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Netflix-Preissenkung: Neue Strategie oder Reaktion auf Konkurrenzdruck?

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Netflix hat seine Abo-Preise in über 35 Ländern gesenkt. Reagiert der Streaminganbieter damit auf den Konkurrenzdruck, oder steckt dahinter eine ausgefeilte Business-Strategie?

Eines vorneweg: im deutschsprachigen Raum sind keine Preissenkungen von Netflix kommuniziert worden. Bedeutet, in Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibt die Preisstruktur der Streamingdienstes unverändert – vorerst. Die Reduzierung der Abopreise betrifft wohl mehr als 36 Länder und wurde bereits von Netflix gegenüber dem Wall Street Journal bestätigt. Betroffen sind primär Regionen im Nahen und Mittleren Osten, Jordanien, Jemen, Libyen, Kenia in Afrika und asiatische Länder wie Thailand, die Philippinen, Indonesien oder Malaysia. Dazu gesellen sich einige Länder in Südamerika. Mit Kroatien, Slowenien und Bulgarien erreicht die Netflix-Preissenkung sogar Europa. Letztlich alles Märkte, in denen Netflix vertreten, die Anzahl der Abonnenten gemessen an der Gesamtbevölkerung aber definitiv als unterdurchschnittlich zu bewerten ist.

Netflix ist teurer als die Konkurrenz

Aktualisierte Übersicht der Netflix-Preise und Features (Stand: Oktober 2022)
Aktualisierte Übersicht der Netflix-Preise und Features (Stand: Oktober 2022)

Doch wieso reduziert Netflix die Preise, während alle anderen Streaminganbieter ihre Abogebühren anheben? Zum einen ist Netflix bereits seit Jahren überdurchschnittlich teuer und verlangt für ein Premium-Abo inkl. 4K, HDR und Dolby Atmos 3D-Sound 17.99 Euro im Monat. Konkurrenzangebote liefern eine ähnliche Qualität bereits für 5 Euro (Apple TV+) bis zu 9 Euro im Monat (Disney+). Netflix ist aber nicht überall gleich teuer. So kostet das Premium-Abo von Netflix in der Türkei umgerechnet nur 6.50 Euro. Das Unternehmen richtet die Preise entsprechend an das Pro-Kopf-Einkommen und die Nutzungsdichte der jeweiligen Länder an.

Bedeutet im Umkehrschluss, mit einer – im Vergleich zu westlichen Preisen – geringen Preissenkung, wirkt das Angebot von Netflix in den oben genannten Ländern deutlich attraktiver. Netflix erhofft sich von diesem Schritt neue Abonnenten, die man den Anlegern im nächsten Quartal als positive Entwicklung verkaufen kann.

Netflix im Umschwung

Netflix geht gegen das Teilen von Anmeldeinformationen (Account Sharing) vor
Netflix geht gegen das Teilen von Anmeldeinformationen (Account Sharing) vor

Netflix befindet sich derzeit ohnehin im Umschwung. Obwohl die Anzahl der Abonnenten immer noch der wichtigste Gradmesser für den Erfolg eines Streamingdienstes gilt, gerät die Profitabilität immer mehr in den Fokus. Auch die Konkurrenten wie Apple TV+, Disney+, Paramount+ usw. müssen Geld verdienen. Netflix möchte dies mit einer Stabilisierung der Abonnenten erreichen, parallel geht man gegen das sogenannte „Account-Sharing“ oder „Passwort-Sharing“ vor. Das größte Potenzial sehen jedoch viele in günstigen Abonnements, die mit Werbeeinblendungen querfinanziert werden. Vielleicht senkt Netflix auch in Deutschland irgendwann die Preise. Dafür müssten jedoch die oben aufgezählten Maßnahmen erst einmal Wirkung zeigen.

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„Star Trek: The Next Generation“: Offenbar kein Box-Set der 4K Ultra HD Blu-ray für Deutschland

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Im April 2023 erscheinen die vier Filme zu „Star Trek: The Next Generation“ auf Ultra HD Blu-ray. Leider ist für den deutschen Markt offenbar keine Box geplant.

Update: Die limitierten Star Trek Box-Sets werden auch in Deutschland erhältlich sein. Die Titel sind ab sofort vorbestellbar und gehen am 7. September 2023 in den Verkauf!

Originalbeitrag: So sind aktuell die vier Filme „Star Trek: Treffen der Generationen“, „Star Trek: Der erste Kontakt“, „Star Trek: Der Aufstand“ und „Star Trek: Nemesis“ nur als Einzelveröffentlichungen zu haben. Eine Gesamtbox mit allen vier TNG-Filmen gibt es in Deutschland nicht. Im Ausland sieht es anders aus: Sowohl in Großbritannien als auch den Vereinigten Staaten lassen sich die Filme als Box-Set ordern.

