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Panasonic verabschiedet sich aus einem weiteren TV-Markt

Panasonic hat sich dazu entschieden nicht mehr den australischen TV-Markt zu bedienen. Der Grund für die Entscheidung soll laut Insidern an den, wer hätte es gedacht, sinkenden Verkaufszahlen der Panasonic Fernseher liegen. 

„Was interessiert mich der australische TV-Markt?“, mag sich der ein oder andere jetzt denken. Uns interessiert es eigentlich auch nicht, wie sich der Consumer Electronics-Markt in Australien entwickelt. Jedoch sehen wir den Rückzug von Panasonic dennoch als ein Warnsignal für das bereits angeschlagene Geschäft des japanischen Herstellers. Einigen ist es vielleicht noch nicht bewusst, aber Panasonic hat sich bereits vor Jahren aus dem US-Geschäft, einen der wichtigsten Märkte der Welt verabschiedet. Somit fehlen dem Hersteller bereits zwei große Märkte um seine 4K Fernseher absetzen zu können. Mit einem Konkurrenten weniger werden Hersteller aus Südkorea und vor allem China versuchen noch aggressiver auf dem australischen Markt aufzutreten, um sich die frei werdenden Marktanteile zu schnappen.

Sharp verdrängt Panasonic

Sharp ist vielleicht nicht ganz unschuldig am Ausstieg von Panasonic. Die ehemals sehr beliebte TV-Marke wurde von immer mehr Fachhändlern bevorzugt, da sich die Modelle aufgrund eines besseren Preis-/Leistungsverhältnisses besser verkaufen. Panasonic selbst gab gegenüber channelnews.com.au an, dass man sich aus der „schwierigen Marktsituation“ lösen möchte um sich noch besser auf die „etablierten und wachsende Businessfelder“ konzentrieren zu können. Es gibt Gerüchte, nachdem Panasonic viele neue Produkte auf den australischen Markt bringen möchte, um die Verluste durch den Ausstieg aus dem TV-Segment wieder ausgleichen zu können.

HWZ2004 4K OLED TV Panasonic
Panasonic konzentrierte sich zur CES2020 aufs B2B-Geschäft, kündigte trotzdem mit dem HZW2004 den Nachfolger seines 4K OLED Flaggschiffs an. 

Kettenreaktion nicht auszuschließen

Australien befindet sich gefühlt an anderen Ende der Welt (naja von Deutschland aus gesehen, ist eher Neuseeland auf der anderen Seite der Welt), jedoch kann so eine „kleine“ Marktentscheidung schnell auf andere Länder und Märkte übergreifen. Die Panasonics Marktanteile im europäischen Markt schwanken, sind im Durchschnitt aber im geringen, einstelligen Bereich zu suchen. Panasonic bringt hervorragende TV-Produkte mit großzügiger Ausstattung auf den Markt. Das Know-How des japanischen TV-Pioniers findet sich auch in den Fernsehern wieder. Leider ist Qualität nur für die wenigsten Kunden das Kaufkriterium Nr. 1. Der Preis ist immer noch das, was an erster Stelle steht und hier haben Mitbewerber wie Samsung oder LG, aber vor allem chinesische Hersteller vie TCL, Hisense oder Xiaomi die Nase vorne. Und selbst hinter Sharp steht mittlerweile der taiwanesische und umstrittene Hersteller Foxconn, der die Preise drückt.

Wir können nur hoffen, dass wir noch lange über die TV- und Audio-Neuheiten von Panasonic berichten dürfen. Neues zu Berichten gibt es am 18. Februar 2020 zur Panasaonic Convention in London, an der wir auch teilnehmen werden.

Samsung Q80T: Bilder und Spezifikationen der 4K-QLED-Mittelklasse

Samsung hat ausführliche Spezifikationen inkl. Bilder zu seiner Q80T 4K QLED Modellreihe veröffentlicht. Wir zeigen euch, was die Mittelklasse-QLED-Fernseher für 2020 der Q80T Serie so alles auf dem Kasten haben. 

„Kontrollierte Hintergrundlichter bieten tiefere Kontraste für noch satteres Schwarz und helleres Weiß“. „Verwandelt alles, was du dir ansiehst in 4K“. Die UPS der Q80T Modelle zielen auf die Hauptfeatures der 4K-QLED-Mittelklasse ab. Die wichtigsten Merkmale sind nämlich das direkte LED-Backlight mit Local Dimming (FALD) und der Quantum Processor 4K mit AI, der in diesem Jahr erst ab der Q70T Serie zur Verfügung steht. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Q80T Fernseher ab einer Größe von 49 Zoll erhältlich. Die beliebten Displaydiagonalen 55 und 65 Zoll sind ebenfalls so gut wie sicher. Die Frage wie weit Samsung bei dieser Serie geht, ist leider noch nicht beantwortet. Ein 75 Zoll Modell erscheint und jedoch logisch. Final werden wir die Größen nach dem Samsung Lineup-Event Mitte Februar bestätigen können. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)

Q80T mit Stylish Q Design in Titan Black

Samsung setzt auf ein minimalistische Design mit schlankem Bildschirmrahmen. „Boundless Design“ nennt Samsung dieses Konzept, welches jedoch bei weitem nicht so beeindruckend ist, wie die „unsichtbaren“ Rahmen der Q950TS Modelle mit 8K Auflösung. Die Q80T Modelle ordnen sich zwischen „Schick“ und „Praktikabel“ ein. Alle Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite des Fernsehers, darunter auch vier HDMI-Eingänge, zwei USB-Ports (2.0), Ethernet (LAN), digital-optischer Audioausgang uvm. Auf eine genaue Spezifikation der HDMI-Anschlüsse warten wir noch. Wir schätzen jedoch, dass Samsung auch weiterhin auf die HDMI 2.0 Schnittstelle setzt, da diese auch alle wichtigen Features (bis auf 4K/120p Darstellung) unterstützt. Ein Twin-Triple-Tuner würden wir auch in 2020 sehr begrüßen!

Somit befindet sich bei den Q80T 4K Fernsehern keine One Connect Box im Lieferumfang. Dafür sollte sich dieses fehlende Komfort-Feature positiv auf den Preis auswirken. Neu ist unter anderem die optionale Wandhalterung „Mini Wall Mount“, die die „No-Gap-Wallmount“-Lösung aus 2018/2019 ablöst, vielleicht auch nur in den kleineren TV-Serien. Der Standfuß ist jetzt nicht unbedingt ein visuelles Highlight, die flache Basis dient jedoch einem ganz bestimmten Zweck. Darunter soll sich nämlich perfekt eine der neuen Soundbars von Samsung platzieren lassen.

