Wer auf der Suche nach einem Multitalent im Player-Segment ist, der sollte sich den Pioneer UBP-LX500 einmal genauer ansehen. Das Modell erhielt den EISA-Award für den „Besten universellen Player“.
Update I: Viele unsere Leser haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass der Pioneer UDP-LX500 bei vielen großen 4K Discs (Triple-Layer 100GB) Probleme machen kann. Es kommt zu sporadischen Aussetzern. Dieses Problem sei bereits seit längerer Zeit bekannt. Seitens Pioneer gibt es jedoch noch keine Lösung oder Update. In diesem Fall ist eine Auszeichnung für diesen Player in unseren Augen nicht gerechtfertigt. Fans sollten auf Panasonic DP-UB9004 ausweichen, der eine ähnliche Ausstattung besitzt. Wer ihn noch findet, ist auch mit dem Oppo UDP-203 gut beraten.
Originalbeitrag: Die Jury lobt die Kombination aus „hochmodernen 4K-Blu-ray-Dreher und leistungsstarken Audioplayer“. Auch wir können beim genauen Durchlesen der technischen Spezifikationen nichts zum Meckern finden. Der UBP-LX500 unterstützt DVDs, Blu-rays, 3D Blu-rays und die neuen 4K Ultra HD Blu-rays. An der Audio-Front stellt sich das Gerät mit einer Unterstützung für CDs, SACDs, DVD-Audio-Discs und diversen hochauflösenden/verlustfreien Dateiformaten auf.
Neuste Audio- und Videostandards
Das „Herz“ des Players bildet eine 6-lagige Hauptplatine die Signalrauschen komplett eliminieren soll. Die Übertragung von Audio- und Videosignalen über die HDMI 2.0 Schnittstelle mit 18 Gbit/s soll dadurch präziser dargestellt werden können. Bei den Videoformaten gibt es nichts zu beanstanden. Der UBP-LX500 unterstützt 4K/60p Signale mit 4:4:4 Farbabtastung im BT.2020 Farbraum. Alle relevanten Formate für den erweiterten Dynamikumfang (HDR10, HDR10+, HLG und Dolby Vision) werden vom Player ohne Probleme dargestellt. Auch bei den Audio-Formaten gibt es keine Beschränkungen. Von Mono, Stereo über Surround-Sound-Formate bis hin zum 3D-Sound mit Dolby Atmos und DTS:X (wenn gewünscht über einen separaten HDMI-Audio-Ausgang) wird alles wiedergegeben.
Anschlüsse auf der Rückseite des UBP-LX500
Die Einstellungsmöglichkeiten des UBP-LX500 sind vielfältig und erlauben es Einsteigern und Profis die Bild- und Tondarstellung nach dem eigenen Gusto zu verändern. Punkten kann das Gerät auch mit Komfort-Funktionen, wie z.B. dem erweiterten Bildschirm-Menü mit Disc-Informationen. Hier können Infos wie das maximale Content-Light-Level oder der maximale Frame-Durschnittspegel ausgelesen werden.
Aktuell wird der UBP-LX500 für rund 750-780 Euro angeboten. Der große Bruder UBP-LX800 mit erweiterter Audio-Sektion, kostet um die 2.400 Euro! Wer nicht so viel für einen 4K Blu-ray Player ausgeben möchte, der sollte sich einmal unseren Einkaufsberater ansehen!
Nicht nur Google Stadia will mit dem Cloud-Gaming ganz groß rauskommen. Mittlerweile planen auch andere Anbieter entsprechende Angebote. Dazu zählt nun auch die Telekom, welche mit Magenta Gaming einen Dienst für Game-Streaming ins Rennen schicken will.
Zunächst startet ab dem 24. August eine Beta-Phase mit 100 kostenlos verfügbaren Spielen. Wir konnten schon einen Blick hinter die Kulissen werfen und mahnen daher vom Angebot nicht zu viel zu erwarten. Denn das populärste Spiel, das wir erblickten, ist „The Witcher 3: Wild Hunt“, welches bereits einige Jahre auf dem Buckel hat. Direkt mit Google Stadia oder GeForce Now wird die Telekom also nicht konkurrieren können.
Allerdings muss man abwarten: Magenta Gaming könnte ja ein interessantes Zusatzangebot für Bestandskunden sein, sollte der Preis stimmen. So verspricht auch die Telekom, dass Magenta Gaming das Game-Streaming auf allerlei Hardware möglich machen werde. Als Beispiele nennt man „ältere PCs, Smartphones, Tablets und Smart TVs“.
Ab dem 24. August ist die Registrierung online unter www.telekom.de/magenta-gaming möglich. Die Anzahl der Beta-Tester ist begrenzt. Wer mitmachen will bei der Beta, benötigt allerdings eine Internetverbindung mit mindestens 50 Mbit/s. Im Jahr 2020 soll Magenta Gaming dann öffentlich für alle starten – dann wird der Dienst auch etwas kosten. Die Preise will die Telekom aber noch austüfteln. Anfangs wird Magenta Gaming eine dedizierte App voraussetzen, später soll die Geschichte auch optional über den Browser laufen.
