Die Multimedia-Software Kodi ist zwar erst kürzlich endlich in der finalen Version 18.0 Leia erschienen, das bedeutet aber natürlich nicht, dass die Entwicklung stillstehen würde. Denn nun hat man nur zwei Wochen nach der Veröffentlichung den v18.1 Release Candidate vorgestellt, welcher zahlreiche Fehler behebt.
Kodi v18.0 Leia ist Ende Januar erschienen. Zuvor haute man den Anwendern im Zuge der Beta-Phase zahlreiche Release Candidates (RC) um die Ohren. Nun soll das neue Kodi v.18.1 Leia RC eben weitere Fehlerkorrekturen mit sich bringen. Etwa sollen der Player und die Playlists zügiger dargestellt werden. Auch ein Bug, der unter Apple macOS dafür sorgte, dass einige DVDs nicht erkannt wurden, gehöre laut den Entwicklern nun beispielsweise der Vergangenheit an.
Die Liste der kleinen aber feinen Änderungen ist lang und kann an dieser Stelle komplett in englischer Sprache eingesehen werden. Weitere Probleme, die behoben wurden, drehten sich um die Wiedergabe von VP9-Streams und weitere, kleinere Bugs unter Windows, Linux und Android. Auch bei GitHub gibt man zum neuen Kodi v18.1 Leia RC1 noch weitere Details preis.
Keine neuen Funktionen in Kodi v18.1 Leia RC1
Wie schon bei den Veröffentlichungskandidaten zu Kodi v18.0 hat man sich von Entwicklerseite aus nun auf die Fehlerkorrekturen fokussiert. Das heißt, neue Funktionen sind also leider nicht zu entdecken. Herunterladen können interessierte die neueste Version der Multimedia-Software für diverse Betriebssysteme auf der offiziellen Download-Site. Zu beachten ist, dass dabei jeweils nach Wahl der Plattform im Tab „Pre Release“ die neue Version Kodi v18.1 Leia RC1 auswählbar ist. Die stabile Version bleibt aktuell noch Kodi v18.0 Leia.
Kodi: Die Entwicklung der Software steht weiterhin alles andere als still
Sicherlich dürften die Entwickler sogar bereits Kodi v19 vorbereiten. Über viele Jahre hat sich die Software immer weiter entwickelt, neue Plattformen erreicht und sich zu einem beliebten Programm bei Multimedia-Fans entwickelt. Daher dürfte auch die neueste Version die Community erfreuen – zumal Kodi komplett kostenlos ist und bleibt.
Sky Deutschland hat gute Neuigkeiten für Freunde des Rennsports: Die Formel 1 kehrt nämlich zum Pay-TV-Anbieter zurück! Für die Saisons 2019 und 2020 hat man eine neue Vereinbarung geschlossen. Via Satellit, Kabel, IPTV, Web und Mobile in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz kann man die Formel 1 übertragen.
Laut Sky werde man vom ersten Freien Training bis zum Rennen am Sonntag in HD und ohne Werbeunterbrechungen ans Werk gehen. Wer Sky Q nutzt, darf sich sogar auf die Rennen in 4K freuen: Alle 21 Rennen zeigt Sky über Sky Sport UHD dann nämlich auch in Ultra HD für seine Abonnenten. Zuschauen können alle Abonnenten mit dem Sky Sport Paket – sowohl im linearen Fernsehen als auch via Sky Go als Stream.
Wer eine Vertragsbindung scheut und sich im Programm von Sky im Grunde hauptsächlich für die werbefreie Formel 1 interessiert, kann auch das Sky Ticket nutzen. Vermarkten will Sky das Angebot unter der Marke Sky Sport F1. Abseits der Rennen an sich will Sky auch zusätzliche Perspektiven und Informationen auf einem Extra-Kanal anbieten.
Klar, dass Sky sich da nun euphorisch gibt: „Die kompletten Formel-1-Wochenenden live, keine Werbeunterbrechungen während des Renngeschehens und für Sky Q Kunden auch Übertragungen in Ultra HD: Mit diesem großartigen Paket bieten wir ab der neuen Saison wieder die beste Berichterstattung der Formel 1 im deutschen Fernsehen. Damit hören wir auf die Wünsche zahlreicher unserer Kunden, die die Art, wie wir die Formel 1 zeigen, im vergangenen Jahr vermisst haben.“
2018 nahm sich die Formel 1 bei Sky eine Auszeit
Genau, denn 2018 guckten Fans der Formel 1 bei Sky Deutschland leider in die Röhre. Man wurde sich bezüglich der Rechte bzw. der Preise nicht einig. Dafür startete die Formel 1 ein eigenes Streaming-Angebot, das zu Anfang vor allem mit technischen Pannen für Schlagzeilen sorgte. Für Sky-Kunden gab es aber immerhin eine Notlösung, denn die Formel 1 konnte am Ende wieder über RTL UHD über die Sky-Satellitenreceiver angesehen werden.
Los geht es nun 2019 im Rahmen der neuen Saison in Melbourne beim Grand Prix von Australien. Das erste Freie Training der neuen Saison überträgt Sky in der Nacht vom 14. auf den 15. März live, das erste Rennen startet wiederum am Morgen des 17. März. In ca. einem Monat geht es also auch schon los. Weitere Informationen zur Formel 1 bei Sky sind auch unter sky.de/f1 abrufbar.
Samsung USA hat bereits die neuen QLED Fernseher Q90R, Q80R, Q70R und Q60R gelistet. Neben ausführlichen Detailinfos gibt es auch Angaben zu Preis & Verfügbarkeit der Neuheiten.