Q80T 4K QLED Q800T Soundbar
Dreamteam: Q80T 4K QLED mit dem neuen Q800T Soundbar inkl. kabellosem Subwoofer

Object Tracking Sound

Wenn wir schon das Thema Soundbar ansprechen, gehen wir doch einmal die Audio-Features der Q80T Modelle durch. Im Gegensatz zum Q60T und Q70T haben die 4K Fernseher in diesem Segment nämlich einiges zu bieten. Bereits die „Out-Of-The-Box“-Ausstattung mit einem 2.2.2 Lautsprecher-Setup und einer Gesamtleistung von 60 Watt kann sich hören lassen. Damit liefert Samsung jedoch nur beste Voraussetzungen für seine neuen Technologien. Neu ist z.B. Object Tracking Sound, welches Objekte im Videostream erkennt und den Klang entsprechend „verfolgt“. Das ermöglicht einen realistischen 3D-Sound, der den Nutzer noch näher ans Geschehen bringen soll. In der Live-Demo auf der CES 2020 hat uns dieses Feature durchaus gefallen. Verfügbar ist Object Tracking Sound (OTS) bei allen Q80T Modellen bis auf die 49 Zoll (124 cm) Einstiegsgröße. Wo der Unterschied zum ebenfalls angekündigten Object Tracking Sound Plus (OTS+) liegt, werden wir nochmals bei Samsung erfragen.

Q-Symphony und Active Voice Amplifier

Das zweite, viel spekulierte Audio-Feature der Q80T Serie ist „Q Symphony“. Dabei werden die Top-Firing-Speaker, also die Top-Lautsprecher des Fernsehers mit einer kompatiblen Soundbar synchronisiert (Q-Symphony wird von den 2020 Soundbars HW-Q60T, HW-Q70T und HW-Q800T unterstützt) um ein noch beeindruckenderes Klangerlebnis zu schaffen. Der direkte Vergleich zwischen TV-Lautsprecher, Soundbar-Only und Q-Symphony auf der CES 2020 hat uns ebenfalls überzeugt. Übrigens, die an der Unterseite des Displays angebrachten Lautsprecher und die integrierten Subwoofer des Fernsehers sind während des Q-Symphony-Betriebs deaktiviert, um Überschneidungen der Klangwellen zu vermeiden. Als letztes Sound-Feature, welches alle 2020 QLEDs Modelle (außer Q60T) unterstützten, ist der Active Voice Amplifier. Der Fernseher reagiert auf Veränderungen der Klangumgebung und reguliert die Lautstärke um jederzeit den bestmöglichen Sound abzuliefern. Somit ist es in Zukunft egal, ob jemand den Mixer in der angrenzenden Küche anstellt oder die Kinder beim Spielen auf einmal durchs Wohnzimmer rennen.

Q80T QLED mit Full-Array-Local-Dimming (FALD)

Q80T FALD Direct LED Backlight
Eine übertriebene Darstellung des direkten LED-Backlights des Q80T 4K QLED

Kommen wir endlich zu den Spezifikationen die die Bildqualität betreffen. Die Q80T Modelle lösen mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf und sind mit einem Quantum Dot Farbfilter versehen. Dieser erlaubt laut Aussage von Samsung eine 100%ige Abdeckung des DCI-P3 Farbvolumes. In der Praxis wird dieser Wert jedoch keine 100 Prozent erreichen, aber sich ziemlich nah am Optimum bewegen. Die Q80T 4K QLEDs haben eine maximale Bildwiederholungsrate von 100/120Hz.

Wie das obige Bild schon sugerriert, besitzen die Q80T Modelle wieder ein direktes LED-Backlight mit Local Dimming auch „Full-Array-Local-Dimming“ oder FALD genannt. Laut Samsungs internen HDR-Einstufung soll das Modell mit x12 besser performen als die Vorjahresmodelle die noch mit x8 beworben wurden. Da es sich hierbei nur um eine Marketing-Zahl handelt, können wir leider schwer abschätzen, ob sich die Qualität bei der HDR-Drastellung wirklich verbessert hat. Ersten Informationen zufolge fällt das LED-Backlight bei der Q80T Serie mit nur 48 Zonen etwas gröber aus, als bei den Vorjahresmodellen, die noch mit 96 Zonen arbeiten konnten. Uns ist bewusst, dass es nicht nur auf die Dimming-Zonen akommt, jedoch werden eine gute Ansteuerung und zusätzliche LC-Filter sicherlich nicht die Reduzierung der Dimming-Zonen auffangen können. Wir sind gespannt, ob wir die finale Anzahl der Dimming-Zonen von Samsung bestätigt bekommen.

Die 2019 QLED TVs bekommen ein neues "Herz"
Die 2020 QLED TVs bekommen ein verbessertes „Herz“ – Den Quantum Prozessor 4K AI der 2. Generation

Womöglich fließen in die HDR-Bewertung (gibt es nur auf der Samsung US-Seite) auch neue Features wie das verbesserte 4K AI Upscaling mit ein. Dieses soll im Vergleich zum letzten Jahr noch bessere Ergebnisse liefern und sich von einem festen Algorithmus in Richtung KI/AI bewegen. Auch das „Adaptive Picture“ Feature könnte auf die HDR-Darstellung einzahlen. Der Fernseher misst durchgehend die Helligkeit im Raum und passt die Bildschirmhelligkeit entsprechend an. Auch an Tagen mit Sonne und Wolken im Wechsel sollte somit immer ein detail- und kontrastreiches Bild angezeigt werden. Samsung erwähnt in diesem Zusammenhang auch gerne seine „hauseigenes“ HDR-Format HDR10+, welches neben HDR10 und HLG ebenfalls Unterstützung findet. Dolby Vision HDR natürlich nicht mit an Bord.

Ganz groß ist Samsung ja beim Thema Gaming. Die Q80T Modelle unterstützen wieder den Real Game Enhancer+ der eine für Spiele optimierte Bild- und Audiodarstellung ermöglicht. Die wichtigsten Features wie ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) bzw. AMD FreeSync werden auch bei den 2020 Modellen unterstützt. Der Input Lag soll mit kompatibler Konsolen- und PC-Hardware bei unter 7ms liegen.

Tizen OS Smart TV

Ein Samsung Smart TV definiert sich nicht allein durch Design, Bild und Ton, sondern vor allem durch seine zusätzlichen Komfort-Features. Zugegeben, es gibt nur wenige Hersteller, die so ein smartes „Komplettpaket“ anbieten. Als Basis dient das altbewährte TIZEN OS, welches mit Samsung OneRemote gesteuert wird. Mit externen Lautsprechern lassen sich die Q80T Modelle jedoch auch via Bixby, Google Assistant oder Amazon Alexa steuern.

