Start Blog Seite 886

Microsoft kündigt „Halo: Master Chief Collection“ für PC an – unterstützt 4K/60p

2

Microsoft kündigte im Rahmen des Inside Xbox Livestream die „Halo: The Master Chief Collection“ für den PC an. Alle Halo Spiele wurden für den PC optimiert und laufen sogar in 4K/60p. 

Die ersten beiden Teile „Halo: Combat Evolved“ und „Halo 2“ sind noch für Windows erschienen. Danach wurde die Spiele-Serie zu einem Xbox-Exklusive und neben Gears of War und Call of Duty zu einen der wichtigsten Spiele-Franchises auf der Microsoft Konsole. Wie oft haben sich PC-Spieler eine Rückkehr des Masterchief gewünscht und jetzt ist es endlich soweit. Fast 12 Jahre nach Halo 2 hat Microsoft die komplette „Halo Master Chief Collection“ für den PC angekündigt. Leider werden nicht alle Spiele sofort zur Verfügung stehen. Im Steam und Microsoft-Store wird zuerst „Halo: Reach“ veröffentlicht, danach folgen die übrigen Teile der Spiele-Serie in chronologischer Reihenfolge.

HALO Collection für den PC

Fans des Shooters dürfen sich nach „Reach“ auf „Halo: Combat Evolved Anniversary“, „Halo 2“, „Halo 3″, Halo 4“ sowie „Halo ODST“ freuen. Einzige Halo 5 ist nicht Teil der Master Chief Collection. Die für Windows optimierten Versionen laufen mit entsprechender PC-Hardware stabil in 4K/60p, selbst wenn mehrere Gegner das Feld stürmen! Und das Beste? Das alles soll es für nur 30 US-Dollar geben! Umgerechnet werden wohl 30 Euro für die Collection fällig. Leider wurde noch kein Releasedatum für „Halo Reach“ sowie die restlichen Titel kommuniziert. Microsoft wird jedoch parallel zur Collection einen Einzelkauf der Halo-Titel anbieten.

Splitscreen und LAN-Multiplayer?

So ein beliebtes Konsolen-Franchise auf den PC zu transportieren ist sicherlich nicht einfach. Die Titel müssen auf unterschiedlichsten Systemen stabil laufen, die Infrastruktur für den Multiplayer muss angepasst und grafische Elemente für die PC-Version „aufgemotzt“ werden. Das ist sicherlich kein leichtes Unterfangen. Zudem sind noch viele Fragen offen, unter anderem: „Lassen sich die PC-Versionen auch im Splitscreen bzw. im lokalen Netzwerk spielen?“, „Wird es ein großes grafisches Update geben?“, oder „Ist PC-exklusiver Content & Bonus geplant?“. Wir hoffen in den nächsten Wochen alle diese Fragen klären zu können.

Auch Xbox One Spieler erhalten Bonus

Es gibt auch gute Neuigkeiten für Xbox One Gamer. Wer bereits im Besitz der MCC auf Xbox One ist, kann den den Multiplayer-Modus inkl. Forge Level-Editor und Theater-Modus von „Halo: Reach“ kostenlos nutzen! Der beliebte Firefight Modus und die Singleplayer Kampagne müssen jedoch über den Store nachgekauft werden. Dafür wird der Titel erstmals in 4K/60p und HDR auf der Xbox One X laufen!

NUR HEUTE: 4K UHD Blu-rays zum Teil drastisch reduziert!

1

Amazon reduziert ausgewählte 4K UHD Blu-rays um bis zu 23% und unterbietet damit meist die Konkurrenz. Die Aktion gilt nur heute – schnell sein lohnt sich!

HIER GEHT ES ZUR AKTION!

Weitere Aktionen findest du in unserem Angebote-Special! Noch bis Sonntag jagt ein Schnäppchen das nächste in der Amazon Frühlings-Angebote-Woche!

