LG Display plant offenbar für 2022 ein neues OLED-Panel: Jenes soll mit 20 Zoll Diagonale aufwarten.
LG zeigt aktuell in Südkorea im Rahmen der Messe K-Display allerlei neue OLED-Konzepte. Noch vor Jahresende soll der Zulieferer aber laut südkoranischen Medien noch mit etwas ganz anderem aufwarten: nämlich mit einem verhältnismäßig kompaktem OLED-Panel mit nur 20 Zoll Diagonale. Bei dieser Größe würde sich das Display wohl entweder für kleine Monitore oder aber große Notebooks eignen.
Parallel sollen Sprecher von LG Display erklärt haben, dass man immer größte Nachfrage aus dem Gaming-Segment bemerke, die man natürlich decken wolle. In der Entwicklung berücksichtige man die Bedürfnisse von Spielern, für die geringer Input-Lag und kurze Reaktionszeiten essenziell seien. Auch die Arbeit an biegsamen OLED-Technologien setzt man freilich fort. Partner sollen daran bereits Interesse haben.
LG Display beliefert natürlich auch den Mutterkonzern mit OLED-Panels – etwa für den G2.
LG Display stichelte dabei auch indirekt gegen die QD-OLED von Samsung Display. Nur LGs W-OLED-Panels könnten biegsame Bildschirme ermöglichen, da sie nur ein Substrat einsetzen. LG Display möchte 2023 außerdem noch einen transparenten OLED-Screen mit 77 Zoll Diagonale vorstellen. Wir vermuten aber, dass sich jener an Geschäftskunden richten wird. Derzeit operieren die größten transparenten OLED-Bildschirme noch mit 55 Zoll.
Gehört OLED die Zukunft?
LG Display setzt also weiter voll auf die OLED-Technik. Im TV-Segment wird diese mittlerweile nicht nur für Premium-, sondern auch Mittelklasse-TVs eingesetzt. LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen sind zwar eine erhebliche Konkurrenz, erreichen aber natürlich immer noch nicht die pixelgenaue Ansteuerung der OLED-TVs.
Samsung hofft auf die Micro-LED-Technologie|| Bild: Samsung
Ablösen könnten langfristig Micro LED sowohl OLED- als auch LCD-Technologie. Derzeit sind die entsprechenden Bildschirme aber noch so teuer in der Herstellung, dass sie fast nur von Geschäftskunden eingesetzt werden.
Microsoft wirft Sony vor, Entwickler davon abhalten zu wollen, den Xbox Game Pass zu unterstützen. Dafür handeln die Japaner offenbar spezielle Abkommen aus.
Diese Informationen sind aufgetaucht, weil weltweit Untersuchungen zu Microsofts geplanter Übernahme von Activision Blizzard laufen. In diesem Zuge befragen die Kartellwächter in verschiedenen Regionen der Welt nicht nur Microsoft selbst, sondern auch andere Größen der Spieleindustrie – wie eben Sony. In Brasilien gibt es da Transparenzregeln, die es ermöglichen, dass viele Dokumente mit Aussagen von Microsoft, Sony und mehr an die Öffentlichkeit gelangen.
Die Japaner hatten Skepsis bezüglich der Übernahme geäußert, weil Microsoft dann das Must-Have-Franchise „Call of Duty“ langfristig möglicherweise nur noch für Xbox-Konsolen veröffentlichen könnte. Aktuell dementieren die Redmonder derlei Pläne, was aber natürlich für die Zukunft nicht zwangsweise etwas heißen muss. Nach den Äußerungen von Sony, welche die potenzielle Exklusivität von „Call of Duty“ anprangerten, kontert Microsoft nun jedenfalls.
Xbox Game Pass Ultimate mit Cloud-Gaming-Integration
Gerade Sony seien es, die ihre Marktführerschaft mit First-Party-Titeln und Exklusivdeals aufgebaut hätten. Daher empfinde man es als ironisch, dass jetzt gerade die Japaner dagegen wettern. Zumal Sony versuche das Wachstum des Xbox Game Pass auszuhebeln, indem man Entwickler mit Zahlungen locke, wenn jene ihre Titel nicht in die Spiele-Flatrate von Microsoft schieben.
Sony kontert den Xbox Game Pass mittlerweile mit PlayStation Plus Extra & Premium
Laut Microsoft zeige die Argumentation und Vorgehensweise Sonys, dass lediglich Furcht vor einem innovativen Geschäftsmodell bestehe, das Gamern zu attraktiven Preisen hochwertige Inhalte anbiete. Denn Sony habe seine Marktposition im Wesentlichen durch den Fokus auf spezielle Hardware und Exklusivabkommen erreicht. Dass Sony dabei tatsächlich versucht, Entwickler mit speziellen Verträgen und zusätzlichen Zahlungen davon abzuhalten, ihre Spiele in den Xbox Game Pass zu schieben, hört man nicht das erste Mal.
PlayStation Plus: Das sind die neuen Tarife.
Im Zuge des Rechtsstreits zwischen Apple und Epic Games gelangten ebenfalls Dokumente an die Öffentlichkeit, die auf eine solche Strategie Sonys hinwiesen. Mittlerweile versucht Sony den Xbox Game Pass allerdings mit PlayStation Plus Extra und Premium zu kontern.
