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Born a Champion auf 4K Blu-ray im Test: Leider kein Gewinner!

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Inhalt (75%)

Sean Patrick Flannery war nie die große Filmkarriere vergönnt. Als Co-Star von Norman Reedus agierte er in Der blutige Pfad Gottes, seiner bekanntesten Filmrolle. Gleichzeitig spielte er Mitte der 90er den jungen Indiana Jones in der gleichnamigen TV-Serie. Im neuen Jahrtausend reichte es aber oft nur zu kleineren Nebenrollen oder der Partizipation in B-Movies. Was nur wenige wissen: Flannery ist Schwarzgurtträger im Brazilian Jiu-Jitsu. Und wenn der MMA-Sport in den USA schon früher aufgetaucht wäre, hätte Flannery wohl eine Profisportlerkarriere verfolgt.

Wie wir wissen: Es kam anders. Aber wenn man schon im Filmbusiness ist, warum dann nicht einen Film auf den Weg bringen, der sich des Themas annimmt – mithin als das Hobby mit dem Job zu vereinen? Gesagt, getan. Flannery entwickelte das Drehbuch als Koautor und herausgekommen ist mit Born a Champion ein Film, der als zweistündige Liebeserklärung an den Brazilian Jiu-Jitsu gelten darf.

Mickey macht im Nahkampf keiner was vor – auch kein betrunkener Gast im Pub

Jetzt ist das aber so eine Sache mit Kampfsportfilmen: Sie wandeln irgendwo zwischen brutalem Cagefight-B-Movie im Stile sämtlicher Jean-Claude-van-Damme-Klone oder bedienen ein Arthaus-Publikum wie bei The Fighter oder The Wrestler. Nur selten schafft es mal einer, die Brücke zwischen beiden Zielgruppen zu schlagen und – wie bspw. Rocky – Kritiker UND Actionfilmfan zu begeistern. Erstaunlich genug, wenn in diesem dynamischen Spannungsumfeld noch mal etwas frischer Wind durch den Ring weht – und das passiert bei Born a Champion. Schon der Anfang, in dem die Rahmengeschichte in den Film einleitet, gerät ungewöhnlich, wenn man Mickey als zwar wehrhaften, aber umsichtigen Kämpfer porträtiert.

Springt die Story dann in der Zeit zurück, um seine Geschichte zu erzählen, erfahren wir ihn außerdem als sanftmütigen und keineswegs machohaften Mann mit romantischer Ader. Und bevor es in irgendeiner Form in puncto Martial-Arts zur Sache geht, ist man als Zuschauer ganz schön gerührt, weil die Lovestory hervorragend funktioniert. Vielleicht auch deshalb, weil der Film von Mickeys bestem Freund erzählt wird. Dieser sitzt einer Journalistin gegenüber und erzählt ihr (und damit uns) die Lebensgeschichte seines Kumpels.

Layla hat es Mickey augenblicklich angetan

Born a Champion schlägt dabei unüblich versöhnliche und warmherzige Töne an – zumindest, wenn man es im Vergleich zu anderen Kampfkunstfilmen betrachtet. Hier kommt ganz offensichtlich zum Tragen, dass Flannery sich vielmehr an oben besagtem Rocky orientiert, denn an den vordergründigen Haudrauf-Actionern. Und als Titelfigur ist er nicht nur deshalb authentisch, weil er (selbstredend) seine Fights ohne Netz, doppelten Boden und Stuntdoubles absolviert hat. Nein, auch seine Einstellung zur gesamten Thematik und zum Respekt der Kämpfer dem Gegner gegenüber wird sehr deutlich. Vor jedem Kampf wird der Sportsgeist beschworen, um sich sehr bewusst von unsportlichem Verhalten zu distanzieren.

Dass das Drehbuch dabei ein oder zwei melodramatische Haken zu viel schlägt, kann man kritisieren, weil es die Geschichte emotional unnötig aufputscht, wo ohnehin schon viel Gefühl integriert ist. Aber so richtig krumm nehmen will man es Flannery dann auch wieder nicht. Ein netter Running Gag, mit dem der Film darstellt, dass sich Mickey und Layla nie länger als ein paar Stunden Zwietracht und Streit gönnen, kontert solche Mankos mit viel Charme.

Bildqualität (75%)

Born a Champion wurde mit Sony CineAlta Venice digital bei 6K aufgenommen und im Postproduktionsprozess über ein 4K-DI transferiert. Während Roush Media für die US-Veröffentlichung das Grading vornahm, ließ der deutsche Anbieter Capelight das native 4K-Material noch einmal individuell aufbereiten und ein neues Grading erstellen. Und das punktet mit satter HDR10- und HDR10+-Dynamik. 3578 Nit Maximalhelligkeit stehen an, was man besonders gut in Momenten sieht, in denen sich Lichtquellen in den Augen spiegeln und für funkelnde Iris-Eindrücke sorgen.

