Keine guten Nachrichten für Fans von Stanley Kubricks Science-Fiction-Meisterwerk. Die Jubiläums-Edition von „2001: Odyssee im Weltraum“ auf 4K UHD Blu-ray wird wohl erst am 08. November 2018 in den Handel kommen.
Update 02-10-2018: Ausführliche Information zur Ausstattung und Inhalt des 4K Remasters findest du HIER!
Update 23-07-2018: Der Science-Fiction-Klassiker ist ab sofort über MediaMarkt.de vorbestellbar. In anderen Online-Shops taucht der Titel bereits auf, kann aber noch nicht geordert werden. Das Cover der 4K Blu-ray wird sich vielleicht nochmals ändern.
Update 25-06-2018: Warner bestätigt Dolby Vision und Dolby Atmos für den ReRelease von „2001: Odyssee im Weltraum“. Der englische Originalton soll auf jeden Fall mit erweitertem 3D Sound veröffentlicht werden. Die Ausstattung der deutschen Tonspur ist noch nicht kommuniziert. Zudem hat sich das VÖ-Datum nochmals nach hinten verschoben, vom 04. August, auf den 08. November 2018.
Update 03-04-2018: Der Grund für die Verschiebung ist nun klar. Warner Bros. wird den Film Mitte Mai nochmals in die US-Kinos bringen. Ab dem 18. Mai 2018 läuft der Film als 50th Anniversary Remaster in 70mm in ausgewählten Kinos. Somit wird die Zweitvermarktung auf 4K UHD Disc erst starten, wenn der Film nicht mehr in den Kinos läuft.
Originalbeitrag: Ursprünglich sollte das 4K Remaster parallel zur Wiederveröffentlichung von „Matrix“ am 24. Mai 2018 erscheinen. Warner Home Video hat sich aber jetzt wohl doch dazu entschieden, den Release näher an den ursprünglichen Kinostart, dem 11. September, zu rücken. Vielleicht ist die Terminverschiebung auch einer Abstimmung mit dem Veröffentlichungs-Datum in den USA geschuldet. Auf jeden Fall müssen wir uns noch etwas gedulden. Das 4K Remaster von „Matrix“ soll aber immer noch wie geplant Ende Mai 2018 auf 4K UHD Blu-ray erscheinen. Vielleicht kann man sich bis dahin mit Neo und weiteren hochwertigen 4K Releases die Zeit vertreiben.
Amazon wird bald für sein Streaming-Angebot Prime Video auch Dolby Atmos unterstützen. Den Anfang macht die Eigenproduktion „Ton Clancy’s Jack Ryan“. Sie steht bereits ab dem 31. August 2018 für Abonnenten von Amazon Prime Video zum Abruf bereit.
UPDATE: Über zwei Jahre, nachdem Amazon die Unterstützung von Dolby Atmos auf Fire TV-Geräten angekündigt hat, entpuppt sich die Meldung als reine Werbemaßnahme. Neue Geräte werden mit Dolby Atmos beworben, Inhalte im 3D-Soundformat gibt es bis auf wenige Ausnahmen keine! Hier könnt ihr alles über Dolby Atmos auf Prime Video lesen!
Originalbeitrag: „Tom Clancy’s Jack Ryan“ hat eine lange Entstehungsgeschichte hinter sich. Die Serie um den Agenten wurde bereits im September 2015 erstmals ins Gespräch gebracht. 2016 bestätigte Amazon viele Details zur Serie. Erst am 31. August 2018 startet das Format aber endlich beim Streaming-Anbieter. Nach dieser immensen Wartezeit ist es also durchaus passend, dass mit jener neuen Serie auch Dolby Atmos bei Amazon Prime Video seinen Einstand gibt.
Wer das objektbasierte Tonformat in Kombination mit Amazon Prime Video nutzen möchte, benötigt aber freilich neben dem Abonnement des Streaming-Angebots auch kompatible Hardware. Das wäre etwa der aktuelle Amazon Fire TV, den wir hier getestet haben. Auch der wiederum nicht in Deutschland erhältliche Fire TV Cube unterstützt Dolby Atmos. Zusätzlich sind natürlich ein passendes Lautsprecher-Setup / eine Soundbar und ein geeigneter AVR notwendig.
Dolby Atmos breitet sich bei den Streaming-Plattformen aus
Amazon Prime Video gesellt sich somit zu Netflix und Vudu, die ebenfalls beide Dolby Atmos einbinden. Apple hat zudem für seinen TV 4K ebenfalls Dolby Atmos in Aussicht gestellt. Ein entsprechendes Update soll im Herbst erscheinen. Bei Apple iTunes gibt es, zumindest in den USA, ebenfalls schon Experimente mit dem 3D-Surround-Format.
Apple hat sogar schon bekannt gegeben, das man über iTunes mittelfristig die umfangreichste Filmsammlung mit Dolby-Atmos-Unterstützung anbieten wolle. Wie man sieht, ist Apple allerdings mit diesem Vorhaben nicht allein. Denn auch Amazon Prime Video spielt dann ab Ende August mit.
Zur Serie „Tom Clancy’s Jack Ryan“ : Jene handelt vom namensgebenden Agenten, der auch schon im Kino diverse Auftritte hatte. So schlüpften etwa bereits Harrison Ford („Die Stunde des Patrioten“), Alec Baldwin („Jagd auf Roter Oktober“) und Chris Pine („Jack Ryan: Shadow Recruit“) in die Rolle des Agenten. In Amazons Serie übernimmt nun John Krasinski die Hauptrolle.
