Amazon will sein Engagement im Bereich der exklusiv via Prime Video angebotenen Filme in den nächsten Monaten und Jahren erweitern. Man strebt dabei eine gesunde Mischung aus anspruchsvollem Content und Blockbustern für ein Massenpublikum an.
Mittlerweile leitet Jennifer Salke die Amazon Studios und hat im letzten halben Jahr einiges umgekrempelt. So will Amazon sich nicht nur für mehr exklusive, lizenzierte Filme ins Zeug legen, sondern auch mit mehr Eigenproduktionen auftrumpfen. Das dürfte man für seinen Streaming-Anbieter Prime Video aber auch nötig haben. Denn schließlich baut nicht nur Netflix kontinuierlich Druck auf, sondern auch Disney will mit Disney+ ein Stück vom Kuchen abhaben. Selbst Apple soll einen eigenen Streaming-Dienst in der Mache haben.
Für 2019 hatte sich Amazon deswegen bereits im Januar mit 40 Mio. US-Dollar Budget zum Sundance Festival aufgemacht, wo Indie-Filme und anspruchsvollere Kost zum guten Ton gehören. Dort sicherte man sich „Late Night“ mit Mindy Kaling, „The Report“, „Honey Boy“ und „Brittany Runs a Marathon“. Laut Salke wolle dabei auch dafür sorgen, dass die Filme teilweise nicht mehr im Kino laufen, so wie es in den USA aktuell noch üblich ist, selbst für Exklusivtitel, sondern oftmals direkt bei Amazon Prime Video ihren Einstand geben.
Die Amazon-Managerin betont, das „direct to service“ für Amazon Prime Video immer wichtiger werde und man auf diese Weise noch mehr Kunden binden wolle. Es gehe dabei aber weniger darum direkt Netflix und Co. zu attackieren, sondern darum die Abonnenten von Prime Video zufrieden zu stellen und die besten Inhalte für das Streaming-Angebot zu sichern. Deswegen habe man auch einen neuen Deal mit Blossom Films, der Produktionsfirma von Nicole Kidman abgeschlossen. Auch der Horror-Produzent Jason Blum entwickelt für Amazon Prime Video nun gleich acht Filme.
Amazon Prime Video setzt konkrete Schwerpunkte
Im Gegensatz zu Netflix will sich Amazon im Bereich der Filme aber wohl mehr auf kleinere Produktionen bzw. Dramen fokussieren und denen auch etwas massentauglichere, leichte Kost als Kontrast gegenüberstellen. Nicht aber sollen Comicverfilmungen oder Kracher mit vielen Spezialeffekten im Fokus stehen. Eine Produktion wie „Bright“ von Netflix würde entsprechend wohl weniger zu Prime Video passen. Laut Salke halte man sich für die Zukunft aber alle Optionen offen. Entscheidend sei, dass der Film zu Amazon passe.
Man darf gespannt sein, ob die Strategie aufgeht. 2019 und auch 2020 dürfte Amazon Prime Video bereits die Früchte seiner neuen Film-Strategie ernten.
Panasonic erlaubt auf der Convention 2019 einen Blick in die Zukunft. Der japanische TV-Hersteller hat einen funktionierenden Prototypen eines transparenten OLED Fernsehers ausgestellt.
Panasonic hat auf der Panasonic Convention insgesamt acht neue 4K OLED Fernseher für den Handel vorgestellt. Sechs davon werden auch in Deutschland erscheinen. Die Bildqualität der neuen GZW2004, GZW1004 und GZW954 Modellreihen hat uns auf jeden Fall beeindruckt. Was uns jedoch fast nicht aufgefallen wäre, hätte man es und nicht bei der geführten Produktvorstellung gezeigt, ist ein Prototyp eines transparenten OLED Fernseher. Eine kurze Demonstration reichte aus um unsere Fantasie in Wallung zu bringen. Werden wir die TV-Geräte der Zukunft vielleicht gar nicht mehr als solche wahrnehmen?
OLED: Flexibel einsetzbar
Im eingeschaltetem Zustand konnte man nur schwer durch das OLED-Display blicken
Die OLED-Technologie ist nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes flexibel, es lassen sich damit auch verschiedenste Einsatzszenarien bedienen. Der aufrollbare 65R9 OLED von LG Electronics der auf der CES 2019 vorgestellt wurde soll noch in diesem Jahr in den Handel kommen. Und erst vor kurzem hatten wir von einem transparenten OLED Display berichtet. Panasonic experimentiert sehr gerne mit den OLED-Displays, was vor allem dem neuen GZW2004 Modellen zu Gute kommt. Vielleicht ändert sich damit auch die Weise, wie wir TV-Geräte in Zukunft in unser Zuhause integrieren.
Transparenter OLED TV vertreibt „schwarzes Loch“
Panasonic kombinierte den transparenten OLED TV gleich mit einem Echtholz-Regal
Durchsichtige OLED-Panels könnten in Möbelstücken oder in Fensterscheiben integriert werden. LG hatte erst vor kurzem ein UHD TV Display in ein Möbelstück integriert. Leider werdend die im Regal abgelegten Gegenstände vom Display verdeckt. Mit einem transparenten OLED Fernseher wäre dies nicht der Fall. Zudem verschwindet im ausgeschaltetem Zustand das „schwarze Loch“ aus dem Wohnbereich, dass TV-Hersteller aktuell noch mit einem Ambient oder Art-Modi zu überspielen versuchen.
