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„Rogue One: A Star Wars Story“ erstmals in 4K mit Dolby Vision auf Disney+

„Rogue One: A Star Wars Story“ feiert erneut Premiere. Das Spin-Off aus dem Star Wars-Universum ist jetzt erstmals in 4K Auflösung mit dynamischem Dolby Vision HDR auf Disney+ abrufbar.

Auf Disney+ Deutschland kann ab sofort der bei den Fans nicht ganz unbeliebte Film „Rogue One: A Star Wars Story“ erstmals in einer neuen visuellen Präsentation genossen werden. Bislang wurde das Spin-Off lediglich in HD auf der Streamingplattform angeboten. Jetzt hat sich das Unternehmen zu einem 4K-Upgrade mit dynamischen Dolby Vision HDR durchgerungen. Selbst der 4K Blu-ray-Release im April 2020 nutzte lediglich das HDR10-Format, nachdem Disney Dolby Vision bei physischen Veröffentlichungen bereits den Laufpass gegeben hatte.

Rogue One: A Star Wars Story jetzt mit 4K & Dolby Vision

Und hier zeigt sich dann auch einer der Vorteile des Videostreamings. Inhalte können nachträglich verändert bzw. optimiert werden. Bei iTunes ist es z.B. gang und gäbe, dass HD-Varianten auf 4K/HDR hochgestuft werden und das sogar kostenlos. Ähnlich ist es auch bei Disney+, wo im Beispiel von „Rogue One: A Star Wars Story“ den Fans jetzt eine womöglich ganz neue visuelle Präsentation vorgelegt wird.

Auf kompatiblen Smartphones wird Rogue One in HD mit Dolby Vision gezeigt
Auf kompatiblen Smartphones wird Rogue One in HD mit Dolby Vision gezeigt

Ob diese besser oder gar schlechter ist, als die HDR10-Variante der 4K Blu-ray, dass müssen erste Tests zeigen. Wer übrigens keinen Dolby Vision-fähigen Fernseher sein Eigen nennt (wir wollen hier ja nicht mit dem Finger auf einen bestimmten Hersteller zeigen – nicht wahr Samsung?) der kann „Rogue One: A Star Wars Story“ natürlich in 4K mit HDR10 genießen. Auf kompatiblen Smartphones (z.B. Apple iPhone 12) wird der Film in HD+Dolby Vision angeboten.

Disney+ für nur 8.99 Euro im Monat

Ein Disney+ Abonnement kann für 8.99 Euro im Monat oder zum Vorteilspreis von 89.99 Euro im Jahr abgeschlossen werden. Für diesen Preis bekommt man Zugriff auf unzählige Filme, Serien und Exklusives von Disney, Pixar, Marvel, Star Wars, National Geographics und „Star“ – dem Erwachsenenprogramm von Disney. Zudem kann man Kinofilme meist bereits zum offiziellen Starttermin über einen Vip-Zugang auf Disney+ kostenpflichtig in die eigenen vier Wände holen.

Vielen Dank an Leser Lordberti für den Hinweis!

Xiaomi Mi TV Master: OLED-TVs mit 77 Zoll Diagonale und HDMI 2.1

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Xiaomi hat neue OLED-TVs zu attraktiven Preisen und mit interessanten Spezifikationen vorgestellt. So bieten die Mi TV Master HDMI 2.1, 120 Hz und auch Dolby Vision IQ.

Die Xiaomi Mi TB Master sind mit 77 Zoll zu haben und nutzen Lautsprecher, die von Harman Kardon abgestimmt worden sind. Neben HDR10 könnt ihr hier auch auf Dolby Vision IQ setzen. Dabei sollten die Fernseher auch zum Gaming geeignet sein, denn es sind drei HDMI-Ports vorhanden: Einmal HDMI 2.1, einmal HDMI 2.1 mit eARC und einmal HDMI 2.0.

