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Peacock: Streaming-Dienst in Deutschland für Kunden von Sky kostenlos

Sky will seinen Kunden einen neuen Mehrwert bieten: Zum Deutschlandstart erhalten Abonnenten kostenlosen Zugang auf das Streaming-Angebot von Peacock.

So soll Peacock noch in diesem Jahr international an den Start gehen und dann offenbar auch Deutschland erreichen. Zur Erinnerung: Peacock ist das Streaming-Angebot von NBCUniversal und beinhaltet entsprechend deren TV- und Filmangebot mit Serien wie „Parks & Recreation“ und natürlich Filmen wie „Gladiator“ und Co. Schon 2019 gab es Gerüchte, dass Peacock hierzulande mit Sky verknüpft werden könnte. Und so soll es eben nun tatsächlich kommen.

Demnach sei es das Ziel zur breiten Etablierung von Peacock auf regionale Partnerschaften zu setzen. Und im Falle der Länder / Regionen Großbritannien, Irland, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien ist da eben die Wahl auf Sky gefallen. Da dürfte sicherlich auch eine Rolle gespielt haben, dass Sky, wie NBCUniversal, zum Mutterkonzern Comcast gehört.

Peacock Bild
Peacock: Der neue Streaming-Dienst startete am 15. Juli 2020 in den USA

Der Zugriff soll einerseits für Abonnenten via Sky Q und andererseits auch über das monatlich abonnierbare Sky Ticket möglich sein. Da hoffen wir allerdings, dass Sky das hoffnungslos veraltete Sky Ticket vorher noch einmal auf Vordermann bringt und um 3D-Sound und 4K aufstockt. Ansonsten wäre das relativ enttäuschend. Peacock soll dabei im Übrigen auch Werbung zeigen.

Sky freut sich bereits auf die Erweiterung des Angebots

Laut Sky-Sprechern kommen durch Peacock 7.000 Stunden an Inhalten für Sky-Abonnenten hinzu. Ob es Peacock auch als Standalone-Abonnement geben wird, steht damit in den Sternen. Wer nur an den Inhalten des Streaming-Angebots Interesse hat, wird vermutlich allein deswegen nicht plötzlich bei Sky Kunde werden. Für Bestandskunden, die am größeren Angebot des Pay-TV-Anbieters ihre Freude haben, ist das aber natürlich eine schöne Sache.

Insider „bestätigen“: Samsung bringt 2022 einen QD-OLED-TV auf den Markt

Wie Insider berichten, wird Samsung 2022 wieder einen OLED-TV in den Handel bringen. Die hauseigene QD-OLED-Technologie kombiniert dabei die Vorzüge von OLED mit Quantum Dot-Materialien!

Update: Samsung hat seinen QD-OLED TV S95B bereits offiziell vorgestellt. Das Modell kann bereits in 55 und 65 Zoll vorbestellt werden. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich!)

Originalbeitrag: Wer auf der Suche nach einem neuen TV-Geräte im Preissegment zwischen 1.000 bis 2.000 Euro ist, auf eine gute Bildperformance, neuste Standards und Gaming-Funktionalitäten wert legt, der kommt oft nur schwer um einen 4K OLED Fernseher von LG Electronics herum. LG hat sich im High End TV-Segment in den Größen 55 und 65 Zoll mit seinen OLED TVs etabliert. Doch jetzt scheint die „Alleinherrschaft“ ein Ende zu nehmen. Samsung Electronics soll laut Insidern 2022 erstmals einen QD-OLED-TV auf den Markt bringen.

QD-OLED könnte klassische OLEDs übertreffen

Natürlich wird Samsung Electronics den Vorsprung von LG Electronics im OLED-Markt nicht so einfach aufholen können, jedoch birgt die neue, hybride Display-Technologie von Samsung ein gewisses Risiko für seinen Mitbewerber aus Südkorea. Als Lichtquelle dienen blaue OLED-Dioden, die – wer hätte es gedacht – die blaue Farbdarstellung ermöglichen. In Kombination mit einem grünen und roten Farbfilter aus Quantum-Dot-Material (QD) werden zudem die roten und grünen Farbelemente realisiert. In der Theorie sollen Samsungs QD-OLED-Fernseher die Bildqualität von OLED- und QLED-Fernsehern übertreffen – zumindest was die präzise Farb- und Kontrastdarstellung betrifft.

Samsung QD-OLED TV 2021
Vizepräsident Lee Jae-yong von Samsung Electronic inspiziert einen QD-OLED-Prototyp (TV) || Bild: thelec.kr

Samsung hätte womöglich bereits 2021 mit QD-OLED an den Start gehen können, das Unternehmen entschied sich jedoch dagegen, da die Helligkeitsausbeute, ähnlich wie bei einem OLED, nicht so hoch ist, wie z.B. bei einem QLED Fernseher. Auch Samsungs neues TV-Lineup wird mit der OLED-Lichttechnologie sicherlich keine Helligkeitswerte von über 1.000 nits erreichen. QLED-Fernseher liefern je nach Modell zwischen 1.000 und 3.500 nits.