Amazon hievt Monat für Monat aufs Neue weitere Filme und Serien in das Streaming-Angebot von Prime Video. Das ist freilich auch im August 2018 der Fall. Dieses Mal sind unter den Highligts unter anderem die fünfte Staffel der Serie „Ripper Street“, „Lucifer“ mit dem zweiten Teil der dritten Staffel und der Animationsfilm „Sing“.
Wie jeden Monat hagelt es also für unterschiedlichste Geschmäcker neue Inhalte bei Amazon Prime Video. Der Streaming-Anbieter will also weiterhin ganz vorne mitspielen. Unter den neuen Serien ist unter anderem auch der zweite Teil der vierten Staffel „Fear the Walking Dead“. Aber auch ganze zwölf Staffeln „Criminal Minds“ dürften sicherlich ihr Publikum finden.
Was Filme betrifft, so nimmt man unter anderem im nächsten Monat „Sing“, „American Assassin“ oder speziell für Kinder „Burg Schreckenstein 2“ ins Programm. Wer lieber noch aktuellere Titel kaufen bzw. leihen möchte, darf sich auf Kassenschlager wie „Ready Player One“, „Avengers: Infinity War“ sowie „A Quiet Place“ freuen“.
Es folgen entsprechend die vollständigen Listen für den Monat August 2018, welche Amazon für Prime Video herausgegeben hat.
Neue Serien & Staffeln im August 2018 bei Amazon Prime Video
https://youtu.be/zefUMaa5W7w
Tom Clancy’s Jack Ryan – Staffel 1 – Prime Original – exklusiv verfügbar ab 31.08.
Lucifer – Staffel 3, Teil 2 (Episoden 11-26) – Prime Exclusive – exklusiv verfügbar ab 24.08.
Lodge 49 – Staffel 1 – Prime Exclusive – exklusiv verfügbar ab 07.08.
Fear the Walking Dead – Staffel 4, Teil 2 – Prime Exclusive – exklusiv verfügbar ab 13.08.
Ripper Street – Staffel 5 – exklusiv verfügbar ab 01.08.
Criminal Minds – Staffeln 1-12 – verfügbar ab 01.08.
Neue Filme im August 2018 bei Amazon Prime Video
Sing – exklusiv verfügbar ab 06.08.
Loving Vincent – exklusiv verfügbar ab 28.08.
American Assassin- exklusiv verfügbar ab 22.08.
Nocturnal Animals – exklusiv verfügbar ab 27.08.
Schloss aus Glas – exklusiv verfügbar ab 08.08.
Born to be Blue – exklusiv verfügbar ab 20.08.
Lieber leben – exklusiv verfügbar ab 14.08.
In a Valley of Violence – exklusiv verfügbar ab 01.08.
On The Milky Road – exklusiv verfügbar ab 09.08.
Shine a Light – verfügbar ab 19.08.
Drei Zinnen – exklusiv verfügbar ab 21.08.
Aktuelles für Kinder bei Amazon Prime Video
Burg Schreckenstein 2 – exklusiv verfügbar ab 07.08.
Mune – Der Wächter des Mondes – exklusiv verfügbar ab 20.08.
Der kleine Drache Kokosnuss – Vol. 7 – 13 (Episoden 25-52) – exklusiv verfügbar ab 15.08.
Transformers: Getarnte Roboter – Staffel 1-4 – verfügbar ab 16.08.
Neue Titeln zum Kaufen und Leihen
Die kleine Hexe – zum Kaufen verfügbar ab 02.08. / zum Leihen verfügbar ab 16.08.
Das Zeiträtsel – zum Kaufen verfügbar ab 03.08. / zum Leihen verfügbar ab 16.08.
The Death of Stalin – Hier regiert der Wahnsinn – zum Kaufen verfügbar ab 08.08. / zum Leihen verfügbar ab 16.08.
Hot Dog – zum Kaufen verfügbar ab 09.08 / zum Leihen verfügbar ab 23.08.
Ready Player One – zum Kaufen verfügbar ab 16.08. / zum Leihen verfügbar ab 06.09.
Lady Bird- zum Kaufen verfügbar ab 17.08. / zum Leihen verfügbar ab 23.08.
I, Tonya – zum Kaufen verfügbar ab 17.08. / zum Leihen verfügbar ab 24.08.
15:17 to Paris – zum Kaufen verfügbar ab 23.08. / zum Leihen verfügbar ab 06.09.
Peter Hase – zum Kaufen verfügbar ab 24.08. / zum Leihen verfügbar ab 30.08.
Avengers: Infinity War – zum Kaufen verfügbar ab 24.08. / zum Leihen verfügbar ab 06.09.
Sherlock Gnomes – zum Kaufen verfügbar ab 30.08. / zum Leihen verfügbar ab 13.09.
A Quiet Place – zum Kaufen verfügbar ab 09.08. / zum Leihen verfügbar ab 23.08.
Letzte Chance die „10 Blu-rays für 50 Euro“-Aktion von Amazon.de in Anspruch zu nehmen. Im Gegensatz zu den normalen Wochenaktionen, können in diesem Fall nur Prime Mitglieder den Vorteil der Aktion inkl. gratis Lieferung nutzen!
Erst letzte Woche haben wir in einem Beitrag kurz umrissen, dass es mittlerweile viele Optionen gibt, um selbst 4K-Videos anzufertigen. Man muss durchaus nicht Tausende von Euro ausgeben, um einzusteigen. An dieser Stelle wird es nun etwas konkreter, denn ich stelle euch einmal mein persönliches Equipment vor.
