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HEVC Advance: Lizenzgeber verklagen Vestel und Xiaomi

HEVC Advance: Einige der Lizenzgeber verklagen aktuell Xiaomi und Vestel vor dem Landgericht Düsseldorf. Die beiden Hersteller sollen Patente verletzt haben.

Xiaomi dürfte den meisten unserer Leser ein Begriff sein. Erst kürzlich stellte das Unternehmen etwa seinen Mi TV LUX Transparent Edition vor, einen durchsichtigen OLED-Fernseher für den chinesischen Markt. Vestel wiederum agiert eher im Hintergrund. Es handelt sich um ein türkisches Unternehmen, das mittlerweile Marken wie Telefunken, Graetz, Techwood, Finlux, Luxor, Vestfrost und Toshiba (TV Europa) sowie für Fernsehgeräte außerdem Hitachi, JVC und Kendo vertreibt.

Einige Patentinhaber im HEVC Advance HEVC/H.265 Patentpool werfen nun sowohl der Xiaomi Technology Germany GmbH, Xiaomi Technology Netherlands B.V., Xiaomi Technology France S.A.S. und Xiaomi Inc. als auch der Vestel Germany GmbH die Verletzung von Patenten vor. Sie drehen sich um den digitalen Videokodierungsstandard HEVC/H.265. HEVC kommt für das Gros der aktuellen 4K-Inhalte, auch auf Ultra HD Blu-rays, zum Einsatz.

Laut den Klagen bietet Vestel TV- und Set-Top-Boxen und Xiaomi mobile Produkte in Deutschland an, die jeweils HEVC/H.265-Technologie enthalten. Allerdings seien die notwendigen Lizenzgebühren eben nicht gezahlt werden. Zuvor wurde übrigens die MAS Elektronik Aktiengesellschaft verklagt, die sich mittlerweile aber geschlagen gegeben hat und Lizenznehmer geworden ist. MAS hatte HEVC/H.265-konforme Produkte (Set-Top-Boxen, TVs und Tablet-Computer) angeboten.

Machtspielchen unter Unternehmen

Die HEVC Advance LLC ist ein unabhängiges Unternehmen für Lizenzierungsadministration, das gegründet wurde, um die Entwicklung, Administration und Verwaltung von Patentpools für die Lizenzierung wesentlicher Patente der wichtigsten standardbasierten Video-Codec-Technologien zu leiten. Man kann davon ausgehen, dass auf lange Sicht nun auch Vestel und Xiaomi Lizenznehmer werden und den entsprechenden Obolus löhnen werden. Ob es vorher noch zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt, muss uns die Zeit zeigen.

Alle EISA-Awards Gewinner der Kategorien Video, Audio und HiFi

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Die EISA Awards geben einen Einblick, was Besucher auf der darauf folgenden IFA erwartet. Wir haben euch alle EISA-Gewinner in den Kategorien Video, Audio & HiFi aufgelistet.

Die European Imaging And Sound Association, kurz EISA, besteht aus Repräsentaten von 55 Fachmagazinen aus 29 Ländern. Diese Jury wählt jedes Jahr mehrere Produkte aus, die in deren Augen (und Ohren) besonders hervorgehoben werden sollten. Daran ändert sich in diesem Jahr ebenso nichts, selbst wenn die auf die Awards folgende Fachmesse IFA in diesem Jahr in einer extrem abgespeckten Variante stattfinden wird. Große Überraschungen gibt es meist nicht, jedoch gewähren die Auszeichnungen oft einen ersten Blick auf neue Produkte, wie z.B. dem 65OLED935 von Philips. Anbei findest du die Gewinner, in den im Kontext zu unserer Webseite wichtigsten Kategorien:

EISA Awards 2020/21 – Home Theatre Display & Video

Hat auch 4KFilme bereits getestet und für gut befunden: Der LG OLED65GX
Hat auch 4KFilme bereits getestet und für gut befunden: Der LG OLED65GX

