Wir haben für euch die aktuellen Schnäppchen, Neuheiten und Vorbesteller in 4K/HDR-Qualität auf iTunes herausgefiltert. Mit diesen digitalen 4K Filmen wird euch sicherlich nicht langweilig!
Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zum iTunes Shop! Die Filme lassen sich auf allen Apple-Endgeräten, wie dem iMac, iPhone, iPad usw. wiedergeben. Auch TV-Geräte mit Apple TV+-App können auf die „gekauften“ 4K Filme zugreifen. Wir empfehlen jedoch die Wiedergabe über einen Apple TV 4K Streaming-Player, wie er derzeit mit einer 50 Euro Gift-Card auf den iTunes-Shop angeboten wird!
4K Filme auf iTunes für je nur 3.99 Euro:
4K Filme Neuheiten und Vorbesteller auf iTunes:
Zu den Top-Vorbestellern zählt „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“, „The Black Phone“, „Bullet Train“ und „Monstrous“. Es sind auch ein paar Film-Klassiker in die Auswahl gerutscht, darunter „Der Name der Rose“, „Immer Ärger mit Harry“ oder die „48 Stunden-Filme“ mit Eddie Murphy!
Eine komplette Übersicht aller 4K Filme auf iTunes findet ihr in unserem Special!
Amazon unterstützt an seinen Fire TV das Framerate-Switching. Allerdings funktioniert dies nur, wenn auch die Apps der jeweiligen Streaming-Dienste mitspielen. Jetzt zieht hier Netflix nach.
Amazon bietet an seinen Geräten der Reihe Fire TV grundsätzlich ein systemweites Feature für das korrekte Framerate-Switching. Das bedeutet, bei der Wiedergabe von Filmen und Serien, kann die Bildrate automatisch im System korrekt eingerichtet werden. Leider funktioniert das jedoch nur, wenn auch die Apps der jeweiligen Plattformen für die Funktion optimiert worden sind. Das galt im Wesentlichen daher bisher für Amazon Prime Video.
Jetzt zieht Netflix also nach und hat auch seine App angepasst. Somit sollten die jeweiligen Inhalte originalgetreu wiedergeben werden. Durch das Matching der korrekten Bildrate werden Ruckler vermieden. Neben Prime Video hatten zuvor in erster Linie Mediaplayer-Apps wie Plex, MrMC und Kodi das Feature beansprucht. Größere Videoplattformen zeigten sich eher unmotiviert. Vier Jahre (!) nach der Einführung hat sich immerhin Netflix einen Ruck gegeben.
An den Amazon Fire TV muss das Framerate-Switching erst aktiviert werden.
In den Einstellungen der Amazon Fire TV solltet ihr zur Nutzung des Framerate-Switching die Videoauflösung auf „automatisch“ stellen und ebenfalls die Option aktivieren, dass die Bildrate jener des Originals angepasst wird. Die Netflix-App sollte für euch zudem eine Nachricht einblenden, dass das Framerate-Matching eingeschaltet ist, wenn ihr sie das erste Mal aufruft und ein Video abspielt.
Amazon Fire TV: Framerate-Switching kann ein Segen sein
Durch den Wechsel der Bildrate kann es kurz zu einem schwarzen Bild kommen, denn die meisten TVs müssen hier kurz umschalten. Laut den Kollegen von AFTVNews konnten die das Framerate-Switching bei Netflix bisher nur mit einem Fire TV Cube der zweiten Generation verwenden. Allerdings soll mindestens auch der Fire TV 4K Max bereits mit dem Update versorgt werden. Ihr müsst offenbar die Netflix-App in mindestens der Version 8.3.4 installiert haben.
Samsung hat seine sogenannten „GamingDea!s“ eröffnet. In ihrem Rahmen erhaltet ihr beim Kauf ausgewählter TVs wahlweise bis zu 150 Euro Cashback oder ein Gratis-Smartphone.
Beim Kauf eines teilnehmenden Aktions-TVs oder einer Soundbar bis zum 4. September 2022 können sich Kunden über die Zugabe eines Samsung-Smartphones oder je nach Modell über Cashback von bis zu 150 Euro freuen. Registrieren könnt ihr euch zur Teilnahme unter samsung.de/tvdeals. Für die Anmeldung habt ihr bis zum 18. September 2022 Zeit. Wiederum findet ihr in diesem PDF die erschöpfende Liste aller teilnehmenden Geräte.
