Der chinesische Hersteller Xiaomi hat heute einen neuen OLED-TV vorgestellt: den Mi TV Lux Transparent Edition.
Es handelt sich dabei um einen 4K-Fernseher mit 55 Zoll Diagonale und einer nativen Auflösung von entsprechend 3.840 x 2.160 Pixeln. Laut Xiaomi unterstütze der neue Mi TV Lux Transparent Edition auch 4K bei 120 Hz sowie eine Reaktionszeit von 1 ms. Xiaomi geizt mit technischen Detauls, es hört sich aber so an, als wäre bei diesem OLED-Modell auch HDMI 2.1 bereits vorhanden.
Für einen besonderen Hingucker sorgt natürlich das Design mit einem extrem schmalen Rahmen und einem transparenten Look. Es soll also tatsächlich möglich sein, durch den Screen zu blicken. Inwiefern das im Sinne der Bildqualität sein dürfte, muss hier jeder für sich entscheiden. Laut Xiaomi unterstützt der Mi TV LUX Transparent Edition auch Dolby Atmos. Man verspricht eine großartige Benutzererfahrung.
Xiaomi Mi TV Lux Transparent Edition: Kommt er auch international?
Als Chio dient der MediaTek 9650. Xiaomi erklärt zudem noch, dass der neue OLED 93 % des DCI-P3-Farbraumes abdecke. Der Bildschirm ist gerade einmal 5,7 mm dick. Nun hat die ganze Sache aber natürlich einen Haken und das ist der Preis. In China wird der Xiaomi Mi TV LUX Transparent Edition bereits umgerechnet ca. 6.108 Euro kosten. In Deutschland läge der Preis dann vermutlich nahe 10.000 Euro, da beispielsweise noch die Mehrwertsteuer einzurechnen wäre.
Xiaomi Mi TV Lux Transparent Edition TV:Ein Design-TV
Letzten Endes ist der neue Mi TV Lux Transparent Edition also in erster Linie ein Design-Fernseher mit einer entsprechend kleinen Zielgruppe. Preis und durchsichtiger Look dürften einen speziellen Kundenkreis ansprechen, der sowohl einen prall gefüllten Geldbeutel mitbringt als auch eine entsprechende Vorliebe für diese Optik verspürt.
Xiaomi Mi TV Lux Transparent Edition: Ein teurer Spaß
Dennoch sind wir gespannt, ob Xiaomi da auch eine internationale Veröffentlichung plant. Aktuell liegen dazu keinerlei Angaben vor.
Disney bietet mit Disney+ einen eigenen Streaming-Dienst. Das führt dazu, dass nun keine weiteren Realfilm-Klassiker auf Ultra HD Blu-ray geplant sind.
In den USA wird Disney in Kürze immerhin noch „Kevin Allein zu Haus“ auf Ultra HD Blu-ray auf den Markt bringen. Auch „Hocus Pocus“ ist dort noch als physische Veröffentlichung angedacht – für Europa gibt es da bisher keine Pläne. Doch danach soll selbst in den USA Schluss sein. Disney hat keine weiteren Pläne für Katalogtitel auf Ultra HD Blu-ray. Stattdessen werden ältere Filme von Disney und Fox in 4K offenbar in erster Linie bei Disney+ weiterleben.
Wer also Interesse an älteren Filmen aus dem Repertoire von Disney und Fox auf Ultra HD Blu-ray hat, sollte seine Hoffnungen wohl begraben. Diese Aussagen gelten allerdings nur für Realfilme – Animationsfilme älteren Datums könnten noch als physische 4K-Releases ihren Einstand geben. Das heißt auch, dass selbst eine Ultra HD Blu-ray zu beispielsweise „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ unwahrscheinlich ist. Disney könnte hier lediglich einlenken, sollte Regisseur James Cameron selbst Interesse an einer Disc-Veröffentlichung haben.
Disney+ wird für Disney zum wichtigsten Content-Angebot
Dass Disney das Interesse an physischen Medien nahezu komplett verloren hat, zeigt sich jetzt schon. Etwa stiegen die Einnahmen von Paramount Home Entertainment, Sony Pictures Home Entertainment, Universal Home Entertainment und Lionsgate Home Entertainment in den letzten Quartalen um zweistellige Prozentbereiche an, weil physische Medien sich in der Corona-Krise gut verkauft haben. Anders bei Disney: Dort sanken im Home-Entertainment-Sektor die Einnahmen zuletzt. Die Ursache liegt darin, dass Disney seine Veröffentlichungen kaum noch intensiv vermarktet und die Anzahl der Veröffentlichungen immer wieder reduziert.
