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Fox Sports blamiert sich bei erster 4K HDR NFL Übertragung

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Die NFL-Begegnung zwischen den Philadelphia Eagles und den Green Bay Packers sollte die National Football League ins 4K HDR Zeitalter überführen. Was der Sender Fox Sports seinen Zuschauer bot, war jedoch nicht weniger als eine Blamage. 

Der Lieblingssport der Amerikaner erfreut sich auch in Deutschland immer größer werdender Beliebtheit. Hierzulande läuft die NFL Live auf Prosieben MAXX und ran.de. In den USA hat sich Big Player „Fox Sports“ die Übertragungsrechte gesichert. Mit dem Spiel am 26. September 2019 wollte die Sendeanstalt erstmals eine NFL-Begegnung in 4K Qualität mit High Dynamic Range (HDR) live übertragen. Technische Probleme, eine falsche Kommunikation oder schlicht Unwissen haben dazu geführt, dass sich unzählige Nutzer über das verpatzte 4K-Debüt beschwerten.

Kein HDR für NFL-Fans

Ein Großteil der Fox Sports Zuschauer nutzt den Apple TV 4K oder Roku-Geräte. Mit diesen ist es möglich den Live-Stream in 4K Qualität abzurufen, der erweiterte Dynamikumfang lässt sich damit jedoch nicht abbilden. Für die Verteilung wurde das HLG oder Hybrid-Log Gamma Format gewählt, welches von den meisten 4K Fernsehern unterstützt wird – jedoch nicht vom Apple TV 4K oder den Roku-Playern. Betroffene Zuschauer bekamen nur einen 4K/SDR-Stream serviert. Sehr ärgerlich, da das Spiel auf diesen Plattformen in 4K/HDR beworben wurde.

Apples TV-App soll Nutzer mit kostenlosen Original-Inhalten locken
Viele NFL-Fans nutzten den Apple TV 4K um den 4K/HDR-Stream zu empfangen. Die ausgelieferte Qualität des Streams war jedoch mehr als enttäuschend.

Ob Fox Sports eine interne Fehleranalyse startet ist fraglich. Entweder gab es eine falsche Kommunikation nach außen, ein technisches Problem oder die Sendeanstalt versteht einfach den Unterschied zwischen HLG und HDR10 nicht. Wer sollte es ihnen verübeln. Die AV-Welt ist in den letzten Jahren mit unzähligen Neuerungen, Standards und „Mitspielern“ nicht unbedingt einfacher geworden. Egal wie die Antwort lautet, am Ende gab es keinen erweiterten Dynamikumfang, der nicht nur für ein natürlicheres, sondern auch detailreicheres Bild gesorgt hätte.

4K Signale war 1080p Upscale

Und wäre das noch nicht genug, bekamen die Fans nicht einmal ein natives 4K Signal geliefert. Der komplette Produktionsworkflow ist auf Full-HD (1080p) ausgelegt und wurde lediglich vor der Einspeisung auf 4K UHD Qualität hochgerechnet. Fox Sports versuchte sich in einem Statement auf tvtechnology.com herauszureden. Angeblich wollte man damit die „Kosten die für die Produktion benötigt werden minimieren“. Auch Super-Slow-Motion-Szenen könnten aufgrund ihrer limitierten Auflösung maximal in 1080p ausgegeben werden. In unseren Augen sind das nicht mehr als Ausreden und eine Blendung der Zuschauer.

Auch Deutschland hinkt hinterher

4K-Live-Übertragungen in Deutschland werden zumindest als nativer 4K Stream eingespeist. Fußballbegegnungen auf Sky Bundesliga UHD oder Sky Sport UHD sehen damit weitaus detailreicher aus. Eine Übertragung mit erweitertem Dynamikumfang (HDR) hat Sky jedoch immer noch nicht auf den Weg gebracht.

Erster UHD-Sender „Pearl.tv 4K UHD“ stellt Betrieb ein + QVC erweitert UHD-Angebot

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Shopping-Sender „Pearl.tv 4K UHD“ stellt zum 30. September 2019 seinen UHD-Sendebetrieb via Astra ein. Die hochauflösenden Streams sind aber weiterhin via Livestream und Smart-TV-App empfangbar. 