Ein interessantes Konzept. Wir würden uns nicht wundern, wenn es nicht das letzte mal wäre, dass Panasonic einen durchsichtigen OLED vorstellt. Beim nächsten mal aber gerne als marktreife Version für Endkunden!
Aktuellen Gerüchten zufolge soll Apple nicht nur für 2019 neue Mac Pro planen, sondern auch ein 6K-Display mit 31,6 Zoll. Das Unternehmen aus Cupertino schweigt allerdings zu diesen Meldungen.
In die Welt gesetzt wurden die Gerüchte von dem Analysten Ming-Chi Kuo, der schon oft erfolgreich über kommende Produkte von Apple orakelt hat. Genaue Details zum potentiellen Monitor von Apple fehlen allerdings noch. Im Raum steht besagte 6K-Auflösung, welche auf einer Diagonale von 31,6 Zoll zu sehen sein soll. Zudem solle Apple ein besonderes Backlight auf Mini-LED-Basis einsetzen, was zu herausragender Bildqualität führen könnte, wie der Analyst zu Protokoll gibt.
Als native Auflösung sollen ganz genau offenbar 6.144 x 3.072 Bildpunkte herhalten. Das würde bei der angesprochenen Diagonale von 31,6 Zoll zu einer Pixeldichte von 217 ppi führen. Apple sind derartige Auflösungen ja grundsätzlich nicht fremd, denn immerhin bietet man ja auch High-End-iMac mit 5K und Pixeldichten von beispielsweise 218 ppi an. Da wäre ein 6K-Monitor also durchaus ein denkbares Produkt.
Im Bereich der Stand-Alone-Monitore blieb es zudem lange ruhig im Apple. Das letzte Modell, ein Thunderbolt Display, wurde im Juni 2016 eingestellt. In der Zwischenzeit kooperierte Apple zwar mit LG für dessen UltraFine-4K- und 5K-Modelle, hauseigene Apple-Monitore blieben aber überfällig. Insofern wäre ein 6K-Modell im Jahr 2019 sicherlich für viele Stammkunden des Unternehmens willkommen.
Apple 6K-Monitor mit HDR und Thunderbolt 3?
Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, dann dürfte Apple für seinen Monitor sicherlich abermals Thunderbolt 3 als Schnittstelle einsetzen. Auch HDR-Unterstützung dürfte mehr als wahrscheinlich sein. Zu den restlichen, technischen Daten kann man allerdings zum aktuellen Zeitpunkt leider nur spekulieren. Man muss also abwarten, ob der Analyst Kuo in diesem Fall richtig liegt oder ob es sich eventuell nur um heiße Luft handelt.
Monitore mit hohen Auflösungen gibt es viele, doch nur wenige bieten eine zufriedenstellende HDR-Wiedergabe. Daran hat leider auch DisplayHDR der VESA bisher wenig geändert. Hier bestünde also für Apple die Chance zu punkten und vielleicht auch neue Kunden hinzu zu gewinnen.
Loewe aktualisiert sein TV-Lineup. Diesmal soll der „bild 1“ 4K LCD Fernseher ein Update erfahren. Eine neue 43 und 49 Zoll Version soll ab April 2019 in den Handel kommen.
Wer vielleicht jetzt denkt, Loewe bringt mit den neuen „bild 1“ zwei günstige Einstiegs-Modelle auf den Markt, der wird schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Laut ersten Informationen auf dem Loewe-friends-Forum soll der bild 1.43 schlanke 899 Euro kosten, während der bild 1.49 mit 1.099 Euro zu Buche schlägt. Natürlich darf man nicht vergessen, dass die Geräte in Deutschland gefertigt werden, ein hochwertiges Design aufweisen und mit mimi Defined ein exklusives Feature vorzuweisen haben. Das Preis/Leistungsverhältnis ist aber nicht optimal, vor allem wenn man bedenkt, dass man für 1.099 Euro fast schon einen OLED-TV in der Cyber Monday Week 2018 ergattern konnte.
Loewe UHD TV mit E-LED
Mit was darf der Kunde eigentlich rechnen, wenn er sich einen der neuen „bild 1“-Modelle holt? Die 4K Fernseher haben ein LCD-Panel mit EDGE-LED-Backlight in der typischen Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Auch Hochkontrast-Videos können im HDR10 und HLG (Hybrid-Log Gamma) Format wiedergegeben werden. AV-Signale finden vornehmlich über einen der zwei HDMI 2.0b-Anschlüsse ihren Weg auf die bild 1 Geräte. Zum TV-Empfang steht ein DVB-T2/S2/C Single Tuner bereit. Zusätzlich befindet sich auf der Rückseite ein USB-Anschluss, ein Klinkenstecker- sowie ein optisch-digitaler Ausgang. Über den CI+ Slot lassen sich auch Pay-TV-Angebote am bild 1 nutzen.
Die Anschlüsse der neuen bild 1 Modelle befinden sich allesamt auf der Rückseite des TVs
Das Design des bild 1.43 und bild 1.49 wurde etwas vereinfacht. Die Modelle bauen auf dem Chassis des bild 2 (SL502) auf und werden mit einem fixen Table-Stand ausgeliefert. Eine Wandhalterung kann optional genutzt werden. Zwei 20 Watt Downfiring-Lautsprecher liefern ausreichend Sound für TV und Serien. Für ein cineastisches Erlebnis wird es dann aber dann doch nicht ausreichen, weder visuell noch klanglich. Zu erwähnen wäre noch „mimi Defined“. Damit lässt sich die Soundwiedergabe an die Hörgewohnheiten des Nutzers anpassen.
Noch nicht offiziell
Die Angaben wurden noch nicht von Loewe bestätigt. Bis zu endgültigen Auslieferung im April 2019 hat der deutsche TV-Hersteller ja noch genug Zeit die neuen Geräte anzukündigen.
Mit den Modellreihen GZW2004, GZW1004 und GZW954 präsentiert Panasonic gleich drei neue OLED-Serien mit sechs Geräten in 55 und 65 Zoll. Alle Infos zu den neuen OLED 4K TVs mit Dolby Vision, HDR10+ und Dolby Atmos findest du hier!
In 2018 war bereits jedes siebte verkaufte TV-Geräte mit einem OLED-Panel ausgestattet. 4K Fernseher mit organischen Leuchtdioden steigern im High-End-Sektor zunehmend ihre Relevanz. Das spürt auch Panasonic die im letzten Jahr ihre Marktanteile verdoppeln konnten. Kein Wunder also, dass man 2019 neue 4K OLED Fernseher präsentiert. Der Kunde darf sich nicht nur über eine breitere Auswahl an TV-Geräten freuen, auch technische Verbesserungen und neue Features machen die GZW2004, GZW1004 und GZW954 Serie attraktiv. Erhältlich sind die Serien jeweils als 55 und 65 Zoll Version. Als 77 Zoll Version gibt es lediglich den Vorgänger EZW1004 (ohne Dolby Vision) zu kaufen.
HCX PRO Intelligent Processor + Dolby Vision HDR
Alle Modellreihen nutzen den neuen HCX PRO Intelligent Processor, der mit neuen Bildverbesserungs-Algorithmen aufwartet. Leider konnten wir hier mit Panasonic nicht allzu sehr ins Detail gehen, doch die Demonstration von Bewegtbildmaterial kam mit nur ganz wenigen Bildartefakten aus. Die GZW2004, GZW1004 und GZW954 OLEDs unterstützen jetzt zusätzlich zu HDR10, HLG und HDR10+ das Format „Dolby Vision“. Somit sind die Modelle mit allen relevanten HDR-Formaten ausgestattet. Auch die Wiedergabe von HLG-Fotos ist möglich. Fotografien wirken in diesem neuen Format weitaus realistischer und plastischer. Es gibt bereits mehrere Panasonic Kameras, die HLG-Fotos unterstützen.
Panasonic weitet sein OLED-Lineup mit neuen Modellen und Features aus!
Alle Modelle können auch Dolby Atmos verarbeiten. Durch fehlendens eARC werden vom TV-Gerät aber keine TrueHD-Quellen an AV-Receiver und Soundbars übertragen werden können. Die beliebten Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Assistant lassen sich ebenfalls nutzen. Von einer vollständigen Integration sieht Panasonic jedoch ab, somit heißt es „works with Amazon Alexa“ und „works with the Google Assistant“. Die überarbeitete my Home Screen 4.0 Oberfläche kommt etwas „frischer“ daher, so ganz am Ziel ist Panasonic in unseren Augen aber noch nicht angekommen. Dafür sind die 4K OLEDs in puncto Konnektivität wieder bestens ausgestattet. Vier HDMI-Eingänge (HDMI 2.0 mit ALLM und ARC), ein Twin-Quattro-Tuner mit TV>IP, WiFi und Bluetooth sind mit an Bord.
Die Möglichkeit der professionellen Kalibrierung mit SpectraCal AutoCal ist dank dem integrierten Testbildgenerator (iTPG) jetzt noch einfacher und für Fachhändler zudem kostengünstiger. Als letzte gemeinsame Neuerung wäre die Integration von HD+ mit der HbbTV Operator App zu erwähnen. Für HD+ benötigt man nur noch ein Abonnement, welches direkt über den TV aktiviert werden kann. Zudem sind auf den neuen OLED-TVs damit erstmals die neuen Features Neustart, TV-Guide und Mediatheken verfügbar.
GZW2004: helleres OLED-Panel & Dolby Atmos Sound
Der High-End-OLED „GZW2004“ glänzt dank „handverlesenen“ und optimierten OLED-Displays
Das OLED Flaggschiff GZW2004 soll laut Panasonic das beste Heimkinoerlebnis auf einem TV-Gerät liefern. Große Hollywood-Studios nutzen bereits die 4K OLED Fernseher von Panasonic um Farben und Kontraste für die SDR und HDR-Wiedergabe zu optimieren. Es ist für die Coloristen eine Freude zu sehen, dass ihre künstlerische Vision sich so auch direkt in den Wohnzimmern der Nutzer darstellen lässt. Mit den Verbesserungen der GZW2004 Serie dürfte sich das Seherlebnis in Zukunft noch weiter optimieren lassen.
Optimierte OLED Displays mit 30% mehr Helligkeit
Die erste große Neuerung betrifft das OLED-Panel selbst. Panasonic bezieht die Displays von LG Display bevor diese final gefertigt wurden. Das gibt dem japanischen Hersteller die Möglichkeit Optimierungen an den Displays vorzunehmen. Die „4K OLED Professional Edition Panels“ weisen nicht nur so wenig Fehler wie möglich auf (z.B. DSE – Dirty Screen Effekt), sondern liefern so auch eine 30% höhere, durchschnittliche Displayhelligkeit (APL). Das dies viel ausmacht, davon konnten wir uns auf der Präsentationsfläche von Panasonic überzeugen. Vor allem großflächige, helle Darstellungen liefern damit ein weitaus kontrastreicheres Bild.
Zuletzt ist noch die Soundausstattung des GZW2004 hervorzuheben. Out-of-the-Box erwartet dem Kunden ein 140 Watt-Soundsystem, dass mit einer 3.1.2-Anordnung Dolby Atmos Klangquellen wiedergeben kann (z.B via Netflix). Vom kräftigen Klang konnten wir uns in einem Hörvergleich mit einem Mitbewerber-Gerät überzeugen. Zudem lässt sich bei allen OLED-Modellen ein zusätzlicher externer Subwoofer (optional erhältlich) verbinden um die Bässe zu optimieren.
Panasonic GZW1004 & GZW954
Wer jetzt denkt, die GZW1004 und GZW954 Modelle sind „OLEDs zweiter Klasse“ der irrt sich gewaltig. Alle wichtigen Features und Verbesserungen sind auch in diesen TV-Serien enthalten. Der Absolute Black Filter (auch im GZW2004 verfügbar) liefert verglichen zur Konkurrenz einen sehr gute Abstufung im „Near Black“-Bereich. Die Bildqualität unterscheidet sich in ein paar Punkten vom GZW2004, gefällt uns subjektiv aber immer noch besser als das Bild des Marktführers.
Alle Modellreihen bis auf die GZW954 Serie besitzen so einen flachen Standfuß
In der Audio-Sektion liefern die GZW1004 un GZW954 noch einen respektablen 2.1 Sound mit 50 Watt, der aber gerne einem externen Soundsystem weichen kann. Laut unseren Informationen gibt es eigentlich nur zwei Unterschiede zwischen den Modellen. Zum einen besitzen diese zwei unterschiedliche Standfüße. Jedoch lassen sich mit allen Varianten die neuen Soundbars von Panasonic perfekt mit den OLED TVs kombinieren. Die Klanglösung lässt sich durch eine Aussparung an der Unterseite ohne Probleme direkt unter das Display schieben. Zudem soll die GZW954 Serie noch über eine hochwertiger, neue Fernbedienung verfügen, die ebenfalls der GZW2004-Serie vorliegt.
Preis & Verfügbarkeit
Panasonic fertigt die GZW2004, GZW1004 und GZW954 Serien mit OLED-Panels aus 2019. Das bedeutet, die ersten Kontingente werden wohl erst im Mai/Juni 2019 dem Handel zur Verfügung stehen. Zu den Preisen wollte sich Panasonic noch nicht äußern. Womöglich wird abgewartet, welche Preisstrategien die Mitbewerber verfolgen.
Hinweis: Die auf der Convention angekündigte GZ1500 Serie wird nicht in Deutschland erscheinen. Dabei handelt es sich wohl um eine Handelsversion für andere EU-Länder. Zudem hat Panasonic gegenüber uns bestätigt, dass die Vorjahresmodelle kein Dolby Vision Update nachgereicht bekommen.
Panasonic holt aus zur Audio-Offensive: Gleich drei neue Soundbar-Systeme bringt man auf den Markt. Die Modelle SC-HTB900, SC-HTB700 und SC-HTB510 starten bei 299 Euro und bringen teilweise auch Dolby Atmos, DTS:X bzw. Chromecast built-in mit.
Als hochwertigstes Modell fungiert die Soundbar SC-HTB900. Sie kostet 799 Euro und wird voraussichtlich ab Juni 2019 zu haben sein. Dieses Exemplar unterstützt sowohl Chromecast built-in als auch Dolby Atmos und DTS:X. Das 3.1-System kommt auf insgesamt 505 Watt (RMS). Laut Panasonic sei der Klang von Technics abgestimmt worden. Deshalb setzt man auf deren JENO Engine (Jitter Elimination and Noise-Shaping Optimization).
Bei der Panasonic SC-HTB900 verteilen sich acht Lautsprecher auf die Haupteinheit: sechs 6,5 cm Mitteltöner sowie zwei High-Res-fähige Tweeter. Es kommt ein drahtloser Subwoofer hinzu. Zur Auswahl stehen zudem sieben Soundmodi zur Wahl: Standard, Stadion, Musik, Kino, Nachrichten, Stereo und Berlin Philharmonic Hall. Der zuletzt genannte Modus folgt aber erst im August 2019 per Update. Er soll die Klangcharakteristik der Berliner Philharmonie nachahmen.
Panasonic HTB900: Die Spezifikationen als Übersicht
Weil die Soundbar Chromecast built-in und Bluetooth bietet, ist sie auch zur Erstellung bzw. Verbindung mit kabellosen Multiroom-Systemen geeignet. Auch die High-Res-Audio-Wiedergabe ist möglich. Als weitere Schnittstellen bietet die SC-HTB900 noch dreimal HDMI. Da ist ein Ausgang mit ARC (Audio Return Channel) inbegriffen. Auch Optical steht zur Verfügung.
Die Panasonic SC-HTB700 visiert die Mittelklasse an
Für das mittlere Preissegment kredenzt der japanische Hersteller dann die SC-HTB700. Hier beträgt die unverbindliche Preisempfehlung 549 Euro. Dafür erhält man abermals ein 3.1-System, allerdings in diesem Fall mit 376 Watt (RMS). Auch hier ist Unterstützung für Dolby Atmos sowie DTS:X erhalten geblieben. Chromecast built-in streicht man leider für dieses Modell, Bluetooth bleibt aber erhalten, um Audio von mobilen Endgeräten zuzuspielen.
Panasonic HTB700: Soundbar für die Mittelklasse kostet 549 Euro
Hier sind drei 6,5 cm Mitteltöner an Bord, während der drahtlose Downfire-Subwoofer für Bässe sorgt. In diesem Fall sind fünf Klangmodi zur Abstimmung an Bord. Abermals stehen drei HDMI-Ports zur Verfügung – einer davon ist ein Ausgang mit ARC. Auch Optical ist vorhanden. Im Handel ist die Panasonic SC-HTB700 voraussichtlich ab Juli 2019 zu haben.
Panasonic SC-HTB510 markiert den Einstieg
Hinzu stößt schließlich noch das Einstiegsmodell SC-HTB510, ein 2.1-Soundbar-System für 299 Euro mit 240 Watt (RMS). Hier sind zwei 4,5 x 12 cm Breitbandlautsprecher integriert und ein kabelloser Downfire Subwoofer im Paket enthalten. Die Haupteinheit nutzt zwei HDMI-Ports und bietet abermals auch Optical. Hier ist abermals Chromecast built-in neben Bluetooth an Bord. Dafür muss man bei dieser Soundbar aber auf Dolby Atmos bzw. DTS:X verzichten.
Panasonic HTB510: Einstiegs-Soundbar mit Chromecast built-in
Die Panasonic HTB510 wird in Deutschland voraussichtlich ab April 2019 zu haben sein. Klar ist, dass alle drei Soundbars natürlich vom japanischen Hersteller als perfekte Ergänzungen zu den neuen LCD- und OLED-TVs des Unternehmens beworben werden.
Sony gibt die Preise und Verfügbarkeiten für seine neuen XG95 Bravia 4K HDR Fernseher mit FALD und Dolby Vision HDR bekannt! Ab März 2019 kann man sich die Premium-TVs ab 1.999 Euro (55 Zoll) zu sich nach Zuhause holen.
Sony präsentiert die XG95 Serie mit Full Array Local Dimming (FALD) erstmals auf der CES 2019. Bereits im März 2019 können ungeduldige Käufer den neuen Bravia 4K HDR TV in Größen von 55, 65 und 75 Zoll erwerben. Die Preise ab 1.999 Euro (für die 55 Zoll-Version) sind schon recht happig. Dabei handelt es sich jedoch um die unverbindliche Preisempfehlung, die in den nächsten Monaten sicherlich vom Handel unterboten wird. Wer sich für den 65 Zöller interessiert, der muss 2.799 Euro auf die Ladentheke legen, die 75 Zoll Version bietet viel Bild für 4.499 Euro (UVP). Sony plant auch noch eine 85 Zoll Version (215 cm) die jedoch erst im Sommer/Herbst 2019 erwartet wird. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)
Macht auch mit einer Wandmontage einen guten Eindruck: Sony XG95 4K HDR TV mit FALD
Doch wieso sollte man bei diesen Preisen nicht zu einem OLED-TV greifen? Die Frage ist natürlich, für was man seinen 4K Fernseher nutzen möchte. Die technische Ausstattung liefert einige gute Gründe auf den LCD-LED-TV mit direkter Hintergrundbeleuchtung zu setzen. Die Helligkeit ist im Gegensatz zu einem OLED-TV sicherlich höher. Die Local Dimming Technologie „X-tended Dynamic Range Pro“ liefert einen guten Kontrast und gute Schwarzwerte. Vor allem wenn man den XG95 nicht in totaler Dunkelheit betreibt, präsentiert sich dem Nutzer ein sehr gutes Bild.
Auch die Rückseite der XG95 Modelle kann sich sehen lassen. Die Anschlüsse befinden sich allesamt direkt am Gerät
X1 Ultimate Prozessor und „X-Wide-Angle“
Das Herzstück, der X1 Ultimate Prozessor, sorgt für eine genaue Interpretation der Bildinhalte. Der Detailgrad wird dank objektbasierten „Super Resolution“ verbessert, während das „Object-based HDR Remaster“ für mehr Farbtiefe und genauere Texturen sorgt. Unschärfen werden mit „X-Motion Clarity“ minimiert um bei Actionfilmen und Sportübertragungen ein klareres Bild zu liefern. Dank „X-Wide-Angle“-Technologie verbessert sich laut Aussage von Sony auch der Blickwinkel und behebt somit eine der Schwächen der LCD-Technik.
IMAX Enhanced und Dolby Vision HDR
Auch die unterstützten Standards und Features von externen Unternehmen können sich sehen lassen. So verfügen die XG95 4K Fernseher über einen „Netflix Calibrated“-Modus, unterstützen IMAX Enhanced* und verarbeiten Dolby Vision HDR sowie Dolby Atmos* (* werden via Firmware-Update nachgeliefert). Neben Dolby Vision sind natürlich auch die HDR-Standards „HDR10“ und „HLG“ mit an Bord.
Sony achtet bei der XG95 auf Details sowie eine hochwertige Verarbeitung
Apple AirPlay 2 und neue Fernbedienung
Das Thema Smart TV darf beim XG95 auch nicht unbeachtet bleiben. Das neue Android TV 8.0 (Oreo) liefert die Basis für unzählige Apps und neue Features. Youtube, Netflix und Prime Video sind wie immer mit dabei. Mit dem Google Assistant lässt sich der XG95 direkt per Sprache steuern, ebenso externe kompatible Smart Home und angeschlossene AV-Geräte. Neu ist in diesem Jahr die Unterstützung des Multiroom-Übertragungsstandards Apple AirPlay 2 sowie die Integration von Apple HomeKit. Letzteres ist ebenfalls eine Oberfläche für Smart Home Geräte. Und damit die Auswahl der Inhalte noch mehr Spaß macht, gibt es eine neue Premium-Fernbedienung mit Aluminium-Oberfläche obendrauf.
Sony liefert mit der XG95 Serie viele Features sowie ein gutes Bild zu annehmbaren Preisen. Die Modelle könnten eine echte Alternative zu einem OLED oder QLED TV darstellen, vor allem wenn die Preise um ein paar Euro fallen.
Preisvergleich Sony XG95 4K HDR Fernseher:
Preise & Verfügbarkeit XG95-Serie:
KD-75XG95 (75 Zoll / 190 cm) 4.499 Euro (UVP)
KD-65XG95 (65 Zoll / 164 cm) 2.799 Euro (UVP)
KD-55XG95 (55 Zoll / 139 cm) 1.999 Euro (UVP)
Alle Modelle sollen ab März 2019 in den Handel kommen
Panasonic hat heute angekündigt, dass man sein Engagement im Bezug auf Dolby Vision ausbauen wird. So hatte der japanische Hersteller auf der CES 2019 in Las Vegas ja bereits einen ersten TV mit der HDR-Technik vorgestellt. Jetzt folgen weitere LCD- und auch OLED-Modelle.
Der Panasonic GZW2004 OLED TV ist das erste Fernsehgerät des Herstellers mit Dolby Vision. Zuvor gehörte Panasonic dem Club der Verfechter von HDR10+ an, fährt aber mittlerweile lieber zweigleisig. Allerdings ist der genannte GZW2004 das High-End-Modell des Herstellers. Wir konnten uns den Fernseher bereits im Januar auf der CES 2019 ansehen und waren extrem beeindruckt von der Bildqualität. Der GZW2004 wird ab Sommer 2019 mit den Digaonalen 55 Zoll (TX-55GZW2004) und 65 Zoll (TX-65GZW2004) in den Handel kommen.
Allerdings ist der GZW2004 nicht Panasonics erste Berührung mit Dolby Vision. Schließlich unterstützen auch die Ultra HD Blu-ray Player des Unternehmens mittlerweile Dolby Vision. Zu diesem Zweck reichte man letztes Jahr Updates nach. Da ist es natürlich nur konsequent, dass Panasonic eben auch im Bereich der TVs sein Engagement ausbaut. Samsung hingegen hat sich ja aus dem Markt für UHD-Abspielgeräte zurückgezogen und hält sich vollständig von Dolby Vision fern, um HDR10+ zu pushen.
Heute hat Panasonic nun vier neue OLED- und auch vier neue LCD-Serien mit 4K vorgestellt. Alle Modelle unterstützen HDR10+ und Dolby Vision sowie die Verarbeitung von objektbasiertem Sound mit Dolby Atmos. Nun gehen wir auf die kommenden Modelle ein.
Die neuen Panasonic LCDs für 2019
Panasonic stellt seine neuen 4K-LCD-TVs des Jahres 2019 vor
Panasonic GX940 – 75 Zoll (voraussichtlich ab Mai 2019 verfügbar)
Panasonic GX900 – 43, 49, 55, 65 Zoll (voraussichtlich ab April 2019 verfügbar)
Panasonic GX800 – 40, 50, 58, 65 Zoll (voraussichtlich ab April 2019 verfügbar)
Panasonic GX700 – 40, 50, 58, 65 Zoll ((voraussichtlich ab Mai 2019 verfügbar)
Es gibt also vier neue Serien für LCD-Freunde! In Deutschland werden die neuen Modelle als beispielsweise Panasonic TX-75GXW945, Panasonic TX-49GXW904, Panasonic TX-55GXW804, etc. auf den Markt kommen. Das liegt daran, dass die Ausstattung in den einzelnen Märkten leicht abweicht. Entsprechend sind auch je nach Region unterschiedliche Modellbezeichnungen bei Panasonic gängig. Als Prozessor dient bei den GXW945 der HCX Pro Intelligent Processor. Die darunter liegenden Serien, also die GXW904 und GXW804, kommen mit dem HCX Processor aus.