Das Bild ist recht kontraststark und lässt die blutigen Szenen eindrucksvoll aussehen

Erstaunlich gut encodiert bleibt der vor dem Sonnenuntergang landende Flieger bei 16’20. Der orangerote Hintergrund wäre bei einer stärkeren Komprimierung anfällig für Banding-Artefakte gewesen, die hier aber aus bleiben. Lediglich eine ganz minimale Neigung zu Blockrauschen ist erkennbar. Während der etwas nebligen Beleuchtung des ersten Turniers sieht man ein ganz dezentes Rauschen und im Zoom bei 31’04 gibt’s unschöne Farbrauschmuster im Hintergrund. Das allerdings dürfte dem Ausgangsmaterial geschuldet sein, das hier das HDR-Grading und Encoding vor eine große Herausforderung stellt.

Die als quasi-dokumentarischen Bilder genutzten kleinformatigeren Szenen während der Interview-Momente mit Rosco sind farblich etwas intensiver und wirken etwas softer. Das dürfte allerdings gewolltes Stilmittel sein. Gut erkennbar an der Totalen bei 34’55, die bis in die Tiefe detailliert und scharf ist. Farben sind grundsätzlich sehr warm abgestimmt, was den Film auch in seiner Emotionalität unterstützt.

Tonqualität (75%)

Der Ton von Born a Champion liegt für beide Sprachen in DTS HD-Master vor. Eine 3D-Tonfassung, bspw. Dolby Atmos ist dem Film nicht vergönnt. Allerdings wäre hier ohnehin nicht viel Anlass gewesen, Höheninformationen ins Geschehen zu integrieren.

Was die Synchro angeht, so wurde diese mit bekannten und professionellen Sprechern vorgenommen und ist stets perfekt passend. Akustisch sind die Stimmen warm und angenehm eingebettet. Lediglich die Interviewmomente mit Rosco klingen etwas dumpfer. Was klar ist, da hier eine semidokumentarische Erzählweise genutzt wird, um Mickeys Geschichte zu erzählen.

Während der Fights gibt’s dynamische Sounds

Abgesehen von den Dialogen ist es vor allem die Musik, die angenehm wiedergegeben wird. Hier kommen dann auch mal alle Lautsprecher zum Einsatz und der Score legt sich räumlich auf alle Speaker. Echte Soundeffekte gibt’s freilich nur, wenn im Ring zeitweise die Action losbricht. Vor allem während der Zeitlupe-Aufnahmen kommen Punches und Tritte sehr druckvoll. Auch die Stimmen der Zuschauer und Protagonisten verteilen sich realistisch im Raum, wenn sich die Darsteller entsprechend bewegen.

  • Deutsch: DTS HD-Master 5.1 (75%)
  • Englisch: DTS HD-Master 5.1 (75%)

Bonus (10%)

Außer dem Originaltrailer und ein paar Filmtipps gibt’s im Bonusmaterial von Born a Champion nichts zu entdecken.

Gesamtbewertung Born a Champion  (75%)

Born a Champion ist kein Haudrauf-Handkanten-MMA-Film aus der B-Movie-Retorte. Vielmehr orientiert er sich an einem Rocky-Publikum und präsentiert einen fürs Alter verblüffend fitten Hauptdarsteller. Flannery ist auch der Grund dafür, dass Nicht-(zwingend)-Fans von Kampfkunstfilmen hier einen Blick riskieren dürfen. Denn die Kämpfe sind oft effizient und nicht aufs pure Drama aus. Viel rohe Gewalt gibt’s hier also nicht zu sehen. Und da die Story auch noch berührt, geht das durchaus in Ordnung. In Ordnung ist auch die 4K-UHD-Blu-ray, die vor allem mit intensivem HDR punktet und damit ein paar kleinere Mankos überspielt. Eine Blu-ray ist nicht enthalten.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 09. Juli 2021 Review am: 29. Juli 2021
Erscheinungsjahr Film: 2021 Laufzeit: 111 Minuten
Filmstudio: Capelight Pictures FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS HD-Master 5.1
Englisch DTS HD-Master 5.1
High Dynamic Range:
HDR 10
HDR 10+
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Born a Champion Trailer:

 

Prime Deals: Ausgewählte Filme in 4K- und HD-Qualität für nur 99 Cent ausleihen!

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Amazon reduziert ausgewählte Filme für Prime Kunden und bietet diese in 4K- oder HD-Qualität für nur 99 Cent zur Leihe an! Jetzt ausleihen und innerhalb von 30 Tagen genießen!

Hier geht es zur 99-Cent Aktion!

Wie fast jeden zweiten Freitag liefert uns Amazon innerhalb der Prime Deals ausgewählte Filme zur günstigen Leihe an. Dieses Angebot ist Prime-Mitgliedern vorenthalten. Also wer noch kein Abonnement abgeschlossen hat und doch das ein oder andere bei Amazon bestellt (kostenloser Premium-Versand für Artikel die direkt von Amazon und nicht von Drittanbietern bezogen werden), sollte einmal über eine Mitgliedschaft nachdenken.