Star Trek 4-Film-Collection liefert geringen Mehrwert

Allerdings ist das aktuell eher unattraktiv: Die Gesamtbox kostet nahezu das gleiche wie die Einzelveröffentlichungen. Üblicherweise würde man da eine Ersparnis erwarten. Da die Single-Releases das Original-Artwork der Filme nutzen, dürften die meisten Interessenten sie wohl im Design attraktiver finden. Dennoch ist es schade, dass Paramount in Deutschland auf ein Set verzichtet.

Die UK-Fassung des TNG-Sets.
Die UK-Fassung des TNG-Sets.

Leider hat das schon „Tradition“. So gab es im Ausland auch eine 6-Film-Box mit allen Filmen mit der Original-Crew um Kirk, Pille und Spock. Auch dieses Set ist in Deutschland leider nicht auf den Markt gekommen. Hierzulande hat es der Vertrieb Paramount beim vorherigen 4-Film-Set belassen, in dem „Star Trek V: Am Rande des Universums“ und „Star Trek VI: Das unentdeckte Land“ durch Abwesenheit glänzen.

„Star Trek: The Next Generation“: Lohnt der Import des Box-Sets?

Jetzt ist natürlich die Frage, ob sich eventuell der Import des TNG-Box-Sets lohnt? Aktuell kann man das wohl eher verneinen. Zum einen ergibt sich derzeit keine Preisersparnis, zum anderen ist noch nicht in Stein gemeißelt, welche Tonspuren enthalten sein werden. Möglicherweise fehlen also die deutschen Synchronisationen. Da empfiehlt es sich wohl doch, zu den dt. Einzeltitel zu greifen, die wir auch schon vorgestellt hatten.

Eventuell reicht Paramount ja noch irgendwann eine Komplettbox mit allen „Star Trek“-Filmen in 4K nach. Dazu werden sich sicherlich noch ausreichend Chancen ergeben.

Mehr aktuelle und zukünftige Film-Veröffentlichungen auf 4K UHD Blu-ray findest du in unserem Special!

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Mehr Beiträge zu „Star Trek“:

YouTube testet neue Streaming-Option „1080p Premium“

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YouTube experimentiert mit einer neuen Wiedergabeoption namens „1080p Premium“. Der Name ist hier offenbar Programm.

So berichten erste Nutzer, dass sie mittlerweile in der mobilen YouTube-App die neue Qualitätsoption wählen können. Offenbar ist sie, wie der Name es andeutet, an ein Premium-Abonnement gebunden. YouTube erklärt dabei, dass „1080p Premium“ eine höhere Bitrate bietet, als die Standardvariante. Hier sollte die für ihre Aggressivität berüchtigte YouTube-Kompression also gemäßigter sein.

So nutzen einige Channels etwa bewusst beim Upload 1440p oder gar 4K, obwohl ihr Video nativ nur in 1080p vorliegt. Das handhaben sie so, weil die Kompression im sozialen Video-Netzwerk so extrem eingreift. Auch vielen Zuschauern ist dies bewusst und sie sehen sich dabei mobil, selbst wenn ihr Smartphone nur mit FHD+ auflöst, die Videos in höheren Auflösungen an – alles um die aggressive Kompression zu bändigen.

YouTube bietet nun 1080p Premium an.
YouTube bietet nun 1080p Premium an.

Für YouTube ist das wieder ein Nachteil, denn schließlich kostet die Übertragung von Daten das Unternehmen Geld. Insofern ist die neue Qualitätseinstellung „1080p Premium“ kein Altruismus, sondern soll die Zuschauer eben dazu locken, eine sparsamere Option zu wählen und dennoch gute Bildqualität zu erreichen.

YouTube mit neuem Geschäftsführer

Bei YouTube leitet mittlerweile seit dem 16. Februar 2023 Neal Mohan als CEO den Betrieb. Er hat Susan Wojcicki abgelöst, die oftmals in der Kritik stand, insbesondere für ihren Umgang mit der Creator-Community. Ob ihr Nachfolger dies besser machen wird, muss natürlich die Zeit zeigen. YouTube steht vor der Aufgabe, mehr Premium-Abonnenten zu gewinnen und da sind frische Funktionen ein willkommener Weg. Allerdings könnte es da wohl doch etwas mehr brauchen, als eine aufgewertete 1080p-Wiedergabeoption. Warten wir mal ab, wie sich die Videoplattform unter Mohan weiter entwickeln wird.

