Start Blog Seite 843

Prospect 4K Blu-ray im Test: Außergewöhnlich in allen Belangen

4

Inhalt (80%)

Chris Caldwell und Zeek Earl lernten sich in der Uni während ihres Studiums kennen. Für beide war irgendwie klar, dass sie Filmemacher werden wollten. Und so begannen sie, Werbespots und Kurzfilme zu drehen. Einer von diesen lautete 2014 auf den Namen Prospect und sollte damals schon die Vorlage für einen Langfilm sein. Vier Jahre später hatten sie das Budget zusammen gekratzt, um diese Idee in die Tat umzusetzen. Mit 3,9 Mio. zur Verfügung stehender Dollar mieteten sie sich in eine alte Werfthalle ein, versammelten kreative Freunde und Bekannte um sich und bauten sieben Monate lang am Set- und Produktionsdesign. Als man damit fertig war, diente die gleiche Halle als Soundstage für die Innenaufnahmen. Die Szenen, die in der Natur des fremden Planeten spielen, wurden in einem kleinen Regenwald-Gebiet zwischen Washington und Seattle gedreht. Herausgekommen ist ein Coming-of-Age-Film mit Thriller-Anleihen, der in ein SciFi-Gewand gekleidet wurde. Letzteres nimmt Anleihen bei den Genre-Vertretern der 60er/70er und kommt optisch ganz bewusst stilisiert daher. Auf dem fremden Mond sorgt das für einen unbequem kränklichen Eindruck, was die Stimmung intensiviert.

Cee weiß nicht, ob sie dem Fremden trauen kann

Das starke Hinzufügen von Schmutz- und Staubpartikeln (übrigens ein gefilmter, „echter“ Effekt) vermittelt ein unbehagliches Gefühl, das effektiv kaschiert, wo man drehte und die Gegend unwirtlich und feindlich darstellt. Es ist erstaunlich, mit welchen geringen Mitteln Prospect auskommt und diese so effektiv nutzt, dass er gerade aufgrund der günstigen Produktion und des kreativen Designs funktioniert. Caldwell und Earl setzten dabei vor allem auf praktische Effekte und die ohnehin schon beeindruckende Oberfläche des Waldgebiets. Visuelle Effekte existieren zwar, ergänzen aber nur im Mindestmaß das Geschehen und beschränken sich meist auf sichtbare Planeten oder Monde. Wenn man hier also keinen visuellen Overkill mit 90% digitaler Effekte erwartet, diesen Gedanken erst gar nicht entstehen lässt, kann man sich voll und ganz auf die Spannung und Atmosphäre einlassen – und die ist einzigartig. Alleine die Szenen im Wald wirken durch ihre Farbgebung und die herausragende Kameraarbeit inklusive natürlicher (und hier passender) Lens-Flare-Effekte als wären sie nicht von dieser Welt.

Ezra in der Bredouille

Unterstützt mit passender Filmmusik und einem unheilvollen Score entfaltet sich im Zusammenspiel mit dem einzigartigen Look ein fesselndes Kammerspiel, das seinen Fokus ganz klar auf die Figur der Cee setzt. Früh alleine muss die Teenagerin sich durchkämpfen und schwere Entscheidungen treffen. Sophie Thatcher spielt diese Cee in ihrer ersten Langfilm-Rolle mit beeindruckender Präsenz. Ihr Gegenpart ist der prominenteste Darsteller des Films, Pedro Pascal. Als Ezra bringt er seine ganze Erfahrung in den Film und bildet ein hervorragendes Gleichgewicht zur jungen Thatcher. Selbst wenn Prospect zum Finale hin etwas konventionell wird und ein bisschen zu sehr auf einen handelsüblichen Actionverlauf setzt, schadet das der Gesamt-Atmosphäre nicht. Vor allem, weil das Schlussbild dafür wieder etwas entschädigt und den Tenor des Films wieder aufnimmt.

Bildqualität (70%)

Prospect wurde mit RED-Kameras aufgenommen, die am Ausgang 6K bzw. 8K lieferten. Das Ganze gelang über ein 4K DI auf die UHD, was vor allem deshalb zusätzlich herausragend ist, da die VFX ebenfalls in 4K gerendert wurden. Die Disk ist also durchgängig 4K-basiert und gehört damit zu den wenigen, die wirklich zu 100% nativ in 4K vorliegen.

Betrachtet man Close-ups aber genauer, kann man die 6-8K-Herkunft kaum verleugnen Denn die wirklich scharfen Aufnahmen sind vorzüglich detailliert. Von der Auflösung abgesehen wurde dem Film natürlich auch ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum zuteil sowie die höhere Bilddynamik nach statischem HDR10. Das laufende Bild gehört dann zu den am stärksten von der Blu-ray unterscheidbaren überhaupt. Sofort wird deutlich, um wie viel besser der Schwarzwert ist. Auch wenn er hier immer noch nicht Spitzenniveau erreicht, ist das dunklere und sattere Bild der UHD der hellen und kontrastarmen, fast ausgeblichenen BD überlegen. Sämtliche Szenen im Wald profitieren von der UHD, wenn es rein um das objektive Kontrastvermögen und die Farbintensität geht.