So nehmen neben den Neo QLED 4K und Neo QLED 8K unter anderem auch The Frame, The Sero, The Serif, The Premiere, The Freestyle und The Terrace an der Aktion teil. Auch das Soundbar-Flaggschiff HW-Q995B ist mit von der Partie und etwa für den maximalen Cashback-Betrag gewappnet.
Die HW-Q950B Dolby Atmos Soundbar als Wandinstallation auf der CES 2022 || Bild: flatpanelshd.com
17 verschiedene TV-Modelle in unterschiedlichen Zollgrößen und vier unterschiedliche Soundbar-Serien stehen zur Auswahl. Warum läuft das Ganze denn nun unter dem Label der GamingDea!s? Nun, damit wollen die Südkoreaner auch ihren Gaming Hub den den TV-Geräten gebührend hervorheben. Der bietet etwa Zugriff auf Google Stadia, Nvidia GeForce Now oder auch bald Amazon Luna für das Cloud-Gaming.
Samsung Gaming Dea!s laufen bereits
Die GamingDea!s-Aktion von Samsung läuft vom 4. August bis zum 4. September 2022. Zur Anmeldung der Aktionsgeräte hinterlegen Kunden Name, Adresse, Kontoverbindung, E-Mail-Adresse sowie die Seriennummer und den Modell-Code der erworbenen Geräte. Nach dem Erwerb im stationären Handel bzw. bei Online-Bestellung müssen zusätzlich der Kassenbeleg, die Bestellbestätigung und die Rechnung hochgeladen werden. Wichtig: Es nehmen ausdrücklich nur Geräte mit deutschem Modellcode teil!
Die 4K NEO QLED TVs wie der hier abgebildete QN95B unterstützen 4K@144Hz-Signalquellen || Bild Samsung
Die Überweisung des Cashbacks bzw. die Übersendung der Zugabe erfolgen in der Regel innerhalb von 45 Werktagen nach gültiger Registrierung. Solange der Vorrat reicht. Jeder Haushalt kann maximal mit jeweils zwei Aktionsgeräten pro Produktgruppe teilnehmen.
Für Google TV sollen zahlreiche neue Funktionen geplant sein. Unter anderem zählt dazu Wireless Audio.
Offenbar will Google es ermöglichen, Mediaplayer und Smart-TVs mit Google TV direkt mit Fitnesstrackern zu vernetzen. Die Idee ist natürlich nicht neu, denn Apple geht einen ähnlichen Weg mit seiner Apple Watch, den Apple TV 4K sowie dem Dienst Apple Fitness+. Diese Neuerungen sollen nicht nur Google TV, sondern auch Android TV betreffen. Das ist keine Überraschung, denn am Ende ist Google TV auch nur ein spezieller Launcher, der auf Android TV aufsetzt.
Möglich werden, sollen dadurch interaktive Workouts, die in Echtzeit eure Fitnessdaten einbeziehen – eben wie bei Apple Fitness+. Vor 2023 sollen diese Funktionen aber nicht starten, da sie sich noch in der Entwicklung befinden. Parallel möchte Google auch verbessern, wie Geräte mit Android TV und Google TV sich mit anderen Audio-Devices vernetzen können. Ebenfalls soll die Vernetzung mit dem Smart Home enger werden. Ziel ist es, dass ihr leichter vom Fernseher aus euer gesamtes Zuhause steuern könnt.
Google TV bietet mittlerweile auch individuelle Nutzerprofile.
Ebenfalls naheliegend: Google will die Möglichkeit einräumen, Nest-Lautsprecher direkt mit den Smart-TVs mit Android TV und Google TV zu verbinden. Mittelfristig will man so auch Third-Party-Speaker unterstützen. Diese Bemühungen ähneln jenen von Amazon und Apple, die derlei Konstellationen mit ihren Fire TV plus Echos bzw. Apple TV plus HomePods erlauben.