Netflix: Das sind die Neuheiten im März 2023

Netflix hat bekannt gegeben, welche Neuheiten euch im März 2023 erwarten. Der Streaming-Anbieter nimmt wieder zahlreiche Filme und Serien ins Programm auf.

Beispielsweise dürft ihr euch auf die mittlerweile siebte Staffel der Teenager-Seifenoper „Riverdale“ freuen. Aber auch die Fantasy-Serie „Shadow & Bone“ geht mit Staffel 2 in eine neue Runde. Ebenfalls dürften sich viele Leser wohl auf den Film „Luther: The Fallen Sun“ freuen, welcher die Serie „Luther“ mit Idris Elba fortsetzt. Wiederum seht ihr in „Murder Mystery 2“ erneut Jennifer Aniston und Adam Sandler als Detektive wieder.

Unter den Lizenztiteln hingegen erblickt man beispielsweise den Science-Fiction-Film mit Brad Pitt und Tomm Lee Jones: „Ad Astra – Zu den Sternen“. Wer es mehr auf Dokumentationen abgesehen hat, wird wiederum bei etwa „Money Shot: The Pornhub Story“ möglicherweise zugleich unterhalten wie auch informiert.

Für Comedy-Fans nimmt Netflix wiederum im nächsten Monat zum Beispiel „Chris Rock: Selective Outrage“ ins Programm. Vielleicht springen da also einige Lacher beim Publikum heraus? Ansonsten können wir nicht so viele spannende Sachen im Line-up entdecken, doch das ist natürlich höchst subjektiv.

Netflix: Konto-Sharing wird bald angepasst

Erinnern möchten wir kurz daran, dass Netflix in naher Zukunft das Account-Sharing anpassen wird. Wer über den eigenen Haushalt hinaus sein Passwort / Konto teilt, wird einen Obolus zahlen müssen. Wie hoch dieser ausfallen soll, ist derzeit aber noch offen. Möglich wären bis zu 5,99 Euro pro zusätzlichem Mitbenutzer – das ist etwa der Preis in Spanien. Vor April 2023 sollte Netflix hier eine genauere Ankündigung vornehmen.

Der Streaming-Anbieter hat schon einkalkuliert, dass dann auch einige Kunden abspringen werden. Dennoch rechnet man mit Mehreinnahmen, da es ca. 100 Mio. Trittbrettfahrer geben soll, welche Netflix über Konten von Freunden oder Familienmitgliedern mitbenutzen, aber nicht dafür zahlen. Wir sind schon gespannt, wie sich diese Sache noch so weiterentwickelt.

Netflix Serien

  • Cheat 1/3/2023
  • Entrevías 1/3/2023
  • Sex/Life: Staffel 2 2/3/2023
  • Reingelegt!: Staffel 2 2/3/2023
  • Masameer County: Staffel 2 2/3/2023
  • Next in Fashion: Staffel 2 3/3/2023
  • You – Du wirst mich lieben: Staffel 4 – Teil 2 9/3/2023
  • The Glory: Teil 2 10/3/2023
  • Rana Naidu 10/3/2023
  • Outlast 10/3/2023
  • Ariyoshi Assists 14/3/2023
  • Das Gesetz des Dschungels 15/3/2023
  • Shadow and Bone – Legenden der Grisha: Staffel 2 16/3/2023
  • Sky High: Die Serie 17/3/2023
  • Dance 100 17/3/2023
  • Maestro in Blue 17/3/2023
  • Unsichtbare Stadt: Staffel 2 22/3/2023
  • El Reino – Dein Reich komme: Staffel 2 22/3/2023
  • The Night Agent 23/3/2023
  • Liebe macht blind: Staffel 4 Eps. 1-5: 24/3/2023 / Eps. 6-8: 31/3/2023
  • Unseen 29/3/2023
  • Wellmania 29/3/2023
  • Unstable 30/3/2023
  • Kimi ni todoke 30/3/2023
  • Riverdale: Staffel 7 30/03/2023 (wöchentlich neue Episoden)
  • Copycat Killer 31/3/2023
  • Ich bin Georgina: Staffel 2 Bald verfügbar
  • Agent Elvis Bald verfügbar

Netflix Filme

  • Die Elefantin des Magiers 17/3/2023
  • Heute schläfst du mit mir 1/3/2023
  • Du bist es 3/3/2023
  • Faraway 8/3/2023
  • Luther: The Fallen Sun 10/3/2023
  • ¿Encontró lo que buscaba? 10/3/2023
  • Es war Zeit 16/3/2023
  • Le Roi des ombres 17/3/2023
  • Noise 17/3/2023
  • Johnny 23/3/2023
  • Chor Nikal Ke Bhaga 24/3/2023
  • Kill Boksoon 31/3/2023
  • Murder Mystery 2 31/3/2023
  • Furies Bald verfügbar