Es war der berühmte erste Schritt, als mit „Pearl.TV 4K UHD“ der erste Sender zur IFA 2015 aufgeschaltet wurde. Ab sofort wurden Technik-Highlights und Trends im linearen TV in vierfacher Full-HD Auflösung präsentiert. Michael Sichler, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft EnStyle, zu der auch Pearl.TV gehört sagt, dass das Projekt eh nur auf eine Laufzeit von vier Jahre angelegt war. Dass der Sendebetrieb in UHD-Qualität nicht weitergeführt wird, lässt vermuten, dass das Programm nicht wie gewünscht angenommen wurde.

UHD-Empfang spielt keine Rolle

Michael Sichler zeigte sich von der Entwicklung am TV-Markt enttäuscht:„Die Zahl der Haushalte, die Ultra-HD empfangen, hat sich leider in den letzten vier Jahren nicht wie erwartet entwickelt. Bei den TV-Neugeräten dominieren zwar schon länger 4K- Modelle die Verkaufsstatistiken, jedoch spielt der UHD-Empfang für die meisten Fernsehzuschauer noch immer keine Rolle.“. In den letzten Jahren wurde immer mehr lineares TV-Programm in UHD-Qualität aufgeschalten. Von Fußball auf Sky über Lifestyle-Programme auf Insight TV bis hin zu Enterainment-Events und Serien auf RTL UHD. Von einem Regelbetrieb in UHD Qualität ist man in Deutschland jedoch noch weit entfernt.

QVC2UHD Logo
Mit QVC2UHD geht bereits der zweite 4K Sender des Shopping-Imperiums live

QVC2 UHD geht ab 1. Oktober live

Weitaus besser scheint da das Programm von QVC UHD angenommen worden zu sein. So gut, dass mit QVC2 ab dem 1. Oktober 2019 der zweite 4K Sender des Shopping-Imperiums auf Astra 19.2° Ost live geht. Über die Verbreitung von QVC2 UHD soll eine „langfristige Vereinbarung“ getroffen worden sein. Judith Haker, Director Platform Development & Distribution bei QVC Deutschland, sagt: „Wir arbeiten kontinuierlich daran, unseren Kunden das bestmögliche Shoppingerlebnis zu bieten. UHD ist die Zukunft, weshalb wir uns freuen, unseren Zuschauern bereits ab Oktober einen weiteren unserer Sender in ultra-hochauflösender Qualität bieten zu können.“.

Ob UHD überhaupt irgendwann im deutschen TV in den Regelbetrieb gehen wird, darf bezweifelt werden. Aktuell werden die meisten Programme immer noch in HD (720p) wenn nicht sogar in SD-Qualität an die TV-Haushalte übermittelt. Womöglich ist UHD-Fernsehen nur ein nettes „Zusatzprogramm“ zum bereits etablierten 4K Streaming, wie es Netflix, Prime Video oder Apple iTunes bereits seit Jahren anbieten.

Apple TV+: Filme wandern vor dem Streamen erst ins Kino

Apple hebt mit TV+ ein eigenes Streaming-Angebot aus der Taufe. Im November geht es mit den ersten Filmen und Serien los. 4,99 Euro kostet der Spaß im Monat – es sei denn man kauft ausgewählte, neue Apple-Geräte, dann gibt es das erste Jahr umsonst. Nun ist bestätigt, dass die Film-Eigenproduktionen aber erst ins Kino kommen werden, bevor sie zum Streamen zur Verfügung stehen.

Wer sich nun in Deutschland, Österreich oder auch der Schweiz – ein „Hallo“ an all unsere Leser – auf die Eigenproduktionen von Apple im Kino freut, dürfte aber das Nachsehen haben. So will Apple seine Filme nur in den USA ins Kino bringen. Konkret ist das bereits für „The Banker mit Anthony Mackie und Samuel L. Jackson, „Hala“ sowie „The Elephant Queen“ bestätigt.

Apple Hintergedanken dürften klar sein: Nur, wenn die Filme für eine bestimmte Zeit lang und in ausreichend Sälen im Kino gelaufen sind, dürfen sie auch in wichtigen Preisverleihungen wie den Academy Awards (Oscars) mit ins Rennen gehen. Deswegen schicken etwa auch Amazon und Netflix ihre Film-Eigenproduktionen in den Vereinigten Staaten ins Kino. Nicht betroffen sind natürlich Serien, wie etwa „See“ mit Jason Momoa.

