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Fox veröffentlicht „Daniel Craig 4K Collection“ mit Dolby Vision HDR!

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20th Century Fox veröffentlicht die „James Bond: Daniel Craig Collection“ auf 4K Blu-ray mit HDR10 und Dolby Vision HDR. Das Konkurrenzformat HDR10+, welches von Fox fokussiert wurde, wird wohl nicht berücksichtigt. 

Ist das der letzte Sargnagel für HDR10+? Aus der US-Pressemitteilung lässt sich herauslesen, dass die „James Bond: Daniel Craig Collection“ auf 4K Blu-ray (Release: 24. Oktober 2019) neben HDR10 auch das dynamische HDR-Format Dolby Vision unterstützt und zwar für alle vier Filme. Die Informationen wurden von Fox und MGM (Metro-Goldwyn-Mayer) veröffentlicht. Das dynamische Format erlaubt die Anpassung der Maximalhelligkeit für jedes Bild (oder Szene) um Details in sehr hellen oder dunklen Bildbereichen zu erhalten.

Nach dem gleichen Prinzip arbeitet auch HDR10+ (Plus), was seit der Ankündigung von Samsung Electronics und 20th Century Fox als „bessere Alternative“ zu Dolby Vision beworben wurde. Über HDR10+ wird in der Pressemitteilung jedoch kein Wort verloren. Wechselt Fox jetzt doch zum etablierten Branchen-Standard Dolby Vision? Sieht fast so aus. Wir können nur hoffen, dass diese Entscheidung sich positiv auf die visuelle Präsentation der „James Bond: Daniel Craig Collection“ auswirkt. Die Filme „James Bond – Casino Royale“, „James Bond – Ein Quantum Trost“, „James Bond – Skyfall“ und „James Bond – Spectre“ auf Blu-ray werden seit jeher von Filmfans als Referenz-Discs angesehen. Einen schlampigen oder halbherzigen 4K Transfer haben die Filme sicherlich nicht verdient.

Alita: Battle Angel unterstützte bereits Multi-HDR

Wer sich an den Fox-Release „Alita: Battle Angel“ erinnert, der weiß auch, dass der Titel damals nicht nur mit HDR10 und HDR10+, sonder ebenfalls mit Dolby Vision HDR ausgestattet war. Fox bestätigte in einem Statement, dass man den Zuschauern die bestmögliche Qualität liefern wollte, egal welchen Fernseher jemand besitzt. Uns gefällt natürlich der Gedanke, dass Fox zukünftig Entscheidungen aufgrund der Bildqualität und nicht aus „politischen“ Gründen fällt. Jetzt müsste eigentlich nur noch Samsung Electronics „einknicken“ und Dolby Vision unterstützen.

Neue Echo-Geräte von Amazon inkl. 3D-Lautsprecher, Nachtlicht, Mesh-WiFi und Echo Show 8

Amazon hat zu seinem alljährlichen Echo-Event geladen und viel neue Geräte vorgestellt. Neben einem neuen 3D-Lautsprecher (Echo Studio), neuen Echos (Standard & Dot) gibt es auch noch ein Nachtlicht, WiFi-Mesh Lösungen sowie den neuen Echo Show 8.  

Amazon findet neue Wege sich in unseren eigenen vier Wänden „einzunisten“. Auf dem Echo-Event präsentiert der Online-Gigant seine neuen Echo-Hardware-Lösungen. So gibt es z.B. eine smarte Beleuchtung „Echo Glow“ die sich auch im Kinderzimmer gut machen soll. Und mit „Amazon eero“ liefert das Unternehmen eine eigene Lösung für das heimische Mesh-Wifi. Interessant könnte vor allem der 3D-Lautsprecher „Echo Studio“ werden, der mit seinen Spezifikationen unser Interesse geweckt hat.

Echo Studio 3D-Lautsprecher

Amazon Echo Studio: Der neue High-End-Lautsprecher mit 3D-Akustik
Amazon Echo Studio: Der neue High-End-Lautsprecher mit 3D-Akustik

Na was hat Amazon denn da hübsches für uns? Ehrlich gesagt, die Amazon Echo finden wir etwas langweilig. Die Akustik der Modelle ist auch nicht berauschend. Da finden wir den neuen Amazon Echo Studio schon weitaus interessanter! Der „Kleine“ soll mit drei Mittel-Tl-Tönern, einem Hochtöner und einem nach unten ausgerichteten Subwoofer ausgestattet sein. Integrierte Mikrofone sollen den Klang an die Raumakustik anpassen.

Im Inneren des Amazon Echo Studio schlummern drei Mitteltöner, ein Hochtöner und ein 5,25 Zoll Subwoofer
Im Inneren des Amazon Echo Studio schlummern drei Mitteltöner, ein Hochtöner und ein 5,25 Zoll Subwoofer

Das Modell unterstützt sogar Dolby Atmos und kann Dank einem nach oben gerichteten Lautsprecher auch Höheninformationen simulieren. Zwei Echo Studio-Geräte lassen sich mit einem Fire TV Modell koppeln um einen Multikanal-Klang zu simulieren. Das funktioniert mit Dolby Atmos ebenso wie mit Dolby Digital 5.1 oder Stereo-Sound. Auch das Amazon Music HD Abonnement, macht mit so einem Klangkünstler deutlich mehr Sinn. Das Konzept wurde im übrigen mit den Spezialisten von Universal Music und Sony erarbeitet. Und wie sollte es anders sein, Alexa kann natürlich die Mikrofone zugreifen, um den Kunden die Wünsche von den Lippen abzulesen. Das Gerät wird ab dem 7. November 2019 ausgeliefert und kann bereits für 199 Euro vorbestellt werden.

eero WLAN-Mesh-System kommt nach Deutschland

Mit dem Amazon eero lässt sich ein verlässliches Mesh-Wifi aufbauen
Mit dem Amazon eero lässt sich ein verlässliches Mesh-Wifi aufbauen

Amazon bringt nach der Übernahme von eero deren WiFi-Mesh-System nach Deutschland. Wie in einem Baukastensystem kann sich der Kunde ein perfektes WLAN in seinem Zuhause aufbauen. Bei Bedarf werden einfach weitere Access-Points hinzugekauft. Das eero System gibt es bereits ab 109 Euro und soll das Internet zuverlässig für Streaming, Gaming und Arbeiten im Home-Office verteilen. Zudem sollen die eingebauten Sicherheitsfunktionen und automatischen Software-Updates das Heimnetzwerk schützen.

Der Amazon eero Pro bietet eine noch bessere Abdeckung dank Tri-Band-WLAN
Der Amazon eero Pro bietet eine noch bessere Abdeckung dank Tri-Band-WLAN

Die Geräte arbeiten mit der TrueMesh-Technologie, die die Verbindungen zwischen den Geräten und dem Internet intelligent weiterleiten. So werden Ausfälle, Buffering und Überlastung des Netzwerks vermieden. Die eero-Geräte gibt es für 109 Euro (einzeln) oder im Dreierpack zum Vorteilspreis für 279 Euro. Den eero Pro mit verbessertem Tri-Band-WLAN (optimal um das Internet auch außerhalb des Hauses zu nutzen) kostet einzeln 199 Euro und im Dreierpack 499 Euro.

Echo Flex – der smarte Lautsprecher für die Steckdose

Echo Flex Lautsprecher
Anstecken, verbinden – fertig! Der neue Echo Flex Lautsprecher für die Steckdose

Der Echo Flex ist Amazons günstigster Alexa-Lautsprecher. Das Gerät wird direkt in eine Standard-Steckdose eingesteckt und kostet gerade einmal 29.99 Euro. Das Gerät kommt ganz ohne störende Kabel aus und kann auch schnell an verschiedenen Steckdosen im Haus installiert werden. Der kleine Lautsprecher ist für die Stimme von Alexa optimiert, wird aufgrund der Größe natürlich Abstriche bei der Klangqualität machen müssen. Der Echo Flex ist auch eher für Räume gedacht, an denen man auf die Komfort-Funktionen von Alexa nicht verzichten möchte, jedoch keine Lust hat sich einen weiteren teuren Echo oder Echo Plus anzuschaffen. Das Gerät verfügt zudem über eine USB-Buchse an dem Smartphone, Tablet & Co. geladen werden können. Zudem lässt sich optionales Zubehör wie ein Nachtlicht oder Bewegungsmelder anschließen.