Sieben Filme in 4K UHD Qualität

In dieser Woche hat sich Amazon fast schon selbst übertroffen. Meist werden innerhalb der 99-Cent-Aktion gerade einmal 1-2 Filme in 4K UHD Qualität angeboten – wenn überhaupt. An diesem Wochenende sind es sogar sieben Stück!

Auffällig dabei, dass viele der Titel von Sony Pictures stammen. Entweder verstehen sich Amazon und Sony gerade sehr gut, oder es gibt wieder Zoff. Denn Amazon bietet ausgewählte 4K UHD Blu-rays von Sony bereits seit mehreren Tagen für nur 11.97 Euro an! Und selbst wenn sich „die beiden“ streiten – am Ende profitiert der Kunde.

Bunte Mischung aus Komödien, Horror, Action usw.

Zurück zu den 99 Cent Prime Deals. Neben den UHD-Filmen gibt es eine bunte Mischung aus ehemaligen Blockbustern und B/C-Movies. Spaß verspricht unter anderem „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, „Die Känguru-Chroniken“, „Klassentreffen 1.0“ oder „100 Dinge“. Horror-Fans kommen mit „Conjuring“,  „Conjuring 2“ oder „The Last Conjuring“ auf ihre Kosten. Action liefert „Death Wish“, „Crisis“, „Hard Kill“ oder „Jackals“.

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Dazwischen verstecken sich „kann man sich für 99 Cent einmal gönnen“-Titel aus verschiedensten Genres wie „The Widow“, „Honey Boy“, „Bay of Silence“ uvm. Wie immer gilt, man kann sich die Filme jetzt ausleihen und die Wiedergabe innerhalb der nächsten 30 Tage starten. Man muss die Filmttitel also nicht alle an diesem Wochenende ansehen. Sobald die Wiedergabe gestartet wurde, hat man noch 48 Stunden Zeit um den Film bis zum Ende anzusehen. Also keine Angst vor spontanem Couch-Schlaf. Den Rest könnt ihr auch noch zum Frühstück reinziehen =)

Amazon reduziert Samsung 2021 QLED & NEO QLED TVs um bis zu 32 Prozent!

Amazon nimmt sich Samsung 2021 QLED-Lineup vor und reduziert ausgewählte 4K & 8K Fernseher um bis zu 32 Prozent! Wir sagen euch, ob sich diese Schnäppchen lohnen!

Preissenkungen in diesem Ausmaß sind selbst für Neugeräte zu dieser Jahreszeit nicht ganz gewöhnlich. Samsung bringt seine QLED-Fernseher wie jedes Jahr mit einer erhöhten unverbindlichen Preisempfehlung auf den Markt, damit Händler gleich von Anfang an mit „kleinen Rabatten“ werben können. Davon unberührt bleiben Vorteile beim Kauf, die direkt bei Samsung bezogen werden können, wie die kostenlosen Streaming-Abos innerhalb der „Made for Germany 2021“-Aktion. Hier bekommt man bis zu 12 Monate Sky Ticket, DAZN, MagentaTV, HD+ oder Waipu.tv geschenkt. Nachfolgend die reduzierten 4K & 8K QLED Fernseher und darauffolgend eine kurze Einschätzung zu den Geräten und dem Preis:

Samsung 4K QLED Q60A mit 43 Zoll für 509€ (-32%):

Laut Preisvergleich auf idealo.de bildet Amazon derzeit den Bestpreis* für dieses Modell ab. Es gibt nur einen Anbieter der etwas günstiger ist, jedoch mit Versandkosten auf dem gleichen Niveau wie Amazon liegt. Der Samsung Q60A ist der Einstieg in das 2021 QLED-Lineup, hat aber in unseren Augen nur wenig mit den großen Brüdern (Q70A und aufwärts) gemein. In Tests attestierten Webseiten wie rtings.com dem Gerät nur eine schwache Performance, wodurch der TV eher als 4K-Einstiegs- oder Zweit-TV gesehen werden sollte.

Samsung 4K QLED Q70A mit 65 Zoll für 1.299 Euro (-26%)

Der Q70A mit 65 Zoll hingegen fühlt sich für uns dann doch schon eher wie ein richtiger 4K QLED TV aus 2021. Hier haben wir ein 100/120Hz-Panel verbaut, dass sinngemäß mittels HDMI 2.1-Anschluss mit 4K@120Hz betrieben werden kann. Der Q60A hatte ja nur ein 50/60Hz-Panel verbaut. Leider stimmt bei diesem Angebot der Preis leider nicht. Andere Anbieter bieten den Samsung Q70A mit 65 Zoll schon seit längerem, weitaus günstiger an. Also NEXT!