Netflix baut Anime-Offensive aus: Setzt Game „Dragon’s Dogma“ als Serie um

Netflix ist im Bereich Anime bereits stark aufgestellt: Nicht nur, dass man Serien wie „Assassination Classroom“, „Cowboy Bebop“ oder „Fullmetal Alchemist“ lizenziert, auch Eigenproduktionen hat der Streaming-Anbieter im Programm. Seine Offensive will Netflix dabei laut einer neuen Ankündigung noch stark ausbauen.

Aktuell unterhält Netflix bereits Partnerschaften mit den renommierten Studios Bones („Soul Eater“) sowie Production I.G. („Ghost in the Shell“). Wie der Anbieter bestätigt hat, erweitert man seine Anime-Kooperationen aber nun auch noch auf die Studios Anima, Sublimation und David Production. Die japanischen Animationsstudios sind dabei voll des Lobes für den Streaming-Anbieter, denn sie erhoffen sich so natürlich die wachsende internationale Begeisterung für die japanische Animationskunst noch zu erweitern.

Als Ergebnisse der Partnerschaften möchte man unter anderem „Altered Carbon: Resleeved“ vorstellen. Dabei handelt es sich um eine Anime-Produktion von Anima. Diese Serie soll der bereits bei Netflix laufenden Realfilm-Serie sozusagen als Begleitung zur Seite stehen und das Universum erweitern. Für Gamer wiederum sehr interessant: Sublimation soll für Netflix aus dem JRPG „Dragon’s Dogma“ von Capcom eine Serie zaubern. Mit Videospiele-Umsetzungen sammelte Netflix ja bereits mit dem exzellenten „Castlevania“ positive Erfahrungen, das auch bei Zuschauern und Kritikern sehr gut ankam.

Wiederum soll David Production für Netflix den Manga „Spriggan“ in bewegten Bildern umsetzen. Da kommt also einiges an neuen Produktionen zusammen, wenn man bedenkt, dass für Netflix zudem bones an „Super Crooks“ arbeitet, einer Umsetzung des gleichnamigen Comics von Mark Millar („Kick-Ass“) und Leinil Francis Yu. Wit Studio entwickelt für Netflix zudem noch die Serie „Vampire in the Garden“, während Production I.G. „Ghost in the Shell: SAC_2045“ in der Mache hat. 2020 soll die neue Sci-Fi-Anime-Serie exklusiv beim Streaming-Anbieter erscheinen.

Netflix will erste Anlaufstelle für Anime-Fans werden

Netflix wolle laut eigenen Aussagen zur ersten Anlaufstelle von Anime-Fans rund um den Globus werden. Man wolle zudem den Kreativen aus Japan das richtige Umfeld bieten, um sich in eigenen Projekten zu verwirklichen. Dabei konkurriert Netflix aber natürlich nicht nur mit beispielsweise Amazon Prime Video, sondern auch speziell auf Anime ausgerichteten Diensten wie Crunchyroll. Jeden Monat kommen dabei neue Filme und Serien bei Netflix hinzu – auch nach neuen Anime sollte man da die Augen offen halten.

Kommende Anime-Eigenproduktionen von Netflix:

  • Altered Carbon: Resleeved – anima Inc.
  • Dragon’s Dogma – Sublimation Inc.
  • SPRIGGAN – David Production Inc.
  • Ghost in the Shell: SAC _2045 – Production I.G, Inc.
  • Vampire in the Garden – WIT STUDIO
  • Super Crooks – bones.inc

Apple: Launch des eigenen Streaming-Angebots am 25. März 2019

Gerüchte zu einem eigenen Streaming-Dienst von Apple gibt es bereits seit Monaten. Bisher hielt sich das Unternehmen aus Cupertino allerdings bedeckt. Das könnte sich bald ändern. Denn laut aktuellen Meldungen will Apple am 25. März 2019 seine brandneue Streaming-Plattform offiziell ankündigen.

Update 12-03-2019: Apple hat offizielle Einladungen zu einem Event am 25. März 2019 verschickt mit dem Slogan „It’s Show Time“. Übrigens der gleiche Slogan der damals bei der Einführung des Apple TV genutzt wurde. Somit sieht es so aus, als würden Netflix und Amazon Prime Video bald hochkarätige Konkurrenz bekommen!