Der neue Echo Dot mit LED-Uhr

Amazon Echo Dot 2019 LCD Display
Der Echo Dot wird um ein helles LCD-Display für Uhrzeit, Temperatur, Timer und Alarme ausgestattet

Wieso nicht gleich so, wird sich der ein oder andere denken. Die Erweiterung des Echo Dot 2019 um ein helles LCD-Display, hätten wir gerne bereits in der ersten Generation gesehen. Das meistverkaufte Echo-Modell wird damit noch besser und eignet sich nicht nur für den Nachttisch, sondern auch für Arbeitsflächen. Dabei hat man immer das Display mit der Uhr in Blick. Zudem kann man sich die Temperatur anzeigen lassen. Per Sprache kann der Wecker oder Timer gestellt werden und hat man sich einen Alarm zum Aufstehen gestellt, kann man mit einem Tippen auf die Gehäuseoberfläche noch ein paar Minuten länger liegen bleiben. Der Echo Dot mit Uhr ist für 99 Euro erhältlich und wird ab dem 16. Oktober 2019 ausgeliefert.

Echo Dot in Lila

Den Echo Dot gibt es jetzt auch mit Lila Stoff
Den Echo Dot gibt es jetzt auch mit Lila Stoff

Den Echo Dot gibt es jetzt in einer neuen Farbvariation: Lila. Das wars. Erhältlich ab dem 13. November 2019 für 59.99 Euro.

Der neue Echo (3. Gen) verbessert Klang und Design

Der neue Echo Lautsprecher der 3. Generation
Der neue Echo Lautsprecher der 3. Generation

Es wird erneut Zeit für ein Upgrade. „Der neue Echo“ (3. Generation) bietet nicht nur ein neues Textildesign, sondern verbessert zudem noch denn Klang für den gewohnten Anschaffungspreis von 99 Euro. Wen es interessiert, kann seinen seinen Echo jetzt in Dunkelblau, Anthrazit, Hellgrau und Sandstein ordern. Wie der Echo Plus verfügt das Modell jetzt über einen 3-Zoll-Lautsprecher und ein „verstärktes Backvolume“, welchen den Bass stärken soll. Und wer hätte es gedacht, selbst die Mitten und Höhen sind klarer zu hören. Erhältlich ab dem 16. Oktober 2019.

Echo Show 8 mit 8 Zoll-HD-Display

Echo Show 8 mit Linsenabdeckung
Echo Show 8 mit Linsenabdeckung

Der Echo Show 8 präsentiert sich in einem neuen Design, mit knackigem 8 Zoll HD-Display sowie einer verbesserten Klangwiedergabe. Viele Kunden haben aber immer noch Bedenken, sich ein Display mit einer Kamera in den privaten Räumen aufzustellen. Damit aus dem Echo Show kein Echo Look wird, hat Amazon dem Modell eine Linsenabdeckung für die Kamera spendiert. Videotelefonie mit Freunden und Bekannten ist ebenso möglich, wie die Bespaßung mit Serien und Filmen auf Prime Video. Über den überarbeiteten Rezepte Skill von Alexa, lässt es sich noch bequemer mit audiovisueller Anleitung kochen! Erhältlich ab 21. November für 129,99 Euro!

Die Ring Stick Up Überwachungskamera

Gehört nicht zur Echo-Familie, ist aber eine interessante Addition: Ring Stick Up Überwachungskamera mit Batterie
Gehört nicht zur Echo-Familie, ist aber eine interessante Addition: Ring Stick Up Überwachungskamera mit Batterie

Die neue Ring Stick Up Cam mit integrierter Batterie gehört nicht wirklich zur Echo-Familie, sollte sie aber! Das ist sicherlich auch der Grund, wieso Amazon das Modell im Zuge seiner Echo-Vorstellung präsentiert hat. Die Batteriebetriebene (Akkupack) HD-Überwachungskamera kann überall im Haut oder außerhalb installiert werden. Über die Ring-App lässt sich so alles überwachen, was einem lieb ist. Natürlich gibt es auch Warnungen direkt aufs Handy, wenn sich in ihrer Wohnung z.B. etwas regt, obwohl keiner Zuhause sein dürfte. Die flexible Sicherheit-Lösung kostet 99 Euro und ist ab dem 23. Oktober 2019 erhältlich.

Keine Produkte gefunden.

Amazon geht ein Licht auf: Echo Glow

Die smarte Echo Glow Beleuchtung kann auch als Nachtlicht eingesetzt werden
Die smarte Echo Glow Beleuchtung kann auch als Nachtlicht eingesetzt werden

Der Markt für smarte Beleuchtungen ist in den letzten Jahre explodiert. Mit dem Echo Glow möchte Amazon einen Teil des Kuchens abbekommen. Bei dem Gerät, handelt es sich nicht um einen „typischen Echo“ mit Mikrofonen und Alexa-Sprachsteuerung, der Fokus liegt ganz auf der Licht-Funktion. Verschiedene Farben in unterschiedlichen Intensitäten und Helligkeiten lassen dem Nutzer verschiedenste Szenarien darstellen. Auch ein Disco-Party-Modus ist mit dabei. Im Kinderzimmer kann der Echo Glow als Nachtlicht fungieren, welches sich selbst langsam dimmt. Der Echo Glow ist bislang nicht für den deutschen Markt angekündigt worden. Mal sehen wie das Gerät ankommt oder ob es sich, wie die Echo Wanduhr, um den nächsten Plopp innerhalb des Echo-Kosmos handelt.

Alexa ist jetzt schneller, langsamer, leiser und diskreter

Amazon Alexa erleichtert einem das Leben, auf Kosten der Privatsphäre
Amazon Alexa erleichtert einem das Leben, auf Kosten der Privatsphäre

Der Sprachassistent Alexa (oder die Sprachassistentin) ist natürlich die treibende Kraft hinter den Amazon Echo Geräten. Das Unternehmen möchte dem Nutzer das Leben so einfach wie möglich gestalten. Dabei sollte man aber auf keinen Fall daran denken, was Amazon mit den Sprachaufnahmen alles anstellt.

Wer die Fähigkeiten von Alexa nutzt, nutzt diese laut Statistik auch intensiv. Mit neuen Features lässt sich Alexa noch besser an die persönlichen Vorgaben anpassen. Alexa spricht im Standardtempo, kann jetzt aber auch langsamer oder schneller eingestellt werden. Gesteuert wird über die Befehle: „Alexa, sprich langsamer”, „Alexa, sprich schneller” und „Alexa, sprich mit normaler Geschwindigkeit”. Es ist Abends und die Kinder schlafen bereits im Nebenzimmer? Oder die Freundin ist bereits auf dem Sofa eingeschlafen und man möchte dann doch noch die Fußball-Ergebnisse der Abendspiele erfragen? Alexa kann jetzt auch flüstern. Wer den Modus aktiviert, muss einfach nur selbst flüstern und Alexa flüstert zurück.

Mit neuen Funktionen lässt sich die Geschwindigkeit von Alexa steuern. Zudem lassen sich Sprachaufnahmen löschen
Mit neuen Funktionen lässt sich die Geschwindigkeit von Alexa steuern. Zudem lassen sich Sprachaufnahmen löschen

Mit „Alexa, was hast du gehört?“ kann wiedergegeben werden, was Alexa verstanden hat. Mit „Alexa, warum hast du das getan?” erklärt Alexa ihre Antworten auf die jeweiligen Befehle. Die Funktion wird in den nächsten Wochen freigeschaltet.

Amazon möchte die „Privatsphäre“ besser schützen. Deshalb wird in diesem Jahr eine Funktion vorgestellt, mit der Kunden die Sprachaufzeichnungen löschen können. Mit „Alexa, lösche alles, was ich heute gesagt habe” oder „Alexa, lösche, was ich gerade gesagt habe” werden die Aufnahmen gelöscht (wer’s glaubt). Es wird auch eine automatische Funktion geben, Aufzeichnungen die älter als drei bis 18 Monate alt sind automatisch löschen zu lassen. In diese Zeitraum hat sie ein Amazon Mitarbeiter womöglich eh schon ausgewertet…

Die nächste Generation des Game-Streamings: Öffentliche Beta zu Project xCloud startet

Aktuell bekennen sich viele Unternehmen zum Cloud-Gaming. Die Idee an sich gibt es schon seit Jahren: Einer der Pioniere war damals OnLive. Auch Nvidia hat mit GeForce Now seit einigen Jahren ein Produkt am Markt. Jezt geht wiederum auch Microsofts Project xCloud in die öffentliche Beta.

Vor etwa einem Jahr hatte Microsoft sein Project xCloud vorgestellt. Es handelt sich dabei nicht um einen Ersatz, sondern um eine Alternative zu Spielekonsolen und PCs. Während Google Stadia bereits offiziell im November 2019 starten wird, geht Project xCloud aber nun erst einmal in eine öffentliche Beta. Generell streben dabei derzeit viele Anbieter danach beim Cloud-Gaming mitzumischen – etwa auch Medion und sogar die Telekom mit Magenta Gaming.