Samsung 4K QLED Q80A mit 50 Zoll für 999 Euro (-19%)

Beim 50 Zoll 4K TV der Q80A-Reihe spielt Amazon dagegen wieder in der ersten Liga mit. Der Preis von 999 Euro ist laut idealo.de zu schlagen* und die Ausstattung macht auch nochmals einen Sprung nach oben (im Vergleich zum Q70A). Statt eines VA-Panels mit Edge-LED (Q70A)  kommt hier bereits ein IPS-Panel mit direktem LED-Backlight zum Einsatz. Zudem wird die integrierte Soundlösung auf ein 2.2.2-System mit 60 Watt aufgebohrt. Ein lecker Schnäppchen!

Samsung 4K Neo QLED QN85A mit 55 Zoll für 1.349,00 EUR (-25%)

Die QN85A-Serie ist der Einstieg in das neue NEO-QLED-Segment bei Samsung. Hierbei handelt es sich um ein Quantum Dot-TV der mit miniLED-Backlight aufwarten kann. Dieses neue Backlight sorgt für weitaus bessere Kontraste und Schwarzwerte und eine erhöhte Farbausbeute. 100/120Hz, HDMI 2.1, VRR, ALLM, eARC usw. ist wie bei allen QLED TVs mit an Bord. Der Preis für diesen 55 Zöller ist laut Preisvergleich auf dem gleichen Niveau wie bei anderen Angbietern, zumindest wenn man sich die Versandkosten mit einem Prim Abonnement spart.

Samsung 4K Neo QLED QN85A mit 75 Zoll für 2.499,00 EUR (-29%)

Hier handelt es sich um das 75 Zoll Modell des QN84A. Auch hier bildet Amazon.de den Marktpreis ab, sofern man keine Versandkosten zahlen muss (mit Prime Abo).

Samsung 4K Neo QLED QN85A mit 85 Zoll für 3.599,00 EUR (-10%)

Bei diesem Modell das Gleiche. Mit Prime Abo erhält man bei Amazon den gleichen Preis wie bei den günstigsten Mitbewerbern, bei denen noch Versandkosten auf den Endpreis aufgeschlagen werden.

Samsung 4K Neo QLED QN90A mit 50 Zoll für 1.469,00 EUR (-18%)

Mit dem QN90A ist man eigentlich an der Fahnenstange des 4K NEO QLED Lineups 2021 angekommen. Beste Ausstattung und ein fein gerastertes miniLED-Backlight machen dieses Modell zum Highlight (wie auch unser Test des QN95A bestätigt). Wer sich noch fragt, worin der Unterschied zum darüber angesiedelten QN95A liegt, dem können wir sagen: In der Slim One Connect Anschlussbox. Diese ist bei diesem Modell nicht enthalten, sprich die Anschlüsse befinden sich ganz regulär am TV-Gerät selbst. Ach ja und der Preis? Laut idealo.de nicht der Beste =(

Samsung 8K Neo QLED QN700A mit 65 Zoll für 2.759 Euro (-5%)

Der einzige 8K-Bolide im Bunde wird von Amazon.de auch mit dem kleinsten Rabatt angeboten. Und wer hätte es gedacht, Amazon knackt damit sogar den Bestpreis* zumindest laut Preisvergleich auf idealo.de. Die Geräte scheinen wohl extrem Preisstabil zu sein. Für 2.759 Euro erhält man ein Stück „Zukunftssicherheit“ mit 8K Auflösung, miniLED FALD Backlight und HDMI 2.1. Jedoch sollte man sich die Frag stellen, ob man für den gleichen Preis nicht lieber in einen 4K NEO QLED TV investiert, mit der gleichen Bilddiagonalen, dafür aber mit einem feiner aufgelösten miniLED-Backlight?

Mehr Angebote, Specials und Schnäppchen findest du in unserem Special!

RTL Deutschland übernimmt Gruner + Jahr: „Cross-Media-Champion“ geplant

RTL Deutschland übernimmt Gruner + Jahr (G+J) für 230 Mio. Euro. Man plane nun einen nationalen „Cross-Media-Champion“.

Demnach wolle man in den Bereichen Fernsehen, Streaming, Magazine, Radio und digitale Medien ganz vorne mitmischen. Durch die Verschmelzung verfüge man über die Ressourcen, um mit internationalen Tech-Riesen in Deutschland voll und ganz mitzuhalten. Bertelsmann behält jedoch die DDV Mediengruppe (Sächsische Zeitung), Territory, AppLike Group sowie die 25-Prozent-Beteiligung von G+J an der Spiegel Gruppe.

G+J solle damit Marken wie Stern, Brigitte, Geo, Capital, Schöner Wohnen, Eltern und Art sowie seine journalistische Expertise einbringen. In den vergangenen Jahren hatten RTL Deutschland und G+J ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Werbevermarktung (Ad Alliance), Inhalte-Entwicklung und -Produktion (Bertelsmann Content Alliance) sowie Forschung und Daten (Data Alliance) ohnehin bereits ausgebaut. Die Zusammenführung beider Unternehmen soll auf diesen Synergien weiter aufbauen bzw. sie weiterspinnen.

