Sky stellt aktuell einiges bei seinem Angebot um. Nun führt man aktuell das brandneue Entertainment & Cinema Ticket ein.
Wie der Name es schon andeutet, so deckt das neue Entertainment & Cinema Ticket von Sky Deutschland für euch Filme und Serien ab – beispielsweise auch die Sky Originals und exklusive HBO-Serien sowie Blockbuster jüngeren Datums. Monatlich zahlt ihr für dieses Ticket 14,99 Euro. Seid ihr Neukunde, dann könnt ihr sogar noch etwas mehr sparen. Denn im ersten Monat erhaltet ihr dann einen Preisvorteil über 25 %.
Laut Sky habe man zeitgleich zu dem neuen Sky Entertainment & Cinema Ticket auch eine verbesserte Download-Funktion (bald verfügbar) entwickelt. Ebenfalls sei der Buchungsprozess vereinfacht worden und es gebe nun eine optimierte Benutzeroberfläche. Über die neuen Pakete und Veränderungen hatten wir ja auch schon an dieser Stelle für euch berichtet. Auch Sky Q wird in diesem Zusammenhang generalüberholt. Das Sky Ticket ist natürlich eine praktische Alternative, da es monatlich abonnierbar ist und den Zugriff via Streaming erlaubt.
Als Beispiele für die verfügbaren Inhalte nennt man „Gangs of London“ (ab 23. Juli), „Perry Mason“ und „Rick & Morty“, sowie „Joker“, „Der Fall Collini“ und „Zombieland – Doppelt hält besser“. Die neue Oberfläche soll die Inhalte dabei für euch stärker segmentierten und nach Relevanz ordnen. Sky erklärt: „Mit dem neuen Sky Ticket wird es jetzt noch einfacher, exklusive Sky Serien und die neuesten Kinoblockbuster zu streamen. Wir haben beides erstmals in einem Ticket und mit einer optimierten Bedienoberfläche zusammengeführt.“
Sky gerät immer stärker unter Druck
Dass Sky sein Angebot aktuell Schritt für Schritt reformiert, hat natürlich seine Gründe: In der Corona-Krise hat man vermutlich viele Abonnenten verloren, da das Sport-Programm flöten gegangen ist – für viele Menschen das wichtigste Argument für das Abonnement. Denn im Bezug auf Filme und Serien steht Sky arg unter Druck, da mit Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und Co. Streaming-Anbieter viel Druck aufbauen.
Wir sind der Meinung: Sky sollte nun allerdings endlich zusehen über das Sky Ticket auch 4K-Streams anzubieten. Aktuell klebt man da immer noch bei 1080p fest, was nicht mehr wirklich zeitgemäß ist.
Amazon Prime Video bietet ja auch diverse, kostenpflichtige Channels an. Nun hat man auch die öffentlich-rechtlichen Programme in seinen Live-TV-Bestand aufgenommen – ohne Mehrkosten!
Allerdings sollte das natürlich selbstverständlich sein – schließlich zahlt man in Deutschland ohnehin bereits den monatlichen Rundfunkbeitrag. Da wäre es frech, würde Amazon für die Fernsehsender nochmals einen Obolus erheben. Nun habt ihr jedenfalls über den Live-Bereich von Amazon Prime Video Zugriff auf nicht nur ARD und ZDF, sondern beispielsweise natürlich auch auf KIKA, Arte, WDR und Co. – allesamt in HD.
ARD, ZDF & Co. Live TV via Prime Video
Diese Übersichtsseite zeigt euch die einzelnen Kanäle der öffentlich-rechtlichen Sender im Web an. Aber ihr habt auch direkt über beispielsweise einen Amazon Fire TV 4K Zugriff. Wer also das Live-Programm über diesem Weg nutzen möchte, erhält hier eine bequeme Option. Diese Option macht es im Grunde noch unverständlicher, dass sich ARD und ZDF so sehr gegen die Abschaltung der SD-Ausstrahlung sträuben, die gerade erst von 2021 auf 2024 verschoben wurde und eigentlich Geld einsparen sollte. Da kann man die Schwurbeleien der Intendanten, die nicht gerade über knappe Gehälter klagen können, aber stets vom Sparen schwadronieren, noch ein Stück weit weniger nachvollziehen.
Kürzlich kündigte das ZDF im Übrigen auch an, seine Online-Aktivitäten ausbauen zu wollen – unter anderem auch mit Exklusivinhalten. So liegt das Problem von ARD, ZDF und Co. zwar nicht in der Finanzierung, die durch den Rundfunkbeitrag gedeckt wird, sondern in der schwindenden Relevanz. Denn gerade jüngere Zuschauer wenden sich immer stärker komplett vom linearen Fernsehen ab – und damit auch vom öffentlich-rechtlichen Programm.
Wann stellen die öffentlich-rechtlichen Sender auf UHD um?
Viele Zuschauer fragen sich, wann die öffentlich-rechtlichen Sender auf Ultra HD / 4K umstellen könnten. Immerhin haben sie ja kein Finanzierungsproblem und hätten somit die Chance mit Planungssicherheit nach vorne zu preschen. Doch durch die Aufrechterhaltung der SD-Ausstrahlung dürfen sich etwaige technische Umstellungen wohl weiter nach hinten schieben.
Der SR5015 eröffnet das neue SR-Lineup von Marantz und ist zudem eines der erschwinglichsten Modelle, dass mit einer HDMI 2.1 Schnittstelle ausgestattet ist. Was der SR5015(DAB) alles kann, liest du hier!
Eine vorneweg, den SR5015 gibt es als reinen AV-Verstärker oder als AV-Receiver mit integriertem DAB-Radioreceiver. Letzterer wird unter dem Namen SR5015DAB geführt. Das ist auch der einzige Unterschied zwischen den beiden Varianten, der sich auch im Preis widerspiegelt. Der Marantz SR5015 kommt ab September 2020 für 899 Euro in den Fachhandel, für die Digitalradio-Variante SR5015DAB zahlt man 929 Euro – erhältlich ab Oktober 2020. Die nachfolgenden technischen Spezifikationen gelten somit für beide Ausstattungs-Varianten.
SR5015 mit Dolby Atmos und DTS:X
Beim SR5015(DAB) handelt es sich um einen AV-Verstärker/Receiver mit einer diskreten 7.2 Kanal Verarbeitung. Die maximale Leistung beträgt 180 Watt, jedoch nur bei einer Ansteuerung eins Kanals (6ohm, THD: 1%). Werden mehrere Kanäle adressiert, sinkt die Ausgabeleistung entsprechend (100 Watt, bei 2 Kanälen, 8Ohm, 20Hz-20kHz, THD: 0.08% usw.). Wer sich vorrangig für eine Surround-Sound-Lösung interessiert, ist mit diesem Modell gut beraten. Es ist jedoch auch möglich, 3D-Soundformate wie Dolby Atmos oder DTS:X in einem 5.1.2 Setup wiederzugeben. Ebenso mit dabei ist die Dolby Atmos Height Virtualization und DTS Virtual:X, welche Surround-Klangspuren mit Höheninformationen anreichern und dem Nutzer so ein 3D-Klangerlebnis bescheren.
Der SR5015 hat einen HDMI 2.1 Eingang sowie zwei Ausgänge für 4K/120p und 8K/60p Signale
HDMI 2.1 für 4K/120p und 8K/60p
Das wichtigste Upgrade im 2020-Lineup ist die Integration einer HDMI 2.1 Schnittstelle. Der SR5015 sowie der SR5015DAB verfügen über einen HDMI 2.1 Eingang und zwei HDMI 2.1 Ausgänge, die das Durchschleifen (Passthrough) von 4K/120p und 8K/60p Signalen ermöglicht. Wie alle SR-Modelle aus 2020, verfügen die AV-Verstärker auch über eine 8K Upscaling-Funktion für HD- und 4K-Inhalte. Insgesamt besitzen die Geräte sechs HDMI-Eingänge und zwei HDMI-Ausgänge, alle mit HDCP 2.3. Mit der neuen Schnittstelle finden auch unzählige neue Features ihren Weg auf den Marantz SR5015 / SR5015DAB.
Das Anschluss-Terminal auf der Rückseite des SR5015
Unterstützt werden z.B. alle wichtigen HDR-Formate wie HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision, mit 4:4:4 Chroma und erweitertem BT.2020 Farbraum. Besonders für Gamer interessant ist VRR (Variable Refresh Rate), ALLM (Auto Low Latency Mode) und QTF (Quick Frame Transport). Spiele lassen sich damit mit reduzierten Latenzen und ohne Bildruckler/Schlieren darstellen. Das Wiedergabegerät (TV oder Projektor) muss dafür jedoch ebenfalls VRR unterstützen.
Die Front des Marantz SR5015, hier in der silbernen Variante
Ein weiteres Highlight-Feature ist eARC (enhanced Audio Return Channel). Über den Haupt-HDMI-Ausgang lassen sich damit unkomprimierte Audioformate wie Dolby Atmos oder DTS:X vom Fernseher (Netflix, Prime Video) über eine HDMI-Verbindung zurück an den AV-Receiver leiten.
Audiophile Features
Audiophile Anwender freuen sich über die Verarbeitung von verlustfreien Audioformaten wie ALAC, FLAC, WAV usw. mit bis zu 24 Bit/192 kHz. Marantz verspricht dank HDAM-Technologie (Separate Platinen für alle Kanäle), AKM AK4458 32-Bit-D/A-Wandler, Hybrid-PLL-Clock-Jitter-Reducer einen dynamischen und detailreichen Klang, so wie er vom Künstler beabsichtigt wurde. Als akustische Signalquellen dienen unter anderem Streaminganbieter wie Spotify Free & Premium, Amazon Music HD, Tidal usw. Audioinhalte können finden auch via Bluetooth oder AirPlay 2 ihren Weg auf den SR5015 / SR5015DAB.
Ein Blick ins innere des SR5015 offenbart die Video-Einheit (schwarzer Lüfter), dass HEOS-Modul (silberner Lüfter mitte) und die DSP und DC-Chipssätze auf der rechten Seite
In diesem Zuge muss man auch die hauseigene Multiroom-System HEOS erwähnen, dass die Verteilung von Audioquellen über das Heimnetzwerk an kompatible Lautsprecher und Soundsysteme ermöglicht. Das ganze kann auch über die kostenlose HEOS-App gesteuert werden. Und wer möchte, kann den SR5015 auch über Sprachassistenten wie Amazon Alexa, Google Assistant oder Siri steuern.
SR5015 Preis & Verfügbarkeit
Marantz hatte vor kurzem sein neues SR-Lineup 2020 vorgestellt. Der SR5015/DAB (7.2) eröffnet das neue Segment mit HDMI 2.1 Schnittstelle. Darüber angesiedelt der SR6015 (9.2), SR7015 (9.2) und das Flaggschiff SR8015 (11.2). Wer sich für eines der darüber angesiedelten Modelle entscheidet, der wird unter anderem mit IMAX Enhanced, Auro 3D oder DTS:X Pro versorgt.
Im Lieferumfang des SR5015 befindet sich neben dem AV-Verstärker/Receiver eine Fernbedienung sowie ein Einmessmikrofon für die Audyssey MultEQ XT Raumkalibrierung. Erhältlich ist der Marantz SR5015 für 899 Euro (UVP) ab September 2020, die DAB-Variante (SR5015DAB) folgt im Oktober für 929 Euro (UVP).
Die ARD wollte eigentlich die SD-Ausstrahlung am 12. Januar 2021 abschalten. Doch die Pläne haben sich geändert und man will an der veralteten Technik festhalten.
Das dürfte Wasser auf die Mühlen derjenigen gießen, welche dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk Ineffizienz vorwerfen: Ursprünglich wollte die ARD aus Kostengründen die SD-Ausstrahlung via Satellit nächstes Jahr einstellen. Zeitgemäß ist die Standardauflösung ohnehin nicht mehr und die ARD gab selbst an, dass man das Gros der Zuschauer längst in HD erreiche. Außerdem hatte die KEF keine weiteren Gebührengelder für die SD-Ausstrahlung genehmigt.
Es kommen nun mehrere Faktoren zusammen, welche die SD-Abschaltung ausgebremst haben. Zum einen sei in der Corona-Krise keine gute Informationskampagne zum Thema möglich. Zusätzlich unterbreitete SES Astra sowohl ARD als auch ZDF wohl attraktive Sonderkonditionen, damit die Transponder nicht noch leerer werden. Wir sprechen hier offenbar über eine Verlängerung der SD-Ausstrahlung bis 2024.
SD-Ausstrahlung wird wohl durch Einsparungen bei UHD-Technik möglich
Sparen könnten ARD und ZDF natürlich beim opulenten Verwaltungsapparat oder den exorbitanten Gehältern der Intendanten und dem Rest der Spitze. Doch wo oft besonders oft das Wort „Sparen“ in den Mund genommen wird, sind immer andere gemeint. Möglich ist also derzeit, dass ARD und ZDF die verlängerte SD-Ausstrahlung dadurch finanzieren, dass sie die erweiterte Einführung von Ultra HD auf die lange Bank schieben.
Die großen Privatsender strahlen allerdings ebenfalls weiterhin in SD aus. Sie verschlüsseln ihre HD-Signale und sind seit 2009 mit höherer Auflösung nur gegen einen Obolus zu empfangen. Offenbar entscheiden sich aber immer noch viele Deutsche dagegen und begnügen sich dann schlichtweg mit SD. Da die Werbefinanzierung auf einen möglichst breiten Zuschauerkreis angewiesen ist, muss man quasi die SD-Ausstrahlung weiterführen.
Die geringe Zahlungsbereitschaft führte auch schon dazu, dass Diveo und Freenet die Vermarktung im Sat-Bereich aufgegeben haben. HD+ hingegen hält sich bedeckt zu Abonnenten zahlen. Etwas besser sieht es im Bereich DVB-T2 aus, denn da haben die Nutzer keine Wahl. Im Bereich Kabel und IPTV werden die Zusatzkosten in den Anschlusskosten quasi versteckt.
In Österreich passiert etwas Interessantes: Die beiden Ketten MediaMarkt und Saturn verschmelzen miteinander – zu… MediaMarkt!
MediaMarkt und Saturn gehören zum selben Mutterkonzern, der MediaMarktSaturn Retail Group bzw. handelsrechtlich betrachtet der Media-Saturn-Holding GmbH. Das sorgt auch in Deutschland manchmal für Spekulationen darüber, ob es nicht sinniger wäre, die Ketten zusammenzulegen. Zumal der Druck durch den Online-Handel dafür gesorgt hat, dass die Ketten vor schwierigen Zeiten stehen. Auch die Corona-Krise hat dazu ihr Übriges getan.
In Österreich zieht man bereits die Konsequenz: MediaMarkt und Saturn verschmelzen dort zu… MediaMarkt. So werden die 15 österreichischen Standorte von Saturn in Filialen von MediaMarkt umgewandelt. Dieser Prozess soll bereits Anfang August beginnen und dann Ende September abgeschlossen sein. Ab dem 1. Oktober 2020 würden die ehemaligen Saturn-Märkte demnach als MediaMarkt-Filialen auftreten. Die Marke Saturn wäre damit in Österreich Geschichte.
MediaMarkt will dann fortan 52 Märkte in Österreich betreiben – mit rund 2.900 Mitarbeitern. Dadurch sollen 80 % aller Österreicher weniger als 20 Minuten von einem MediaMarkt entfernt wohnen. Man gibt an, dass die Zusammenführung es ermöglichen werde, effizienter zu arbeiten und dynamischer im Wettbewerb zu agieren. Davon sollen am Ende auch die Kunden profitieren.
Keine ähnlichen Schritte für Deutschland geplant
Mit nur rund 15 Filialen war Saturn in Österreich also nicht so breit aufgestellt wie in Deutschland. Da MediaMarkt über mehr Ladengeschäfte verfügt, ergibt es durchaus Sinn, dass jene Marke dann bei unseren Nachbarn weiter existieren darf. Es werden sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Saturn-Kunden von MediaMarkt übernommen. Das heißt, alle Verträge und Ansprüche im Hinblick auf etwa die Gewährleistung bleiben erhalten.
Das Kundentreueprogramm von Saturn, die SaturnCard wird wiederum in das von MediaMarkt eingegliedert. Ebenfalls will man die Onlineshops logischerweise zusammenlegen. Ob für Deutschland langfristig ein ähnlicher Schachzug anstehen könnte, steht natürlich in den Sternen.
Der Leiter der Xbox-Sparte, Phil Spencer, will Spekulationen entkräften, laut denen die Xbox One die Xbox Series X ausbremsen könnte. Denn alle First-Party-Spiele werden zunächst für beide Konsolen veröffentlicht.
Laut Spencer habe es sich da nun zu einem Meme entwickelt, dass einige Spieler annähmen, die parallele Entwicklung für die Xbox One werde die Xbox Series X ausbremsen. Laut dem Kopf der Xbox-Marke sei das aber keineswegs der Fall. Spencer zieht Vergleiche zum PC: Auch hier würden Entwickler eine extrem breite Hardwarebasis abdecken. Dennoch sei es stets die PC-Version, welche in Sachen Grafikqualität die Konsolen in den Schatten stelle. Da werde gewiss auch nicht die Xbox One dafür sorgen, dass die Xbox Series X nun ausgebremst werde.
Vielmehr erklärt der Microsoft-Manager, dass Spieler auf diese Weise profitieren würden: Microsoft gehe es nicht darum eine bestimmte Plattform in den Vordergrund zu stellen. Es sei stets der Spieler das Zentrum der Strategie. Und jener solle die Wahl haben, ob er an einer Xbox One oder einer Xbox Series X seine Titel genieße. Klar wird aber auch, dass Microsoft sich bereits auf eine Zukunft ohne Konsolen-Hardware vorbereitet und stattdessen mehr und mehr Dienste wie den Xbox Game Pass ins Zentrum rücken möchte.
Xbox Series X: Diese Badge kennzeichnet kompatible Titel
Dennoch betont Spencer, dass die Xbox Series X natürlich die leistungsfähigste Konsole auf dem Markt sein werde (abermals ein kleiner Seitenhieb auf die PlayStation 5) und die Entwickler sich schon darauf freuen sich an ihr auszutoben. Da könne und wolle Microsoft sie auch gar nicht zurückhalten. Man profitiere schlichtweg von den Erfahrungen, welche die Entwickler mit der Optimierung für unterschiedliche Hardware im PC-Segment gesammelt hätten.
Sony bevorzugt eine klare Trennung
An diesem Punkt weicht Sonys Strategie rund um die PS5 von Microsofts enorm an. So wollen die Japaner die Konsolengenerationen klar voneinander abtrennen. Spiele wie „Horizon: Forbidden West“ bleiben daher der PS5 vorbehalten. Sony wünscht sich, dass möglichst viele PS4-Besitzer rasch das Upgrade zur PS5 vornehmen. Microsoft scheint es mehr darum zu gehen allgemein die Spieler an die Xbox-Marke zu binden – unabhängig von der spezifischen Konsole.
Samsung Electronics hat damit begonnen den „Filmmaker Mode“ via Firmware-Update auf seine 2020 QLED Fernseher in den USA auszurollen. In Europa steht das Update immer noch aus.
Der Filmmaker Mode wurde im August 2019 von der UHD Alliance vorgestellt. Der Bildmodus soll dem Zuschauer die „kreative Vision“ der Filmemacher vermitteln. Wird dieser ausgewählt, werden optimale Bildeinstellungen für das jeweilige TV-Modell geladen und Bildverbesserde Algorithmen wie z.B. eine Zwischenbildberechnung deaktiviert. Damit soll gewahrt werden, dass die filmischen Meisterwerke vom Zuschauer so wahrgenommen werden, wie sie von bekannten Regisseuren wie Christopher Nolan, Martin Scorsese oder James Cameron vorgesehen waren. Denn sind wir einmal ehrlich, die voreingestellten Bildmodi vieler TV-Modelle sind weit entfernt von einer optimalen Darstellung.
In den USA, steht der Filmmaker Mode nach der Installation des Firmware-Updates 1301.5 über die Bildeinstellungen zur Verfügung. Unterstützt werden alle 8K und 4K QLED Fernseher sowie die „The Frame“ Lifestyle TVs aus dem Jahr 2020 (Q950T, Q800T, Q90T, Q80T, Q70T, Q60T und LS03T – The Frame). Selbst wenn sich „Filmmaker Mode“ nach viel anhört, im Endeffekt bekommt man ein Bild präsentiert, welches einer kalibrierten Darstellung nah kommen soll. Der Filmmaker Mode ersetzt jedoch in keinem Fall eine professionelle Kalibrierung.
Optimierte Darstellung für HDR und SDR-Quellen
Der neue Bildmodus kann bei den betroffenen TV-Geräten von Samsung automatisch oder manuell aktiviert werden. Der QLED schaltet automatisch um, sobald Inhalte, die mit einem entsprechenden Flag versehen sind, über das Gerät abgespielt werden. Unterstützt werden übrigens nicht nur HDR-Quellen, auch Filme und Serien in SDR können von dieser Einstellung profitieren. Neben Samsung unterstützen auch LG, Panasonic und Philips den neuen Filmmodus. Philips muss das Feature jedoch noch via Firmware-Update freischalten.
Zuletzt aktualisiert am 5. Oktober 2026 um 11:16 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
LG verteilt ab sofort ein Update für seine OLEDs der Reihen CX und GX. Die TVs werden damit für AMD FreeSync Premium gerüstet.
FreeSync Premium erlaubt es dann, an den CX und GX aus dem Jahr 2020 parallel AMD FreeSync und HDR zu verwenden. Wichtig ist das vor allem dann, wenn ein entsprechender Gaming-PC an einen der Fernseher angeschlossen wird. Das neue Firmware-Update (03.10.20) wird ab sofort sowohl in den USA als auch in Europa verteilt. Versprochen hatte die Südkoreaner diese Aktualisierung bereits auf der CES 2020 im Januar.
Damit kann LG nun die breiteste Unterstützung für unterschiedliche VRR-Standards für sich verbuchen: Die aktuellen OLED-Modelle des Herstellers sind nun nämlich sowohl für HDMI VRR und Nvidia G-Sync als auch eben AMD FreeSync Premium bereit. VRR (Variable Refresh Rates) ist für Spieler wichtig, wenn unkonstante Bildraten anliegen. Dann kann über diese Technik ein störendes Stottern des Bildes vermieden werden.
LG CX: Der OLED-TV mit 48 Zoll
Die LG-OLEDs unterstützen in diesem Bezug einen Bereich von 40 bis 120 Hz, um ungleichmäßige Framerates zu kompensieren. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass auch die BX und ZX des Unternehmens noch ein Upgrade auf AMD FreeSync Premium erhalten werden. Aktuell ist aber noch offen, wann LG die neue Firmware für jene TVs veröffentlichen wird.
AMD FreeSync Premium hat einen kleinen Haken
Aktuell gibt es wohl einen kleinen Bug: So berichten einige Nutzer, dass nach der Aktivierung von AMD FreeSync am entsprechenden Anschluss leider kein Dolby Vision mehr verarbeitet werde – auch dann nicht, wenn FreeSync nicht aktiv sei. Dolby Vision funktioniere dann erst wieder, sobald FreeSync ausgeknipst wurde.
Die neue Firmware 03.10.20 enthält auch Optimierungen für Apple AirPlay 2. Sollte für euch das Update noch nicht zur Verfügung stehen, dann wartet einfach ein wenig ab. So dürfte LG die Aktualisierung für die CX und GX schrittweise für alle Nutzer ausrollen.
Ubisoft hat im Rahmen seines Online-Events Ubisoft Forward neue Spiele vorgestellt. So erscheinen noch 2020 „Watch Dogs: Legion“ und „Assassin’s Creed Valhalla“ für die Xbox Series X und PlayStation 5.
„Watch Dogs: Legion“ kommt dabei bereits am 29. Oktober 2020 auf den Markt. Dieses Datum liegt aller Voraussicht nach noch vor dem Erscheinen der Next-Generation-Konsolen. Allerdings hat Ubisoft da gute Nachrichten für Spieler: Denn alle vorgestellten Next-Generation-Titel werden an der Xbox Series X Smart Delivery unterstützen und auch an der PlayStation 5 ein Upgrade von der PS4-Version erlauben.
„Watch Dogs: Legion“ spielt in einem London der nahen Zukunft, welches von privaten Sicherheitsunternehmen beherrscht wird. Ihr könnt Teil der Revolution sein, die sich auch gegen die organisierte Kriminalität richtet. Dabei könnt ihr im Grunde jeden Passanten für euer Team rekrutieren. „Watch Dogs: Legion“ wird hardwarebeschleunigtes Direct-X Ray-Tracing auf der Xbox Series X unterstützen und zusätzlich vollen Ray-Tracing-Support auf PCs mit Nvidia-Geforce-RTX-Karten bieten. Zur PS5 sagt Ubisoft aber leider diesbezüglich noch nichts, vielleicht lässt man wegen des Leistungsunterschieds also das Ray-Tracing weg.
„Watch Dogs: Legion“ erscheint am 29. Oktober 2020 für Xbox One, Playstation 4, Stadia sowie für Windows PCs über den Epic Games Store und Uplay. Das Spiel wird ebenfalls auf UPLAY+ im Abonnement verfügbar sein. Geplant sind Standard-, Gold-, Ultimate- und Collector’s-Editionen.
Auch „Assassin’s Creed Valhalla“ erscheint noch 2020
„Assassin’s Creed Valhalla“ wiederum erscheint am 17. November 2020, was sehr nahe am gemunkelten Launch der PS5 und Xbox Series X liegen dürfte. Das Gameplay-Video zeigt bereits Entscheidungsmöglichkeiten des Spielers, welche im direkten Vergleich mit den Vorgängern eine größere Rolle einnehmen sollen. Verfügbar sein wird der Titel für die Xbox One, PlayStation 4, im Epic Games Store und Ubisoft Store auf Windows PC, sowie auf UPLAY+ und Stadia. Auch hier nutzt Ubisoft Smart Delivery für die Xbox Series X und wird ebenfalls ein Upgrade für PlayStation-Besitzer kredenzen.
Abermals sind unterschiedliche Editionen, Standard, Gold, Ultimate und Collector’s, geplant. Spannend ist, dass der Launch von „“Assassin’s Creed Valhalla“ so nahe an der Veröffentlichung von „Cyberpunk 2077“ liegt. Ob sich das womöglich auswirken wird oder man noch eine Verschiebung ansetzt?
Dann kommt da auch noch „Far Cry 6“, in welchem der „Breaking Bad-„Darsteller Giancarlo Esposito den Schurken mimt. Das Spiel wird auf der fiktiven Inselnation Yara angesiedelt sein, welche ihr natürlich von der Diktatur befreien sollt. Auf den Markt kommt das Spiel am 18. Februar 2021 für die Xbox Series X, Xbox One, PlayStation 5, PlayStation 4, Stadia, im Epic Games Store und Ubisoft Store für Windows-PCs, sowie auf Uplay+. Als Editionen sind Standard, Limited, Gold, Ultimate und Collector’s geplant.
Die öffentlich-rechtlichen Programme sind auch online immer aktiver. Das ZDF will sein Engagement da in Zukunft noch stark ausbauen.
Dies kann und sollte man durchaus kritisch sehen: So hagelte es für die immer weitschweifigeren Online-Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Programme etwa von privatwirtschaftlichen Konkurrenten schon viel Kritik. Demnach hätten ARD, ZDF und Co. einen unfairen Vorteil, da sie nicht auf Umsätze angewiesen seien und sich durch die Gebühren finanzieren könnten. Online würden die Programme sowohl mit Fernsehsendern als auch den Webportalen von Printmedien und anderen Anbietern in Konkurrenz treten – mit dem besagten Wettbewerbsvorteil.
Auch zahlen am Ende natürlich die Haushalte für die Online-Expansion, sodass immer die Frage lauten muss, ob dies angemessen ist. Doch zuzugeben ist, dass es für die TV-Sender ein Balanceakt ist. Denn das lineare Fernsehen verliert bei jüngeren Zielgruppen immer stärker an Relevanz. Um also zukunftsfähig zu bleiben, bleibt den öffentlich-rechtlichen Anstalten kaum ein anderer Weg, als ins Internet zu blicken. Sicherlich hat der Fernsehrat auch deswegen nun das Telemedienänderungskonzept des ZDFs einstimmig genehmigt.
Laut ZDF sei es dadurch nun möglich, exklusive Online-Inhalte zu erstellen und auch die Verweildauer im Netz zu erhöhen. Auch die Verbreitung der Inhalte über Drittplattformen sei zulässig – also beispielsweise über die Zusammenarbeit mit den Privatsendern. Der Vorschlag vom 26. Februar 2020 entspreche den Voraussetzungen des § 11 f Abs. 4 Rundfunkstaatsvertrags.
ZDF lobt seine Wissens- und Bildungsinhalte selbst
Freilich ist man dann eifrig dabei sich selbst auf die Schulter zu klopfen, denn die Vorsitzende des ZDF-Fernsehrates, Marlehn Thieme, bekräftigt: „Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig öffentlich-rechtliche Wissens- und Bildungsinhalte sind – und auch ihre digitale Verfügbarkeit. Der Fernsehrat hat in seinen Beratungen für das neue Telemedienkonzept u.a. darauf hingewirkt, dass die Archivfunktion für ZDF-Inhalte ausgeweitet und bildungsrelevante Beiträge möglichst unbegrenzt angeboten werden dürfen.“
Dies kann man sicherlich bekräftigen, Kritikpunkt dürften eher die Unterhaltungsinhalte sein, welche von den öffentlich-rechtlichen Sendern für enorme Budgets produziert werden und dennoch international nicht ansatzweise konkurrenzfähig sind, wenn man da beispielsweise mit der BBC vergleicht. Das Telemedienänderungskonzept muss nun allerdings noch durch die Rechtsaufsicht geprüft werden, bevor es gemeinsam mit der Begründung des Fernsehrates im Internetauftritt des ZDF veröffentlicht werden darf.