Laut Microsoft sei man von Project xCloud bereits mehr als überzeugt, durch das Feedback, das man durch seine Mitarbeiter erhalten habe: Da wurden etwa schon Titel wie „Halo 5: Guardians“ oder auch das brandneue „Gears 5“ an einem Smartphone gezockt. Die öffentliche Preview zu Project xCloud sei nun der nächste Schritt. Leider gibt es für Interessenten in Europa einen Wermutstropfen: Die öffentliche Preview zu Microsofts Game-Streaming-Dienst beginnt im Oktober nämlich zunächst nur in den USA, dem Vereinigten Königreich und Südkorea. Wer vielleicht bei uns mitliest, aber im Ausland lebt, erhält dann hier weitere Informationen.

Wer sich anmeldet, soll innerhalb der nächsten Wochen weitere Informationen zu seiner potenziellen Freischaltung erhalten. Die öffentliche Vorschau startet mit den Spielen „Halo 5: Guardians“, „Gears 5“, „Sea of Thieves“ sowie „Killer Instinct“. Das soll aber nur der Anfang sei, da man im Verlauf der Beta weitere Games ergänzen möchte. Um teilzunehmen wird an Hardware ein Smartphone oder Tablet mit mindestens Android 6.0 und Bluetooth 4.0 benötigt. Außerdem sind ein Microsoft-Konto sowie ein Xbox-One-Controller mit Bluetooth notwendig.

Project xCloud streamt via Wi-Fi oder über mobile Netzwerke

Project xCloud ist dann sowohl über Wi-Fi-Netzwerke als auch bei mobilen Datenverbindungen verwendbar. Als Partner hat sich Microsoft da für die USA T-Mobile, für Südkorea SK Telecom und für das Vereinigte Königreich Vodafone auserkoren. Es ist aber keine Voraussetzung bei jenen Anbietern unter Vertrag zu stehen. Vielmehr helfen die Anbieter Microsoft bei den technischen Analysen.

Feine Sache: Wer an der Preview teilnimmt, kann die oben genannten Spiele ohne irgendwelche Kosten zocken. Nun heißt es abwarten, wann die Redmonder mit Project xCloud dann eventuell auch in Deutschland experimentieren.

LG vs. Samsung: Nach 8K-Zoff entbrennt ein Streit um die QLED-TVs

LG und Samsung stammen zwar beide aus Südkorea, die Unternehmen sind aber erbitterte Rivalen. Aktuell streiten sich die beiden Unternehmen etwa darum, was als 8K durchgehen darf und was nicht. LG hat nun endgültig die Schnauze voll und nimmt auch die QLED von Samsung ins Visier.

LG vertritt die Ansicht, dass die 8K-TVs von Samsung eigentlich gar keine echten 8K-Fernseher sind. Man bezieht sich dabei die Werte der Kontrastmodulation. Da werden für 8K-Modelle 50 % empfohlen – Samsungs QLED erreichen aber nur 12 bis 18 %. Damit verfehlt Samsung auch mit Pauken und Trompeten die just vorgestellten Empfehlungen der CTA. Samsung ging auf die Kritik zwar nicht im Detail ein, bezeichnete LGs Anschuldigungen aber allgemein als abstrus.

Das wollte man bei LG wohl nicht auf sich sitzen lassen und holt zum nächsten Schlag in Runde 2 aus. So hat LG eine formale Beschwerde bei der Fair Trade Commission (FTC) in Südkorea eingereicht. Der Vorwurf lautet, dass Samsung seine QLED-Fernseher irreführend bewerbe und man deswegen gegen das dortige Wettbewerbsrecht verstoße. Die Beschwerde bezieht sich aber nicht speziell auf 8K, sondern auf die QLED im Allgemeinen.

Wer bei uns mitliest, der weiß, dass es sich bei den QLED-Fernsehern von Samsung streng genommen um ganz normale LCD-Modelle handelt. Sie setzen eben nur zusätzlich Quantum Dots ein, um die Bildqualität zu verbessern. LG ist da aber vom Marketing nicht sehr angetan, denn man wirft Samsung vor den Eindruck zu vermitteln, dass es sich bei den QLED um TVs mit selbstleuchtenden Dioden handele. Der Vorwurf: Samsung suche schon beim QLED-Namen bewusst die neue zu OLEDs, welche eben keine separate Hintergrundbeleuchtung benötigen und daraus die bekannten Vorteile bei den Kontrasten und Schwarzwerten ziehen.

Warum hat LG so lange mit seiner Beschwerde abgewartet?

Offen ist, warum LG über zwei Jahre abgewartet hat, um sich über die QLED von Samsung zu beklagen. Denn Samsung nutzt die Bezeichnung und die entsprechenden Techniken bereits seit der CES 2017, wo im Januar des entsprechenden Jahres die ersten QLED-TVs vorgestellt worden sind. Zumindest fordert LG nun, dass die Wettbewerbsbehörden einschreiten, da Samsung die Kunden mit seiner Werbung in die Irre führe.

Das komplette 8K QLED Lineup (Q950R) von 55 bis 98 Zoll
Das komplette 8K QLED Lineup (Q950R) von 55 bis 98 Zoll

Samsung hat gekontert, dass es wohl eher im Sinne der Kunden sei sich auf Produkte und Service zu fokussieren, statt eine unproduktive Debatte um Namensgebungen zu starten. Man bezeichnet die Vorwürfe von LG als „haltlos“. Die FTC wiederum hat sich noch nicht zu dem Thema geäußert, sodass offen ist, auf welche Seite sich die Behörde schlagen wird.

Apple tvOS 13: Multi-User Support, Xbox und Playstation Controller und mehr (UPDATE)

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Apple stellte zur WWDC 2019 sein neues Apple tvOS 13 Betriebssystem vor. Neben einer überarbeiteten Nutzeroberfläche und Multi-User-Support, können ab sofort auch die beliebten Xbox und Playstation Controller mit dem Apple TV 4K genutzt werden.

UPDATE I: Das tvOS 13 Update steht ab sofort kostenlos für Apple TV Geräte zur Installation bereit! Alle angekündigten Features haben es auch in die Finale Version des Betriebssystems geschafft, inkl. Multi-Account-Support, ein optimierter Home-Screen, Unterstützung für Spielecontroller (Playstation DualShock 4, Xbox Wireless Bluetooth Controller) sowie die Vorbereitung auf den im November startenden Streaming-Service Apple TV+

Originalbeitrag: Die neuen Features und Funktionen steigern die Vorfreude auf tvOS 13, welches erst im Herbst 2019 für die Apple TV Geräte inkl. dem Apple TV 4K veröffentlicht wird. Dem ein oder anderen mögen die Änderungen zu subtil wirken, doch vor allem Haushalte mit mehreren Personen werden mit der neusten Version von tvOS 13 ihre Freude haben. Den Anfang macht der überarbeitete Home Screen. Wenn der Apple TV 4K angeschalten wird, wird man sofort mit großflächigen Trailern der neusten Serien und Film-Releases begrüßt. Die perfekte Einstimmung für einen TV-Abend und natürlich auch ein Instrument um Neuheiten zu bewerben.

Die überarbeitete Menü Oberfläche begrüßt den Nutzer nach dem Einschalten mit großflächigen Trailern
Der überarbeitete Home Screen begrüßt den Nutzer nach dem Einschalten mit großflächigen Trailern

Apple TV ist so designed, dass es von der kompletten Familie genutzt werden kann. Mit tvOS 13. Das blöde dabei ist, dass z.B. in der „Als nächstes“ Leiste Inhalt aller Familienmitglieder auftauchen können. Da mischt sich ein Spongebob Schwammkopf mit dem jüngsten Horror-Schocker, flankiert von einer Koch-Show. Am Ende möchte man natürlich nur die Serien und Filme vorgeschlagen bekommen, die einen auch interessieren. Mit tvOS 13 wird erstmals der Multi-User-Support eingeführt. So bekommt jeder seine eigene Oberfläche mit angepasster „Als nächstes“-Liste sowie personalisierten Empfehlungen.

Multi-User Support ist eine der wichtigsten Neuerungen von tvOS 13
Multi-User Support ist eine der wichtigsten Neuerungen von tvOS 13

Doch wie wechsle ich zwischen den Familienmitgliedern hin und her? Apple überarbeitet dafür das Control Center. Mit nur zwei Klicks kommt man auf sein Profil, sollte man nicht als letzter den Apple TV genutzt haben. Doch nicht nur die TV-App gibt damit personalisierte Inhalte aus, auch die Apple Music App lässt sich so an die eigenen Vorlieben anpassen. Aus über 50 Millionen Songs und kuratierten Musikvideo-Playlisten erhält der Nutzer somit nur noch das was er auch wirklich hören will. Ein neues Gimmick der Apple Music App sind eingeblendete Songtexte die synchron zur Musik angezeigt werden. Das kann Amazon Music bereits seit Jahren…

Über das neue Control Center, kann man sein Profil auswählen
Über das neue Control Center, kann man sein Profil auswählen

Ebenfalls im Herbst 2019 startet Apple Arcade. Der neue Gaming-Service erlaubt es bis zu sechs Familienmitgliedern mit nur einem Abonnement auf über 100 neue und exklusive Spiele zuzugreifen. Beim Gaming hat auch jeder so seine Vorlieben. Dabei ist nicht nur die Auswahl der Spiele entscheidend, wie viel Spielspaß man hat, sondern auch wie sich die Spiele steuern lassen. Über Jahre gibt es eigentlich zwei Lager, die darüber diskutieren, welcher Controller der bessere ist. Um diesen Streit aus dem Weg zu gehen, unterstützt tvOS 13 den Xbox One und den Playstation DualShock 4 Controller. 