Allerdings stößt diese Praxis bei einigen Kreativen auf wenig Gegenliebe. So hatte Steven Spielberg speziell Amazon und Netflix Taktik in der Vergangenheit scharf kritisiert. Laut ihm handele es sich bei den Eigenproduktionen der Streaming-Anbieter um TV-Filme, nicht aber um Kinofilme. Spielberg will sie deswegen am liebsten nicht bei den Oscars sehen. Er warf den Streaming-Anbietern vor die Filme extrem eingeschränkt ins Kino zu bringen, quasi als Alibi, damit sie an den Preisverleihungen teilnehmen könnten. Das sei aber nicht Sinn der Sache.

Apple will sich von Amazon und Netflix absetzen

Apple möchte sich offenbar aber nicht die gleiche Kritik wie Amazon und Netflix gefallen lassen. Demnach plane der Hersteller aus Cupertino für seine Filme längere Verweildauern in den Kinos und auch eine breitere Präsenz in mehreren Städten. Los geht es dabei mit „The Elephant Queen“ bereits am 18. Oktober 2019 – der Einstand bei Apple TV Plus erfolgt am 1. November. Wiederum soll „The Banker“ am 6. Dezember 2019 in die US-Kinos kommen – und zu Apple TV+ im Januar 2019.

„Hala“ will Apple ab dem 22. November 2019 ins Kino bugsieren und ab einem noch ungewissen Zeitpunkt im Dezember zum Streaming kredenzen. Auch den kommenden Film von Sofia Coppola, „On The Rocks“ mit Bill Murray, wolle Apple 2020 erst im Kino starten lassen, bevor der Streifen dann zu Apple TV+ komme. Offenbar geht es Apple auch darum, bei Kinobetreibern und Filmemachern Wohlwollen zu sammeln und zu zeigen, dass man anders vorgehe, als die Platzhirsche von Amazon Prime Video und Netflix.

Netflix experimentiert mit kostenlosen Serienfolgen

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Netflix startet gerne mit ausgewählten Nutzerkreisen oder in bestimmten Regionen Experimente. Nun hat der Streaming-Anbieter damit begonnen, teilweise die ersten Episoden einiger Serien kostenlos und ohne Registrierung zur Verfügung zu stellen.

So hat Netflix in Indien damit begonnen die erste Folge der frischen Serie „Bard of Blood“ gratis für alle zum Streamen zur Verfügung zu stellen. Aus Deutschland funktioniert das allerdings nicht – wir haben es bereits über diesen Link überprüft. Generell probiert Netflix in anderen Regionen andere Taktiken aus. So gibt es in Indien und Malaysia etwa auch einen „Mobile Only“-Tarif, der dann das Streaming ausschließlich an mobilen Endgeräten ermöglicht – und umgerechnet weniger als 3 Euro pro Monat kostet.

In Mexiko und Kolumbien hatte Netflix Anfang September schon die erste Folge der Serie „Elite“ ohne Registrierung für alle Anwender kostenlos angeboten. In Indien versucht man es also momentan mit „Bard of Blood“. Laut dem Streaming-Anbieter handele es sich dabei um eine zeitlich eingeschränkte Aktion. Dauerhaft wird die erste Folge also nicht öffentlich verfügbar sein.

Parallel erklärt Netflix, dass man die Annahme durch die Community abwarten werde. Sollte man zufrieden sein, dann sei es durchaus möglich, dass auch in Zukunft einzelne Serienepisoden oder sogar Filme für einen eingeschränkten Zeitraum ohne Registrierung kostenlos zum Abruf bereitstehen. Festlegen wollte sich Netflix da aber noch nicht.

Netflix will Kunden mit neuen Strategien anlocken

Warum Netflix plötzlich derlei Taktiken anwendet? Das ist klar, denn auf den etablierten Streaming-Platzhirsch üben nun immer mehr neue Konkurrenten Druck aus. Beispielsweise tritt Apple mit Apple TV+ auf den Plan. Und mit Disney+ hat auch Disney ein ganz heißes Eisen im Feuer. Zudem wollen auch noch Warner Bros. mit HBO Max und Comcast mit Peacock mitspielen.

Netflix bietet in Indien die erste Folge von „Bard of Blood“ kostenlos an

Zwar bietet Netflix Unentschlossenen bereits die Möglichkeit an für 30 Tage kostenlos in das Angebot reinzuschnuppern, doch einzelne Gratis-Episoden sind eine weitere Option, um vielleicht neue Kunden für das Streaming-Angebot zu gewinnen. Die Hoffnung ist sicherlich, dass die erste Folge für Begeisterung sorgt, sodass möglicherweise ein Abo die Folge ist.

