Der erste 97 Zoll OLED Fernseher soll 25.000 Euro kosten. Das hat LG gegenüber flatpanelshd auf ihrer Roadshow bestätigt. Der 97-Zoll G2 Gallery OLED soll in der zweiten Jahreshälfte 2022 in den Handel kommen.
Für diese großen News war LG Electronics zum Zeitpunkt der deutschen Roadshow wohl noch nicht bereit. Die neue 97 Zollgröße, welche in der G2 Gallery OLED TV Modellreihe mit Evo-Panel debütiert, soll zum Verkaufsstart in der zweiten Jahreshälfte 2022 für gut 25. 000 Euro in den Handel gelangen. Das 97 Zoll – das sind fast 2,5 Meter in der Diagonale (genau 246,38cm) – nicht günstig werden, wussten wir bereits. Der Preis überrascht dann vielleicht doch den ein oder anderen.
Ist der 97 Zoll 4K OLED zu teuer?
Die Anschaffungskosten je Zoll liegen bei rund 258 Euro. Bei den anderen Größen der G2-Serie 55, 65, 77 und 83 Zoll, sind es zwischen 45 und 108 Euro je Zoll. Auch auf die Gesamtfläche gerechnet, ist der 97-Zöller verhältnismäßig teuer. Der 83 Zoll G2 hat eine Displayfläche von 18.849 cm² und kostet 8.999 Euro = 0.47 Euro je cm². Der 97 Zöller misst 25.680 cm², kostet 25.000 Euro und ist so mit 0.97 Euro je cm² mehr als doppelt so teuer.
Der 83 Zoll G2 mit OLED Evo-Panel ist schon beeindruckend. Wer braucht da einen 97 Zöller?
Sollte LG diesen Preis für den 97 Zoll 4K OLED TV auch für Deutschland bestätigen, wäre dies in unseren Augen ein schlechter Deal. Für das gleiche Geld bekommt man zwei 83 Zoll G2 OLED Evo Fernseher (je 8.999 Euro), zwei PlayStation 5 (auch überteuert von Ebay & Co.), einen Denon AV-X6700H 11.2-Kanal AV-Receiver (ab 2.699€) und ein Teufel Theater 500 Surround-Lautsprecherpaket für 5.1.2-Sound (derzeit 2.849,99 €). Da schieben wir doch lieber die Couch etwas näher an ein 83-Zoll-Modell und bekommen dadurch den gleichen Bildeindruck, wie mit einem 97 Zoll G2.
Warum kein 100 Zoll OLED?
Wer sich fragt, wieso LG keinen OLED Fernseher mit runden 100 Zoll in den Handel bringt, der findet die Antwort beim Produktionsprozess. Genauer gesagt, bei der Größe des Mutterglases, aus denen die OLED-Panels geschnitten werden. Die Produktionslinien von LG der Generation 8.5, können Mutterglas mit 2.200mm x 2.500mm herstellen. Bei 100 Zoll Diagonale würde das Display die Breite des Mutterglases überschreiten und müsste somit nur auf Länge der 2.500mm angeordnet werden. Dieser Schritt würde jedoch zu einem erhöhten Verschnitt und erhöhten Produktionskosten führen. Nachfolgend seht ihr, wie die Displaygrößen womöglich angeordnet werden:
OLED Mutterglas einer Gen 8.5 Produktionslinie aus denen ein 97 Zoll OLED und drei 55 Zoll OLEDs geschnitten werden
OLED Mutterglas einer Gen 8.5 Produktionslinie aus denen ein 97 Zoll OLED und vier 48 Zoll OLEDs geschnitten werden
Uns ist auch klar, dass LG Electronics sowie Fachhändler den Preis des 97 Zoll OLED im Laufe des Jahres absenken werden. Der initiale Startpreis ist aber trotzdem etwas hoch. Würdet ihr euch einen solchen TV-Behemoth in die eigenen vier Wände holen, oder ab welcher Displaygröße ist für euch Schluss?
Zuletzt aktualisiert am 16. Juli 2026 um 17:03 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Apple hat die Kauf- und Leihoptionen aus seiner Apple TV App für Android TV und Google TV gestrichen. Die Hintergründe sind leider offen.
