Produkt soll am 6. Oktober 2020 in den Handel kommen.

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Test: Samsung Q95T 4K QLED TV – Gute Bildperformance, bessere Ausstattung

Wir testen den Nachfolger der aktuellen LCD-Referenz Q90R den Q95T 4K QLED TV von Samsung. Dieser kommt mit deutlich weniger Dimmingzonen daher, bietet dafür jedoch andere Vorzüge. Welche das sind, lest Ihr in unserem ausführlichen Test. Getestet wurde die 55 Zoll Variante 55Q95T.

Einleitung, Inbetriebnahme & Design

Auch Samsung legt großen Wert auf das äußere seiner TV-Geräte, weshalb die Flaggschiff-Modelle bereits seit Jahren besonders schlank und edel aussehen. Aufgrund der Zonen-basierten Hintergrundbeleuchtung ist der TV sperriger als ein OLED oder viele andere vergleichbare Geräte am Markt, muss sich deshalb aber nicht verstecken. Der edle Metallrahmen ziert das LCD-Panel, was sehr hochwertig aussieht und die Bautiefe ein wenig kaschiert. Das rahmenlose Design bzw. Infinity Screen wie Samsung es nennt, bleibt jedoch dem 8K-Flaggschiff Q950TS vorbehalten, welchen wir ebenfalls testen werden und (sollte alles gut laufen) im Laufe des Septembers online stellen. Der Stand gleicht optisch den des letztjährigen Q90R wie ein Ei dem anderen. Generell ist es sehr schwierig, die Geräte optisch voneinander zu unterscheiden. Bei unserem Testsampel haben wir minimale Unterschiede bei den Spaltmaßen auf der Rückseite ausmachen können. Im Betrieb fällt das 0,0 auf. Nur eine kleine Erbsenzählerei am Rande.
Auch in diesem Jahr bleibt das Design der Fernbedienung unverändert und bietet alle wichtigen Funktionen in einer komprimierten Form

Auf der Rückseite befindet sich lediglich der Anschluss für die One Connect-Box sowie der Abschnitt für die No Gap Wall Mount, die separat erhältlich ist. Damit kann man das Gerät nahezu lückenlos an der Wand montieren. Wir testen das Q95T-Modell, das mithilfe eines dünnen Kabele mit der externen Anschlussbox verbunden wird. Hierüber werden alle Videosignale als auch Strom übertragen. Der kleine Bruder Q90T kommt ohne One Connect-Box daher, sodass alle Kabel klassisch direkt an das Fernsehgerät angeschlossen werden müssen.

Das Q95T Modell wird über ein Anschlusskabel mit der One Connect-Box verbunden

Insbesondere dann, wenn man sich dazu entschlossen hat den TV an der Wand anzubringen, erweist sich Samsung externe One Connect-Box als besonders praktisch. Diese kann nämlich bis zu 5 Meter vom Gerät entfernt aufgestellt werden, um dem Kabelsalat am TV-Gerät entgegenzuwirken. Praktisch ist auch, dass zusätzliche Hardware wie Blu-Ray-Player, Spielekonsolen oder AV-Receiver abseits vom TV-Gerät aufgestellt werden können. Optional ist das One Invisble Cable sogar in 15 m erhältlich. Die Box selbst verfügt über alle wichtigen Ein- als auch Ausgänge einschließlich HDMI (1x HDMI 2.1, 3x HDMI 2.0), SPDIF, Antenne, Ethernet und einen CI-Steckplatz. Neu hinzugekommen ist der HDMI eARC (Enhanced ARC) Port für verlustfreie Audiowiedergabe. Der HDMI Eingänge unterstützen zudem ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate).

Auf der Rückseite der One Connect-Box befinden sich alle notwendigen Anschlüsse für externe Geräte

Nach dem Einschalten hat man die Möglichkeit, das Gerät entweder manuell oder mithilfe der Smart Things App für Android oder iOS einzurichten. Wir haben uns für die smarte Variante entschieden.