Xiami wirbt auch mit ALLM und VRR, was für Spieler natürlich sehr fein klingt. Dank 120 Hz sollte da schon etwas mit anzufangen sein. Es sind 3.1-Lautsprecher mit 70 Watt vorhanden. Für nahtlose Verbindungen setzt Xiaomi auf UWB (Ultra Wide Band), was man sonst etwa von den Apple iPhone kennt und für Smart-Home-Vernetzungen hilfreich sein kann. Als Preis sind umgerechnet konkurrenzfähige 2.632 Euro genannt. Dieser Preis gilt für den chinesischen Markt.

Ob der Mi TV Master OLED auch in Europa bzw. Deutschland starten könnte, ist leider offen. Etwas tiefer stapeln dann eben die neuen Mi TV 6 OLED mit 55 und 65 Zoll. Sie kosten jeweils umgerechnet 658 bzw. 921 Euro.

Xiaomi Mi TV 6 OLED sind nicht zu verwechseln mit den Mi TV 6 Extreme Edition

Die Mi TV 6 OLED wiederum setzen neben HDR10 ebenfalls auf Dolby Vision IQ. Auch mit IMAX Enhanced bewirbt Xiaomi im Übrigen sowohl die neuen Mi TV Master OLED als auch die Mi TV 6. Letztere verzichten aber auf HDMI 2.1 und damit Funktionen wie ALLM, VRR und 4K bei 120 Hz. Irgendwie muss sich der Preisunterschied ja ergeben. Auch bei diesen Fernsehgeräten ist eine Veröffentlichung in Europa bzw. Deutschland leider derzeit unwahrscheinlich.

Letzten Endes ist Konkurrenz immer gut für den Kunden. Wir hoffen, dass Xiaomi sich daher irgendwann einen Ruck gibt und seine OLED-Fernseher auch auf den deutschen Markt bringt. LCD-Modelle vertreibt man hierzulande ja bereits. Dazu dann auch ein kurzer Hinweis: Hier besteht Verwechslungsgefahr mit den Mi TV 6 Extreme Edition. Das sind LCD-Modelle mit Quantenpunkten, also QLEDs.

IMAX Enhanced für Smartphones: Partnerschaft mit Honor bestätigt

Kuriose Sache: Der Smartphone Hersteller Honor und IMAX haben bestätigt, dass man eine Kooperation plant. Offenbar will man IMAX Enhanced nun im mobilen Markt etablieren.

IMAX Enhanced wurde eigentlich fürs Heimkino eingeführt, konnte dort aber nie recht Fahrt aufnehmen. So führte man IMAX Enhanced zwar mit Marketingrummel ein, konnte aber nie klare, technische Vorteile anführen. Relativ vage argumentierte man stets mit besten Bild und Ton, wirklich greifbare Ergebnisse sind jedoch Mangelware. Die Zertifizierung gibt es nicht nur für Fernsehgeräte und z. B. AV-Receiver, sondern auch für Inhalte.

Wenn es im Heimkino nicht vorangeht, schaut man sich eben nach anderen Bereichen um: So wurde angekündigt, dass der chinesische Smartphone-Hersteller Honor und IMAX sich zusammentun. Das kommende mobile Endgerät Honor Magic 3 wird offenbar als erstes Smartphone die Zertifizierung für IMAX Enhanced erhalten. Ob es hier mehr um die Kameraausstattung des Smartphones oder das AMOLED-Display geht, ist derzeit noch nicht ganz klar.

Das kommende Honor Magic 3 ist für IMAX Enhanced zertifiziert.
Das kommende Honor Magic 3 ist für IMAX Enhanced zertifiziert.

Übrigens ist dies nicht der erste Fall von „Wird im Heimkino nichts, versuchen wir es im mobilen Markt“. Das dynamische HDR-Format HDR10+ erfreut sich in Sachen Hardware und Content ebenfalls im Heimkino nur mäßiger Beliebtheit, wenn man mit Dolby Vision vergleicht. Im mobilen Markt sieht es umgekehrt aus: Viele Smartphones unterstützen HDR10+. Geräte mit Dolby Vision sind da eher Mangelware.

Honor Magic 3 mit IMAX Enhanced

Das Honor Magic 3 wird diese Woche für den chinesischen Markt am 12. August 2021 vorgestellt. Es wird aber nach aktuellem Stand der Dinge auch international erscheinen. Inwiefern IMAX Enhanced hier dann wirklich ein Mehrwert sein wird, muss uns die Zeit zeigen. Wir haben unsere Zweifel daran, dass es sich hier um mehr als bloßes Marketing handelt.

