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LG ruft 60.000 OLED-Fernseher wegen Überhitzungproblemen zurück (Update)

Wie mehrere Quellen Berichten, ruft LG Electronics in Südkorea rund 60.000 OLED Fernseher zurück, da diese Überhitzungsprobleme aufweisen können. Der Fehler soll im Rahmen eines Reparatur-Programms behoben werden.

Update I: Wir haben am Ende des Beitrages das aktuelle Statement von LG Electronics (gekürzt) angehängt. Dieses gibt im Groben die gleichen Informationen wieder, die bereits im ursprünglichen Artikel kommuniziert wurden.

Originalbeitrag: Rollt da etwa eine größere Rückruf-Aktion auf OLED-Besitzer in Deutschland zu? Wir hoffen mal nicht. Die Berichte, nachdem mehrere OLED-Fernseher aus den Modelljahren 2016 bis 2019 mit Überhitzungsproblemen zu kämpfen haben, konzentrieren sich bislang auf Südkorea. Berichtet hatte unter anderem das Nachrichtenportal YonHap News Agency. Unter den Geräten befinden sich auch Premium-Modelle wie der W9 Wallpaper TV oder der G8 OLED mit in den Glas-Standfuß integrierter Soundbar. Glücklicherweise scheinen die neusten Geräte aus dem 2020-Lineup (BX, CX, GX, WX, ZX) nicht betroffen zu sein. Zudem scheint das Problem nicht bei den 55 Zoll-Varianten oder der E-Serie (ab 2018) aufzutreten.

In der chinesischen Produktionsstätte sollen OLED-Panels, unter anderem wie dieses 48 Zoll Modell (CX) entstehen
OLED-Fernseher aus 2020 wie dieser 48 Zoll 4K OLED der CX-Serie bleiben von den Überhitzungsproblemen wohl verschont.

Die Rückruf-Aktion von LG Electronics läuft anscheinend bereits seit einigen Tagen, es sollen bereits um die 22.000 TV-Sets, die von diesem Problem betroffen waren, repariert worden sein. Laut Angaben von LG muss die Netzplatine ausgewechselt werden. Einzelne Komponenten können sich mit erhöhter Nutzungsdauer so abnutzen, dass es zu einem sogenannten „Stromüberlauf“ kommt. Wie sich dieser Fehler, sollte er auftreten, genau auswirkt, ist nicht bekannt. LG reagiert hier jedoch bereits im Voraus um die „Sicherheit des Kunden“ (Interview mit ZDNet) nicht zu gefährden. Hört sich also nicht wirklich nach einer Lappalie an. LG weist darauf hin, dass das Reparatur-Programm nur eine präventive Maßnahme darstellt. Es gäbe keine Anweisung irgendeiner staatlichen Institution oder Handelsorganisation, die diese Schritte notwendig machen.

Sind OLEDs in Deutschland betroffen?

Das ist natürlich die große Frage. Wir haben uns an hierfür an LG Electronics gewandt und warten derweil auf ein Statement des Unternehmens. Die Nachrichtenagentur YonHap schrieb, dass Fernseher in anderen Märkten nicht Ziel des Reparatur-Programms seien. Gegenüber dem Technik-Portal „The Verge“ gab LG jedoch an, dass das Unternehmen auch andere Märkte nach genau diesen Problemen untersuchen wird. Es ist also gut möglich, dass LG auch Modelle die in Europa, respektive Deutschland, verkauft wurden für eine Reparatur zurückruft. Wir halten euch bei diesem Thema auf dem Laufenden. Betroffen sind aktuell diese Modelle:

OLED-Modelle mit Überhitzungsproblemen:

  • OLED65E6
  • OLED65G6
  • OLED77G6
  • OLED65B7
  • OLED65C7
  • OLED65E7
  • OLED65G7
  • OLED65W7
  • OLED77G7
  • OLED77W7
  • OLED65G8
  • OLED65W8
  • OLED77C8
  • OLED77W8
  • OLED65W9
  • OLED77B9
  • OLED77C9
  • OLED77W9

Offizielles Statement von LG Electronics

LG Electronics hat ein freiwilliges Austauschprogramm ins Leben gerufen, um eine fehlerhafte TV-Komponente zu tauschen, die in insgesamt 18 TV-Modellen zum Einsatz kommt. Die auf der Netzteilplatine verbaute Komponente ist dafür zuständig, um elektrisches Rauschen zu reduzieren. Einige dieser Komponenten können aufgrund eines Defekts im Filmabscheidungsmembran überhitzen.

Rund 60.000 Geräte in Südkorea könnten von diesem Problem betroffen sein. Obwohl die Ausfallrate sehr gering ist, hat die Sicherheit der Kunden bei LG größstmöglichen Stellenwert. Deshalb hat LG ein freiwilliges Austauschprogramm initiiert, das all jene TV-Modelle umfasst, bei denen diese Komponente verbaut wurde. Von den 60.000 betroffenen Geräten wurden 22.000 bereits gewartet.

„Auf die größtmögliche Sicherheit unserer Kunden bedacht, unterziehen wir unsere Produkte einer gründlichen Untersuchung. Sobald diese Untersuchung abgeschlossen ist, werden wir weitere Informationen bereitstellen.“

LG UltraGear 27GN950: 4K-Monitor mit HDR und Kompatibilität zu Nvidia G-Sync

LG hat einen neuen 4K-Monitor vorgestellt, der es in sich hat: Der UltraGear 27GN950 protzt mit nur 1 ms (GtG) Reaktionszeit und Kompatibilität zu Nvidia G-Sync.

Laut LG handele es sich dann auch um den weltweit ersten 4K-IPS-Gaming-Monitor, der die genannte, geringe Reaktionszeit erreiche. Vorgestellt wurde der Monitor erstmals Anfang des Jahres auf der CES 2020 in Las Vegas. Nun haben die Südkoreaner bestätigt, dass der Monitor in Deutschland im August 2020 zu haben sein werde. Neben 3.840 x 2.160 Pixeln als Auflösung ist auch Unterstützung für HDR10 an Bord – zertifiziert nach DisplayHDR 600.