Wichtig zu wissen: Es gibt die Apple TV App ohnehin bereits in zweierlei Form. An den meisten aktuellen Smart TV und Mediaplayern erlaubt es die Anwendung, dass ihr einerseits (Abonnement vorausgesetzt) Apple TV+ zum Streaming verwenden könnt. Andererseits erhaltet ihr Zugriff auf eure iTunes-Mediathek und könnt auch aktiv neue Filme und Serien kaufen bzw. leihen.
Kaufen und Leihen verschwindet von Apple TV+-App
Die letztere Option fehlt an vielen älteren Smart TVs, für die es eine eingeschränktere Apple TV App gibt. Unter Android TV und Google TV war es bisher aber grundsätzlich möglich, Filme und Serien zu kaufen und zu leihen. Durch eine Aktualisierung der App hat Apple jene Option aber ohne Vorankündigungen entfernt. Wir konnten dies an einem Chromecast mit Google TV sowie an einer Nvidia Shield TV Pro nachvollziehen.
Die Apple TV App verweist nun unter Android TV und Google TV zum Kaufen auf andere Plattformen.
Wollt ihr einen Inhalt kaufen, verweist die Apple TV App unter Android TV und Google TV in der neuesten Version z. B. auf ein iPhone, iPad oder andere Streaming-Geräte. Wir haben das Verhalten auch an einem LG OLED E9 aus dem Jahr 2019 geprüft. Dort ist das Kaufen und Leihen weiterhin möglich. Es scheint also explizit nur Android TV / Google TV betroffen zu sein.
Streit um Provisionen?
Wir können nur spekulieren, warum Apple die Kauf- und Leihoptionen unter Android TV und Google TV aus seiner App gestrichen hat. Unsere Vermutung lautet, dass es da vielleicht Streit um Provisionszahlungen gegeben haben könnte. Die App wird ja aus dem Google Play Store bezogen, sodass Apple da sicherlich an Google Anteile zahlen muss. Während Apple diese selbst gerne von anderen, die den hauseigenen App Store nutzen, einsteckt, will man selbst vermutlich ungern zahlen.
Der Streaming-Anbieter will euch im April 2022 wieder mit neuen Inhalten locken. Nun stehen die Neuzugänge für den nächsten Monat dann auch fest.
Beispielsweise startet für Kinder die Animationsserie „Ice Age: Scrats Abenteuer“. Was unten nicht in der Liste auftaucht: Die Marvel-Serie „Moon Knight“ läuft am 30. März 2022 an und wird ebenfalls im April mit wöchentlichen, neuen Folgen aufwarten. Da hat sicherlich mancher Fan des Marvel Cinematic Universe Lust hereinzuschauen.
Am 22. April 2022 wiederum zelebriert man bei Disney+ den Earth Day und will dabei etwa in die Regenwälder Guyanas über die Farmen Kaliforniens bis hin zu den Tundren der Arktis führen. Konkret zeigt man da „Den Eisbären so nah“, „Unsere große kleine Farm: Die Rückkehr“, „Explorer: Der letzte Tepui“ und „Eisbären“.
Wer seine Lust nach Trash-TV befriedigen möchte, der schaltet ab dem 14. April 2022 bei „The Kardashians“ ein. Kris, Kourtney, Kim, Khloé, Kendall und Kylie zeigen wie schwer es ist ein Milliardengeschäft zu führen und parallel noch Zeit für die Kinder zu finden. Eines muss man der Familie lassen, ein Phänomen sind sie auf jeden Fall.
Ebenfalls mit einem gewissen Cringe-Faktor versehen, startet am 8. April die Star-Produktion „Sex Appeal“. Eine Teenie-Komödie die sich um die schönste Nebensache der Welt dreht. Alles etwas überspitzt und am Ende natürlich einlenkend. Denn für „Liebe machen“ braucht man natürlich nicht nur Technik, sondern auch Kopf und Herz.
„Ich hätte dich auch lieber in einem Supermarkt kennengelernt“. Ein Standardspruch auf Dating-Portalen. Frustriert von diesen ergreift Noa (Daisy Edgar-Jones) die Initiative und gibt Steve (Sebastian Stan) in einem Supermarkt ihre Nummer. Das erste Date läuft richtig gut und endet in einem romantischen Wochenendtrip, der etwas von den ungewöhnlichen Vorlieben des Liebhabers getrübt werden. „Fresh“ erscheint am 15. April auf Star.
Bei den Katalog-Titeln fällt uns „Bohemian Rhapsody“ (8. April) ins Auge, den man sich nicht nur ansehen, sondern vor allem anhören sollte. ein großartiger Film. Ansonsten gibt es ein bisschen US-Drama-Action. 9-1-1 (4. Staffel), New York Cops – N.Y.P.D. Blue (Staffel 3-6), Blue (2. Staffel) und „Hooten & the Lady“ (1. Staffel) beehren uns am 13. April.
Amazon will sich MGM einverleiben. Doch noch fehlt das grüne Licht der US-Wettbewerbshüter. Dennoch beginnt man bereits mit der Verschmelzung.
So hatte Amazon in dieser Woche grünes Licht von der EU-Kommission erhalten. Letztere sah in der Übernahme keine Gefährdung für den Wettbewerber und ließ den Deal daher ohne jegliche Auflagen durchrauschen. Allerdings muss auch die zuständige US-Behörde, die Federal Trade Commission (FTC) noch das Abkommen absegnen. Und die derzeitige Leiterin, Lina Khan, ist als große Amazon-Kritikerin bekannt.
MGM gehört laut Amazon bereits zu Prime Video
Amazon hatte bereits zuvor Aussagen getätigt, laut denen man der FTC alle notwendigen Unterlagen zur Verfügung gestellt habe. Mit oder ohne Aussage der Behörde wollte man Mitte März 2022 mit der Verschmelzung der Amazon Studios und MGM beginnen. Die FTC wiederum hatte angegeben die MGM-Übernahme genauer unter die Lupe nehmen zu wollen. Das scheint den Online-Riesen kaum zu kratzen und so verkündet man nassforsch, dass MGM nun zu Prime Video und den Amazon Studios gehöre.
MGM soll von Amazon übernommen werden | Bild: MGM
MGM verfügt in seinem Katalog über mehr als 4.000 Filme und 17.000 TV-Epsioden. Die Produktionen gewannen 180 Academy-Awards (Oscars) und 100 Emmy-Awards. Zu den Marken von MGM zählen etwa James Bond, Rocky, Robocop und weitere Klassiker wie „Das Schweigen der Lämmer“. Dieses Portfolio wird Amazon nun in sein Streaming-Angebot Prime Video aufnehmen.
FTC dürfte das Treiben skeptisch beäugen
Bisher haben sich die Kartellwächter der FTC nicht zu Amazons Vorgehen geäußert. Sicherlich dürfte man dieses Voranpreschen mit großer Skepsis betrachten. So ist immer noch offen, ob die FTC die MGM-Übernahme möglicherweise noch stoppt oder zumindest mit Auflagen um die Ecke kommt. Amazon hingegen scheint durch die Zustimmung der EU-Kommission ausreichend sicher zu sein, dass schon alles glattgehen sollte.
Samsung stellt mit dem S95B seinen „ersten“ OLED TV mit QD-OLED-Dispaly vor. Der S95B ist mit seinen 1.500nits Spitzenhelligkeit und dem Anti-Reflexions-Filter ein heißer Anwärter auf die neue OLED-Referenz.
Es fühlt sich schon fast etwas surreal an, das Samsung einen 4K OLED TV angekündigt hat. Und nicht nur das. Wir konnten uns vom S95B einen ersten eigenen Eindruck machen und dieser war wirklich nicht schlecht. Wie es sich für eine erste Präsentation gehört, konnten wir leider noch keine Messungen machen oder umfassend mit dem neuen OLED Fernseher „spielen“. Wohl auch, weil es sich noch nicht um ein marktfertiges, europäisches Gerät gehandelt hat. Das mindert aber auf keinen Fall den ersten visuellen Eindruck, den Samsungs 4K OLED TV-Debüt bei uns hinterlassen hat. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich!)
Samsung OLED Fernseher die Zweite
Wir schreiben „erste“, weil Samsung bereits 2013 mit dem S9C einen Versuch unternommen hatte, sich einen Namen in der damals noch ganz neuen OLED-Technologie zu machen. Die Pläne wurden dann aber wieder schnell verworfen (wohl wegen viel zu hoher Produktionskosten). Jetzt meldet sich Samsung mit dem S95B zurück und liefert uns sogar eine neue Displaytechnologie obendrauf. Doch, erst einmal die „Basics“:
Schön den S95B OLED TV endlich einmal live gesehen zu haben! Bild: Dominic Jahn
Der S95B OLED TV besitzt 4K Auflösung und wird in 55 Zoll und 65 Zoll in den Handel kommen. Das Display hat eine maximale Bildwiederholungsrate von 100 bzw. 120Hz, die mit einer der vier HDMI 2.1-Schnittstellen voll ausgereizt werden kann. Übrigens besitzen alle Samsung TV-Geräte ab der QLED Q70B-Serie aufwärts, also alle Modelle mit 100Hz-Panel, insgesamt vier, vollwertige HDIM 2.1-Anschlüsse. Dazu gesellen sich HDMI 2.1-Features wie ALLM, eARC und VRR. Alles verpackt im, wie Samsung es nennt, „Laserslim-Design“. Es ist auch eine Wandhalterung in Entwicklung, die nur wenige Millimeter aufträgt, um den S95B so nah wie möglich an die Wand installieren zu können.
Samsung S95B OLED TV mit Quantum Dot
Superschlankes Display-Panel wie es sich für einen OLED gehört! Bild: Dominic Jahn
Im Gegensatz zu den geläufigen OLED-Panels von LG, Sony, Philips und Co, die auf ein WRGB-Display setzen (weiße, rote, grüne und blaue Subpixel), liefert uns Samsung ein reines RGB-OLED-Display. Für jeden selbstleuchtenden Pixel steht somit ein roter, grüner und blauer Subpixel bereit. Als Licht-gebende Basis dient eine Schicht blauer OLEDs, die jeweils über einen grünen und roten Farbfilter mit Quantum Dot-Material verfügen. Die Farbdarstellung soll dadurch in den Helligkeitsspitzen unverfälscht dargestellt werden können. Das Farbvolumen soll sich entsprechend erweitern und das eines regulären OLEDs übersteigen.
Hier kommt auch positiv zu tragen, dass der Samsun S95B OLED TV eine Spitzenhelligkeit von 1.500 nits liefern soll. Lediglich in einem kleinen Fenster von 2-5%, aber immerhin. Die durchschnittliche Helligkeit bei großflächigen Darstellungen soll sich ebenfalls erhöhen. Ob sich das in Alltagssituationen wirklich bemerkbar macht, wird sich erst im Test zeigen.
Der silberne Standfuss des Samsung S95B 4K OLED TV Bild: Dominic Jahn
Was definitiv zu einer Verbesserung des Seherlebnisses beiträgt, ist die integrierte Antireflexionsbeschichtung des S95B. Noch nie haben wir ein OLED-Display in einem TV-Gerät gesehen, welches so wenig spiegelt. Der Unterschied zu einem regulären OLED ist subjektiv bereits deutlich wahrnehmbar. Und wie wir schon einmal ausführlich erläutert haben, stellten Spiegelungen bei OLED schon immer das größte Problem dar. Genau deswegen freue ich mich bereits unglaublich auf den S95B und auf hoffentlich viele Nachfolger.
Neuer Prozessor, neues Tizen-Betriebssystem
Mit dem S95B OLED TV präsentiert Samsung auch seinen neuen, verbesserten Neural Quantum Prozessor 4K mit Perceptional Color Mapping. Wie groß die Unterschiede zu den davor beworbenen Bildprozessoren ausfällt, wird ebenfalls nur ein Test herausfinden können. Das „Herz“ des S95B verarbeitet auf jeden Fall mühelos 4K@120Hz Videosignale inkl. HDR. Bei den High Dynamic Standards wird neben HDR10 auch HLG, HDR10+ und HDR10+ Adaptive unterstützt. Der HDR10+ Gaming Modus soll auch mit an Bord sein. Gesteuert wird alles mit der überarbeiteten, intuitiven Tizen-Plattform, die jetzt eine vollflächige Menüdarstellung mit sich bringt. Angeblich, weil dies eine bessere Übersicht für den Nutzer mit sich bringt. Der wahre Grund für ein vollflächiges Menü ist wohl die zusätzliche Fläche, die für „Sponsored Content“ oder Werbung genutzt werden kann. Denn die Einnahmen, die über solche Einblendungen generiert werden, sind für TV-Hersteller nicht unerheblich.
Die Anschlüsse des S95B (inkl. 4x HDMI 2.1) befinden sich alle direkt am Gerät Bild: Dominic Jahn
4x HDMI 2.1 mit VRR, ALLM und eARC
Man möchte vermuten, dass Samsung bei seinem neuen Topmodell auch die externe Anschlussbox One-Connect-Box integriert. Zu unserer Überraschung fanden wir die Anschlüsse jedoch direkt am Gerät vor. Zum einen gibt das Samsung noch Luft nach oben für zukünftige Modelle, zum anderen ist dies beim Debüt einer neuen Displaytechnologie auch sicherlich eine Kostenfrage. Auf der Rückseite des TV konnten wir vier HDMI 2.1-Anschlüsse, einer davon mit eARC entdecken. Zudem einen Twin-Triple-Tuner, 2x USB, Ethernet/Lan und einen S/PDIF-Ausgang. Eine Aussparung für ein CI+-Modul ist ebenfalls vorhanden.
Jetzt mit Dolby Atmos Encoding
Bei den Anschlüssen schwingt auch immer das Thema Audio mit. Und auch hier gibt es Neues zu vermelden. Der Samsung S95B 4K OLED TV verarbeitet (wie viele andere Gräte aus 2022 ebenfalls) ab sofort Dolby Atmos direkt auf dem Gerät. Somit können Dolby Atmos Tonspuren von Netflix, Disney+ und Co. auch direkt auf dem TV wiedergegeben werden. Die nach oben gerichteten Lautsprecher des Q95B sollen bereits ab Werk einen raumfüllenden Klang abliefern. Die Dolby Atmos-Verarbeitung kommt auch dem Q-Symphony-Feature zugute, welches TV-Audio und kompatible Soundbars miteinander kombiniert. Samsungs Object Tracking Sound ist ebenfalls wieder mit an Bord.
Die Highlight-Features des Samsung S95B im Überblick2 Bild: Dominic Jahn
Wireless Dolby Atmos
Dolby Atmos 3D Sound lassen sich via eARC auf kompatible Soundbars und AV-Receiver über die HDMI-Rückführung übertragen. Neu ist zudem die drahtlose Übertragung von Dolby Atmos-Signalen, in Kombination mit einer Samsung Soundbar, die dieses Feature auch unterstützt. Leider wird das Signal nicht in Dolby TrueHD weitergegeben, was in der Regel eh nicht von Streaminganbietern angeboten wird.
Samsung S95B OLED TV Preis & Termin
Der S95B ist ab Mai 2022 in 55 Zoll und 65 Zoll im Handel erhältlich. Und wie es aussieht, ist der Anwärter für die neue TV-Referenz gar nicht mal so teuer. Der 55 Zöller kostet 2.329 Euro (UVP) und der 65 Zöller 3.199 Euro (UVP). Man kann jedoch bereits erste Preisreduktionen beobachten.
Zuletzt aktualisiert am 25. August 2026 um 14:22 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Samsung bringt am 28.03.2022 seine neue Ultra Slim Soundbar auf den Markt. Der Klangriegel ist auch für (kabelloses) Dolby Atmos gerüstet.
Es handelt sich hier um eine 3.1.2-Soundbar, die auch Dolby Atmos unterstützt. Dafür strahlen zwei der insgesamt zehn in der Soundbar sitzenden Treiber nach oben ab. Im Lieferumfang ist aber auch ein kabelloser Subwoofer mit 200 Watt enthalten. Insgesamt liefert dieses System euch 330 Watt an Leistung. Die Südkoreaner werben dabei auch mit den kompakten Maßen. So ist die Ultra Slim Soundbar nur 40 mm tief. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich der HW-S810B/811B Soundbar)
Samsungs schlanke Dolby Atmos Soundbar
Dolby Atmos wird nicht nur kabelgebunden via HDMI (eARC), sondern auch kabellos via Wi-Fi unterstützt. Es sind zudem Apple AirPlay 2, Spotify Connect und auch Amazon Alexa mit Unterstützung an Bord. Von mobilen Endgeräten könnt ihr Musik via Bluetooth 4.2 an den Klangriegel weiterreichen – leider aber nur codiert als SBC. Die Soundbar unterstützt zudem Q-Symphony. Das heißt, ihr könnt die Soundbar im Tandem mit euren TV-Lautsprechern verwenden. Das funktioniert aber nur in Kombination mit aktuellen Samsung-TV-Modellen.
Die neue Samsung Ultra Slim Soundbar soll die TVs der Südkoreaner ergänzen.
Die Funktion Adaptive Sound des Klangriegels analysiert die gezeigten Inhalte des TVs und kann den Klang für die Kategorien Dialog, Sport, Nachrichten und Film gezielt anpassen. Für die Anpassung an eure spezifische Raumumgebung gibt es wiederum SpaceFit Sound 2. Für dessen Sound Kalibrierung wird der Raum gescannt und der Klang entsprechend optimiert. Der Vorgang bei SpaceFit Sound 2 läuft täglich und automatisch, das heißt es ist kein zusätzliches Gerät notwendig.
Samsung Ultra Slim Soundbar wird bereits günstiger
Samsung ruft zwar offiziell einen Preis von 749 Euro für die Ultra Slim Soundbar aus, Amazon.de listet das Gerät aber bereits für weniger als 680 Euro. Die Auslieferung erfolgt ab 28.03.2022. Zusätzlich verfügt dieses Modell im Übrigen über ein Metallfinish. Die Soundbar ist in den Farben Schwarz (HW-S810B) und Weiß (HW-S811B) erhältlich.
Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026 um 18:48 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026 um 18:57 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Netflix musste seine bisherigen Marvel-Serien aus dem Programm nehmen. Sie schlagen in den USA bereits bei Disney+ auf – leider technisch deutlich abgespeckt.
Es geht hier freilich um die Serien, die einst von Disney exklusiv an Netflix lizenziert worden waren: also „Daredevil, „Punisher“, Jessica Jones“, „Iron Fist“, „Luke Cage“ und „The Defenders“. International sind die Formate zwar ebenfalls bereits bei Netflix herausgefallen, sollen aber erst später zu Disney+ wechseln. In Deutschland wird es nach derzeitigem Stand der Dinge im April 2022 so weit sein. In den USA sind die Serien aber schon in ihrer neuen Heimat angekommen.
Unerwartet: Während die Serien bei Netflix in 4K mit HDR vorgelegen haben, sind sie bei Disney+ nur in HD-Qualität abrufbar. Warum bzw. wie es zu diesem Downgrade kommen konnte, ist aktuell bedauerlicherweise offen. Wir hätten damit gerechnet, dass gerade Disney hier auf die beste Qualität setzen würde. Gab es da eventuell im Hintergrund anderweitige Lizenzprobleme, die Disney erst mit Netflix klären muss und welche speziell die 4K-Versionen betreffen?
In den USA führt Disney für die Marvel-Serien aufgrund ihrer Altersfreigaben (R-Rated) neue Eltern-Verwaltungsmöglichkeiten ein. In Deutschland gibt es ohnehin schon derlei Optionen, um etwa gezielt Profile via PIN zu sperren und Kinderprofile anzulegen, in denen nur Inhalte mit speziellen Altersfreigaben zu sehen sind. Dies war bei uns notwendig, weil die Marke Star eingeführt wurde. Die findet sich in den USA nicht beim Streaming-Anbieter.
Reicht Disney für die Marvel-Serien noch 4K nach?
Jetzt heißt es erst einmal abwarten, ob Disney für seine Marvel-Serien noch 4K und HDR nachreichen wird, oder ob es bei den HD-Varianten bleibt. Durchaus möglich ist auch, dass die 4K-Varianten wenigstens international starten. Verlassen sollte man sich darauf aber wohl lieber nicht.
Der Film „Nightmare Alley“ ist mittlerweile in Deutschland verfügbar. Allerdings gibt es ein ziemliches Durcheinander, was die technische Qualität betrifft.
„Nightmare Alley“ stammt von dem Regisseur Guillermo del Toro („Shape of Water“). Vor der Kamera sehen wir hier beispielsweise Bradley Cooper („American Sniper“), Cate Blanchett („Don’t Look Up“) und auch Willem Dafoe („Spider-Man: No Way Home“). Der Film bekam größtenteils positive Kritiken, spielte im Kino allerdings nur wenig Geld ein. Nun ist der Streifen in Deutschland bei Disney+ zum Streaming aufgelaufen.
Von Dolby Digital 5.1 bis Dolby Atmos
Dort bietet „Nightmare Alley“ 4K-Auflösung sowie Dolby Vision. Allerdings liegt der Ton nur in Dolby Digital Plus 5.1 vor. Das gilt sowohl für die deutsch- als auch den englischsprachigen Ton. Wer es auch auf Dolby Atmos für den Ton abgesehen hat, muss sich anderswo umsehen. Fündig wird man bei Apple iTunes. Dort ist der Film ebenfalls in 4K und mit Dolby Vision zu haben, ergänzt aber eine englischsprachige Abmischung mit Dolby Atmos. Die deutsche Synchronisation liegt auch dort nur im Surround-Sound vor.
Wer den Film lieber auf Disc besitzen möchte, muss sich noch gedulden und ebenfalls Kompromisse eingehen. So erscheint der Film in Deutschland nur auf DVD und Blu-ray, nicht aber als UHD Blu-ray. Die Blu-ray beinhaltet den deutschsprachigen Ton in DTS 5.1 und den Originalton verlustfrei als DTS-HD Maste Audio 5.1.
Technik-Freaks haben viele Optionen – keine ist die beste
Es zeigt sich also, dass diejenigen, welche die technisch beste Umsetzung wünschen, nirgendwo an der richtigen Adresse sind. Beispielsweise mag die iTunes-Fassung 4K, Dolby Vision und Dolby Atmos bieten, ist bei Video und Audio aber dennoch stärker komprimiert als die Blu-ray. Wer auf den deutschsprachigen Ton verzichten kann, erhält immerhin eine weitere Möglichkeit: In den USA bringt Disney unter seiner Marke Searchlight Pictures eine Ultra HD Blu-ray zum Film heraus. Jene nutzt 4K, HDR10 und Dolby Atmos – aber kein Dolby Vision.
Nightmare Alley erscheint in den USA auch als 4K-Disc.
Das Beispiel „Nightmare Alley“ soll als Beispiel dafür dienen, wie die aktuelle Fragmentierung im Heimvideo-Bereich es quasi unmöglich macht, DIE beste Fassung zu ergattern. Irgendwo sind derzeit immer Kompromisse notwendig.
Verlangt Netflix bald Zusatzgebühren, sobald man seinen Netflix-Account an Dritte weitergibt? Der Streaminganbieter verlangt bereits entsprechende Zusatzgebühren von Account-Sharern in Chile, Costa Rica und Peru.
Netflix ist besorgt, dass es nicht genug Geld von uns bekommt, um seine Aktionäre zufriedenzustellen – oh Pardon – ich meinte natürlich, um in sein Programm investieren zu können. Die Zeiten, in denen Netflix das Teilen des Login-Passworts mit Dritten gutgeheißen hat, sind wohl vorbei. Ein Umsatzwachstum wird sich in den nächsten Jahren nur schwer über neue Abonnenten generieren lassen und so greift der Streaminganbieter seinen „anonymen Bestandskunden“ in die Tasche.
Vom Trittbrettfahrer zum vollwertigen Mitglied?
Die Aufmerksamkeit gilt jetzt Personen, die ihre Login-Daten für den Dienst teilen. Nicht unter Familienmitgliedern, sondern mit Freunden, Kollegen oder vielleicht sogar völlig Fremden, die nicht dem eigenen Haushalt angehören. Die Anzahl derjenigen, die das Passwort weitergeben, ist sicherlich auch nicht unerheblich. Die Frage, die sich jetzt stellt, könnte Netflix die Personen, die keinen eigenen Account besitzen, zu einem vollwertigen Mitglied umwandeln, oder würden sich diese aufgrund immer weiter steigenden Preise eher vom Streamingdienst entfernen?
Netflix testet Zusatzgebühr für Account-Sharing
Das Unternehmen hat jetzt einen Feldversuch in Costa Rica, Chile und Peru gestartet, wobei es eine zusätzliche Gebühr für diejenigen erhebt, die ihre Anmeldeinformationen teilen. Die Kosten bewegen sich umgerechnet im Bereich zwischen 2.00 und 2.50 Euro. Nicht gerade wenig, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Monatslohn in diesen Ländern bei 480-700 Euro liegt. Übertragen auf den europäischen Markt kann man davon ausgehen, dass man für jedes zusätzliche Mitglied gut 5 Euro oder mehr zahlen „darf“.
Ob auch wirklich alle Profile dieses Netflix-Accounts aus einem Haushalt stammen? Oder wird hier das Passwort mit Dritten geteilt?
Dritten wird zudem die Möglichkeit eingeräumt, einen komplett eigenen Account anzulegen. Dabei können alle Nutzerdaten eines bestimmten Profils, wie die Watchlist, personalisierte Empfehlungen und Erinnerungen an einen neuen Account übertragen werden. Das alles kommuniziert Netflix auf deren Webseite unter der Kategorie „Innovationen“. Netflix handelt laut eigener Aussage nur so, damit nicht deren „Fähigkeiten beeinträchtigt werden, in großartige neue Fernsehsendungen und Filme für unsere Mitglieder zu investieren.“. Man möchte glauben, dass ein Jahresumsatz von rund 25 Milliarden US-Dollar (in 2020) ausreichen sollte, um genug Content zu produzieren bzw. einzukaufen. Dem ist aber anscheinend nicht so, wie man an der jüngsten Preiserhöhungen in Europa sieht.
Abonnentenwachstum gerät ins Stocken
Netflix hat seinen Sättigungspunkt mit rund 210 Millionen Abonnenten erreicht. Es wird spekuliert, dass die Zahl der Abonnenten durch die immer weiter steigenden Preise und den Konkurrenzdruck in Kürze rückläufig werden könnte. Und in ein Unternehmen, das nicht weiter wächst, möchte man an der Börse sicherlich auch nicht investieren.
Wie lange wird es dauern, bis Netflix entsprechende Vorgehensweisen in Deutschland und anderen europäischen Ländern implementiert? „Wir werden daran arbeiten, den Nutzen dieser beiden Funktionen für Mitglieder in diesen drei Ländern zu verstehen, bevor wir irgendwo anders auf der Welt Änderungen vornehmen“, so Netflix. Bedeutet, lassen sich damit ein paar zusätzliche Dollar erwirtschaften, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Account-Sharing bei Netflix der Vergangenheit angehört.
Wer hätte das gedacht: Im Februar 2022 haben sich die Microsoft Xbox Series X|S in weiten Teilen Europas besser verkauft als die Sony PlayStation 5.
Allerdings wird das vermutlich kaum eine Aussage zur Beliebtheit der konkurrierenden Plattformen möglich machen. Denn de facto ist es immer noch so, dass quasi jede Xbox Series X und jede PlayStation 5, die in den Handel gelangt, blitzschnell den Besitzer wechselt. Lediglich die günstigere und leistungsschwächere Xbox Series S ist quasi dauerhaft lieferbar.
Vor allem weisen uns die Verkaufszahlen also darauf hin, dass die Xbox Series X|S im Februar 2022 offenbar in größeren Stückzahlen lieferbar gewesen sind als die PlayStation 5. Dennoch ist es damit eben der erste Monat, in dem laut einem GSD-Bericht die Microsoft Konsole vor der PS5 landen konnte. Berücksichtigt wurden dabei aber nur zehn europäische Länder – nicht Deutschland und auch nicht das Vereinigte Königreich. Es heißt jedoch, dass die Xbox Series X|S sich auch in Großbritannien im letzten Monat besser verkauft haben soll, als die PS5.
Sony überzeugt mit seiner PS5 viele Spieler.
Der lachende Dritte ist im Übrigen immer noch Nintendo: Die Nintendo Switch blieb im Februar 2022 die bestverkaufte Spielekonsole in Europa. Wir vermuten, dass im letzten Monat die Konsolen-Verkaufszahlen explodiert wären, würden Microsoft und Sony liefern können. Denn mit beispielsweise „Elden Ring“ und „Horizon Forbidden West“ erschienen zwei Titel, welche als absolute Zugpferde herhalten können.
„Horizon Forbidden West“ verkaufte sich besser für die PS5
Spannend: Angaben zu den Spieleverkaufszahlen zeigen, dass „Horizon Forbidden West“ zu 59 % für die PS5 verkauft wurde. Vermutlich läge der Prozentsatz noch höhere, wenn die PS4-Fassung nicht ein kostenloses PS5-Upgrade beinhalten würde. Daher dürften sich viele Besitzer der neueren Konsole die Upgrade-fähige Last-Gen-Fassung gegönnt haben – zumal jene 10 Euro günstiger gestartet ist. Das beliebteste Zubehör war im Übrigen der DualShock 4 der PS4 – danach kam der DualSense-Controller der PS5.
Sony verkauft die PlayStation 5 Konsole ab sofort selbst über direct.playstation.com
Traurig: Selbst anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung sind weder Xbox Series X noch PlayStation 5 vernünftig im Handel lieferbar. Microsoft und Sony hatten in der Vergangenheit zu Protokoll gegeben, dass die Lieferengpässe wohl erst ab 2023 der Vergangenheit angehören werden.