LG erweitert seine kostenlosen Channels an Smart TVs

LG erweitert sein Channels-Angebot an den hauseigenen Smart TVs. Auch die Benutzeroberfläche erhält eine Überarbeitung.

Die LG Channels stehen im Wesentlichen für ein Streaming-Angebot der Südkoreaner, dass allerlei Inhalte von Partnern bündelt. Wie der Hersteller mitteilt, erfährt das UI aktuell eine Überarbeitung Zusätzlich integriert man mehr Kanäle. Von 1.600 Channels stockt man auf sage und schreibe 1.900 Kanäle auf. Zudem startet das Angebot in weiteren Ländern. Daher erreiche man laut LG nun insgesamt 25 Märkte. Zuvor waren es nur 14.

Die LG Channels sollen nicht mehr nur den hauseigenen TVs vorbehalten bleiben, sondern auch an Fernsehern der Marken Motorola, JVC, Polaroid und Master-G ins Rennen geschickt werden. Denn auch auf jenen Modellen ist webOS als Betriebssystem vorinstalliert. Die neue Oberfläche solle dabei die Bedienung vereinfachen und erweitert die Empfehlungen. Das dürfte weniger Altruismus sein, sondern der Versuch, den Nutzer zu mehr Konsum anzuregen.

Die LG Channels zeigen sich im neuen Look.
Die LG Channels zeigen sich im neuen Look.

Die neue Benutzeroberfläche erreicht zunächst Smart TVs ab webOS 5.0, was den Modellen ab dem Jahr 2020 entspricht. Doch LG hat bestätigt, dass auch Fernsehgeräte mit webOS 3.0 bis 4.5 noch nachträglich versorgt werden. In einigen Ländern Europas will LG zudem 100 Kanäle von Pluto TV in die LG Channels integrieren. Da schlüsselt man die Regionen zwar nicht auf, gut möglich, dass aber auch Deutschland dabei sein wird.

Die LG Channels feiern Neuzugänge

Pluto TV wird das Angebot um Channels wie Pluto TV Action, Masterchef, Pluto TV Cinema, Pluto TV Telenovelas und Pluto TV Anime bereichern. Außerdem wird man ab Ende 2021 noch dank seiner Partnerschaft mit Amagi den Musik- und Kultur-Hub Qwest TV launchen – auch in Deutschland. Wer die LG Channels also aktiv nutzt, kann sich über eine Frischzellenkur und viele neue Inhalte freuen.

TV-Preise: LCD-Segment könnte zwei bis drei Jahre an Lieferengpässen kranken

Lieferengpässe plagen die gesamte Technikindustrie. Auch im LCD-Segment ist keine Besserung in Sicht. Noch zwei bis drei Jahre könnte es eng aussehen.

Laut einem Bericht von DigiTimes, welche sich auf die Zulieferindustrie aus Taiwan berufen, dürfte es im Bereich der LCD-Industrie also noch für lange Zeit keine Linderung geben. So gebe es zu wenige Chips für die entsprechenden Fernsehgeräte, was zu einer Erhöhung der Preise führen werde. Zuletzt sanken im August 2021 zwar die Preise im Bereich der Fernsehgeräte unter 55 Zoll, doch größere Bildschirme ab 65 Zoll würden sich bereits preislich nach oben bewegen.

Ausgelöst wurden die andauernden Querelen durch die Corona-Krise. Warum sie noch zwei bis drei Jahre nachwirken könnten? Das liegt daran, dass die gesamte Zulieferkette auf höchste Effizienz getrimmt gewesen ist. Dabei gab es leider aber wenig Raum für Ausfälle. Die Pandemie brach die gesamte Kette auf und die ausgebliebenen Lieferungen wieder aufzuholen und dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, ist eine langfristige Angelegenheit.

Anlagen wie Samsung Suzhou LCD-Produktion sollten eigentlich bereits längst verkauft sein
Anlagen wie Samsung Suzhou LCD-Produktion sollten eigentlich bereits längst verkauft sein, arbeiten aber nun weiter auf Hochtouren.