Google sieht Hard- und Software gleichermaßen in der Pflicht
Ebenfalls will Google offenbar einführen, dass sich die hauseigenen Pixel Buds via Fast Pair pfeilschnell mit Smart-TVs verbinden können. Allerdings sieht das Unternehmen sowohl Hard- als auch Software in der Pflicht. Etwa setzt man für die neuen Funktionen an Fernsehgeräten bzw. Mediaplayern Bluetooth 5.0 und Android 13 als Basis voraus. Partnern rät man an, 16 GByte Speicherplatz zu verwenden. Das ist allerdings ironisch, denn Googles eigener Chromecast mit Google TV kommt nur auf 8 GByte.
Google TV und Android TV sind mittlerweile auch mit den Apple iPhone und iPad steuerbar (Google Home App)
Zu erwähnen ist, dass all diese Angaben noch auf Gerüchten basieren. Quelle soll eine Präsentation Googles für Partner sein. Das Unternehmen selbst hat sich allerdings noch nicht offiziell zum Wahrheitsgehalt geäußert.
Da kündigt sich ein kleines Marketing-Desaster bei der Deutschen Telekom an. Diese wollte Kunden mit 12 Monate Disney+ gratis belohnen, doch die Aktion musste wegen des Ansturms gestoppt werden.
Update: Die Telekom scheint das Problem in den Griff bekommen zu haben. Ein Abschluss des kostenlosen 12 Monats-Abonnements für Disney+ verlief bei uns ohne Probleme. Im Rahmen des Aktivierungsprozesses muss man sich natürlich noch ein Disney+ Login anlegen. Hier geht es zur Aktions-Seite!
Originalbeitrag: Die Deutsche Telekom wollte seinen Kunden mal ein so richtig tolles Geschenk machen. Auch ich hatte um 14:05 eine Email in meinem digitalen Briefkasten die sich mit „Unser Geschenk für Sie: 12 Monate Disney+“ ankündigte. Geöffnet hatte ich die Email erst 2 Stunden später und bereits zu diesem Zeitpunkt, funktionierte die Seite, auf der man sich um das kostenlose 12-Monats-Abonnement bemühen konnte, nicht mehr. Wieder etwas später, gibt es auf der einstigen Aktions-Seite nur noch den Hinweis, dass das „12M Geschenk leider aktuell nicht verfügbar ist“. Man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung des Problems, um die Buchung wieder kurzfristig zu ermöglichen.
Telekom arbeitet an Behebung des Problems
Telekom pausiert die Gratis-Vergabe des Disney+ 12-Monats-Abonnements
Das Gratis-Geschenk gilt für alle Nutzer eines MagentaMobil Tarifs (ab der 3. Generation), sofern man noch kein Disney+ über die Telekom gebucht hat. Es gibt auch schon Kommentare glücklicher „Gewinner“, die behaupten, die 12 Monate Gratis würden ab sofort laufen und das über die Telekom abgeschlossene Disney+-Abonnement wird in diesem Zeitraum pausiert. Klingt alles in allem ja noch nicht so schlimm. Zum einen, hat niemand dieses Geschenk erwartet und zum anderen, wird man sich dieses ja zu einem späteren Zeitpunkt sichern können – nicht wahr?
12 Monate Disney+ gratis: Solange der Vorrat reicht!
Und genau hier liegt das Problem. Das Angebot gilt laut Fußnote nur solange der Vorrat reicht. Es besteht also die Möglichkeit, dass das Kontingent erschöpft ist, bevor man darauf zugreifen kann. Somit ist es aktuell etwas frustrierend, weil man hier ein Goodie vor die Nase (Email) gehalten bekommt und nicht drauf zugreifen kann. Verpasst man den richtigen Moment, um die Gratis-Option in Anspruch zu nehmen, hat man außer etwas Frust und einer hübsch gestalteten Email womöglich gar nichts gewonnen.
Wir können nur hoffen, dass es zwischen allen Parteien, der Deutschen Telekom, dem Endkunden und Walt Disney zu einer zufriedenstellenden Einigung kommt.
Die Kombination aus zu fortschrittlichen 4K Fernsehern (Projektoren) und eine übermäßige Abhängigkeit von „zweitklassigen Spezialeffekten“ bei Filmen und Serien, sorgt oft für ein schlechtes Heimkino-Erlebnis.
