18 Filmtitel für je nur 3.99 Euro auf Amazon Prime Video. Das gibt es nur in den Prime Deals! Günstiger kann man seine digitale Videosammlung nicht aufwerten!
Bis zum 21. Januar 2019 kann man sich 18 Top-bewertete (lt. IMDb.com) Titel für nur 3.99 Euro je Film sichern. In der Auswahl finden sich Blockbuster der letzten Jahre wieder, darunter „Logan“, „Hacksaw Ridge“ oder „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“. Es sind aber auch Klassiker darunter, wie „Braveheart“, „Alien“ (der wohl auch auf 4K Blu-ray erscheint“ und „Die 12 Geschworenen“. Anbei findest du alle Filme und einen direkten Link zur Aktion:
Bisher hat Philips bzw. der Inhaber der Markenrechte in Europa, TP Vision, Android TV für seine High-End-Fernseher und auch viele Mittelklasse-Modelle verwendet. Offenbar plant man aber einen Kurswechsel. Denn nun gibt es Meldungen, laut denen Philips einen hochwertigen OLED-TV ohne das Betriebssystem Android TV plane.
Philips will dabei wohl nun für seine hochwertige OLED-Serie auf das hauseigene System Saphi setzen. Saphi steht als Abkürzung für Speed, Agility, Performance, Heritage und Integration. Bisher hatte Philips das auf Linux basierende Saphi vorwiegend für das Einstiegssegment und die untere Mittelklasse verwendet. Offenbar soll sich das aber eben nun 2019 ändern. Denn Saphi wird wohl auch für die kommenden OLED-TVs des Unternehmens zum Einsatz kommen.
Die neuen OLED-Modelle von Philips sollen als 7000er-Reihe ihren Einstand geben. Diagonalen von 55 und 65 Zoll sind geplant. Klar, dass es sich hier erneut um 4K-TVs mit HDR10 und wohl auch HDR10+ handeln wird. Ob man den Verzicht auf Android TV nun begrüßt oder ablehnt, mag Geschmackssache sein. Android TV ist auf Fernsehern eine zwiespältige Angelegenheit und hat etwa auf früheren Modellen von Sony für viele Bugs und Performance-Schwierigkeiten gesorgt. Allerdings gibt es für das System relativ viele Apps und regelmäßige Updates. Entsprechend kann man von einem Für und Wider sprechen.
Das vielleicht bekannteste Gerät mit Android TV ist aber nicht ein Fernseher, sondern die Nvidia Shield Android TV – hier unser Test. Für Fernseher gibt es aber viele Alternativen. Beispielsweise setzt LG auf webOS und Samsung auf Tizen. Philips möchte eben offenbar Saphi weiter vorantreiben und sich damit unabhängiger von Googles Plattform machen. Vielleicht kann man so auch Kosten einsparen. Auch für Saphi gibt es dabei die wichtigsten Apps, wie etwa Amazon Prime Video, Netflix und YouTube.
Philips gibt bald offizielle Informationen zu seinen OLED-Modelle bekannt
Aktuell handelt es sich bei allen Angaben rund um die kommenden OLED-TVs von Philips und den Verzicht auf Android TV aber noch um Gerüchte. Schon nächste Woche veranstaltet Philips aber ein Preview-Event, an dem auch unsere Redaktion teilnehmen wird. Dann sollten wir alle Informationen zu den kommenden Fernsehern erhalten. Was wir dann erfahren, werden wir natürlich auch hier an euch weitergeben. Bisherige OLED-Modelle des Unternehmens schnitten in Blindtests hervorragend ab.
Darauf könnte man nun mit Verbesserungen aufbauen: Beispielsweise sollten die OLED-TVs mit Saphi endlich HDR-Unterstützung für Amazon Prime Video erhalten. Bisher war dies an anderen TVs von Philips nicht der Fall, weil Amazon mit fehlender Leuchtstärke argumentierte. Bei den neuen OLED-Panels sollte das aber nicht mehr ziehen.
Über 200 Filme & Serien sind 2018 auf 4K Blu-ray veröffentlicht worden. Über 60 Filme haben wir für euch getestet! Wir präsentieren euch unsere Top 20 aus 2018.