Zulieferer wie AU Optronics, Hannstar und Coretronics sollen daher bereits gegenüber Aktionären bestätigt haben, dass es zwei bis drei Jahre dauern werde, bis man zur Normalität zurückkehren und die Nachfrage decken könne. Man könne nicht ausreichend fertige Panels ohne Chips fertigen. Und der Bedarf an die Halbleiterindustrie sei enorm und wachse stetig. Zumal nicht nur TV-Hersteller Chips wünschen, auch Autohersteller, Smartphone-Anbieter und PC-Unternehmen gieren nach neuen Chips.

Die Industrie kann sich erst langfristig erholen

Zu spüren bekommt man das besonders im Bereich für Grafikkarten und Spielekonsolen: Obwohl etwa die PlayStation 5 und Xbox Series X im November 2020 erschienen sind, bleiben sie permanent ausverkauft. Wir werden die Lage natürlich weiterhin beobachten und über neue Entwicklungen berichten.

PlayStation 5: SSDs von Drittherstellern übertrumpfen Sonys Laufwerk

Dank einer Beta-Firmware lassen sich nun bei Testern eigene SSDs in die PlayStation 5 integrieren. Erste Tests zeigen, dass jene bessere Ergebnisse liefern, als Sonys eigenes Pendant.

So lassen sich mittlerweile M.2-NVMe-SSDs mit PCIe Gen 4 in die PS5 integrieren, wenn die Beta-Firmware verwendet wird. Einige Hersteller haben sogar schon kompatible Modelle genannt. Dazu zählen die Seagate FireCuda 530 und WD_Black SN850. So gibt es bestimmte Mindestanforderungen. Etwa müssen die SSDs Leseraten von mindestens 5.500 MB/s erzielen. Die Kollegen von Digital Foundry haben nun erste Tests durchgeführt – mit interessanten Ergebnissen.

Sie nutzten eine Samsung 980 Pro mit einem Heatsink, das eigentlich für ein Modell der Reihe Gigabyte Auros gedacht gewesen ist. So rät Sony nämlich auch, die SSDs ausreichend zu kühlen, um eine ausreichende Performance unter Last zu gewährleisten. Die PS5 schrieb der Samsung 980 Pro dabei direkt eine Leserate zu: ca. 6.500 MB/s was unter den Herstellerangaben liegt, aber voll ausreichen sollte. Auch wird das Laufwerk anschließend korrekt im System angezeigt und erlaubt es auch, bereits installierte Spiele dorthin zu verschieben.

Wer nun erwartet hatte, dass die SSDs von Drittherstellern eventuell nicht ganz an die Performance des internen SSDs heranreichen würden, sollte umdenken: Digital Foundry stellte in mehreren Spielen fest, dass die Samsung 980 Pro schneller laden konnte. Dies könnte daran liegen, dass die interne SSD von Sony natürlich parallel Hintergrundprozesse des Betriebssystems ausführen muss. Das zweite SSD-Laufwerk ist davon befreit.

SSDs von Drittherstellern: Definitiv eine Empfehlung

Da ab Werk nur ca. 670 GByte auf dem internen SSD der PlayStation 5 frei sind, wird es sich für viele Gamer anbieten, die Speicherkapazität zu erweitern. Die ersten Tests von Digital Foundry zeigen, dass das mit keinerlei Performanceeinbußen verbunden sein sollte. Einzige, negative Überraschung: Verschob man Spiele vom M.2-SSD eines Drittherstellers zurück auf das interne Laufwerk, brachen die Transferraten ein. Das könnte aber auch noch an der Beta-Firmware liegen.

Letzten Endes hat Sony also nun eine gute Lösung vorgelegt, um den knapp bemessenen, internen Speicherplatz der PlayStation 5 zu erweitern. Microsofts Lösung mit Speicherkarten-Dongles ist noch etwas unkomplizierter, dafür bietet Sonys Herangehensweise aber mehr Flexibilität.

Amazon reduziert unzählige 4K Blu-rays von Sony Pictures auf 11.97 Euro

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Amazon hat unzählige 4K Blu-rays von Sony Pictures auf 11.97 Euro reduziert. Komisch, sind die UHD Discs von Sony doch meist recht teuer!

