Bei Media Markt und Saturn läuft es in den letzten Jahren alles andere als rund. Eine Neuausrichtung der Verwaltung könnte jetzt bis zu 4.000 Mitarbeitern den Job kosten.
Zeiten ändern sich – mit dieser „Weisheit“ hat Ceconomy, zu denen die MediaMarktSaturn Retail Group gehört seit mehreren Jahren zu kämpfen. Früher war es klar, wo man sich neue TV-Geräte, Konsolen, CDs oder Laptops kauft. Der Gang zum Media Markt oder Saturn des Vertrauens glich fast einem kleinen Event. Ein Event waren auch die Flyer, die eine unglaubliche Werbewirksamkeit entfachen konnten. Damals gab es noch regelrechte Preisschlachten und man spekulierte regelrecht darauf, für wie viel das neue FIFA im Prospekt angeboten werden würde. Die goldenen Zeiten sich jedoch längst vorbei.
Startschuss des Online-Handels verschlafen
Den Anschluss an den Online-Handel hatte Media Markt und Saturn viel zu spät umgesetzt. Zu lange dachte man, das Filialkonzept würde immer weiter funktionieren. Seit spätestens 2018 kriselt es jedoch spürbar. Die Führung wurde unzählige Male ausgetauscht und in einigen Ländern, z.B. in Österreich, wurden die beiden Marken zu „Media Markt“ zusammengefasst. Die bevorstehende Kündigung von rund 4.000 Mitarbeitern könnte ein Hinweis darauf sein, dass eine Konsolidierung auch in anderen Märkten, z.B. in Deutschland, vollzogen werden könnte. Von den 4.000 Stellen werden rund 3.500 bei den Managementteams wegfallen. Die „Überlebenden“ sollen zu Landesteams zusammengefasst werden.
Die restlichen 500 Mitarbeiter sind noch auf der Verkaufsfläche beschäftigt. Rund 20 unrentable Märkte sollen geschlossen, die Mitarbeiter freigestellt werden.
Gibt es in Zukunft nur noch „Media Markt“?
Die MediaMarktSaturn Retail Group ist in 14. Ländern präsent, mit über 1.000 Märkten und insgesamt über 55.000 Mitarbeitern. Allein in Deutschland gibt es 431 Märkte, die einen Umsatz von über 10 Milliarden Euro generieren. Die enormen Kosten durch die Märkte (Mitarbeiter, Mietobjekte, Nebenkosten) drücken immer mehr auf das Ergebnis. Und die Corona-Krise und die damit einhergehende Schließung vieler Märkte sorge sogar dafür, dass das Unternehmen Staatshilfe beantragen musste. Eine Abwanderung der Geschäfte in Richtung Internet scheint unausweichlich. Das Online-Angebot der beiden Verkaufshäuser soll in Kürze überarbeitet werden. Entsprechende Abverkaufsaktionen („Alles wird neu“) wurden bereits in den letzten Wochen in die Wege geleitet.
Apple hat mit dem Film „Greyhound“ für Apple TV+ einen dicken Fisch an der Angel. In Zukunft will man sich wohl mehr solcher Blockbuster einverleiben.
Der Film „Greyhound“ mit Tom Hanks hat sich für den Streaming-Anbieter Apple TV+ zu einem echten Hit entwickelt. Das ließ wohl das Management in Cupertino aufhochen. Nach dem Kriegsfilm mit Tom Hanks will man auch weitere, größere Filmproduktionen zu sich holen. So muss Apple TV+ sein Angebot aktuell noch stark aufbauen: Im direkten Vergleich mit Amazon Prime Video, Netflix oder auch Disney+ ist das Angebot überschaubar.
Apple hat es sich zum Ziel gesetzt, seine Kunden mit Qualität statt Quantität zu überzeugen. Und in diese Kerbe sollen auch kommende Filme schlagen. Bei Apple habe man nun vor weitere solcher Filmproduktionen einzukaufen. Idealerweise möchte man einen Film pro Monat in sein Angebot aufnehmen. Jeder dritte oder vierte dieser Filme solle ein Streifen mit hohem Budget und bekannten Schauspielern wie Tom Hanks sein.
Als Nächstes wird Apple da ja beispielsweise „Emancipation“ mit Will Smith ins Programm nehmen – für 120 Mio. US-Dollar soll sich Apple den Film gesichert haben. Konkurrenten wie Warner Bros. oder Universal habe man da in einem Bieterkrieg überboten. Bisher hatte Apple noch keine klare Strategie, was das Filmangebot betrifft. Das scheint sich nun zu ändern, weil der Erfolg von „Greyhound“ die Richtung vorgibt.
„Greyhound“ lockte neue Abonnenten zu Apple TV+
„Greyhound“ soll offenbar zu Apple TV+ auch viele Neukunden gelockt haben. 30 % derjenigen, die den Film am ersten Wochenende nach der Freigabe ansahen, seien Neukunden gewesen. Apple wolle allerdings dabei bleiben sich auf ausgewählte Veröffentlichungen von besonderer Qualität zu beschränken. Eine Masse an Inhalten, vergleichbar mit Netflix, sei weiterhin nicht das Ziel.
