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„Luca“: Pixar-Film nur als Blu-ray aber digital bei Apple iTunes und Amazon in 4K / UHD

Pixars jüngster Film „Luca“ gab exklusiv bei Disneys Streaming-Angebot Disney+ seinen Einstand. Mittlerweile gibt es aber auch andere Zugriffsmöglichkeiten.

Disney geht dabei bedauerlicherweise den gleichen Weg wie schon bei „Soul“ und anderen Animationsfilmen von Pixar: Während beispielsweise und auch Großbritannien auch eine Ultra HD Blu-ray verfügbar ist bzw. bald sein wird, erscheint „Luca“ in Deutschland nur auf DVD und Blu-ray. Wer also die 4K-Fassung betrachten möchte, muss entweder Disney+ abonnieren, wo der Film zudem im Gegensatz zur UHD Blu-ray auch Dolby Vision bietet, oder aber auf andere Anbieter blicken.

So ist es mittlerweile möglich, „Luca“ für 13,99 Euro im digitalen Shop von Amazon zu ergattern. Dieser Preis gilt auch bei Apple iTunes, wo es den Film ebenfalls in UHD und wie bei Disney+ mit Dolby Atmos und Dolby Vision gibt. Da ist es doch sehr schade, dass eine Disc-Fassung für Sammler in bester 4K-Qualität auf dem hiesigen Markt fehlt. Natürlich können Sammler zu einem Import greifen, müssen dann aber auf die deutsche Synchronisation verzichten.

„Luca“ von Pixar erzählt die Geschichte von zwei kleinen Jungs, die als Seeungeheuer unter dem Meer leben. Doch sie zieht es in eine kleine Stadt, wo sie, getarnt als Menschen, von nichts sehnlicher träumen, als von einer Vespa. Damit möchten sie gemeinsam die Welt erkunden.

Pixars Filme pushen Disney+

Genau wie schon „Soul“, so startete auch „Luca“ zunächst exklusiv bei Disney+, wird nun aber auch auf anderen Plattformen und als physisches Medium zugänglich gemacht. Schade jedoch, dass Disney offenbar keinen Sinn in einer dt. UHD-Fassung auf Disc sieht. Wir wünschen uns im Übrigen auch, dass man bald Filme wie „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ auf UHD Blu-ray veröffentlicht. Der Film liegt beispielsweise bei Disney+ bereits in 4K mit Dolby Vision vor.

„Der Herr der Ringe“: Neue Serie startet am 2. September 2022 bei Amazon Prime Video

Nun ist es so weit: Amazons Serie zu „Der Herr der Ringe“ hat einen Starttermin: den 2. September 2022. Tolkien-Fans können sich jenes Datum im Kalender anstreichen.

Amazon hatte sich für viel Geld die Rechte an „Der Herr der Ringe“ gesichert. Die Fantasy-Romane von J. R. R. Tolkien wurden nicht zuletzt durch die extrem erfolgreiche Filmtrilogie von Peter Jackson sehr bekannt. Auch die Prequel-Trilogie zu „Der Hobbit“ rekrutierte neue Fans, die sich dann teilweise auch den Büchern gewidmet haben. Amazon verfilmt da im Übrigen nicht direkt „Der Herr der Ringe“ neu, sondern nimmt sich beispielsweise „Das Silmarillion“ als Vorlage her.

Zuletzt gab es immer wieder Verzögerungen bei den Dreharbeiten der Serie. Teilweise wurden kurzfristig noch Darsteller ausgetauscht, teilweise sorgte die Pandemie für neue Hürden. Das Artikelbild ist dabei im Übrigen das erste offizielle Bild aus der Serie, das natürlich schon sehr episch anmutet. Die neue Serie soll im Übrigen mehrere Staffeln umfassen und natürlich neue Kunden zu einem Prime-Abonnement locken.

On September 2, 2022, a new journey begins. pic.twitter.com/9tnR7WqDoA

— The Lord of the Rings on Prime (@LOTRonPrime) August 2, 2021

Zum Cast der Serie zählen unter anderem Schauspieler wie Cynthia Addai-Robinson, Robert Aramayo, Ema Horvath und Benjamin Walker. Sicherlich will Amazon nicht nur mit der Serie allein Geld verdienen: Wir rechnen damit, dass es auch haufenweise Merchandise zur Serie geben wird, ähnlich wie etwa bei „The Mandalorian“ von Disney+ geschehen. So kann man die immensen Produktionskosten dann auch teilweise wieder auffangen.

Amazon Prime Video hat noch keinen Trailer parat

Wir warten nun gespannt auf einen ersten Trailer zur neuen Serie rund um Mittelerde, die Amazon da in der Mache hat. So weiß man natürlich nicht, ob der Streaming-Anbieter wirklich etwas Würdiges aus der Marke zaubern kann. Aktuell kann man da nur mit vorsichtigem Optimismus auf die Zukunft blicken. Freut ihr euch auf die Serie?

Xbox Game Pass: Take-Two-CEO und Ex-Sony-Manager äußern Skepsis

Die Spiele-Flatrate des Xbox Game Pass ist bei Spielern beliebt. Doch prominente Mitarbeiter der Industrie zweifeln aktuell an der Wirtschaftlichkeit.

So hat der ehemalige PlayStation-Manager Shawn Layden erklärt, dass sich so ein Modell einer Spiele-Flatrate auf Dauer wirtschaftlich schlichtweg nicht lohne. Er stimmt damit dem Chef der PlayStation-Sparte, Jim Ryan, zu. Letzterer hatte ebenfalls erklärt, dass so ein Modell für Sony nicht in dieser Form infrage käme. So würden die hauseigenen First-Party-Spiele regelmäßig Budgets von über 100 Mio. US-Dollar verschlingen. Das lasse sich nicht über eine Flatrate wieder reinholen.

Laut Layden gebe es aktuell gar nicht genügend Gamer in der Welt, um Triple-A-Spiele in einer Spiele-Flatrate rentabel zu machen. Auch das Cloud-Gaming ändere daran nichts: Denn zwar würden viele Anwender auch an mobilen Endgeräten zocken, dann seien es aber weniger klassische Core-Games, sondern mehr Gelegenheitsspiele für sehr kurze Sessions. Außerdem benötige man für Cloud-Gaming sehr stabile und schnelle Internetverbindungen, sowohl Zuhause als auch unterwegs. Das sei längst nicht in allen Regionen gewährleistet.

Der CEO von Take-Two, Strauss Zelnick, schlägt in die gleiche Kerbe. Laut Zelnick lohne es sich nicht, brandneue Triple-A-Blockbuster in eine Flatrate zu stecken. Für ältere Katalogtitel sei das durchaus eine Option, nicht aber für Neuerscheinungen. Man behalte da bei Take-Two eine gewisse Offenheit, sehe es aktuell aber nicht als sinnvolle Option an, neue Spiele im Rahmen einer Flatrate anzubieten. Für Microsoft ist der Game Pass aber natürlich vor allem ein Werkzeug zur Kundenbindung.

Microsoft besteht darauf, dass der Xbox Game Pass tragfähig sei

Der CEO von Microsoft, Satya Nadella, hatte wiederum erklärt, dass der Game Pass ein enormes Wachstum verzeichne. Es sei zudem irreführend, nur auf die Abonnentenzahlen und die Gebühren zu blicken. Man habe festgestellt, dass die Abonnenten des Xbox Game Pass nämlich parallel deutlich mehr Geld im Microsoft Store ausgeben würden. Dazu sei aber angemerkt, dass das auch eine schlichte Korrelation sein kann und eben jene Abonnenten einfach ein Typ Spieler sind, der generell ausgabefreudiger ist.

YouTube Premium Lite: Werbefreiheit für 6,99 Euro im Monat

YouTube schickt ein neues Abonnement ins Rennen: YouTube Premium Lite verspricht euch Werbefreiheit für 6,99 Euro im Monat.

