Schwedische Wissenschaftler wollen Bildschirme auf die nächste Stufe hieven: Sowohl OLED als auch LED-Displays sind ihrer Meinung nach veraltet. Leuchtdioden auf Perowskit-Basis gehöre die Zukunft.
An der Entwicklung tüfteln derzeit mehrere Wissenschaftler der Universität Linköping in Schweden. Sie kooperieren dabei mit weiteren Forschern aus China, Großbritannien und auch Tschechien. Allerdings gibt es nach wie vor eine große Hürde: Die Lebensdauer der Perowskit-Solarzellen beläuft sich auf etwas mehr als 100 Stunden. Für den Massenmarkt ist das natürlich viel zu wenig. Selbst OLEDs kommen auf mehrere 10.000 Stunden und LCDs sind nochmals haltbarer.
Warum arbeitet man dann an Perowskit-Kristallen für Bildschirme? Nun, die Kristalle benötigen für das Wachstum weder Reinräume noch hohe Temperaturen und könnten die Herstellungskosten von Displays senken. Derzeit muss man auch noch mit Jod und Blei arbeiten – auf Letzteres würde man gerne verzichten. Die Perowskit-Kristalle sind in eine Matrix aus organischen Molekülen eingebettet und werden von den Wissenschaftler zu einem dünnen Film geformt.
Für Blei habe man noch keinen gleichwertigen Ersatz gefunden, sonst würde man gerne darauf verzichten, so die beteiligten Forscher. Der nächste Schritt wäre nun unterschiedlich zusammengesetzte Perowskit-Kristalle und weitere organische Moleküle testen. Denn bevor man überhaupt an den Massenmarkt denken könnte, müsste man die Langlebigkeit, Stabilität und Farbpalette erhöhen. Eines der Ziele der Wissenschaftler lautet eine weiße Leuchtdiode zu entwickeln. Hersteller von Displays dürften die Entwicklung sicherlich interessiert verfolgen.
TV-Industrie will sich von LCD und OLED ohnehin abwenden
Auf lange Sicht ist ohnehin klar, dass die TV-Branche sich von sowohl LCD als auch OLED abwenden möchte. Micro LED wird wohl die Zukunft gehören. Die Technik kombiniert die Langlebigkeit und hohe Helligkeit von LCDs mit dem perfekten Schwarz und den satten Kontrasten von OLED. Derzeit ist die Technik aber noch zu teuer für den Massenmarkt.
Als Übergangslösung bastelt etwa Samsung derzeit an QD-OLED, einer Kombination aus OLED-Fernsehern und Quantenpunkten. Es bleibt also spannend.
Die Xbox Series X gibt euch die Möglichkeit, alte Xbox Spiele neu zu erleben, mit einer HDR-Implementierung für alle rückwärtskompatiblen XB-Games sowie native 4K Auflösung für ausgewählte Titel.
Jede neue Konsolengeneration verleitet Gamer alte Lieblingstitel aus dem Regal zu holen und nochmals zu erleben. Rückwärtskompatibilität, wie sie die Xbox Series X und Playstation 5 bieten, können Spiele, die für die Vorgänger-Konsolen konzipiert waren, in einem ganz neuen Licht präsentieren. Die Verbesserungen gehen bei der XBSX jedoch über eine bloße Performancesteigerung hinaus. Wie aus mehreren Hands-On-Berichten hervorgeht, hat Microsoft seiner Next-Gernation-Konsole eine systemseitige HDR-Implementierung spendiert. Zudem können ausgewählte Titel in nativer 4K Auflösung dargestellt werden.
Natives 4K für „alte“ Xbox Games
Die verbesserte Auflösung bei rückwärtskompatiblen Spielen wurde bereits vor längerer Zeit von Phil Spencer in einem seiner Xbox-Posts angedeutet. Jetzt konnten sich Youtuber wie Tech-Blogger Austin Evens, oder die Spezialisten von Digitalfoundry erstmals persönlich von der nativen 4K Darstellung für ältere Games überzeugen. Wir weisen gerne darauf hin, dass es sich hier nicht um einen Upscaling-Algorithmus handelt, sondern um eine dynamische Anpassung der Auflösung. Unterstütze Spiele können sich die gesteigerte Performance der Xbox Series X GPU zunutze machen um Bilddarstellungen von 3.840 x 2.160 Bildpunkten nativ umzusetzen. Gezeigt wurde unter anderem die Gears of War – Ultimate Edition mit einer 2-fachen Vergrößerung der Auflösung (vertikal und horizontal) von Full-HD (1080p) auf 4K. Das schöne dabei, die Spieleentwickler müssen ihre Inhalte für diese Verbesserung überhaupt nicht anpassen, da die 4K Conversion systemseitig implementiert wurde. Unterstütze Titel sehen, wie dieses Bild beweist, gleich viel detailreicher aus:
Bildausschnitt von Gears of War – Ultimate Edition: Links Xbox Series X mit nativem 4K, rechts auf der Xbox One mit 1080p (Bild: Youtube/digitalfoundry.com)
HDR Implementierung für alle Spiele
Neue 4K Fernseher bieten nicht nur eine erhöhte Auflösung, sondern in der Regel auch einen erweiterten Dynamikumfang (HDR). Mit dem Start der Xbox Series X werden laut ersten Aussagen ALLE rückwärtskompatiblen Spiele von einer HDR-Implementierung profitieren. Microsoft hat einen auf Machinelearning basierenden Algorithmus aufgesetzt, der bereits bei Gears 5 zum Einsatz kommt. Dieser kann so ziemlich jedes Videosignal analysieren und entsprechende HDR-Highlights setzen – und das in Echtzeit ohne die Ressourcen der CPU oder GPU zu verbrauchen. Bedeutet ein kontrastreicheres HDR-Bild ohne Performance-Einbußen.
HDR-Implementation in Halo 5 auf deiner Xbox Series X. Beachtet die Highlight im HUD (oben) in der Flamme bzw. der Explosion die an die 1.000 nits heranreicht. (Bild: Youtube/Austin Evans)
In einem SDR-Video ist es natürlich schwierig die Vorteile einer HDR-Darstellung zu verdeutlichen. Deshalb wurden Games wie Halo 5 auf zwei 4K/HDR Fernsehern parallel angezeigt (Auf einer Xbox One X und einem XBSX Dev-Kit). Einmal die native 4K/HDR Darstellung und daneben eine Heatmap-Darstellung, anhand deren man die HDR-Highlights die über die reguläre SDR-Darstellung (bis 100 nits) hinausgehen, identifizieren konnte. Die Skala reichte bis 10.000 nits, Highlights wurden jedoch mit maximal 1.000 nits ausgegeben. In den Videos (eines am Ende des Beitrages angefügt) lässt sich auch erkennen, dass nicht einfach die Helligkeit des ganzen Bildes hochgesetzt wurde, sondern wirklich nur spezielle Sektionen einen HDR-Boost erhalten, z.B. Reflexionen auf Metall, Feuer, Explosionen usw.
Explosion aus der Nähe in Halo 5. Die Xbox One X Darstellung kommt nicht über die 100 nits hinaus. Die HDR-Darstellung auf der Xbox Series X bietet ein weitaus kontrastreicheres Bild (Bild: Youtube/ digitalfoundry.com)
Die HDR-Vorteile lassen sich sogar bei ganz alten Titel aus der Xbox 1 Ära implementieren. Das Spiel „Fusion Frenzy“, welches im November 2001 für die Original Xbox veröffentlicht wurde, war dank 16-facher Erhöhung der Auflösung (auf 4K) und HDR nicht mehr wiederzuerkennen. Obwohl die Geometrie und die Texturen das Alter der Spieler erahnen lassen, gibt es laut Spezialisten von Digitalfoundry.com definitiv einen visuellen Boost dank der neuen Bildtechnologien.
Das Original Xbox Game „Fusion Frenzy“ präsentiert in einer neuen Bilddynamik dank 4K/HDR. (Bild: Youtube/digitalfoundry.com)
Verbesserte Darstellung für Farbenblinde?
Wer sich bereits auf die neue Xbox Series X eingeschworen hat, sollte seine alten Xbox Spiele definitiv erst einmal behalten. Ein interessantes Gimmick zum Schluss. Der Eingriff in die LUTs (Lockup Tables) für die HDR-Implementierung kann auch auf ganz andere Weise genutzt werden. So konnte man die Darstellung z.B. für farbenblinde Spieler optimieren. Alle Farben, die außerhalb ihres wahrnehmbaren Farbspektrums lagen, wurden so weit verändert, dass diese wieder differenziert wahrgenommen werden konnten. Mit einem in die Xbox Series X eingebetteten Farbtest könnte man so die Darstellung für unter „Achromatopsie“ oder „Achromasie“ (ca. 5% der Bevölkerung) leidenden Gamer deutlich angenehmer gestalten. Hoffentlich findet dieses „Feature“ auch den Weg in die finale Systemarchitektur der Xbox Series X.
Es wird gemunkelt, dass die Sony Playstation 5 an einem Überhitzungsproblem leidet. Quellen gehen mit ihrer Vermutung sogar so weit, dass Sony das Hardware-Design der PS5 komplett überarbeiten und eine Release-Verschiebung in Kauf nehmen muss.
Ist es nicht komisch, dass Sony nur wenige Monate vor dem angeblichen Verkaufsstart noch kein finales Design der Playstation 5 präsentiert hat? Der Grund hierfür liegt laut jüngsten Gerüchten daran, dass Sony erhebliche Probleme mit der Kühlung der Hardware hat. In einem Reddit-Beitrag (der mittlerweile von den Moderatoren gelöscht wurde – ein Grund wird leider nicht angegeben) beschreibt Jeff Rickel die aktuelle Situation. Autoren von windowscentral.com stuften den Verfasser als vertrauenswürdig ein. Aufgrund der Hitzeentwicklung, liefert die finale Playstation 5 Hardware wohl keine konsistente Performance, was die Entwicklung neuer Spiele erschwert. Die Entwickler wissen einfach nicht, auf welches Niveau sie ihre Spiele anpassen sollen.
Mehr Performance – mehr Hitze
Wir erinnern uns, die Playstation 5 soll Spiele in 4K Auflösung mit 60fps oder 120fps mit Raytracing abliefern. Die GPU mit 10.9 TFLOPs, die 8-Kern Zen2 CPU, der GDDR6 Speicher und die M.2 NVMe SSD sind in der Lage diese Performance zu liefern, entwickeln dabei jedoch extrem viel Hitze.
Der komplette obere Teil des Playstation 5 Development-Kits (V-Form) soll der Kühlung der Komponenten dienen | Bild: Twitter/@Alcoholikaust
Das System kann laut Entwicklern die hohen Taktraten nicht halten. Selbst das Herzstück, die ultraschnelle m.2 NVMe SSD Festplatte, sowie deren PCIe 4.0 Schnittstelle soll nicht die gewünschte Performance liefern können. Das Problem hat sich wohl aus dem Umstand ergeben, dass Sony den ursprünglichen Formfaktor seiner Playstation-Konsole beibehalten wollte. Bilder der bereits seit einigen Monaten im Umlauf befindlichen Entwickler-Kits der Playstation 5 bestätigen dies. Auf den Bildern und den angemeldeten Designpatenten von Sony fällt das, in Proportion zur gesamten Konsole, ausladende Kühlsystem auf. Im Vergleich dazu hat Microsoft das finale Design der neuen Xbox Series X Konsole bereits im Dezember 2019 vorgestellt und umfängliche Detailinformationen zum Aufbau und der Kühlung präsentiert. Im Kamin-Aufbau findet neben dem geteilten Motherboard, zwei Kühlkörper (Aluminium-Chassis + Vapour-Chamber) Platz die von einem speziell geformten Lüfter auf Temperatur gehalten werden. Microsoft ist diesen Schritt nicht gegangen, weil man „Lust“ auf ein neues Design hatte, sondern weil ein klassischer Aufbau in dieser Performance-Liga nicht funktioniert.
Microsoft bekommt die Hitzeentwicklung der Xbox Series X mit einem neuen Design (geteiltes Motherboard + mehrere Kühlelemente) in den Griff
PS5 Entwickler hängen in der Luft
Dieses „Colling-Gate“ soll auch der Grund sein, wieso noch so wenig Gameplay-Demos der Playstation 5 veröffentlicht wurden, obwohl wir an dieser Stelle anmerken müssen, dass Microsoft seine Fanbase jetzt auch nicht mit Videos überhäuft. Die Entwickler programmieren auf der Entwickler-Konsole, die aufgrund der ausladenden Kühlung gut funktioniert, aber wissen jedoch nicht, ob die finale Variante der PS5 auf dem gleichen Level performt. Übrigens ist dies nicht das erste Mal, dass die Kühlung als Problemquelle für die Playstation 5 genannt wurde. In einem Bloomberg-Artikel von Februar 2020, der die erhöhten Produktionskosten der Konsole kommentierte, wurden auch der zusätzliche Aufwand für das Kühlsystem genannt. In der Playstation 4 Generation beläuft sich diese auf ein paar Dollar. Die derzeitigen Kosten sollen jedoch weit darüber liegen.
Hat sich der japanische Elektronikhersteller auf seinen Lorbeeren ausgeruht? Es steht außer Frage, dass Sony die aktuelle Konsolengeneration mit weitem Abstand für sich entschieden hat. Nicht nur die Verkaufszahlen der Konsolen, auch die Spielauswahl, Features, Marketing und die Kommunikation an die Fans waren erste Sahne. Doch jetzt scheint die Schildkröte (Microsoft) den Hasen (Sony) doch noch einzuholen.
Das Herzstück der PS5, die schnelle m.2 NVMe SSD Festplatte soll extrem viel Hitze entwickeln.
Playstation 5 doch erst 2021?
Sollten sich diese Umstände bewahrheiten, hat Sony wirklich ein Problem. Laut Quelle spekuliert die Entwickler-Community auf drastische Maßnahmen von Sony. Das bedeutet letztendlich nichts anderes, als das sich Sony sich zusätzliche Zeit nehmen könnte, um das Konsolen-Design zu überarbeiten. Damit könnte der initiale Starttermin der Playstation 5 Ende 2020 nicht gehalten werden. Womöglich spielt dem Unternehmen hier der Ausbruch von Covid19 in die Karten – zumindest könnte Sony die Krise als Sündenbock für eine etwaige Verschiebung benennen. Sollte sich Sony dagegen entscheiden, riskiert das Unternehmen ein ähnliches Debakel wie seinerzeit Microsoft mit dem „Ring of Death“bei der Xbox 360.
Wir persönlich hoffen natürlich nicht, dass sich die Gerüchte bewahrheiten. Der Reddit-Eintrag beschreibt jedoch genau die Situation, die auf das aktuelle Verhalten von Sony zutrifft. Sony soll sich lieber die Zeit nehmen, eine stabile Plattform zu entwickeln, anstatt auf einen Release Ende 2020 zu bestehen. Selbst wenn sich Sony ein Jahr mehr Zeit nehmen würde, bleiben dem Unternehmen noch gute 6-8 Jahre Zeit um den Rückstand zur Xbox Series X aufzuholen.
FUD or legit concerns about Sony's PlayStation 5 having issues?
Anyone following this stuff, talking to game devs and people in-the-know have been hearing similar rumblings for months now. This just summarize it well.
Kino-Schwergewicht Disney hat seine komplette Kinoplanung für 2020 bis Ende 2022 komplett überarbeitet. Blockbuster wie Marvels „Black Widow“ oder „Indiana Jones 5“ verschieben sich.
Disney hat sich darauf eingestellt, dass die Coronakrise doch länger anhalten wird. Vor allem in den USA explodieren aktuell die Zahl der Infizierten und Toten. Da ist an einen entspannten Gang ins Kino nicht zu denken. Für „die Zeit danach“ hat Disney einen Großteil der eigenen Filme und der übernommenen Filmstudios (20th Century Fox / Searchlight Pictures) neu geplant. So verschiebt sich z.B. „Black Widow“ und mit ihr der Start der vierten Phase der Infinity Saga. Auch sehr schade, „Mulan“ verschiebt sich vorerst auf den 24. Juli und „Jungle Cruise“ mit Dwayne Johnson verschiebt sich auf den 30. Juli 2021. Weiter verschieben sich auch die Acion-Comedy „Free Guy“ von und mit Ryan Reynolds, „Indiana Jones 5“ und Ridley Scott’s „The Last Duel“. Bei den nachfolgenden Kinostarts handelt es sich um die US-Termine. Somit wird es auch für das deutsche Kinofenster Verschiebungen geben.
2020
Soul (Disney and Pixar)—June 19, 2020
Mulan (Disney)—July 24, 2020
Empty Man (20th Century Studios)—August 7, 2020
The One and Only Ivan (Disney)—August 14, 2020
The Beatles: Get Back (Disney)—September 4, 2020
The Kings Man (20th Century Studios)—September 18, 2020
The Death on the Nile (20th Century Studios)—October 9, 2020
The French Dispatch (Searchlight Pictures)—October 16, 2020
Everybody’s Talking About Jamie (20th Century Studios)—October 23, 2020
Black Widow (Marvel Studios)—November 6, 2020
Deep Water (20th Century Studios)—November 13, 2020
Raya and the Last Dragon (Walt Disney Animation Studios)—November 25, 2020
Free Guy (20th Century Studios)—December 11, 2020
West Side Story (20th Century Studios)—December 18, 2020
The Last Duel (20th Century Studios)—December 25, 2020 (limited)
2021
The Last Duel (20th Century Studios)—January 8, 2021 (Wide)
The Eternals (Marvel Studios)—February 12, 2021
Ron’s Gone Wrong (20th Century Studios)—February 26, 2021
Untitled Disney Live Action—March 12, 2021
Bob’s Burgers (20th Century Studios)—April 9, 2021
Untitled 20th Century—April 23, 2021
Shang Chi and the Legend of the Ten Rings (Marvel Studios)—May 7, 2021
Cruella (Disney)—May 28, 2021
Untitled Pixar Animation—June 18, 2021
Jungle Cruise (Disney)—July 30, 2021
Untitled 20th Century—August 13, 2021
Untitled 20th Century—September 10, 2021
Untitled 20th Century—October 1, 2021
Hamilton (Disney)—October 15, 2021
Untitled 20th Century—October 22, 2021
Doctor Strange in the Multiverse of Madness (Marvel Studios)—November 5, 2021
Untitled Disney Live Action—November 19, 2021
Untitled Disney Animation—November 24, 2021
Untitled 20th Century—December 3, 2021
AVATAR 2 (20th Century Studios)—December 17, 2021
2022
Untitled 20th Century—January 7, 2022
Nimona (20th Century Studios)—January 14, 2022
Thor: Love and Thunder (Marvel Studios)—February 18, 2022
Disney+ hat aktuell noch mit einigen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Zumindest eine will man im Mai 2020 kurieren: „Die Simpsons“ sollen endlich in 4:3 zur Verfügung stehen!
Nun mag sich manch einer wundern, warum man eine Serie lieber in 4:3 konsumieren möchte, als im moderneren 16:9-Format. Tatsächlich werden „Die Simpsons“ auch ab der zweiten Hälfte der 20. Staffel in HD und im Bildformat 16:9 produziert. Alle Episoden der ersten 19 Staffeln sowie die erste Hälfte der Staffel 20 sind jedoch im Format 4:3 entstanden. Für den Streaming-Dienst Disney+ wurde das Bildformat leider beschnitten. Leider fehlen deswegen Inhalte und selbst Gelegenheitszuschauern dürfte in vielen Szenen auffallen, dass das Bild seltsam „gedrungen“ wirkt.
Selbst manche Gags funktionieren durch das oben und unten beschnittene Bild nicht mehr, weil die relevanten Inhalte im beschnittenen 16:9-Format leider nicht mehr zu sehen sind. Fans der Anarcho-Familie sind deswegen alles andere als begeistert, zumal insbesondere die ersten acht bis zehn Staffeln als Höhepunkt der Serie gelten. Gerade jene stehen aber nicht so zur Verfügung, wie sie vorliegen sollten. Das haben wir ebenfalls in unserem Beitrag zu 5 Features bemängelt, die wir bei Disney+ vermissen.
All the classic Simpsons episodes on Disney+ are in cropped widescreen format — this means you miss out on tons of great visual jokes, like how Duff, Duff Lite and Duff Dry all come from the same tube. pic.twitter.com/cTy9adulFl
Eine Auswirkung sieht man im obigen Bild: In 4:3 erkennt man, dass alle Sorten des Duff-Bieres am Ende aus einem Rohr strömen – auch das alkoholfreie Bier. In 16:9 fehlt diese Bildinformation, sodass der visuelle Gag herausgeschnitten wurde. Immerhin: Disney+ hat endlich ein Einsehen. Ab Mai 2020 sollen die „Die Simpsons“ mit den Staffeln 1-19 sowie der ersten Hälfte von Staffel 20 in 4:3 zur Verfügung stehen.
Das Beste aus beiden Welten
Disney+ hat aber vor auch die beschnittenen 16:9-Versionen weiter anzubieten. In der Vergangenheit äußerte man bereits, dass man den Fans dann die Wahl lassen wolle, welche Version der Serie sie sich ansehen. Für uns besteht kein Zweifel: Die älteren Staffeln von „Die Simpsons“ sollte man im Originalformat genießen. Das hatten auch ehemalige Mitwirkende der Serie bereits geäußert, die vom Schritt Disney enttäuscht gewesen sind.
Wie uns kürzlich bestätigt wurde, plant Universal Pictures Home Entertainment ein weiteres „limitierten“ 4K Blu-rays Steelbook von „Gladiator“. Wir fühlen uns gelinde gesagt, verarscht…
Der Duden beschreibt eine „Limited Edition“ als eine „begrenzte, limitierte Auflage“. Das bedeutet somit, es wird eine bestimmte Menge eines Artikels, z.B. eines Buchs oder eines Films hergestellt und nicht mehr nachproduziert. Ist die Menge am Markt vergriffen, muss man sich somit nach Alternativen (meist reguläre, nicht limitierte Versionen) der Artikel umsehen. Den Käufern wird innerhalb der limitierten Edition meist ein Mehrwert geboten. Eine persönliche Grußbotschaft, Bonus-Videos, Goodies oder eine besondere Verpackung. Im Fall des 4K Blu-ray Steelbooks von „Gladiator“ war die Umverpackung auch genau der Grund, wieso sich 2018 viele Sammler in Unkosten gestürzt haben, um eines der beliebten Sammlerobjekte zu bekommen.
2. Auflage des limitierten Gladiator 4K Steelbooks
Doch bereits kurz nach der Veröffentlichung hat Universal Pictures eine zweite Auflage des „Gladiator Limited Edition Steelbook“ in Auftrag gegeben. In der damaligen Korrespondenz mit unserer Webseite heißt es: „Wir freuen uns, dass wir der großen Nachfrage der Fans nachkommen konnen und in Kürze eine 2. Auflage des Gladiator Steelbooks auf den Markt bringen werden“. Wie bitte? Eine 2. Auflage eines limitierten Produktes? Bereits damals wurde der Wert des Produktes verwässert. Nach der ersten Auflage, stiegen die Preise für das Gladiator Steelbook zum Teil auf über 100 Euro auf Ebay und dem Amazon Marketplace. Kurz nach der Verteilung der zweiten Charge fiel der Preis auf rund 60 Euro.
Mit der mittlerweile 3. Auflage macht Universal eigentlich nur eines, Fans und Sammler vor den Kopf stoßen. Und ja, Universal kann sich damit herausreden, dass die Steelbook-Variante ein anderes Design aufweist und es sich hier jetzt um die 20th Anniversary Limited Steelbook Edition handelt. Das Filmstudio macht sich mit dieser Produktion am Ende nur die Taschen voll. Denn selbst wenn nur 1.000 Stück produziert würden, für je 19 Euro Handelspreis (geschätzt) sind das mal schnelle 19.000 Euro Umsatz zusätzlich.
Gladiator 20th Anniversary 4K Blu-ray Steelbook
Wir finden, Universal Pictures Home Entertainment führt den Kunden mit dem Begriff „Limited Edition Steelbook“ bewusst in die Irre und sollte sich wirklich überlegen, ob der Artikel in dieser Form wirklich nochmal veröffentlicht werden soll.
Auszug UWG § 5 Abs.1:
„Unlauter handelt ferner, wer eine irreführende geschäftliche Handlung vornimmt, die geeignet ist, den Verbraucher oder sonstigen Marktteilnehmer zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. Eine geschäftliche Handlung ist irreführend, wenn sie unwahre Angaben enthält oder sonstige zur Täuschung geeignete Angaben enthält (§ 5 Abs. 1 UWG). Werbung ist irreführend und damit wettbewerbswidrig, wenn das, was die Ware tatsächlich leistet, hinter dem zurückbleibt, was sie in Werbeanzeigen verspricht und dadurch die berechtigten Erwartungen der Verbraucher in relevanter Weise enttäuscht werden. In diesem Fall liegt ein Verstoß gegen § 5 UWG vor“
Aktuell suchen viele Nutzer nach neuer Unterhaltung. Vielleicht kommen manchem da ja die Inhalte des Sky Tickets im April 2020 ganz gelegen.
Das Sky Ticket ist ja eine feine Option, um ohne ein sonstiges Abonnement beim Pay-TV-Anbieter an Inhalte zu kommen. So ist das Sky Ticket monatlich abonnierbar und kündbar. Es gibt dabei Varianten für Entertainment, Cinema und Supersport. Sky Deutschland hat auch bestätigt, was es dabei in diesem Monat an Inhalten gibt.
Alternativen gibt es natürlich viele: Kürzlich hat ja auch Disney seine Neuzugänge für Disney+ im April 2020 bestätigt. Auch Netflix war schon Ende März mit einer Ankündigung zur Stelle. Und auch bei Amazon Prime Video gibt es in diesem Monat einiges an Neuheiten für Interessierte. Kann das Sky Ticket da mithalten? Verschafft euch doch einfach selbst einen Eindruck. Wie immer wünschen wir: Viel Spaß beim Streaming!
Neue Serien & Dokumentationen im April 2020 beim Sky Ticket:
Deputy – Einsatz in Los Angeles S1 (ab 1.4.) – 13th Street
The Unicorn S1 (ab 2.4.)
Die Goldbergs S7 (ab 2.4.)
Schooled S1 (ab 2.4.)
The Righteous Gemstones, S 1 (ab 7.4.)
The L-Word: Generation Q S1 (ab 15.4.)
Zoey’s Extraordinary Playlist S1 (ab 19.4.)
S.W.A.T. S3.2 (ab 20.4)
Keeping up with the up With The Kardashians, S 18 (ab 20.04)
9-1-1: Lone Star S1 (ab 22.4.)
Jane Goodall: Hoffnung (ab 22.4.) – Nat Geo
Rückkehr nach Tschernobyl (ab 22.4.) – Discovery
Watson (ab 22.4.) – Discovery
Das Boot S2 (ab 24.4.)
The Rookie S2 (ab 24.4.) – Fox
Suits S9 (ab 28.4.) – Universal TV
Temple S1 (ab 30.4.)
Filmpremieren im April 2020 beim Sky Ticket:
The Art of Self-Defense (ab 1.4.)
Pets 2 (ab 3.4.)
The Kid – Der Pfad des Gesetzlosen (ab 4.4.)
Child’s Play (ab 9.4.)
Yesterday (ab 10.4.)
Rocca – Verändert die Welt! (ab 11.4.)
Fast & Furious: Hobbs & Shaw (ab 12.4.)
Once Upon a Time in … Hollywood (ab 13.4.)
The Sisterhood (ab 15.4.)
X-Men: Dark Phoenix (ab 17.4.)
Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile (ab 18.4.)
Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit (ab 22.4.)
Sony hat die PlayStation 5 bereits offiziell vorgestellt. Nun gibt es aber mehr Details zu den Taktraten und den neuen Möglichkeiten für Spieleentwickler.
So hat Cerny unter anderem erklärt, dass Sony immer noch einen klaren Übergang von einer Konsolengeneration zur nächsten für richtig halte. Microsoft verwischt die Grenzen da ja eher, denn es sollen für die Xbox Series X im ersten Jahr auch keine Exklusivspiele auf den Markt kommen. Parallel erklärte der leitende Entwickler der PlayStation 5, dass man mit seinen neuen Audio-Techniken auf lange Sicht hoch hinaus wolle. Wer das Potential anfangs voll ausschöpfen wolle, werde aber Kopfhörer benötigen.
Gleichzeitig habe man sich im Hinblick auf Entwickler bemüht, ihnen den Weg zur PS5 zu erleichtern. Wer bereits für die PS4 entwickelt habe, solle sich auch in der Entwicklungsumgebung der PS5 sofort zu Hause fühlen. Spannend ist aber die Thematik rund um die Boost-Taktraten. Da erklärt Cerny, dass man habe sicherstellen wollen, dass die Entwickler sich allgemein auf eine Basis verlassen können. Man habe also vermieden, dass es Unterschiede bei den einzelnen Konsolen gebe – etwa weil eine PS5 in einem Regal stehe und dort höhere Temperaturen erreiche als eine andere Einheit, die frei auf dem Boden ruhe.
Deswegen habe man auch ein maximales Power-Limit festgelegt, das die Stromversorgung betrifft- Sony macht sich hier auch AMDs Technik namens SmartShift zunutze. So haben CPU und GPU ein gemeinsames Budget, das sie ausschöpfen können. Hat die CPU also weniger zu tun, dann kann der GPU z. B. mehr Raum gegeben werden. Doch es gibt noch einen anderen, wichtigen Faktor: Den Kampf gegen das „Race to Idle“.
Die PS5 soll ihre Ressourcen effizienter ausnutzen
Damit meint Mark Cerny, dass es viele Szenarien gebe, in denen die GPU z. B. auf Hochdruck arbeite, um schnell alles zu berechnen für das nächste Bild – das führe dann auch teilweise zu sehr kurzzeitigen, angehobenen Taktraten. Danach dümpele der Grafikchip dann aber gelangweilt herum. Diesen Wechsel aus Leistungsspitzen und Nichtstun wolle man vermeiden, sodass der Stromverbrauch konstanter bleibe und Entwickler die Ressourcen effizienter ausnutzen könnten.
An dieser Stelle soll auch das SSD ins Spiel kommen: Aufgrund der hohen Geschwindigkeit könne man den RAM nämlich entlasten. Daten könnten schneller von der SSD abgerufen werden, so dass weniger in den Arbeitsspeicher geschaufelt werden müsse. Zudem könnten auch Spieleinstallationen effizienter werden. Sony verabschiedet sich von einem System mit Datei- und Ordnernamen und arbeitet mit IDs. Das solle erlauben Daten schneller zu finden und auch unterbinden, dass sie doppelt und dreifach gespeichert werden müssten, um sie im Falle des Falles schnell aufzustöbern. Der Performance-Schub des SSDs mache es möglich.
Nun heißt es abwarten: Im Gegensatz zu Microsoft hat Sony noch kein finales Design seiner Next-Generation-Konsole enthüllt. Ob am Ende also eher die PS5 oder die Xbox Series X die meisten Gamer für sich gewinnt, steht in den Sternen.
Samsung bastelt bereits wieder an OLED-TVs. Durch die Verwendung von Quantum Dots will man sich von der Konkurrenz absetzen. Die Verhandlungen mit Zulieferern laufen bereits.
So haben wir ja bereits berichtet, dass Samsung ohnehin aus der Produktion von LCD-Displays aussteigt. Nun bedeutet das natürlich nicht, dass das südkoreanische Unternehmen keine TVs mehr auf LCD-Basis anbieten würde. Schließlich kann man die Panels auch, wie andere Herstellere, von chinesischen Zulieferern einkaufen. Doch der Fokus soll insgesamt in der Zukunft auf anderen Techniken wie Micro LED. Und auch neuartige TVs mit selbstleuchtenden Quantum Dots nahm das Management bereits unter die Lupe.
Dazu gesellen sich Pläne rund um innovative Techniken, zu denen wir noch wenig wissen – wie QNED. QNED soll Quantum Dots mit Micro LED verbinden. Aber zunächst läuft eben die Arbeit an den OLED-Fernsehern mit Quantum Dots, den QD-OLED, eifrig. Auf der CES 2020 zeigte Samsung sogar hinter verschlossenen Türen bereits Prototypen. Eigentlich wollte Samsung dabei Kateeva als einen Zulieferer für die Fertigung beanspruchen, hat aber nun seine Pläne geändert.
So soll nun ein Unternehmen namens Semes Equipment für die Fertigung liefern. Für den Zulieferer Kateeva war das ein herber Schlag, denn das Unternehmen hatte sich schon auf den Deal mit Samsung eingestellt. Nun muss man bei Kateeva jegliche Arbeit an den QD-OLED einstellen. Das Ink-Jet-Printing-Equipment von Semes soll zum Einsatz kommen, um über blaue OLED-Subpixel die Quantum-Dot-Schicht zu legen.
Samsung will die Lebenszeit von OLED-TVs verlängern
Es heißt, dass Samsung die Lebenszeit von OLED-TVs dadurch verlängern wolle, dass man eine dreifache Schicht von blauen OLEDs nutze. Dadurch sollen einzelne Dioden entlastet werden. Allerdings sind die Anforderungen für eine Verwendung von Quantum Dots bei OLED-Modellen völlig anders als bei LCDs. Denn es besteht rasch die Gefahr die einzelnen Pixel und ihre Uniformität zu beeinträchtigen.
Vor 2021 sollen die ersten QD-OLED allerdings nicht auf den Markt kommen und selbst das ist angesichts der Coronakrise ein ambitionierter Zeitplan. Warten wir es also ab und hoffen das Beste.
LG hat im Sinne der Kunden umgedacht. Wider Erwarten will man Apple AirPlay 2 und HomeKit nun doch für ausgewählte 4K-TVs aus dem Jahr 2018 nachreichen.
Ursprünglich hieß es, dass die beiden Features nur ab den Modellen von 2019 zu finden sein sollten. Das hatte letztes Jahr bereits viele Bestandskunden verärgert, die eine Petition mit über 20.000 Unterschriften gestartet hatten. Offenbar hat man sich da in Südkorea einen Ruck gegeben. Es gibt sogar schon genauere Informationen zu den Fernsehern aus dem Jahr 2019, welche man mit dem entsprechenden Update versorgen will.
Demnach erhalten die LCD-Serien SK und UK eine neue Firmware mit Apple AirPlay 2 und HomeKit. Zudem sollen auch noch alle OLED-Serien von den B8 bis hin zu den Z8 in den Genuss einer entsprechenden Aktualisierung kommen. Der Zeitplan? Bis Oktober 2020 soll die ganze Chose über die Bühne gehen. Allerdings muss man mal abwarten, ob das auch angesichts der Coronakrise am Ende so hinkommen wird.
Woher die Informationen stammen? Von LG selbst, denn der Hersteller verweist darauf in einem Support-Dokument, dass interessierte Leser hier finden (weiter nach unten scrollen). Ausgenommen sind von dem Update allerdings China, Iran, Sudan, Syrien und Venezuela, was an Apples Geschäftspolitik liegt.
LG überrascht Bestandskunden positiv
Jetzt könnte man einwerfen: Warum nicht gleich so? Immerhin liefert LG aber nun Bestandskunden mit Fernsehern aus dem Jahr 2018 eine angenehme Überraschung. Jetzt heißt es eben nur abwarten, bis Apple AirPlay 2 und HomeKit dann tatsächlich an den Start gehen. Falls euch HomeKit nichts sagt: Durch die Unterstützung werden dann kompatible Smart-Home-Produkte direkt über den TV steuerbar.
Apple AirPlay 2 wiederum erlaubt es Audio- und Video direkt von einem iPhone, iPad oder auch Mac an kompatible Fernsehgeräte von LG zu streamen – ohne einen Apple TV zu benötigen. Wer somit im Apple-Kosmos beheimatet ist, freut sich sicherlich über das Update, welches nun unverhofft mehr TVs erreicht, als zuvor angenommen.