Hier geht es zur Auswahl!

Sieht fast so aus wie ein kleiner „Ausverkauf“. Unzählige 4K UHD Blu-rays von Sony Pictures Home Entertainment stehen derzeit für günstige 11.97 Euro zum Kauf. Darunter finden sich z.B. die Spider-Man-Fime (Teil 1 / Teil 2 / Teil 3), die Comic-Verfilmung „Hellboy“ im Directors Cut, der 4K@60p-Titel „Die irre Heldentour des Billy Lynn“ (Einen interessanten Beitrag zum HFR im Kino findest du hier!) oder Die 5. Welle.

Bei den Kinder- und Animationsfilmen gibt es ebenfalls eine große Auswahl, mit unter anderem „Angry Birds – Der Film“, „Die Schlümpfe“ oder „Hotel Transsilvanien 3 – Ein Monster Urlaub“. Zu meinen persönlichen Empfehlungen gehören dagegen „Die glorreichen Sieben“, „The Shallows – Gefahr aus der Tiefe“ (klasse Bild), und „Salt“ (ebenfalls klasse Bild).

Wir haben euch alle Filmtitel nachfolgend aufgelistet:

Mehr Angebote, Schnäppchen und Specials findet ihr auch in unserer Auflistung! Die reduzierten 4K Blu-rays von Sony sind übrigens Teil der Sonderangebote bei Amazon. Hier gibt es unter anderem reduzierte DVD und Blu-rays, zum Teil exklusiv bei Amazon.de

JVC Teaser-Trailer liefert Hinweise auf einen 8K-Laser-HDR-Projektor

JVC liefert in seinem jüngsten Teaser-Trailer Hinweise auf einen D-ILA-Projektor mit 8K, HDR und Laser-Lichtquelle. Werden die Geräte zur „digitalen IFA“ vorgestellt?

Update: Die 8K Projektoren wurden nun offiziell vorgestellt.

Originalbeitrag: Wir hatten euch in diesem Beitrag bereits etwas ausführlicher über die neuen JVC D-ILA Projektoren aus 2021 berichtet. Michael B. Rheders hatte über uns über seine Webseite einen umfänglichen Insight gegeben, was uns innerhalb des diesjährigen JVC-Portfolios erwarten könnte. Der gestern von JVC hochgeladene Teaser-Trailer für die 2021 D-ILA bestätigen die Aussagen von Rheders und auch unsere Vermutung, das Top-Modell könnte mit 8K-Auflösung protzen.

JVC 8K-HDR-Laser Projektor

Im 30-sekündigen Clip wird „The New Ultimate“ vorgestellt, was sich sicherlich nicht nur auf ein Produkt bezieht, sondern alle Projektor-Neuheiten für das laufende Jahr zusammenfasst. Als Highlights werden „8K“, „HDR“ und „Laser“ genannt. Dass die neuen Geräte HDR unterstützen, sollte jedem klar sein. Und das Laser-Upgrade, „Blu-Escent“ ,was von den Pro-Modellen in die reguläre D-ILA-Liga „absteigt“ wurde ja bereits von Herr Rheders angemerkt. Am Ende des Teasers erkennt man auch das bereits bei den 2018er Modellen genutzte Chassis. Das Detail um die 8K-Auflösung ist uns jedoch neu – selbst wenn wir bereits auf so ein Modell spekuliert haben.

8K - Auszug aus dem Teaser Trailer von JVC || Bild: Youtube:JVC
8K – Auszug aus dem Teaser Trailer von JVC || Bild: Youtube:JVC

8K D-ILA Projektor mit e-Shifting

Doch handelt es sich hierbei um einen nativen 8K-Projektor, oder setzt JVC wie beim derzeitigen Top-Modell DLA-NX9 auf die 8K e-shift-Technologie? Dabei werden die 0,69-Zoll D-ILA Panels mit nativer 4K Auflösung in zwei Richtungen um 0,5 Pixel verschoben, um 8.192 x 4.320 Pixel (nativ 4.096 x 2.160 Pixel) auf die Leinwand zu werfen. Vor allem bei großen Leinwänden kann dies den Bildeindruck positiv beeinflussen, lässt sich durch das Shifting das Raster der D-ILA-Chips nicht mehr ausmachen. Uns ist derzeit kein Chipsatz bekannt, der natives 8K bietet und so kompakt ist, dass er ins JVC-Chassis passt. Somit wird es sich wohl um einen „Pixelschubser“ handeln.