LG Display stellt aktuell auf der Messe K-Display 2022 im südkoreanischen Seoul neue OLED-Konzepte vor. Dabei rückt man auch transparente Bildschirme wieder einmal ins Zentrum.
LG Display hat in Südkorea im Rahmen der Messe K-Display 2022 zahlreiche neue OLED-Konzepte vorgestellt. Der Anspruch des Unternehmens ist es aber nicht, basierend auf den Konzepten Produkte zu entwickeln. Vielmehr will man mit den präsentierten Lösungen die Vorzüge seiner OLED-Technologien vorführen und natürlich die Fantasie der Partner anregen. Beispielsweise führte man einen OLED-TV mit einem Panel der Reihe OLED.EX mit gesteigerter Leuchtkraft vor, der auf stolze 97 Zoll Diagonale kommt.
Dabei handelt es sich laut LG Display und das bisher größte OLED-Panel für einen Fernseher. Der TV nutzt zudem „Film CSO (Cinematic Sound OLED)“. Dadurch sind keine Speaker mehr notwendig, denn der Screen selbst vibriert und erzeugt so den Sound. Dies ist jedoch kein neues Verfahren. Vielmehr kennen wir diesen Dreh ja schon von diversen Premium-Fernsehgeräten aus dem Hause Sony.
LG Display hat unter anderem einen TV mit 97 Zoll Diagonale und OLED.EX-Panel gezeigt.
Dazu gesellten sich verschiedene, transparente OLEDs. Sie können beispielsweise in Geschäften eingesetzt werden. So zeigte LG Display eine Variante, bei der ein durchsichtiges OLED-Display mit einem hochwertigen Ständer aus Echtholz kombiniert wurde. Auf dem Ständer lassen sich Produkte inszenieren, während auf dem transparenten Screen zusätzliche Informationen erscheinen.
LG Display sieht weiterhin die Zukunft in OLED-Bildschirmen
Eine Media Art Wall mit insgesamt sechzehn transparenten OLED-Kacheln wiederum kann sowohl Kunstwerke anzeigen als auch kommerzielle Videos darstellen. Der sogenannte Wall Skin wiederum ist modular aufgebaut und könnte etwa in Hotels oder Büros nahtlos integriert werden. Doch auch eine spezielle Lösung für Konferenzräume packte LG Display auf der Messe aus.
LG Display zeigte auch transparente Lösungen für Geschäftskunden.
Hier soll eine Lösung, auch E-Crystal genannt, als transparenter Bildschirm dienen. Durch das durchsichtige Design kann einerseits ein großer Screen genutzt werden, andererseits wirkt der Raum weiterhin sehr offen. Weitere Lösungen, die LG Display vorführte., waren etwa ein Curved-P-OLED mit 34 Zoll für die Automobilindustrie und ein faltbares OLED-Display mit 17 Zoll Diagonale für Laptops, Tablets oder tragbare Monitore.
Anders als in den USA wird die deutsche Veröffentlichung „Star Trek: Der Film – The Directors Edition – The Complete Adventure“ nicht den erhofften TV-Cut (ABC-Cut) enthalten.
Hat diese Edition den Namen „The Complete Adventure“, also übersetzt „Das komplette Abenteuer“ wirklich verdient? In der US-Variante sicherlich schon. Denn dort enthält die ikonische Science-Fiction-Verfilmung die Kinofassung, die Directors Edition und den TV-Cut, auch ABC-Cut genannt. Das liegt daran, dass Paramount Entertainment kein deutscher Audioton zu dieser Fassung vorliegt. Bedeutet, wir erhalten leider nicht das komplette Abenteuer geliefert. Folgende Varianten sollten ursprünglich im 4K Blu-ray-Release vorliegen:
132 Minuten Kinofassung
136 Minuten Directors Edition
144 Minuten ABC-Cut
In Deutschland (Österreich und der Schweiz) werden 5 Discs enthalten sein: 1x UHD Director’s Edition + 1x BD Director’s Edition + 1x UHD Kinofassung + 1x BD Kinofassung + 1x neue Bonus-BD. Es ist für eingefleischte Star Trek-Fans wirklich ein kleiner Schlag ins Gesicht, da sich viele definitiv auf die längste Variante gefreut haben – selbst wenn die zusätzlichen Minuten nicht unbedingt viel zur eigentlichen Story beitragen.
Jetzt stellt sich die Frage, storniert man die Vorbestellung der (womöglich irgendwann ausverkauften) Box-Variante der „The Directors Edition“, oder greift man zur günstigeren Einzel-Variante, die bei den Online-Händlern mittlerweile mit einem Cover ausgestattet wurde? Paramount bringt übrigens alle sechs klassischen Star Trek-Filme einzeln als Keep-Case/Amaray in den Handel. So kann sich jeder seine Lieblings-Ableger der Science-Fiction-Filme zusammenkaufen:
Vielen Dank an LordBerti für die Info. Ihr sucht Filme, um eure 4K Blu-ray Sammlung zu erweitern? Wir haben für euch eine praktische und umfassende Gesamtliste mit allen Ultra HD Blu-rays zusammengestellt. Diese könnt ihr HIER einsehen.