Spiele sowie der neue Apple Arcade Service lassen sich mit tvOS 13 mit dem Xbox One und dem Playstation DualShock 4 Controller steuern
Spiele sowie der neue Apple Arcade Service lassen sich mit tvOS 13 mit dem Xbox One und dem Playstation DualShock 4 Controller steuern

Last but not least hat sich Apple dem Thema Bildschirmschoner nochmals zugewandt. Mit den Screensavern lassen sich die beeindruckendsten Orte der Welt auf dem Apple TV 4K darstellen. In Zusammenarbeit mit der ISS konnte man die Erde sogar aus dem Weltall bewundern. In diesem Jahr geht Apple unter Wasser! In Zusammenarbeit mit BBC Natural History sollen die bunten und lebendigen Unterwasserwelten über euren Bildschirm flimmern.

Apple geht unter, zumindest wenn es um die Bildschirmschoner des Apple TV geht
Apple geht unter, zumindest wenn es um die Bildschirmschoner des Apple TV geht

Sinnige und interessante Neuerungen. Natürlich wäre es schön gewesen, endlich zu erfahren wann genau der exklusive Streamingservice Apple TV+ startet. Dieser Frage wich Apple gekonnt mit einem Trailer zur exklusiven Serien „For All Mankind“ aus. Die Serie wird von Ronald D. Moore (Outlander, Star Trek, Battlestar Galactica) produziert.

Wie bereits angemerkt, müssen wir uns noch bis zum Herbst 2019 gedulden, bis wir die Neuerungen von tvOS 13 nutzen können. Bis dahin genießen wir einfach den Sommer.

Lebenszeichen von der James Bond 007 „Daniel Craig 4K Blu-ray Collection“ (UPDATE)

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Amazon.fr listet eine James Bond 007 Collection auf 4K Blu-ray mit allen vier Filmen in denen Daniel Craig den Geheimagenten verkörpert. Die Box soll am 25. September 2019 erscheinen. 

Update II: Die James Bond: Daniel Craig Collection ist jetzt auf Amazon.de vorbestellbar!

Update I: Die Daniel Craig Collection auf 4K UHD Blu-ray wurde von 20th Century Fox für den 24. Oktober 2019 bestätigt. Bis auf das Cover sind leider noch keine Detailinfos kommuniziert worden. Auf Zavvi.de gibt es jedoch bereits die UK-Version zum vorbestellen. Wenn sich die Varianten ähnlich sind, dann dürfen wir uns auf eine 8-Disc-Box (4x UHD Blu-ray + 4x Blu-ray) freuen. Auf den regulären HD-Blu-rays der Filme findet sich umfassendes Bonus-Material wieder. Zudem soll „Casino Royale“ als Extended Cut auf 4K UHD Disc vorliegen.

Die Daniel Craig Collection auf 4K Blu-ray erscheint am 24. Oktober 2019
Die Daniel Craig Collection auf 4K Blu-ray erscheint am 24. Oktober 2019

Originalbeitrag: Im März 2019 gab es erste Gerüchte um ein Remastering der James Bond Filme, vorneweg der Daniel Craig Collection, die „James Bond – Casino Royale“, „James Bond – Ein Quantum Trost“, „James Bond – Skyfall“ und „James Bond – Spectre“ beinhaltet. Die physische Wiederveröffentlichung klang logisch, nachdem bereits alle James Bond Filme in 4K Ultra HD Qualität auf iTunes eingelistet wurden – leider ohne erweiterten Dynamikumfang (HDR / Dolby Vision). Bleibt die Hoffnung, dass der physische Release in puncto Bild- & Audioqualität noch eine Schippe drauflegt. Wir freuen uns schon jetzt drauf, wenn wir den Titel in einem der deutschen Online-Shops aufspüren können.

Englischer DTS-HD 7.1 Mix

Wer sich die Filme eh im englischen Originalton ansehen möchte, der könnte sich bereits jetzt die französische Variante bestellen. Diese enthält neben der französischen DTS 5.1 Audiospur auch einen englischen DTS-HD 7.1 Mix. Alle anderen sollten sich noch etwas Gedulden, bis 20th Century Fox (Rechte liegen nach der Übernahmen vielleicht ebenfalls bei Disney) seine Retail-Veröffentlichungen für den September/Oktober 2019 bekanntgegeben hat.

Casino Royale 4K Blu-ray

Wir freuen uns vor allem auf „James Bond 007 – Casino Royale“, der in Kennerkreisen als eine der besten Blu-ray-Veröffentlichungen gehandelt wird. Sequenzen aus dem Film werden immer wieder herangezogen um Farbdarstellung, Detailgrad und Kontrast von TV-Geräten und Projektoren zu testen. Bleibt zu hoffen, dass das Super 35mm Material als Basis für einen hochwertigen 4K Scan genutzt wurde und nicht das Kinomaster, welches nur in 2K vorliegt.

Vielen Dank an Leser „Harry Poldi“ der uns diese interessanten News zukommen hat lassen. Du hast etwas Interessantes entdeckt, was wir mit unserer Berichterstattung noch nicht abgedeckt haben? Dann schreibe uns doch über unser Kontaktformular an!

4K Filme mit Dolby Vision auf iTunes für nur 3.99 Euro kaufen

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​Auf Apple iTunes sind ausgewählte 4K Filme mit HDR10 (und Dolby Vision) zum Kauf auf 3.99 Euro reduziert! Sichert euch Blockbuster-Kino wie „Matrix“, „Wonder Woman“ oder „Alien“. 

Cover Titel HDR Atmos
Matrix HDR10 +
Dolby Vision
Ja (EN)
Wonder Woman HDR10 +
Dolby Vision
Ja (DE)
The Lego Movie HDR10 +
Dolby Vision
Nein
Alien HDR10 Nein
King Kong HDR10 Nein
Snow White And
The Huntsman
HDR10 Nein

 

Weißt du das der 4K Katalog auf Apple iTunes bereits über 600 Titel umfasst? In unserer Komplettübersicht könnt ihr euch durch alle 4K HDR Titel klicken!

Amazon Prime Video: Das sind die neuen Filme und Serien im Oktober 2019

Amazon hat bestätigt, welche Filme und Serien ihr im Oktober 2019 beim Streaming-Anbieter vorfinden könnt. Unter anderem schickt man die dritte Staffel seiner Eigenproduktion „Goliath“ ins Rennen.

Außerdem hat Amazon sich für Prime Video die Rechte an „Doom Patrol“ gesichert. Das ist durchaus ganz pikant, denn es handelt sich um ein Spin-Off zu „Titans“, welches wiederum beim Konkurrenten Netflix läuft. Wer also Fan der beiden Superhelden-Serien ist, muss nun zwischen den Streaming-Anbietern hüpfen.

Außerdem gibt es bei den Filmen nun Harry Potter 1-8 bei Amazon Prime Video zu sehen. Sicher dürfte sich der ein oder andere Leser auch für „Machete Kills“ erwärmen. Es kehren zudem auch einige zuvor herausgefallene Serien zu Amazon Prime Video zurück. Nach einiger Abstinenz, sind nun wieder alle Staffeln der Mystery-Serie „Lost“ mit von der Partie.

Einige Inhalte stehen bei Amazon Prime Video auch in 4K stramm – dazu haben wir auch an dieser Stelle eine Liste im Angebot. Bleibt nur euch viel Spaß beim Streaming zu wünschen! Unten findet ihr in den Listen alle Neuzugänge bei Amazon Prime Video im Oktober 2019.

Neue Serien & Staffeln

  • Goliath – Staffel 3 Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 04.10.
  • Seattle Firefighters – Die jungen Helden – Staffel 1 – verfügbar ab 04.10.
  • Doom Patrol – Staffel 1 Amazon Exclusive – exklusiv verfügbar ab 07.10.
  • Young Sheldon – Staffel 2 – exklusiv verfügbar ab 07.10.
  • The Walking Dead – Staffel 9 – verfügbar ab 09.10.
  • Modern Love – Staffel 1 Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 18.10.
  • The Purge – Die Säuberung – Staffel 2 Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 18.10. (wöchentlich neue Episoden)
  • Lost – Staffeln 1 – 6 – verfügbar ab 18.10.