Der Stil dieses Beitrags wird also etwas persönlicher. Dazu muss ich festhalten: Genau wie wohl das Gros der Leser musste ich mir meine gesamte Videoausrüstung von meinem eigenen Geld kaufen. Also klar, auch wenn ich beispielsweise gerne mit einer Sony Alpha ILCE-7 M3 drehen würde, sprengt das etwas mein Budget. Und vermutlich würde es sich auch für meine Zwecke und mein Können als Kameramann nicht rechnen. Denn auch das ist ein Faktor, den man immer bedenken sollte.
So bin ich weder ein professioneller noch ein semiprofessioneller Fotograf oder Videomacher. Ich drehe ab und zu Videos zum Spaß mit Freunden. Dafür habe ich mir Ausrüstung gewünscht, die ich mittelfristig eventuell auch mal beruflich für Video-Reviews oder auf Messen einsetzen kann. Zumindest die Option wollte ich gerne haben. Außerdem ist es für Testberichte sinnvoll, auch einen brauchbaren Fotoapparat griffbereit zu halten. Diese Faktoren spielten also in meine persönlichen Kaufentscheidungen hinein.
Meine Hauptkamera: Die Panasonic Lumix G81
Ende 2017 habe ich mich für die Panasonic Lumix G81 als meine Hauptkamera entschieden. Als Alternative hatte ich zuvor lange Zeit die die FujiFilm X T20 im Auge. Letztere bietet einen APS-C-Sensor, kostet allerdings wieder eine Ecke mehr Geld. Letzteres gilt auch für die Objektive. In Tests wurden die beiden genannten Kameras oft miteinander verglichen. Für mich gab am Ende trotz des kleineren MFT-Sensors (Micro Four Thirds) der Lumix G81 den Ausschlag, dass die Bedienung benutzerfreundlicher sein sollte. Zudem bestellte ich für das beim Kit gesparte Geld direkt das lichtstarke Objektiv Panasonic H-H025E mit.
Jenen Kauf habe ich keinesfalls bereut: Das genannte Objektiv mit Festbrennweite gibt einem bei Fotos und Videos viel Spielraum und ist auch für das Filmen in kleinen Räumen gut geeignet. Der Preis liegt mit 170 Euro für die gebotene Qualität extrem niedrig. Falls ihr euch zu dem Objektiv etwas belest, stellt ihr schnell fest, dass es durchweg in Reviews exzellent abschneidet, Das gilt speziell dann, wenn man den geringen Anschaffungspreis bedenkt.
Für die G81 selbst zahlte ich im Dezember 2017, 50 Euro Cashback von Panasonic einbezogen, etwa 830 Euro. Mittlerweile muss ich zugeben, dass ich aber wohl zur günstigeren und technisch etwas besseren Lumix GX9 gegriffen hätte. Jene war aber eben damals noch gar nicht erschienen. Aber für sich genommen bin ich mit der Panasonic Lumix G81 sehr zufrieden.
Dazu muss ich sagen: Ich nutze zum Filmen das Stativ Manfrotto 055X PROB in Kombination mit dem Videoneiger Velbon Vel-Flo 9 PH-368. Vorwiegend nehme ich mit der Lumix G81 Aufnahmen ohne Kamerafahrten und Schwenks auf. Selten nutze ich diesen Slider für einzelne Aufnahmen. In Kombination mit dem genannten Objektiv H025E vermisse ich den größeren APS-C-Sensor bisher nicht und habe beim Filmen in Innenräumen bei der Beleuchtung viel Spielraum.
Benutzerfreundlichkeit trifft auf Vielseitigkeit
Ich finde die Lumix G81 sehr ergonomisch und komme mit der Bedienung super klar. Denn genau damit hatte ich vorher an der Nikon D5300 übrigens so meine Probleme. Für Fotos war jene Kamera für ihren Preis richtig klasse. Der Videomodus war aber in der Bedienung eine Katastrophe. Panasonic setzt bei den aktuellen Lumix-Modellen aber den Fokus durchaus auch auf Video. Das macht sich bemerkbar. Sehr hilfreich ist, dass man sich einblenden lassen kann, welche Bildbereiche etwa überbelichtet sind und mit verschiedenen Fokus-Einstellungen bzw. manuellem Fokus unterschiedlichen Anforderungen schnell gerecht wird.
Ich filme dabei im manuellen Modus und habe etwa Schärfe, Rauschminderung und Sättigung auf die niedrigsten Werte (-5) gesetzt. Das empfiehlt sich, da die Lumix G81 schon von Haus aus ganz ohne Software-Nachschleifen eine gute Grundschärfe bietet. Wer mit ausreichend Licht arbeitet, benötigt zudem die Rauschminderung nicht. Sie geht nur zulasten der Details. Die Farbsättigung wiederum senkt man lieber ab, da es auf diesem Setting einfacher ist bei der Nachbearbeitung mit den Farben zu spielen.
Neben der Aufnahme regulärer 4K-Videos mit bis zu 30 fps kann die Lumix G81 etwa auch Zeitraffer-Videos in 4K erstellen. Dabei stellt man die Kamera auf ein Stativ, aktiviert besagten Modus und legt fest in welchem Zeitraum wie viele Einzelbilder fotografiert werden sollen. Aus den einzelnen Fotos setzt die Kamera am Ende das Zeitraffer-Video zusammen. Eine tolle Sache, falls man derartige Clips etwa für Übergänge in längeren Videos benutzen möchte.