Disney sieht seine 4K-Zukunft bei Disney+
Besonders pikant ist an Disney Strategie, dass der neue CEO Bob Chapek sogar einmal der Präsident der Home-Entertainment-Sparte Disneys gewesen ist. Dennoch scheint man bei Disney nur noch den digitalen Vertrieb und eben das eigene Streaming-Angebot Disney+ im Blick zu haben. Hoffnung geben lediglich einige vage Gerüchte: Laut denen könnte Disney möglicherweise ausgewählte Titel an Partner lizenzieren. So verfährt etwa auch Universal, die einige ihrer Filme und Serien an regionale Partner übertragen – bei uns etwa an kleinere Vertriebe wie Turbine oder Koch.
Ob Disney tatsächlich ebenfalls so handeln könnte, ist aber offen. Klar ist aktuell eben nur, dass wir so bald nicht mit weiteren Realfilm-Katalogtiteln auf 4K Ultra HD Blu-ray aus dem Hause Disney rechnen sollten.
Google Stadia wird in Zukunft auch Android TV beehren. Nun ist klar, dass der Cloud-Gaming-Service dann auch 4K und HDR unterstützen wird.
Aktuell ist Google Stadia ein Dienst, der zwar viel Potenzial hat, aber auch noch viele Schattenseiten birgt. Beispielsweise sind die Spiele bei Stadia vergleichsweise teuer. Sie liegen in der Regel preislich deutlich über den PC-Versionen und sogar über den Konsolenversionen. Außerdem wurde Stadia zwar mit enormer Grafikleistung versprochen, das Gros der Games erreicht aber keine native 4K-Auflösung und muss in den Qualitätseinsztellungen hinter beispielsweise einer Xbox One X zurückstehen. Da muss uns die Zeit zeigen, inwiefern Google nach Erscheinen der Xbox Series X und PlayStation 5 gewillt ist, die Leistung bei Stadia für die Abonnenten aufzustocken.
Immerhin lieferte Google im März 2020 die Möglichkeit nach das Game-Streaming-Angebot auch im Browser Chrome in 4K zu nutzen. Zuvor war das leider nur über den Chromecast Ultra möglich. Doch was wirklich ein Coup wäre, wäre die Einbindung von Google Stadia in Android TV. Damit würde man dann nicht nur Nutzer von beispielsweise einer Nvidia Shield TV erreichen, sondern auch etliche Smart-TVs von beispielsweise Philips, Sony und Xiaomi. Nun deutet sich an, dass Stadia für Android TV zum Start auch 4K und HDR unterstützen wird.
Google Stadia für Android TV wird 4K und HDR unterstützen
Dies lässt sich jedenfalls schon in der Stadia-App erspähen, wenn man den Quellcode mustert. Offiziell gibt es die Stadia-App ja leider immer noch nicht für Android TV. Da muss man Google attestieren wirklich sehr langsam vorzugehen. Zumal es für Stadia mittlerweile auch viele Konkurrenten gibt – etwa Nvidia GeForce Now. Nvidias Cloud-Gaming-Angebot soll auch in Zukunft breiter für Android TV zur Verfügung stehen.
Cloud-Gaming – noch Zukunftsmusik?
Auch Microsoft hat da große Pläne und integriert sein eigenes Game-Streaming, ehemals xCloud, in den Game Pass Ultimate. Doch es dürfte noch ein weiter Weg sein, bis Cloud-Gaming für viele Spieler eine ernsthafte Option darstellt. So sind die Kompromisse bei der Bildqualität noch groß. Interessant werden die Entwicklungen der nächsten Jahre aber definitiv sein. Ob Game-Streaming langfristig traditionelle Konsolen und Gaming-PCs ersetzen könnte? Warten wir es ab-
Leider sind die LG OLED des Jahres 2019 keine perfekten Gaming-TVs. Der Hersteller hat nun bestätigt, dass das erhoffte Update für AMD FreeSync ausbleiben wird.