Magenta Gaming startet mit über 100 kostenlosen Spielen
Eine Integration von Magenta Gaming in MagentaTV ist ebenfalls geplant. Als kompatible Systeme nennt die Telekom für den Anfang Windows PCs (Windows 7, 8 und 10), Mac (MacOS X) und Android-Geräte. Die Unterstützung von Apple iOS und Xbox ist geplant. Allerdings sind das im Grunde, insbesondere die PCs und die Xbox, alles Geräte, auf denen man auch selbst zocken kann. Wer auf einer Xbox One Game-Streaming nutzt, macht eventuell etwas falsch.
Magenta Gaming soll ganz unterschiedliche Geräte bedienen
Die Steuerung der Spiele soll über handelsübliche Controller oder via Maus und Tastatur bzw. Screen-Overlay (an mobilen Endgeräten) möglich sein. Die Latenz-Zeiten bleiben dabei in der Regel unter 50 Millisekunden, verspricht die Telekom. In der Beta-Phase werden die Spiele in Full-HD mit 60 FPS in Stereo gestreamt. Beim späteren Launch sind auch eine 4K-Auflösung und 5.1 Surround Sound geplant. Einige Spiele können nicht nur im Wi-Fi, sondern zu einem späteren Zeitpunkt der Beta-Phase auch im LTE-Netz gespielt werden. Mit 5G wird die komplette Spiele-Bibliothek zukünftig auch mobil verfügbar sein.
Es gibt sicherlich nur wenige Jungen, die in den 1980er-Jahren nicht mit He-Man und seinen Weggefährten Kontakt hatten: Masters of the Universe (MOTU) erlangte in Deutschland nicht nur durch die Zeichentrickserie von Filmation und die Actionfiguren von Mattel, sondern auch durch eine hochwertige Hörspielserie von Europa Popularität. Jetzt steht eine Rückkehr bei Netflix an.
„Masters of the Universe: Revelation“ soll sich die neue Serie nenen, welche von Kevin Smith für Netflix produziert wird. Irreführenderweise spricht Netflix von einer Anime-Serie, was aber streng genommen falsch ist, da es sich um eine US-Produktion handelt. Allerdings will man damit wohl zum Ausdruck bringen, dass die Animationen sehr von japanischen Formaten beeinflusst sein werden.
Für die Animationen soll Powerhouse Animation verantwortlich sein. Das Studio hat für Netflix auch „Castlevania“ animiert, sodass jene Serie einen Fingerzeig darauf geben könnte, was man visuell von „Master of the Universe: Revelation“ erwarten könnte. 2021 soll im Übrigen auch ein neuer Kinofilm mit He-Man anlaufen, sodass der Start einer neuen Serie sich da sicherlich gut platzieren ließe.
Laut Kevin Smith werde die neue Serie kein Reboot sein, sondern nicht aufgelöste Handlungsfäden auf den 1980er-Jahren aufgreifen. Man will also zu den alten Charakteren zurückkehren und ihr Schicksal weiterspinnen. Das klingt aber so, als würde man die Ereignisse der Filmation-Serie als Grundlage nehmen. Kevin Smith spricht davon, dass man auf jener Basis den möglicherweise letzten Kampf zwischen He-Man und Skeltor inszenieren könnte.
Starttermin von „MOTU: Revelation“ ist noch offen
Neben Kevin Smith werden auch Eric Carrasco („Supergirl“), Tim Sheridan („Reign of the Supermen“), Diya Mishra („Magic the Gathering“) und Marc Bernardin („Alphas“) an der neuen Serie um He-Man als Autoren mitarbeiten. Leider ist noch offen, wann die Serie beim Streaming-Anbieter Netflix an den Start gehen wird. Da der neue Kinofilm 2021 erscheinen soll, könnte es gut sein, dass Netflix die neue Serie zeitgleich veröffentlicht.
Muss man mal abwarten, wie die Serie am Ende ausgerichtet wird: Also ob man hier mit einem eher albernen, verspielten Format rechnen sollte oder es vielleicht etwas ernster zugeht. Zuletzt wagte man sich Anfang der 2000er-Jahre an eine neue Serie, die zwar in den Animationen und inhaltlich deutlich über der 1980er-Jahre-Umsetzung schwebte, kommerziell aber nicht sehr erfolgreich gewesen ist.
Das HDTV-Test TV-Shootout 2019 hat wie geplant stattgefunden und wir können euch endlich die Ergebnisse präsentieren. In diesem Jahr sind die OLED Fernseher von Panasonic (GZW2004) und LG (C9) die großen Gewinner.