Das Bild der UHD kommt mit einem eigenwilligen und speziellen grünlichen Look

Natürlich verändert das auch den Look des Films an sich ein Stück weit. Zwar sieht die UHD technisch-objektiv erst einmal besser aus, aber wenn man die Atmosphäre gerade aufgrund des blassen, ausgewaschenen Bildes der Blu-ray gefühlt hat, wirkt das zunächst etwas unpassend. Eventuell wäre das natürlich anders herum, wenn man zuerst die UHD anschaut und im Nachgang die BD. Was leider aber auch zu beobachten ist: Die drastische Stilisierung in der Postproduktion führt bei der UHD durch die Kontrastanhebung zu heftig überkontrastierenden hellen Flächen. Wenn in den Waldszenen die Sonne durch die Bäume und über Pflanzenwuchs herein scheint, reißen die hellen Bereiche aus und das eigentlich grüne Laub wird gelblich und grell.
Dagegen sind starke und sehr helle Spitzlichter in dunklen Szenen sehr gut gelungen – beispielsweise das Funkeln in den Augen. Und so ist die UHD ein zweischneidiges Schwert: Zum einen wesentlich satter und kontrastreicher in den gleichmäßigen Szenen im Wald und im Shuttle, dazu sichtbar besser aufgelöst. Zum anderen aber deutlich überstrahlend auf den sehr hellen Bereichen.

Tonqualität (80%)

Ist Prospect in Sachen Bild noch gewöhnungsbedürftig und oldschool, kann man das vom Ton zu keiner Zeit behaupten. Die beiden dts-HD-Master-Spuren liefern von Beginn an eine hervorragende Performance ab. Vor allem in Sachen dedizierter Räumlichkeit ragen sie heraus. Lautsprecher-Durchsagen kommen weiträumig aus allen Speakern, jedes Rumpeln, Glucksen, Dampfen und Dröhnen des Schiffs wird zum Greifen nahe platziert und der LFE-Kanal weiß ebenfalls Akzente zu setzen. Spätestens, wenn die beiden bruchlanden, setzt es auch im Tieffrequenz-Bereich mal entsprechende Signale.

Die spannenden Szenen auf dem Planeten werden über die Tonspuren effektvoll wiedergegeben

Aber auch auf dem Planeten selbst leben die Speaker auf. Die Geräusche, die man dort wahrnimmt, kommen raumfüllend und die Dialoge durch die Helme sind atmosphärisch perfekt eingefangen. Werden Schüsse aus den Waffen abgefeuert, werden diese recht dynamisch wiedergegeben und Stimmen sind gut verständlich. Zwar gibt’s hier keine Dolby-Atmos-Spur, aber ansonsten macht der Sound alles richtig.

  • Deutsch: DTS HD-Master (80%)
  • Englisch: DTS HD-Master (80%)

Bonus (60%)

Das schicke Mediabook der UHD enthält die BD, DVD und UHD des Films. Dazu gibt’s ein 24-seitiges Booklet mit einem ausführlichen Interview vom deadline-Magazin mit den beiden Regisseuren. Ein paar Concept-Art-Zeichnungen ergänzen das Buch. Auf der Disk selbst warten dann ein Audiokommentar mit dem Regie-Duo sowie zwei entfallenen Szenen, einem kurzen Behind the Scenes, das sich damit beschäftigt, wie man den Film mit so einem geringen Budget realisieren konnte. Obendrauf gibt es noch zwei Featurettes. In „Inside Prospect“ gibt es Infos über das Helmdesign und das Raumschiff. Auch hier ist einfach unglaublich, mit welcher Leidenschaft die Crew an die Arbeit ging, ihre eigentlichen Jobs vernachlässigte und Filmrequisiten baute. In „Gestaltung von Prospect“ geht es dann in vier Teilen knapp 20 Minuten lang um einige VFX oder auch hier wieder etwas intensiver um das Setdesign, die Ausstattung und das Kostümdesign.

Gesamtbewertung Prospect  (77%)

Faszinierender Independent-Sci-Fi-Film, der seine Sogwirkung über den visuellen Stil und seine sorgsam entwickelte Charakterzeichnung bewirkt. Wer keine Weltraumschlacht erwartet, sondern eher einen Mix aus Auslöschung und Solaris, wird hier fündig und mit einem (ob des geringen Budgets) grandiosen Setdesign belohnt. Die UHD wird jene erfreuen, denen das Bild der Blu-ray zu milchig und kontrastschwach ist. Allerdings muss man über die ausreißenden hellen Bereiche hinwegsehen.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 26. Juli 2019 Review am: 10. August 2019
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 100 Minuten
Filmstudio: Capelight Pictures FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
1,85:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS HD-Master 5.1
Englisch DTS HD-Master 5.1
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Prospect Trailer:

Fünf Blu-rays für nur 30 Euro – Wählt aus über 300 Titeln!

0

Große Unterhaltung für kleines Geld, gibt es in der „Fünf Blu-rays für 50 Euro“-Aktion auf Amazon.de. Wählt aus über 300 Titeln eure Favoriten und zahlt nur 6 Euro pro Film.