Wenn ihr euch fragt, warum einige Filme auf eurem brandneuen Fernseher oder Heimkino-Projektor keine bahnbrechende visuelle Erfahrung abliefert, könnte es daran liegen, dass euer Wiedergabegerät einfach seiner Zeit voraus ist. Lane Brown von Vulture ist z.B. überzeugt, dass 4K-Fernseher eine so detaillierte Darstellung abliefern, dass die Bildsprache eines Films dadurch ruiniert werden kann – aber nicht muss. Als positive Beispiele nannte Brown Filmklassiker wie 2001: A Space Odyssey und The Blues Brothers (erscheint hierzulande endlich am 15. September 2022), deren 4K Restaurationen auf einem neuen Fernseher/Projektor sehr gut aussehen. Neuere Filme, die auf viel CGI setzen, wie „The Revenant“ (die Szene mit der Bären-Attacke) oder „Avengers: Endgame„, sehen dagegen etwas flach, fast schon billig aus. Woran kann das liegen?
The Revenant – Der Rückkehrer gehört als native 4K Produktion immer noch zu den Referenztiteln unter den 4K Blu-rays. Das „niedrig aufgelöste“ CGI trübt etwas das Gesamtbild des Films.
Viele Blockbuster-Produktionen, unter anderem die Ableger aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU), haben laut Ansicht von Lane Brown Probleme mit visuellen Effekten. Spezialeffekte, die für das Kino erstellt wurden, sehen auf dem heimischen Fernseher einfach nicht so detailliert und realistisch aus. Die meisten CGI (Computer Generated Imagery) werden mit 2K Auflösung gerendert, also einem Viertel der 4K Auflösung (4.096 x 2.160 im Kino bzw. 3.860 x 2.160 im Heimkino). Live-Action-Aufnahmen werden dagegen oft in 4K oder 5K, 6K zum Teil sogar in 8K aufgezeichnet.
Reale Aufnahmen vs. CGI-Effekte
Genau diese Diskrepanz, zwischen, wir nennen sie jetzt einmal „realen“ Aufnahmen und den computergenerierten Spezialeffekten, ist oft deutlich sichtbar. Ältere Produktionen wie Star Wars Episode I und II, deren Filmszenen zum Großteil im Blue-Screen-Verfahren gedreht wurden, liefern hier ein gutes Negativ-Beispiel. Es ergibt sich ein absolut unrealistischer Look, egal ob der Film inhaltlich in der Echtzeit oder im Science-Fiction-Genre bewegt. Man möchte meinen, mit den Jahren hat sich hier viel zum Positiven gewendet. Und ja, es gibt neue, gute Ansätze, wie z.B. ein virtuelles Filmstudio, das mit Micro-LED-Displays arbeitet. Man setzt aber leider immer noch auf altbewährtes – gefühlt sogar noch mehr als zu den Anfängen der CGI-Revolution.
Samsung The Wall Virtual Studio verändert die Ebene, in der CGI zum Einsatz kommt.
Hollywood-Filmproduktionen nutzen Blue-/Green-Screen-Verfahren, was an sich nicht verwerflich ist. Weil jedoch auf „zweitklassiges CGI“ gesetzt wird, begründet durch einen knappen Zeitplan oder das überschaubares Budget, kann die Komposition aus Filmaufnahmen und visuellen Effekten gar nicht gut aussehen. Spezialeffekte schaffen es nach so vielen Jahren immer noch nicht, mit echten Produktions-Sets und Modellen mitzuhalten. Als Beispiel für „uns geht zum Ende des Films langsam das Budget aus“ fällt uns übrigens „Deadpool“ (2016) ein, dessen CGI sich in Richtung Finale definitiv verschlechtert hatte.
Geben Filmemacher zu viel kreative Verantwortung ab?
Für Filmemacher ist es relativ bequem, die Szenen vor einer blauen/grünen Leinwand zu filmen, um dann einen großen Teil der kreativen Verantwortung (obwohl diese oft noch von den Regisseuren und Produzenten überwacht wird) an die CGI-Künstler abzutreten. Es gibt bereits heftige Kritik von Mitarbeitern in der VFX-Branche (Visual Effects), denen mittlerweile ein Arbeitspensum vorgelegt wird, welches in der vereinbarten Zeit unmöglich abgearbeitet werden kann. Als negatives Beispiel wurden vorwiegend Marvel-Produktionen, egal ob Film oder Live-Action-Serie, genannt. Doch an den Vorgaben, dem Budget und der Arbeitsweise hat sich immer noch nichts geändert. Also, was kann man tun?
Jurassic World 2014 begeistert mit seinen digitalen Effekten, die Bildschärfe ist aufgrund des 2K Kinomasters unter seinen Möglichkeiten geblieben
Es wird bereits über Lösungsansätze für dieses Problem gesprochen. Um eine gleichbleibende Qualität für Kinogänger und Heimkino-Fans zu erreichen, diskutierte man bereits über einen 2K-Downgrade-Prozess. Bei diesem werden alle Szenen auf 2K skaliert, um dann wieder auf 4K hochskaliert zu werden. So könnte 2K-CGI besser dargestellt werden (als es eigentlich ist). Zudem lässt sich damit Kosten und Zeit sparen, denn das Rendern von 4K Effekten dauert viel länger, um z.B. Regen oder Hauttexturen optimal darzustellen. Man möchte gar nicht darüber nachdenken, wie viel Zeit Spezialeffekte einer 8K-Produktion wie die 3. Staffel von „Das Boot“ zum Rendern benötigen. Das löst aber nicht das Problem und erbost zurecht diejenigen, die sich einen teuren Fernseher mit neuster Bild- und Tontechnik leisten, die aber in keiner Weise ausgereizt wird – zumindest nicht von Hollywood.
Angela Barson, Mitbegründerin des VFX-Studios BlueBolt, gegenüber Vulture: „Es braucht Experten, und davon gibt es auf der Welt nicht genug.“. Und genau daran wird es wohl in den nächsten Jahren auch haken. Es gibt Experten, aber zu wenig. Und die vorhandene Expertise wird derzeit mit Füßen getreten, indem man den Mitarbeitern unmögliche Ziele und Arbeitskonditionen bietet.
Hollywood denkt in „Masse“ und nicht in „Qualität“
Bei neuer Technik und neuen Features wird ständig der „Huhn-Ei-Vergleich“ herangezogen. Ohne Verbraucherprodukte, die neue Standards und Features verarbeiten können, ergibt es für die Industrie keinen Sinn, diese auch anzubieten. In diesem Fall gibt es genug Eier (TV-Geräte, Projektoren), doch das passende Huhn (Filme, Serien, Kinoproduktionen) will sich einfach nicht finden lassen. Es gibt sicherlich positive Beispiele, die zeigen, wozu die Technik im Heimkino imstande ist. Diese finden wir aber meist im Angebot der Streamingdienste (z.B. The Mandalorian. Bei der Live-Action-Serie wurde bewusst mit vielen echten Sets gearbeitet) und nicht unbedingt bei den großen Hollywood-Produktionen. Die Verantwortlichen denken immer noch zum großen Teil in Richtung „Kino“ und „Massenmarkt“, obwohl dem Heimkino-Segment eigentlich weitaus mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden müsste.
Wie denkt ihr zu diesem Thema? Wir freuen uns über eure Kommentare!
Warner Bros. vollzieht eine Kehrtwende: Erst verkürzte man das Kinofenster, nun verlängert man es hingegen. Das Ziel sei es, flexibel von Fall zu Fall entscheiden.
Konkret geht es um die Entscheidung, Kinofilme 45 Tage nach dem Kinostart zum Streaming-Angebot HBO Max zu hieven. Das will Warner Bros. in Zukunft nicht mehr pauschal so handhaben. Stattdessen will man flexibel von Film zu Film entscheiden. So gibt ein Sprecher von HBO Max EMEA, Tom Nielsen, an, dass einige Filme schlichtweg ein längeres Kinofenster benötigen, um voll ihre Stärken auszuspielen.
Damit zeichnet sich ein weiterer Strategiewechsel an, der sich nach der Umformierung von WarnerMedia zu Warner Bros. Discovery ergeben hat. Seit der vorherige CEO, Jason Kilar, von David Zaslav abgelöst worden ist, schmeißt die neue Führung reihenweise die Pläne des Voränger-Regimes um. Beispielsweise wird HBO Max 2023 sogar komplett das Zeitliche segnen bzw. mit Discovery Plus verschmelzen. Zaslav hatte auch die Produktion „Batgirl“ kurz vor der Fertigstellung eingestampft. Der DC-Film sollte ohne Kinofenster direkt bei HBO Max starten.
Letzten Endes zeigt sich, dass die neue Führungsebene bei Warner Bros. Discovery nicht alles auf Streaming setzen möchte und einen traditionelleren Weg vorzieht. Vielleicht will man sich so auch mit den Filmemachern versöhnen, die Kilar mit seiner vorherigen Strategie verärgert hatte.
Kino hat für Warner Bros. Discovery wieder einen höheren Stellenwert
Eventuell geht es aber auch nur ums Geld und man musste feststellen, dass ein zu kurzes Kinofenster dafür sorgt, dass weniger Menschen den Eintritt zahlen und lieber später im Rahmen ihres Abonnements die Filme genießen. Zumindest dürfte es dazu reichlich interne Untersuchungen gegeben haben. Der aktuelle Geschäftsführer von Warner Bros. Discovery, Davis Zaslav, fährt einen rigiden Sparkurs und will vor allem die Finanzen wieder auf Kurs bringen.
Wer eine PlayStation 4 oder gar PlayStation 5 besitzt, erhält 3 bzw. 6 Monate Apple TV+ gratis. Damit lassen Apple und Sony eine gerade erst beendete Aktion schon wieder neu aufleben.
So hatten wir kürzlich unsere Leser extra darauf hingewiesen, dass sie noch ihre Gratis-Monate mitnehmen sollten. Apple und Sony gewährten Besitzern einer PlayStation 5 nämlich 6 Monate kostenlos das Streaming-Angebot Apple TV+. Wer eine PlayStation 4 besitzt, durfte immerhin für 3 Monate gratis hereinschauen. Doch die Aktion, welche bereits 2021 angelaufen war, lief am 22. Juli 2022 aus.
Mittlerweile geben Apple und Sony aber offiziell als Ende der Aktion den 19.10.2022 an. Verlängerung nicht ausgeschlossen? Das ist unsicher. Zumindest könnt ihr euch immer noch 3 (PS4) bzw. 6 (PS5) Monate Apple TV+ kostenlos sichern. An der PS5 klappt dies sogar, wenn ihr bereits Bestandskunde seid bzw. die 1-Jahres-Trial beim Kauf eines Apple-Produkts erhalten habt. Leider müsst ihr an der PlayStation 4 Neukunde sein. Gänzlich draußen bleiben diejenigen, die die Apple TV+ durch ein Paketangebot wie Apple One abonniert haben.
Bei Apple TV+ gibt es Filme für Jung und Alt wie „Luck“ mit der Stimme von Simon Pegg, „Ted Lasso“ oder auch „Mythic Quest“. Wir können auch die Dramaserie „The Morning Show“ wärmstens empfehlen. Wichtig: Wollt ihr nach Auslaufen der Gratis-Monate nicht 4,99 Euro im Monat zahlen, dann denkt daran, rechtzeitig zu kündigen.
Apple TV+ setzt auf Qualität statt Quantität
Um die Freimonate zu erhalten, benötigt ihr sowohl ein Konto im PlayStation Network als auch eine Apple-ID. Die App für Apple TV muss natürlich auf der Konsole installiert sein. Ladet sie also herunter oder öffnet sie im Unterbereich „Alle Apps“ im Medien-Home-Bildschirm. Nachdem ihr euch eingeloggt habt, solltet ihr das Hinweis-Banner in der App für Apple TV erblicken. Klickt ihn an, um die Gratis-Monate für euch zu aktivieren. Dann könnt ihr Apple TV+ natürlich auch an anderen Geräten nutzen.
Die Serie „The Sandman“ sorgt aktuell für Diskussionen: Das Bildformat irritiert einige Zuschauer. Jetzt hat Netflix sich selbst zu Wort gemeldet.
So wirkt das Bild der Serie „The Sandman“ in vielen Abschnitten etwa deutlich zusammengestaucht. Die Gesichter der Schauspieler sehen dadurch aus, als würden sie in die Länge gezogen und die Proportionen von Objekten im Hintergrund scheinen nicht zu stimmen. Bei Twitter haben viele Abonnenten daher ihren Unmut geäußert. Doch ein Sprecher des Streaming-Anbieters erklärt die Angelegenheit.
Demnach sei das verfremdete Bild gewollt. Es handele sich ausdrücklich nicht um einen technischen Fehler, sondern um eine kreative Entscheidung. Durch das manipulierte Format habe man den surrealen Charakter der Serie verstärken wollen. „The Sandman“ dreht sich zentral um Träume und spielt teilweise auch in Traumwelten. Das habe man auch in der Ästhetik der Serie berücksichtigt.
Schon im Trailer kann man das verfremdete Bildformat manchmal erkennen. Dennoch sind einige Zuschauer davon wohl nicht sonderlich begeistert. Letzten Endes sollte sich da jeder einen eigenen Eindruck verschaffen. Klar ist, dass sich daran nichts mehr ändern wird, da der Look gewollt ist.
„The Sandman“ läuft für Netflix bisher erfolgreich
Die Serie „The Sandman“ basiert auf den Comics des Autors Neil Gaiman („American Gods“). Die Comicreihe ist sehr angesehen und wird oft in einem Atemzug mit Klassikern wie „Watchmen“ und „The Dark Knight“ genannt. Die Adaption von Netflix, an der Gaiman ebenfalls beteiligt ist, ist auf mehrere Staffeln angelegt und läuft bisher offenbar recht erfolgreich. Zumindest taucht sie auch in diversen Top-10-Listen des Anbieters auf.
Gleichwohl dürfte „The Sandman“ auch ein hohes Budget verschlingen. Insofern ist zu hoffen, dass die Zuschauerzahlen Netflix am Ende ausreichen, um eine Verlängerung in Auftrag zu geben.
Netflix bietet seinen Abonnenten seit einiger Zeit auch Spiele an. Doch die Resonanz bleibt bisher offenbar sehr verhalten.
So kommt Netflix für seine Spiele aktuell laut Apptopia weltweit nur auf ca. 1,7 Mio tägliche Nutzer – was weniger als 1 % der Abonnentengesamtmenge entspricht. 23,3 Mio. Menschen sollen die Android-Spiele von Netflix heruntergeladen haben. Netflix verfügt derzeit über ca. 221 Mio. Abonnenten.
Dennoch sieht Netflix Spiele weiterhin als einen wichtigen Bereich an. Investoren teilte man kürzlich mit, dass man letzten Endes nicht nur mit anderen Streaming-Anbietern um die Aufmerksamkeit der Kunden konkurriere. Auch die Kurzvideo-Plattform TikTok sowie den Spiele-Store Epic Games nannte man als zentrale Rivalen. Dennoch sind Spiele für Netflix aktuell nur ein Experiment, mit dem man noch nicht so richtig auf Kurs kommt, wie die Adoption zeigt.
Netflix bietet für Android auch Spiele als Teil des Abonnements an.
Netflix hat sogar bereits Spieleentwickler übernommen, beschränkt sich aber eben derzeit noch darauf Mobile Games für Android zu kredenzen. Vielleicht wäre man erfolgreicher, würde man Cloud-Gaming anbieten oder auch Core-Games ins Programm aufnehmen. Letzteres hält sich der Streaming-Anbieter zumindest offen. Man ziehe aktuell in Erwägung, bekannte Marken großer Publisher zu lizenzieren.
Netflix will mit Gaming die Abonnenten halten
Wir nehmen an, dass viele Abonnenten gar nicht wissen, dass Netflix überhaupt Spiele anbietet. Denn die jeweiligen Android-Games müssen separat als einzelne Apps heruntergeladen werden. Zumindest will man bis Jahresende auf 50 Titel kommen, die Bestandteil des Abonnements sein sollen. Ziel ist es, so die eigenen Marken noch besser im Alltag der Menschen zu verankern.
Netflix nimmt im August 2022 wieder neue Filme und Serien ins Programm auf.
Letzten Endes kann man sich fragen, ob es da nicht besser wäre, mehr auf Merchandise zu setzen. Denn die Spieleentwicklung ist zeit- und kostenintensiv. Netflix könnte zudem seine Marken wie „Stranger Things“ oder „Cobra Kai“ verstärkt an externe Partner lizenzieren, so würde man noch Einnahmen erwirtschaften und das Risiko auslagern.