Vier Modelle haben sich im Blindtest unter den wachsamen Augen der Jury beweisen müssen. Blindtest deswegen, da die Display-Rahmen, Logos und Standfüße verdeckt wurden. Zudem sind alle 65 Zöller mittels TV-Standfüßen auf die gleiche Höhe gebracht worden. Im Prinzip konnte man die Testgeräte LG C9, Panasonic GZW2004, Samsung Q90R und den Sony AG9 nicht voneinander unterscheiden – zumindest als Laie. Alle TV-Geräte sind vor dem Test einige Zeit gelaufen und wurden für die Nutzung bei Tag und Nacht, Gaming und HDR-Darstellungen kalibriert. Als Referenz diente ein 30.000 Euro teurer Monitor BVM-X300 von Sony.
Die Display-Rahmen wurden abgeklebt. Zudem wurden die TV-Geräte mittels Standfüßen auf die gleiche Höhe gebracht || Bild: WiFi-Spy avsforum.com
Jeder der wollte, konnte sich für einen Platz in der Jury bewerben. Laut Foren-Einträgen waren die Teilnehmer bunt gemischt, von Heimkino-Enthusiasten, unentschlossenen TV-Käufern bis hin zu bekannten Gesichtern aus der Branche. Vielleicht nicht die schlechtesten Voraussetzungen für so einen TV-Blindtest. Die Fernseher mussten in acht Test-Kategorien gegeneinander antreten. Beim Wechsel der Videoquellen wurden die TV-Geräte verdeckt, damit keiner anhand des Menüs oder Symbolen den Hersteller ausmachen konnte. Getestet wurden Schwarzwert & Schatten-Details, Farbgenauigkeit, Tone-Mapping, Bewegtbilder, Video-Processing, Ausleuchtung, Performance in hellen Räumen und Gaming.
Vor dem Test wurde der Referenz-Monitor von Sony und die Testgeräte professionell kalibriert || Bild 8mile13 – avsforum.com
LG C9 OLED holt sich die Krone!
Zur Überraschung vieler konnte LGs C9 OLED TV mit Alpha 9 Prozessor der 2. Generation gegen die hochrangige Konkurrenz durchsetzen. Die Bewertungen der Jury brachten dem Modell die Auszeichnungen „Bester Gaming TV“, „Bester HDR TV“ und „Bester TV 2019“ ein. Der ganz klare zweite Platz geht an Panasonics GZW2004 OLED TV mit optimiertem OLED-Panel. Das Modell bekam die Awards für „Bester Heimkino TV“ und „Bester Wohnzimmer TV“ verliehen. Übrigens, der Gesamtsieg von LGs C9 war mit 33.16 Punkten recht knapp. Dahinter lauerte bereits Panasonics GZW2004 mit 32.90 Punkten.
Sonys AG9 hat ganz schön Federn gelassen. Zumindest in der Kategorie „Bewegtbild“ konnte sich das Modell an den ersten Platz retten. Zudem gab es den zweiten Platz für „Video-Processing“ und „Gleichmäßige Ausleuchtung“. Samsungs Q90R mit direktem LED-Backlight hatte es gegen die OLED-Konkurrenz schwer, konnte sich jedoch die Pole Position in der Kategorie „Performance in hellen Räumen“ sichern. Am Ende war es jedoch ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem LG C9 und Panasonics GZW2004. Wir waren selbst etwas überrascht, dass LG mit der 2. Generation des Alpha 9 Prozessor in den Augen der Jury in vielen Kategorien das beste Bild ablieferte. Zudem muss man dem Modell zugutehalten, dass es sich mit 2.499 Euro um den günstigsten Test-Teilnehmer handelte. Gratulation an LG Electronics.
Testergebnisse sind lediglich ein Gradmesser
Wir kennen Vincent Teoh von HDTV-Test und wissen, dass es alles daran setzt unverfälschte und unvoreingenommene Testergebnisse zu erhalten. Betrachtet man den Testaufbau, dann kann man seine Liebe zu Testabläufen förmlich spüren. Das Problem liegt im Fall eines öffentlichen TV-Shootout ganz klar bei der Jury. Wer mit welchen Hintergedanken am Event teilgenommen hat, kann man nicht nachvollziehen. In Foreneinträgen im avsforum wird das Event und der Aufbau an sich gelobt, aber auch Kritik an den Teilnehmern geäußert.
TV-Geräte wie dieser C97 OLED TV von LG sind bereits mit HDMI 2.1 ausgestattet!
Viele hatten das Gefühl, dass einige nur zum Shootout gekommen waren, um ihre Hersteller-Präferenz anderen Teilnehmern aufzudrängen. Für einige geriet die Frage, welcher TV liefert das beste Bild zu schnell in den Hintergrund. Für viele war es viel wichtiger, welcher Fernseher von welchem Hersteller stammt. Hier muss man nochmals den Aufbau des Blindtests loben. Bis auf den Samsung Q90R, der aufgrund der geringen Reflexion, erhöhten Helligkeitswerts und direkte LED-Backlight zu erkennen war, konnten nur wenige die korrekten Hersteller erraten. Viele vermuteten z.B. hinter der Bildperformance des LG C9 das Werk von Mitbewerber Panasonic und umgekehrt.