Neue Filme

  • Silent Hill 1 + 2 – verfügbar ab 01.10.
  • Mister Before Sister – exklusiv verfügbar ab 01.10.
  • The Cabin In The Woods – verfügbar ab 01.10.
  • Safe – Todsicher – verfügbar ab 01.10.
  • Harry G – Leben mit dem Isarpreiß – verfügbar ab 01.10.
  • Warm Bodies – verfügbar ab 01.10.
  • The Host – verfügbar ab 01.10.
  • Sie leben – verfügbar ab 01.10.
  • What Keeps You Alive – exklusiv verfügbar ab 06.10.
  • The Nice Guys – verfügbar ab 07.10.
  • Harry Potter 1 – 8 – verfügbar ab 07.10.
  • Der Seidene Faden – exklusiv verfügbar ab 07.10.
  • Dredd – verfügbar ab 08.10.
  • Wie gut ist deine Beziehung? – exklusiv verfügbar ab 08.10.
  • Robin Hood (2018) – exklusiv verfügbar ab 10.10.
  • Leto – exklusiv verfügbar ab 12.10.
  • Mad Max 1 – 4 – verfügbar ab 13.10.
  • Fifty Shades of Grey – Befreite Lust – exklusiv verfügbar ab 15.10.
  • Die Blüte des Einklangs – exklusiv verfügbar ab 14.10.
  • Halston (OmU) – Amazon Original exklusiv verfügbar ab 15.10.
  • Saving Zoe – exklusiv verfügbar ab 15.10.
  • Extremity – Geh an Deine Grenzen – exklusiv verfügbar ab 17.10.
  • 2001: Odyssee im Weltraum – verfügbar ab 18.10.
  • Keinohrhasen – verfügbar ab 20.10.
  • Zweiohrküken – verfügbar ab 20.10.
  • Ruhet in Frieden – A Walk Among the Tombstones – verfügbar ab 20.10.
  • The Strangers – verfügbar ab 22.10.
  • Controlled – Bewahren Sie Ruhe – exklusiv verfügbar ab 24.10.
  • Machete Kills – verfügbar ab 25.10.
  • Die Verlegerin – exklusiv verfügbar ab 28.10.
  • Asche ist reines Weiss – exklusiv verfügbar ab 28.10.
  • Independence Day – verfügbar ab 28.10.
  • House at the End of the Street – verfügbar ab 30.10.
  • Radius – Tödliche Nähe – exklusiv verfügbar ab 31.10.

Neue Kids-Highlights

  • PJ Masks – Pyjamahelden – Staffel 2 – verfügbar ab 01.10.
  • Black Beauty – verfügbar ab 02.10.
  • Die Winzlinge – Abenteuer in der Karibik – exklusiv verfügbar ab 21.10.
  • Mia und der weiße Löwe – exklusiv verfügbar ab 31.10.

Neue Titel zum Kaufen und Leihen im digitalen Shop bei Amazon

  • Der Fall Collini zum Kaufen verfügbar ab 03.10. / zum Leihen verfügbar ab 03.10.
  • Godzilla II: King of the Monsters zum Kaufen verfügbar ab 03.10. / zum Leihen verfügbar ab 30.10.
  • X-Men: Dark Phoenix – zum Kaufen verfügbar ab 03.10. / zum Leihen verfügbar ab 17.10.
  • S.W.A.T. – Staffel 3 zum Kaufen verfügbar ab 04.10.
  • The Blacklist – Staffel 7 zum Kaufen verfügbar ab 05.10.
  • Supergirl – Staffel 5 zum Kaufen verfügbar ab 08.10.
  • All American – Staffel 2 zum Kaufen verfügbar ab 09.10.
  • The Flash – Staffel 6 zum Kaufen verfügbar ab 10.10.
  • Men in Black: International zum Kaufen verfügbar ab 11.10. / zum Leihen verfügbar ab 24.10.
  • The Dead Don’t Die zum Kaufen verfügbar ab 11.10. / zum Leihen verfügbar ab 24.10.
  • Supernatural – Staffel 15 zum Kaufen verfügbar ab 12.10.
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Batman 1-4 4K Blu-ray Collection im Test: Neuer Look für die Klassiker

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Inhalt (30-85%)

Ende Oktober 1989: Schaltete man den Fernseher ein und sah sich eine Nachrichten- und vor allem Kultursendung an, schien es nur ein Thema zu geben: Batman. Mit einer bis dato beispiellosen Penetranz durchdrang das Marketing um einen Kinofilm sämtliche verfügbaren Medien. Es entstand ein Hype, der bis heute in Sachen Kino kaum noch einmal erreicht wurde – auch nicht von den versammelten Filmen des MCU. Was war passiert? Tim Burton hatte nach seinem Erfolg mit Beetlejuice von Warner grünes Licht bekommen, seine Vision von Batman umzusetzen. Zwei Schauspieler-Absagen später stand mit Burtons Buddy Michael Keaton auch der Hauptdarsteller fest und Jack Nicholson gab kurz vor Beginn der Dreharbeiten tatsächlich preis, dass er den Joker übernehmen würde. Dieser Coup sorgte für eine kleine Sensation und das produzierende Studio Warner sah hier ein lukratives Franchise in der Entstehung.

Ein eingespieltes Team: Bruce Wayne und Alfred

Folgerichtig konzentrierte man sich im Jahr 1989 dann komplett auf Batman und setzte eine Marketing- und Merchandising-Welle in Gang, die letztlich die ganze Welt erfasste. Das scharf gezeichnete Fledermauslogo in schwarz mit goldener Einfassung prangte von jedem Magazin, auf zahlreichen Tshirts, Aufklebern, Heften usw. Zwar wirken aus heutiger Sicht die 400 Mio. Dollar weltweites Einspiel eher mickrig, doch Anno 1989 war Batmandamit der König. In den USA schlug man sogar Spielbergs Indiana Jones und der letzte Kreuzzug. Viel beeindruckender war die Tatsache, dass man um das Thema Batman in dem Jahr einfach nicht herum kam. Und so ist es kein Wunder, dass die Merchandising-Artikel zu Burtons Film weltweiten Umsatz von 750 Mio. Dollar machten – nicht schlecht für einen Film, der 35 Mio. Dollar kostete.

Erstaunlich ist des Weiteren, dass Burton die Hardcore-Fans überzeugen konnte. Waren diese zunächst äußerst skeptisch, weil sie mit Burton und Keaton eher eine Comedy-Show im Stile des 1966er Films befürchteten, wurden erste Zweifler schon mit dem Teaser-Trailer überzeugt. Der fertige Film, der betont düster ausfiel und so gar nichts von albernem Humor hatte, führte dann zu frenetischem Jubel seitens der Comicfans – und einen stärkeren Ritterschlag konnte Burton sich wohl kaum wünschen.

Was beim Bond-Film das Bond-Girl, ist bei den Batman-Filmen das Bat… ähm … die adrette Dame an Bruce Waynes Seite

Dass es eine Fortsetzung geben würde, war klar. Und drei Jahre später war es soweit. Mit Batmans Rückkehr kam das gleiche Team zusammen und wurde um Danny De Vito als Pinguin und der unwiderstehlichen Michelle Pfeiffer als Catwoman bereichert. Zwar blieb man hinter den Einspielen des Vorgängers zurück und investierte auch mehr in die Produktion, dennoch war die Fortsetzung einer der erfolgreichsten Filme 1992. Dem Publikum gefiel erneut der düstere Ton sowie die Darstellung De Vitos und Walkens als Bösewicht-Duo Pinguin/Max Shreck. Beiden Filmen gebührt neben dem Lob für das Setdesign, die Kostüme/Ausstattung und Regie überdies ein herausragendes Lob für die Filmmusik von Danny Elfman. Dessen Batman-Theme dürfte zu den bekanntesten SciFi-/Fantasy-Filmmelodien der Nachkriegszeit gehören – neben Star Wars und Zurück in die Zukunft.

Nachdem der zweite Teil 150 Mio. Dollar weniger eingespielt hatte als der Vorgänger, entschloss sich Warner, Burton auf die Produktion zu verbannen und Joel Schumacher als Regisseur einzusetzen. Schumacher hatte zuvor mit Lost Boys und Flatliners zwei Jugend-Kultfilme geschaffen und mit Falling Down bewiesen, dass er auch Erwachsenenkino kann. Was er allerdings mit Batman Foreververanstaltete, ist unerklärlich. Der Look wandelte sich von düster in bunt. Der Hauptcharakter von ambivalent in oberflächlich und die Bösewichte von vielschichtig in albern. Künstlerisch ein Flop, finanziell für Warner aber der erhoffte Erfolg. Denn Teil III spielte mit 330 Mio. Dollar wieder deutlich mehr ein als der direkte Vorgänger. Und deshalb gab es auch grünes Licht für eine weitere Fortsetzung. Damals konnte ja noch keiner ahnen, was Schumacher mit Batman & Robin verbrechen würde:

„Was für eine Gelderschwendung“ – George Cloones Urteil über „Batman & Robin“ ist eindeutig

Erst einmal wurde alles anders: Val Kilmer hatte sich am Set des Vorgängers oft wie ein infantiles Kind verhalten, war unberechenbar und trat aggressiv auf. Kein Wunder also, dass man sich von ihm trennte, der aber offenbar ohnehin nicht mehr wollte. Ersatz fand man im seinerzeit bereits durch Emergency Room sowie die Filme Tage wie dieser… und From Dusk Till Dawn zum veritablen Superstar avancierten George Clooney – keine gute Wahl, wie sich herausstellen sollte. Noch dazu verfiel man bei Warner dem Gigantismus und folgte Schumachers Wunsch, einen körperbetonten Darsteller als Mr. Freeze zu engagieren. 25 Mio. Dollar offerierte man schließlich Arnold Schwarzenegger, damit er den frostigen Bösewicht darstellen würde. Nicht nur deshalb summierte sich das Budget auf 160 Mio. Dollar (ohne Werbung). Bei nur 240 Mio. Dollar Einspiel ein kleines Fiasko und damit schon aus monetärer Sicht das Ende dieser Serie.

Was aber künstlerisch dabei rauskam, ist ein Desaster. Batman & Robin ertrinkt in Special Effects, kümmert sich keinen Deut um seine Figuren, lässt sie alberne Einzeiler aufsagen und ist noch dazu anbiedernd an eine (deutlich) jüngere Zuschauerklientel. Alles, was in Teil I und II (und in Grenzen auch in Batman Forever) an erwachsenen Inhalten war, wich einer Stimmung, die mehr Film zum Merchandising war als anders herum. Das Resultat: Elf Nominierungen für die Goldene Himbeere und vernichtende Kritiken von Rezensenten und Zuschauern – das alles leider vollkommen zu Recht. Kein Wunder, dass selbst George Clooney den Film später für reine Geldverschwendung hielt und ihn nur machte, um endlich von seinem TV-Image weg zu kommen.

Bildqualität Batman (80%)

Darf man den Angaben von Anbieter Warner Glauben schenken, so wurden alle vier Batman-Filme vom Original-35mm-Filmmaterial neu in 4K gescannt. Zusätzlich zum nun nativ in 4K vorliegendem Bild integrierte man durchweg die höhere Kontrastdynamik HDR10 sowie einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum.
Grundsätzlich muss man die Filme natürlich innerhalb ihres eigenen Looks bewerten. Man kann die ersten beiden Teile nicht wirklich mit Batman & Robin vergleichen. Zu spezifisch ist der Look, den Tim Burton mit seinen zwei Filmen vorgelegt hatte. Dazu sei vorab gesagt: Burton mochte es seinerzeit entsprechend filmisch. Die vorhandene Original-Körnung wurde für die UHDs nicht weggefiltert. Sie liegen entsprechend ihres Orignallooks nun mit einem sehr analogen Feeling vor, das sich von heutigen Digitalproduktionen natürlich unterscheidet.

Die UHD präsentiert die farbenfrohe Jacke des Jokers noch intensiver

Schon die beiliegenden Blu-rays basieren auf dem neuen Mastering, das den Look der bisherigen Disks vergessen lässt. Das neue Color Grading kommt in den Außenszenen wesentlich kühler rüber als bei den alten BDs, wohingegen Inneraumaufnahmen durchweg wärmer sind. Durchweg knackigere Schwarzwerte stehen auf der Habenseite, was gerade den abendlichen Actionszenen zugute kommt. Die Momente mit den fahrenden und fliegenden Batmobilen sind bei besserem Schwarzwert übrigens durch die Bank etwas bläulicher gehalten. Auffällig ist auch die deutlich bessere Detailtiefe – und das, obwohl nur wenige Kamerashots wirklich richtig scharf sind. Natürlich muss man gleichzeitig auf die Rauschfilterung der alten BD verzichten und bekommt ein etwas körnigeres Bild.

Satteres Schwarz sorgt für mehr Kontrast

Die Farben der UHD sind noch mal intensiver – insbesondere die Rot- und Brauntöne. Dazu bleibt der Schwarzwert intensiv. Besonders gut gelingt im Gegensatz zur BD die Durchzeichnung im Schwarz. Denn wo diese auch über eine Manipulation des Helligkeitsreglers auf Nicholsons Mantel keine Details mehr zeigte, holt die UHD sie bei korrekter Kalibrierung wieder hervor. Man muss allerdings mit den teils sehr braunen Hauttönen leben können. Gerade die Szenen, in denen der Joker die Geschäftsmänner besucht und den Vorstand grillt oder auch beim späteren Treffen mit Vicky im Restaurant ist sein Antlitz schon sehr dunkelbraun. Sehr auffällig ist der Wechsel in der Farbe von Vickys Kleid, das sie zur Mitte des Films trägt. Es wechselt von türkisgrün in petrolblau. Auch der lilafarbene Anzug des Jokers hat nun eine etwas andere und intensivere Färbung.

Bildqualität Batmans Rückkehr (85%)

Weiter geht’s mit der Fortsetzung, die grundsätzlich ähnliche Eigenschaften aufweist und natürlich auch auf dem neuen Color-Timing basiert. Soll heißen: Die Außenaufnahmen sind deutlich kühler gemastert. Sie wirken bläulich(er) und haben kaum mehr Rot-/Braunanteile wie sie von der bisherigen BD dargestellt werden. Allerdings kann die UHD dies besser als die neue Blu-ray, da sie es nicht so drastisch darstellt. Zwar sehen in diesen Szenen Gesichter über die alte BD manchmal etwas natürlicher aus, doch zum Look und Stil des Films passt die kühle Farbgebung besser. Noch einmal intensiver sind die Farben der UHD, die den Lippenstift von Catwoman richtig kräftig wiedergeben.

Tieferes Schwarz, rotere Lippen – auch die UHD zum zweiten Teil überzeugt

In den Innenraumszenen nahm man das Goldgelb in vielen Szenen etwas zurück und gab den Gesichtern einen natürlicheren und harmonischeren braunen Teint. Das wirkt gerade bei den Galas, auf die Bruce Wayne geht, durchweg angenehmer und filmischer. Wesentlich verbessert zeigt sich der Schwarzwert, der Catwomans Kostüm glänzend schwärzer darstellt und auf dunklen Anzügen oder einem Close-up von Batmans schwarzer Gesichtsmaske auch keine Unruhe mehr offenbart. Ebenfalls sichtbar verbessert zeigt sich auch die Auflösung, die Zeitschriften lesbarer macht und Strukturen auf der Haut plastischer darstellt. Auch die gut fokussierten Close-ups profitieren davon und erscheinen sehr dreidimensional. Solche krispen Aufnahmen lassen über furchtbar schwach fokussierte Weitwinkel-Shots wie jener aus dem Batcave bei 93’47 hinwegsehen.

Bildqualität Batman Forever (85%)

Der dritte Batman in der Collection ändert seine Farbgebung komplett. Vorbei sind die grau-blauen und kühlen Bilder. Batman Forever schockt das Auge beinahe mit seinem bunten Look. Der grüne Anzug des Riddlers, die pinklilafarbene Gesichtshälfte von Harvey Two-Face und das gesamte Szenario setzten sich schon optisch komplett von den Tim-Burton-Filmen ab. Die bisherige Blu-ray war auch hier etwas zu rötlich gemastert, was man auf den weißen und grauen Flächen sehr deutlich erkennen kann. Die neuen Scheiben stellen die von allen drei Scheiben bisher harmonischste Neuerung dar. Da der Look hier nicht extrem verändert wurde, konzentriert man sich vom Color Timing auf neutralere Oberflächen, etwas kräftigere Farben und die sichtbar harmonischeren Hauttöne. Das gelingt durchweg so gut, dass man sich beinahe in einer aktuellen Produktion wähnt. Interessanterweise ist die Körnung hier etwas geringer als bei der alten BD, die etwas unter wuselnden Artefakten litt. Sichtbar besser ist zudem die Schärfe, die vom 4K-Master ausgehend schon auf Gesichtern und erst Recht bei Schriften mehr Details offenbart.

Der bunte Stil des dritten Teils ist wie gemacht für die UHD

Bei der UHD zeigt sich im laufenden Bild leider auch die leichte Schwäche im Schwarz. HDR10 ist wie beim zweiten Teil etwas grauer bei dunklen Szenen als die Blu-ray. Das lässt sich zwar über ein/zwei Punkte am Helligkeitsregler wieder korrigieren, sorgt dann aber schon mal für einen leichten Mangel in der Durchzeichnung. Da der dritte Teil aber lange nicht mehr so dunkel ist wie die ersten beiden, fällt das hier nicht allzu stark ins Gewicht. Zumal die UHD in den hellen Szenen gegenüber der neuen Blu-ray mit sichtbar mehr Bilddynamik aufwarten kann. Außerdem kann die UHD eins ziemlich gut: Spitzlichter. Nimmt man die grüne Unterwasser-Szene bei 102’54 und beobachtet die hell reflektierenden Luftblasen rechts unten, dann stechen diese wunderbar ins Auge und sind dabei definierter als über die Blu-ray. Die Schärfe ist noch mal einen Hauch besser und lässt Details auf Gesichtern in Kombination mit der dunkleren Abstimmung und dem besseren Kontrast bei Mischhelligkeiten sichtbarer hervortreten. Farben werden aufgrund des erweiterten Farbraums noch  mal kräftiger dargestellt, was vor allem Harvey Two-Face Dent zugute kommt.

