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Amazon & MGM: Übernahme wird möglicherweise gestoppt

Amazon möchte das Filmstudio MGM übernehmen. Allerdings wird die Übernahme in den USA nun etwas genauer geprüft.

So soll die Vorsitzende der Federal Trade Commission (FTC), Lina Khan, eine bekennende Amazon-Kritikerin, sich die Übernahme noch einmal genauer im Bezug auf die möglichen Konsequenzen für den Wettbwerb ansehen. Amazon möchte durch die Übernahme natürlich die Filme und Serien von MGM, wie James Bond, zu seiner Bibliothek bei Prime Video hinzufügen. Dadurch könnte man das eigene Streaming-Angebot massiv stärken.

Die FTC hat ein besonderes Interesse an einem genaueren Blick auf den Deal, da man aktuell in den USA ohnehin Amazons Geschäftspraktiken genauer unter die Lupe nimmt. Khan kritisierte die Macht des Online-Händlers dabei in der Vergangenheit scharf und sah vor Antritt ihres Vorsitzes Fehler bei den Regulierungsbehörden, die früher hätten eingreifen müssen. Gut möglich also, dass die FTC nun versuchen wird, die MGM-Übernahme noch auszubremsen.

So hatte die FTC beispielsweise vor etlichen Jahren Amazons Übernahme von Whole Foods durchgewunken, was Khan schon damals scharf kritisierte. Natürlich muss auch sie sich aber an die Gesetze halten und kann den Deal zwischen Amazon und MGM nicht aus reiner Willkür stoppen. Insofern wird es spannend sein, zu beobachten, wie sich die Lage noch entwickelt.

Amazon will Prime Video mit neuen Inhalten aufpolstern

Derzeit kämpfen alle Streaming-Anbieter um neue Inhalte und besonders die ehemaligen Platzhirsche Amazon und Netflix haben es schwer: Denn die Studios, die sie früher freimütig mit Inhalten belieferten, gehen nun lieber eigene Wege. Daher hat Disney beispielsweise Disney+ ins Leben gerufen, Warner geht mit HBO Max auf Kundenfang und Universal schickt Peacock ins Rennen. Paramount wiederum will Abonnenten für Paramount+ gewinnen. Deswegen käme Amazon die Übernahme von MGM nur recht, um sich nicht nur neue Inhalte, sondern auch die Rechte an Marken wie James Bond zu sichern.

Google Stadia für Android TV: Die App ist da

Google Stadia erreicht Android TV. Zumindest ist die App mittlerweile an kompatiblen Geräten wie der Nvidia Shield TV Pro zur Verfügung.

Obacht: Die App kann zwar schon für Android TV heruntergeladen werden und sie ist auch schon auf der Website des Google Play Stores zu finden, sie lässt sich aber noch nicht ausführen. Das liegt daran, dass Google Stadia für Android TV offiziell erst am 23. Juni 2021 anläuft. Ihr könnt die App also vorab herunterladen und installieren, nach dem Start erscheint aktuell aber nur eine Meldung, die darauf verweist, dass noch etwa Geduld notwendig sei.

Konkret für Stadia als App für den Chromecast mit Google TV, die Hisense Android Smart TVs (U7G, U8G, U9G), die Nvidia Shield TV (Pro), den Onn FHD Streaming Stick und UHD Streaming Device, die Philips 8215, 8505 und OLED 935/805 Series Android TVs sowie die Xiaomi MIBOX3 und MIBOX4 offiziell unterstützt. Alle anderen Android-TV-Geräte erhalten „experimentelle Unterstützung“, so Google. Im Klartext kann möglicherweise alles einwandfrei laufen, aber auch Fehler sind denkbar.

Google Stadia ist auch mit einem eigenen Controller spielbar

Herunterladen könnt ihr die offizielle Stadia-App für das Cloud Gaming über den Play Store von Google und findet sie dann unter „Meine Apps“. Die beste Erfahrung erhaltet ihr laut Google, wenn ihr auch den offiziellen Stadia-Controller nutzt. Denn der stellt eine eigene Wi-Fi-Verbindung her, was die Latenzen nochmals reduziere. Es sind aber auch andere Eingabegeräte kompatibel.

Google Stadia erreicht bisher nicht die Ziele des Anbieters

Google kündigte Stadia anno dazumal mit viel Hype an, der Start verlief dann 2019 aber extrem holprig. So bot man nicht die zuvor angepriesene Leistung, was sich darin äußerte, dass viele Spiele schlechter liefen, als etwa an einer Xbox One X. Außerdem fehlten zum Launch viele der zuvor angepriesenen Funktionen. Insgesamt wirkte Google Stadia mehr wie eine Beta.

Die Adoptionsrate sei deswegen bis heute niedrig. Dadurch verschenkte Google dann auch in der letzten Zeit oft Stadia-Controller bzw. gab sie beim Kauf eines Spiels einfach kostenlos dazu. Durch die Etablierung unter Android TV könnte nun aber ein neuer Schwung an Nutzern folgen.

„Preis-Schweinerei“ beim Prime-Day: Wer zu früh kauft, spart ggf. weniger

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Der Amazon Prime Day liefert Prime-Abonnenten Vorteilangebote zum teils „unschlagbaren“ Preis. Doch treue Kunden, die zu früh kaufen, zahlen unter Umständen mehr.

