Bei waipu.tv hat man sich zur Fußball-EM einen besonderen Kniff überlegt: Ein Sport-Modus soll Liveübertragungen mit geringeren Verzögerungen ermöglichen.
Vielleicht kennt ihr das ja: Während ihr per Stream noch gespannt beobachtet, wie die Stürmer auf das generische Tor zulaufen, rufen eure Nachbarn schon laut: „Toooor!“. Das kann ärgerlich sein und einem den Spaß verderben. Genau da will waipu.tv eben mit einer neuen Low-Latency-Technik für das Streaming ansetzen. Der erwähnte Sport-Modus steht ab heute zur Verfügung – allerdings exklusiv auf dem waipu.tv 4K Stick.
Schenkt man dem Anbieter Glauben, soll durch den neuen Modus die Verzögerung des Streams um bis zu 30 Sekunden sinken, wenn man mit Konkurrenzanbietern vergleicht. Der Sport-Modus ist für die Sender Das Erste HD und ZDF HD freigeschaltet. Aktivieren könnt ihr ihn unter „Mein Konto“ auf dem waipu.tv 4K Stick. Wie das Ganze im Detail technisch funktioniert, schlüsselt der Anbieter allerdings leider nicht auf.
Der Sport-Modus von waipu.tv steht ab sofort zur Verfügung.
Außerdem erhalten ihr bis zum Ende der EM die Möglichkeit, von einer Aktion zu profitieren. So bietet waipu.tv das Perfect-Plus-TV-Abo mit einer Dauer von 12 Monaten in Kombination mit dem waipu.tv 4K Stick zum Bundle-Preis von 59,99 Euro (zzgl. 4,99 Euro
Versandkosten) an. Dieser Deal läuft bis einschließlich 14. Juli 2024.
Locken will man euch seitens waipu.tv auch mit über 250 HD-Sendern bzw. 70 Pay-TV-Kanälen, die direkt im Paket Perfect Plus enthalten sind. Dazu kommt auch noch die waiputhek mit über 30.000 Filmen und Serien auf Abruf. Natürlich hofft man beim Anbieter zudem nach dem Wegfall des Nebenkostenprivilegs einige ehemalige Kabelkunden für sich zu gewinnen. Ob dieser Plan aufgeht, muss allerdings die Zeit zeigen.
https://youtu.be/nLXjeIpasyU
Wir sind auf erste Rückmeldungen dazu gespannt, ob der neue Sport-Modus von waipu.tv am Stick des Unternehmens wirklich merkliche Reduzierungen der Latenz mit sich bringt.
Roku TV krankt aktuell unter einem durchaus schwerwiegenden Bug: Bei einigen Nutzern wird die Zwischenbildberechnung forciert und lässt sich auch nicht mehr abschalten.
Das ist gerade für Puristen ärgerlich, welche Filme und Serien gerne mit ihrer nativen Bildrate ansehen möchten. So lässt die Zwischenbildberechnung die Darstellung zwar flüssiger und glatter wirken, führt aber auch oft zu neuen Störungen und dem berühmten Seifenoper-Effekt. Denn selbst hochkarätige Hollywood-Blockbuster können dann plötzlich wie TV-Produktionen wirken.
Am Ende sollte jeder selbst entscheiden dürfen, ob er Zwischenbildberechnung nutzen mag, oder eben nicht. Doch in den Foren des Herstellers häufen sich die Meldungen von Nutzern, die unter Roku OS 13 diese Funktion nicht mehr deaktivieren können. „Action Smoothing“, unter Roku TV die Bezeichnung für die Zwischenbildberechnung, habe sich von alleine aktiviert und sei nicht mehr auszumerzen.
Die Metz blue MQE7001 starten mit Roku TV in Deutschland.
Betroffen sind z. B. TV-Modelle von TCL mit Roku OS 13. Allerdings tritt der Fehler wohl nicht bei allen Smart-TVs auf. Roku selbst hat in seinen offiziellen Foren die Problematik bestätigt. Man habe den Fehler zur Kenntnis genommen und arbeite bereits an einer Lösung. Auch andere Hersteller bieten natürlich die Zwischenbildberechnung unter verschiedenen Bezeichnungen an. LG nennt das Ganze etwa TruMotion, bei Samsung heißt es Auto Motion Plus und Sony spricht von Motionflow.
Roku will Abhilfe für den Zwischenbildberechnungs-Bug schaffen
Im Endeffekt soll die Zwischenbildberechnung die Bewegungsschärfe verbessern. Dafür werden künstlich berechnete Frames eingeführt. Dies kann durchaus bei der Sportwiedergabe sinnvoll sein, verfälscht bei Filmen und Serien aber stark den künstlerisch gewollten Bildeindruck. Besser ist es dann, wenn nativ mit höheren Bildraten gedreht wird – wie etwa für „Avatar: The Way of Water“. Neue Techniken wie TrueCut Motion suchen zudem bereits nach Kompromissen aus flüssiger Darstellung und cineastischem Look.
Bei der großen Preisaktion von BOSE könnt ihr bis zu 28 Prozent auf die erstklassigen Audio-Produkte sparen! Mit dabei die beliebten Soundbars der Audiospezialisten!
Beginnen wir mit dem womöglich interessantesten Segment der großen BOSE-Aktion – den Soundbars! Drei Modelle sind derzeit mit Rabatten zwischen 10 und 28 Prozent erhältlich und decken so ziemlich jeden Anspruch ab. Wer selbst etwas stöbern möchte, kann direkt nachfolgenden Link klicken, ansonsten führen wir euch gerne durch das aktuelle Soundbar-Angebot:
Aktuell für 244,99 Euro statt 299,95 Euro – entspricht 24% Rabatt
Als Basis-Upgrade für euren Fernseher steht die „TV Speaker“ Soundbar von BOSE bereit. Eine kompakte Stereo-Soundbar mit Dolby-Encoder, ausgestattet mit zwei Full-Range-Treibern sowie einem Tweeter für klare Höhen. Die TV Speaker Soundbar wird mittels HDMI (ARC) oder einem optisch-digitalen Audiokabel (S/PDIF) mit dem Fernseher verbunden. Mobile Endgeräte wie Smartphone, Tablet, PC und Co. übertragen via Bluetooth ihre Audioinformationen an den Klangriegel. Wer in den Tiefen Frequenzbereichen (Bass) noch etwas nachhelfen möchte, kann die Audiolösung noch mit einem kompatiblen BOSE Bass Module 500 oder Bass Module 700 erweitern (Verbindungskabel für Bass Module muss separat gekauft werden – Klinkenstecker).
Aktuell für 489,99 Euro statt 549,95 Euro – entspricht 10% Rabatt
Die BOSE Smart Soundbar 600 stellt im Vergleich zur „TV Speaker Soundbar“ ein noch fortschrittlicheres Akustik-Upgrade dar. Bei dem System handelt es sich um eine 3.0.2-Soundbar, die über zwei Full-Range-Treiber verfügt, die den Klang in der Surround-Ebene verteilen sowie einen Tweeter, für klare Höhen und gut verständliche Effekte/Dialoge. Dazu gesellen sich die beiden nach oben gerichteten Full-Range-Treiber für die Höheneffekte. Denn das System unterstützt auch Dolby Atmos 3D-Sound, wie er oft auf Blu-ray oder von Streamingdiensten angeboten wird.
Doch was macht diese Soundbar denn smart – sprich intelligent? Zum einen die verbauten Mikrofone, mit denen sich Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant nutzen lassen. Damit steuert ihr nicht nur die Soundbar, sondern auch alle anderen smarten Geräte, die ihr in euer Heim-IoT-System integriert habt. „BOSE Truespace“ verwandelt Audiosignale (außer Dolby Atmos) in ein hochwertiges Mehrkanal-Hörerlebnis, welches besser klingt, als die ursprünglichen Stereo oder 5.1-Audiosignale. Und smart bedeutet auch mehr Komfort. Neben den Sprachassistenten wird bei der BOSE Smart Soundbar 600 auch Apple AirPlay 2, Spotify Connect und Google Chromecast unterstützt. Über die integrierte Wi-Fi-Verbindung lässt sich die Soundbar auch über die BOSE Music App steuern und einstellen.
Aktuell für 719,99 Euro statt 999,95 Euro – entspricht 28% Rabatt
Insgesamt neun Lautsprecher verrichten in der BOSE Ultra Soundbar ihren Dienst und strahlen so den Sound in alle Richtungen des Raumes ab. Optimal natürlich für eine realistische Klangkulisse, z.B. für die Wiedergabe von Dolby Atmos 3D-Sound. Auch bei diesem Modell kommt das Audio-Upscaling „Bose Truespace“ zum Einsatz, welches Stereo oder Surround-Audiosignale in ein dreidimensionales Klangerlebnis transportieren. Wie bei der 600er-Soundbar, sind die beliebten Sprachassistenten, Apple AirPlay 2, Spotify Connect, Bluetooth und Wi-Fi mit an Bord. Verbunden wird das System via HDMI (eARC) oder über den optischen Eingang mit dem TV.
Neben der besseren Klangperformance bietet die BOSE Ultra Soundbar noch einen weiteren Mehrwert für Nutzer. Der KI-Dialogue-Modus liefert eine klare Stimmwiedergabe bei jeder Signalquelle. Somit bleibt das gesprochene Wort immer bestens verständlich, egal ob Nachrichten im TV, ein Action-Kracher via Streaming oder Dialoge des Superhelden in einem Videospiel. Die BOSE Ultra Soundbar ist das derzeit beste, was der Audiospezialist zu bieten hat – und das in den Farbvarianten Schwarz und Weiß!
Hisense feiert seinen Eintritt in die 8K Association. Doch geflissentlich unterschlägt man dabei ein nicht ganz unwichtiges Detail.
So klingt die offizielle Pressemitteilung so, als würde Hisense erstmals der 8K Association beitreten, um diese jetzt voller Tatendrang und Überzeugung zu unterstützen. Doch die Wirklichkeit sieht etwas anders aus. Hisense zählte eigentlich 2019 zu den Gründungsmitgliedern des Branchenverbandes, zog sich dann aber zwischenzeitlich resigniert zurück. Jetzt hat es offenbar einen Sinneswandel gegeben und der Hersteller ist wieder Mitglied geworden.
Weitere Mitglieder der 8K Association sind beispielsweise Panasonic, Philips, Samsung und TCL. Auch Prime Video zählt dazu. Offiziell hat man sich zum gemeinsamen Ziel gesetzt, über die 8K Association die ultrahohe Auflösung im Heimkino salonfähig zu machen. Bislang ist das wohl eher ein Flop, denn in den letzten Jahren haben mehr und mehr Hersteller bisherige 8K-Bemühungen eingestellt oder zumindest eingedampft.
Die PlayStation 5 wurde zwar mit 8K beworben, lässt die Funktion jedoch vermissen.
Weder LG noch Sony sind Mitglieder der 8K Association. Letztere hatten ihre PlayStation 5 lange mit 8K-Support beworben und ein Update versprochen, welches das Feature einführen sollte. Die Aktualisierung ist aber nie erschienen und mittlerweile hat man die Verweise auf die 8K-Auflösung stattdessen entfernt.
8K reißt die Kunden nicht vom Hocker
Im Ergebnis sehen die meisten Kunden angesichts der Aufpreise vom Kauf eines 8K-TVs ab. Denn native 8K-Inhalte gibt es von großen Streaming-Anbietern ohnehin nicht. Auch ein physisches 8K-Medium ist bestenfalls der Wunschtraum einiger Enthusiasten. Im Ergebnis lohnen sich 8K-Fernseher wohl nur für diejenigen, die selbst 8K-Inhalte produzieren – z. B. Fotografen und Videomacher.
Auch 8K-Gaming ist beispielsweise derzeit selbst mit den leistungsfähigsten PC-Grafikkarten kein echtes Thema. Wir rechnen also nicht damit, dass die Adoption innerhalb der nächsten Jahre anziehen wird.
Wer darüber nachdenkt, einen 8K Fernseher zu kaufen, sollte zuvor dieses Special durchlesen. Denn der Markt für 8K Fernseher ist faktisch tot und bis auf einen Hersteller, glaubt niemand mehr an das Ultra HD-Feature.
8K Ultra HD wurde vor einigen Jahren als die nächste logische Entwicklungsstufe im TV-Markt angesehen. Namhafte Hersteller wie Samsung, LG und Sony sprangen schnell auf den hochauflösenden Zug auf, nur um ihn wenige Jahre später wieder zu stoppen. In diesem Special möchten wir die Technik hinter 8K genauer betrachten, wie sie von Herstellern und Kunden aufgenommen wurde und warum es eigentlich keine Gründe gibt, sich einen 8K-Fernseher anzuschaffen.
Was ist 8K?
Größenvergleich der Auflösungen 4320p (8K), 2160p (4K), 1440p (WQHD & UWQHD) 1080p (Full-HD) und 720p (HD).
8K bezeichnet eine ultrahohe Bildauflösung, genauer gesagt eine Auflösung von 7680 × 4320 Pixeln, was insgesamt etwa 33,2 Millionen Pixel entspricht. Dies ist die vierfache Anzahl der Pixel von 4K oder die 16-fache Anzahl von Full HD, was 8K zu einer der detailreichsten Auflösungen innerhalb des Ultra HD-Standards macht. Die Bezeichnung „8K“ leitet sich von der annähernd 8000 Pixel breiten Horizontalauflösung ab. Die enorme Pixeldichte dieser Technologie ermöglicht extrem detailreiche Bilder, die insbesondere auf großen Bildschirmen oder bei Betrachtung aus kurzem Sitzabstand ihre Stärken ausspielen können. Es grassiert auch die Bezeichnung 4.320p, welche sich von der Anzahl der horizontalen Pixelreihen ableitet (2.160p = 4K / 1.080p = Full HD / 720p = HD).
8K ist die höchste im Ultra HD Standard unterstützte Auflösung. Alle anderen Features des UHD-Standards wie z.B. eine erhöhte Bildwiederholungsrate, Farbraum oder Dynamikumfang (HDR), können unabhängig von der Auflösung in TV-Geräten, Monitoren usw. zum Einsatz kommen. Bedeutet, man muss nicht notgedrungen einen 8K Fernseher kaufen, um ein anderes Feature nutzen zu können. Die Vorteile der visuellen Darstellung, werden bei 4K Fernsehern ebenfalls bestens ausgespielt, vielleicht sogar noch besser als bei 8K-Geräten.
Absatzzahlen von 8K Fernsehern
Das TV-Marktvolumen in Europa für 2023: 8K-Geräte machen meist nur 0.1 bis 0.2 Prozent an den verkauften Stückzahlen aus. 2024 soll dieser Wert noch weiter sinken. || Bild: TCL
Wer zu den wenigen Endkunden gehört, die noch an einen „Siegeszug“ von 8K glauben, für den haben wir Zahlenmaterial, welches auch den letzten Jünger zum Zweifeln bringen müsste. Im vergangenen Jahr (2023) wurden in Deutschland rund 6.000 TV-Geräte mit 8K Auflösung verkauft. Das klingt im ersten Moment nach ganz stattlichen Absatzzahlen. Stellt man die Verkäufe jedoch in Relation zu den über 4 Millionen neu angeschafften TV-Geräten, dann sollte jedem klar werden, dass für 8K absolut „kein Platz“ in deutschen Wohnzimmern ist. Von 1.000 Käufern entscheidet sich gerade einmal eine Person für einen 8K Fernseher – Tendenz weiter sinkend. Auch in anderen europäischen Märkten sieht es übrigens nicht anders aus. Hier kommen die 8K-Geräte vielleicht mit Mühe und Not auf 0.2% des Gesamtabsatzes. Im laufenden Jahr soll dieser Wert aber eher gegen 0.1% und darunter abfallen.
Huhn-Ei-Problematik: Fehlender 8K-Content
Wieso sich 8K nicht in den deutschen Wohnzimmern etabliert hat, liegt sicherlich auch daran, dass kein passender Content bereitgestellt wird bzw. der Mehrwert der vierfachen 4K-Auflösung nur schwer zu transportieren ist. Zum einen haben weder Hollywood noch Streaminganbieter Interesse daran, das Format zu unterstützen, da der Mehraufwand und Mehrkosten in keiner Relation zum verbesserten Nutzererfahrung stehen. Die 8K-Produktionen, die wirklich nativ bereitgestellt werden, kann man an einer Hand abzählen. Uns fällt eigentlich nur die dritte Staffel des Sky-Exklusives „Das Boot“ ein, die man hierzulande in 8K streamen konnte. Auch die Verantwortlichen für die linearen Fernsehsender haben früh genug mitgeteilt, dass man nicht über HD oder 4K hinausgehen werde.
Der Aufwand, der für die 3. Staffel von Das Boot in 8K Auflösung betrieben wurde, suchte seinesgleichen! || Bild: Sky
Die einzige Sinalquelle, die Inhalte mit 7680 × 4320 Pixeln bereitstellen kann, ist eigentlich der Bereich Gaming. Und auch hier zeigen sich bereits die Limitierungen, die mit der hohen Anzahl an angesteuerten Pixeln einhergeht. Next-Generation-Konsolen wie die PS5 und Xbox Series X bewerben eine Darstellung in 8K, faktisch gibt es jedoch kein einziges Spiel, welches in nativer 8K-Auflösung auf den Konsolen gerendert wird (in 8K gerendert und in 4K ausgegeben wird lediglich „The Touryst“). Sony Interactive Entertainment hat erst vor Kurzem das 8K-Logo von den Verkaufsverpackungen der PS5 entfernt, was eigentlich so ziemlich alles aussagen dürfte. Nur am PC hat man die Möglichkeit, mit einem performanten System und einer starken Grafikkarte mit HDMI 2.1-Ausgang, ein 8K-Signal mit bis zu 60fps an einen kompatiblen TV zu übertragen.
Bildstottern durch „Pixel-Hopping“
Und hier kommt es oft zu allerlei Problemen, die sich nicht durch Soft- oder Hardware beheben lassen. Denn die maximale Bildwiederholungsrate von 60Hz verursacht bei schnellen Bewegungen und Kameraschwenks, wie sie z.B. bei Fußballsimulationen oder Shootern durchgehend vorkommen, doch ein merkliches Bildstottern, welches bei 4K mit 60Hz oder höherer Bildwiederholungsrate (4K TVs erreichen bis zu 144Hz), nicht so auffällig sind. Das liegt daran, dass die Inhalte bei jedem Frame mehr Pixel überspringen müssen, als es z.B. bei einem 4K-Display der Fall wäre. Das und die Beschränkung der Bildwiederholungsrate stellen auch in diesem Segment ein unlösbares Problem dar. Davon abgesehen können sich die meisten sicherlich nicht einen so leistungsfähigen Gaming-PC leisten.
Selbst bei Samsung steht 8K (hier abgebilder QN900D aus 2024) nicht mehr so extrem im Fokus – derzeit konzentriert man sich wohl eher auf 4K und OLED.
Die oben beschriebene Problematik erklärt auch, warum 8K-Demomaterial meist aus Standbildern besteht oder einen festen Fokuspunkt hat. Bei bewegten Szenen würde der negative Bildeindruck selbst Laien auffallen. Zudem verbraucht ein 8K-TV in der Regel mehr Strom, um die gleiche Bildqualität wie ein vergleichbares 4K-Gerät darzustellen. Das feinere Pixelraster erfordert eine stärkere Hintergrundbeleuchtung, um eine ausreichende Helligkeit zu gewährleisten.
8K: Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
Der geringe Anteil an verkauften 8K-Fernsehern liegt hauptsächlich am wichtigsten Verkaufsfaktor – dem Preis. Obwohl Hersteller wie Samsung versucht haben, Einstiegsgeräte im 8K-Segment zu etablieren, bieten diese immer noch ein weitaus schlechteres Preis-Leistungs-Verhältnis als ähnlich ausgestattete Fernseher mit 4K-Auflösung. Dies wissen nicht nur viele potenzielle Käufer, sondern auch die Händler, denen entsprechend die Argumente fehlen, warum man sich für ein 8K-Modell und nicht für einen 4K-TV entscheiden sollte.
Hersteller verabschieden sich von 4.320p
Immer weniger Hersteller verkaufen aktiv 8K Fernseher – Jahresübersicht von 2018 bis 2024
Um euch einen Eindruck zu vermitteln, wie sich 8K auch aus dem Bewusstsein der Hersteller verabschieden, haben wir euch eine hoffentlich leicht verständliche Grafik erstellt. Man sieht, seit dem Verkaufsstart der ersten 8K-Geräte in 20218 haben sich mehrere Hersteller mit dem Thema 8K auseinandergesetzt. Neben Samsung haben auch andere namhafte TV-Hersteller eigene 8K-Geräte in den Handel gebracht, oder zumindest mit dem Gedanken gespielt, eines auf den Markt zu bringen. Eigentlich gab es hierzulande nur Samsung, LG und Sony, die wirklich über einen längeren Zeitraum TV-Geräte mit vierfacher 4K-Auflösung angeboten hatten, wobei sich LG und Sony derzeit aus diesem Produktfeld zurückziehen. Big Player wie Philips oder TCL haben dagegen lediglich Studien oder Prototypen vorgestellt. Uns fällt eigentlich nur noch Hisense ein, die entsprechende Fernseher angeboten hatten und natürlich der Beovision Harmony von Bang & Olufsen der zum Marktstart satte 46.500 Euro gekostet hat.
Kunden sind Displaygröße und Framerate wichtiger.
Andere Hersteller wie Panasonic, Nokia, Xiaomi, Blaupunkt, Grundig, Amazon, Toshiba, Loewe und Metz sind in diesem Marktsegment nicht aktiv geworden. Statt der Auflösung stehen bei potenziellen Kunden derzeit zwei andere Kaufargumente im Vordergrund. Neben der erhöhten Bildwiederholungsrate, die vor allem für Gaming wichtig ist, entscheiden sich immer mehr Kunden für große 4K-Fernseher jenseits der 65 Zoll (ca. 165 cm). Fernseher mit Bildschirmdiagonalen zwischen 70 und 100 Zoll (ca. 254 cm) verzeichnen derzeit die größten Zuwächse beim Absatz, da die Geräte immer erschwinglicher werden. Für einen 86-Zoll-Fernseher (ca. 218 cm) zahlt man derzeit etwa 1.200 Euro aufwärts, und einen 98-Zöller gibt es bereits ab 2.000 Euro (oder günstiger).
Selbst auf einem 115 Zoll 4K Fernseher wie dem TCL X955, lässt sich kein Pixelraster aus normaler Sitzentfernung erkennen.
Hier könnte man argumentieren, dass größere Displaydiagonalen von einer höheren Auflösung profitieren könnten. Allerdings zeigt die Praxis, dass man auf normalen Sitzentfernungen bei einem großen 4K-Fernseher kein Pixelraster erkennen kann. Besonders in Kombination mit hohen Bildwiederholungsraten von 120Hz oder 144Hz bleibt das Bild absolut detailliert.
Fazit: 8K ist tot!
8K ist wohl tot…
Unsere Auseinandersetzung mit der 8K-Technologie zeigt, dass trotz beeindruckenden visuellen Darstellungen, sich eine Marktakzeptanz nicht einstellen wird. Die Gründe hierfür sind vielschichtig: Zum einen die hohen Kosten, die mit der Produktion und letztlich dem Kauf von 8K Fernsehern verbunden sind, zum anderen die Tatsache, dass es an echtem Content mangelt, der die überlegene Auflösung von 8K effektiv nutzen könnte.
Darüber hinaus erfüllen bereits 4K und sogar Full HD für viele Verbraucher und Anwendungen die Anforderungen an Bildqualität und Detailgenauigkeit. Die Industrie neigt daher dazu, sich auf verbesserte Bildqualität durch HDR, bessere Farbskalen und verbesserte Bildraten zu konzentrieren, statt auf eine weitere Erhöhung der Pixelzahl. In diesem Kontext wird 8K in der Zukunft keine dominante Rolle im Medienkonsum einnehmen: „8K ist tot“. Dennoch könnte 8K in spezifischen professionellen und kommerziellen Anwendungen, wie in der Medizin oder bei großformatigen Displays, eine Nische finden.
Zum Start ins Wochenende bietet euch Amazon Prime Video wieder eine Auswahl an HD und UHD-Filmen für 99 Cent zum Ausleihen an. Darunter Blockbuster wie „Saw X“, „Kinder des Zorns“-Remake, „Raus aus dem Teich“, Luc Bessons „Dogman“ uvm.
(Hier geht es direkt zur 4K UHD-Auswahl) Wieso kann nicht jede 99-Cent-Aktion von Amazon Prime Video so übersichtlich und gut sortiert sein, wie die aktuelle Auswahl? Anstatt den Prime-Abonnenten (Angebot gilt exklusiv für aktive Prime-Kunden) eine Filmauswahl von über 300 Filmen vorzulegen, konzentriert sich der Streaminganbieter diesmal auf rund 50 Titel, wovon der Großteil in 4K Ultra HD-Qualität ausgeliehen werden kann. So kann jeder schnellstmöglich seine Lieblingstitel identifizieren und sich entsprechend mit hochwertigen Heimkino-Blockbustern eindecken.
Von Bad Boys über Saw bis Warchief
Noch das ganze Wochenende über könnt ihr euch Filme wie „Kinder des Zorns“, „Saw X“,„Raus aus dem Teich“ oder „Warchief – Angriff der Orks“ für je nur 99 Cent in eure Prime-Mediathek holen. Auch „Bad Boys for Life“ möchten wir euch, aufgrund des großartigen Soundtracks (leider nur in Dolby Digital 5.1) ans Herz legen. Wie immer gilt, die Filme verbleiben maximal 30 Tage in eurer Filmsammlung. Sobald ihr die Filmwiedergabe gestartet hab, steht euch dieser noch 48 Stunden zur Verfügung. Also genug Zeit, um den Film auch auf zwei oder drei Anläufen komplett durchzusehen. Danach verschwindet dieser wieder aus der Mediathek.
Aktion gilt bis Sonntag (ggf. Montag früh)
Achtet auch darauf, dass die korrekte Qualitätsstufe „4K UHD“ bei der Leihe ausgewählt ist, nicht, dass ihr aus Versehen die HD-Variante (ohne HDR) ausleiht. Sollte die HD-Variante vorausgewählt sein, könnt ihr die UHD-Version über die Schaltfläche „Weitere Kaufoptionen“ auswählen. Die 99-Cent-Aktion von Amazon Prime Video gilt auf jeden Fall bis Sonntag – erfahrungsgemäß können Titel oft noch bis Montag früh für 99 Cent geliehen werden. Anbei findet ihr die komplette Auswahl an 99-Cent-Filmen in UHD:
4K UHD Filme innerhalb der 99 Cent-Aktion (Prime Deals):
Klickt ihr auf einen der Titel-Banner, gelangt ihr direkt zum 99-Cent-Angebot auf Prime Video:
Die komplette Auswahl inkl. Filmen in SD und HD-Qualität könnt ihr unter nachfolgendem Link aufrufen:
Amazon zeigt unter Fire TV bedauerlicherweise Fullscreen-Werbung auf dem Homescreen. Jetzt gibt es zumindest eine minimale Linderung.
So hat Amazon damit begonnen, die Vollbild-Werbung etwas zu schrumpfen. So ist die Werbung jetzt nur noch „fast“ im Vollbild zu sehen. Denn am unteren Bildschirmrand prangt zumindest eine kleine Menüleiste. Drückt ihr auf der Fernbedienung nun die Unten-Taste, könnt ihr der Vollbild-Werbung weiterhin entfliehen.
Auch hat Amazon offenbar die Verzögerung etwas verlängert, mit der diese oft nervigen Werbespots abgespielt werden. Denn nach dem Starten eines Fire-TV-Geräts passiert das im Grunde automatisch, weil ihr auf dem Homescreen landet und eine der Anzeigen zunächst markiert ist. Wartet ihr dann einige Sekunden, ballert die jeweilige Werbung auch schon los.
Die Oberfläche der Amazon Fire TV setzt bereits sehr prominent Werbung ein.
Doch jetzt habt ihr etwas mehr Zeit, bevor die Wiedergabe des ersten Spots automatisch beginnt. Im Endergebnis bleibt die (Fast-)Vollbild-Werbung ein Ärgernis, Amazon hat sie aber wenigstens minimal erträglicher gemacht. Eventuell musste man anhand seiner Daten und der Rückmeldungen der Kunden erkennen, dass dieses Anzeigeformat doch nicht auf so viel Zuspruch stößt, wie erhofft.
Werbung an Smart-TVs wird immer mehr zum Standard
Leider agiert nicht nur Amazon so. Auch andere Anbieter wie Roku oder TiVo setzen immer stärker auf Vollbild-Werbung auf dem Homescreen, welche direkt die Nutzer „begrüßen“ soll. Ihr könnt dem im Grunde am besten dadurch ausweichen, indem ihr eurem Smart-TV den Internetzugriff entzieht und ihn nur sporadisch online schickt, um gezielt Updates herunterzuladen. Im Bereich der Streaming-Boxen sind zwar mittlerweile auch die meisten Geräte von Werbung betroffen, zumindest an den Apple TV 4K kann man dem aber noch ausweichen. Dafür zahlt man beim Kauf einen höheren Preis.
Apple AirPlay ist eine beliebte Casting-Funktion. Jetzt wird diese laut dem Hersteller aus Cupertino mit Dolby Atmos aufgerüstet.
Genau das hat Apple im Rahmen der World Wide Developers Conference 2024 (WWDC) bestätigt. Ein entsprechendes Update wird allerdings erst im Herbst 2024 veröffentlicht. Wir hatten dieses Feature schon kurz in unserem Beitrag zu tvOS 18 angeschnitten, möchten das Ganze aber nochmals gesondert hervorheben.
Apple AirPlay 2 wird es euch also dann erlauben, Audio mit sowohl Spatial Audio im Allgemeinen als auch Dolby Atmos im Speziellen weiterzureichen. Ihr könnt dann den 3D-Klang direkt von einem mobilen Endgerät (iPhone, iPad) an einen HomePod oder auch anderes kompatibles Audiozubehör weitergeben. Wirkliche Details verrät uns der Hersteller sonst allerdings noch nicht.
Aus Apples vagen Aussagen lässt sich ableiten, dass es dann z. B. auch möglich sein müsste, via AirPlay 2 3D-Klang an Lautsprecher von Drittherstellern mit der Technik zu leiten – etwa an Speaker und Soundbars von Sonos. Vermutlich müssen dann aber auch diese Drittanbieter erst mit eigenen Aktualisierungen nachhelfen, damit Dolby Atmos tatsächlich via AirPlay 2 funktioniert.
Apple AirPlay: Dolby Atmos auch für den Apple TV 4K?
Wird Dolby Atmos via Apple AirPlay 2 auch über den Apple TV 4K möglich sein? Dazu äußerst sich Apple z. B. nicht. So lässt man offen, ob hier Spatial Audio und Dolby Atmos nur für Musik oder auch für Filme und Serien übertragen werden kann. Insofern können wir auf die konkrete Umsetzung zum aktuellen Zeitpunkt nur abwarten.
Apple wertet die Dialogverbesserung auf.
tvOS 18 erscheint ja im Herbst 2024. Die Aktualisierung bringt auch weitere Funktionen und Optimierungen mit – etwa eine aufgewertete Dialogverbesserung. Aktuell sind die Apple TV 4K eine der wenigen Möglichkeiten, dem zunehmenden Werbeangriff der Hersteller an Smart-TVs noch einigermaßen zu entkommen.
Vodafone rührt wieder die Werbetrommel fürs Kabelfernsehen. Dieses Mal hat man es mit dem „Jubel-Booster“ auf Fußball-Fans abgesehen.
So ist ja das Nebenkostenprivileg aufgehoben worden: Das heißt, Vermieter dürfen die Gebühren für das Kabelfernsehen nicht mehr über die Betriebskosten der Miete abrechnen. Somit steht Mietern frei, selbst einen Empfangsweg zu wählen – oder auch ganz auf lineares TV-Programm zu verzichten. waipu.tv hat sich darüber beispielsweise sehr gefreut, während man bei Vodafone zwar nach außen hin ruhig blieb, aber wohl intern in den Panikmodus wechselte.
So warf Vodafone etwa seine Festnetztarife über den Haufen. Unter dem Vorwand im Tarifdschungel aufzuräumen, erhöhte man teils massiv die Preise, um werben zu können, dass dafür optional ohne Mehrkosten das Kabelfernsehen dazu gebucht werden könne. Ein böser Kniff, wegen des nun diejenigen deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen, die am Kabelfernsehen keinerlei Interesse haben.
Kabelfernsehen soll bei Live-Übertragungen am verzögerungsfreiesten arbeiten.
Doch zurück zum „Jubel-Booster“. Damit will Vodafone nach eigenen Angaben sicherstellen, dass bei der Fußball-EM über das Kabelfernsehen die geringsten Verzögerungen bei der Übertragung entstehen. Die Verhältnisse seht ihr auch im Diagramm oben. Beim Kabelfernsehen, so Vodafone, bejubelt ihr quasi als Erste ein Tor, während bei den Nachbarn mit Internetfernsehen vielleicht gerade der Angriff über den Bildschirm flimmert.
Jubel-Booster ist ein Pilotprojekt von Vodafone
Laut Vodafone stehe der Jubel-Booster im Grunde dafür, dass man das unkomprimierte TV-Signal aus den Studios der TV-Sender unverändert in der Signalaufbereitung nutze und dadurch schneller weiterleiten könne. Selbst gegenüber der Satellitenüberragung sei man so bis zu 2 Sekunden im Zeitvorsprung. Der Jubel-Booster funktioniert aus technischen Gründen jedoch derzeit ausschließlich bei Das Erste HD und ZDF HD in 13 Bundesländern. Nicht angelegt wird er etwa in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. An der Einführung dort arbeite man noch.
Samsung hat mit dem Color E Paper ein neuartiges Display mit farbiger E-Ink-Technik vorgestellt. Dabei beeindruckt vor allem der extrem niedrige Stromverbrauch.
Gezeigt hat Samsung den neuen Bildschirm mit 32 Zoll Diagonale im Rahmen der InfoComm 2024. Man setzt hier auf E-Ink-Technologie, wie sie sonst in ähnlicher Form für E-Book-Lesegeräte zum Einsatz kommt – dort aber in der Regel monochrom. Zu beachten ist, dass Samsung mit diesem Modell nicht die Wohnzimmer erobern will. Vielmehr handelt es sich um Geräte, die für Geschäftskunden gedacht sind. Spannend ist die Entwicklung jedoch allemal.
So verbrauchen die Samsung Color E Paper nach Angaben des Herstellers etwa bei der Anzeige statischer Inhalte unter 0,005 Watt. Und genau für den Einsatz statischer Inhalte sind E-Ink-Displays dann auch am besten geeignet. So sollen diese Bildschirme etwa als Ersatz für Papp- und Papiertafeln in Geschäften geeignet sein. Statt immer wieder Werbeschilder auszutauschen und alte Reklame zu entsorgen, könnte man die Screens dauerhaft hängen lassen.
Die Samsung Color E-Paper sind etwa für den Einzelhandel gedacht.
Die Bildschirme lassen sich per Remote-Steuerng mit neuen Inhalten bespielen bzw. steuern, um etwa Betriebszyklen zu konfigurieren. Als Auflösung sind 2.560 x 1.440 Pixel genannt. Die Samsung Color E-Paper wiegen etwa 2,9 kg. Als Schnittstellen bieten sie unter anderem USB-C (auch zur Aufladung), Wi-Fi und Bluetooth. Obendrein sind 8 GByte Flash-Speicherplatz verbaut. Die Aufhängung kann in Kombination mit auswechselbaren Rahmen und einer VESA-Halterung erfolgen.
Samsung zeigt auch ein Whiteboard mit KI-Funktionen
Dazu hat Samsung ein digitales Whiteboard gezeigt, das für den Bildungsbereich gedacht ist. Hier spielen KI-Features eine besondere Rolle. So kann die Tafel etwa in Seminaren automatisch das gesprochene Wort eines Lehrers als Transkript anzeigen oder Zusammenfassungen einer Sitzung generieren. Selbst die automatische Generierung von Quizfragen aus dem Kurs ist auf diese Weise möglich.
Samsung KI-Whiteboard erscheint noch 2024.
Spannende Funktionen, die aus dem B2B- und Education-Bereich irgendwann auch in die Wohnzimmer herüberschwappen könnten. Beispielsweise könntet ihr euch eine Serie ansehen und auf Wunsch vorher eine KI-Zusammenfassung der bisherigen Folgen erhalten.