Außerdem deckt der Monitor 98 % des DCI-P3-Farbraumes ab und bietet 10-bit-Farbtiefe. Mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz und Unterstützung von VESA Display Stream Compression (DSC) reicht ein Anschluss via DisplayPort aus. Zusätzlich sind noch zweimal HDMI 2.0, zweimal USB für Down- und einmal USB für Upstream vorhanden. Laut LG sei der neue UltraGear 27GN950 zwar in erster Linie für Gaming-Enthusiasten entwickelt worden, könne aber auch bei der Foto- und Videobearbeitung punkten.

LG UltraGear 27GN950
LG UltraGear 27GN950 mit nur 1 ms Reaktionszeit

An der Rückseite des Monitors befindet sich auch eine RGB-Beleuchtung, wie die ersten Bilder uns verraten. Außerdem ist der LG UltraGear 27GN950 in der Höhe verstellbar sowie schwenk- und neigbar, was für mehr Ergonomie sorgen soll. All diese Features haben jedoch auch ihren Preis: Der Monitor wechselt für 849 Euro den Besitzer.

LG UltraGear 27GN950
Der LG UltraGear 27GN950 kostet 849 Euro

Technische Daten LG UltraGear 27GN950:

  • Größe, Auflösung: 27” UHD 4K, 3.840 x 2.160 px
  • Farbraum: DCI-P3 98% (Typ.)
  • Display-Typ: Nano IPS
  • VESA DisplayHDR 600
  • Werkskalibrierung
  • Reaktionszeit: 1 ms (GTG)
  • Technologien: Nvidia G-Sync Compatible, AMD FreeSync 2, 144 Hz (O/C 160Hz) Refresh Rate ,Dynamic Action Sync, Black Stabilizer, Crosshair, DSC, Sphere Lighting 2.0
  • Ergonomie: Neigbar (-5~15°), Höhenverstellbar (110 mm), Pivot-Funktion
  • Zur Wandmontage geeignet (100×100)
  • Verfügbarkeit: August 2020
  • Unverbindliche Preisempfehlung: 849 Euro

Xbox Live Gold: Microsoft streicht die Jahresmitgliedschaft

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Microsoft streicht die Möglichkeit Xbox Live Gold für ein Jahr zu abonnieren. Stattdessen bietet man die Option nur noch für einen bzw. drei Monate an.

Die Veränderung greift auch in Deutschland bzw. im Microsoft Store bereits: Wer dort Xbox Live Gold abonnieren möchte, erhält nur noch zwei Optionen. So stehen der Abschluss einer Mitgliedschaft für einen Monat (6,99 Euro) oder aber für drei Monate (19,99 Euro) zur Wahl. Die bisherige Option direkt zum leicht vergünstigten Preis für 12 Monate zu abonnieren ist weggefallen. Microsoft hat bereits bestätigt, dass dies kein Fehler, sondern volle Absicht sei. Eine klare Begründung für diesen Schachzug nannten die Redmonder hingegen nicht.

Unsere Vermutung ist, dass Microsoft die Xbox-Community stärker zu seinem Xbox Game Pass Ultimate schieben möchte. Jenes Abonnement vereint sowohl Xbox Live Gold als auch den Xbox Game Pass in einem einzigen Abonnement für 12,99 Euro im Monat. Zum Game Pass stoßen monatlich neue Titel. Außerdem sind alle First-Party-Spiele von Microsoft direkt zum Launch enthalten – darunter auch Blockbuster wie das kommende „Halo Infinite“.

Allerdings dürften sich viele Spieler zurecht ärgern, die einfach nur online spielen möchten und / oder Interesse an den monatlichen Xbox Games with Gold haben. Sie wünschen vielleicht keinen Game Pass, sondern wollen nur Xbox Live Gold abonnieren. Wir halten nun durchaus für möglich, dass Microsoft die separaten Abonnements für Xbox Live Gold und Game Pass langfristig ganz einstellt, um nur am Xbox Game Pass Ultimate festzuhalten.

Xbox Game Pass Ultimate bleibt ein gutes Angebot

Der Xbox Game Pass Ultimate bleibt aus unserer Sicht ein faires Angebot, denn den Preis für das Abonnement hat man sozusagen schnell wieder heraus, wenn man nur zwei oder drei der enthaltenen Titel sonst gekauft hätte. Außerdem wird auch Microsofts Cloud-Gaming-Dienst x Cloud in den Game Pass Ultimate integriert – ohne Mehrkosten. Für Xbox-Besitzer ist der Game Pass Ultimate daher fast schon ein No-Brainer.

Samsungs Player-Debakel: Problem wurde durch eine kleine Datei verursacht

Ende Juni gab es bei Samsung einen Totalausfall: Etliche Blu-ray-Player des Unternehmens wurden rund um den Globus zerschossen. Jetzt ist die Ursache des Debakels bekannt.

So lag das Problem offenbar nicht direkt an einer Firmware, wie ursprünglich angenommen wurde. Denn später meldeten sich auch Nutzer, welche ihren Player zwar mit dem Internet verbunden hatten, allerdings keinerlei Updates installiert hatten. So wurden die Player wohl letzten Endes durch eine XML-Konfigurationsdatei unbrauchbar gemacht. Jene Datei wird regelmäßig bei Policy-Checks kontrolliert bzw. aktualisiert.

Weil die XML-Datei jeweils nach einem Reboot am Gerät lokal überprüft wird, bevor eine neue abgefragt werden kann, konnte aus der Ferne auch kein Update erfolgen und es ergab sich der endlose Reboot-Zyklus. In der XML-Datei ist festgehalten, welche Daten der Player an Samsung übermitteln darf bzw. welchen Übermittlungen der Nutzer zugestimmt hat. Selbst bei einer Verweigerung der Zustimmung wird dies regelmäßig mit den Servern abgestimmt.

Hier lag dann eben die Wurzel allen Übels: Die XML-Datei wurde im Hintergrund bei aktiver Internetverbindung aktualisiert und damit holte sich das Gerät unbemerkt vom Nutzer sozusagen sein Todesurteil ab. Auch wer also kein Update zog, konnte den Totalausfall seines Players nicht verhindern. Abhilfe schuf nur den Player vorher vom Internet komplett zu trennen oder aber ihn eben nie online zu verbinden.

XML-Datei war nicht zu den Playern kompatibel

Die XML-Datei, die von Samsung selbst verteilt wurde, war nicht von den Blu-ray-Playern korrekt lesbar. Ein leeres Element in einer Liste brachte die Player durcheinander und führte dann zu den fortwährenden Neustarts. Kritisieren kann man nun, dass Samsung überhaupt beim Booten das Parsen der XML-Datei voraussetzt, denn wäre jenes nicht der Fall, hätte das Unternehmen auch durch ein Update aushelfen können. Leider war am Ende der einzige Ausweg für betroffene Besitzer die Geräte einzuschicken.

Samsung ersetzte die fehlerhafte XML-Datei, welche ab dem 18. Juni 2020 verteilt wurde, am 27. Juni 2020. Mittlerweile ist es also wieder sicher, seinen Player ins Netz zu schicken. Die ganze Misere demonstriert jedoch leider, dass es immer so eine Sache ist, wenn Geräte online angebunden sind und selbst nach Jahren ein einziger Fehler erhebliche Folgen haben kann.

Sony SRS-LSR200: Kabelloser Lautsprecher für TV-Freunde mit Hörschwächen

Sony hievt seinen Hybrid aus kabellosem Lautsprecher und TV-Fernbedienung, den SRS-LSR200, nach Deutschland. Hierzulande kostet das Gadget 179,90 Euro.

Der SRS-LSR200 solle laut Sony noch in diesem Monat in Deutschland zur Verfügung stehen. Er lässt sich in einem Abstand von bis zu 30 Metern vom TV aufstellen, um dann den Fernsehton wiederzugeben. Wir ihr anhand der Bilder in diesem Artikel erkennt, so sind auch viele Bedientasten an der Oberseite zu finden, damit der Speaker gleichzeitig auch als Fernbedienung agieren kann. Für Japan hatte Sony den Lautsprecher bereits im Februar 2020 vorgestellt.

Nun kommt er in den nächsten Tagen für die eingangs genannten 179,90 Euro nach Deutschland. Der Lautsprecher richtet sich in erster Linie an Schwerhörige und ältere Menschen, welche etwas lauteren Fernsehton benötigen und eventuell auch die Bedienelemente zu schätzen wissen. Die drei integrierten Lautsprechereinheiten können optional auch die Dialoge / Stimmen gezielt verstärken.

SRS-LSR200_von_Sony
Der SRS-LSR200 von Sony

Kompatibel ist der Lautsprecher mit seiner integrierten Fernbedienung zu TVs von Sony, Hitachi, LG, Loewe, Panasonic, Philips, Samsung, Sharp und Toshiba. Nach Schutzklasse IPX2 ist er zudem gegen Spritzwasser geschützt.

Voice Zoom soll Dialoge anheben

Die Funktion Voice Zoom kann am Sony SRS-LSR200 Stimmen anheben – in verschiedenen Modi. Voice Zoom 1 rückt Stimmen in den Vordergrund, während Voice Zoom 2 hohe Frequenzen hervorhebt. Die Modi können per Tastendruck gewechselt werden. Da der Speaker kabellos arbeitet, muss er regelmäßig aufgeladen werden. Drei Stunden Aufladung sollen für 13 Stunden Betrieb ausreichen.

Der Sony SRS-LSR200 kommt für 179,90 Euro nach Deutschland
Der Sony SRS-LSR200 kommt für 179,90 Euro nach Deutschland

Im Lieferumfang liegt zur Aufladung im Übrigen eine unauffällige Ladestation bei – siehe Bild oben. Der Lautprecher verbindet sich dabei nicht via Bluetooth, sondern über 2,4-GHz-Technologie. Dadurch kommt es auch zur hohen Reichweite von bis zu 30 Metern. Wer Interesse an allen technischen Daten hat, finden den Sony SRS-LSR200 auch bereits auf der deutschen Website des Unternehmens.

Sky: Die neuen Inhalte im August 2020

Sky hat heute bestätigt, welche neuen Inhalte ihr im August 2020 zu sehen bekommt. Sie stoßen nicht nur zum regulären Angebot im Pay-TV hinzu, sondern natürlich auch zum monatlich buchbaren Sky Ticket.

Skys Ankündigung passt dazu, dass auch Disney heute seine Neuzugänge für Disney+ im August offiziell verkündet hat. Allerdings sei leider darauf hingewiesen, dass das Sky Ticket aktuell leider keine 4K-Option bietet und auch akustisch nicht auf der Höhe der Zeit liegt. Wer da höher hinaus will, sollte auf Sky Q setzen.

Vielleicht ist ha für euch im nächsten Monat bei Sky etwas dabei? Solltet ihr den Pay-TV-Anbieter abonniert haben oder über ein Sky Ticket nachdenken, dann findet ihr unten die neuen Inhalte bei Sky Deutschland im August 2020. Wir wünschen natürlich viel Spaß beim Fernsehen bzw. Streaming!

Neue Serien, Shows und Dokumentationen im August 2020 bei Sky

  • Breeders, S 1 (4.8.)
  • High Maintenance, S 4 (4.8.)
  • Ancient Aliens – Unerklärliche Phänomene, S 12 (4.8.) – History
  • Horror Trips – Wenn Reisen zum Albtraum werden, S 13 (5.8.) – Nat Geo
  • Upright, S 1 (11.8.) – Universal TV
  • Barkskins – Aus hartem Holz, S 1 (10.8.) – Nat Geo
  • Rick and Morty, S 4B (10.8.) – TNT Comedy
  • Lovecraft Country S 1 (17.8., OV-Fassung)
  • Nurses, S 1 (17.8.) – Universal TV
  • Lügen, die Geschichte schrieben, (17.8.) – Spiegel Geschichte
  • Devs, S 1 (19.8) – Fox
  • The Shivering Truth, S 2 (20.8.) – TNT Comedy
  • Muhammad Ali – Leben einer Legende (22.8.) – History
  • Madam Secretary S 6 (25.8.)
  • Robot Chicken, S 10 (25.8.) – TNT Comedy
  • Save Me, S 2 (27.8)
  • Mayans M.C., S 2 (28.8.)
  • Death in Paradise, S 9 (29.8.)
  • MasterChef Celebrity S 1, (31.8.)
  • Making It S 1 (31.8.)

Filme im August 2020 bei Sky Deutschland

  • Beach Bum (ab 1.8.)
  • Doctor Sleeps Erwachen (ab 7.8.)
  • Enzo und die wundersame Welt der Menschen (8.8.)
  • Ugly Dolls (9.8.)
  • Intrigo: Samaria (12.7.)
  • Harley Quinn: Birds of Prey (14.8.)
  • The Kill Team (15.8.)
  • Bernadette (19.8.)
  • After Passion (21.8.)
  • Ready or Not – Auf die Plätze, fertig, tot (22.8.)
  • Grace (26.8.)
  • Rambo: Last Blood (28.8.)
  • Just Mercy (29.8.)

Weitere Neustarts im August 2020 bei Sky Deutschland:

  • Sicario (2.8.)
  • The Blair Witch Project (3.8.)
  • John Wick (10.8.)
  • Tuvalu (11.8.)
  • Tor zum Himmel (18.8.)
  • Absurdistan (25.8.)
  • Zwei wie Pech und Schwefel (27.8.)

Disney+: Das gibt es im August 2020 zu sehen

Disney+ kredenzt euch wie immer auch im August 2020 neue Inhalte. Mittlerweile hat der Streaming-Anbieter bestätigt, was im nächsten Monat hinzustößt.

Die Neuzugänge sind natürlich weniger umfangreich als etwa bei der Konkurrenz von Netflix, denn Disney lizenziert für seinen hauseigenen Dienst keine Inhalte anderer Studios, sondern nimmt nur Titel aus dem eigenen Portfolio mit ins Programm. Da mittlerweile ja auch die Titel von Fox dazu zählen, ist die Bandbreite aber auch so recht umfangreich.

Disney staffelt daher auch seine Titel etwas anders und schlüsselt für euch etwa die Katalogtitel und die komplett neuen Filme und Serien auf. Wir hoffen, dass für euch etwas im nächsten Monat dabei ist. Viel Spaß beim Streaming!

Katalogtitel im August 2020 bei Disney+

  • 7. August
    + Alex & Co. (Staffel 1)
    + Big City Greens (Staffel 1)
    + Eddie the Eagle – Alles ist möglich
    + Gregs Tagebuch – Böse Falle!
    + Hello, Dolly!
    + Marvel Rising: Spiel mit dem Feuer
    + Phineas und Ferb – Der Film: Quer durch die 2. Dimension
    + UFOs über Europa (Staffel 1)
  • 14. August

+ Das Spieltreffen der Welpen-Freunde (Staffel 2)
+ Der Schrottplatz-Wettkampf: Autos der Spitzenklasse (Staffel 1)
+ Die Prouds (Staffel 1-2)
+ Vampirina: Die Ghul-Girls (Staffel 2)

  • 21. August
    + Top 10 Biggest Beasts Ever
  • 28. August

+ Lost Treasures of Egypt (Staffel 1)

Disney+ Originals im August 2020:

  • 7. August

+ STAFFEL-FINALE -> Disneys Familiensonntag – Episode 40: „Goofy-Stiftehalter”
+ Ein Tag bei Disney – Episode 36: „Ryan Meinerding: Marvel Studios Creative Director”
+ Hamilton: History Has Its Eyes On You
+ Pixar in Real Life – Episode 10: „Wall•E: Buy N Large und der Geschmack der Zukunft”

  • 14. August

+ Ein Tag bei Disney – Episode 37: „Pavan Komkai: Ingenieur für Rundfunktechnik”
+ Magic Camp: In dieser herzerwärmenden Komödie über Freundschaft, Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz, hilft eine Gruppe Außenseiter einem vom Glück verlassenen Magier, seine Liebe zum Zaubern wiederzufinden.

  • 21. August

+ Ein Tag bei Disney – Episode 38 „Heather Bartleson: Koordinatorin im Bereich Holiday Services”

  • 28. August

+ Ein Tag bei Disney – Episode 39: „Eric Baker: Imagineering Creative Director”
+ Marvel’s Hero Project – Episode 19: „ Der erstaunliche Austin”

Disney+ Highlights:

  • Howard – 7. August 2020
  • Artemis Fowl – 14. August 2020
  • Mary Poppins Rückkehr – 21. August
  • Phineas und Ferb Der Film: Candace gegen das Universum – 28. August

Medion Life X17575: 4K-TV mit 75 Zoll bei Aldi für 775 Euro

Bei Aldi gibt es bald erneut einen günstigen 4K-TV von Medion: Der Life X17575 protzt direkt einmal mit 75 Zoll Diagonale für 799 Euro.

Warum wir dann in der Überschrift von 775 Euro sprechen? Nun, durch die aktuelle Senkung der Mehrwertsteuer kommt es am Ende zu einem Preis von 775,03 Euro bei sowohl Aldi Nord als auch Aldi Süd. Beide Discounter liefern den Fernseher im Übrigen natürlich auch kostenlos an euch, was bei dieser Diagonale nicht die schlechteste Option sein dürfte. Verfügbar ist der 4K-LCD bei Aldi ab dem 30. Juli 2020.

Sicherlich fragt sich aber der ein oder andere Leser bereits: Wo ist der Haken? Nun, der Medion Life X17675 bietet zwar 4K und HDR10, beschränkt sich aber leider auf eine Helligkeit von 250 cd/m2. Das ist für eine standesgemäße HDR-Wiedergabe natürlich ein viel zu niedriger Wert, sodass ihr eure Erwartungen dämpfen solltet.

MEDION X17575
Medion Life X17575: So sieht die Rückseite aus

Auch ein HD Triple Tuner ist an Bord. Ein Slot für CI+ bzw. Smart Card ist ebenfalls vorhanden. Drei Anschlüsse stehen wiederum für HDMI 2.0 mit HDCP 2.2 zur Verfügung. Ob sich dieser Fernseher lohnt, hängt natürlich vom eigenen Anspruch ab. Höherwertige LCDs oder gar OLEDs kosten bei deutlich geringeren Diagonalen eben auch wesentlich mehr.

Medion Life X17575: Ab 30. Juli 2020 bei Aldi

Unten haben wir noch einmal die technischen Eckdaten für euch zusammengefasst. Eventuell ist dieser 4K-TV mit seiner üppigen Diagonale ja für den ein oder anderen einen Blick wert.

Medion Life X17575
Medion Life X17575: Viel Diagonale für wenig Geld

Technische Daten des Medion Life X17575:

  • 189,3 cm (75“) LCD-TV mit Ultra HD Auflösung und LED-Backlight-Technologie
  • HD Triple Tuner (DVB-T2 HD, DVB-C, DVB-S2)1
  • HDR (High Dynamic Range) mit erhöhtem Dynamikumfang
  • Integrierter Internetbrowser
  • Integriertes WLAN
  • CI+-Schnittstelle
  • Medienportal, Netflix-App, HbbTV, Wireless Display
  • Integrierter Mediaplayer
  • EPG (Elektronischer Programmführer)
  • Automatische Senderprogrammierung (APS)
  • Mehrsprachige Menüführung (OSD)
  • Kindersicherung
  • Sleeptimer
  • Wandmontage dank VESA-Standard (Lochabstand 400 x 400 mm)
  • Statischer Kontrast von 5.000:1 (typ.)
  • Physikalische Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel
  • Seitenverhältnis 16:9
  • Helligkeit 250 cd/m2 (typ.)
  • Integrierte Stereo-Lautsprecherboxen (2 x 8 W RMS)
  • DVB-S2, DVB-T2 HD und DVB-C:
  • Kompatibel mit MPEG2 und MPEG4 (H.264)
  • DVB-S2/DVB-T2 HD mit HEVC (H.265) Unterstützung
  • Anschlüsse: 1 x Antenne, 1 x Satellit, 3 x USB, 1 x LAN RJ-45, 3 x HDMI 2.0 mit HDCP 2.2-Entschlüsselung, 1 x VGA (15 Pin D-Sub), AV In (Adapter 3,5 mm Klinke auf Cinch), Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinke), Digital Audio Out (SPDIF) (optisch)
  • Lieferumfang: Smart-TV, Standfüße inkl. Schrauben, Fernbedienung inkl. Batterien, YUV-Adapter, AV- Adapter, Bedienungsanleitung, Garantiekarte
  • Abmessungen (B x H x T) / Gewicht: ca. 168,3 x 97 x 7,5 cm / ca. 28,5 kg (ohne Füße) ca. 168,3 x 103,5 x 30,5 cm / 29,0 kg (mit Füßen) Abstand zwischen den Füßen: ca. 134,8 cm
  • Preis: 799 Euro

Streaming ohne 4K / HDR: Sky Ticket, HBO Max und Peacock leben in der Vergangenheit

4K-Streaming sollte im Jahr 2020 kein Hexenwerk mehr sein. Dennoch leben einige Anbieter noch in der Vergangenheit. Leider zählt dazu auch Sky Deutschland.

Wir greifen das Thema aktuell noch einmal auf, da in dieser Woche in den USA der neue Streaming-Dienst Peacock von NBC Universal großflächig gestartet ist – ohne 4K und HDR. Wer nun annimmt, dass es sich dabei um einen Einzelfall handeln müsste, der irrt leider. Ein ebenfalls noch sehr frischer Streaming-Anbieter ist HBO Max von Warner Media. Dort finden sich etwa Serien wie „Game of Thrones“, Westworld“ und ab nächstem Jahr sogar exklusiv der sogenannte Snyder Cut von „Justice League“.

Das klingt doch alles prestigeträchtig und nach einem guten Grund, die Inhalte in bestmöglicher Qualität anzubieten, oder? Pustekuchen, denn HBO Max nutzt zwar von allen Streaming-Anbietern für 1080p die höchsten Bitrates überhaupt, verzichtet derzeit aber auf eine 4K-Option und konsequenterweise auch auf HDR. Da kommt sicherlich nicht nur bei uns die Frage auf: Was ist da los mit Ultra HD und High Dynamic Range?

Sky Ticket
Sky Ticket: Auch hier fehlen 4K und HDR

Ein noch schlimmerer Fall ist eigentlich das Sky Ticket, das im Gegensatz zu HBO Max und Peacock auch in Deutschland angeboten wird. Sky hat zwar kürzlich viele Reformen angekündigt – doch Ultra HD und HDR rüstet man weiterhin nicht nach. Das ist mehr als schade, denn viele gute Serien, etwa die HBO-Produktionen, geben bei Sky stets als Erstes ihren Einstand. Wir sind da im Jahr 2020 enttäuscht.

Die Inhalte sind da: Warum also kein 4K?

Uns allen ist bekannt, dass die Mehrheit der Filme und Serien aktuell leider nicht nativ in 4K produziert wird. Selbst wenn mit entsprechenden Kameras gedreht wird, kommt gerade bei Blockbustern mit vielen Effekten am Ende ein 2K-Digital-Intermediate (DI) zum Einsatz. So ist die Post Production in nativem 4K aufwändiger, was speziell dann gilt, wenn viele CGI-Effekte erstellt werden. Dennoch liegen mehr und mehr Filme und Serien in 4K vor – auch ältere Katalogtitel. Warum zaudern einige Streaming-Anbieter dann?

Dass es anders geht, zeigen ja Amazon Prime Video, Netflix und Disney+. Letztere sind auch direkt mit 4K und HDR gestartet – ohne Aufpreis. So sollte es sein. Wobei wir noch gar nicht erwähnt haben: Auch Dolby Atmos fehlt bei HBO Max, Peacock. Das Sky Ticket ist da sogar der „Worst Offender“, denn von Dolby Atmos braucht man da aktuell nicht einmal zu träumen. Selbst Surround-Sound fehlt, es wird nur Stereo angeboten.

Sind unsere Ansprüche zu hoch? Immerhin halten ja selbst die öffentlich-rechtlichen TV-Sender in Deutschland noch neben HD an SD, also der Standardauflösung fest. Wir finden, dass 4K und HDR zumindest für Streaming-Anbieter mittlerweile ein Muss sein sollten.

Krieg der Welten auf 4K Blu-ray im Test: Weltuntergang endlich ohne Korn?

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Inhalt (70%)

Die Anekdote rund um H.G. Wells‘ 1898 verfassten Roman Krieg der Welten ist legendär:
Vor 75 Jahren, am 30. Oktober 1938 ging das hauptsächlich von Orson Welles gesprochene Hörspiel des Wells’schen SciFi-Klassikers über den Äther einer New Yorker Radiostation. Die intensive Geschichte sorgte bei den Hörerinnen und Hörern für Panik. Teils verließen sie ihre Häuser und flüchteten. Andere wiederum blieben verängstigt Zuhause. Ganz so viel Effekt erzielte die erste Kinoadaption von Byron Haskins 1953 nicht mehr. Der in Technicolor realisierte SciFi-Streifen ist aber bis heute Kultkino der 50er Jahre. Gut fünf Jahrzehnte später befand dann kein Geringerer als Steven Spielberg, dass es mal wieder Zeit für ein Remake des guten alten Invasoren-Films sei.

Wobei es vielmehr Tom Cruise gewesen ist, der nach Minority Report noch einmal mit Spielberg drehen wollte und ihm deshalb drei mögliche Ideen unterbreitete. Einer dieser Vorschläge war Krieg der Welten und für beide schien klar, dass dieser es sein sollte.
Nicht ganz gewöhnlich für Spielberg, der mit der Adaption des Wells-Klassikers ganz eindeutig die Seiten wechselte. Hatte er in Die unheimliche Begegnung der dritten Art 28 Jahre zuvor noch ein betont positives Bild von außerirdischen Besuchern gezeichnet, bleibt in Krieg der Welten keine Luft für Interpretationen. Die Aliens, die hier auf die Erde kommen, sind böse Invasoren, die aus ihren Tripoden heraus nur Zerstörung im Sinn haben. Man munkelt, dass Spielberg die Geschehnisse von 9/11 im Kopf hatte, als er seine Neuinterpretation mit viel technischem Tamtam realisierte. Und so wundert es kaum, dass der Ton für einen Spielberg-Film betont düster ist. Entsättige Farben, ein Protagonist, der anfangs ein regelrechtes Arschloch ist, grimmige und unerbittliche Szenen der Zerstörung sowie ein Fluss, der in einer bitteren Szene als Massengrab Leichen vor den Augen der kleinen Rachel vorbeifließen lässt.

Ray lernt: Familie geht über alles

Nein, so richtig familienfreundlich ist Krieg der Weltennicht geworden – obwohl es genau um das (auch) geht: Familie. Denn unter dem eigentlichen Bedrohungsszenario erzählt Spielberg eine Geschichte um einen geschiedenen Vater, dessen Beziehung zu den beiden Kids eher von Entfremdung zeugt als von Eintracht. Erst durch das gemeinsame Erleben der Grenzerfahrungen kommen sich Vater, Sohn und Tochter wieder näher und stehen füreinander ein. Das ist natürlich äußerst simpel gestrickt und schon in anderen Filmen zigfach umgesetzt worden. Dennoch schaut man Tom Cruise durchaus gespannt zu, wie aus dem verantwortungslosen Vater ein Kämpfer für die Familie wird.

Schauspielerisch gelingt das auch deshalb, weil mit Dakota Fanning die damals talentierteste Jungdarstellerin an Bord war. Wer 2005 als Erwachsener Mann im Kino war und ihr gegenüber keine Vater- und Beschützergefühle entwickelte, hatte vermutlich zwei Stunden lang die Augen geschlossen. Die Dynamik zwischen Cruise und Filmsohn Justin Chatwin funktioniert ebenfalls prächtig, sodass man die innerfamiliären Entwicklungen durchaus authentisch bezeichnen kann. Neben dem Motiv der Familie geht’s aber auch um eine tief verwurzelte Angst. Schon H.G. Wells war der Überzeugung, dass die Menschen irgendwann Opfer ihrer eigenen technischen Fähigkeiten und Errungenschaften werden könnten. Immerhin war er es, der in seinem 1914er Roman The World set free. A Story of Mankind den Begriff der „Atombombe“ prägte, nachdem es erste Berichte über die Entdeckung der Radioaktivität gegeben hatte.

Alles Böse kommt von oben

Spielberg lässt die Menschen nun vor einem unbekannten (und bis auf die Darstellung nach dem Finale) und gesichtslosen Feind fliehen. Vertreibung ist ein Motiv, mit dem sich der Regisseur ebenfalls schon häufiger beschäftigt hatte und in Krieg der Welten tut er es auf die bisher lupenreinste, aber auch oberflächlichste Art und Weise. Inhaltlich ist das für einen Spielberg-Film schon ziemlich dünn – zumal er zeitlich in seine Werke Terminal und München eingebettet ist, die bedeutend mehr Differenzierung von Figuren und Story liefern.

Vielleicht wollte der Regisseur aber auch einfach mal so richtig die sprichwörtliche Sau raus lassen. Und das gelingt ihm schon in der ersten Sequenz, in der Rays Nachbarschaft von dem Tripod heimgesucht wird. Was Krieg der Welten hier schon an Zerstörungswut entfaltet, war seinerzeit wirklich herausragend. Den Auftritt des Tripod zelebriert Spielberg ausgiebig und lässt ihn von einem kongenialen und extrem dynamischen Sounddesign begleiten, das selbst potente Kinos an den Rand des Möglichen trieb. Da die Alien-Dreibeiner auch optisch überzeugten und bisweilen wirklich Spannung aufkam, bleibt der Unterhaltungswert bis auf wenig Hänger in der Mitte durchweg hoch. Als SciFi-Action ohne allzu große inhaltliche Tiefe funktioniert Krieg der Welten deshalb auch 2020 noch sehr gut.

Bildqualität (75%)

Steven Spielberg ist ein Fan von analogem Film. Das hat er in zahlreichen Statements immer wieder sehr klar und deutlich gemacht. Betrachtet man seine Vita, hat er seine Vorliebe bis heute durchgezogen – sieht man von den VFX-lastigen BFG und Ready Player One sowie dem vollanimierten Tim-&-Struppi-Abenteuer ab. Selbst sein kommender West Side Story wird erneut mit Filmkameras aufgezeichnet werden. Dass er aber so eine Korn-Orgie feiern musste wie bei Krieg der Welten nahmen ihm die Fans dann doch etwas übel. Die Frage ist nun: Sieht die UHD genauso aus? Oder macht sie Dinge anders?

Zunächst einmal wurde von dem Filmmaterial ein 4K-Scan gemacht, das Ganze dann etwas bearbeitet und mit HDR10 sowie Dolby Vision und einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum versehen. Am Ende ist die UHD aber immer noch körnig. Sie wirkt immer noch stilisiert und zeigt tendenziell ausreißende helle Oberflächen. Und sie ist auch nicht frei von den überstrahlenden Doppelkonturen. ABER: Alle über die Blu-ray als so negativ empfundene Eigenschaften werden von der UHD besser bis deutlich abgeschwächter wiedergegeben. Im Falle der Körnung hat der 4K-Scan zu einer deutlich feineren Reproduktion geführt. Vielleicht wurde sogar etwas gefiltert. Falls ja, dann allerdings sehr dezent und ohne unerwünschte Nebeneffekte.

Die UHD zeichnet im Schwarz wesentlich besser durch

Was aber in nahezu jeder Einstellung auffällt, ist die viel bessere Detailtiefe. Gerade in den Totalen (die ersten paar furchtbar unscharf aufgenommenen Vogelperspektiven auf die Straßenschluchten mal ausgenommen) sind Konturen viel klarer. Fenster in Wolkenkratzern kann man nun erkennen, wo die BD nur undefinierte Matsch produzierte. Die Verstrebungen an Rays Kran sind nun ebenso definiert wie die flexibel aufgehängten Leitungen. Auf dem roten Container im Vordergrund ist sogar so etwas wie Schrift zu lesen, wo die BD nur weißen Brei produziert. Fensterläden aus Holz haben nun plötzlich Lamellen und Ziegelsteine stechen aus dem Mauerwerk hervor, wirken nicht platt und zweidimensional. Dazu ist es zwar in den späteren Szenen bei Harlan immer noch nicht gut durchgezeichnet, doch Kompressionsartefakte auf den Schatten bleiben aus und zu Beginn sind auch die Ecken von Rays Schlafzimmer noch erkennbar, wo die BD im Schwarz versank.

Dazu kommen deutlich prägnantere Spitzlichter, die klarer definiert sind und nicht ausreißen. Exemplarisch gut zu sehen ist das bei der Ansicht auf die hell beleuchtete Fähre bei 59’21. Wo die BD den weißen Hintergrund als eine zweidimensionale Fläche zeigt, arbeitet die UHD die Treppe und die Schaltkästen im Vordergrund heraus und liefert dennoch die helleren Scheinwerfer. Farben sind zwar immer noch nicht wirklich kräftig, aber lange nicht mehr so entsättigt und matt wie über die Blu-ray. Und wenn später Explosionen zu sehen sind, zeigt die Ultra-HD der Blu-ray, wo der Barthel den Most holt. Denn nicht nur in diesen satt-orangefarbenen Momenten ist die UHD der Blu-ray um Welten voraus – selbst wenn sie stilistisch immer noch nicht jedermanns Sache sein dürfte.

Tonqualität (90%)

Krieg der Welten war 2005 der Soundkiller überhaupt. Kaum eine Scheibe hatte zuvor dermaßen brutal und aggressiv zugelangt. Jedenfalls wenn wir über die englische dts-HD-Master-Spur sprechen. Deren Surroundkulisse und Dynamik darf noch heute als Referenz gelten. Das beginnt mit großartigen Windgeräuschen und wird bereits absolut brutal, wenn nach 15’45 die elektrostatischen Entladungen selbst die Surrounds massiv herausfordern.
Die deutsche Dolby-Digital-Fassung schlägt sich hier beachtlich, allerdings muss man sie etwas lauter einpegeln und dann dennoch auf etwas Dynamik verzichten. Das Ganze klingt nicht nur leiser, sondern auch etwas dumpfer. Der Mittel-Hochtonbereich wird nicht so klar bedient wie über die englische Spur. Auch Hintergrundgeräusche wie fließender Verkehr oder das Gemurmel der Menschen bleiben etwas muffiger. Wenn Glas splittert, kommt der O-Ton feiner und präsenter – allerdings auch einen Hauch zu überbetont. Denn was man dem O-Ton durchaus etwas vorwerfen kann (wenn man’s genau nimmt), ist eine gewisse Überpräsenz; ein „too much“ in puncto Aggressivität. Das wird nicht unbedingt jedem gefallen.

Bricht nach 21’20 der Asphalt auf, kommt das Grummeln noch tiefer aus dem Sub und das Krachen der Risse ertönt präziser aus den Speakern, wenn man die Originalfassung bemüht. Wenn sich die Risse dann zur veritablen Vernichtung von Häusern auswachsen, ist es bis heute erstaunlich, wie weit potente Subs auslenken können. Hielte man einen Finger vor die Sicke eines großvolumigen Tieftöners, wären blaue Flecken unumgänglich – was für beide Tonspuren gleichermaßen gilt. Wenn die Tripoden dann ihre Energiestrahlen schicken, um die Menschen innerhalb von Sekunden weg zu fetzen, sägt der Sound schwer beeindruckend Risse ins Heimkino. Wie gesagt: Für sich genommen war das damals eine sehr gute DD-Spur. Auch heute kann sich sich gegenüber anderen DD-Vertonungen noch hören lassen. Aber gegen die dts-HD-Master-Fassung zieht sie den Kürzeren.

So eine Turbine im Wohnzimmer macht einen Höllenlärm

Während die UHD als Weltdisk mit zahlreichen unveränderten Sprachen kommt, es also bei Dolby Digital fürs Deutsche bleibt, erhält die Originalfassung nun eine Dolby-Atmos-Abmischung. Und wenn nicht Krieg der Welten, welcher Film sollte dann von aktiven 3D-Sounds profitieren? Kümmern wir uns aber zunächst um die reguläre Ebene und vergleichen sie mit der alten dts-HD-Master-Spur. Hört man genau hin, so ist die Atmos-Fassung einen Tick lauter eingepegelt.

Was aber weit schwerer wiegt, ist die deutlich hör- und spürbare Reduktion des Tiefbass-Signals. Während die generelle Surroundkulisse nicht gelitten hat, bleibt die Unterstützung vom Subwoofer einiges schuldig. Geht das bei den unübersichtlichen Actionszenen möglicherweise noch etwas unter, gibt’s bei 96’03 einen einzelnen, kurzen Tritt des Tripoden auf den Boden, der aus der Stille heraus geschieht. Und hier ist der Unterschied dann wirklich sehr deutlich wahrnehmbar. Da es nicht an der generellen Lautstärke liegt, kann es entweder sein, dass man den Tiefbass isoliert geringer eingepegelt oder aber im unteren Frequenzbereich beschnitten hat.

Für Letzteres würde sprechen, dass der Anteil, der über die Atmos-Fassung zu hören/spüren ist, in etwa die gleiche Lautstärke hat wie der vergleichbare Anteil über die dts-HD-Master-Spur. Es scheinen eher Informationen (also Frequenzbereiche) zu fehlen. Der Tritt wirkt kürzer, vibriert nicht so stark nach. Wechselt man mit dieser Erkenntnis in die Asphalt-Spalten-Sequenz, wird noch deutlicher, was man schon anfangs vermutet hat: Unten rum fehlt es der Atmos-Spur deutlich an Gewalt. Selbst die Effektlautsprecher bekommen etwas weniger Dynamik, wenn die Energie-Entladungen nach 15’50 über sie hinweg fetzen. Zwar ist das in Summe immer noch ein sehr effektvoller und auch dynamischer Tonsektor, er hält den Vergleich mit der alten dts-HD-Master-Fassung aber leider nicht stand.

Wenn die Aliens auftauchen, lässt selbst die deutsche Dolby-Digital-Spur keinen Stein auf dem anderen

Das ist insbesondere deshalb schade, weil die 3D-Tonebene richtig abliefert. Schon während des Intros kommen Musik und anschwellende Soundeffekte mit aus den Höhen-Speakern. Die Kranarbeiten ab 3’08 sind dauerhaft realistisch mit auf die Heights gelegt, was atmosphärisch wunderbar passt. Ob man den aufbrausenden Motor von Rays Mustang kurz danach unbedingt von oben hören muss, sei mal dahingestellt. Umso korrekter sind dann die einsetzenden Winde ab 14’10 und wenn die statischen Entladungen nach 15 Minuten fetzen, hat man selten heftigere 3D-Sounds wahrgenommen. Allerdings ist das Ganze wirklich harmonisch ins Gesamtgeschehen eingebettet. Man hat also nicht zwingend greifbar heraushörbare Geräusche, sondern ein insgesamt eindringlicher immersives Erlebnis. Ein Erlebnis, das es bisweilen leider übertreibt. Denn dass man auch den aufreißenden Asphalt nach 21’20 zum 3D-Sound macht, ist wirklich quatsch – immerhin filmt die Kamera von oben auf das Geschehen. Viel passender natürlich die Sounds, die von den Tripoden ausgehen und ab 23’30 immer wieder den Raum füllen.

Und in der Form geht es weiter: Wasservögel und Lautsprecher-Gesänge 58’45 und dann wieder dieser schiffshornartige Signalton der Tripoden, der alles durchdringt 59’25. Vier Minuten später erhebt sich ein Invasor dann mit choralartigem Gesang aus dem Wasser und beim Kentern der Fähre schwappt das kühle Nass über die Heights zusammen. Direkt danach hört man dann den Hubschrauber und es bleibt für einige Zeit rundherum sehr räumlich. Besonders heftig gerät das kurze Vorbeifliegen der Militärjets, die die Luft förmlich zerschneiden. Auch das Maschinengewehr-Geratter und die Panzergeschossen werden rundherum abgelegt, was für ein immersives Kriegsszenario sorgt. Dass die Atmos-Spur auch zartere Geräusche beherrscht, wird beim kullernden Stein nach 80’46 deutlich, der sehr fein, aber dediziert zu hören ist.

  • Deutsch: Dolby Digital (90%)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (85%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (80%)

Das Bonusmaterial ist nach wie vor das altbekannte von der bisherigen Blu-ray, da exakt diese Disk dem Paket beiliegt. Die UHD bietet keine Extras. Die BD von Krieg der Welten kommt mit insgesamt neun Teilbereichen. Das Featurette „Ein neuer Blick“ konzentriert sich auf die Idee für das Remake und integriert ein paar On-Set-Bilder. „Steven Spielberg und der ursprüngliche Krieg der Welten“ zeigt ebenfalls Bilder vom Set und in „Die Familie“ sprechen Cruise und Spielberg über das in den Film integrierte Thema der Familie.

„H.G. Wells – Die Legende“ lässt die Nachfahren des SciFi-Autors zu Wort kommen und „Das Design des Feindes“ kümmert sich um die Visualisierung der „neuen“ Tripoden und Aliens. Hier hat man mit knapp einer Viertelstunde Laufzeit auch etwas mehr vom Inhalt. „Das Scoring“ beschäftigt sich dann mit der Filmmusik und den Toneffekten und die Previsualisierungen gehen darauf ein, wie wichtig entsprechende Storyboards im modernen Film sind. Kern-Feature sind allerdings die Produktionstagebücher, die als vierteiliges Making-of gelten dürfen und mit über 90 Minuten Spielzeit sehr detailliert auf die Produktion eingehen. Ein Audiokommentar – typisch Spielberg – fehlt.

Gesamtbewertung Krieg der Welten  (78%)

Krieg der Welten ist auch heute noch packendes SciFi-Action-Kino mit bombastischen Effekten und einer Menge Zerstörung. Die UHD liefert dazu das (immer noch schmuddelige und körnige), aber deutlich detailliertere und stabilere Bild mit mehr Schärfe und viel harmonischerer Kontrastierung. Der deutsche Ton bleibt (beim sehr guten) Dolby Digital, während die englische Atmos-Fassung zwar tolle 3D-Räumlichkeit bietet, aber im Tiefbass für potente Subwoofer gegenüber der alten dts-HD-Master-Fassung leider einiges vermissen lässt.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 02. Juli 2020 Review am: 07. Juli 2020
Erscheinungsjahr Film: 2005 Laufzeit: 117 Minuten
Filmstudio: Paramount FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2,39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

Krieg der Welten Trailer: