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„Sky Sport Ticket“ wird eingestellt – nur noch Supersport Ticket für 29.99 €

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Das günstige „Sky Sport Ticket“ für 9.99 Euro im Monat wird wohl bald aus dem Angebot des Pay-TV und Streaminganbieters verschwinden. Danach ist nur noch das Supersport-Ticket für 29.99 Euro (monatlich) verfügbar.

Die Vermarktung des „Sky Sport Ticket“ wird wohl bald eingestellt. Angeblich soll bereit am 19. Juli 2021 das monatlich kündbare Sport-Paket für 9.99 Euro nicht mehr gebucht werden können. Sollte dies wirklich der Fall sein, steht Kunden, die kein festes Sky Abonnement wünschen, bald nur noch das „Sky Supersport Ticket“ für 29.99 Euro im Monat  (oder im Vorteilsangebot im Jahresabo für 19.99 Euro in den ersten 12 Monaten) zur Verfügung. Parallel dazu wird es weiterhin die Tickets für „Entertainment & Cinema“ sowie „Entertainment“ geben.

„Sport Lockangebot“ fällt weg

Die Sky Sport Tickets im Vergleich
Die Sky Sport Tickets im Vergleich

Womöglich war es nur eine Frage der Zeit, bis Sky das „Lockangebot“ Sky Sport Ticket einstellt. Mit dem Monatsbeitrag von 9.99 Euro kann man sich nämlich keine Einzelspiele der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga in voller Länge und auch keine Formel 1, Formel 2, Formel 3 und Porsche Supercup ansehen. Die Konferenzen sowie die Spiele des DFB-Pokals und der Premiere League waren dagegen enthalten. Also eher ein Paket um mit dem beliebtesten Sport der Deutschen auf dem Laufenden zu bleiben.

Sky wird sich von diesem Schritt auch erhoffen, dass noch mehr Nutzer das Supersport-Ticket buchen ggf. sogar das Jahres-Vorteilsangebot für 19.99 Euro monatlich (ab dem 13. Monat 29.99 Euro) nutzen. Damit würden sich die Lizenzkosten für die Wettbewerbe sicherlich besser kompensieren lassen.

Die Kosten für die Übertragungsrechte nationaler und internationaler Fußball-Ligen sind nämlich in den letzten Jahren „explodiert“. Grund hierfür ist, dass es mehr Bieter gibt, die die Preise für die Verwertungspakete nach oben treiben. Früher hatte Sky gefühlt alleine auf die Lizenzen geboten. Mit DAZN, Amazon Prime Video, MagentaTV usw. sind jetzt „neue“, finanzstarke Mitbieter aufgetaucht. Zudem möchte die UEFA z.B. nicht die alleinigen Rechte an einen Partner übertragen, sondern bietet verschiedene Verwertungs-Pakete an, um mehr Geld zu machen. Selbst wenn Sky genug Geld zur Verfügung hätte, eine Fragmentierung bei der Übertragung beliebter Fußball-Events wird es weiterhin geben.

Nokia Satellite Receiver 7000 will HDTV-Zugang für 39,90 Euro bieten

StreamView hat sich im TV-Markt die Rechte an der Marke Nokia gesichert. So veröffentlicht man da nun auch einen neuen Receiver für den Satellitenempfang: den Nokia Satellite Receiver 7000.

Man bewirbt diese Lösung vor allem für Kunden, die noch einen älteren Fernseher ohne Tuner für den HD-Satellitenempfang besitzen. Denn dann kann der Nokia Satellite Receiver 7000 jene SD-TV-Geräte auf den aktuellen HDTV-Standard aufrüsten. 4K-Enthusiasten gertaen da also wohl eher ins Kichern, nehmen wir an. Ergänzt wird der Satellite Receiver durch die bereits verfügbare Version des Nokia DVB Terrestrial Receivers.

Der neue Nokia Satellite Receiver 7000 ist ab heute in Europa zu haben. Mit 39,90 Euro fällt der Verkaufspreis überschaubar aus. Im Falle einer DVB-S/S2-Abschaltung sei der neue Nokia-DVB-Receiver eine Alternative zum Kauf eines neuen Fernsehers. Er ermögliche Zugriff auf alle frei empfangbaren nationalen Sender und bringe Live-TV Programme in High Definition oder Standard Definition auf den Fernseher.

Der Lieferumfang des Nokia Satellite Receiver 7000.
Der Lieferumfang des Nokia Satellite Receiver 7000.

Der Receiver wird an den Fernseher und die Satellitenantenne angeschlossen, dann ein vorkonfigurierter Satellit, Astra oder Eutelsat Hotbird ausgewählt, dem eingebauten Installationsassistenten gefolgt und Filme, Serien und Sportsendungen aus dem nationalen TV-Programm sollten direkt laufen. Auch bietet der Receiver die Möglichkeit personalisierte Listen zu erstellen und Kanäle in Favoritenlisten nach Genre, Familienmitglied oder anderen Vorlieben zu sortieren.

Nokia Satellite Receiver 700 unterstützt auch H.265

Der Receiver ist auch zu H.265 kompatibel und unterstützt den DVB-S/S2-Empfang. Er arbeitet für den Ton mit Dolby Digital Plus. Das Bild verarbeitet er in bis zu 720p / 1080i. Es lassen sich auch via USB 2.0 exterene Geräte anschließen, um von ihnen Daten abzurufen. Für weitere Konnektivität sorgen ein HDMI-, ein AV-Ausgang und ein S/PDIF Koaxialanschluss.

Im Handel kostet der Nokia Satellite Receiver 7000 nur 39,90 Euro.
Im Handel kostet der Nokia Satellite Receiver 7000 nur 39,90 Euro.

Der Nokia Satellite Receiver 7000 ist europaweit online unter nokia.streamview.com zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 39,90 EURO (inkl. MwSt.) erhältlich. Zudem wird das Produkt auch bei ausgewählten Fachhändlern sowie bei weiteren Online-Portalen wie Amazon.de erhältlich sein.

OLED gesünder als LCD? Laut Studie besserer Schlaf und Gewichtsabnahme

Die OLED-TV-Technologie soll gegenüber LCD gesundheitliche Vorteile mit sich bringen. Laut einer japanischen Studie schlafen Besitzer eines OLED TVs angeblich besser und nehmen sogar mehr Gewicht ab.

Gesünder leben mit OLED? Das die selbstleuchtenden, organischen LED-Displays einen geringeren Blaulicht-Anteil besitzen und dadurch schonender für die Augen sind, wussten wir bereits. Aber, dass die Technologie auch noch anderen gesundheitliche Vorteile mit sich bringen soll, war uns nicht bekannt. In der Studie verglichen Forscher der Universität Tsukuba die Auswirkungen von OLED- und herkömmlicher LED-Beleuchtung auf die physikalischen Prozesse, die im menschlichen Körper während des Schlafens ablaufen. Es wurde festgestellt, dass Probanden, die der OLED-Beleuchtung ausgesetzt waren, weniger  Auswirkungen auf ihre „Schlafarchitektur“ hatten.

Studie deckt sich mit Ergebnissen aus der Blaulicht-Forschung

Die Studie spiegelt im Grunde das wider, was Wissenschaftler bereits aus früheren Studien über blaues Licht wissen. Blaues Licht ist dafür bekannt, die Freisetzung von Melatonin zu unterdrücken, was manchen Menschen das Einschlafen erschweren und sie auch daran hindern kann, einen Tiefschlafzustand zu erreichen, der für eine angemessene Erholung erforderlich ist. Ein Fernseher im Schlafzimmer oder das Browsen im Smartphone vor dem Schlafengehen ist also nicht zu empfehlen.

Besserer Schlaf und Gewichtsverlust durch OLED

Laut Studie sollte wenn dann ein OLED-TV im Schlafzimmer stehen - im Idealfall überhaupt kein TV
Laut Studie sollte wenn dann ein OLED-TV im Schlafzimmer stehen – im Idealfall überhaupt kein TV

Die Studie untersuchte jedoch nicht nur die Schlafqualität, sondern auch, wie sich die verschiedenen Lichtformen auf den Stoffwechsel des Menschen im Schlaf auswirken. Der Stoffwechsel ist der Prozess im menschlichen Körper, bei dem Nahrung in Energie umgewandelt wird. Es wurde festgestellt, dass die Körperkerntemperatur und der Energieverbrauch der meisten Menschen „nach der OLED-Exposition signifikant abgenommen haben“, mehr als bei denen, die LCD-Leuchten ausgesetzt waren. Das entsprach einem erholsameren Schlaf für diejenigen, die OLED ausgesetzt waren. Außerdem wurde die Fettoxidation durch OLED weniger beeinflusst als durch LED.

„Die Aussetzung des Lichts in der Nacht hängt mit der Fettoxidation und der Körpertemperatur während des Schlafs zusammen“, schreibt Professor Tokuyama in seiner Studie. „Es liegt somit nahe, dass bestimmte Arten von Lichtexposition die Gewichtszunahme zusammen mit anderen physiologischen Veränderungen beeinflussen können.“

LCD TVs emittieren mehr Blaulicht

Für die High-End-Modellreihen der NEO QLED TVs gibt es eine professionelle Bildkalibrierung ab Werk!
QLED TVs wie die neuen NEO QLED von Samsung emittieren wohl mehr blaues Licht im Vergleich zu den OLED-Konkurrenzgeräten

In anderen Worten: Wer vor dem Schlafengehen in einen OLED-Fernseher schaut, der wird womöglich mit einer besseren Nachtruhe und höheren Gewichtsverlust belohnt als jemand, der dem Licht eines LCD-Fernsehers abgesetzt ist. Displays, die weniger blaues Licht emittieren, könnten für das allgemeine Wohlbefinden der Menschen wichtig sein, insbesondere wenn sie dazu neigen, lange vor dem Fernseher, Tablet, Monitor oder Smartphone zu sitzen.

Gesünder dürfte es jedoch sein, wenn man die Nutzung von Displays – egal ob OLED oder LCD – grundsätzlich einschränkt oder ggf. komplett aus bestimmten Tagesabschnitten verbannt. Die Display-Abstinenz am Morgen (Stichwort: sich nicht zur Ablenkung erziehen lassen) und vor dem Schlafengehen dürfte in manchen Fällen wahre, gesundheitliche Wunder wirken. Wir sind gespannt wie lange es dauern wird, bis LG Display, die derzeit das Monopol auf den OLED-Markt besitzen, diese Erkenntnisse für ihr Marketing nutzen.

Portables Kino: TCL Nxtwear G Brille simuliert 140 Zoll-Leinwand

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TCL stellt mit seiner Nxtwear G Brille eine kompakte Lösung für ein persönliches Kinoerlebnis vor. Egal, ob Zuhause, im Zug oder im Flugzeug – mit dieser Lösung hat man sein 140 Zoll Heimkino immer dabei!

Ok, das Konzept der personalisierten Heimkino-Brillen ist nicht neu. Viele große Unternehmen haben sich bereits daran versucht, unter anderem auch Sony und Panasonic – meist kombiniert mit einem VR-Ansatz (Virtual Reality). Theoretische eine gute Idee. Doch wie so oft hapert es an der Ausführung und nach einiger Zeit werden wieder die klassischen „Kanäle“ genutzt, um Inhalte wiederzugeben. Es gibt einfach Probleme, die das Heimkino-Brillen-Konzept mit sich bringt. Die TCLs Nxtwear G möchte genau bei diesen Schwachstellen ansetzen und könnte sich dadurch als bisher beste Lösung für „Portables Kino“ präsentieren.

TCL Nxtwear G mit 1080p 60Hz OLED-Displays

Dank transparenten 1080p OLED-Displays kann man weiterhin mit der Außenwelt interagieren
Dank transparenten 1080p OLED-Displays kann man weiterhin mit der Außenwelt interagieren

In der Brille sind zwei 1080p-Sony-Micro-OLED-Displays mit 60Hz verbaut, die eine 140 Zoll Leinwand in rund 4 Meter Entfernung simulieren (im virtuellen Raum). Stereo-Lautsprecher sowie Positionierungshardware sind ebenfalls verbaut. Die Brille an sich wiegt damit gerade einmal 100 Gramm, dazu kommen noch mal rund 30 Gramm für das USB-C-Kabel hinzu, welches eine stabile Verbindung der Brille zum PC, Laptop, Tablet oder Smartphone gewährleistet. Die Brille wird zudem über USB-C mit Strom versorgt. Im Grunde genommen, handelt es sich also um ein Plug & Play-USB-C-Display mit Lautsprechern.

140 Zoll Heimkino auf der Nase

Andere Lösungen schotten das Blickfeld des Nutzers meist komplett ab, um dem Träger das Gefühl zu geben, sich in einem verdunkelten Kino aufzuhalten. Das empfanden viele als unangenehm. Das Full-HD OLED-Display der TCL Nxtwear G ist nicht blickdicht, sondern leicht transparent. So kann man die Umgebung weiterhin wahrnehmen, um so z.B. mit Personen zu interagieren. Auch die Seiten der Brille sind offen ohne „Scheuklappen“, wie sie bei anderen Lösungen zum Einsatz kommen.

Gut aber noch lange nicht perfekt

Der Lieferumfang der TCL Nxtwear G Heimkino-Brille
Der Lieferumfang der TCL Nxtwear G Heimkino-Brille

In einem Feldtest von engadget.com zeigte sich der Reviewer positiv überrascht von der TCL Nxtwear G Cinema-Brille. Die Hardware ist noch nicht perfekt und die Detaildarstellung ist nicht on point, aber der Tester konnte sich sehr gut vorstellen, Filme und Serien über die Brille wiederzugeben. Auch die Arbeit mit der Brille, z.B. um sensible Dokumente zu bearbeiten, die niemand einsehen darf, wäre möglich. Die Stereo-Lautsprecher verrichten ihren Dienst, jedoch können diese die unmittelbaren Sitznachbarn stören. In diesem Fall empfehlen sich zusätzliche Kopfhörer. Auch die Lösung mit den austauschbaren Nasenflügeln ist wohl noch nicht ganz gelungen.

Die TCL Nxtwear G wird in Australien für 899 $AUS, umgerechnet 700 $US oder 590 Euro angeboten. Hier zahlt man sicherlich auch für den Gadget-Faktor. Ob und wann die Brille in Europa, respektive Deutschland, in den Handel gelangt, ist noch nicht bekannt. Womöglich testet TCL sein Produkt erst einmal auf dem australischen Kontinent.

Was denkt ihr über das Konzept „Personal Cinema Glasses“? Könntet ihr euch vorstellen mit der Brille Serien, Filme und Games z.B. auf einem längeren Flug wiederzugeben? Oder bleibt ihr lieber beim in der Rückenlehne integrierten LCD-Screen oder eurem Smartphone/Tablet?

Amazon Fire TV ab sofort mit eigener App für TikTok

Die Kurzvideo-Plattform TikTok steht als App ab sofort auch für die Amazon Fire TV bereit. Damit erweitert man seine Reichweite erneut.

TikTok ist insbesondere bei Jugendlichen beliebt. Auf der Plattform sind Kurzvideos zu finden. Mittlerweile tummeln sich dort neben Influencern auch viele Prominente und sogar Politiker und Unternehmen. Es ist gar nicht so lange her, da erreichte TikTok als native App die Smart-TVs von Samsung. Auch für Android TV bzw. Google TV gibt es bereits eine entsprechende Anwendung. Jetzt kommen aber eben auch die beliebten Amazon Fire TV an die Reihe.

So dürfte man über die preisgünstigen Fire TV sicherlich noch einen größeren Kreis von Nutzern erreichen. TikTok ist eigentlich an mobilen Endgeräten groß geworden. Offenbar gibt es aber auch einen wachsenden Kreis von Nutzern, welche die Kurzvideos einmal am Fernseher genießen möchten. So steht TikTok nun neben Deutschland auch in Großbritannien und Frankreich für die Amazon Fire TV stramm.

Die App sei laut den Entwicklern speziell angepasst worden. Sie ermöglicht den Zugriff auf den „For You“-Feed sowie den Feed für „Following“. Somit werden viele populäre Videos und Trends abgebildet. Von Comedy über Essen bis hin zu Tieren gibt es unterschiedliche Inhalte. Auch besteht in der TV-App der Zugriff auf den personalisierten Bereich „Discover“ (zunächst noch nicht über die Fire TV). Ob man von den Clips bei TikTok begeistert sein wird, ist sicherlich auch eine Frage des Alters – wir scheinen da raus zu sein.

TikTok erweitert seine Reichweite

Kurzvideos am Fernseher, das klingt erst eher zum Abwinken. Doch würde es da keine Zielgruppe geben, dann wäre TikTok da sicherlich nicht so engagiert, um die Apps auf mehr und mehr Geräte zu schieben. Solltet ihr Interesse an TikTik auf den Fire TV haben, dann findet ihr die App ab sofort im Amazon Appstore.

Samsung Sportsworld Mobile: Neue Second-Screen-Erfahrung für QLED-Besitzer

Samsung veröffentlicht für mobile Endgeräte seine neue App Sportsworld Mobile. In Kombination mit Smart TVs des Unternehmens ermöglicht sie eine Second-Screen-Erfahrung.

So hat Samsung die neue App Sportworld Mobile mit Multi-Stream Funktion ausgestattet. Dadurch kann die Wiedergabe eines Sportereignisses am TV mit dem Smartphone synchronisiert werden. Doch schon bis zu sieben Tage vor Beginn des eigentlichen Events zeigt die App Informationen zu bevorstehenden Sport-Highlights ab. Etwa wird dargestellt, wann ein Event startet, welche Anbieter es übertragen und mehr. Wer möchte, kann auch nach bestimmten Sportarten filtern.

Sobald das Sportereignis beginnt, bietet Sportworld Mobile Live-Optionen an. So lassen sich laut Samsung parallel zum Geschehen die Aufstellungen der Mannschaften prüfen oder Live-Analysen verfolgen. Über die kostenlose Multi-Stream-Funktion, bietet sich Nutzern die Möglichkeit, ihren Samsung-Smart-TV mit der App zu synchronisieren. Dann lassen sich etwa am mobilen Endgerät andere Kameraperspektiven anzeigen als am Fernseher, um noch mehr Überblick zu erhalten. Über die Rubrik „Events“ lassen sich die Szenen sogar noch einmal erleben, auch wenn der Wettkampf über den TV-Bildschirm aktiv noch läuft.

Die Synchronisation zwischen App und TV erfolgt per Audio.
Die Synchronisation zwischen App und TV erfolgt per Audio.

Interessierte Nutzer können sich die kostenlose Anwendung aus dem App Store / via Google Play herunterladen. Als nächsten Schritt öffnen sie die App Sportworld TV auf dem Samsung-TV. Dort scannen sie den QR-Code mit einem kompatiblem Smartphone. Sobald der Zugang freigeschaltet ist, können sie die Lautstärke ihres TVs aufdrehen, um so das Smartphone über die Tonspur mit dem Samsung-TV zu verbinden. Über den rund fünfsekündigen Abgleich des Audiosignals wird schließlich die Synchronisation zwischen Smartphone und TV sichergestellt.

Samsung Sportsworld App: Inhalte sind noch etwas ausgesuchter

Zum Start der App sind zunächst ausgewählte Sport-Übertragungen des Senders Sportdigital Fußball für den Multi-Stream verfügbar. So können Nutzer rund 40 Fußballspiele Concacaf Gold Cup und der koreanischen K-League und weitere Sportinhalte auf eine vielfältige Weise erleben. Wichtige Ergänzung: Die Sportsworld App und ihre Inhalte und Funktionen stehen nur ab Smart-TVs von Samsung aus den Modelljahren 2018, 2019 2020 und 2021 zur Verfügung.

Sony will Herstellungskosten für Fernsehgeräte um bis zu 70 % drücken

Sony ist in Sachen TVs zwar durchaus für Qualität, nicht aber für günstige Preise bekannt. Das will man offenbar ändern, denn mit der Hilfe von Robotern in der Fertigung will man die Herstellungskosten von Fernsehgeräten um bis zu 70 % senken.

Laut Kimio Maki, der die Consumer-Sparten von Sony auf Vordermann bringen soll, wolle man verstärkt Roboter in der Fertigung einsetzen und so die Kosten senken. Das werde sich dann auch in den Verkaufspreisen widerspiegeln. Betroffen sollen davon neben Fernsehgeräten auch Smartphones und Kameras sein. So liefert Sony etwa Jahr für Jahr attraktive TVs der Oberklasse, preislich liegen die hauseigenen Fernseher aber in der Regel bei vergleichbaren Spezifikationen über Konkurrenzprodukten von etwa LG und Samsung.

Laut Maki sei die Automatisierung allein natürlich noch kein Weg in die Zukunft, man müsse auch die Abteilungen enger vernetzen und die Digitalisierung vorantreiben. In Malaysia etwa wolle man durch die kommenden Maßnahmen die Herstellungskosten um rund 70 % senken. Das wolle man für das Jahr 2023 erreichen – vergleicht da allerdings mit den Herstellungskosten aus dem Jahr 2018. Inwiefern durch die zunehmende Automatisierung dann Arbeitsplätze gestrichen werden, ließ Sony noch offen.

Der Sony Bravia XR X85J ist bald verfügbar.
Der Sony Bravia XR X85J ist im Handel verfügbar.

Vorteile seien laut Maki auch darin zu sehen, dass man das Potenzial habe durch fortgeschrittene Techniken auch die Fehlerquoten zu senken und die Ausbeute zu verbessern. Auch das senke für Sony die Kosten und man habe die Chance Preisvorteile an die Kunden weiterzugeben. So muss Sonys TV-Sparte seit Jahren Verluste hinnehmen. Man möchte den Fokus auf weniger aber hochwertigere Produkte verlagern.

Sony will auch durch Produkte für Geschäftskunden ein Wachstum erreichen

Sony will aber nicht nur seine Bestrebungen im Markt für Privatkunden ausbauen. Mit seinen Crystal LED, womit bei Sony die Micro LED gemeint sind, will man ebenfalls abräumen. Auch in Sachen Infotainment-Systeme für Fahrzeuge will man verstärkt vertreten sein. Das sei aber ein langfristiges Projekt. Am erfolgreichsten ist für Sony dabei aktuell die PlayStation-Sparte, welche das Unternehmen schon oft über Wasser gehalten hat. In vielen anderen Bereichen kriselt es hingegen, denn weder TVs noch Smartphones von Sony sind aktuell große Erfolge.

Amazon Prime Video: Werbung mitten in Filmen sei „ein Versehen“ gewesen

Amazon hat sich zur Werbung mitten in der Filmwiedergabe bei Prime Video geäußert. Laut Unternehmen habe es sich um einen Fehler gehandelt.

Auch wir hatten darüber berichtet: Einige Nutzer waren verärgert, weil sie an ihren Amazon Fire TV und Fire-Tablets sowie an Android-Geräten beim Ansehen von Filmen via Prime Video plötzlich auch Werbung mittendrin zu sehen bekamen. So zeigt Amazon da üblicherweise beim Start bereits Eigenwerbung für andere Inhalte im Streaming-Angebot. Dass dies aber nun auch während der Wiedergabe, etwa beim Vor- und Zurückspulen geschah, war überraschend. Den Anwendern stieß dies sauer auf.

Laut Amazon selbst habe es sich aber um ein Versehen bzw. einen Fehler gehandelt. Das Unternehmen teilt mit, dass man die Panne rückgängig gemacht habe. Ab sofort solle es keine Werbung mehr bei der Wiedergabe geben. Konkret äußerte ein Sprecher des Unternehmens: „In Einzelfällen wurden in den letzten Tagen unbeabsichtigt auch Trailer während der Wiedergabe von Filmen abgespielt.“ Mittlerweile habe man das jedoch korrigiert.

Aufgetreten war das Problem ca. eine Woche lang. Einige Anwender wollen diesen Fehler auch bei Serien bemerkt haben. Generell ist Amazon da etwas offensiver als etwa Apple TV+, Disney+ oder Netflix. So erscheint bei Amazon Prime Video nach dem Start der App in er Regel zunächst ein Werbeclip für Prime-exklusive Filme / Serien. Auch nach dem Beginn der Wiedergabe eines Films oder einer Serie ist jenes der Fall. Zwar kann man jene Trailer überspringen, viele Zuschauer nervt es dennoch dezent.

Amazon Prime Video: Experimente mit Werbung?

Dafür ist Amazon Prime Video im Vergleich mit anderen Streaming-Angeboten deutlich günstiger, insbesondere wenn man bedenkt, dass im selben Abonnement auch kostenloser Versand bei Amazon.de, eine Gratis-Kreditkarte, Twitch Prime und mehr enthalten ist. Doch auch wenn Amazon die Werbeclips während der Wiedergabe nun als Versehen abstempelt, ist die Frage, ob es sich nicht vielmehr um ein kleines Experiment gehandelt haben könnte, das man aufgrund der negativen Reaktionen nun abbrach.

Disney+: 60 Millionen $US Einnahmen mit „Black Widow“ nach einer Woche

Der Start von Marvels „Black Widow“ ist vor allem ein Erfolg für den VIP-Zugang von Disney+. Der Film generiert über den digitalen Verkauf über 60 Millionen US-Dollar in der ersten Woche.

Wer zahlt denn bitte 22 Euro/US-Dollar um sich einen neuen Blockbuster Film in den eigenen vier Wänden, anstatt im Kino ansehen zu können? Laut der neusten Pressemitteilung von Disney über 2.7 Millionen Nutzer weltweit. Der Filmstart von „Black Widow“ hat große Wellen geschlagen, nachdem Disney das exklusive Kinofenster komplett terminiert hatte. Kinos zahlen im Voraus, um neue Filme zeigen zu können und nutzen den exklusiven Vorlauf (vor der digitalen und physischen Verwertung auf Disc) um die Investitionen wieder einzufahren und Gewinne zu erwirtschaften. Im Fall von Black Widow funktioniert das noch ganz passabel, jedoch zeichnet sich ein deutlicher „lieber Zuhause statt Kino“-Trend ab.

60 Millionen Dollar über Disney+ VIP-Zugang

22 Euro kostet der Heimkino-Zugang für "Black Widow" auf Disney+
22 Euro kostet der Heimkino-Zugang für „Black Widow“ auf Disney+

„Black Widow“ ist einer der ersten großen Blockbuster, die nach (bzw. während) der Corona-Panemie in den Kinos startet – jedoch ohne exklusives Kinofenster. Nach der deutschen Kinopremiere am 8. Juli 2021 war der Film bereits einen Tag später über den VIP-Zugang von Disney+ abrufbar. Eine große deutsche Kinokette ging deshalb sogar auf die Barrikaden. Im Gesamtergebnis (erste Woche) hatte der Film 215 Millionen $US weltweit eingespielt, 80 Mio. in den US-Kinos, 78 Mio. in den restlichen Ländern und wie angemerkt 60 Mio. $US allein über den Disney+ VIP-Zugang. Also mehr als jeder vierte Dollar kommt bereits aus Disneys direkter „Heimkino-Verwertung“.

Folgen andere Filmstudios Disneys Beispiel?

Womöglich kann man diesen kombinierten Kino-/Heimkino-Start auch als großen Testballon für die Walt Disney Company ansehen, mit einer womöglich verheerenden Signalwirkung. Den fast alle großen Filmstudios haben bereits einen eigenen Streamingdienst oder planen diesen an den Start zu bringen bzw. diese auszubauen. Da hätten wir „Peacock“ von NBCUniversal, wobei noch ein weiterer Service unter der Marke „Universal“ geplant ist, HBO Max von Warner Bros. oder Paramount+ vom gleichnamigen Filmstudio.

Kinoflair zieht nicht mehr

Selbst Kino-Neuerungen wie die Samsung Onyx LED-Kinoleinwand dürften es schwer haben, Kunden auf Dauer für das Kino zu begeistern
Selbst Kino-Neuerungen wie die Samsung Onyx LED-Kinoleinwand dürften es schwer haben, Kunden auf Dauer für das Kino zu begeistern

Sollten alle Wind davon bekommen, dass man die Filme auch hervorragend direkt vermarkten und so noch mehr Gewinne generieren lassen, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Kinos bei den Majors nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Die Kinobetreiber hingegen sind absolut abhängig von den Filmstudios und haben auch keine Möglichkeit auf eine andere Weise groß Umsätze zu generieren (berichtigt mich gerne, wenn ich da falsch liege). Die Entwicklung dürften Kinofans mit Sorge beobachten, anderen wiederum dürfte es ziemlich egal sein. Die Frage, die sich viele in Zukunft stellen werden: Wieso ins Kino gehen, wenn man den Film bequem Zuhause, für überschaubares Geld (Snacks sind Zuhause weitaus billiger), in meist besserer audiovisueller Qualität (je nach Ausstattung), so oft ansehen kann wie man möchte? „Kinoflair“ als Antwort wird da nur die wenigsten überzeugen können – leider

Vielen Dank für Lordberti für den Hinweis!

Deutscher Kinobetreiber verärgert über „Black Widow“-Start auf Disney+

Disney terminiert das exklusive Kinofenster und veröffentlicht Marvels „Black Widow“ auf Disney+ – parallel zum Kinostart. Ein großer deutscher Kinobetreiber boykottiert jetzt den Film!

Vor ein paar Jahren hätte man es sich nicht vorstellen können, dass ein Hollywood-Studio für einen Blockbuster-Film kein exklusives Kinofenster einräumt. Normalerweise bekommen die Lichtspielhäuser einen zeitlichen „Vorsprung“, bevor der Titel dann in die Zweitverwertung via Digital, Disc und TV geht. Disney reduziert dieses Zeitfenster in Deutschland auf einen Tag, was vielen Kinoketten sauer aufstößt  (Kinostart 8. Juli / verfügbar auf Disney+ seit 9. Juli). Die Kinopolis-Gruppe geht sogar so weit, dass die den Filmstart von „Black Widow“ boykottiert.

Kinogruppe boykottiert Black Widow

Dolby Atmos gibt es mittlerweile deutschlandweit in 200 Kinosälen.
In einem Dolby Cinema, wie sie auch die Kinopolis-Gruppe betreibt, erstrahlen Blockbuster-Filme in bester Qualität!

Zur Kinopolis-Gruppe gehören 16 Standorte mit rund 140 Leinwänden. Das Unternehmen versucht auf der Höhe der Zeit zu bleiben, um den Zuschauern auch weiterhin einen Mehrwert gegenüber dem Home-Entertainment zu bieten. So gehörte der „Traumpalast“ in Esslingen zu den ersten Kinos in Deutschland, die einen Samsung Cinema LED-Screen installiert haben. Ebenso wohnten wir der Premiere des Dolby Cinemas im Mathäser Filmpalast in München bei. Zuschauer können somit auch im Kino Filme in bester 4K Qualität mit Dolby Atmos 3D Sound und ggf. Dolby Vision erleben.

Parallel-Start auf Disney+ via VIP-Zugang

22 Euro kostet der Heimkino-Zugang für "Black Widow" auf Disney+
22 Euro kostet der Heimkino-Zugang für „Black Widow“ auf Disney+

 

Kinobesucher werden in den Kinopolis-Standorten jedoch nicht in den Genuss kommen, Marvels „Black Widow“ auf den fortschrittlichen Display- & Projektionssystem ansehen zu können. Der Grund für den Boykott liegt laut Kinopolis darin, dass sich „die Konditionen und Einsatzbedingungen für einige Filme in erheblichem Umfang und einseitig zulasten der Kinos verändert.“ haben. Als Beispiel nannte man den parallelen Start von „Black Widow“ auf Disney+ über den VIP-Zugang. Dieser ermöglicht dem Nutzer die Wiedergabe des Film über den Streamingdienst über eine einmalige Zusatzzahlung von 21.99 Euro.

Das exklusive Kinofenster betrug vor der Pandemie um die 60 Tage (2 Monate) zum Teil sogar länger. Doch Disney, Universal und Co. sahen sich durch die Pandemie gezwungen zu experimentieren. So gab Disney eigentlich erst vor einigen Tagen an, das exklusive Kinofenster auf 45 Tage reduzieren zu wollen – und nicht auf 1 Tag. Universal brachte die Fortsetzung zu Trolls, Trolls 2: World Tour, gar nicht erst in die Kinos, sondern setzt z.B. auf eine rein digitale Verwertung – mit Erfolg für das Hollywood-Studio.

Profit statt Kino-Romantik

Auf einem offiziellen Black Widow Poster wird auf den VIP-Start auf Disney+ hingewiesen
Auf einem offiziellen Black Widow Poster wird auf den VIP-Start auf Disney+ hingewiesen

Dem Streaming gehört die Zukunft, keine Frage, doch die Filmstudios scheinen vergessen zu haben, wer sie so groß gemacht hat. Milliarden-Erfolge wie mit den Avengers-Filmen wären nur über die Streaming-Plattformen sicherlich nicht möglich gewesen. Und selbst wenn die audiovisuelle Ausstattung mancher Kinos mittlerweile den Möglichkeiten privater TV-Haushalte hinterherhinkt, wollen viele Nutzer nicht auf das „Kinofeeling“ verzichten. Es zeigt sich an diesem Beispiel erneut sehr gut, dass der Profit bei Unternehmen wie Disney leider an erster Stelle steht.

Was haltet ihr von der ganzen Situation? Eine ganz normale Entwicklung – Alt wird gegen Neu ausgetauscht – oder sollte man das Kino wieder mehr wertschätzen?