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LG 2019 OLED TV Z9 (8K), W9, E9 und C9 mit HDMI 2.1 angekündigt!

LG Electronics gibt bereits vor dem Start der CES einen Einblick in sein 2019 OLED TV-Lineup. Der neue 8K OLED Z9 sowie die Nachfolge-Modelle W9, E9 und C9 sind alle mit einer HDMI 2.1 Schnittstelle ausgestattet!

Update II: Wie LG Electronics gegenüber flatpanelshd.com bestätigt hat, werden alle HDMI-Anschlüsse in der neuen Version 2.1 vorliegen und die vollen 48 Gbps Bandbreite bereitstellen!

Update: Es ist ein erstes Bild (nachfolgend) des kompletten 2019 OLED TV Lineup aufgetaucht. Es gibt zudem Informationen zu den verfügbaren Größen. Der Z9 8K OLED ist demnach nur in 88 Zoll erhältlich. Der W9 ist wie gewohnt in 65 und 77 Zoll, Der E9 in 55 und 65 Zoll und der C9 in 55, 65 und 77 Zoll verfügbar. Wie wir erfahren haben, soll es auch in diesem Jahr einen Einstiegs-OLED (B9) geben. Auch das „schwebende Design“ des G8 aus 2018 wird wohl nicht mehr fortgeführt. Die neuen OLEDs sind auch WiSA-kompatibel. Erlauben somit die kabellose Übertragung von unkomprimierten Audiosinhalten.

Originalbeitrag: LG nennt mit dem Z9, W9, E9 und C9 bereits seine 2019 OLED TVs beim Namen, die mit dem a9 Gen 2 Prozessor ausgestattet werden. Ein G9 Modell scheint es in diesem Jahr nicht zu geben, dafür mit dem Z9 OLED TV einen 88 Zoll OLED TV mit über 33 Millionen Pixeln! LG spricht auch von einer Integration von HDMI 2.1 Anschlüssen in den neuen 2019 OLED TVs und NanoCell TVs mit ThinQ AI. Ob nur eine oder mehrere Schnittstellen mit der neuen HDMI 2.1 Version ausgestattet sind ist bislang nicht kommuniziert. Zum aktuellen Zeitpunkt wäre eine Schnittstelle mehr als ausreichend. HDMI 2.1 erlaubt die Wiedergabe von HFR-Video (4K/120p) und 8K-Quellen mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde. Auch neue Features wie enhanced Audio Return Channel (eARC), Variable Refresh Rate (VRR) und Audo Low Latency Mode (ALLM) werden damit ermöglicht.

Alpha 9 Gen 2 Prozessor verbessert Bild & Ton

In der Pressemitteilung wird vor allem der neue Alpha 9 Gen 2 Prozessor hervorgehoben. Dieser kommt jedoch nur in LGs Flaggschiff-Modellen zum Einsatz. Bereits im vergangenen Jahr gab es eine offizielle Mitteilung zum neuen Prozessor. LG kombiniert seine ThinkQ AI Plattform mit dem neuen intelligenten Prozessor um um ein neues Level an Bild- und Audioqualität zu erreichen. Die künstliche Intelligenz soll in der Lage sein über die Zeit zu lernen um so immer bessere Ergebnisse abliefern zu können. Dabei erkennt der Prozessor nicht nur den Inhalt über die Signalquelle, die TV-Modelle passen zudem die Tone Mapping-Kurve an die Umgebungsbeleuchtung an. Die integrierten Ambient Light-Sensoren messen durchgehend die Umgebungshelligkeit für eine bestmögliche Bilddarstellung. Vor allem HDR-Inhalte sollen so detailreich und realistisch dargestellt werden können, auch in hellen Räumlichkeiten. Das funktioniert natürlich auch mit Dolby Vision HDR Inhalten.

Der W9 (Wallpaper) OLED TV kommt im gewohnten Design mit separierter Soundbase!
Der W9 (Wallpaper) OLED TV kommt im gewohnten Design mit separierter Soundbase!