Also ich würde persönlich meinen, dass die Angebote am Prime Day von Jahr zu Jahr unattraktiver werden. Vor ein paar Jahren durfte man noch richtige Preisbrecher und große Aktionen, vor allem bei Medien und Unterhaltungselektronik, erwarten. Dagegen ist die Auswahl in diesem (und auch im letzten Jahr) eher mau (korrigiert mich gerne in den Kommentaren, wenn ihr das anders seht). Ja, wir haben viele Schnäppchen entdeckt, bei denen man mit scheinbar gutem Gewissen zugreifen kann, aber wer sich z.B. gestern für hochwertige Produkte aus dem TV-Segment entschieden hat, sollte heute nochmals den Preis prüfen!

Hier geht es zu den Prime Day Angeboten

Uns ist bei mehreren TV-Geräten aufgefallen, dass Top-Angebote am 21. Juni (Montag) am heutigen Dienstag (22. Juni) noch günstiger ausfallen. Beispiel gefällig? Der Philips 55OLED705, ein 4K OLED TV mit 55 Zoll wurde zu Beginn der Aktion für 949 Euro angeboten. Jetzt kostet das Modell nur noch 899 Euro! Genauso beim beliebten LG 4K OLED TV der B1-Modellreihe (2021). Gestern wurde die 55-Zoll-Variante noch für 1.199 Euro präsentiert. Heute sind es 1.139 Euro. Wer also als treuer Kunde die Vorteils-Angebote bereist am ersten Prime-Day genutzt hat, zahlt unter anderem mehr, als diejenigen, die (aus welchen Gründen auch immer) erste heute zuschlagen. Wir und die Kunden haben und können gar nicht alle Preise im Blick haben. Es liegt jedoch nahe, dass diese Beispiele keine Einzelfälle sind.

Amazon reduziert Preise in mehreren Stufen

Ich verstehe natürlich, dass die Preise im Online-Handel lebendig sind, jedoch leuchtet es mir nicht ein, dass man bei einer solchen Aktion, die ja speziell für Prime-Mitglieder ausgelegt ist, in mehreren Stufen den Preis nach unten korrigiert. Meiner Auffassung nach, sollte es auch egal sein, ob ein Mitbewerber den Preis matcht oder ob die Verkäufe des jeweiligen Artikels nicht zufriedenstellend sind. Richtig wäre es gewesen, bei diesen Produkten gleich den bestmöglichen Preis abzubilden!

Kundenservice kontaktieren

Rechtlich gibt es Amazon natürlich nichts vorzuwerfen, aber den „Verpflichtungen“ gegenüber seinen treuen Kunden (zu denen zähle ich einmal Prime-Abonnenten) kommt man so sicherlich nicht nach. Solltet ihr etwas Kostspieliges bei Amazon im Rahmen des Prime Day bestellt haben, checkt doch heute nochmals den Preis. Sollte dieser günstiger ausfallen, schreibt doch den Kundenservice an und verlangt eine Angleichung des Preises.

Hier geht es zu den Prime Day Angeboten

Dolby Vision Gaming in 4K mit 120 Hz: LG, Panasonic und Sony kommentieren

Die Xbox Series X|S werden bald 4K-Gaming mit Dolby Vision unterstützen. Einige TV-Hersteller kommentieren nun die Lage.

Update: Mittlerweile hat LG Dolby Vision Gaming in 4K bei 120 Hz auch für die TV-Modelle aus dem Jahr 2020 bestätigt.

Originalmeldung: Über LGs Vorgehensweise hatten wir ja schon berichtet: Durch Updates für seine OLED-TVs der Serien aus dem Jahr 2021 bereitet man bereits die Unterstützung für 4K-Gaming bei 120 Hz mit Dolby Vision vor. Leider hält man sich offen, wie es mit den Modellen aus den Jahren 2019 und 2020 aussehen wird. Die unterstützen grundsätzlich auch Dolby Vision Gaming, aber nur mit 60 Hz. Ob es ein Update für die älteren Fernseher geben könnte, steht in den Sternen.

Sony wiederum hat sich auf Anfrage der Kollegen von Flatpanels HD eines Kommentares enthalten. Derzeit habe man keine Ankündigungen vorzunehmen. Generell setzte Sony da in letzter Zeit keine guten Signale: Die Unterstützung für 4K mit 120 Hz, welche etwa für den XH90 aus dem Jahr 2020 nachgereicht wurde, sorgte für ein weichgezeichnetes Bild. VRR unterstützen die Sony-TVs selbst bei der Modellgeneration 2021 bisher nicht.

Die Sony PlayStation 5 kommt vorerst nicht in den stationären Handel.
Nicht nur Sonys Fernseher, auch die PS5 muss aktuell ohne VRR auskommen.

Das könnte daran liegen, dass auch die Sony PlayStation 5 bisher kein VRR unterstützt. Man rechnet derzeit damit, dass die Japaner wohl zeitgleich im Herbst 2021 entsprechende Firmware-Updates für sowohl die Konsole als auch die Fernseher des Unternehmens verteilen. Bis dahin bleibt nur die vage Hoffnung.

Panasonic spricht von technischen Begrenzungen

Laut Panasonic wiederum sei es leider nicht möglich 4K-Gaming mit Dolby Vision und 120 Hz an den Fernsehern des Unternehmens zu nutzen. Das betreffe sowohl die Generation aus dem Jahr 2021 als auch vorherige Modelle. Es gebe da eine Hardware-Limitierung, so der Hersteller. Weiter ins Detail ging man nicht. Man beobachte bei Panasonic aber stets den Markt und das Potenzial für neue Funktionen.

Microsoft und Dolby bestätigen die baldige Verfügbarkeit von Dolby Vision Gaming
Microsoft und Dolby bestätigen die baldige Verfügbarkeit von Dolby Vision Gaming

Letzten Endes muss man aktuell ohnehin noch darauf warten, dass die Xbox Series X|S, welche Dolby Vision Gaming etablieren sollen, ein entsprechendes Update erhalten. Derzeit können nur Insider das Feature vor der breiten Verteilung nutzen.

ARD und ZDF wollen gemeinsames Streaming-Netzwerk aufbauen

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland erlebt schon lange einen Relevanzverlust. Um dem entgegenzuwirken, wollen ARD und ZDF nun ein gemeinsames Streaming-Netzwerk aufbauen.

So erreicht man gerade die jüngeren Menschen durch das lineare Fernsehen kaum noch. Dafür haben ARD, ZDF und Co. natürlich ihre Mediatheken. Letztere möchte man enger miteinander verzahnen und zu einem „gemeinsamen Streaming-Netzwerk“ ausbauen. Dann wird es für Anwender möglich sein, künftig in der ARD Mediathek ZDF-Inhalte finden und umgekehrt. Die getrennten Nutzeroberflächen der sendereigenen Mediatheken bleiben jedoch bestehen.

Das ist also eine Art Kompromiss: Unserer Meinung nach wäre es dann direkt besser eine zentrale Mediathek für alle Sender aufzubauen. Das würde sicherlich auch die Kosten senken, da nicht separate Apps und Plattformen einzeln gepflegt und weiter entwickelt werden müssten. In dem Streaming-Netzwerk wird immerhin eine übergreifende Suchfunktion über beide Angebote eingebaut. Darüber hinaus bieten beide Mediatheken künftig ein übergreifendes Personalisierungs- und Empfehlungssystem. Es soll den Nutzerinnen und Nutzern Inhalte aus beiden Mediatheken passend zu ihren Interessen anbieten.

Wer sich dann in der Praxis für eines der Angebote registriert, kann beide Mediatheken direkt voll nutzen. So lassen sich dann etwa Playlists aus beiden Angeboten zusammenstellen bzw. mischen. Auf diesem Weg lassen sich also etwa ARD-Videos in der ZDFmediathek und ZDF-Inhalte bei der ARD abspielen. Es wird Anpassungen an der jeweiligen Benutzeroberfläche und am Design geben. Künftig werde es nur noch ein gemeinsames Nutzerkonto pro Nutzer geben.

Streaming-Netzwerk von ARD & ZDF ist ein langfristiges Projekt

Uns erscheint es da wie gesagt etwas redundant, dennoch beide Apps und Mediatheken separat weiterzuführen, wenn sie ohnehin inhaltlich verzahnt sind. Vermutlich wollte da keiner der beiden Sender die eigene Plattform aufgeben – die Quittung müssen für diese Redundanz am Ende die Gebührenzahler übernehmen. Das gemeinsame Streaming-Netzwerk werde nun in den kommenden Jahren schrittweise aufgebaut.

Laut ARD & ZDF werden später auch weitere öffentlich-rechtliche Angeboten die Möglichkeit erhalten, sich zu beteiligen. Zuletzt hatten beide Mediatheken bereits die Inhalte des Angebotes funk sowie von ARTE in ihre Mediatheken integriert.

Support für 4K@120Hz mit Dolby Vision erreicht LG 2021 OLED TVs via Update

Mehrere Nutzer in Großbritannien berichten, dass LGs 2021 OLED Fernseher nach einem Firmware-Update 4K@120Hz-Inhalte mit Dolby Vision HDR unterstützen. 

LG Electronics liefert wieder einmal in „Rekordzeit“ ein neues Feature bzw. ein fehlendes Feature aus. Bereits seit einigen Wochen wird in diversen Foren hitzig diskutiert, nachdem 4K@120Hz Signale mit Dolby Vision (Dolby Vision Gaming) derzeit auf keinem TV-Gerät unterstützt werden. Das Gaming-Feature wird derzeit auch nur von Microsoft Xbox Series X zur Verfügung gestellt, könnte in Zukunft aber auch auf PC und der PlayStation 5 aufschlagen. Dolby ist zumindest in alle Richtungen offen, was die Verteilung der hauseigenen Standards anbelangt. Nach einem Update, können LGs 2021 4K/8K OLED Fernseher endlich Gebrauch, von dieser High-End-Kombination aus Auflösung, Bildwiederholungsrate und dynamischen HDR, machen.