Disney Plus konnte im letzten Quartal 14 Millionen neue Abonnenten für den Streamingservice gewinnen. Leider machte das Unternehmen auch über eine Milliarde US-Dollar Verlust in diesem Segment.
Der Streamingmarkt ist abgefischt und es besteht kein Platz mehr für Wachstum? Der Streamingservice Disney Plus der Walt Disney Company beweist das Gegenteil! Im letzten Quartal (April-Juni 2022) konnte Disney+ ganze 14 Millionen neue Abonnenten generieren, ganze 5 Millionen mehr als erwartet. Damit steigt die Anzahl der zahlenden Abonnenten auf insgesamt 152 Millionen. Über alle Streaming-Angebote hinweg (Disney+, Hulu, ESPN+) erreicht Walt Disney bereits 221 Millionen Abonnenten. Übrigens hat man damit den ehemaligen Platzhirsch Netflix überholt, die derzeit „nur“ 220,7 Millionen Abonnenten vorweisen können.
Disney+ soll bereits 2024 Gewinn abwerfen
Abonnentenwachstum, Preiserhöhungen und exklusive Inhalte sollen Disney+ an die Spitze katapultieren
Im gleichen Zeitraum hat das Unternehmen mit Disney Plus leider einen Verlust von über eine Milliarde US-Dollar eingefahren. Klingt absolut wild, ist für Investoren aber wohl überhaupt kein Grund zur Besorgnis. Denn wie CEO Bob Chapek im Rahmen des Quartalsmeetings mitteilt, soll man bereits 2024 positive Zahlen schreiben. Allein mit einem geplanten Wachstum auf rund 215 bis 245 Millionen Abonnenten bis Ende 2024 lässt sich aber leider kein Gewinn erwirtschaften. Und wie schon in diesem Artikel angemerkt, wird Disney wohl heftig an der Preisschraube drehen müssen.
Preiserhöhung von rund 22 Prozent
Zum einen startet im Oktober 2022 das neue, vergünstigte Abomodel mit Anzeigen, welches wohl 7.99 $US/Euro im Monat kosten wird, zum anderen möchte man für das Premium-Abonnement zukünftig mehr verlangen. Aktuell zahlt man 8.99 Euro im Monat bzw. 89.99 Euro, wenn die Jahres-Option ausgewählt wird (2 Monate geschenkt). In Zukunft werden in den USA 10.99 $US im Monat bzw. 109.99 $US im Jahresabo fällig. Das ist eine Preiserhöhung von 22 Prozent.
Es ist eigentlich so gut wie sicher, dass Disney Plus die Preise auch in Europa, respektive Deutschland, Österreich und der Schweiz nach oben anpassen wird. Die Preiserhöhung erwarten wir bereits in den nächsten Wochen/Monaten, auf jeden Fall noch vor Ende 2022.
Disney hat im Zuge der Bekanntgabe seiner Quartalszahlen schlechte Nachrichten für Abonnenten von Disney+: Der Streaming-Dienst wird bald teurer.
Bisher ist die Preiserhöhung nur für die USA konkret bestätigt, es ist aber fest davon auszugehen, dass sie auch Europa und damit Deutschland, Österreich und die Schweiz erreichen wird. Zuletzt hatte Disney die Preise für sein Streaming-Angebot zeitgleich mit der Einführung von Star erhöht. Wer von Anfang an dabei gewesen ist, zahlte allerdings im Jahresabonnement bisher kontinuierlich mehr.
Preiserhöhung auf 11 Euro im Monat?
So kostete Disney+ für Frühbucher bei der Einführung für ein Jahr noch 59,99 Euro. Im zweiten Jahr fielen dann 69,99 Euro an und mittlerweile beträgt der Preis für das Jahresabonnement bereits 89,99 Euro. Blickt man auf die durchaus deftigen Preiserhöhungen in den Vereinigten Staaten, ist ein Preis jenseits der 100 Euro für Deutschland denkbar.
Disney+ kostet in den USA künftig 10,99 US-Dollar im Monat.
So wird Disney+ in den USA zukünftig monatlich 10,99 US-Dollar kosten. Das Jahresabonnement vertreibt man fortan für 109,99 US-Dollar. Bedenkt man, dass US-Dollar und Euro aktuell fast 1:1 umgerechnet werden können, wären für den hiesigen Markt also durchaus Preissteigerungen auf 10,99 Euro im Monat bzw. 109,99 Euro für das Jahresabonnement denkbar. Das entspräche also Erhöhungen um 2 bzw. 20 Euro.
Disney nennt den Preis für seinen werbefinanzierten Tarif
Im selben Atemzug hat Disney bestätigt, dass der werbefinanzierte Tarif beim Streaming-Anbieter 7,99 US-Dollar im Monat kosten wird. Im vergünstigten Jahresabonnement wird es diesen Tarif leider nicht geben. Damit wird das werbefinanzierte Angebot für all diejenigen eher unattraktiv, die sich ohnehin direkt für ein Jahr binden möchten. Die Preissteigerungen treten in den USA im Übrigen ab dem 8. Dezember 2022 in Kraft.
„Lightyear“ liegt bei Disney+ in IMAX Enhanced vor.