Der intelligente Algorithmus der a9 Gen 2 Prozessoren verbessert zudem die Audioqualität der dargestellten Inhalte. Stereo-Sound soll so zu einem überzeugenden, virtuellen 5.1 Sounderlebnis umgewandelt werden. Dialoge und die Stimme von Kommentatoren werden hervorgehoben, damit diese immer gut verständlich sind. Die Soundeinstellungen können zudem auf die eigenen Räumlichkeiten angepasst werden um das bestmögliche Klangerlebnis zu erreichen. LGs OLED TVs unterstützen auch weiterhin Dolby Atmos. Sollten Videostreams mit dem 3D-Soundformat ausgestattet sein, lässt sich dieses in Zukunft ganz einfach mit eARC via HDMI 2.1 an eine Soundanlage übertragen.

webOS 4.5 mit „AI Preview“

LG 2019 TV-Modelle werden mit dem neuen webOS 4.5 Betriebssystem ausgeliefert. Rein visuell dürften die verkleinerten App-Karten im Launchbar auffallen. Wenn die App-Auswahl aufgerufen wird, ragen die Apps somit nicht mehr so weit ins Bild. Der „eingesparte“ Platz kommt der neuen „AI Preview“ zu gute. Fährt man über eine unterstützte App, werden zuletzt abgespielte und empfohlene Inhalte über dem Launch-Bar präsentiert. Das funktioniert zum Start nur mit Netflix, soll aber bald mit zusätzlichen Content-Apps funktionieren.

Die erste Abbildung aller 2019 OLED TVs. Von Links: W9, E9, C9 und Z9 (8K)
Die erste Abbildung aller 2019 OLED TVs. Von Links: W9, E9, C9 und Z9 (8K)

Die Sprachassistenten Google Assistant und Amazon Alexa werden noch prominenter in das Betriebssystem eingebunden. Damit lassen sich noch mehr Anfragen direkt an den Fernseher stellen. Mit „AI Recommendation“ liefert LG zudem einen „Empfehlungs-Service“ für in den OLED TVs hinterlegten Features.

Preis & Verfügbarkeit

Ab dem Frühjahr 2019 werden die „Brot und Butter“-Modelle C9, E9 und W9 in den Handel gelangen. Der Z9 8K OLED sowie der B9 Einsteiger-TV sollen „im laufe des Jahres“ erscheinen. Wir vermuten, dass sich der Release auf Spätsommer/Herbst 2019 schieben könnte. Preise sind bislang nicht kommuniziert worden.

Folgt uns auf der CES 2019

In der Pressemitteilung werden auch die ersten neuen NanoCell TVs für das Jahr 2019 genannt. Diese haben wir für euch in einen eigenen Beitrag aufgenommen. André und Fabio sind auf dem Messefloor der CES 2019 unterwegs und werden euch bald mit Hands-On-Berichten der neuen Modelle versorgen! Wir berichten direkt von der CES 2019 und ihr könnt uns natürlich auf Twitter, Facebook und Youtube folgen. Mit unserem kostenlosen Newsletter bekommt ihr die wichtigsten Nachrichten unkompliziert per Email zugesandt!

Fraunhofer Institut zeigt MPEG-H 3D-Soundbar auf der CES 2019

Das Fraunhofer IIS wird auf der CES 2019 einen Soundbar präsentieren, der den vom Institut mitentwickelten 3D-Audiostandard MPEG-H unterstützt. Doch was war MPEG-H nochmal?

3D-Sound in Filmen & Serien ist nichts neues. Wer über ein entsprechendes Audio-Setup verfügt kann sich den immersiven Klang von Dolby Atmos, DTS:X oder Auro 3D voll hingeben. Jedoch beschränkt sich die Unterstützung auf physische Medien (Blu-ray und 4K Blu-ray) sowie Streamingdienste wie Netflix oder Prime Video. Wäre es nicht ebenso interessant, wenn wir Filme im Fernsehen mit 3D-Klang präsentiert bekämen? Das Zauberwort die dies ermöglicht heißt „MPEG-H“. Dabei handelt es sich um ein Audio-System, dass beim neuen terrestrischen UHD-Fernsehen zum Einsatz kommt. Auf dem CES-Messestand des Fraunhofer IIS soll nun der erste kommerziell verfügbare 3D-Soundbar mit eben dieser Technologie vorgestellt werden.

Personalisierbares Audio-Erlebnis

MPEG-H erlaubt ein Surround-Sound-Erlebnis mit 7.1.2 oder 5.1.4 Kanal-Setup. Das immersive Klangerlebnis ist somit nicht mehr auf Streams und physische Medien beschränkt. Zudem kann der Zuschauer sein Seh- und Hörerlebnis personalisieren und anpassen. Man könnte z.B. zwischen verschiedenen Tonspuren wechseln oder die Lautstärke der Diagloge oder Kommentatoren unabhängig von den anderen Tonspuren anpassen.