Allerdings müssen wir das Thema für Interessierte direkt entschärfen: Denn aktuell handelt es sich nur um einen Test in ausgewählten Ländern. Getestet wird YouTube Premium Lite aktuell nämlich nur in Belgien, Dänemark, Finnland, Luxemburg, Norwegen und Schweden. Zum Vergleich: Das reguläre YouTube Premium kostet 11,99 Euro im Monat.

Man spart also Geld und was fällt dafür aus dem Abonnement heraus? Nun, YouTube Music ist nicht mehr mit von der Partie und auch die Möglichkeit Videos herunterzuladen, um sie später offline zu konsumieren, wurde gestrichen. Die Chance Videos im Hintergrund wiederzugeben ist ebenfalls bei YouTube Premium Lite herausgefallen. Im Grunde bietet YouTube Premium Lite die Werbefreiheit – mehr dann aber eben auch nicht.

YouTube startet mit AV1 größer durch
YouTube fällt durch immer aggressivere Werbung auf.

Wer allerdings gerne bei Videos Creatorn folgt, dürfte in den letzten Monaten festgestellt haben, dass das Bombardement mit Werbung stark zugenommen hat. Die Ursachen sind für Außenstehende leider nicht so ganz klar. Da viele Videomacher oft auch noch direkt in ihren Clips Sponsoren bewerben, kann es mit der Werbung durchaus zu viel werden.

YouTube Premium Lite funktioniert geräteübergreifend

YouTube Premium Lite, also die Werbefreiheit des Angebots, greift dann nach dem Abonnement im Web, unter Apple iOS, unter Android sowie an Smart-TVs, Spielekonsolen und in YouTube Kids. Bleibt natürlich für jeden Nutzer, sich selbst die Frage zu beantworten, ob die Werbefreiheit der Plattform 6,99 Euro im Monat wert ist. Dafür lassen sich wiederum fast schon komplette Streaming-Abonnements finanzieren.

Da YouTube einen Test durchführt, ist aber durchaus auch möglich, dass der Preis für das Abonnement später noch angepasst wird, sollte es breiter ausgerollt werden.

Sky Q geht neue Wege: Sky Q IPTV Box sorgt für Zugang übers Internet

Sky hat etwas Neues parat: Man hat seine hauseigene Sky Q IPTV Box vorgestellt. Somit wird Sky Q ab dem 3. August 2021 auch über das Internet angeboten.

Wer schon frohlockt, sollte seine Erwartungen jedoch dämpfen. Denn so ganz zeitgemäß erscheint das Angebot von Sky überraschenderweise leider nicht: Denn über die Sky Q IPTV Box wird nur der Empfang in HD möglich sein. Dadurch bleibt die UHD-Qualität weiterhin an die Sky Q Receiver gebunden. Besagte Box ähnelt übrigens optisch stark einem gestauchten Apple TV 4K.

Bedient wird der Multimedia-Player über die bekannte Sky Remote mit Tastenbeleuchtung und Sprachsteuerung. Die Box wird mit einem eigenständigen Abonnement verbunden, wer sie nutzt benötigt also weder Kabelfernsehen noch Satellit. Es fehlt allerdings neben dem bereits erwähnten UHD und HDR auch die Aufnahmefunktion, was eine weitere Schlappe ist. Als Partner nennt man dafür etwa die Mediengruppe RTL, deren Sender in HD dabei sein werden. Zudem wird es über die Box möglich sein, auf TVNow, Amazon Prime Video, Netflix und Disney+ zuzugreifen.

Buchbar ist Sky Q mit der Sky Q IPTV Box dann ab morgen. Sky verspricht Zugriff auf 80 Sky-, Partner- und Free-TV-Sender in HD. Preislich seid ihr ab 12,50 Euro im Monat dabei. Diese Summe gilt aber nur, wenn ihr euch direkt für 12 Monate bindet. Inbegriffen sind in diesem Preis die Box samt Sprachfernbedienung, Sky Go sowie das Sky-Entertainment-Paket mit den Sky Originals und Inhalten von HBO, Showtime und TNT ohne Aufpreis. Mit dabei sind aber eben auch die Free-TV Sender in HD ohne Zusatzkosten.

Sky Q ohne 4K: Lohnenswert?

Was Sky als Innovation bewirbt, sorgte bereits für Kritik im Netz: Viele Interessenten hatten sich eben eine UHD-Option versprochen und fragen sich, warum sie nicht einfach bei bisherigen Optionen, z. B. über Apps an Smart-TVs, bleiben sollten. Es lassen sich im Übrigen für zusätzliche Kosten weitere Optionen dazu buchen: Sky Fußball Bundesliga (+ 12,50 Euro), Sky Sport(+5 Euro), Sky Cinema (+ 10 Euro), Entertainment Plus/Netflix (+ 7,50 Euro) und Sky Kids (+ 5 Euro).

Das Abonnement kann zudem für 10 Euro Aufpreis um das Multiscreen-Paket und für 5 Euro um die Funktion Sky Go Plus aufgepeppt werden. Was haltet ihr davon?

Sony Bravia XR X95J: 4K-LCD-Flaggschiff mit 65 Zoll, HDMI 2.1 und FALD ist vorbestellbar

Der Sony Bravia XR X95J ist ab heute auch mit 65 Zoll Diagonale vorbestellbar. Der 4K-TV basiert auf LCD-Technologie und setzt bereits auf HDMI 2.1.

Wer an den neuen Fernsehgeräten allerdings vergnügliche Zockerstunden verbringen möchte, dem Raten wir noch etwas abzuwarten: Denn zwar unterstützen die TV-Geräte bereits HDMI eARC (Enhanced Audio Return Channel), 4K bei 120 Hz plus ALLM (Auto Low Latency Mode), doch VRR (Variable Refresh Rate) wird erst via Firmware-Update nachgereicht. Da bietet es sich an, abzuwarten, ob die Einbindung wirklich fehlerfrei funktioniert. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Sony bewirbt die Reihe der Bravia XR X95J natürlich auch damit, dass der exklusive Streaming-Dienst Bravia Core an den TVs zur Verfügung steht. Er gewährleistet bis zu 80 Mbit/s. Zudem unterstützen die TVs auch IMAX Enhanced und Netflix Calibrated. Beide Features sind unserer Ansicht nach aber eher Klimbim und keine echten Mehrwerte im Alltag. Klar, dass Sony auch erneut die Fähigkeiten seines Prozessors Cognitive Processor XR hervorhebt.

Die Sony Bravia XR X95J bieten HDMI 2.1.
Die Sony Bravia XR X95J bieten HDMI 2.1.

Dank FALD (Full Array Local Dimming) will man eine ausgewogene Ausleuchtung und eine saubere HDR-Wiedergabe garantieren. Auf Mini LED setzt Sony aber leider noch nicht. Dafür unterstützt man neben HDR10 und HLG auch Dolby Vision. Dabei ist der Bravia XR X95J bereits mit 75 und 85 Zoll im Handel zu haben. Nun stößt eben das Modell mit „kleineren“ 65 Zoll hinzu.

Die Sony Bravia XR X95J verwenden Google TV

Als Betriebssystem dient bei den Sony Bravia XR X95J das auf Android TV aufsetzende Google TV. Somit ist auch Unterstützung für den Google Assistant gegeben. Apps können aus dem Play Store bezogen werden. Sony weist zusätzlich auf Unterstützung für Amazon Alexa, Apple AirPlay 2 und HomeKit hin. Unten findet ihr die Preise der drei verfügbaren Modelle. Der neu hinzugekommene 65-Zoller startet für 2.299 Euro.

Der Sony Bravia XR X95J mit 65 Zoll ist ab heute vorbestellbar.
Der Sony Bravia XR X95J mit 65 Zoll ist ab heute vorbestellbar.

Preise & Termine:

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Zuletzt aktualisiert am 28. August 2026 um 21:53 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
  • XR-65X95J (65 Zoll / 164 cm): 2.299 € UVP – Verfügbarkeit (Online Pre-Order): 02.08.2021
  • XR-75X95J (75 Zoll / 189 cm): 3.399 € UVP – Verfügbarkeit: seit 25.05.2021
  • XR-85X95J (85 Zoll / 215 cm): 4.599 € UVP – Verfügbarkeit: seit 25.05.2021

Google Stadia: Endlich neues Bundle mit dem aktuellen Chromecast mit Google TV

Google schnürt ein neues Stadia-Bundle: Man bietet nun ein Paket aus dem Chromecast mit Google TV und einem Controller an.

Bisher war die Google Stadia Premiere Edition immer ein Paket aus einem Stadia Controller und einem in die Jahre gekommenen Google Chromecast Ultra. Das lag auch daran, dass Google hier sehr schnarchnasig vorging: Der neuere Google Chromecast mit Google TV unterstützte das Cloud-Gaming-Angebot zum Launch gar nicht. Doch nun gibt es Abhilfe.

Mittlerweile ist Google Stadia ja für Android TV erschienen und auch für Geräte mit Google TV. Dazu zählt eben auch der Chromecast mit Google TV. Ein guter Zeitpunkt also, um ein zeitgemäßeres Bundle zu schnüren. Entsprechend könnt ihr für 99 Euro nun den Mediaplayer und den Stadia Controller erwerben. Obendrauf gibt es für Neukunden einen Monat Stadia Pro kostenlos.

Google Stadia will über Cloud-Gaming Kunden überzeugen.
Google Stadia will über Cloud-Gaming Kunden überzeugen.

Wer nun darüber nachdenkt, fix den Bestellbutton zu drücken, sollte aber zweimal überlegen: Google verschenkte den Stadia Controller in den letzten Monaten regelmäßig. Beispielsweise erhielten Käufer von „Resident Evil Village“ bei Stadia den Controller kostenlos obendrauf. Wiederum ist der Chromecast mit Google TV auch schon in Angeboten günstig zu haben gewesen. Da sind 99 Euro also kein Schnäppchen und vielleicht warten Interessenten lieber auf einen Deal.

Google Stadia besetzt derzeit noch eine Nische

Google Stadia ist mit großen Ambitionen gestartet, büßte aber nach viel Hype zum Launch einiges an Glaubwürdigkeit ein. So erreichte man in Spielen nicht die in Aussicht gestellte Qualität, die technisch meistens unter dem Niveau einer Xbox One X lag. Auch 4K erwies sich zumeist als Mogelpackung. Google hat zwar stark nachgebessert, doch da hatte sich Stadia bereits als Prügelknabe der Gaming-Communities zementiert.

Konkurrenz belebt jedoch bekanntlich das Geschäft, sodass sehr zu hoffen ist, dass Stadia Xbox, PlayStation und Co. als Rivale erhalten bleibt.

„Zack Snyders Justice League Trilogie“ erscheint als limitierte 4K Blu-ray Sonderedition

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Warner veröffentlicht „Zack Snyder’s Justice League Trilogie“ auf 4K Blu-ray in einer limitierten Sonderedition. Hoffentlich wird die Aufmachung der Box dem hohen Preis von derzeit über 100 Euro gerecht!

Update I: Die Justice League Trilogie ist jetzt auch auf amazon.de vorbestellbar. Zudem veröffentlicht Amazon als erster Webshop das deutsche Design, welches sich fast 1-zu-1 an der US-Variante orientiert. Der genaue Inhalt wird noch nicht beschrieben, jedoch gehen wir davon aus, dass die Filme wie nachfolgend beschrieben mit zusätzlichen Character/Art-Cards ausgeliefert werden. Auch die Anzahl der Discs ist mit 8 Stück bestätigt.

Originalbeitrag: Die im Beitragsbild gezeigte Box, ist die Aufmachung der Variante, die unter anderem in den USA und in Indien bereits angeboten werden. Derzeit wird die Trilogie auf mediamarkt.de und saturn.de für satte 105,99 Euro angeboten. Das sind über 35 Euro je Film. Natürlich greift auch hier wie bei vielen Neuheiten die Vorbesteller-Garantie, jedoch wird ein großer Teil des Kaufpreises sicherlich auf die Gestaltung der Umverpackung fallen.

Justice League Trilogie mit 8 Discs?