So bieten LGs OLED-TVs aus dem Jahr 2020 seit einem frischen Update auch AMD FreeSync. Es ist bereits bestätigt, dass etwa die Microsoft Xbox Series X auf diese Funktion setzen wird. Auch die LG-OLED-Modelle aus dem letzten Jahr, wie die C9, wären rein technisch in der Lage FreeSync zu unterstützen. Eine entsprechende Firmware wolle LG laut eigenen Aussagen aber nicht veröffentlichen. Wer darauf gehofft hatte, dürfte nun also enttäuscht zurückbleiben.
Offenbar will LG AMD FreeSync, eine VRR-Technik die störende Effekte wie Stottern und Tearing vermeiden kann, seinen 2020er-Modellen als Alleinstellungsmerkmal vorbehalten. Eine künstliche Abgrenzung, denn technisch dürfte es da keine Hürden geben. Schade, so erhielten die LG OLEDs des letzten Jahres doch sogar ein Update, welches Unterstützung für die HDR-Settings der HDR Gaming Interest Group (HGIG) nachreichte.
Xbox Series X: Sie wird AMD FreeSync unterstützen
Was natürlich bleibt, ist die allgemeine Unterstützung von VRR sowie Nvidia-G-Sync-Kompatibilität. Wir sehen es als keinen großen Beinbruch an, dass die OLEDs des Jahres 2019 auf AMD FreeSync verzichten. Die meisten Games, die VRR für variable Bildwiederholraten einbinden werden, dürften auf die Implementation von HDMI 2.1 setzen – und das beherrschen die OLEDs des letzten Jahres.
AMD FreeSync: Wäre es für euch wichtig gewesen?
Schade ist, dass die LG-OLED des Jahres 2019 nun ohne AMD FreeSync auskommen müssen, vor allem für PC-Gamer mit entsprechenden Radeon-Grafikkarten von AMD. Für sie wäre die Implementierung möglicherweise ein Kaufgrund gewesen. Auch ohne AMD FreeSync sind die OLED-Modelle des Jahres 2019 von LG, wie die C9 und E9, natürlich sehr gut für Gaming geeignet. An der Perfektion schrammen sie aber nun leider definitiv vorbei.
Große Neuigkeiten bei waipu.tv: Der Anbieter von TV-Streaming bietet nun auch vergünstigte Kombinations-Angebote in Kooperation mit Netflix an.
waipu.tv bot bisher drei Pakete zur Buchung an: das kostenlose Free-Paket, Comfort mit einem erweiterten Programm und mehr Features für 5,99 Euro im Monat und schließlich Perfect für 9,99 Euro im Monat mit HD-Qualität, noch mehr Sendern und z. B. erweitertem Aufnahmespeicher und der Verfügbarkeit an mehr Geräten. Zusätzlich stößt nun auch noch das Paket Perfect Plus dazu. Es ist identisch zu Perfect, ergänzt aber den Zugriff auf Netflix – für zusammegenommen 16,49 Euro.
Das sei laut waipu.tv das „Einführungsangebot“. Es könnte also sein, dass man den Preis später anhebt. Allerdings erhaltet ihr für die oben genannte Summe nur die Basis-Stufe bei Netflix. Jene enthält die Angebote des Streaming-Anbieters nur in SD. Es sei aber auch möglich, die Standard- und Premium-Stufen als Upgrade zu wählen – mit jeweils 4 bzw. 8 Euro Aufpreis. Perfect Plus mit Netflix Standard kostet demnach 20,49 Euro. Für Perfect Plus mit Netflix Premium fallen 20,49 Euro an.
Die Ersparnis beträgt in allen Fällen 1,49 Euro gegenüber der separaten Buchung des Perfect-Pakets bei waipu.tv und der jeweiligen Stufe bei Netflix. Wer also sowieso beide Anbieter nutzt, spart so ein bisschen. Bestandskunden könnt ihr gebuchtes Paket ab sofort auch um Netflix erweitern. Dann werden die Zahlungen an Netflix pausiert und stattdessen die Gesamtsumme an waipu.tv gezahlt. Sobald ihr Perfect Plus dann bei waipu.tv kündigt, läuft das einzelne Netflix-Abonnement weiter bzw. muss separat gekündigt werden.
waipu.tv will mehr Kunden locken
Solltet ihr euch zur Buchung des Perfect-Plus-Pakets entscheiden, dann erhaltet ihr danach eine E-Mail, die es euch erlaubt, euer bestehendes Netflix-Konto mit waipu.tv zu verknüpfen. Ihr könnt es dann also wie gehabt weiter nutzen – spart aber eben ein wenig Geld pro Monat. Die Kündigung ist monatlich möglich. Weitere Informationen erhaltet ihr auch hier.