3D-Upmixer „upHear“

Doch damit nicht genug. Das Unternehmen möchte immer die bestmögliche Nutzererfahrung bereitstellen, egal um was für eine Audioquelle es sich handelt. Dafür wurde eine Art „Upmixer“ mit der Bezeichnung „upHear Immersive Audio Virtualizer“ entwickelt. Surround- und Stereo-Audioinhalte werden so für ein 3D-Sound-Setup optimiert. Diese Technologie wird ebenfalls vom Soundbar unterstützt.

CES 2019 News

Mehr interessante News rund um die CES 2019 findet ihr in unserem Special sowie auf unseren Facebook und Twitter-Kanälen. Über unseren kostenlosen Newsletter bekommt ihr die wichtigsten Meldungen des Tages (oder Woche) direkt in euer Email-Postfach!

Samsung patentiert Fernseher mit aufrollbarem Display

Samsung hat ein Patent für ein neues TV-Konzept eingereicht. Der Fernseher soll ein aufrollbares Display besitzen, dass auf Wunsch komplett in dem dafür konzipierten Chassis verschwindet.

Kurz nachdem LG Pläne für einen ersten aufrollbaren OLED-TV bestätigt hat, taucht ein ähnliches Konzept von Mitbewerber Samsung auf. LG Electronics zeigte bereits einen Prototypen auf der CES 2018 und nochmals auf der IFA 2018. Das flexible OLED-Display erhebt sich vertikal aus dem Chassis und erinnert dabei an eine Projektoren-Leinwand. Das TV-Patent von Samsung, dass im United States Patent and Trademark Office (USPTO) eingereicht wurde, ist etwas anders konzipiert. Das Display wird wie bei einer Schriftrolle horizontal ausgerollt. Scharniere die über- und unterhalb des Displays angebracht sind, dienen als Schienen für die Vorrichtung und bilden im „eingehakten“ Zustand den Rahmen des Displays. Komplett eingerollt, bekommt der Nutzer nur eine schlanke Säule, anstatt eines schwarzen Displays zu Gesicht.

Der Fernseher lässt sich vertikal aufrollen. Das Display verschwindet somit komplett im Chassis.
Der Fernseher lässt sich vertikal aufrollen. Das Display verschwindet somit komplett im Chassis.

Flexible QD-OLED Displays?

Die erste Frage die wir uns stellen ist natürlich, was für eine Display-Technologie kommt bei so einem Aufbau zum Einsatz. Die Produktion von OLED-Displays hatte Samsung bereits 2014 eingestellt. Die bei Samsung im Einsatz befindlichen TV-Displays basieren alle auf der LCD-Technik, egal ob es sich um SUHD, QLED oder Premium UHD TVs handelt. Eine so hohe Flexibilität weisen die LCD-Displays nicht auf. Somit müsste eine neue Technologie her. Dabei könnte es sich um die kürzlich bestätigten QD-OLED-Displays handeln. Blaue OLED-Dioden werden dafür mit Quantum Dot-Materialien kombiniert und somit die Vorteile von LCD, Quantum Dot und OLED vereint.

Noch kein Prototyp in Sicht

Im eingerollten Zustand ist das Gerät zudem weitaus Kompakter als ein normaler Fernseher. Der Transport und der Aufbau ist somit noch einfacher zu bewerkstelligen. Wir gehen davon aus, dass in den Chassis-Komponenten auch Platz für Lautsprecher sind. Wenn das Display komplett eingerollt ist, könnte das Gerät so z.B. als Standlautsprecher eingesetzt werden. Wir schätzen, dass Samsung noch etwas entfernt von einem funktionsfähigen Prototypen ist, lassen uns aber auch gerne zur CES 2019 überraschen.  Womöglich hat Samsung das Patent auch nur schnellstmöglich eingereicht um etwaige Ansprüche gegenüber LG Electronics geltend zu machen. Wir werden weiterhin genau beobachten, ob flexible Displays wirklich eine Zukunft haben, oder genauso schnell wieder verschwinden wie gebogene (curved) Displays.

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Oppo: Zwei UHD-Player erhalten dank Beta-Firmware Unterstützung für HDR10+

Oppo bietet für zwei Ultra HD Blu-ray Player eine neue Beta-Firmware an. Jene implementiert an den beiden Modellen  UDP-203 und UDP-205 nun Unterstützung für HDR10+. Der Download der neuen Firmware ist über die Website des Herstellers möglich.

Update 12-03-2019: Die offizielle Firmware UDP20XEU-65-0131 ist bereits zum Download auf USB-Stick verfügbar. Das Update kann auch über die Aktualisierungs-Funktion des Players installiert werden.