Die Einrichtung kann ganz einfach über die Smart Things App am Handy vorgenommen werden

Die Einrichtung via Handy App ist sehr intuitiv gestaltet erspart einem die lästige Eingabe mit der Fernbedienung und somit auch Zeit. Smart Things erkennt den TV und übernimmt anschließend alle notwendigen Einstellungen, wie z.B. das Einbinden ins lokale Heimnetz. Nach der Einrichtung befindet man sich auf dem sehr strukturierten Dashboard wieder. Unter der Haube werkelt die neuste Tizen OS Version, die gewohnt flüssig auf Eingaben reagiert und unserer Meinung nach neben LGs WebOS zu den besten Smartplattformen am TV-Markt gehört. Apropos „Smart“. Ohne Sprachassistent kommt auch Samsung Q95T nicht aus. Wer über Bixby oder Amazon Alexa den Fernseher oder angeschlossene Geräte steuern möchte, kann sich dies gerne einrichten und nutzen. Es gibt sogar einen mechanischen Schalter auf der Unterseite des Gerätes, mit dem das Mikrofon WIRKLICH ausgeschalten werden kann. Bei anderen Herstellern hatten wir gerne so ein „Hardware-Off“ für eingebaute Mikrofone.

Tizen OS von Samsung gehört neben WebOS von LG zu den besten Smartplattformen auf dem Markt

Erneut kommt in den Q90T und Q95T Modellen die bewehrte Ultra Viewing Angle Technologie zum Einsatz. Diese liefert brillante Bilder aus jedem Betrachtungswinkel und minimiert ungewollte Reflexionen im TV-Betrieb durch eine spezielle Anti-Reflexionsschicht. Dies funktioniert in der Praxis hervorragend, weshalb Samsungs QLED Modelle in dieser Hinsicht besonders positiv hervorstechen verglichen mit anderen LCD-Modellen am Markt.

Anstatt auf einen schwarzen Bildschirm zu starren, wenn er gerade nicht im Gebrauch ist, kann seinen TV mithilfe des bekannten Ambient Mode in ein dynamisches Kunstwerk verwandeln. Erneut hat man die Wahl aus insgesamt 9 Kategorien und mehr als 100 Inhalten zwischen vorgefertigten Motiven zu wählen. Alternativ kann man auch ein Foto von der Wand erstellen, die sich hinter dem TV-Gerät befindet. Dies ermöglicht es dem Gerät mit der Wohnwand zu „verschmelzen“, indem das Bild auf dem Bildschirm wiedergegeben wird und sich so perfekt in den Raum einfügen kann.

Für diejenigen unter Euch, die sich statt für ein geringfügig günstigeres EU-Modell für ein Samsung-TV für den deutschen Markt entscheiden, erwarten attraktive Zusatzleistungen. Der Hersteller bietet ein umfangreiches Content-Paket für TV-Geräte mit einem entsprechenden deutschen Modellcode an. So sind ab Werk bereits Streaming Dienste wie Sky, Waipu TV, DAZN, HD+ und weitere bereits vorinstalliert und können bis zu 12 Monate gratis genutzt werden. Welche Modelle Teil der „Made for Germany“ Aktion sind, kann mit dem entsprechenden Modellcode  unter folgendem Link eingesehen werden Samsung Collection.

Samsung TV-Geräte mit deutschen Modellcode bieten ein umfangreiches Content-Paket

Die im TV verbauten Lautsprecher heben sich vom Durchschnitt deutlich ab. Dies liegt unter anderem an dem OTS (Object Tracking Sound) System, dass die diesjährigen 4K Modell ab 55 Zoll Q80T spendiert bekommen haben. Hierbei werden die 4 nach vorne und oben strahlenden Lautsprecher aktiviert und vermitteln dadurch dem Betrachter, dass die Stimmen direkt aus der Bildmitte kommen. In unserem Praxistest können wir diesen Effekt wahrnehmen und sind insgesamt positiv überrascht, was die Soundqualität des Q95T betrifft. Luft nach oben gibt es dennoch und so kann man z. B. das Gerät um eine dazu passende Soundbar ergänzen. Speziell hierfür bietet Samsung in Kombination mit einer 2020er Soundbar das Q-Symphony Feature an. Dieses ermöglicht es, Sound gleichzeitig aus Soundbar und TV-Lautsprechern wiederzugeben, um so ein immersives Sound-Erlebnis zu erzeugen. In den nächsten Wochen veröffentlichen wir den Test für das 8K Spitzenmodell Q950TS und der dazugehörigen Soundbar und werden das Feature genauer „unter die Ohren“ nehmen.

