Philips (TP Vision) versorgt erste 2018er TVs mit dem dynamischen HDR10+ Format. Das Firmware-Update steht für die Premium LCD & OLED Fernseher ab der 8000er Serie zur Verfügung.
Lt. einer Meldung auf Toengels Blog wurde das HDR10+ Update bereits an erste Geräte aus dem aktuellen TV-Lineup verteilt. Die Firmware Version 105.1.2.6 kann über die Support-Seite von Philips, oder über die automatische Update-Funktion heruntergeladen werden. Bereits im Januar 2018 kündigte TP Vision die Unterstützung des dynamischen HDR-Formats für seine Premium-Modelle an. Rund ein halbes Jahr später wird das versprochene Update geliefert.
HDR10+ Inhalte = Mangelware
Es ist noch nicht bekannt ob die Modelle HDR10+ nur über Streamingdienste und den internen Media Player, oder auch über die HDMI-Schnittstellen wiedergeben können. Sollte HDR10+ via HDMI noch nicht unterstützt werden, wäre das vorerst kein Problem. Es gibt bislang noch keinen Zuspieler der HDR10+ unterstützt bzw. keine kompatiblen Inhalte (4K Blu-ray). Zum aktuellen Zeitpunkt bietet nur Amazon Prime Video Serien im dynamischen HDR-Format an.
Mit der Firmware-Version 105.1.2.6 werden zudem noch ein paar Problembehebungen umgesetzt. Auch die neuen OLED-Modelle OLED803 und OLED903 werden erstmals im Update-Zyklus erwähnt.
ProSiebenSat.1 will seinen UHD-Content vorantreiben. Bereits am nächsten Sonntag, dem 22. Juli 2018, zeigt ProSieben erstmals eine Folge von „Galileo Spezial“ in Ultra HD. Weitere Formate in 4K, auch bei kabel eins und Sat.1, sind bereits geplant.
Zu empfangen ist das Wissensmagazin „Galileo Spezial“ in Ultra HD am nächsten Sonntag um 19:05 Uhr via Satellit bei UHD1 by HD+. Als Alternative besteht auch On-Demand Zugriff über die digitalen Angebote von ProSiebenSat.1. Ganz genau handelt es sich um die Episode „Galileo Spezial: Pauschal gegen Freestyle – der beste Urlaub auf den letzten Drücker“.
Parallel hat die ProSiebenSat.1-Gruppe jedoch auch weitere Formate in Ultra HD angekündigt. Beispielsweise soll auf kabel eins bald „Rosins Restaurant“ in UHD erstrahlen. Bei Sat.1 sind zwei Filme im ultrahochauflösenden Format geplant. Dazu nennt der Sender sogar schon bereits Details. Zum einen soll das Dienstags-Movie „Amokspiel“ in UHD seine Ausstrahlung erfahren. Der Film basiert auf dem Bestseller von Sebastian Fitzek. Zum anderen plant man auch den Streifen „Hilfe, meine Mutter bekommt mein Kind!“ in Ultra HD zu senden. Die Hauptrolle spiele die bekannte Schauspielerin Andrea Sawatzki.
Als Alternative zur UHD-Ausstrahlung wird das kommende „Galileo Spezial“ auch in HD und SD über die gängigen Kanäle verfügbar sein. Parallel kann die Sendung über UHD1 by HD+ empfangen werden. Zur Premiere erfolgt die Ausstrahlung unverschlüsselt. Dabei betont ProSiebenSat.1, dass man nicht nur auf die hohe Auflösung setze, sondern auch HDR bzw. ganz genau Hybrid Log-Gamma (HLG) einsetze. Ab Montag nach der Erstausstrahlung ist die Sendung des Wissenschaftsmagazins für kurze Zeit über die ProSieben-App und auf prosieben.de abrufbar.
ProSiebenSat.1 plant UHD-Content auszubauen
Nicole Agudo Berbel, der Chief Distribution Officer & EVP Digital Publishing bei ProSiebenSat.1 erklärt: „Mit der zunehmenden Verbreitung von UHD-fähigen TV-Geräten steigt auch die Nachfrage nach attraktiven UHD-Inhalten. ProSiebenSat.1 hat sich mit UHD inklusive HDR für höchste technische Standards entschieden. Dies führt zu noch klareren TV-Bildern und noch leuchtenderen Farben – für ein Format wie ‚Galileo Spezial‘ ist das ideal. Weitere Formate aus dem fiktionalen und non-fiktionalen Bereich sind bereits in Produktion.“
Voraussetzungen für den Empfang der Sendungen auf UHD1 by HD+:
UHD (4K)-fähiger Fernseher
Satellitenempfang
HD+ Empfangsgerät (HD+ Modul, HD+ UHD-Receiver oder HD+ TVkey)
UHD1 by HD+ finden HD+ Kunden auf Senderplatz 1401 (kann je nach TV Hersteller abweichen).
Netflix führt für mobile Endgeräte eine neue Funktion ein. So soll das neue Feature dafür sorgen, dass auch unterwegs der Seriengenuss ohne Unterbrechungen gewährleistet ist. Smart Downloads nennt der Streaming-Anbieter seinen neuesten Streich.
Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei den Smart Downloads um automatische Downloads. Jene geschehen aber nicht wahllos, sondern eben „smart“. Beispiel: Ihr schaut euch bei Netflix die Serie „Glow“ an und seid bei Episode 3. Habt ihr als Feature die Smarten Downloads aktiviert, löscht Netflix automatisch die Folgen 1 und 2, um Speicherplatz freizuräumen. Parallel lädt die App für euch aber schon im Vorfeld die Folgen 4 und 5 herunter.
Auf diese Weise soll euch Gefrickel in den Download-Listen erspart werden. Statt dass ihr womöglich unterwegs eine Serie in Bus oder Bahn weiterschauen möchtet, aber vergessen habt die nächste Episode herunterzuladen, regelt die App von Netflix das euch automatisch für euch. So begründet auch Cameron Johnson, einer der Leiter der Produktinnovation, jene Entscheidung: „Wann immer es möglich ist, will Netflix seinen Nutzern Arbeit abnehmen.“
Netflix hat die Möglichkeit Inhalte offline auf Vorrat zu halten vor einiger Zeit eingeführt. Das Procedere funktioniert aber nicht mit allen Inhalten des Streaming-Anbieters. Auch Amazon, auch für 4K-Streaming bekannt, bietet die Möglichkeit an, Content per Download für die Offline-Nutzung verfügbar zu halten. Mit dem Feature On Deck hat Amazon an den Fire-Tablets außerdem schon länger eine mit den Smart Downloads vergleichbare Funktion am Start. Auch On Deck lädt ohne Zutun des Users vorab Inhalte herunter, damit der Nutzer sozusagen immer etwas zum Anschauen vorfindet.
Netflix: Smart Downloads vorerst nur für Android-Geräte
Leider haben die Smart Downloads einen Haken. Vorerst stehen sie nämlich mobil nur für Android-Geräte zur Verfügung. Außerdem starten sie nur bei Wi-Fi-Verbindungen. Letzteres ist aber wiederum logisch, schließlich ist der Sinn dahinter, Inhalte für unterwegs bereit zu halten. Man will also ja gerade das mobile Datenvolumen schonen.
Zu den Smart Download für Apple iOS hat Netflix aktuell nur zu Protokoll gegeben, dass man hoffe, das das Feature auch an der Apple-Hardware nachträglich noch in diesem Jahr liefern zu können. Warum man Apple-Nutzer derzeit noch nicht beglücken kann, ist offen. Eventuell ist Apple nicht ganz so glücklich damit, dass Nutzer Daten ohne eigenes Zutun auf ihre Geräte erhalten sollen.
Erwähnenswert ist noch, dass die Smart Downloads 1:1 tauschen.Das bedeutet, wenn über Smart Downloads automatisch drei heruntergeladene Episoden einer Serie gelöscht werden, lädt die App zugleich auch drei neue herunter. Zudem beziehen sich die Smart Downloads nur auf Serien – nicht aber auf Filme. Laut Netflix habe man jenes so gehandhabt, weil eben wahrscheinlich sei, dass jemand, der die ersten drei Episoden einer Serie heruntergeladen und geschaut habe, auch die nächsten drei Folgen konsumieren werde. Bei Kinofilmen wolle man sich aber nicht so weit aus dem Fenster lehnen, dass ein Fan von „Man of Steel“ etwa auch „Iron Man“ als nächstes sehen wolle.
Microsoft bestätigt ein neues großartiges Feature. In den kommenden Wochen sollen die Xbox One X und Xbox One S Konsolen mit dem Dolby Vision HDR-Format ausgestattet werden.
Update 25-07-2018: Microsoft zieht die Aussage, Dolby Vision HDR stehe im Herbst auch für das 4K Disc Laufwerk zur Verfügung, zurück. Der Microsoft-Sprecher habe sich falsch ausgedrückt. Hier findest du alle Infos
Update 15-07-2018: Wie ein Microsoft-Sprecher gegenüber dem Nachrichtenportal CNET bestätigt hat, soll ein weiteres Dolby Vision-Update für die Kompatibilität von 4K Blu-ray Discs im Herbst dieses Jahres folgen!
Originalbeitrag: Wer weißt ob die im April dieses Jahres gestartete Petition etwas mit der Entscheidung, Dolby Vision HDR in die aktuellen Xbox One X und Xbox One S Konsolen zu integrieren, zu tun hat. Auf jeden Fall werden die 4K Konsolen in kürze die dynamischen Metadaten verarbeiten und an kompatible Displays ausgeben können. Die Bestätigung kommt von Brad Rossetti, seines Zeichens verantwortlich für das Xbox Review Program, via Tweet an das Gaming-Magazin Xbox Insiders.
Dolby Vision HDR erlaubt die Anpassung der Helligkeitsinformationen für einzelne Szenen und/oder Bilder. Daraus resultiert ein breiterer Kontrast, eine bessere Detailwiedergabe sowie eine optimierte Farbdarstellung. Dafür muss die Hardware jedoch in der Lage sein, die dynamischen Metadaten auszulesen. Gut das die Konsolen ausreichend Performance liefern um diese Aufgaben zu bewältigen.
Die Xbox ONE X und S Konsolen erhalten bald Dolby Vision HDR via Update
Die Unterstützung für Dolby Vision HDR wird vorerst den unterstützten Streamingdiensten, also Netflix vorbehalten sein. Kompatible 4K Blu-rays können über das Laufwerk wohl noch nicht wiedergegeben werden – zumindest nicht mit dynamischen HDR. Es wäre auch interessant zu wissen, ob sich das Feature auch auf Spiele ausweiten lässt. Das ist sicherlich nicht einfach, da die Metadaten in Echtzeit erstellt werden müssten.
Wie bei allen neuen Features, wird auch Dolby Vision auf der Xbox One S und X zuerst den Teilnehmern des Xbox Insider Programms zur Verfügung gestellt – sozusagen im Beta-Test. Aufgrund von Feedback werden dann nochmals Änderungen vorgenommen oder die Neuerungen für das große Update an alle Xbox-Besitzer verteilt.
Mit der Unterstützung von Dolby Vision und Dolby Atmos bieten die Xbox One S und X ein immersives Bild- und Audioerlebnis. Wir können nur hoffen, dass Microsoft die Möglichkeiten der Konsolen noch weiter austestet und noch mehr Features integriert. Wie wäre es z.B. mit HDR10+ dem Konkurrenzformat von Dolby Vision, dass von Amazon Prime Video unterstützt wird?
Es ist erstaunlich: Viele Hollywood-Produktionen liegen leider nicht nativ in 4K vor. Das liegt vor allem an der Post-Production-Kette. Anwender daheim können allerdings mit zahlreichen Optionen native 4K-Videos aufzeichnen. In diesem Beitrag stellen wir kurz einige der Möglichkeiten vor. Dabei äußern wir uns auch zur Qualität und Alltagstauglichkeit.
Klar ist freilich, dass ein privat gedrehtes 4K-Video in der Qualität schwerlich an eine professionelle Filmproduktion herankommen wird. Das gilt selbst dann, wenn der jeweilige Blockbuster nur in 2K bearbeitet wurde. Denn schließlich ist die Auflösung nur einer von vielen Faktoren, welcher das Endergebnis bestimmt.
Zu Anfang sei dabei ein kleiner Hinweis gegeben, da sich der ein oder andere vielleicht fragt: Mit welcher Software soll man überhaupt 4K-Videos bearbeiten? Da gibt es mittlerweile viele Optionen. Sie reichen von extrem günstigen Video-Editoren wie den Programmen von Movavi bis hin zu professioneller Software wie Adobe Premiere. Letzteres kostet als Teil der Creative Cloud eine monatliche Abonnement-Gebühr.
Wir selbst können zur Bearbeitung aus persönlicher Erfahrung Magix Vegas Pro, ehemals Sony Vegas, empfehlen. Ältere Versionen der machtvollen Software gab es sogar bereits über das Humble Bundle zu Schnäppchenpreisen. Vegas Pro ist unserer Ansicht nach deutlich leichter zu bedienen als Adobe Premiere, bietet aber ähnliche Möglichkeiten. Zumal die Möglichkeit zur Erweiterung über viele kostenlose und kostenpflichtige Plugins bei beiden Anwendungen gegeben ist.
Die einfache Lösung: 4K-Videos über das Smartphone erstellen
Kommen wir nun zu den Hardware-Optionen, welche für 4K-Videos zur Verfügung stehen. Die für viele Leser sicher naheliegendste Variante: Einfach die Hardware benutzen, die man ohnehin bereits besitzt. Fast jeder verfügt heutzutage über ein Smartphone. Und ab der oberen Mittelklasse beherrschen so gut wie alle Smartphones mittlerweile auch die 4K-Videoaufnahme. LG hat sogar das V30 speziell mit dessen Videofähigkeiten beworben und den Vergleich zu professionellen Kameras nicht gescheut.
Freilich ist es aber nicht so simpel, als dass man einfach sein Smartphone hernehmen könnte und kinofreife Ergebnisse erzielte. Für das obige Promovideo etwa wurde umfangreiche Nachbearbeitung vorgenommen und allerlei professionelle Accessoires eingespannt. Die Nachteile liegen auf der Hand. So arbeiten Smartphones mit sehr kleinen Kamerasensoren und tatkräftiger Software-Nachbearbeitung.
Im Ergebnis lässt sich bei 4K-Videos, die mit Smartphones gefilmt wurden, in der Regel beobachten, dass ruhige Aufnahmen mit wenig Bewegung oft beeindruckend wirken. Sobald aber Bewegung oder sogar Schwenks ins Bild kommen, bemerkt man die Eingriffe der Kamera-Software oder Probleme mit der Kompression.
Wer zudem ansehbare Aufnahmen mit dem Smartphone hinbekommen will, ist auf ein Stativ oder einen Gimbal angewiesen. Aus freier Hand erzielt man nur verwackelte Aufnahmen, da hilft in der Regel auch der optische oder elektronische Bildstabilisator bei den kompakten mobilen Endgeräten nur marginal.
Samsung Galaxy S9 in der Farbe Schwarz
Außerdem ist die Beleuchtung bei den kleinen Kamerasensoren noch entscheidender als bei anderen 4K-Kameras. Bei wenig Licht bricht die Qualität extrem ein. Dann mag auf der Datei noch „4K“ draufstehen, das Ergebnis lässt das jedoch nicht mehr erahnen. Zumal bei Smartphones auch ein Problem ist, dass für eine erträgliche Audio-Aufzeichnung natürlich externe Mikrofone notwendig sind. Der Kauf zusätzlicher Mikrofone ist quasi ein Muss.
Entsprechend sind moderne Smartphones unter optimalen Bedingungen und mit zusätzlicher Ausrüstung zwar für 4K-Aufzeichnungen geeignet, zu hoch gesteckte Erwartungen sollte man aber nicht haben. Für ein kleines Familienvideo, Aufnahmen vom Konzert oder vielleicht sogar ein einfaches VLog sind mobile Endgeräte wie die Apple iPhone X, Samsung Galaxy S9 oder Huawei P20 Pro aber durchaus eine brauchbare Lösung.
Auch Action-Kameras können schon seit einiger Zeit 4K-Videos aufzeichnen. Vorteil: Diese Kameras sind auf schnelle Bewegungen ausgelegt und leicht zu bedienen. Im Wesentlichen knipst man die Aufnahme an und das war es auch schon. Nachteil: Alle Actionkameras arbeiten mit einem extremen Weitwinkel. also bekommt man viel aufs Bild, erspäht aber deftige Verzerrungen an den Seiten. Natürlich lassen sich jene über die Nachbearbeitung teilweise ausgleichen. Ein Faktor bleiben sie aber stets.
Außerdem lässt sich hier manuell noch weniger beeinflussen, als an Smartphones. Letztere bieten immerhin die Möglichkeit zu Zoomen oder an der Belichtung und dem Fokus zu arbeiten. Darauf sind Action-Kameras aber nicht ausgelegt. Wer also abwägt seine Actionkamera mal auf einem Stativ für eine Moderationsszene einzuspannen, erlebt schnell Ernüchterung.
Doch das ist eben auch nicht der Sinn einer Action-Kamera. Wie der Name schon andeutet, soll eine Action-Kamera eben, na ja, Action einfangen. Und um damit etwa beim Sport 4K-Aufnahmen anzufertigen, wenn man selbst keine Zeit für Herumgefrickel hat, sind Actionkameras eine feine Sache. Allerdings sind sie vielmehr eine Ergänzung des eigenen 4K-Equipments, aber nicht als Hauptkamera gedacht.
Eine 4K-Action-Kamera kann jedoch fantastisch sein, um 4K-Videos mit speziellen Aufnahmen zu bereichern. Aufgrund der Weitwinkel-Aufnahmen und der geringen Möglichkeit während des Filmens manuell einzugreifen, ist der Spielraum allerdings begrenzt.
Die Allround-Lösung: 4K-Videos mit der Systemkamera
Eine besonders beliebte Option für 4K-Aufnahmen sind aktuell Systemkameras. Tatsächlich ist die Variante auch aus unserer Sicht für viele Privatanwender die womöglich geeignetste. Zum einen sind Systemkameras mit verhältnismäßig großen Sensoren ausgestattet, verfügen über auswechselbare Objektive und bieten oft ein sehr attraktives Preis- / Leistungsverhältnis. Zum anderen erhält man hier eine Kombination aus Foto- und Videokamera, welche gerade im Preissegment von weniger als 1.000 Euro sozusagen das Beste aus beiden Welten offeriert.
Hersteller wie Panasonic, Sony oder Fujifilm haben attraktive Systemkameras mit MFT- (Micro Four Thirds) bzw. APS-C-Sensoren im Portfolio, die qualitativ hochwertige 4K-Aufzeichnungen ermöglichen. Die Vielseitigkeit ist hier ein enormer Vorteil: Da man die Möglichkeit hat die Objektive zu wechseln, externe Mikrofone und Blitzgeräte anzukoppeln, sind Systemkameras für viele Szenarien geeignet.
Ein Nachteil? Erst sehr hochpreisige Modelle nutzen den vollen Sensor für die 4K-Videoaufzeichnung. Das kann man also im Preisbereich bis 1.500 Euro, welcher für die meisten Privatkunden nunmal am interessantesten ist, nicht erwarten. Dennoch liefern Kameras wie etwa die Panasonic Lumix GX9 4K-Videoaufnahmen, die zu beeindrucken wissen und jedes Smartphone locker ausstechen.
Panasonic Lumix GX9: MFT-Kamera mit 4K-Videomodus
Gegenüber Camcordern muss man bei Systemkameras damit leben, dass Autofokus und Bildstabilisatoren meistens nicht auf dem gleichen Niveau spielen. Zumindest gilt das, wenn man sich in der identischen Preisklasse umschaut. Am Ende ist die Videofunktion bei Systemkameras eben eigentlich ein Zusatz-Feature. Fotos stehen im Mittelpunkt. Als Allround-Lösung sind viele Systemkameras mittlerweile eine erstklassige Wahl. Es hat seine Gründe, dass viele YouTuber auf Systemkameras setzen, um damit Moderationen, VLogs und Co. zu erstellen.
Eine weitere und gebräuchliche Methode 4K-Videos anzufertigen, sind natürlich schlichtweg Camcorder. Gegenüber Systemkameras haben sie den Nachteil, dass die Objektive nicht auswechselbar sind und kleinere Sensoren zum Einsatz kommen. Allerdings sind Camcorder eben in erster Linie aufs Filmen ausgelegt und bieten hier gerade bei Schwenks und Bewegungen wieder Vorteile. Auch die Grundschärfe ist in der Regel höher anzusiedeln bzw. hängt bei Systemkameras stark vom verwendeten Objektiv ab.
Wer also viele Aufnahmen mit reichlich Bewegung erstellt, etwa Sportveranstaltungen oder Kinder filmt, ist mit einem klassischen Camcorder in der Regel besser beraten als mit einer Systemkamera. Denn dass letzte so gerne von YouTubern genutzt werden, hat seine Ursache natürlich auch darin, dass jene häufig vorwiegend sich selbst in festen Kameraperspektiven bei künstlicher Beleuchtung aufnehmen. Für jene Szenarien sind Systemkameras ideal. Für Außenaufnahmen mit Schwenks, viel Aktivität und spontane Videoaufzeichnungen sind Camcorder aber weiterhin im Vorteil.
Auch sind Systemkameras, aufgrund ihres Fokus auf Fotografie, in der Regel deutlich komplizierter in der Bedienung als Camcorder. Wer also mit möglichst geringem Aufwand benutzerfreundlich ins Filmen einsteigen möchte, wir es zum Start mit einem Camcorder sicherlich deutlich einfacher haben als mit einer Systemkamera. Wer einfach Point-and-Shoot-Aufnahmen erstellen will, sollte daher zu einem 4K-Camcorder greifen.
Zumal bei Camcordern keine zusätzlichen Objektive erstanden werden müssen. Wer also mit einem engen Budget arbeitet, greift hier einmal zu. Dann verzichtet man zwar auf die Erweiterungsmöglichkeiten, welche eine Systemkamera offeriert, kann aber mit einer niedrigeren Einstiegshürde schneller loslegen.
Am Ende hängt vieles davon ab, was man aufzeichnen möchte. Für einige Anwendungsgebiete reicht mittlerweile ein Smartphone oder eine Actiocam aus. Wer viel statische Inhalte filmt und große physische Pixel wünscht, um weniger auf das Licht achten zu müssen, ist mit einer Systemkamera mit lichtstarkem Objektiv bestens bedient. Wer wiederum bei Autofokus, Stabilisation und Schwenks sowie viel Bewegung ohne Gefrickel draufhalten will, dürfte mit einem Camcorder glücklicher werden. Allerdings gibt es freilich zwischen den Modellen eklatante Unterschiede.
In einem Folgebeitrag werden wir deswegen subjektiv ein wenig vorstellen, mit welcher Hardware wir bereits 4K-Aufnahmen erstellt haben und wie unsere persönlichen Erfahrungen ausgefallen sind. Dabei sollen dann auch etwas spezifischere Empfehlungen ihren Platz haben.
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Nvidia bietet an seiner Multimedia-Box, der Shield Android TV, bereits seit langer Zeit den Dienst GeForce Now für das Game-Streaming an. Allerdings behandelte man den Service lange Zeit stiefmütterlich. Nun ersetzt eine neue Beta das bisherige GeForce Now und führt neue Spiele sowie neue Features ein.
