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600 Filme für je 99 Cent auf Amazon Prime Video (Leihen)

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Samsung QLED: Kein Nachleuchten und Einbrennen – aber ist das erwähnenswert?

Samsung rührt eifrig die Marketingtrommel. Ursache: Das Magazin video hat in einem Test nachgewiesen, dass es an den QLED-Fernsehern des südkoreanischen Herstellers weder Einbrennen noch Nachleuchten gebe. Klingt natürlich erstmal fein, eröffnet aber die Frage: Ist das überhaupt erwähnenswert?

Auch die Methodik bei video wirkt auf den ersten Blick nicht unbedingt zureichend. So führte man einen 72-stündigen Dauertest durch. Mit den regulären Nutzungsgewohnheiten im Alltag hat das aber sehr wenig zu tun. Spannend wäre wohl eher ein langfristiger Test über mehrere Monate, bei dem getestet würde, ob etwa das tägliche, mehrstündige Einblenden eines Sender-Logos negative Effekte hätte. Oder das regelmäßige Zocken von Games mit fixen HUD-Elementen Auswirkungen zeigte.

Getestet hat das Magazin video explizit den Samsung QLED TV 65Q9FN. Ihm konnte man dann im Rahmen des Tests „kein Einbrennen“ und „kein Nachleuchten“ bescheinigen. Nachleuchten meint dabei einen weniger schlimmen, temporären Effekt. Plasma-Besitzer kennen dies: Man nutzt einen TV-Sender, schaltet um, und es zeigt sich quasi das Logo des zuvor angeschauten Senders als eine Art Schatten. Einbrennen ist dann sozusagen die höhere Stufe, denn hier verbleibt jenes Geisterbild dauerhaft.

Das direkte LED-Backlight verbessert den Kontrast und Schwarzwert deutlich
Das direkte LED-Backlight verbessert den Kontrast und Schwarzwert deutlich

Neben Plasmas sind vor allem OLED-Geräte von beiden Effekten betroffen. Es ist also klar, dass Samsung mit dem Prahlen mit den Testergebnissen in erster Linie gegen OLED-Hersteller sticheln will. Besonders LG dürfte man hier im Visier haben. So sieht es aktuell im Markt für High-End-Fernseher gut für OLED-Geräte aus, was Samsung wenig schmecken dürfte.

Sollte Samsung sich etwas auf die Ergebnisse einbilden?

Ob Samsung sich so viel auf die Testergebnisse einbilden sollte, ist fraglich. So sind sowohl Nachleuchten als auch Einbrennen Effekte, die vor allem durch Langzeitnutzung auftreten und an LCDs eher unwahrscheinlich sind. Zumindest liegt die Vermutung nahe, dass auch viele günstige LCD-TVs den Test bestanden hätten. Immerhin hat sich Samsung bzw. dessen Partner video / connect am Information Display Measurements Standard (IDMS) orientiert. Auch HDR hat man dabei berücksichtigt.

Samsung Burn-In Test
Samsung: Burn-In Test zeigt, wie Memory-Effekte entstehen können

Einbrennen und Nachleuchten bzw. Memory-Effekte waren vor allem bei Plasmas ein Problem, das im Grunde jeder Besitzer kennt. LCDs sind dafür allerdings deutlich unempfindlicher. Auftreten kann es aber auch an den LC-Displays. Eigentlich spielen die Memory-Effekte aber eher an Monitoren als an Fernsehern in der Praxis eine Rolle.

Völlig unsinnig ist Samsung dennoch nicht vorgegangen: Gerade in Spielen wird auch ein TV bei HDR-Einsatz stark beansprucht und bestimmte HUD- oder UI-Elemente sorgen für eine einseitige Belastung. Die hohen Helligkeitswerte gekoppelt mit der gesteigerten Abwärme durch die Prozessor- und Beleuchtungs-Belastung kann somit auch an LCDs Nachleuchten und Einbrennen begünstigen.

Weder Nachleuchten noch Einbrennen an den Samsung QLED

Wie bereits erwähnt, stichelt Samsung hier aber freilich besonders gegen OLED, die wegen ihrer exzellenten Schwarz- und Kontrastwerte als indirekte Plasma-Nachfolger gelten. Ob die Ergebnisse bezüglich Einbrennen und Nachleuchten eventuell speziell Gamer nun zu den QLED ziehen?

LG: Beeindruckendes Technik-Portfolio auf dem IFA Innovations Media Briefing 2018

LG Electronics hat sich im laufe des Jahres im Bereich Unterhaltungselektronik stark aufgestellt. Die Highlights aus dem 2018-Portfolio inkl. OLED-TVs, 4K-Projektor und neuen Soundbars wurden auf dem IFA IMB 2018 nochmals hervorgehoben.

Das IFA Innovations Media Briefing (IMB) dient dazu, einer breiten Anzahl von Pressevertretern die Highlights der Technikmesse näher zu bringen. Vor allem fachfremde Medien haben die Möglichkeit, Trends und Neuheiten der IFA begutachten zu können. LG Electronics lässt sich dieses Event natürlich nicht entgehen. Stammleser unserer Webseite werden womöglich nichts viel neues entdecken. Auf dem IMB gab es leider keine Neuvorstellung. Trotzdem ist das Event eine gute Möglichkeit sich nochmals einen Überblick über das aktuelle TV-, Video- und Audio-Angebot von LG zu verschaffen.

LG OLED-TVs mit neuem A9-Prozessor:

Auf dem IFA IMB 2018 wurden die Flaggschiff-Modelle C8 und E8 ausgestellt

Die aktuelle OLED-TV-Generation bildet auch in diesem Jahr das Highlight des LG Technik-Portfolios. Selbstleuchtende Pixel sorgen für einen extrem breiten Kontrast, klasse Schwarzwerte und eine gute Farbwiedergabe. Die beliebten High-End-Geräte sind in den Größen 55-, 65- und 77-Zoll erhältlich und erstrecken sich über insgesamt 5 Modellreihen (B8, C8, E8, G8, W8). Highlight-Features wie Dolby Vision HDR wurden natürlich von den Vorgängern übernommen! Da die OLED-Panels keine nennenswerten Verbesserungen im Vergleich mit den Vorjahresmodellen vorzuweisen haben, hat sich LG in diesem Jahr das „Herz“ der TV-Geräte vorgenommen.

Der neue A9-Prozessor soll bis zu 40 Prozent mehr Leistung bringen und weiß diese auch einzusetzen. Neben einer verbesserten Bildverarbeitung ist es auch erstmals möglich 4K/HDR-Inhalte mit 120Hz wiederzugeben. In dieser Gerätegeneration aber leider nur über den integrierten Mediaplayer und Streamingdienste. Für eine Wiedergabe von Extern fehlt den 2018 OLED-TVs die passende Schnittstelle (HDMI 2.1). Die B8-Modelle werden leider nicht mit dem A9-Prozessor ausgestattet, sondern nutzen eine „abgespeckte“-Version mit der Bezeichnung A7. Damit sind eigentlich alle neuen Features umsetzbar, lediglich die 120Hz-Wiedergabe funktioniert entweder mit 4K oder mit HDR, jedoch nicht mit beiden Technologien zusammen.

Zudem ist der Alpha A9-Prozessor Voraussetzung für die neue ThinQ-Plattform von LG. Eine Künstliche Intelligenz die sich weiterentwickelt und so z.B. die Spracherkennung optimiert.

  • Mehr Informationen zum 2018 OLED-TV Lineup findest du: HIER!

LGs Super UHD TVs denken mit – ThinQ:

LGs Super UHD TVs sind mit dem neuen A7-Prozessor ausgestattet

Auch LGs IPS-TV-Segment hat ein „Upgrade“ bekommen. Vier Modellreihen, SK95, SK85, SK81 und SK80 liefern dem Verbraucher eine breite Auswahl verschiedener Größen und Ausstattungsvarianten. Die Super UHD TVs setzten auf LGs IPS-Displays mit Nano Cell-Technologie, die im Vergleich zu herkömmlichen LCDs einen besseren Blickwinkel liefern soll. Der Alpha7 (A7) Bildprozessor ist auch bei diesen TV-Modellen verbaut. Bedeutet, eine Darstellung 4K Inhalten (oder HDR Inhalten) mit 120Hz wird ermgölicht, ebenso der Zugriff auf die ThinQ-Plattform. Dolby Vision HDR ist ebenfalls ein Feature, dass bereits von den IPS-TVs unterstützt wird. Ausgestellt wurden die SK95 und SK85 Modelle, die im Vergleich zu den Vorjahres-Geräten noch ein entscheidendes Update bekommen haben. LG setzt wieder auf ein direktes LED-Backlight mit dem Namen „Full Array Local Dimming Pro“. Die Technik resultiert in besseren Kontrasten, Schwarzwerten und einer erhöhten Gesamthelligkeit.

  • Mehr Informationen zu LGs Super UHD TVs findest du: HIER!

4K Laser-Projektor mit HDR10 und TruMotion:

Die Presto Cinebeam HU80KS (mit webOS 3.5) und HU80KG 4K-Laser-Projektoren sind unsere persönlichen Highlights aus LGs aktuellem Technik-Portfolio. Zugegeben, es handelt sich hier nicht um einen nativen 4K Projektor (Shifting-Technologie wirft 3.840 x 2.160 Pixel an die Leinwand), jedoch überzeugen dafür die anderen technischen Spezifikationen sowie das funktionale Design. Der Presto Cinebeam HU80KS und HU80KG nutzt eine Laser-Lichtquelle die eine maximale Helligkeit von 2.500 Ansi-Lumen ermöglicht. Die Bilddiagonale kann bis zu 150 Zoll (380 cm) betragen und die Betriebsdauer wird mit 20.000 Stunden angegeben. Doch was den 4K Projektor so großartig macht, ist das Design und die Implementierung von HDR10 und TruMotion. 4K/HDR Inhalte können weitaus kontrastreicher dargestellt werden, während TruMotion die Details in schnellen Szenen erhält. Zudem eignet sich das Modell so auch zum „Zocken“. Die flexiblen Einsatzmöglichkeiten und das kompakte Design sind jedoch die Eigenschaften, die dieses Gerät so interessant machen. Egal ob im Liegen, im Stehen oder im 90° Winkel über den integrierten Spiegel – es gibt so ziemlich kein Szenario in dem man aus dem Presto Cinebeam kein Bild hervorzaubern kann. Ein schickes Stück Technik, dass hoffentlich im nächsten Jahr von einem Modell mit nativer 4K-Wiedergabe abgelöst wird!

  • Mehr Informationen zum Presto Cinebeam HU80KS und HU80KG findest du: HIER!

High-End Soundbars mit Dolby Atmos:

Der neue SK10Y Soundbar unterstützt Dolby Atmos
Der neue SK10Y Soundbar unterstützt Dolby Atmos

Egal wie fortschrittlich TV-Geräte und Projektoren sind, es gibt meist eine Schwachstelle: Den Klang. Nicht das dieser unerträglich wäre und sich nicht für den täglichen Gebrauch eigenen würde. Doch wer sich schon so viel Geld in ein hochwertiges Bild investiert, sollte seine Audio-Ausstattung nicht zu kurz kommen lassen. Auch in dieser Hinsicht hat LG nachgelegt. Eine breite Auswahl an Soundbars liefert 550 Watt starken Dolby Atmos Klang in einer 5.1.2-Konfiguration, bis hin zum kostengünstigen Stereo-Sound. Insgesamt sechs Varianten im Preissegment zwischen 119 Euro und 1.199 Euro sollten für jeden Kunden das passende Modell bereithalten. Die Konzeption und Klangoptimierung hat LG Electronics in Zusammenarbeit mit der französischen Schmiede Meridian bewerkstelligt. Die Top-Modelle SK10Y, SK9Y sowie SK8 sind Dolby Atmos-fähig und unterstützen Chromecast und die Wiedergabe von High-Res Audiodateien (24 Bit / 192 kHz SK9Y bzw. 24 Bit / 96 kHz SK8). Die kleineren Modelle SK6F, SK5 versuchen mit DTS Virtual:X ein immersives Audioerlebnis zu schaffen. Als Einstieg bietet der SK1 2.0-Stereo-Sound mit 40 Watt.

  • Mehr Informationen zum SK10Y findest du: HIER!

Neuheiten erst zur IFA 2018?

Leider gab es keine Neuanküdigungen auf dem IMB, jedoch geben wir noch nicht die Hoffnung auf. Viele Hersteller behalten sich auch einige Ankündigungen für eigentlich Messe zurück und „verfeuern ihr Pulver“ nicht bereits auf dem IMB-Event. Bis zum start der IFA 2018 sind es ja auch noch ein paar Tage hin.

Philips bestätigt OLED803-Modellreihe mit Ambilight in 55- und 65-Zoll (IFA 2018)

Philips erweitert sein TV-Portfolio um zwei neue Modelle mit OLED-Display und Ambilight in 55- und 65-Zoll. Die OLED803-Serie vereint den P5 Prozessor, HDR10+, Android TV und weitere Highlight-Features in einem ansprechenden Design.

Bereits auf dem Philips (TP Vision) Launch-Event im März dieses Jahres konnten wir einen ersten Blick auf den OLED803 werfen. Auffällig ist das minimalistische Design kombiniert mit hochwertigen Komponenten. Zwei horizontale Metallfüße sind alles, was das Auge des Zuschauers vom OLED-Display ablenken könnte. Passend dazu die leichte Stabfernbedienung (Normale Fernbedienung mit Tastatur ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten). Die neuen 4K Fernseher sind mit allem ausgestattet, was Philips so zu bieten hat. 

HDR, HLG & HDR10+

Das Display löst mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf und ist innerhalb der OLED803 Serie in einer 55- (140 cm) und 65-Zoll (165 cm) Variante erhältlich. Die OLED-Technologie bietet einen fast unendlichen Kontrast und einen perfekten Schwarzwert. Beste Voraussetzungen für eine hochwertige Darstellung von High Dynamic Range Inhalten unter dem HDR, HLG und dynamischen HDR10+ Format. Der Rahmen um das OLED-Display ist sehr dezent, so dass das 3-seitige Ambilight noch besser mit den Bewegtbildern zusammenarbeiten kann.

P5 Prozessor sorgt für detailreiche Bilder

Für eine korrekte Interpretierung und Wiedergabe der Bildinhalte steht Philips neue P5 Perfect Picture Engine bereit. Der neue Prozessor korrigiert Bildrauschen und Artefakte, skaliert Farbinformationen auf 14-bit nach oben und sorgt für eine scharfe Bilddarstellung auch bei Action-Filmen, Games oder Sportübertragungen.

Getrennt von der P5 Perfect Picture Engine arbeitet ein Quad-Core-Prozessor, der das Android-TV Betriebssystem auf Trab hält. Mit dem Oreo-Update soll zudem der Google Assistant-Sprachassistent auf den OLED803 Modellen genutzt werden können. Das Update soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Preisvergleich OLED803-Modellreihe:

Philips OLED803 im Hands-On:

 

15 Minuten mehr Wade Wilson: „Deadpool 2“ erscheint im „Super Duper Cut“

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Fox veröffentlicht „Deadpool“ 2 auf 4K Blu-ray & Blu-ray im „Super Duper Cut“. Die Filmversion ist 15 Minuten länger als die Kinofassung. DP2 erscheint am 27. September 2018. 

Update 12-07-2018: Und schon flattert uns die Bestätigung der erweiterten Versionen in unseren digitalen Briefkasten. Fox bestätigt auch erstmals das Releasedatum 27. September 2018. Zudem gibt es ausführliche technische Informationen. Der Extended Cut ist 133 Minuten lang (normal 120 Minuten) und liegt in 4K Auflösung mit HDR im 1.78:1 Bildformat vor. Über die Audio-Ausstattung können sich bislang aber nur Freunde des Originaltons freuen. Dieser liegt nämlich in Dolby Atmos vor, während die deutsche Tonspur auf DTS Digital 5.1 gemastert wurde.

Originalbeitrag: Zudem sollen die Blu-ray-Editionen noch mit Bonus-Material ausgestattet werden. Darunter auch „Deleted Secenes“, „Audio-Kommentare“ und mehrere „Featurettes“. Für die US-Version wurde bereits ein englischer Dolby Atmos Soundmix bestätigt. Bleibt zu hoffen, dass dieser auch hierzulande zusätzlich zu einem deutschen 3D-Soundmix integriert wird. Wer Deadpool 2 bereits geordert hat, muss seine Bestellung jetzt nicht stornieren und neu aufgeben. Die Blu-ray & 4K Blu-ray sind nämlich nur im „Extended Cut“ erhältlich.

Kurzbeschreibung Deadpool 2:

„Nachdem er eine beinahe tödliche Rinderattacke überlebte, setzt ein entstellter Cafeteria- Koch (Wade Wilson) alles daran, seinen Traum zu verwirklichen, der heißeste Barkeeper Mayberrys zu werden, während er zudem noch mit dem Verlust seines Geschmacksinns zurechtkommen muss. Auf der Suche nach neuer Schärfe in seinem Leben – als auch einem Fluxkompensator – muss Wade gegen Ninjas, die Yakuza und eine Horde sexuell aggressiver Hunde kämpfen. Dabei reist er um die Welt, entdeckt die Bedeutung von Familie, Freundschaft und Flavour, findet neuen Geschmack an Abenteuern und verdient den begehrten Kaffeebecher-Titel „World’s Best Lover“.“

„Deadpool 2“ und viele weitere coole 4K Blu-rays findet ihr auch in unserer Komplettliste! Immer aktuell und bestückt mit allen Neuheiten, Vorbestellern und „Must-Haves“.

Nikon Coolpix P1000: Diese Kompaktkamera hat den Längsten

Nikon hat mit der Coolpix P1000 eine neue Kompaktkamera vorgestellt. Schaut man sich die Produktbilder an, staunt man nicht schlecht. Denn die Kamera bietet ein extrem langes Objektiv mit einem 125-fachem optischem Zoom. Laut Nikon könne man damit sogar wie mit einem Teleskop den Mond beobachten bzw. Mondlandschaften fotografieren.

Die Nikon Coolpix P1000 setzt auf ein fest verbautes Zoom-Objektiv mit einer Brennweite von beeindruckenden 24–3.000 mm. Über den dynamischen Zoom kann man mit digitaler Unterstützung auf bis zu 6.000 mm kommen. Laut Nikon reiche das, um Krater auf dem Mond abzulichten. Die Lichtstärke der Kamera entspricht f/2.0 bis f/1.8.

Für 4K-Freunde dürfte interessant sein, dass die Nikon Coolpix P1000 auch Videos in 4K / Ultra HD mit bis zu 30 fps aufzeichnet. Fotos lassen sich unkomprimiert als RAW speichern. Dabei hebt der Hersteller auch das geringe Gewicht der Kamera hervor, was sie portabler machen soll als viele Spiegelreflexmodelle von vergleichbarer Qualität. So misst die Kamera (ohne vorstehende Teile) ca. 118,8 x 146,3 x 181,3 mm bei einem Gewicht von etwa 1,4 kg (mit Akku und Speicherkarte).

Nikon Coolpix P1000
Nikon Coolpix P1000 kostet in Deutschland ca. 1.100 Euro

Die Nikon Coolpix P1000 setzt auf einen Sensor mit 16 Megapixeln. Neben 4K-Videos mit 30 fps zeichnet die Kamera auf Wunsch auch 1080p-Videos mit bis zu 60 fps auf. Im manuellen Videomodus kann die Kamera auch unkomprimiert direkt auf einen externen Rekorder aufzeichnen (Clean HDMI Output). Freilich lassen sich für Audio-Aufzeichnungen auch externe Mikrofone anschließen.

Laut Nikon handele es sich bei der Coolpix P1000 um die erste Kompakt-Digitalkamera des Herstellers, welche einen Systemblitzschuh für moderne Nikon-SB-Blitzgeräte biete. Auch ein optischer Bildstabilisator ist an Bord, was speziell Videos aufwerten dürfte. Auf dem OLED-Sucher mit 2,36 Megapixeln oder dem LC-Display mit 3,2 Zoll und 921.000 Pixeln soll der Fotograf den Überblick behalten.

Nikon Coolpix P1000
Nikon Coolpix P1000 mit 125-fachem optischem Zoom

Die Nikon Coolpix P1000 arbeitet mit einer ISO-Empfindlichkeit von 100 bis 1.600 für Videos. Als Anschlüsse und Schnittstellen sind unter anderem Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.1, Micro-USB, Micro-HDMI,  3,5-mm-Klinke für externe Mikrofone und ein spezieller Zubehöranschluss für Fernauslöser vorhanden. Leider fehlt ein Port für Kopfhörer, was für Videomacher hilfreich gewesen wäre.

Nikon Coolpix P1000 in Deutschland ab Mitte September 2018

Im Lieferumfang der Kompaktkamera sind ein Trageriemen, Objektivdeckel LC-77, Lithium-Ionen-Akku EN-EL20a, Netzadapter mit Akkuladefunktion EH-73P 5,6, USB-Kabel UC-E21 und eine Bajonett-Gegenlichtblende HB-CP1 enthalten.

In Deutschland ist die neue Nikon Coolpix P1000 ab Mitte September 2018 zur  unverbindlichen Preisempfehlung von 1.099 Euro im Handel zu haben. Sicherlich eignet sich dieses Modell vor allem für Anwender, die es auf den extremen Zoom abgesehen haben.

Amazon-Deal setzt neue Bestpreis-Marke für 65 Zoll 4K OLED TVs – 1.899 Euro

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Wer Geduld hat, kann sich unter Umständen viel Geld sparen, wie das aktuelle Amazon Tagesangebot beweist. Der LG OLED65B7D 4K OLED TV mit 65 Zoll wird zum neuen Bestpreis von 1.899 Euro angeboten! 

Langsam aber stetig werden OLED-Fernseher günstiger. Für den OLED65B7D zahlte man zu Beginn des Jahres noch um die 2.700 Euro. Selbst im Mai waren es noch ca. 2.150 Euro. Jetzt bekommt man den 4K OLED mit 65 Zoll Bildschirmdiagonale (165 cm) bereits für 1.899 Euro. Zur Markteinführung in 2017 war das Modell noch für 3.599 Euro in den Läden gestanden. Ein Preisverfall von fast 50 Prozent.

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LG: Neue Fabrik in China könnte für bislang größten Preissturz bei OLEDs sorgen

LG Display hat endlich die Freigaben für die Baugenehmigung einer neuen OLED-Fabrik erhalten. Die neue Produktionsanlage der 8.5 Generation in China könnte maßgeblich zur Preisreduzierung von OLED-Fernseher beitragen.

Die Bezeichnung „8.5 Generation“ steht nicht für die Entwicklungsstufen der Produktionsanlagen, sondern für die Größe der damit produzierten Substrate. Man kann sich die Substrate als „Leinwand“ vorstellen, auf der die OLED-Schichten aufgetragen werden. Im aktuellen Fall misst eine dieser „Leinwände“ um die 2.500 x 2.200 Millimeter. Daraus lassen sich sechs OLED-Displays mit 55 Zoll Diagonale (Bildverhältnis 16:9) herausschneiden. 55 Zoll stellt auch weiterhin die beliebteste Größe bei OLED Fernsehern dar. Der Anteil der 65 und 77 Zoll Geräte liegt unter 30 Prozent.

Die neue OLED-Fabrik soll in Guangzhou (China) entstehen. Die benötigten Freigaben wurden nun von Regierungsvertretern in Südkorea und China erteilt. Mit dem Neubau soll sich die Produktionskapazität für OLED-Displays mehr als verdoppeln! Aktuell werden um die 70.000 Substrate (entspricht um die 420.000 55-Zoll Displays) pro Monat gefertigt. Zum Produktionsstart sollen insgesamt 130.000 Substrate (mindestens 780 Tausend OLED-Displays) vom Band rollen. Bei voller Auslastung könnten bald 1 Millionen OLED-Panels pro Monat produziert werden. LG plant mit rund 10 Millionen OLED-Panels mit 55 Zoll sowie mehreren hunderttausend in 65 und 77 Zoll – pro Jahr.

Ansturm auf OLED bleibt ungebrochen

Eine Produktionsanlage der 8.5 Generation ermöglicht Substrate mit 2.500 x 2.200 mm, aus dem sich wiederum sechs 55 Zoll OLED Panels schneiden lassen
Eine Produktionsanlage der 8.5 Generation ermöglicht Substrate mit 2.500 x 2.200 mm, aus dem sich wiederum sechs 55 Zoll OLED Panels schneiden lassen

Der Ansturm auf die OLED-Technik bei LG Electronics und Drittanbietern wie Sony, Philips, Panasonic oder Loewe ist ungebrochen. Der Markt verlangt nach der innovativen Technologie und LG Display möchte diese natürlich liefern. Die Erhöhung der Produktionskapazitäten sowie der Bau in China (günstigere Löhne) könnten zwei Effekte nach sich ziehen. Zum einen darf man auf zusätzliche Modelle diverser Hersteller mit einer weitaus besseren Verfügbarkeit hoffen, zum anderen dürften die Preise für OLED-Fernseher noch weiter fallen.

Die günstigsten Angebote für 55 Zoll OLED-Fernseher bewegen sich stand heute zwischen 1.200 bis 1.400 Euro. Die psychologische Grenze von 1.000 Euro wurde bislang nicht unterschritten (Oder vielleicht bald beim Amazon Prime Day?). Ist dies irgendwann der Fall, würde sich die Käuferschicht deutlich erhöhen und die Erhöhung der Produktionsvolumen wären mehr als nötig.

Schick: Die neue OLED-Produktionsanlage von LG Display in China bringt nicht nur tolle Technik hervor, sie soll auch von Außen etwas her machen
Schick: Die neue OLED-Produktionsanlage von LG Display in China bringt nicht nur tolle Technik hervor, sie soll auch von Außen etwas her machen

OLED ist noch sicherlich nicht in der „Mitte des Wohnzimmers“ angekommen. Der Großteil der verkauften TV-Geräte in Full-HD und 4K entfallen immer noch auf Modelle mit LCD-LED-Technik. In den nächsten Jahren könnte sich die Gewichtung jedoch verändern. Das glaubt auch LG Display und plant bereits eine weitere OLED-Fabrik mit noch größeren Substraten (10.5 Generation) um auch den Trend der immer größer werdenden TV-Displays gerecht zu werden. Parallel werfen neue Display-Technologien wie Micro-LED oder Quantum-Dot-OLED ihre Schatten voraus!

Fox veröffentlicht alte „Predator“-Filme auf 4K Blu-ray

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Im September 2018 kommt der neue Film „Predator: Upgrade“ (OT: The Predator) in die internationalen Kinos. Fox unterstützt den Kinostart mit 4K Remaster der alten Filme. 

Update 12-07-2018: Fox hat die Einzel-Veröffentlichungen für „Predator“, „Predator 2“ und „Predators“ auf 4K UHD Blu-ray bestätigt. Die Titel erscheinen am 06. September 2018, eine Woche vor dem Kinostart von „The Predator“. Das 4K Master mit High Dynamic Range wird mit einem deutschen DTS Digital 5.1 Soundmix komplettiert. Der Originalton liegt im verlustfreien DTS-HD MA 5.1 Format vor.

Originalbeitrag: Eine „Predator: 3-Movie Collection“ auf 4K Blu-ray ist bereits im US-Shop von Amazon aufgetaucht. Auch eine Single-Version des ersten Films „Predator“ mit Arnold Schwarzenegger stehen bereits zur Vorbestellung bereit. Die Wiederveröffentlichungen wurden von Bill Hunt, Gründer und Autor der Webseite thedigitalbits.com, entdeckt.

Als Erscheinungsdatum wird der 07. August 2018 auf Amazon.com angegeben, also rund einen Monat vor dem Kinostart des Sequels „Predator: Upgrade“. Im Releaseplan von 20th Century Fox Deutschland tauchen die Filme leider noch nicht auf. Wir haben eine Anfrage an Fox gesendet und können nur auf eine positive Rückmeldung hoffen.

Vielleicht macht das Filmstudio die Veröffentlichung der Predator-Filme vom Erfolg des neuen Kinofilms abhängig und bringt die Vorgänger parallel zum Videorelease von „Predator: Upgrade“ in den Handel?

Die finalen Cover der 4K Blu-rays von "Predator", "Predator 2" und "Predators"
Die finalen Cover der 4K Blu-rays von „Predator“, „Predator 2“ und „Predators“

Kinotrailer „Predator Upgrade“:

Disney: Zeichentrick-Klassiker auf 4K Blu-ray geplant?

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Auf einer US-Shopseite sind bereits Cover-Abbildungen von zwei Disney Zeichentrick-Klassikern auf 4K UHD Blu-ray aufgetaucht. „Arielle die Meerjungfrau“ und „Der König der Löwen“ sollen bereits im November 2018 erscheinen.

Die Webseite rahulandi.com vertreibt indische Filme, Musik und Bücher in den USA. Der Sitz des Unternehmens ist in Houston (Texas). Es werden aber auch einige amerikanische Blu-rays und 4K Blu-rays angeboten. Zwischen den aktuellen Vorbestellern tauchen auch drei Disney-Veröffentlichungen auf, die bislang noch nicht offiziell bestätigt wurden. Im November 2018 soll angeblich „Arielle die Meerjungfrau“, „Der König der Löwen“ sowie „Ralph reicht’s“ auf 4K UHD Blu-ray erscheinen. Die vorläufigen Abbildungen versprechen eine 3-Disc-Edition mit Blu-ray, 3D Blu-ray und 4K UHD Disc.

Bei Walt Disney Home Entertainment in Deutschland tauchen die Filme bislang nicht im Releaseplan auf. Kurzfristige Ankündigungen bzw. Änderungen sind aber keine Seltenheit bei und somit besteht noch die Chance, dass diese und weitere Klassiker auch hierzulande auf 4K Blu-ray erscheinen. Bislang sind für Oktober 2018 nur ein paar 3er-Packs diverser Zeichentrick-Filme (Cinderella, König der Löwen, Die Schöne und das Biest, Arielle, die Meerjungfrau) auf DVD geplant.

Disneys „Katalog-Schätze“

Die Infos zu den 4K UHD Blur-ays der Zeichentrick- und Animationsfilme sind noch mit Vorsicht zu genießen. Zum einen könnte die Informationsquelle des Online-Shops fehlerhaft sein, zum anderen ist die Release-Politik von Disney recht undurchschaubar. Als Beispiel: In den USA wurden populäre Titel wie „Cars 3“ und „Pirates of the Caribbean: Salazar’s Rache“ bereits auf 4K Blu-ray veröffentlicht. Nach Europa schafften es die Titel jedoch nie (wie US-Rezensionen verraten, war das wohl kein großer Verlust).

Der Filmkatalog von Walt Disney hat großes Potential und eignet sich zum großen Teil für ein 4K Remaster mit High Dynamic Range (HDR). Seit längerem sind 4K Blu-rays der alten Star Wars-Filme im Gespräch. Entsprechendes Material wurde bereits angefertigt und auch von Luke Skywalker persönlich bestätigt. Wir können nur hoffen, dass Disney bald seine Schatzkiste öffnet und seine Fans mit neuen/alten Highlights versorgt.