Im Überblick: waipu.tv Perfect und Netflix Basis
waipu.tv Perfect:
• über 130 Sender, davon mehr als 100 in HD
• inkl. Pay TV und VOD
• Aufnahmespeicher inkl. Serienaufnahme
• Restart bereits laufender Sendungen und Pause
• auf bis zu 4 Geräten gleichzeitig
• in jedem Raum zuhause ohne Verkabelung
PLUS Netflix Basis, Standard oder Premium:
• Netflix Basis: Inhalte in SD und mit 1 Stream nutzbar
• Netflix Standard: bis zu 2 Streams und Full HD
• Netflix Premium: bis zu 4 Streams und 4k
Google weist auf Verbesserungen für Android TV hin. Auch wenn man sich an Entwickler richtet, sind News für Anwender mit von der Partie.
Laut Google habe sich die Anzahl der monatlich aktiven Geräte mit Android TV seit 2019 um 80 % erhöht. Man arbeite mittlerweile mit sieben der zehn erfolgreichsten Smart-TV-Anbieter sowie 160 TV-Anbietern rund um den Globus. Zudem ist da ja eine Bandbreite an TV-Boxen wie etwa der Nvidia Shield TV (hier unser Test), die ebenfalls auf Android TV als Betriebssystem setzt. Auch auf Fernsehgeräten von etwa Philips, Sony oder auch Xiaomi findet sich das Betriebssystem.
Mehr als 7.000 Apps gebe es aktuell für Android TV. Entwickler werden dabei in Zukunft durch neue Features mehr Möglichkeiten haben. Wovon auch die Kunden profitieren sollen. Da nennt Google etwa Google Play Instant on TV: Damit ist gemeint, dass die Anwender eine App austesten können, ohne sie zu installieren. Gefällt sie dem jeweiligen User, kann sie installiert und weiter genutzt werden. Entwickler profitieren wiederum davon, dass der Emulator für Android TV nun auch Google Play unterstützt. Das macht es einfacher, zu testen, ob etwa angebotene Abonnements korrekt verbucht werden.
Zusätzlich lassen sich Käufe im Play Store nun auch bald über einen PIN-Code statt über ein Passwort absichern. Gboard TV, die virtuelle Tastatur von Google, erhält zudem bald Speech-to-Text, also die Möglichkeit Texte zu diktieren. Zudem soll es „Predictive Typing“ geben, womit im Wesentlichen eine intelligente Autovervollständigung gemeint ist. Für viele unserer Leser dürfte unter den Neuerungen wohl Support für ALLM (Auto Low Latency Mode) am relevantesten sein. Das bedeutet, Android TV kann das jeweilige Gerät automatisch in den Gaming-Modus schicken. Für Entwickler sind auch Verbesserungen der Leanback Library wichtig.
Android TV entwickelt sich weiter
Android TV wird als OS immer mächtiger und wird von vielen TV-Herstellern eingesetzt, da insbesondere der App-Support über den Play Store natürlich sehr gut ist. Wann ihr die erwähnten Neuerungen nun konkret zu Gesicht bekommt, hängt aber natürlich auch von der Einbindung durch die Entwickler ab.
Zidoo, ein Hersteller für High-End Mediaplayer, hat seine neuen Modelle Z1000 Pro, Z10 Pro und Z9x vorgestellt. Die 4K Player setzen auf einen 6-Kern-Prozessor und unterstützen erstmals HDR10+ und Dolby Vision.
In den letzten Tagen hat Zidoo alle Informationen zum Upgrade seines Mediaplayer-Lineups veröffentlicht. Und was sollen wir sagen, der Hersteller hat die Stellschrauben genau da angesetzt, wo dem Kunden der Schuh gedrückt hat. Die Profi-Geräte sind unter Heimkino-Enthusiasten sehr beliebt. Jedoch wurde in den letzten Monaten / Jahren die Stimme nach Unterstützung dynamischer HDR-Formate immer lauter. Zidoo ist dem Ruf seiner Fans gefolgt und liefert mit dem Z1000 Pro, Z10 Pro und Z9x drei Modelle, die endlich Dolby Vision und HDR10 Plus (HDR10+) unterstützen.
