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Panasonic HZW1004: Das sind die Preise der 4K-OLEDs mit Filmmaker Mode und Dolby Vision IQ

Die neuen OLED-Modelle von Panasonic sind ab sofort in Deutschland zu haben. Die neuen HZW1004 unterstützen sowohl HDR10+ als auch Dolby Vision IQ und den neuen Filmmaker Mode.

Natürlich sind die OLED-TVs auch für HLG und das reguläre HDR10 gerüstet. Panasonic deckt da also weiterhin einfach alle Standards ab, damit Kunden alle Optionen offen stehen. Spannend: Wie bei den großen Brüdern, den HZW2004, so gibt man auch für die HZW1004 eine Feinabstimmung mit dem Hollywood-Coloristen Stefan Sonnenfeld an. Als Chip dient der HCX Pro Intelligent. Vorgestellt wurde diese OLED-Reihe ja bereits im Februar 2020.

Was den Ton betrifft, so will Panasonic mit Reference Surround Sound Plus und Unterstützung für Dolby Atmos überzeugen. Außerdem lässt sich an die 4K-TVs ein externer Subwoofer anschließen. Es stehen vier Eingänge mit HDMI 2.1 und eARC stramm. Sie unterstützen zudem ALLM, was Gamern zusagen dürfte. Schade ist, dass die Japaner aber offenbar weiterhin auf 120 Hz und VRR verzichten.

Panasonic-TV-HZW1004
Die Panasonic HZW1004 bieten einen drehbaren Standfuß

Dafür warten die Panasonic HZW1004 mit einem drehbaren Standfuß auf. Wenn wir nochmal auf das Bild blicken, dann hat Panasonic das Intervall zwischen den Kalibrierungsschritten in den dunkelsten Bereichen reduziert und unterstützt nun die Kalibrierungspunkte 0,5% und 1,3%. Das soll einen nahtlosen Übergang von reinem Schwarz zu nahem Schwarz ermöglichen und so selbst in sehr dunklen Bereichen mehr Details zeigen.

Tone-Mapping ist abschaltbar

Panasonic macht zudem das Tone-Mapping komplett abschaltbar, was Kreativen in die Hädne spielt. Mit der Unterstützung der AutoCal-Funktionalität sollte auch daheim zudem mit dem richtigen Know-How eine schnelle Kalibrierung möglich sein. Ebenfalls werden die Kalibrierungseinstellungen der Imaging Science Foundation (isf) wie auch die Kalibrierung von Dolby Vision-Inhalten unterstützt. Die neue OLED-Serie ist mit einem Quattro Tuner mit Twin-Konzept versehen. Damit sind die Fernsehgeräte für den Empfang über Satellit, Kabel und Antenne gerüstet. Daneben steht mit dem integrierten TV>IP Server & Client ein weiterer Empfangsweg zur Verfügung. Zwei CI Plus Slots erlauben die Entschlüsselung von Pay TV Programmen.

Ab sofort in Deutschland: Die Panasonic HZW1004
Ab sofort in Deutschland: Die Panasonic HZW1004

Als Oberfläche dient immer noch My Home Screen 5.0. Integriert sind auch die wichtigsten Streaming-Dienste für etwa Netflix, Amazon Prime Video und YouTube sowie die digitalen Assistenten Amazon Alexa und der Google Assistant. In Deutschland gibt es den Panasonic TX-65HZW1004 (65 Zoll) und TX-55HZW1004 (55 Zoll) ab sofort für 2.699 Euro (UVP) bzw. 1.999,- Euro (UVP) im Handel.

Klassiker „Top Gun“ erscheint am 2. Juli 2020 auf 4K Blu-ray

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HIGHWAY TO THE DANGERZONE: Paramount bestätigt das 4K Remaster des Filmklassikers „Top Gun“ für den deutschen Markt. „Top Gun“ auf 4K Blu-ray wird hierzulande am 2. Juli 2020 erscheinen. 

Update I: Wie es aussieht, erscheint „Top Gun“ mit englischem Dolby Atmos Soundmix. Die deutsche Tonspur soll lediglich in Dolby Digital 5.1 vorliegen. So kommen zumindest Fans des Originaltons auf ihre Kosten.

Originalbeitrag: Paramount hat uns lange auf die Folter gespannt. In den letzten Wochen wurde bereits bekannt gegeben, dass „Tage des Donners“ und „Krieg der Welten“ mit Tom Cruise in der Hauptrolle, in einer restaurierten Fassung auf 4K Blu-ray landen. Mit der Ankündigung des Klassikers „Top Gun“, mit dem Cruise sein Durchbruch in Hollywood gelang, hat sich das Filmstudio etwas mehr Zeit gelassen. Jetzt ist es aber offiziell: Am 2. Juli 2020 dürfen wir die Turbinen starten und Richtung „Dangerzone“ aufbrechen. Die schicke 4K Blu-ray Variante erscheint hierzulande im 2-Disc-Set inkl. Bonus-Content.

Top Gun mit DTS:X oder Dolby Atmos?

Die Bildqualität des 4K Remasters soll neueren Produktionen in nichts nachstehen. Analoges Material wurde einem 4K Scan unterzogen, Bildfehler bereinigt und Anpassungen an Farbe und Kontrast vorgenommen. Das digitalisierte Filmmaterial wurde zudem mit einem erweiterten Dynamikumfang in HDR10 und Dolby Vision HDR versorgt. Dies konnten wir dem US-Release entnehmen. Das Bildverhältnis liegt wie bei Actionfilmen üblich bei 2.39:1. Einzig die Audio-Ausstattung der „Top Gun“ 4K Blu-ray ist noch mit einem Fragezeichen versehen. Weder für die deutsche Veröffentlichung, noch für den US-Release wurde bislang die Qualität der Audiospur kommuniziert. Wir spekulieren jedoch auf einen DTS:X oder Dolby Atmos Soundmix in deutscher und englischer Sprache. Der Film ist eignet sich einfach hervorragend für 3D Sound.

Das Cover zur "Top Gun" 4K Blu-ray
Das Cover zur „Top Gun“ 4K Blu-ray

Das Bonusmaterial wird sich an der Ausstattung der regulären HD Blu-ray Variante orientieren. Hier wurden bereits folgende Zusatzinhalte bestätigt:

  • Kommentar von Jerry Bruckheimer, Tony Scott, Jack Epps jr. & Naval Experts
  • Danger-Zone: Das Making of von „Top Gun“ (6-teilige Dokumentation)
  • Multi-Angle-Storyboards mit optionalem Kommentar von Regisseur Tony Scott
  • Die Besten der Besten: das echte Top Gun
  • Vintage Gallery: 4 Musikvideos · Kenny Loggins „Danger Zone“ · Berlin „Take My Breath Away“ · Loverboy „Heaven In Your Eyes“ · Harold Faltermeyer und Steve Stevens „Top Gun Anthem
  • TV-Spots
  • Hinter-den-Kulissen-Featurette
  • Überlebenstraining-Featurette
  • Interviews mit Tom Cruise

Diese und weitere Veröffentlichungen auf 4K Blu-ray findest du in unserer Komplettliste!

Media Markt & Saturn: Milliardenschwerer Staatskredit steht an

Media Markt und Saturn bzw. deren gemeinsamer Mutterkonzern Ceconomy wird auf einen milliardenschweren Staatskredit zurückgreifen. 1,7 Mrd. Euro erhält man von der staatlichen Bank KfW.

So habe Ceconomy von der Bundesregierung kürzlich die Genehmigung für den Kredit erhalten. Media Markt und Saturn mussten in der Corona-Krise, wie viele andere Händler auch, ihre Filialen schließen. Online konnte der Verkauf immerhin weitergehen. Ceconomy steckte jedoch schon vor COVID-19 in der Krise: Zu lange hatte man sich auf Erfolgen der Vergangenheit ausgeruht und vor allem den Anschluss an den Online-Handel versäumt. Bis heute sind die Webshops beider Anbieter nicht die benutzerfreundlichsten.

Allerdings stehe der Kreditvertrag aktuell noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch ein Konsortium der Partnerbanken von Ceconomy. Allerdings ist da im Grunde nicht mit großen Hürden zu rechnen. Ceconomy muss sich auch einigen Auflagen beugen: Über die Laufzeit des Kredits, festgelegt bis Dezember 2021, darf man etwa keine Dividenden auszahlen. Um ein Jahr kann der Kredit verlängert werden, aber nur wenn die KfW zustimmt.

Auch 2019 hatte es von Ceconomy bereits keine Dividende gegeben, da die Geschäfte bereits vor Corona alles andere als rund liefen. Es gibt bereits bestehende Kreditvereinbarungen in einer Höhe von 980 Mio. Euro. Nun heißt es abwarten, wie lange das Unternehmen noch durchhalten kann. Denn in und nach der Pandemie geben die Menschen generell weniger Geld für Technik aus, da die gesamte Bevölkerung unter wirtschaftlichen Einbußen leidet.

Media Markt und Saturn stehen vor einer schwierigen Zukunft

Auch mit dem neuen Staatskredit stehen Media Markt und Saturn also vor einer herausfordernden Zukunft. Beide Ketten hatten ihre Hochphasen, tun sich aber mittlerweile schwer mit vor allem Amazon zu konkurrieren. Man hatte in der Vergangenheit bereits zugegeben zu spät voll in den Bereich E-Commerce eingestiegen zu sein und sich zu lange auf seine Filialen verlassen zu haben. Einige Märkte wurden mittlerweile verkleinert oder geschlossen.

Man darf gespannt sein, wie sich die Lage entwickeln wird. Denn die Corona-Krise wird uns mit ihren Auswirkungen und Nachwehen sicherlich noch das gesamte Jahr 2020 begleiten.

Xbox Game Pass: 10 Mio. Abonnenten, Project xCloud wird integriert

Microsoft hat es nun offiziell gemacht: Das hauseigene Cloud-Gaming-Angebot wird in den Xbox Game Pass integriert. Letzterer kommt mittlerweile auf über 10 Mio. Abonnenten.

Mit dem Xbox Game Pass hat Microsoft seit jeher ein heißes Eisen im Feuer: First-Party-Games wandern jeweils am ersten Erscheinungstag in die Spiele-Flatrate, sodass sie sich für Abonnenten schon deswegen rasch auszahlt. Und auch sonst schließen die Redmonder immer wieder Deals ab. Zuletzt schob man etwa „Streets of Rage 4“ direkt zum Release in den Game Pass. Kein Wunder also, dass man bereits 10 Mio. Abonnenten gewonnen hat. Darauf will man sich aber in Redmond keineswegs ausruhen.

Stattdessen hat Microsoft bestätigt, dass das kommende Cloud-Gaming-Angebot Project xCloud in den Game Pass integriert wird. Gerüchte dazu hatte es schon lange gegeben, nun ist die Sache aber offiziell. Das bedeutet, wer den Xbox Game Pass abonniert hat, wird das Game-Streaming via xCloud kostenlos als Bonus verwenden können. Damit legt Microsoft natürlich dick vor und kann sicherlich auch Interessenten für sich gewinnen, die gar keine Xbox-Konsole besitzen.

Xbox Game Pass Abonnenten
Microsoft überzeugt mit dem Xbox Game Pass immer mehr Spieler

In Deutschland ist übrigens mittlerweile die Beta zu Project xCloud gestartet und aus unserem Team ist Dominic bereits am Experimentieren. Ein ausführlicher Bericht wird da sicherlich bald folgen. Mehr Informationen zur Preview findet ihr auf dieser Seite. Bei Interesse, könnt ihr euch auf dieser Unterseite auch weiterhin anmelden.

Auch zur Xbox Series X gibt es bald Neues

Trotz Xbox Game Pass und Cloud-Gaming via Project xCloud hält Microsoft auch an dedizierter Hardware fest. Die Xbox Series X erscheint Ende 2020. Am 7. Mai 2020 wird es endlich ausführliches Gameplay-Material zu sehen geben – wir sind schon extrem gespannt.

Microsoft befindet sich aktuell auf einem guten Kurs, was die Xbox Series X betrifft, allerdings fehlt immer noch die vielleicht wichtigste Information: der Preis der Next-Generation-Konsole. Ob wir da auch in der nächsten Zeit mehr erfahren werden?

Samsungs 4K & 8K Fernseher (2020) sind laut VDE unbedenklich für die Augen

Die neuesten High-End-4K- und 8K-Fernseher (Q900T und Q90T) von Samsung wurden von zwei verschiedenen Organisationen in Europa und den USA für ihre Augensicherheit zertifiziert.

Der VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V) und die in den USA beheimateten Underwriters Laboratories haben unabhängig voneinander erklärt, dass die neuen QLED-Fernseher Q900T 8K und Q90T 4K von Samsung nach ausführlichen Tests für das menschliche Auge unbedenklich sind. Die beiden Fernseher zählen zu den hellsten Modellen im 2020er TV-Lineup von Samsung.

„Während Samsung QLED-Fernseher eine hohe Leuchtdichte und Helligkeit ausstrahlen, sind unsere Fernseher so konzipiert, dass sie das Sehvermögen schützen, ohne das wirklich beeindruckende Seherlebnis zu verlieren“, sagte Yong Hoon, Executive Vice President des Visual Display Business bei Samsung.

„Keine photobiologische LED-Gefahr“

Der VDE hat den beiden Fernsehgeräten eine „Augensicherheitsbescheinigung“ verliehen, während die Underwriters Laboratories sie als „keine photobiologische LED-Gefahr“ für den Menschen eingestuft haben.

„Wir freuen uns, von UL und VDE für diese Bemühungen anerkannt zu werden, und werden die Sicherheit unserer Kunden bei der Entwicklung unserer Produkte weiterhin zur obersten Priorität machen“, fügte Hoon hinzu.

Die Fernseher von Samsung sind die ersten auf der Welt, die diese beiden Zertifizierungen erhalten haben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass konkurrierende TV-Marken weniger sicher sind. Schließlich sind sich große Marken oft nicht einig über die besten Standards, und die OLED-Fernseher von LG Electronics haben im vergangenen Jahr eine ähnliche Zertifizierung vom TÜV Rheinland erhalten.

Eine „halbherzige“ Auszeichnung

Die Auszeichnung von Samsung sollte jedoch auch mit Vorsicht genossen werden. Die Q900T Serie ist in Deutschland gar nicht erhältlich und die Q90T 4K-Modelle sind mit weitaus weniger Dimming-Zonen ausgestattet, als der angebliche Vorgänger Q90R (ca. 120 statt 480). Auch das Premium-8K-Modell Q950TS, welches in Deutschland neben dem Q800T verfügbar ist, wurde (noch) nicht mit entsprechenden Zertifizierungen belohnt. Womöglich, weil Samsung hier noch mit voller „LED-Kraft“ und mindestens 480 Dimming Zonen fährt.

Womöglich war es Samsung nur wichtig, eine ähnliche Auszeichnung wie der Erzrivale LG Electronics zu erhalten. Bei der VDE haben wir eh etwas Magenschmerzen, attestiert diese Organisation den QLED-Modellen aus 2018/2019 doch eine 100%ige Abdeckung des DCI-P3 Farbvolumens, obwohl sich dieses in Tests (z.B. zum Q90R) nicht replizieren lies.

Leak: Ist das die neue Dolby Atmos Soundbar von SONOS?

Eine Webseite ist an erste angebliche Render der neuen Sonos Soundbars gekommen. Sehen wir hier die erste Dolby Atmos Soundbar von SONOS? 

Eigentlich wollte Sonos am 6. Mai 2020 neue Produkte vorstellen. Doch wie so oft kommt dem Unternehmen das Internet zuvor – sollten sich die Angaben bestätigen. Bei den Abbildungen soll es sich um CGI-Render der neuen Soundbar handeln, also nicht um eine Fotografie des finalen Produkts. Das ist womöglich auch der Grund, wieso auf der Rückseite der Soundbar die Anschlüsse fehlen. Womöglich war zum Zeitpunkt, als diese Grafiken entstanden die Platzierung bzw. die Auswahl der unterstützten Schnittstellen noch nicht final. Wir können nur hoffen, dass SONOS diesmal eine HDMI Schnittstelle mit ARC verbaut und nicht nur auf LAN/WLAN und einen S/PDIF-Anschluss setzt. Bis auf die Abbildung, die ihr oben sehen könnt, gibt es leider noch keine zusätzlichen Angaben. Über Funktionalitäten wie Apple AirPlay 2 oder Amazon Alexa Sprachsteuerung stehen also weiterhin große Fragezeichen.

Design mit Dolby Atmos-Anleihen

Allein anhand des Designs könnte man der SONOS Soundbar jedoch eine Dolby Atmos-Kompatibilität zusprechen. Das Mesh-Gewebe (aus Stoff oder Metall) wird komplett von der Front über die Oberseite nach hinten geführt. Es könnten also Treiber nach Vorne und nach Oben (Deckenreflexions-Lautsprecher) ausgerichtet werden, um die Klangwiedergabe um Höheninformationen zu erweitern. Zudem scheint die Mesh-Oberfläche auch an den Seiten angebracht zu sein, was auf zusätzliche Treiber für den Surround-Sound hinweist. Alles kombiniert könnte den 3D-Klang liefern, den man sich bereits seit längerem von Klangriegeln von Samsung, Sony, LG und Co. in die eigenen vier Wände holen kann.

Insgesamt bieten die Soundbars in Silber und Schwarz ein Design, dass sich eher mit aktuellen TV-Geräten und unterschiedlichem Interieur kombinieren lässt. Das Aussehen des Vorgängers „Playbar“ wird dagegen einige potenzielle Käufer abgeschreckt haben. Es bleibt auf jeden Fall spannend und in Kürze werden wir von offizieller Seite erfahren, was an diesem Leak dran ist.

Zweitgrößte Kinokette der Welt droht Universal mit Boykott

Universal will Filme in Zukunft zeitgleich zum Kinostart auch digital zum Ausleihen anbieten. Das zieht nun den Boykott einer weiteren Kinokette nach sich.

Stein des Anstoßes war ausgerechnet der harmlose Kinderfilm „Trolls World Tour“, der sich nun als Zündstoff für eine handfeste Kontroverse entwickelt. Universal hatte den eigentlich fürs Kino geplanten Film aufgrund der Corona-Krise direkt in den digitalen Vertrieb geschubst – mit enormem Erfolg. So erwirtschaftete der Film innerhalb von nur 3 Wochen für Universal höhere Einnahmen in den USA, als sein Vorgänger über den Vertrieb im Kino. Das liegt auch daran, dass Universal im digitalen Vertrieb deutlich höhere Anteile an den Einnahmen erhält, als beim Vertrieb im Kino.

Natürlich hat das Experiment deswegen beim Hollywood-Studio Begehrlichkeiten geweckt: Ziel ist es nun, alle Filme zeitgleich zum offiziellen Kinostart auch digital anzubieten, damit Kunden die Wahl haben. Die größte Kinokette der Welt, AMC Theatres, hat bereits scharf reagiert. Sollte Universal diese Pläne tatsächlich umsetzen, dann werde man die Geschäftsbeziehung beenden. AMC werde dann die Filme von Universal nicht mehr in seinen über 1.000 Kinos rund um den Globus zeigen.

Regal Cinema
Cinemaworld und Regal springen AMC zur Seite

Eine identische Reaktion erfolgte nun durch Cineworld und dessen Marke Regal auch diese beiden Kinoketten wollen Universal fortan boykottieren, wie per Pressemitteilung mitgeteilt wurde. Es handelt sich dabei um die zweitgrößte Kinokette der Welt. Man sei von Universal herbe enttäuscht. Das Studio habe einen Alleingang gestartet und der Kinobranche damit geschadet.

Universal hat die Lage noch nicht kommentiert

Universal selbst hat die Reaktionen seiner Kinopartner bisher noch nicht kommentiert. Natürlich ist das Ganze auch ein Machtspielchen, denn sowohl AMC Theatres als auch Cineworld / Regal wollen andere Studios abschrecken, damit sie nicht dem gleichen Pfad wie Universal folgen. Am Ende muss man also mal abwarten, wie sich die Lage entwickelt.

Es ist kein Geheimnis, dass das Kino in den letzten Jahren durchaus aus Sicht vieler Menschen an Reiz verloren hat. In Zeiten, in denen 4K-Fernseher mit großen Diagonalen bereits günstig zu haben sind und selbst Soundbars Dolby Atmos beherrschen, verzichten immer mehr Zuschauer auf das Kinoticket und machen es sich zu Hause gemütlich. Universal könnte diese Entwicklung weiter befeuern – sehr zum Ärger der Kinobetreiber.

Vögel, ein Clown und Rambo: Heimkino-Blockbuster für 99 Cent bei Prime Video

Amazon Prime Video bietet Prime Abonnenten wieder beste Unterhaltung zum günstigen Preis. 25 Filme können zu je 99 Cent ausgeliehen werden, darunter auch der Oscar-Gewinner „Parasite“ (Bester Film). 

Hier geht es zur Aktion!

Der Film Parasite war bei den Auszeichnungen der Academy eine der großen Überraschungen. Neben dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film, konnte das Drama auch die Auszeichnung für den allgemeinen besten Film einheimsen. In unseren Augen (und Ohren) definitiv ein Titel, den man sich einmal geben sollte. Es gibt aber auch klassische Hollywood-Unterhaltung innerhalb der 99-Cent-Aktion.

Familienunterhaltung liefert der Animationsfilm „Angry Birds 2“, Horrorfans kommen bei „Es – Kapitel 2“ auf ihre Kosten und verträumte Action gibt es mit „Maleficent: Mächte der Finsterniss“. Das war aber noch lange nicht alles. Wir begleiten einen Veteranen auf seine letzte Reise in „Rambo: Last Blood“, schauen den bekanntesten Türstehern Berlins in „Berlin Bouncer“ über die Schulter, oder wühlen uns durch die Intrigen einer britischen Adelsfamilie in „Downton Abbey – Der Film“. Letzteren gibt es übrigens als HD, sowie als 4K UHD Variante zum Streamen, jeweils für 99 Cent.

In der Auswahl sollte so ziemlich jeder etwas für die Unterhaltung zwischendurch finden. Die Aktion ist bis Ende der Woche gültig, die Titel müssen aber nicht gleich angesehen werden. Wer möchte kann die Titel jetzt ausleihen und deren Wiedergabe innerhalb der nächsten 30 Tage (nach Leihe) starten. Habt ihr den Film aktiviert, könnt ihr den Titel innerhalb 48 Stunden so oft ansehen wie ihr wollt.

4K/HDR Kauftitel gibt es gerade günstig bei iTunes

Übrigens, wem die HD-Qualität von Prime Video nicht ausreicht, der findet vielleicht etwas bei den reduzierten 4K/HDR-Titeln auf iTunes. Und wie es der Zufall möchte, kosten die iTunes Titel mit der vierfachen Full-HD Auflösung auch das Vierfache – 3.99 Euro pro Titel. Dafür dürft ihr die Titel jedoch auch behalten und so oft ansehen wie ihr wollt.

Neue Drohne „DJI Mavic Air 2“: 48MP Fotos, 4K/60p Videos, 8K Zeitraffer und über 30 Minuten Flugzeit

DJI stellt mit der „Mavic Air 2“ endlich den lang ersehnten Nachfolger der beliebten 4K Drohne vor. Mit 48MP Fotografie, 4K/60p Videos mit HDR und 8K Zeitrafferaufnahmen ist die „Mavic Air 2“ vielseitig wie keine andere Drohne.

Ich muss zugeben, beim Durchlesen der Features und Verbesserungen der DJI „Mavic Air 2“ bin ich ganz schön ins Schwärmen gekommen. So sehr, dass ich mir überlege in das „Drohnenbusiness“ einzusteigen. Gäbe es einen Camcorder mit ähnlichen Ausstattungsmerkmalen, hätte ich meine Bestellung bereits abgeschickt. Die „Mavic Air 2“ übertrifft ihren Vorgänger in fast allen Belangen. Das wichtigste ist aber weiterhin eine gute Balance zwischen Leistung und Mobilität herzustellen. Gefaltet misst die Drohne gerade einmal 180 x 97 x 84 mm und mit unter einem Kilogramm (Drohne + Akku + Fernbedienung) fällt der geflügelte Begleiter auch nicht wirklich ins Gewicht.

DJI Mavic Air 2 mit 48MP Fotografie

Trotz der kompakten Maße muss der Pilot nicht auf irgendwelche Features verzichten. DJI packt die Mavic Air 2 nämlich voll mit Technik. Das wichtigste ist sicherlich die Kamera mit einem 1/2-Zoll CMOS-Bildsensor (Sony IMX586) mit 12MP und 48MP effektiven Pixeln. Wir glauben, dass die Kamera wie der Vorgänger nativ mit 12MP bzw. 48MP auflöst. Kleinere Aufnahmen mit 12MP profitieren hier vom „Quad-Bayer-Farbfilter“ der vier Pixel zusammenfasst und somit besser Aufnahmen (Lichtempfindlichkeit) ermöglicht. Der Sensor kann aber auch nativ ausgelesen werden. Dabei entstehen Bilder mit 8.000 x 6.000 Pixeln. Für diese Auflösung sollten jedoch die Lichtverhältnisse optimal sein. Hobbyfotografen werden zu Beginn sicherlich zur SmartPhoto-Funktion greifen. Diese entscheidet automatisch, welcher Fotomodus am besten geeignet ist. Es gibt jedoch unzählige Einstellungsmöglichkeiten für Profis sowie interessante Spielereien wie HDR-Panorama- oder Sphären-Aufnahmen.

Die Highlight-Features der DJI Mavic Air 2 auf einen Blick
Die Highlight-Features der DJI Mavic Air 2 auf einen Blick

4K/60p/HDR Videos und 8K Hyperlapse

Doch wie ist es um die Videoaufnahmen der DJI Mavic Air 2 bestimmt? Die Kamera ist an einem Drei-Achsen-Gimbal (Neigen, Rollen, Schwenken) aufgehängt mit einer kontrollierten Winkelgenauigkeit von +/- 0.01°. Bei guten Windverhältnissen sollten die Videoaufnahmen somit frei von Verwacklungen bleiben. Videos können maximal in 4K/60fps aufgezeichnet werden, in Full-HD Auflösung sind sogar 240fps möglich. Wer seine Videos zusätzlich mit HDR (High Dynamic Range) versorgen möchte, ist in allen Auflösungen (4K, 2.7K, 2K) auf maximal 30fps beschränkt. Der visuelle Mehrwert des erweiterten Dynamikumfangs sollte die Nutzer jedoch für die verringerte Bildwiederholungsrate entschädigen. Die maximale Bitrate wird mit 120 MBit/s angegeben, der Nutzer kann zwischen den Farbprofilen „Normal“ und „D-Cinelike“ entscheiden. Kodiert wird übrigens im platzsparenden H.265 (HEVC) Video-Codec, damit die MicroSD-Karten (bis zu 256 GB) nicht so schnell voll wird.

Sehr interessant hören sich auch die Hyperlapse-Aufnahmen in 8K Auflösung an. DJI spricht hier von einem „Raumraffer“, bedeutet, die Videosequenz wird nicht nur über einen bestimmten Zeitraum aus Einzelbildern zusammengeschnitten, es kann dabei sogar eine Route für die Drohne festgelegt werden. Für Influencer gibt es zudem unzählige Kurzvideo-Funktionen (Quickshots) mit denen einen kurze, vorgegebene Sequenz aufgenommen wird. Technologien wie Spotlight 2.0, ActiveTrack 3.0 und POI 3.0 sorgen dafür, dass die ausgewählten Personen oder Objekte immer perfekt im Bild bleiben. Die Drohne verfolgt dabei sein Motiv und weicht gleichzeitig Hindernissen aus. Mit POI 3.0 wurde zudem das Tracking von flachen Objekten verbessert.

Die Fernbedienung der DJI Mavic Air 2 ist im Lieferumfang enthalten
Die Fernbedienung der DJI Mavic Air 2 ist im Lieferumfang enthalten

34 Minuten Flugzeit (max.)

Nichts trübt die Drohnen-Action mehr, als wenn das Fluggerät alle paar Minuten wieder an die Ladestation muss. Auch in dieser Hinsicht hat DJI Verbesserungen vorgenommen. Die Mavic Air 2 soll bis zu 34 Minuten in der Luft bleiben können (maximaler Winkel von 9° bei 5.1m/s und 0-Wind) und im Sportmodus maximale Geschwindigkeiten von bis zu 68 km/h erreichen. Und selbst bei diesen Geschwindigkeiten sorgen die Lichtsensoren dafür, dass die Drohne nicht im nächsten Baum hängen bleibt.

Sicher fliegen mit APAS 3.0 und OcuSync 2.0

Das Assistenzsystem für Piloten (APAS 3.0) erlaubt mit seiner fortschrittlichen Kartentechnologie eine reibungslose Verfolgung des Motivs. Das erlaubt dem Piloten nicht nur einen sicheren Flug, sondern auch mehr Möglichkeiten. Was die Drohne aktuell aufzeichnet, wird jederzeit via OcuSync 2.0 auf ein Smartphone in 1080p Qualität mit 30fps übertragen. Dabei sei erwähnt, dass eine Drohne in Deutschland immer mit Sichtkontakt geflogen werden muss. Die Videoübertragung soll jedoch bis zu einer Distanz von 10km funktionieren. Damit das Fluggerät jederzeit bestmöglich steuerbar ist (außer die Drohne fliegt gerade automatisch) wechselt die Mavic Air 2 zwischen der 2.4 und 5.8 GHz Frequenz automatisch hin und her, je nachdem unter welcher Frequenz eine bessere Kommunikation mit der Drohne möglich ist.

DJI Mavic Air 2 Preis & Verfügbarkeit

Der Preis fällt für diesen Featureumfang doch recht human aus. Die DJI Mavic Air 2 kostet in der Standard-Variante 849 Euro. Darin enthalten das Fluggerät, ein Akku, die Fernsteuerung, Anschlusskabel, Gimalschutz und drei Propellerpaare. Mit der „More Combo“ zahlt man 1.049 Euro bekommt dafür aber zwei weiter Akkus, drei Propellerpaare, ein ND-Filterset, eine Akkuladestation, eine Battery-Powerbank-Adapter und eine Umhängetasche obendrauf. Ein echtes „Rundum-Sorglos“-Paket. Geliefert wird die Drohne aktuell 12-17 Tage nach Zahlungseingang. Bestellungen sind auf 1 Stück pro Käufer beschränkt, aufgrund der hohen Nachfrage.

Im "Fly More Combo"-Paket ist man für längere Foto- und Videosessions bestens ausgerüstet!
Im „Fly More Combo“-Paket ist man für längere Foto- und Videosessions bestens ausgerüstet!

Geniale Idee: Canon schaltet eure Systemkameras in der Corona-Krise als Webcams frei

Aufgrund der Corona-Krise sind Webcams größtenteils ausverkauft oder wandern zu überteuerten Preisen über die Ladentheke. Canon hilft seinen Kunden da aus und schaltet viele seiner Systemkameras über ein Tool als Webcams frei.

Sicherlich haben viele unserer Leser schon feststellen müssen, dass selbst veraltete Webcams aktuell im Handel kaum noch zu bekommen sind – und gebraucht zu völlig überhöhten Preisen angeboten werden. Das liegt an der Corona-Krise, in der viele Menschen im Home-Office nun eine Webcam für Videochats benötigen oder auf diese Weise in Zeiten des Social Distancings mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben wollen.

Wer eine Kamera von Canon besitzt, hat nun Glück: Der Hersteller hat ein vollkommen kostenloses Tool veröffentlicht, das bereits vorhandene Systemkameras als Webcams nutzbar macht. Das EOS Webcam Utility für Windows 10 ist offiziell zwar nur für die Nutzung in den USA gedacht, lässt sich aber auch in Deutschland herunterladen und verwenden. Canon deklariert es als Beta, sodass eventuell noch ein paar Fehler vorhanden sind.

Auf dieser Übersichtsseite findet ihr Links zu den einzelnen, kompatiblen Kameras, welche ihr über das Tool als Webcams freischalten könnt. Wir haben bereits vernommen, dass das Spielchen sogar auch mit offiziell nicht gelisteten Modellen funktionieren soll, wenn man einfach das nächsthöhere Modell wählt – ihr müsst nämlich auf den jeweiligen Download-Unterseiten der einzelnen Kameramodelle die passende Version des EOS Webcam Utilitys herunterladen.

Folgende Kameras von Canon sind nun als Webcams nutzbar

Das Tolle daran ist, dass die Systemkameras natürlich ein deutlich besseres Bild bieten, als reguläre Webcams. Im Grunde erhaltet ihr dadurch also sogar eine Aufwertung. Experimentiert einfach ein wenig, wenn ihr Interesse habt. Es gibt natürlich auch inoffizielle Wege, um Systemkameras als Webcams zu verwenden, doch das Tool von Canon macht es auch für Laien sehr einfach. Folgende Systemkameras werden dabei offiziell unterstützt – da sind natürlich auch Modelle mit 4K-Video dabei.

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