Firmware-Update schaltet 4K@120Hz + Dolby Vision frei

Im AVSforum (bereits bestätigt von hdtvtest.co.uk) tauchen erste Screenshots aus dem Bildmodi-Menü auf, auf dem der Support des TVs von Dolby Vision mit 4K Auflösung und 120Hz Bildwiederholungsrate unterstützt wird (grüner Haken). Die Übersicht ist grundsätzlich ganz hilfreich, um die visuellen Fähigkeiten eines TVs zu ermitteln. Die Firmware-Version, welches sich für die Freischaltung des Features verantwortlich zeigt, soll 03.11.23 lauten. Diese wurde wohl als erstes auf TV-Geräte in Großbritannien verteilt, könnte aber auch bereits in anderen europäischen Ländern in Umlauf gelangen.

Bei den unterstützen Videomodi der Xbox Series X auf einem LG 2021 OLED TV wird jetzt 4K@120Hz+Dolby Vision unterstützt
Bei den unterstützen Videomodi der Xbox Series X auf einem LG 2021 OLED TV wird jetzt 4K@120Hz+Dolby Vision unterstützt

Vielleicht gibt es auch einen Zusammenhang zwischen diesem Update und dem seit Kurzem auftretenden Problemen bei der Wiedergabe von Dolby Vision Inhalten auf LG OLED TVs. Hier scheinen vor allem externe Signalquellen (z.B. Apple TV 4K Gen 2) betroffen zu sein. Die Firmware-Version (Deutschland), die die Probleme verursacht lautet 5.10.04. Wer noch eine frühere Version installiert hat, sollte vielleicht darüber nachdenken, die automatische Update-Funktion der smarten OLED TVs für ein paar Tage / Wochen auszusetzen.

LG OLED: Firmware-Update zerschießt an einigen TVs die Dolby-Vision-Wiedergabe

LG hat für seine OLED-TVs aus dem Jahr 2019 eine neue Firmware veröffentlicht. Leider sorgt sie für erhebliche Probleme bei der Wiedergabe von Inhalten mit Dolby Vision.

Konkret handelt es sich hier um die Firmware 5.10.04. Solltet ihr also keine automatische Aktualisierung aktiviert haben, empfiehlt es sich dieses Update eventuell vorerst auszusitzen. Nach dem Aufspielen haben mehrere Nutzer festgestellt, dass die Wiedergabe von Content mit Dolby Vision nicht mehr korrekt funktioniert. Als Zuspieler wurden beispielsweise Apple TV 4K oder auch Nvidia Shield TV verwendet.

Das Problem äußert sich darin, dass das Bild flackert bzw. es HDMI-Verbinungdabbrüche gibt. Betroffen sind definitiv die LG OLED C9 und die B9 aus dem Jahr 2019. Offenbar treten die Probleme in erster Linie dann auf, wenn ein AV-Receiver zwischengeschaltet worden ist. Allerdings lässt sich nicht ausschließen, dass der Fehler auch diejenigen betrifft, die ihren Zuspieler direkt an den OLED-TV angeschlossen haben.

LG ist über die Problematik bereits informiert. Offenbar arbeitet man da intern bereits an einer Lösung. Vermutlich wird also schon bald ein Hotfix-Update folgen, welches die neuen Dolby-Vision-Probleme wieder behebt. Solltet ihr die Firmware 5.10.04 bereits installiert haben und auf die Querelen stoßen, dann empfiehlt es sich temporär die Wiedergabe von Dolby Vision an eurem jeweiligen Zuspieler zu deaktivieren.

LG bereitet seine OLED auf 4K bei 120 Hz mit Dolby Vision vor

Parallel dazu bereitet LG im Übrigen schon seine CX und C1 auf das Gaming mit Dolby Vision und 120 Hz in 4K vor. So wird die Xbox Series X|S dies bald unterstützen. An den 4K-TVs von LG wies die Konsole aber daraufhin, dass nur 4K bei 60 Hz mit Dolby Vision für Spiele möglich sei. Das soll sich durch ein Firmware-Update ändern. Ob es auch für die OLED aus dem Jahr 2019 veröffentlicht wird, müssen wir abwarten.

Philips 4K OLED TV mit Ambilight für unter 1.000 Euro (Prime Day)

Amazon reduziert den Preis des Philips 4K OLED TV (OLED705) mit Ambilight für Prime-Mitglieder auf nur 949 Euro! Absoluter Bestpreis!

Ich persönlich hätte nicht gedacht, dass Amazon zum Prime Day mal wieder so richtig gute Angebote macht. Aber wenn man sich die Schnäppchen etwas genauer ansieht, kann man ein oder andere Top-Angebot ausfindig machen. Wie z.B. im Fall des reduzierten Philips 55OLED705.

Philips 4K OLED mit 120Hz für 949 Euro

Die 55 Zoll Variante der OLED705-Serie ist eigentlich die „Einstiegs-Serie“ bei Philips im OLED-Segment. Wenn man sich die Ausstattung ansieht, merkt man jedoch, dass das Gerät nicht viel mit Einstieg zu tun hat. Für 949 Euro bekommen wir ein 4K OLED-Panel mit 55 Zoll (140cm) Diagonale mit Unterstützung für 4K@60Hz und sogar 1080p@120Hz. Damit dürten sich die meisten Games mit bester Performance von Konsole und PC auf dem Gerät spielen lassen. Leider fehlt eine HDMI 2.1 Schnittstelle und somit auch VRR, was aber in dieser Preisklasse echt kein Dealbreaker sein muss. ALLM (Auto Low Latency Mode) ist dafür mit an Bord, ebenso ARC (Audio Return Channel).

Philips OLED705 mit Dolby Vision & Atmos

Ambilight - Man liebt es, oder man hat es noch nicht probiert
Ambilight – Man liebt es, oder man hat es noch nicht probiert (ok es gibt ein paar Leute, die mögen es nicht)

Dafür bekommt man alle wichtigen Standards geliefert inkl. HDR10, Dolby Vision, Dolby Atmos und sogar HDR10+. Der P5 Prozessor von Philips liefert vor allem bei linearem TV ein überzeugendes Bild und weiß mit unterschiedlichen Signalquellen umzugehen. Das Alleinstellungsmerkmal Ambilight erweitert zudem das Bild und breitet den Inhalt auf den ganzen Raum aus. Ein Feature, dass viele Nutzer nach erstmaligem Test lieben. Gut ist bei der OLED705 Serie, dass hier bereits mit Android TV gearbeitet wird. Das SAPHI-Betriebssystem im Vorjahresmodell hat uns nicht ganz überzeugt.

Weitere zu erwähnende Features: Google Assistant, kompatibel mit Alexa, DTS Play-Fi, Triple-Tuner, WiFi 5, 2.1 Soundsystem mit 40 Watt.

Dieses und viele weitere interessante Angebote innerhalb des Prime Day findest du in unserem Special! Nachfolgen findest du z.B. die derzeitigen Top-Deals aus dem Bereich TV:

Weitere interessante TV-Angebote:

Medion Life X16566: 4K-TV mit 65 Zoll & Dolby Vision ab 01.07.2021 für 599 Euro bei Aldi Süd

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Medion schiebt ab dem 1. Juli 2021 einen 4K-TV zum Discounter Aldi Süd. Der Preis von 599 Euro wirkt für 65 Zoll Diagonale auf den ersten Blick attraktiv.

Allerdings müsst ihr euch natürlich auf die üblichen Abstriche in dieser Preisklasse gefasst machen. So liegt die Helligkeit bei nur 350 cd/m2, was für eine hochwertige HDR-Wiedergabe viel zu niedrig ist. Außerdem verwendet Medion kein FALD (Full Array Local Dimming), sondern lediglich eine Notlösung namens Micro Dimming, die sehr umstritten ist. Auch HDMI 2.1 für Gaming solltet ihr bei so einem TV freilich nicht erwarten.

Neben HDR10 ist aber auch Dolby Vision an Bord. Der Medion Life X16566 bringt auch einen HD-Triple-Tuner mit. Er lässt sich über die App Medion Life Remote fernsteuern. Auch Apps für die beiden Streaming-Anbieter Amazon Prime Video und Netflix sind ab Werk auf dem TV vorinstalliert. Wer eine breite Auswahl von Streaming-Apps wie bei einem TV von Samsung, LG, Philips und Co. erwartet, wird womöglich ebenfalls enttäuscht. Da der Kaufpreis des Medion Life X16566 nicht allzu hoch ist, bleiben auch jeden Fall ein paar Euro für einen Streaming-Player wie z.B. dem Fire TV Stick 4K übrig. Dieser könnte dann an einen der drei HDMI 2.0-Eingänge (einer mit ARC) angeschlossen werden.

Die Schnittstellen des Medion Life X16566.
Die Schnittstellen des Medion Life X16566.

Wem die integrierten Streaming-Apps und Mediatheken ausreichen, kann diese via WLAN oder Ethernet (LAN) über das Internet abrufen. Ganz schön Oldschool ist übrigens der AV-Chinch-Eingang, den viele neuere TV-Geräte gar nicht mehr besitzen. Man weiß ja nie, wann man eine Xbox (1. Generation), Nintendo Wii, PlayStation 2 oder einen VHS-Rekordern anschließen möchte =)

Letzten Endes muss jeder selbst entscheiden, welche Abstriche er oder sie gemessen am Preis zu machen bereit ist. Der 4K-TV Medion Life X16566 ist ab dem 1. Juli 2021 via Aldi Süd für 599 Euro zu haben. Er kann auch kostenlos geliefert werden. Unten findet ihr noch einmal die ausführlichen, technischen Daten.

Spezifikationen des Medion Life X16566

  • 163,8 cm (65“) LCD-TV mit Ultra HD Auflösung
  • HD Triple Tuner (DVB-S2, -C, -T2 HD)
  • Dolby Vision
  • HDR10 (High Dynamic Range)
  • Micro Dimming
  • MEMC – Motion Estimation and Motion Compensation
  • Integrierter Internetbrowser
  • Integriertes WLAN
  • CI+-Schnittstelle
  • PVR ready
  • Medion Life Remote App kompatibel
  • Medienportal
  • Netflix und Amazon Prime Video
  • HbbTV
  • Wireless Display
  • Integrierter Mediaplayer
  • AVS (Audio Video Sharing)
  • EPG (Elektronischer Programmführer)
  • Verschiedene Bildformate und Sound-Voreinstellungen wählbar
  • Mehrsprachige Menüführung (OSD)
  • Automatische Senderprogrammierung (APS)
  • Kindersicherung
  • Sleeptimer
  • Einfache Wandmontage dank VESA-Standard (Lochabstand 400 x 200 mm)
  • Energieeffizienzklasse F
  • Statischer Kontrast von 1.300:1 (typ.)
  • Physikalische Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel
  • Seitenverhältnis 16:9
  • Helligkeit 350 cd/m2 (typ.)
  • Integrierte Stereo-Lautsprecherboxen (2 x 12 W RMS)
  • DTS HD Unterstützung
  • Kompatibel mit MPEG2 und MPEG4 (H.264)
  • DVB-S2/DVB-T2 HD mit HEVC (H.265) Unterstützung
  • 10.000 Programmspeicherplätze
  • Anschlüsse: 1 x Antenne, 1 x Satellit, 2 x USB, 1 x LAN RJ-45, 4 x HDMI 2.0 mit HDCP 2.2-Entschlüsselung, 1 x VGA (15 Pin D-Sub, YUV), AV In (Cinch), Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinke), Digital Audio Out (SPDIF) (optisch)
  • Abmessungen (B x H x T) / Gewicht: ca. 146 x 91 x 25 cm / ca. 19,7 kg (mit Füßen) ca. 146 x 84,5 x 7,5 cm / 19,4 kg (ohne Füße)
  • Abstand zwischen den Füßen: ca. 124,5 cm
  • Lieferumfang: Smart-TV, Standfüße inkl. Schrauben, Fernbedienung inkl. Batterien, Bedienungsanleitung, Garantiekarte
  • Preis: 599 Euro

TEST: Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes 4K Blu-ray: Indy so gut wie nie!

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Inhalt (100%)

George Lucas und Steven Spielberg sind praktisch seit ihrer ersten Begegnung 1967 gute Freunde. Und was eine gute Freundschaft ist, so protegiert man sich auch gegenseitig bei entsprechenden Filmprojekten. Nicht umsonst holte sich Lucas bei Spielberg eine Rückversicherung, ob seine Idee zu Star Wars wirklich gut wäre. Andersherum funktionierte das aber auch. Als die beiden Regisseure gemeinsam auf Hawaii im Urlaub verweilten, teilte Spielberg Lucas mit, dass er einen James-Bond-Film machen wolle. Lucas entgegnete daraufhin, dass er etwas besseres wüsste. Also erzählte er ihm von seinem Konzept, eine Serie über einen Abenteurer mit dem Namen Indiana Smith (ja, so hieß er zunächst noch) zu realisieren. Der Rest ist dann weitgehend Geschichte.

Die vier Indy-Filme gehören ebenso zur Filmhistorie wie Star Wars selbst oder andere Klassiker wie Zurück in die Zukunft. Und sie haben Harrison Ford dann endgültig zu dem Star-Status verholfen, den er noch heute genießt. Und so richtig scheinen die „alten“ Herren damit noch nicht durch zu sein. Denn nach dem eher mau besprochenen Kristallschädel von 2008 ist man bereits seit einiger Zeit in der Produktion für eine fünfte Episode.

Jetzt ist Timing gefragt

Angefangen hat aber alles 1981. Und zum 40. Jubiläum schickt Paramount nun eine Kompilation in die Läden, für die man sich noch mal dem Bild und Ton angenommen hat. Mit Jäger des verlorenen Schatzes debütierte Harrison Ford dann in der Rolle des Archäologieprofessors Dr. Jones, der seine Studenten und die Fakultät gerne mal verlässt, um selbst auf Abenteuer- und Entdeckungsreise zu gehen. Und das tat er mit unnachahmlichem, nicht immer ganz korrektem Humor und ganz viel Augenzwinkern. Ein bisschen Macho hier, ein bisschen Softie dort (Angst vor Schlangen) und ganz viel Peitschenkunst – fertig war der Archetyp des cineastischen Abenteuerhelden in der Nach-Errol-Flynn-Ära.

Möglich, dass der zunächst favorisierte Tom Selleck das ähnlich hinbekommen hätte. Aber heute ist es dann doch untrennbar mit Harrison Ford verbunden. Selleck bekam seine Chance dann in Quigley, der Australier, blieb dort aber auch aufgrund des wenig originellen Drehbuchs weit von den Indy-Abenteuern entfernt. Spielberg indes realisierte mit einem respektablen Produktionsbudget einen Film, der bis heute irrsinnig viel Spaß macht und in puncto origineller Einfälle eine ganze Serie von Filmen und Computergames inspirierte. Tomb Raider wäre ohne Spielbergs Abenteuerfilm wohl niemals aufs Tablett gekommen.

Ein bisschen Spaß darf auch mal sein

Das Außergewöhnliche an Jäger des verlorenen Schatzes ist seine ausgewogene Melange aus Action, Humor und Romantik. Die Faustkämpfe wirken aus heutiger Sicht zwar etwas antiquiert, aber selbst wenn man sieht, dass Harrison Ford an seinen Gegnern eher vorbeihaut, denn sie trifft, hat auch das seinen Charme. Und das Design der Höhlen und Geheimkammern ist ebenso klasse wie der Aufwand, den man betrieb, um die größeren Sets in Frankreich oder Tunesion zu realisieren. Wenn direkt zu Beginn eine riesige Granitkugel auf unseren Helden zurollt, dann ist das auch heute noch atemberaubend. Würde man so etwas heute in einem Film realisieren, bekäme er den Vorwurf, dass er videospielartige Elemente integriere. 1981 war Indiana Jones hier aber der Vorreiter. Und alles, was danach kam, konnte nur den Hut vor Spielberg, Lucas und Ford ziehen.