Voraussetzung für das neue Feature ist er neue Realtek Hexa-Core-Prozessor (6 Rechenkerne) RTD1619DR mit einer ARM Cortex-A55 GPU-Einheit. Der Prozessor kommt bei allen Geräten zum Einsatz, die damit in der Lage sind 4K@60p Signale mit 12Bit Farbtiefe, 4:4:4 Chroma sowie HDR (HDR10, HDR10+ & Dolby Vision) zu verarbeiten. Die Speerspitze bildet ab sofort der Zidoo Z1000 Pro, dessen Vorgänger wir bereits ausführlich testen konnten. Visuell hat sich zum Z1000 (ohne Pro) nicht, oder besser gesagt gar nichts verändert, doch wie so oft zählen hier die inneren Werte!
Zidoo Z1000 Pro mit Dolby Vision & HDR10+
Neben dem neuen Prozessor gibt es jetzt sogar 32GB eMMC internen Speicher (Vorgänger 16 GB) sowie Bluetooth in der Version 4.2. Auch schnelleres 2.4G + 5G dual-band WiFi, mit MIMO Antennen und maximal 867 Mbit/s haben es ins Endprodukt geschafft. Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel „Neues“ hinzuzufügen, weil der Vorgänger bereits sehr gut ausgestattet war. An der Audio-Front wird z.B. 7.1 Dollby True HD ,DTS-HD MA ,LPCM ,Dolby Digital und Dolby Atmos wiedergegeben. Audio Pass-Through ist ebenfalls möglich, dafür stehen zwei HDMI 2.0b Anschlüsse (Eingang/Ausgang) zur Verfügung. Der Anschaffungspreis bleibt mit 399 Euro gleich.
Zidoo Z10 Pro – Schicker Würfel
Der Zidoo Z10 Pro kann alles was der Z1000 Pro auch kann, nur günstiger: 309 Euro
Ebenfalls neu interpretiert, zeigt sich der Z10 Pro in schicker „Würfel-Optik“. Das Gerät erinnert uns an eine Mischung aus Apple TV und Radiowecker, was jetzt hoffentlich nicht allzu abwertend klingt. Denn technisch gesehen zieht das Modell mit dem Z1000 Pro gleich. Wir sind echt etwas überfragt, woher der Preisunterschied zum Z1000 Pro herkommt. Laut technischen Spezifikationen bekommt man alle Features, Standards und Anschlüsse (z.B. intern 3.5 Zoll Sata Festplatte, extern 2.5/3.5 Zoll Sata Festplatte, Coaxial Audio Ausgang, Optisch Audio-Ausgang, 2x USB 3.0 uvm.) geliefert, jedoch für günstigere 309 Euro. Womöglich findet der Formfaktor bei Profis weniger anklang, daher muss das Modell etwas im Preis gepusht werden.
Zidoo Z9x – Einstieg ohne SATA
Der Zidoo Z9x 4K Mediaplayer mit abgespeckter Hardware
Beim Zidoo Z9x sind die Unterschiede da schon deutlicher zu erkennen. Nicht nur, dass der Formfaktor merklich schlanker daherkommt, als bei den Kollegen, auch die Ausstattung passt sich parallel zum Preis (209 Euro) an. Es ist nur noch die Hälfte des internen eMMC Speichers (16 GB) vorhanden. Die zwei HDMI-Anschlüsse bleiben jedoch bestehen. Zudem kann der Speicher nur noch via USB 3.0/2.0, oder extern über SATA erweitert werden. Eine interne Festplatten-Lösung ist bei dem Modell nicht vorgesehen. Das wichtigste, die neuen Features und Standards beherrscht der Zidoo Z9x jedoch aus dem Effeff.
Fazit:
Wir finden, Zidoo hat mit seinem Lineup-Refresh alles richtig gemacht. Der Z1000 Pro und dessen kleinen Brüder bekommen endlich Dolby Vision und HDR10+, zudem spricht uns das Design des Z10 Pro und Z9x definitiv mehr an. Verfügbar sind die neuen Geräte übrigens ab dem 18. August 2020. Ausführliche Details zu den neuen Modellen findet ihr unter nachfolgenden Links:
Schräge Angelegenheit: Ein Gamer konnte bereits über eine Resale-Website einen Controller der Xbox Series X in der Farbe Weiß ergattern. Die Verpackung bestätigt dabei offiziell die Existenz der Xbox Series S.
Der Twitter-Nutzer Zak S konnte den Controller über die Site OfferUp ergattern. Offenbar war sich der Verkäufer nicht bewusst, was er da verramschte, denn der Preis habe bei nur 35 US-Dollar gelegen. Wie das Eingabegerät in die Hände des Verkäufers gelangt sein könnte, lässt sich nur spekulieren.
Spannend ist nicht nur der Controller an sich, denn auf der Verpackung wird eben nicht nur auf die Kompatibilität zur Xbox Series X, sondern auch zur Xbox Series S verwiesen. Die zuletzt genannte Konsole wurde noch nicht offiziell bestätigt. Sie soll einem günstigeren, weniger leistungsfähigen Ableger der Xbox Series X entsprechen – quasi der Ersatz für die Xbox One S, während die Xbox Series X der Nachfolger der Xbox One X wäre.
Die Verpackung des neuen Controllers
Es könnte sich hier natürlich um einen Fake handeln, aber mehrere Kollegen, unter anderem The Verge, sind der Ansicht, dass die Fotos tatsächlich den Controller der kommenden Xbox Series S bzw. Xbox Series X zeigen. Kürzlich gab es einen ähnlichen Leak eines weißen Controllers, sodass da wohl einige Mitarbeiter von Microsoft aktuell etwas unachtsam sind.
Xbox Series S soll leistungsschwächer aber günstiger sein
Die Xbox Series S, ehemals unter dem Codenamen Lockhart unterwegs, soll 7,5 GByte RAM und eine GPU mit etwa 4 TFlops Leistung mitbringen. Die CPU sei zur Xbox Series X identisch. Angeblich wolle Microsoft die Xbox Series S noch in diesem Monat offiziell vorstellen. Vermutlich wird man diese Einstiegsversion in erster Linie zur Vermarktung des Xbox Game Pass Ultimate nutzen. So ist auch möglich, dass diese Konsole auf ein optisches Laufwerk verzichtet.
Dolby hat Version 4.0 seines Dolby Vision HDR-Algorithmus vorgestellt. Das Update versorgt Kreative mit allerlei Tools, damit Videos mit Dolby Vision noch besser aussehen können.
Update I: Netflix unterstützt ab sofort Dolby Vision 4.0. Die neue Version ist keine Voraussetzung für neue Inhalte, Titel mit Dolby Vision Version 2.9 werden auch weiterhin auf unbestimmte Zeit unterstützt.
Originalbeitrag: Dolby arbeitet hinter den Kulissen stetig daran, seine Standards Dolby Vision (Bild) und Dolby Atmos (Ton) zu optimieren. Dabei geht es in erster Linie darum, um den Filmschaffenden Programme und Tools an die Hand zu geben, damit diese das Beste aus dem Quellmaterial holen können. Parallel werden Workflows vereinfacht, Fehler behoben und eine umfangreiche Hilfe-Datenbank an die Hand gegeben. Version 4.0 des Dolby Vision Algorithmus setzt auch genau bei diesen Punkten an und bietet vor allem Coloristen viele neue Möglichkeiten, um die Bilddarstellung von Dolby Vision-Inhalten weiter verbessern zu können.
Feinabstimmung für Dolby Vision HDR
Verbesserungen gibt es vor allem bei der Feinabstimmung. Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Farbgewichtung und sogar Optimierungen der Farbsättigung in 6 verschiedenen Sekundärbereiche können ab sofort für jeden Frame einzeln optimiert werden. Es gibt auch eine Option um das Abrollen der Glanzlichter, wenn Details z.B. nicht gewollt sind, weil diese eher Bildfehlern/Artefakten gleichen. Im Endeffekt wird den Profis endlich alles an die Hand gegeben, um das bestmögliche Bild im Rahmen eines Dolby Vision-Workflows zu erarbeiten. Jetzt müssen die neuen Funktionen und Tools nur noch richtig eingesetzt werden.
Alles an einem Platz: Die Feinabstimmung für Dolby Vision Frames ist in einem Tab untergebracht || Bild: Dolby / Davinci Resolve 16
Nur für neue Geräte + Streaming
Gute Nachrichten werden jedoch meist von Schlechten begleitet. Wie es sich aus der offiziellen Dokumentation zur Dolby Vision Version 4.0 herausliest, werden die Bildverbesserungen, selbst wenn diese in vielen Fällen nur subtil ausfallen werden, nur im Bereich Streaming angewandt werden und auch hier nur bei neueren Geräten, wie z.B. den OLED TVs von LG Electronic ab 2019. Fernseher anderer Hersteller sollen erst ab dem Modelljahr 2020 für Dolby Vision V4.0 fit sein. „Alte“ 4K Blu-ray Player werden weiterhin nur mit Version 2.9 von Dolby Vision laufen. Entsprechend gibt es für die Coloristen eine einfache Möglichkeit, aus den Metadaten V4.0 eine Variante für Version 2.9 zu erstellen um auch ältere Formate und Hardware versorgen zu können.
Das Webinar mit allen Informationen kann hier eingesehen werden. Vielen Dank an Leser Berti für den Hinweis!
„Der Herr der Ringe“ sowie „Der Hobbit“ werden auf Ultra HD Blu-ray in 4K erscheinen. Allerdings sollen beide Trilogien offenbar erst 2021 auf den Markt kommen.
Herr der Ringe Trilogie (Extended Edition) vorbestellen:
Update: „Der Herr der Ringe: Die Spielfilm Trilogie“ und „Der Hobbit: Die Spielfilm Trilogie“ erscheinen am 3. Dezember 2020 auf 4K Blu-ray! Alle Infos dazu hier!
Nach „Zurück in die Zukunft“ nahen bereits zwei weitere, große Filmtrilogien auf Ultra HD Blu-ray: „Der Herr der Ringe“ sowie „Der Hobbit“. Wir hatten Anfang des Jahres über den aktuellen Stand der Dinge zu den Veröffentlichungen berichtet. Damals gab es Gerüchte zu dem Veröffentlichungsdatum. Einige Quellen gingen davon aus, dass die Fantasy-Blockbuster im Oktober 2020 erscheinen könnten. Eine offizielle Ankündigung fehlt bis heute. Nun mehreren sich die Hinweise auf einen Release im nächsten Jahr.
Laut Bill Hunt von The Digital Bits sei das Remaster der Filmreihen aktuell nur etwa zur Hälfte abgeschlossen. Dadurch sei eine Veröffentlichung im Oktober 2020 extrem unwahrscheinlich. Auch zu den Feiertagen 2020 wäre das sehr, sehr knapp. Da nicht nur Regisseur Peter Jackson, sondern auch Warner Bros. hohe Standards anlegen dürften, sei realistisch gesehen frühestens Anfang 2021 mit einer Veröffentlichung der Ultra HD Blu-rays zu rechnen.
Die gute Nachricht: Offenbar ist beabsichtigt direkt die Kinofassungen und die Extended Cut in einem Gesamtset zu veröffentlichen. Das betrifft sowohl „Der Herr der Ringe“ als auch „Der Hobbit“. Das wäre ein erheblicher Fortschritt zur ersten Blu-ray-Veröffentlichung: Anno dazumal erschienen, sehr zum Ärger der Fans, zunächst nur die Kinofassungen. Bill Hunt will seine Informationen im Übrigen direkt von Mitarbeitern erhalten haben, die am Remaster beteiligt seien.
„Mittelerde 4K Collection“: Wie viel wird sie kosten?
Warner Bros. wird es sich sicherlich nicht entgehen lassen, die Fans mit neuen Editionen ordentlich zu melken. Vermutlich dürfte man sowohl eine Gesamtedition mit beiden Trilogien auf den Markt bringen als auch Dreier-Sets mit jeweils „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“. Laut Bill Hunt investiere Warner Bros. aber viel Zeit und Mühe in das Remaster, das konkret bei Weta in Neuseeland erstellt werde.
Sobald es weitere, offizielle Neuigkeiten gibt, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden. Beispielsweise wäre natürlich gut zu wissen, mit welchem Preis wir für die Fantasy-Klassiker rechnen müssen.