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Wieso wir keine echten HDMI 2.1 Fernseher auf der CES 2019 erwarten

Wieso es wohl keine echten HDMI 2.1 Fernseher auf der Consumer Electronics Show 2019 (CES) zu sehen geben wird und warum sich das Warten womöglich gar nicht lohnt, könnt ihr hier lesen.

Update: Damit hätten wir nicht gerechnet. Auf der CES 2019 und den darauf folgenden Roadshows wurden die ersten TV-Modelle mit HDMI 2.1 präsentiert. LG Electronics und Samsung haben Modelle mit der neuen Schnittstelle im Gepäck! Nachfolgende Modelle sind bereits für den neuen HDMI-Standard vorbereitet:

Originalbeitrag: Die Aussage „ich warte auf die ersten HDMI 2.1 Fernseher“ bekommt man immer häufiger zu lesen. Egal ob in Diskussions-Foren, Social-Media-Kanälen oder auf unserer Webseite. Viele Denken HDMI 2.1 wartet bereits „um die Ecke“, besser gesagt zur Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, die im Januar 2019 ihre Pforten öffnet. Die Chancen, dass ein 4K oder 8K Fernseher mit echter HDMI 2.1 Schnittstelle zur weltweit größten Elektronik-Messe angekündigt wird, ist leider sehr unwahrscheinlich. Zuerst sollte man jedoch definieren, was mit „echtem HDMI 2.1“ gemeint ist. Für eine echte Unterstützung müssen kompatible Geräte die vollen 48 Gbit/s Bandbreite der HDMI-Schnittstelle unterstützen und diese auch verarbeiten können. Das heißt, nicht nur die Chipsätze für die Anschlüsse, sondern auch die Prozessoren müssen dafür ausgelegt und optimiert sein.

Verzögerung bei HDMI 2.1

Und genau darin liegt das Problem. Die Hardware ist einfach noch nicht soweit. Das Unternehmen Socionext hat in einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung bekanntgegeben, dass man die ersten HDMI 2.1 Videoprozessoren mit HDCP 2.3 im Frühjahr 2019 an Kunden ausliefern wird. Fast zeitgleich erreicht uns die Nachricht, dass LG Electronics erste HDMI 2.1 Chipsätze (nur die Schnittstelle) der Firma Synopsis bestellt hat. Im letzteren Fall bedeutet das, dass LG Electronics wohl auf „eigene“ Videoprozessoren setzt, die die HDMI 2.1-Schnittstelle ansteuern können.

Videochips aus Deutschland ermöglichen 8K-Bilder via HDMI 2.1 mit HDCP 2.3 Kopierschutz (Bildquelle: cool3c.com)
Videochips aus Deutschland ermöglichen 8K-Bilder via HDMI 2.1 mit HDCP 2.3 Kopierschutz (Bildquelle: cool3c.com)

Beide Bekanntmachungen sind im 3. Quartal 2018 gemacht worden. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das TV-Lineup für das Folgejahr bereits in den „letzten Zügen“. Viele TV-Hersteller haben bereits ihr TV-Lineup für 2019 auf der diesjährigen IFA hinter verschlossenen Türen ihren Mitarbeitern präsentiert. Die neuen Geräte können also noch gar nicht mit einer neuen HDMI 2.1 Schnittstelle ausgestattet sein. Die Entwicklung und Abstimmung der einzelnen Komponenten benötigt gut ein bis zwei Jahre. Somit werden auf der CES im Januar 2019 auch keine TV-Geräte mit echter HDMI 2.1-Schnittstelle angekündigt werden.

Wir tippen eher darauf, dass die Hersteller im Herbst 2019 TV-Geräte mit 4K & 8K Auflösung nachschieben werden, die die Bandbreite von 48 Gbit/s via HDMI bereitstellen. Das ermöglicht den Weg für neue Features wie Dynamic HDR, enhanced Audio Return Channel (eARC), Variable Refresh Rate (VRR), Quick Media Switching (QMS), Quick Frame Transport (QFT) oder Auto Low Latency Mode (ALLM).

Sollte man wirklich warten?

Wer also auf einen Fernseher mit HDMI 2.1 wartet, der muss sich wohl noch etwas gedulden. Zudem sollte man sich wirklich selbst die Frage stellen, was erwatet man sich von der neuen Schnittstelle und welche spezifischen Vorteile möchte man nutzen. Einige Features, die unter Version 2.1 der HDMI-Spezifikation aufgeführt werden, wurden bereits erfolgreich von Elektronikherstellern implementiert. Samsung QLED-TVs aus 2018 sowie die Xbox One X sind bereits in der Lage Variable Refresh Rate (VRR) zu verarbeiten. Sonys Masters Series AF9 (OLED) und ZF9 (LCD) können unkomprimierte 3D-Audioformate wie Dolby Atmos und DTS:X via enhanced Audio Return Channel (eARC) wiedergeben. Und die Integration von dynamischen HDR Metadaten ist mit Dolby Vision und HDR10+ ebenfalls vorangeschritten.

Die Sony Master Series AF9 (OLED) und ZF9 (LCD) unterstützt bereits das unter HDMI 2.1 spezifizierte enhanced Audio Return Channel (eARC)
Die Sony Master Series AF9 (OLED) und ZF9 (LCD) unterstützt bereits das unter HDMI 2.1 spezifizierte enhanced Audio Return Channel (eARC)

Es ist natürlich verständlich, dass man beim Kauf eines neuen TV-Gerätes darauf achtet, dass dieses alle wichtigen und zukünftigen Standards unterstützt. Wer jedoch auf HDMI 2.1 wartet, damit er irgendwann seine 8K Filme mit 60 Vollbildern pro Sekunde und HDR10+ genießen kann, der lässt womöglich eine Menge gutes Entertainment auf der Strecke liegen. Es spricht nichts dagegen die aktuellen TV-Angebote zu verfolgen und zum richtigen Zeitpunkt zuzuschlagen – selbst wenn es sich dabei „nur“ um einen 4K TV mit HDMI 2.0 handelt.

Shout out to Teoh:

Vincent Teoh von htdvtest.do.uk hat das Thema aufgegriffen und in seinem jüngsten Video erklärt, wieso keine echten HDMI 2.1 Fernseher auf der Consumer Electronics Show 2019 (CES) zu erwarten sind:

Netflix unterwegs in HDR: Nun an den LG G7 One, Sony Xperia XZ3 und XZ2 Premium

Netflix bietet nicht nur ausgewählte Inhalte in Ultra HD an, sondern setzt auch auf HDR bzw. Dolby Vision. Das funktioniert nicht nur an entsprechenden 4K-TVs, sondern auch an einigen mobilen Endgeräten. Nun hat Netflix die Liste kompatibler Android-Smartphones erweitert.

Denn auch wenn es mittlerweile doch so einige Smartphones diverser Hersteller gibt, welche HDR10 oder sogar Dolby Vision unterstützen, so mangelt es doch noch an kompatiblen Apps und Inhalten. Eine tolle HDR-Wiedergabe ermöglicht etwa das noch recht frische Google Pixel 3 / Pixel 3 XL in Kombination mit YouTube und den dort vorhandenen HDR-Inhalten.

Auch der Streaming-Anbieter Netflix unterstützt jedoch HDR in Kombination mit ausgewählten Smartphones. Eine Liste der kompatiblen Geräte mit Android hält das Unternehmen hier bereit. Nun hat man eben die Modelle LG G7 One, Sony Xperia XZ3 und XZ2 Premium hinzugefügt.

Samsung Galaxy Note 9
Samsung Galaxy Note 9 : High-End-Smartphone mit HDR-Display

Schon im August hatten wir ja über neue Smartphones berichtet, welche zur Liste der HDR-fähigen Smartphones bei Netflix hinzugestoßen waren. Damals hielt etwa das Samsung Galaxy Note 9 Einzug. Zuletzt hatte Netflix aber auch die Geräte Sony Xperia XZ2, Huawei Mate 10 und Huawei P20 hinzugefügt Das nun ebenfalls kompatible LG G7 One ist dabei keine Überraschung. So ist ja auch das bereits länger erhältliche LG G7 in Kombination mit der Netflix-App HDR-fähig.

Netflix geht zögerlich bei der mobilen HDR-Unterstützung vor

Netflix geht bei der Einführung seiner HDR-Unterstützung durchaus kryptisch vor. Etwa stand das Sony Xperia XZ2 bereits seit einiger Zeit auf der Liste der kompatiblen Endgeräte. Für den großen Bruder, das Sony Xperia XZ2 Premium, hat man aber eben erst jetzt die HDR-Unterstützung nachgereicht.

Voraussetzung um HDR unterwegs bei Netflix zu nutzen, ist natürlich aber auch das entsprechende Abonnement. Aktuell ist die Stufe „Premium“ für 13,99 Euro im Monat die Voraussetzung, um HDR beanspruchen zu können. Zudem sind aber auch nicht alle Inhalte kompatibel. Als Beispiele seien aber die Marvel-Serien genannt.

„Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ erscheint auf DVD, 3D und 4K Blu-ray (Update)

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Warner plant einen Videorelease von „Phantastische Tierwesen: Grindlewalds Verbrechen“ auf DVD und Blu-ray sowie 3D Blu-ray und 4K UHD Disc. Das zweite Spin-Off aus dem Harry Potter-Universum soll im April 2019 in den Handel kommen.

Update 26-10-2018: Das zweite Harry Potter Spin-Off „Phantastische Tierwesen: Grindlewalds Verbrechen“ kann ab sofort vorbestellt werden. Amazon listet die Titel noch mit einem vorläufigen Releasetermin 31. Dezember 2018. Der Film soll jedoch geplant am 04. April 19 erscheinen.

Originalbeitrag: Mit ausreichend Vorlauf zu den Osterfeiertagen 2019 soll „Phantastische Tierwesen: Grindlewalds Verbrechen“ (OT: Fantastic Beasts and Where to Find Them 2″) am 04. April 2019 in verschiedenen Konfigurationen in den Handel kommen. Der Titel scheint eine gewisse Bedeutung für Warner zu haben, wird dieser bereits Wochen vor dem Kinostart am 16. November 2018 über das Presseportal gelistet.

Wie beim Vorgänger „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ geht Warner Home Video bei der physischen Veröffentlichung in die Vollen. Neben einer regulären DVD und Blu-ray erscheint der Titel auch auf 3D Blu-ray und 4K UHD Blu-ray. Letztere könnte mit Dolby Vision HDR und Dolby Atmos 3D-Sound in deutscher und englischer Sprache erscheinen.

Kurzbeschreibung „Phantastische Tierwesen 2“:

Auch im zweiten Teil der „Phantastischen Tierwesen“-Saga, die insgesamt fünf Filme umfassen soll, dreht sich alles um die Hauptfigur Newt Scamander (Eddie Redmayne) sowie Gellert Grindlewald, gespielt von Johnny Depp. Grindlewald gelingt nur wenige Monate nach seiner Gefangennahme die Flucht. Sofort versucht er Unterstützer um sich zu scharen, die ihm dabei helfen sollen seine Vision zu verwirklichen. Albus Dumbledore versucht ihn aufzuhalten, benötigt dazu aber Hilfe von Scamander, der ihn schon einst gefangen nehmen konnte.

Wer sich noch nicht mit „Phantastische Tierwesen“ angefreundet hat, kann sich den ersten Teil bereits auf 4K UHD Blu-ray sichern. Sobald der zweite Teil bei bekannten Händlern gelistet wird, erfahrt ihr es hier! Zudem wird der Film dann in unserer 4K Blu-ray Komplettliste aufgenommen!

Trailer „Phantastische Tierwesen: Grindlewalds Verbrechen“

Nvidia Shield Android TV: Game-Sale zu Halloween ist gestartet

Nvidia hat mit seiner Shield Android TV eine Multimedia-Box veröffentlicht, die auch Jahre nach dem Launch immer noch eine der wichtigsten Anlaufstellen für 4K-Fans bleibt. Passend zu Halloween startet man nun einen Game-Sale. Die Rabatte belaufen sich auf bis zu 75 %.

So hat der Game-Sale von Nvidia bereits begonnen. Die Aktion läuft noch bis inklusive 31. Oktober 2018. Klar, dass die Spiele alle mit dem Horror-Genre zusammenhängen. Das passt also gut für diejenigen, die Halloween bzw. um den Tag herum etwas Gaming-Gruselei wünschen.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die im Preis gefallenen Spiele sogar größtenteils auch an mobilen Endgeräten spielbar sind. Denn die Rabattaktion findet direkt im Google Play Store statt. Wer die jeweiligen Titel also kauft, kann sie nicht nur an der Nvidia Shield Android TV zocken, sondern auch an Smartphones und Tablets mit Android. Somit kann sich diese Rabattaktion dadurch quasi doppelt lohnen.

Ganz konkret sind im Rahmen des Nvidia Halloween Game-Sales für die Shield Android TV folgende Games reduziert worden:

Nvidia Shield Android TV ist auch eine Gaming-Plattform

Wir haben in unserem Test der Nvidia Shield Android TV aus dem Jahr 2017 bereits erklärt, wie vielseitig diese Streaming-Box ist. So kann man aufgrund der Multimedia-Fähigkeiten fast schon vergessen, dass es sich hier eben auch um eine gar nicht mal so schlechte Gaming-Plattform handelt. Denn nicht nur über den Play Store lassen sich Titel beziehen. Die Shield bietet auch GeForce Now für das Game-Streaming von PC-Titeln an.

Nvidia Game Sale Halloween 2018
Nvidia Game-Sale zu Halloween 2018

Im Bezug auf den Game-Sale sollten Interessierte zuletzt nur noch bedenken: Die Spiele „Gurgamoth“, „Doom 3“ und „Resident Evil 5“ sind nur an der Nvidia Shield Android TV spielbar. Die restlichen, rabattierten Games kann man aber auch an Smartphones und Tablets zocken. Vielleicht findet der ein oder andere ja im Rahmen des Angebots ein Schmankerl. Weitere Informationen zur Aktion liefert Nvidia direkt hier auf seiner Website.

Amazon Prime Video: Film & Serien-Neuheiten im November 2018

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Neue Filme und Serien auf Amazon hat für Prime Video im November 2018. Der Streaming-Anbieter entführt euch im Prime-Original „BEAT“ in die Clubszene Berlins, sorgt für Familienunterhaltung mit „Die kleine Hexe“ und strapaziert eure Lachmuskeln mit den „Sch’tis in Paris“. 

Kurz nach der Bekanntgabe des November-Programms auf Netflix, kommt Amazon Prime Video mit seinem Herbst/Winter-Angebot um die Ecke. Der beliebteste Streaming-Anbieter in Deutschland, lässt euch das schlechte Wetter vergessen und liefert euch ausreichend Stoff für Film & Serienabende auf der Couch. Neben der deutschen Prime-Original Produktion „Beat“ gibt es mit der 3. Staffel zu „Blindspot“ endlich eine Fortsetzung. Etwas brutaler geht es beim zweiten Teil der 5. Staffel „Vikings“ zu. Zu den Filmen haben sich unter anderem der Doku-Leckerbissen „Unsere Erde 2“, die Komödie „Honig im Kopf“ oder Christopher Nolans Meisterwerk „Interstellar“ dazugesellt.

Im Segment „Kaufen und Leihen“ kann man sich unter anderem über „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, „The First Purge“, „Sicario 2“ oder „Ant-Man and the Wasp“ freuen. Alle Neuzugänge im November auf Amazon Prime Video findest du hier. Reserviert euch schon einmal einen Platz auf der Couch! Viel Spaß beim Streamen!

Neue Serien und Staffeln November 2018

https://www.youtube.com/watch?v=mWExads4DIg

  • BEAT  – Staffel 1 Prime Original exklusiv verfügbar ab 09.11
  • The Gymkhana Files – Staffel 1 Prime Original exklusiv verfügbar ab 16.11.
  • Patriot – Staffel 2 Prime Original exklusiv verfügbar ab 09.11.
  • Vikings – Staffel 5, Teil 2 Prime Exclusive exklusiv verfügbar ab 29.11.
  • Startup – Staffel 3 Prime Exclusive exklusiv verfügbar ab 09.11.
  • The Long Road Home – Staffel 1 exklusiv verfügbar ab 01.11.
  • Blindspot – Staffel 3 exklusiv verfügbar ab 01.11.
  • Lethal Weapon – Staffel 2 exklusiv verfügbar ab 05.11.
  • The Good Fight – Staffel 1 verfügbar ab 01.11.
  • Quantico – Staffel 1&2 verfügbar ab 01.11.

Neue Filme im November 2018 bei Amazon Prime Video

  • Die kleine Hexe exklusiv verfügbar ab 01.11.
  • Die Sch’tis in Paris – Eine Familie auf Abwegen exklusiv verfügbar ab 22.11
  • 12 Strong – Die wahre Geschichte der US-Horse Soldiers exklusiv verfügbar ab 08.11.
  • Please Stand By exklusiv verfügbar ab 27.11.
  • The Death of Stalin – Hier regiert der Wahnsinn exklusiv verfügbar ab 29.11.
  • Der Offizier – Liebe in Zeiten des Krieges exklusiv verfügbar ab 13.11.
  • Unsere Erde 2 exklusiv verfügbar ab 15.11.
  • 96 Hours -Taken 3 exklusiv verfügbar ab 15.11.
  • Die Twilight Saga (5 Filme) verfügbar ab 01.11.
  • Die Bestimmung (3 Filme) verfügbar ab 17.11.
  • American Sniper verfügbar ab 01.11.
  • Interstellar verfügbar ab 09.11.
  • Honig im Kopf verfügbar ab 16.11.
  • (T)raumschiff Surprise verfügbar ab 01.11.
Unser Erde 2 ist auf UHD Blu-ray ein absolutes, visuelles Highlight
Unser Erde 2 ist auf UHD Blu-ray ein absolutes, visuelles Highlight

Highlights für Kinder:

  • Der kleine Vampir exklusiv verfügbar ab 01.11.
  • Hexe Lilli rettet Weihnachten exklusiv verfügbar ab 01.11.
  • Der kleine Rabe Socke exklusiv verfügbar ab 01.11.
  • Ritter Rost – Eisenhart und voll verbeult verfügbar ab 01.11.

Neue Titel zum Kaufen und Leihen im digitalen Shop bei Amazon im November 2018

  • Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer zum Kaufen verfügbar ab 01.11. | zum Leihen verfügbar ab 22.11.
  • The First Purge zum Kaufen verfügbar ab 02.11. | zum Leihen verfügbar ab 08.11.
  • Die Frau, die vorausgeht zum Kaufen verfügbar ab 02.11. | zum Leihen verfügbar ab 05.12.
  • Super Troopers 2 zum Kaufen verfügbar ab 08.11. | zum Leihen verfügbar ab 22.11.
  • Skyscraper zum Kaufen verfügbar ab 09.11. | zum Leihen verfügbar ab 15.11.
  • Die Farbe des Horizonts zum Kaufen verfügbar ab 12.11. | zum Leihen verfügbar ab 16.11.
  • Sicario 2 zum Kaufen verfügbar ab 15.11. | zum Leihen verfügbar ab 29.11.
  • Mandy zum Kaufen verfügbar ab 16.11. | zum Leihen verfügbar ab 22.11.
  • Hotel Transsilvanien 3 – Ein Monster Urlaub zum Kaufen verfügbar ab 16.11. | zum Leihen verfügbar ab 29.11.
  • Mamma Mia! Here We Go Again zum Kaufen verfügbar ab 16.11. | zum Leihen verfügbar ab 22.11.
  • Hotel Artemis zum Kaufen verfügbar ab 23.11. | zum Leihen verfügbar ab 03.12.
  • Ant-Man and the Wasp zum Kaufen verfügbar ab 23.11. | zum Leihen verfügbar ab 29.11.
  • Geniale Göttin – Die Geschichte  von Hedy Lamarr zum Kaufen verfügbar ab 30.11. | zum Leihen verfügbar ab 30.11.

Solltet ihr die Prime Video-Neuheiten der letzten Monate verpasst haben, könnt ihr diese hier nochmal nachlesen. Nicht das euch eine Top-Serie oder Film-Blockbuster durch die Lappen geht: 

 

LG Electronics und Lufthansa lassen OLEDs fliegen

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Eine interessante Kooperation zwischen LG Electronics und Lufthansa Technik bahnt sich an. Die Unternehmen haben ein Joint-Venture gegründet um OLED-Displays für kommerzielle Flugzeugkabinen weiterzuentwickeln. 

Leider ist das Ziel der Kooperation nicht, dass Bordprogramm für die Fluggäste zu verbessern. Die Filme & Serien auf unseren Interkontinentalflügen müssen wir also weiterhin auf den kleinen LCD-Displays „ertragen“. LG Electronics möchte seine leichte und flexibel einsetzbare OLED-Technologie mit der Expertise der Lufthansa Technik kombinieren. So könnten z.B. Willkommensbildschirme oder Innenverkleidungen mit OLED-Technologie entstehen. Wäre doch ganz cool, ein OLED-Display, dass eine Live-Übertragung der Außenkameras zeigt. Am besten im Mittelgang des Flugzeuges, damit man direkt sehen kann über welche Stadt man gerade hinweg fliegt 😉

Das ist vielleicht weit her geholt, aber die Unternehmen sind sicherlich für vieles offen was dem Gast und der Crew einen angenehmen, spannenden Flug ermöglicht. Ob am Ende vielleicht doch OLED-Displays in die Entertainment-Systeme eingebaut werden (z.B. in der Business-Class) bleibt abzuwarten. Die Frage die sich uns sofort stellt, ist die Langlebigkeit der OLED-Displays. Natürlich bewegt sich LG Electronics hier im Bereich kommerzielle Displays, die andere Voraussetzungen erfüllen müssen als die Bildschirme die wir Zuhause in unseren Wohnzimmern stehen haben. Die Displays sind unter Umständen mehrere Stunden am Stück in Gebrauch und werden oft mit statischen oft wiederholenden Content bespielt.

Die Gefahr von eingebrannten oder temporären „Geister-Bildern“ verstärkt sich nochmals. Wir sind gespannt, was das neue Joint-Venture-Unternehmen leisten wird. Die Vereinbarung wurde Ende Oktober 2018 in Hamburg unterzeichnet. Geht alles bei den Behörden glatt, nehmen die Partner ihre Arbeit Anfang 2019 auf.

Test „The Big Lebowski“ auf 4K Blu-ray: „Ich bin der Dude“!

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„The Big Lebowski“ 4K Blu-ray in unserem ausführlichen Test / Review. Zum 20-jährigen Jubiläum spendiert Universum den Kult-Klassiker mit Jeff Bridges eine umfassende 4K Restaurierung. Hat es „Der Dude“ immer noch drauf?