In dieser Kategorie dreht sich alles um das gute (oder günstige) Bild. Der beste 8K TV geht in diesem Jahr nicht an Samsung, sondern an den Mitstreiter LG mit dem 75NANO99. Dafür kann sich der 8K Premium QLED QE75Q950TS in der Kategorie „Best Large Screen TV“ niederlassen. LG bekommt dann noch einen zweiten Award für den besten „Premium OLED TV“, den OLED65GX im Gallery Design (hier geht es zu unserem Test), während sich Philips den Preis/Leistungs-Award für OLEDs für den 55OLED805 sichern kann. Das beste Gesamtpaket (Bild & Ton) ist laut Jury Philips 65OLED935. Günstig (aber nicht billig) ist der 65 Zöller der C815 Serie von TCL. Ebenfalls ausgezeichnet ein 4K Projektor von Optoma und der Zappiti Pro 4K HDR Mediaplayer.

Best 8K TV: LG 75NANO99
Best Buy OLED TV: Philips 55OLED805
Best Large Screen TV Samsung QE75Q950TS
Best Buy TV TCL 65C815
Best Home Theatre TV: Philips 65OLED935
Best Premium OLED TV: LG OLED65GX
Best Projector Optoma CinemaX UHZ65UST
Best Home Theatre Media Player Zappiti Pro 4K HDR

 

EISA Awards 2020/21 – Home Theatre Audio

Ausgezeichnetes Heimkinosystem: Arendal Sound 1961 Series

Bei der Expertengruppe „Home Theatre Audio“ steht der Klang im Vordergrund. Von Heimkinosystemen (Arendal Sound 1961 Series) über Soundbars (LG SN8YG, B&O Beosound Stage, TCL RAY-DAZN, Harman/Karton Citation Multibeam 700) über AV-Receiver mit HDMI 2.1 (Denon AVC-X4700H) bis hin zu Subwoofern (SVS SB-2000 Pro) wird alles ausgezeichnet, was Rang, Namen und interessante Hardware hat. Alle Gewinner findest du hier:

Best Buy Home Theatre Speaker System: Arendal Sound 1961 Series
Best Soundbar: LG SN8YG
Best Premium Soundbar: Bang & Olufsen Beosound Stage
Best Buy Soundbar: TCL TS9030 Ray-Danz
Best Smart Soundbar: Harman Kardon Citation MultiBeam 700
Best Buy Home Theatre Speaker System: Triangle Borea Series
Home Theatre Receiver: Denon AVC-X4700H
Home Theatre High-end: Trinnov Altitude Platform
Home Theatre Amplifier Emotiva XPA Gen3
Home Theatre Headphone JVC Ecofield XP-EXT1
Home Theatre Subwoofer SVS SB-2000 Pro

 

EISA Awards 2020/21 – Hi-Fi

Die angeblich besten Kopfhörer 2020/21: Dali IO-6
Die angeblich besten Kopfhörer 2020/21: Dali IO-6

Guter Klang darf bei der Musikwiedergabe nicht fehlen. Zusammengefasst in der Kategorie Hi-Fi werden unzählige Geräte ausgezeichnet, die ihren Nutzer mit einer großartigen Audioverarbeitung beglücken. Dabei ist es egal, wo sich der Nutzer befindet. Zuhause beglücken die Standlautsprecher SVS Prime Pinnacle, während Unterwegs der High-End-Audioplayer FiiO M11 Pro oder der drahtlose Kopfhörer DALI IO-6 besten Klang liefern. Weiter wurden unter anderem tragbare DAC-Amplifier, Phono-Vorstufen, High-End-Vorstufen und Audio-Zubehör ausgezeichnet. Die Bestenliste könnt ihr hier einsehen:

Best Value Floorstanding Loudspeaker Focal Chora 826
Best Loudspeaker SVS Prime Pinnacle
Best Value Bookshelf Loudspeaker Monitor Audio Bronze 100
Best Wireless Loudspeaker System Audio Legend 5 Silverback
Best Smart Amplifier NAD Masters M33
Best Amplifier Arcam SA30
Best High-End Integrated Amplifier Musical Fidelity M8xi
Best High-End Pre/Power Amplifier Michi P5/S5
Best Turntable Thorens TD1601
Best Value DAC iFi Audio ZEN DAC
Digital Source Volumio Primo
Audio Accessory Pro-Ject VC-E
Best Phono Preamp Primare R15
Best Headphones Dali IO-6
Best Portable DAC/Headphone Amplifier AudioQuest DragonFly Cobalt

 

Insgesamt werden in sechs Kategorien Awards von der EISA-Jury vergeben. Verlinkt findet ihr die Gewinner von „In-Car Electronics„, „Mobile Devices„, und „Photography„.

EISA-Awards 2020 enthüllen Philips OLED935 mit 4-seitigem Ambilight

Die EISA-Awards gewähren uns einen ersten Blick auf den neuen Premium-OLED von Philips, den  65OLED935 mit Bowers & Wilkins Soundbase und 4-seitigem Ambilight.

Philips (TP Vision) kann sich in diesem Jahr gleich über zwei der begehrten EISA-Awards in der Kategorie „Heimkino Display & Video“ freuen. In der Kategorie „Best Buy OLED TV“, sozusagen als Preis/Leistungssieger, konnte sich der bereits im Frühjahr vorgestellte 55OLED805 sichern. Der Preis für den besten „Home Theatre TV“ geht dagegen an den 65OLED935, ein bis dahin im Philips TV-Lineup nicht aufgeführtes Modell. Doch wer unsere Webseite regelmäßig besucht wusste bereits, dass der OLED935 zur IFA 2020 vorgestellt wird. Erste Anzeichen gab es nämlich bereits im Februar 2020.

Der 55OLED805 konnte sich den "Preis/Leistungs"-Award der OLED-TVs sichern
Der 55OLED805 konnte sich den „Preis/Leistungs“-Award der OLED-TVs sichern

Neben der Auszeichnung und einer ersten Abbildung, gibt es auch immer einen kleinen Textauszug, wieso sich die Jury für dieses Produkt entschieden hat. Übersetzt lautet der Text wie folgt:

„Überragender Klang und makellose Bildqualität passen perfekt zum 4K-OLED-Fernseher von Philips. Ersteres stammt aus dem innovativen integrierten 3.1.2-Lautsprechersystem des 65OLED935, das in Zusammenarbeit mit den Audiospezialisten von Bowers & Wilkins entwickelt wurde. Dies beinhaltet zwei hochfahrende Treiber für die Dolby Atmos-Wiedergabe, einen zentralen „Tweeter-on-Top“ zur Verbesserung des Dialogs und der Klarheit der Stimme sowie einen Subwoofer mit rückseitigem Anschluss für den Bass. Bilder profitieren unterdessen von der AI+ Verarbeitung (mit bahnbrechender Anti-Screen-Burn-Technologie einführt) und dem expansiven Kontrast und der präzisen Detaillierung von OLED. Das vierseitige Ambilight verleiht einem Heimkino-Fernseher, der bereits äußerst faszinierend ist, eine weitere Ebene der Immersion.“

OLED935 mit Anti-Burn-In-Technologie

Wie wir es bereits vorhergesagt haben, wird der Philips OLED935 über ein 4-seitige Ambilight, die erweiterte P5 Bildengine mit AI+ sowie ein innovatives Sound-Konzept besitzen. Interessant ist, dass die „Soundbase“ (fest verbunden mit dem Display) sogar 3D-Soundformate mit seinen nach oben abstrahlenden Lautsprechern des 3.1.2-Systems darstellen kann. Eine neue Technologie um Burn-In bei OLEDs zu verhindern, erkennt statische Objekte wie z.B. Senderlogos oder HUDs bei Spielen und verringert in diesen Bildbereichen die Bildhelligkeit. Wir sind gespannt, wie sich diese neue Technik im Live-Betrieb anstellt.

48 Zoll OLED geplant

Noch nicht angekündigt aber so gut wie sicher ist auch eine 48 Zoll-Variante für die OLED935-Serie – sollte es keine Probleme bei der Produktion der neuen Displaygröße für OLEDs geben. Die Premium-TVs dürften somit in 48, 55 und 65 Zoll in den Handel gelangen. Umfassende Informationen erhalten wir wie üblich im Rahmen der IFA 2020, die vom 3. bis 5. September stattfindet.

Amazon startet Tauschprogramm für Fire TV, Tablets, Echo und Kindle Reader

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Aus Alt mach Neu. Amazon hat eine große Trade-In-Aktion ins Leben gerufen. Wer ein altes Amazon-Gerät eintauscht, bekommt nicht nur einen Gutschein, sondern auch einen Vorteils-Rabatt auf ein neues Modell.

Hier geht es zur Aktion!

Amazon möchte wohl seine Hardware-Landschaft bereinigen und bietet Kunden für alte Geräte nicht nur Gutscheine, sondern auch einen Aktionsrabatt von 20 bis 25 Prozent auf die neusten Modelle an. Der optimale Zeitpunkt um nochmal in der „Technik-Schublade“ zu kramen oder ggf. langsame Vorgänger-Hardware gegen Neuheiten auszutauschen. Wer einen Fire TV der ersten drei Generationen eintauscht wird im ersten Moment jedoch verwundert sein. Egal ob für den in die Jahre gekommenen Fire TV der 1. Generation, oder einen 4K-fähigen Fire TV Dongle (3. Generation) eintauscht, von Amazon gibt es lediglich einen Gutschein im Wert von 99 Cent. Selbst mit der kostenlosen Einsendung lohnt sich das für die meisten wohl kaum.

99 Cent und 20% Rabatt auf einem neuen Fire TV

Kunden erhalten jedoch zusätzlich zum Gutschein noch 20% Rabatt, wenn sie sich für einen Fire TV Stick 4K, Fire TV Cube oder Fire TV Stick (HD) entscheiden. Da sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Bei den Echo-Geräten mit Alexa Sprachsteuerung bewegen wir uns bei Gutschein-Beträgen zwischen 5 Euro (Echo Dot) und 25 Euro (Echo Spot). Als einzige Produkt-Kategorie gibt es beim Neukauf eines aktuellen Echo-Modells einen Rabatt von 25 Prozent, z.B. auf einem Echo Plus (2. Gen) oder einen Echo Show 8. Die Tablets werden mit einem Gutschein von 5 bis 25 Euro vergütet, zudem kann ein Rabatt von 20 Prozent auf Neuware in Anspruch genommen werden.

Bis zu 65 Euro für Kindle-Geräte

Richtig Geld gibt es bei den Kindle Geräten. Wer Kindle Oasis der 9. Generation (Neupreis mindestens 224 Euro) im funktionsfähigen Zustand eintauscht, bekommt 65 Euro. Der Kindle Board (3. Generation) kommt immerhin noch auf 5 Euro. Wer jedoch seinen funktionsfähigen Kindle Oasis für 65 Euro hergibt, der muss mit dem Gerät schon ganz schön unzufrieden sein. Im Marketplace oder bei Ebay & Co. erhält man für den Kindle sicherlich mehr Geld.

Amazon möchte mit diesem Schritt so viele Nutzer wie möglich auf die aktuellen Plattform-Varianten ziehen, womöglich auch, damit Dienste (Streaming etc.) auf älteren Geräten irgendwann eingestellt werden können. Dadurch lassen sich dann wiederum Service-Leistungen und Kapazitäten bei der „Plattform-Pflege“ einsparen.

Ryan Reynolds startet kostenlosen Streaming-Dienst Mint Mobile Plus

Ryan Reynolds ist sich selten für einen Gag zu schade. In diese Kerbe schlägt auch sein neuer, kostenloser Streaming-Dienst: Mint Mobile Plus. Denn leider hat die kostenlose Plattform nur einen einzigen Film im Programm!

Wer nun auf „Deadpoool“, „Detektiv Pikachu“ oder wenigstens „Green Lantern“ hofft, der wird leider enttäuscht sein. Auch kein „Blade III“ oder „Life“ wird hier geboten. Stattdessen finden Interessierte bei Mint Mobile Plus nur den kanadischen Film „Foolproof“ mit Ryan Reynolds vor. Der Streifen stammt aus dem Jahr 2003 und dürfte nur wenigen Fans des Schauspielers wirklich bekannt sein.

Doch auch von Deutschland aus ist „Foolproof“ tatsächlich über Mint Mobile Plus kostenlos abrufbar. Dazu sei gesagt, dass der Stream lediglich über das Webportal und dort auch nur in SD angeboten wird. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Ohnehin handelt es sich hier im Wesentlichen um einen Marketing-Stunt, welcher dabei helfen soll den US-Mobilfunkanbieter Mint in den Fokus zu rücken. 2019 hatte Reynolds in Mint investiert, hält also Anteile an dem Anbieter.

Einen weiteren Wermutstropfen gibt es auch noch: Reynolds hatte bereits angekündigt, dass Mint Mobile Plus nicht lange überleben werde. Bereits im Verlauf des heutigen Tages könnte der Streaming-Dienst also auch schon wieder das Zeitliche segnen. Solltet ihr vorher noch einmal gratis bei „Foolproof“ hereinschauen wollen, dann folgt einfach diesem Link. Ob der Film wirklich so sehenswert ist, das muss natürlich jeder für sich entscheiden.

Streaming-Anbieter: Die Anzahl nimmt zu

Die Aktion von Reynolds und Mint ist natürlich auch eine kleine Parodie des gesamten Streaming-Marktes, auf dem aktuell neue Anbieter wie Pilze aus dem Boden schießen. Neben Disney+, HBO Max und Peacock von NBCUniversal gibt es auch viele kleinere Anbieter – sei es von TV-Anbietern oder anderen Unternehmen. Da die Übersicht zu wahren, fällt also immer schwerer.

Kostenloser Probemonat bei Netflix ist Geschichte!

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Netflix macht es „Newcomer“ Disney+ gleich und streicht den kostenlosen Probemonat in Deutschland. Ab sofort kann auf das Film- und Serienprogramm des Streaminganbieters nur noch kostenpflichtig zugegriffen werden. 

Netflix konnte „schon immer“ für 30 Tage kostenlos getestet werden. Aber anscheinend hat dieses Lockmittel, um Abonnenten zu gewinnen ausgedient. Nachdem Disney+ sich im Juni 2020 (kurz nach dem Start im März dieses Jahres) bereits vom Testzeitraum verabschiedet hat, folgt nun auch Platzhirsch Netflix. Das Komische an der Umstellung ist, dass der deutsche Marktplatz wohl als „Versuchskaninchen“ für diese Änderung herhalten muss. In den USA sowie bei unseren Nachbarn Österreich und der Schweiz, kann die 30-tägige Testphase weiterhin in Anspruch genommen werden. Dafür wurden in Österreich erst kürzlich die Preise erneut nach oben angepasst. Wir vermuten, eine Preiserhöhung in Deutschland könnte ebenfalls in naher Zukunft anstehen.

Sind die „Netflix-Schnorrer“ schuld?

Ein Grund für den Wegfall des Gratismonats nannte Netflix bisher noch nicht. Für den Testzeitraum musste man sich mit seiner Email-Adresse anmelden und bereits ein Zahlungsmittel (Kreditkarte, PayPal, Überweisung, Netflix-Abokarte) auswählen. Wer sich mehrere Email-Adressen angelegt hatte, konnte hier zwischen den Adressen und Zahlungsmitteln verschiedene Kombinationen auswählen, um den Gratiszeitraum immer wieder in Anspruch zu nehmen. Wer sich irgendwelche Konten für die Zahlungsmethode Überweisung ausgesponnen hat, konnte im Prinzip Netflix durchgehend kostenlos nutzen. Aber ganz ehrlich, würde so jemand jetzt wirklich ein Netflix-Abo abschließen?

Es geht ums Geld

Wir finden es etwas schade, dass sich Netflix zu diesem Schritt entschieden hat, jedoch geht es bei solchen Entscheidungen wie meistens ums Geld und nicht um den Kunden. Vor allem Nutzer, die erstmals mit dem 4K Ultra HD Standard sowie mit Smart TV Apps in Berührung gekommen sind, war Netflix oft eine der ersten „Anlaufstellen“ um sich kostenlos mit hochauflösenden Inhalten mit HDR vertraut zu machen.

Von den „großen“ Streamingdiensten bleibt somit nur noch Amazon Prime Video übrig, die ihre Prime Mitgliedschaft (beinhaltet zudem Prime Music, kostenlose Lieferungen uvm.) dem Nutzer für 30 Tage ohne irgendwelche Verpflichtungen testen lassen.

Warner verliert die Lust am Home Entertainment und entlässt Mitarbeiter

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WarnerMedia, auch verantwortlich als Mutterkonzern für die Film- und Serienveröffentlichungen von Warner Bros., dampft seine Mitarbeiterschaft ein. Dabei wird auch das gesunkene Interesse an Home Entertainment deutlich.

So hatten wir da bereits darüber berichtet, dass Warner und Universal ohnehin ihre Abteilungen für Home Entertainment zusammenlegen. In Europa wird fortan Universal die Veröffentlichungen von Warner betreuen. Dabei geht es  natürlich vorwiegend um Kosteneinsparungen. Das Interesse der Filmstudios an physischen Veröffentlichungen ist in den letzten Jahren erheblich gesunken, da man deutlich mehr Potential in Streaming sieht.

Nicht nur kann Streaming, vorausgesetzt es wird ein eigenes Portal betrieben (im Falle von Warner ist das HBO Max), einen direkteren Draht zu Kunden aufbauen – ohne Mittelsmann, der Einnahmen abzwackt – auch werden wertvolle Nutzerdaten gesammelt und die Kontrolle über die eigenen Inhalte ist größer. Disney hat Ultra HD Blu-rays, zumindest im Bezug auf Katalogtitel, deswegen bereits weitgehend den Rücke gekehrt – da nutzt auch ein kleines Lippenbekenntnis nichts.

Warner Media hat nun mit einer größer angelegten Umstrukturierung begonnen, auch um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern. Etwa wird auch DC reformiert und man will viele monatliche Comichefte einstellen und baut die Führungsetage um. Das gilt auch für den Mutterkonzern. Denn zudem verabschieden sich bei Warner Jeffrey R. Schlesinger (President, Warner Bros. Worldwide Television Distribution), Ron Sanders (President, Worldwide Theatrical Distribution & Home Entertainment und EVP, International Business Operations) sowie Kim Williams (EVP und Chief Financial Officer, Warner Bros. Entertainment).

Warner Bros Home Entertainment schrumpft zusammen

Warner war in den letzten Jahren noch eines der wenigen Studios, die auch viele Katalogtitel auf Ultra HD Blu-ray veröffentlicht haben und auch bei Blu-ray-Umsetzungen viele ältere Titel auflegen. Es ist nicht schwer zu erraten, dass aufgrund der Stellenstreichungen und der Zusammenlegung mit Universals Home-Entertainment-Sparte von geringeren Ressourcen auszugehen ist.

Der Chief Financial Officer (CFO) von AT&T, welche WarnerMedia besitzen, John Stephens, erklärte, dass man WarnerMedia lediglich für die Zukunft absichern wolle und deswegen neu strukturieren und manches entschlacken müsse. Parallel betonte Stephens: „Die größte Sache, die interessanteste Sache, ist für uns in Zukunft HBO Max“. Da kann man sich ausrechnen, was das auf lange Sicht für die Aufmerksamkeit bedeutet, die man physischen Veröffentlichungen noch zukommen lassen wird.

Wieder Preiserhöhung bei Netflix: Österreich trifft es als Erstes!

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Netflix erhöht wieder die Preise und unsere Freunde in Österreich trifft es als Erstes. Die Preise für die Abos wurden um bis zu 2€ erhöht. Ein Vorbote was auf Deutschland zukommt?

In Österreich wurde bereits das zweite Jahr in Folge der Preis für das HD und UHD-Abonnement erhöht. Während das Streaming in Standard-Auflösung (SD) weiterhin für 7.99 Euro angeboten wird, kostet die HD-Option (2 Geräte) nun 12.99 Euro statt 11.99 Euro und das Ultra HD Abonnement erhöht sich sogar um 2 Euro auf 17.99 Euro im Monat. Neukunden müssen ab sofort mehr zahlen, die treuen Bestandskunden werden dem nächsten Abrechnungsmonat zur Kasse gebeten. Als Ausflucht… entschuldige ich meinte natürlich „Grund“ für die Preiserhöhung wird ein Netflix-Sprecher gegenüber DerStandard.at zitiert: „Wir ändern von Zeit zu Zeit die Preise, da wir weiterhin in großartige Unterhaltung investieren und Netflix zum Nutzen unserer Mitglieder in Österreich verbessern. Der Preis unseres Basisplans wird sich nicht erhöhen“. Da stellt sich natürlich die Frage, wann kommt die Netflix-Preiserhöhung „über die Berge“ nach Deutschland?

Netflix: Auf die alte Masche

Ehrlicher wäre gewesen: „Wir möchten unsere Anleger an der Börse zufriedenstellen und da ein erneuter Abonnentenzuwachs nach ein paar großartigen Monaten während der Pandemie nicht einfach wird, erhöhen wir erst einmal die Preise.“.  Sorry, aber der Autor des Beitrages versteht wohl diese „mehr, mehr, mehr“-Mentalität dieses börsennotierten Unternehmens nicht so ganz. Wir haben uns eigentlich schon längst gewundert, wann der Streaming-Pionier wieder zuschlagen wird. Erstmals im August 2015 wurde der Preis für das Standard-Abo (damals gabs noch kein 4K Abo) auf 9.99 Euro erhöht. Nach der Einführung von UHD wurde im Oktober 2017 genau dieses Abonnement im Preis erhöht –  14 Monate seit der letzten Preiserhöhung. Und seit April 2019 gelten in Deutschland die neuen (nochmals erhöhten) Preise:

  • 7.99 Euro Basis SD (1 Gerät)
  • 11.99 Euro Standard HD (2 Geräte gleichzeitig)
  • 15.99 Euro Premium UHD/HDR (4 Geräte gleichzeitig)

Zwischen den letzten beiden „Preisanpassungen“ in Deutschland lagen 16 Monate und wir sind jetzt wieder an einem Zeitpunkt angekommen, an dem die „letzte“ Preiserhöhung 16 Monate her ist.

Rechtssprechung könnte uns vor Preiserhöhung bewahren

Netflix hatte in seinen Nutzungsbedingungen eine Klausel stehen, nachdem die Preise für das Abo-Angebot sich gelegentlich ändern können. Wer also ein Abo bei Netflix abschließt, der hatte sich somit auch dazu bereiterklärt, Preiserhöhungen hinzunehmen, sollten diese „gelegentlich“ auftreten. Informiert werden die Nutzer meist einen Monat im Voraus. Gegen genau diese Klausel hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) geklagt. Vor dem Berliner Kammergericht wurde dieser Klage recht gegeben. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig und Netflix geht derzeit dagegen vor. Eine willkürliche Preiserhöhung in Deutschland ist damit nicht gleich vom Tisch, aber zumindest hat es Netflix nicht mehr so einfach. Sollte der Klage in der zweiten Instanz recht gegeben werden, müsste der Entertainment-Gigant beweisen, dass die Betriebskosten nachweislich gestiegen sind – und zwar zu dem Prozentsatz, zu dem auch die Preiserhöhung erfolgt.

Und wisst ihr wie die Geschichte ausgehen wird? Wir wissen es nicht, aber wir haben jedoch eine dunkle Vermutung, dass wir bald etwas mehr zahlen müssen. Da darf die Frage erlaubt sein, wann hat Netflix genug?

Gratis 4K Filme auf Amazon Prime Video!

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Coole „Aktion“. Klammheimlich werden unzählige ehemalige Kino-Blockbuster in 4K Qualität (zum Teil mit HDR) für Prime Mitglieder kostenlos zur Verfügung gestellt. Seid schnell uns lasst euch unterhalten. 

Update: Wir haben für euch eine neue Liste mit über 70 kostenlosen 4K Filmen auf Prime Video erstellt!

Ein Fehler in der Matrix oder eine großzügige Geste? Wer weiß das schon! Denn bei „Gratis“ und „kostenlos“ kann man doch einfach nicht nein sagen. Naja ganz ohne Kosten kann man die Filme dann doch nicht genießen. Voraussetzung ist ein aktives Prime Abonnement, welches aktuell 7.99 Euro im Monat oder einmalig 69 Euro für ein Jahr kostet. Wer bereits Abonnent ist, muss somit keinen Pfennig zahlen. Die Auswahl der kostenlosen 4K Filme ist bunt gemischt und erstreckt sich vom „Ghotsbusters„-Reboot von 2016 über „Lucy“ mit Scarlett Johansson (die 4K Blu-ray von Lucy ist übrigens sehr empfehlenswert) bis hin zu Hard Powder mit Liam Neeson . Wir haben euch einmal alle Titel aufgeführt, die wir über die Prime Video-Suche ausfindig machen konnten:

Den ein oder anderen Titel hat man vielleicht noch nicht gesehen, oder schon laaaaange nicht mehr gesehen. Finden wir es komisch, dass der Großteil der angebotenen Titel von Sony Pictures stammt? Definitiv. Doch am Ende interessiert uns nur der Preis und der ist in diesem Fall optimal!

In der Regel sind die 4K/UHD Filme auf Prime Video doch etwas teurer. Erst vor kurzem sind mehrere Titel von Disney neu eingetroffen, ebenfalls in 4K/HDR Qualität, jedoch kosten diese wie gewohnt um die 14-17 Euro. Wer sich dafür interessiert, was Amazon sonst noch für 4K Titel zu bieten hat, kann sich hier durchwühlen!

Disney Plus: Diese Filme und Serien starten im September 2020

Disney hat bekannt gegeben, welche neuen Katalogitel und Neuheiten ihr im September 2020 bei Disney+ erwarten könnt. Eine wichtige Angabe fehlt uns da aber leider noch.

So soll ja auch der eigentlich fürs Kino vorgesehene Blockbuster „Mulan“ in vielen Ländern der Welt direkt zu Disney+ wandern – zu einem Preis von 30 US-Dollar bzw. bei uns dann wohl 30 Euro. Disney hat bisher aber nicht bestätigt, in welchen Ländern an den Film direkt bei Disney+ gegen einen Obolus anschauen kann. Und in seinen September-Titeln erwähnt das Unternehmen den Film leider auch nicht. Gut möglich, dass da aber noch eine separate Ankündigung folgen wird.

Schön wiederum, dass die Serie „Once Upon A Time“ nun mit den ersten beiden Staffeln zu Disney+ stößt. Auch der Klassiker „Big“ mit Tom Hanks ist definitiv sehenswert. Auch einige Animationsfilme sind wieder mit von der Partie – wie etwa „Rio“ und die Fortsetzung „Rio 2 – Dschungelfieber“. Alle weiteren Neuzugänge findet ihr unten – viel Spaß beim Streaming!

Katalogtitel im September 2020 bei Disney+

  • 4. September
    + Descendants 3 – Die Nachkommen
    + Donald, Geister und Gespenster (Kurzfilm)
    + Horton hört ein Hu!
  • 11. September
    + Verlorene Schätze der Maya (Staffel 1) – National Geographic
  • 18. September
    + Big
    + Kim Possible – Der Film
    + Once Upon a Time – Es war einmal … (Staffel 1)
    + Soy Luna (Staffel 2 & 3)
    + Wildes Skandinavien (Staffel 1) – National Geographic
  • 25. September
    + Im Reich der Präriehunde (Staffel 1) – National Geographic
    + Once Upon a Time – Es war einmal … (Staffel 2)
    + Rio
    + Rio 2 – Dschungelfieber
    + Violetta (Staffel 3)

Originals im September bei Disney+

  • Freitag, 4. September
    + Ein Tag bei Disney – Episode 40: „Alice Taylor: StudioLAB”
    + Pixar in Real Life – Episode 11: „Coco: Abuelitas striktes Nein zu Musik”
  • Freitag, 11. September
    + Der einzig wahre Ivan
    + Ein Tag bei Disney – Episode 41: „Amanda Lauder: Chefchocolatier”
  • Freitag, 18. September
    + Ein Tag bei Disney – Episode 42: „Dr. Natalie Mylniczenko: Tierärztin”
  • Freitag, 25. September
    + NEUSTART -> Die Magie von Disneys Animal Kingdom – Episode 1: „Kenya, die mutige Giraffe“
    + Der geheime Club der zweitgeborenen Royals
    + Ein Tag bei Disney – Episode 43: „Ashley Girdich: R&D Imagineer Manager”