Mit Vor- und Nachteilen von OLED

Dafür würden Käufer mit einer präzisen Farbdarstellung, einen perfekten Schwarzwert und unendlichen Kontrast belohnt. Diese Faktoren sind, je nach Voraussetzung des Nutzers, womöglich sogar weitaus wichtiger für die Bildqualität, als ein hohe maximale Helligkeit. Nachteile sehen wir wie bei der klassischen OLED-Technik in hellen Nutzungsumgebungen. Wir denken nicht, dass Samsung eine Display-Matrix bei QD-OLED zustande bringt, die viel weniger reflektiert, als ein OLED. Auch die Frage nach permanenten Beeinträchtigungen des Bildes (Burn-In – Einbrennen), ist derzeit noch ungeklärt.

QD-OLED Samsung 2020
Werden Samsung QD-OLED Fernseher womöglich unter dem Begriff „QLED+“ vermarktet

Samsung Display hatte in den letzten Jahren Milliarden-Investitionen getätigt, um die QD-OLED-Produktion zum Laufen zu bringen. Die Verwertung soll zudem nicht nur über die hauseigene CE-Sparte via Samsung Electronics erfolgen, sondern auch über Drittanbieter. Es wird gemunkelt, dass neben Sony und Panasonic auch TCL bereits ein QD-OLED-Prototyp-Display erhalten haben.

QD-OLED, NEO QLED und MicroLED

Laut Insider siedelt Samsung die neuen QD-OLED-Fernseher unterhalb seiner neuen NEO-QLED-Produktlinie (QLED mit Mini-LED-Backlight) und MicroLED-Displays , jedoch über den normalen QLED Fernsehern an. Womöglich, um keinen zu großen Schaden innerhalb dieser Produktgruppen anzurichten. Wird denken, QD-OLED sich gut als eigene TV-Kategorie etablieren kann, zumindest in den beliebten Größen 55 und 65 Zoll (womöglich sogar kleinere Größen). Bei großen Displays (ab 65 Zoll) bleiben auch weiterhin die QLED und NEO QLED Fernseher interessant und vor allem bezahlbar.

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Zuletzt aktualisiert am 28. August 2026 um 23:45 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Sony PlayStation 5: Beta-Firmware schaltet 3D-Audio an TV-Lautsprechern frei

Sony hat eine Beta-Firmware für die PS5 veröffentlicht. Sie schaltet nicht nur den Erweiterungsslot für SSDs frei, sondern auch 3D-Audio an TV-Lautsprechern.

Über die Freischaltung der SSD-Erweiterungsmöglichkeit hatten wir ja bereits berichtet. Auch da gibt es jedoch Neuigkeiten. So hat Western Digital uns mit einer Stellungnahme versorgt. Demnach sei die WD_Black SN850 NVMe SSD mit Heatsink (500 GB – 2 TB) zur PlayStation 5 kompatibel und erfülle die angegebenen Anforderungen. Seagate wiederum teilte gegenüber australischen Medien mit, dass die kommenden Seagate FireCuda 530 NVMe m.2 PCIe Gen 4 SSDs ebenfalls kompatibel zur Sony PlayStation 5 seien.

So übertreffe man die Anforderungen deutlich: Man erreiche 7.300 MB/s für sequentielles Lesen und 6.900 MB/s für sequentielles Schreiben. Im August soll die FireCuda 530 erscheinen. Die Preise starten allerdings jenseits der 200 Euro und sind somit auch nicht günstiger, als die proprietären Erweiterungskarten für die Xbox Series X|S. Letzten Endes könnte sich hier aber ein schnellerer Preisverfall bemerkbar machen.

Die SSDs dürfen bestimmte Maße nicht überschreiten.
Die SSDs dürfen bestimmte Maße nicht überschreiten.

Ansonsten gibt es nun mehr Informationen zu den weiteren Neuerungen der aktuellen Beta-Firmware für die PlayStation 5. Denn sie führt auch die Unterstützung für Sonys proprietäres 3D-Audio über TV-Lautsprecher ein. Bisher funktionierte das nur mit Kopfhörern. Das Beta-Update 2.0-04.00.00 erlaubt es euch da ebenfalls, die Speaker der DualSense-Controller einzuspannen, um den Klang für eure Umgebung anzupassen. Generell verbessere sich zudem die 3D-Audio-Wiedergabe in einigen Spielen.

Bessere Abgrenzung von PS4- und PS5-Spielen

Zusätzlich kennzeichnet Sony nun installierte PS4- und PS5-Spiele deutlich mit einem Icon auf dem Homescreen und in der Bibliothek. Dadurch wird transparenter, welche Version ihr installiert habt. Zusätzlich wurde die Übersichtlichkeit der Trophäen-Anzeige erhöht und es gibt einen Tracker, der euch über Fortschritte beim Erwerb auf dem Laufenden hält. Auch an der Kindersicherung hat Sony gefeilt.

Die Sony PlayStation 5 kommt vorerst nicht in den stationären Handel.
Die Sony PlayStation 5 reift langsam heran.

Es fehlen aber weiterhin Informationen zur Unterstützung von ALLM und VRR sowie der Ausgabe eines 1440p- oder 8K-Signals.

Scarlett Johansson – Rächerin des Kinos? Black Widow-Star verklagt Disney

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Scarlett Johansson, die Black Widow im gleichnamigen Marvel-Blockbuster verkörpert, verklagt Disney wegen Vertragsbruch. Ihr wurde eine exklusive Filmveröffentlichung in den Kinos zugesagt!

Die Nachricht verbreitet sich gerade in den Medien wie ein Lauffeuer. Es geht um den Filmstart von „Black Widow“ bei dem Disney laut Auffassung der Hauptdarstellerin Scarlett Johansson Vertragsbruch begangen haben soll. Darüber haben bereits mehrere Medien in den USA und Deutschland berichtet. Die Einsicht in die Gerichtsdokumente, die anscheinend vorliegen, zeigen, dass Vertragsabsprachen mit der Schauspielerin wohl nicht eingehalten wurden. Als Scarlett Johansson den Vertrag 2017 für die Rolle der Black Widow mit Disney abschloss, wurde ihr eine exklusive Filmveröffentlichung auf der Leinwand – sprich Kino – zugesagt.

Black Widow – Rächerin des Kinos?

Liest sich erst einmal so, als läge der Schauspielerin wirklich etwas an den Kinos. In der Realität wird es aber dann doch eher um das Finanzielle gehen. Laut ihrem Vertrag basieren ihre Verdienste nämlich auf den Kinoeinnahmen. Damit wäre auch klar, warum es Johansson nicht gerade freut, dass der Film über den VIP-Zugang von Disney+ bereits zum Kinostart angeboten wurde. Ob sie auch an den Einnahmen über die Streamingplattform beteiligt ist, geht aus den Berichterstattungen leider nicht hervor.

Die Disney Corporation hat sich bereits zur Klageschrift geäußert. Der US-Konzern sieht die Klage als unbegründet an und findet die Auseinandersetzung „ausgesprochen traurig und bedauerlich“. Disney wirft Frau Johansson zudem vor, herzlos außer Acht zu lassen, welche Auswirkungen die weltweite Corona-Pandemie auf die Filmlandschaft hat. Das Unternehmen zeigte ja ganz deutlich wie herzlich man mit seinen Mitmenschen während Corona umgehen kann, als Disney die Zahlung an 100.000 Mitarbeiter in den Themenparks einfach eingestellt hatte! Laut Disney hätten sich ihre Einnahmen durch die Veröffentlichung auf Disney+ sogar noch verbessert – zusätzlich zu den 20 Millionen US-Dollar die sie bereits erhalten habe.

Die Evolution vom Kino ins Heimkino

Filmstudios wie Walt Disney oder Warner Bros. veröffentlichen immer mehr Kinofilme auch parallel auf ihren eigenen Streamingplattformen. Black Widow hatte z.B. über Disney+ allein am ersten „Kinowochenende“ über 60 Millionen US-Dollar eingespielt – zusätzlich zu den Kinoeinnahmen. Der Erfolg dieses Konzepts, welches eigentlich erst so richtig während der Corona-Pandemie ausgetestet wurde, stärkt die Filmstudios und bringt die Kinobetreiber in eine schlechte Verhandlungsposition.

Zhiyun Smooth Q3 im Test: Kompakter Smartphone-Gimbal

Mit Smartphones lassen sich heute sowohl 4K- als auch gar 8K-Videos drehen. Um brauchbare Ergebnisse zu erhalten, ist ein Gimbal eine feine Hilfe. Mit dem Zhiyun Smooth Q3 testen wir ein solches Exemplar.

Das neue Gimbal Zhiyun Smooth Q3 ist Mitte Mai 2021 erschienen. Zur Erinnerung: Wir hatten 2019 auch das direkte Vorgängermodell getestet. Es handelt sich abermals um einen Drei-Achsen-Gimbal, allerdings hat der Hersteller das Design völlig neu aufgezogen. Der Hersteller bewirbt da natürlich ein optimiertes Button-Layout und eine erhöhte Ergonomie. Wir sind zumindest teilweise anderer Meinung, wie wir aber später noch genauer aufschlüsseln.

Zhiyun legt das Smooth Q3 Vloggern und Influencern nahe bzw. jedem, der gerne mit dem Smartphone Videos dreht und diese über soziale Netzwerke teilen möchte. Ein Alleinstellungsmerkmal des neuen Modells ist, dass nun ein Videolicht direkt integriert ist. Das ist in der Tat für ein Gimbal durchaus innovativ. Zhiyun verspricht, dass hier über die LED ein warmes 4.300k-Licht erzeugt werde. Die Helligkeit kann in drei Stufen angepasst werden.

Der Zhiyun Smooth Q3: Ein Gimbal für alle Fälle?
Der Zhiyun Smooth Q3: Ein Gimbal für alle Fälle?

Auch gibt es nun eine neue App: Sie nennt sich ZY Cami. Von der vorherigen Gimbal-App des Herstellers, ZY Play, waren sowohl wir als auch die meisten Anwender weniger begeistert – im Google Play Store steht sie bei einer Durchschnittsbewertung von 2,4 Sternen. Wer nun hoffnungsvoll wird: Die neue App ZY Cami erntet bisher eine durchschnittliche Bewertung von 2,3 Sternen, schneidet also noch schlechter ab.

Ausstattung und Verarbeitung

Bevor wir uns jedoch in Einzelheiten verlieren, zunächst ein paar generelle Dinge zum Zhiyun Smooth Q3. Das Gimbal ist in Deutschland für 89 Euro erhältlich. Es gibt aber auch ein Bundle zum Preis von 109 Euro, das zusätzlich, eine VIP-Card, eine Schutztasche und eine Handschlaufe enthält. Ein Ladekabel und ein kleines Stativ sind in beiden Fällen dabei. Dass die Handschlaufe wiederum nur beim Kombo-Bundle enthalten ist, verwundert eher.

Der Lieferumfang des Smooth Q3 ist überschaubar.
Der Lieferumfang des Smooth Q3 ist überschaubar.

Technische Eckdaten des Zhiyun Smooth Q3

  • Drei-Achsen-Gimbal
  • Akkulaufzeit: ca. 15 Stunden
  • Ladezeit: Drei Stunden
  • Maximale Gewichtsbelastung durch Smartphone: 280 g
  • Smartphone-Dicke: 7 – 10 mm
  • App: ZY Cami
  • Bedienung: Analog-Stick, Aufnahme- und Modus-Tasten, Power-Button, Zoom Regler an der Seite, Trigger an der Rückseite, Lichtschalter
  • App-Funktionen: Dolly-Zoom, Zeitlupe
  • Maße: 45 x 154 x 180 mm (Eingezogen) / 90 x 127 x 279 mm (Ausgezogen)
  • Gewicht: 340 g
  • Preis: 89 Euro

Leider macht man bei den Materialien im Vergleich mit dem Vorgängermodell dem Smooth Q3, Rückschritte: Setzte der Q2 zumindest teilweise auf Aluminium und fühlte sich generell wertig an, so ist der Q3 ein reiner „Plastikbomber“. Der Griff ist nochmals merklich geschrumpft, was die Ergonomie komplett verändert. Am oberen Bereich muss zudem eine Schraube manuell lose gedreht werden, um die Smartphone-Halterung nach oben zu schieben, bevor das Gimbal effektiv genutzt werden kann. Das sorgt für einen möglichen Verschleiß und könnte für diejenigen nervig sein, die das Accessoire häufig transportieren.

Die wichtigsten Buttons sitzen an der Vorderseite.
Die wichtigsten Buttons sitzen an der Vorderseite.

Ansonsten sind die Bedienelemente gut platziert, zum Teil aber nur mit der offiziellen App nutzbar – etwa die Zoomfunktion. Generell wirkt das Design des Smooth Q3 aber leider deutlich minderwertiger als beim Vorgängermodell, fast so, als hätte ein völlig anderes Team das Gimbal gestaltet. Beispielsweise zieht sich an der Seite ein Plastikspalt entlang, in den man leicht mit dem Fingernagel haken kann. Das Polcarbonat wirkt eher günstig und generell werden diejenigen, die das Vorgängermodell genutzt haben, von Look & Feel ernüchtert sein.

Praxistest

Gleich vornweg eine Anmerkung zu der aus unserer Sicht wesentlichen Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell: der LED-Leuchte. Die ist in der Tat erstaunlich hell und eine ziemlich coole Lösung. Dadurch sind z. B. Vlogs bei wenig Licht möglich. Hier hat Zhyiun in der Tat eine erstklassige Idee gehabt, die für viele Videos spannend sein dürfte.

Der Zhiyun Smooth Q3 kostet ca. 90 Euro.
Der Zhiyun Smooth Q3 kostet ca. 90 Euro.

Wer die App ZY Cami außen vor lässt, kann nur einige Bedienfunktionen des Gimbals verwenden – etwa funktioniert das Zoomen nur in der App des Herstellers. Somit wird der Smooth Q3 dann in erster Linie zu einem Gerät, welches das Bild stabilisiert und Kamerafahrten erleichtert. Die Modi-Taste erlaubt es dabei jederzeit zwischen Pan/ Follow, Lock, Follow und POV umzuschalten. Eher nervig: Beim Start wird stets zunächst im Portrait-Format gefilmt, nicht im Landscape-Modus. Das zeigt wohl, dass Zhiyun hier tatsächlich mehr Vlogger als Zielgruppe ansieht. Um das Format zu wechseln, muss der Trigger an der Rückseite dreimal schnell hintereinander betätigt werden.

Jener Button erlaubt es auch Smart Following zu aktivieren oder den Phone Go Mode, der im Wesentlich die Reaktionsgeschwindigkeit zulasten der Akkulaufzeit nochmals beschleunigt und so z. B. schnelle Schwenks erlaubt. Ihr könnt den Gimbal über einen Lock-Button zudem sperren, dann schwenkt er gar nicht mehr mit. Wie ihr das Videolicht aktiviert? Dafür streicht ihr mit dem Finger über die kapazitive Oberseite. Die LED-Leuchte sitzt über der Smartphone-Halterung und kann mit einem Handgriff um 180° gedreht werden.

Zhiyun Smooth Q3 im Videovergleich:

Wir haben verschiedene Videos gedreht, um euch das Gimbal im Einsatz zu demonstrieren. Dabei haben wir es absichtlich „übertrieben“ und sind mit dem Gerät auch kurz gelaufen. Über die App ZY Cami stehen im Übrigen auch noch erweiterte Funktionen bereit, wie AILive, was via Facetracking bei Vlogs euer Gesicht immer im Fokus halten soll. Aber eben nicht so schön, dass man dafür die mehr schlechte als echte Hersteller-App benötigt.

Wie ihr anhand der Videos erkennen könnt, ist die Stabilisation weder besser noch schlechter als beim Vorgängermodell. Im Wesentlichen solltet ihr eure Kaufentscheidung also von eurer Vorliebe im Hinblick auf das Design, die Ergonomie und den Nutzen, den ihr aus der Videoleuchte zu ziehen hofft, abhängig machen. Zur Akkulaufzeit möchten wir anmerken, dass die 15 Stunden realistisch sind, wenn die LED ausgeschaltet ist. Je nach Verwendung und Beanspruchung der Motoren sind aber sowohl kürzere als auch längere Betriebsdauern denkbar.

Weitere Anmerkungen

Die anderen Benutzer sollten mit ihren Bewertungen Recht behalten: Die App ZY Cami ist noch schlimmer als der Vorgänger ZY Play. Das fängt schon beim Registrierungsprozess an, der uns anbietet, dass wir uns via Facebook einloggen. Wir können zwar die Konten verknüpfen und Zhiyun so einige unserer Daten einsehen, dennoch sollen wir uns anschließend per E-Mail registrieren. Also löschen wir die Verknüpfung wieder und gehen dann diesen Weg. Was uns nach der Registrierung erwartet, ist geballte Werbung für ein Abonnement namens „Zhyiun Prime“, das zusätzliche Vorteile verspricht: etwa neue Möglichkeiten Videos zu deditieren oder 4K-Videos in der Cloud zu sichern. Das erste halbe Jahr ist kostenlos, danach sollen 22,49 Euro im Jahr anfallen.

Wollen wir uns die Nutzungsbedingungen oder Datenschutzbestimmungen durchlesen, denen wir dafür zustimmen sollen, erhalten wir aber nur eine Fehlermeldung. Deswegen haben wir darauf verzichtet. Doch auch sonst wirkt die App sehr chaotisch und krankt an technischen Unzulänglichkeiten. 4K-Videos sind etwa an unserem Testgerät, einem Xiaomi Mi 11, nur mit 30 fps möglich, obgleich das Smartphone 4K bei 60 fps beherrscht. Andere versprochene Funktionen wie die Zeitlupe sind nicht zu finden oder funktionieren nicht korrekt (Dolly Zoom).

Unsere Meinung: Zhiyun will zu viel auf einmal und liefert daher eine wirklich schreckliche App ab. Wir raten daher: Spart euch das Anlegen eines Benutzerkontos und nutzt das Gimbal zur reinen Stabilisierung. Es ist zwar schade, dass dann einige Bedienfunktionen nicht korrekt genutzt werden können, aber mit der App ZY Cami geht ohnehin jeglicher Spaß verloren. Zumal die Videos wesentlich schlechter komprimiert sind als mit der Standard-Kamera-App von Xiaomi oder gar Filmic Pro.

Fazit

Der Zhiyun Smooth Q3 ist in den meisten Aspekten aus unserer Sicht leider ein Rückschritt zum Vorgängermodell: Die Verarbeitung wirkt deutlich plünniger und die verwendeten Materialien machen weder optisch noch haptisch etwas her. Da sind wir einfach von den anderen Gimbals des Unternehmens Besseres gewöhnt. Generell ist das Design nicht das Gelbe vom Ei, denn auch das Ein- und Ausfahren passt nur, wenn die Ausrichtung genau stimmt.

Der Zhiyun Smooth Q3 bietet Vor- und Rückschritte im Vergleich mit dem Q2.
Der Zhiyun Smooth Q3 bietet Vor- und Rückschritte im Vergleich mit dem Q2.

Hielten wir die vorherige App ZY Play schon für schlimm, so setzt ZY Cami im negativen Sinne eins drauf: Schon, dass man dem Anwender ein kaum aufgeschlüsseltes Abonnement aufschwatzen will, weder Nutzungsbedingungen noch Datenschutzbestimmungen zum Zeitpunkt unseres Tests aber korrekt abrufbar waren, geht gar nicht. Generell ist die App äußerst chaotisch und benutzerunfreundlich. Zumal wir einige beworbene Funktionen nicht vorfanden – etwa die Zeitlupe. 4K-Videos mit 60 fps unterstützte ZY Cami in Verbindung mit unserem Xiaomi Mi 11 ebenfalls nicht.

So müssen wir ein eher verhaltenes Fazit ziehen, denn uns gefiel das Gimbal Zhiyun Smooth Q2 im Gesamteindruck deutlich besser. Lediglich die integrierte Videoleuchte des Q3 ist tatsächlich eine fantastische Idee und aus unserer Sicht im Vergleich mit dem Q2 der einzige Grund zum Nachfolger zu greifen. Wer die LED nicht benötigt, ist mit dem Q2 besser beraten, denn der stabilisiert Videos genau so gut.

PlayStation 5: Beta-Nutzer können bereits eigene SSDs verbauen

Sony hat für Beta-Nutzer an der PS5 eine Neuerung parat: Es können nun eigene M.2 SSDs in der Spielekonsole verbaut werden.

Wichtig: Dies funktioniert nur, wenn die aktuelle Beta-Firmware installiert wurde. So hat Sony da vor einer Weile ein neues Preview-Programm an der Spielekonsole gestartet. Notwendig ist dafür das Abnehmen der Seitenflügel sowie das Öffnen des SSD-Schachts. Außerdem müssen gewisse, technische Anforderungen erfüllt sein. Es lässt sich also mitnichten jede beliebige SSD verbauen.

Vielmehr sind SSDs mit 250 GByte bis 4 TByte Speicherplatz und der Schnittstelle PCIe Gen4 x4 im M.2-Format verwendbar. Außerdem muss das jeweilige SSD ausreichend gekühlt sein, etwa durch ein Heatsink. Es wird des Weiteren eine sequenzielle Lesegeschwindigkeit von mindestens 5.500 MB/s empfohlen. Die Module dürfen 22 mm breit sein, 25-mm-Modelle werden nicht unterstützt. Kompatibel sind die M.2-Formfaktoren 2230, 2242, 2260, 2280 und 22110 des Sockel 3 (Key M).

Sony erklärt, welche SSDs in die PS5 passen.
Sony erklärt, welche SSDs in die PS5 passen.

Die Maße sollten kleiner als 110 x 25 x 11,25 mm sein. Daraus ergibt sich, dass SSDs 30, 42, 60 und 80 mm lang und 22 mm dick sein dürfen. Mit Heatsink eingerechnet darf eine Höhe von 11,25 mm nicht überschritten werden. Wer sich also nun ein SSD speziell für die PlayStation 5 anschaffen möchte, sollte sehr genau prüfen, ob alle Anforderungen erfüllt sind. Auch gibt Sony an, dass man keineswegs garantiere, dass alle SSDs, die den Spezifikationen genügen, tatsächlich mit der Konsole funktionieren. Auch gebe man meine Versprechungen bezüglich der Leistung ab, die mit der ab Werk integrierten SSD möglicherweise höher ausfalle.

Termin für die breite Verfügbarkeit des Updates steht noch aus

Sony hat insgesamt sehr lange gebraucht, um die Verfügbarkeit der Speichererweiterung zu ermöglichen. So ist es ein leichtes die freie Kapazität der Konsole mit einigen Spielen zu füllen, da ab Werk nur ca. 825 GByte frei sind. Für die Xbox Series X|S gibt es seit dem Launch die Möglichkeit über die proprietäre Seagate Storage Expansion Card 1 TByte nachzurüsten. Mit 209 Euro ist diese Option allerdings auch kein Schnäppchen.

Wichtig ist die Kühlung der internen SSDs.
Wichtig ist die Kühlung der internen SSDs.

Immerhin war es zuvor möglich PS5-Spiele auf externe USB-Datenträger auszulagern. Das ist aber mehr eine Funktion zur Archivierung, denn starten lassen sich die Spiele weiterhin nur vom internen Speicherplatz. Da ist die neue Erweiterungsmöglichkeit sicherlich bei vielen Anwendern willkommen und wird hoffentlich bald schon für alle Besitzer freigeschaltet.

Die SSDs dürfen bestimmte Maße nicht überschreiten.
Die SSDs dürfen bestimmte Maße nicht überschreiten.

PlayStation Plus & Xbox Games with Gold: Diese Spiele sind im August 2021 kostenlos

Sowohl Sony als auch Microsoft haben ihre Gratis-Spiele für PlayStation Plus und Xbox Games with Gold im August 2021 bestätigt. In beiden Fällen sind die enthaltenen Titel aber keine großen Kracher.

So bietet euch Sony, insofern ihr PlayStation Plus abonniert habt, die Titel „Hunter’s Arena: Legends“, „Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville“ und schließlich „Tennis World Tour 2“ an. Alle genannten Spiele stehen ab dem 3. August 2021 für euch ohne Mehrkosten bereit. Nur „Hunter’s Arena: Legends“ ist dabei ein PS5-Spiel, steht aber auch als PS4-Version stramm. Die anderen beiden Games könnt ihr ebenfalls sowohl an der PS4 als auch an der PS5 (via Abwärtskompatibilität) zocken.

Die Spiele könnt ihr dann bis inklusive 6. September 2021 abgreifen. Anschließend werden die neuen September-Spiele bei PlayStation Plus aufschlagen. Denkt natürlich auch daran, euch aktuell noch rechtzeitig die Games aus dem Juli 2021 zu sichern. Habt ihr sie nämlich einmal in eure Bibliothek aufgenommen, dann könnt ihr sie auch später noch installieren und zocken. Voraussetzung ist nur stets ein aktives Abonnement bei PlayStation Plus.

Im Juli 2021 hatte Sony euch mit „Call of Duty: Black Ops 4“, „WWE 2K Battlegrounds“, „A Plague Tale: Innocence“ und „Virtua Fighter 5 Ultimate Showdown“ beglückt.

Xbox Games with Gold: Damit kontert Microsoft

Microsoft hingegen schiebt zunächst direkt am 1. August für die Xbox One „Darksiders III“ ins Angebot. Für die Xbox 360 hagelt es am selben Tag dann „Lost Planet 3“. Weiter geht es an den Konsolen der Redmonder am 16. August mit „Yooka-Laylee“ für die Xbox One plus dazu noch „Garou: Mark of the Wolves“ für die Xbox 360. Alle Spiele sind dank Abwärtskompatibilität an der Xbox One aber auch den neuen Xbox Series X|S spielbar.

Auch hier gilt, dass ihr euch vorher noch die letzten Juli-Titel sichern solltet. Wir wünschen euch unabhängig von der gewählten Plattform viel Spaß beim Zocken!

Magenta TV Entertain: Neuer Tarif der Telekom mit Disney+ und TVNow

Die Telekom führt für sein Multimedia-Angebot Magenta TV einen neuen Tarif ein: Magenta TV Entertain inkludiert direkt Disney+ und TVNow.

Schon vorher gab die Telekom ihren Kunden ja die Chance, Disney+ vergünstigt als Kombi-Angebot zu buchen. Nun nutzt man eben die Partnerschaft mit dem US-Unternehmen und auch der RTL Mediengruppe, welche hinter TVNow stehen. Da wird das Premium-Abonnement mit in diesen Kombi-Tarif geschoben. Magenta TV Entertain wird ab dem 3. August 2021 buchbar sein.

Finden werdet ihr da also Zugriffe auf die Inhalte der RTL Mediengruppe, auch auf die TV-Highlights von RTL und VOX – teilweise sieben Tage vor der Ausstrahlung im linearen Fernsehen. Zudem wird eben Disney+ mit seinem reichhaltigen Streaming-Angebot Teil des Pakets. Und natürlich habt ihr dann Zugriff auf Magenta TV mit seiner Megathek und Co. Der Preis? 12 Euro monatlich kostet der Spaß für Telekom-Festnetz-Kunden und Kunden ohne Telekom-Internetanschluss.

Der Haken dabei: Jener Preis erhöht sich nach dem ersten Jahr auf 15 Euro monatlich. Das ist aber immer noch günstiger als die Buchung der einzelnen Dienste, die separat im Monat 23,98 Euro verschlingen würde. Magenta TV Entertain lässt sich als Komplettangebot buchen. Die Kunden erhalten dann also Zugriff über den Media Receiver, MagentaTV Stick, Apple TV 4K, MagentaTV Box oder via App auf den Samsung-Smart TV-Modellen (ab Modelljahr 2017) oder Android TV von z. B. Sony und Philips (ab Android OS Version 7). Des Weiteren ist Magenta TV Entertain auf dem Smartphone oder Tablet via App (Android, iOS) und per Browser verfügbar.

Kombi-Angebot für euch reizvoll?

Zu bedenken ist, dass solche Kombinations-Tarife aufgrund der potenziellen Ersparnisse erst einmal gut aussehen, sich aber nur lohnen, wenn ihr realistisch gesehen wirklich alle einzelnen Plattformen sonst separat nutzen würdet. Schnell erwischt man sich dabei, über eine Buchung nachzudenken, auch wenn man nur an einem Teil des enthaltenen Angebots ernsthaftes Interesse hat.

Kein Herz: Warner veröffentlicht 2022 zehn Filme simultan zum Kinostart auf HBO Max

Warner Bros. hält an der neuen Kinostrategie fest. In 2022 werden über der Hälfte aller Filme (derzeit Zehn geplant) parallel zum Kinostart auch auf dem hauseigenen Streamingservice HBO Max angeboten.

Die Kinolandschaft wird wohl nie wieder so werden wie sie einmal war. Nachdem fast alle großen Filmstudios, das eigene Film- und Serienangebot über den Start eigener Streamingdienste auf diversen Märkten etabliert haben, behandeln diese ihren einstigen Gewinntreiber – das Kino – bereits jetzt wie zukünftige „Ex-Partner“. Für einen Aufreger sorgte WarnerMedia, als man mitteilte, dass alle Filme in 2021 (insgesamt 17) parallel zum Kinostart auch auf HBO Max (in den USA) anbieten würde. Die Filme sind im großen Abonnement für 14.99$US im Monat ohne Zusatzkosten enthalten – zum Teil in 4K/HDR-Qualität und mit Dolby Atmos 3D Sound.

Mindesten 10 Kinofilme starten parallel auf HBO Max

Dieses „hybride Model“ wird Warner auch im Jahr 2022 in den USA beibehalten, nur in einer abgemilderten Form. Mindestens 10 Filme sollen demnach zum Kinostart gleichzeitig auf HBO Max angeboten werden, während den anderen Filmen ein verringertes Kinofenster von nur 45 Tagen eingeräumt wird. In Deutschland ist der Streamingdienst HBO Max noch nicht gestartet Man kann sich aber ausmalen, wie Warner mit den deutschen Kinobetreibern umgehen wird, sobald dies der Fall ist. Der Geschäftsführer von Warner gab zudem an, dass man nicht zu den alten Vereinbarungen aus 2015/16/17 zurückkehren wird, in denen das Zeitfenster zwischen Kinostart und Präsentation im Home Entertainment Bereich zum Teil extrem lang war (oft 60-90 Tage).

Disney+ macht es vor

22 Euro kostet der Heimkino-Zugang für "Black Widow" auf Disney+
22 Euro kostet der Heimkino-Zugang für „Black Widow“ auf Disney+

Wie es nach dem Start von HBO Max in Deutschland laufen könnte, zeigte vor Kurzem Disney mit dem Kinostart von Marvels „Black Widow“. Der Blockbuster wurde lediglich einen Tag exklusiv in den Lichtspielhäusern gezeigt. Bereits am Folgetag konnte man sich „Black Widow“ über einen VIP-Zugang auf Disney+ für 22 Euro kaufen. Der Schaden für die Kinobetreiber war definitiv vorhanden, hatte Black Widow international bereits am ersten Wochenende über 60 Millionen $US über den VIP-Zugang von Disney+ eingespielt. Auf HBO Max wären die Filme im großen Bundle zudem kostenlos, also ein weiterer Grund, nicht ins Kino zu gehen.

UEFA Champions League bei Amazon Prime Video in 4K / UHD

Amazon hat Details zu seiner Übertragung der UEFA Champions League verraten. So werdet ihr die Partien in 4K / UHD genießen können.

Laut dem Streaming-Anbieter wolle man den Fan in den Mittelpunkt stellen. Die Rechte an der UEFA Champions League hatte sich Amazon bekanntermaßen schon vor einer ganzen Weile gesichert. Ins Hintertreffen geriet dabei wiederum Sky, denn DAZN ist der weitere Partner für die Übertragung der Spiele. Dem Pay-TV-Anbieter Sky waren die Rechte am Ende schlichtweg zu teuer. Ab der kommenden Saison 2021/22 sehen Prime-Mitglieder dafür das Topspiel der UEFA Champions League am Dienstag exklusiv und live bei Prime Video.

16 Spiele live und exklusiv!

Ein Abonnement von Amazon Prime ist natürlich Voraussetzung, weitere Kosten fallen aber flach. Wenn möglich, garantiert Prime Video jeweils die Übertragung des Spiels einer deutschen Mannschaft. Zudem sehen Zuschauer alle Höhepunkte der übrigen Begegnungen des Tages exklusiv am Spieltag in einer Highlight-Show aus dem Prime-Video-Produktionszentrum in Köln. Insgesamt zeigt Prime Video 16 Spiele live und exklusiv. Darunter sind zwei Playoff-Begegnungen, sechs Gruppenspiele und acht Partien der K.O.-Runde bis und inklusive Halbfinale.

Amazons Team für die UEFA Champions League.
Amazons Team für die UEFA Champions League.

Für die Live-Übertragungen seiner ersten UEFA Champions League in Deutschland verpflichtet Prime Video Sebastian Hellmann als Moderator. Ihn unterstützen Annika Zimmermann und Shary Reeves. Amazon kündigte zudem an, dass Sebastian Benesch (DAZN: Champions League) und Jan Krebs (#100ProzentBuli) zum Reporter-Team stoßen werden. Jonas Friedrich und Benedikt Höwedes bilden das Kommentatoren-Duo der Spieltage.

Fußball bei Amazon Prime Video: Was haltet ihr davon?

Zum Team der hochklassigen Experten zählen des Weiteren Kim Kulig, Matthias Sammer, Mario Gomez und Schiedsrichter-Experte Wolfgang Stark. Amazon hat auch bestätigt, dass man in UHD-Qualität streamen werde. Was haltet ihr von der UEFA Champions League bei Amazon Prime Video? Gute Sache oder ein Experiment, dem ihr skeptisch gegenübersteht?