Inhalt (90%)

Wenn die Gebrüder Coen auf Schauspiel-Schwergewichte wie Jeff Bridges oder John Goodman treffen, kann eigentlich nichts schief gehen. Denkt man, die Realität sah für „The Big Lebowski“ leider anders aus. Im Kino konnte die Kiffer-Krimi-Komödie leider nicht zünden. Es dauerte einige Jahre bis der Titel sich über die Videotheken der Welt zu einem Kult-Klassiker entwickelte. Die Geschichte spielt in den 1990ern in Los Angeles. Jeff Lebowski (Praktisch dass sich Jeff Bridges keinen anderen Vornahmen merken musste) ist Pazifist und seit der College-Zeit auf der Hippie-Schiene stecken geblieben. Das scheint ihm aber nichts auszumachen. Jeff Lebowski – oh sorry ich meinte natürlich „der Dude“ wie er sich selbst nennt, schiebt eine ruhige Kugel – am liebsten auf der Bowling-Bahn. Meist dabei seine Freunde Walter Sobchak (John Goodman), ein Kriegsveteran der sein Erlebtes noch nicht verarbeiten konnte, sowie sein Kumpel Donny Krebatsos (Steve Buscemi), ebenfalls Pazifist.

Der Dude mag's bequem. Wieso mit dem Modetrend gehen? Ein Bademantel ist so viel praktischer
Der Dude mag’s bequem. Wieso mit dem Modetrend gehen? Ein Bademantel ist so viel praktischer

Irgendwann kam der Tag an dem die „Gemütlichkeit“ gestört wurde. Es beginnt eigentlich harmlos in einem Laden. Der Dude sucht kauft sich eine Packung „Half & Half Cream“ für sein Lieblingsgetränk, den „White Russian“ (zwei große Eiswürfel in ein Glas, 60ml Wodka, 30ml Kaluha Kaffeelikör, 30ml Sahne). Als er nach Hause kommt wird er von zwei Schlägern überrascht, die sich bereits Zutritt zu seiner Wohnung verschafft haben. Die „schweren Jungs“ verlangen Geld das ihnen „Lebowski“ schulden soll. Jeff schuldet aber niemanden Geld (außer seinem Vermieter) und auch dem Schlägertrupp wird schnell klar, dass sie den Falschen haben. Wie es der Zufall will, gibt es einen Millionär in Los Angeles der ebenfalls Jeff Lebowski heißt (wohl ein geläufiger Namen in den USA). Doch da ist es bereits passiert. Einer der Schläger hat auf den Teppich des Dudes uriniert. Nicht irgendein Teppich, DER Teppich der das Zimmer erst so richtig gemütlich gemacht hat.

Auslöser für die legendäre Erzählung um den "Dude" ist ein Teppich "der das Zimmer erst so richtig gemütlich gemacht hat"
Auslöser für die legendäre Erzählung um den „Dude“ ist ein Teppich „der das Zimmer erst so richtig gemütlich gemacht hat“

Der „Verlust“ seines Teppichs macht dem Dude mehr zu schaffen als der Überfall selbst und so ist es natürlich klar, dass der Einrichtungsgegenstand auch Thema beim nächsten Bowling-Treffen ist. Sein Freund Walter rät den Dude dazu, sich persönlich mit dem Millionär Jeff Lebowski auseinanderzusetzen und einen neuen Teppich einzufordern. Gesagt getan, doch das Gespräch verläuft nicht wie geplant. Seine Indoor-Sonnenbrille verhilft ihm dann aber doch zu einem Teppich und eigentlich könnte das Leben wieder seinen geregelten Lauf nehmen. Da wird der Dude in den Entführungs-Komplott der Millionärs-Gattin „Bunny“ verwickelt.

Mehr wollen wir auch gar nicht verraten. Man kann gut nachvollziehen, wieso „The Big Lebowski“ in den Kinos nicht funktioniert hat. Es ist kein Film mit großen Special-Effects oder dramatisch-schwerer Bildsprache. Es ist eine Komödie, die durch seine Charaktere und seinen Hauptdarsteller lebt. Es ist sicherlich nicht einfach einen gechillten Alt-Hippie so überzeugend zu spielen wie es Jeff Bridges geschafft hat. Während des Films verliebt man sich langsam in die Figur des Dudes, bekommt umgehend Lust auf einen White Russian und fragt sich eigentlich, wann war man das letzte mal beim Bowling.

Bildqualität (85%)

Die erste Sequenz, als die Kamera über die Steppe fährt lässt uns die Arme über den Kopf zusammenschlagen. Ist die Bildqualität wirklich so schlecht? Ernüchterung gibt es nur wenige Sekunden später als der Steppenläufer (das sind diese rollenden Büsche) durch die Straße von Los Angeles „zieht“. Kurz darauf kommt auch schon der Hauptdarsteller „Der Dude“ ins Bild und man wird positiv überrascht. Das Kühlregal im Supermarkt zeigt einem sofort, was die 4K Restauration der 35mm Negative gebracht hat. Der erweiterte Dynamikumfang (HDR10) verleiht dem Bild mehr Tiefe, Kontrast und lässt die Farben lebendiger wirken. Im Gegensatz zu den meisten 4K Blu-rays bekommt man bei „The Big Lebowski“ mit einem Seitenverhältnis von 1.85:1 zudem „etwas mehr Bild“.

Unser Bildtest zeigt, man bekommt bei der 4K Blu-ray von "The Big Lebowski" einfach mehr zu sehen.
Unser Bildtest zeigt, man bekommt bei der 4K Blu-ray von „The Big Lebowski“ einfach mehr zu sehen.

Im direkten Vergleich mit der HD-Blu-ray Version zeigt sich, dass die Details nicht nur von der HDR-Verarbeitung kommen, sondern auch die Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten zur Bildqualität dazuträgt. In der sich wiederholenden Szene der umgeworfenen Pins beim Bowling, kann man z.B. die Aufschrift „Made in USA“ deutlich erkennen, während die HD-Blu-ray nur „blauen Matsch“ zu bieten hat. Auch Portrait-Shots der Hauptdarsteller wirken weit detailreicher. Die gesteigerte Qualität zieht sich durch den kompletten Film, von ein paar Szenen abgesehen (z.B. beim Intro.). Das Bildrauschen des 20 Jahre alten Films gehört irgendwie dazu. Wir finden dies aber weniger schlimm, da es trotz gesteigerter Detailausbeute noch recht dezent ist. Daran sollte man sich auch an einem auf 35mm Negativ gedrehten Film auch nicht stören.

Die Farbgebung der 4K Blu-ray ist etwas „natürlicher“ geworden und wechselt von neutral und einer warmen Farbtememperatur. Die HD Blu-ray wirkt deutlich kühler. Bereits dieser Unterschied lässt uns lieber zur UHD-Version greifen. Wer „The Big Lebowski“ mag, wird die 4K Restaurierung zum 20-jährigen Jubiläum lieben. Es ist ohne Frage die bislang beste Version des Kult-Klassikers und hat sich eine Wertung von 85% verdient.

Tonqualität (80%)

Universal Pictures hat sich nochmals in Zeug gelegt und „The Big Lebowski“ ein Sound-Upgrade mit DTS:X spendiert. Nicht nur der Originalton auch die deutsche Fassung soll dem Film mit seinem „multidimensionalen Sounderlebnis“ unter die Arme greifen. Bislang ist noch keine Version des Films mit DTS:X 3D Sound erschienen. Wir haben uns auf die deutsche Tonspur konzentriert und ein paar „Hörproben“ zwischen der 1080p und 4K Blu-ray (DTS Surround 5.1) angestellt. Wir denken der Klang aut der 4K-Version ist weitaus stimmiger.

Der DTS:X in Deutsch und Englisch ist gut, es gibt aber einfach zu wenig gute Einsätze für den 3D-Sound
Der DTS:X in Deutsch und Englisch ist gut, es gibt aber einfach zu wenig gute Einsätze für den 3D-Sound

Die höhen und Tiefen sind besser differenziert und in der Surround-Ebene lassen sich Audiodetails gut verorten. Die hinteren Surround-Kanäle unterstützen dabei meist mit dem Soundtrack und Umgebungsgeräuschen. Es handelt sich hier einfach nicht um einen Action-Film, bei dem die Bedrohung die ganze Zeit von allen Seiten auf einen einfällt. So ist der Film auch nicht konzipiert. Man kann sich entspannt zurücklegen und den DTS:X Sound genießen, der einen mit seinem dezenten Soundtrack und verständlichen Dialogen „führt“.

  • Deutsch: DTS:X – 90% (2D-Betrachtung)
  • Deutsch: DTS:X – 70% (3D-Betrachtung)

Bonus (50%)

Die Bonusinhalte befinden sich allesamt auf der 1080p Blu-ray. Bereits der Titel „The Big Lebowski: Zehn Jahre danach“ zeigt, dass sich nicht um neues Material gekümmert wurde. Es gibt einen Einblick in das Leben des Dudes, der Rückblick „10 Jahre danach“ sowie eine Erörterung der Traumsequenzen es Dudes.

Was uns ganz gut gefällt ist die Interaktive Karte. 14 Locations des Films werden dort vorgestellt. Wer in Los Angeles unterwegs ist, findet vielleicht noch ein paar Original-Schauplätze wieder. Man kauft sich die 4K Blu-ray von „The Big Lebowski“ auch nicht wegen den Extras. Daher ist die eher schmale Ausstattung auch ok.

Gesamtbewertung The Big Lebowski 4K Blu-ray (85%)

Mir persönlich hat es sehr viel Spaß bereitet den „Dude“ wieder anzutreffen. Als Streaming-verwöhnter TV-Muffel landet man auch immer seltener bei Film-Juwelen wie „The Big Lebowski“. Die Story ist klasse und die Charaktere großartig inszeniert. Jeff Bridges und John Goodman sind ihre Rollen wie auf den Leib geschnitten. Die 4K Restauration und der DTS:X Sound erzählen die Geschichte des Dudes noch lebendiger machen die 4K Blu-ray zur bislang besten Version des Films.

Etwas schade fanden wir die Cover-Gestaltung. Das Motiv des DVD-Covers wurde einfach gespiegelt. Sieht ok aus, man hätte aber noch etwas neues gestalten können.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 18. Oktober 2018 Review am: 22. Oktober 2018
Erscheinungsjahr Film: 1998 Laufzeit: 118 Minuten
Filmstudio: Universal Pictures FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Bildformat:
1:85:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS:X
Englisch DTS:X
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55C8
Testgerät Player: Panasonic DP-UB824

„The Big Lebowski“ Trailer:

Signa S2: Soundbar mit drahtlosem Subwoofer von Polk Audio

Polk Audio bringt mit der Signa S2 eine neue TV-Soundbar mit einem zusätzlichem, drahtlosen Subwoofer auf den Markt. Dieses Modell unterstützt auch HDMI ARC und kostet im Handel 249 Euro.

Der nordamerikanische Hersteller Polk Audio hofft mit der neuen Signa S2 auch in Europa neue Kunden zu gewinnen. Das spiegelt sich auch im verhältnismäßig günstigen Preis der Soundbar wider. Zudem hebt Polk Audio hervor, dass die Soundbar über einen Decoder für Dolby Digital 5.1 verfügt und dank Voice-Adjust-Technik den Klang besonders für Dialoge in Filmen anpassen kann. Das ist für Bewohner von Mietwohnungen sinnig, wenn sie abends bei einem Actionfilm nicht die Nachbarn wachrütteln wollen.

Polk Audio liefert die neue Soundbar Signa 2 direkt mit einem HDMI- sowie einem optischen Kabel aus. Als Schnittstelle ist aber zusätzlich auch noch Bluetooth vorhanden. Dadurch lassen sich dann natürlich an der Soundbar auch Inhalte von einem Smartphone, Tablet, Notebook oder anderweitigen, kompatiblen Geräten wiedergeben. Im Handel wird die Polk Audio Signa S2 Soundbar ab Ende Oktober zum genannten Preis von 249 Euro zu haben sein.

Polk Audio hebt die Technik Voice Adjust hervor

Vor allem geht Polk Audio im Bezug auf die Signa S2 auf Voice Adjust ein: Dabei handelt es sich im Grunde um nichts weiter als einen speziellen Equalizer, der die Stimmen in Filmen, Videospielen sowie bei Sport- und Musik-Übertragungen besonders hervorhebt. Auch HDMI Audio Return Channel (ARC) ist aber natürlich ein nettes Feature für diese Einstiegs-Soundbar. Wer möchte, steuert die Soundbar auch direkt über die Remote des jeweiligen Fernsehers. Dafür ist die Voraussetzung eine HDMI-ARC-Verbindung sowie aktives CEC am TV.

Polk Audio Signa S2 Ports
Polk Audio Signa S2: Die Anschlüsse

Weil die Signa S2 nur 5,5 cm hoch ist, lässt sie sich gut direkt unter vielen Fernsehern platzieren ohne aufzufallen. Voreingestellte Equalizer-Modi für „Filme“, „Musik“ und „Nacht“ sind ebenfalls auswählbar. Dabei ist die Soundbar auch für die Wandmontage geeignet. Der im Lieferumfang enthaltene kabellose Subwoofer kann überall im Raum platziert werden. Schenkt man dem Hersteller Glauben, so liefere er „einen massiven, fühlbar tiefen Bass„.

Polk Audio Signa S2
Polk Audio Signa S2 mit Subwoofer

Dabei ist die Signa S2 das Nachfolgemodell der Signa S1. Letztere stellt bei Polk Audio die bestverkaufte Soundbar der letzten 12 Monate dar. Teile der Signa Serie sind auch noch leistungsfähigere Soundbars für große Räume. Andere Modelle implementieren etwa auch direkt den Google Assistant oder Amazon Alexa zur Sprachsteuerung. So sind als hochpreisigere Alternativen etwa noch die CommandBar, MagniFi Mini, MagniFi MAX, und MagniFi MAX SR zu nennen.

Mehr „Unterhaltung“: Update versorgt Panasonic TVs mit Alexa & Google Assistant

Panasonics Smart-TVs (ab FXW654 Serie) können bald auf die Sprachassistenten Amazon Alexa & Google Assistant zurückgreifen. Das große Firmware-Update ist ab dem 30. Oktober kostenlos verfügbar. 

Das Smart Home ist seit Jahren ein Trend Thema. Einen großen Einfluss auf das „Zuhause der Zukunft“ haben dabei Sprachassistenten. Um den Trend gerecht zu werden, bereitet Panasonic seine 4K Smart TVs ab der FXW654-Serie via Firmware-Update für Amazon Alexa und Google Assistant vor. Erste Erfahrungen auf dem Gebiet der „intelligenten Gesprächspartner“ sammelte Panasonic bereits mit seinem Smart-Speaker SC-GA10. Dieser ihm konnte man sich aber lange nur in Englisch mit dem Google Assistant unterhalten. Mit der deutschen Sprachversion des Google Assistant und abgeschlossenen Tests mit Amazon Alexa, ist es nun an der Zeit die beliebten TV-Geräte von Panasonic „zum Reden zu bringen“. Ab dem 30. Oktober 2018 steht das große Firmware-Update kostenlos zur Verfügung. Über die automatische Update-Funktion werden die Features „Over-The-Air“ eingespielt und stehen dem Nutzer sofort zur Verfügung – falls gewünscht.

Smart-Speaker ist Voraussetzung

Mit der Unterstützung für Sprachassistenten lassen sich nur nur die Funktionen der Smart TVs, sondern auch Geräte von Drittanbietern steuern. So könnte man in einem Szenario den Fernseher in den Kino-Modus wechseln lassen, während smarte Leuchtmitte langsam für den Heimkino-Abend dimmen. Damit man den Komfort des „Smart Homes“ auch genießen kann, benötigt man sozusagen eine „Zentrale“ wie den Panasonic SC-GA10 oder Amazons Echo-Lautsprecher, die die Befehle über integrierte Mikrofone entgegennehmen können.

Neben den 600er Einsteiger-Serien lassen zukünftig auch die FXW724, FXW754, FXW784 un die FXW785-Modelle mit sich reden. Natürlich unterstützen auch die neuen OLED-Fernseher FWZ804 und FWZ954 den Google Assistant und Amazon Alexa!

Philips OLED+ 903 zieht im Blindtest an Mitbewerber vorbei

Philips darf sich über einen weiteren Ritterschlag für seinen OLED+ 903 4K Fernseher mit Ambilight freuen. In einem „Blindtest“ wählte die Leserjury des video-Magazins das Modell im direkten Vergleich zum besten OLED-TV. 

Leser und Leserinnen des video-Magazins fanden sich in der BMW-Welt in München zusammen um in einen sogenannten „Shootout“ den besten OLED-TV des Jahres zu wählen. Ein ähnliches Event gab es bereits im November 2017 in London, an dem der Philips POS9002 als Sieger hervorging. Jetzt macht es ihm sein „Nachfolger“ gleich. Ausgestattet mit der „zweiten Generation“ des P5 Prozessor mit „Perfect Natural Reality“ (HDR-Upscaling) konnte er sich gegen die Konkurrenz-Geräte Sony AF9, Panasonic FZW804 und LG C8 durchsetzen – alle mit 65 Zoll. Die Fernseher wurden laut Angaben von Philips vom Team des video-Magazins professionell kalibriert mit deaktivierten Bildverbesserungs-Algorithmen um die grundlegende Bildqualität besser beurteilen zu können.

