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Statt Kino: „Mulan“ soll direkt zu Disney+ wandern für 30 Dollar

Wie Disney bekannt gegeben hat, wird die 200 Millionen teure Live-Action-Verfilmung von „Mulan“ nicht in die Kinos kommen, sondern direkt digital über den Streamingdienst Disney+ angeboten.

Ab dem 4. September 2020 können Disney+ Abonnenten in den USA den neuen Blockbuster „Mulan“ mit „Liu Yifei“ in der Hauptrolle, für 29.99 US-Dollar kaufen. Laut Informationen aus dem Q3 Earnings Call von Disney wird der Film auch in Kanada und westeuropäischen Ländern, somit auch in Deutschland über Disney+ angeboten. Wir spekulieren beim Preis auf eine 1-zu-1 Umrechnung in Euro, also 29.99 €. Ein happiger Preis, zumindest auf den ersten Blick.

Ist die Kaufgebühr für „Mulan“ zu hoch?

Denn für den Betrag bekommt man Zugang zu einem bislang unveröffentlichten Kinofilm.  Man darf die 30 Euro/Dollar also nicht mit den gewohnten Leih- und Kaufpreisen für digitale Filme verwechseln, sonst fühlt sich die Gebühr natürlich überzogen an. Am Ende muss man sich den Preis auf jeden Fall etwas schönrechnen. Mit mehreren Freunden oder der Familie (natürlich mit ausreichend Abstand und unter Einhaltung der Hygieneregeln) verkleinert sich der Preis pro Person schon einmal drastisch. Die Fahrt zum Kino (was nicht immer direkt in der Nähe ist) entfällt – Zeit gespart. Und die Snack- und Getränkeauswahl ist Zuhause nicht nur günstiger, sondern auch noch vielfältiger. Und wer dann noch ein gutes Heimkino-System sein eigen nennt, wird den Gang ins Kino vielleicht gar nicht vermissen.

Will you rent #Mulan on Disney Plus for $29.99?

— Variety (@Variety) August 4, 2020

Obwohl, die Atmosphäre, den Event-Charakter und die Sound-Ausstattung (Die Bilddarstellung ist bei Heimkino-Projektoren und 4K/8K Fernsehern oft besser) kann man in den eigenen vier Wänden nur schlecht nachbilden – außer man hat sich ein richtig gutes Heimkino gebaut.

Ein weiterer Rückschlag für die Kinos

Die Entscheidung, den Film vorerst rein digital zu verwerten kommt einem Fautschlag ins Gesicht für die Kinoketten gleich. Die AMC Theaters in den USA haben sich im September auf einen neuen Anlauf mit Chistopher Nolans „TENET“ und „Mulan“ eingestellt. Ob Kinoöffnungen aufgrund der aktuellen Covid-19 Situation in den USA angemessen ist, steht auf einem anderen Blatt. So stehen die Kinoketten wieder ohne zugkräftiges Programm da und können so auch nicht beweisen, dass ausreichend Einnahmen für die Filmstudios generiert werden können.

Skeptisch, dass große Blockbuster-Produktionen genug Gäste anlocken können, verschieben alle Hollywood-Studios ihre teuren Projekte weiter nach hinten. Es wird also nicht besser. Doch was möchte Disney eigentlich mit der „Mulan-Aktion“ bezwecken? Wir denken, hierbei handelt es sich um so etwas wie einen Feldversuch: Kann eine teure Produktion auch rein digital funktionieren? Zudem braucht Disney Geld und gute Zahlen um seine Anleger zufriedenstellen zu können. Womöglich soll der Titel auch weitere Abonnenten zu Disney+ locken. Laut Spekulationen der Variety wird die Rechnung jedoch nicht aufgehen können. Rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz in den ersten 3 Wochen könnten maximal umgesetzt werden. Als Basis für die Berechnung wurde der Animationsfilm „Trolls 2: World Tour“ genommen, der rein digital rund 77 Millionen US-Dollar erwirtschaftete.

Disney geht über (Kino-)Leichen

Disney ist dafür bekannt nicht gerade zimperlich zu sein, wenn es darum geht neue Wege zu gehen – egal wie toll/schlecht es die Fans finden. So hat das Unternehmen bereits die Verwertung von Katalogtiteln auf 4K Blu-ray eingestampft und sollte Mulan richtig gut funktionieren, ist Disney die einstige Freundschaft mit der Kinolandschaft sicherlich ganz schnell egal.

Start der Xbox Series X im November – ohne „Halo Infinite“

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Microsoft hat bestätigt, dass die Xbox Series X im November 2020 erscheint. Zeitgleich postuliert man leider die Verschiebung von „Halo Infinite“.

In einem Blog-Beitrag vermeldet Microsoft eine kleine Hiobsbotschaft: Ursprünglich als Launch-Titel für die Xbox Series X in Aussicht gestellt, wird der Flaggschiff-Shooter „Halo Infinite“ nun auf einen ungewissen Zeitpunkt im Jahr 2021 verschoben. Vermutlich spielte da die weitreichende Kritik am ersten Gameplay-Material eine erhebliche Rolle. Besonders die Grafik konnte leider wenig positive Rückmeldungen ernten. Die Entwickler von 343 Industries hatten bereits Nachbesserungen versprochen. Offenbar wird man für jene nun länger Zeit benötigen als erwartet.

Zeitgleich hat Microsoft bestätigt, dass die Xbox Series X im November 2020 auf den Markt kommen werde. Mit diesem Launch-Zeitraum hatten wir ohnehin gerechnet, nun ist er aber offiziell. Die Konsole werde für Tausende von Spielen gerüstet sein – die meisten natürlich via Abwärtskompatibilität zu sowohl der ersten Xbox als auch den Xbox 360 und Xbox One. Auch wenn „Halo Infinite“ nun zum Launch schmerzlich vermisst werden wird, dürfen Spieler zum Start Titel wie „Assassin’s Creed Valhalla“, „Dirt 5“, „Gears Tactics“, „Yakuza: Like a Dragon“ und „Watch Dogs: Legion“ zocken.

Dank Smart Delivery reicht es aus, jene Spiele einmal für die Xbox One zu kaufen. Ihr erhaltet dann auch beim Wechsel zur Xbox Series X die verbesserte Version. Dieses kostenlose Upgrade funktioniert sowohl bei den digitalen als auch den Disc-Versionen. Bereits veröffentlichte Games wie „Forza Horizon 4“ oder „Gears 5“ erhalten ebenfalls spezielle Upgrade-Patches für die Xbox Series X. Und auch der Xbox Game Pass ist natürlich nahtlos weiter an der Xbox Series X nutzbar.

Der Preis der Xbox Series X ist noch offen

Leider fehlen immer noch Angaben zum Preis der Xbox Series X. Da scheinen Microsoft und Sony jeweils auf den Angriff der anderen Seite zu warten. Zwischenzeitlich nannte ein Händler 399 Euro, was uns allerdings eher als Platzhalter erscheint.

Gerücht: Amazon Prime Day startet am 7. September 2020 in Deutschland

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Laut einer vertraulichen Quelle, wird Amazon seinen Prime Day 2020 in Deutschland wohl am 7. September 2020 nachholen. Der Starttermin würde durchaus Sinn ergeben.

In Indien startete der Prime Day bereits im August 2020 in den anderen, weitaus wichtigen Märkten wie den USA, Deutschland oder Frankreich wird der Termin des exklusiven Verkaufsevents für Prime-Mitglieder weiterhin unter Verschluss gehalten. Eine bei Amazon beschäftigte Person, hat uns jetzt einen Tipp gegeben, wann die „Schnäppchen-Sause“ in Deutschland starten soll. Nach mehreren Monaten „Verzögerung“ durch Corona möchte Amazon den Prime Day wohl am 7. September 2020 beginnen und bis zum 8. September ausweiten. Die Vorteils-Angebote werden wie im letzten Jahr wohl fast zwei Tage ausgespielt, 47 Stunden und 58 Minuten um genau zu sein. Sonst müsste es ja „Prime Days“ heißen.

Prime Day zum Ende der Ferien

Wir weisen nochmal darauf hin, dass es sich hierbei noch nicht um ein bestätigtes Datum von Amazon handelt, jedoch scheint uns der 7. September durchaus plausibel. Die Sommerferien in den großen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg gehen an diesen Tagen zu Ende. Bedeutet: Viele haben sich vielleicht noch genau diese Woche freigenommen und wären somit empfänglich für die Verkaufsaktion. Und obwohl Amazon sich aktuell nicht beklagen kann (Umsätze und Aktienkurse schießen in die Höhe), möchte das Unternehmen einen seiner wichtigsten Pfeiler, seine Prime-Abonnenten, nicht hängen lassen.

Cyber Monday Angebote
Mit dem Start des Prime Day am 7. September ist auch genug Abstand zum nächsten großen Verkaufsevent, der Cyber Monday Moche im November, gewahrt. 

Genug Abstand zur Cyber Monday Woche

Der Abstand zu der im November stattfindenden Cyber Monday Week ist Anfang September immer noch gewahrt, sodass sich die Aktionen gefühlt auch nicht in die Quere kommen. Wir sind gespannt, ob sich unsere Information als richtig herausstellt und sind schon gespannt, ob Amazon in diesem Jahr wieder ein paar richtige Schnäppchen ins WorldWideWeb entlässt. In den letzten Jahren war das Event gefühlt etwas schwächer ausgefallen, was die Angebote betrifft. Oft hatte man das Gefühl, als würde man nur aufgewärmte Deals vorgesetzt bekommen (jaja Fire TV Stick 4K für 24.99 Euro… wir haben’s ja kapiert).

Freut ihr euch auf den Amazon Prime Day, oder habt ihr über die Krisenzeit euch bereits mit allem ausgestattet, was ihr so braucht?

Xiaomi Mi TV LUX Transparent Edition: Nahezu rahmenloser OLED-TV

Der chinesische Hersteller Xiaomi hat heute einen neuen OLED-TV vorgestellt: den Mi TV Lux Transparent Edition.

Es handelt sich dabei um einen 4K-Fernseher mit 55 Zoll Diagonale und einer nativen Auflösung von entsprechend 3.840 x 2.160 Pixeln. Laut Xiaomi unterstütze der neue Mi TV Lux Transparent Edition auch 4K bei 120 Hz sowie eine Reaktionszeit von 1 ms. Xiaomi geizt mit technischen Detauls, es hört sich aber so an, als wäre bei diesem OLED-Modell auch HDMI 2.1 bereits vorhanden.

Für einen besonderen Hingucker sorgt natürlich das Design mit einem extrem schmalen Rahmen und einem transparenten Look. Es soll also tatsächlich möglich sein, durch den Screen zu blicken. Inwiefern das im Sinne der Bildqualität sein dürfte, muss hier jeder für sich entscheiden. Laut Xiaomi unterstützt der Mi TV LUX Transparent Edition auch Dolby Atmos. Man verspricht eine großartige Benutzererfahrung.

Xiaomi Mi TV Lux Transparent Edition
Xiaomi Mi TV Lux Transparent Edition: Kommt er auch international?

Als Chio dient der MediaTek 9650. Xiaomi erklärt zudem noch, dass der neue OLED 93 % des DCI-P3-Farbraumes abdecke. Der Bildschirm ist gerade einmal 5,7 mm dick. Nun hat die ganze Sache aber natürlich einen Haken und das ist der Preis. In China wird der Xiaomi Mi TV LUX Transparent Edition bereits umgerechnet ca. 6.108 Euro kosten. In Deutschland läge der Preis dann vermutlich nahe 10.000 Euro, da beispielsweise noch die Mehrwertsteuer einzurechnen wäre.

Xiaomi Mi TV Lux Transparent Edition TV:Ein Design-TV

Letzten Endes ist der neue Mi TV Lux Transparent Edition also in erster Linie ein Design-Fernseher mit einer entsprechend kleinen Zielgruppe. Preis und durchsichtiger Look dürften einen speziellen Kundenkreis ansprechen, der sowohl einen prall gefüllten Geldbeutel mitbringt als auch eine entsprechende Vorliebe für diese Optik verspürt.

Xiaomi Mi TV Lux Transparent Edition
Xiaomi Mi TV Lux Transparent Edition: Ein teurer Spaß

Dennoch sind wir gespannt, ob Xiaomi da auch eine internationale Veröffentlichung plant. Aktuell liegen dazu keinerlei Angaben vor.

Disney friert Pläne für Katalogtitel auf Ultra HD Blu-ray ein

Disney bietet mit Disney+ einen eigenen Streaming-Dienst. Das führt dazu, dass nun keine weiteren Realfilm-Klassiker auf Ultra HD Blu-ray geplant sind.

In den USA wird Disney in Kürze immerhin noch „Kevin Allein zu Haus“ auf Ultra HD Blu-ray auf den Markt bringen. Auch „Hocus Pocus“ ist dort noch als physische Veröffentlichung angedacht – für Europa gibt es da bisher keine Pläne. Doch danach soll selbst in den USA Schluss sein. Disney hat keine weiteren Pläne für Katalogtitel auf Ultra HD Blu-ray. Stattdessen werden ältere Filme von Disney und Fox in 4K offenbar in erster Linie bei Disney+ weiterleben.

Wer also Interesse an älteren Filmen aus dem Repertoire von Disney und Fox auf Ultra HD Blu-ray hat, sollte seine Hoffnungen wohl begraben. Diese Aussagen gelten allerdings nur für Realfilme – Animationsfilme älteren Datums könnten noch als physische 4K-Releases ihren Einstand geben. Das heißt auch, dass selbst eine Ultra HD Blu-ray zu beispielsweise „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ unwahrscheinlich ist. Disney könnte hier lediglich einlenken, sollte Regisseur James Cameron selbst Interesse an einer Disc-Veröffentlichung haben.

Disney+ Logo
Disney+ wird für Disney zum wichtigsten Content-Angebot

Dass Disney das Interesse an physischen Medien nahezu komplett verloren hat, zeigt sich jetzt schon. Etwa stiegen die Einnahmen von Paramount Home Entertainment, Sony Pictures Home Entertainment, Universal Home Entertainment und Lionsgate Home Entertainment in den letzten Quartalen um zweistellige Prozentbereiche an, weil physische Medien sich in der Corona-Krise gut verkauft haben. Anders bei Disney: Dort sanken im Home-Entertainment-Sektor die Einnahmen zuletzt. Die Ursache liegt darin, dass Disney seine Veröffentlichungen kaum noch intensiv vermarktet und die Anzahl der Veröffentlichungen immer wieder reduziert.

Disney sieht seine 4K-Zukunft bei Disney+

Besonders pikant ist an Disney Strategie, dass der neue CEO Bob Chapek sogar einmal der Präsident der Home-Entertainment-Sparte Disneys gewesen ist. Dennoch scheint man bei Disney nur noch den digitalen Vertrieb und eben das eigene Streaming-Angebot Disney+ im Blick zu haben. Hoffnung geben lediglich einige vage Gerüchte: Laut denen könnte Disney möglicherweise ausgewählte Titel an Partner lizenzieren. So verfährt etwa auch Universal, die einige ihrer Filme und Serien an regionale Partner übertragen – bei uns etwa an kleinere Vertriebe wie Turbine oder Koch.

Ob Disney tatsächlich ebenfalls so handeln könnte, ist aber offen. Klar ist aktuell eben nur, dass wir so bald nicht mit weiteren Realfilm-Katalogtiteln auf 4K Ultra HD Blu-ray aus dem Hause Disney rechnen sollten.

Google Stadia für Android TV wird 4K und HDR unterstützen

Google Stadia wird in Zukunft auch Android TV beehren. Nun ist klar, dass der Cloud-Gaming-Service dann auch 4K und HDR unterstützen wird.

Aktuell ist Google Stadia ein Dienst, der zwar viel Potenzial hat, aber auch noch viele Schattenseiten birgt. Beispielsweise sind die Spiele bei Stadia vergleichsweise teuer. Sie liegen in der Regel preislich deutlich über den PC-Versionen und sogar über den Konsolenversionen. Außerdem wurde Stadia zwar mit enormer Grafikleistung versprochen, das Gros der Games erreicht aber keine native 4K-Auflösung und muss in den Qualitätseinsztellungen hinter beispielsweise einer Xbox One X zurückstehen. Da muss uns die Zeit zeigen, inwiefern Google nach Erscheinen der Xbox Series X und PlayStation 5 gewillt ist, die Leistung bei Stadia für die Abonnenten aufzustocken.

Immerhin lieferte Google im März 2020 die Möglichkeit nach das Game-Streaming-Angebot auch im Browser Chrome in 4K zu nutzen. Zuvor war das leider nur über den Chromecast Ultra möglich. Doch was wirklich ein Coup wäre, wäre die Einbindung von Google Stadia in Android TV. Damit würde man dann nicht nur Nutzer von beispielsweise einer Nvidia Shield TV erreichen, sondern auch etliche Smart-TVs von beispielsweise Philips, Sony und Xiaomi. Nun deutet sich an, dass Stadia für Android TV zum Start auch 4K und HDR unterstützen wird.

Google Stadia 4K HDR Android TV
Google Stadia für Android TV wird 4K und HDR unterstützen

Dies lässt sich jedenfalls schon in der Stadia-App erspähen, wenn man den Quellcode mustert. Offiziell gibt es die Stadia-App ja leider immer noch nicht für Android TV. Da muss man Google attestieren wirklich sehr langsam vorzugehen. Zumal es für Stadia mittlerweile auch viele Konkurrenten gibt – etwa Nvidia GeForce Now. Nvidias Cloud-Gaming-Angebot soll auch in Zukunft breiter für Android TV zur Verfügung stehen.

Cloud-Gaming – noch Zukunftsmusik?

Auch Microsoft hat da große Pläne und integriert sein eigenes Game-Streaming, ehemals xCloud, in den Game Pass Ultimate. Doch es dürfte noch ein weiter Weg sein, bis Cloud-Gaming für viele Spieler eine ernsthafte Option darstellt. So sind die Kompromisse bei der Bildqualität noch groß. Interessant werden die Entwicklungen der nächsten Jahre aber definitiv sein. Ob Game-Streaming langfristig traditionelle Konsolen und Gaming-PCs ersetzen könnte? Warten wir es ab-

Kein perfekter Gaming-TV: LG OLED 2019 müssen ohne AMD FreeSync auskommen

Leider sind die LG OLED des Jahres 2019 keine perfekten Gaming-TVs. Der Hersteller hat nun bestätigt, dass das erhoffte Update für AMD FreeSync ausbleiben wird.

So bieten LGs OLED-TVs aus dem Jahr 2020 seit einem frischen Update auch AMD FreeSync. Es ist bereits bestätigt, dass etwa die Microsoft Xbox Series X auf diese Funktion setzen wird. Auch die LG-OLED-Modelle aus dem letzten Jahr, wie die C9, wären rein technisch in der Lage FreeSync zu unterstützen. Eine entsprechende Firmware wolle LG laut eigenen Aussagen aber nicht veröffentlichen. Wer darauf gehofft hatte, dürfte nun also enttäuscht zurückbleiben.

Offenbar will LG AMD FreeSync, eine VRR-Technik die störende Effekte wie Stottern und Tearing vermeiden kann, seinen 2020er-Modellen als Alleinstellungsmerkmal vorbehalten. Eine künstliche Abgrenzung, denn technisch dürfte es da keine Hürden geben. Schade, so erhielten die LG OLEDs des letzten Jahres doch sogar ein Update, welches Unterstützung für die HDR-Settings der HDR Gaming Interest Group (HGIG) nachreichte.

Xbox Series X Lueftung
Xbox Series X: Sie wird AMD FreeSync unterstützen

Was natürlich bleibt, ist die allgemeine Unterstützung von VRR sowie Nvidia-G-Sync-Kompatibilität. Wir sehen es als keinen großen Beinbruch an, dass die OLEDs des Jahres 2019 auf AMD FreeSync verzichten. Die meisten Games, die VRR für variable Bildwiederholraten einbinden werden, dürften auf die Implementation von HDMI 2.1 setzen – und das beherrschen die OLEDs des letzten Jahres.

AMD FreeSync: Wäre es für euch wichtig gewesen?

Schade ist, dass die LG-OLED des Jahres 2019 nun ohne AMD FreeSync auskommen müssen, vor allem für PC-Gamer mit entsprechenden Radeon-Grafikkarten von AMD. Für sie wäre die Implementierung möglicherweise ein Kaufgrund gewesen. Auch ohne AMD FreeSync sind die OLED-Modelle des Jahres 2019 von LG, wie die C9 und E9, natürlich sehr gut für Gaming geeignet. An der Perfektion schrammen sie aber nun leider definitiv vorbei.

waipu.tv bietet ab sofort günstige Kombi-Angebote mit Netflix an

Große Neuigkeiten bei waipu.tv: Der Anbieter von TV-Streaming bietet nun auch vergünstigte Kombinations-Angebote in Kooperation mit Netflix an.

waipu.tv bot bisher drei Pakete zur Buchung an: das kostenlose Free-Paket, Comfort mit einem erweiterten Programm und mehr Features für 5,99 Euro im Monat und schließlich Perfect für 9,99 Euro im Monat mit HD-Qualität, noch mehr Sendern und z. B. erweitertem Aufnahmespeicher und der Verfügbarkeit an mehr Geräten. Zusätzlich stößt nun auch noch das Paket Perfect Plus dazu. Es ist identisch zu Perfect, ergänzt aber den Zugriff auf Netflix – für zusammegenommen 16,49 Euro.

Das sei laut waipu.tv das „Einführungsangebot“. Es könnte also sein, dass man den Preis später anhebt. Allerdings erhaltet ihr für die oben genannte Summe nur die Basis-Stufe bei Netflix. Jene enthält die Angebote des Streaming-Anbieters nur in SD. Es sei aber auch möglich, die Standard- und Premium-Stufen als Upgrade zu wählen – mit jeweils 4 bzw. 8 Euro Aufpreis. Perfect Plus mit Netflix Standard kostet demnach 20,49 Euro. Für Perfect Plus mit Netflix Premium fallen 20,49 Euro an.

Die Ersparnis beträgt in allen Fällen 1,49 Euro gegenüber der separaten Buchung des Perfect-Pakets bei waipu.tv und der jeweiligen Stufe bei Netflix. Wer also sowieso beide Anbieter nutzt, spart so ein bisschen. Bestandskunden könnt ihr gebuchtes Paket ab sofort auch um Netflix erweitern. Dann werden die Zahlungen an Netflix pausiert und stattdessen die Gesamtsumme an waipu.tv gezahlt. Sobald ihr Perfect Plus dann bei waipu.tv kündigt, läuft das einzelne Netflix-Abonnement weiter bzw. muss separat gekündigt werden.

waipu.tv will mehr Kunden locken

Solltet ihr euch zur Buchung des Perfect-Plus-Pakets entscheiden, dann erhaltet ihr danach eine E-Mail, die es euch erlaubt, euer bestehendes Netflix-Konto mit waipu.tv zu verknüpfen. Ihr könnt es dann also wie gehabt weiter nutzen – spart aber eben ein wenig Geld pro Monat. Die Kündigung ist monatlich möglich. Weitere Informationen erhaltet ihr auch hier.

Im Überblick: waipu.tv Perfect und Netflix Basis

waipu.tv Perfect:
• über 130 Sender, davon mehr als 100 in HD
• inkl. Pay TV und VOD
• Aufnahmespeicher inkl. Serienaufnahme
• Restart bereits laufender Sendungen und Pause
• auf bis zu 4 Geräten gleichzeitig
• in jedem Raum zuhause ohne Verkabelung

PLUS Netflix Basis, Standard oder Premium:
• Netflix Basis: Inhalte in SD und mit 1 Stream nutzbar
• Netflix Standard: bis zu 2 Streams und Full HD
• Netflix Premium: bis zu 4 Streams und 4k

Android TV unterstützt nativ ALLM und erhält weitere Features

Google weist auf Verbesserungen für Android TV hin. Auch wenn man sich an Entwickler richtet, sind News für Anwender mit von der Partie.

Laut Google habe sich die Anzahl der monatlich aktiven Geräte mit Android TV seit 2019 um 80 % erhöht. Man arbeite mittlerweile mit sieben der zehn erfolgreichsten Smart-TV-Anbieter sowie 160 TV-Anbietern rund um den Globus. Zudem ist da ja eine Bandbreite an TV-Boxen wie etwa der Nvidia Shield TV (hier unser Test), die ebenfalls auf Android TV als Betriebssystem setzt. Auch auf Fernsehgeräten von etwa Philips, Sony oder auch Xiaomi findet sich das Betriebssystem.

Mehr als 7.000 Apps gebe es aktuell für Android TV. Entwickler werden dabei in Zukunft durch neue Features mehr Möglichkeiten haben. Wovon auch die Kunden profitieren sollen. Da nennt Google etwa Google Play Instant on TV: Damit ist gemeint, dass die Anwender eine App austesten können, ohne sie zu installieren. Gefällt sie dem jeweiligen User, kann sie installiert und weiter genutzt werden. Entwickler profitieren wiederum davon, dass der Emulator für Android TV nun auch Google Play unterstützt. Das macht es einfacher, zu testen, ob etwa angebotene Abonnements korrekt verbucht werden.

Zusätzlich lassen sich Käufe im Play Store nun auch bald über einen PIN-Code statt über ein Passwort absichern. Gboard TV, die virtuelle Tastatur von Google, erhält zudem bald Speech-to-Text, also die Möglichkeit Texte zu diktieren. Zudem soll es „Predictive Typing“ geben, womit im Wesentlichen eine intelligente Autovervollständigung gemeint ist.  Für viele unserer Leser dürfte unter den Neuerungen wohl Support für ALLM (Auto Low Latency Mode) am relevantesten sein. Das bedeutet, Android TV kann das jeweilige Gerät automatisch in den Gaming-Modus schicken. Für Entwickler sind auch Verbesserungen der Leanback Library wichtig.

Android TV entwickelt sich weiter

Android TV wird als OS immer mächtiger und wird von vielen TV-Herstellern eingesetzt, da insbesondere der App-Support über den Play Store natürlich sehr gut ist. Wann ihr die erwähnten Neuerungen nun konkret zu Gesicht bekommt, hängt aber natürlich auch von der Einbindung durch die Entwickler ab.

Neue Zidoo 4K Mediaplayer Z1000 Pro, Z10 Pro und Z9x unterstützen HDR10+ und Dolby Vision

Zidoo, ein Hersteller für High-End Mediaplayer, hat seine neuen Modelle Z1000 Pro, Z10 Pro und Z9x vorgestellt. Die 4K Player setzen auf einen 6-Kern-Prozessor und unterstützen erstmals HDR10+ und Dolby Vision.

In den letzten Tagen hat Zidoo alle Informationen zum Upgrade seines Mediaplayer-Lineups veröffentlicht. Und was sollen wir sagen, der Hersteller hat die Stellschrauben genau da angesetzt, wo dem Kunden der Schuh gedrückt hat. Die Profi-Geräte sind unter Heimkino-Enthusiasten sehr beliebt. Jedoch wurde in den letzten Monaten / Jahren die Stimme nach Unterstützung dynamischer HDR-Formate immer lauter. Zidoo ist dem Ruf seiner Fans gefolgt und liefert mit dem Z1000 Pro, Z10 Pro und Z9x drei Modelle, die endlich Dolby Vision und HDR10 Plus (HDR10+) unterstützen.

Voraussetzung für das neue Feature ist er neue Realtek Hexa-Core-Prozessor (6 Rechenkerne) RTD1619DR mit einer ARM Cortex-A55 GPU-Einheit. Der Prozessor kommt bei allen Geräten zum Einsatz, die damit in der Lage sind 4K@60p Signale mit 12Bit Farbtiefe, 4:4:4 Chroma sowie HDR (HDR10, HDR10+ & Dolby Vision) zu verarbeiten. Die Speerspitze bildet ab sofort der Zidoo Z1000 Pro, dessen Vorgänger wir bereits ausführlich testen konnten. Visuell hat sich zum Z1000 (ohne Pro) nicht, oder besser gesagt gar nichts verändert, doch wie so oft zählen hier die inneren Werte!

Zidoo Z1000 Pro mit Dolby Vision & HDR10+

Neben dem neuen Prozessor gibt es jetzt sogar 32GB eMMC internen Speicher (Vorgänger 16 GB) sowie Bluetooth in der Version 4.2. Auch schnelleres 2.4G + 5G dual-band WiFi, mit MIMO Antennen und maximal 867 Mbit/s haben es ins Endprodukt geschafft. Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel „Neues“ hinzuzufügen, weil der Vorgänger bereits sehr gut ausgestattet war. An der Audio-Front wird z.B. 7.1 Dollby True HD ,DTS-HD MA ,LPCM ,Dolby Digital und Dolby Atmos wiedergegeben. Audio Pass-Through ist ebenfalls möglich, dafür stehen zwei HDMI 2.0b Anschlüsse (Eingang/Ausgang) zur Verfügung. Der Anschaffungspreis bleibt mit 399 Euro gleich.

Zidoo Z10 Pro – Schicker Würfel

Der Zidoo Z10 Pro kann alles was der Z1000 Pro auch kann, nur günstiger: 309 Euro
Der Zidoo Z10 Pro kann alles was der Z1000 Pro auch kann, nur günstiger: 309 Euro

Ebenfalls neu interpretiert, zeigt sich der Z10 Pro in schicker „Würfel-Optik“. Das Gerät erinnert uns an eine Mischung aus Apple TV und Radiowecker, was jetzt hoffentlich nicht allzu abwertend klingt. Denn technisch gesehen zieht das Modell mit dem Z1000 Pro gleich. Wir sind echt etwas überfragt, woher der Preisunterschied zum Z1000 Pro herkommt. Laut technischen Spezifikationen bekommt man alle Features, Standards und Anschlüsse (z.B. intern 3.5 Zoll Sata Festplatte, extern 2.5/3.5 Zoll Sata Festplatte, Coaxial Audio Ausgang, Optisch Audio-Ausgang, 2x USB 3.0 uvm.) geliefert, jedoch für günstigere 309 Euro. Womöglich findet der Formfaktor bei Profis weniger anklang, daher muss das Modell etwas im Preis gepusht werden.

Zidoo Z9x – Einstieg ohne SATA

Der Zidoo Z9x 4K Mediaplayer mit abgespeckter Hardware
Der Zidoo Z9x 4K Mediaplayer mit abgespeckter Hardware

Beim Zidoo Z9x sind die Unterschiede da schon deutlicher zu erkennen. Nicht nur, dass der Formfaktor merklich schlanker daherkommt, als bei den Kollegen, auch die Ausstattung passt sich parallel zum Preis (209 Euro) an. Es ist nur noch die Hälfte des internen eMMC Speichers (16 GB) vorhanden. Die zwei HDMI-Anschlüsse bleiben jedoch bestehen. Zudem kann der Speicher nur noch via USB 3.0/2.0, oder extern über SATA erweitert werden. Eine interne Festplatten-Lösung ist bei dem Modell nicht vorgesehen. Das wichtigste, die neuen Features und Standards beherrscht der Zidoo Z9x jedoch aus dem Effeff.

Fazit:

Wir finden, Zidoo hat mit seinem Lineup-Refresh alles richtig gemacht. Der Z1000 Pro und dessen kleinen Brüder bekommen endlich Dolby Vision und HDR10+, zudem spricht uns das Design des Z10 Pro und Z9x definitiv mehr an. Verfügbar sind die neuen Geräte übrigens ab dem 18. August 2020. Ausführliche Details zu den neuen Modellen findet ihr unter nachfolgenden Links:

Vielen Dank an unseren Leser Ingo für den Hinweis!