Bildqualität (80%)

Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes wurde 1981 analog auf 35-mm-Film aufgezeichnet. Genutzt wurden Panavision-Panaflex-Kameras. Zwar wurde für die Blu-ray seinerzeit schon ein neues Master angefertigt, doch für die UHD-Blu-rays, die nun im Paket erscheinen, ging man noch mal zurück an die Original-Negative, scannte in 4K und nutzte im Anschluss noch mal eine Postproduktion mit visuellen Effekten, um gewisse technische Unzulänglichkeiten auszubügeln, die über das 4K-Master nun möglicherweise noch stärker ins Auge gefallen wären. Die Bildarbeiten wurden im Prozess von Steven Spielberg selbst abgenommen. Auf die UHD-Blu-ray kam das Ganze dann mit einem erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie mit den dynamischen Kontrastformaten HDR10 und Dolby Vision.

Beginnen wir mit der allerersten Einstellung (des Bergs vor dem Himmel), sieht man direkt mal eine deutlich bessere Zeichnung der Wolkengebilde. Auch das nervige Pumpen am unteren Bildrand ist Geschichte und die Palmwedel wirken nicht mehr ganz so neonartig grün, da deutlich mehr Brauntöne hinzugekommen sind. Was aber relativ sofort auffällt, ist eine dezente Rauschminderung. Die Körnung wirkt insgesamt zwar etwas feiner, produziert aber bisweilen leicht stehende Rauschmuster auf Hintergründen. In Close-ups fällt das weniger deutlich auf, wachsige Gesichter gibt es prinzipiell nicht. Wer allerdings Rauschfilterung grundsätzlich ablehnt, der wird sich möglicherweise ärgern. Zumal es Szenen gibt, die wirklich übel gefiltert sind und dann doch arg aquarellige Oberflächen liefern. Beispielsweise jene Szene, in der man Molina in der Höhle von hinten sieht. Hier ist die Blu-ray tatsächlich detaillierter (4’41). Und wo wir bei dieser Szene sind: Die zitternde Doppelkonturen/Unschärfen rund um diese Szene hat auch die 4K-Scheibe noch. Es scheint hier also durchaus ein produktionsseitiges Problem gegeben zu haben – ebenso wie bei den zitternden Unschärfen auf dem Wasserflugzeug nach 12’32. Deutlich sichtbar ist eine Rauschfilterung auch bei der Sonne und ihrer direkten Umgebung nach 58’36. Hier zeigt die Blu-ray ebenfalls mehr Korn.

Die UHD-BD ist vom Grading her deutlich neutraler abgestimmt als die alte Blu-ray

Bevor wir aber nur rummäkeln: Es gibt viele Einstellungen, die der Blu-ray wirklich überlegen sind. Zahlreiche Close-ups (auch in den dunklen Höhlen) geben die Gesichter sehr detailliert und plastisch wieder. Die Farben sind durchweg natürlicher und erdiger – ohne eine Tendenz zum Grün oder Rot. Vor allem sind neutrale Oberflächen auch wirklich neutral und nicht leicht grün eingefärbt. Der goldene Schädel nach 6’26 glänzt prächtig und profitiert vom HDR der Scheibe. Ebenso wie der fantastisch dynamische Sonnenuntergang bei 12’48, der mit jenem der Blu-ray den Boden aufwischt.

Die bei der Blu-ray bemängelte Schwäche in der Durchzeichnung im Schwarz kann die UHD-BD etwas, aber nicht ganz neutralisieren. Bedeutend besser ist die Durchzeichnung und Kontrastierung in den hellen Szenen. Wenn man sich die Tiefe bei 36’23 anschaut, ist die Mauer im Hintergrund wunderbar kontrastreich zu erkennen, der Himmel hat noch Zeichnung. Bei der alten Blu-ray ist das fast komplett Matsch. Zumal in DIESER Szene die UHD-BD kaum gefiltert wirkt. Die Oberleitungen sind klar zu erkennen, die Körnung ist authentisch. Die Blu-ray filterte die zweite Leitung von unten fast komplett raus. Außerdem: Entwarnung für all jene, denen die Wüstenszenen zu gelb-/orangelastig waren. Die 4K-Scheibe revidiert das und fügt wesentlich mehr Braunschattierungen hinzu, wirkt dadurch bedeutend natürlicher. Im direkten Vergleich sind das Farbgestaltungs-Welten.

Tonqualität (80%)

Die 4K UHD-Blu-ray kommt fürs Deutsche erstmalig mit einem unkomprimierten True-HD-Ton. Zunächst einmal enthält aber auch die UHD-BD die Kinofassung in 2.0 und sie klingt nach wie vor genauso dünn wie über die alte Blu-ray. Fans werden sie dennoch vorziehen, weil es eben die Original-Kinosynchro ist. Die 5.1-True-HD-Fassung scheint auf dem O-Ton zu basieren, was den reinen Mix (ohne Dialoge) angeht. Denn sie packt deutlich kräftiger zu, wenn man den Tiefen-Bass isoliert betrachtet (mehr zum O-Ton in Atmos und dessen etwas geringerer Pegelfestigkeit weiter unten). Man mag es also erst Mal kaum glauben, aber die neue deutsche Fassung ist wuchtiger und dynamischer als der neue englische Mix.

Und im Verhältnis zur alten DD-5.1-Fassung der alten Blu-ray kommt die gesamte Räumlichkeit viel präziser. Kein Wunder, wenn’s auf dem O-Ton-Mix basiert. Was die Dialoge angeht, könnten sensible Ohren bemängeln, dass die Sprecher (wie bspw. Wolfgang Pampel) teilweise zu tief sprechen – ähnlich der Situation in Teil III. Doch wer dafür nicht so sensibel ist, bekommt einen deutschen True-HD-Sound, der den englischen Ton auf der regulären Ebene sogar übertrifft.

Der deutsche Ton ist wesentlich besser als die alte 5.1-Dolby-Digital-Spur

Die Atmos-Fassung für den O-Ton wurde komplett neu erstellt – und zwar bei Skywalker Sound unter Aufsicht von Sounddesigner Ben Burtt. Auf der regulären Ebene ist die Atmos-Fassung dann aber spürbar weniger Bass-intensiv, wenn man es mit der DTS-HD-Master-Version der Blu-ray vergleicht, die immer mal wieder frühzeitig den Tiefen-Bass kitzelt. Das soll aber nicht heißen, dass die neue Abmischung keine Dynamik kann. Im Gegenteil: Der Score brandet bisweilen sehr dynamisch auf und wenn die entsprechenden Fallen in der Höhle zuschlagen, wird das Kino raumfüllend bedient. Natürlich haben wir’s mit 40 Jahre alten Soundeffekten zu tun, was im Vergleich zu aktuellen Top-Titeln schon mal für weniger Homogenität oder Klanggleichmäßigkeit sorgt. Aber gerade in Anbetracht des Alters ist die englische Atmos-Fassung aller Ehren wert. Die Stimmwiedergabe ist noch genauso gut und auch die leisen Geräusche kommen klar und akzentuiert zum Ohr.

Der englische Ton liefert beispielsweise in dieser Szene satte 3D-Sounds

Nehmen wir die 3D-Sounds hinzu, so hat man sich hier alle Mühe gegeben, den mittlerweile 40 Jahre alten Ton sehr dediziert lebhaft wirken zu lassen. Die Geräusche der Dschungeltiere zu Beginn werden sehr griffig nach oben gelegt und mit leise agierendem Score noch etwas unterstützt. Immer wieder hört man glucksende, gurrende oder anderweitige Vogel-Laute von den Heights und fühlt sich mittendrin, im Dschungel. Peitscht Indy dem Pistolenhelden nach etwas über drei Minuten die Waffe aus der Hand, wird auch das sehr effektvoll über die Höhe platziert. In der Höhle werden die Fallen dann genutzt, um Höhen-Sounds zu setzen und wenn das ganze Set einstürzt, donnert es immer wieder Geröll von oben. Klar, dass auch die große Murmel nach neuneinhalb Minuten über die Köpfe hinweg rumpelt.

Während der Schießerei an der Bar nach 31 Minuten setzt es dann zahlreiche Querschläger sowie loderndes Feuer und auch noch mal Indys Peitsche aus der Höhe. Schießereien und Actionszenen werden dann durchweg mit 3D-Sounds versorgt. Seien es Schüsse, Querschläger oder Explosionen. Nach 63 Minuten setzt es dann auch mal einen ziemlich zackigen Donnerblitz und die zischenden Schlangengeräusche kurz darauf erfüllen ebenfalls den ganzen Raum. Nicht ganz logisch ist die Vertonung der Stimme von Belloq und Marion bei der Schlangengruben-Szene. Hört man Bellogs Stimme zunächst nicht von oben (obwohl er von dort spricht), kommt es dann doch später dazu. Allerdings hört man dann auch Marions Organ aus den Heights, obwohl sie von oben gefilmt ist und nicht von unten.

  • Deutsch: Dolby True HD (85%)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (–)

Das Bonusmaterial der vier Indiana-Jones-Filme liegt auf den Blu-rays des Sets vor, die uns zu Rezensionszwecken leider nicht zur Verfügung standen.

Gesamtbewertung Jäger des verlorenen Schatzes  (87%)

Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes ist aufgrund oben beschriebener Mankos nicht der ganz große Wurf. Dafür ist teils aber auch das Ausgangsmaterial bereits zu schlecht. Vor allem ersichtlich an den zittrigen Unschärfen, die in der ersten Viertelstunde immer mal wieder auftreten. Außerdem sind ein paar Szenen sichtbar rauschgemindert. Ansonsten schlägt aber ein wesentlich besserer Kontrast zu Buche und vor allem die Farben gelangen wesentlich natürlicher. Der deutsche Ton schlägt den O-Ton mit Atmos-Kodierung sogar in der Dynamik und im Basseinsatz.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 10. Juni 2021 Review am: 19. Juni 2021
Erscheinungsjahr Film: 1981 Laufzeit: 116 Minuten
Filmstudio: Paramount FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2,39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby True HD
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

Indiana Jones Trailer: