Samsung registriert zwei interessante neue Wortmarken „QLED+“ und „QLED Z“. Handelt es sich hierbei unter Umständen bereits um die neuen QLED Fernseher für 2021?
Beide Markeneinträge wurden am 9. September 2020 bei der Europäischen Union für geistiges Eigentum EUIPO) eingereicht. Die Wortmarke ist bislang nur für den europäischen Raum beantragt, was nicht bedeutet, dass Samsung die Marken nicht bereits für andere Märkte beantragt hat. Es ist sehr interessant, dass Nizza Klassifikation 9 lediglich eine Unterklasse aufweist, nämlich „Fernseher“. Meist werden Solche Marken übergreifend für mehrere Produktbereiche (Displays, Tablets, Dipslay-LCD, mobile Gerätee usw.) eingetragen. Dafür ist es in diesem Fall eindeutig, für was für ein Produkt Samsung die Wortmarken „QLED+“ und „QLED Z“ nutzen möchte.
Oft registrieren Unternehmen bereits in der „Brainstorming“ Phase mehrere Begriffe für neue Produkte, damit die Konkurrenz ihnen nicht zuvor kommt. Bedeutet: Ein „QLED+“ oder „QLED Z“ Fernseher wird es vielleicht niemals geben. Aber nehmen wir einmal an, Samsung verfolgt mit den beiden Begriffen wirklich die Markteinführung eines neuen Produktes. Was könnte sich dahinter verbergen? Eure Vermutungen sind hier womöglich genauso gut wie unsere.
Ist QD-OLED gleich QLED+?
Werden Samsung QD-OLED Fernseher womöglich unter dem Begriff „QLED+“ vermarktet
In absehbarer Zeit (2021/2022) wird Samsung wohl seine neuen QD-OLED auf den Markt bringen. Diese kombinieren organische LEDs mit anorganischem Quantum Dot-Material. Doch wie nennt man so ein neues Produkt? „QD-OLED“ ist wenig griffig, vor allem nicht am POS (Point of Sale). „QOLED“ sieht auch blöde aus. Vielleicht nutzt Samsung daher den etablierten Begriff „QLED“ und erweitert diesen mit einem „+“. Ähnlich macht es auch Philips (TP Vision) bei seinen OLED+ Geräten. Jedoch verbirgt sich dahinter keine neue Displaytechnologie, sondern das Versprechen „Beste Bild- + Soundqualität“ kombiniert in einem Gerät. Wir könnten uns gut vorstellen, dass Samsung seine Quantum Dot Fernseher mit OLED-Lichtquelle unter dem Begriff „QLED+“ vermarkten könnte.
Faltbarer QLED Z?
Samsung hat ein Patent für einen Fernseher mit einem aufrollbarem Display eingereicht
Was „QLED Z“ bedeutet können wir uns aktuell überhaupt nicht erklären. Nutzen wir die Analogie aus dem Smartphone-Segment von Samsung (Galaxy Z Flip), dann wäre ein faltbare, oder aufrollbares Display eine (etwas weit hergeholte) Erklärung. Was verrückt klingen mag, wurde von Samsung jedoch bereits mittels Patenten untermauert. Ein aufrollbares Display, welches auf Wunsch komplett in einem Chassis verschwindet, wurde bereit im Frühjahr 2019 entdeckt.
Zieht Warner die Veröffentlichung der „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ 4K Blu-ray Collections auf Dezember 2020 vor? Ein Twitter-User und ein finnischer Shop sind davon überzeugt.
Herr der Ringe Trilogie (Extended Edition) vorbestellen:
Update: „Der Herr der Ringe: Die Spielfilm Trilogie“ und „Der Hobbit: Die Spielfilm Trilogie“ erscheinen am 3. Dezember 2020 auf 4K Blu-ray! Alle Infos dazu hier!
Im Internet kann jeder alles behaupten (would you agree Mr. President?). Aber vielleicht steckt auch ein Funken Wahrheit dahinter. Als wir ursprünglich über die „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ 4K Blu-rays berichtet haben, schlug die Nachricht (auch international) hohe Wellen. Stimmen wurden laut die sagten/schrieben, dass es sich um nicht bestätigte „Fake-News“ handelt. Später wurde die Kernaussage, Warner arbeitet an einer 4K Restauration der Tolkien-Filme von Branchenprofis wie Bill Hunt von thedigitalbits.com bestätigt. Jetzt machen Informationen die Runde, nachdem die „Der Hobbit“ Trilogie bereits im Dezember 2020 in den Handel kommen soll.
Der Twitter-User DenOfGeeks hat angegeben, dass die „Der Hobbit“ Trilogie am 1. Dezember 2020 in den USA veröffentlicht werden soll. Ein Dienstag, welcher der übliche Wochentag für die Veröffentlichung neuer Discs ist. Mit rund 1.400 Followern zählt der User, der unter anderem über „Exklusive-Gerüchte, News, Filme und Home Entertainment“ berichtet, sicherlich nicht zu den vertrauenswürdigsten Quellen. Die Meldung der 4K Blu-ray Veröffentlichungen von „Chernobyl“ (HBO – Vertrieb über Warner), die ebenfalls am 1. Dezember erscheint, konnte man jedoch bereits vor der offiziellen Bestätigung auf seinem Twitter-Account lesen. Somit scheint @DenOfGeeksNews doch einen gewissen Draht zur Industrie zu haben.
Die 4K Blu-ray Mockups des Deviantart-Nutzers „auntlilsmethlab“ machen echt etwas her || Bildrechte: Warner Bros.
Eine Zweite und für den deutschen Markt womöglich wichtigere Information kommt vom finnischen Online-Shop discshop.fi. Dieser listet die „The Lord of the Rings Trilogy“ und „The Hobbit Trilogy“ auf 4K Blu-ray für den 7. Dezember 2020. Die Infos sind im August 2020 aktualisiert worden, das Releasedatum wird jedoch noch unter Vorbehalt geführt. Laut Spezifikationen des Portals werden beide Varianten als 9-Disc-Boxen ausgeliefert. Darin enthalten die Kinofassung und Extended Version. Beim Sound wird Dolby Atmos in Englisch angegeben.
Kein Umsatz? Lasst die Hobbits los!
Uns fallen zwei Gründe ein, wieso an den jüngsten Gerüchten etwas dran sein könnte. Zum einen ist der Umsatz von Warner Bros. bzw. Warner Home Video wegen der Corona-Krise eingebrochen. Es laufen keine neuen Blockbuster im Kino, weshalb es auch kein „neues Futter“ für die digitale und physische Zweitverwertung gibt. Allein aus diesem Standpunkt heraus erscheint es uns logisch, dass Warner versucht mit einem seiner größten Franchises den Umsatz im Weihnachtsgeschäft anzukurbeln.
Die Mittelerde-Gesamtbox mit 12 Filmen (je Kinofassung und Extended Cut) mit Replicas des Rings und dem Schlüssel von Erebor würden wir sofort so kaufen || Deviantart – AuntLilsMethLab
HFR-Downsampling für 4K Blu-rays?
Zum anderen Könnte sich die Restaurierung der „Der Hobbit“ Trilogie nicht so schwierig gestalten, wie die „Der Herr Der Ringe“ Filme. Diese wurden bereits digital aufgezeichnet und der Zeitaufwand für das Coloring mit HDR-Mastering wäre noch überschaubar. Vielleicht hat Warner hier auch zusätzliche Ressourcen freigemacht, da, wie geschrieben, neue Umsatzbringer im vierten Quartal 2020 ausbleiben. Die einzige Schwierigkeit, die wir und auch viele Fans der Trilogie sehen, ist das „Downsampling“ der 48p-Versionen. Die Trilogie wurde nämlich im High Frame Rate-Verfahren produziert, mit 48 statt 24 Vollbilder pro Sekunde. Bereits auf den Blu-ray Varianten kann ein „No Soap Effekt“ erahnt werden.
Die 4K Blu-ray Mockups für die „Der Herr der Ringe“ Filme || Deviantart – „AuntLilsMethLab“
Das Warner die Fans mit einer 4K@48p Variante beglückt halten wir für ziemlich unwahrscheinlich. Die Länge des Films würde in 4K@48p das Fassungsvermögen der 4K Blu-ray Disc (maximal 100gb) sprengen. Und trotz neuer Hinweise tappen wir, zumindest die nächsten 2-3 Wochen noch im Dunkeln. Ende September bzw. Anfang Oktober geben die Filmstudios ihre Neuheiten für Dezember 2020 bekannt. Wir können nur hoffen, dass Warner (bzw. Universal Pictures die mittlerweile für WHV ausliefern) dann eine „Der Hobbit“ und/oder „Der Herr Der Ringe“ 4K Blu-ray Trilogie für uns bereithält.
Wenn nicht jetzt, dann 2021
Denkt ihr, Warner wird noch im Dezember 2020 eines seiner bekanntesten Franchises auf 4K Blu-ray „verwursteln“, oder müssen wir uns noch etwas länger bis 2021 gedulden? Und dann steht noch die Frage im Raum, kauft man sich die restaurierten 4K Fassungen, nachdem bereits gefühlte 10 Re-Editions der Filme in den Handel entlassen wurden?
Dolby hat eine neue Info-Seite online genommen, auf der speziell auf das Thema Gaming mit Dolby Vision und Dolby Atmos eingegangen wird. Laut Dolby sind die Xbox Series X und S die einzigen Konsolen, die beide Standards unterstützen.
Dolby hat ein hübsches Special zum Thema Gaming freigeschaltet. Und irgendwie bekommen wir das Gefühl nicht los, als würde sich Dolby ein bisschen bei Sony rächen wollen. Denn das japanische Technologie-Schwergewicht hat sich bislang gegen die lizenzträchtigen, audiovisuellen Standards Dolby Vision und Dolby Atmos gewehrt. Die PlayStation 5 nutzt lieber reguläres HDR (HDR10 wird von den neuen Xbox Konsolen ebenfalls unterstützt) sowie deren eigene Tempest 3D Audio-Engine. Kein Wunder also, wenn das neue Special einen „extra Microsoft Anstrich“ bekommt.
Ein Vergleichsbild (Simulation) zwischen Dolby Vision Gaming und SDR. Wer hätte das gedacht DVG sieht besser aus 😉
Gleich nach der Einleitung begrüßt die Xbox Series X die Webseitenbesucher mit der Überschrift „Xbox und Dolby definieren Next-Generation-Gaming neu“. Bereits zum Start der Xbox Series X (10. November) sollen unzählige Games Dolby Atmos 3D Sound in Games unterstützen. Das uns noch unbekannte Dolby Vision Gaming soll dann erst in 2021 folgen. Ob die Xbox Series X/S erst über ein Firmware-Update das neue Feature erhält, oder ob die jeweiligen Spiele eine Implementierung für das dynamische HDR-Format benötigen, lässt sich anhand des Wordings auf der Webseite nicht zu 100 Prozent feststellen. Wir sind echt gespannt, wie groß der Vorteil von Dolby Vision Gaming gegenüber einem SDR oder HDR10-Bild ist.
Dolby Vision Games passt Bild automatisch an
Laut Webseite erwarten uns bis zu 40x hellere Spitzenlichter, 10x dunklere Schwarzwerte und bis zu 12-bit Farbtiefe. Alles in allem soll wie bei der Wiedergabe von Ultra HD Videos für eine natürlichere Darstellung mit satten Farben, grellen Lichtern und detaillierten Darstellungen in dunklen Bildbereichen sorgen. Zudem soll „Dolby Vision Games“ den Helligkeitswert kompatibler Displays durchgehend anpassen, damit der Nutzer die bestmögliche, visuelle Gaming-Erfahrung erhält.
Vergleichsvideo SDR Gaming vs. Dolby Vision Gaming:
Wir sind gespannt, wie Dolby Vision Gaming aussehen wird und ob sich neben visuellen auch spielerische Vorteile ergeben. Sobald wir die Konsolen in unserer Redaktion haben und das Feature freigeschaltet ist, werden wir natürlich umfänglich berichten. Hier nochmals der Link zum Special von Dolby!
Microsoft hat die Preise der Xbox Series X und Xbox Series S bestätigt. Bei Sony wurde man da offenbar überrumpelt. Nun muss der zuvor anvisierte Preis der PS5 korrigiert werden.
Wer sich für den Kauf einer Xbox Series X oder Xbox Series S erwärmen kann, erhielt diese Woche einen regelrechten Schwall interessanter Informationen. Beispielsweise enthüllte Microsoft die vollständigen, technischen Daten der Xbox Series S. Auch den Preis von 299 Euro verkündete mann dabei direkt. Nur einen Tag später plauderten die Redmonder schließlich zur Xbox Series X. Die Next-Generation Konsole mit der höchsten Leistung wird 499 Euro kosten. Die Vorbestellungen der Xbox Series S und Series X starten am 22. September 2020. Am 10. November 2020 kommen die Konsolen in den Handel.