Hat HDR10 Plus den Formatkrieg verloren?

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HDR10 Plus sollte als Konkurrenzformat zu Dolby Vision eine bessere Bilddarstellung für Filme & Serien bieten. Das von Samsung entwickelte dynamische HDR10+ hat nach über zwei Jahren jedoch nur wenige Erfolge vorzuweisen.

Gut Ding will Weile haben. Das trifft vielleicht auf einen Käse oder Wein zu, jedoch lässt sich diese Weisheit in der Technikwelt meist nicht anwenden. Unfertige Produkte und Formate gilt es natürlich zu vermeiden, der Nutzer möchte aber irgendwann die angepriesenen Vorteile genießen können. So geht es womöglich vielen Käufern eines 4K Fernsehers, die auf HDR10+ gesetzt haben. Was hat das Format seit der Ankündigung im März 2017 vorzuweisen? Wo sind die Inhalte und wieso musste es überhaupt zu einem Formatkrieg mit dem etablierten Dolby Vision kommen?

Die ersten IMAX Enhanced UHD Blu-rays debütieren mit dem dynamischen HDR10+ Format
Die ersten IMAX Enhanced UHD Blu-rays debütieren mit dem dynamischen HDR10+ Format

HDR10+ soll Dolby Vision die Stirn bieten

Anfang 2017 war die Aufregung groß: Samsung möchte der Dolby-Maschinerie die Stirn bietet und hat die Arbeiten an einem eigenen dynamischen HDR-Standard aufgenommen. Das Format sollte im Vergleich zu Dolby Vision lizenzfrei sein und damit die Aufmerksamkeit von Herstellern und Produzenten auf sich ziehen. Auf der technischen Seite bietet HDR10+ eigentlich die gleiche Kost wie Dolby Vision. Auf Frame-by-Frame- oder Scene-by-Scene-Basis werden Helligkeitsinformationen in der Postproduktion angepasst, um die bestmögliche Bildqualität zu erreichen. Dabei geht es vor allem darum, Details in sehr hellen und sehr dunklen Bildbereichen zu erhalten. Das Gleiche bietet Dolby Vision bereits seit 2016, vorangetrieben durch LG Electronics.

Samsung vs. LG (schon wieder)

Wer die Namen Samsung und LG in einem Absatz liest, der kann sich bereits denken, um was es wirklich geht. Die Fehde zwischen den beiden koreanischen Technik-Giganten, erstreckt sich bereits über mehrere Jahre. Erst vor kurzem haben sich die „Streithähne“ wegen ihrer 8K Fernseher und dem Begriff QLED in die Haare gekriegt. Und so geht es Samsung mit HDR10+ womöglich gar nicht darum, sich direkt mit Dolby Vision zu messen, sondern einfach nur darum LG nicht in die Hände zu spielen. LG hat nämlich nicht nur erfolgreich auf die OLED-Technologie in TV-Geräten gesetzt, sondern mit Dolby Vision sich gleich einen „visuellen Vorteil“ mit ins Boot geholt.

Samsung Q90R
Samsungs QLED-Flaggschiff Q90R unterstützt neben HDR10 und HLG auch HDR10+

HDR10+ muss jetzt durchstarten oder gehen!

HDR10+ (Plus) hatte über die letzten beiden Jahre immer wieder mit positiven Schlagzeilen auf sich aufmerksam gemacht. Die gegründete HDR10+ Allianz freute sich über Zuwachs und hatte neben Samsung und 20th Century Fox auch Panasonic, Philips, TCL, Hisense, Warner Home oder Amazon Prime Video für sich gewinnen können. Immer mehr TV-Geräte und Player unterstützten HDR10+ und die Nutzer waren mehr als bereit, die versprochenen Vorteile erleben zu dürfen. Aber genau hier liegt der Hund begraben. Die Kooperation zwischen Samsung und Amazon Prime Video mit HDR10+ Content konnte zu keinem Zeitpunkt in Fahrt kommen. Es gab auf den Samsung TVs bis 2019 kein Overlay-Logo das bestätigte, ja jetzt läuft HDR10+ und nicht nur HDR10. Die ersten 4K Blu-rays von IMAX boten keinen visuellen Vorteil, verglich man HDR10 mit HDR10+. Genau so war es auch bei der Fox-Produktion „Alita: Battle Angel“ die ebenfalls im Multi-HDR-Format (HDR10, HDR10+ und Dolby Vision) auf den Markt kam. Nicht einmal „Bohemian Rhapsody“ als HDR10/HDR10+ only konnte im dynamischen Modus überzeugen.

Die Mitglieder der HDR10+ Allianz mit den neuen Mitgliedern TCL und Hisense (Stand: Dezember 18)
Die Mitglieder der HDR10+ Allianz (Stand: Dezember 18)

Unterstützer sichern sich mit Dolby Vision ab

Die ersten Vergleiche zwischen HDR10 Plus und anderen HDR-Formaten fiel mehr als ernüchternd aus. Und nicht nur das. Mitglieder der Allianz setzten immer mehr auf Multi-HDR und nahmen Dolby Vision in ihr Feature-Portfolio auf. Die Unterstützung für HDR10+ ist immer noch vorhanden, für Kunden die sich einen TV von Panasonic, Philips oder Hisense kaufen, dürfte das jedoch nicht das ausschlagende Argument sein. Womöglich wird HDR10+ eher als nettes Gimmick gesehen und als Absicherung. Wichtiger ist da wohl eher, dass Dolby Vision unterstützt wird. Die Allianz steht noch, fängt aber langsam an zu bröckeln. Selbst Gründungsmitglied 20th Century Fox bringt mit der „James Bond: Daniel Craig Collection“ ihre erste 4K Blu-ray nur mit HDR10 und Dolby Vision auf den Markt. So steht Samsung aktuell als alleiniger Verfechter von HDR10 Plus dar.

Fox James Bond Daniel Craig Collection Dolby Vision
BAM! Fox veröffentlicht die „James Bond: Daniel Craig Collection“ mit Dolby Vision HDR

Wir fragen uns, ist es überhaupt ein Formatkrieg, wenn der Sieger eigentlich schon feststand? Irgendwie hat man das Gefühl, dass HDR10+ gegen Dolby Vision einfach keine Chance hat. Der Vorsprung von DV ist einfach nicht aufzuholen. HDR10+ hätte teils deutliche visuelle Vorteile vorbringen müssen, um eine Chance zu haben. Man möchte es Samsung nicht übel nehmen, dass sie eine Alternative zu Dolby bieten wollten. Aus unserer Sicht wäre jedoch die Zeit für Eingeständnisse gekommen. Stellen wir uns vor, Samsung würde ab Morgen Dolby Vision HDR unterstützen? Würden wir es dem Unternehmen vorhalten oder uns darüber freuen, dass das dynamische HDR-Format auch auf den QLED und Premium UHD TVs des Herstellers zur Verfügung steht? Wir wollen zum Schluss noch anmerken, dass Dolby Vision nicht automatisch eine bessere Bildqualität abliefert. Es gibt sogar Beispiele, bei denen die Darstellung mit dem statischen HDR10 besser war. Theoretisch hat Dolby Vision mit seinem dynamischen Ansatz bei, bei TV-Inhalten, Streams oder der 4K Blu-ray die Nase vorne.

HDR10 Plus Zeitachse:

März 2017 Samsung entwickelt dynamischen HDR-Standard HDR10+
Mai 2017 Amazon Prime Video unterstützt HDR10+
August 2017 Panasonic, Samsung und Fox formen HDR10+ Allianz
Dezember 2017 Amazon Prime Video und Samsung geben HDR10+ Startschuss
Januar 2018 Offizielles Logo + neue Partner (Warner Bros)
Januar 2018 Erster 4K Player von Panasonic mit HDR10+
Januar 2018 Philips (TP Vision) Fernseher unterstützt HDR10+
Februar 2018 Panasonic Fernseher unterstützen HDR10+
März 2018 Samsung QLED TVs setzten auf HDR10+
April 2018 Samsung liefert doch kein HDR10+ Update für 2016er Modelle
April 2018 Erste 4K Blu-ray mit HDR10+ auf der NAB gesichtet
Mai 2018 Weitere 4K Player von Panasonic mit HDR10+
Juni 2018 Zertifizierungprogramm für HDR10 Plus kommt auf den Weg
Dezember 2018 Oppo 4K Player unterstützen HDR10 Plus
Dezember 2018 Pioneer 4K Player unterstützt HDR10 Plus
Dezember 2018 Rakuten TV, IMAX, Hisense & TCL treten Allianz bei
Februar 2019 Samsung Galaxy S10 erhalten HDR10+ Support
März 2019 Ernüchternde Review der ersten HDR10+ 4K Blu-ray
April 2019 TCL unterstützt HDR10 Plus
September 2019 HDR10+ erstmals in 8K Auflösung + neuer Anbieter MagentaTV
September 2019 Fox plant erste 4K Blu-ray ohne HDR10+ dafür mit Dolby Vision

 

PlayStation Plus im Oktober 2019 mit „The Last of Us Remastered“ (+ Xbox Games with Gold)

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Sony und Microsoft haben bestätigt, welche Spiele ihr gratis über PlayStation Plus bzw. die Xbox Games with Gold im Oktober 2019 abstauben könnt. Voraussetzung ist natürlich in beiden Fällen, dass ihr die jeweiligen Dienste auch abonniert habt.

Starten wir doch einmal mit Sony. Leider gehen Besitzer einer PS3 bzw. PS Vita seit März 2019 leer aus, so dass nur noch die Gratis-Spiele für die aktuelle PlayStation 4 verbleiben. Da hat Sony aber ein nettes Schmankerl auf Lager. So haut man im Oktober 2019 „The Last of Us Remastered“ raus. Das Timing ist kein Zufall, denn diese Woche wurde das Veröffentlichungsdatum des Nachfolgers, „The Last of Us Part II“ bestätigt. Das zuletzt genannte Triple-A-Game wird am 21. Februar 2020 in verschiedenen digitalen und physischen Editionen auf den Markt kommen.

Als zweiten Titel legt Sony “MLB The Show 19″ rauf. Damit visiert man eine ganz andere Zielgruppe an, denn es handelt sich um ein Sportspiel – Baseball um genau zu sein. Da dürfte die Fanbasis in Deutschland eingeschränkter sein als etwa in den USA, doch sicherlich dürfte auch so mancher Leser Spaß an dem Titel haben.

Sowohl „The Last of Us Remastered“ als auch „MLB The Show 19“ stehen bei PlayStation Plus ab dem nächsten Dienstag, also direkt ab dem 1. Oktober 2019, zur Verfügung. Ich denke „The Last of Us Remastered“ ist da doch eine nette Einstimmung für all diejenigen, welche die Story noch einmal vor Erscheinen des zweiten Teils Revue passieren lassen wollen oder den Titel bisher einfach verpasst hatten.

Xbox Games with Gold im Oktober 2019 eher unspektakulär

Microsoft bleibt seinem Kurs treu auch die Xbox 360 weiterhin mit Gratis-Games über Xbox Live Gold bzw. die Games with Gold zu versorgen. Auch hier geht es am 1. Oktober 2019 los. Für die Xbox 360 hauen die Redmonder am 1. Oktober den Titel „Bolt“ raus, der auf dem gleichnamigen Kinofilm von Disney basiert. Für die Xbox One hagelt es am selben Datum „Tembo the Badass Elephant“. Beides sind Titel, die man schwer als Hochkaräter bezeichnen kann.

Am 16. Oktober geht es für Besitzer der Xbox One weiter mit „Friday the 13th: The Game“, was sicherlich für einigen Multiplayer-Spaß sorgen könnte. Horror-Fans bzw. Freunde der Slasher-Filmreihe freuen sich da bestimmt. Für die Xbox 360 wird zeitgleich „Ninja Gaiden 3: Razor’s Edge“ kostenlos.

Kleiner Hinweis unsererseits: Parallel zum Einstand der neuen Games bei Sony PlayStation Plus bzw. Microsoft Xbox Games with Gold fallen natürlich die Titel aus dem September aus den jeweiligen Angeboten heraus. Fügt sie also bei Interesse vorher noch eurer Bibliothek hinzu, dann könnt ihr sie auch später noch beliebig installieren und zocken. Voraussetzung ist lediglich, dass ihr ein aktives Abonnement unterhaltet. Viel Spaß beim Zocken!

OnePlus QLED: 4K-TV mit Quantum Dots, Dolby Vision und Dolby Atmos vorgestellt

OnePlus hat heute offiziell seinen ersten 4K-Fernseher vorgestellt: den OnePlus TV. Es handelt sich um einen QLED mit UHD-Auflösung sowie Unterstützung für nicht nur HDR10, sondern auch Dolby Vision und Dolby Atmos. Auch in Deutschland wird der Smart TV noch auf den Markt kommen.

Wo Huawei bereits für seinen Huawei Vision  mit dem Sound geworben hat, scheint OnePlus als artverwandter Smartphone-Hersteller auf genau den gleichen Trichter gekommen zu sein. Denn auch der OnePlus TV setzt auf ein verhältnismäßig aufwendiges Soundsystem mit 8 Speakern und 50 Watt Gesamtleistung, das aus- und einfahrbar ist. Auch bei der Fernbedienung gibt man sich elegant und setzt auf eine sehr aufgeräumte Remote, über die sich auch direkt der Google Assistant aktivieren lässt. OnePlus veröffentlicht dabei den OnePlus TV Q1 und den Q1 Pro – nur der Q1 Pro verfügt dabei über das angesprochene Sound-Setup.

Der OnePlus TV bietet eine Diagonale von 55 Zoll und löst mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf. Über die technischen Daten hatten wir ja auch schon anhand von Leaks berichtet. So dient bei den OnePlus TV Android TV als Betriebssystem. Unter der Haube werkeln 2,5 GByte RAM und 16 GByte Speicherplatz. Die OnePlus TV nutzen über 90 Local-Dimming-Zonen und arbeiten mit 100 Hz. Neben Dolby Vision ist im Übrigen sogar auch HDR10+ vorhanden. Außerdem bietet einer der HDMI-Anschlüsse auch eARC (Enhanced Audio Return Channel).

Der OnePlus TV arbeitet mit Android TV

Es stehen an den Modellen mit 55 Zoll drei Ports für HDMI 2.0b, zweimal USB, Ethernet, Bluetooth 5.0 und Wi-Fi 802.11 ac zur Verfügung. VP9 und HEVC werden natürlich als Codecs für 4K-Videos unterstützt. Apps für Netflix und Amazon Prime Video sind ab Werk vorinstalliert. OnePlus protzt zudem mit 120 % NTSC-Farbraumabdeckung und angepasster QLED-Technik, die OnePlus selbst gegenüber der Konkurrenz verbessert haben will.

Neuer Trend: Smartphone-Hersteller greifen im TV-Markt an

OnePlus ist dabei Teil einer neuen und spannenden Welle: Viele Hersteller aus dem mobilen Segment wagen sich aktuell an Fernsehgeräte heran. Da haben wir eingangs ja bereits Huawei erwähnt. Doch auch dessen Tocher Honor ist mit dem Honor Vision mit im Rennen. Als weiterer Player ist zudem auch Motorola in Indien in den TV-Markt eingestiegen.

Die Fernbedienung des OnePlus TV

Dabei wollen die Hersteller offenbar Synergieeffekte nutzen und können von ihren Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz und Sprachsteuerungen wie dem Google Assistant profitieren. Die Hoffnung ist sicherlich auch, dass z. B. mancher Käufer eines Huawei-Smartphones auch zu einem TV des Anbieter greift. Einer der neuesten Einsteiger ist auch Xiaomi, um die derzeit fast schon ein Hype besteht. Deren Mi TV starten in Deutschland bereits ab 299 Euro. Wer wird sich am Ende an der Spitze wiederfinden und kann es mit Platzhirschen wie LG, Samsung und Sony aufnehmen? Das muss uns die Zeit zeigen.

Vielleicht hat OnePlus da ja ernsthafte Chancen. Zumindest könnte man das anhand des Preises vermuten: In Indien wird der OnePlus TV mit 55 Zoll Diagonale als Q1 Pro mit integrierter Soundbar umgerechnet 1.285 Euro kosten. Der Q1 wechselt in Indien für ca. 900 Euro den Besitzer. Für Deutschland stehen die Preise und Erscheinungsdaten leider noch nicht fest. Alle technischen Daten der neuen OnePlus TV Q1 und Q1 Pro findet ihr auch auf der indischen Website des Herstellers.

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„Hangover 3“ bekommt 4K & Dolby Vision Upgrade auf iTunes (nur 5.99 Euro)

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Apple hat der Las Vegas-Sause „Hangover 3“ ein kostenloses 4K Upgrade mit HDR10 und Dolby Vision verpasst. Wer den Film bereits gekauft hat, bekommt die verbesserte Version gratis. Aktuell steht „Hangover 3“ im iTunes Store für 5.99 Euro zum Kauf (3.99 Euro leihen). 

Hangover 3 4K/Dolby Vision auf iTunes

Hangover sollte so ziemlich jedem ein Begriff sein. Die Komödien-Trilogie kam 2009 bis 2013 in die Kinos und erzählt die Geschichte von vier Freunden, die immer wieder in abstruse Situationen geraten. Meistens ist ein erhöhter Konsum von Alkohol und Drogen der „Auslöser“. In Hangover 3 gibt es außnahmsweise keine Hochzeit und keinen feucht-fröhlichen Junggesellenabschied. Was könnte also schiefgehen? – Natürlich hinterlässt das legendäre Wolfsrudel auf ihrer Reise aber dennoch wieder eine einzige Schneise der Verwüstung… Mit Hangover 3 bringt Todd Phillips die Trilogie zu einem aufsehenerregenden Ende, das von den Fans des „Wolf Packs“ mindestens ebenso begeistert aufgenommen werden wird wie die beiden Vorgänger!

Mehr Filme in 4K Qualität mit HDR (und Dolby Vision) findest du auch auf unserer Komplettliste aller iTunes Titel in UHD-Auflösung.

Star Wars und Marvel gehen bei ihm Hand in Hand: Kevin Feige entwickelt neuen Film

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Kevin Feige ist vor allem als Produzent der Filme aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU) zu Ruhm und Reichtum gelangt. Sein Arbeitgeber Disney hofft offenbar, dass Feige seinen magischen Feenstaub auch über Star Wars verstreut. Denn der Produzent wird sich eines Star-Wars-Filmes annehmen.

Star Wars – quo vadis? Das fragte sich manch enttäuschter Fan nach „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ oder spätestens nach „Star Wars: Die letzten Jedi“. Letzterer heimste zwar positive Kritiken ein, kam bei Fans aber deutlich schlechter weg. Die Einspielergebnisse stimmten dennoch, doch Disney könnte die gespaltene Resonanz der Fan-Community zum Grübeln gebracht haben. Zumal „Solo: A Star Wars Story“ an den Kinokassen enttäuschte.

Offenbar hat Kathleen Kennedy, die bei Lucasfilm aktuell federführend hinter der Marke Star Wars steht, nun ein paar neue Ideen. So hat sie sich den erfolgreichen Marvel-Produzenten Kevin Feige ins Boot geholt. Feige gilt als großer Fan von Star Wars, sodass er sich vermutlich nicht lange überreden ließ. Gemeinsam mit Kennedy soll Feige nun einen neuen Star-Wars-Kinofilm entwickeln.

Für Disney muss nach dem nächsten Kinofilm, „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ eine neue Ära beginnen. Denn der Film wird die Skywalker-Saga abschließen. Feige führte schon Marvel zu neuen Ufern, denn er war die Triebfeder hinter dem MCU. Wie groß sein Einfluss auf das Star-Wars-Franchise sein wird, ist aber offen. Kathleen Kennedy soll weiter die Zügel in der Hand behalten. Ob Feige dennoch bei Lucasfilm insgesamt eine größere Rolle spielen könnte oder nun nur an einem Projekt mitwirkt, ist noch unklar.

Disney hält sich zur Zukunft von Star Wars noch bedeckt

Was die konkreten Zukunftspläne für Star Wars betrifft, da möchte sich Disney ohnehin noch nicht in die Karten schauen lassen. Erst einmal steht ja auch noch der Star von Episode IX, dem erwähnten „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ für Dezember 2019 auf dem Plan. Feige wiederum ist aktuell bei Disney eine Schlüsselfigur, denn er bleibt weiterhin verantwortlich für das MCU, welches mit neuen Kinofilmen und auch TV-Serien auftrumpfen wird.

Während bei Marvel aber schon lange alles wie in einem Uhrwerk funktioniert, gibt es bei Star Wars immer wieder Ärger: Erst holte man sich Regisseure wie Josh Trank oder Phil Lord und Christopher Miller ins Boot, um sie dann später doch auszuwechseln. Auch die Resonanz der Fans und Kritiker ist nicht so einheitlich positiv wie beim MCU. Disney hat auch schon selbst eingestanden, dass man die Star-Wars-Marke zu Anfang zu sehr mit vielen Projekten ausgewalzt habe. Entsprechend hat man nach dem Flop von „Solo: A Star Wars Story“ auch keine weiteren Pläne für derartige Standalone-Filme.

Allerdings sind für die Streaming-Plattform Disney+ bereits die Serien „The Mandalorian“ und ein Projekt rund um Obi-Wan Kenobi, erneut mit Ewan McGregor in der Rolle, in Planung.