Start Blog Seite 624

Amazon kauft MGM: James Bond und Robocop reichen Alexa die Hand

Große Neuigkeiten an diesem Mittwoch: Amazon übernimmt das Filmstudio MGM. James Bond und weitere Marken gehören damit nun dem Online-Riesen.

Wir hatten ja schon darüber berichtet, dass eine Übernahme MGMs doch Amazon zuletzt immer wahrscheinlicher wurde. Nun hat Amazon eine Pressemitteilung herausgegeben und die Übernahme hochoffiziell bestätigt. Damit gehören Amazon nun auch die Filme aus dem Katalog von Metro Goldwyn Mayer (MGM). Dazu zählen Franchises und Filme wie „12 Angry Men“, „Basic Instinct“, „Creed“, „James Bond“, „Legally Blonde“, „Moonstruck“, „Poltergeist“, „Raging Bull“, „Robocop“, „Rocky“, „Silence of the Lambs“, „Stargate“, „Thelma & Louise“, „Tomb Raider“, „The Magnificent Seven“, „The Pink Panther“, „The Thomas Crown Affair“ und noch viele mehr.

Amazon kauf MGM für 8.5 Mrd. US-Dollar

Zu den kommenden Filmen des Studios zählen etwa „House of Gucci“, „James Bond: No Time to Die“, „Respect“ sowie „The Addams Family 2“. Auch TV-Serien wie „Vikings“, „Fargo“ oder „The Handmaid’s Tale“ sind Teil des Portfolios von MGM, die ca. 17.000 TV-Produktionen ihr Eigen nennen. Doch was zahlt Amazon denn nun für MGM? Das sind konkret 8,45 Mrd. US-Dollar.

Der Kinostart von "James Bond: Keine Zeit zu sterben" verschiebt sich leider auf November 2020
„James Bond: Keine Zeit zu sterben“ gehört bald Amazon.

Amazon wolle das Erbe von MGM laut eigenen Aussagen erhalten und Kunden den Zugang zum Katalog des Studios erleichtern. Man werde auch in Zukunft zudem weiterhin großartige Geschichten von MGM erwarten dürfen. Konkretes verrät Amazon zwar noch nicht, da dürften aber freilich bald die Produktionen von MGM exklusiv zu Amazon Prime Video wandern. Etwas anderes ist nur sehr schwer vorstellbar.

Amazon stärkt seine Marktmacht durch die Übernahme von MGM

Die Streaming-Kriege werden härter, denn Studios wie Disney, Warner, Paramount und Universal stampfen eigene Angebote aus dem Boden: Konkret sind das Disney+, HBO Max, Paramount+ und Peacock. Für die Hollywood-Größen wird es daher unattraktiver ihre Inhalte einfach an Amazon Prime Video oder Netflix zu reichen. Stattdessen bietet man sie lieber auf eigenen Plattformen selbst an.

Kein Wunder also, dass Amazon sich da für die Zukunft absichern möchte – und die Übernahme von MGM ist genau so ein Schritt. Allerdings muss der Deal nun noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden. Weitere Schritte und Strategien rund um den Katalog von MGM werden wir dann sicherlich bald erfahren.

DAZN erhöht die Preise und kündigt eigene Business-TV-Box an

Sport-Streamindienst DAZN lässt sich den Ausbau seines Fußball-Angebotes bezahlen. In der kommenden Fußball-Saison kostet das Abo monatlich 14.99 Euro statt 11.99 Euro.

Das Fußball-Angebot von DAZN umfasst mittlerweile 106 Begegnungen in der deutschen Fußball-Bundesliga sowie 121 Spiele der UEFA Champions League. Wer den „maximalen Fußball“ haben möchte, der kommt um ein Abonnement bei DAZN eigentlich nicht mehr herum. Das ausgeweitete Angebot, was auch mit einer erhöhten Abhängigkeit der Fußball-Fans einhergeht, lässt sich das Streamingportal dann auch bezahlen. Statt 11.99 Euro sind in Zukunft 14.99 Euro pro Monat fällig. Das Jahresabonnement wird parallel von 119.99 Euro auf 149.99 Euro angehoben.

Neue Features für ein besseres Fanerlebnis

DAZN arbeitet natürlich kontinuierlich an seiner Plattform um das Seherlebnis für Fans so intuitiv und umfangreich wie möglich zu gestalten. Neue Features, die in den letzten Monaten eingeführt wurden, sollen um drei neue Funktionen erweitert werden. Mit DAZN Pulse erhält jeder Fan alle wichtigen Szenen aus vorausgewählten parallel laufenden Livespielen und gelangt per Klick direkt dorthin. Mit den Key Moments können Fans jetzt mit einem Klick zu den wichtigsten Momenten eines Livespiels springen und die DAZN Match Stats integrieren die aktuellsten Live-Statistiken für das jeweilige Event direkt auf den Bildschirm.

DAZN-TV-Box für Gastronomen

Im gleichen Zug kündigt DAZN eine eigene TV-Streaming-Box für Business-Kunden an. Diese soll vorerst nur für die kommerzielle Nutzung in Hotels, Restaurants, Bars & Co. zum Einsatz kommen und kostet einmalig 60 Euro. Das Gerät wird mit dem Internet verbunden (empfohlen wird eine stabile 17 Mbit/s Verbindung für HD) und dann via HDMI an den TV angeschlossen. Die Box ist Teil des neuen „DAZN for Business“-Pakets, dass neben der TV-Box mit einer maßgeschneiderten „DAZN for Business App“ aufwarten kann, die ein auf Gastronomie zugeschnittenes Live-Sport-Angebot bereithält. Gastronomen zahlen übrigens 250 Euro für DAZN bei einer Mindestvertragslaufzeit von 250 Euro.

Disney+: Chef hält mittelfristig weitere Preiserhöhungen für angebracht

Disney+ hat dieses Jahr die Preis erhöht. Der CEO des Unternehmens sieht aber Spielraum für weitere Preiserhöhungen.

Der Chef des Unternehmens, Bob Chapek, begründet seine Sichtweise damit, dass Disney+ für die Kunden ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis biete. So habe man etwa für internationale Märkte ja Anfang des Jahres zeitgleich zur Preiserhöhung auch viele neue Inhalte via Star ins Angebot geschoben. Außerdem füge man ständig neue Filme und Serien hinzu und die Kunden wüssten das zu schätzen. Daher nehme man an, dass auch weitere Preiserhöhungen nichts an der Kundenbindung ändern sollten.

Preiserhöhung bei Disney+ waren abzusehen

So habe man laut Chapek sogar nach der Einführung von Star und der Preiserhöhung festgestellt, dass die Absprungrate der Abonnenten abgenommen habe. Das sei ein Signal dafür, dass Disney+ aus Sicht der Kunden ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis biete. Und deswegen seien auch Preissteigerungen in der Zukunft kein Problem. Aktuell kostet Disney+ dabei 8,99 Euro im Monat bzw. 89,99 Euro im Jahr.

WandaVision Marvel Studios Disney+
Eigenproduktionen wie „Marvels WandaVision“ sind ein wichtiges Werkzeug um Kunden an Disney+ zu binden.

Allerdings ist es auch so, dass Disney+ sich in einem Markt bewegt, der zunehmend härter umkämpft wird. Dominierten früher nur Amazon Prime Video und Netflix den Markt, so stampfen nun im Grunde alle Studios eigene Plattformen aus dem Bode. Im Falle von Disney war es Disney+, Warner Bros. ist mit HBO Max aktiv, Universal hat Peacock und Paramount bietet Paramount+ an.

Disney+ profitiert von seinen starken Marken

Disney kann Kunden natürlich mit starken Marken wie Star Wars, Marvel und Pixar locken. Über die Qualität der Inhalte kann man aber natürlich streiten. „The Mandalorian“ etwa wurde selbst von denjenigen gelobt, welche die neueren Star-Wars-Filme von Disney ablehnen. Wir fanden aber weder an „WandaVision“ noch „The Falcon and The Winter Soldier“ ernsthaft Gefallen. Kommende Serien wie „Loki“ müssen aus unserer Sicht noch beweisen, dass Disney auch starke Marvel-Geschichten im Serienformat erzählen kann.

LG OLED C1 zum G1 „hacken“: Trick macht es möglich, ist aber nicht ratsam

Wer einen LG OLED der C1-Serie besitzt, kann jenen über einen Trick zu einem G1 umwandeln. Allerdings ist dieser „Hack“ nicht sehr empfehlenswert.

Wie funktioniert das Spielchen? Nun, wer in das Service-Menü seines LG C1 gelangt, kann dort die Geräte-ID ändern. Das ist allerdings schon von vornherein gar nicht so einfach, denn mit der Standard-Fernbedienung ist das gar nicht machbar. Einmal im Service-Menü angelangt, das eigentlich nur für Techniker gedacht ist, lässt sich quasi mit einem Klick die ID ändern und ein C1 soll sich dann wie ein G1 verhalten. Warum man das überhaupt wollen sollte? Nun, die G1 erreichen höhere, maximale Leuchtkraft – wegen des evo-Panels.

Leuchtkraft des C1 OLED lässt sich erhöhen

Offenbar kommen aber an den C1, zumindest wenn sie aus dem Werk in Guangzhou stammen, haargenau die gleichen Panels zum Einsatz. Das dürfte wirtschaftliche Gründe haben. Daher konnte man nach dem umstellen der ID auch an den C1 die höhere, maximale Leuchtkraft messen. Warum dann trotzdem von diesem Trick abzuraten ist? Laut einer Stellungnahme von LG verspiele man damit seine Garantie und es könne auch zu abnormalem Verhalten des TVs kommen.

So ist bei den LG G1 nicht nur das Panel an sich anders, das gilt auch für die Lautsprecher, die leistungsfähiger sind. Nach der Änderung der ID werden sie am C1 dann aber angesteuert wie am G1, was zu Schäden führen könnte. Auch Firmware-Updates sind nach dem „Hack“ eventuell nicht mehr möglich oder sorge eventuell für Fehler. Ebenfalls ist es möglich, dass die Lebenszeit des C1 durch das Ändern der ID sich verkürzt.

LG C1 zum G1 „umwandeln“: Garantieverlust droht

Letzten Endes kann man es also nicht empfehlen, im Service-Menü einen C1 zu einem G1 „umzuwandeln“. Das Risiko, dass irgendwann Fehler auftreten, ist zumindest groß. Dass LG dieses Procedere wiederum nicht selbst empfiehlt, ist auch wieder logisch. Schließlich möchte man „echte“ G1 verkaufen. Spannend ist an der ganzen Sache jedoch, dass die Hardware-Unterschiede offenbar gering sind.

Sony Bravia XR X95J und X85J: 4K-LCDs sind ab sofort in Deutschland bestellbar

Sony gibt bekannt, dass die neuen 4K-LCDs Bravia XR X95J und X85J ab sofort in Deutschland erhältlich sind. Sie bringen auch den Streaming-Dienst Bravia Core mit.

Zur Erinnerung: Bravia Core bleibt exklusiv den Bravia XR von Sony vorbehalten und soll mit besonders hohen Bitrates und IMAX Enhanced überzeugen. Doch kommen wir zurück zu den neuen TVs, die ja schon Anfang des Jahres vorgestellt worden sind. Beide implementieren HDMI 2.1 und basieren auf LCD-Technologie. Die Bravia XR X95J nutzen FALD (Full Array Local Dimming) und setzen auf den Cognitive Processor XR.

BRAVIA XR-Prozessor und HDMI 2.1

Auch ALLM, 4K bei 120 Hz, eARC und VRR versprechen die neuen Fernsehgeräte. Gamern können wir aber guten Gewissens aktuell noch nicht zu den neuen Sony-TVs raten. Denn VRR möchten die Japaner erst durch ein Firmware-Update nachreichen. Hier muss man also abwarten, ob die Einbindung dann auch wirklich fehlerfrei funktioniert. Leider bekleckerte sich Sony da mit seinen Aktualisierungen an anderen TVs nämlich nicht mit Ruhm. Wobei, wenn man eine PS5 mit dem neuen Sony TV nutzen möchte, hat man ggf. eh Zeit bis das VRR-Update kommt. Denn zum einen unterstützt die Konsole VRR noch nicht und zum Zweiten ist die PS5 ein sehr rares Gut!

Die Bravia XR XJ95 sind Sonys neue LCD-Flaggschiffe.
Die Bravia XR XJ95 sind Sonys neue LCD-Flaggschiffe.

Die Bravia XR X95J in den Größen 85 und 75 Zoll und die Bravia X85J in 85, 75, 65, 55, 50 und 43 Zoll kommen im Juni 2021 in den Handel und können ab sofort vorbestellt werden. Der X95J in der Bildschirmgröße 65 Zoll wird im Laufe des Jahres zur Verfügung stehen.

Die neuen Bravia XR bieten viele Komfortfunktionen

Die neuen TVs von Sony arbeiten mit der Oberfläche Google TV und bieten daher auch Zugriff auf den Google Play Store zum Download zusätzlicher Apps. Zudem binden sie Apple AirPlay 2, HomeKit und die digitalen Assistenten Google Assistant und Amazon Alexa ein. Neben HDR10 ist bei beiden Modellreihen auch Dolby Vision an Bord.

TV-Modell unverbindl.
Preisempfehlung
Verfügbarkeit (Online Pre-Order)
4K HDR Full Array LED-TV BRAVIA XR X95J
XR-85X95J (85 Zoll / 215 cm) 4.599 € 25.05.21
XR-75X95J (75 Zoll / 189 cm) 3.399 € 25.05.21
TV-Modell unverbindl.
Preisempfehlung
Verfügbarkeit (Online Pre-Order)
4K HDR LCD-Fernseher X85J                         
XR-85X85J (85 Zoll / 215 cm) 2.999 € 10.05.21
XR-75X85J (75 Zoll / 189 cm) 2.099 € 17.05.21
XR-65X85J (65 Zoll / 164cm) 1.499 € 25.05.21
XR-55X85J (55 Zoll / 139cm) 1.299 € 25.05.21
XR-50X85J (50 Zoll / 126 cm) – 31.05.21
XR-43X85J (43 Zoll / 108 cm) – 31.05.21

OLED: LG Display sieht sich als ökologischer Sieger im Vergleich zu LCD

Laut LG Display OLED-Fernseher besonders umweltfreundlich: Die TV-Geräte die auf OLED setzen benötigen bis zu 91 Prozent weniger Plastik als reguläre LCD TVs und können zudem besser recycelt werden.

Der Displayhersteller LG Display und die Elektronik-Sparte LG Electronics sind sicherlich nicht die ersten Unternehmen, die versuchen ökologische Aspekte ihrer TV-Geräte hervorzuheben. Auch Samsung hat 2020 seine große „Samsung goes Green“-Kampagne gestartet, welche unter anderem die neue Fernbedienung mit integriertem Akku beinhaltet. Wir würden vermuten, die ökologische Bilanz all dieser genannten Unternehmen ist in Gesamtheit gar nicht so grün. Mit ökologischen Versprechen lassen sich unter Umständen jedoch ein paar mehr TV-Geräte verkaufen.

OLED: 91 Prozent weniger Plastik im Vergleich zu LCD

Das schlanke OLED-Panel erhält seine Stabilität durch eine Glasplatte und nicht durch ein Plastik-Chassis.

So hat sich LG Display auf die Suche nach ein paar „ökologischen Argumenten“ gemacht, die mit der OLED-Technologie einhergehen. Vergleicht man den Plastikanteil eines 65 Zoll OLED-Fernsehers mit einem durchschnittlichen LCD-Fernseher derselben Größe, wird für die Produktion bis zu 91 Prozent weniger Plastik benötigt. Nur rund 0.43 Kilogramm Plastik werden für einen OLED-TV benötigt. Ein LCD-TV kommt da schon auf fast 5.2 kg. Allein im ersten Quartal 2021 sollen dadurch 71.550 Tonnen Plastik eingespart worden sein (LG Display ht rund 15.000 OLED-Panels ausgeliefert). Wir können bestätigen, dass OLED Fernseher im Vergleich zu LCD TVs meist ein geringeres Gesamtgewicht aufweisen. LCD TVs sind aufgrund ihres Plastik-Chassis dafür stabiler und können einfacher aufgestellt werden.

Bis zu 92% eines OLED-TVs sind recycelbar

Ein weiteres Argument, das für OLED spricht, ist der geringere Emissionsausstoß bei der Produktion. Es werden bis zu 50 Prozent weniger schädliche Inhaltsstoffe bei der Produktion freigesetzt – verglichen mit LCD. Und zuletzt sollen sich OLED-Fernseher weitaus besser recyceln lassen. 92.2 Prozent der Komponenten können ihren ursprünglichen Rohstoffen zurückgeführt werden. LCD-Fernseher liegen bei rund 74 Prozent. Diese Öko-Freundlichkeit hat sich LG Display vom internationalen Warenprüfkonzern SGS (börsennotiert) bestätigen lassen.

OLED-Fernseher bilden seit Jahren die Speerspitze im High-End-Segment und für viele Kunden ist es sicherlich nicht ganz unerheblich, dass die Bildschirmtechnologie anscheinend ein so gute, ökologische Bilanz abliefert. Achtet ihr beim Kauf eines Fernsehers auf ökologische Kriterien?

HDMI 2.1-Bug der Yamaha 2020 AV-Receiver lässt sich nur via Boardtausch beheben

Der HDMI 2.1-Bug, der bei Yamahas AV-Receivern aus 2020 auftritt, kann nur mittels Boardtausch (Hardware-Update) behoben werden. Das Austauschprogramm soll im Herbst 2021 starten. 

So haben die betroffenen Receiver ein Problem bei der Nutzung von 4K mit 120 Hz und HDR in Verbindung mit den Xbox Series X und Grafikkarten der Reihe Nvidia GeForce RTX 30. Das funktioniert nämlich nicht korrekt, sodass es zu Bildaussetzern bzw. einen schwarzen Screen kommt. Yamaha stellte eine Lösung in Aussicht und wird nun endlich konkreter.

HDMI 2.1-Bug kann nur mittels Bord-Tausch behoben werden

Betroffen sind da diverse Modelle wie die RX-V4A, RX-V6A, RX-A2A, TSR-400 und TSR-700. Von dem Problem verschont bleiben übrigens die neuen Aventage-Modelle. Wir sprechen hier also nur über die Geräte aus dem Vorjahr. Wie Yamaha nun eingestehen muss, kann man das HDMI-2.1-Problem an seinen AV-Receivern nicht über ein Firmware-Update lösen. Vielmehr würden betroffene Kunden ab Herbst 2021 die Gelegenheit haben, an ihren Yamaha-Receivern das Board tauschen zu lassen.

Yamaha RX-A2A 8K AV-Receiver in der Perspektive
Yamaha RX-A2A 8K AV-Receiver in der Perspektive – dieses Modell ist fehlerfrei

Das ist eine elegantere Lösung als die von Sound United bzw. Denon und Marantz, die mit einem externen Adapter arbeiten, der auch einen eigenen Stromanschluss benötigt. Der Board-Austausch wird bei Yamaha kostenlos sein und im Herbst 2021 beginnen. Für 24 Monate nach Anlaufen dieser Initiative wird die Aktion für alle Kunden kostenlos zu beanspruchen sein.

Yamaha will bald weitere Informationen preisgeben

Zum genaueren Ablauf will Yamaha im Verlauf des Sommers noch genauere Angaben machen. Man weist darauf hin, dass der Austausch für Kunden nur notwendig ist, wenn sie eine Xbox Series X oder eine Grafikkarte der Reihe Nvidia GeForce RTX mit 4K bei 120 Hz in Verbindung mit ihrem AVR nutzen wollen. Wer also ohnehin kein Gamer ist, für den ist die Aktion eher optional und eine Abwägungssache.

Preis: € 449,00 Bester Preis
Versand: n. a. Verfügbarkeit: auf Lager
Versand: n. a. Verfügbarkeit: 1
Versand: € 4,95 Verfügbarkeit: lieferbar - in 1-2 Werktagen bei dir
Versand: n. a. Verfügbarkeit: Online auf Lager
Versand: n. a. Verfügbarkeit: Nur noch 9 auf Lager
Zuletzt aktualisiert am 3. November 2026 um 04:26 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Preis: € 577,00 Bester Preis
Versand: n. a. Verfügbarkeit: auf Lager
Versand: € 5,99 Verfügbarkeit: 1
Versand: € 6,99 Verfügbarkeit: Online auf Lager
Versand: n. a. Verfügbarkeit: Auf Lager
Versand: € 4,95 Verfügbarkeit: lieferbar - in 1-2 Werktagen bei dir
Zuletzt aktualisiert am 3. November 2026 um 04:26 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Panasonic JXW834: Neue 4K-LCD-Serie mit Android TV vorgestellt (UPDATE)

Panasonic hat seine neuen 4K-LCDs mit Android TV vorgestellt. Somit besteht direkt an den TVs der Zugriff auf den Google Play Store.

Update: Die Panasonic 4K LCD TVs der JXW834-Serie mit Android TV kann bereits bei mehreren Händlern bestellt werden. Hier geht es direkt zum Preisvergleich!

Originalbeitrag: Abseits seiner neuen OLED-Fernseher für das gehobenere Marktsegment und den LCD-Serien JXW944 und JXW854 hat der japanische Hersteller auch noch die darunter angesiedelte Reihe JXW834 hervorgezaubert. Hier handelt es sich um eine weitere LCD-Modellreihe. Dieses Mal ist jedoch Android TV als Betriebssystem installiert. Dadurch besteht Zugriff auf den Google Play Store mit seiner App-Vielfalt.

4K LCD-TV für Jedermann (und Jederfrau)

Im Inneren werkelt der HCX-Prozessor und Panasonic ordnet das Panel als HDR Bright Panel Plus ein, was aber in erster Linie beim japanischen Hersteller eine Kategorisierung für das Marketing ist. Neben HDR10 unterstützen diese TVs auch HDR10+ Adaptive und Dolby Vision. Ebenfalls können der Google Assistant und Chromecast built-in beansprucht werden. Über die neue Fernbedienung mit Mikrofon kann der Sprachassistent direkt genutzt werden. Panasonic bedient sich im Übrigen eines Kniffs: Wer mag, kann auch auf die Benutzerführung im Design von My Home Screen zurückgreifen, wenn die MyApp-Taste aufgerufen wird.

Die Panasonic JXW834 bieten für Gamer lediglich ALLM
Die Panasonic JXW834 bieten für Gamer lediglich ALLM

Analog zum My Home Screen 6.0 ermöglicht es das Quick Menü, Einstellungen für Bild und Ton vorzunehmen. Der Triple Tuner sorgt für TV-Empfang von Antenne, Satellit oder Kabel. Für Gamer ist hier leider nur ALLM (Auto Low Latency Mode) an Bord – VRR und 4K bei 120 Hz bleiben außen vor. Erhältlich sind die JXW834-Fernseher in den Bildgrößen 65, 58, 50 und 40 Zoll.

Termin und Preise der JXW834-Fernseher

Die Preise der 4K LCD-Modelle JXW834 wurden bereits kommuniziert. Die Preisrange reicht von 599 Euro (40 Zoll) bis hin zu 1.299 Euro (65 Zoll). Die JXW834 Fernseher wurden in der ersten Vermarktungswelle in großen Technikmärkten wie Media Markt oder Saturn gelistet, stehen jetzt aber auch bei anderen Händlern zur Betellung bereit. Konkrete Preise und Termine findest du anbei:

Highlight-Features Panasonic JXW834:

  • 4K LCD Fernseher (3.840 x 2.160)
  • 40, 50, 58 und 65 Zoll
  • 60Hz Panel
  • HLG, HDR10, HDR10+ Adaptive, Dolby Vision
  • Filmmaker Mode
  • HCX-Bildprozessor
  • 3 x HDMI 2.0
  • eARC (enhanced Audio Return Channel)
  • ALLM (Auto Low Latency Mode)
  • 2x 20 Watt Soundsystem
  • Triple Tuner (DVB-S2/C/T2 HD)
  • Google Assistant (built in)
  • Chromecast (built-in)
  • WLAN 5
  • Bluetooth
  • Android TV Betriebssystem

Kaufempfehlung: Sony 65XH9005 4K LCD TV mit HDMI 2.1 für nur 899 Euro!

Media Markt reduziert den Preis des Sony 65XH9005 65 Zoll 4K LCD TVs mit direktem LED Backlight und HDMI 2.1 (zwei Anschlüsse) auf nur 899 Euro! Ein unschlagbarer Preis!

Ziehen wir den aktuellen Preisvergleich auf idealo.de zurate, sehen wir, dass es die 65 Zoll-Version des XH9005 (auch XH90 genannt) bei keinem Online-Shop günstiger zu kaufen gibt. Erst vor Kurzem hat Media Markt den Preis auf 899 Euro (kostenloser Versand) reduziert. Davor lag der Preis immer noch bei rund 970 Euro. Otto.de bietet den TV ebenfalls für 899 Euro an, verlangt jedoch Versandkosten von rund 30 Euro.

Sony 65XH9005: Optimales Preis-/Leistungsverhältnis

Der Sony 4K Fernseher aus 2020 konnte bereits im letzten Jahr mit seinem klasse Preis-/Leistungsverhältnis punkten (Unser Test der 55 Zoll Variante). Und jetzt gibt es die größere 65-Zoll Variante ebenfalls zu einem Preis, bei dem man eigentlich nichts falsch machen kann. Der 4K LCD TV besitzt ein 120Hz-Panel, welches via HDMI 2.1 (2x HDMI 2.1 + 2x HDMI 2.0) mit 4K@120Hz Bildsignalen versorgt werden kann. Wir möchten euch nicht vorenthalten, dass es, je nach Bildquelle, zu geringen Unschärfen im 4K@120Hz-Betrieb kommen kann. Jedoch fallen diese, z.B. Ingame nicht wirklich auf. Wer den TV jedoch als „Monitor“ nutzen möchte, sollte hier auf den 4K@60Hz Betrieb umschwenken, damit alles pixelgenau dargestellt werden kann.

HDMI 2.1 mit eARC, AirPlay 2 uvm.

Ansonsten wäre noch das direkte LED-Backlight zu erwähnen, welches in dieser Preis- und Ausstattungsklasse natürlich nicht absolut fein gerastert ist, aber immer noch weitaus bessere Ergebnisse (Kontrast / Schwarzwert) liefert, als ein vergleichbarer TV mit EDGE-LED-Backlight. Ansonsten hat der TV eigentlich alles was man benötigt. Über Android TV können alle namhaften Streamingdienste (Netflix, Prime Video, DAZN, Disney+ usw.) abgerufen werden, Inhalte von mobilen Geräten lassen sich via Chromecast oder Apple AirPlay 2 drahtlos auf das TV-Gerät übertragen und zusätzliche HDMI 2.1 Features wie eARC (enhanced Audio Return Channel) stehen ebenfalls bereit. Nur VRR und ALLM müssen noch via Firmware-Update nachgereicht werden. Womöglich parallel zum VRR+ALLM-Update für die PlayStation 5.

Das Angebot ist entweder auf Zeit oder auf eine bestimmte Menge begrenzt. Wer sich für den TV interessiert, sollte somit nicht allzu lange warten.

Netflix goes Gaming: Streaming-Anbieter plant mehr interaktive Unterhaltung

Netflix interessiert sich offenbar für den Gaming-Markt. Zumindest hat der Streaming-Anbieter weitere Bestrebungen in Sachen „interaktives Entertainment“ bestätigt.

Netflix bietet ja bereits interaktive Inhalte an, die man allerdings nicht als vollwertige Spiele bezeichnen kann. Vielmehr handelt es sich um interaktive Filme bzw. Serien. Als Beispiele wären da „Black Mirror: Bandersnatch“, „Du gegen die Wildnis“ oder auch „Der gestiefelte Kater und das magische Buch“ zu nennen. Zudem erteilte man die Freigabe für einige Spiele, etwa zur dritten Staffel von „Stranger Things“.

Beliebte Netflix Originals als Games

Nun soll Netflix aber tatsächlich Führungskräfte aus der Gaming-Branche anwerben, um etwas ernster zur Sache zu gehen. Was genau der Streaming-Gigant plant, ist aber noch ungewiss. Man munkelt, es könnte sich um eine Spiele-Flatrate ähnlich wie Apple Arcade handeln. Dann wäre aber die Frage, wie man das Ganze handhaben wollte: In Zusammenarbeit mit Partnern als Downloads oder etwa via Cloud-Gaming. Da müsste man dann direkt mit Anbietern wie Google Stadia, Nvidia GeForce Now und Amazon Luna konkurrieren.

Netflix selbst hat gegenüber GameSpot offiziell bestätigt, dass man mehr im Bereich interaktive Unterhaltung plane. Weiter Details bleibt der Streaming-Anbieter jedoch schuldig. Es verwundert nicht, dass Netflix im Gaming-Segment Potenzial sieht: Mittlerweile werden mit Gaming höhere Umsätze erreicht, als mit der Film- und Musikindustrie. Allerdings hat die Vergangenheit auch gezeigt, dass Neueinsteiger es schwer haben.

Amazon und Google beißen sich am Gaming-Markt die Zähne aus

So haben es sowohl Amazon als auch Google versucht, im Gaming-Markt Fuß zu fassen. Google Stadia wurde aber deutlich schlechter angenommen als erwartet und bleibt im Bezug auf die Nutzerzahlen bisher weit hinter Googles Erwartungen zurück. Amazon wiederum versuchte sich an der Entwicklung von Triple-A-Spielen und verbuchte mit Titeln wie „Crucible“ nur Flops. Ob Netflix da bessere Karten hätte, kann uns nur die Zeit zeigen.