Eines der wichtigsten Ziele sei es nun, das dynamische Wachstum von RTL+ (TV Now) zu beschleunigen. Das Streaming-Angebot entwickle sich laut RTL Deutschland bisher äußerst positiv. Man werde deswegen seine Investitionen in lokale Inhalte, Journalismus, Technologien und Daten erhöhen. Ein redaktionelles Team mit mehr als 1.500 Journalisten solle die Inhalte liefern – und dies über alle Plattformen wie Fernsehen, Audio und Magazine hinweg.

Deutscher Champion: Ein Gegenspieler für Amazon und Co.?

Die Transaktion mit Bertelsmann solle laut RTL Deutschland zum 1. Januar 2022 abgeschlossen werden. Gruner + Jahr Deutschland wird auch in Zukunft seinen Sitz in Hamburg haben. Erkennbar ist, dass auch RTL also offenbar verstärkt die Möglichkeiten des Streaming ausloten möchte und versucht, sich möglichst breit aufzustellen.

Star Wars: Galactic Starcruiser: Luxus-Abenteuer holt Star Wars in die Realität

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Fans von Star Wars erhalten bald die Chance das Franchise so hautnah wie nie zuvor zu erleben. Star Wars Galactic Starcruiser ist eine Art Luxus-Abenteuer für Hardcore-Fanatiker.

So erhalten Star-Wars-Fans die Möglichkeit einen Urlaub in einer Art Erlebnis-Hotel zu verbringen. Die Preise dafür sind entsprechend gesalzen: Für zwei Tage zahlen zwei Erwachsene insgesamt 4.800 US-Dollar. Zwei Erwachsene und ein Kind zahlen insgesamt 5.300 US-Dollar. Wer sich zu dritt zusammentut und ein Kind an Bord hat, soll 6.000 US-Dollar zahlen.

Was wird dafür konkret geboten? Die Interessierten gehen quasi beim Galactic Starcruiser an Bord, wo allerlei Schauspieler vorgeben Figuren aus dem Star-Wars-Universum zu sein. Die Besucher können wir in einem Rollenspiel entsprechend mitmischen. Es gibt auch besondere Erlebnisse wie ein gemeinsames Essen – Aliens am Tisch inklusive – ein Gefecht gegen die First Oder und das Training mit einem Lichtschwert.

Disney beschreibt dieses besondere Star-Wars-Erlebnis dann auch als eine Mischung aus interaktivem Theater, Theme Park, Live-Rollenspiel und kulinarischem Erlebnis. Teil des Star Wars Galactic Starcruiser ist es auch, dass es „Story Moments“ gibt. Da können die Besucher dann Entscheidungen treffen. Etwa ist es möglich sich der First Order oder dem Widerstand anzuschließen. Oder die Besucher können einen blinden Passagier helfen bzw. einem Schmugglerring beitreten.

Star Wars zum Mitmachen

Die ganze Erfahrung ist sicherlich für Hardcore-Fans von Star Wars ein echtes Erlebnis, hat aber eben für zwei Tage einen stolzen Preis. Laut Disney sei jeder Besuch auf dem Starcruiser ein einzigartiges Erlebnis. Man variiere die Erfahrung also. Das soll diejenigen ermuntern, die mit entsprechend gefüllter Portokasse vielleicht Lust auf mehrere Besuche haben. Weitere Informationen dazu gibt es auch auf der offiziellen Website. Das Angebot soll 2022 starten und in den Walt Disney World Resorts verfügbar sein.

Paramount+ startet 2022 in Deutschland, Österreich und der Schweiz

ViacomCBS bringt Paramount+ 2022 nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Dafür kooperiert man mit dem Pay-TV-Anbieter Sky.

Spannende Sache, denn auch NBCUniversal schiebt ja sein Streaming-Angebot Peacock unter die Schirmherrschaft von Sky Deutschland. Dass ViacomCBS nun ähnlich verfährt, lässt auch vermuten, dass die kürzlichen Gerüchte über Gespräche zwischen den Mediengiganten wohl der Wahrheit entsprechen dürften. Paramount+ soll darüber hinausgehend übrigens auch in dem Vereinigten Königreich, Irland und Italien mit der Hilfe von Sky starten.

Für Sky wiederum sei die erweiterte Partnerschaft ein weiterer wichtiger Schritt in der Aggregationsstrategie, um die besten Apps und Inhalte auf die Sky-Q-Plattform zu bringen. ViacomCBS Networks International (VCNI), Teil des globalen Medienunternehmens ViacomCBS, und Sky, Teil der Comcast Corporation, haben nun jedenfalls eine neue mehrjährige Vertriebspartnerschaft abgeschlossen. Die Partnerschaft umfasst auch die fortlaufende Distribution des bekannten Portfolios von Pay-TV-Marken von ViacomCBS und die Verlängerung der bestehenden Partnerschaft mit Sky als Werbevermarkter in ausgewählten Märkten.