Mein Fazit zur Lumix G81
Nein, Panasonic hat mir die Kamera nicht bezuschusst, weiß nichts von diesem Artikel und auch sonst habe ich übrigens keine Verbindungen zum Unternehmen. Ich kann nur subjektiv sagen, dass ich für den Preis, den ich gezahlt habe, sehr zufrieden mit dem 4K-Videos der Kamera bin. Für meine Zwecke, eher geplante, ruhige Aufnahmen, ist die Systemkamera bestens geeignet. Die Qualität der Videos finde ich wirklich gut – an meiner Nikon D5300 war ich da doch stets etwas enttäuscht und abgeschreckt von der wenig intuitiven Bedienung. In die Lumix G81 bin ich sehr schnell hineingewachsen – sonst bin ich nämlich eher so ein Smartphone-Knipser, der alles im automatischen Modus abhakt.
Die Kamera ist übrigens auch schön leicht und kompakt. Wie gesagt, würde ich mittlerweile als Allround-Lösung wohl die GX9 kaufen, aber die G81 macht mir weiterhin wirklich Spaß und ist aus meiner Sicht eine klasse Möglichkeit, um eigene 4K-Videos anzufertigen. Ein kleines Highlight ist dabei übrigens auch der Dual-Bildstabilisator in Verbindung mit dem Kit-Objektiv. Sowohl Objektiv als auch Kamera stabilisieren das Bild optisch. Das funktioniert überraschend gut, so dass man durchaus mal Freihand filmen kann.
Was braucht man noch so fürs 4K-Filmen…
Anfangs machte ich den Fehler, den wohl viele Einsteiger machen: Kamera kaufen, noch ein Objektiv dazu – da kann man doch loslegen! Tatsächlich stellt man aber schnell fest, dass es in den meisten Fällen deutlich mehr Zubehör braucht. Etwa taugen die internen Mikrofone der meisten Kameras gar nichts. Das gilt leider auch für die Panasonic Lumix G81. Deswegen verwende ich noch das Lavalier-Mikrofon Rode Smartlav+. Mit einem Adapter kann man jenes nicht nur an Smartphones verwenden, sondern eben auch an Kameras mit entsprechendem Anschluss. Dafür gehen aber beispielsweise insgesamt auch nochmal ca. 70 Euro flöten.
Ein Lavalier-Mikrofon nützt natürlich nur etwas, wenn man lediglich eine Person filmt und deren Sprache aufzeichnen will. Deswegen besitze ich für andere Aufnahmen noch das Sennheiser MKE 400. Dieses kleine Shotgun-Mikrofon wertet die Audioqualität von Videoaufnahmen deftig auf – kostet aber auch gute 200 Euro. Tja und dann besitze ich noch das Blue Yeti, um etwa Voiceover am PC einzusprechen. Auch dafür musste ich nochmal 100 Euro hinblättern. Ja, es gibt günstigere Mikrofone und wer qualitative Abstriche hinnehmen mag, kann weniger ausgeben. Das Blue Yeti bietet aber eine wirklich gute Klangqualität für den Preis und ist meines Erachtens eine sinnvolle Erweiterung meines Equipments gewesen.
Auch andere Investitionen läppern sich: Für das Lavalier-Mikrofon musste ich mir ein Verlängerungskabel kaufen, dann sind da solche Dinge wie Mikrofonarme und Mikrofonspinnen, Filter für die Kamera, Filter Adapter und dann will man seine Aufnahmen ja auch irgendwie speichern.Meine Speicherkarte mit 256 GByte von Kingston der Ultra High-Speed Class 3 hat ebenfalls nochmal 100 Euro gekostet. 4K-Videos nehmen zum einen viel Speicherplatz in Anspruch und benötigen zum anderen hohe Schreibgeschwindigkeiten. Auch derlei sollte man also beim Kauf der eigenen Ausrüstung bedenken.
Nun denn und wenn man seine Videos schneidet, muss man irgendwie den Ton abhören – Auftritt Kopfhörer. Hier nutze ich die für ihren Preis exzellenten Superlux HD681EVO. Über Software zur Videobearbeitung sprach ich ja schon im letzten Beitrag zum Thema. Ich persönlich verwende das einmal über das Humble Bundle ergatterte Magix Vegas Pro 14. Ein tolles, benutzerfreundliches Programm zu dem man online viele kostenlose Plug-Ins findet. Mit Adobe Premiere kam ich persönlich nie recht klar. Hingegen fiel mir die Einarbeitung in Vegas wirklich leicht und für das Schneiden meiner Videos reicht das Tool mehr als aus!
Es werde Licht!
Auch beleuchten will man seine Videos im Idealfall. Für unterwegs habe ich persönlich mir deswegen die recht günstige Video-Leuchte Neewer CN-160 gekauft. Batteriebetrieben erzeugt diese LED-Leuchte, welche auf den Zubehörschuh der Kamera passt, für unterwegs ein gutes Licht, wenn man einzelne Personen beleuchten möchte.
Und zuhause im improvisierten Studio? Da arbeite ich mit drei Softboxen, Reflektoren und ab und zu einem Ringlicht. Meistens beschränke ich mich aber auf zwei der Softboxen. Da ich in relativ kleinen Räumen arbeite und meistens nur ein oder zwei Personen filme, komme ich mit jener Beleuchtung super hin.
Leicht vergisst man aber viele Kleinigkeiten im eigenen Budget zu berücksichtigen: Wer eine Softbox oder eine Ringleuchte kauft, brauch auch ein Lampenstativ zur Befestigung. Und wie ich schmerzlich herausfinden musste, reicht nicht einmal das, denn zur Befestigung eines Reflektorschirms benötigt man eine spezielle Halterung, wie ich sie oben verlinkt habe. Das alles sind Accessoires, durch die sich ganz schnell nochmals mehrere Hundert Euro zusammenläppern können.
4K-Video: Jeder wie er will
Was ich euch hier ein wenig beschrieben habe, ist mein Weg aktuell 4K-Videos aufzunehmen. Vielleicht klingt das für euch auch nach viel Brimborium. Manch einer schnappt sich den Camcorder, hält drauf – das wars. Und natürlich braucht nicht jeder Filter für die Kamera, ein USB-Mikrofon zur Nachvertonung oder einen zusätzlichen Akku – das vielleicht wichtigste lebensrettende Accessoire, das ich bisher unterschlagen habe.
Panasonic Lumix G81: Mittlerweile würde ich aber zur GX9 greifen
Bedenkt zudem: Ich habe hier vielfach konkrete Produkte genannt, damit es für euch einfacher ist vielleicht selbst nachzuschlagen. Aber vergleicht Preise, schaut was ihr wirklich benötigt und legt einfach los. Eine zusätzliche Softbox, ein besseres Mikrofon oder ein neues Objektiv nachkaufen, das könnt ihr immer. Gerade anfangs habe ich selbst teilweise den Fehler gemacht viel zu viel Kram anzuhäufen, ohne wirklich etwas zu filmen.
Zu meinen Anforderungen passt außerdem eine Systemkamera, wie eben die Panasonic Lumix G81, am besten. Für viele von euch dürfte aber ein Camcorder die bessere Wahl sein, wenn ihr mehr Freihand filmt oder es z. B. auf Sportveranstaltungen und Co. abgesehen habt. Kollege Dominic nutzt etwa selbst den Camcorder Sony AX33 und ist damit sehr glücklich. Als Ergänzung dient ihm die Sony DSC-RX100 Mark IV.
Auch das Smartphone ist erlaubt
Manchmal reicht Dominic aber auch für Videos sein Apple iPhone 8. Ich selbst bin im Android-Lager unterwegs und drehe unterwegs aus der Hüfte auch mal mit dem Xiaomi Mi Mix 2S das ein oder andere Video. Zuvor war ich auch mal mit dem Mi Mix 2 und dem LG G6 auf der Pirsch. Allerdings greifen eben bei der 4K-Videoaufnahme mit Smartphones einige Mankos, wie die im letzten Beitrag erwähnten Probleme mit der Kompression und die eingeschränkten Eingriffsmöglichkeiten.
Was ich aufzählte ist größtenteils beileibe kein High-End, da auch mein Budget nicht unerschöpflich ist – da wird eben auch mal ein günstiges Lampenstativ gekauft, das im Zweifelsfall etwas wackelt, in meiner Bude aber ausreicht. Wie sieht es denn bei euch aus? Womit nehmt ihr eure Videos auf? Habt ihr hier vielleicht in dem aufgezählten Equipment einige Tipps entdeckt? Oder fallen euch bessere Alternativen ein? Auf Rückmeldungen bin ich gespannt.
RTL UHD und HD+ können mit einer Deutschlandpremiere aufwarten. Erstmals wird ein Fußballspiel in 4K Ultra HD Auflösung und High Dynamic Range (HDR) übertragen. Vier exklusive Spiele startend ab dem 05. August geben einen Einblick in die Zukunft der Live-Sportübertragung.
Die Sportevents auf RTL UHD gestalten das 4K-Angebot von HD+ weit attraktiver. Neben der Formel 1 inkl Qualifyings und Rennen in Ultra HD, werden bald vier exklusive Fußball-Begegnungen in 4K und High Dynamic Range (HDR) übertragen. Top-Spiele der deutschen Bundesliga sowie der Fußball WM 2018 waren bereits in 4K Auflösung im Konkurrenzprogramm von Sky zu sehen. Die Videostreams wurden jedoch nicht mit erweitertem Dynamikumfang (HDR) übertragen – obwohl diese, zumindest bei den WM-Begegnungen, zur Verfügung standen.
Die Übertragung der Fußballspiele mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten bei 50 Vollbildern pro Sekunde hat die Qualität der Sportübertragung auf ein neues Niveau angehoben. Leider wurden bislang alle Übertragungen im Standard Dynamikbereich (SDR) übertragen. Der Kontrast des Bildes ist damit nicht so groß und auch die Farb- und Detaildarstellung kann nicht ihr volles Potential entfalten. RTL UHD wird zeigen, wie High Dynamic Range (HDR) das Seherlebnis weiter verbessern kann.
Vier exklusive Fußballspiele in 4K/HDR
Den Anfang macht das Freundschaftsspiel zwischen dem FC Bayern München und Manchester United in der Allianz Arena am 05. August 2018. Ein weiteres Highlight wird das Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger am 28. August. Je eine Halbzeit läuft Basti im Trikot des FC Bayern München und seines aktuellen Vereins Chicago Fire auf.
Die DFB-Elf hat sich hoffentlich wieder sortiert und kann am 09. September 2018 im Freundschaftsspiel gegen Peru in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena zeigen, was in ihr Steckt. Eine zweite Chance sich zu beweisen bekommen die deutschen Top-Spieler am 15. November in der Red Bull Arena (Leipzig) gegen Russland.
Nur mit HD+ Abonnement
Wer einen Blick in die „Zukunft des Fußballsports“ werfen möchte, der benötigt einen UHD-fähigen TV-Gerät und/oder Satellitenreceiver der das HDR-Format „Hybrid-Log Gamma“ (HLG) unterstützt. Zudem ein HD+ Modul oder ein HD+ TVKey mit aktivem HD+ Abonnement.
Sky Deutschland und Sky Österreich kooperieren mit Sport-Streamingdienst DAZN. Ausgewählte Live-Sport-Inhalte können ab der Saison 2018/2019 in Sportsbars und Hotelbars wieder auf das komplette Fußball-Angebot der UEFA Champions League und UEFA Europa League zugreifen.
Durch die Fragmentierung am Live-Sport-Markt ist es für Besitzer einer Sports- und Hotelbar gar nicht mehr so einfach seine Gäste mit allen relevanten Inhalten zu versorgen. Unter Umständen liegen die Rechte bei zwei, drei oder vielleicht noch mehr Anbietern. Die jüngste Kooperation zwischen Sky und DAZN entschäft die Situation etwas. Über einen Zeitraum von drei Jahren wird das Sport-Angebot von Sky (Fußball Bundesliga, UEFA Champions League, Handball, Tennis, Ryder Cup 2018) um die Premium-Inhalte von DAZN ergänzt.
DAZN-TV-Kanäle via Sky
Am wichtigsten ist für die Betreiber natürlich die Fußball UEFA Champions League und UEFA Europa League, von denen ab sofort wieder alle Spiele über Satellit empfangen werden können. Dafür werden zwei neue lineare TV-Kanäle in HD-Qualität über Sky bereitgestellt.14 Stunden pro Tag läuft auf den Sendern Live-Spot, deren Rechte zum Teil exklusiv bei DAZN liegen, wie die englische Premier League oder die spanische La Liga. Über da zusätzliche Angebot der Tennis WTA-Tour, Darts und der NBA Basketball-Profiliga dürften sich auch die ein oder andere Gäste freuen.
Paul Sexton-Chadwick, Senior Vice President Sky Business Solutions:„Durch die Partnerschaft mit DAZN stärkt Sky seine Rolle als verlässlicher und wichtigster TV-Partner für die Gastronomie in Deutschland und Österreich. (…) Unsere Kunden können in einer der zahlreichen Sky Sportsbars so in den kommenden drei Jahren noch mehr spannenden Live-Sport genießen, insbesondere weiterhin sämtliche Spiele mit deutscher Beteiligung in der UEFA Champions League und UEFA Europa League.“
Streaming-Anbieter DAZN sicherte sich die komplette UEFA Europa League zum größten Teil exklusiv!
Privatkunden von Sky gehen leer aus
Private Sky-Kunden müssen dagegen das Fehlen vieler Top-Sport-Events weiter hinnehmen. Die Kooperation ist wohl ein Eingeständnis an die kommerziellen Partner, die immer noch einen wichtigen Teil zum Betriebsergebnis von Sky Deutschland und Sky Österreich beitragen. Bislang ist das Angebot nur für Sky-Bars verfügbar, die ihr Angebot via Satellit empfangen. Kabel-Kunden sollen aber in kürze auf die exklusiven DAZN-Kanäle zugreifen können.
Sony hat für Besitzer europäischer Sony-TVs ein nettes, kleines Tool veröffentlicht. Der Sony Channel Editor erlaubt es, die Senderliste des Fernsehers am PC neu zu ordnen und zu bearbeiten. Kompatibel ist die neue Software zu den Fernsehgeräten des japanischen Herstellers ab dem Jahr 2012.
Der Sony Channel Editor steht in der Version 1.0.1 für Microsoft Windows zur Verfügung. Um das Werkzeug zu verwenden, muss die Kanalliste am TV auf einen USB-Stick kopiert werden. Jene Datei lässt sich dann anschließend auf den PC hieven und dann dort mit dem Programm von Sony bearbeiten. Hat man die Kanalliste nach seinen Wünschen angepasst, kann sie vom USB-Stick auch wieder auf den jeweiligen TV bugsiert werden.
Dabei bringt der Installer, als ZIP gepackt, weniger als 1 MByte auf die Waage. Sony setzt dabei auf wenig Drumherum. Man konzentriert sich auf die Kernfunktionen und ein möglichst schnörkelloses Design. So lassen sich Kanäle verschieben, löschen und natürlich neu sortieren. Kompatibel ist die Software aber, wie bereits erwähnt, nur zu TVs von Sony ab dem Jahr 2012. Und sie funktioniert nur in Kombination mit Geräten für Europa.
Der XF70 Bavia 4K TV gibt Kunden eine alternative zu Sonys Android TVs
Sony weist zudem darauf hin, dass zur Nutzung auch auf den jeweiligen TVs die aktuellste Firmware werkeln sollte. Am PC wiederum ist Java Runtime (Java 6 – Java 8) notwendig. Verfügbar ist der Sony Channel Editor in der neuen Version 1.0.1 seit Ende Juni. Als Sprachen stehen innerhalb des Tools Bulgarisch, Kroatisch, Tschechisch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Ungarisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch und Türkisch zur Auswahl.
Sony-TVs: Bearbeiten der Kanallisten leicht gemacht
Sony erklärt, dass sich die notwendigen Einstellungen zum Export der Kanäle unter [Home] > [Einstellungen] > [Kanaleinstellung] > [Digitale Einstellungen] > [Technische Einstellungen] > [Programmlistenübertragung] > [Export] befinden. Ab Modellen ohne Android TV führt der Weg zu: [Home] > [Einstellungen] > [Systemeinstellungen] > [Kanaleinstellung] > [Digitale Einstellungen] > [Technische Einstellungen] > [Programmlistenübertragung] > [Export]. Als Resultat landet eine Datei namens sdb.xml auf dem USB-Speicher.
Die 4K TVs der XF75 Serie unterstützen HDR10 + HLG
Jener sollte dann zur Bearbeitung an den PC angekoppelt sein. Über den Sony Channel Editor lässt sich die Datei öffnen und bearbeiten. Um die Datei an Fernsehern mit Android TV zu importieren, sollte aufgerufen werden: [Home] > [Einstellungen] > [Kanaleinstellung] > [Digitale Einstellungen] > [Technische Einstellungen] > [Programmlistenübertragung] > [Import]. Wer ein Modell ohne Android TV verwendet, ruft auf: [Home] > [Einstellungen] > [Systemeinstellungen] > [Kanaleinstellung] > [Digitale Einstellungen] > [Technische Einstellungen] > [Programmlistenübertragung] > [Import].
Nach einem Neustart des Fernsehers kann die aktualisierte Senderliste dann genutzt werden.
Der Übernahme-Poker ist offenbar beendet. Nachdem zunächst in trockenen Tüchern zu sein schien, dass Disney große Teile von 21st Century Fox schlucken würde, grätschte Comcast quasi dazwischen. Mit einem höheren Angebot versuchte man noch ein Fragezeichen hinter den Deal zu setzen. Jetzt ist aber bestätigt, dass Disney endgültig den Zuschlag erhält.
52 Mrd. US-Dollar wollte Disney ursprünglich für 21st Centuy Fox rausrücken. Wir hatten bereits im Dezember 2017 darüber berichtet. Was bereits nach einer immensen Summe klingt, wollte Comcast aber sogar noch überbieten. 65 Mrd. US-Dollar soll Comcast in den Raum gestellt haben. Jetzt hat der Kabelnetzbetreiber aber wohl doch die Schnauze voll. Der Konzern hat bekannt gegeben, dass man sich aus dem selbst angefachten Bieterkampf wieder zurückziehe. Das freut Disney, welche Fox Marken auch für den hauseigenen Streaming-Dienst einsetzen wollen.
Stattdessen wolle Comcast sich laut Sprechern des Unternehmens nun auf den Erwerb des Pay-TV-Anbieters Sky fokussieren. Disney soll nun am Ende 71 Mrd. US-Dollar für die Anteile an 21st Century Fox rausrücken. Die US-Kartellwächter haben der Übernahme bereits ihren Segen gegeben. Als Bedingung legte man lediglich fest, dass die 22 regionalen Sportsender von Fox nicht unter Disneys Schirmherrschaft wandern. Sonst wäre die Marktmacht der Fox-Sportsender in Verbindung mit Disneys eigenem ESPN zu groß geworden.
Bieterkampf um Sky setzt sich fort
Rupert Murdoch behält zudem den konservativen Nachrichtensender Fox News, der in den USA große Beliebtheit genießt. Auch den größten Sportsender behält der Medienmogul und spaltet die beiden Kanäle in eine eigene Gesellschaft ab. Trotzdem geht eben nun der Bieterkampf um Sky weiter. 21st Century Fox bzw. Rupert Murdoch hatte bereits 27 Mrd. Euro für Sky geboten. Comcast stockte auf mehr als 29 Mrd. Euro auf.
https://youtu.be/bad7WH–QTA
Schon jetzt gehört Sky ohnehin zu 39 % Rupert Murdoch. Der Milliardär möchte sich aber auch den Rest des Pay-TV-Anbieters sichern. Auch hier hat Comcast aber seine eigenen Pläne, so dass der Poker um den Kaufpreis entbrannt ist. Sky versucht unterdessen ja sich mit mehr Originalserien die Gunst der Zuschauer zu sichern. Das ist dringend notwendig, da man weniger Sport zeigt, als früher.
Marantz stellt seine 2018 Premium AV-Receiver SR5013 und SR6013 vor. Die 7.2 bzw. 9.2 Kanal-Receiver sollen mit hervorragendem Klang und Multiroom-Streaming-Features wie AirPlay 2 und HEOS die Heimkino-Fans überzeugen. Der SR5013 und SR6013 sind bereits ab August 2018 erhältlich.
Marantz bringt noch vor dem Start der IFA 2018 Anfang September seine Premium-AV-Receiver SR5013 und SR6013 auf den Markt. Die Liste der Features und unterstützen Standards ist lang. Auch die Klangleistung sollte für eine kraftvolle Beschallung bei Filmen, Serien und Musikwiedergabe ausreichen. Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 899 Euro für den SR5013 und satten 1.399 Euro für den SR6013 darf der Kunde auch einiges erwarten. Und lassen die technischen Spezifikationen auch kein Feature vermissen.
Beide Modelle unterstützen den HDMI 2.0 Standardund sind somit in der Lage Ultra-HD/4K Inhalte mit HDR10, Dolby Vision und Hybrid-Log Gamma (HLG) wiederzugeben. Ausreichend HDMI-Schnittstellen sind vorhanden (8 Eingänge sowie 2 Ausgänge am SR5013 – der SR6013 hat sogar drei Ausgänge). Auch die Audioverarbeitung lässt keine Wünsche offen. 3D-Soundformate Dolby Atmos, DTS:X sowie die Upmixing-Technologie DTS Virtual:X sind mit an Board.
3D-Sound mit DTS:X und Dolby Atmos
Wer sich ein 3D-Sound-Setup mit einer Surround- und Höhen-Ebene aufbauen möchte, sollte sich bereits im Vorfeld über die Möglichkeiten der beiden Receiver im Klaren sein. Der SR5013 bietet 7.2 Kanal-Sound mit maximal 180 Watt pro Kanal und erlaubt so eine Lautsprecher-Anordnung von 5.1.2 (5 Surround, 1 Subwoofer, 2 Höhen-Lautsprecher). Diese Konfiguration kann auch nicht erweitert werden. Im Gegensatz dazu ermöglicht der 9.2 Kanal-Receiver SR6013 mit seinen 9 Endstufen (max. 185 Watt pro Kanal) eine Aufstellung von 5.1.4 oder 7.1.2. Der Receiver ist sogar für eine 11.2 Signalverarbeitung ausgelegt. Wer also einen zusätzlichen Stereo-Receiver anschließt, bekommt die Möglichkeit das bestmögliche 7.1.4 Sound-Setup einzusetzen. Dieser Unterschied macht auch einen Großteil der Preisdifferenz zwischen den beiden Geräten aus.
SR6013 Galerie
1 von 5
Schickes, aufgeräumtes Design (Schwarz) des SR6013
Hinter der Frontblende verstecken sich Kopfhörer Anschlüsse, ein HDMI- und USB-Eingang sowie die Funktionstasten
Passend gibt es den SR6013 auch in Silber-Gold
Anordnung der Anschlüsse des SR6013 auf der Rückseite
Multiroom-Musikstreaming mit AirPlay 2 und HEOS
AV-Receiver werden auch sehr oft zur Wiedergabe von Musik eingesetzt. Dabei ist es wichtig, dass die Musik unkompliziert wiedergegeben werden kann. Das kabellose Musikstreaming über das Smartphone oder Tablet beherrschen die AV-Receiver SR5013 und SR6013 ohne Probleme. Ob über Online-Streaming, Bluetooth oder dem neuen Apple AirPlay 2-Format – die Geräte beherrschen alle wichtigen Standards. Multiroom-Streaming ist via AirPlay 2 und HEOS möglich. Damit können kompatible Lautsprecher im ganzen Haus und/oder Garten, Garage etc. angesteuert werden. Erwähnt werden sollte in diesem Zug auch die Wiedergabe der High-Resolution-Audioformate DSD (2,6 / 5,6 MHz), FLAC, ALAC und WAV. Zu den neuen Features zählt auch die Sprachsteuerung via Amazon Alexa. Der „HEOS Home Entertainment Skill“ der dafür benötigt wird kann bereits heruntergeladen werden.
Um die Audiowiedergabe perfekt auf die eigene Wohnsituation anzupassen, setzt Marantz auf die bewährte Akustikkalibrierung von Audyssey. Die MultEQ XT-Variante mit Dynamic Volume und Dynamic Equalizer kommt beim SR5013 zum Einsatz. Die erweiterte Variante die für 3D-Klang optimiert ist „Audyssey MultEQ XT32, LFC, Sub Equalizer“ soll dem SR6013 zu einer noch präziseren Klangdarstellung verhelfen.
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Keine Frontblende, die Anschlüsse und Funktionstasten des SR5013 sind somit immer sichtbar
... dürfte aber nur wenige Anwender stören
Der SR5013 ist ebenfalls in einer silber-gold Variante verfügbar
Anschlüsse des SR5013 auf der Rückseite
Unterschied zwischen SR5013 und SR6013
Zuletzt wollen wir nochmal auf die Unterschiede zwischen dem SR5013 und SR6013 eingehen. Wie bereits angesprochen bieten die Receiver verschiedene Klanglösungen und Audio-Setups. Doch das allein macht nicht die 500 Euro Preisdifferenz aus. Der SR6013 erlaubt die Audio-Rückführung von Dolby Atmos und DTS:X Audiosignalen via HDMI mit eARC (Enhanced Audio Return Channel). Via HDMI erlaubt der SR6013 zudem ein Fullrate 4K Upscaling (4:4:4) von niedriger aufgelösten Inhalten. Das High-Resolution-Audioformat DSD kann zudem via HDMI übertragen werden. Ein ganz wichtiges Feature ist die zweite HDMI-Zone. So können über die ersten zwei HDMI-Anschlüsse die Hauptgeräte angesteuert werden, während über die zweite Zone ein zusätzliches Gerät (z.B. in einem anderen Raum) mit Inhalten versorgt werden kann. Auch die professionelle Integration in Heimautomationssysteme wie Crenston Connected ist nur mit der teureren Variante möglich.
Preis und Verfügbarkeit
Beide AV-Receiver sind lt. Marantz ab August 2018 in einer schwarzen und silber-goldenen Variante verfügbar. Der Preis beläuft sich auf 899 Euro für den SR5013 und 1.399 Euro für sen SR6013. Wer auf das ein oder andere neue Feature verzichten kann, den interessieren vielleicht die Vorgänger SR6012 und SR5012, die bereits mehrere Preissenkungen erfahren haben.