Originalbeitrag: Da es sich um eine Beta-Firmware handelt, erfolgt die Installation und Nutzung natürlich unter einer gewissen Risikobereitschaft. Denn wie es Vorabversionen so an sich haben, können eben noch Fehler enthalten sein. Außerdem ist nach der Installation keine Rückkehr mehr zu älteren Stable- oder Beta-Firmwares möglich.

Die neue Firmware steht für die europäischen Versionen der beiden Player UDP-203 und UDP-205 zur Verfügung. Auch wenn die Rückkehr zu älteren Firmwares ausgeschlossen ist, so solle es laut Oppo keine Probleme geben von der Beta zu neueren Versionen zu wechseln. Auf die Waage bringt die neue Firmware als ZIP-Datei rund 131 MByte. Wichtig: Nach der Installation ist ein Werksreset notwendig! Sonst funktioniert der Player nicht mehr korrekt.

Die neue Firmware ist als „UDP20XEU-64-1221B“ betitelt. Wer noch die Firmware 42-0329 oder sogar eine ältere Version nutzt, sollte laut Oppo vor der Installation erst ein Upgrade auf die Variante UDP20XEU-45-0605 vornehmen. Erst danach sei der Umstieg auf die neue Beta-Firmware mit HDR10+ problemlos möglich.

Oppo hat das weitere Geschäft mit UHD Blu-ray Playern aufgegeben

Oppo hat die Entwicklung und den Vertrieb neuer Ultra HD Blu-ray Player bereits eingestellt. Seine bisherigen Modelle, eben die UDP-203 und UDP-205, versorgt man aber weiterhin mit Updates. So wurde auch die Aktualisierung mit HDR10+ seitens Oppo bereits Anfang Dezember in Aussicht gestellt.

Oppo gibt seine UHD Blu-ray Player noch nicht auf

Wer sich nun keine Beta-Firmware auf seinen teuren Player hieven möchte, der sollte einfach noch etwas abwarten. Früher oder später wird der Hersteller auch die finale Version der neuen Software verteilen. Wer also nicht extrem heiß auf HDR10+ an seinem Oppo UDP-203 bzw. UDP-205 ist, der wartet einfach etwas ab. Um das Feature zu nutzen, ist ohnehin natürlich auch ein entsprechender Fernseher notwendig.

Samsung Neon: Künstliche Intelligenz feiert auf der CES 2020 Premiere (UPDATE)

Aktuell bereiten sich die Hersteller bereits auf die CES 2020 in Las Vegas im Januar vor. Samsung ist besonders eifrig dabei und orakelt bereits zu einer künstlichen Intelligenz namens „Neon“.

Update I: Samsung hat sich neue Wortmarken für seine Neon-KI schützen lassen. Die Begriffe „NEON.LIFE“ und „NEON ARTIFICIAL HUMAN“ deuten ganz deutlich in Richtung künstliche Intelligenz. Etwas „spooky“ sind die Begriffe auf jeden Fall. Bekommen wir von Samsung eine künstliche, menschenähnliche Begleitperson vorgesetzt? Im Rahmen der CES erfahren wir mehr!

Originalbeitrag: Doch um was soll es sich bei Neon handeln? Wir alle kennen ja bereits Bixby, den digitalen Assistenten von Samsung, welchen man auch für die Smart-Home-Steuerung und andere Funktionen an seinen TVs einspannt. Neon soll Bixby aber offenbar nicht ersetzen, sondern in eine andere Kerbe hauen. Der Twitter-Kanal zu Neon besteht erst seit Mitte Dezember und scheint aus einem Science-Fiction-Roman entsprungen zu sein. Dort spricht man nämlich vollmundig von einem künstlichen Menschen.

Dabei deuten die Südkoreaner lediglich an, dass Neon mehrere Sprachen unterstützen werde. Für welche Produkte Neon gedacht ist und was die KI am Ende in der Praxis kann, ist aber noch völlig offen. Auf der offiziellen Website läuft bereits ein Countdown. Entwickelt wurde Neon, so viel wissen wir, von den Samsung Technology & Advanced Research Labs (STAR Labs).

Samsung Neon - KI
Die KI Samsung Neon wird mit Menschen verglichen

Ob Samsung Neon auch für neue Fernsehgeräte einsetzen könnte? Die Vermutung liegt nahe, will das Unternehmen die künstliche Intelligenz doch schließlich auf der CES 2020 vorstellen und nicht auf dem im Februar folgenden Mobile World Congress. Vielleicht will man ja in Zukunft mit Bixby bei mobilen Endgeräten arbeiten und Neon als „Kollegen“ im Heimkino etablieren?

Samsung schweigt und genießt zu Neon

Aktuell trommelt Samsung jedenfalls eifrig für Neon, aber am Ende lässt sich nur schwer sagen, ob der Rummel und die kryptischen Andeutungen gerechtfertigt sind. Auch im Bezug auf Bixby nahm man anfangs den Mund sehr voll – letzten Endes kann der hauseigene Assistent aber nicht mit verbreiteteren Lösungen wie dem Google Assistant oder Amazon Alexa mithalten.

Schenkt man Samsung Glauben, dann wird Neon eine hoch entwickelte KI sein, die laut den Andeutungen auch zu anspruchsvollen Aufgaben und sozialen Interaktionen in der Lage sein könnte. Wir sind gespannt und behalten Neon im Auge.

Kodi v18 Leia RC4 ist bereits verfügbar

Kodi v18 Leia nähert sich der Fertigstellung. Mittlerweile ist der vierte Veröffentlichungskandidat an den Start gegangen. Die finale Version der Multimedia-Schaltzentrale erscheine laut den Entwicklern aber definitiv erst Anfang 2019.

Erst Mitte Dezember hatte man den dritten Release Candidate (RC)ins Rennen geschickt. Nun hat man kurz vor der Jahreswende noch den RC4 veröffentlicht. Erneut konzentriert man sich beim Entwicklerteam auf Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen. Wann nun die finale Version von Kodi v18 Leia erscheinen könnte, ist noch offen. Die Entwickler erklären, dass jenes natürlich von den Rückmeldungen zum RC4 abhänge.

Man sei aber guter Dinge, dass die fertige Variante der Multimedia-Software Anfang 2018 für alle freigegeben werden sollte. Zunächst gibt es nun eben den vierten Release Candidate, der hier herunterladbar ist. Nach Auswahl des Betriebssystems der Wahl, die Bandbreite reicht von Android über Linux bis hin zu Windows, muss lediglich der Reiter „Pre Release“ angewählt werden. Dort steht dann Kodi v18 Leia als RC4 stramm.

Es ist zu bedenken, dass auch diese Vorabversion noch Fehler aufweisen kann. Es empfiehlt sich demnach vorher die Dateien zu sichern. In dem offiziellen Blog-Beitrag weist man seitens des Kodi-Teams folgende Anpassungen aus:

Changes in RC4 (and RC3)

  • Update documentation regarding Python and Skin develoment: Kodi Doxygen
  • Fix crash on certain music files that contain ID3v2 UFID frame
  • Do not list non-repo add-ons as „unavailable“ in info dialog (the by default included ones)
  • Fix some interface info labels regarding music
  • Fix none responsive when minimising on Mac OSX
  • Fix path for looking up external subtitles
  • Replace vc140 redis with vc141 which fixes crashes on Windows (user should at least install this once)
  • Windows DXVA – fixed color values
  • Fix GUI Notifications rendering
  • Fix watched items in plugins (contains database upgrade)
  • Fix crashes by pressing ‚x‘ to stop DVD .iso image when „Player Process Info“ is displayed
  • Screenshot: simplify logic and bail out if no folder is set
  • Android: remove mpeg4 HD restriction / use dts for unknown pts for mpeg4 (there might be some playback regressions that will be fixed along the way)
  • Change resolution (if required) on application starts (fixes XBXO resolution issues)
  • Android: Reset calibrations if GUI limit changes
  • Android: fix subtitle position problems
  • Fix resolution whitelist issues on Windows
  • Extend option to hide spoilers like text or images from the library view
  • Add support for new iOS devices

Wer einen noch umfangreicheren Überblick über alle Veränderungen wünscht, kann sich auch im offiziellen Kodi-Wiki umsehen. Nun heißt es gespannt darauf sein, wann die finale Version endlich mit einem Termin versehen wird.

Samsung plant OLED-Smartphones mit innovativen Lautsprechern (CES 2019)

Samsung soll für seine High-End-Smartphones des Jahres 2019 ein paar Asse im Ärmel haben. Keine Überraschung ist, dass der südkoreanische Hersteller weiterhin auf OLED-Bildschirme setzen will. Letztere sollen aber dank spezieller Techniken auch die Lautsprecher überflüssig machen.