Netflix Dokumentationen

  • Der Fall Fourniret: Im Kopf von Monique Olivier 2/3/2023
  • MH370: Das verschwundene Flugzeug 8/3/2023
  • Money Shot: The Pornhub Story 15/3/2023
  • Waco: Amerikanische Apokalypse 22/3/2023
  • Emergency: NYC 29/3/2023

Netflix Comedy Specials

  • Chris Rock: Selective Outrage 4/3/2023 (Zum Start nur auf Englisch. Synchronisationen folgen 5-10 Tage später.)
  • Bert Kreischer: Razzle Dazzle 14/3/2023
  • Mae Martin: UNT. 2023 Standup Special 28/3/2023

Netflix Kids & Family

  • Ridley Jones: Staffel 5 6/3/2023
  • Gabby’s Dollhouse: Staffel 7 20/3/2023
  • Wo ist Frauchen? 21/3/2023

Lizenztitel-Auswahl

  • Merkel – Macht der Freiheit 1/3/2023
  • Der unglaubliche Hulk 1/3/2023
  • Ad Astra – Zu den Sternen 1/3/2023
  • G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra 1/3/2023
  • Keeping Up with the Kardashians: Staffel 12 15/3/2023
  • Gut gegen Nordwind 15/3/2023
  • The Real Housewives of Beverly Hills: Staffel 7 15/3/2023
  • Tiger and Dragon: Staffel 1 15/3/2023
  • Pui Pui Molcar Driving School 17/3/2023
  • Strangers 18/3/2023
  • The Rookie: Staffel 1 29/3/2023
  • The Rookie: Staffel 2 29/3/2023
  • The Rookie: Staffel 3 29/3/2023
  • American Pie 31/3/2023

RTL+: Preiserhöhung und Integration von Hörbüchern

RTL+ stockt sein Streaming-Angebot um Hörbücher auf. Gleichzeitig passt man das Tarifmodell an und erhöht die Preise.

Beim Streaming-Angebot namens RTL+, früher als TVNow bekannt, gibt es Neuerungen. Fangen wir mit den guten Nachrichten an: Man integriert das Hörbuchangebot von Deezer mit allen Inhalten. Dafür benötigt ihr bei Interesse jedoch wahlweise den Tarif Max oder aber das neue Paket Family, welches 18,99 Euro im Monat kostet. Letzteres beinhaltet neben Video- und Musikstreaming auch Podcasts und ab sofort eben den kompletten Hörbuch- und Hörspiel-Katalog von Deezer mit rund 90.000 Titeln.

Hier geht es zur Paket- und Preisübersicht von RTL+

Allerdings gibt es auch eine andere Anpassung, die sich weniger positiv anhört: Der Premium-Tarif wird nämlich ab 1. März 2023 teurer. Er kostet fortan statt 4,99 Euro im Monat schließlich 6,99 Euro im Monat. Das Max-Angebot steht im Übrigen bei 12,99 Euro im Monat. Weiterhin gibt es auch den kostenlosen Free-Tarif, der jedoch erhebliche Einschränkungen mit sich bringt. Etwa ist er nur in SD verfügbar und beinhaltet keine Download-Funktion.

Das sind die neuen Tarifmodelle bei RTL+.
Das sind die neuen Tarifmodelle bei RTL+. | Bild: RTL+

Wollt ihr im Übrigen vier parallele Streams nutzen, benötigt ihr das Family-Abonnement – im Max-Tarif sind es nur zwei Streams – in den Free- und Premium-Stufen sogar nur ein Stream zurzeit. Als Inhalte hebt RTL+ etwa die Serie „Sisi“, die Reality-Show „Prominent getrennt – Die Villa der Verflossenen“ und die Spiele der UEFA Europa League und UEFA Europa Conference League hervor.

RTL+ will sich als deutscher Champion etablieren

Außerdem seht ihr bei RTL+ teilweise Inhalte wie „Der Bachelor“ noch vor der Ausstrahlung im linearen Programm. Zumal auch viele Filme und Serien im Originalton angeboten werden. Das neue Hörbuch-Angebot beinhaltet wiederum Klassiker und aktuelle Bestseller von Autoren wie Ken Follett, Karin Slaughter, Simon Beckett, Susan Mallery oder Andreas Eschbach. Auch Hörspiele wie „Die drei ???“, „TKKG“ und „Bibi Blocksberg“ findet ihr im Repertoire.