Sollten aber ähnliche Erfolge wie „Greyhound“ folgen, dann werde Apple laut einigen Quellen aus Hollywood seine Bemühungen nach und nach noch weiter nach oben schrauben. Da können wir also wohl gespannt sein.
Die beliebte Multimedia-Software Kodi geht in die nächste Runde. Version 19 („Matrix“) steht ab sofort als Alpha zur Verfügung.
Ende Juli 2020 erschien Kodi bereits als Version 18.8. Dabei handelt es sich um die aktuelle, stabile Version der Software. Nun haben die Entwickler allerdings bereits die Alpha zu Kodi 19 alias Matrix freigegeben. Wie es eine Alpha aber naturgemäß so an sich hat, ist diese Variante noch von vielen Fehlern betroffen. Sie wird daher auch nur sehr experimentierfreudigen Anwendern empfohlen.
So mahnen die Entwickler, mit Kodi 19 nicht eine funktionierende Version zu ersetzen. Vielmehr richtet man sich hier an Neugierige und Enthusiasten, die einen Blick auf die neuesten Features werfen möchten und Interesse daran haben Rückmeldungen zu geben. Da es sich um einen Major-Release handelt, sind sehr viele Veränderungen enthalten. Unten findet ihr daher auch das von uns übersetzte Changelog.
Herunterladen könnt ihr Kodi 19 alias Matrix in der Alpha-Version für verschiedene Betriebssysteme direkt hier. Viel Spaß beim Experimentieren!
Kodi 19 – Das ist neu
Audio/Music
Verbesserter Umgang mit Multi-Disc-CD-Sets und Box-Sets
Neue Metadaten-Tags
Verbesserter Umgang mit Album-Release-Dates
Neue Einstellung um das Fenster für die Fullscreen-Musik-Visualisierung zu öffnen, sobald die Wiedergabe startet
Neue Visualisierung im Matrix-Stil
Video
Software-Decoding des AV1-Codecs
Subtitles
Untertitel-Transparenz kann nun angepasst werden
Farbe Dunkelgrau für Untertitel auswählbar
Estuary Skin
Redesign der Musik-Fullscreen-Visualisierung im Fenster, damit es zu zu anderen Fullscreen-Fenstern passt – erlaubt nun Fanart und Visualisierungen ohne eingefärbte Overlays
Neue Info-Flags werden bei der Fullscreen-Visualisierung angezeigt
Default-Ansicht der Playlist nutzt nun das Widelist-Anzeigeformat mit Optionen im Sideblade-Menü und weiteren Bereichen im Skin
Neue „Now Playing“-Ansicht für die Musikwiedergabe mit Details zum ausgewählten Lied in einer Playlist und demjenigen, was gerade abgespielt wird
Games
iOS unterstützt nun Game-Controller (Xbox, PlayStation, andere Bluetooth-Controller)
Allgemeine Apple-spezifische Anpassungen:
Wechsel vom Obejective-C-Code mit manueller Speicherverwaltung zu ARC
iOS-Anpassungen
Anzeige des freien und des insgesamt vorhandenen Speicherplatzes
Kodi-Log kann nun über ein natives Sharing_Sheet geteilt werden
GUI wird nicht mehr an Geräten mit Notch verdeckt
macOS-Anpassungen:
Ausblenden anderer Displays benötigt keinen App-Neustart mehr
Umschalten zum Vollbild nutzt den Standard-macOS-Shortcut
Android:
HDR10-Unterstützung für alle Quellen
Dolby-Vision-Unterstützung für Streaming-Dienste
Windows:
HDR10-Unterstützung für alle Quellen
Information-Providers (Scrapers):
Neuer Python-Scraper für Musik
Neue Python-Scraper für TV-Inhalte und Filme
PVR
PVR-Reminder
TV- und Radio-Stationen-Gruppen und Estuary-Homescreen-Widgets
Gruppen-Manager mit verbesserter Usability
Kanal-Manager mit verbesserter Usability
Guide-Fenster mit Navigationssteuerung
Erweiterungen des Estuary-PVR-Informations-Dialogs
„Auf Vollbild umschalten“ unterstützt nun Kanal-Arten
Kontextmenüeinträge für Aufzeichnungen
Dynamische PVR-Kategorien für den Estuary-Homescreen
Möglichkeit Kanäle und EPG zu ordnen
Gruppenspezifische Nummerierungen für Kanäle und die Option die Gruppen mit der Nummer zu starten
Unterstützung, um EPG-Einträge als live zu starten
Anzeige von Aufnahme-Größen und Sortierungsoption
Kategorien New, Live, Finale und Premiere für EPG, Aufnahmen und Timer
Verbesserungen an der Performance des Guide- und Suchfensters
Verbesserungen der EPG-Performance und des Speicherverbrauchs
C++-API für PVR-Addon-Entwicklung
Netzwerk
Verbesserte Informationen zu den Auswirkungen auf die Sicherheit bei der Aktivierung externer Interfaces.