Die Idee dahinter ist keineswegs neu: Es sind 2018 bereits Smartphones wie das Vivo Nex erschienen, welche ähnliche Techniken implementieren. So nutzt man piezoelektrische Lautsprecher, die deswegen quasi den Bildschirm statt eines separaten Lautsprechers beanspruchen. Deswegen ist es auch gleichgültig, an welche Stelle man beim Telefonieren sein Ohr legt. Jedoch bleibt im Gegenzug die Klangqualität derartiger Lösungen aktuell hinter traditionellen Lautsprechern zurück.

Ähnlich wie Vivo für sein Nex soll nun eben auch Samsung derartige Technologien für kommende High-End-Smartphones verwenden. Denkbar wäre angeblich sogar eine Verwendung in Fernsehern. Allerdings erscheint dieses Gerücht angesichts der voraussichtlich schlechteren Klangqualität weit hergeholt. Dann müsste Samsung zunächst jene Probleme in den Griff bekommen. Bei Telefonaten kann man sicher gewisse Abstriche beim Klang hinnehmen, bei der Wiedergabe des Fernsehtons wäre das aber eher ein Ärgernis für die meisten Anwender.

Der große Pluspunkt der piezoelektrischen Lautsprecher liegt eben darin, dass keine traditionellen Lautsprecheraussparungen mehr notwendig sind. Das Prinzip funktioniert auch über Schwingungen der menschlichen Knochen, man muss dabei also per se das Gerät berühren. Deswegen klingen die Gerüchte im Hinblick auf Fernseher ohnehin sehr fragwürdig. Dann müsste Samsung eher eine völlig andere Technik einspannen.

Samsung soll die Technik „Sound on Display“ taufen

Samsung selbst enthält sich aktuell zu den Meldungen freilich eines Kommentares. Man munkelt das Unternehmen werde das Feature unter dem Namen „Sound on Display“ vermarkten. LG arbeitet auch im TV-Bereich mit derartigen Techniken, die sich aber von denjenigen in mobilen Endgeräten eben durchaus unterscheiden. Bei LG nennt sich das Spielchen „Crystal Sound TV“. Jene OLED-Fernseher erzeugen den Ton ebenfalls über Vibrationen, statt über traditionelle Lautsprecher. Allerdings hat das leider den Nebeneffekt, dass auch dort Kompromisse notwendig sind. Etwa ist der Bass jener Fernseher bekanntermaßen äußerst schwach.

Man wird sehen, ob Samsung jene Problematiken umgehen konnte oder zunächst Sound on Display ohnehin nur an Smartphones statt an Fernsehern einsetzt. Vielleicht erfahren wir dazu bereits auf der CES 2019 in Las Vegas mehr.

Neue Philips „Screeneo S“ Projektoren: Heimkino in 720p, 1080p & 4K HDR

Philips stellt seine neuen Heimkino-Beamer der „Screeneo S“-Serie auf der CES 2019 vor. Die Kurzdistanz-Projektoren S2, S4 und S6 bieten eine „All-in-One“-Lösung für Filme & Serien in 720p, 1080p und 4K HDR. 

Die Philips Screeneo Projektoren freuen sich laut Angaben des Herstellers großer Beliebtheit. Der Full-HD Heimkino-Projektor HDP2510/EU verkaufte sich wohl so gut, dass gleich drei neue Modelle auf der CES 2019 vorgestellt werden. Diese sind Teil der neuen „Screeneo S“-Serie und heißen S2, S4 und S6. Die neuen Kurzdistanz-Projektoren sollen dem Nutzer mit seinem eleganten Design und leichten Materialien maximale Flexibilität erlauben. Aus einer Entfernung von 1.5-2 Meter projizieren die Screeneo S Beamer ein Bild von bis zu 120 Zoll (3 Meter) auf die Leinwand. Zu dem „All-in-One“-System, wie es Philips nennt, gehört auch ein integriertes Soundsystem für immersiven Klang.

Screeneo S2 HD-Projektor

Der kompakte Screeneo S2 liefert den Heimkino-Einstieg mit 720p und 600 Lumen
Der kompakte Screeneo S2 liefert den Heimkino-Einstieg mit 720p und 600 Lumen

Der Screeneo S2 liefert den Einstieg in die neue „S-Serie“. Der S2 liefert ein HD-Bild (720p) mit bis zu 600 Lumen Farbhelligkeit. Das schlanke Design sowie die einfachen Verbindungsmöglichkeiten (z.B. WiFi und Bluetooth) ermöglichen einen flexiblen Einsatz des Projektors. Bereits das kleinste Modell ist mit einem Kurzdistanz-Objektiv ausgestattet und kann ein Bild mit maximal 120 Zoll an die Wand werfen. Das integrierte Stereo-Soundsystem soll einen Surround-Klang mit tiefen Bässen abliefern. Die Einstellungen und Auswahl der Inhalte werden über das Android Betriebssystem vorgenommen.

Screeneo S4 Full-HD Projektor mit HDR

Der S4 bietet bereits Full HD Auflösung und unterstützt den erweiterten Dynamikumfang (HDR)
Der S4 bietet bereits Full HD Auflösung und unterstützt den erweiterten Dynamikumfang (HDR)

Der Philips Screeneo S4 ist ebenfalls mit Android, einem integrierten Stereo-Audiosystem, WiFi und Bluetooth ausgestattet. Das Modell ist jedoch etwas größer als der S2, bietet dafür ein Full-HD Bild (1080p) mit bis zu 1.400 Lumen Farbhelligkeit und Unterstützung für HDR-Inhalte. Philips spricht von einem idealen Begleiter für Heimkino und Gaming-Sessions. Womöglich kann das Modell sogar 60Hz Inhalte darstellen.

Screeneo S6 4K/HDR Projektor

Das High-End-Modell S6 ermöglicht eine 4K/HDR Darstellung mit bis zu 1.600 Lumen Farbhelligkeit
Das High-End-Modell S6 ermöglicht eine 4K/HDR Darstellung mit bis zu 1.600 Lumen Farbhelligkeit

Mit „unglaublichen“ 8.3 Millionen Bildpunkten liefert der Philips Screeneo S6 volle Ultra HD-Auflösung (3.840 x 2.160) mit einer maximalen Helligkeit von 1.600 Lumen. Inhalte mit erweitertem Dynamikumfang verarbeitet der S6 im HDR10 und HLG (Hybrid-Log Gamma) Format. Filme und Serien sollen damit „zum Leben erweckt“ und weitaus dynamischer und plastischer wirken. Ein leistungsstarker Bildprozessor soll den S6 zum ultimativen 4K Heimkino-Projektor machen.

Mehr Infos auf der CES 2019

Ausführliche Informationen soll es auf der CES 2019 im Rahmen der offiziellen Präsentation von Philips geben. Leider hielt sich der Hersteller mit technischen Details etwas zurück. So wissen wir noch nicht, ob Philips die DLP-Technologie mit Farbrad vom Vorgänger übernommen hat und ob eine Lichtquelle mit LED oder Lampe vorliegt. Auch die native Auflösung des S6 4K-Projektors gilt es zu klären. Preis und Verfügbarkeit werden wir hoffentlich im Rahmen der Messe erfahren.

Microsoft goes 4K: UHD-Webcam für Xbox One und Windows 10 geplant?

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Microsoft soll aktuell an einer neuen Webcam arbeiten. Das Gerät wäre am Ende wohl tauglich für die Verwendung an sowohl der Xbox One als auch an PCs mit Windows 10. Als Schmankerl soll die neue Kamera sogar eine 4K-Auflösung anlegen.

Bestätigt hat das Unternehmen aus Redmond die Entwicklung allerdings bisher nicht. So hat man mit Kamerasensoren an Konsolen ja eher negative Erfahrungen gesammelt. Denn ursprünglich gab es die Xbox One nur im Paket mit dem Sensor Kinect. Letzterer stieß aber weder bei Entwicklern noch bei Kunden auf viel Zuspruch. Entsprechend verkaufte Microsoft die Konsole rasch doch noch ohne den Sensor. Die Xbox One S und Xbox One X haben mittlerweile sogar den Anschluss für Kinect gestrichen.

Die Informationen zur neuen 4K-Kamera für die Xbox One und Windows 10 sollen aus zwei unterschiedlichen Quellen stammen und somit glaubwürdig sein. Erscheinen solle die neue Kamera angeblich im Verlauf des Jahres 2019. Unter Windows 10 soll die Kamera natürlich auch die Authentifizierung über Windows Hello ermöglichen. Auch an der Xbox One soll die Kamera wohl das automatische Einloggen über das Erkennen des Nutzers gewährleisten.

Schenkt man den Gerüchten Glauben, so funktioniere das Procedere auch mit mehreren Nutzern parallel, da die Gesichter korrekt erkannt werden. Zu den weiteren technischen Daten ist aktuell aber leider noch vieles offen. So ist zwar von einer 4K-Webcam die Rede, aber die weiteren Features sind noch unbekannt. Auch über das Design wissen wir aktuell entsprechend leider derzeit noch gar nichts.