Kalibrierung SDR

Ab Werk bietet der „Film“ Bildmodus die neutralste Grundlage trotz größerem Rotdefizit in den Mittel- als auch Hochtönen innerhalb der Graustufen. Da im Bild geringfügig Zuviel Blau enthalten ist, wird die Farbtemperatur für Rec.709 mit durchschnittlich 6700K leicht überschritten. Während Magenta im CIE Chart in Richtung Blau driftet, werden die restlichen primär als auch Sekundärfarben in fast allen Helligkeitsbereichen mustergültig dargestellt.

Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard-Dynamikumfangs (SDR) vor der Kalibrierung

Obwohl es TV-Geräte gibt, die ab Werk schlechter performen als der QT95 so gibt es im Gegenzug auch Geräte, die werkseitig besser abgestimmt sind. Nichtsdestotrotz lassen sich die Bildparameter mittels Weißabgleich und dem Color Management System noch optimieren. Nach dem eher groben zwei Punkte Weißabgleich waren nur wenige Anpassungen innerhalb der feineren 20 Punkt Weißabstimmung nötig, um sehr gute Ergebnisse innerhalb der Toleranz zu erreichen.

Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Standard-Dynamikumfangs (SDR) nach der Kalibrierung
Der RGB-Verlauf der Grautreppe ist Mustergültig und Magenta sitzt dort, wo es hingehört, und das über alle gemessenen Helligkeitsstufen hinweg. Der etwas gegenläufige Gammaverlauf ist der Tatsache geschuldet, dass man bei Samsung Geräten nach wie vor das Local Dimming nicht komplett abschalten kann. Wie unsere bekannte ColorChecker SG Messung beweist, liegen nach der Kalibrierung alle der 124 gemessenen Farbpunkte innerhalb der Toleranz und somit unter einem dE von 3. Das menschliche Auge kann diese daher nicht mehr als fehlerhaft wahrnehmen.
Die ColorChecker SG Messung beweist, dass alle Messungen innerhalb des Toleranzbereiches liegen

Wie bei fast allen namhaften Herstellern für TV-Geräte besteht auch zwischen Samsung und Portrait Display eine Kooperation. Mit dem bald erscheinenden R2 Update für die Kalibriersoftware CalMAN werden auch die diesjährigen Top-Modelle von Samsung unterstützt und bieten dadurch ebenfalls die vollautomatische Kalibrierung der Bildparameter an.

Kalibrierung HDR10

Wir waren ehrlich gesagt wenig überrascht, als wir den HDR10 Modus mit unseren Messinstrumenten näher unter die Lupe genommen haben. Obwohl Samsung in den letzten Jahren in der Fachpresse dafür kritisiert wird, ab Werk bei der Helligkeit weit über das Ziel hinauszuschießen, hält der Hersteller dennoch beharrlich an diesem Vorhaben fest.

Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Hohen-Dynamikumfangs (HDR) vor der Kalibrierung

Zwar ist der EOTF-Overshoot nicht mehr so enorm wie beim Q9FN und dem Q90R aber er ist dennoch vorhanden. Wie schon im SDR Modus haben wir den „Film“ Bildmodus als Grundlage gewählt, die daher auch eine ähnliche Charakteristik aufweist. Die Grautreppe weist in den Mittel- und Hochtönen zu wenig Rot und im Gegenzug Zuviel Blau auf. Leider kam es im Testlabor zu einem technischen Fehler, weshalb wir leider nicht alle Farbpunkte im CIE Chart sehen können – sorry!

Nachdem wir den Weißpunkt auf Norm gebracht haben, mussten wir zusätzlich den Kontrast reduzieren, um den werkseitigen EOTF Overshoot auszugleichen. Anschließend werden die Graustufen von dunkel bis hell mustergültig dargestellt und der Q95T ist mit 1.440 Nits nach wie vor strahlend hell und eignet sich daher hervorragend für die Wiedergabe von HDR10 Material. Durch die Kontrastanpassung haben wir gerade mal 160 Nits Einbußen müssen, dass bei den Werten, die die QLED erreichen können, alles andere als relevant ist. Wir hoffen, das Samsung im nächsten Jahr eine andere Strategie anstrebt, damit auch diejenigen, die kein Messequipment zur Verfügung haben, ein großartiges HDR Bild ab Werk genießen können. Speziell in diesem Bereich sind Geräte anderer Hersteller besser auf die Norm abgestimmt.
Farb- und Graustufenmessung innerhalb des Hohen-Dynamikumfangs (HDR) nach der Kalibrierung

Sicherlich kein Beinbruch dafür dennoch erwähnenswert, ist die Farbraumabdeckung für HDR10 Inhalte. Während der Q95T mit knapp 74 % des BT.2020 Farbraums noch eine gute Figur abgibt, so entsprechen die erzielten 93 % innerhalb des DCI-P3 Farbraums nicht den Angaben, die der Hersteller verspricht.

Der Q95T kommt auf eine BT.2020 Farbraumabdeckung von 74 %
Der DCI-P3 Farbraum kann mit 93 % nicht ganz sein Werbeversprechen einhalten

Samsung Q95T Bildeindruck

Laut Herstellerangaben soll der hochintelligente Quantum Prozessor 4K unabhängig von der vorliegenden Auflösung sämtliche Bildinhalte mithilfe von künstlicher Intelligenz (AI) auf 4K Niveau hochskalieren. Hierfür greift der Prozessor auf eine entsprechende Datenbank zu, die eine enorme Anzahl an Upscaling Formeln bereithält. Anhand dieser Formeln, die durch maschinelles Lernen entstanden sind, soll das Eingangssignal bestmöglich auf 4K-Qualität skaliert werden.

Im inneren des Q95T werkelt der aktuelle Quantum Prozessor 4K

Diese Aussagen mögen sicherlich einige Anwender ansprechen, jedoch führen solche Eingriffe ins Bildprocessing nicht immer zwangsläufig zu einem besseren Bild. Dies betrifft im Übrigen alle Hersteller gleichermaßen. Wie unserer Stammleserschaft sicherlich inzwischen bekannt ist, bevorzugen wir als Bildpuristen möglichst ein Bild, das nicht digital aufbereitet wird. Daher konnten wir in unserem Testlabor auch leichte Unschärfen bemerken, die sich wie eine Art feiner Schleier auf das Bild legen, wenn man die AI Funktion aktiviert. Sicherlich bemerkt man das nicht im Alltag bei einem regulären Sitzabstand. Um dies festzustellen, mussten wir unsere Nase sehr dicht an den Bildschirm drücken. Diese Funktion wird auch nicht zwingend benötigt, da der Q95T bereits ohne AI Funktion ein hervorragendes Upscaling bietet, dass sich nicht negativ auf die Bildqualität auswirkt. Der eingebaute Lichtsensor arbeitet erwartungsgemäß sehr zuverlässig und ist unserer Meinung nach besonders für Anwender mit hellen Räumen interessant. Dieser Sensor misst das Umgebungslicht und passt daraufhin die Helligkeit des Bildes dynamisch an. Tagsüber unter viel Sonneneinwirkung wird das Bild somit heller dargestellt als am Abend, wenn man unter Umständen in einem komplett dunklen Raum TV schaut. Wie bereits bei seinen Vorgängern konnten wir auch beim Q95T bei der Wiedergabe von 50 Hz Material ein leichtes Ruckeln wahrnehmen. Die Bewegtbilddarstellung ist insgesamt auf sehr hohem Niveau. Wer die Bewegungen dennoch weiter glätten möchte, sollte beim Auto Motion Plus von Samsung lediglich eine moderate Einstellung verwenden, da höhere Werte zu sichtbaren Artefakten führen.

Samsung hat sich dazu entschlossen, die 4K Flaggschiff Modelle Q90T / Q95T mit nur noch 120 Dimmingzonen auszustatten. Zum Vergleich im Vorjahr kamen beim Q90R noch sage und schreibe 480 Zonen zum Einsatz. Obwohl es sich hierbei um eine drastische Reduktion handelt, wurde im gleichen Atemzug der Algorithmus zur Ansteuerung der einzelnen Zonen verbessert. Bereits die „geringe“ Local Dimming Stufe verbessert drastisch den Schwarzwert. Dennoch sollte man nicht mehr als „Mittel“ einstellen, da der TV ansonsten zu drastisch reguliert.

Der verbesserte Algorithmus sorgt für eine präzisere Ansteuerung der einzelnen Dimmingzonen

Der enorme Blickwinkel trägt zu einer Verbesserung der Bildqualität bei, ungeachtet dessen wo der Zuschauer nun sitzt. Auch auf den unbeliebten äußeren Sitzplätzen bleibt das Bild kontrastreich und farbenfroh. Besonders nach der Kalibrierung werden Haut Töne neutral und differenziert wiedergegeben, wie auf unserem unteren Bild gut zu sehen ist.

Nach der Kalibrierung sind Hauttöne neutral, ohne zu überstrahlen

Während des Tests mit dem Film „Baraka“, der sich im übrigen bestens dazu eignet, einen TV auf Herz und Nieren zu prüfen, erfreuen wir uns über kräftige Farben und tiefe knackige Schwarzwerte. Insbesondere bei der Darstellung von grün und roten Farbtönen kann sich der Q95T dank Quantum Dots voll entfalten und zeigt klar, wo seine Stärken liegen.

Gaming

Neben LG gehört Samsung zu den führenden Herstellern, wenn es um Funktionen rund ums Gaming geht. Genau aus diesem Grund unterstützen die diesjährigen Modelle nicht nur AMD FreeSync, sondern auch ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate). Wir messen darüber hinaus einen grandiosen Input Lag von gerade einmal 12 ms im Game Mode in 1080p 60 Hz. Die One Connect-Box verfügt leider nur über einen HDMI 2.1 Port. Wer also mit dem Gedanken spielt, sich beide neuen Spielekonsolen zuzulegen, muss entweder zwischen den Geräten switchen oder man investiert in einen entsprechenden HDMI 2.1 Hub, die es unseres Wissens jedoch noch nicht gibt.

Es fehlt lediglich die offizielle Unterstützung für Nvidia’s G-Sync, um die diesjährige QLED Serie rundum mit allen Gaming Features auszustatten. Hiervon abgesehen, bieten die Geräte beste Voraussetzungen für die kommende Konsolen Generation.

Dank geringen Input Lag und vollem HDMI 2.1 Support ist der Q95T auch für Gamer geeignet

Q95T im Fazit:

Samsung suggeriert dem Käufer, dass es sich beim Q95T nicht nur um einen Nachfolger unseres Vorjahres-Lieblings (im LCD-Segment) Q90R handelt – nein der Q95T soll sogar noch eine Schippe drauflegen (woher kommt sonst die 5?). Im Vergleich zum Vorjahr verzichtet Samsung jedoch auf ein Viertel der Dimmingzonen die noch im Q90R zum Einsatz kamen, was in bestimmten dunklen Bildszenen zu einer Verschlechterung der Bildqualität führt. Diesen Missstand versucht Samsung mit einer Optimierung des Algorithmus zur Ansteuerung der einzelnen Dimmingzonen zu kompensieren, was jedoch nur zum Teil gelingt. Die fehlenden Zonen lassen sich einfach nicht vollends ersetzen bzw. ausgleichen. Auf der Haben-Seite können wir dagegen den für einen LCD-TV beeindruckenden Blickwinkel, die sehr gute Spitzenhelligkeit und die dank Quantum Dots enorme Farbbrillianz verbuchen. Zudem ist das Display reflexionsarm und macht somit auch bei Tageslicht oder direkt auf das Display gerichtete Lichtquellen wenig, bis gar keinen „Ärger“. Insgesamt kann die Bild-Performance als gut bezeichnet werden. Das smarte Bedien- und Anschlusskonzept (One Connect Box) und die großartige Soundperformance liefern weitere Pluspunkte. Ein geringer Input-Lag, Unterstützung für VRR (Variable Refresh Rate), FreeSync sowie ein HDMI 2.1 Anschluss garantieren Spielspaß und beste Voraussetzungen für die bevorstehende neue Konsolen Generation 2020. Zudem ist die Preisempfehlung an die technische Ausstattung angepasst worden. Der 55 Zöller kostet gerade einmal 2.199 Euro (UVP) im Gegensatz zum Q90R in der gleichen Größe, der noch mit 2.899 Euro (UVP) angeboten wurde. Dazu kommt noch der Preisvorteil der „Made in Germany“ Entertainment-Collection, die einen Mehrwert von rund 230 Euro für dieses bietet. 

Abschließend: Leider handelt es sich bei dem diesjährigen 4K-Flaggschiff um keinen würdigen Nachfolger des Q90R. Im Endeffekt fehlt Samsung in diesem Jahr einfach ein Referenzgerät für das 4K-Klientel. Das Niveau liegt auf der Höhe eines Q85R aus dem Vorjahr – die ähnliche Modellbezeichnung mit der 5 vor dem „Jahres-Buchstaben“ ist sicherlich kein Zufall. Referenzwerte findet man in diesem Jahr wohl nur in Samsungs 8K-QLED-Lineup. Wir denken, 2020 ist für Samsung so etwas wie ein Konsolidierungs-Jahr um 2021/22 mit den ersten QD-OLED-Geräten den Markt aufzumischen und dem Mitbewerber LG Electronics endlich die Stirn bieten zu können. 

Pro

+ Top Blickwinkel
+ Anti-Reflexionsschicht
+ One Connect Box
+ HDMI 2.1 mit eARC, VRR & ALLM
+ sehr geringer Input Lag
+ Made in Germany Content-Paket (Wert 260 Euro)
+ Intuitives und schnelles Betriebssystem (TIZEN OS)

Contra

HDR10 EOTF ab Werk deutlich zu hell
Ausbaufähige Bildperformance in dunklen Szenen
Kein Dolby Vision

Messungen

SDR
Schwarzwert 0,10 Nits
Spitzenhelligkeit 632 Nits (100% Fenster)
Kontrast 4000 : 1 (4 × 4 ANSI)
HDR 
Schwarzwert 0,09 Nits
Spitzenhelligkeit 1.588 Nits
Kontrast 6100 : 1 (4×4 ANSI)
DCI-P3 Farbraum 93 %
BT.2020 Farbraum 74 %
Input Lag (Game Mode)
1080p SDR 12,1 ms
4K SDR 12,1 ms
4K HDR 12,1 ms

 

Spezifikationen

TV Größe 55 Zoll (140 cm)
Design Flat
Display Technik VA (QD) LCD
Auflösung UltraHD 4K (3.840 x 2.160)
HDR Formate HDR10, HDR10+, HLG
Video Prozessor Quantum Prozessor 4K
Besonderheiten One Connect Box, Ambient Mode, Gapless Wall Mount
Audio 4.2.2 60W
TV OS Tizen
HDMI Standard 2.1
Eingänge 2x USB (USB 2.0), 1x Ethernet, 1x CI+
Audioausgang 1x optisch, 1x HDMI eARC
Video Codecs MPEG4, HEVC, VP9-2, AV1
Tuner Twin Triple Tuner (2x DVB-T2/-C/-S2)
WiFi 802.11 ac
Bluetooth v4.2
Medienwiedergabe USB, WiFi Direct, AppCast, AirPlay2
DLNA Heimnetz Client
Sprachsteuerung Bixby, Amazon Alexa, Google Assistant
Lieferumfang Fernbedienung, One Connect Box, Anleitung

 

Optimale Einstellungen

Mit der korrekten Vorauswahl des Bildmodus kann bereits ein gutes Bild auf dem Q95T erzeugt werden. Daher empfehlen wir für eine neutrale Wiedergabe von SDR als auch HDR Material den „Film“ Modus.

Einstellung SDR HDR
Bildmodus Film Film
Helligkeit 6 50
Kontrast 45 42
Farbe 25 25
Schärfe 0 0
Farbton (G/R) 0 0
Digitale Rauschfilter Aus Aus
Auto Motion Plus Aus Aus
Farbtemperatur Warm 2 Warm 2
Gamma BT.1886 ST.2084
Farbraum Auto Auto
2P Weißabgleich RGB-Gain -1 / -6 / -4 0 / -12 / -15
2P Weißabgleich RGB-Offset -3 / 0 / -2 0 / 0 / 0

 

Preisvergleich Q95T:

Loewe stockt sein OLED-Angebot um die bild s.77, bild v.55 und bild v.65 auf

Der deutsche Hersteller erweitert sein Angebot um drei neue OLED-Modelle: die bild s.77, bild v.55 und bild v.65. Sie sollen noch im vierten Quartal 2020 verfügbar sein.

Beginnen wir mit dem bild s.77 der auf 77 Zoll Diagonale kommt und neben HDR10 und HLG auch Dolby Vision unterstützt. Der Preis für diesen Fernseher ist allerdings nicht ohne, denn 14.999 Euro veranschlagt der Hersteller aus Kronach, wo die OLED-TVs auch gefertigt werden. Integriert ist dabei auch wieder der dr+ Festplattenrekorder. Als Betriebssystem dient Loewe os6.4. Über Loewe dr+ ist die gleichzeitige Aufnahme von zwei Sendungen möglich.

Loewe bewirbt den bild s.77 als Luxusmodell mit dem Gehäuse SL5 und dem Quad-Core-Prozessor SX8. Außerdem, wirbt man mit einer Kinematik, was hochgestochen formuliert meint, dass die integrierte Soundbar ausfahrbar ist. Sie bietet eine Gesamtleistung von 120 Watt und unterstützt Mimi Defined™ unterstützt. Das ist eine Technik, die das Audiomaterial in Echtzeit analysiert und dem Hörprofil des Nutzers anpasst.

Loewe bild s
Loewe vermarktet den bild s.77 als Luxusmodell

Dabei lässt sich die Rückseite des Loewe bild s.77 mit dem Loewe smart cover in Graphitgrau verkleiden. Im Lieferumfang sind das smart cover sowie eine Wandhalterung bereits enthalten. Zu den weiteren technischen Daten spart Loewe leider aktuell mit Informationen, wir rechnen aber nicht damit, dass HDMI 2.1 an Bord ist.

Ebenfalls neu: die Loewe bild v.65 und Loewe bild v.55

Dazu kommen dann noch die neuen Loewe bild v.65 und bild v.55. Wie euch die Namen verraten, sind es OLED-TVs mit 65 bzw. 55 Zoll Diagonale. Erneut ist das SL5-Gehäuse vorhanden und der SX8-Quad-Core dient als Herzstück. Abermals findet neben HDR10 auch Dolby Vision Unterstützung. Hier ist abr nur eine Soundbar mit 80 Watt und sechs Treibern integriert. Es bleibt bei dem dr+ Festplattenrekorder.

Loewe bild v65
Loewe bringt auch zwei neue bild v

Auch die Loewe bild v.55 und v.65 erscheinen im vierten Quartal 2020. Hier liegen die Preisempfehlungen bei jeweils 3.999 bzw. 5.999 Euro. Parallel zum TV-Portfolio führt Loewe neue Aufstelllösungen ein. Der Loewe floor stand universal eignet sich als Ergänzung zu allen Loewe-Produkten von 43 bis 65 Zoll und ist mit einer Preisempfehlung von 399 Euro erhältlich. Zusätzlich ins Programm kommt der Loewe floor stand flex für fast alle Displaygrößen mit modularem tray und equipment board für die neuen Loewe klang bars oder für externe Zuspieler wie Blu-ray-Player oder Spiele-Konsolen. Diese neue Aufstelllösung ist zeitgleich mit den neuen bild v zu Preisempfehlungen von 499 Euro verfügbar.