Wie dem auch sei, die Kombination aus „Blu Escent“ Laser-Lichtquelle mit dem 8K e-Shift Panel könnte sicherlich die Heimkino-Krone für sich beanspruchen. Dass so eine Lösung nicht preiswert wird, dürfte uns allen klar sein. Beim „Top-Modell“ wird auf einen Preis von rund 25.000 Euro spekuliert. – Vielen Dank an Leser Michael für den Tipp!

Der Premium-Support für Sonys 4K Projektoren ist mangelhaft

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Die Qualität des Prime oder Premium Supports für Sonys 4K Heimkinoprojektoren lässt laut Händler Grobi.tv stark zu wünschen übrig. Dieser wendet sich mit einem Video an die Öffentlichkeit. 

Manche Probleme lassen sich einfach nicht mit „bitte bitte“ oder dem Aufbringen von noch mehr Geduld lösen. Und so wandte sich Patrick Schappert, Geschäftsführer von Grobi.tv mit einem seiner jüngsten Videos an die Allgemeinheit, um auf die Missstände bei Sonys Prime-Support aufmerksam zu machen. Dieser sollt Kunden, die sich für einen hochwertigen, nativen 4K Projektors des japanischen Herstellers entschieden haben, im Schadensfall eine schnelle und unkomplizierte Problemlösung bieten. Jedoch sieht die Realität wohl ganz anders aus.

Sony Prime-Support: Mangelhaft

Nach dem Video wurde das Thema auch von Nico Jurran, Journalist bei heise.de und vielen sicherlich bekannt von seiner eigenen Webseite surround-sound.info, aufgegriffen und mit weiteren Details versehen. So bestehen die Probleme bei Sonys Prime-Support wohl bereits seit über einem dreiviertel Jahr. Und das bei Produkten, die mit einem Anschaffungspreis zwischen 5.000 und 25.000 Euro nicht gerade günstig sind. Kunden, die sich für einen 4K HDR Projektor von Sony entscheiden, suchen nach „Heimkinounterhaltung auf höchstem Niveau“ und erwarten auch einen entsprechenden Support.

Kunde wartet seit Februar auf reparierten 4K Projektor

Würde sich sicherlich auch gut in unserer Redaktion machen: Der Laser-Projektor VPL-VZ1000ES im Einsatz
Würde sich sicherlich auch gut in unserer Redaktion machen: Der Laser-Projektor VPL-VZ1000ES im Einsatz

In einem konkreten Beispiel geht es um ein VPL-VZ1000EZ, ein 4K Laser-Projektor dessen gesamte Technik in einem Möbelstück (inkl. Sound-Anlage) untergebracht ist. Das Modell bietet hochwertiges Heimkino-Erlebnis, sofern dieses funktioniert. Ein Kunde hatte dieses Modell wohl mit Probleme zu Sony gesendet (bzw. abholen lassen) und wartet bereits seit Februar auf dessen Rücksendung (nach der Berichterstattung wurde das Produkt wohl endlich auf Reisen geschickt). Absolut ärgerlich, umfasst der Prime-Support doch einen „Schnellreparatur-Service“.

Keine oder langsame Abholung

Der Schnellreparatur-Service funktioniert bereits im ersten Level nicht. Wenn sich Kunden bei Sony Professional melden und eine Abholung vereinbaren, warten diese bereits Wochen bis das Gerät überhaupt abgeholt wird. Und ist dies passiert, kann Sony die Fehler oft nicht nachvollziehen, obwohl sich Kunden sowie Händler wie Grobi.tv um eine ausführliche Fehlerbeschreibung bemühen. Weiter treten Probleme bei dem überdimensionierten VPL-VZ1000ES auf. Hier stehen wohl keine passgenauen Transportboxen zur Verfügung und Sony lehnt den Versand in der ursprünglichen Versandbox ab, da es sonst zu zusätzlichen Beschädigungen am Gerät kommen kann.

„…so schnell wie möglich eine Lösung finden“

Am Ende beschweren sich die Kunden vor allem direkt beim Händler (Grobi.tv) und drohen sogar mit dem Anwalt. Dieser war in den letzten Monaten natürlich nicht untätig, jedoch wird er vom Sony Support immer vertröstet oder bekommt gar keine Reaktion auf seine Anfragen. Sony hat sich zu den Problemen bereits gegenüber heise.de geäußert und folgendes Statement abgeliefert:

Sony ist bestrebt, die höchsten Standards für Produktqualität und Kundenservice zu bieten. Wir nehmen jeden Fall ernst und bemühen uns, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden. Unsere Professional-Abteilung und unser Kundendienst stehen seit einiger Zeit in engem Kontakt mit dem betreffenden Handelspartner. Zu Details und Lösungen, die bereits mit dem Handelspartner besprochen wurden und werden, werden wir uns nicht äußern. In unserem Bestreben, den Support für unsere Kunden weiter zu verbessern, haben wir unseren Prime Support bereits umstrukturiert und setzen uns weiterhin für Kundenzufriedenheit und beste Servicequalität ein.“

Bleibt zu hoffen, dass Sony hier wirklich Nägel mit Köpfen macht und die Probleme, die zum langsamen und fehlerhaften Prime-Support geführt haben, erkennt und diese zeitnah behebt!

Erhöhte Rundfunkgebühren: Privatsender fordern, Reformen in den Blick zu nehmen

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Die Rundfunkgebühren werden in Deutschland steigen. Das ruft auch die Privatsender auf den Plan, die für einen fairen Wettbewerb plädieren.

Streng genommen sollen die öffentlich-rechtlichen Sender nicht mit privatwirtschaftlichen Anbietern direkt in Konkurrenz treten, oft geschieht dies aber dennoch. Dabei sind die Programme wie ARD, ZDF, Deutschlandfunk und Co. natürlich im Vorteil: Sie müssen sich um die Finanzierung nämlich keinerlei Sorgen machen und sind nicht auf Investoren oder Werbung angewiesen. Daher plädiert der Branchenverband Vaunet nun auch für eine zügige Auftragsreform, welcher durch das Bundesverfassungsgericht ebenfalls Tür und Tor geöffnet worden sei.

Das Bundesverfassungsgericht habe nämlich in seinem Urteil eine klare Aussage zur Trennung von Auftrag und Rundfunkgesetzgebung auf der einen Seite und der Festsetzung des Rundfunkbeitrages bzw. der Finanzierung auf der anderen Seite getroffen. Und eine Auftrags- und Strukturreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei dringend notwendig. Es sollten Einsparpotenziale erkannt und genutzt werden. Beide Säulen, sowohl öffentlich-rechtliche als auch private Medien, stünden erst gemeinsam für ein Medienangebot, das eine demokratische, diverse und inklusive Gesellschaft fördere.

ARD & ZDF wollen ein Streaming-Netzwerk aufbauen.
ARD & ZDF wollen ein Streaming-Netzwerk aufbauen.

Man müsse daher auch die Trennschärfe für die Angebote privater und öffentlich-rechtlicher Programmanbieter wesentlich klarer gestalten. Beispielsweise sei es sowohl im Sinne der Beitragszahler als auch der privatwirtschaftlichen Anbieter, die Werbung im öffentlich-rechtlichen Angebot umfassend zu reduzieren. Der Branchenverband Vaunet stehe da aktuell bereits mit den Ländern im Dialog.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Deutschland: Ein kostspieliges System

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland hat sowohl Befürworter als auch Kritiker. Einig sind sich beide Seiten aber oftmals darin, dass das aktuelle System reformierungsbedürftig ist. Insbesondere durch den üppigen Verwaltungsapparat, viele Redundanzen unter den einzelnen Sendern und die Gehälter und den Pensionen in den Führungsetagen versickert Geld, das sich im Programm besser anlegen ließe.