Microsoft schweigt zur potentiellen 4K-Webcam

Wie bereits erwähnt, schweigt Microsoft selbst noch zur potentiellen 4K-Webcam. Möglich ist, dass die Kamera als Accessoire für den neuen Surface Hub 2 erscheinen könnte. Dort könnte die Cam via USB Typ-C verbunden werden. Es könnten sogar unterschiedliche Modelle auf den Markt kommen. So ist die Rede davon, dass eine Variante sich auf Geschäftskunden fokussieren könnte.

Zunächst heißt es abwarten. Ob Microsoft 2019 wirklich eine Webcam mit 4K-Unterstützung auf den Markt bringt, muss die Zeit zeigen. Möglicherweise plant das Unternehmen das potentielle Produkt aktuell auch nur und streicht es letzten Endes vor der Veröffentlichung. So ein Beispiel wäre leider nicht das erste seiner Art.

Neue UltraWide-Monitore von LG machen Lust auf Arbeit & Zocken (CES 2019)

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LG Electronics enthüllt seine neuen „ULTRA“-Monitore auf der CES 2019. Die Modelle 49WL95 und 38GL950G sind mit ihrem Seitenverhältnis von 32:9 und 21:9 perfekt für anspruchsvolle Büroarbeit und Gaming.

Das gebogene (curved) Display des 49WL95 UltraWide Monitor hat eine Diagonale von 49 Zoll (1.24 Meter) und ein Seitenverhältnis von 32:9. Die Auflösung beträgt 5.120 x 1.440 Bildpunkte und eine Pixeldichte von 108 PPI. Damit lassen sich z.B. fünf Dokumente oder Webseiten nebeneinander hochkant darstellen. Das Modell kann somit Multi-Screen-Setups sehr leicht ersetzen mit dem Vorteil, dass das Bild nicht durch einen Bildschirmrahmen unterbrochen wird. Der Einsatzort des 49WL95 sieht LG Electronics im Bereich Finanzen, IT, Design oder im Architekturbüro. Das IPS-Display soll nicht nur einen weiten Blickwinkel besitzen, auch eine farbtreue Darstellung (99% sRGB) wird eingehalten. Selbst HDR10 Inhalte können auf dem Arbeits-Monitor dargestellt werden. Wer möchte über den USB-C, 2x HDMI 2.0 und einen DisplayPort bis zu drei Quellen parallel auf dem Monitor darstellen.

Der LG 49L95C bietet massig Platz für Anwendungen
Der LG 49L95C bietet massig Platz für Anwendungen

Wie es sich für einen Arbeits-Monitor gehört, besitzt er nicht nur einen integrierten USB-Hub (USB 3.0) sondern auch die Möglichkeit das Display in der Höhe zu verstellen, zu neigen und zu drehen. Zwei integrierte 10-Watt Lautsprecher sind ausreichend für die Wiedergabe von Videos und die akustischen Signale der Programme.

38GL950G UltraGear-Gaming-Monitor

Genug gearbeitet? Dann könnte man vor dem LG 38GL950G UltraGear Gaming-Monitor so richtig abschalten. Voraussetzung ist natürlich ein Spiele-PC, der das 38 Zoll-Display mit 3.840 x 1.600 Bildpunkten und 144Hz befeuern kann. Auch beim 38GL950G setzt LG auf ein gebogenes Display. Das weite 21:9 Seitenverhältnis bringt bei einigen Spielen einen Vorteil. Für eine „ruckelfreie“ Darstellung ohne Screen-Tearing und Schlieren unterstützt der Monitor NVIDIAs G-SYNC Feature. Und damit die Spiele nicht nur detailreich, sondern auch farbenfroh wiedergegeben werden können, soll das Display ganze 98 Prozent des DCI-P3 Farbraumes darstellen können.

Das Design des 38GL950G verspricht "High End Gaming"
Das Design des 38GL950G verspricht „High End Gaming“

Angeschlossen wird der 38GL950G über einen HDMI 2.0 oder DisplayPort-Anschluss. Drei USB 3.0 Anschlüsse sind ebenfalls vorhanden. Für den optimalen Blick auf das Display, lässt sich der Monitor auch neigen und in der Höhe verstellen (110mm).

Beide Modelle werden auf dem Messestand von LG auf der CES 2019 ausführlich vorgeführt. Selbst wenn der PC-Gaming-Markt etwas ins stocken geraten ist, ist es schön zu sehen, dass hochwertige Technik immer noch eine Chance eingeräumt wird.

„Folgt uns“ auf der CES 2019

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