So hatten wir in unserem Test der Nvidia Shield Android TV (2017) bemängelt, dass GeForce Now aktuellere Titel vermissen ließ.Schon im Mai 2018 stellte Nvidia den Dienst dann allerdings von kostenpflichtig bis auf Weiteres auf kostenlos um. Damals ließ der Hersteller verlauten, dass nämlich eine umfangreiche Generalüberholung folgen werde. Und der nächste Schritt in jene Richtung wurde nun getan.
GeForce Now an der Nvidia Shield Android TV ist immer noch kostenlos. Allerdings wird das bisherige Angebot an der Box nun nach einem Update der App für Nvidia Games automatisch durch die aktuelle Beta ersetzt. Ein Anmeldung, wie für die PC-Version, ist aber nicht notwendig. Jedoch muss nach der Aktualisierung der Nvidia-Games-App ein Neustart der Shield Android TV erfolgen, damit die Veränderungen sichtbar sind.
Nvidia GeForce Now ist aktuell kostenlos
Anschließend erblickt man unter den GeForce-Now-Titeln endlich zahlreiche aktuelle Spiele wie „Fortnite“, „PUBG“ oder „Mittelerde: Schatten des Krieges“. Bei einigen Titeln gibt es eine weitere Neuheit: Sie sind mit speziellen Symbolen für Valves Steam bzw. Ubisofts Uplay gekennzeichnet. Das bedeutet für die Nutzer, dass sie jene Games nur dann zocken können, wenn sie das jeweilige Spiel eben bereits bei Steam oder Uplay gekauft haben.
GeForce Now geht Verbindungen zu Steam und Uplay ein
Zu jenem Zwecke prüft GeForce Now vor dem Spielstart, ob das jeweilige Spiel bereits gekauft wurde. Entsprechend wird der Login bei Steam bzw. Uplay mit den individuellen Nutzerdaten zwischengeschaltet. Erst wenn die Überprüfung erfolgreich verlief, lassen sich die jeweiligen Titel dann auch an der Shield Android TV starten.
Nvidia Shield Android TV (2017): Das sind die Anschlussmöglichkeiten
Zu beachten ist, dass GeForce Now an der Shield Android TV eben auch in der Beta steckt. Wer die Games via Streaming zocken möchte, muss vor dem Start auch noch den Beta-Bedingungen zustimmen. Eine Anmeldung mit Warteliste, wie am PC, entfällt aber.
Das Mega-Verkaufsevent des Sommers ist gestartet! Während des Amazon Prime Day gibt es 36 Stunden Schnäppchen-Nonstop! Wer sich die besten Angebote sichern möchte, benötigt aber eine Prime-Mitgliedschaft!
Ab heute (Montag 12:00 Uhr) bis zum Dienstag um 23:59 gibt es Angebote im 5-Minutentakt! Die Angebote gelten nur solange Vorrat reicht. Beliebte Deals sind auch gerne mal nach wenigen Sekunden ausverkauft. Es heißt also schnell sein. Die Blitzangebote laufen maximal 6 Stunden. Ein Prime-Abonnement ist Pflicht!
Auf unserer Angebote-Seite findest du auch immer die aktuellsten Highlights + Aktionen im Rahmen des Prime Day!
Am Amazon Prime Day gibt es Angebote aus allen Produktkategorien! In diesen Tagen kann man sich auch besonders günstig mit hochauflösendem Bildmaterial versorgen. Viele ausgewählte 4K UHD Blu-rays gibt es bereits ab 16,97 Euro!
Das bislang nur in den USA veröffentlichte Modell Q8D kommt nach Europa. Den Kunden steht damit ein weiterer QLED-TV mit direktem LED-Backlight oder Full-Array-Local-Dimming (FALD) in den Größen 55-, 65- und 75 Zoll zur Auswahl.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass TV-Hersteller im Sommer oder Herbst des Jahres weitere TV-Modelle für die „laufende Saison“ ankündigen. Oft sind Modelle noch nicht bereit oder die Markteinführung wird aufgrund von Händler- und Kundenfeedback entschieden. Bei der Einführung des Q8D wird wohl eher letzteres der Fall gewesen sein. Als bekannt wurde, dass die Q8-Modelle in den USA mit direktem LED-Backlight ausgestattet sind, die EU-Modelle jedoch nicht, gab es großen Unmut in der Community. Zudem könnten Verluste im hochpreisigen Segment der Grund sein, wieso man eine weitere High-End-Serie, zu vergünstigten Preisen auf den Markt bringt.