Originalbeitrag: So berichten die Kollegen des Wirtschaftsmagazins Bloomberg, dass Apple bereits Hollywood-Darsteller wie Jennifer Aniston („Friends“) zum Launch-Event Ende März eingeladen habe. Parallel zum Video-Streaming-Dienst wolle Apple angeblich auch eine neue News-Plattform mit Abonnement-Funktion vorstellen. Die Meldungen zu einem Launch-Event Ende März passen auch zu den bisherigen Gerüchten, die einen großflächigen Start für den April vorhergesagt haben.

Apple könnte im Streaming-Bereich eventuell technisch stark nach vorne preschen. So ist der Apple TV 4K hier eine starke Basis, denn das Gerät unterstützt im Gegensatz zu den meisten vergleichbaren Lösungen etwa nicht nur Dolby Atmos, sondern auch Dolby Vision. Zudem hat Apple bereits bei iTunes bewiesen, dass man möglichst viele 4K-Inhalte für seine Kunden offerieren möchte.

Neben Jennifer Aniston sollen zum Launch-Event des Streaming-Dienstes von Apple am 25. März 2019 etwa auch die Schauspielerinnen Reese Witherspoon („Big Little Lies“), Jennifer Garner („Alias“) und der Regisseur J. J. Abrams („Star Wars: Das Erwachen der Macht“) als Gäste bestätigt sein.

Apple will direkt mit Amazon Prime Video und Netflix konkurrieren

Apples Streaming-Dienst soll dann am Ende direkt mit Amazon Prime und Netflix konkurrieren bzw. eben auch ganz ähnlich funktionieren. So sollen dort viele exklusive Eigenproduktionen von Apple neben lizenzierten Inhalten bestehen. Einige Details sind aber noch offen. Auch ist noch unbekannt, wie hoch der monatliche bzw. jährliche Preis für Apples Abonnement-Dienst am Ende ausfallen könnte. Es wird also spannend, ob Apple sich da preislich an Amazon Prime Video und Netflix orientiert oder deutlich darüber oder darunter zu finden ist.

Klar ist, dass Apple angesichts sinkender iPhone-Verkaufszahlen, die auch auf eine zunehmende Sättigung des Marktes zurückzuführen sind, andere Einnahmequellen anzapfen möchte. Und da ist das Video-Streaming sicherlich ein lukrativer Markt. Apple dürfte seinen Streaming-Dienst über entsprechende Apps dann sicherlich stark auf den iPhone, iPad und Apple TV ins Zentrum rücken.

Philips plant weitere OLED-Modelle für Herbst 2019

Philips (TP Vision) präsentierte uns auf dem TV Launch Event in Amsterdam das neue LCD und OLED Lineup 2019. Wie es aussieht, plant der Hersteller noch weitere OLED Fernseher für Herbst dieses Jahres! 

Es ist kein Geheimnis, dass TP Vision sein TV-Lineup Aufteilt und es im Frühjahr und Herbst zu veröffentlichen. Ein Großteil ist bereits zum Presse-Event im Februar 2019 bekanntgegeben worden, der Rest folgt gewöhnlich um den Zeitpunkt der Internationalen Funkausstellung (IFA) im September. Diese Aufteilung gibt dem Hersteller etwas mehr Zeit für die Entwicklung der High-End-Modelle und um Nachfrage und Trends kurzzeitig bedienen zu können. So werkelt man aktuell anscheinend an weiteren 4K OLED Fernsehern mit 55 und 65 Zoll Bildschirmdiagonale. Alex von toengel.net ist bereits auf die Bezeichnungen gestoßen.

In der Aufzählung finden sich unter anderem die Modelle OLED804 und OLED854 wieder, die wie bereits auf dem TV Launch Event in Augenschein nehmen konnten. Die Modelle unterscheiden sich lediglich vom Standfuß und sind wie alle weiteren hier aufgelisteten Modelle für den Herbst 2019 geplant.

OLED754 mit SAPHI OS

Sehr interessant könnte die OLED754 Serie mit SAPHI werden (55OLED754/12 + 65OLED754/12). Das hauseigene Betriebssystem basiert wie Android TV auf Linux, ist aber weitaus „schlanker“ aufgebaut. Überflüssiger Ballast und Features wird über Bord geworfen um die wichtigen Features hervorzuheben. Das ganze wird in ein ansprechendes und vor allem schnelle Menüoberfläche gepackt die sich Saphi nennt. Ob sich TP Vision traut die hochpreisigen OLED-Panels mit dem eigenen Betriebssystem zu paaren bleibt abzuwarten. Es besteht immer die Gefahr, dass der Kunde dann doch zum Modell mit Android TV greift, da er Inkompatibilitäten mit seinen Drittgeräten befürchtet.

OLED884 mit Android TV 8.0

Die „Nummer sicher“ ist dann wohl die OLED884 Modellreihe die nur als 55 Zöller (55OLED884/12) in der Datenbank von wi-fi.org aufgetaucht ist. Eine nähere Beschreibung zu dem Gerät gibt es noch nicht. Als Betriebssystem kommt das bewährte Android TV in der Version 8.0 (Oreo) zum Einsatz. Interessant wäre mal wieder ein 4-seitiges Ambilight, da ein Großteil der OLED-Käufer ihre Geräte eh an die Wand hängen. Erste Modelle mit vierseitigem Ambilight verkauften sich aber leider nur mäßig, weshalb Philips aktuell nur noch Ambilight mit drei Seiten anbietet.

Das aktuelle Philips TV Lineup 2019 - Stand: Frühling 2019
Das aktuelle Philips TV Lineup 2019 – Stand: Frühling 2019

OLED mit Bower & Wilkins Sound

Weitaus plausibler ist dagegen die OLED904 und OLED984 Serie. Hier setzt Philips auf die Zusammenarbeit mit den Audio-Spezialisten von Bower & Wilkins. Wir denken, dass die neuen Modelle einen noch besseren Klang abliefern, da Bower & Wilkins die Lautsprecher, Subwoofer und anderen technischen Komponenten noch weiter optimieren wird. Bereits die OLED903 Modelle aus 2018 lieferten einen guten „Out of the Box“-Klang und nach den ersten Hörproben auf dem Launch-Event, wird sich dieser noch verbessern. Vielleicht wagt sich Philips mit dem 65OLED984/12 sogar an eine Version mit 3D-Klang (Dolby Atmos)?

Kein 77 Zoll OLED

Das sind natürlich noch alles Mutmaßungen und wir werden euch berichten, sobald Philips neue TV-Modelle mit OLED und/oder LCD-Display ankündigt. Auf eine Erweiterung des OLED-Lineups mit verbesserter Klangqualität kann man sich aber definitiv einstellen. Wer noch immer auf einen 77 Zoll 4K OLED mit Ambilight hofft, der wird auch in diesem Jahr enttäuscht werden. Im Lineup findet sich auch kein Hinweis auf die neue 49 Zoll Größe, die LG Display bereits in Aussicht gestellt hat.

Philips OLED TVs 9002/803/903 erhalten Android TV 8.0 Update (Oreo)

Philips hat ein neues Firmware-Update für ausgewählte TV-Modelle veröffentlicht. Erstmals werden OLED Fernseher aus 2017 und 2018 mit Android TV 8.0 Oreo versorgt. 

Philips-Profi Alex von toengel.net versorgt wie gewohnt umfänglich über das neue Firmware Update. Die Aktualisierung TPM171E: 107.0.222.1 bringt nicht nur Fehlerbehebungen und Verbesserungen mit sich, die OLED TV-Serien POS9002, OLED803 und OLED903 können erstmals die neue Android TV 8.0 (Oreo) Oberfläche nutzen. Somit steht den Modellen nicht nur die neue Menüoberfläche, sondern auch darauf ausgelegte Apps zur Verfügung. Unter anderem ist die „Philips TV Collection“, eine Ansammlung beliebter und empfohlener Apps ,auf einigen Modellen erstmals sichtbar. Wie man diesen Empfehlungs-Bar deaktiviert, ist ebenfalls auf toegel.net beschrieben.

Fehlerbehebungen und Verbesserungen

Neben der Ausweitung der Android TV 8.0 Oberfläche, behebt TP Vision einige Fehler die sich mit davor ausgerollten Firmware-Updates eingeschlichen haben. Z.B. wird ein Pixel-Shifting Problem bei OLED Fernsehern behoben, oder eine fehlende „Nicht mit dem Internet verbunden“-Nachricht wird jetzt endlich wieder angezeigt. Die Verbesserungen betreffen unter anderem die Übersetzung, die Untertitel-Wiedergabe bei MKV-Videos oder die Verbindung mit der My Remote App

  • Firmware-Herunterladen: KLICK
Sieht nicht nur gut aus, sondern hört sich auch gut an: Philips OLED903 mit Soundsystem von Bowers & Wilkins
Die Philips OLED903 mit Soundsystem von Bowers & Wilkins kommen endlich in den Genuss von Android TV 8.0 (Oreo)

Hinweis zur Oreo-Installation:

Wer im Besitz eines OLED Fernsehers der POS9002, OLED803 oder OLED903 Serie ist, der sollte bei der Erstinstallation von Android TV 8.0 (Oreo) wie folgt vorgehen:

  • Hinweis: alle Einstellungen (Bild) und Aufnahmen gehen verloren
  • Bildeinstellungen ggf. notieren/abfotografieren.
  • Oreo installieren
  • Senderliste auf USB sichern
  • Werksreset (Werksreset = Werksvoreinstellungen laden + TV neu einrichten)
  • Senderliste wieder auf TV installieren

Unterstützte Modelle:

2019: PUS9104
2018: OLED903, OLED803, OLED973, OLED873, 8503, 8303, 7803, 7503, 73xx
2017: POS9002, 8602, 8102, 7502, 6412, 6482

Changelog Update TPM171E (107.0.222.1):

  • Android Oreo 8.0.0 Software
  • Unterstützung für Android Oreo auf OLED Geräten (9002/803/903)
  • Einführung von Philips TV Colection
  • Fix für Firmware-Updates bei Einzelhändlern
  • Fix für OLED Pixel Shifting Problem
  • Fix für nicht erschienene „Nicht mit dem Internet verbunden“-Nachricht in der oberen, rechten Ecke (TV muss einmal komplett vom Stromnetz genommen werden)
  • Fix für Automatisches Ausschalten nach ein paar Minuten
  • Verbesserung der Übersetzung
  • Verbesserung für Untertitel bei der Wiedergabe von MKV-Dateien
  • Verbesserungen bei der Verbindung mit der My Remote App
  • Verbesserung des DVB-S UHD Empfangs bei Modellnummern xxx2/12

Diveo ab sofort direkt auf 4K-Receivern von TechniSat

Diveo, eine hybride Sat-TV-Plattform, hat einen neuen Meilenstein vermeldet: Denn ab sofort steht Diveo nun auch über ausgewählte Receiver von TechniSat zur Verfügung. Dabei ist auch die Unterstützung für 4K / Ultra HD gewährleistet.

Über Diveo hatten wir bereits mehrfach berichtet: Mittlerweile steht Diveo auch als App für Smart TVs von Samsung zur Verfügung. Zudem fügte man Ende 2018 Insight UHD zum Senderangebot hinzu. Jetzt kommt quasi ein neuer Verbreitungsweg hinzu. Denn ab sofort steht Diveo inklusive UHD-Content über alle 4K-Receiver von TechniSat stramm. Konkret sind das die Modelle DIGIT ISIO STC+, DIGIT ISIO STC und DIGIT UHD. Die App soll für Neukäufer direkt vorinstalliert sein.

Diveo und TechniSat geben im Einklang bekannt, dass man sich gemeinsam damit auf das veränderte Nutzerverhalten und die Nachfrage am Markt einstelle. So gebe es einerseits weiterhin ein große Interesse am Kauf von Receivern und andererseits wünschen sich viele Kunden die Möglichkeit Diveo direkt darüber zu nutzen. Im Bezug auf die UHD-Nutzung erklärt der Vizepräsident der Marketing- und Verkaufsabteilung der MZ Group, die hinter Diveo steht: „Wir freuen uns sehr, dass dies nun auch mit einer Set-Top-Box möglich ist.“

Dank der Internetfunktionalität der TechniSat-Receiver können Nutzer von Diveo auch an den Receivern Features wie den Neustart, Pause und Aufnahme beanspruchen. Die Kombination funktioniert, indem Kunden das Diveo-Modul mit dem Programmpaket der Wahl erwerben, es in den TechniSat-Receiver bugsieren und dann die entsprechenden Sender in HD oder sogar UHD verwenden.

TechniSat glaubt mit den 4K-Inhalten noch mehr Kunden zu überzeugen

TechniSat hofft über die Partnerschaft mit Diveo noch mehr Kunden zu überzeugen. So nimmt man an, dass Ultra HD zu einem immer entscheidenderen Verkaufsargument werde. Diveo bietet je nach Paket 99 Sender in HD und bisher leider nur einen UHD-Sender – besagtes Insight UHD. Bleibt zu hoffen, dass man da bald die Möglichkeit erhält aufzustocken. Das liegt aber freilich nicht nur an Diveo, sondern auch an den jeweiligen Sendern und deren Ausstrahlungsmodalitäten.

Diveo bietet auch noch bis zu 35 Premiumsender und eine zusätzliche Meta-Mediathek, die über 30 Mediatheken miteinander kombiniert. Die Nutzung ist aber auch mit der Diveo TV-App für Smartphones und Tablets auf bis zu fünf Endgeräten mit Apple iOS bzw. Android möglich. Das Angebot von Diveo in Kombination mit dem DIGIT ISIO STC und dem Diveo-Modul kann 30 Tage kostenlos und unverbindlich getestet werden. Dazu funktioniert über das Anklicken der WWW-Taste und die Navigation in die ISIO-Internetliste des Receivers, dias Anwählen der Diveo ISIO-App und die anschließende Registrierung.

Champions League nur im Pay-TV: Medienwissenschaftler kritisiert die UEFA

Fußball dürfte in Deutschland wohl die beliebteste Sportart überhaupt sein. Dazu hat neben der jahrzehntelangen, aggressiven Berichterstattung durch die Medien auch die gute Verfügbarkeit von Fernsehübertragungen beigetragen. Doch aktuell ist es damit so eine Sache, denn die UEFA Champions League ist dieses Jahr nur kostenpflichtig empfangbar.

Deswegen übt nun der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Uwe Hasebrink des Hans-Bredow-Instituts in Hamburg Kritik an der Europäischen Fußball Union. Hasebrink nimmt an, dass die derzeitige Strategie der UEFA dem Fußball langfristig schaden könnte und damit auch der UEFA selbst. Der Erfolg des Fußballs in Deutschland sei nämlich „das Ergebnis jahrzehntelanger Pflege der Öffentlichkeit, unter tatkräftiger Mithilfe der öffentlichen Medien„. Die Bezahl-Strategie der UEFA halte er deswegen für riskant.

Hasebrink gibt aber zu Protokoll, dass die Verantwortlichen natürlich das Recht hätten selbst zu entscheiden, „ob sie für kurzfristige höhere Gewinnversprechen ihr Produkt rar machen, um es dann teurer verkaufen zu können, oder ob sie es eher darauf anlegen, das Produkt so breit wie möglich verfügbar zu machen„. Frei empfangbare Übertragungen hätten das Potential mehr Aufmerksamkeit zu generieren. Daraus könnte man schlussfolgern, dass es so etwa möglich sei auch mehr Merchandising zu verkaufen.

Für die laufende Saison sind Live-Übertragungen der UEFA Champions League in Deutschland allerdings nicht frei empfangbar. Das öffentlich-rechtliche ZDF verfügt 2019 nämlich nicht über die entsprechenden Rechte. In den Vorjahren war das noch der Fall gewesen. Doch Fußballrechte sind besonders kostspielig und auf die Sender wächst der Druck mit dem Gebühren verantwortungsvoll umzugehen. So werden Stimmen lauter, die besagen, dass Sportübertragungen nicht unbedingt von Gebührengeldern finanziert werden müssten. Denn die Privatsender könnten diese Aufgabe ebenfalls erfüllen.

Champions League live nur bei Sky und Dazn

Allerdings läuft die UEFA Champions League auch nicht bei einem der frei empfangbaren Privatsender wie RTL. Stattdessen ist sie live nur wahlweise über den Pay-TV-Anbieter Sky oder aber den kostenpflichtigen Streaming-Dienst Dazn zu sehen. Letztes Jahr lief im ZDF immerhin pro Spieltag eine Partie live im frei empfangbaren TV. Damit ist aber in der aktuellen Saison Schluss. Wer also Fußballfan ist und die Champions League verfolgen möchte, muss das Portemonnaie zücken.

Wie es in Zukunft aussehen wird, ist noch ungewiss. Das dürfte sicherlich davon abhängen, wie zufrieden man bei der UEFA mit der aktuellen Strategie ist und welche Angebote man von den TV-Sendern bekommt. Im Ausland will die UEFA sogar selbst einen Streaming-Dienst starten. Jener ist aber zunächst nur für Regionen vorgesehen, in denen beispielsweise die Champions League sonst gar nicht im Fernsehen zu sehen ist.

Firmware-Update bringt „Heilung“ für LG OLED Fernseher aus 2018

LG hat ein neues Firmware-Update für seine 2018 OLED TV-Range veröffentlicht. Die Aktualisierung kann einige schwerwiegende Fehler bei der Bilddarstellung beheben, jedoch nicht alle. 

Update: Anscheinend berichten einige Nutzer, dass mit dem veränderten Dithering auch das Problem der „Flashing Artifacts“ zum Teil behoben wurde. Wir hoffen auf noch weitere Hands-On-Berichte aus den Foren.

Originalbeitrag: Die Probleme haben sich mit einem der unzähligen Firmware-Updates eingeschlichen. Seit Ende 2018 werden diese in Foren heftigst diskutiert. Die in den USA veröffentlichte Firmware 04.10.31 für TV-Geräte mit Alpha 9 Prozessor (C8, E8, G8, W8) soll endlich Abhilfe schaffen. Das Update soll zeitnah auch in Deutschland zur Verfügung stehen. Das größte Problem der angesprochenen TV-Serien ist das aufblitzen von Artefakten im (flashing) in den unteren Schwarzwert-Bereichen. Dies passiert vor allem bei Streaming-Inhalten von Netflix und Prime Video. Womöglich spielt hier auch die geringere Bitrate (im Gegensatz zur 4K Blu-ray) eine Rolle. Je nach Inhalt kann dieser Bildfehler als extrem störend empfunden werden. Ein Beispielvideo, wie sich die falsche Ansteuerung auf die Bilddarstellung auswirkt haben wir euch angehängt. Leider müssen wir euch mitteilen, dass LG Electronics es wohl noch nicht geschafft hat, dieses Problem mit der Firmware 04.10.31 zu beheben.

Verändertes Dithering für gleichmäßige Farbverläufe

Dafür hat LG wohl eine Lösung gefunden um gleichmäßigere Farbverläufe, vor allem bei geringen Helligkeiten, zu erreichen. Das Dithering, also die Ansteuerung der Subpixel wurde anscheinend verändert. Der Nutzer j82k aus dem avforums ist auf diese Veränderung gestoßen. Er hat ein Testbild (4% Grau) mit der alten 04.10.15 und der neuen 04.10.31 Firmware auf seinem C8 4K OLED Fernseher wiedergegeben und die Subpixel abfotografiert. Die neue Firmware verursacht ein Farbrauschen, welches aber nur dann bemerkt werden kann, wenn man die Nase an das Display hält – überspitzt gesagt. Aus einer normalen Sitzentfernung erhält der Nutzer eine schöne, gleichmäßige Graudarstellung.

Unterschiedlichen Dithering auf einem C8 OLED TV mit Firmware 04.10.15 und 04.10.31 (Bildquelle: avforums.com / j82k)
Unterschiedlichen Dithering auf einem C8 OLED TV mit Firmware 04.10.15 und 04.10.31 (Bildquelle: avforums.com / j82k)

„Near Black Flashing“ bleibt bestehen

Wir können nur hoffen, dass dieser Schritt auch eine Vorbereitung darauf ist, das „Near Black Flashing“ zu beheben. Das Problem stößt vielen Nutzern immer noch sauer auf, ist es bei vielen Inhalten doch deutlich sichtbar. Es sei möglich die Bildeinstellungen zu „übersteuern“ um so das aufblitzen weniger auffälliger zu machen, dafür werden jedoch Bildbereiche die schwarz dargestellt werden müssten leicht erhellt dargestellt. Das ist vielleicht ein praktikabler Workaround, für einen OLED der mit einem absolutem Schwarzwert beworben wird sollte dies auf lange Sicht jedoch keine Lösung darstellen müssen.

Video veranstaltet ISF-Seminar für zukünftige Kalibrierungs-Profis – 10% Rabattcode (Anzeige)

0

Das Magazin Video veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Imaging Science Foundation (isf) ein Seminar auf dem sich Profis sowie Einsteiger zum Kalibrator fortbilden können. Mit unserem Rabattcode gibt es 10% auf die Veranstaltungskosten.

Drei Tage lang vom 31. März bis 02. April 2019 dreht sich alles um das „gute Bild“. Das Event findet in Haar bei München statt und vermittelt die Inhalte zu den ISF Level I, II und III. Diese werden bei einem erfolgreichen Abschluss des Seminars natürlich auch mit einem Zertifikat bestätigt! Das Zertifikat kann als so etwas wie ein „Gütesiegel“ für Kalibrierer angesehen werden. Bei den Semiaren wird nicht nur die Theorie aktueller Bildtechnik wie 4K, HDR oder WCG (Wide Color Gamut) behandelt, es werden auch praktische Anwendungen brandaktueller Kalibrierungstechnik vermittelt!

4KFilme ist mit dabei!

Video-Testchef Roland Seibt und Hartmut Berberich von der ISF werden die Seminare leiten. Neben dem Programm erwarten Teilnehmer auch interessante Diskussionen rund um neue Bildschirm- und Projektionstechnik. Um eine intensive Betreuung der Teilnehmer zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt. Aktuell sind aber noch Plätze frei. So ein Seminar richtet sich an Enthusiasten wie unseren Autor Fabio, der für euch schon den Samsung Q9FN oder den Sony AF9 getestet hat. Er selbst wird an dem ISF Seminar teilnehmen. Es werden aber auch Teilnehmer aus den Bereichen Handel, AV-Industrie und Broadcasting erwartet. Wer das gelernte gleich praktisch ausprobieren möchte, sollte sein Equipment (Laptop mit CalMan Software, Colorimeter etc.) gleich mitbringen. Das dreitägige Seminar kostet 1.600 Euro zzgl. MwSt. und mit unserem Rabattcode könnt ihr euch 10 Prozent sparen (160€ netto).

Rabattcode: isf_4kfilme

Die wichtigsten Informationen sowie das Anmeldeformular findet ihr auf Eventbrite. Auf dieser Seite könnt ihr dann auch unseren Rabattcode eingeben und bekommt 10% Nachlass auf die Seminarkosten. Wichtig: Anmeldeschluss ist der 25. März 2019.

Hier geht zur Anmeldung

ISF Europe Seminar

  • Datum: 31. März bis 2. April 2019
  • Ort: video Labor, Screening- und Schulungsraum, Haar bei München
  • Inhalt: ISF Level I, II und III Schulung mit Zertifikat, Grundlagen und Workshop zu HDR und WCG.
  • Sprache: deutsch
  • Seminarleiter: Hartmut Berberich / Roland Seibt
  • Mittagessen inklusive
  • Unterkunft exklusive (günstige Hotelkonditionen über uns erhältlich)
  • Veranstalter: video-magazin (WMP)
  • Kosten pro Person: 1.600 Euro zzgl. MwSt.
  • Infos und Anmeldung: video-isf-seminar.eventbrite.de
  • Anmeldeschluss: 25. März 2019