Das Design der deutschen 4K Blu-ray ähnelt der US-Version bis auf ein, zwei Änderungen (silberne Banderole mit 4K Ultra HD Blu-ray + Blu-ray und FSK-Sticker).
Das Design der deutschen 4K Blu-ray ähnelt der US-Version bis auf ein, zwei Änderungen (silberne Banderole mit 4K Ultra HD Blu-ray + Blu-ray und FSK-Sticker).

Wenn sich die deutsche Variante an den anderen, internationalen Versionen orientiert, bekommen wir eine auffällige Box mit durchsichtigem Plastik-Sleeve, auf dem sich der Schriftzug „Zack Snyder’s Justice League Trilogy“ präsentiert. Enthalten könnten sein, insgesamt 8 Discs, je eine 4K Ultra HD Blu-ray sowie eine HD Blu-ray zu „Man of Steel“ (2013) und „Batman v. Superman: Dawn of Justice – Ultimate Edition“ (2016). „Zack Snyder’s Justice League“ soll im normalen sowie im Snyder Cut auf zwei 4K UHD Blu-rays und zwei HD Blu-rays vorliegen.

Digipack oder gar Steelbooks?

Dazu könnten mehrere Charakter- und Art-Cards gelegt werden. Ob die Filme einzeln in Amaray (Keep-Case) oder Steelbook-Verpackungen in der Box vorhanden sind, ist ebenso offen. Wir spekulieren ja eher auf eine Digipack-Variante, die man aufklappen kann, sobald man das durchsichtige Sleeve entfernt. Als vorläufiges Lieferdatum wird der 31. Dezember 2021 angegeben. Das Set würde sich ganz gut in der Vorweihnachtszeit machen. Womöglich sind die Kontingente aber bis dahin bereits vergriffen, ähnlich wie beim Snyder Cut von „Justice League“ als 4K Blu-ray Steelbook, das gefühlt innerhalb Minuten ausverkauft war.

Vielen Dank an Leser Lordberti für den Hinweis!

„Jungle Cruise“ mit Dwayne Johnson parallel zum Kinostart auf Disney+

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Mit dem Kinostart von „Jungle Cruise“, landet ein weiterer Film über den VIP-Zugang von Disney+ direkt in den deutschen Wohnzimmern. Disneys Veröffentlichungsstrategie hat sich wohl bereits komplett geändert.

Es fühlt sich fast ein wenig so an, als würde man dem langsamen Zerfall der Kinolandschaft beobachten. Warner Bros. und Disney leisten Pionierarbeit, um die Evolution vom Kino in Richtung Home Entertainment zu beschleunigen. Es geht im Grunde darum, dass neue Filme nicht mehr im Rahmen eines exklusiven Zeitfensters im Kino verwertet werden können, sondern bereits zum Leinwand-Start über die Streamingdienste der Filmstudios angeboten werden. So ist es auch beim neusten Disney-Blockbuster „Jungle Cruise“ mit Dwayne Johnson und Emily Blunt der Fall.

Abruf über den VIP-Zugang von Disney+

Man kann diese Maschinerie wohl nicht mehr aufhalten. Selbst wenn am morgigen Tag das Corona-Virus wie durch ein Wunder verschwindet und Kinos ohne Restriktionen öffnen könnten, würde Disney sicherlich nicht von seiner neuen Release-Strategie abweichen. Der Grund hierfür finden wir wie immer im Finanziellen. Die direkte Vermarktung von „Jungle Cruise“ via Disney+ (VIP-Zugang) bringt dem Unternehmen wohl gutes Geld ein, parallel zu den Einnahmen an den Kinokassen, bei denen sich Disney den Gewinn mit den Lichtspielhäusern teilen muss – oder eher die Kinos mit Disney teilen müssen. Zudem kann Disney den Film so auch in Regionen vermarkten, in denen die Kinos aufgrund Corona-Beschränkungen nicht oder nur eingeschränkt öffnen können.