Die Preise im US-Shop sind immer ein sehr guter Gradmesser für den europäischen Markt. Meist werden die Preise 1-zu-1 von US-Dollar in Euro „übersetzt“, zum Teil muss die europäische Kundschaft sogar etwas tiefer in die Tasche greifen. Was uns vor allem interessiert, ist das Preisgefüge zwischen QLED und OLED. Nehmen wir einmal das Top-Modell der Q90R-Serie (Q90 in Deutschland) mit 65 Zoll. Dieses wird für 3.499.99 $US angeboten. Der 65 Zoll C8 OLED TV von LG Electronics kam zum gleichen Preis, jedoch in Euro in den Handel. Samsung sieht also immer noch keinen Handlungsbedarf bei seinen Preise.
Preiskampf QLED gegen OLED
Man muss natürlich dazu sagen, dass Samsung hier seine Preisempfehlungen zum besten gibt. Aus Erfahrung können wir berichten, dass diese bereits zur Markteinführung von den Händlern unterboten werden – zum Teil um mehrere hundert Euro. Wir können ganz schwer einschätzen, wie der Kampf QLED gegen OLED in 2019 ausgehen wird. Samsung scheint sein QLED-Lineup weiter verbessert zu haben. Vor allem in puncto Backlight und Bildprozessor sollten die neuen Quantum Dot LCD-TVs ihren Vorgängern überlegen sein. Auch das Design, Funktionalität und Ausstattung (One Connect Box) ist sehr interessant. Ein großes Manko sehen wir in der fehlenden Unterstützung von HDMI 2.1. Selbst wenn Mitbewerber LG Electronics die gleichen OLED-Panels wie vor 2 Jahren verbaut, die HDMI 2.1 Schnittstelle suggeriert „Zukunftssicherheit“ und das zieht bei den Kunden.
Das 82 Zoll Gerät der Q90R-Serie ist schon eine Ansage. Bei 4K OLEDs ist ab 77 Zoll Schluss!
Weniger Ausstattung – günstigere Preise
Das Preisniveau ist jedoch nur bei den Q90R (4K) und Q900R (8K) Modellen exorbitant hoch. Die Q80R und Q70R Modelle, ebenfalls mit direktem LED-Backlight, siedeln sich unterhalb der OLED-Preise an. Der Q80R mit 55 Zoll schlägt z.B. mit 1.999.99 $US zu Buche. Der Q70R in der gleichen Größe gerade einmal mit 1.499.99 $US. Selbst wenn die Geräte etwas schlechter ausgestattet sind, kann Samsung mit Vielfalt bei der Größenauswahl glänzen. Die Q60R Modelle gibt es z.B. bereits ab 43 Zoll und jede Modellreihe bietet auch ein 82 Zoll-Geräte, startend ab 3.800 $US (Q60R)
QLED TVs 2019 bereits ab März?
Es bleibt auf jeden Fall spannend! Wir hoffen bald die ersten Testgeräte in unserer Redaktion willkommen heißen zu können. Laut Samsungs US-Store, werden die ersten Modelle bereits Anfang März 2019 ausgeliefert. Wir hoffen, dass wir auf dem Samsung EU-Forum alle deutsche Preise & Verfügbarkeiten in Erfahrung bringen können. Stay tuned!
Samsung Electronics hat sein komplettes QLED TV Lineup für 2019 bekanntgegeben inkl. den neuen QLED 8K und 4K Modellen sowie den Einsteiger RU-Serien.
Die offizielle Meldung kommt von Samsung US und wurde von der Presseseite des koreanischen Herstellers bereits wieder entfernt. Die Angaben sind somit noch unter Vorbehalt. Aus Erfahrung können wir berichte, dass sich das US- und Europa-Lineup meist zu 90% deckt! Die offizielle Ankündigung des QLED-Lineups findet erst am 13. Februar 2019 in Porto (Portugal) statt – wir sind natürlich mit dabei! Aus der Pressemeldung können wir euch bereits jetzt Ausführliches über die 4K & 8K QLED Fernsehern für das Jahr 2019 berichten. Wie in den Jahren zuvor, setzt Samsung auf eine breite TV-Range die mit noch mehr Displaydiagonalen um auch höchste Ansprüche erfüllen zu können. Von 43 Zoll (Q60) bis 98 Zoll (8K Q900) ist alles möglich! Laut Analysen soll der Markt für TV-Geräte ab 75 Zoll im Jahr 2019 um 43% wachsen!
Q90, Q80, Q70, Q60 QLED TVs
Der neue Standfuß des Q90 QLED-TV fällt sofort ins Auge
Die „Stars“ in diesem Jahr hören auf den Namen Q90 und Q80 und sind mit der „Ultra Viewing Angle“-Technologie ausgestattet. Diese erlaubt eine gleichmäßige Lichtverteilung des LED-Backlights. Gleichzeitig werden Reflexionen von eintreffenden Lichtquellen verringert und die Farbwiedergabe zu verbessert. Durch den neuen Aufbau des TV-Panels soll zudem der Blickwinkel nochmals verbessert worden sein. Die Blickwinkelstabilität ist eines der Nachteile der QLED-TVs gegenüber ihren OLED-Kontrahenten.
Direktes LED-Backlight
Um einen guten Schwarzwert und Kontrast zu ermöglichen, setzten diesmal sogar drei TV-Serien auf ein direktes LED-Backlight. Neben den angesprochenen Q90 und Q80 Modellen, wird auch die Q70 Serie von dieser Beleuchtungs-Technik profitieren. Wie viele Dimming-Zonen die jeweiligen Modellreihen besitzen und wie gut diese mit den LCD & Quantum Dot-Schichten zusammen arbeiten, werden wir erst nach einer Sichtung der neuen Geräte einschätzen können.
Auch die Q70 Serie (sowie Q90 & Q80) sind mit einem direkten LED-Backlight ausgestattet
Die Q60 Einsteiger-Serie wird in der Pressemitteilung aufgelistet, jedoch nicht extra erwähnt. Wir gehen davon aus, dass es sich hierbei wie im vergangenen Jahr um eine „abgespeckte“ Version mit Edge-LED und ohne One Connect Box handelt.
AI Bildprozessor „Quantum Processor 4K“
Eine der womöglich wichtigsten Neuerungen der 4K QLED TVs 2019, ist die Einführung des neuen „Quantum Processor 4K“. Der Bildprozessor soll auf den Erfahrungen der 8K TVs aufgebaut sein und die Bildperformance durch eine optimierte Signalverarbeitung drastisch verbessern.
Q900 8K QLED mit Quantum Prozessor
Auch Samsungs neue Q900 8K QLED TVs sind mit HDMI 2.1 ausgestattet!
Die im Herbst 2018 gestarteten Q900 8K QLEDs werden uns wohl auch in diesem Jahr begleiten. Samsung spricht von einem „diesjährigen Modell“ mit neuem Quantum Prozessor 8K. Ob es sich hierbei um ein komplett neues Modell handelt, oder um Displays aus dem vergangenen Jahr, die mit einer verbesserten One Connect Box ausgestattet sind, lässt sich aus der Pressemitteilung nicht herauslesen. Womöglich werden die Modelle in Europa unter der Bezeichnung Q950 vertrieben. Samsung versprach auf der CES 2019 die Unterstützung von HDMI 2.1. Auch bereits verkaufte Q900 Modelle sollen mit einer aktualisierten One Connect Box mit HDMI 2.1 ausgestattet werden. Das so gut wie keine nativen 8K-Quellen zur Verfügung stehen, stellt Samsung wieder die Upscaling-Funktionalität „AI Upscaling“ in den Vordergrund. Die Q900 (Q950) Modelle sind in Größen von 65 bis 98 Zoll erhältlich. Eine 85 Zoll-Version ist womöglich nur für den US-Markt vorgesehen.
4K UHD RU-Serie
Die QLED-TVs sind, vor allem kurz nach Markteinführung, recht teuer. Nicht jeder plant damit, sich einen Fernseher für mehrere hundert oder tausend Euro zu kaufen. Bei den meisten Käufern ist das Budget begrenzt und Samsung weiß das. Wer nicht auf die Vorteile des 4K UHD Standards verzichten möchte, bekommt auch in diesem Jahr wieder günstige Modelle angeboten. Die RU-Serien (RU8000, RU7300 & RU7100) sind mit abgespeckter Ausstattung in Größen von 43 bis 82 Zoll erhältlich. Die RU7300 Serie kommt sogar noch mit einem gebogenen (curved) Display in den Handel. Wir werden uns natürlich auch die Einsteiger-Modelle genauer unter die Lupe nehmen!
The Frame & The Serif
The Frame 2019 soll dank Quantum Dot Display die Kunstwerke noch realistischer darstellen
Die Lifestyle TVs „The Frame 2019“ und „The Serif“ wurden bereits zur Consumer Electronics Show Anfang Januar 2019 vorgestellt. Auch diese Nischen-TVs bekommen ein Hardware-Upgrade verpasst. Der „The Frame 2019“ soll im Art & TV-Modus noch realistischere Bilddarstellungen dankt Quantum Dot-Display abliefern. Auch der „The Serif“-TV kann auf die Vorteile eines QLED-Displays zurückgreifen. Während „The Serif“ nur als 55 Zoll-Version angeboten wird, kann der „The Frame 2019“ in 43, 49, 55 und 65 Zoll geordert werden.
Offene Smart TV Plattform
Die „iTunes Filme & Serien“ App auf Samsungs 2019 Smart TV
Unter dem Punkt „Offene Smart TV Plattform“ fasst Samsung nochmal die Integration der „iTunes Filme & Serien“-App und Apple Airplay 2 auf. Nutzern sollen noch mehr Inhalte in verschiedenen Konfigurationen zur Verfügung gestellt werden. In über 100 Ländern kann man in kürze auf Filme und Serien aus dem iTunes Store zugreifen, auch in 4K/HDR-Qualität. Bereits gekaufte und ausgeliehene Titel, können sofort nach einer kurzen Anmeldung auf den Samsung Smart TVs angesehen werden. Die Integration in den „Unversal Guide“ und die Bixby Sprachsuche, lässt den Nutzer unkompliziert Inhalte finden und entdecken.
Verbessertes Gaming-Erlebnis
Samsung (QLED) und Microsoft (Xbox One X) waren dank VRR (Variable Refresh Rate) ein unschlagbares Team
Samsung ist bewusst, das die 2019 QLED TVs nicht nur für Filme, Streaming und Fernsehen genutzt werden, sondern auch bei Gamern hoch im Kurs stehen. Samsung kombiniert AMD Radeon Freesync mit dem neuen „Real Game Enhancer“. Freesync ist nichts anderes als VRR (Variable Refresh Rate), welches bereits bei den 2018 QLEDs für verbesserte Bilddarstellungen bei Games gesorgt hat. Damit lassen sich Schlieren und Tearing (Zerreißen des Bildes) vermeiden. Der „Real Game Enhancer“ soll die visuelle Darstellung nochmals verbessern, damit man Gegner unter anderem besser in „dunklen Ecken“ ausfindig machen kann. Ob es sich hier um eine flexible Anpassung handelt, oder nur der Helligkeitswert nach oben getrieben wird, werden wir im Hands-On erfahren.