Am Ende war es jedoch ein erfolgreiches Event und eine komplett objektive Meinung wird man eh nie bekommen. Wir gratulieren LG und Panasonic zu ihren guten Ergebnissen:
Disney+ wird am 12. November 2019 in den USA, Kanada und den Niederlanden starten. Mittlerweile hat Disney nicht nur den genauen Launch-Termin bestätigt, sondern es steht auch ein erster Preis für Europa fest. Außerdem wissen wir, welche Geräte der Streaming-Dienst zum Launch unterstützt.
Disney lässt Disney+ laut einer neuen Mitteilung spannenderweise am 12. November auch in den Niederlanden seinen Einstand geben – zeitgleich mit den USA und Kanada. Ebenfalls im November sollen auch Australien und Neuseeland folgen. Bei unseren Nachbarn wird Disney+ 6,99 Euro im Monat bzw. 69,99 Euro im Jahr kosten. Jene Preise dürfte man später sicherlich 1:1 für Deutschland übertragen können.
Es ist auch bereits klar, dass Disney+ ausgewählte Inhalte auch in 4K mit HDR anbieten wird. Zudem soll der Streaming-Dienst unterschiedliche Sektionen kredenzen, um etwa das gezielte Suchen von Content zu bekannten Marken wie Disney oder Star Wars zu erlauben. Disney hat auch bestätigt, dass man den Dienst über vielfältige Kanäle wird abonnieren können.
Disney+ wird einen enormen Katalog an Titeln bündeln
Neu ist, dass Disney nun die konkreten Plattformen bzw. Geräte verkündet hat, die zum Launch auf Disney+ zugreifen können. Dabei gibt es auch eine Überraschung der negativen Art. Denn die Amazon Fire TV bleiben offenbar erst einmal außen vor. Dies könnte dem Zwist von Disney und Amazon in den USA geschuldet sein. Etwa bietet Amazon wegen eines lange andauernden Streits in den Vereinigten Staaten auch keine Disney-Filme zur Vorbestellung an.
Disney+ wird auch in die TV-App des Apple TV integriert
Auch hat Disney erklärt, dass Disney+ direkt zum Launch am Apple TV in die TV-App integriert wird. Das bedeutet, dass Inhalte von Disney+ dort in den Empfehlungen auftauchen können. Folgende Geräte sind zu Disney+ direkt zum Launch kompatibel bzw. erhalten eine eigene App:
Apple TV (tvOS)
Android
Android TV
Chromecast
Desktop-Browser
Apple iPad (iPadOS)
Apple iPhone (iOS)
PlayStation 4
Roku
Roku TV
Microsoft Xbox One
Weitere Informationen könnte es Ende August auf der Disney D23 geben. Man rechnet damit, dass Disney auf der Messe unter anderem auch eine neue Serie zu Obi-Wan Kenobi mit Ewan McGregor vorstellen wird.
Viele Smartphones zeichnen mittlerweile 4K-Videos mit bis zu 60 fps auf. Doch es gibt eine überraschende Ausnahme: die Geräte von Huawei. Nun haben die Chinesen erkannt, dass sich das ändern muss. Der neueste Chip des Untermehens ist für 4K-Videoaufnahmen mit 60 fps gerüstet.
Die Einführung des Features ist für Huawei längst überfällig. Denn selbst verhältnismäßig günstige Smartphone-Flaggschiffe wie das von uns getestete Xiaomi Mi 9 beherrschen 4K-Videoaufzeichnung mit 60 fps. Selbiges gilt natürlich auch für die just angekündigten Samsung Galaxy Note 10 und Note 10+. Die beiden Smartphones von Samsung haben auch laut DxOMark Mobile den Kamera-Thron an sich gerissen und sollen aktuell die besten mobilen Endgeräte zur Aufzeichnung von 4K-Videos darstellen.
Da muss Huawei also natürlich nachlegen. Denn bisher unterstützen selbst die aktuellen High-End-Smartphones des chinesischen Herstellers, wie das Huawei P30 Pro, nur 4K-Videoaufnahme mit maximal 30 fps. Das liegt daran, dass die hochwertigsten SoCs des Unternehmens, die Kirin 970 und Kirin 980, noch nicht für mehr gerüstet sind. Das soll sich aber endlich mit dem kommenden Kirin 990 ändern.
Der Kirin 990 soll seinen Einstand gemeinsam mit den kommenden Smartphones der Serie Huawei Mate 30 sowie dem Huawei Mate X geben. Letzteres ist ein faltbares Smartphone, genau wie das Samsung Galaxy Fold. Angekündigt wurde das Huawei Mate X zwar bereits im Februar 2019, doch der Hersteller verschob das Erscheinungsdatum dann auf November. Da haben vermutlich auch Samsungs massive Probleme mit dem Galaxy Fold den Ausschlag gegeben.