22 Euro kostet der Heimkino-Zugang für "Black Widow" auf Disney+
Auch Black Widow war bereits einen Tag nach Kinostart auf Disney+ abrufbar

Ich persönlich begrüße den Streamingservice Disney+, jedoch finde ich die Vorgehensweise, mit der Disney seine Werke ohne Rücksicht auf die Kinolandschaft vermarktet, nicht so prickelnd. Den Kauf neuer Filme über den VIP-Zugang von Disney Plus (kostet je Titel meist 21.95 Euro für eine uneingeschränkte Nutzung) werde ich sicherlich nicht in Anspruch nehmen. Auch „Cruella“ (Emma Stone) wurde damals zum Kinostart parallel auf Disney+ vermarktet.

Worum geht es in „Jungle Cruise“?

Begleitet Dwayne „The Rock“ Johnson auf einer wilden Fahrt durch das ikonische Disney-Fahrgeschäft (über das es übrigens eine sehr nette Doku auf Disney+ bei „Behind the Attraction“ gibt). Die Bootsfahrt, die in allen Disney Freizeitparks vorhanden ist, werdet ihr im Film aber nicht wieder erkennen. Auf der La Quila, einen baufälligen aber charmanten Boot soll Frank (Dwayne Johnson) die Forscherin Dr. Lily Houghton auf dem Amazonas flussabwärts bringen. Sie sucht nach einem uralten Baum mit beispiellosen Heilkräften, der die Zukunft der Medizin verändern soll. Euch erwartet ein Filmerlebnis in bester Disney-Manier. Ein richtiges Dschungel-Abenteuer in dem übernatürliche Kräfte auch eine Rolle spielen.

Paramount+ & Peacock: Potenzieller Zusammenschluss vorerst auf Eis gelegt

In den USA sollen ViacomCBS und Comcast abgewogen haben, ihre Streaming-Plattformen Paramount+ und Peacock zu vereinen. Diese Gedankengänge liegen jedoch zunächst auf Eis.

So soll es bereits im Juni 2021 Gespräche unter ranghohen Mitarbeitern gegeben haben. Man wog ab, Paramount+ und Peacock zu verbinden. Warum aber nun dieser Gedankengang? Nun, keine der beiden Plattformen kann bisher ähnliche Erfolge verbuchen Amazon Prime Video, Netflix oder das ebenfalls noch recht frische Disney+. Mit vereinten Kräften rechnet man sich jedoch höhere Erfolgschancen aus.

Weshalb legt man die Pläne ad acta? Die Biden-Regierung blickt derzeit sehr streng auf die Wettbewerbsgesetze. So will man zunächst abwarten, ob der Zusammenschluss von WarnerMedia und Discovery abgesegnet wird. Sollte da alles glattgehen, würde man das auch für die eigenen Pläne als positives Signal werten. Möglicherweise könnten die Verhandlungen zwischen ViacomCBS und Comcast also im Herbst fortgesetzt werden.

Paramount+ (Plus) setzt auf das dynamische HDR10+-Format
Paramount+ (Plus) ist noch nicht der erhoffte große Wurf.

Zu bedenken ist, dass diese Informationen inoffiziell sind. Beide Unternehmen enthalten sich offiziell eines Kommentars. Klar ist, dass der Streaming-Markt einerseits fragmentierter geworden ist, andererseits kristallisieren sich immer mehr große Player heraus, die sich aggressiv Inhalte zusammenraffen – zuletzt etwa Amazon durch die Übernahme MGMs. Auch da ist aber noch nicht sicher, ob die Übernahme wirklich durchkommt.

Der Streaming-Krieg ist in vollem Gang

ViacomCBS erwirtschaftete 2020 Einnahmen von rund 25,3 Mrd. US-Dollar. Disney steht da mit 65,4 Mrd. US-Dollar als deutlich mächtiger dar. Warner-Discovery würde, sollte der Deal durchkommen, bei 41 Mrd. US-Dollar stehen. Alle großen Studios müssen es nun auch mit Streaming-Anbietern wie Amazon, Netflix oder auch Apple aufnehmen. Zudem beäugt nicht nur Joe Biden, sondern auch Lina Kahn als aktuelle Leiterin der Federal Trade Commission (FTC) in den USA das Geschehen kritisch. Kahn gilt als harsche Kritikern der Big-Tech-Unternehmen.