Welche Filme haben sich 2018 auf 4K Blu-ray wirklich gelohnt und welche Titel kann man getrost ignorieren? Wir, zum größten Teil Timo von blu-ray-rezensionen.net, hat sich alle potentiellen 4K Blu-rays vorgenommen und bewertet. Damit ihr keine Highlights verpasst, haben wir euch drei Top-Listen erstellt. Wir haben bewusst zwischen Erstveröffentlichungen und Remaster unterschieden und zwei separate Listen erstellt. Zudem wollen wir euch in einer „Flop 10“ ein paar Titel präsentieren, die nicht unbedingt in jede Filmsammlung müssen. In unsere Bewertung fließen nicht nur Bild- & Audioqualität, sondern auch eine inhaltliche Bewertung ein. Es ist also gut möglich, dass ein Film mit guter Bildpräsentation schlechter bewertet wird, als ein Genre-ähnlicher Titel mit schlechterem Bild, da die Story einfach mehrere „Macken“ hat. Doch nun zu unseren Top 10 – Flop 10 Listen!
Top 10: Erstveröffentlichungen 4K Blu-rays
Die zehn besten Erstveröffentlichungen aus 2018 bilden eine schöne bunte Mischung. Auffällig ist natürlich, dass die Marvel-Filme von Disney sich sehr gut in den Top 10 präsentieren. Gleich vier Titel aus dem Comic-Universum haben es in unsere Bestenliste geschafft. Es gibt aber auch Überraschungen, wie z.B. „Unser blauer Planet II“ oder „Feinde – Hostiles“, die man vielleicht gar nicht so auf dem Radar hatte.
Die Filmstudios haben 2018 so richtig Lust auf Remaster bekommen – zumindest was die neue 4K UHD Blu-ray angeht. Vorreiter ist hier sicherlich Warner Home, die sich ausgiebig aus ihrer „Schatzkiste“ bedient haben. Aber auch Universal und Fox haben einige Titel ausgegraben und überarbeitet. Vor allem die 4K Remaster der Christopher Nolan Filme waren 2018 hoch im Kurs. Und wer könnte das 4K Steelbook von „Gladiator“ vergessen?
Nachfolgende Filme wurden von uns nicht so gut bewertet. Dabei muss man für den ein oder anderen Titel doch noch eine Lanze brechen. Nur weil unsere Bewertung nicht so hoch ausgefallen ist, heißt es nicht, dass sich die Anschaffung nicht lohnen würde. Klassiker wie „Stirb langsam“ oder „Rambo – First Blood“ verlieren nichts von ihrem Charme, jedoch muss man aufgrund der audiovisuellen Präsentation doch ein paar Minuspunkte vergeben. Vor allem bei der Restaurierung von analogen Filmmaterial, sind die Möglichkeiten doch irgendwann ausgeschöpft.
Wir sind uns bewusst, dass bei Filmrezensionen immer das subjektive Empfinden dest Testers in die Bewertung einfließt. Und da jeder einen anderen Geschmack hat, würden die Top 10 / Flop 10 bei jedem etwas anders aussehen. Was waren denn eure Top 10 / Flop 10 (oder auch nur Top 5) im letzten Jahr? Ihr könnt uns gerne einen Kommentar unterhalb dieses Beitrage dalassen!
Alle Neuheiten und Neuzugänge auf 4K Blu-ray findest du in unserer Komplettliste. Auf PC/Notebook oder Tablet, lassen sich zudem viele interessante Zusatzinfos aufrufen.
Sony hat mit der Alpha 6400 eine neue, spiegellose Systemkamera mit APS-C-Sensor vorgestellt. Laut den Japanern hält die neue Cam den Rekord in Sachen Geschwindigkeit des Autofokus. Letzterer soll in nur 0,02 Sekunden fokussieren. Damit stelle die Alpha 6400 alle vergleichbaren Konkurrenzmodelle mit APS-C-Sensor in den Schatten.
Dabei nutzt die Kamera außerdem Features wie den Real Time Augenautofokus oder das Real Time Tracking. Damit ist gemeint, dass die Kamera mit der Hilfe von Algorithmen auf die Augen des Objekts fokussiert und sogar die nächste Positionen bei sich bewegenden Personen vorausberechnet. Um auf diese Weise scharf zu stellen, genügt ein halber Druck auf den Auslöser. Ab Sommer 2019 gibt es die Augenautofokus Funktion sogar speziell für Tiere per Firmware Update.
425 Phasen- und Kontrast-Autofokuspunkte decken rund 84 Prozent des Sensors ab. Auch 4K-Videos kann diese Kamera mit bis zu 30 fps aufzeichnen. Über die Serienbildfunktion knipst sie bis zu elf Bilder pro Sekunde. Insgesamt lassen sich 116 JPEGs oder 46 RAW-Bilder direkt nacheinander knipsen. Als Herzstück setzt Sony den Prozessor Bionz X ein. Der APS-C-Sensor der Kamera legt 24,2 Megapixel an und deckt einen normalen ISO-Bereich von bis zu 32.000 ab. Erweiterbar ist er auf 102.400.
Die Sony Alpha 6400 bietet viele Features aus der Ober- nun in der Mittelklasse
Ziemlich spannend ist, dass die Sony Alpha 6400 tatsächlich auf Pixel-Binning verzichtet, sondern tatsächlich alle Pixel für 4K-Videos ausliest. Da dürften einige Videomacher wohl direkt aufhorchen, denn das ist in dieser Preisklasse untypisch. Zudem unterstützt die Kamera auch Hybrid Log-Gamma (HLG) für HDR-Wiedergabe auf kompatiblen Geräten. Colour Grading wird durch S-Log2 und S-Log3 flexibler.
Die Sony Alpha 6400 hievt viele Profi-Funktionen in die Mittelklasse
Wie man schon herausliest, hievt die Sony Alpha 6400 viele der Profi-Funktionen ihrer Vollformat-Geschwister nun in die APS-C-Mittelklasse. So sind auch Zeitraffer-Aufnahmen möglich. Der LC-Touchscreen zur Bedienung lässt sich um 180° schwenken und hilft bei der Bedienung. Es lässt sich aber auch mit dem XGA-OLED-Sucher arbeiten. Zusätzlich bietet der Body acht Bedienknöpfe.
Sony Alpha 6400 zeichnet nicht nur in 4K, sondern auch mit HDR auf
Dank eines Gehäuses aus Magnesium ist die Sony Alpha 6400 resistent gegen Staub und Feuchtigkeit. Der Auslöser soll ca. 200.000 Fotos hergeben. Mit Sonys App „Imaging Edge Mobile“ lassen sich komprimierte Fotos direkt von der Kamera auf mobile Endgeräte übertragen. Im Handel kostet die Sony Alpha 6400 1.049 Euro und ist ab Februar 2019 zu haben. Wer ein Bundle mit dem Objektiv SELP1650 wünscht, zahlt 1.149 Euro. Mit dem Objektiv SEL18135 fallen wiederun 1.449 Euro an.
Custom Tone Mapping und AutoCal v2.0 sind zwei neue Features, die privaten und professionellen Anwendern für LGs 2019 Fernseher zur Verfügung stehen. Welche Vorteile sich daraus ergeben, erläutern wir euch hier!
Da es sich hier um die ersten TV Geräte handelt, die dieses Feature anbieten, möchten wir euch die Grundlagen des Tone Mappings erläutern und aufzeigen wie die LG Geräte samt CalMAN Software den Prozess durchführen und welche Vorteile sich dadurch theoretisch ergeben. Auf der CES wurde uns und den Kollegen der video das neue Feature in einer privaten Demo vorgeführt.
Was ist Tone Mapping?
Um die Vorteile des neuen Features zu verstehen, ist es notwendig die Grundlagen des Tone Mapping zu verinnerlichen. HDR Content wird aktuell in 1.000 nits oder 4.000 nits samt DCI-P3 Farbraum gemastert. Kleiner Exkurs am Rande, aktuell gibt es nur einen Film, der in 10.000 nits und BT.2020 Farbraum gemastert wurde. Dabei handelt es sich um das US Release von Bladerunner 2049 von Warner Bros. Jedoch gibt es aktuell kein TV Gerät, dass annähernd 4.000 nits Spitzenhelligkeit erreicht. Es gibt einige aktuelle LCD Spitzenmodelle wie z.B. den Samsung Q9FN, oder 8K Q900 die beinahe 2.000 nits Spitzenhelligkeit erreichen. OLEDs erreichen kalibriert sogar nur 700-800 nits und genau hier setzt das Tone Mapping an.
Auch ausgewählte LG 2019 NanoCell TVs unterstützen Custom Tone Mapping sowie AutoCal
Das Tone Mapping eines Displays ist dafür verantwortlich, wie Highlights die zu hell sind auf dem TV angezeigt werden. Der einfachste Weg ist es, die Highlights zu clippen also „abzuschneiden“. Dabei wird auf einem OLED TV alles bis zu 700-800 nits angezeigt. Alle Details die darüber hinausgehen, werden daraufhin so angezeigt, als wären sie in 700-800 nits gemastert worden. Für dieses vorgehen musste LG 2016 bereits ein paar harte Schläge aus der Kundschaft einstecken. Zwar erreicht man mit dieser Methode die bestmögliche Spitzenhelligkeit, opfert dafür aber Details in Spitzenlichtern wie z.B. Wolken oder Schnee.
Diese werden in dem Fall schlicht als eine Weiße Fläche ohne jegliche Details und feinen Abstufungen angezeigt. Feine Nuancen können so nicht mehr dargestellt werden. Um dies zu vermeiden, setzen die meisten TV Hersteller so an, dass das Display alle Details bis zu 150-300 nits korrekt anzeigt und dafür die Helligkeit für Objekte die darüber hinausgehen, in Punkto Helligkeit reduziert. Zwar sinkt dadurch die Spitzenhelligkeit für helle Flächen, jedoch bleiben so sämtliche Details in z.B. Wolken und Schnee erhalten. Jeder Hersteller wählt beim Tone Mapping teils unterschiedliche Ansätze, die fest vorgegeben sind. LG und CalMAN bieten dem User mit den 2019er Modellen nun jedoch erstmals die Möglichkeit beim Tone Mapping einzugreifen und es nach seinen persönlichen Präferenzen anzupassen – denn hierbei gibt es kein Richtig oder Falsch.
Custom Tone Mapping
Der erste Schritt der nötig ist um eine Custom Tone Mapping Kurve zu erstellen, ist es den zuvor gemessen Wert für die Spitzenhelligkeit zu erfassen und unter Luminance im DDC Fenster einzutragen. In dem unteren Beispiel sind es 740 nits. Dabei spielt es keine Rolle ob euer OLED TV heller oder dunkler ist, denn diese Option nutzt die gemessene Ziel Helligkeit für die Tone Mapping Kalkulation um die PQ genau zu treffen.
Mit den 3 Metadata und Roll-Off Punkten ist es nun möglich, sehr genau individuelle Tone Mapping Kurven für Content der in 1.000, 4.000 und sogar 10.000 nits gemastert wurde zu erstellen. Content dessen Spitzenhelligkeiten zwischen diesen Punkten liegt, resultieren in einer Tone Mapping Kurve, die interpoliert wird.
Neue Einstellungsmöglichkeiten im DDC Fenster um die Parameter für das Custom Tone Mapping zu ändern
Mit nur einem Klick ist es möglich, diese dann direkt in den TV hochzuladen und mittels CalMAN die Genauigkeit zu verifizieren und die 1D LUT Grautreppe falls nötig anzupassen. Damit habt ihr eure eigene optimierte Tone Mapping Kurve erstellt. Aber welche Vorteile erzielt man damit in der Praxis bzw. gibt es gar welche?
1.000 nits vs. PQ
Custom 1.000 nits Kurve
Custom 4.000 nits Kurve
Custom 10.000 nits Kurve
Mögliche Vorteile
Der offensichtlichste Vorteil ist meiner Meinung nach, dass LG als erster Hersteller überhaupt dem Endverbraucher mittels CalMAN Software die Möglichkeit bietet, dass Tone Mapping individuell an seine Vorlieben anzupassen – dies ist bis dato einmalig!
Es kann durchaus vorkommen, dass der vom Hersteller ab Werk gewählte Ansatz des Tone Mappings nicht optimal ist. Sollte das Display für Content in 1.000 nits optimiert worden sein, clippt der TV Details in Spitzenlichtern bei Content welcher in 4.000 nits gemastert wurde und umgekehrt.
Der User kann nun testen welche Tone Mapping Einstellungen ihm besser gefallen, solange er ein Colorimeter wie z.B. das X-Rite i1 Display Pro und die CalMAN Software sein eigen nennt.
Rund um diese Methode wird es vermutlich in den einschlägigen Foren lange Diskussionen über die eine beste Einstellung geben, jedoch gibt es diese nicht. Es wird einiges an Trial and Error nötig sein, um herauszufinden welcher Ansatz das Seherlebnis für HDR Material optimieren kann. Dieser lässt sich dann auch nicht 1:1 auf alle Titel übertragen. Deshalb ist es von Vorteil, dass man je HDR Bildmodus, eine Custom Tone Mapping Kurve erstellen kann.
Eben dieser Ansatz ist der Grund dafür, dass LG bei seinen 2019 erscheinenden OLED Modellen nun erstmals die Möglichkeit implementiert hat, den Anteil des weißen Sub Pixels via Einstellungen im TV zu regulieren. Durch die Reduzierung erhöht man die Farbgenauigkeit im HDR Modus, opfert dafür jedoch Spitzenhelligkeit. Deaktiviert man den boost des weißen Subpixel komplett, erreichen die OLED Geräte noch immer gute 450 nits, die für einen ausreichenden HDR Effekt sorgen sollten und dazu noch die Farbgenauigkeit erhöht. Wie sich das in der Praxis verhält, muss sich jedoch erst noch zeigen. Wir freuen uns daher schon jetzt auf ein Review Sample.
Es sei noch angemerkt, dass dieser Ansatz nur dann funktioniert, wenn man das Dynamic Tone Mapping von LG deaktiviert. Sollte dieses nämlich aktiviert sein, errechnet der TV Bild für Bild dynamisch die PQ.
AutoCal v2.0
Neben der Erstellung von individuellen Tone Mapping Kurven, bietet LG noch weitere interessante Features an. So wird parallel zur Markteinführung der neuen TV Modelle CalMAN 2019 erscheinen und den Heimkino-Enthusiasten und Hobby-Kalibrierer neue Möglichkeiten zur Optimierung der Bildqualität bieten.
Ein wie wir finden, geniales Feature das LG allen seinen 2019 erscheinenden Modellen spendiert hat, ist die Möglichkeit nun die Messfelder für die Kalibrierung direkt über einen integrierten Test Pattern Generator über den TV mittels CalMAN Software zuspielen zu können.
Die beiden Hersteller durchbrechen damit bekannte konventionelle Methoden und erleichtern dem Endverbraucher den Einstieg rund um das Thema Bildkalibrierung und denken dabei sogar an seinen Geldbeutel. Statt einen teuren externen Test Pattern Generator wie z.B. den Murideo Six-G, der aktuell mit ~ 2.500€ in der Anschaffung zu Buche schlägt, kann der User nun mit dem internen Test Pattern Generator (iTPG), einem günstigen Mess Sensor wie dem X-Rite i1 Display Pro und CalMAN Enthusiast direkt loslegen und eine Menge Geld einsparen.
LG 2019 TV Modelle verfügen über einen internen Test Pattern Generator (iTPG)
Auch Farbverläufe kann der iTPG darstellen
Ob es auch möglich sein wird, die Messfelder mittels third Party Software wie z.B. das kostenlose HCFR direkt anzusteuern, wagen wir aktuell noch zu bezweifeln, dass könnte sich jedoch noch im laufe der Zeit eventuell ändern.
Der iTPG arbeitet im vollen RGB 10-bit Farbraum und nativer Auflösung von 3840 x 2160. Darüber hinaus ist es möglich, den iTPG für die Kalibrierung von SDR, HDR als auch Dolby Vision zu nutzen! Anders als bei externen Test Bild Generatoren ist es notwendig, beim iTPG für HDR und Dolby Vision, den TV mittels Video Playback in den jeweiligen Modus zu versetzen. Um das ganze zu vereinfachen, stellt LG hierfür entsprechende Media Files zum Download zur Verfügung, die ihr per USB zuspielen könnt. Dabei handelt es sich um einfache 15% Graubilder mit den entsprechenden unterschiedlichen HDR Metadaten:
Neben LG hat auch Panasonic dieses Jahr auf der CES in Las Vegas verkündet, den iTPG für ihren kürzlich vorgestellten OLED GZW2004 zu unterstützen. Bleibt zu hoffen, dass auch weitere Hersteller wie Samsung und Sony dieses tolle Feature in Zukunft implementieren werden.
Der OLED GZW-2004 unterstützt auch den iTPG
Wie auch schon im letzten Jahr ist es möglich, die TV Geräte von LG mittels AutoCal automatisch zu kalibrieren. Anders als bei Herstellern wie Samsung oder Panasonic, die ebenfalls AutoCal unterstützen, werden sämtliche Änderungen direkt an der Hardware vorgenommen, anstatt die Standard Regler des TV’s zu verwenden. Dies ermöglicht deutlich präzisere Anpassungen der Grautreppe als auch die Möglichkeit eine 3D LUT direkt in den TV hochzuladen. Hierbei bleibt aber alles auf Vorjahres Niveau, was aber auch nicht weiter verwundert, da der gleiche Chipsatz in Form des Alpha 7 Gen.2 für die B Modelle im OLED Segment, als auch die Einstiegsmodelle im LCD Bereich zum Einsatz kommt. Der Alpha 9 Gen.2 werkelt in allen weiteren Modellen des 2019er Lineups.
In Summe hat der User erneut die Möglichkeit, eine 17^3 LUT für die Modelle mit Alpha 7 Gen.2 und eine 33^3 LUT für die Modelle mit Alpha 9 Gen.2 Chipsatz zu generieren. Welche Bild Modi können bei den neuen 2019er kalibriert werden?
SDR
Kino
Spiel
Technicolor Expert
ISF Hell
ISF Dunkel
HDR (HDR10/HLG)
HDR Kino
HDR Spiel
HDR Technicolor Expert
Dolby Vision
Dolby Vision Kino
Dolby Vision Kino Home
Dolby Vision Spiel
Wir freuen uns schon jetzt die neuen Features, als auch die Geräte selbst in einem ausführlichen Test genau unter die Lupe zu nehmen.
Comcast, unter anderem der Mutterkonzern von Universal, will mit einem eigenen Streaming-Dienst durchstarten. Zunächst ist das Angebot allerdings nur für die USA geplant. Wie man sieht, wächst allerdings die Konkurrenz im lukrativen Markt.
Noch sind Amazon Prime Video und Netflix die Platzhirsche im Markt für Video-Streaming. Allerdings drängen bereits Warner Bros. mit DC Universe und Disney mit seinem kommenden Angebot Disney+ auf den Markt. Zudem steht auch im Raum, dass der US-Streaming-Anbieter Hulu bald international an den Start gehen könnte. Nicht zu vernachlässigen sind in Deutschland auch die Bemühungen der hiesigen TV-Sender.
Da möchte offenbar auch Comcast gerne ein Stück vom Kuchen abhaben. Comcast möchte das Streaming-Angebot offenbar über seine Tochter NBC Universal an den Start schicken. Da wäre von Haus aus schon einmal ein reichhaltiges Angebot an Inhalten garantiert. Dem Unternehmen gehören zahlreiche Fernsehserien wie „New Amsterdam“ und natürlich Filme wie die Reihe um die Minions „Ich – Einfach unverbesserlich“.
Offenbar ist für die USA geplant, dass Abonnenten des Fernsehanbieters keine zusätzlichen Kosten für das Nutzen des Streaming-Angebots entrichten müssten. Die Finanzierung soll vielmehr hauptsächlich über Werbung erfolgen. Das würde also einen entscheidenden Unterschied zu den werbefreien Amazon Prime Video und Netflix ausmachen. Auch eine werbefreie Version, die für sich steht, ist aber offenbar geplant.
Comcast-Angebot erscheint für Deutschland fraglich
Das werbefreie Angebot von Comcast bzw. NBC Universal soll in den Vereinigten Staaten zwischen 7 bis 14 Euro im Monat kosten. Spannend ist, dass Comcast mittlerweile auch Sky kontrolliert und somit hier vielleicht seinen Fuß in der Tür in Europa entsprechend nutzen könnte. Vielleicht nutzt man etwa in Europa Sky als Marke, um ein ähnliches Konzept zu verfolgen wie über NBC Universal in den USA.
Aktuell ist das aber nur Spekulation. Denn die bisherigen Ankündigungen von Comcast beziehen sich nur auf die USA. Unklar ist auch noch, wann der Streaming-Dienst ganz genau dort starten soll. Im Grunde heißt es aktuell also noch etwas abwarten, bis mehr Informationen verfügbar sind.
Netflix hat in den USA diese Woche an der Preisschraube gedreht. Die Preise für die unterschiedlichen Stufen der Abonnements erhöhen sich zwischen 13 bis 18 %. Ob der Streaming-Anbieter bald auch in Europa und damit Deutschland höhere Preise anlegen könnte, ist aber aktuell offen.
Die neuen Preise gelten ab sofort für Neukunden von Netflix in den USA. Bestandskunden will man innerhalb der nächsten drei Monate auf die höheren Monatspreise umstellen. So steigt in den Vereinigten Staaten der Preis des Basis-Modells von 8 auf 9 US-Dollar, Standard kostet dort nun 13 statt 11 US-Dollar und Premium klettert von 14 auf 16 US-Dollar. Vorherige Preiserhöhungen haben nicht zu signifikanten Abonnenten-Verlusten geführt, so dass auch jetzt nicht davon auszugehen ist.
An der Börse stieg der Aktienkurs von Netflix als Folge der Preiserhöhungen um ca. 6,5 %. Die Aktionäre sind also mit der Preiserhöhung zufrieden. Für die Preiserhöhung dürfte neben der Zufriedenstellung der Stakeholder auch eine Rolle gespielt haben, dass Netflix immer höhere Summen in immer mehr Content investiert. Analysten erklären, dass Netflix mit der Preiserhöhung in den Vereinigten Staaten seine Muskeln spielen lassen, denn es sei klar, dass das Gros der Kunden weiter bezahlen werde.
So lockt Netflix Streaming-Liebhaber mit exklusiven Eigenproduktionen wie „Stranger Things“, „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“ oder auch „Bojack Horseman“. Auch bei Filmen hat man mittlerweile eigene Blockbuster wie „Bright“, „War Machine“ oder das von Kritikern gefeierte „Roma“ im Angebot.
Netflix gerät unter mehr Konkurrenzdruck
Netflix gerät allerdings immer mehr unter Konkurrenzdruck. Neben den allseits beliebten Amazon Prime Video gibt es mit Warner Bros. und deren DC Universe sowie Disney kommendem Angebot Disney+ neue Wettbewerber. Entsprechend gerät Netflix unter Zugzwang bzw. will seinen Status natürlich festigen. Und um die Kunden zu halten, muss man auch Geld in Content investieren. Letzteren gilt es zu finanzieren – und ein Weg ist eben die Gebühren zu erhöhen.
Ob Netflix auch in Deutschland bald die Preise nach oben anpasst? Experimente deuten bereits darauf hin. Geht man nach jenen Tests, könnten bei uns für die Premium-Stufe mit 4K-Inhalten bald 15,99 oder sogar 17,99 Euro anfallen. Ob die Preiserhöhung in den USA aber wirklich für Deutschland ähnliche Maßnahmen verheißt, muss die Zeit zeigen.
Saturn.de hat seinen neuen Online-Prospekt online gestellt. Unter den Highlight-Angeboten findet man auch den LG OLED65C8 für 2222 Euro sowie dessen Konkurrent Samsung 65Q9FN für 2379 Euro!
Im neuen Entertainment-Prospekt von Saturn gibt es unzählige interessante Angebote. Der Showdown zwischen dem QLED-Flaggschiff Q9FN in 65 Zoll und dem LG C8 OLED in der gleichen Größe bestimmen die Angebote im Bereich TV & Beamer. Es wäre interessante zu sehen welches der beiden Geräte bei den Käufern mehr anklang findet. Der LG OLED kostet „nur“ noch 2.222 Euro, während das Top-Modell von Samsung kostet 2.379 Euro. Beim Q9FN dafür bekommt man jedoch noch einen 300 Euro Saturn-Coupon obendrauf. Für den etwas schlankeren Geldbeutel gibt es auch noch den LG 55SK8000 mit 55 Zoll für 699 Euro oder Samsungs UE49NU7179 für nur 444 Euro. In der TV-Werbung wird zudem der Sony KD-65XF9005 für 1.399 Euro angeteasert!
Update: Amazon legt nach und bietet den 65 Zoll C8 OLED jetzt für 2209 Euro an!
„Robin Hood“ (2018) soll die erste 4K UHD Blu-ray werden, die neben HDR10 auch beide dynamische High Dynamic Range-Formate HDR10+ und Dolby Vision unterstützt. Die erste Chance für einen direkten Vergleich!
Egal welches HDR-Format euer 4K Fernseher unterstützt, mit der 4K Blu-ray von „Robin Hood“ könnt ihr nichts falsch machen. Naja zumindest was High Dynamic Range anbelangt. Das Action Adventure mit Taron Egerton (Kingsman: The Golden Circle) und Jamie Foxx (Django Unchained) in der Hauptrolle unterstützt neben HDR10 auch beide dynamischen Formate HDR10+ und Dolby Vision. Es wird spannend zu sehen sein, ob der neue physische Release von Lionsgate (vertrieben von Studiocanal) auch auf allen 4K UHD Blu-ray Playern funktioniert. Wir könnten uns vorstellen, dass das Mastering nicht ganz einfach war zumal drei HDR-Workflows berücksichtigt werden mussten.
Vergleich zwischen HDR10+ und Dolby Vision
Was natürlich am interessantesten ist, ist der direkte Vergleich zwischen HDR10+ und Dolby Vision. Es gibt noch nicht viele Inhalte mit HDR10+, zumindest nicht auf 4K Blu-ray. Somit konnte man noch nicht testen, welches der beiden Formate einen besseren Bildeindruck hinterlässt. Das würde auf einem Panasonic GZW2004 OLED TV am besten funktionieren, da der TV als einziges Modell beide HDR-Standards unterstützt. In Deutschland ist zum Zeitpunkt dieses Beitrages keine Disc mit dem neuen dynamischen HDR-Format erschienen. In den USA wurden bereits einige Filme, unter anderem IMAX-Produktionen, damit ausgestattet.