4K-Videoaufnahmen mit 60 fps sind bei Smartphone-Flaggschiffen Standard
Huawei rühmt sich zwar mit seinen Smartphone-Flaggschiffen ganz vorne mitzuspielen, doch in Bezug auf die Fotos mag das zwar gelten, bei Videos sieht es aber noch anders aus. Apple etwa unterstützt bereits seit 2017 für seine iPhone 4K-Videoaufnahmen mit 60 fps. Das Apple iPhone 8 / Plus führte das Feature erstmals ein. Im Android-Bereich nahmen viele Hersteller ebenfalls 2018 die Herausforderung an, denn der Qualcomm Snapdragon 845 machte 4K-Videos mit 60 fps salonfähig.
Auch das Samsung Galaxy S9 aus dem Jahr 2018 unterstützt beispielsweise schon 4K-Aufnahmen mit 60 fps. Huawei kann dieses Feature selbst 2019 bisher nicht bieten. Gut, dass nun also für die Serie Mate 30 und das Mate X ein Paradigmenwechsel angesagt ist. Auch kommende Flaggschiffe der Tochter Honor, welche den Kirin 990 verwenden, sollten dann 4K-Video mit 60 fps unterstützen.
Daumen drücken und Geld sparen. Marvel Geschäftsführer Kevin Feige gibt erste Hinweise auf eine „Infinity Saga Box“. Bekommen wir endlich die Marvel Cinematic Universe Collection die wir uns so sehr wünschen?
Wenn jemand über die Release-Pläne aus dem MCU bescheid weiß, dann muss es Kevin Feige sein. Die Leitung der Marvel Studios hat in einer Frage & Antwort-Session zu „Avengers: Endgame“ Informationen zu einer „Infinity Saga: Complete Collection“ durchsickern lassen. Die ursprüngliche Fragestellung betraft eigentlich entfernte Szenen, die nicht in den Filmen zu sehen waren. Ein massives Box-Set mit allen bislang erschienenen Filmen soll, wie Thanos, unvermeidlich sein.
Kevin Feige: Wenn wir eine großes, riesiges Infinity Saga-Box-Set machen, können wir davon ausgehen, dass ihr ein Fan seid, wenn ihr das Geld für den Kauf eines Box-Sets mit dem kompletten Umfang ausgeben wollt. Und es wird mehr als ein paar wirklich, wirklich schlechte Szenen brauchen, um euch zu überzeugen.
Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Disney sich dazu entscheidet eine entsprechende Komplettbox auf den Markt zu bringen. Alle 23 MCU Filme, beginnend mit Iron Man (2008) sind bereits erschienen und sind sogar als 4K UHD Variante verfügbar. Ein kleines Problem sehen wir in den Vertriebsrechten der Filme. So wurden die Iron Man Filme von Concorde und die Spider-Man Filme von Sony Pictures in den Handel gebracht. Diese Hürde lässt sich sicherlich mit Beteiligungen am Umsatz der „Infinity Saga: Complete Collection“ überwinden.
The Infinity Saga Fanart by Joel_Tempero || Bildquelle reddit.com
„The Infinity Saga“ mit Deleted Scenes
Wir können nur hoffen, dass an der Aussage von Kevin Feige etwas dran ist. Viele Fans zeigten sich enttäuscht, nachdem sich eine im April aufgetauchte „The Infinity Saga“ Collection als „Fake“ entpuppte. Zudem wäre eine solche Box sicherlich die einzige Möglichkeit alle entfernten Szenen der Filme in Augenschein nehmen zu können. Das zusätzliche Filmmaterial taucht bei anderen Produktionen meist in einem Directors Cut auf. Da es aber bei Marvel Filmen keinen DC gibt, wäre eine umfassende Collection die letzte Chance an das zusätzliche Material zu gelangen.
Die Filme aus dem MCU haben sich in den letzten Jahren an die Spitze der „Kino-Nahrungskette“ vorgearbeitet. So stellte „Avengers: Endgame“ den Box-Office-Rekord von „Avatar“ ein und ist damit der erfolgreichste Kinofilm aller Zeiten. Ein Ende der Erfolgsstory ist nicht abzusehen. Die bislang 23 erschienenen Filme bilden Phase 1-3 der MCU-Roadmap. Nun soll mit Phase 4 der Abschluss der Infinity Saga eingeläutet werden.
Chris Caldwell und Zeek Earl lernten sich in der Uni während ihres Studiums kennen. Für beide war irgendwie klar, dass sie Filmemacher werden wollten. Und so begannen sie, Werbespots und Kurzfilme zu drehen. Einer von diesen lautete 2014 auf den Namen Prospect und sollte damals schon die Vorlage für einen Langfilm sein. Vier Jahre später hatten sie das Budget zusammen gekratzt, um diese Idee in die Tat umzusetzen. Mit 3,9 Mio. zur Verfügung stehender Dollar mieteten sie sich in eine alte Werfthalle ein, versammelten kreative Freunde und Bekannte um sich und bauten sieben Monate lang am Set- und Produktionsdesign. Als man damit fertig war, diente die gleiche Halle als Soundstage für die Innenaufnahmen. Die Szenen, die in der Natur des fremden Planeten spielen, wurden in einem kleinen Regenwald-Gebiet zwischen Washington und Seattle gedreht. Herausgekommen ist ein Coming-of-Age-Film mit Thriller-Anleihen, der in ein SciFi-Gewand gekleidet wurde. Letzteres nimmt Anleihen bei den Genre-Vertretern der 60er/70er und kommt optisch ganz bewusst stilisiert daher. Auf dem fremden Mond sorgt das für einen unbequem kränklichen Eindruck, was die Stimmung intensiviert.
Cee weiß nicht, ob sie dem Fremden trauen kann
Das starke Hinzufügen von Schmutz- und Staubpartikeln (übrigens ein gefilmter, „echter“ Effekt) vermittelt ein unbehagliches Gefühl, das effektiv kaschiert, wo man drehte und die Gegend unwirtlich und feindlich darstellt. Es ist erstaunlich, mit welchen geringen Mitteln Prospect auskommt und diese so effektiv nutzt, dass er gerade aufgrund der günstigen Produktion und des kreativen Designs funktioniert. Caldwell und Earl setzten dabei vor allem auf praktische Effekte und die ohnehin schon beeindruckende Oberfläche des Waldgebiets. Visuelle Effekte existieren zwar, ergänzen aber nur im Mindestmaß das Geschehen und beschränken sich meist auf sichtbare Planeten oder Monde. Wenn man hier also keinen visuellen Overkill mit 90% digitaler Effekte erwartet, diesen Gedanken erst gar nicht entstehen lässt, kann man sich voll und ganz auf die Spannung und Atmosphäre einlassen – und die ist einzigartig. Alleine die Szenen im Wald wirken durch ihre Farbgebung und die herausragende Kameraarbeit inklusive natürlicher (und hier passender) Lens-Flare-Effekte als wären sie nicht von dieser Welt.
Ezra in der Bredouille
Unterstützt mit passender Filmmusik und einem unheilvollen Score entfaltet sich im Zusammenspiel mit dem einzigartigen Look ein fesselndes Kammerspiel, das seinen Fokus ganz klar auf die Figur der Cee setzt. Früh alleine muss die Teenagerin sich durchkämpfen und schwere Entscheidungen treffen. Sophie Thatcher spielt diese Cee in ihrer ersten Langfilm-Rolle mit beeindruckender Präsenz. Ihr Gegenpart ist der prominenteste Darsteller des Films, Pedro Pascal. Als Ezra bringt er seine ganze Erfahrung in den Film und bildet ein hervorragendes Gleichgewicht zur jungen Thatcher. Selbst wenn Prospect zum Finale hin etwas konventionell wird und ein bisschen zu sehr auf einen handelsüblichen Actionverlauf setzt, schadet das der Gesamt-Atmosphäre nicht. Vor allem, weil das Schlussbild dafür wieder etwas entschädigt und den Tenor des Films wieder aufnimmt.
Prospect wurde mit RED-Kameras aufgenommen, die am Ausgang 6K bzw. 8K lieferten. Das Ganze gelang über ein 4K DI auf die UHD, was vor allem deshalb zusätzlich herausragend ist, da die VFX ebenfalls in 4K gerendert wurden. Die Disk ist also durchgängig 4K-basiert und gehört damit zu den wenigen, die wirklich zu 100% nativ in 4K vorliegen.
Betrachtet man Close-ups aber genauer, kann man die 6-8K-Herkunft kaum verleugnen Denn die wirklich scharfen Aufnahmen sind vorzüglich detailliert. Von der Auflösung abgesehen wurde dem Film natürlich auch ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum zuteil sowie die höhere Bilddynamik nach statischem HDR10. Das laufende Bild gehört dann zu den am stärksten von der Blu-ray unterscheidbaren überhaupt. Sofort wird deutlich, um wie viel besser der Schwarzwert ist. Auch wenn er hier immer noch nicht Spitzenniveau erreicht, ist das dunklere und sattere Bild der UHD der hellen und kontrastarmen, fast ausgeblichenen BD überlegen. Sämtliche Szenen im Wald profitieren von der UHD, wenn es rein um das objektive Kontrastvermögen und die Farbintensität geht.
Das Bild der UHD kommt mit einem eigenwilligen und speziellen grünlichen Look
Natürlich verändert das auch den Look des Films an sich ein Stück weit. Zwar sieht die UHD technisch-objektiv erst einmal besser aus, aber wenn man die Atmosphäre gerade aufgrund des blassen, ausgewaschenen Bildes der Blu-ray gefühlt hat, wirkt das zunächst etwas unpassend. Eventuell wäre das natürlich anders herum, wenn man zuerst die UHD anschaut und im Nachgang die BD. Was leider aber auch zu beobachten ist: Die drastische Stilisierung in der Postproduktion führt bei der UHD durch die Kontrastanhebung zu heftig überkontrastierenden hellen Flächen. Wenn in den Waldszenen die Sonne durch die Bäume und über Pflanzenwuchs herein scheint, reißen die hellen Bereiche aus und das eigentlich grüne Laub wird gelblich und grell.
Dagegen sind starke und sehr helle Spitzlichter in dunklen Szenen sehr gut gelungen – beispielsweise das Funkeln in den Augen. Und so ist die UHD ein zweischneidiges Schwert: Zum einen wesentlich satter und kontrastreicher in den gleichmäßigen Szenen im Wald und im Shuttle, dazu sichtbar besser aufgelöst. Zum anderen aber deutlich überstrahlend auf den sehr hellen Bereichen.
Ist Prospect in Sachen Bild noch gewöhnungsbedürftig und oldschool, kann man das vom Ton zu keiner Zeit behaupten. Die beiden dts-HD-Master-Spuren liefern von Beginn an eine hervorragende Performance ab. Vor allem in Sachen dedizierter Räumlichkeit ragen sie heraus. Lautsprecher-Durchsagen kommen weiträumig aus allen Speakern, jedes Rumpeln, Glucksen, Dampfen und Dröhnen des Schiffs wird zum Greifen nahe platziert und der LFE-Kanal weiß ebenfalls Akzente zu setzen. Spätestens, wenn die beiden bruchlanden, setzt es auch im Tieffrequenz-Bereich mal entsprechende Signale.
Die spannenden Szenen auf dem Planeten werden über die Tonspuren effektvoll wiedergegeben
Aber auch auf dem Planeten selbst leben die Speaker auf. Die Geräusche, die man dort wahrnimmt, kommen raumfüllend und die Dialoge durch die Helme sind atmosphärisch perfekt eingefangen. Werden Schüsse aus den Waffen abgefeuert, werden diese recht dynamisch wiedergegeben und Stimmen sind gut verständlich. Zwar gibt’s hier keine Dolby-Atmos-Spur, aber ansonsten macht der Sound alles richtig.
Deutsch: DTS HD-Master (80%)
Englisch: DTS HD-Master (80%)
Bonus (60%)
Das schicke Mediabook der UHD enthält die BD, DVD und UHD des Films. Dazu gibt’s ein 24-seitiges Booklet mit einem ausführlichen Interview vom deadline-Magazin mit den beiden Regisseuren. Ein paar Concept-Art-Zeichnungen ergänzen das Buch. Auf der Disk selbst warten dann ein Audiokommentar mit dem Regie-Duo sowie zwei entfallenen Szenen, einem kurzen Behind the Scenes, das sich damit beschäftigt, wie man den Film mit so einem geringen Budget realisieren konnte. Obendrauf gibt es noch zwei Featurettes. In „Inside Prospect“ gibt es Infos über das Helmdesign und das Raumschiff. Auch hier ist einfach unglaublich, mit welcher Leidenschaft die Crew an die Arbeit ging, ihre eigentlichen Jobs vernachlässigte und Filmrequisiten baute. In „Gestaltung von Prospect“ geht es dann in vier Teilen knapp 20 Minuten lang um einige VFX oder auch hier wieder etwas intensiver um das Setdesign, die Ausstattung und das Kostümdesign.
Gesamtbewertung Prospect (77%)
Faszinierender Independent-Sci-Fi-Film, der seine Sogwirkung über den visuellen Stil und seine sorgsam entwickelte Charakterzeichnung bewirkt. Wer keine Weltraumschlacht erwartet, sondern eher einen Mix aus Auslöschung und Solaris, wird hier fündig und mit einem (ob des geringen Budgets) grandiosen Setdesign belohnt. Die UHD wird jene erfreuen, denen das Bild der Blu-ray zu milchig und kontrastschwach ist. Allerdings muss man über die ausreißenden hellen Bereiche hinwegsehen.
Große Unterhaltung für kleines Geld, gibt es in der „Fünf Blu-rays für 50 Euro“-Aktion auf Amazon.de. Wählt aus über 300 Titeln eure Favoriten und zahlt nur 6 Euro pro Film.
Für den Preis darf man natürlich keine absoluten Blockbuster erwarten, die Auswahl hält aber das ein oder andere „Schmankerl“ bereit, z.B. die Eberhofer-Krimis „Sauerkraut Koma“, „Griessnockerl Affäre“, oder „Schweinskopf Al Dente“. Oder wie wäre es mit „Jürgen“ mit Heinz Strunk oder doch lieber „Killers Bodyguard“ mit Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson in den Hauptrollen.
Dazwischen drängen sich ein paar FSK 18 Titel wie „Battle Royale“ im Extended Cut oder „Angriff der Lederhosenzombies“. Filmklassikern wie „The Crow“, „12 Monkeys“ oder „Armee der Finsterniss“ sind ebenso vorhanden wie der ein oder andere B/C Movie.
Im Rahmen der EISA Awards hat Philips seinen neuen OLED984 OLED Fernseher angekündigt. Der OLED+ ist mit einem Standfuß, Bower & Wilkins Soundbar, sowie vierseitigem Ambilight ausgestattet.
Lange haben Fans des Philips (TP Vision) Ambilight Feature darauf gehofft, dass der TV Hersteller die vierseitige Variante wieder in das Portfolio aufnimmt. Nach der PUS8601 Serie in 2016 wurden keine weiteren Modelle mit vierseitigem Ambiente-Beleuchtung angeboten. Angeblich hätten zu wenig Kunden den TV auch an die Wand gehängt, um den bestmöglichen Eindruck von Ambilight 4 zu erhalten. Mit dem neuen 65OLED984 muss sich der Kunde darüber keine Gedanken machen. Das OLED-Display sitzt auf einem mittig angebrachten TV-Standfuß, der zudem die Bower & Wilkins Soundbar trägt.
Die OLED+ Modelle bilden das High-End-Segment von Philips (TP Vision)
Bower & Wilkins Soundbar
Der Soundbar unterstützt den laut EISA-Jury „erstklassigen OLED Fernseher“ um ein „unwiderstehliches Kinoerlebnis“ zu ermöglichen. Die 65 Zoll (165 cm) Variante hat einen Subwoofer einen maßgeschneiderten Hochtöner sowie einen Full-Range-Lautsprecher, die in einem 3.1 Treiber-Array angeordnet sind. Damit wird eine Klangleistung von 60 Watt erreicht. Bereits Out-of-the-Box soll der OLED984 einen dynamischen, breitbandigen Klang inkl. Dolby Atmos-Verarbeitung ermöglichen. Die Soundbar soll zudem die Möglichkeit besitzen Schallwellen wie ein Up-Firing-Lautsprecher durch den Raum zu schicken um z.B. das 3D-Soundformat Dolby Atmos besser interpretieren zu können. Dazu liegen uns jedoch noch nicht ausreichen Informationen vor. Für das „visuelle Seelenheil“ ist der Soundbar natürlich mit einem „warmen“ Akustikstoff von Kvadrat überzogen.
Die Überarbeitete Fernbedienung des OLED984 mit Funktionstasten für Google Assistant, Netflix, Rakuten TV und einer vollwertigen Tastatur + Trackpad auf der Rückseite
OLED984 mit Dolby Vision & HDR10+
Der OLED984 gehört ja zur OLED+ Liga von TP Vision. Bedeutet High-End Klangwiedergabe kombiniert mit bestmöglicher Bilddarstellung und visueller Präsentation (Ambilight 4). Und so verwundert es nicht, dass auch hier ein OLED-Display mit selbstleuchtenden Pixeln zum Einsatz kommt. Die Ausstattung bewegt sich auf dem aktuell höchsten Niveau, sprich inkl. dem neusten (3. Generation) P5 Prozessor sowie Unterstützung für alle geläufigen HDR-Standards, inkl. den dynamischen Varianten HDR10+ und Dolby Vision. Im Vergleich zu den Vorjahres-Modellen soll sich eine visuelle Performancesteigerung von rund 20 Prozent ergeben. Übrigens zeigt Philips immer noch kein Interesse an HDMI 2.1. Ist zu diesem Zeitpunkt wohl auch überflüssig. Dafür kann der TV und angeschlossene, kompatible Peripherie mittels ALLM automatisch in einen Low Input Lag Modus gesetzt werden (z.B. wenn eine Xbox One X angeschlossen wird).
Aufgeräumt, schneller und in unseren Augen eine Weiterentwicklung – Android TV 9.0 auf dem OLED984
Abgerundet wird das „Gesamtpaket“ durch die Android TV 9.0 Menüoberfläche die von einem Quad-Core-Prozessor von MediaTek angetrieben und auf 16 GB internen Speicher genug Platz für diverse Apps bietet. Mit der überarbeiteten Fernbedienung mit Touch-Pad und Tastatur auf der Rückseite lassen sich auch Sprachbefehle via Google Assistant und Amazon Alexa an den TV schicke. Wer bereits eine eigene Soundanlage besitzt und sich auch mit dreiseitigem Ambilight zufrieden gibt, kann auch zu den neuen OLED804 und OLED854 Modellen greifen. Wir sind gespannt, wie sich das Modell in ersten Tests schlägt.
Preis & Verfügbarkeit OLED984
Philips wird den OLED984 auf der IFA 2019 Anfang September erstmals dem Fachpublikum vorstellen. Angaben zu Verfügbarkeit und Preis fehlen uns leider noch, diese werden wir jedoch im Rahmen der Messe in Erfahrung bringen können. Man sollte sich jedoch keine Illusionen machen, denn mit dieser Ausstattung und Feature-Umfang wird sich das Modell nicht gerade im „günstigen“ Preissegment bewegen. Typischerweise sollte das Modell noch im September, spätestens Oktober 2019 in den Handel „entlassen“ werden.