Ein Alleinstellungsmerkmal ist sicherlich der Ambient Mode+, der das Display mit der Umgebung bzw. der Wand an dem der Fernseher angebracht wird verschmelzen lässt. Das Feature ist nicht neu, deswegen aber nicht weniger beeindruckend. Und dank der Kombination von direktem LED-Backlight mit Quantum Dot Materialien und Adaptive Picture sieht der TV im Ambient Modus nicht nur Top aus, sondern bleibt auch von permanenten Bildfehlern wie „Einbrennen“ oder „Burn-In“ verschont.

Im Universal Guide werden wieder alle Video- und Audioquellen zusammen gezogen. So kann der Nutzer mehr Zeit damit verbringen, Inhalte zu genießen, anstatt diese zu suchen. Screen Mirroring beherrscht der Q80T genauso wie das neue „Multi View“. Damit lassen sich Inhalte vom Smartphone oder Tablet parallel zum laufenden TV-Programm oder einer anderen Signalquelle (Konsole, 4K Blu-ray Player) darstellen. So verpasst man nichts, vor allem wenn man seinen Mitbewohnern nur ganz kurz das neuste Katzenvideo auf Youtube zeigen möchte. Die IoT-Integration von Samsung SmartThings bleibt ebenfalls bestehen. Kompatible und intelligente Geräte (mittlerweile auch Hunderte Geräte von dritten Herstellern) lassen sich so bequem vom Sofa aus steuern und überwachen.

Samsung Multi-View
Multi View: Inhalte vom Smartphone oder Tablet parallel zum laufenden Programm anzeigen lassen

Q80T Preis & Verfügbarkeit

Wie üblich gibt es an dieser Stelle leider nur einen Platzhalter-Text. Die Preise der Q80T sowie die Auswahl der Größen wurde für den europäischen Markt noch nicht seitens Samsung bestätigt. Auch der Termin für die Markteinführung steht noch nicht fest. Wir speulieren auf Ende März/April 2020. Finale Daten gibt es Mitte Februar auf dem Samsung TV-Lineup-Event.

Q80T Design Gallery
Auszüge aus der Design-Gallery des Q80T 4K QLED

Highlight-Features Q80T QLED TV:

  • Ab 49 Zoll bis mindestens 65 Zoll
  • 4K QLED TV mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten
  • Full-Array-Local-Dimming (Voraussichtlich 48 Zonen)
  • 100/120Hz Bildwiederholungsrate
  • 100% DCI-P3 Farbvolumen
  • Quantum Processor 4K AI
  • 2.2.2 Sound mit 60 Watt Leistung
  • Object Tracking Sound
  • Q-Symphony
  • Active Voice Amplifier
  • WiFi (802.11ac) & Bluetooth (4.2)
  • Tizen OS Betriebssystem
  • Ambient Mode
  • Samsung OneRemote
  • SmartThings
  • Bixby, Works with Google Assistant, Works With Alexa

Preisvergleich Q80T 4K QLED TV 2020:

Preis: € 641,65 Bester Preis
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Zuletzt aktualisiert am 3. September 2026 um 10:41 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2026 um 13:04 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

„Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“: Das hat Disney+ an der 4K-Version geändert

Bei Disney+ stehen die 4K-Versionen zur Original-Trilogie von „Star Wars“ bereits jetzt zur Verfügung. Auch an „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ wurde dabei erneut herumgefuhrwerkt.

Wir hatten ja bereits darüber berichtet, dass die Filme offenbar nicht zur Ruhe kommen dürfen. So hat Disney+ an „Star Wars: Eine neue Hoffnungen“ neue Anpassungen vorgenommen. Selbiges gilt auch für die frische 4K-Version zu „Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“. Zusammengetragen wurden die Veränderungen von Drew Stewart, der auch er Webmaster der Website Star Wars Revisited ist.

Nun hat Stewart seinen dritten Vergleich veröffentlicht, welcher die verschiedenen Versionen von „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ gegenüberstellt – mit speziellem Blick auf die Anpassungen, welche nun für Disney+ vorgenommen worden sind. Dabei ist auch extrem wahrscheinlich, dass wir die gleichen Veränderungen auch auf den Ultra HD Blu-rays wiederfinden werden – plus eventuell noch weitere Abänderungen.

Star Wars Return of the Jedi Anpassungen
Auch an „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ wurden erneut Anpassungen vorgenommen

Wer hier nun befürchtet Veränderungen im Ausmaß der Special Editions vorzufinden, kann Aufatmen. Es handelt sich in der Regel um sehr kleine Anpassungen. Etwa wurde das Hologramm von Luke Skywalker in Jabbas Plast erneut verändert (siehe oben). Auch das Auftauen von Han Solo läuft nun visuell etwas anders ab, denn die Effekte wurden leicht angepasst.

Möglicherweise 3D-Fassungen der Original-Trilogie in Planung?

Man spekuliert, dass Lucasfilm einige der Spezialeffekt auch angepasst habe, damit das neue Master sich besser für eine 3D-Fassung eigne. Diese ist aber wohl weniger fürs Heimkino vorgesehen, sondern für mögliche Neuaufführungen im Kino. Unten seht ihr etwa eine weitere Szene, in welcher neue Korrekturen vorgenommen wurden. Die Aura um den Macht-Geist von Obi-Wan Kenobi wurde visuell erneut angepasst und wirkt nun noch dezenter.

Obi Wan Return of the Jedi
Die Veränderungen in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ sind eher geringfügig

Auch an den Lichtschwertern hat man beispielsweise in einigen Aufnahmen wieder gebastelt und generell ein paar visuelle Effekte in einzelnen Aufnahmen etwas überarbeitet. Solltet ihr Interesse daran haben einmal alle Veränderungen durchzuscannen, können wir euch sehr einen Blick in die Quelle empfehlen! Nun darf man gespannt sein, was Lucasfilm und Disney möglicherweise an weiteren Veränderungen für die physischen 4K-Releases auf Ultra HD Blu-ray noch so bereithalten!

Diese und weitere 4K Blu-ray Veröffentlichungen findet ihr natürlich auch noch in unserer Komplettliste!

Das 4K/HDR Programm auf HD+ im Februar 2020

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Keine Angst vor dem Schmuddelwetter! HD+ sorgt im Februar 2020 für ausreichend Unterhaltung in bester 4K Auflösung und zum Teil mit erweitertem Dynamikumfang (HDR). 

Die Sat.1 Serie „Rabenmütter“ geht auch im Februar weiter. Die chronisch überforderten Helikopter-Muttis scheren sich nicht um „Political-Correctness“ und ziehen einfach ihr „Ding“ durch. Die zweite Staffel gibt es ab dem 7. Februar immer Freitags ab 22:15 Uhr auf UHD1 in HDR (Sat.1 UHD). Einem aktuellen Thema widmet sich „Abenteuer Leben“ in ihrem Special „Der Kampf gegen den Stau“ am 9. Februar um 22:15 Uhr (4K/HDR). Vier Kamerateams drehen parallel 12 Stunden lang an DEM Stau-Tag des Jahres am Verkehrsknotenpunkt Deutschland. Galileo Spezial hat sich das Thema „Der Masterplan – Chinas Weg zur Macht“ herausgesucht. Das aus den Nachrichten nicht mehr wegzudenkende Weltmacht wird am 16. Februar um 19:05 Uhr auf Prosieben UHD (UHD1) in 4K/HDR „durchleuchtet“.

Gute Mütter - schlechte Menschen? Rabenmütter hat die Antwort!
Gute Mütter – schlechte Menschen? Rabenmütter hat die Antwort!

Auch im Sport tritt HD+ nicht kürzer. Nach dem Ausscheiden der Werkself als Gruppendritter bei der Champions League und nach der Winterpause der UEFA Europa League geht es nun weiter. Das Sechzehntelfinale zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FC Porto in der Europa League ist das Highlight am 20. Februar (20:15 Uhr), übertragen in 4K und HDR. Und wer den Schnee vermisst, kann ihn sich beim Ski-Supercup: Super G der Damen in La Thuile am 29. Februar ab 10:30 Uhr zurückholen. Ebenfalls in 4K Qualität. Die Highlights werden flankiert von den kurzweiligen Oskar Roehler Interviews „Skandal – Filme, die Geschichte schrieben“.

China ist auf dem Weg zur Supermacht. Galileo Spezial liefert einen Rundumblick
China ist auf dem Weg zur Supermacht. Galileo Spezial liefert einen Rundumblick

Die Februar-Highlights in 4K/HDR auf HD+:

  • 02. Februar um 22:00 Uhr: Interview zu „Blue Velvet“
  • 03. Februar um 00:39 Uhr: Interview zu „Blood Simple“
  • 07. Februar um 20:15 Uhr: Interview zu „Welcome to New York“
  • 07. Februar um 22:15 Uhr: Rabenmütter (neue Folge)
  • 09. Februar um 22:00 Uhr: Interview zu „Dressed to kill“
  • 09. Februar um 22:15 Uhr: Abenteuer Leben – Der Kampf gegen den Stau
  • 14. Februar um 22:15 Uhr: Rabenmütter (neue Folge)
  • 15. Februar um 00:29 Uhr Interview zu „Texas Chainsaw Massacre“
  • 16. Februar um 19:05 Uhr: Galileo Spezial: Der Masterplan – Chinas Weg zur Macht
  • 16. Februar um 22:00 Uhr: Interview zu „Honeymoon Killers“
  • 20. Februar um 20:15 Uhr: Europa League: Bayern 04 Leverkusen – FC Porto 
  • 21. Februar um 22:15 Uhr: Rabenmütter (neue Folge)
  • 23. Februar um 22:05 Uhr Interview zu „Der Exorzist“
  • 28. Februar um 22:15 Uhr: Rabenmütter (neue Folge)
  • 29. Februar um 10:30 Uhr: Sky-Weltcup: Super G der Damen La Thuile

Erste Previews für die exklusiven Marvel-Serien auf Disney+

Disney hat den Super Bowl 2020 genutzt, um die Werbetrommel für seinen Streamingservice Disney+ zu rühren. Gezeigt wurden Ausschnitte der exklusiven Marvel-Serien „The Falcon and the Winter Soldier“, „WandaVision“ und „Loki“. 

Wenn schon Werbung, dann schon richtig! Die The Walt Disney Company hat das Mega-Sportereignis genutzt, um seinen 2019 gestarteten Streamingservice Disney+ ins richtige Licht zu rücken. Der bereits in den USA oder den Niederlanden aktive Dienst startet in Deutschland leider erst am 24. März 2020. Das Film- und Serienangebot umfasst den Großteil des Disney-Katalogs inkl. der bekannten Blockbuster aus dem Marvel, Star Wars und Pixar-Universum. Dazu gesellen sich noch unzählige Klassiker sowie Dokumentationen aus dem National Geographics Brand. Dem Unternehmen ist jedoch bewusst, dass ein Streamingdienst nur mit exklusiven Inhalten dauerhaft Kunden binden kann und so wurde zum Super Bowl ein 30-sekündiger Werbespot mit Aufnahmen aus den neuen Marvel-Serien „Loki“, „The Falcon and the Winter Soldier“ und „WandaVision“ gezeigt.

Wieso nur 30 Sekunden? Ganz einfach: Die Werbeplatzierungen während des Super Bowls zählen zu den teuersten der TV-Geschichte. In diesem Jahr zahlt man für einen 1-Minuten-Spot um die 10 Millionen US-Dollar. Disney hat für die Disney+ Werbung also mal schlanke 5 Millionen hingelegt. Weitere 5 Millionen US-Dollar hat Disney für den ersten Kinospot von „Black Widow“ mit Scarlett Johansson hingelegt. Der Film läutet die vierte und letzte Phase des Marvel Cinematic Universe (MCU) ein. Kinostart in Deutschland ist am 30. April 2020.

Neben den Marvel-Produktionen wird auch noch die exklusive Star Wars Serie „The Mandalorian“ auf Disney Plus gezeigt. Geplant sind auch noch Serien-Ableger zu „High School Musical“, „Star Wars: The Clone Wars“, „Monsters At Work“ oder „The World According to Jeff Goldblum“. Bei den ein oder anderen Projekten handelt es sich natürlich noch um vorläufige Arbeitstitel.

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Sony PlayStation 5 macht wohl Dampf am 29. Februar 2020 mit 2 TByte SSD

Die Sony PlayStation 5 soll noch im Februar 2020 offiziell enthüllt werden. Vermutlich müssen wir uns aber noch bis zum 29.02. mit frischen Gerüchten begnügen.

Zur PlayStation 5 verdichten sich die Gerüchte. Bisher rechnete man deswegen damit, dass Sony seine Next-Generation-Konsole mit allen Informationen zur Technik, dem Preis und dem Veröffentlichungsdatum am 5. Februar 2020 ankündigen würde. Die Spielemesse E3 wird Sony ja dieses Jahr links liegen lassen. Doch mittlerweile liegt der 5. Februar zu nahe, als dass man da mit einem Event rechnen dürfte – sonst wären Partner und Medien bereits eingeladen worden.

Zwischenzeitlich stand auch der 12. Februar 2020 als Vorstellungsdatum der PS5 im Raum. Doch auch hier ist der zeitliche Abstand mittlerweile zu knapp, da es immer etwas Vorlauf benötigt, um die Reisen der geladenen Gäste zu organisieren. Doch es gibt Hoffnung: Der 29. Februar 2020 könnte nun das offizielle Enthüllungsdatum der PlayStation 5 werden.

Die Sony Hall ist für den 29. Februar gebucht
Die Sony Hall ist für den 29. Februar gebucht

An jenem Datum ist zumindest die Sony Hall in New York City, welche als wahrscheinlichster Ort das Vorstellungs-Event der PS5 gilt, für eine geschlossene Veranstaltung gebucht. Sony selbst enthält sich aber natürlich eines Kommentars. Man rechnet aktuell damit, dass die PS5 wohl im Oktober 2020 auf den Markt kommen könnte und vermutlich 449 Euro in Europa kosten wird.

PS5 mit einem SSD mit 2 TByte?

Weitere Gerüchte bescheinigen der Sony PlayStation 5 ein SSD mit 2 TByte. Es ist aber offen, ob dies die Standard-Ausführung sein wird oder eine optionale Variante mit höherer Kapazität. Außerdem gibt es noch ein Bild, dass bereits die Benutzeroberfläche der PS5 zeigen soll. Ob es sich hier um einen Fake oder ein echtes Bild handelt, ist aber absolut offen.

PS5 UI
Sehen wir hier die Benutzeroberfläche der PS5?

Last but not Least gibt es noch Spekulationen zum neuen Controller der PlayStation 5. Der DualShock 5 soll angeblich so aussehen, wie auf dem unten gebastelten Video, dessen Designer sich an durchgesickerten Informationen orientiert hat. Demnach würde Sony also auf weitere Tasten an der Rückseite setzen, ähnlich wie beim just veröffentlichten Add-On für die DualShock der PS4.

Bedenkt: Alle Informationen zur PlayStation 5 und auch dem DualShock 5 basieren aktuell nur auf Gerüchten und Leaks. Mehr erfahren wir dann voraussichtlich am 29.02.2020.

Ad Astra auf 4K Blu-ray im Test: Nimmt uns Brad Pitt auf eine spannende Reise ins All?

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Inhalt (75%)

Ad Astra ist der Terrence Malick unter den SciFi-Filmen. Wenn man sich diesen Satz kurz auf der Zunge zergehen lässt, ist bereits klar, dass man hier keineswegs einen Science-Fiction-Actioner erwarten sollte. Nach zahlreichen Genrefilmen, die in den letzten Jahren eine gewisse Renaissance im klassischen SciFi-Genre ausgelöst haben (Gravity, Passengers, Life oder auch Arrival), hatte die Bekanntgabe, dass Brad Pitt in einem Weltall-Film mitspielen würde, für hohe Erwartungen gesorgt – und viele Zuschauer letztlich enttäuscht. Denn Ad Astra ist einfach überhaupt nicht das, was man zunächst vielleicht annimmt oder sich gewünscht hatte. Mit vielen Elementen, die man ansonsten eben von den Filmen Malicks kennt (wie beispielsweise die selbstreflexiven Monologe, die fließenden Bilder oder die gedehnt gesprochenen Dialoge), verfolgt Regisseur James Gray seinen bisher eingeschlagenen Weg. Und der ist weit mehr Independent und Arthaus als Blockbuster-Mainstream. Weiß man um diese Tatsache, lässt man entweder die Finger von Ad Astra oder wendet sich ihm umso aufgeschlossener zu.

Ohnehin ist relativ schnell klar, dass SciFi hier nur die Oberfläche bietet für eine Geschichte, die ganz offen von Jospeh Konrads Heart of Darkness inspiriert ist – also eher ein Apocalypse Now im Weltraum. Die Figur des Roy ist unverkennbar dem Willard nachempfunden, während Vater Clifford möglicherweise in Colonel Kurtz seine Entsprechung findet. Beinahe meditativ geraten die Selbstreflexionen, an denen Roy den Zuschauer auf seinem Weg durchs All immer wieder teilhaben lässt. Dieser Ingenieur, der zum Astronauten wird, begeht nicht nur eine Reise zum Mond, zum Mars und final zum Neptun, sondern vor allem eine ins eigene Ich. Während dieser ganzen verstreichenden Zeit hat er die Möglichkeit nachzuforschen, wo seine Gefühle hin sind und was das Verschwinden des Vaters mit ihm angestellt hat.

Roy ist einer der besten und kontrolliertesten Angestellten bei SpaceCom

Schon zu Beginn gibt es eine Szene, die bezeichnend ist: Roy referiert in Vorbereitung auf die Reise zu den Sternen seine pragmatische und betont ruhige Gefühlslage. Er würde nur pragmatische Entscheidungen treffen und sich nicht von unwichtigen Dingen ablenken lassen. Beim Wort „unwichtig“ verlässt seine Frau gerade (scheinbar für immer) das gemeinsame Heim, während Roy kühl und gelassen hinterher schaut. Wirklich emotional scheint er schon lange nicht mehr gewesen zu sein. Er selbst sagt, dass sein Äußeres Ich, sein Verhalten nur eine Fassade ist – eine Show für die Anderen; seine Frau wirt ihm vor, selbstzerstörerisch zu sein.

Im Laufe der folgenden zwei Stunden begleiten wir Roy auf diesem Weg in seine Gefühlswelt, was bereits eine Herausforderung ist. Unabhängig davon, dass Brad Pitt eine herausragende, sehr erwachsene Leistung bietet, die durchaus oscarwürdig ist, findet man nur sehr schwer in diesen Kerl hinein, der sich hinter einer Mauer aus Rationalität versteckt. Nach und nach pellt Ad Astra dann aber eine Schicht nach der anderen von diesem emotionslosen Block herunter. Wir erfahren, dass Roy eine tiefe Wut empfindet und dass er nicht so sein möchte wie sein Vater. Immer mehr gibt der Film von seiner Hauptfigur preis und Pitt macht das wirklich hervorragend. Leider trägt das aber nicht dauerhaft über die zwei Stunden. Oftmals entstehen doch zähe Phasen – vor allem ab der Ankunft auf dem Mars. Hier scheint das Drehbuch nicht so recht weiter gewusst zu haben und es beginnt, sich im Kreis zu drehen. Und dabei haben wir noch nicht einmal von den Logikproblemen gesprochen: Muss Roy wirklich zum Mars, um von dort eine Botschaft zu senden? Hätte man das Ganze nicht auf der Erde aufnehmen, zum Mars schicken und von dort weiterleiten können? In den etwas zähen Momenten auf dem Mars hat man „leider“ genug Zeit, um seine Gedanken in eine solche Richtung zu lenken.

Eine Reise zu seinem Vater, eine Reise ins Ich

Außerdem fallen bei der Konzentration auf die Person des Roy gesellschaftskritische Aspekte wie der Kampf um Ressourcen oder das „Weltenfresser“-Syndrom, das er anspricht (und damit meint, dass die Menschen auf dem Mond einfach so weiter machen wie auf der Erde), komplett hinten rüber – einmal kurz erwähnt und wieder vergessen. Da passt es, dass die Episode mit den Weltraumpiraten und die (zugegebenermaßen spektakuläre) Verfolgungsjagd auf dem Erdtrabanten wie ein Fremdkörper in der Geschichte wirkt. Auch die für die Story vollkommen irrelevante Episode auf der norwegischen Forschungsstation (und damit der Zwischenfall mit den Primaten) wirkt wie ein Zugeständnis an den Mainstream-Gucker. Während diese beiden Szenen zwar wirklich spannend geraten sind, passen sie einfach nicht zum Rest und bewirken eine Unentschlossenheit.

Sie offenbaren gleichzeitig, wie dünn die Story eigentlich ist. Dennoch: Als meditatives SciFi-Drama hat Ad Astra seinen Reiz und kann vor allem aus optischer Sicht vollkommen überzeugen – und zwar auch (und vor allem) bei der Verfolgungsjagd der Mond-Rover. Gedreht in den Dumont Dunes in der Mojave-Wüste, nutzte man eine Kombination aus 35mm-Kamera mit regulärem Film und einer parallel montierten Digitalkamera, die nur das Infrarot-Spektrum aufnahm. Beide Kameras zeichneten den gleichen Ausschnitt auf und die Ergebnisse wurden in der Postproduktion übereinander gelegt. Das Resultat sind Bilder, auf denen der Himmel extrem dunkel ist, während Objekte kontraststark erscheinen – die Illusion im Film ist perfekt. Optik, Intimität und Schauspiel – das sind die Stärken von Ad Astra, den man sicherlich lieben oder hassen wird. Dazwischen ist nicht viel Spielraum.

Bildqualität (85%)

Ad Astra wurde bis auf wenige Zusatzaufnahmen (Infrarot-Kamera-Nutzung bei der Actionszenen auf dem Mond) analog auf 35mm-Filmmaterial aufgenommen. Dies ermöglichte Kameramann Hoyte van Hoytema die filmische Körnung zu nutzen und so einen authentischen Look nach Vorbildern wie 2001 – Odyssee im Weltraum zu schaffen. Ausgehend von diesem 35mm-Material schwankten die üblichen Quellen gleich einige Mal hin und her, was das Digital Intermediate von Ad Astra angeht. Zunächst als 4K-DI beschrieben, wurde es plötzlich auf ein 2K-DI abgeändert, nachdem man die Aussage eines „Insiders“ gelesen hatte. Doch auch dabei blieb es nicht — zumindest nicht, wenn man der Aussage von Company3 trauen kann. Die Spezialisten in Sachen Color Grading und weiteren Postproduktions-Bereichen schreiben in ihrem kurzen Bericht zur Arbeit an Ad Astra, dass das 35mm-Filmmaterial in 6K gescannt und danach in 4K finalisiert wurde. Wäre es so, würde das erklären, warum bei genauer Betrachtung viele Details wesentlich feiner und besser aufgelöst zum Auge gelangen als über die Blu-ray. Ob das Schriften in den Raumfähren/Raketen-Cockpits sind, Feinheiten auf Gesichtern oder (wie unten im Screenshot) entsprechende Strukturen auf dem Space Shuttle. Auch die analoge Körnung wirkt feiner und höher aufgelöst.

Die UHD ist sichtbar detaillierter aufgelöst – ein natives 4K-DI erscheint wahrscheinlich

Für intensivere Kontraste und Farben sorgt eine Standard-HDR10-Dynamik sowie ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum. HDR10+ gibt’s interessanterweise nicht – und das, obwohl Fox bisher der konsequenteste Vertreter war, der das dynamische Konkurrenzformat zu Dolby Vision auf die UHDs presste. Aber auch ohne HDR10+ kann die Kontrastdynamik der UHD überzeugen. Nicht unbedingt zwingend in Sachen Spitzlichtern bei Sternen, die über die Blu-ray ähnlich hell wirken, dafür aber bei den hellen Übergängen. Wo die Blu-ray teilweise massiv überstrahlt und zwischen weißem Helm und weißen Wolken nicht mehr differenziert, zeichnet die UHD durchweg besser durch. Die Tatsache, dass die UHD deutlich dunkler abgemischt ist, wird ihr in den dunkleren Szenen gleichzeitig nicht zum Verhängnis. Zwar ist alles etwas düsterer, bleibt aber in dunkler Seh-Umgebung dennoch erkennbar. Wirklich klasse sind die teils sichtbar kräftigeren Farben. Ob das der orangefarbene Anzug Roys zu Beginn ist oder die Ansicht des einen oder anderen Planeten. Auch Hauttöne wirken angenehmer und wärmer. Selbst wenn die objektivbedingten Randunschärfen und einige wenige sehr softe Shots auch hier nicht besser werden, so fällt zumindest auch das leichte Banding bei den hellen Planeten-Umrandungen weg. Insgesamt das deutlich bessere Bild, wenn man’s mit der Blu-ray vergleicht.

Tonqualität (95%)

Typisch für Fox: Der deutsche Ton kommt lediglich in regulärem dts. Typisch aber auch für den Anbieter: Meist macht das gar nichts. Mit bohrendem Score, der unheilschwanger aus den Speakern tönt, bis er von einer Fanfare abgelöst wird, beginnt Ad Astra. Die großartige und sphärische Filmmusik von Max Richter ist ohnehin ein Highlight des Films und wird von der dts-Spur sauber reproduziert. Vielleicht könnt es hier und da noch etwas breiter aufgestellt sein, etwas orchestraler wirken, aber insgesamt ist das schon sehr angenehm anzuhören. Gleiches gilt auch für das warme Organ von Tobias Meister, der Synchronstimme von Brad Pitt. Dessen selbstbezogener Monolog zu Beginn kommt sehr präsent aus dem Center. Noch stärker gilt das für die Momente, in denen er sich direkt an den Zuschauer wendet, kurz nach seinem Rapport an die Basis. Tatsächlich ist die Stimme oftmals in der Synchro griffiger als im Original, was natürlich auch an Tobias Meister selbst liegt, der sonorer klingt als Brad Pitt.

Erstmalig richtig zu tun bekommen die Tonspuren bei dem Bass-Sweep und der entsprechenden Attacke kurz vor der Meldung der Überspannung. Was hier fast aus dem Nichts anrauscht, ist für jeden Speaker und jeden Receiver eine Herausforderung. Und erfreulicherweise muss sich die dts-Fassung hier keineswegs hinter der dts-HD-Variante des Originals verstecken. Ein klein wenig druckvoller mag die unkomprimierte Version sein. Wer das im direkten Vergleich hört, hat aber schon gut ein sehr gutes Akustikgefühl. Und wer „nur“ die dts-Spur hört, kann sich wirklich über nichts beschweren. Druck bei den immensen Explosionen, Räumlichkeit beim Umherfliegen der Trümmerteile, flatternde Windgeräusche beim Eindringen Roys in die Atmosphäre – das alles klingt so einnehmend, dass es eine echte Freude ist. Und wenn bei 21’17 die Trägerrakete startet, wird das fast so brutal wiedergegeben wie zuletzt in der Doku zu Apollo 11.

Die Actionsequenz auf dem Mond hält einige wuchtig-dynamische Soundeffekte bereit

Während der deutsche Ton für die UHD bei regulärem dts verharrt, gibt’s für den O-Ton eine Atmos-Fassung. Diese klingt ausgehend von der bereits vorzüglichen dts-HD-Master-Version der Blu-ray auf der regulären Ebene schon einmal sehr vergleichbar und ähnlich. Wer hier Unterschiede hören möchte, muss sehr häufig zwischen BD und UHD hin- und herschalten. Insgesamt wirkt die Atmos-Spur aber eben etwas räumlicher, weil sie sich natürlich auch nach oben hin öffnet. Und da sie das auch schon während des Scores zu Beginn tut und nicht nur einzelne direktionale Sounds erzeugt, ist die Immersion häufiger rundum vorhanden als bei vergleichbaren Filmen, die den Soundtrack nicht über die Heights laufen lassen. Gleiches gilt auch für die Sprach-Monologe von Pitt. Auch diese kommen oftmals zusätzlich über die 3D-Speaker, was bisweilen für Gänsehaut sorgt, weil es so vereinnahmend klingt.

Auch der Unfall an der Space-Antenne wird aus der Höhe unterstützt, was insgesamt für einige der spektakulärsten Soundsequenzen der letzten Monate sorgt – grandioses Tondesign, das unbedingt eine Oscar-Nominierung verdient hat. Durchsagen, die auf der Mondbasis gemacht werden, gelangen natürlich ebenso auf die Höhen-Speaker und nach ein paar Attacken der Affen, hört man den Schalter zur Luftschleusenöffnung nach knapp 45 Minuten deutlich von oben. Ein nächstes Highlight ist dann der fast verunglückende Landeanflug auf den Mars, bei dem ein Energiestoß für Turbulenzen sorgt, die schön rumpelig rundherum ertönen. Ebenfalls wird man vom Wasser nach 70’37 und vom Funkenflug nach ~71 Minuten in die Mitte genommen. Der Start der Rakete kurz darauf sowie die Alarmsirene halten daraufhin das 3D-Soundniveau auf hohem Level. Bei 102’40 rotiert dann noch der Flügel über den Köpfen und der Flug der Rakete nach 108 Minuten sorgt erneut für hohe Dynamik. Zwar bleiben die 3D-Soundattacken nicht dauerhaft so hochwertig wie in den ersten 30 Minuten, was aber angesichts des Geschehens, das in der zweiten Hälfte betont ruhiger ist, nicht verwunderlich ist.

  • Deutsch: Dolby Digital Plus 5.1 (95%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (95%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (60%)

Im Bonusmaterial zu Ad Astra finden sich neben dem Audiokommentar von James Gray (den auch die UHD liefert) noch ein paar Featurettes, die allesamt über die Blu-ray abrufbar sind. In „Zu den Sternen“ erzählen die am Film beteiligten Darsteller und technischen Berater, wie sie zum Thema Raumfahrt stehen. „Ein Mann Namens Roy“ beleuchtet Pitt als Darsteller, seinen Charakter im Film und die Kooperation zwischen ihm und Regisseur Gray. „Die Crew der Cepheus“ charakterisiert ein wenig die kommerzielle Raumfahrt und die Besatzung der Transportfähren. „Das Design von Ad Astra“ schaut Kameramann Hoytema über die Schulter, während er die toll gestalteten Stationen und Shuttles filmt. Dazu sehen wir, wie viel Liebe die Setdesigner in ihre Arbeit gesteckt haben. Im Audiokommentar lässt sich Gray übrigens ein wenig über die Fox-Übernahme durch Disney aus — im Unterton mag man meinen, dass er es durchaus kritisch sieht. Ansonsten lässt uns Gray an seinen Gedanken zum Film teilhaben. Wer also nach dem Sichten von Ad Astra ein paar Verständnisfragen zur Story und deren Deutung hat, der ist hier gut aufgehoben.

Gesamtbewertung Ad Astra  (85%)

Ad Astra ist meditativ, ruhig erzählt und optisch fantastisch umgesetzt. Was Ad Astra nicht ist, ist ein packend erzählter SciFi-Actioner. Wer sich von der Besetzung und dem Genre mehr als einen intimen Blick in die Psyche eines Menschen erwartet hatte, wird zwangsläufig enttäuscht werden. Anhänger von Apocalypse Now (vor allem jene, die den psychologischen Unterton lieben) sollten hier aber definitiv einen Blick riskieren. Und Arthaus-Freunde werden aufgrund des intensiven Schauspiels und der durchaus bewegenden Vater-Sohn-Story bedient.

Optisch kann sich die UHD teils deutlich von der Blu-ray absetzen. Sie ist sichtbar besser aufgelöst, kräftiger in den Farben und harmonischer in der Kontrastgebung. Außerdem kann sie mit einem englischen Atmos-Sound glänzen, der einige wirklich innovative und tolle 3D-Sounds bietet. Die deutsche dts-Fassung von BD und UHD ist auf der regulären Ebene aber immerhin ähnlich gut und druckvoll.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 06.02.2020 Review am: 02.02.2020
Erscheinungsjahr Film: 2019 Laufzeit: 123 Minuten
Filmstudio: Fox FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Ad Astra Trailer:

Sky baut das Angebot von Sky Cinema um

Sky bastelt aktuell daran sein Angebot für Kino-Fans attraktiver zu machen. Deswegen erfährt dann auch folgerichtig Sky Cinema eine Umgestaltung.

Im Artikelbild erspäht ihr ja bereits auch das neue Logo von Sky Cinema Premieren. Das ist der neue Hauptsender, welcher am 12. März 2020 starten wird. Es gibt aber nicht nur am Design Anpassungen. Neu ist auch, dass der „Film der Woche“ ab Mitte März nicht mehr Sonntag um 20:15 Uhr starten wird, sondern es schon jeweils am Freitag um 20:15 Uhr losgehen wird. Vermutlich will Sky Deutschland so mehr Leute zum Start des Wochenendes abholen.

Vorbei sein wird es hingegen mit Sky Cinema +1, der, getreu seinem Namen, alle Inhalte von Sky Cinema doppelt angeboten hat – nur eben mit einer Stunde Zeitverzögerung. Das ist jedoch heutzutage, da auch Sky On-Demand-Angebote via Streaming bereithält, ein eher altbackenes Modell geworden. Zumal Sky immer noch einen ähnlichen Sender, Sky Cineama Premieren +24 bestehen lässt. Jener sendet wiederholt stets das Programm des Vortages von Sky Cinema Premieren.

Neu wird auch der Sender Sky Cinema Thriller sein, der sich auf das namensgebende Genre spezialisieren wird. Dort sollen etwa Filme wie „The Sixth Sense“ laufen. Zudem ergänzt Sky sein Angebot um Sky Cinema Best-Of. Bestehen bleiben zusätzlich die bekannten Programme Sky Cinema Action und Sky Cinema Family. Hingegen tauft Sky seinen speziellen Comedy-Sender zu Sky Cinema Fun um. Mit von der Partie bleibt weiterhin auch Sky Cinema Classics mit älteren Filmklassikern. Auch Sky Cinema Special bleibt erhalten.

Sky hofft Filmfans als Abonnenten zu behalten

Einen kleinen, weiteren Einschnitt wird es noch geben: Neben Sky Cinema +1 fällt außerdem auch Sky Cinema Emotion der Schere zum Opfer. Falls ihr direkt am 12. März mal in das angepasste Angebot schauen wollt: Dann soll als exklusive TV-Premiere für Sky-Kunden der Film „Godzilla: King of the Monsters“ seinen Einstand geben.

Weitere Angaben dazu:

  • Die Sender Sky Cinema Premieren, Sky Cinema Premieren +24, Sky Cinema Action, Sky Cinema Family und Sky Cinema Best Of sind allesamt in SD sowie in HD verfügbar.
  • Sky Cinema Special und Sky Cinema Thriller senden linear ausschließlich in HD.
  • Sky Cinema Fun und Sky Cinema Classics sind linear in SD verfügbar.

Sky steht da aktuell natürlich unter Druck, denn 2020 starten nicht nur neue Streaming-Anbieter wie Disney+ in Deutschland, zusätzlich hat man einige Sportrechte verloren. Da muss man also sehen, was 2020 für den Pay-TV-Anbieter in dem schwierigen Marktumfeld so bringen wird.

Sky bestätigt seine 4K UHD Highlights für den Februar 2020

Sky Deutschland hat seine Highlights aus dem Bereich UHD / 4K für den Februar 2020 bestätigt. Mit dabei sind neben der Fußball Bundesliga auch Filme wie „Alita: Battle Angel“.

Der Pay-TV-Anbieter Sky will euch im Februar 2020 mit einigen Inhalten in Ultra HD / 4K versorgen. Über Sky Q soll es dabei einige Highlights geben, die man nun gerafft vorgestellt hat. Beispielsweise hebt Sky hervor, dass ihr das Sky Original „The New Pope“ sowie den Kinofilm „Alita: Battle Angel“ plus 100 weitere Topfilme jederzeit auf Abruf in 4K genießen könnt. Mit dabei ist etwa auch „Ma – Sie sieht alles“. Auch „Brightburn: Son of Darkness“ wird in UHD zu sehen sein. Zudem in 4K vorhanden: „Wenn du König wärst“.

Ergänzend verspricht man auch Live-Sport in UHD: Dazu sollen etwa die Spiele der Fußball Bundesliga zwischen RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen gegen Borussia Dortmund zählen. Auch die Duelle der englischen Premier League mit Manchester City, Tottenham Hotspur und dem FC Chelsea will Sky in 4K ins Programm nehmen.

Um die Sky-Programme in UHD zu nutzen, benötigt ihr einen 4K-tauglichen Fernseher, einen Sky Q Receiver, sowie das jeweils passende Sky Programmpaket (Bundesliga, Sport, Cinema oder Entertainment), plus die zubuchbare HD/UHD-Option. Als Erweiterungsmöglichkeit nennt Sky zudem die Möglichkeit, direkt auf Netflix in UHD-Qualität zuzugreifen. Sky Q Kunden mit Satellitenanschluss können durch Zubuchung von HD Plus neben 23 privaten HD-Sendern drei zusätzliche lineare TV-Sender in UHD empfangen: UHD1, Travelxp 4K sowie RTL UHD.

Die Sky Q Sport Highlights in UHD Februar 2020 auf einen Blick

Unten findet ihr außerdem noch einmal die Liste der Sport-Highlights im Februar 2020 bei Sky Q. Viel Spaß beim Zuschauen!

  • 1.2. Bundesliga: RB Leipzig – Borussia Mönchengladbach
  • 2.2. Premier League: Tottenham Hotspur – Manchester City
  • 8.2. Bundesliga: Bayer 04 Leverkusen – Borussia Dortmund
  • 15.2. Bundesliga: Fortuna Düsseldorf – Borussia Mönchengladbach
  • 17.2. Premier League: FC Chelsea – Manchester United
  • 22.2. Premier League: FC Chelsea – Tottenham Hotspur
  • 22.2. Bundesliga: FC Schalke 04 – RB Leipzig
  • 25.2. UEFA Champions League: FC Chelsea – FC Bayern München
  • 29.2. Bundesliga: 1. FC Köln – Schalke 04

Alle Star Wars Filme auf 4K Ultra HD Blu-ray vorbestellbar!

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Alle Star Wars Filme inkl. der klassischen Trilogie und den Spin-Off-Filmen können ab sofort auf Amazon.de vorbestellt werden. Wir freuen uns vor allem auf „Eine neue Hoffnung“, „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“. 

Den Abschluss der „The Skywalker Saga“ mit Episode 9 „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ möchte Disney mit einem großen Knall beenden. Es wird schon länger über die 4K Blu-ray Veröffentlichungen der kompletten Star Wars Filmreihe gemunkelt. In den USA, Großbritannien und anderen Ländern ist auch schon eine „The Skywalker Saga“ Komplettedition mit allen 9 Episoden auf 4K Blu-ray aufgetaucht. In Deutschland ist eine entsprechende Collection leider noch nicht vorbestellbar. Wir hoffen, dass Disney hier in Kürze noch „nachbessert“. Wer sich bereits die ersten Star Wars Titel auf 4K Blu-ray gekauft hat, verzichtet womöglich eh auf die Gesamtedition und möchte nur seine Sammlung komplettieren.

Das ist ab jetzt möglich, da alle Titel einzeln auf 4K Blu-ray vorbestellbar sind. Über die genaue Ausstattung liegen uns derzeit noch keine Informationen vor, diese werden wir aber schnellstmöglich nachreichen. Die bereits erschienenen Filme erscheinen parallel in einem neuen 2020 Look, um sich an die neuen Releases anzupassen. Als vorläufiges Lieferdatum hat Amazon den 30. April 2020 angegeben. In diesem Zeitrahmen könnte auch „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ erscheinen.

Diese und weitere 4K Blu-ray Veröffentlichungen findest du natürlich in unserer Komplettliste!