Schalter (als Standard angeschaltet), um ein Passwort für die Web-Oberfläche abzufragen
Addons
Umstieg auf Python 3
Kodi erzwingt die Pfade der installierten Add-Ons und ihrer abhängigen Dateien, damit nicht versehentlich Daten anderer Erweiterungen überschrieben werden.
Sky hat heute seine offizielle App für Sky Go auch für mobile Endgeräte von Huawei freigegeben. Ihr findet sie an kompatiblen Smartphones und Tablets in der AppGallery.
Dazu sei auf den Hintergrund verwiesen: Aufgrund es Handelskrieges zwischen China und den USA darf der chinesische Hersteller Huawei aktuell so gut wie gar nicht mit US-Unternehmen kooperieren. Das bedeutet auch, dass die Zusammenarbeit mit Google quasi unmöglich geworden ist, welche für das mobile Betriebssystem Android eben ihre Google-Dienste zur Verfügung stehen. Das sind nicht nur App wie der Play Store zum Herunterladen weiterer Anwendungen, Google Maps oder Gmail, sondern auch Services im Hintergrund, welche eine reibungslose Funktion vieler Anwendungen garantieren.
Huawei behilft sich da mittlerweile mit den eigenen Huawei Mobile Services und der sogenannten AppGallery, einer Alternative zum Google Play Store. Und in eben jener AppGallery ist nun für Kunden des Unternehmens nun die offizielle App für Sky Go zu finden. Sie bietet den Zugriff auf über 100 Sender – live und auch mit vielen Inhalten auf Abruf, die sich für die Offline-Nutzung teilweise auch herunterladen lassen. Auf einem anderen Gerät begonnene On-Demand-Inhalte können mit Sky Go zudem einfach fortgesetzt werden.
Sky Go ist Bestandteil von Sky Q und bereits für iOS- und Android-Geräte, sowie für
Windows-PCs und Apple Macs verfügbar. Nun hat man eben seitens Sky auch speziell die Android-Geräte von Huawei mit den Huawei Mobile Services (HMS) bzw. der AppGallery berücksichtigt.
Folgende Huawei-Geräte erhalten ab sofort Sky Go
Gemeinsam haben Huawei und Sky auch schon eine Liste der kompatiblen Smartphones und Tablets veröffentlicht. Solltet ihr eines der Geräte besitzen, dann wünschen wir viel Spaß bei der Nutzung von Sky Go.
Sky nimmt auch im August wieder neue Inhalte ins Programm. Nun steht auch fest, welche davon ihr in 4K / Ultra HD zu sehen bekommt.
Ultra HD ist im Fernsehen ja immer noch kein Standard – stattdessen wird sich sogar noch über viele Jahre neben der HD- auch die SD-Ausstrahlung halten.Trotzdem nimmt etwa der Pay-TV-Anbieter Sky jeden Monat auch neue Inhalte in 4K ins Programm. Darunter sind nicht nur Filme und Serien, sondern auch Sportereignisse. Voraussetzung ist bei den Abonnenten natürlich eine entsprechende Gerätekette. Dazu zählen neben dem Receiver für Sky Q auch ein 4K-TV und das passende Programmpaket mit UHD-Option.
Doch was könnt ihr nun genau im August in Ultra HD / 4K sehen? Sehenswert ist ja vielleicht für den ein oder anderen vielleicht „Doctor Sleeps Erwachen“, die Fortsetzung von „The Shining“. Außerdem seht ihr die Spiele der UEFA Champions League sowie Qualifying und Rennen der Formel 1 in ultrahoher Auflösung. Eventuell ist da ja für den ein oder anderen etwas Nettes mit von der Partie.
Filme
Doctor Sleeps Erwachen 07.08.2020
Enzo und die wundersame Welt der Menschen 08.08.2020
Save Me (Start Staffel 2) 09.08.2020
Harley Quinn: Birds of Prey 14.08.2020
Rambo: Last Blood 28.08.2020
UEFA Champions League:
Achtelfinal-Rückspiele:
7. August, 21.00 Uhr: Manchester City – Real Madrid
8. August, 21.00 Uhr: FC Bayern – FC Chelsea
Viertelfinale:
13. August, 21.00 Uhr: RB Leipzig – Atlético Madrid
Im Falle eines Weiterkommens des FC Bayerns:
14. August, 21.00 Uhr: FC Bayern – SSC Neapel/ FC Barcelona
Halbfinale:
18. August, 21.00 Uhr
19. August, 21.00 Uhr
Finale:
23. August, 21.00 Uhr
Formel 1:
8. / 9. August: 70th Anniversary GP in Silverstone – Qualifying und Rennen
15. / 16. August: Großer Preis von Spanien in Barcelona – Qualifying und Rennen
29. / 30. August: Großer Preis von Belgien in Franchorchamps – Qualifying und Rennen
Erst in der letzten Woche hat Amazon mehrere Filme ab 97 Cent zur Leihe angeboten. Heute gibt es wieder die gewohnte Prime Video-Aktion für 97 Cent mit einer interessanten Auswahl an HD und UHD-Filmen.
Der Cocktail der Prime Deals ist leicht erklärt. Man nehme einen aktuellen Heimkino-Blockbuster (Jumanji: The Next Level) in HD und UHD Qualität, mischt ein paar weniger erfolgreiche Filme dazwischen und voilà, fertig ist die 97-Cent-Aktion! Nur diesmal gibt es sogar drei Titel in UHD Qualität. Neben Jumanji kann man sich auch Queen & Slim, ein Film der in Zeiten der Black Lives Matter-Bewegung an Bedeutung gewinnt, ebenfalls in UHD-Qualität ansehen. Auch den Kino-Flop 2019/2020 „Cats“ gibt es in 4K Auflösung zum Streamen. Solltet ihr die hochauflösenden Varianten sehen wollen achtet darauf, die Titel mit der Bezeichnung „4K UHD“ im Titel auszuwählen.
Es gibt aber noch einige „Nice-To-See“ Titel in HD Qualität, darunter „21 Bridges“, „Perfect Human“, „Das Attentat“, „The Peanut Butter Falcon“, „Underwater“, „Terminator – Dark Fate“ oder „Bombshell“.
Das Drama Queen & Slim kann ebenfalls in UHD-Qualität genossen werden
Dazu mischen sich Titel wie „The Lodge“, „VFW – Veterans of Foreign Wars“, „The Necromancer“, „Killing Gunther“ oder „Eine ganz heiße Nummer 2.0“, die man für diesen Preis sicherlich ausprobieren kann, sollte die Filmbeschreibung den Geschmack des Zuschauers treffen.
Die Aktion ist leider nur Prime-Mitgliedern vorbehalten. Über das Jahr gerechnet lohnt sich eine Prime Mitgliedschaft auf jeden Fall, sollte man auch ein paar mal bei Amazon bestellen. Die 97-Cent-Aktion läuft noch bis zum Sonntag. Ihr könnt euch mehrere Titel ausleihen und diese dann innerhalb er nächsten 30 Tage (nach Kauf) genießen. Wird die Wiedergabe eines Titels gestartet, kann/muss dieser innerhalb 48 Stunden angesehen werden. Dabei könnt ihr den Film so oft ansehen wie ihr wollt.
Laut anonymen Quellen hat LG Display die Pläne, mit der Produktion von OLED-Panels für Fernseher in seiner neuen 10,5-Gen-Fertigungslinie in Paju (Südkorea) zu beginnen, auf unbestimmte Zeit verschoben.
Die südkoreanische Tech-News-Site The Elec berichtete vor kurzem, dass das Unternehmen seine Pläne, die ursprünglich eine Produktion zwischen 2022 und 2023 vorsahen, bis 2025 oder 2026 verschoben habe. Obwohl die Produktion nominell für drei Jahre zurückgesetzt wurde, wie die Quelle berichtet, ist es in der Tat eine unbestimmte Verzögerung, da es keinen festen Zeitplan gibt, wann die Produktion beginnen könnte. Das sind natürlich unschöne Nachrichten, nachdem LG Display nach einem langen Kampf endlich die OLED-Produktion in seiner ersten chinesischen Fabrik zum Laufen gebracht hat.
Von einer feierlichen Eröffnung, wie hier in der neuen OLED-Fabrik in Guangzhou (China) ist LG Display in seiner neuen P10 Fabrik in Südkorea noch weit entfernt.
Die Enthüllung kommt, nachdem LG Display im Januar angekündigt hatte, keine weiteren Investitionen in neue Anlagen mehr zu tätigen die als P10 (Größe der Substrate aus denen die Displays geschnitten werden) bezeichnet werden. Die Investition in solche Produktionsstätten soll bis voraussichtlich 2023 eingestellt werden. Diese Entscheidung wurde etwa einen Monat getroffen, nachdem LG Display seinen Ausrüstungslieferanten mitgeteilt hatte, dass mit einer langen Verzögerung des Produktionsstarts im neuen Werk gerechnet wird.
LG Display hatte ursprünglich geplant, bis 2022 mit der Herstellung von OLED-Panels bei P10 zu beginnen, mit einer Leistung von rund 30.000 Substraten pro Monat. Bis Anfang 2023 sollten sogar 45.000 Substrate pro Monat „vom Band laufen“. Das Unternehmen hat bereits eine der für die Produktionsaufnahme erforderlichen chemischen Gasphasenabscheidungsanlagen gekauft und installiert. Diese Ausrüstung, die von der US-amerikanischen Firma Applied Materials und dem südkoreanischen Unternehmen Jusung Engineering geliefert wurde, wurde im Mai 2019 im Werk geliefert und eingebaut, berichtet The Elec.
Bekommen Dritthersteller wie Sony Electronics womöglich weniger Panels als bestellt geliefert?
LG Display hat sich jedoch zurückgehalten, andere Geräte zu installieren, die für den Produktionsstart erforderlich sind. Zum Beispiel ist geplant, OLED-Schneidegeräte von einem südkoreanischen Unternehmen namens YAS zu kaufen, aber dieses Unternehmen hat den Auftrag von LG noch nicht erhalten, obwohl er im Februar dieses Jahres geliefert werden sollte.
Die Verzögerung der Produktion ist wahrscheinlich auf die geringere Nachfrage nach großformatigen OLED-Panels zurückzuführen, die sich aus der Coronavirus-Pandemie und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Turbulenzen ergibt (es gab zu Beginn der Pandemie jedoch einen kurzen Anstieg im TV-Segment). Die Produktion im aktuellen 8,5-Gen-Werk von LG in Guangzhou, China, hat sich aufgrund der Pandemie und anderer Probleme ebenfalls verzögert und die Betriebsrate gesenkt. Laut Elec muss sich die Produktion in Guangzhou erst erholen, damit LG die Investitionen in der P10-Fabrik wieder aufnehmen kann.
Schon im Vorfeld der Veröffentlichung von Suicide Squad wurde mit dem Gedanken gespielt, weitere Spin-offs aus dem DC-Universum in die Wege zu leiten. Unter anderem eben auch einen Solofilm über Harley Quinn. Der fast schon unerwartete große Erfolg von Suicide Squad untermauerte das Vorhaben. Vor allem aber auch deshalb, weil Margot Robbie ihre versammelten „Selbstmord“-Kollegen glatt an die Wand spielte. Margot Robbie hatte so etwas wie eine Kultikone geschaffen, die als Powerfrau für modernen Feminismus stand. Nicht, weil sie Konflikte gerne mal mit ihrem Baseballschläger löst, nein. Es ist die Art der Unabhängigkeit, die im modernen Fantasyfilm seinesgleichen sucht.
Ursprünglich ist die Beziehung zwischen dem Joker und Quinn durch eine Abhängigkeit charakterisiert. Harley verliebt sich in den manipulativen Joker, während dieser sie benutzt, um an seine Ziele (bspw. das Entkommen aus dem Arkham Asylum) zu kommen. Er ist vermeintlich aufrichtig zu ihr, manipuliert sie aber umso mehr und beginnt später, sie psychisch und physisch zu missbrauchen. Bereits in Suicide Squad emanzipiert sich Quinn aber von ihm und erreicht eine Unabhängigkeit, die bei den weiblichen Zuschauern super ankam.
Ob Roman Harley wirklich gewachsen ist?
Harley Quinn: Birds of Prey geht nun aber noch einen Schritt weiter. Nachdem der Joker sie auf die Straße setzt, emanzipiert sich Harley immer mehr von ihm und symbolisiert das Ganze durch die Zerstörung von Ace Chemicals – jenem Ort, wo sich Harley ebenfalls in einen Bottich Säure warf, um die Bindung zum Joker zu vertiefen. Nun reinigt sie sich von dieser Vergangenheit und von all dem, was der Joker bei ihr für Narben hinterlassen hat.
Robbie merkte man schon in Suicide Squad an, wie sie voll und ganz in ihrer Rolle aufging und sich für sie einsetzte. Und so verwundert es nicht, dass sie es selbst war, die schon 2015 Warner das Soloprojekt vorschlug.
Drei Jahre setzte sie sich für die Story ein, sowie dafür, dass eine Regisseurin verpflichtet wird. Tatsächlich schaffte Margot Robbie auch das, was vielleicht auch daran lag, dass sie nunmehr auch als eine der Produzentinnen fungierte. Cathy Yan, die man für die Regie an Bord holte, inszenierte damit ihren ersten US-Film und freute sich darauf, einen weiblichen Rachefilm zu inszenieren. Und herausgekommen ist genau das: Ein knallbunter, gewalttätiger, von einer Frauengang dominierter Anti-Superheldenfilm, bei dem die Protagonistin mit einer pink angemalten Pumpgun auf die Jagd geht oder wahlweise eine Konfetti-Kanone! nutzt, um in ein Polizeipräsidium einzudringen. Dabei nutzt Birds of Prey nicht nur einmal das Stilmittel des Durchbrechens der Vierten Wand, was schon Ryan Reynolds in Deadpool für zahlreiche Wendungen ans Publikum nutzte.
Harley diskutiert nicht, sie macht Ansagen
Auch Robbie spricht zum Zuschauer, macht ihn zum Komplizen ihrer Taten oder zum Zeugen der Verwunderung, wer plötzlich alles hinter ihr her ist. Sie erklärt gewisse Hintergründe, während der Film schon mal anhält oder in der Zeit zurück springt.
Erzählerisch ist das zwar irgendwann etwas ermüdend, visuell funktioniert’s aber wunderbar. Denn wenn Harleys Leben aus Chaos und Anarchie besteht, warum dann nicht auch der Film? Das ist in Summe unterhaltsam, ziemlich zackig inszeniert und mitunter gnadenlos witzig. Eine zusammenhängende Story sollte man allerdings nicht suchen. Denn die findet sich in dieser Abfolge von Ereignissen nur trümmerhaft.
Garniert mit großartigen Nebenrollen merkt man jeder/jedem der Beteiligten den großen Spaß am Treiben an. Ob das Mary Elizabeth Winstead als eiskalte und wirklich cool auftretende Armbrustkillerin ist oder Ewan McGregor, der als Roman/Black Mask wunderbar übertrieben agiert – quasi einen schauspielerischen Konterpunkt zu seiner Rolle als Danny Torrance in Doctor Sleeps Erwachen setzt. Es sind dann tatsächlich die versammelten Darsteller/innen, die in Kombination mit den irren Actioneinlagen, dem erstaunlich hohen Gewaltlevel und dem abgefahrenen Look den Unterhaltungswert erzeugen, den das schwache Drehbuch selbst nicht hinbekommt. Wer Harley Quinn seit Suicide Squad mochte, wird ihren Soloauftritt lieben; gleiches sollte für all jene gelten, die sich einen Mix aus Atomic Blonde und Netflix‘ Polar vorstellen können. Wer tiefgründige Story oder bekannte Inszenierungsmuster sucht, wird hier indes nicht fündig.
Harley Quinn: Birds of Prey wurde mit Arri Alexa Minis und Arri Alexa SXTs komplett digital aufgenommen. Am Ausgang der Kameras lag eine Auflösung von 3.4K an, was über ein 4K Digital Intermediate gemastert wurde. Die UHD ist also nahezu nativ 4K.
Obendrauf spendierte Warner erneut sämtliche HDR-Formate von HDR10 über HDR10+ bis hin zu Dolby Vision. Vorab auch hier: HDR10+ zeigte auf dem kalibrierten Testgerät erneut keinerlei Unterschiede. Dolby Vision wirkt in vielen Szenen etwas heller und bietet etwas mehr Punch. Allerdings sind die Unterschiede hier nicht allzu groß.
Ganz im Gegensatz zur Differenz zwischen der Blu-ray und der UHD. Denn diese ist bei Harley Quinn durchaus bemerkenswert. Zunächst zeigt sich in den allermeisten Szenen sehr gut sichtbar der Auflösungsvorteil. Dafür muss man nicht einmal die Vogelperspektiven der Stadt (ab 38’02) heranziehen, sondern entdeckt das auch bereits in Close-ups und bei Halbtotalen. Der Bildfluss ist durchweg ruhiger, die typischen, leicht grieseligen Artefakte rund um Objekte, die im Hintergrund stehen, sind der UHD fremd.
Bunt kann die UHD. Und scharf. Und kontrastreich.
Schauen wir uns dann doch mal die Luftaufnahmen der Skyline an, so bleiben Fenster klarer umrandet, kann man Details wie Antennen besser erkennen und die Wandstrukturen bleiben stabil und ohne Rauschen – hier spielt die UHD ihre Vorzüge durchweg aus. Ebenso tut sie dies beim Kontrast und bei den Farben. Während Letztere stets etwas kräftiger sind, holt die Kontrastdynamik deutlich mehr Tiefe aus dem Bild. Helle Himmelshintergründe sind besser durchzeichnet, Schwarz ist etwas satter und Farbabstufungen liefern mehr Differenzierung. Der Comic-Strip direkt zu Beginn des Films hält zudem teils komplett anderen Farben und Farbnuancen parat. Die UHD ist deshalb ohne Einschränkung die bessere Wahl.
Harley Quinn hatte bei seiner Erstveröffentlichung hierzulande über iTunes einen fast schon ärgerlich undynamischen Sound mit wenig Durchschlagskraft im LFE-Kanal. Damals war die Hoffnung, dass dies am Komprimierungsverfahren des VoD-Anbieters liegt und die physische Disk das besser macht. Leider muss man sagen: Nur bedingt. Die unkomprimierte deutsche Fassung klingt etwas feiner aufgelöst als der iTunes-Track, in puncto Dynamik hat man aber schon weitaus bessere Scheiben gehört. Vor allem die Filmmusik bleibt erstaunlich flach. Und das nicht nur in den einleitenden Szenen, in denen sie grundsätzlich nur unterlegt ist, während Quinn ihren Lebenslauf schildert. Außerdem sollte man (eher üblich bei Disney-Titeln) grundsätzlich um gut 7-8 dB höher einpegeln, da das Geschehen doch deutlich leiser abgemischt ist als üblich.
Wenn Action geboten wird, wird man das Gefühl nicht los, dass man hier einfach mehr Spreizung hätte aufwenden können. Schüsse aus der Konfetti-Pumpgun, Tritte in Weichteile oder auf Schienbeine – irgendwie ist man hier einfach mehr Punch und Druck gewohnt.
Auch im Showdown wird die Action (umherfliegende Fahrzeuge etc.) einfach zu wenig mit dynamischer Spreizung präsentiert. Viele Soundeffekte wirken oberflächlich, reichen kaum in den Tiefbass und ragen aus dem Einerlei an flach klingender Filmmusik kaum heraus. Es gibt nur wenige Szenen, die mal heraus stechen, wie die Körper-Explosion nach 97’13.
Der Trost für Fans des O-Tons: Trotzdem dieser auf DD+ (mit 1.5 Mbps) festgenagelt ist, klingt er sehr vergleichbar und nicht noch weniger dynamisch.
In den Actionszene fehlt’s dem Sound an Wucht und Dynamik
Wechseln wir auf die Höhen-Ebene, hört man während des Comic-Intros schon ein paar Mal ein Pfeifen aus den Heights und auch die Musik gesellt sich dezent hinzu. Wenn Harley dann in die Chemiefabrik donnert, intensiviert sich die Musik aus den Heights und es setzt ein beeindruckendes Feuerwerk von oben. Kurz darauf gibt’s ähnliche Geräusche noch mal und bei 22’12 wird ein Song richtig aggressiv mit nach oben gemischt. Außerdem hört man auch den Sound der Konfetti-Wolke aus der Knarre und auch das Rückspulen bei 23’45. Auch Romans Sprachorgan kommt irgendwann mal sehr präzise von oben (44’47). Nach 47’30 sind es dann wieder ganz irdische Geräusche wie Sirenen, oder eine Sprenkleranlage, die den Sound nach oben prächtig erweitern. Hier hört man ein paar der beeindruckendsten Regentropfen, die Atmos jemals dargestellt hat.
Im Nachgang gibt es dann auch noch reichlich rumfetzende Schüsse und umherwirbelnden Staub. Witzig ist auch der Heiligenschein über dem asiatischen Händler, der akustisch korrekt über unseren Köpfen entsteht. Krass fetzig sind dann die Schüsse nach 62’50, die sich anhören, als ob jemand Knallfolie zerplatzen lässt. Kurz vor der Explosion bei 69’00 wird es dann dynamisch, wenn der Score bohrend über die Heights hinzu stößt und danach Schutt auf Harley fällt. Ab 85’18 geht’s dann noch mal richtig rund, wenn Schüsse vehement von oben kommen und die Birds durch die Rutsche donnern. Insgesamt hat man zwar schon 3D-Tonspuren mit mehr Aktivität gehört, aber die vorhandenen 3D-Sounds sind korrekt platziert und runden das Vergnügen nach oben hin eindrucksvoll und witzig ab.
Das Bonusmaterial von Harley Quinnfindet sich komplett auf der Blu-ray. Aktiviert man hier „Aus der Vogelperspektive“ beginnt der Film und blendet währenddessen immer wieder Interview-Fetzen mit den Machern ein, zeigt die Arbeiten an den Kostümen oder schildert die Wurzeln in den Comics. „Harleys kongeniale Partnerinnen“ kümmert sich gut achteinhalb Minuten um die Hauptfiguren und lässt ihre Darstellerinnen zu Wort kommen. „Romanesque“ nimmt sich gut fünf Minuten Zeit, um den Bösewicht und seinen Darsteller Ewan McGregor zu porträtieren. „Roller Derby Herby“ nimmt Bezug auf die Rollerball-Szene und lässt auch die Stuntfrau zu Wort kommen. „Gothams düstere Seite“ zeigt gut zehn Minuten lang, wie viel Arbeit die Setdesigner aufgewendet haben, um die Interieurs und ikonischen Elemente Gothams aufleben zu lassen. „Zurechnungsfähigkeit ist so was von out“ schaut der Kostümdesignerin über die Schulter und „Crazy Nerds“ analysiert ein wenig, wie Visual Effects Supervisor Greg Steele den Flair des Films in seine Spezialeffekte aufnahm. Eine Gag Reel schließt das recht umfangreiche Material ab.
Gesamtbewertung Birds of Prey (82%)
Harley Quinn – Birds of Prey ist ein überdrehter Anarcho-Spaß, über dessen (hin und wieder) alberne Einlagen sowie die kaum vorhandene Story man schon deshalb hinwegsehen kann, weil die Darsteller wie entfesselt agieren und die visuellen Ideen noch für drei andere Filme reichen würden. Auch wenn viele ihn für verkorksten Sondermüll halten. Ganz und gar kein Sondermüll ist die UHD, die gegenüber der Blu-ray das sichtbar detailreichere, in der Tiefe stabilere und deutlich kontraststärkere Bild hat. Der Ton lässt leider (wie schon beim Stream) zu Wünschen übrig. Während die 3D-Sounds noch Spaß machen und durchaus zahlreich sind, fehlt’s auf der regulären Ebene leider in allen Sprach- und Kodierungsfassungen etwas an Dynamik. Schade. Trösten kann man sich hier mit der sehr effektvoll-räumlichen Darbietung.
Marantz hat zwei „Special Editions“ seiner 12-Serie vorgestellt: Es handelt sich um den Vollverstärker PM-12 SE und den SACD-Player SA-12 SE.
Sowowhl der Marantz Vollverstärker PM-12 Special Edition als auch der SACD-Player SA-12 Special Edition mit D/A-Wandler-Modus richten sich dabei natürlich an Audio-Enthusiasten. Erwähnenswert ist, dass die Originalmodelle SA-12 und PM-12, ausschließlich für den japanischen Markt entwickelt wurden und nun eben erstmals in den genannten Spezialeditionen auch Deutschland erreichen.
Wer Interesse an einer der Audio-Komponenten hat, muss allerdings tief in die Tasche greifen: Der PM-12SE und der SA-12SE von Marantz (in Schwarz und Silber-Gold) sind ab September zum Preis von jeweils satten 3.299 Euro erhältlich. Der Vollverstärker PM-12 ermöglicht einen lastunabhängigen Frequenzgang und damit den Einsatz beliebiger Lautsprecher. Er erreicht eine Ausgangsleistung von 100 W + 100 W (8 Ohm) bzw. 200 W + 200 W (4 Ohm). Marantz verwendet ein diskretes zweistufiges Design für Signalreinheit mit separaten Netzteilen für Vorverstärker und Endstufenkanäle zur Verringerung von Störungen. Ein Ringkerntransformator am Vorverstärker soll für klaren, präzisen Klang sorgen.
Marantz PM12SE: Der neue Vollverstärker wirkt optisch durchaus edel
Der Vollverstärker bietet auch einen MM/MC-Phono-Eingang mit diskreter Musical-Premium-Phono-EQ-Schaltung. Zudem verspricht Marantz vernickelte Anschlussbuchsen für CD und Phono, Lautsprecherklemmen aus reinem Kupfer sowie eine stufenlose Lautstärkereglung mit neuem elektrischem Lautstärkesystem.
Auch der SACD-Player SA-12 kommt als Special Edition
Dazu gesellt sich der Marantz SA12 als Special Edition. Er gibt Super Audio CDs, CDs sowie Audiodaten von CD- und DVD-ROM wieder. Ein asynchroner USB-Eingang für hochauflösendes Audio bis PCM/DXD 384 kHz/32 Bit und DSD 11,2 MHz ist ebenfalls an Bord. Der Player trennt USB- und anderen Digitaleingängen (optisch und koaxial) zur Vermeidung von Rauschen aus internen und externen Quellen.
Marantz SA12 SE: Der Super-Audio-CD-Player kommt nach Deutschland
Des Weiteren erwähnt der Hersteller Marantz Musical Mastering (MMM) als Stream-Sektion für die Filterung und das Upsampling auf DSD. Auch gibt es eine MMM-Konvertierungsstufe (1 Bit) zur direkten Umwandlung von DSD in Analogsignale. Eine neue analoge Ausgangsstufe mit Marantz HDAM-SA3- und HDAM-SA2-Technologie und niederohmigem Ausgang, ein Netzteil mit Ringkerntransformator sowie ein dedizierter Kopfhörerverstärker mit vollständig diskreter Konstruktion und HDAM-SA2 sind ebenfalls an Bord. Der SA-12 Special Edition basiert auf den Flaggschiff-Playern SA-10 und SA-KI Ruby. Für Musik-Enthusiasten ist dieser Player ja eventuell einen Blick wert. Alle anderen werden das Gerät wohl ohnehin wegen des hohen Preises meiden.
Netflix hatte ja schon im Mai bestätigt, welche TVs dieses Jahr als „Netflix Recommended TVs“ prämiert werden. Panasonic kann sich rühmen, dass fast alle ihrer 2020er-Modelle enthalten sind.
So sind alle LCD-Modelle ab der HXW-804-Serie und alle OLED-Modelle von Panasonic dieses Jahr als Netflix Recommended TVs mit von der Partie. Zu bedenken ist jedoch, dass Netflix keine Auswahl anhand der Bildqualität trifft. Vielmehr berücksichtigt der Streaming-Anbieter wie die offizielle App für Netflix auf den Geräten läuft. So spielt unter anderem eine Rolle wie schnell die App starten kann, wie leicht sie im System aufzufinden ist und ob sie auch im Hintergrund bereitgehalten werden darf, um nahtlos z. B. aus dem linearen TV-Programm zur App für den Streaming-Anbieter zu wechseln.
2020 kam sogar ein weiteres Kriterium hinzu: Die TVs mussten auch für die Wiedergabe bzw. Steuerung interaktiver Inhalte bereit sein. Da tut sich ja bei Netflix mittlerweile mehr, wie z. B. „Carmen Sandiego – Stehlen oder nicht stehlen?“, „Black Mirror: Bandersnatch“ oder „Du gegen die Wildnis“ gezeigt haben. Im Rahmen der Filme bzw. Serien trifft der Zuschauer immer wieder kleine Entscheidungen, welche den weiteren Verlauf der Handlung beeinflussen – das muss dann eben über die Fernbedienung des jeweiligen TVs und die App einwandfrei funktionieren.
Laut Panasonic helfe die Bezeichnung als „Netflix Recommended TV“ den Verbrauchern die besten Geräte für den Streaming-Anbieter zu erkennen. Zumal die Modelle der Japaner auch den Netflix Calibrated Mode unterstützen. Aus unserer Sicht ist jener Bildmodus zwar eher eine Marketing-Maßnahme, schadet wiederum aber auch nicht. Das Konzept ähnelt dem Filmmaker Mode, denn es soll eine möglichst unverfälschte Bildwiedergabe gewährleistet werden.
Netflix Recommended TVs: Die Auswahl der Geräte ist überschaubar
Wer Interesse daran hat, findet auf dieser deutschsprachigen Seite mittlerweile alle Netflix Recommended TVs. Allerdings sind dort ausschließlich Fernseher von Panasonic, Samsung und Sony zu finden. Warum andere Anbieter wie LG, Philips oder TCL außen vor bleiben, können wir nicht konkret sagen. Wir vermuten, dass jene Hersteller entweder kein Interesse daran hatten ihre Geräte einzureichen oder aber Netflix an bestimmten Punkten etwas zu meckern hatte.