Mehr Infos vom EU-Forum
Samsung wird sein 2019 QLED TV Lineup mit allen verfügbaren TV-Modellen auf seinem EU-Forum am 13. und 14. Februar 2019 vorstellen. Wir sind vor Ort und werden alle offenen Fragen klären und euch mit Bildern & Videos versorgen!
Die UEFA alias Union of European Football Associations hat Pläne für ein eigenes Streaming-Angebot. Der Arbeitstitel lautet UEFA TV. Bereits im Sommer 2019 möchte man den Betrieb aufnehmen. Leider hat das Vorhaben für deutsche Fußball-Fans einen gewaltigen Haken.
So plant die UEFA sein Streaming-Angebot namens UEFA TV nämlich zunächst nur für die Regionen ein, in denen bisher die TV-Rechte brach liegen bzw. nicht vergeben sind. Dort möchte man dann quasi selbst in die Bresche springen. In Europa und damit auch Deutschland kann man aber erst ab 2021 loslegen und möglicherweise Highlights oder sogar ganze Partie aus der UEFA Champions League zeigen.
Aupeppen möchte man das Angebot aber auch mit historischem Archivmaterial für diejenigen unter den Fußballfans, die auch gerne mal in die Geschichte des Sports zurückblicken. Angedeutet hatte die UEFA ein derartiges Angebot bereits im Herbst 2018. Auf einem Kongress in Rom konkretisierte man seine Pläne aber eben nun ein wenig. Starten soll die hauseigene Streaming-Plattform noch vor dem Start der Saison 2019 / 2020.
Laut dem slowenischen Verbandspräsidenten Aleksander Ceferin sei man auch bereits dabei Kooperationen mit neuen Partnern abzuschließen, um das Streaming-Angebot sicher ans Netz zu bringen. Wie bereits erwähnt, profitieren wir in Deutschland bzw. Europa aber erst einmal nicht davon. Vorläufige werde sich laut Ceferin nämlich in unseren Breitengraden an der Rechtesituation nichts ändern.
UEFA dürfte darauf achten Partner nicht zu vergrätzen
Die UEFA dürfte angesichts der Rechtesituation ein erhebliches Interesse daran haben seine Partner in Europa nicht zu verschrecken, welche für die Übertragungsrechte im Fußball erhebliche Summen löhnen. Was also ab 2021 geschehen könnte, muss uns die Zeit zeigen. Bis dahin sind die Ausstrahlungsrechte der UEFA Champions League fest vergeben. Dann dürfte abzuwägen sein, ob die UEFA via UEFA TV, sollte diese Bezeichnung der finale Name des Dienstes bleiben, am Ende vielleicht nur Highlights oder tatsächlich komplette Spiele zeigt.
UEFA Champions League könnte in Zukunft via UEFA TV übertragen werden
Theoretisch wäre dabei auch das Anbieten von Partien der Frauen- und Jugendmannschaften eingeschlossen. Mehr wissen wir zu UEFA TV sicherlich ab Sommer 2019, wenn der Dienst außerhalb Europas an den Start gehen soll.
Das Kino scheint aus Sicht der Deutschen immer mehr an Reiz zu verlieren: Laut aktuellen Statistiken wurden 2018 hierzulande nur 105,4 Mio. Kinokarten verkauft. Dieses Ergebnis entspricht dem niedrigsten Wert, der bisher je im neuen Jahrtausend in Deutschland erreicht wurde.
2017 konnte die Branche noch 122,3 Mio. Tickets absetzen. Die Ursachen dürften dabei wohl vielfältig sein: Im internationalen Vergleich sind Kinobesuche in Deutschland verhältnismäßig teuer. Hinzu kommt, dass auch bei uns kostenpflichtige Streaming-Angebote von beispielsweise Amazon Prime Video und Netflix immer mehr Zuspruch erfahren. Vielfach dürfte da ein Abend im Heimkino den Kinobesuch in der Kosten- / Nutzen-Rechnung ausstechen.
Zumal wir uns an einem einmaligen Zeitpunkt in der gemeinsamen Geschichte des Kinos und Heimkinos befinden: Aktuell ist im Heimkino dank 4K, 8K und HDR mit entsprechender Gerätekette eine bessere Bildqualität zu erreichen, als im Kino. Da schließen Kinobetreiber speziell im Bereich HDR gerade jetzt erst auf. Mittlerweile deuten sich zumindest Standards an. Potentiale bieten etwa die Samsung Cinema LED, welche die passenden Schwarz- und Helligkeitswerte erreichen. Unter der Marke Onxy vermarkten die Südkoreaner jene Techniken mittlerweile.
Zu den erfolgreichsten Filmen im Kino zählten 2018 unter andere „Phantastische Tierwesen: Grindlewalds Verbrechen“ mit 3,6 Mio. verkauften Tickets, „Avengers: Infinity War“ mit 3,4 Mio. und „Fifty Shades of Grey: Befreite Lust“ mit 3 Mio. verkauften Karten. Keiner der Blockbuster durchbrach damit aber die 4-Millionen-Marken. was 2017 immerhin noch drei Filmen gelungen war. Der erfolgreichste deutsche Film ist dabei wenig überraschend „Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer“ mit 1,8 Mio. verkauften Kinokarten gewesen. In unserem Test kam im Übrigen auch die Ultra HD Blu-ray inhaltlich wie technisch sehr gut weg.
Kinobranche muss sich etwas einfallen lassen
Vermutlich dürfte dieser Abwärtstrend im Kino weiterhin anhalten, weil es schlichtweg für das Heimkino, eben auch dank der Streaming-Anbieter, eine breite Verfügbarkeit hochkarätiger und exklusiver Inhalte gibt. Schließlich produzieren Amazon und Netflix mittlerweile sogar mit üppigen Budgets eigene Filme und ködern dabei auch Darsteller und Regisseure aus Hollywood.
So weist das Kino in Deutschland aktuell die schlechtesten Zahlen seit 1992 aus. In jenem Jahr lagen die Verkaufszahlen der Tickets bei 105,9 Mio. Exemplaren. Nun heißt es wohl die Kino-Erfahrung, auch durch technische Aufwertungen, wieder attraktiver zu machen.
„Speed Seekers“ auf Insight TV UHD bietet Rennsport-Fans vier neue Formate in gestochen scharfer 4K UHD Qualität. Ab dem 01. März 2019 gibt es Geschwindigkeit und Adrenalin pur auf zwei und vier Rädern!
Ihr könnt es nicht erwarten bis die neue Motorsportsaison beginnt? Der TV-Sender Insight TV UHD hat da genau das passende für euch! In der „Speed Seekers“-Reihe gibt es vier neue TV-Shows, die einen spannenden Einblick din die Welt des Rennsports bieten. Motorsport-Fans kommen dabei voll auf ihre Kosten. Geboten wird MotoGP, Tourenwagen, Motocross und Supersportwagen! Neben tausenden von PS präsentieren sich auch talentierte Rennfahrer und prominente Geschwindigkeits-Junkies im Rahmen der „Speed Seekers“-Reihe. Auf nachfolgende Serien dürft ihr euch freuen:
Morbidelli Rising
MotoGP Rookie Franco Morbidelli mit einem seiner Bikes
Jeder fängt mal „klein“ an! Franco Morbidelli ist erstmals als Rookie in der MotoGP vertreten. Ein Nachwuchsstar und Newcomer. „Morbidelli Rising“ zeigt die 18 Monate vor seinem MotoGP-Debüt, wie hart er für seinen Erfolg arbeitet und welche Rolle Motorrad-Legende Valentino Rossi dabei spielt. Dabei wird nicht nur auf das Rennfahren eingegangen, sondern auch seine private Seite gezeigt und welche Konflikte entstehen können. „Morbidelli Rising“ startet das „Speed Seekers“ Event online ab dem 01. März 2019 auf insight.tv und ab dem 04. März wöchentlich am Montag um 21:00 Uhr!
Endurance: 24 Hours at Spa
Testlauf für das 24 Stunden Rennen in Spa!
Das 24 Stunden-Rennen von Spa zählt zu einem der anspruchsvollsten und härtesten Rennen des Motorsports. Die Show wirft einen Blick hinter die Kulissen und erzählt die Geschichten von Weltklasse-Amateuren sowie Profis wie Formel 1 Legende „Rubens Barrichello“. Bei dem Event in Spa geht es nicht darum erster zu werden, man muss erst einmal die 24 Stunden überstehen um sich überhaupt für eine Platzierung zu nominieren! „Endurance: 24 Hours at Spa“ startet am 09. März 2019 und wird wöchentlich Samstag um 21:00 Uhr gezeigt!
FMX Nomads
Freestyle Motocross vom feinsten in „FMX Nomads“
Wem Namen wie Dan Whitby, Samson Eaton und Arran Powley geläufig sind, der wird „FMX Nomads“ lieben. Auch Zuschauer die bislang nichts mit Freestyle Motocross am Hut haben, werden auf ihre Kosten kommen. Die jüngste Herausforderung bringt das „Bold Dog Freestyle Team“ in die Vororte von Amsterdam, wo sie sich den Herausforderungen und den zusätzlichen Risiken mit Drift Fahrern wie Luke Woodham oder Steve „Baggsy“ Biagioni stellen müssen. Ab dem 17. März jeden Sonntag auf Insight TV UHD um 20:45 Uhr!
Fast and Famous
Leider gibt es zu „Fast and Famous“ noch kein Bildmaterial. Insight TV UHD macht es spannend und verrät auch noch nicht, welche berühmten Persönlichkeiten sich auf die Rennstrecke trauen! In jeder Folge werden zwei Celebrities ihre eigenen Autos so schnell wie möglich über die Rennstrecke schicken. Der Showmaster legt dabei eine Rundenzeit vor. Wer der Zeit des Showmasters am nähsten kommt, der bekommt den „großen Preis“.
Die Berühmtheiten können sich die Supercars vielleicht leisten, aber beherrschen sie diese auch? „Fast and Famous“ startet ab dem 02. März (Samstag) um 20:45 Uhr!
Wie empfange ich Insight TV UHD?
Insight TV UHD kann innerhalb Deutschlands über die HD+ Plattform via Satellit (Astra 19.2° Ost) oder Telekom Entertain TV in 4K UHD Qualität empfangen werden. In Österreich kann man ebenfalls via Astra 19.2° Ost über die HD-Austria-Plattform auf Insight TV UHD zugreifen. In der Schweiz wird der Sender in SD und 4K Qualität über das Angebot von Swisscom verbreitet.
Mit „Venom“ wird einer weiteren Figur aus dem Marvel Universum ein Film gewidmet. Wie gut die Premiere auf 4K Blu-ray aussieht und klingt, erfährt ihr in unserem Test!
Inhalt (70%)
Jetzt will es Sony Pictures wissen: Nachdem man mit Tom Holland als Spider-Man in Homecoming bereits das zweite Reboot des Marvel-Franchise auf den Weg brachte, das allerdings zum MCU zählt, startet man nun ein parallel laufendes Marvel-Universum. Und zwar mit einer weiteren Figur, an der man (neben Spider-Man) die Rechte hält: Venom. Ob und inwiefern eine bereits beschlossene Fortsetzung noch Bezug auf die Spinne nehmen wird, ist aktuell unklar. Für Sony erwies sich die Entscheidung, die Figur separat zu erzählen und damit ein eigenes Marvel-Universum zu starten, als überraschend erfolgreich. Bei einem Budget von 100 Mio. Dollar konnte Venom weltweit gut 855 Mio. Dollar einspielen und brach diverse Rekorde für Oktober-Starts.
Sicherlich auch ein Erfolg der Kombination aus Regisseur und Hauptdarsteller. Ruben Fleischer bewies in „Zombieland“ genau den Humor, den sich die Produzenten offenbar auch für Venom vorstellten, um der düsteren Anti-Helden-Figur eine leichtere Note zu verpassen. Und dass Tom Hardy geradezu idealtypisch besetzt ist, um einen ambivalenten Superhero zu spielen, weiß man, wenn man ihn als Bane in The Dark Knight Rises gesehen hat. Dazu wählte man mit dem (oft rebellischen) Matthew Libatique nicht ganz ohne Grund den angestammten Kameramann von Darren Aronofsky. Mit Black Swan oder mother! hatte er seine Vorliebe für düstere Bilder gezeigt, in Iron man und Iron Man 2 aber auch bewiesen, dass er Superheldenkino kann.
Eddie, gespielt von Tom Hardy, wird unfreiwillig mit einem Alien-Virus infiziert
Aber kommen wir noch mal zurück zu Hardy: Man sieht ihm vom Moment seines Befalls mit dem Symbionten an, wie viel Freude er hatte, zu improvisieren und sich extrovertierter Aktionen hinzugeben. Wenn er Anne und ihrem neuen Date im Restaurant einen Besuch abstattet und dabei alles zu verspeisen versucht, was ihm in die Finger gerät, ist das schon ein großer Spaß. Ebenso überzeugend gerät seine Verwunderung über die Kräfte, die er plötzlich zur Verfügung hat, wenn er ungläubig die Venom-Faust anschaut, bevor sie einen der Agenten von Drake verdrischt.
Gleichzeitig präsentiert Venom den Gegenspieler, Carlton Drake, als aalglatten und skrupellosen Geschäftsmann, der gerne mal eine Drohung losschickt und für seine Ziele ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen geht. Dass die Story dabei arg viele Parallelen zu Spider-Man selbst (und zu vielen anderen Marvel-Geschichten) aufweist, muss man hinnehmen. Originell geht’s hier definitiv nicht zu. Optisch indes wählte man eine dem Thema entsprechende Düsternis, die sich von Spidey und den anderen Marvel-Kollegen bewusst abhebt. Brock ist ein abgehalfterter Typ mit Wut im Bauch, der, sobald er vom Symbiont befallen ist, verschwitzt und schmuddelig durch die Gegend wandelt. San Francisco wird derweil zu einem wichtigen Nebendarsteller. Denn die Brücken und das Wasser, die abschüssigen Straßen und die kleinen Gemischtwaren-Läden der schlechteren Gegend vermitteln viel Atmosphäre.
Während Setting und Stimmung sowie die Darsteller durchweg passen, nimmt sich Fleischer vielleicht ein bisschen zu viel Zeit, um die Action in Fahrt zu bringen. Für Freunde schneller und rasanter Filme heißt es zunächst mal, etwas Durchhaltevermögen mitzubringen. Denn immerhin dauert es bis zur 50. Minute, bevor Brock als Venom mal so richtig die Sau rauslässt. Weil das aber wirklich fantastisch choreographiert ist, macht es auch unglaublich viel Spaß. Gerade die erste Kampfsequenz in Brocks runtergekommenen Appartement ist klasse inszeniert. Da Eddie seine Kraft noch nicht kennt und keinem der Agenten wirklich weh tun will, liegen er und Venom permanent im Clinch, was auch über die Körperbewegungen entsprechend visualisiert wird.
Eddies Ex-Freundin Anne Weying (Michelle Williams) gerät mitten in das Chaos
Was Fans ihm allerdings übel nahmen, ist sein Verzicht auf allzu grafische Gewalttaten. Der in den Comics doch ziemlich brutale Venom wirkt durch die 12er Freigabe und den ausgiebigen Humor doch ein wenig weichgespült – einen zweiten Deadpool sollte man hier nicht erwarten. Neben der konventionellen Erzählung ist das sicher ein Kritikpunkt. Gleichzeitig hätte man sich Momente sparen können, in denen der Symbiont Eddie Beziehungstipps gibt, was nun wirklich Fehl am Platze ist.
Venom wurde vollständig digital gefilmt. Da die VFX in 2K gerendert wurden, liegt es allerdings nahe, dass vom Ausgangsmaterial ein 2K-DI erstellt wurde. Abgesehen von der Auflösung implementierte Sony der UHD einen erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie die höhere Kontrastdynamik – hier in HDR10 und Dolby Vision.
Whazuuuuup! Die Bildqualität von Venom kann durch den erweiterten Dynamikumfang (HDR10 Dolby Vision) gesteigert werden. Das 2K-Master bringt leider weniger Vorteile mit sich
Im laufenden Bild sind zwar die Randunschärfen und das generelle eher mittelmäßig gut aufgelöste Bild, das schon die Blu-ray offenbart, nicht behoben, dafür kommen Kontraste wesentlich besser zur Geltung. Die leichte Abdunklung des Bildes fällt über HDR10 nicht dramatisch auf, die Intensivierung von Kontrast und Schwarz hingegen schon. Das All zu Beginn ist sichtbar schwärzer und knackiger, die Sterne leuchten gleichzeitig heller. Dennoch sind manche Kontrastflanken nicht ganz so steil wie über die Blu-ray – und auch nicht so krass wie teilweise per Dolby Vision dargeboten. DV sorgt zwar in vielen Szenen für die stärker betonten Helligkeitsbereiche auf Gesichtern, lässt aber hier und da ein paar Details im Dunklen vermissen. Dennoch: Wer’s am dynamischsten und ohne jeden Grauschleier haben möchte, der wählt (falls möglich) die dynamische Variante. Letztere sorgt beispielsweise während der nächtlichen Szenen von San Francisco für die beeindruckendsten Abbildungen der Skyline und Lichter auf der Brücke. Beiden HDR-Varianten gleich: Dunkle Szenen mit starker Farbstimmung überstrahlen nicht.
Nicht ganz so schön: Auch die UHD kommt nicht ohne Banding-Artefakte aus, wenn Brock nach knapp 90 Minuten im Meer versinkt. Allerdings geht dort die Datenrate auch runter bis auf 12Mbps – und sinkt damit sogar unter die Werte der Blu-ray (86’42).
Beim Sound wartet die BD von Venom mit den für Anbieter Sony üblichen dts-HD-Master-Spur fürs Deutsche auf. Und die feiert mit dem Absturz des Shuttles einen wuchtigen Einstand mit bohrenden Surroundeffekten und ziemlich krassem Subwoofer-Einsatz. Selbst wenn nach dem Opener für einige Zeit Ruhe einkehrt, weil sich der Film Zeit für die Entwicklung seiner Figuren nimmt. Doch schon die Flucht aus dem Labor nach gut 35 Minuten sorgt wieder für eine sehr lebhafte und wuchtige Bühne.
Der deutsche DTS-HD MA 5.1 Mix von Venom kann überzeugen, Sony Pictures zeigt sich aber gewohnt faul und bringt wieder einmal kein Dolby Atmos in Deutsch auf die Reihe!
Tja, und dann ist da noch die Präsenz des Centers in den Sprachszenen von Venom. Wer mal testen möchte, wie gut sein zentraler Speaker arbeitet und wie viel Volumen er mitbringen kann, der sollte sich Venom schon allein für die Demonstrationswürdigkeit sämtlicher Sprechszenen des Symbionten zulegen. Das kann schon die deutsche BD wirklich gut und vermittelt bereits sehr nahe, wie es sich für Brock anfühlen muss, den Symbionten in sich zu tragen. Noch besser macht’s aber die Originalfassung. Wenn Venom Eddie das erste Mal vor dem Spiegel anspricht, katapultiert es unseren Helden gleich zwei Meter rückwärts. Und den Zuschauer gleich mit. Selten (wenn überhaupt) wurde ein Center so effektiv und druckvoll eingesetzt und sorgte für derartige Gänsehaut-Effekte – selbst wenn man die deutsche Fassung hier leider als etwas dünner bezeichnen muss, während die englische Center-Referenz auf lange Sicht werden dürfte.
Der Originalton liegt auf der UHD in Dolby Atmos vor und klingt auf der regulären Ebene aufgrund des noch präsenteren Centers nochmals etwas kraftvoller. Die Höhen-Ebene setzt erstmalig ein, wenn das Shuttle der Life-Foundation mit grandiosen Soundeffekten in die Erdatmosphäre eintritt. Direkt im Nachgang hören wir bei den Bergungsarbeiten Drohnen und Hubschrauber über den Köpfen, dass es eine wahre Freude ist. Dass es danach bis auf ein paar dezente Geräusche in den Labors der Life Foundation und einen kurzen Donner von oben ein wenig länger ruhig bleibt, liegt vornehmlich daran, dass einfach nicht mehr sonderlich viel passiert, während die Story selbst in Gang kommt.
Wenn Eddie allerdings ins Labor einbricht und dort der Symbiont im Konflikt mit Maria liegt, ist wieder eine Menge los. Denn dazu gesellen sich auch die Durchsagen im Lab, die sehr gut ortbar aus der Höhe kommen. Ebenfalls ziemlich cool sind auch die Rauchbomben nach 66 Minuten, die Venom mal eben mit der Hand fängt. Wenn er sich dann im Nebel einen Bewaffneten nach dem anderen schnappt, kommen auch seine grollenden Laute immer wieder von oben.
Unverkennbar San Francisco. Bei Venom hat man manchmal das Gefühl, Regisseur Ruben Fleischer ändert mehrmals die Richtung seiner Erzählung
Dies offenbart allerdings auch ein kleines Manko, das man sich gerne gewünscht hätte: Während der vielen Szenen, in denen Brock praktisch Zwiegespräche mit seinem zweiten Ich führt, hört man die tiefdunkle Stimme sehr eindringlich über die reguläre Ebene. Hier hätte man sich durchaus noch vorstellen können, die Heights hinzu zu nehmen, um noch mehr das Gefühl einer Stimme aus dem Inneren zu bekommen.
Das Bonusmaterial von Venom liegt auf der Blu-ray vor. Als erstes Feature stolpert man dort über den „Venom Mode“. Aktiviert man diesen, bekommt man (ähnlich dem Vengeance-Mode in The Equalizer) Text-Pop-Outs im laufenden Film eingeblendet, die Insider-Infos und Wissenswertes über die Beziehung des Films zu den Original-Comics liefern.
Des Weiteren finden sich drei entfallene erweiterte Szenen. Das Kern-Feature „Vom Symbiont zur Leinwand“ beschäftigt sich gut 20 Minuten lang mit der Entwicklung des Films. In „Anti-Held“ geht’s dann hauptsächlich um Venom und Eddie – also um die symbiotische Beziehung der beiden zueinander. „Der tödliche Beschützer in Action“ führt ins hinter die Kulissen der Action- und Stuntszenen, während „Venom-Vision“ sich auf Ruben Fleischer konzentriert. „Das Design von Venom“ läuft knapp fünfeinhalb Minuten und – wen wundert’s – zeigt, wie man den düsteren Anti-Helden visualisierte und das Comic-Design in das filmische Design verwandelte. „Symbionten-Geheimnisse“ ist eher kurz geraten, hält aber einige für Fans ziemlich interessante Querverweise auf die Comics parat. Obendrauf gibt’s dann noch acht Pre-Visualisierungen in direkter Gegenüberstellung sowie die Musikvideos von Eminem zu „Venom“ und Post Malone & Swae Lee zu „Sunflower“. Eine Sneak Peek zu „Spider-Man: A New Universe“ rundet das Ganze ab.
Gesamtbewertung Venom 4K Blu-ray (80%)
Venom ist der schizophrenste und neben Deadpool zynischste Charakter aus dem Marvel-Universum. Ruben Fleischer und Tom Hardy haben daraus einen sarkastischen Spaß mit teils sensationellen Actionszenen und grandiosem Sound-Design gemacht. Die Lacher halten sich aber leider in Grenzen. Die Fortsetzung ist nach dem großen Erfolg an den Kinokassen beschlossen und wird uns mit einem Woody Harrelson überraschen, den wir in dieser Art und Weise zuletzt in Natural Born Killers gesehen haben. Die UHD liefert trotz einiger auch dort vorhandener Mankos das durchweg bessere Bild – leider nicht auf absolutem Top-Niveau. Der Sound in dts-HD-Master ist schon ein Fest, wird aber von der englischen Atmos-Spur noch überflügelt, weil sie zwar quantitativ nicht viele, dafür aber sehr gezielt gesetzte 3D-Sounds liefert. Die Stimmwiedergabe von Venom gehört zum Besten, was ein Center jemals zu spüren bekam.
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Der Einsiedler vorm Fernseher ist bisher wohl eigentlich eher ein Mythos gewesen. So sollte das Klischee von der einsamen Couch-Potato etwa Kinder ermutigen mehr draußen zu spielen. Laut einer neuen Studie wandelt sich das Fernsehen aber tatsächlich. Es wird von der Familienaktivität zur Solo-Berieselung.
So war das Fernsehen vor allem in den 1980er- und auch 1990er-Jahren bei Familien etwa mit Spielshows wie „Wetten, dass…?“ auch ein gemeinsames Ereignis. Man hat sich Sendungen nicht nur gemeinsam angesehen, sondern auch darüber geredet und gemütlich Zeit miteinander verbracht. Das war freilich noch eine andere Ära. Oftmals gab es nur ein Fernsehgerät im Haus und es trug noch nicht quasi jeder Mensch einen portablen Multimedia-Player namens Smartphone mit sich herum.
Dass der Fernsehkonsum bzw. die Nutzungsgewohnheiten sich verändern, wird durch viele Faktoren bedingt. Smartphones, Streaming-Dienste und auch veränderte Regelungen zu Arbeitszeiten sind alle Teile des Gesamtbildes. Eine neue Umfrage von Statista hat ergeben, dass fast die Hälfte der Befragten (48 %) Filme, Serien oder auch TV-Shows lieber alleine konsumiert. Nur ein kleiner Teil, 11 %, setzt sich fürs Fernsehen lieber mit der Familie zusammen. Freunde sind als Seh-Genossen noch unbeliebter. Nur 2 % präferieren das gemeinsame Fernseherlebnis mit Freunden gegenüber dem Solo-Genuss.
Letzteres kann aber auch schlichtweg darauf hindeuten, dass die Zuschauer mit Freunden lieber andere Dinge unternehmen, als vor der Mattscheibe zu hocken. Verbreiteter ist dabei der Bewegtbildgenuss mit dem Partner: 39 % der Befragten sprechen sich dafür aus. Befragt wurden im Rahmen der Online-Studie 1.000 Menschen verschiedener Altersklassen vom 7. bis zum 12. Januar 2019.
Speziell die Jugend wandelt lieber auf Solo-Pfaden
Die Ergebnisse zeigen, dass gerade jüngere Zuschauer lieber alleine vor dem Bildschirm sitzen: 61 % der Befragten im Alter zwischen 18 und 29 Jahren schaut am liebsten alleine fern. Bei den Befragten zwischen 50 und 65 Jahren waren es allerdings auch immerhin 47 %. Wiederum gaben 43 % an meistens zu zweit fernzusehen. Weitere Unterschiede in der Nutzung: Die 18- bis 29-Jährigen nutzen mittlerweile Videoplattformen wie YouTube (81 %) oder Video-On-Demand-Angebote (73 %) stark. „Nur“ 67 % geben sich überhaupt noch regelmäßig dem linearen Fernsehen hin.
Da gehen die 50- 65-Jährigen anders vor und nutzen zu 87 % noch das klassische Fernsehen und nur zu 35 % Video-On-Demand-Angebote. Das spiegelt sich auch in den Aussagen zur Zukunftsperspektive des Fernsehens wider. 70 % der 50- 65-jährigen glauben, dass es auch bis 2028 noch das Fernsehen, wie wir es heute kennen, geben wird. Hingegen nehmen 65 % der 18- 29-Jährigen an, dass es bis dahin gar mein lineares TV mehr geben könnte.