Während viele Gamer von den Preisen sicherlich positiv überrascht wurden, ist Sony nun unter gehörigen Zugzwang geraten. Zwar gab es bereits Gerüchte zu den Preisen der Sony PlayStation 5 mit und ohne Laufwerk, doch von offizieller Seite hörten wir leider gar nichts. Nun dringen Meldungen durch, laut denen Sony wohl von Microsofts Preisempfehlungen extrem kalt erwischt worden sei. Demnach hatte man geplant seine beiden PS5-Modelle zu deutlich höheren Preisen in den Handel zu bringen.
Microsoft hat die Preislatte vorgelegt. Sony muss jetzt nachziehen
Nachdem die Xbox Series X jedoch nun für 499 Euro bestätigt wurde, zog man bei Sony intern die Notbremse. Die Preisgestaltung wird nun noch einmal überdacht. Microsoft hat sich da ohnehin intelligent aufgestellt: Es sieht danach aus, als ob die Redmonder sowohl die günstigste Next-Generation-Konsole (Xbox Series S) als auch die leistungsfähigste Variante (Xbox Series X) für sich beanspruchen können. Da werden intern aktuell bei Sony mit Sicherheit die Köpfe rauchen.
Sony möchte mit der PlayStation 5 der Marktführer bleiben
Welche Preise Sony für die PlayStation 5 im Kopf hatte, bleibt unklar. Möglich ist, dass man sich für die PS5 Digital-Edition 499 Euro vorgestellt hatte, während die PS5 mit Laufwerk dann für 549 oder 599 Euro in den Handel gekommen wäre. Microsofts Vorstürmen hat nun aber für ein Umdenken gesorgt. Der Konsolenmarkt ist sehr preissensitiv. Da Microsoft die Xbox Series X zudem mit mehr Leistung bewerben kann als die PlayStation 5, dürfte es schwierig für Sony sein, seine Konsole mit einer höheren Preisempfehlung schmackhaft zu machen.
Schenkt man aktuellen Gerüchten Glauben, dann werde Sony nun die PlayStation 5 Digital-Edition für 399 Euro und die Variante mit Laufwerk für 499 Euro veröffentlichen. Für Gamer ist der Preiskampf so oder so eine gute Nachricht, denn es stand zur Debatte, dass die nächsten Spielekonsolen ein teurer Spaß werden könnten.
LG hat eine eigene TV-Reihe auf Basis von Micro LED offiziell gemacht. Die Geräte nennen sich Magnit und sollen freilich beste Bildqualität verheißen.
Über die Micro-LED-TVs von LG hatten wir schon im Juli 2020 berichtet. Schon damals war uns allerdings klar, und sicherlich auch dem Gros unserer Leser, dass die Fernseher für Normalsterbliche unerschwinglich bleiben würden. Micro LED ist eine noch recht junge Technologie für Fernsehgeräte, welche sowohl die Vorteile von OLEDs (z. B. perfektes Schwarz) als auch LCDs (z. B. hohe Helligkeiten) vereint. Da treten auch die LG Magnit auf den Plan.
LG Magnit: Micro-LED-Leinwand für höchste Ansprüche
Die LG Micro LED richten sich zunächst ohnehin an Geschäftskunden, nicht an Privatanwender. So sollen sie nicht nur fantastische Bildqualität bieten, sondern auch mit proprietärer Beschichtung (Black Coating) versehen sein, um noch haltbarer und resistenter gegen Fingerabdrücke zu werden. Die Beschichtung solle auch Spiegelungen und Reflexionen mindern sowie die Reinigung erleichtern.
LGs Micro-LED richten sich zunächst an Geschäftskunden
Die neuen TVs messen stolze 163 Zoll, passen also ohnehin in kaum ein Wohnzimmer. Als Betriebssystem dient webOS. Man verbleibt allerdings bei einer 4K-Auflösung, stößt also überraschenderweise noch nicht in 8K-Sphären vor. Im Inneren soll ein Alpha-Bildprozessor stecken, welcher es ist, verschweigt LG jedoch.
LG Magnit: Museen, Hotels und Convention-Center sind die Zielgruppe
Laut LG selbst eignen sich die Magnit für beispielsweise Veranstaltungszentren, Hotels, Lobbys in Unternehmen, Boutiquen oder auch Austellungsräume und Museen. Preise und Erscheinungsdaten? Da halten sich die Südkoreaner zurück, da Privatkunden ohnehin nicht der Adressatenkreis sind.
Die LG Magnit messen 163 Zoll
Bleibt zu hoffen, dass die LG Magnit bzw. Micro-LED-Geräte allgemein irgendwann auch Privatkunden zu erschwinglichen Preisen erreichen. Bis es so weit ist, können aber wohl noch einige Jahre ins Land gehen – auch Samsung hat da ja beispielsweise mit The Wall etwas zu bieten.
Apple wird Abonnenten auch im Restjahr sowie 2021 mit neuen Filmen und Serien versorgen. Darauf gibt der Hersteller aus Cupertino auch einen kleinen Ausblick.
Mit „Greyhound“ landete man da ja einen großen Erfolg. Der Film mit Tom Hanks kam gut bei den Bestandskunden an und lockte wohl sogar neue Abonnenten. Apple will dabei aber nicht nur weiterhin derartige Blockbuster exklusiv ins Programm nehmen, sondern auch mit Serien und Dokumentationen punkten. Apple TV+ kostet aktuell 4,99 Euro im Monat. Das erste Jahr ist allerdings für diejenigen kostenlos, die ein Apple-Produkt wie ein iPad, iPhone oder einen Apple TV 4K erstehen.
Gerüchte sprechen auch von einer Gesamt-Flatrate namens Apple One, welche neben Apple TV+ auch iCloud-Speicherplatz, Apple Music und Apple Arcade vereinen könnte. Sogar Pläne um Augmented-Reality-Bonusinhalte beim Streaming-Angebot soll es derzeit geben. Apple wolle generell aber bei seiner Strategie bleiben auf Klasse statt Masse zu setzen. Schauen wir uns zunächst die neuen Titel für das Restjahr 2020 an.
Apple TV+: Das folgt noch im Jahr 2020
Long Way Up – 18.09.2020
Tehran – 25.09.2020
On the Rocks – Oktober 2020
Tiny World – 02.10.2020
Becoming You – 13.11.2020
Earth at Night in Color – 04.12.2020
Losing Alice – 2020
Apple TV+ im Jahr 2021
Foundation
Invasion
Killers of the Flower Moon
Severance
Fireball
Slow Horses
Swan Song
Suspicion
The Shrink Next Door
Fraggle Rock
Hedy Lamarr
Sharper
The Afterparty
Palmer
Echo 3
Shining Girls
Harriet the Spy
Mariah Carey’s Magical Christmas Special
My Kind of Country
Snow Blind
Emancipation
The Sky is Everywhere
Pachinko
Shantaram
Mosquito Coast
Zudem soll beispielsweise „Ted Lasso“ 2021 eine neue Staffel erhalten. Auch „Truth Be Told“, „Trying“ und „Little America“ werden fortgesetzt. Unter den genannten Titeln sind viele hochkarätige Produktionen, an denen Regisseure und Darsteller wie Martin Scorsese, Werner Herzog, Jake Gyllenhaal oder beispielsweise Ben Stiller mitgewirkt haben.
Sony ist am Zug! Jetzt gilt es die wichtigsten Fragen zur PlayStation 5 zu beantworten, nachdem Microsoft alle Informationen zu seinen XBox Series X/S Konsolen offengelegt hat.
Alle Karten auf dem Tisch und das gesamte Pulver verschossen – so kommt es uns irgendwie vor. Microsoft hat in den letzten Tagen alles an Informationen und audiovisuellem Material veröffentlicht, was die Fans seit längerer Zeit beschäftigt. Das Hin und Her zwischen Microsoft und Sony hat schon fast etwas von einer Schachpartie. Und wie beim Schach gibt es manchmal Phasen, an denen beide Spieler länger überlegen als sonst. Und so war es auch bei der Veröffentlichung von Preis und Termin für die neuen Konsolen. Wer macht den ersten Schritt und wie wird der Gegenüber darauf reagieren?
Was Microsoft angekündigt hat:
Microsoft hat sich erneut dazu entschieden, als Erster die noch offenen Fragen der Community zu beantworten. So wurde z.B. die Xbox Series S (Digital Only) offiziell vorgestellt, welche dem Kunden Next-Generation-Gaming mit bis zu 120Hz und 1.440p für nur 299 Euro nach Hause bringt. Ohne Abzüge wie dem fehlenden Disc-Laufwerk oder der Performance die bei rund 4 TFLOPS liegt, kann so ein günstiger Preis natürlich nicht realisiert werden. Wichtige neue Features wie HDMI 2.1, VRR, Raytracing, Dolby Vision, Dolby Atmos uvm. bleiben der Xbox Series S jedoch erhalten. Ideal für Full-HD Fernsehern oder Gaming-Monitore mit Full-HD oder 1.440p Auflösung. Die S-Variante wird am 10. November 2020 erscheinen.
Microsoft hat die Preislatte vorgelegt. Sony muss jetzt nachziehen
Und dann hätten wir noch die Xbox Series X, die angeblich leistungsstärkste Konsole die jemals gebaut wurde. Mit 12 TFLOPS, 16 GB GDDR6 RAM und 1 TB PCIe Gen 4 NVME SSD ist die Konsole in der Lage 4K/60Hz oder 120FPS-Gaming zu ermöglichen. Und entgegen vieler Vermutungen wird die Konsole nicht den Preisrahmen sprengen. Die Xbox Series X kommt am 10. November 2020 für 499 Euro in den deutschen Handel.
Häh – ich dachte, in diesem Beitrag geht es um Sony und die PlayStation 5? Ja, geht es auch. Wir wollten euch nur alle auf den gleichen Stand bringen. Denn Sony schuldet der Community noch zwei Antworten, die ggf. über den Erfolg der nächsten Konsolengeneration entscheiden könnten: Releasetermin und Preis!
Sony ist in Zugzwang
Sony ist jetzt in Zugzwang und kann sich eigentlich nur innerhalb der von Microsoft gesteckten Grenzen bewegen. Sony könnte die PlayStation 5 z.B. nicht teurer machen als die Xbox Series X Konsole. Würde Sony die Konsole teurer machen, würde das sicherlich auf Unverständnis stoßen. Weniger Performance zum höheren Preis? Die Gamer-Gemeinschaft ist bei den Anschaffungskosten von Konsolen doch recht sensibel und entscheidet sich auch bei geringen Preisunterschieden oft für die günstigere Variante.
Das finale Design der Sony PlayStation 5 mit 4K Blu-ray Laufwerk und als PS5 Digital Edition
Sony hat auch nicht so viele Geldreservern wie Microsoft und kann es sich einfach nicht leisten, den Mitbewerber z.B. mit 449 Euro zu unterbieten (Variante mit 4K Blu-ray Laufwerk). In den letzten Gesprächen hat man schon herausgehört, dass Sony einen höheren Preis anpeilt. Die PlayStation 5 „All Digital Edition“ würde sich, sollten sich die Gerüchte bestätigen, mit 399 Euro zwischen der Xbox Series X/S positionieren. Wünschenswert wären 299 Euro für die All-Digital-Variante, dass bleibt jedoch sicherlich ein Wunschdenken.
Es muss ein Liefertemin her!
Auch beim Liefertermin bzw. Vorstellungstermin ist Sony unter Druck. Microsoft hat angekündigt, dass die neuen Konsolen ab dem 22. September vorbestellt und am 10. November ausgeliefert werden können. Das Zeitfenster ist so großzügig, dass sich alle Interessierten mit einer Konsole eindecken können. Peilt Sony ein ähnliches Zeitfenster an, müsste eine offizielle Mitteilung des Release- und Vorbestelltermins bereits in wenigen Tagen erfolgen. Mit jedem Tag der verstreicht, hätten Fans weniger Zeit sich eine PS5-Konsole zum Release bei den Händlern zu sichern. Bleibt zu hoffen, dass Sony sowie Microsoft ausreichend Ware bereitstellen können. Preisschlachten von Wiederverkäufern schadet nicht nur dem Ruf des Konsolenherstellers, sondern vor allem dem Geldbeutel der Gamer.
Microsoft hat die stärkste und günstigste Nex-Gen-Konsole
Microsoft war in dieser Konsolengeneration weitaus offener, was die Informationspolitik angeht. Zudem decken die Xbox Series X und Xbox Series S ein breites Feld an Gamern ab. Es ist eigentlich fast egal, zu welchem Preis Sony die PlayStation 5 ins Rennen schickt. Das Xbox-Team wird sicherlich darauf herumreiten, dass sie nicht nur die leistungsstärkste Next-Generation-Konsole (Xbox Series X) am Markt haben, sondern auch die günstigste (Xbox Series S). Zwei Faktoren, die auch separiert in zwei Produkten funktionieren kann.
Was denkt ihr, wie Sony reagieren wird? Haben wir in den nächsten Tagen mit einer großen Überraschung zu rechnen, oder bleib es bei den vermuteten Preisen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
LG bringt mit der BX-Serie seine günstigen Einsteiger-OLEDs auf den Markt. Die BX 4K OLEDs sind mit HDMI 2.1, Dolby Atmos, Dolby Vision und dem Alpha 7 Prozessor (Gen 3) ausgestattet.
Die BX-Serie eröffnet wie auch in den letzten Jahren das Premium-OLED-Lineup von LG Electronics. Der Fokus bei diesem Produkt liegt auf einen „günstigeren“ Preis, was auch erklärt, wieso das Modell nur zwei HDMI 2.1-Eingänge, statt der üblichen vier bei den CX, GX und WX Modellen besitzt. Zudem ist der Prozessor Alpha 7 (Gen 3) etwas schwächer als die Alpha 9-Variante. Wir meinen jedoch, dass dies keine gravierenden Unterschiede bei der Bedienung und audiovisuellen Performance mit sich bringt. Zuletzt wäre noch das Design zu erwähnen, welches sich jetzt aber nicht extrem von den CX-Modellen unterscheidet. Lediglich der Standfuß ist etwas schmäler und „einfacher“.
Der BX 4K OLED ist auch bestens für Gamer geeignet dank HDMI 2.1, 4K/120Hz, VRR, ALLM, G-Sync uvm.
BX 4K OLED in Kürze verfügbar
Würde uns also jemand Fragen, was die großen Unterschiede zwischen der CX und der neuen „günstigen“ BX-Modellreihe ist, würden wir wohl mit „Prozessor, Design, HDMI 2.1 und Preis“ antworten. LG Electronics hat es sich zu einer neuen Tradition gemacht, die B-Serie immer erst im Herbst zu veröffentlichen um den Händlern nochmals ein „Topseller-Produkt“ für das nahende Weihnachtsgeschäft zu liefern. Doch das ist womöglich nur die halbe Wahrheit. Früher erschien die B-Serie zeitgleich mit allen anderen OLED Fernsehern im Frühjahr. Das hatte zur Folge, dass der Preis für dieses Modell in den darauffolgenden Monaten extrem nach unten gezogen wurde. Preise von unter 1.000 Euro waren im Herbst/Winter keine Seltenheit. Und da LG seine OLED-Technologie nicht verramschen möchte, stellt dieser Schritt für den Hersteller und den Handel eine Win-Win-Situation dar. Die OLED-TVs bleiben Preisstabil und der Handel kann mehr verdienen.
Preisvergleich zur CX-Serie
Jetzt ergibt sich jedoch ein anderes Problem. Zum Marktstart ist die BX-Serie laut unverbindlicher Preisempfehlung bereits teurer als die bliebe CX-Serie, die zusätzlich in einer 48-Zoll-Variante verfügbar ist. Für die 48 und 55 Zöller der CX-Serie zahlt man aktuell um die 1.600 Euro. Also bereits 200 Euro weniger als für den OLED55BX9LB. Wer greift da noch zum „günstigeren“ BX-Modell, wenn man etwas mehr Prozessor-Performance und zwei zusätzliche HDMI 2.1 Ports mit der CX-Serie bekommen kann – und das zu einem besseren Preis? Wir können nur vermuten, dass Händler die BX-Modellreihe kurz nach Erstverkaufstag im Preis senken und in erste Preisaktionen aufnehmen. Ansonsten wird das Einstiegs-Modell in vielen Händlerregalen stehen bleiben.
Dolby Vision Gaming ist neu und wird Gamern erstmals auf der Xbox Series X und Xbox Series S zur Verfügung stehen. Der dynamische HDR-Standard Dolby Vision wurde bislang nur für Filme und Serien genutzt.
Zum einen liefern die Konsole objektbasierten Spatial Sound inkl. Dolby Atmos für Videos sowie für Games auch. Doch nicht nur das, auch Dolby Vision, welches auf der Konsole z.B. über Disney+ oder Netflix wiedergegeben werden kann, findet seinen Weg auf die Xbox Series X und Xbox Series S. Das Interessante dabei, der dynamische HDR-Standard soll für die nächste Generation 2021 auch für Videospiele zum Einsatz kommen. In der Theorie könnten so leuchtende Highlights oder Details in schattigen Bildbereichen der Spiele besser dargestellt werden. Der Standard könnte die Darstellung von Games nicht nur visuell aufhübschen, auch spielerisch könnten sich dadurch Vorteile ergeben. Erkennt man den Gegner noch in der dunklen Ecke, oder bleibt dieser in einem „grauen Matsch“ verborgen? Dolby Vision sorgt wie die meisten HDR-Standards auch für ein lebendigeres, kontrastreicheres Bild, welches den Spieler in gewisser Weise näher ans Spielgeschehen bringen soll.
Microsoft hat die Preislatte vorgelegt. Sony muss jetzt nachziehen
PlayStation 5 ohne Dolby Vision & Dolby Atmos
In einer kurzen Recherche zur Konkurrenzkonsole PlayStation 5 konnten wir leider keine Hinweise finden, dass Sony ebenfalls plant Dolby Vision HDR für seine Videospiele zu nutzen. Selbst zum 3D Audiostandard Dolby Atmos haben wir keine Aussage gefunden, dass das Format auf der PS5 Verwendung finden soll. Wir finden es etwas komisch, dass sich Sony hier so gegen die etablierten Standards stellt und auf eine eigene Audio-Chip-Umgebung, der Tempest Engine, setzt. Da stellt sich doch die Frage, wie sieht es auf der PS5 mit Streaming und der Wiedergabe von 4K Blu-rays aus? Wir hier dann nur HDR10 unterstützt? Wir werden sehen…
Microsoft hat alle technischen Daten der Xbox Series S enthüllt. In einigen Punkten kann die preisgünstige Konsole sogar mit dem großen Bruder mithalten.
So bietet etwa auch die Xbox Series S ein NVMe-SSD mit PCI-Express 4.0 und identischen Geschwindigkeiten zur Xbox Series X – nur die Größe wurde von 1 TByte auf 512 GByte eingedampft. Auch die CPU von AMD ist identisch, wird allerdings in der Xbox Series S mit einem niedrigeren Takt betrieben. Zudem hat man den RAM verkleinert: von insgesamt 16 (Xbox Series X) auf 10 GByte (Xbox Series S) GDDR6.
Der größte Unterschied ist natürlich bei der GPU zu erkennen: Da bietet die Xbox Series X massive 12 TFLOPS an Leistung. Die Xbox Series S muss sich mit 4 TFLOPS begnügen. Bei beiden Konsolen wird im Übrigen die Erweiterung des Speicherplatzes nachträglich möglich sein. Dafür wird es aber spezielle, proprietäre SSD-Sticks geben. Da sollte man leider mit hohen Preisen rechnen, befürchten wir.
Die Xbox Series X und Series S ruhen nebeneinander
Sowohl die Xbox Series X als auch die Series S sind ab dem 22. September vorbestellbar. Ab dem 10. November 2020 werden sie im Handel zu finden sein. Die Preise belaufen sich auf 299 Euro für die Series S und 499 Euro für die Series X. Auch die Xbox Series S unterstützt hardwarebeschleunigtes Raytracing und Variable Rate Shading. Ebenfalls werden beide Konsolen Spatial Audio und Dolby Atmos unterstützen. Dolby Vision für Spiele soll 2021 folgen!
Xbox Series S: Eine Konsole für 1080p- und 1440p-Gaming
Laut Microsoft wolle man mit der Xbox Series S diejenigen abholen, die 1080p- und 1440p-Gaming nutzen. Ein optisches Laufwerk hat man für die günstigere der Next-Generation-Konsolen gestrichen. Da muss man sich also auf digitale Käufe und den Xbox Game Pass verlassen. Ab Ende des Jahres wird da ja auch noch EA Play dazustoßen – ohne Mehrkosten.
Die Xbox Series S kann auch liegend genutzt werden
Ihr wollt noch einmal die technischen Daten der Xbox Series S sowie der Xbox Series X direkt vergleichen? Dafür hat Microsoft folgende Vergleichstabelle als Bild zur Verfügung gestellt.