Samsungs Q8D könnte man als abgespeckte Q9FN-Serie bezeichnen. Die direkte LED-Hintergrundbeleuchtung in Kombination mit dem Quantum-Dot-Material in der LC-Schicht soll für eine hohe Helligkeit, eine gute Farbwiedergabe, satte Kontraste sowie für einen verbesserten Blickwinkel sorgen. Es gibt aber natürlich Unterschiede zur Q9FN Serie, schließlich möchte Samsung nicht, dass sich die beiden Modelle kannibalisieren.
Die Rückseite des Q8D ist dank 360-Grad-Design noch recht ansehnlich. Die Anschlüsse befinden sich direkt am Fernseher
HDR10+ und weniger Dimming-Zonen
Die Bildqualität des Q8D unterscheidet sich nur in einem Punkt vom Q9FN. Die Anzahl der Dimming-Zonen wurde verringert. Das Top-Modell soll lt. Berichten bei 65 Zoll um die 512 Zonen besitzen, der Q8D wird vielleicht ein Viertel davon haben. Eine genaue Anzahl werden hoffentlich erste Tests ans Tageslicht bringen. Ansonsten sollte es keine Abstriche bei der Bildqualität geben. Die maximale Helligkeit beträgt 1500 nits, auch der Ultra Black Elite-Filter ist mit am Start. Angetrieben wird das ganze vom neuen Q Engine Bildprozessor. Der Prozessor ist auch für die korrekte Interpretierung der HDR10, HLG und HDR10+ Inhalte verantwortlich.
In puncto Design hat Samsung keine Abstriche gemacht. Das Modell hat einen hochwertigen Look und spiegelt so seine Wertigkeit im Bereich Bild- und Klangqualität wider. Samsung verweist hier auf sein rahmenloses 360 Grad Design. Im Gegensatz zum Q9FN ist leider keine One Connect Box mit One Invisible Cable-Lösung im Lieferumfang enthalten. Die Anschlüsse befinden sich alle am Gerät selbst. Mit der Kabelführung über den Standfuß sollte es aber möglich sein, ein sauberes Gesamtbild hinzubekommen.
Die Kabelführung sowie die stylischen Standfüße sollten eine schöne Integration in die Wohnlandschaft ermöglichen
Nicht dumm dieser Q8D
In der Kategorie Smart TV muss man ebenfalls keine Abstriche machen. Das Tizen OS Betriebssystem wird sicherlich gewohnt flüssig laufen und ist mit ein paar zusätzlichen Features ausgestattet worden. Der Ambient-Modus lässt den TV z.B. mit seiner Umgebung verschmelzen und erinnert an den Art-Modus des „The Frame“. Auto TV Detection überträgt alle wichtigen Daten vom Smartphone direkt auf den TV. Somit lässt sich der Q8D innerhalb weniger Minuten einrichten. Die SmartThings-Oberfläche ist bereits integriert und erlaubt die Vernetzung mit anderen „intelligenten“ Geräten, wie z.B. Kühlschränken, Überwachungskameras, Waschmaschinen usw.
Günstigerer Preis – ab August verfügbar
Kurzum: Der Q8D macht kleinere Abstriche bei der Bildqualität und der Ausstattung, dafür spart man sich eine Menge Geld. Die Preisersparnis bewegt sich zwischen 1.200 und 2.200 Euro im Vergleich zum Q9FN. Die Preise des Q8D liegen bei 2.199 Euro (55 Zoll), 3.099 Euro (65 Zoll) und 4.199 Euro (75 Zoll). Dabei handelt es sich natürlich um unverbindliche Preisempfehlungen, die meist kurz nach der Markteinführung zum teil drastisch unterboten werden. Alle Modelle sind bereits ab August 2018, noch vor dem Start der IFA 2018, im Handel erhältlich.