Taron Egerton und Jamie Foxx vertreten in „Robin Hood“ die, die sich nicht wehren können.
„Robin Hood“ 4K Blu-ray von Studiocanal
Hierzulande übernimmt Studiocanal die Verteilung der digitalen und physischen Versionen. Wir haben auch die Presseabteilung von Studiocanal angeschrieben und um eine Bestätigung der Ausstattung gebeten. Es wäre zu schade, wenn sich die technischen Spezifikationen der US- und DE-Version unterscheiden würden.
Abgesehen von High Dynamic Range, ist es gut möglich, dass Robin Hood mit deutschem und englischen Dolby Atmos 3D-Sound erscheint. Inhaltlich darf man sich womöglich nicht allzu viel von der Neuinterpretation des „Rächers der Enterbten“ erwarten. Hier hat Hollywood wohl voll zugeschlagen. Vielleicht hilft ja eine Einstimmung mit „Robin Hood“ (2010) mit Russell Crowe in der Hauptrolle, der ebenfalls auf 4K UHD Blu-ray erschienen ist. Oder wie wäre es mit dem gleichnamigen Disney-Film??
Gerüchte machen die Runde, dass Tech-Gigant Apple auf der Suche nach originalen Inhalten vielleicht das Filmstudios Sony Pictures kaufen könnte. Was ist dran an den Gerüchten?
Die beste Unterhaltungselektronik ist wertlos, wenn darauf nicht die passenden Inhalte bereitgestellt werden. Das ist auch sicherlich der Grund, wieso sich der neue Apple TV 4K zur Zeit so gut verkauft. Die iTunes-Videothek baut jedoch zum größten Teil auf Inhalte von Drittanbietern auf was einige Gefahren mit sich bringt. Disney hat z.B. bereits angekündigt, seinen eigenen Streaming-Service „Disney+“ in 2019 an den Start zu bringen und seine Inhalte von allen anderen Plattformen abzuziehen. Auch andere Filmstudios wie Warner Bros. verfolgen ähnliche Ziele. Für Content-Anbieter wie Apple bedeutet dies entweder eigene Produktionen anstoßen, oder sich rechtzeitig originale Inhalte sichern.
Öffnet Apple seine „Geldbörse“?
Apple scheint sich aktuell vor allem für die letztere Option zu interessieren. Im Internet hört man an mehreren Stellen, dass Apple wohl Interesse an Sony Pictures zeigt. Sony Pictures zählt neben Disney, Time Warner, Universal und Paramount zu den Top 5 Filmstudios weltweit (Lionsgate ist auf Platz 6 lt. Finanzbericht 2018). Also nicht gerade eine kleine Nummer. Für Apple wäre das jedoch eher eine kleine Investition, sitzt das Unternehmen doch auf finanziellen Mitteln von rund 300 Milliarden US-Dollar. Damit sollte eine Übernahme von Sony Pictures kein Problem sein. Zum Vergleich: Die Übernahme von LucasFilm & LucasArts Durch Disney kostete rund 4 Milliarden US-Dollar.
Das Ghostbusters-Franchise zählt zu den wichtigsten IPs von Sony Pictures
Mit einem Kauf würden einige bekannte Film-Franchises zu Apple übergehen, darunter auch Ghostbusters, Spider-Man, Men in Black, Hotel Transylvania, Resident Evil, Hellboy oder Die Schlümpfe. Sony hat auch ein paar Serien mit im Gepäck wie die ehemalige Top-Serie „Breaking Bad“ sowie dessen Spin-Off „Better Call Saul“. Als Bonus könnte Apple sofort auf die funktionierenden Strukturen der Sony Studios zurückgreifen. Eigenproduktionen wären somit weitaus einfacher umzusetzen.
Apple gerät unter Zeitdruck
Apple muss sich beeilen um seine Relevanz am Content-Markt nicht zu verlieren. Amazon Prime Video, Netflix, Sky & Co. haben schon länger erkannt, dass auf lange Zeit gerechnet, nur originale Filme & Serien einen Erfolg versprechen. Und den Franchises von Sony würde ein „neuer Chef“ vielleicht auch gut tun. Vielleicht bekommen wir dann irgendwann mal eine 4K Blu-ray von Sony, die über einen deutschen Dolby Digital 5.1 Sound hinausgeht.