Paramount+ (Plus) setzt auf das dynamische HDR10+-Format
Paramount+ (Plus) setzt auch auf das dynamische Dolby Vision-Format

Paramount+ ist die jüngste in einer Reihe von Apps für Sky Q. Nach dem Start werden Abonnenten von Sky Cinema kostenlos Paramount+ erhalten. Im Rahmen dieser Partnerschaft werden Spielfilme von Paramount Pictures weiterhin auf Sky Cinema im Vereinigten Königreich und ab 2022 auch auf Sky Cinema in Deutschland und Italien verfügbar sein. Alle anderen Sky-Kunden können Paramount+ als Zusatzangebot zu ihrem Konto über Sky abonnieren.

Sky stellt sich für die Zukunft neu auf

Paramount+ bietet einen umfangreichen Katalog von Originalserien, Shows und Filmen aus allen Genres von Marken und Produktionsstudios, wie Showtime, BET, CBS, Comedy Central, MTV, Nickelodeon, Paramount Pictures und Smithsonian Channel, sowie ein umfangreiches Angebot an lokalen Produktionen. Zu den Titeln, die im Laufe von 2022 in Deutschland, der Schweiz, Österreich, dem Vereinigten Königreich, Irland und Italien verfügbar sein werden, gehören eine Reihe von exklusiven Paramount+ Originals und Neuauflagen bekannter Hits, darunter „Halo“, „The Offer“ und die neue „iCarly“-Serie. Als internationale Heimat von Showtime wird Paramount+ „The Man Who Fell to Earth“, „Ripley“, „Super Pumped“ und „American Gigolo“ anbieten. Zusätzlich findet ihr dort dann Titeln wie „Kamp Koral: SpongeBobs Kinderjahre“, „Star Trek: Prodigy“ und MTV Unplugged.

Darüber hinaus haben VCNI und Sky eine mehrjährige Verlängerung für die Distribution der linearen VCNI-Kanäle Nick Jr. und Nicktoons in Deutschland, Österreich und der Schweiz vereinbart. Zusätzlich zu den Kanälen besteht weiterhin eine große Auswahl an Boxsets, so dass die Kunden die Möglichkeit haben, ihre Lieblingsinhalte zu sehen, wann und wo sie wollen. Paramount+ wird in Deutschland, Österreich, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich, Irland und Italien über die Paramount+ App für iOS und Android sowie über unterstützte Connected-TV-Geräte und OTT-Plattformen auch direkt für den Endverbraucher verfügbar sein. Informationen zum Preis und das Angebot an lokalen Inhalten werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Rundfunkbeitrag steigt: Bundesverfassungsgericht hat entschieden

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Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Der Rundfunkbeitrag darf in Deutschland auf 18,36 Euro im Monat steigen.

Es hatte viel Zoff um die eigentlich schon für den Jahresanfang vorgesehene Erhöhung des Rundfunkbeitrags gegeben. So waren Politiker dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor, pietätlos zu agieren: In der Corona-Krise hätten die Menschen in Deutschland bereits genügend finanzielle Belastungen, da sei eine Beitragserhöhung denkbar unglücklich. Doch damit stieß man auf taube Ohren. Blockiert wurde die Beitragserhöhung dann jedoch, weil keine einstimmige Zustimmung der deutschen Bundesländer erreicht wurde. Sachsen-Anhalt verweigerte die Zustimmung. Daraufhin reichten ARD, ZDF, Deutschlandradio und Co. Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein.

Diese Beschwerde hat nun letzten Endes zum Erfolg geführt: Der Rundfunkbeitrag darf rückwirkend ab dem 20. Juli 2021 steigen. In ihrer Beschwerde argumentierten die ÖR-Vertreter, dass eine mögliche Verletzung der Rundfunkfreiheit vorliege. Jene sei aber durch das Grundgesetz in Artikel 5 garantiert. So gebe es eine staatliche Verpflichtung, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bedarfsgerecht zu finanzieren. Und dafür sei der höhere Beitrag notwendig. Die Karlsruher Richter folgten dieser Argumentation nun.

Letzten Endes dürfte die Erhöhung die Debatte um Relevanz und Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland erneut anheizen. So ist nicht zu bestreiten, dass mittlerweile privatwirtschaftliche Sender ausreichend Unterhaltung produzieren. Daher ist es fraglich, ob der ÖR wirklich weiterhin Seifenopern, Krimis, Shows und Sport unbedingt finanzieren muss.

Großer Teil der Rundfunkgebühren fließt gar nicht ins Programm

Auch ist es so, dass ein erheblicher Teil der Rundfunkgebühren in den üppigen Verwaltungsapparat der öffentlich-rechtlichen Sender fließt. Die Gehälter fallen dort ebenfalls zum Teil exorbitant aus: Einige Sender-Intendanten verdienen deutlich mehr als die Bundeskanzlerin. So sprechen ARD, ZDF und Co. zwar öffentlich gerne von „knappen Kassen“, die Gehälter und Pensionen sind dabei aber offenbar stets eine Priorität.

Viel Geld investiert man dabei mittlerweile in Webauftritte, Videokanäle und Mediatheken, um die jungen Nutzer wieder verstärkt zu erreichen. Eine finanzielle Reform des deutschen ÖRs, der zu den teuersten, öffentlich-rechtlichen Rundfunksystemen der Welt zählt, ist aktuell aber nicht in Sicht.

PlayStation VR 2: Virtual-Reality-Headset soll technisch protzen

Aktuell gibt es ein paar neue Meldungen zur PlayStation VR 2. Das Accessoire für die Sony PlayStation 5 soll offenbar technisch nach vorne preschen.

Zunächst hatte Sony da ja die Controller der PlayStation VR 2 gezeigt, welche nun eher mit Pendants von beispielsweise Oculus oder HTC auf einer Linie liegen. Erscheinen könnte die nächste Generation des Virtual-Reality-Headsets Ende 2022. Derzeit wird damit gerechnet, dass die PlayStation VR 2 dann auch mit 4K-Auflösung punkten könnte. Schenkt man den Kollegen von Digital Foundry nun Glauben, dann sollen die technischen Daten des Geräts aber über das hinausgehen, was Leaks nahelegen.

Demnach hätten die Kollegen bereits Spezifikationen erblickt, welche die bereits vielversprechenden Leaks nochmals in den Schatten stellen würden. Zuvor wurde uns konkret nahegelegt, dass die PSVR 2 eine Auflösung von insgesamt 4.000 x 2.080 Pixeln anlegen würde. Zudem solle Foveated Rendering eingesetzt werden, um die Bereiche besonders detailreich darzustellen, auf welche das Auge blickt – und in anderen Bildsegmenten die Qualität zu reduzieren.

Sony stellte heute den neuen PS VR Controller vor!
Die neuen VR-Controller sehen vielversprechend aus.

Auch Features des DualSense, wie das haptische Feedback und die Adaptive Trigger, soll die PlayStation VR 2 einsetzen. Insgesamt sei das kommende VR-Headset also ein echter Generationssprung. Wir sind allerdings skeptisch: Die erste Generation der PS VR verkaufte sich mäßig. Das führte am Ende dann auch dazu, dass vorwiegend Mini-Spiele und kurze VR-Erfahrungen für das Headset erschienen sind. Die großen Publisher wie EA, Ubisoft und auch Sony selbst haben sich kaum an VR-Titel mit hohen Budgets herangetraut. So ist das berühmte Henne-Ei-Problem entstanden.

PlayStation VR 2: Flop oder Kracher?

Entsprechend hat die PlayStation VR 2 viel zu beweisen: Ohne interessante und zugkräftige Spiele wird die ähnlich wie die erste Generation nur eine Nische besetzen. Entwickler wiederum werden aber erst hochkarätige Titel wagen, wenn sie sicher sein können, dass der Adressatenkreis breit genug ist.

Hier bleibt abzuwarten, ob Sony genügend Gamer begeistert. Das wird sicherlich auch vom Verkaufspreis abhängen.

ProSiebenSat.1 UHD: Neuer TV-Sender für 4K-Inhalte startet

ProSiebenSat.1 hat Neuigkeiten für 4K-Fans: Mit ProSiebenSat.1 UHD startet man einen neuen, gemeinsamen Sender, welcher die UHD-Inhalte beider Programme bündelt.

Hinter beiden TV-Sendern steht natürlich schon lange die ProSiebenSat.1 Media SE. Zu ihr gehören aber nicht nur die beiden Programme ProSieben und Sat.1, sondern beispielsweise auch kabel eins und die entsprechenden Pay-TV-Kanäle wie kabel eins classics, ProSieben Fun, welche ja nun die Deutschlandpremieren von „The Walking Dead“ zeigen, sowie Sat.1 Emotions. Auch sixx gehört zum Repertoire.

ProSiebenSat.1 UHD ist nun dafür zuständig, das UHD-Programm beider Sender zu bündeln. Das ist durchaus neu, denn bisher trennte man doch das Programm von ProSieben und Sat.1 bei den Kanälen bzw. den entsprechend betitelten Sender-Ablegern. Spitzbübisch könnte man da nun unterstellen, dass offenbar weder ProSieben noch Sat.1 jeweils allein ausreichend 4K-Content hatten, um einen eigenen Sender zu bestücken.

ProSiebenSat.1 UHD startet offiziell am 13. August 2021. Zufällig gewählt wurde das Startdatum keinesfalls, denn da beginnt auch die neue Bundesliga-Saison, und zwar mit dem Eröffnungsspiel Borussia Mönchengladbach gegen FC Bayern München. Und genau dieses Spiel, für das Sat.1 die Free-TV-Rechte erworben hat, wird auch in 4K übertragen. Vermutlich kann man da also direkt einige Zuschauer abholen.

HD+ ist für den Empfang von ProSiebenSat.1 UHD Voraussetzung

Wer Interesse an dem neuen 4K-Sender hat, benötigt allerdings zum Empfang ein Abonnement für das kostenpflichtige HD+. Dann lässt sich der neue Sender ProSiebenSat.1 UHD ohne Mehrkosten empfangen. Welche Inhalte dort neben der Fußball-Bundesliga konkret in 4K landen werden, ist aber noch offen. Sprecher der Sendergruppe haben einen schrittweisen Ausbau des Angebots angekündigt. Hab ihr Interesse und werdet da eventuell hereinschauen?

ProSiebenSat.1 UHD wird laut der Seven.One Entertainment Group über die bereits von UHD1 genutzte Frequenz auf Astra 19.2° Ost ausgestrahlt: 10994 MHz H (SR 22000, FEC 5/6, DVB-S2/8PSK).

Bis zu 10x schnellere Internetverbindung am TV mit diesem Adapter

Mit dem USB-zu-Ethernet Adapter von Cable Matters lässt sich die Internetverbindung diverser TV-Geräte um fast das 10-fache steigern. Getestet an Smart TVs von LG (webOS) und Sony (Android TV).

Kudos geht an dieser Stelle an Vincent Teoh von HDTVTest.co.uk, der diese Entdeckung in einem seiner jüngsten Videos mit uns geteilt hat. Es hört sich natürlich großartig an, dass sich die Internetverbindung mit dem Adapter von Cable Matters (USB zu Ethernet) an TV-Geräten von LG Electronics und Sony (derzeit die beiden Hersteller mit denen dieser „Hack“ getestet wurde) um das Vielfache erhöhen lässt, jedoch muss man bevor man auf den Warenkorb-Button drückt doch noch ein paar Dinge vorab checken.

Im Internet Speedtest erreichte Vincent mit dem USB-zu-Ethernet-Adapter einen Download von fast 600 Mbit/s und einen Upload von fast einem Gigabite
Im Internet Speedtest erreichte Vincent mit dem USB-zu-Ethernet-Adapter einen Download von fast 550 Mbit/s und einen Upload von fast einem Gigabyte || Bild: Youtube – hdtvtest

Als Erstes bezieht sich dieser Trick nur auf die Lokale Netzwerkverbindung, Ethernet oder LAN. Wer seinen Smart TV via Kabel mit dem Internet verbunden hat und mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, der darf gerne weiterlesen. Wer seinen TV via WiFi, z.B. innerhalb eines 5G-Netzwerks betreibt, der wird mit der kabellosen Verbindung vielleicht schon das Maximum herausholen. Ob das stimmt, kann man mit der App „Internet Speed Test“, die unter anderem auch für Android TV oder webOS zur Verfügung steht, austesten.

Schnellere Up- und Downloads am TV

Als Nächstes kommt es darauf an, über welche Internetverbindung man bei seinem Provider gebucht hat und ob der eingesetzte Router auch auf der „Höhe der Zeit“ ist (dazu zählen auch die jüngsten Updates). Denn wer nur eine Internetleitung von 16 Mbit/s besitzt, wird auch von dem USB-zu-Ethernet-Adapter nicht profitieren. Der Adapter behebt im Grunde genommen das Nadelöhr, das viele TV-Hersteller immer noch in ihren Geräten verbauen: eine 100 Mbit Netzwerkverbindung, statt eines 1 Gbit-Ports. Über den USB 3.0-Anschluss lassen sich nämlich weitaus schnellere Down- und Uploads erzielen, bei den Uploads vervielfacht sich Geschwindigkeit im Video sogar um den Faktor 10. Der Download verbessert sich fast um den Faktor 6.

Optimal für Streaming von NAS und Plex

Und wieso den ganzen Aufwand betreiben, wenn die meisten Streaminganbieter nicht mehr als 25 Mbit/s verlangen? Grundsätzlich ist es sicherlich nicht verkehrt, ein bisschen „Puffer“ zu besitzen, zum einen profitieren Nutzer mit diesem Aufbau auch beim Streaming über das lokale Netzwerk. Wer z.B. 4K-Filme über den eigenen NAS-Server mit Plex, der knackt bei bestimmten Inhalten gerne mal die 100 Mbit/s-Marke, was zu Aussetzern oder Artefakten bei der Bildwiedergabe führen kann. Und neue Streamingdienste, wie z.B. BRAVIA Core versprechen eine maximale Bitrate von 115 Mbit/s, was der 100 Mbit/s-LAN-Anschluss nicht abdecken kann.

Ob dieser Trick auch mit anderen TV-Geräten funktioniert, kann man natürlich auch selbst austesten. Grundvoraussetzung ist ein USB 3.0 Anschluss sowie der besagte Adapter, den es über Amazon.de für 14.99 Euro zu kaufen gibt. Solltet ihr den Adapter bereits mit eurem TV nutzen, teilt doch bitte in einem Kommentar eure Erfahrungen mit.