Hier geht es zur Aktion

Für den Preis darf man natürlich keine absoluten Blockbuster erwarten, die Auswahl hält aber das ein oder andere „Schmankerl“ bereit, z.B. die Eberhofer-Krimis „Sauerkraut Koma“, „Griessnockerl Affäre“, oder „Schweinskopf Al Dente“. Oder wie wäre es mit „Jürgen“ mit Heinz Strunk oder doch lieber „Killers Bodyguard“ mit Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson in den Hauptrollen.

Dazwischen drängen sich ein paar FSK 18 Titel wie „Battle Royale“ im Extended Cut oder „Angriff der Lederhosenzombies“. Filmklassikern wie „The Crow“, „12 Monkeys“ oder „Armee der Finsterniss“ sind ebenso vorhanden wie der ein oder andere B/C Movie.

Viel Spaß beim Stöbern!

Philips OLED984 mit Dolby Vision, Soundbar und vierseitigem Ambilight

Im Rahmen der EISA Awards hat Philips seinen neuen OLED984 OLED Fernseher angekündigt. Der OLED+ ist mit einem Standfuß, Bower & Wilkins Soundbar, sowie vierseitigem Ambilight ausgestattet. 

Lange haben Fans des Philips (TP Vision) Ambilight Feature darauf gehofft, dass der TV Hersteller die vierseitige Variante wieder in das Portfolio aufnimmt. Nach der PUS8601 Serie in 2016 wurden keine weiteren Modelle mit vierseitigem Ambiente-Beleuchtung angeboten. Angeblich hätten zu wenig Kunden den TV auch an die Wand gehängt, um den bestmöglichen Eindruck von Ambilight 4 zu erhalten. Mit dem neuen 65OLED984 muss sich der Kunde darüber keine Gedanken machen. Das OLED-Display sitzt auf einem mittig angebrachten TV-Standfuß, der zudem die Bower & Wilkins Soundbar trägt.

Die OLED+ Modelle bilden das High-End-Segment von Philips (TP Vision)
Die OLED+ Modelle bilden das High-End-Segment von Philips (TP Vision)

Bower & Wilkins Soundbar

Der Soundbar unterstützt den laut EISA-Jury „erstklassigen OLED Fernseher“ um ein „unwiderstehliches Kinoerlebnis“ zu ermöglichen. Die 65 Zoll (165 cm) Variante hat einen Subwoofer einen maßgeschneiderten Hochtöner sowie einen Full-Range-Lautsprecher, die in einem 3.1 Treiber-Array angeordnet sind. Damit wird eine Klangleistung von 60 Watt erreicht. Bereits Out-of-the-Box soll der OLED984 einen dynamischen, breitbandigen Klang inkl. Dolby Atmos-Verarbeitung ermöglichen. Die Soundbar soll zudem die Möglichkeit besitzen Schallwellen wie ein Up-Firing-Lautsprecher durch den Raum zu schicken um z.B. das 3D-Soundformat Dolby Atmos besser interpretieren zu können. Dazu liegen uns jedoch noch nicht ausreichen Informationen vor. Für das „visuelle Seelenheil“ ist der Soundbar natürlich mit einem „warmen“ Akustikstoff von Kvadrat überzogen.

Die Überarbeitete Fernbedienung des OLED984 mit Funktionstasten für Google Assistant, Netflix, Rakuten TV und einer vollwertigen Tastatur + Trackpad auf der Rückseite
Die Überarbeitete Fernbedienung des OLED984 mit Funktionstasten für Google Assistant, Netflix, Rakuten TV und einer vollwertigen Tastatur + Trackpad auf der Rückseite

OLED984 mit Dolby Vision & HDR10+

Der OLED984 gehört ja zur OLED+ Liga von TP Vision. Bedeutet High-End Klangwiedergabe kombiniert mit bestmöglicher Bilddarstellung und visueller Präsentation (Ambilight 4). Und so verwundert es nicht, dass auch hier ein OLED-Display mit selbstleuchtenden Pixeln zum Einsatz kommt. Die Ausstattung bewegt sich auf dem aktuell höchsten Niveau, sprich inkl. dem neusten (3. Generation) P5 Prozessor sowie Unterstützung für alle geläufigen HDR-Standards, inkl. den dynamischen Varianten HDR10+ und Dolby Vision. Im Vergleich zu den Vorjahres-Modellen soll sich eine visuelle Performancesteigerung von rund 20 Prozent ergeben. Übrigens zeigt Philips immer noch kein Interesse an HDMI 2.1. Ist zu diesem Zeitpunkt wohl auch überflüssig. Dafür kann der TV und angeschlossene, kompatible Peripherie mittels ALLM automatisch in einen Low Input Lag Modus gesetzt werden (z.B. wenn eine Xbox One X angeschlossen wird).

Android TV 9.0 auf dem OLED984
Aufgeräumt, schneller und in unseren Augen eine Weiterentwicklung – Android TV 9.0 auf dem OLED984

Abgerundet wird das „Gesamtpaket“ durch die Android TV 9.0 Menüoberfläche die von einem Quad-Core-Prozessor von MediaTek angetrieben und auf 16 GB internen Speicher genug Platz für diverse Apps bietet. Mit der überarbeiteten Fernbedienung mit Touch-Pad und Tastatur auf der Rückseite lassen sich auch Sprachbefehle via Google Assistant und Amazon Alexa an den TV schicke. Wer bereits eine eigene Soundanlage besitzt und sich auch mit dreiseitigem Ambilight zufrieden gibt, kann auch zu den neuen OLED804 und OLED854 Modellen greifen. Wir sind gespannt, wie sich das Modell in ersten Tests schlägt.

Preis & Verfügbarkeit OLED984

Philips wird den OLED984 auf der IFA 2019 Anfang September erstmals dem Fachpublikum vorstellen. Angaben zu Verfügbarkeit und Preis fehlen uns leider noch, diese werden wir jedoch im Rahmen der Messe in Erfahrung bringen können. Man sollte sich jedoch keine Illusionen machen, denn mit dieser Ausstattung und Feature-Umfang wird sich das Modell nicht gerade im „günstigen“ Preissegment bewegen. Typischerweise sollte das Modell noch im September, spätestens Oktober 2019 in den Handel „entlassen“ werden.

Samsung Flip 2019: Interaktives 4K-Display kommt mit 65 Zoll nach Deutschland

0

Samsung hat bestätigt, dass das interaktive Flipchart des Unternehmens, passenderweise Samsung Flip betitelt, auch mit 65 Zoll in Deutschland erscheint. Einen Preis nennen die Südkoreaner allerdings nicht, denn man visiert hier auch im Grunde ausschließlich Geschäftskunden und Bildungsorganisationen an.

Das neue Samsung Flip 2019 mit 65 Zoll sei laut Samsung selbst ab September in Deutschland zu haben. Wer Interesse an dem interaktiven Display hat, kann bereits Kontakt zu Samsung über diese Produktseite aufnehmen. Der Bildschirm löst nativ mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf, lässt sich aber auch hochkant nutzen. Es sind viele Features an Bord, damit Teams mit der Hilfe des Flip effizient zusammenarbeiten und präsentieren können.

So lassen sich auf dem interaktiven Flipchart direkt Bilder und Dokumente bearbeiten, speichern und auch teilen. Etwa sind direkt am Display Notizen möglich, welche sich dann auch auf dem Bildschirm wie Post-Its verschieben lassen. Zudem lässt sich wie auf einer Leinwand mit Farben arbeiten, welche sich sogar natürlich vermischen lassen oder über eine Trocken-Funktion dann als eben als bereits getrocknet betrachtet werden.

An den Samsung Flip kann man quasi auch malen

Die Samsung Flip unterstützen dabei auch den Fernzugriff via PC. Kompatibel sind auch direkt Bluetooth-Eingabegräte, also Mäuse und Tastaturen. Laut Samsung habe man zudem die Schrifterkennung gegenüber den Vorgängermodellen stark verbessert. Etwa betrage die Touch-Reaktionszeit nur noch 6,7 ms. Im Lieferumfang ist auch ein Holzstift für den Samsung Flip enthalten.

Samsung Flip: Interaktives Flipchart mit UHD-Auflösung

Alles was am Samsung Flip erstellt bzw. bearbeitet wurde, lässt sich jederzeit an Drucker oder Netzwerk-Speicher verschicken. Zudem kann das Samsung Flip 2019 Daten direkt von mobilen Endgeräten, PCs oder USB-Laufwerken beziehen und darstellen. Screen-Share erlaubt es, Inhalte an andere Bildschirme weiterzureichen, was etwa in Hörsälen wichtig sein könnte. Aus der Cloud, Samsung nennt da OneDrive als Beispiel, lassen sich ebenfalls Dateien auf das Flip hieven.

Samsung bietet mit dem Flip viele Optionen an

Unten sind die technischen Daten des neuen Samsung Flip 2019 zusammengefasst. Ab dem September 2019 ist das Gerät dann in Deutschland verfügbar.

Technische Daten – Samsung Flip 2019

  • Bildschirmdiagonale 65” / 163 cm
  • Helligkeitswert (typ.) 220 cd/m²
  • Kontrastverhältnis (Typ.) 4.000:1
  • Reaktionszeit (G/G) 8 ms
  • Betrachtungswinkel (h/v) 178°/178°
  • Auflösung nativ 3.840 x 2.160 Pixel (Querformat) / 2.160 x 3.840 Pixel (Hochformat)
  • Eingebaute Lautsprecher (2x 10W)
  • Eingang Video 2x HDMI bzw. mit Tray: 3x HDMI
  • 1x USB bzw. mit Tray: 2x USB, 1x USB extern (In/Out)
  • Ausgänge 1x Touch Out (USB Upstream Type), 1x Audio Out bzw. mit Tray: 2x Touch Out, 1x Audio Out, 1x Screen Share (HDMI Out)
  • Weitere Schnittstellen / Sensoren Bluetooth, Lagesensor (Hoch- und Querformat ), NFC, WiFi inkl. WiDi/Miracast, Bluetooth für HID, 1x LAN/100 Mbit
  • Touch Pen Typ passiver Stift
  • Reaktionszeit Touch 6,7 ms
  • Energieeffizienzklasse A+
  • Energieverbrauch im Ein-Zustand (typ.) in W 100 W
  • Energiezustand im Standby in W 0,5 W
  • Wandmontage VESA-Wandmontage (400 x 400 mm)
  • Lieferumfang Passiver Stift (2x), Stromkabel, Touch-Out-Kabel (USB-Upstream)
  • Garantiezeit 3 Jahre
  • System Muse-M (Tizen 5.0)
  • Prozessor CA72 Quad (1,7 GHz)
  • On-Chip Cache Memory L1 (I/D) : 32 KB / 32 KB, L2 (Unified): 1 MB
  • RAM LPDDR4 1,6G Hz 64 Bit 2,5 GB
  • Grafikeinheit 2D und 3D Graphics Engine – Bis zu 1.920 x 1.080 32 bpp unterstützt OpenGL ES
  • Speicherplatz 8 GB (2,65 GB belegt von O/S, verfügbar 5,35 GB)
  • Maße und Gewicht 1.522,4 x 897,6 x 62,9 mm, 40 kg
  • Optionales Zubehör Wandhalterung, Tray

Microsofts Xbox-Chef dementiert Pläne für eine Streaming-Konsole

Entgegen vorheriger Gerüchte wolle Microsoft laut dem Kopf der Xbox-Sparte, Phil Spencer, keine Konsole mit dem Fokus auf Streaming veröffentlichen. Auch sehe man Game-Streaming zunächst nur als eine Nische an, welche traditionelle Konsolen ergänzen aber keinesfalls ersetzen werde.

Microsoft plant mit Project xCloud einen eigenen Dienst für Game-Streaming. Eine öffentliche Beta soll in einigen Ländern schon im Oktober 2019 anlaufen. Wie Phil Spencer aber bestätigt, sieht er Cloud-Gaming auch auf lange Sicht erst einmal nicht als gleichwertigen Ersatz für eine Konsole oder einen PC an. Das werde sich auch innerhalb der nächsten Jahre nicht ändern. Statt auf die nächsten 2 Jahre zu schauen, müsse man da vermutlich eher 20 Jahre abwarten.

Der Microsoft-Manager zieht den Vergleich zu Netflix. Heute werde oft vergessen, dass es auch etwa 20 Jahre gedauert habe, bis Netflix zu dem geworden sei, was es heute ist. Videostreaming habe Jahrzehnte gebraucht, um sich durchzusetzen. Von einer ähnlich schleichenden Entwicklung geht der Xbox-Chf auch im Bereich des Gamestreamings aus. Mit Project xCloud bereite sich Microsoft da auf die Zukunft vor, doch es sei eben genau das: Zukunft und nicht Gegenwart.

Indirekt tadelt Spencer da auch Google Stadia: Er erklärt, dass man niemandem etwas vormachen solle. Gamestreaming habe weiterhin mit Lags zu kämpfen und werde so schnell nicht an traditonelle PCs und Konsolen herankommen. Wer etwas anderes behaupte, führe nur in die Irre. Es gehe also aktuell nicht darum mit traditioneller Hardware gleichzuziehen. Im Wohnzimmer bleiben Konsolen und PCs überlegen. Aber für etwa Smartphones sei Game-Streaming eine feine Sache.

Gamestreaming tauscht Qualität gegen Bequemlichkeit

Laut Spencer tausche man aber beim Gamestreaming die Qualität gegen Bequemlichkeit aus. Dass viele Kunden zu diesem Tausch mehr als bereit sind, hat die Vergangenheit der Unterhaltungsindustrie gezeigt. MP3 bzw. Musik-Downloads und -Streams haben Vinyl und CD verdrängt und im Bereich Heimkino wird die Ultra HD Blu-ray wohl ein Nischenprodukt verbleiben und es dominiert ebenfalls das Streaming über Anbieter wie Amazon Prime Video und Netflix.

Auf diesen Paradigmenwechsel bereitet sich auf lange Sicht auch Microsoft vor. Etwa habe man bereits Server für Project xCloud in der Nähe wichtiger Third-Party-Entwickler positioniert, damit jene ihre Games besser testen und optimieren können. Durch die Azure-Infrastruktur sehen die Redmonder sich da in einer sehr vorteilhaften Position.

Gleichzeitig werde man aber den Spielern überlassen, wie sie ihre Titel am liebsten konsumieren. Und schließlich hat Microsoft mit Project Scarlett auch selbst eine Next-Generation-Konsole für Ende 2020 in Planung. Man bereitet sich also auf viele Möglichkeiten vor und am Ende entscheiden die Gamer, in welche Richtung die Reise langfristig gehen wird.

Samsung will wohl in Kürze OLED-TVs produzieren

Es gibt schon seit einiger Zeit Gerüchte, dass Samsung auch OLED-TVs anbieten könnte. Das Thema ist ja grundsätzlich für die Südkoreaner nichts Neues, verwenden sie doch für Smartphones wie die neuen Galaxy Note 10 und Note 10+ ohnehin OLED-Displays. Jetzt könnte ein Paradigmenwechsel im TV-Bereich anstehen.

Eigentlich rückt Samsung seit Jahren im Heimkino seine QLED-TVs ins Rampenlicht. Der Begriff „QLED“ ist aber mehr geschicktes Marketing, denn trotz der Namensähnlichkeit zu OLED-Modellen, handelt es sich da um reguläre LCD-Fernseher. Nun heißt es seitens südkoreanischer Medien, dass Samsung einiger seiner Produktionslinien für LCDs stillgelegt habe. Stattdessen wolle man im Rahmen des sogenannten „C Project“ auf die Fertigung von großen OLED-Panels umstellen.

Samsung habe demnach die 8-1 Line Phase 1 im Samsung Display Asan 1 Campus geschlossen. Man geht davon aus, dass Samsung bald noch weitere Gen-8-Lines stilllegen dürfte und auch an die 7-2-Lines geht. Das Ergebnis wäre, dass Samsung auf OLED-Displays setzen würde – nicht nur für mobile Endgeräte, sondern eben auch für Fernseher.

Marktbeobachter geben dabei an, dass Samsung beruhigt seine eigene LCD-Fertigung einstellen könnte und immer noch ausreichend Panels von Partnern beziehen könnte. Aktuell deuten die Zeichen also darauf hin, dass Samsung stattdessen schon bald eigene Panels für OLED-TVs herstellen könnte. Man rechnet damit, dass das Unternehmen das notwendige Equipment für die Fertigung im Oktober 2019 erwerben könnte.

Samsung will vermutlich LG die Stirn bieten

Samsung kann nur in den Bereich für OLED-TVs einsteigen, wenn man selbst in die Produktion einsteigt. Denn sonst müsste man OLED-Panels von seinem Erzrivalen LG kaufen und das ist freilich ausgeschlossen. Dennoch hat Samsung sich bisher nicht dazu geäußert, ob die aktuellen Gerüchte der Wahrheit entsprechen. Der CEO von Samsung Display hatte in der Vergangenheit nur vage eingestanden, dass man QD-OLED-Technik entwickelt habe.

Dazu flammten Ende Juni 2019 neue Gerüchte auf, laut denen Samsung Quantum-Dot-OLED produzieren wolle. Demnach solle die Massenproduktion 2021 starten. Um im High-End-Segment wieder an Boden zu gewinnen, wäre das sicherlich ein guter Schachzug. Vielleicht gibt es da bald ja noch handfestere Meldungen.

Plex veröffentlicht brandneue Desktop-App

Die Multimedia-Lösung Plex ist sicherlich vielen Lesern ein Begriff, insbesondere denen, die eine Nvidia Shield Android TV besitzen. Denn an der kleinen Kiste ist Plex ab Werk vorinstalliert. Bei den Entwicklern wagt man nun einen Umschwung und präsentiert eine brandneue Desktop-App.

Die neue Desktop-App beendet bei Plex zugleich eine Ära, denn man stellt ab 2020 den Support für den bisherigen Plex Media Player ein, welcher ursprünglich einmal für HTPCs entwickelt wurde. Laut Plex wählen aber immer mehr Anwender andere Lösungen – wie eben eine Nvidia Shield Android TV (hier unser Test) oder andere Boxen.

Die neue Desktop-App von Plex soll jedenfalls den Plex Media Player ersetzen und tauft die Offline-Fähigkeiten von „Sync“ zu „Downloads“ um. Letztere sollen dann auch nun schneller starten und einfacher zu verwaltn sein. Diese Einfachheit betrifft sogar den Namen, denn die Anwendung nennt sich schlichtweg „Plex“ und steht für Apple macOS sowie Windows zur Verfügung. Der Windows-Download befindet sich hier.

Plex ersetzt seinen Media Player mit einer neuen Desktop-App

Den Plex Media Player wird es vorerst noch weiter geben im Microsoft Store. Updates wird es noch bis zum 3. Januar 2020 hageln, dann ist Schluss. Wermutstropfen für HTPC-Besitzer: Die neue Plex-App unterstützt keinen klassischen TV-Modus mehr. Laut Plex sei das einfach ein Zeichen der Zeit, denn es gebe nur noch wenige Nutzer, die einen HTPC direkt an den Fernseher ankoppeln. Das Gros der User nutze bequemere Lösungen wie eben die mehrfach erwähnte Shield oder auch den Apple TV 4K.

Plex glaubt an eine verbesserte Benutzererfahrung

Laut Plex sei es bequemer über einen Dongle wie den Amazon Fire TV 4K oder eine Box wie eben die Shield Multimedia-Funktionen am TV zu nutzen. Es werde weniger Strom verbraucht, die Bedienung sei leichter und auch sei ein derartiges Gerät einfacher einzurichten und zu verwalten als ein HTPC. Deswegen trauere man der Vergangenheit nicht unbedingt nach.

Die Plex Desktop-App steht für Windows und macOS zur Verfügung

Wer sich nun eine Linux-Version der neuen Plex-App wünscht, muss erst einmal ausharren. Zunächst wollen die Entwickler sich auf Windows und macOS fokussieren. Ob die neue App dabei auch den Sprung in den Microsoft Store schaffen werde? Das sei laut den Entwicklern denkbar, vorerst biete man sie aber direkt selbst zum Download an. Vielleicht wollt ihr sie ja schon antesten?

Fußball Bundesliga: Sky könnte einzelne Spiele zum Abruf anbieten

Sky könnte für die Fußball Bundesliga 2019 einen neuen Kniff testen: Aktuell mehren sich Gerüchte, laut denen der Pay-TV-Anbieter den bezahlten Abruf einzelner Spiele für Nicht-Abonnenten anbieten könnte. Bislang gibt es als Alternative zu den Abonnements lediglich Tages-Tickets.

Sky Deutschland hat die Gerüchte bisher nicht offiziell bestätigt. Schenkt man den inoffiziellen Meldungen Glauben, könnte eine Bestätigung aber schon am oder nach dem Wochenende folgen. Angeblich habe Bloomberg jene Informationen nämlich unter vorgehaltener Hand direkt von Mitarbeitern des Pay-TV-Anbieters erhalten.

Das Projekt soll eine Zusammenarbeit von Sky Deutschland und Onefootball sein. Wermutstropfen: Es soll sich um Spiele der 2. Bundesliga und des DFB-Pokals handeln – nicht der ersten Bundesliga. Da hat sich ja unter anderem auch DAZN eingemischt. Vielleicht wäre das also für Sky zu kompliziert im Bezug auf die Rechte.

Sky könnte mit einem derartigen Pay-per-View-Angebot bestimmt viele spontane Zuschauer erreichen, welche keine Abonnements abschließen wollen und die Tagespässe für 10 Euro ebenfalls nicht attraktiv finden. Sollte Sky da für einzelne Partien niedrige Summen ausrufen, würden sich bestimmt einige Fußballfans freuen und zugreifen. Laut Bloomberg werde der Fokus von Skys Marketing aber weiterhin auf den Pay-TV-Bundles liegen.

Sky schweigt zum möglichen Pay-per-View-Angebot

Sky selbst will die Gerüchte aktuell weder bestätigen noch dementieren. Weit hergeholt klingt die Strategie allerdings keinesfalls. Denn Sky muss sich attraktiv aufstellen, um nicht Abonnenten an Konkurrenzanbieter zu verlieren. Zumal man zuletzt einen hochrangigen Manager, Paul Sexton-Chadwick, der bei Sky für das Sky Ticket zuständig gewesen ist, an den Rivalen DAZN verloren hat.

Dass Sexton-Chadwick nun bei DAZN angeheuert hat, welche ebenfalls die Fühler nach mehr und mehr Fußball ausstrecken, dürfte Sky weniger schmecken. Für Kunden sind mehr Optionen und eine Bandbreite an Anbietern aber meistens etwas gutes – Konkurrenz belebt das Geschäft und hält die Preise niedrig. Da wäre das erwähnte Pay-per-View-Angebot doch eine feine Sache – sicher auch für den ein oder anderen Leser.

DJI Osmo Mobile 3 will kinoreife Videos am Smartphone ermöglichen

DJI bringt mit dem Osmo Mobile 3 einen neuen Gimbal für mobile Endgeräte auf den Markt. Der Stabilisator ist bereits über die Website des Herstellers bestellbar und kostet 109 Euro. Im Bundle mit einen Stativ-Griff sowie einer Transporttasche kostet der neue Gimbal von DJI wiederum 129 Euro.

Gimbals für Smartphones können beim Anfertigen von 4K-Videos einen gewaltigen Unterschied machen, das haben wir selbst auch im Test des Zhiyun Smooth 4 unterstreichen können. Der neue DJI Osmo Mobile 3 soll dabei laut Hersteller durch seine kompakte Form und der Möglichkeit den Stabilisator zusammenzufalten ein perfekter Begleiter für mobile Filmemacher sein.

Als Akkulaufzeit nennt DJI für den Osmo rund 15 Stunden. Neben dem faltbaren Design an sich hebt DJI auch noch hervor, dass die wichtigsten Bedienelemente mit nur einer Hand erreichbar seien. Dabei gibt es auch einige hilfreiche Zusatzfunktionen wie die Quick Roll. Sie rotiert das Smartphone durch zweimaliges Drücken der M-Taste, aus dem Querformat in das Hochformat.

Der DJI Osmo Mobile 3 soll sich für Vlogs eigne

Außerdem sollen durch das neue Design Lade- bzw. Audio-Schnittstelle an mobilen Endgeräten frei bleiben. Dadurch kann das jeweilige Smartphone auch während der Verwendung im DJI Osmo Mobile 3 aufgeladen werden bzw. mit externen Mikrofonen versehen werden. wie es bei solchen Gimbals üblich ist, so lässt sich die Orientierung auch sperren. ActiveTrack 3.0 kann mit einem Drücken des Auslösers aktiviert werden und hält eine Person oder ein Objekt anschließend immer im Zentrum des Bildes. Der Zoom-Slider an der Seite des Griffs erlaubt wiederum komfortables Zoomen, ohne dabei den Bildschirm des Smartphones nutzen zu müssen. Die Geschwindigkeit des Zooms ist in den Einstellungen anpassbar.

DJI Osmo Mobile 3 bietet jetzt Bluetooth 5.0

DJI gibt an, dass der Osmo Mobile 3 nun Bluetooth 5.0 verwendet. Zur Bedienung empfiehlt man freilich die hauseigene Mimo App, welche vorprogrammierte Bewegungen anbietet. Außerdem unterstützt die Anwendung zusätzliche Funktionen wie eine Gestensteuerung, einen Story-Modus mitallerlei Vorlagen für bestimmte Kamerafahrten und Co. und einen Sportmodus, der die Reaktionsgeschwindigkeit für schnelle Aufnahmen erhöht.

Den DJI Osmo Mobile 3 kann man auch zusammenfalten

Auch Zeitraffer-Aufnahmen sind über die App möglich. Auch Zeitlupen- und Panorama-Modi bietet der DJI Osmo Mobile 3 in Kombination mit der offiziellen App. Im Handel ist der neue Gimbal ab heute zu haben – zunächst nur über DJI selbst sowohl online als auch über Flagship Stores sowie ausgewählte Apple Stores. In Kürze soll der Gimbal aber auch bei anderen Händlern verfügbar sein. Der Osmo Mobile 3 ist gegen eine zusätzliche Gebühr von 10 Euro im Rahmen des DJI Care Refresh abgedeckt (plus 10 Euro für das erste Ersatzgerät, 15 Euro für das zweite Ersatzgerät).

Star Wars: Ultra HD / 4K Blu-ray sind für 2020 so gut wie sicher

25

In den Vereinigten Staaten veröffentlicht Disney die Filme der Reihe „Star Wars“ aktuell neu auch als einzelne Blu-rays. Zuvor waren Filme wie „Das Imperium schlägt zurück“ nur als Teil von Sets zu haben. Außerdem kristallisiert sich heraus: 2020 dürften die Klassiker von George Lucas auch auf Ultra HD Blu-ray erscheinen.

Um gleich klarzustellen: Eine offizielle Ankündigung von Lucasfilm bzw. Disney fehlt zum aktuellen Zeitpunkt noch. Und die Gerüchte um Star Wars auf UHD Blu-ray sind auch nicht neu. So flammen sie seit April 2019 immer wieder neu auf. Jedoch deuten mehrere Faktoren darauf hin, dass Star Wars nächstes Jahr in 4K erscheinen sollte – also auch die Filme abseits von „Solo: A Star Wars Story“ und „Star Wars: Die letzten Jedi“.

Als kleiner Exkurs: In den USA hat Disney auch viele der älteren (und neueren) Pixar-Filme auf Ultra HD Blu-ray veröffentlicht. Als Beispiele seien „Toy Story“, „Die Unglaublichen“ oder „Cars 3“ genannt. Im Herbst reicht man dort unter anderem auch „Cars“, „Findet Nemo“ und „Ratatouille“ nach. Später werden wohl auch „Wall-E“, „Die Monster AG“, „Das große Krabbeln“ und weitere Streifen folgen. Dann wird Disney das gesamte Pixar-Portfolio in den USA auf Ultra HD Blu-ray veröffentlicht haben. Offen ist aktuell leider noch, wann man damit in Deutschland loslegen könnte.

Warum wir das erwähnen? Auch wenn man hierzulande den Eindruck bekommen könnte, Disney würde sich um die Veröffentlichung der Pixar-Filme in 4K wenig scheren, denn auch neuere Produktionen wie „Coco“ sind bei uns nur auf Blu-ray erschienen, so existieren in den Vereinigten Staaten UHD Blu-rays zu vielen Titeln – und es werden mehr. Bleibt zu offen, dass Disney hier bald auch ein Herz für andere Märkte beweist.

Star Wars in 4K: Es ist nur noch eine Frage der Zeit

Der obige Exkurs zu Pixar hat seinen Sinn: Disney veröffentlicht vor der Veröffentlichung neuer Ultra HD Blu-ray aktuell noch einmal viele Pixar-Titel mit neuen Artworks auf Blu-ray. Und genau dieses Szenario spielt sich in den USA auch gerade bei Star Wars ab. Brancheninsider wie Bill Hunt rechnen fest damit, dass eine offizielle Ankündigung einer 4K-Veröffentlichung nun sehr nahe liegt. Mit Glück könnte Disney sogar schon auf der D23 in wenigen Wochen die Bombe platzen lassen.

Als besonders wahrscheinlich gilt momentan, dass Disney die Ur-Trilogie, die Prequels und auch „Star Wars: Rogue One“ sowie „Star Wars: The Force Awakens“ als UHD Blu-ray zeitgleich zur Heimkino-Veröffentlichung von „Star Wars: Rise of Skywalker“ neu auflegen könnte. Offen bleibt aber eine für Fans entscheidende Frage: Wird Disney die Kinofassungen der ersten drei Filme veröffentlichen oder nur die umstrittenen Special Editions? Leider ist das momentan noch absolut offen.

Doch Disney ist ein Konzern mit einem guten Riecher und weiß, wie viele Fans auf die Kinofassungen hoffen, welche zuletzt nur als DVD-Beilage erschienen und noch auf den Laserdiscs basierten. Eine 4K-Version wäre da natürlich eine Offenbarung. Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt und sehr guter Dinge.