Filme, Serien und Shows sowie Livestreams findet ihr auf RTL+: https://www.rtlplus.de.

Musik, Podcasts und Hörbücher sind auf RTL+ Musik abrufbar: https://plus.rtl.de/

Amazon blockiert Remapping von Schnellauswahl-Tasten auf der Fire TV Fernbedienung

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Amazon hat kürzlich ein Update für ausgewählte Fire TV-Geräte herausgegeben, welches das Remapping der Schnellauswahl-Tasten auf der Fire TV-Fernbedienung blockiert.

Ihr kennt die Schnellauswahl-Tasten auf der Fire TV-Fernbedienung, die euch mit einem Klick direkt zur auf der Taste abgebildeten Streamingdienste führt? Diese lassen sich seit Jahren mit einer sogenannten „Remapper-App“ neu belegen. Bedeutet, wenn ihr z.B. Netflix nicht abonniert habt, könnt ihr die betreffende Taste mit einer anderen App belegen. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Anwendung für Streaming, Service, Videotelefonie oder Games handelt. Amazon hat jetzt mit einem Update diese Funktion blockiert, was die Remapper-App von aftvnews.com wertlos macht.

Remapping der Schnellauswahl-Tasten wird unterbunden

Im Gegensatz zu Android TV- und Google TV-Geräten, bei denen Apps zur Neuverknüpfung nahezu jeder Taste auf der Fernbedienung frei im Google Play Store erhältlich sind, hat Amazon die Neuverknüpfung vordefinierter Fire TV-Fernbedienungstasten nie zugelassen. Im Laufe der Jahre hat Amazon auch Workarounds verhindert, die die Neuverknüpfung ermöglicht hätten. Im Gegensatz zu Neuverknüpfungs-Methoden in der Vergangenheit, die oft sehr komplex und mit der Überwachung der Log-Datei des Fire TV-Geräts in Echtzeit verbunden waren (um zu erkennen, wann eine bestimmte Taste gedrückt wurde), war die Nutzung der Remapper-App doch sehr einfach gehalten.

Die optionale Alexa Sprachfernbedienung Pro besitzt zwei programmierbare Funktionstasten
Die optionale Alexa Sprachfernbedienung Pro besitzt zwei programmierbare Funktionstasten | Bild: Amazon

Die Anwendung, die nur ausgewählte Drittanbieter-App-Verknüpfungstasten wie Netflix, Disney+ und Amazon Music neu verknüpfen konnte, funktionierte, indem sie einfach die App nachahmte, die die Taste eigentlich starten sollte. Selbst wenn diese Funktionalität mit einigen Limitierungen versehen war, erfreute sich die Remapping-App in der Community großer Beliebtheit. Amazon versuchte bereits in der Vergangenheit diese auch mit mehreren Software-Updates zu blockieren. Bislang schaffte es der Betreiber des Fire TV-Blogs mit kleineren Anpassungen, die Funktion aufrechtzuerhalten – bis jetzt.

Amazon blockiert Remapper auf Fire TV Stick 4K Max

Mit der neuen Software-Updates Version 7.6.2.4 für den Fire TV Stick 4K Max wird das Remapping erstmals erfolgreich blockiert. Das Update enthält eine ausgefeiltere Methode, um festzustellen, ob die App, die durch die Fernbedienungs-App-Buttons gestartet wird, die erwartete App ist oder nicht. Wenn man versucht, den Remapper zu verwenden, um einen App-Button neu zu belegen, erscheint die Zeile „App [App-Name] ist nicht vertrauenswürdig. Start wird abgebrochen.“ in der Log-Datei des Fire TVs.

Der Fire TV Stick 4K MAX unterstützt Dolby Atmos via Netflix und Prime Video || Bild: Amazon
Der Fire TV Stick 4K MAX wurde als Erstes mit dem neuen Software-Update versorgt

Nachdem das Software-Update erfolgreich gegen die Neubelegung der Tasten vorgeht, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch andere Fire TV-Geräte mit einer neuen Firmware das Remapping von Tasten unterbinden. Hinter diesem Vorgehen vermuten wir mehrere Gründe. Zum einen vermarktet Amazon eine Alexa-Sprachfernbedienung Pro mit konfigurierbaren Tasten. Diese wurde mit der Remapping-App einer ihrer Alleinstellungsmerkmale beraubt und dadurch könnte das Interesse an der optionalen  Hardware wieder steigen.

Amazon überarbeitet Fire TV-Ökosystem

Zum anderen passt das Vorgehen zur Überarbeitung des Fire TV-Ökosystems, welches derzeit wohl von Amazon fokussiert wird. So hat der Elektronik-Gigant erst vor Kurzem die Kommunikation in Bezug auf Sideloading-Apps verschärft. Zudem möchte Amazon noch mehr Daten von seinen Nutzern sammeln, primär in Bezug auf Drittanbieter-Apps. Entsprechende Pläne werden vom Fire TV-Team bereits verfolgt. Alles in allem soll der „Walled Garden“-Gedanken gestärkt und die Datenmenge und -qualität, die zu Amazon abfließt, optimiert werden. Wir sind gespannt, ob sich diese Schritte positiv auf das Geschäft mit Streaming-Playern auswirkt, oder ob sich Nutzer aufgrund dieser Änderungen von der Plattform verabschieden.

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Samsung ist seit 17 Jahren in Folge TV-Weltmarktführer

Samsung hat es geschafft, mit technischer Expertise und branchenführenden Innovationen seine weltweite Marktführerschaft im Bereich TV-Geräte seit nunmehr 17 Jahren in Folgen zu bestreiten.

Laut dem Marktforschungsunternehmen Omdia hat Samsung auch im Jahr 2022 den globalen TV-Markt angeführt und sich damit zum 17. Mal in Folge an der Spitze der TV-Branche positioniert. Diesen Erfolg führt das Unternehmen auf das Engagement für erstklassige Seherlebnisse und nutzerzentriertes Design zurück. Durch die Priorisierung seiner Premium-Produktpalette konnte Samsung seine bislang unübertroffene Führungsposition in der TV-Branche seit 17 Jahren aufrechterhalten. Diese Ambitionen werden derzeit am besten durch die neuen NEO QLED und QD-OLED-Fernseher verkörpert.

Samsung: Fast 50% Marktanteil im Premium-TV-Markt

Im Jahr 2022 verkaufte Samsung erstaunliche 9,65 Millionen Einheiten von QLED- und Neo QLED-TVs, was seit der Markteinführung im Jahr 2017 kumulierten Verkäufen von 35 Millionen Einheiten entspricht. Samsung dominierte auch den Markt für ultragroße Fernseher im Jahr 2022 und meldete einen Marktanteil von 36,1% bzw. 42,9% für TVs über 75 Zoll bzw. 80 Zoll. Im Premium-TV-Markt mit einem Preis von über 2.500 US-Dollar behielt Samsung den größten Marktanteil nach Umsatz mit 48,6%. Man darf jedoch anmerken, dass es Premium-Fernseher definitiv auch für unter 2.500 Euro gibt.

17 Jahre Marktführer. Samsung brilliert weiterhin mit seiner TV-Sparte
17 Jahre Marktführer. Samsung brilliert weiterhin mit seiner TV-Sparte

Mit der Einführung des Bordeaux TV im Jahr 2006 begann die Mainstream-Adoption von LCD-TVs mit anspruchsvollem Design und leichtem Formfaktor. Es war auch das erste Mal, dass Samsung die weltweite Nummer eins im Fernsehmarkt war. Das Unternehmen setzte seinen Fortschritt fort, indem es Produkte mit den neuesten Technologien einführte. 2017 definierte Samsung den Begriff „Next-Generation-Display“, indem es den ersten QLED-TV vorstellte, der Quantum-Dot-Technologie einsetzte, um zum ersten Mal in der Branche 100 Prozent Farbvolumen zu erreichen. 2018 brachte das Unternehmen den bahnbrechenden QLED 8K auf den Markt, gefolgt vom Quantum Mini LED-basierten Neo QLED und dem selbstleuchtenden MICRO LED im Jahr 2021. Seit 2022 wird es mit den QD-OLED-Fernsehern auch wieder so richtig spannend.

Großer Erfolg mit Lifestyle-Lösungen

Diese Sammlung innovativer Technologien hat den Standard für die TV-Bildqualität neu definiert und setzte jedes Mal neue Branchenbenchmarks. Zudem hat Samsung neue Kategorien wie die Lifestyle-Serie pioniert. Mit dem ikonischen Design von The Serif im Jahr 2016 hat Samsung seine Produktpalette mit Designs entwickelt, die das Benutzererlebnis verbessern, wie The Frame, The Sero, The Terrace, The Premiere und The Freestyle.

Im Jahr 2023 setzt Samsung sein Engagement für Innovation fort, indem es intuitive Technologien entwickelt, die auf die Bedürfnisse der Benutzer zugeschnitten sind. SmartThings ermöglicht eine nahtlose Integration und Konnektivität mehrerer Geräte, wobei die Sicherheit weiterhin oberste Priorität hat, sodass Benutzer tief personalisierte Erfahrungen schaffen können, die sowohl ihre einzigartigen Vorlieben als auch Bedürfnisse berücksichtigen.

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FSK18-Horror „The Song of Solomon“ erscheint als limitiertes 4K Blu-ray Mediabook

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Mitte April bietet Mediacs den Splatterfilm aus dem Jahre 2017, „The Song of Solomon“, hierzulande auf Ultra HD Blu-ray über JPC an. Beide Editionen sind auf jeweils 500 Exemplare limitiert.

Es wird in mehreren Mediabook-Editionen erhältlich sein, die unter anderem noch eine Blu-ray, zwei DVDs und eine Audio-CD enthalten. Der Horrorfilm von Stephen Biros ist Teil der „American Guinea Pig“ Reihe und zeichnet sich durch teilweise drastische Gewaltdarstellungen aus. Nachdem Mediacs den Titel der FSK vorgelegt hatte, erhielt der Film als Erster der Reihe eine ungekürzte FSK-Freigabe. Ende 2022 gab es eine limitierte Auflage des Films, aber ab dem 17. April wird „The Song of Solomon“ nun in zwei Mediabooks mit unterschiedlichen Covern bei JPC auf UHD-Blu-ray erscheinen.

The Songs of Solomon: 4K, HDR mit DTS-HD MA 2.0

Die Parallelen zu „Der Exorzist“ sind nicht von der Hand zu weisen und auch von der audiovisuellen Präsentation, versuchte man wohl, den Film wie einen Klassiker wirken zu lassen. Der Videostream steht in 4K mit HDR10 zur Verfügung, während der Soundtrack in Deutsch und Englisch lediglich DTS-HD MA 2.0 Stereo aufweist. Etwas schwach in der heutigen Zeit, aber womöglich bewusst so gewählt. Vielleicht kann das umfangreiche Bonusmaterial, die zwei zusätzlichen DVDs und eine CD über den einfachen Sound hinwegtrösten.

Kurzbeschreibung „The Song of Solomon“:

„Marys Mutter ist in heller Aufregung, als ihre Tochter plötzlich mit einer verfremdeten Stimme zu sprechen beginnt und sich auch körperlich stark verändert. Die Kirche kommt zu der furchtbaren Erkenntnis, dass die junge Frau vom Teufel besessen ist. Um Mary von dem Dämon zu befreien, der sich in ihrem Körper eingenistet hat, schickt sie ihre besten Exorzisten. Doch weder Gebete und Beschwörungen, noch die Kraft des Kruzifix oder geweihtes Wasser zeigen irgendeine Wirkung. Der Teufel scheint unbezwingbar zu sein und bemächtigt sich der Priester. Er zwingt sie, sich selbst auf brutalste Weise zu verstümmeln oder Mary zu besteigen, um mit ihr als Luzifers Hure das Kind des Satans zu zeugen.“

Mehr Filme auf 4K UHD Blu-ray findest du in unserer Komplettübersicht!

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Sonos Era: Multiroom-Lautsprecher können als Rears für Surround-Sound dienen

Sonos plant mit der Serie Era neue Multiroom-Lautsprecher. Diese sollen auch im Heimkino zum Einsatz kommen.

Schon Ende März 2023 sollen dabei die Sonos Era 300 und 100 auf den Markt kommen. Beide werden das Multiroom-Streaming direkt über Wi-Fi unterstützen, aber auch die Zuspielung von Inhalten via USB-C und Bluetooth ermöglichen. Der Sonos Era 300 setzt auf sechs Treiber und bietet auch Spatial Audio. Als Preis stehen um die 450 US-Dollar im Raum. Der Sonos Era 300 soll als Ergänzung für das aktuelle Flaggschiff, den Sonos Five, fungieren.

Der Sonos Era 100 wiederum wird mit einem Preis von um die 250 US-Dollar hingegen wohl den Sonos One ersetzen. Konkreter bringen die Sonos Era 100 und 300 im Übrigen Wi-Fi 6, Bluetooth 5.0, USB-C und auch Unterstützung für Apple AirPlay 2 mit. Sonos will mit dem Era 300 wohl auch Kunden anlocken, die sich für Dolby Atmos begeistern. Entsprechend will man den Lautsprecher als idealen Rear-Speaker für Surround- und Dolby-Atmos-Konfigurationen in Kombination mit der Sonos Arc bewerben.

Den Sonos Era 300 wird es in den Farben Schwarz und Weiß geben.
Den Sonos Era 300 wird es in den Farben Schwarz und Weiß geben.

Wie es mit der Anbindung an Apple Music aussehen wird, ist noch offen. Dort könnte Sonos auf allerlei Musik mit Dolby Atmos zurückgreifen. Bisher ist aber keine Einigung für den direkten Zugriff bekannt. Natürlich wird es aber möglich sein, die Inhalte über einen Apple TV 4K an die Sonos-Lautsprecher zu schleusen.

Sonos Era 100 und 300 ab Ende März 2023 erhältlich

Der Sonos Era 100 ist nicht für Spatial Audio geeignet und integriert im Gegensatz zum Era 300 entsprechend keine Upfiring-Treiber. Hier ist aber eine Aufwertung gegenüber dem Sonos One gegeben, da ein zweiter Tweeter für Stereo-Sound bereitsteht. Außerdem wurde der Miw-Woofer vergrößert, um die Bässe zu stärken. Die Lautsprecher werden die Möglichkeit bieten, die integrierten Mikrofone stummzuschalten oder über einen Schalter komplett vom Stromkreis auszunehmen.

Die Sonos Era 100 sind zum Musikhören gedacht.
Die Sonos Era 100 sind zum Musikhören gedacht.

Was die Sprachsteuerungen betrifft, so darf man von Sonos Voice Control und Amazon Alexa ausgehen. Da Sonos mit Google im Clinch liegt, ist fraglich, ob der Google Assistant an Bord sein kann. Als Premiere will Sonos mit den Era 100 und 300 erstmals die Trueplay-Raumabstimmung unter Android unterstützen. Dies wird in abgewandelter Form geschehen, denn für die Kalibrierung kommen die Mikrofone der Lautsprecher zum Einsatz.

Amazon Fire TV auf Daten-Jagd: Funktion soll euch anregen, eure Aktivitäten zu teilen

Amazon möchte gerne mehr Nutzungsdaten gewinnen. Dafür plant man eine Funktion an seinen aktuellen Fire TVs.

Natürlich ist es schon jetzt so, dass Amazon Daten über das Nutzerverhalten sammelt, um Fire OS zu optimieren und euren Konsum auszuwerten. Allerdings ist man quasi blind für alles, was ihr aus den Empfehlungen / zuletzt angesehenen Inhalten auswählt und sich in Drittanbieter-Apps abspielt. Das will das Unternehmen ändern.

Den Nutzern will man das darüber schmackhaft machen, dass sie so eine universelle Watchlist erhalten könnten, die Content aus mehreren Streaming-Angeboten umfasst. Damit das funktioniert, müsstet sowohl ihr als auch die anderen App-Anbieter sich darauf einlassen. Denn dann würden eben Nutzungsdaten zu Amazon fließen.

Der neue Fire TV Cube mit mehr Power, zwei HDMI-Anschlüssen, WiFi 6E und 4K-Upscaling
Der neue Fire TV Cube mit mehr Power, zwei HDMI-Anschlüssen, WiFi 6E und 4K-Upscaling

Als Vorteil würdet ihr an den Amazon Fire TV eine genauere Liste mit euren zuletzt angesehenen Filmen und Serien betrachten können, die alle App-Aktivitäten umfasst. Eigentlich ist das also ähnlich wie bei Apple, die euch auf diese Weise ebenfalls Inhalte aus mehreren Streaming-Angeboten nahelegen können – auch zentral in der Systemoberfläche. An den Google TV gibt es ebenfalls so eine Funktion, um Content aus unterschiedlichen Quellen fortzusetzen.

Amazon hat erhebliches Interesse an Daten

Apps könnten, wenn ihr für die kommenden Funktionen die Einwilligung erteilt, aber auch weitere Daten rumreichen. Schaut ihr dann etwa eine Serie am Smartphone weiter, nicht am Fire TV, könnte letzterer dennoch darüber informiert werden und so die Empfehlungen korrigieren bzw. eine Episode im Homescreen als angesehen abhaken. Auch eure einzelnen Watchlists in separaten Apps und gekaufte Inhalte könnten so mit dem Startbildschirm der Fire TV synchronisiert werden.

Wem das alles zu wild klingt, der soll allerdings die Option behalten, die Zustimmung zu der ganzen Daten-Teilerei zu verweigern. Dann müsst ihr eben mit den einfacher gestrickten Empfehlungen und Watchlists leben. Zudem soll es die Chance geben, bei einzelnen Apps das Teilen der Daten zu aktivieren – bei anderen aber nicht. Ausgenommen bleiben sollen zudem Kinderprofile, da der Datenschutz dort strenger ist.

Abwarten muss man auch, welche Streaming-Anbieter hier überhaupt gewillt sind, mitzuspielen. Netflix etwa hält sich da schon bei anderen Plattformen raus und dürfte auch hier außen vor bleiben.