Jetzt heißt es abwarten, ob und wann eine Ankündigung für den deutschen Markt folgen wird. Wir gehen fest davon aus, dass Disney leider auch hierzulande an der Preisschraube drehen wird. Die Informationen wurden übrigens im Rahmen des Quartalszahlen-Meetings mit den Investoren bekannt gegeben. Disney+ konnte sich im letzten Quartal 14 Millionen neue Abonnenten sichern, das sind 4 Millionen mehr als von Investoren erwartet was den Streamingdienst auf insgesamt 152 Millionen aktive Abonnenten pusht!
Teuer genug war er, der Edge of Tomorrow. 175 Mio. Dollar verschlang der SciFi-Action-Mix, den Bourne-Regisseur Doug Liman da 2014 mit seinen beiden Stars Tom Cruise und Emily Blunt inszenieren durfte. Mit 370 Mio. Dollar weltweitem Einspiel fuhr er dann so gerade eben in die schwarzen Zahlen. Was seinerzeit wirklich verwunderte. Vor allem die gerade einmal 100 Mio. Dollar in den USA waren überraschend wenig. Erklären lässt sich das nur mit einer gewissen SciFi-Müdigkeit, die sich nach dem ebenfalls nicht sensationell erfolgreich gelaufenen Oblivion breitmachte.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass man vorab mitbekommen hatte, wie chaotisch die Arbeiten am Drehbuch waren. Zunächst auf Basis der japanischen light novel All You Need is Kill von Dante Harper adaptiert, ging es durch sieben! weitere Hände und war noch während der Dreharbeiten zu keinem befriedigenden Schluss gekommen. Erst mit dem Hinzustoßen von Cruise-Buddy Christopher McQuarrie war Doug Liman am Ende zufrieden. McQuarrie schraubte den Humorfaktor höher und nahm der Story etwas den allzu ernsten Ton. Gerade in der Intro-Sequenz fühlt man sich schon mal an Verhoevens Starship Troopers erinnert – freilich ohne den krassen Sarkasmus. Während der integrierte Humor bei einigen zu verärgerten Reaktionen führte, weil man sich zu sehr an Bill Murray in … und täglich grüßt das Murmeltier erinnert fühlte, empfanden andere den Mix als ausgewogen und sehr unterhaltsam. Andere, zu denen auch der Autor dieser Zeilen gehört. Seinerzeit im Kino gesehen, nachdem er bereits einige Wochen lief, konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, warum es zahlreiche kritische Stimmen gab. Für mich war Edge of Tomorrow perfektes Entertainment, das unter der Oberfläche sogar eine Botschaft bereithielt. Keine Sekunde war mir langweilig – und ich bin wahrlich kein großer Cruise-Fan.
Schickt William Cage ins Kriegsgeschehen: General Brigham
Witzigerweise ist Edge of Tomorrow aber vor allem (auch) etwas für Leute, die mit dem Top-Gun-Darsteller nichts anfangen können – ja, die ihn sogar auf eine bestimmte Art und Weise verabscheuen. Wann und wo sonst kann man zuschauen, wie der von einigen meistgehasste Darsteller zerfetzt, zerrissen und totgetrampelt wird? Recht geschieht es diesem Cage, der sich für was Besseres hält und maximal überheblich rüberkommt. Dass Liman und das Skript es immer wieder hinbekommen, die repetitiven Ereignisse so abwechslungsreich zu gestalten, dass man nicht irgendwann denkt, man hat jetzt mal langsam genug davon, ist ein großer Faktor für den Unterhaltungswert. Es macht schon Spaß, Cruise wieder und wieder anlaufen zu sehen, um der tödlichen Schlacht zu entgehen. Und so kam es dann, wie es kommen musste: Wie Oblivion zuvor entwickelte Edge of Tomorrow seinen zweiten Frühling mit Veröffentlichung der DVD/Blu-ray.
Seltsame Manschettenknöpfe
Die Beliebtheit des Films lässt sich auch an der imdb-Bewertung ablesen, die bei sensationellen 7.9 steht (bei 670.000 Stimmen). Für einen SciFi-Unterhaltungsfilm wahrlich ein hervorragender Wert. Die Beliebtheit im Heimkino resultiert sicherlich auch ein Stück weit aus den hervorragenden Actionszenen, dem coolen Kreaturendesign, den Kostümen (vielmehr Körperpanzern) und nicht zuletzt der fantastischen Emily Blunt. Die Britin trainierte hart für den Film, beschäftigte sich mit Krav Maga und war am Ende mindestens so fit wie ihr Filmpartner Cruise. Jene Szene, in der sich die zwei das erste Mal außerhalb des Schlachtfelds sehen, ringt einem noch heute Respekt für die Körperbeherrschung Blunts ab. Und, ganz nebenbei: Selbst die leichteren Körperpanzer-Modelle wogen rund 40 kg. Wer also mal mit zwei Kästen Bier auf dem Rücken durch unwegsames Gelände gerannt ist, kann sich vorstellen, wie kräftezehrend die Dreharbeiten gewesen sein mussten.
Emily Blunt: Fit wie ein Turnschuh
Erstaunlich, wie gut auch die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern ist – vielleicht gerade weil man sich (VORSICHT: SPOILER) bis zum etwas unglücklichen Schluss lange Zeit einer aufgesetzten Love-Story entzieht. Davon ab überzeugt Blunts Rolle aber aufgrund ihrer Leader-Qualität. Während Cruises Cage kein Kämpfer ist, zeigt Rita ihm immer wieder, wo’s lang geht. Sie ist es, die ihn kampferprobt macht. Und sie ist es, die ganz abgeklärt mit der kalten Schulter zuckt, als Cage ihr seine Story erzählt. Immerhin hatte sie das Ganze schon länger durchgemacht und statt Mitleid zunächst vor allem Geringschätzung für Cage übrig.
Für 2014 war Ritas Rolle wirklich stark geschrieben und Blunt agiert mehr als bloß auf Augenhöhe mit Cruise. Das funktioniert zwar noch besser in der ersten Hälfte und während der Schlachtfeldsequenzen als in den erzählerisch etwas hängenden Teilen im Mittelteil, doch Edge of Tomorrow macht während der Action einfach so viel richtig, dass man ihm die etwas schleppenden 20 Minuten zwischendurch verzeiht. Gerade während der Kampf- und Schlachtszenen sieht man dem Film auch sein gigantisches Budget an. Selbst acht Jahre später können die Tricks nicht nur überzeugen, sondern so manchen aktuellen Film in den Schatten stellen. Da ist’s dann auch egal, dass die eigentlich so innovativ erdachten Mimics etwas zu sehr an die Maschinenwesen aus Matrix erinnern.
Edge of Tomorrow wurde seinerzeit noch analog gefilmt. Für die 4K UHD Blu-ray ging man allerdings nicht noch einmal ans 35-mm-Negativ, sondern griff auf das bereits für die Blu-ray genutzte 2K-DI zurück. Entsprechend gibt’s hier nicht mehr Auflösung zu bewundern. Als HDR-Variante beließ man es beim statischen HDR10 und masterte zudem im erweiterten Farbraum innerhalb von Rec.2020.
Der größte Vorteil der hochskalierten 4K-Disk ist von Beginn an der effizientere Codec, der noch dazu auf eine 100-GB-Disk zurückgreifen kann. Für einen Film von nicht mal zwei Stunden, der kein Bonusmaterial enthält, ist das eine Menge Platz. Entsprechend sucht man Kompressionsartefakte hier vergeblich. Was man aber auch sucht, ist Durchzeichnung in den dunklen Szenen während des Filmhöhepunkts. Die Blu-ray hatte dort schon Probleme und die UHD Blu-ray versucht hier durch eine leichte Aufhellung in den ganz dunklen Bereichen wieder mehr Oberflächen zu zeigen. Das Resultat sind verfälschende Farben auf schwarzen Oberflächen und immer wieder ein ganz schmaler Grad zum Black Crush.
In den dunklen Szenen im Finale hat die 4K-Scheibe Probleme mit Black Crush
Womit wir das größte Problem der UHD BD aber bereits verhandelt hätten. Denn ansonsten ist die Scheibe im Großen und Ganzen die bessere Wahl. Trotzdem es praktisch die gleiche Auflösung ist, kommt das Korn noch feiner und gleichmäßiger rüber und im Encoding sind Randbereiche um Objekte besser definiert. Das leicht Gelblastige der Blu-ray wird zurückgenommen und die eher trist-grauen Weitwinkelshot über das Militärgelände oder später mal über Paris erhalten mehr Dynamik. Wiesen haben mehr Farbdifferenzierung, Gesichter sind natürlicher braun, nicht mehr ganz so gelblich. Insgesamt kein kolossal anderes, aber ein gutes Bild, das (bis auf die Problematik im Finale) überzeugen kann.
Ohne Umschweife direkt auf den Punkt: Die DTS-HD-Master-Tonspur von Edge of Tomorrow gehört zum Besten und Brachialsten, was das Heimkino von je her erleben und „aushalten“ musste. Was gerade der Tiefbass-Bereich hier während der Kriegssequenzen abliefert, dürfte die weniger harmonisch aufeinander abgestimmten Lautsprecher-Verstärker-Kombinationen vor echte Herausforderungen (oder potenziellem Elektrotod) stellen. Heimkinos, die über wirklich potente Systeme mit weit hinabreichenden Subwoofern verfügen, erleben mitunter Attacken von erdbebenhafter Urgewalt.
Nicht selten fühlt man sich hier an die ebenfalls herausragende Dynamik der Tonspur von Terminator: Die Erlösung erinnert, die in einigen Szenen ähnlich drastisch zu Werke geht. Absolut einzigartig sind die ultratiefen Infraschall-Frequenzen zu Beginn, die sich nach 30 Sekunden im untersten Frequenzband bewegen. Fantastisch ist aber auch die Surroundaktivität der Tonspur. Wenn Cage das erste Mal im Lager aufwacht und der Helikopter für das Auge unsichtbar hinter dem Zuschauer seine Runde dreht, ist das extrem griffig und nach etwas über 17 Minuten wird das gleiche Gefährt noch einmal heftiger im Heimkino kreisen. Geht’s dann erstmalig ins Kriegsgeschehen, bekommt man beim Abschuss des Quad Tiltrotor direkt mal eine der heftigsten Explosionen überhaupt und wird dann in ein Schlachtfeld geworfen, das so vehement und so effektvoll ist, dass man auch acht Jahre nach Erscheinen jede dieser Szenen zu Referenzzwecken hernehmen kann.
Die deutsche Tonspur gehört zum Besten, was man der Anlage präsentieren kann
Die UHD Blu-ray hält für den O-Ton eine Dolby-Atmos-Tonspur bereit. Jetzt ist es leider so, dass die ultratiefen Frequenzen, die vom famosen DTS-HD-MA-Soundtrack geliefert wurden, über die englische Atmos-Fassung etwas reduziert erscheinen. Edge of Tomorrow reicht vor allem in der subfrequenten Introsequenz bei den letzten ganz tiefen Tönen nicht mehr so weit hinab. Heimkino-Besitzer, deren Equipment fähig genug war, das adäquat und wie gewollt wiederzugeben, könnten deshalb etwas enttäuscht sein. Es stellt sich natürlich die Frage, warum Anbieter Warner hier die Infraschall-Anteile unterhalb von 20 Hz gekappt hat, da es dafür aus technischer Sicht keine Veranlassung gibt.
Zum „Ausgleich“ für die fehlenden Infraschallfrequenzen ist die Atmos-Fassung in den etwas „höheren“ Bereichen nach 28 Sekunden sogar noch etwas kräftiger. Und der Cut bei 20 Hz abwärts ändert auch nichts an der Dynamik und dem Effektreichtum der Tonspur, die nach wie vor kolossal abliefert. Der Einschlag in den Quadkopter bei 18’40 kommt mit der gleichen Wucht und gleichen Lautstärke wie über die alten Tonspuren und das Kriegsgeschehen ist nach wie vor herausragend – allerdings im mittleren Frequenzband etwas dominanter. Hier und da scheint beim Maschinen-Gewehr-Sound der Höhenanteil etwas reduziert. Aber um das zu hören, muss man schon sehr schnell zwischen der englischen Atmos- und der deutschen DTS-HD-MA-Fassung hin- und herschalten. Für sich alleine genommen ist auch die Atmos-Fassung immer noch eine tolle Tonspur.
Die englische Atmos-Spur kastriert die Infraschall-Frequenzen
Hören wir uns die Höhen-Ebene dann mal isoliert an, gibt’s während der TV-Übertragungen zu Beginn einige Störgeräusche und der Rotor des Hubschraubers nach etwas über drei Minuten ist logischerweise ebenfalls zu hören – ebenso wie die Lautsprecherdurchsagen bei 8’30. Cool ist dann der Sound des Quad-Copters bei 10’40 und die Sirene kurz darauf ertönt äußerst griffig. Richtig fetzig geht es dann nach 17 Minuten am Himmel zu und das Luftgefährt klappert auch ordentlich.
Allerdings hätte man die Explosionsgeräusche durchaus mit auf die Heights legen können. Fällt Cage dann vom Himmel, saust es hier und da um ihn herum und die brennenden Teile flitzen auch über die Köpfe hinweg. Während des Kampfgetümmels gibt es dann immer wieder dedizierte 3D-Sounds, die allerdings sehr gezielt und nicht inflationär gesetzt wurden. Erneut voluminös wird’s im Quad-Copter nach 28 Minuten und natürlich auch in der folgenden Schlacht. Und ebenso wie Cage die Geschehnisse immer und immer wieder erlebt, schafft der Sound es, immer wieder coole und manchmal auch neue Geräusch zu platzieren. Klasse sind bspw. die Schergeräusche der Übungsroboter in der Abteilung von Rita. Crasht Rita bei 68’00 mit dem kleinen Helikopter, mäht es dem Betrachter fast die Haare weg. Ab Minute 90 geht’s dann noch mal richtig rund, wenn das Finale Helikopter, Alien-Sounds, Geschosse und Wassergeräusche zu einem immersiven Erlebnis vereint.
Das Bonusmaterial von Edge of Tomorrow – Live. Die. Repeat. teilt sich in insgesamt vier Haupt-Hintergrundberichte auf: „Operation Downfall“ ist das erste, das in zwei Teilen zunächst Bilder von der Schlacht am Strand zeigt und dann in knapp neun Minuten darauf eingeht, dass diese Szene natürlich an die Landung an der Normandie aus dem Zweiten Weltkrieg angelehnt ist. Es wird zudem gezeigt, wie die Szenen erarbeitet wurden und wie gigantisch das Set war. „Waffen der Zukunft“ kümmert sich um die Exo-Suits und um sämtliche andere Waffen im Film. Von ihrem Design bis hin zur praktischen Umsetzung. In „Kreaturen aus einer anderen Welt“ geht’s natürlich um die Realisierung der visuellen Effekte; um die Entwicklung der Aliens und darum, wie schwer es war, neue und einzigartige Wesen zu erschaffen (die dann aber doch irgendwie an Matrix erinnern).
„On the Edge with Doug Liman“ letztlich ist mit 43 Minuten das Hauptfeature. Beginnend mit Aufnahmen, in denen sich der Regisseur auf einem Soundstage mit seinem Tennislehrer fit hält, um mit Tom Cruise mitzuhalten. Ganz deutlich wird hier – und das ist nun wirklich eine der herausragenden Eigenschaften von Tom Cruise – dass der Darsteller sich niemals schont und immer extrem hart an seinen Filmen arbeitet und wenn das bedeutet, dass er sieben Tage die Woche dreht. Wir sehen, wie Doug Liman akribisch im Sand rumkrabbelt oder unter Kriegsfahrzeugen herumrollt, um seine Szenen am Strand im Vorfeld zu visualisieren – ein wirklich spannendes und hautnahes Feature, das auch immer wieder zeigt, wie unkompliziert und fan-nahe sich Cruise gibt. Insgesamt sieben entfallene Szenen ergänzen das gelungene Bonusmaterial.
Gesamtbewertung Edge of Tomorrow (87%)
Edge of Tomorrow hat die Zeit erstaunlich gut überstanden und unterhält auch heute noch überdurchschnittlich gut. Das liegt sicher an der klasse inszenierten Action, den teils handgemachten Effekten und dem Spiel von Emily Blunt. Auch die Blu-ray macht heute noch eine gute Figur – gerade aus akustischer Sicht. Die UHD Blu-ray ist in Summe die bessere Disk, setzt sich aber nicht entscheidend ab und bleibt innerhalb ihres eigenen Bezugsrahmens etwas unter den Möglichkeiten zurück. Der englische Atmos-Sound beeindruckt mit tollen 3D-Effekten. Die Tatsache, dass die allertiefsten Frequenzen fehlen, wird nur die wenigen Heimkinobesitzer stören, deren Subwoofer/Anlagen-Kombinationen das überhaupt wiedergeben können.
Wer Netflix am PC/Mac nutzt, ärgert sich ggf. über einen verpixelten 720p-Stream. Wie ihr Netflix am Computer in bester 4K-Qualität streamen könnt, erfahrt ihr hier!
Wenn ihr Netflix auf eurem Laptop oder Desktop-PC anseht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ihr dafür Google Chrome oder den Mozilla Firefox verwendet. Es stellt sich jedoch heraus, dass die Verwendung dieser Browser die Qualität der Filme und Serien immens beeinträchtigen können. Der Grund hat mit der Art und Weise zu tun, wie jeder Browser Digital Rights Management (DRM) handhabt. Damit ist die Art und Weise gemeint, wie Websites Personen authentifizieren, die ein Programm oder einen Dienst verwenden, um sicherzustellen, dass nur sie darauf zugreifen. Zudem wird das Kopieren von Inhalten ohne Erlaubnis unterbunden.
Software- und Hardware-seitiges DRM
Während Chrome und Firefox auf Software-basierte DRM zurückgreifen, unterstützen sie kein Hardware-basiertes DRM. Dies macht die Browser angreifbar gegen Aufzeichnungsfunktionen, was den Service von Netflix gefährden würde. In der Theorie lässt sich diese Schwachstelle ausnutzen, um Videoinhalte zu kopieren und diese ggf. später über einschlägige Seiten zum Download anzubieten. Daher beschränkt Netflix die Streaming-Qualität auf Google Chrome und Mozilla Firefox auf maximal 720p – selbst wenn man im Besitz eines Premium-Abonnements ist (4K/HDR/Dolby Atmos).
Wer dagegen „nur“ ein Basis- oder Standard-Abo auf Netflix abgeschlossen hat, kann seine Inhalte weiterhin unbesorgt via Chrome und Firefox genießen. Premium-Abonnenten mit kompatibler Computer-Hardware, die die Inhalte auch in bester Qualität wiedergeben möchten, sollten eine Browser-Alternative nutzen.
Diese Webbrowser unterstützen Netflix in 4K Ultra HD
Der Microsoft Edge Browser unterstützt Hardware-seitiges DRM
Welchen Webbrowser sollte man nun einsetzen, um Netflix in seiner höchsten Qualitätsstufe streamen zu können? Für Nutzer von Windows wäre das Microsoft Edge, während Besitzer eines Apple Mac-Computers auf Safari zugreifen sollten. Diese beiden Browser unterstützen nämlich das hardwarebasierte DRM-System PlayReady von Microsoft bzw. FairPlay von Apple. Hardware-basiertes DRM bietet einen besseren Schutz vor Aufzeichnungen, weshalb Netflix seinen Abonnenten ermöglicht, Inhalte in 4k-Auflösung nur mit Edge oder Safari zu streamen.
Wer für ein Premium-Abonnement zahlt und viele Inhalte auf dem PC/Laptop konsumiert (z.B. weil man viel unterwegs ist) sollte sein Abonnement auf eine günstigere Abo-Stufe wechseln, oder einen der oben genannten Browser einsetzen.
Zusätzlich gibt es noch folgende Ausnahmen: Wer ein Chromebook im Einsatz hat, kann Filme und Serien in 1080p (Full-HD) wiedergeben, statt nur in 720p. Zudem können Windows-Nutzer die offizielle Netflix-App installieren und somit Videostreams in 4K Ultra HD wiedergeben.
Ohne schnelle Internetverbindung kein Ultra HD!
Auf einem Macbook erstrahlt Netflix nur in Safari in bester Qualität
Sollte der Full-HD oder 4K Ultra HD Videostream trotz Browser-Wechsel nicht funktionieren, muss geprüft werden, ob das System die Grundvoraussetzungen für 4K UHD-Streams erfüllt. Laut Netflix benötigen Windows Nutzer mindestens Windows 10 oder 11 mit allen aktuellen Updates. Die HEVC Video Extension muss installiert sein und ein Ausgabemonitor mit 4K-Auflösung (und mindestens 60Hz) ist ebenfalls Pflicht. Und zuletzt sollte eine stabile Internetverbindung von mindestens 15 Mbit/s, am besten jedoch 25 Mbit/s vorliegen. Allein daran dürften viele Hotel-WLANs scheitern. Und das System bzw. die CPU darf nicht zu alt sein. Ein Intel Core Prozessor der 7. Generation oder einen neuen AMD Ryzen Prozessor muss der PC/Laptop integriert haben.
Bei einem Mac muss entweder ein von Apple selbst entwickelter Prozessor (M1, M2 usw.) oder ein T2 Sicherheits-Chip integriert sein. Als Betriebssystem verlangt Netflix macOS Big Sur 11.0 oder höher sowie die neueste Safari-Version. Darüber hinaus sind ein 60Hz 4K-fähiger Monitor und eine Internetverbindungsgeschwindigkeit von 25 Mbit/s oder höher erforderlich. Egal, ob Mac oder PC, es ist möglich, dass möglich, dass man die Streamingqualität im Browser oder der App manuell von „Automatisch“ auf „Hoch“ einstellen muss.
Xperia, das Unternehmen hinter DTS und TiVo, will 2023 mit einem Partner in den Markt für Smart-TVs einsteigen. Mittlerweile liegen erste Details vor.
So heißt es, Xperi habe enen Vertrag mit einem ersten OEM-Partner abgeschlossen, Darin ist der Einsatz des Betriebssystems TiVO Stream, eines Betriebssystems für TV-Geräte, festgehalten. Erste Fernsehgeräte mit der Plattform sollen dann Mitte 2023 in den Handel gehen. Wer der ominöse Partner von Xperia bzw. TiVo ist, bleibt aktuell aber noch offen.
Damit würde Xperia dann also im gleichen Segment wildern wie LG, Roku oder auch Amazon. Alle drei Anbieter lizenzieren ihre jeweiligen Plattformen, webOS, Roku OS und Fire OS, auch an Partner. Insbesondere LG will da seine Bemühungen aggressiv ausbauen. Dabei geht es natürlich auch darum, die Betriebssysteme als Portale zu nutzen, die durch die Implementierung von Werbung monetarisiert werden.
Xperi will ein Stück vom Smart-TV-Kuchen abhaben.
Der CEO von Xperi, Jon Kirchner, hat gegenüber Investoren zwar die Smart-TV-Pläne und die Partnerschaft mit einem Hersteller bestätigt, wollte dessen Namen aber noch nicht nennen. Er gab nur zu Protokoll, es handele sich um ein führendes Unternehmen, das TV-Geräte unter verschiedenen Marken herstelle. Wir denken da sofort an Vestel – mal sehen, ob wir richtig liegen.
TV-Betriebssysteme: Wie viel Platz gibt es am Markt noch?
Rokus Geschäftsführer hatte in der Vergangenheit bereits die Daseinsberechtigung von webOS und Tizen am Markt bezweifelt. Er glaubt, dass nur wenige TV-Betriebssysteme am Markt dauerhaft erfolgreich sein können. Hier wird sich zeigen müssen, ob Xperi sich einen Platz im Rampenlicht sichern kann. Der Xperi-Geschäftsführer gab zu Protokoll, dass angeblich 40 % des Marktes nach einem unabhängigen Betriebssystem als Alternative zu Amazons, Googles und Rokus Plattformen suchen.
Roku hat sich auch an Smart-TVs bereits ausgebreitet.
Warum? Damit die Hersteller mehr Kontrolle über die Nutzerdaten und deren Monetarisierung haben, so Kirchner. Wir sind gespannt, was wir da im nächsten Jahr noch so hören werden.
Wir haben für euch die aktuellen Schnäppchen, Neuheiten und Vorbesteller in 4K/HDR-Qualität auf iTunes herausgefiltert. Mit diesen digitalen 4K Filmen wird euch sicherlich nicht langweilig!
Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zum iTunes Shop! Die Filme lassen sich auf allen Apple-Endgeräten, wie dem iMac, iPhone, iPad usw. wiedergeben. Auch TV-Geräte mit Apple TV+-App können auf die „gekauften“ 4K Filme zugreifen. Wir empfehlen jedoch die Wiedergabe über einen Apple TV 4K Streaming-Player, wie er derzeit mit einer 50 Euro Gift-Card auf den iTunes-Shop angeboten wird!
4K Filme auf iTunes für je nur 3.99 Euro:
4K Filme Neuheiten und Vorbesteller auf iTunes:
Zu den Top-Vorbestellern zählt „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“, „The Black Phone“, „Bullet Train“ und „Monstrous“. Es sind auch ein paar Film-Klassiker in die Auswahl gerutscht, darunter „Der Name der Rose“, „Immer Ärger mit Harry“ oder die „48 Stunden-Filme“ mit Eddie Murphy!
Eine komplette Übersicht aller 4K Filme auf iTunes findet ihr in unserem Special!