Bildqualität Batman & Robin (90%)

Von allen vier Filmen bietet Batman & Robin die ausgewogenste und neutralste Vorstellung, wenn es um die neu gemasterten Disks. Weder ist er zu bunt, noch zu kühl. Hauttöne wurden sehr angenehm und authentisch gehalten. Wenn jedoch Farben im Spiel sind (Elle MacPhersons purpurfarbener Anzug oder Ivys giftgrünes Outfit) kann UHD das intensiv und eindrucksvoll. Gegenüber der bisherigen Blu-ray, die insgesamt in einigen Einstellungen deutlich dunkler war fällt der Vorsprung erstaunlich groß auf. Die alte Blu-ray ist im Vergleich auf Gesichts-Einstellungen viel zu gelblich und undifferenziert. Tageslichtszenen auf Gothams Straßen sind furchtbar blass und milchig und die neutralen Szenen haben einen sichtbaren Gelb-Einschlag. Teilweise wirkt auch der Farbton (Tint) selbst etwas verschoben.

Mit prächtigen Farben und Kontrasten überzeugt die Ultra-HD des vierten Teils

Die neuen Scheiben korrigieren all diese Probleme und sind durchweg neutraler, natürlicher und dennoch kontrastreicher. Obendrein lässt die auch den etwas schwächeren Schwarzwert der HDR10-Kontrastanpassung von Teil II und III vergessen. Teil IV liefert einen sichtbar besseren Schwarzwert als die ohnehin gegenüber der alten BD schon bessere neue Blu-ray. Die Körnung des vierten Teils wirkt am geringsten, weshalb er sogar Freunden digitaler Filme gefallen könnte. Schärfe, Bildruhe und Detailtiefe sind für einen 22 Jahre alten Film herausragend gut.

Tonqualität Batman (50%)

Die deutschen Tonspuren erfahren mit der remasterten Blu-ray leider kein Update. Für den ersten Teil gibt’s deshalb weiterhin nur eine 2.0 Dolby-Digital-Spur. Deren Dialoge klingen entsprechend dünn. Die Taxi-Rufe von Papa Wayne zu Beginn hört man fast gar nicht. Auch die Stimme seiner Frau und das piepsige Organ vom jungen Bruce sind qualitativ unterirdisch. Glücklicherweise ändert sich das etwas, sobald das Geschehen in die Gegenwart springt. Aber auch dann wirken Dialoge hörbar durch eine Kompression gejagt. Wechselt man auf die Originalspur, so wartet diese mit einem neuen Atmos-Mix auf. Und der zeigt sich bereits in den Dialogen überlegen. Es fehlt ihnen zwar auch hier etwas an Volumen, aber sie klingen nicht komprimiert und kommen deutlich sauberer zum Ohr. Sobald man es mit Actionszenen oder Atmosphäre in Gotham zu tun hat, wird die Originalspur sehr räumlich und trennt Signale wunderbar auf die unterschiedlichen Speaker auf. Fürs Deutsche kann man hier nur die Empfehlung aussprechen, einen virtuellen Upmixer zu nutzen, der zumindest etwas mehr Räumlichkeit erschafft.

Ein schönes Beispiel für den Unterschied hört man schon nach knapp zehn Minuten. Wo die Original-Tonspur die Arbeiten der Sanitäter und das Schließen der Hecktüren des Krankenwagen wunderbar auf die linke Frontbox legt, ist das im Deutschen ein undifferenzierter frontaler Brei, der die einzelnen Sounds auch oft gar nicht erst bietet. Das Zuschlagen der Tür muss man bspw. mit der akustischen Lupe suchen (9’50) – nein, das ist nach heutigen Maßstäben wahrlich kein erquicklicher Sound.

Wenn Nicholsons Schergen losschlagen, gibt’s was auf die Ohren – allerdings nur in der englischen Originalfassung

Wenden wir uns den 3D-Sounds der Atmos-Mischung zu, so muss man hier ein absolutes Kompliment aussprechen. Man nutzte sie keineswegs, um effekthaschend einfach alles nach oben zu legen. Der Mix agiert differenziert und logisch: Hupen auf den Straßen, Batmans Gadgets in der ersten Szene, Dampfgeräusche in den Gassen, etwas Hall-Akustik bei der Vorstellung von Harvey Dent – das macht alles absolut Sinn und dient nicht dem Muster: Hauptsache viel (unlogische Signale) von oben. Gleiches gilt auch für Querschläger in der Lagerhalle nach 25 Minuten oder Funkengesprühe kurz darauf. Richtig heftig sind die Querschläger auf offener Straße, die einen Hallo-Wach-Effekt haben. Genauso wie die Metallrohre beim Unfall nach etwas über einer Stunde oder auch die zahlreichen Sounds vom Batwing im Finale. Batman mag noch nicht explizit für 3D-Sounds konzipiert worden sein, weshalb hier nicht pausenlos etwas los ist, aber das, was man hier in die Höhe gemischt hat, hat Hand und Fuß.

  • Deutsch: Dolby Digital 2.0 (50%)
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Tonqualität Batmans Rückkehr (60%)

Ausgehend vom Vorgänger gibt’s für Teil II immerhin schon 5.1-Sound. Allerdings auch nur in Dolby Digital kodiert. Und auch hier handelt es sich um die identische Fassung wie man sie auf der bisherigen BD hören durfte. Das bedeutet dann auch weiterhin, dass hier nur wenig auf den Rears los ist. Trotz sechs Kanalspuren bleibt die Tonausgabe schwachbrüstig und klingt oft eher wie eine dürftige Radiosendung. Dialoge sind dünn und auch Elfmans geniale Filmmusik kommt zu flach und undynamisch. Deshalb wenden wir uns auch hier lieber der neuen Atmos-Mischung der Originalspur zu. Diese dürfte ebenso auf dem True-HD-Kern der bisherigen BD basieren, glänzt aber mit dem neuen 3D-Sound Upmix. Grundsätzlich haben wir es hier mit einer schon auf der regulären Ebene satteren Tonspur zu tun, über die Elfmans Titelmelodie mit einer fast konzertfähigen Live-Bühne zum Zuschauer gebracht wird. Der Unterschied zwischen dt. Synchro und englischer Spur ist frappant. Schon alleine die Bass-Ausnutzung trennen Welten. Während sich bei der Synchro der Sub kaum merklich einschaltet, geht es im Original wuchtig und druckvoll zu – und zwar auch besser noch als im ersten Teil.

Der Pinguin sorgt für Tumulte, die von der deutschen Spur aber zu undynamisch wiedergegeben werden

Die Rears werden in den Musik- und Actionszenen regelmäßig eingebunden und Stimmen haben hörbar mehr Volumen. Wenn Batman mit dem Hovercraft durch den Kanal braust, wird’s richtig wuchtig, während man dort im Deutschen ein kurze Pfeifen ohne jede Substanz vernimmt. Wenden wir uns der Höhen-Ebene zu, geht man hier einen etwas anderen Weg und bindet Elfmans Musik nach oben mit ein. Das passierte im ersten Teil überhaupt nicht. Dazu kommen aber auch hier dedizierte 3D-Sounds wie das Wackeln der Gitterstäbe zu Beginn oder das Feuerwerk ab 12’05 sowie die ganzen Geräusche, die der Pinguin mit seinem Regenschirmchen abfeuert. Auch Selinas Sturz wird effektvoll begleitet wie auch das Flattern der Fledermäuse . Und wenn Gotham in Chaos und Feuer versinkt, werden die Explosionen ebenfalls rundherum ins Heimkino geschleudert. Eine halbe Stunde vor Ende gibt es dann noch zahlreiche 3D-Sounds vom Batmobil, das im Finale auch noch mal druckvoll über dem Pinguin herein bricht. Highlight sind dann aber die abgefeuerten Raketen kurz darauf, die fast eine Minute lang über die Höhen-Speaker ballern.

  • Deutsch: Dolby Digital 5.1 (60%)
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (85%) 2D-Betrachtung
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Tonqualität Batman Forever (60%)

Wie schon der zweite Teil, so liegt Schumachers Einstand ins Batman-Universum in Dolby Digital 5.1 vor. Und wie schon der Vorgänger, so fehlt’s auch hier an Dynamik, Bass und Feinzeichnung. Schon die (eigentlich) effektvolle Eröffnungssequenz klingt so muffig wie die ersten DVDs von Star Wars. Da braust Val Kilmer im Batmobil durch die Szenerie und den Subwoofer kümmert das herzlich wenig. Die Rears werden maximal befriedigend mit einbezogen und wirken eher wie durch einen automatischen Upmixer gejagt als mit dedizierten Sounds befeuert. Hört man sich hier eine Szene wie die versammelten Schüsse aus den Miniguns nach sechs Minuten an, wird der Unterschied deutlich. Während die deutsche Tonspur die Querschläger/Einschläge fast ausschließlich auf der Front abliefert und über die Rears nur ein wenig Nachhall liefert, kann man über die englische Fassung praktisch jede Kugel einzeln zählen. Wechselt man für auch nur für einen kurzen Moment auf die englische Spur (auch hier in Dolby Atmos mit True-HD-Kern), wird klar, wie viel der Synchronisation fehlt. Zwar gibt’s mal ein bisschen Information vom Sub, wenn die Abrisskugel durch die Wand donnert, aber im Vergleich zum englischen Ton, der dort für ein mittelschweres seismisches Erbebenwellen sorgt, ist das eine akustische Luftnummer.

Wenn der Riddler zuschlägt, bleibt über die englische Atmos-Fassung kaum ein Wunsch übrig. Die deutsche Version enttäuscht leider

Wie fantastisch eine Tonspur von 1995 klingen kann, macht die englische Fassung schon in der gut zehnminütigen Eröffnungsszene klar, wenn sie ebenso differenziert wie brutal druckvoll und mit klaren Dialogen zu Werke geht. Und es kommt ja noch die 3D-Ebene hinzu, die von Beginn an Aktivität schon in den Titel-Schriftzügen offenbart und den Score (wie beim zweiten Teil) mit nach oben legt. Das Batmobil feuert seine Turbine von den Heights und auch der Hubschrauber kommt sauber von oben. Gleiches gilt für die häufigen Wusch-Sounds, wenn Batman im Cape von oben herein flattert. In den Actionsequenzen werden dann immer mal wieder die Gadgets des Helden über die Höhenspeaker geliefert und bei Lautsprecher-Durchsagen in Gotham kommen die Stimmen ebenfalls von oben. Klasse auch die Wasserfall-Sounds nach knapp 80 Minuten oder die wuchtigen Explosions-Effekte nach 94 Minuten. Insgesamt eine (englische) Tonspur, die jene des zweiten Teils noch übertrifft.

  • Deutsch: Dolby Digital 5.1 (60%)
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (95%) 2D-Betrachtung
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (70%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Tonqualität Batman & Robin (70%)

Das Gute vorweg: Batman & Robin hat als jüngster Teil der vier Filme den mit Abstand besten deutschen Ton der vier Filme. Natürlich liegt auch der nur in Dolby Digital vor, liefert aber eine wesentlich bessere Ausnutzung der Surroundkanäle und bietet sogar spürbare Subwoofer-Aktivität. Wenn die beiden Superhelden mit dem Batmobil und dem Bike aus der Höhle rauschen, werden die Surrounds durchaus mit dedizierten Geräuschen gefüttert. Gleiches gilt für den Energiestrahl von Mr. Freeze oder das Zusammenbrechen des Dinosauriers. Dialoge klingen allerdings immer noch etwas dünn und der Score wirkt im Vergleich zur englischen Spur stärker in den Hintergrund gedrängt. Der O-Ton kommt auch hier wieder mit einer True-HD-kodierten Dolby-Atmos-Spur. Und auch diese hat es in sich. Mit wuchtiger Präsenz geht’s schon in der Eröffnungssequenz zu und wenn die kleine Kapsel über Gotham explodiert, rappelt es schon gewaltig. Allerdings ist der Tiefton hier doch etwas weniger differenziert als im dritten Teil und könnte eine Spur kräftiger zupacken. Außerdem gibt ein paar wenige Szenen, in denen die Stimmen etwas zerren. Das ist aber nur eine kleine Kritik am ansonsten erneut sehr tollen (englischen) Sound der BD/UHD. Anspieltipp ist übrigens der wunderbar räumliche Auftritt der Tanztruppe in Kapitel 14.

Sämtliche Szenen mit Mr. Freeze sorgen für akustische Highlights im Original. Die deutsche Fassung ist besser als bei den anderen drei Filmen, erreicht aber nie die Dynamik vom O-Ton

Die 3D-Sound-Ebene der Atmos-Spur addiert auch hier wieder (etwas) den Score hinzu, lässt aber schon zu Beginn das Batman-Logo effektvoll über den Köpfen zerbersten und nutzt praktisch jede Situation, Mr. Freeze‘ Eisschöpfungen auf den Heights zerspringen zu lassen, wenn es situativ passt. Natürlich fliegt auch Batman immer mal wieder effektvoll von oben ein und lässt dabei schon mal Glasdächer zerspringen. Herausragend effektvoll gerät die abhebende Rakete nach etwa zehn Minuten und auch das Zurückflattern zur Erde sorgt für einige sehr deutliche 3D-Sounds. Insgesamt ist hier wieder deutlich mehr los als im dritten Teil, was auch die Donner während Ivys Experimenten zeigen oder die knackenden Geräusche, wenn Freeze ganz Gotham einzufrieren beginnt.

  • Deutsch: Dolby Digital 5.1 (70%)
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (100%)

Mit Ausnahme der Audiokommentare befindet sich das Bonusmaterial der vier Filme komplett auf der jeweiligen Blu-ray. Und es ist identisch mit jenem der bisherigen Blu-rays.
Für Batman heißt das: Ein Audiokommentar mit Tim Burton sowie insgesamt sieben, teils mehrteilige Featurettes. Unter anderem: „Am Set mit Bob Kane“, „Legends of the Dark Knight“, „Shadows of the Bat“, „Batman: Die Helden“, „Batman: Die Schurken“, „Hinter den Kulissen“ „Die komplette Robin Storyboard-Sequenz“ sowie Musikvideos. Batman Returns liefert einen ähnlichen Aufbau: Audiokommentar von Burton und insgesamt sechs, teils mehrteilige Featurettes, die ebenfalls eine ähnliche Struktur haben. So wird man auch hier über „Die Helden“ und „Die Schurken“ aufgeklärt und hat mit dem vierten Teil von „Shadows of the Bat“ obigen Dreiteiler einfach weiter geführt. Batman Forever nutzt ebenfalls den gleichen Aufbau, bietet einen Audiokommentar von Schumacher, den fünften Teil von „Shadows of the Bat“, zwei „Hinter-den-Kulissen“-Featurettes sowie erneut „Die Helden“ und „Die Schurken“, in denen die Charaktere vorgestellt erden. Dazu kommen sieben entfernte Szenen sowie Featurettes über die Stunts, die visuellen Effekte und die Filmmusik. Batman & Robin, wen wundert’s hat ebenfalls eine ähnliche Struktur. Wir finden einen Audiokommentar von Schumacher, Teil 8 von „Shadows of the Bat“, fünf Featurettes über das Produktionsdesign, die Fahrzeuge, die Kostüme oder die visuellen Effekte. Dazu kommt erneut eine Vorstellung der Helden und der Schurken sowie eine entfernte Szene und vier Musikvideos. Insgesamt ist das zwar sehr umfangreich, aber eben von den bisherigen Disks schon bekannt.

Gesamtbewertung Batman Collection  (71%)

Aus Sicht der echten Batman-Fans hätte (inhaltlich) auch gereicht, die ersten beiden Filme als Set zu veröffentlichen. Aber natürlich ist es so eine rundere Sache. Das gilt auch für das 4K-Remaster. Hat man sich mal an den kühleren Look der ersten beiden Teile gewöhnt, wirkt er stimmiger. Die Bildruhe ist deutlich höher und die Auflösung klar besser. Das gilt in Maßen auch schon für die neuen Blu-rays, die bis auf kleine Problemchen den alten BDs bereits deutlich vorzuziehen sind. Erstaunlich gut ist der Atmos-Sound der Original-Tonspuren geworden, der über weite Strecken durchaus das Niveau heutiger Abmischungen erreicht. Teil III und IV legen visuell noch mal ein paar Pfunde drauf. Gerade „Batman & Robin“ liegt hier fast auf dem Niveau heutiger Top-Produktionen. Akustisch können auch die beiden Schumacher-Filme überzeugen – zumindest mit der Originalspur in Atmos. Die deutschen DD-Fassungen sind leider altbekannt und nicht sonderlich dynamisch.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 05. September 2019 Review am: 23. September 2019
Erscheinungsjahr Film: 1989/’92/’95/’97 Laufzeit: 126/126/122/125 Minuten
Filmstudio: Warner Home Video FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
1,85:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital 2.0
Deutsch Dolby Digital 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Batman 1-4 4K Trailer:

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