Alle neuen LCD-TVs von Panasonic legen 3.840 x 2.160 Bildpunkte an und bieten sowohl HDR10, HLG, HDR10+ als auch Dolby Vision! Leider sind die konkreten Preise und Erscheinungsdaten noch offen.
Die neuen Panasonic OLEDs des Jahres 2019
Das sind Panasonics neue OLED-TV-Serien des Jahres 2019
Panasonic GZ2000 – 55, 65 Zoll (voraussichtlich ab Juli 2019 verfügbar)
Panasonic GZ1000 – 55, 65 Zoll (voraussichtlich ab Juni 2019 verfügbar)
Panasonic GZ950 – 55, 65 Zoll (voraussichtlich ab Juni 2019 verfügbar)
Auch die vier neuen OLED-Serien erscheinen, nicht erschrecken, in Deutschland wieder unter abweichenden Bezeichnungen. Etwa wird die High-End-Serie GZ2000 in Deutschland zur Riege der GZW2004. Aus den GZ1000 werden folgerichtig die GZW1004 und aus den GZ950 werden die GZW954. Auch in diesem Fall hat Panasonic sich leider noch nicht zu den Preisen geäußert. Als Herzstück der neuen TVs dient der HCX Pro Intelligent Processor.
Bei den OLED-Serien gibt sich eine der Panasonic-Reihen ominös. In diesem Fall sind die GZ1500 bzw. bei uns eben GZW1504 eine spezielle Version für einen bisher noch nicht genannten Händler. Es könnte sich um eine Sondervariante für etwa Media Markt oder Saturn handeln.
Der Panasonic GZ2000 ist das OLED-Flaggschiff des Herstellers
Flaggschiff sind hier die neuen Panasonic GZ2000 bzw. eben in Deutschland GWZ2004. Diese Reihe bewirbt man auch exzessiv mit der schon erwähnten Dolby-Atmos-Unterstützung und den von Technics abgestimmten Lautsprechern. Im Falle des Flaggschiffs ist aber nicht nur die Verarbeitung von Dolby Atmos gegeben, laut dem japanischen Hersteller sollen die verbauten Lautsprecher bereits objektbasierten Sound bieten. Dafür integriert man zusätzliche Speaker, die nach oben strahlen. Wie gut das in der Praxis klingt? Darauf darf man sehr gespannt sein.
Panasonic scheint an die Zukunft von Dolby Vision zu glauben
Panasonic gibt sich also nun verstärkt Dolby Vision hin. Samsung dürfte das wenig schmecken, zählte man den japanischen Herstellern doch zu den Verfechtern von HDR10+. Doch die zuletzt genannte Technik steht nun, zumindest bei Panasonic, eher im Hintergrund. Als Kunde ist man wiederum am besten beraten, wenn man einen Fernseher und Player besitzt, der beides beherrscht – sowohl HDR10+ als auch Dolby Vision. Dann kann man sich zurücklehnen, während die Hersteller ihren Formatkrieg ausfechten.
Samsung ist Weltmarktführer im TV-Segment – NOCH! Die große Bedrohung kommt nicht nur von Mitbewerber LG Electronic, sondern vor allem von chinesischen Herstellern. Und die Konkurrenz hat eines gemeinsam: OLED und Dolby Vision.
Wenn Samsung seine „Vormachtstellung“ auf dem TV-Markt behalten möchte, dann muss das Unternehmen in den nächsten Jahren reagieren. Der Abstand zu den Mitbewerbern wird kleiner. Um die technische Überlegenheit kämpft Samsung unter anderem mit dem dynamischen HDR-Format HDR10+. Doch nach über 2 Jahren nach der Ankündigung hat die HDR10+ Allianz überraschend wenig vorzuweisen. Das Ökosystem scheint vorhanden zu sein. So können Hardware sowie Inhalte für HDR10+ zertifiziert werden. Amazon Prime Video unterstütz angeblich bereits seit letztem Jahr HDR10+, es ist bislang aber nicht möglich dieses über Menüs oder Detailinfos nachzuvollziehen. Die ersten 4K Blu-rays mit dynamischen HDR10+ erreichen den deutschen Markt erst im Frühjahr 2019. 20th Century Fox liefert mit „Bad Times At The El Royale“ das Debüt.
HDR10+ vs Dolby Vision
Man möchte dem HDR-Format noch die Verzögerungen verzeihen, doch scheint es fast so, als würden die Unterstützer von HDR10+ selbst nicht mehr an das Konkurrenzformat zu Dolby Vision glauben. Ursprünglich machten sich Samsung, Panasonic und 20th Century Fox für das Format stark. Später kamen Warner Bros., Amazon Prime Video, Philips (TP Vision) Hisense und TCL dazu. Bis auf Samsung, die an der Entwicklung von HDR10+ eine maßgebliche Rolle gespielt haben, haben alle Hersteller von TV-Geräten in ein oder mehreren Geräten Dolby Vision HDR integriert. Zuletzt hatte Panasonic mit seinem GZW2004 4K OLED „geschockt“, der ebenfalls beide dynamischen HDR-Formate unterstützt. Ab Sommer 2019 werden auch Hisense und TCL TV-Geräte mit Dolby Vision anbieten. Samsung stünde dann als alleiniger Verfechter von HDR10+ da. Bleibt Samsung irgendwann nichts mehr anderes übrig, als zuzugeben das Mitbewerber LG Electronics bereits seit 2016 auf das richtige Pferd gesetzt hat?
Die Mitglieder der HDR10+ Allianz mit den neuen Mitgliedern TCL und Hisense (Stand: Dezember 18)
OLED gewinnt Marktanteile
Ähnliche Fragen darf man sich auch an der Hardware-Front stellen. Selbst wenn QLED die OLED-Verkäufe im Weihnachtsgeschäft 2018 laut Samsung um ein vielfaches überstiegen haben, gewinnen die OLED Fernseher immer mehr Marktanteile im High-End Segment. Vor allem mit fallenden Preisen werden die Geräte mit selbstleuchtenden Pixeln für Kunden immer interessanter, obwohl diese streng genommen seit 2017 Jahren die gleiche Displaytechnik servieren. Samsung hält mit seinem QLED-TVs dagegen, LCD-Fernseher mit Quantum Dot-Material. Die Entwicklung zeigt, dass sich noch viel aus der LCD-Technik herausholen lässt. In einigen Punkten ist die Technik einem OLED sogar überlegen. Die Kunden erwarten sich jedoch schon länger einen „OLED-Killer“ von Samsung.
Der Panasonic GZW2004 4K OLED ist der erste Fernseher des japanischen Herstellers der HDR10+ sowie Dolby Vision unterstützt.
Micro LED & QD-OLED
Samsung kann sich sicherlich keiner zwei oder drei Jahre Zeit lassen, bis man eine neue Displaytechnologie zur Marktreife bringt. Was der koreanische TV-Hersteller auf der CES 2018 und 2019 gezeigt hat stimmt uns auch positiv, dass Samsung sich zumindest in diesem Punkt keine Sorgen machen muss. Die Micro LED Technik ist beeindruckend, egal ob als 292 Zoll „The Wall“ oder als 75 Zoll Variante, die eher etwas für Heimanwender wäre. Und dann arbeite Samsung noch laut eigenen Berichten an QD-OLED-Displays, die die Vorteile der Quantum Dot Materialien mit organischen Leuchtdioden kombiniert. Die Produktion könnte bereits 2019 anlaufen und Samsung selbst hat bereits entsprechende Gerüchte bestätigt.
Nur eine Phase?
Samsung hat sich mit innovativen Techniken und einem breiten Lineup seine Marktführerschaft redlich verdient. Es scheint aber so, als wäre das Unternehmen ins stocken geraten. Wir glauben, dass Samsung über genug technisches Backup verfügt, um sich der Konkurrenz stellen zu können. Das Unternehmen sollte aber aufhören auf eigene Lösungen wie HDR10+ zu pochen und dem Kunden einfach das geben was er verlangt – Dolby Vision.
Überraschung: Die Kultserie „Breaking Bad“, welche im deutschen Fernsehen auf dem Sender Arte gelaufen ist, wird fortgesetzt. So ist ein Film in Planung, der in den USA auf dem Kabelsender AMC und hierzulande beim Streaming-Anbieter Netflix laufen soll.
Der Film zu „Breaking Bad“ soll nicht wie die ebenfalls noch laufende Serie „Better Call Saul“ ein Spin-Off sein, sondern tatsächlich als Sequel nach dem Serienfinale spielen. Als Hauptdarsteller wird Aaron Paul fungieren, welcher somit in seine Paraderolle als Jesse Pinkman zurückkehrt. Abermals soll Vince Gilligan das Zepter hinter den Kulissen in der Hand halten.
Die Zusammenarbeit mit dem Streaming-Anbieter Netflix ist naheliegend. Denn dort findet man auch bereits die Serie sowie das bereits erwähnte Spin-Off „Better Call Saul“ im Angebot – sogar in Ultra HD. Spannendes Detail: Während „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“ zuerst auf AMC im Fernsehen ausgestrahlt wurden und danach den Sprung zu Netflix gemacht haben, könnte es beim Film andersherum laufen.
So könnte die Premiere beim Streaming-Anbieter stattfinden. International, also auch in Europa bzw. Deutschland, wäre aber ohnehin Netflix der exklusive Vertrieb. Diese Vereinbarung haben AMC und Netflix ja auch bereits für „Better Call Saul“ getroffen. Deswegen vermarktet man die Serie in Deutschland als Netflix Original.
Netflix spielte für den Erfolg von „Breaking Bad“ von Anfang an eine große Rolle
Laut dem Serienschöpfer Vince Gilligan habe Netflix seit jeher eine enorme Rolle für den Erfolg von „Breaking Bad“ gespielt. Ohne den Streaming-Anbieter hätte man es wahrscheinlich nicht über die zweite Staffel hinaus geschafft, äußerte der Autor und Produzent. Auch der Film soll dabei von Gilligan geschrieben werden. Hinter der Kamera wird er wohl auch als Regisseur fungieren.
Auch wenn das Drehbuch die Produktion wie einen Film behandelt, ist noch möglich, dass man das Ergebnis auch in mehrere Episoden aufspalten und als eine Art Mini-Serie senden könnte. Ob auch Bryan Cranston, der Darsteller von Walter White, an der Produktion mitwirken könnte, ist momentan offen.