Bereit für den Blindtest: Die kalibrierten OLED-TVs Philips OLED+ 903, Panasonic FZW803, LG C8 und Sony AF9 || Bildquelle: © WEKA MEDIA PUBLISHING
Bereit für den Blindtest: Die kalibrierten OLED-TVs Philips OLED+ 903, Panasonic FZW803, LG C8 und Sony AF9 || Bildquelle: © WEKA MEDIA PUBLISHING

33 Prozent für Philips OLED+ 903

Insgesamt 35 Leser- und Leserinnen fanden sich zu diesem Event zusammen und mussten in einem Blindtest die Bildqualität der vier OLED-TVs bewerten. Dafür wurden die Geräte auf gleicher Höhe aufgestellt, Rahmen und Standfüße waren versteckt. Beim Umschalten wurden die Bildschirme abgedeckt damit das Menü keinen Hinweis auf das Modell oder Hersteller geben konnte. Zugespielt wurden elf Videos von einem Media-PC und einer Xbox One X – jeweils zwei Mal. Neben regulären HD- & 4K-Inhalten wurde auch Material im HDR-Format gezeigt. Das Ergebnis im ersten Durchlauf deutete bereits auf einen Sieg des OLED+ 903 hin. Mit 33 Prozent der Stimmen, vor Panasonic mit 23 Prozent sowie 22 Prozent „ohne Präferenz“. Der LG C8 und Sony AF9 teilten sich die restlichen 22 Prozent auf.

Für den zweiten Durchgang wurden die Bildmodi Vidid / Dynamisch / Lebendig aktiviert. Somit war sichergestellt, dass die bildverbessernden Algorithmen aktiv waren. Auch im zweiten Durchgang wurden die Videos jeweils zwei mal gezeigt. Jetzt entschieden sich sogar zwei Drittel der Leserjury für den Philips OLED+ 903, gefolgt vom Panasonic FZW804 mit 18 Prozent.

Danny Tack, Philips TV Director Product Strategy & Planning zum Ergebnis: „Während sich unsere Wettbewerber auf einzelne Elemente der Bildqualität konzentrieren, suchen wir nach Möglichkeiten, in allen Bereichen stark zu sein. Damit erzielen wir ein balanciertes, rundum gutes Bild, das die Zuschauer bevorzugen. Hinzu kommt unser neuestes Merkmal der P5 Engine. Perfect Natural Reality optimiert Bilder hervorragend und zeigt SDR-Quellen in HDR-Qualität.“

Kalibrierte die OLED-TVs: Roland Seibt vom video-Magazin || Bildquelle: © WEKA MEDIA PUBLISHING
Kalibrierte die OLED-TVs: Roland Seibt vom video-Magazin || Bildquelle: © WEKA MEDIA PUBLISHING

Der Bildprozessor macht den Unterschied

Es ist immer sehr schwer, die Qualität eines „Blindtests“ zu bewerten, vor allem wenn man nicht selbst teilgenommen hat. Wir glauben jedoch, dass sich Philips und das video-Magazin hier sicherlich nichts zu Schulden kommen lassen. Die Bilder zeigen auch, dass man sich für das Event richtig Mühe gegeben hat. Wir hatten ebenfalls bereits die Möglichkeit die neue OLED+ 903-Serie ausführlich unter die Lupe zu nehmen und in puncto Bildqualität muss sich das Gerät sicherlich nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Federführend ist natürlich die P5 Engine mit Perfect Natural Reality, die von Danny Tack (Philips TV Director) mittels jahrelanger Expertise und Liebe zur Bildqualität entwickelt wurde. Da alle Geräte mehr oder wenige die gleichen OLED-Panels (von LG Display) nutzen, kommt es letztendlich nur auf den Bildprozessor an und wie dieser die Bildinhalte interpretiert.

Reges Interesse. 35 Leser und Leserinnen fanden sich in der BMW Welt in München zum OLED-Shootout zusammen und bildeten die Jury || Bildquelle: © WEKA MEDIA PUBLISHING
Reges Interesse. 35 Leser und Leserinnen fanden sich in der BMW Welt in München zum OLED-Shootout zusammen und bildeten die Jury || Bildquelle: © WEKA MEDIA PUBLISHING

Alleinstellungsmerkmale ausgeblendet

Es ist auch gut möglich, dass das Ergebnis mit allen aktivierten Features der OLED-TVs anders ausgesehen hätte. Philips hatte mit Ambilight und seinem Soundsystem von Bower & Wilkins noch zwei Asse im Ärmel.Vielleicht wäre Sony mit der Acoustic Surface-Technologie des AF9 (Das Display wird in Schwingungen versetzt und dient als Lautsprecher) an der Konkurrenz vorbeigezogen. Sicherlich wäre auch die gute „Out-of-the-Box“-Kalibrierung des Panasonic FZW804 ein paar Punkte wert gewesen. Und nicht zu vergessen das Dolby Vision Feature und die gute Bedienbarkeit des webOS 4.0 Betriebssystems des LG C8. Übrigens: Als die Jury gefragt wurde ob ihnen die kalibrierte Einstellung oder der Vivid-Modus besser gefalle, gab es ein Unentschieden mit einer Enthaltung – also wirklich Geschmackssache.

An diesem Punkt können wir Philips nur zu einem gelungenen Produkt gratulieren. Man sieht das TPVision bei seinem OLED+ 903 viel Wert auf ein hochwertiges Design, eine gute Bildwiedergabe und innovative Sound-Konzepte legt.

Preisvergleich Philips OLED+ 903: